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Allgemein Demo

Köln – Nachwehen des Demontrationsgeschehens vom 09. Januar 2016

Symbolfoto
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Eigentlich wollte ich zu Köln nichts schreiben. Zum einen ist über die Geschehnisse in der Silvesternacht so viel geschrieben worden, dass mir der Hype schon zu groß geworden ist. Hypes sind nicht so mein Ding. Meiner Ansicht nach verursachen sie einen Tunnelblick und man vergisst, an andere Orte zu schauen. Zum anderen war (und bin) ich Gefangene des Jahresabschlusses des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“, was eine Menge Arbeit bedeutet, die mir nicht wirklich Spaß macht. Also habe ich eh keine Zeit und wenn ich welche hätte, würde ich sie sicherlich nicht auf einen Beitrag verwenden, mit dem man sich nur eine blutige Nase holen kann – von welcher Seite auch immer. Allerdings habe ich es ein wenig bedauert, dass ich dem Bundesinnenminister bzw. dem Innenminister von NRW keinen Brief schreibe, was ich von ihren unglaublichen Aussagen über die Kölner Polizei halte. Wie kann man als Innenminister so über seine Mitarbeiter reden? Und wer hat gemeinsam mit allen anderen Innenministern und -senatoren dieser Republik die Polizei kurz und klein gespart? Ein peinliches Schauspiel…

Aber gut, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, diese Briefe werde ich noch aufsetzen, auch wenn sie mit Sicherheit in entsprechenden Vorzimmern versanden werden und eine Antwort aus hübschen Standardtextbausteinen (wenn überhaupt) bei mir landen wird. Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.

Auch möchte ich nichts dazu schreiben, wer da nun alles aus der Silvesternacht in Köln versucht, politisches Kapital zu schlagen und angebliche Lösungen anbietet. Auch dazu wurde schon alles geschrieben. Ja, mich beunruhigt das auch, was da passiert ist. Ob man dem Problem allerdings mit wildesten Verallgemeinerungen beikommt, wage ich mal zu bezweifeln. Das scheinen aber offenbar viele Menschen zu glauben, was mich nicht weniger beunruhigt als die Vorfälle selbst.

Am 09.01.2016 rief Pegida NRW als Reaktion auf die besagten Vorfälle der Silvesternacht zu einer Demo auf. Ich lasse an dieser Stelle der Polizei Köln das Wort. Obwohl ja derzeit jeder, der nicht bei drei auf dem Baum ist, auf die Kölner Polizei zeigt, erscheint mir die Polizei doch als einzig Vertrauen erweckender Protagonist in der seit Samstag losrollenden Geschichte:

„Die Polizei hat am Nachmittag die Versammlung von Pegida NRW nach gewalttätigen Ausschreitungen aufgelöst. Teilnehmer hatten Einsatzkräfte der Polizei mit Flaschen, Knallkörpern und Steinen beworfen. Die Polizei nahm mehrere Personen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Bei den gewaltsamen Übergriffen wurden mehrere Polizistinnen und Polizisten sowie nach derzeitigem Kenntnisstand ein Medienvertreter verletzt. Der freie Journalist wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert.

Bereits eine Stunde vor Beginn der Versammlung mit circa 1700 Teilnehmern fielen mehrere Personen durch ihr aggressives Verhalten auf. Bei durchgeführten Durchsuchungen wurden unter anderem ein Nothammer, Drogen und mehrere Knallkörper aufgefunden und sichergestellt. Entgegen der ersten Einschätzung von ca. 50 % bestand der weitaus größte Teil der Teilnehmer aus Hooligans.

Ablauf der Pegida-Versammlung

Nach dem Start der Pegida-Kundgebung um 14.02 Uhr setzte sich der Aufzug nach einer Auftaktkundgebung um 15.19 Uhr in Bewegung. Zwischenzeitlich hatte die Polizei in Absprache mit dem Versammlungsanmelder den Weg des Aufzuges geändert. Nur so konnte das polizeiliche Ziel der räumlichen Trennung der Versammlungen Pegida NRW und des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ konsequent umgesetzt werden. Nach ersten Würfen von Knallkörpern gegen die begleitenden Polizeibeamten wurde der Aufzug gestoppt. Aufforderungen den Bewurf mit Knallkörpern zu unterlassen wurden nicht Folge geleistet. Gegen 15.40 Uhr vermummten sich mehrere Personen der Versammlung Pegida NRW auf der Turiner Straße. Daraufhin wurde dem Versammlungsleiter die Auflage erteilt, zum Breslauer Platz zurückzukehren. In der Folge wurden Durchbruchsversuche der Versammlungsteilnehmer mit dem Einsatz von Reizgas unterbunden. Nach wiederholtem Bewurf der Einsatzkräfte mit Glasflaschen setzte die Polizei gegen 16.10 Uhr einen Wasserwerfer ein und löste die Versammlung unmittelbar danach mit Lautsprecherdurchsagen auf.

Ablauf der Versammlung des Bündnisses „Köln gegen Rechts“

Die Gegenveranstaltung des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ verlief ohne Zwischenfälle. Der erste angemeldete Aufzug im Bahnhofsviertel fand nicht statt. Mit Auflösung der Versammlung von Pegida NRW machten sich etwa 400 Teilnehmer der ursprünglich auf 1700 Personen geschätzten Versammlung auf den zweiten angemeldeten Aufzugsweg und beendeten ihre Kundgebung um 17.21 Uhr am Hans-Böckler-Platz.

Hinweis zur Strafverfolgung

Bislang wurden 15 freiheitsentziehende Maßnahmen getroffen. Über die gefertigten Strafanzeigen hinaus wird die Polizei Videos und Fotos vom Einsatzgeschehen auswerten und gegebenenfalls weitere Strafverfahren einleiten.“ (Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Köln vom 09.01.2015, Hervorhebungen durch mich)

 

Und hier noch gleich die Meldung der Bundespolizei dazu:

Die Bundespolizei war heute (09. Januar), anlässlich von zwei Versammlungen, mit einem Großaufgebot im Bereich des Köln Hauptbahnhofs sowie im Ruhrgebiet im Einsatz.

Einsatzkräfte begleiteten seit den Vormittag größere Personengruppen von Teilnehmern beider Versammlungen nach Köln. Bei der Ankunft eines Regionalexpress aus dem Ruhrgebiet, mit 450 PEGIDA Teilnehmern, zündete ein bislang unbekannter Tatverdächtiger Pyrotechnik. Hierdurch wurden zwei Bundespolizisten, die sich im direkten Umfeld aufhielten, durch ein Knalltrauma verletzt und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Bis auf diesen Vorfall verlief die Anreisephase ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt kamen circa 760 PEGIDA Teilnehmer sowie 500 Personen der Gegendemonstration mit Zügen der Deutschen Bahn AG nach Köln.

