Danke-Polizei-Tag 2016 – Bilanz

Dieses Jahr unterstützte uns freundlicherweise das Polizeipräsidium Rheinpfalz, und dort insbesondere die Pressestelle, bei der Ausrichtung des Danke-Polizei-Tages. An dieser Stelle ein herzliches Danke für die tolle Unterstützung!

Aus organisatorischen Gründen mussten wir dieses Jahr vom dritten Samstag im September, an dem der „Say-thank-you-to-a-police-officer-day“ stattfindet, auf den 8. Oktober ausweichen. Allerdings kann man aus unserer Sicht nicht oft genug der Polizei danke sagen, deswegen hat im schlimmsten Fall irgendeine Polizeidienststelle zwei Mal danke gesagt bekommen. Das haben die Damen und Herren da auch verdammt verdient.

Der offiziell sichtbare Teil des Danke-Polizei-Tages begann am 4. Oktober mit der Pressekonferenz. Zuerst stellte Polizeipräsident Thomas Ebling das Thema der Gewalt gegen Polizisten in seinem Präsidiumsbezirk vor. Anschließend berichtete der Polizeikommissar Christian Weingärnter der Polizeiinspektion Germersheim über einen Angriff, dem er ausgesetzt war und der mehrere Tage Dienstunfähigkeit zur Folge hatte. Ich war ein wenig aufgeregt, deswegen erinnere ich keine Einzelheiten, nur, dass es mir bei seinem Bericht kalt den Rücken runterlief.

(An dieser Stelle der Pressekonferenz ging es gerade um den Schusswaffengebrauch in Ludwigshafen, daher die ernsten Gesichter, Bildquelle: PP Rheinpfalz)
(An dieser Stelle der Pressekonferenz ging es gerade um den Schusswaffengebrauch in Ludwigshafen, daher die ernsten Gesichter, Bildquelle: PP Rheinpfalz)

Innenminister Lewentz beleuchtete die Situation in Rheinland-Pfalz, nachdem er sich netterweise bei dem jungen Polizisten nach seinem aktuellen Befinden erkundigt hatte.

Nach ihm stellte ich den Verein vor, seine Ziele, seine Aktivitäten. Ein besonderer Schwerpunkt galt dem Danke-Polizei-Tag.

Zum Abschluss führten Einsatztrainer eine Standardsituation vor, die eskalierte.

Zwei junge Männer ziehen pöbelnd durch die Stadt, eine Streife hält sie auf und will eine Personenkontrolle durchführen. Einer der beiden geht auf den Polizisten los, der andere beleidigt die Polizistin u.a. mit „Fotze“ (was noch zu den harmloseren Dingen gehört, die mir so zu Ohren kamen, wenn ich die Polizei begleiten durfte). Der Angreifer des Polizisten wird zu Boden gebracht, plötzlich versetzt ihm der Polizist einige gezielte Schläge, um ihn außer Gefecht zu setzen.

Oha? Warum das?

Erst im Nachgang wird klar, dass der Angreifer den Polizisten gebissen hat. Unmerklich. So unmerklich, dass man es auf dem Video, das ich davon gedreht habe, nicht erkennen kann, weil ich den falschen Winkel hatte.

Soweit zur Beweiskraft von Amateurvideos über Polizeigewalt, die durchs Netz vagabundieren. Auch eine Form von Gewalt gegen Polizisten, nach meinem Dafürhalten. Eine gute Auswahl des Szenarios.

 

Endlich war es dann soweit, der Samstag, 8.10.2016, unser Danke-Polizei-Tag, war angebrochen.

Um halb sieben trafen Nadine und ich uns und fuhren los Richtung Ludwigshafen, wo wir um neun Uhr in der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 erwartet wurden. Wer mich kennt und regelmäßig meine Artikel liest, weiß, dass diese Dienststelle einen besonderen Platz in meinem Herzen hat – neben meiner Heimatdienststelle.

Dort war es für Ludwigshafener Verhältnisse noch sehr ruhig, so dass wir (unter Unterbrechungen) in den Sozialraum geführt wurden, ein junger Polizist kochte uns einen Kaffee (also mir, Nadine bekam einen Tee). Wir bekamen eine Führung in der Führungsleitzentrale – also dahin, von wo „meine“ Streifen immer ihre Aufträge bekommen. Last but not least trafen wir auch den Kriminaldauerdienst. Das sind jene Menschen, die den Beritt des gesamten Polizeipräsidiums abdecken, sobald es um Verbrechen gegen den Menschen geht. Bei meiner Nachtschicht in Frankenthal waren zwei von ihnen in der Wohnung der verstorbenen Frau erschienen. Gekommen waren sie damals von einem Toten, der von einem Hochhaus gestürzt war. Ganz klar auch Polizisten, die ein Danke verdienen für ihren Einsatz. Insgesamt waren am 8. Oktober drei Beamte beim KDD im Dienst.