Im Rahmen der Abreisephase kam es im Bereich eines Zugangs in den Hauptbahnhof (Breslauer Platz) zu Provokationen durch PEGIDA Teilnehmern. Daraufhin räumten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Bereich. Nachdem circa 500 rechtsgerichtete Versammlungsteilnehmer einen Regelzug bestiegen hatten, verließ dieser in Begleitung der Bundespolizei den Kölner Hauptbahnhof in Richtung Ruhrgebiet. Beim Ausstieg von rechtsgerichteten Versammlungsteilnehmern in Essen, kam es zu „Rangeleien“ mit anderen Personen. Dabei fiel eine Person, selbstverschuldet, in den Gleisbereich und wurde dadurch leicht verletzt.

Gegen 18:00 Uhr wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Versammlungsteilnehmern, am Bahnhof Köln West, informiert. Nachdem Einsatzkräfte am Haltepunkt eintrafen, konnten keine Personen mehr festgestellt werden.

Im Kölner Hauptbahnhof und auf verschiedenen Bahnsteigen, kam es immer wieder zu gegenseitigen Provokationen von den unterschiedlichen Versammlungsteilnehmern. Gegen gewalttätige Auseinandersetzungen wurde daraufhin konsequent eingeschritten.

Nach derzeitigem Stand (19:30 Uhr) leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und Widerstands ein.

Durch das starke Aufgebot von Einsatzkräften der Bundespolizei aus dem gesamten Bundesgebiet konnten größere Auseinandersetzungen unter den verschiedenen Versammlungsteilnehmern verhindert werden, so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeidirektion Oliver Humpert. (Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Köln vom 09.01.2016, Hervorhebungen durch mich)

Halten wir also fest:

Es gab Ausschreitungen während der Demonstration, bei denen Polizistinnen und Polizisten verletzt wurden. Bereits bei der Ankunft benahm sich in einem Zug voller Pegida-Teilnehmer einer so daneben, dass zwei Bundespolizisten ein Knalltrauma zurückbehielten. Gut, der Tatverdächtige konnte bislang nicht ermittelt werden. Es kann natürlich auch ein gewöhnlicher Reisender gewesen sein, der einfach versehentlich mit den Pegida-Leuten in einem Zug gelandet ist. Passiert ja ständig, dass durchschnittliche Bahnpassagiere Pyrotechnik zünden…

Aufgrund der Ausschreitungen wurde die Demonstration aufgelöst.

So weit, so normal. Zumindest wenn man das Weltbild hat, dass kein Polizist die Verpflichtung hat, sich, von wem auch immer, verletzen zu lassen. Ausschreitungen gegen die Polizei sind kein Mittel politischer Meinungskundgabe. Egal, auf welcher Seite des politischen Spektrums diese stattfindet.

Was dann am gestrigen Tag über „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ hereinbrach war nicht einmalig, aber es war mehr als entlarvend.

Über sämtliche zur Verfügung stehenden Kanäle wurden wir mit Unterstellungen an die Adresse der Polizei bombardiert. Es begann mit Nachrichten in bester Empörungsrhetorik: „Wir könnt Ihr fordern, dass Polizisten gewaltfrei begegnet wird, wenn diese auch Gewalt verüben?“ (Wir erinnern uns kurz an dieser Stelle, auf welcher Seite die Verletzten zu beklagen sind, aber die haben sich sicher mal wieder selbst verprügelt.)

Wir wurden mit Youtube-Videos förmlich zugepflastert. Hauptsächlich ging es um einen „linken Journalisten“, der im Rücken der Polizeikette einen Böller gezündet haben soll. Das hat dann die böse Polizei einfach so der vollkommen unschuldigen Pegida-Versammlung zugerechnet. Die böse Polizei schützte dann auch noch den bösen „linken“ Journalisten. Woran man nun genau erkennen konnte, dass der Journalist „links“ ist, wissen wohl nur diese Pegida-Anhänger und ihre Apologeten selbst. Ich tippe darauf, dass es sich um das gleiche Phänomen handelt wie bei vielen Linksextremisten, bei denen jeder gleich „rechts“ ist, der ihre Meinung nicht zu 100% teilt. So ist, je nachdem für wessen Gewaltakte gegenüber Polizisten wir kein Verständnis entwickeln möchten, „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ entweder ein „rechter“ Verein oder ein „linker“ Verein. Na, dann stehen wir ja offensichtlich in der Mitte, wo wir auch stehen wollen. Auf der Verfassung.

Ich möchte diesen Youtube-Videos eigentlich kein Forum hier geben. Was ich von selbst zusammengeschnippelten Videos halte, die irgendwer ins Internet hochlädt, wo sie dann von einer Art selbst ernanntem Volksgerichtshof als angeblich unfehlbares Beweismittel für die Verfehlungen der Polizei herhalten müssen, habe ich auch oft genug gesagt – nichts! Dabei ist mir auch piepegal, welcher politischen Grundrichtung der Hochladende angehört: Recht, links oder politisch freischwebender Polizistenhasser. Ich habe genug Polizeieinsätze gesehen, aus denen ich mir, wenn ich sie gefilmt hätte, durch ein paar geschickte Schnitte ein hübsches Video über anlasslose Polizeigewalt hätte schnitzen können.

Erwähnen möchte ich dann aber doch die hier einsehbare UNGESCHNITTENE Fassung, die offensichtlich unter Missachtung jeglichen Urheberrechts von Köln TV übernommen und (sehr schlecht!) zusammengeschnitten wurde. Hier sieht man, wie der Böller, den angeblich der „linke“ Pressevertreter gezündet haben soll, aus der Versammlung geflogen kommt.

Es kommt aber noch besser. In einem Text (hier verlinkt), der in jeden sich bietenden Kommentar auf unserer Facebook-Seite geklebt wird (selbstverständlich unter Missachtung jeglicher Regeln, die wir aufgestellt haben), liest man „Hier muss unbedingt geklärt werden, ob die Polizei selbst Böller warf, um die Veranstaltung zu misskreditieren.“ Na klar. Pyrotechnik gehört bei der Polizei seit Urzeiten zur Standardausrüstung für Demoeinsätze. Insbesondere verletzt man unheimlich gern seine eigenen Kollegen. *Ironie Ende*

Mal ernsthaft. In Zeiten, in denen jeder polizeiliche Darmwind von gefühlten 100 Smartphones gefilmt wird, wäre es reichlich dumm, als Polizist mit Pyrotechnik um sich zu werfen. Wenn man den Job nicht mehr haben will, kann man auch einfach eine Kündigung schreiben.

Dieser Text wird uns auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit ins Postfach oder wider unsere Seitenregeln in Kommentare gelegt, mit der FORDERUNG (!), dazu Stellung zu beziehen. Da wird ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder ehrenamtlich neben Beruf und Familie tätig sind, aufgefordert. Nur zur Illustration, welche Vorstellung von Höflichkeit diese Leute haben.

Noch ein paar Highlights aus diesem Text:

„Schon bei der Ankunft wurden wir in einer unfassbaren Art von Polizisten bei Seite gezogen, und uns wurde BEFOHLEN, dass wir unsere Taschen zeigen sollten.“

Auch ich musste schon mal meinen Rucksack öffnen. Das ist vollkommen normal und wenn ihn auch einfach öffnet, wird man auch nicht „beiseite gezogen.“

„Es gab kein freundliches Wort, es wurde nicht im vernünftigen Ton gesprochen.“

Hierzu möchte ich einen der Pegida-Apologeten auf unserer Seite zitieren, der unter einer Meldung über einen dienstunfähig verletzten Polizisten aus Augsburg (keinerlei Zusammenhang zu Pegida) postete: „Aber ihr von keine Gewalt bitte lese sie mal, natürlich scheisse wenn Gewalt gegen die Polizei begangen wird, aber lügen , Vergewaltiger frei lassen, Straftaten vertuschen, selber Böller schmeissen um es auf das voll zu schieben um sein eigenes volk anzugreifen… lassen sie uns freundlich reden…“ Dabei ein Link zu einem der bekannten und beliebten Youtube-Videos.

Fassen wir diesen Kommentar mal zusammen: Da bricht jemand unsere Seitenregeln (Links sind uns via Persönlicher Nachricht zu übersenden, da wir für die Inhalte unserer Seite verantwortlich sind und sie uns deshalb erstmal ansehen wollen), er kommt mit übelsten Unterstellungen um die Ecke, die er auf bekanntlich nicht aussagekräftigen Videos aufbaut und er hat so gar kein Problem damit, das Leid eines bayerischen Polizisten, der nicht das Geringste für Köln kann, für seine Zwecke zu missbrauchen. Von dem Missbrauch unserer Präsenzen mal ganz abgesehen. Davon, dass es nach wie vor nicht die Polizei ist, die über die Rechtsgrundlagen entscheidet (egal wie oft es behauptet wird), auf denen mutmaßliche Täter freigelassen werden, möchte ich hier gar nicht reden. Oder über das wirklich beunruhigende Verständnis von Rechtsstaatlichkeit, dass hier jemand ohne jegliches Verfahren zu wissen glaubt, wer Vergewaltiger ist. Aber wir sollen „freundlich reden“?

Wenn das die Vorstellung dieser Leute von „freundlich“ ist, dann kann ich mir vorstellen, dass die Polizei denen „unfreundlich“ vorkam.

Zurück zu diesem Text:

„Zwischendurch explodierte ein Böller. EIN BÖLLER! EIN EINZIGER!!!“ Ach so. Na, dann macht es ja nichts. Ab der wievielten Wiederholung sind denn Rechtsverletzungen schlimm? Nicht vor der siebten, wie wir in der Folge erfahren: „Kurz danach explodierten weitere Böller. Nicht mehr als 5 oder 6 Stück, schätze ich mal aus meiner Erinnerung.“ An dieser Stelle des Textes also sind die Böller noch völlig harmlos. An anderer Stelle postuliert der Autor, wie weiter oben beschrieben, dass die Polizei die Böller selbst geworfen hat, um die Versammlung auflösen zu können. Was denn nun?

„Obwohl die Polizisten merkten, dass mehrere tausend Mann (nicht 1700, wie die Medien berichteten, aber seht Euch dazu selber die Videos an) auf der Stelle standen, nicht wussten was los war und immer unruhiger wurden, weil nichts passierte und keiner wusste, wann was wie weiter geht, ließen sie auf langer Strecke, gut sichtbar in Front zur Pegida, die Wasserwerfer auffahren.“ Ein altbewährtes Muster von Polizeikritikern. Natürlich handelt die Polizei grundsätzlich unverhältnismäßig und natürlich schätzt die Polizei die Anzahl der Versammlungsteilnehmer grundsätzlich zu niedrig.

„Die Polizei hat in diese Moment eine Panik unter den Leuten provoziert. “ Es ist prinzipiell oberstes Ziel einer Institution, die für Gefahrenabwehr zuständig ist, Massen in Panik zu versetzen. *Ironie Ende* Merkt der Autor eigentlich noch was?

„Wohlgemerkt, die paar von Hogesa waren nicht die Masse. Die Masse der Leute waren gestandene bürgerliche Menschen. Mittlerese Alter. Frauen, ein paar Kinder, Männer.“ Auch ein bewährtes Muster, der Polizei derartige Ungeheuerlichkeiten zu unterstellen. Ich erinnere an den Blockupy-Kessel vom 1. Juni 2013, in dem angeblich auch vollkommen harmlose Menschen von einer bösartigen und entfesselten Polizei festgehalten wurden (ohne dass ein einziger Böller geflogen war, aber das nur am Rande), und der im Nachgang vom Frankfurter Verwaltungsgericht sowie vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof als rechtmäßig festgestellt wurde, da die Polizei die von ihr vermutete Gewaltbereitschaft tatsächlich belegen konnte.

„Von vorne flogen Wasserflaschen auf die Polizisten. Ähmmm, stopp, PET-Flaschen. Keine Glasflaschen. Und Bierdosen.
Also definitiv keine Geschosse, wie Pflastersteine oder andere gefährliche Gegenstände.“ Ach so. Na dann ist das ja keine Gewalt. So eine gefüllte PET-Flasche wiegt ja je nach Größe bloß so um die 500 Gramm bis 2 kg. Macht ja nichts, wenn man so ein Gewicht an den Kopf geworfen bekommt. Und man kann ja auch, wenn ein Wurfgeschoss aus dem Getümmel auf einen zufliegt, genau erkennen, ob es gefüllt ist oder nicht. *Ironie Ende*

„Kurz darauf wurde dann schon mitten in die MEnge Tränengas gsprüht.“ Pfefferspray ist keine sonderlich ungewöhnliche Antwort, wenn Polizisten angegriffen werden. Auch diese Verwechslung von Ursache und Wirkung ist steinalt. Polizisten haben ein Recht, unverletzt nach Hause zu kommen.

„Währenddessen provozierten die Polizisten, in einer so unfassbaren Art und Weise weiter, dass man nur sagen kann, dass es einer Polizei eines Rechtsstaates absolut unwürdig war.“ Wir warten nun vergeblich auf eine Beschreibung des Rechtsbruches, die aber nicht kommt. Stattdessen sattsam aus einem anderen politischen Spektrum bekannte Klagelieder über martialische Ausrüstungsgegenstände und angebliche Einschüchterung.

„Ich verdächtige die Polizei hiermit ganz öffentlich und offiziell, dass sie ein Konfrontationskurs gefahren sind, um Pegida zu schaden.“ Wie neu!

Ganz ehrlich?

Kenn ich alles!

Diese ganzen Anschuldigungen an die Adresse der Polizei, sie sei zu hart vorgegangen, habe ich schon hören müssen, bis mir die Ohren bluten. Die politische Gegenseite garniert das gern mit der Vokabel von der „strukturellen Gewalt“.