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Die Postkarten, die Nadine übergibt, sind Postkarten, die wir am Verkehrspräventionstag schon einmal eingesammelt hatten. Darauf haben sich schon mal einige Ludwigshafener Bürger bei ihrer Polizei bedankt und wir haben die Zustellung übernommen! Die Karten hängen jetzt an der Pinnwand im Sozialraum. Ich wünsche mir, dass noch einige Bürger nachgezogen haben.

Der Zeitplan war eng, und schwupps, schon waren wir auf dem Weg nach Neustadt an der Weinstraße.

Unfassbarerweise wurden etwa 30 Minuten, als wir aus der PI LU1 aus der Tür rauswaren, Beamte dieser Inspektion beleidigt. Was soll ich dazu noch sagen? Diese drei Leute hatten ganz klar keine Ahnung vom Danke-Polizei-Tag. Umso wichtiger, dass jene, die hinter unserer Polizei stehen, das auch gelegentlich zum Ausdruck bringen.

 

Drei Wormser im Alter von 27-29 Jahren beschäftigten die Beamten der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 am Samstag über einen längeren Zeitraum.

Zunächst fielen die beiden Männer und die 29-jährige Frau auf, nachdem sie gegen 10.30 Uhr in eine Körperverletzung am Rathausplatz verwickelt waren. Alle drei waren unkooperativ und alkoholisiert, den beiden Männern musste sogar die Ingewahrsamnahme erklärt werden. Nachdem die junge Frau einem Platzverweis nicht nachkam, durfte auch sie die Beamten zur Dienststelle begleiten. Hier beleidigte sie die Beamten mehrfach und spuckte ihnen vor die Füße. Bei einer Personendurchsuchung wurde bei ihr schließlich Heroin aufgefunden.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Personen gegen 11.45 Uhr auf freien Fuß entlassen.

Um 12.40 Uhr gingen die drei den Fahrer einer Straßenbahn am Berliner Platz an, indem sie ihn bedrohten, beleidigten und bespuckten. Erneut wurden alle drei Personen Gast der Polizeiinspektion. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsrichter durften sie die Gastfreundschaft der Polizei bis 16.30 Uhr genießen.

(Pressemitteilung des PP Rheinpfalz vom 09.10.2016)

 

Zurück zum erfreulichen Teil. Auch in Neustadt wurden wir sehr freundlich empfangen.

Ab hier war bei jedem Termin mindesteins ein Pressevertreter dabei (Metropolnews, Rheinpfalz, SWR, Pfalzradio…) und ich bin begeistert. Die Herrschaften waren allesamt sehr freundlich. Bis jetzt bin ich auch sehr angetan von den Veröffentlichungen zu dem Thema. Danke!

Wie man auf diesem Bild gut erkennen kann, hat unser einfaches Danke für den täglichen Schutz auch den Neustädter Polizisten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

(Fotograf: Holger Knecht)
(Fotograf: Holger Knecht)

Von hier ging es weiter nach Landau und somit für mich in Gebiete, in denen ich noch nie gewesen war. Schöne Gegend übrigens, und das meine ich ernst. Ich denke, der Ecke werde ich mich privat noch einmal näher widmen.

Die Polizeiinspektion Landau ist in einem wunderschönen alten Gebäude untergebracht. Ich bin beeindruckt.

(Fotograf: Uwe Kühn)
(Fotograf: Uwe Kühn)

Hier kamen wir pünktlich zum Schichtwechsel an, sodass wir möglichst viele Polizeibeamte erreichen konnten. Uwe Kühn nahm sich unser an. Der Dienststellenleiter, Herr Berens, bat mich, kurz den Verein vorzustellen. Ich wurde gefragt, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, mich überhaupt diesem Thema zu widmen. Beides Themen, zu denen ich mittlerweile in jeder beliebigen Länge referieren kann, wenn man mich nachts aus dem Schlaf rüttelt. Also kein Ding… ;-) Auch Nadine gab ihre Beweggründe zum Besten, sich im Verein zu engagieren. Zwei der anwesenden Polizeibeamten outeten sich als Empfänger jeweils einer Genesungspostkarte. Freut mich, dass diese Freude gemacht haben. Das ist das Ziel!