Die Unterstellungen an die Adresse der Polizei, dass sie die Versammlung provozieren würde, um einen Grund zum Zuschlagen zu generieren, ist uralt. Am anderen Ende des politischen Spektrums heißt das dann „agents provocateurs“.

Eines ist für mich seit dem 9.1.2016 endgültig gesicherte Erkenntnis – es macht schlicht keinen Unterschied, ob da Linksaußen oder Rechtsaußen demonstriert – die Unterstellungen an die Polizei im Nachgang sind unterschiedslos vorprogrammiert – mit denselben Mitteln: zurechtgeschnibbelte Youtube-Videos, bloß keine Anerkenntnis, dass man selbst vielleicht die eine oder andere versammlungsrechtliche Grundlage missachtet hat (was natürlich immer negiert wird, während auf unseren Online-Präsenzen fröhlich sämtliche Seitenregeln gebrochen werden, was ja schon ALLES zum Thema „Einhaltung von Spielregeln“ sagt), Rechtfertigung von Gewalt gegen Polizisten durch angebliche Gewalt VON Polizisten ohne ein rechtsstaatliches Verfahren abzuwarten (Youtube als neuer Gerichtshof) und so weiter und so fort. Nicht zu vergessen das permanente nervtötende Selbstmitleid gepaart mit massiver Paranoia. Entweder ist der Unterschied kleiner als man annehmen sollte oder aber die hier in Köln demonstrierende Seite hat vom „Gegner“ gelernt… mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit (was auch beide Seiten in einer Art Endlosschleife für sich selbst reklamieren) haben solche Unterstellungen in beiden Fällen wenig bis nichts zu tun. Wie sagt eine gute Freundin von mir so schön: „Ich erkenne meine Schweinchen am Gang.“ Oder aber ein anderer Bekannter: „Wenn es sich anfühlt wie Extremismus ist es wahrscheinlich auch welcher.“

Quintessenz für mich: Solange der Polizei regelmäßig von beiden Enden des politischen Spektrums vorgeworfen wird, auf dem anderen Auge blind zu sein, steht sie da, wo sie hingehört!

Allgemein Presse Trauriges

Trauriges von der Tagesschau

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Auszüge einer Mail, die ich am 26.12.2015 gegen 09:20 Uhr an die Redaktion der Tagesschau schickte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war am 24.12. abends nicht daheim, weil ich unterwegs war…

[Unsere Polizeibeamten sind jene,] die dafür sorgen, dass wir friedlich Weihnachten feiern können und unsere Hauptsorge sein kann, was an Essen auf den Tisch kommt und dass die Geschenke passen. …

An diesem Heiligabend war… ein Polizist im hessischen Herborn gewaltsam getötet worden. …

Gestern Abend erzählte mir ein Bekannter, Polizist, dass der in Herborn im Dienst an uns brutal getötete Polizist in den 20-Uhr-Nachrichten, also der Tagesschau, kein Thema war. Das konnte und wollte ich gar nicht glauben, denn die Tagesschau ist seit Jahren meine Lieblingsnachrichtensendung und von mir sehr hoch geschätzt. Also schaute ich mir diese Folge soeben in Ihrer Mediathek an. Doch tatsächlich….!

Das kann ich nicht verstehen! Wir haben eine demokratisch legitimierte und rechtsstaatlich verfasste Polizei, so transparent wie nie – und wenn ein Mensch, der sich für den Beruf des Polizisten in dieser Polizei und damit für den Dienst an uns allen entschieden hat, in diesem Dienst an uns stirbt, hat die Hauptnachrichtensendung dieser Republik kein Wort für ihn übrig? Das ist, mit Verlaub, empörend.

Hochachtungvoll

Frau Gerke Minrath-Grunwald
Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.
Vorsitzende, Öffentlichkeitsarbeit
www.kggp.de

 

Als Antwort erhielt ich bis jetzt eine Standardantwort:

Sehr geehrter User/Internetnutzer/Zuschauer,

haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir bitten um Verständnis, wenn nicht jede einzelne Zuschrift ausführlich und individuell beantwortet werden kann. Aber die Redaktion von ARD-aktuell erreichen täglich viele Hunderte Rückmeldungen der Zuschauer.

Sie können jedoch versichert sein, dass alle Reaktionen der Zuschauer aufmerksam gelesen, ausgewertet und in den Redaktionssitzungen diskutiert werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin gewogen blieben.

Mit freundlichen Grüßen

Zuschauerservice
ARD-aktuell / tagesschau.de
www.tagesschau.de

 

Ich gehe zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr davon aus, da eine tiefschürfendere Reaktion zu erhalten. Meinem in meiner Mail erwähnten Bekannten, der ebenfalls der Tagesschau-Redaktion geschrieben hatte, wurde übrigens individuell geantwortet. Er erhielt die Erklärung, dass über den Tod von Polizisten in der Hauptausgabe der Tagesschau nur berichtet werde, wenn dieser einen terroristischen Hintergrund habe.

Am 25.12. wurde in der Hauptausgabe thematisiert, dass am 1. Weihnachtstag Vollmond war. Nicht, dass das nicht jeder selbst hätte sehen können, der mal aus dem Fenster geschaut hätte. Am 24.12. war der Andrang vor dem Berliner Dom Bestandteil der Hauptnachrichtensendung. Sehr spannend, insbesondere für die Menschen, die in irgendeiner der doch hier und da vorhandenen anderen Kirchen der Republik einen Sitzplatz haben wollten. Die Menschen IM Andrang vor dem Berliner Dom dürften das auch ohne die Tagesschau bemerkt haben. Das sind also Themen für die Hauptausgabe. Am 21.12.2015 wurde über die „Sportler des Jahres“-Gala in Baden-Baden berichtet. Sicherlich ein interessantes Thema. Aber leisten Polizisten denn weniger für unsere Gesellschaft als Sportler? Ich denke, nein.

Ein Mensch, der im Dienst an uns allen niedergestochen wurde, ist keine Silbe wert, weil ihn die falsche Tätergruppe umgebracht hat. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen….

Nun ist ja Bestandteil der Pressefreiheit, zu berichten, über was man berichten möchte. Es ist aber auch integraler Bestandteil meiner Freiheit, der Tagesschau-Redaktion zu sagen, was sie nicht hören will: in meinen Augen ist diese Nichtberichterstattung einfach nur beschämend.
Nachtrag vom 27.01.2016:

Bereits am 13.01.2016 erhielt ich eine Antwort der Tagesschau-Redaktion. Allerdings war ich in den letzten beiden Wochen zu eingespannt, um mich früher darum zu kümmern.

Antwort der Tagesschau-Redaktion:

Sehr geehrte Frau Minrath-Grunwald,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte entschuldigen Sie, dass wir erst jetzt antworten. Aufgrund der Vielzahl von Zuschriften, die uns derzeit erreichen, war dies leider nicht eher möglich. Der Tod des Polizisten ist furchtbar!
Auch unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Berichtet haben wir unter tagesschau.de. In der 20-Uhr-Ausgabe hat sich die Redaktion entschieden, andere Themen in den Vordergrund zu stellen.
Aufgrund der begrenzten Sendezeit ist die Redaktion jeden Tag gefordert, aus einer Vielzahl von Nachrichten auszuwählen. Mord und Totschlag sind leider in Deutschland an der Tagesordnung.
Einzelne, auch sehr tragische Vorfälle wie etwa der Tod der elfjährigen Janina, die an Silvester erschossen wurde, finden sehr oft nicht in die Berichterstattung der Hauptausgabe der Tagesschau.
Je nach Dimension oder Hintergrund einer Tat entscheidet die Redaktion in jedem konkreten Fall. Ein terroristischer Hintergrund würde zum Beispiel sehr sicher von der 20 Uhr-Ausgabe berücksichtigt.

Mit freundlichen Grüßen
Publikumsservice ARD-aktuell

 

Darauf antwortete ich heute Morgen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Antwort. Auch ich entschuldige mich, dass es zu meiner Redaktion etwas länger gedauert hat, aber ich betreibe das Ganze ja ehrenamtlich und hatte auch beruflich genug um die Ohren in den letzten Tagen.

Ich freue mich über Ihre einfühlenden Worte in Hinblick auf den Tod des Polizisten.

Dennoch sehe ich die Sachlage nach wie vor anders als Sie. Es geht aus meiner Sicht nach bei den Meldungen in der Hauptnachrichtensendung der Republik nicht um den Grad an Tragik, den ein Vorfall hat, sondern um den Grad, in dem die Gesamtbevölkerung davon betroffen ist. Deswegen gebe ich Ihnen vollkommen Recht darin, dass der zweifellos sehr tragische Tod der kleinen Janina nicht in der Tagesschau gemeldet werden muss.

Der gewaltsame Tod eines Polizisten jedoch betrifft uns alle. Unsere Polizei ist demokratisch legitimiert und rechtsstaatlich verfasst. Noch nie war sie so transparent wie heute. Unsere Polizistinnen und Polizisten halten jeden Tag für uns alle den Kopf hin. Dabei ist es auch vollkommen egal, in welchem Bundesland derjenige seinen Dienst verrichtet. Wenn ich mein Heimatbundesland Rheinland-Pfalz verlasse und nach Hessen fahre, würden eben im Zweifel hessische Polizisten den Kopf für mich hinhalten. Deswegen ist es aus meiner Warte auch vollkommen egal, wer diesen Polizisten tötet. Im Gegenteil betrifft es uns meiner Ansicht nach deutlich mehr, wenn eine Kleinigkeit wie eine Fahrkartenkontrolle so eskaliert, dass jemand erstochen wird, als wenn es einen Terroranschlag gibt. So schrecklich Terroranschläge sind – die Wahrscheinlichkeit, einen solchen selbst mitzuerleben, ist doch eher gering einzuschätzen. Unter anderem übrigens wegen der sehr guten Arbeit unserer Sicherheitskräfte. Auch so gesehen betrifft es uns alle, wenn einer von ihnen im Dienst an uns allen sein Leben lassen muss.

Und wenn ich diesen Maßstab anlege – inwieweit sind wir alle als Gesamtgesellschaft von einer Meldung betroffen? – muss ich mich schon fragen, inwieweit die Meldung, dass der Berliner Dom an Heiligabend gerammelt voll war, Platz fand und der getötete Polizist eben nicht. Ich behaupte mal, dass nicht einmal die Mehrheit der Berliner an diesem Abend im Dom war. Inwiefern ist also die Gesamtgesellschaft davon betroffen?

Ich danke Ihnen jedenfalls, dass Sie mit mir in Dialog getreten sind in dieser Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Frau Gerke Minrath-Grunwald
Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.
Vorsitzende, Öffentlichkeitsarbeit
www.kggp.de

Ich distanziere mich an dieser Stelle von jeglichem Versuch, mein Schreiben an die Tagesschau als „Beleg“ für die „Lügenpresse“-These zu benutzen (was wohl hier und da bereits passierte). Man kann punktuell unterschiedlicher Ansicht sein, ohne gleich die gesamte Berichterstattung auf solche Weise in Frage zu stellen und im Rundumschlag zu diffamieren. Ich kritisiere ja auch punktuell einzelne Polizeibeamte, ohne gleich die ganze Polizei als „Bande von korrupten Prügelknaben“ zu bezeichnen – im Gegenteil stehe ich hinter der Polizei. Differenzieren heißt das Zauberwort. Allerdings bin ich nicht gewillt, mich wegen jener, die genau das nicht können, nicht mehr frei zu äußern.

 

Allgemein Trauriges Verein

Die Polizei Hessen trauert um ihren getöteten Kollegen Christoph R. – Spendenkonto eingerichtet

Polizeistern-HessenDie Polizei Hessen trauert um ihren getöteten Kollegen Christoph R.

Durch eine unfassbare Tat starb er am frühen Morgen des 24.12.2015.

Speziell für die Hinterbliebenen des getöteten Christoph R. wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Die Kontodaten:

Personalrat beim PP Mittelhessen
Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE86513900000116208504
BIC:   VBMHDE5F

Verwendungszweck: Herborn

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wer bereits auf das ebenfalls von uns hier beworbene Konto der Markus-Paul-Stiftung gespendet hat, braucht sich aber keine Sorgen um seine Spende zu machen. Das ist eine absolut seriöse Stiftung. Das Geld wird in jedem Fall dort ankommen, wo es hinsoll.  Wir bewerben beide Konten, denn wir hoffen, dass so möglichst viel bei der Familie ankommt, wenn ihnen schon niemand mehr ihren Angehörigen zurückbringen kann.

Allgemein Trauriges Verein

Spendenaufruf zu Gunsten der Angehörigen des in Herborn getöteten und des dort schwer verletzten Polizeibeamten

Polizeistern-HessenLiebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Euch frohe Weihnachten.

An Heiligabend wurde im hessischen Herborn ein Polizist bei einem Messerangriff getötet, ein anderer schwer verletzt (siehe hier). Für die Angehörigen des einen und den anderen wurde nun von der Markus-Paul-Stiftung in Baden-Württemberg ein Spendenkonto eingerichtet.

Die Markus-Paul-Stiftung ist eine Stiftung, die nach dem gewaltsamen Tod des Diensthundeführers Markus Paul eingerichtet wurde. Es ist also gesichert, dass das Geld da ankommt, wo es hinsoll.

Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wird in jedem Fall spenden, aber vielleicht möchte ja der eine oder andere von Euch auch privat spenden. Ich möchte das beispielsweise.