 

Und schon wieder ging es weiter nach Bad Bergzabern. Hier machte sich allmählich bemerkbar, dass der samstägliche Einsatzwahnsinn losging. Als wir ankamen, fuhr gerade ein Streifenwagen mit Blaulicht los. Da es sich um eine ländliche Dienststelle handelt, schwante mir schon, dass hier nicht so viele Gesprächspartner vor Ort sein würden wie bisher. Tatsächlich wurden für das Foto noch zwei Herren aus der Vorschicht gebeten, da diese Schicht komplett im Einsatz war und der Wachhabende schlecht Telefon und Funk im Stich lassen konnte.

(Fotograf: Uwe Kühn)
(Fotograf: Uwe Kühn)

Anschließend sprachen der letzte übrige Mohikaner, Herr Bollinger, Herr Kühn und wir bei einem Kaffee noch ein wenig miteinander, denn wir hatten einiges gemeinsam – wir alle sind Frankreichfans. Da traf es sich, dass wir gerade mal sieben Kilometer von Frankreich entfernt waren. Ein Glück für die bundesdeutsche Polizei, dass sie einen ganz ähnlichen Stellenwert auf meiner Prioritätenliste hat wie Frankreich. Es gab durchaus eine gewisse Versuchung, diese sieben Kilometer auch noch hinter mich zu bringen.

 

Nach einem kurzen Snack begaben wir uns zur Bundespolizeiabteilung Bad Bergzabern. Zwar fiel der angekündigte Termin dort aus, aber wir wollten wenigstens grüßen. Vielleicht hatte ja der eine oder andere im Einsatz einen Blick auf Twitter.

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(Fotograf: Uwe Kühn)

 

Nun zurück zum offiziellen Programm. Obwohl ich mich einmal tatsächlich verfuhr (falsch herum am Autobahnkreuz die Autobahn gewechselt) waren wir sogar einige Minuten zu früh in Grünstadt.

Mittlerweile war es fast 16:00 Uhr, d.h. auch hier war das Haus mehr oder weniger verwaist, da die einzige (!) Streife im Einsatz war. Der Wachhabende hatte kurz Zeit, sich über ein Danke zu freuen, was er auch tat. Netterweise war aber auch der stellvertretende Dienststellenleiter, Herr Merkel, vor Ort, der sich viel Zeit für uns nahm. Dabei erfuhren wir u.a., dass bereits eine weitere Bürgerin vor Ort gewesen war, und sich bedankt hatte.

Das Foto machte letztlich die freundliche Reporterin von der Rheinpfalz.

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Auch in Grünstadt hatte es vor einigen Monaten einen tödlichen Schusswaffengebrauch gegeben. Es war Herrn Merkel anzumerken, dass ihm das immer noch in den Knochen steckte. „Das hat damals die gesamte Dienststelle lahmgelegt.“

 

Von hier ging es weiter nach Frankenthal. Nachdem ich dort zwei Schichten mitfahren durfte, wollte ich mir diesen Besuch nicht nehmen lassen. Damit war die Polizeiinspektion Frankenthal ordentlich verwöhnt worden, denn eines unserer Mitglieder war morgens schon dagewesen (dazu später). Nichts anderes haben die Leute dort verdient.

Am frühen Samstagabend steppte dort allerdings der Bär, sodass wir in aller Eile ein Foto hinbekamen. Dennoch freuten sich die Damen und Herren über unser Danke. Das sieht man ja auch an den Patches. Ihr macht uns stolz!

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Hier endete nun der „offizielle“ Teil. Inoffiziell haben wir natürlich mit einem Vereinssitz im nördlichen Rheinland-Pfalz auch „im Norden“ noch einiges zu tun gehabt.

Eigentlich hatten wir noch spontan eine Dienststelle in Koblenz besuchen wollen, aber wir waren mittlerweile so müde, dass wir schon albern wurden und entschieden, das erstmal ausfallen zu lassen.

Wo wir allerdings anhielten, war in Andernach, wo wir mitten in eine schnelle Abendmahlzeit platzten, man sich netterweise aber trotzdem Zeit für uns nahm. Das liegt sowas von am Weg, das wäre schon unhöflich, daran vorbeizufahren. Auch da war die Einsatzlage eher hektisch (Samstagabend zwischen acht und neun Uhr), aber zumindest konnten wir unser Danke loswerden und trotz allem hatte ich den Eindruck, dass die Damen und Herren unseren anlasslosen Dank nicht schlecht fanden.