Hier die Daten des Spendenkontos sowie ein Link zur entsprechenden Seite der Stiftung:

Bankverbindung für Spenden:

Volksbank Kurpfalz H+G

Kto-Nr. 0079867004, BLZ: 67290100

IBAN: DE61 6729 0100 0079 8670 04

BIC: GENODE61HD3

Verwendungszweck: „Spende Herborn“

Alle Spenden, die unter diesem Verwendungszweck eingehen, werden wir unverzüglich den Familien der Kollegen übergeben.

http://www.markus-paul-stiftung.de/aktuelles.html

An dieser Stelle wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016.

Mit den besten Grüßen aus dem Vorstand des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.,

Gerke Minrath

Allgemein Verein

Remagen, 21.11.2015 – Danke für Euren Einsatz

Als gemeinnütziger Verein von Bürgern für Polizeibeamte mit Sitz in Remagen haben wir es uns auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, den Polizistinnen und Polizisten, die an unserem Vereinssitz anlässlich diverser Versammlungen im Einsatz waren, unseren Rückhalt zu zeigen. Um kurz nach neun Uhr morgens begann unser Tag und er endete gegen 18 Uhr.

Unser Motiv für den Einsatz in 2015:

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An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die „Models“, die sich auf diesem Bild vom letzten Jahr wiedererkannt haben. wp-monalisa icon

Wie in den Jahren zuvor waren wir mit der Gewerkschaft der Polizei im Versorgungseinsatz. Die Gewerkschafter gaben Nussecken heraus, wir die Visitenkarten mit dem Dankeschön der Bürger in unserem Verein an die anwesenden Polizeibeamten.

An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, wie ein junger Polizist sagte: „Die Karte vom letzten Jahr haben wir seit einem Jahr an unserem Sichtschutz hängen. Sowas freut einfach.“ Danke für diese Motivation. Manchmal, wenn man ehrenamtlich tätig ist, durchläuft man Durststrecken, während derer man einfach keine Lust mehr hat. Wenn dann solche Rückmeldungen kommen, weiß man wieder, wofür man das macht.

In diesem Zusammenhang bliebe noch der Polizist zu erwähnen, der unseren Verein kannte, weil ein Kollege von ihm mal eine Karte von uns bekommen hat. Wir schreiben ja Genesungskarten an schwer, krankenhausreif und dienstunfähig verletzte Polizeibeamte sowie an Polizeibeamte, die wirklich harte Einsätze hinter sich bringen mussten. Auch hier freuen wir uns, dass diese Karte einen positiven Eindruck hinterlassen hat.

Am Bahnhof trennten wir uns von einem Teil unserer Begleiter von der GdP, außer Achim Recktenwald, der mit uns zu Fuß weitermachte:

Von links nach rechts: Gerke Minrath und Nadine Imo (Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.), Achim Recktenwald, Marco Christen und Rolf Pörtner (Gewerkschaft der Polizei)
Von links nach rechts: Gerke Minrath und Nadine Imo (Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.), Achim Recktenwald, Marco Christen und Rolf Pörtner (Gewerkschaft der Polizei)

Uns war wichtig, mit den saarländischen sowie wenigstens einigen Bundespolizisten ins Gespräch zu kommen. Sie sollten Remagen in guter Erinnerung behalten.

Natürlich sollten auch „unsere“ Polizisten, die zur Remagener und den umgebenden Polizeiinspektionen gehören und immer für uns da sind, nicht zu kurz kommen, mal wieder ein Dankeschön zu hören. Zumal ich selbst Ohren- und Augenzeugin wurde, wie ihnen einige meiner Mitbürger nicht sonderlich freundlich begegneten. Bei allem Verständnis dafür, dass Remagen im Ausnahmezustand war und deshalb Einschränkungen in Kauf zu nehmen waren – es wird doch wohl bitte möglich sein, dieses einmal im Jahr mit ausreichender Contenance zur Kenntnis zu nehmen und nicht ausgerechnet jenen dumm zu kommen, die uns Bürgerinnen und Bürgern dabei behilflich sind, mit den Einschränkungen fertig zu werden.

Aber es geht auch anders: Bereits am Morgen auf dem Weg in unseren Einsatz trafen wir ein mir bekannte Dame, die allen Polizeibeamten, denen sie auf dem Weg zum Einkaufen und zurück in ihre Wohnung begegnete, dankte. Klasse! Das ist die richtige Einstellung zu jenen, die uns Sicherheit gewähren.

An nahezu jeder Straßenkreuzung stand eine Streife, die weiterhalf.
An nahezu jeder Straßenkreuzung stand eine Streife, die weiterhalf.

Zum Einsatzanlass erteile ich der Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz das Wort:

„Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten heute, 21. November 2015, zu Versammlungen und Kundgebungen in Remagen aufgerufen.

Aufgabe der Polizei war und ist es, die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Demonstrations- bzw. Versammlungsfreiheit der jeweiligen Teilnehmer zu gewährleisten und Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, setzte die Polizei mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein.

Drei Aufzüge, zwei Kundgebungen und ein Spendenlauf gegen den rechten Aufzug waren bei der zuständigen Versammlungsbehörde, der Kreisverwaltung Ahrweiler, angemeldet. Zudem fand in der Innenstadt von Remagen ein Bürgerfest statt zum „Tag der Demokratie“, an dem Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer teilnahm und eine Ansprache hielt. Insgesamt demonstrierten so rund 1000 Menschen gegen das rechte Spektrum.

Ab 12.00 Uhr trafen sich etwa 120 Personen dieses Spektrums, im Bereich des Güterbahnhofs an der B 9. Deren Demonstrationszug zog ab 14.30 Uhr durch verschiedene Straßenzüge der Innenstadt bis zur „Schwarzen Madonna“. Nach einer Kundgebung an der Friedenskapelle ging der Aufzug wieder zurück zum Güterbahnhof und endete dort um 17.20 Uhr.

Einige Aktivsten des linken Lagers hatten die Aufzugsstrecke der Rechten an mehreren Stellen blockiert. Dort, wo der Aufzug nicht an der Blockade vorbeigeführt werden konnte, wurden die auf der Straße sitzenden Demonstranten, nachdem sie die Fahrbahn auch auf mehrfache Aufforderung nicht räumten, von der Polizei wegtragen. Zudem versuchten Personen des linken Spektrums immer wieder gewaltsam auf die Versammlung der Rechten einzuwirken. Dies musste von den eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten verhindert werden.

Durch ein flexibles und ständig an der Lage angepasstes polizeiliches Einsatzkonzept konnten aber größere Störungen, sowohl für die Kundgebungen und die Aufzüge, als auch im Bereich des Straßenverkehrs rund um und in Remagen so gering wie möglich gehalten werden.“

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. betrachten ein Eintreten für unsere demokratisch legitimierte und rechtsstaatlich verfasste Polizei als klare Absage an jede Form von Extremismus. 

Aus diesem Grund beteiligte sich auch eines unserer Mitglieder, Gerhard Horstmann, mit einem kleinen Stand am vom Bündnis für Frieden organisierten Bürgerfest in der Innenstadt. Danke dafür!

Allgemein Trauriges

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Allgemein Verein

1. Präventions-Weihnachtsmarkt der PI Frankenthal – u.a. mit KGgP

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Keile treiben – nicht mit mir…

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Angesichts unserer Mitgliederstruktur können wir gar nicht anders… ;-)

In den letzten Tagen nehme ich im öffentlichen Diskurs über die Flüchtlingssituation zunehmend eine Tendenz wahr, die ich persönlich sehr verstörend finde, nämlich, dass das Absaufen unserer bundesdeutschen Polizei in der Frage gerne der österreichischen Polizei in die Schuhe geschoben wird. Die österreichische Polizei winke die Flüchtlinge einfach nur durch. Auch aus Polizeikreisen wird mir diese Ansicht zugetragen.

Entschuldigung, aber solche Äußerungen gehen in meinen Augen gar nicht.

Ich war in Österreich und habe dort nicht nur Nachrichten gesehen, sondern auch mit österreichischen Polizisten gesprochen. Abgesehen davon, dass ich ausnahmslos von österreichischen Polizeibeamten sehr liebenswürdig behandelt wurde, kann ich sagen, dass auch die österreichische Polizei absäuft. Ein mir bekannter österreichischer Polizist schrieb mir, es sei derzeit „nicht wirklich fad“. Er neigt eher zum Understatement und auf bundesdeutsch übersetzt heißt das dann, dass er nicht weiß, wo ihm der Kopf steht.

Während sich in Oberösterreich die Flüchtlinge an der Grenze zu Deutschland stauen, drücken aus Slowenien neue Menschenmassen nach. Slowenien seinerseits ist ein kleines Land und säuft sowas von ab, dass verglichen damit bei uns alles vollkommen entspannt ist.

Egal, wie man selbst zu der Flüchtlingssituation insgesamt steht – sie ist da. Und niemand, egal wo er sich in Sachen Aufnahmekapazitäten verortet, kommt umhin, sich klarzuwerden, dass die im steirischen Spielfeld eintreffenden Flüchtlinge Menschen sind. Menschen, die seit Tagen nicht ausreichend geschlafen haben und auch sonst einiges hinter sich haben. Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dass sie erstmal dankbar sein sollten, ihr nacktes Leben gerettet zu haben. Ich weiß aber, wie ich drauf bin, wenn ich ein Schlafdefizit mit mir herumtrage, und ich möchte an andere Menschen keine Maßstäbe anlegen, die ich selbst nicht erfüllen kann.

Die Flüchtlinge wissen, dass Europa zunehmend über Grenzschließungen redet, also liegt es auf der Hand, dass sie so schnell wie möglich nach Deutschland weiter wollen. Über die Gründe dafür, dass Deutschland einen solchen Sog ausübt, ließe sich sicherlich trefflich diskutieren, die sind aber nicht Thema dieses Textes, deswegen bitte ich, uns diese Debatte hier einfach zu ersparen und an passenderem Orte auszutragen.

Es geht mir hier vor allen Dingen darum, klar zu machen, welcher Gesamtsituation die österreichischen Polizisten gegenüberstehen. Genau diese Polizeibeamten, die mir so freundlich und hilfsbereit begegnen.

Der serbische Ministerpräsident fragte neulich in einem Interview sinngemäß, was er denn mit den Flüchtlingen machen solle, die nach Deutschland weiterdrängen? Er fragte ironisch, ob er die ins Gefängnis stecken soll. Was natürlich keine ernsthafte Option sein kann – bevor hier jetzt wieder eine Empörungswelle produziert wird.

Analog dazu möchte ich fragen: Was bitte sollen die österreichischen Polizisten mit Flüchtlingen tun, die um jeden Preis weiter nach Deutschland wollen? Die so dringend nach Deutschland wollen, dass sie zum Teil in Scharen über Bundesstraßen durch die Steiermark laufen. Was kann eine Polizei, die aus ebenso freundlichen Beamten besteht wie unsere, da tun? Sollen die österreichischen Polizeibeamten die Flüchtlinge in Österreich anbinden, oder was? Oder soll man Österreich anprangern, dass sie nicht schnell genug mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften nachkommen? Wenn man im Glashaus sitzt, sollte man vielleicht nicht unbedingt mit Steinen um sich werfen.

Vielleicht denkt da mal jeder drüber nach, der meint, es sei in der aktuellen Lage sinnvoll, auf österreichischen Polizisten herumzuhacken. Sicherlich wird es da den einen oder anderen Fehlläufer geben, aber die gibt es bei uns auch. Je länger ich für Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. arbeite, desto mehr davon finde ich vor. Dennoch stehe ich hinter unseren Polizeibeamten.

Es ist schlimm genug, dass sich die Regierenden in der jetzigen Situation ständig gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben. Ich war immer überzeugte Europäerin. Ich finde es tragisch, dass sich nun ausgerechnet in dieser Lage auf Kosten der anderen versucht wird, reinzuwaschen. Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. hat Mitglieder in Österreich und in der Schweiz. Ich distanziere mich davon, dass jetzt österreichischen Polizisten der schwarze Peter zugeschoben werden soll. Ich stehe hinter allen Polizeien, die demokratisch legitimiert und rechtsstaatlich verfasst sind – und wenn ich nichts Essentielles verpasst habe, trifft das auf die Polizei der Repubik Österreich ohne jede Einschränkung zu. Für das Auseinanderdividieren von Menschen im gleichen Beruf, nur weil diese sich auf unterschiedlichen Seiten einer Landesgrenze befinden, habe ich nichts übrig. Das ist nicht der Geist, in dem ich mit Keine Gewalt gegen Polizisten begonnen habe.

Das loszuwerden war mir eine Herzensangelegenheit!

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Persönlicher Dank an die Bundespolizei in Koblenz, Rosenheim und Kempten

20151017_151200_kleinEigentlich war ich nicht wegen des Vereins, sondern aus persönlichen Gründen kürzlich bei der Bundespolizeiinspektion Kempten.

Dies, weil mein Mann und ich an einem Freitag Nachmittag beim Kofferpacken merkten, dass unsere Personalausweise und unsere Reisepässe abgelaufen waren. Offenbar waren wir so lange nur im Schengenraum unterwegs gewesen, das wir nicht drauf geachtet hatten.

Nun wollten wir aber nach Österreich.

Ein Anruf bei der nächstgelegenen Bundespolizeidirektion ergab, dass wir bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim nähere Auskünfte erhalten würden (Danke nach Koblenz für diese Info). Dort erfuhr ich wiederum, dass das Bundespolizeirevier Kempten die für unseren Grenzübergang zuständige Dienststelle ist (Danke nach Rosenheim für diese Info).

Dort reisten wir dann am folgenden Samstagvormittag an und bekamen gegen eine Gebühr von acht Euro unsere Ersatzpapiere ausgestellt. An dieser Stelle vielen Dank für die nette Bearbeitung unseres Anliegens.

Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich bei allen drei Dienststellen in dem Zusammenhang zu hören bekam: „Das muss Ihnen nicht peinlich sein, das passiert vielen Leuten.“

Als das erledigt war, sprach ich an, was ich schon beim Reinkommen bemerkt hatte – auf dem Tresen dort lag unsere Karte zum Danke-Polizei-Tag. Sowas freut mich ja auch. :-) Wieder mal ein echter Motivationsschub.

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Auf der Rückreise sorgten wir noch für erfreute Überraschung, da wir uns die Ersatzpapiere auch genau angeschaut und deswegen gelesen hatten, dass man diese proaktiv bei der Wiedereinreise abliefern sollte. Offenbar machen das nicht allzu viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Auf jeden Fall Danke für die Freundlichkeit in der Frage!!!

 

Nachtrag vom 27.10.2015:

Entgegen anderslautender Nachrichten an mich war diese polizeiliche Amtshandlung in der Tat zufriedenstellend. Zwar ist Koblenz für uns de facto zuständig, aber es hätte uns mindestens eine Stunde Umweg gekostet, uns dort die Ersatzpapiere zu beschaffen, denn wir wohnen nicht gerade neben der Koblenzer Bundespolizeidienststelle. Da meine Frage an Koblenz lautete, wie es für uns möglichst einfach und aufwandslos zu gestalten sei, an diese Papiere zu kommen, war der Verweis auf Rosenheim goldrichtig. In Rosenheim befindet sich die für das Grenzgebiet zu Österreich zuständige Bundespolizeiinspektion und es ist in meinem Augen vollkommen normal, dass die dann besser Bescheid wissen, an welchen Grenzübergängen man wie am besten vorgeht (Voranmeldung ja oder nein oder die aktuelle Belastung durch die Flüchtlingssituation vor Ort bspw.) als eine Dienststelle mitten in der Bundesrepublik. Insofern erscheint mir der Verweis auf einen Anruf in Rosenheim nach wie vor ausgesprochen sinnvoll. Durch den Anruf in Rosenheim erfuhren wir, dass wir durch einen Anruf in Kempten etwa eine Stunde vor Ankunft den Vorgang beschleunigen konnten. Der Umweg über Kempten hat uns also insgesamt maximal 20 Minuten gekostet, der Schwenk von der Autobahn herunter war einfach zu bewerkstelligen und wir hatten einen Parkplatz direkt vor der Tür. Wenn man eine mehrstündige Fahrt in den Urlaub mit einer im Vorfeld im Allgemeinen unbekannten Anzahl an Staus unternimmt, ist das durchaus etwas, was zur Bequemlichkeit beiträgt.

Die Bundespolizei hat also durch das Zusammenspiel dieser drei Dienststellen in diesem Fall unser Anliegen exakt in unserem Sinne gelöst und die einzelnen Beamten sind uns mit großer Freundlichkeit begegnet. Meine Schlussfolgerung bleibt also – mein Mann und ich fanden diese polizeiliche Amtshandlung, die uns weiterhalf, sehr gut. Ich hatte das nur im ersten Anlauf das nicht so ausführlich erklärt, weil ich dachte, es genüge einfach, dass eine Bürgerin und ein Bürger zufrieden seien. Ich persönlich traue Menschen, die mir über irgendwas erzählen, dass sie es gut fanden, schon zu, dass sie mit dieser Empfindung auch richtig liegen.

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Danke-Polizei-Tag 2015 – Nachtrag

Hier noch die Berichte zweier weiterer Mitglieder von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. zu ihren Aktionen zum Danke-Polizei-Tag.

Bericht unseres Mitglieds aus Rheinland-Pfalz:
Anlässlich des „Danke-Polizei-Tages“ besuchte ich, stellvertretend für unseren Verein KGgP e.V. die Polizeidirektion Bad Kreuznach und die Polizeiinspektion Kirn.
Einhellige Meinung der Polizei war/ist: „Die Arbeit des Vereins KGgP e.V. ist sehr wertvoll und wird seitens der Polizei mit Freude zur Kenntnis genommen“.
Bericht unseres Claudia H-U aus Nordrhein-Westfalen:
Polizeikommissariat Rinteln:
Ich wurde dort sehr angenehm und  freundlich empfangen. Gerade als ich in die Polizeiwache hineingehen wollte, kam eine Streife angefahren. In der Wache befanden sich zwei Herren und eine Dame. Natürlich mit sehr viel Aufregung und Nervosität habe ich von unserem Verein erzählt.
Erstmal gingen die Augenbrauen hoch, aber sie waren auch schnell wieder unten. Vor allem gefreut haben sie sich – über die Aufmerksamkeit von uns und natürlich über das positive Statement für ihre Arbeit. „Gibt es eben zu wenig“, war eine der Aussagen, die mir noch so im Kopf herumgeistert.
Es wurde viel gelacht und auch ernste Themen auf den Tisch gebracht in der kurzen Zeit, in der ich da war.
Polizeikommissariat Bückeburg:
Leider waren hier alle ausgeflogen, bis auf einen jungen Mann, den ich von meiner Arbeit her kannte.  Auch er erkannte mich wieder und so kamen wir ins Gespräch. Auch er stellte viele Fragen. Ich beantwortete sie, so gut es ging. Genauso wie in Rinteln wurde der Verein positiv aufgenommen und auch hier waren wir noch nicht bekannt. Wir unterhielten uns lange und über die verschiedensten Dinge. 
DPT 2015 Bückeburg
Polizeikommissariat Stadthagen:
Auch hier wurde ich von einem einzelnen Polizisten begrüßt.  Hier hielt ich mich sehr lange auf. Auch hier war der Verein noch nicht bekannt. Dies habe ich dann mal schnell korrigiert und plauschte über den Verein los. Auch hier wieder viel positive Reaktionen. Er freute sich auch schon auf unsere Internetseite, auf der er gleich am Abend herumstöbern wollte.
DPT 2015 Stadthagen
Polizeiwache Extertal-Bösingfeld:
Zuerst, musste ich etwas warten, da „Kundschaft“ da war. Auf den Flur habe ich ein paar Sätze mit einem anderen „jungen“ Nichtpolizisten gewechselt, der ganz schnell noch etwas abzugeben hatte. Er selber war auch dagegen, wie die Polizei behandelt wird, und würde es auch gern sehen, wenn die Polizei mehr Rückhalt bekäme. Leider wollte er keine Karte haben. 
Der Polizist vor Ort hat sich dann für mich Zeit genommen. Auch hier war die Überraschung groß, dass es einen Verein gibt, der sich für die Polizei einsetzt. Aber auch hier stieß das auf Zuspruch. 
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Mein Fazit:
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Meine Besuche haben mir gezeigt, wie dringend nötig so ein Rückhalt für unsere Polizeibeamtinnen und -beamten ist.