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Natürlich war es mir ein Anliegen, am Danke-Polizei-Tag selbst noch in meiner Heimatdienststelle meinen Dank überbringen zu können. Netterweise kam Nadine auch hier noch mit, obwohl wir mittlerweile fast zu keiner vernünftigen Aussage mehr fähig waren. Zu meiner Freude waren teilweise Polizisten dort im Dienst, die ich noch aus meiner Nachtschicht kannte.

Im Laufe des Tages war eine Dame dort gewesen, um sich für das sichere Leben in der Nachbarschaft der Polizeiinspektion zu bedanken. Das las mir der Wachhabende vor, allerdings ohne den Namen der Betreffenden zu nennen. Unsere Polizei weiß eben, was Datenschutz ist. Ich weiß trotzdem, wer es war (dazu später).

Ich gab den Brief einer lieben Bekannten ab, Michaela Knieps, in dem sie sich für den Einsatz der Polizei bedankt. Auch dieser Brief machte Freude, denn er kam ganz klar von außerhalb des Vereins. Ich sage ja immer – die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter unserer Polizei. Die Lobkultur ist nur hundsmiserabel hierzulande.

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Damit war der 8. Oktober für mich beendet.

 

Allerdings waren unsere Mitglieder sehr fleißig. Ich zähle die Aktivitäten unserer Mitglieder in alphabetischer Reihenfolge des Vornamens auf.

 

Unser Mitglied Claudia H-U aus Nordrhein-Westfalen besuchte das Polizeikommissariat Bückeburg, um sich für den Einsatz zu bedanken. Danke, Claudi!

 

Unser Mitglied Dani war dieses Mal in Hennigsdorf unterwegs. Danke Dani!

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Unsere Schatzmeisterin Erdmute Wittmann war die Dame, die sich für die Sicherheit in der Nachbarschaft der Polizei bedankt hatte. Danke dafür, Erdmute, so hatten nämlich zwei Schichten das Vergnügen.

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Unser Mitglied Ilija Matijevac hat die Polizeiinspektion Frankenthal morgens gegen zehn Uhr besucht. Er schrieb mir dazu: „Ich wurde sehr freundlich empfangen und bekam Kaffee und auch eine Führung durch die Polizeiwache.“

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Ich freue mich, dass auch in Frankenthal zwei Schichten das Glück hatten. Und übrigens – ich mag das Sweatshirt! wp-monalisa icon

 

Unser Mitglied Kerstin aus Dietenheim war am 8. Oktober und am 10. Oktober im Grenzbereich zwischen Baden-Württemberg und Bayern unterwegs. Ihre Erfahrungen fasst sie so zusammen:

„Als wir hinein kamen schaute man uns erst etwas skeptisch an bis wir sagten was wir wollten
aber dann…. ein Lächeln in allen Gesichtern :-)
Die Damen und Herren beider Dienststellen haben sich waaaahnsinnig gefreut :-)
Das motiviert echt zu sehen was man mit einem Besuch erreichen kann.“

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Neben dem Polizeipräsidium Ulm besuchte sie auch die Polizeiinspektion Illertissen, die Polizeiposten Dietenheim und Schwendi (leider war niemand dort, deswegen landete die Karte im Briefkasten), das Polizeirevier Laupheim und das Bundespolizeirevier Ulm. Danke Kerstin! Klasse! Und ich mag Deine Tasche!

 

Unser Neumitglied Michaela, die sich im Anschluss an den Danke-Polizei-Tag entschloss, bei uns einzutreten, besuchte in Nürnberg einige Dienststellen, nämlich die Polizeiinspektion Nürnberg-West sowie Nürnberg-Ost. Schon am 17.09. hatte sie in Bochum in Polizeiwachen Mitte, West, Ost und Südost besucht, sowie die Dienststelle der Autobahnpolizei in Hofstede (bei Bochum). Sag ich doch, dass man beide Tage nutzen kann… ;-) Danke, Michaela, für Deinen Einsatz!

 

Unser Mitglied Nadine Imo besuchte tatsächlich noch abends gegen elf nach unserer Megatour die Polizeiwache Bonn-Ramersdorf, um dort für den täglichen Einsatz zu danken. Nachdem der wachhabende Polizist wohl zuerst etwas misstrauisch war, taute er recht schnell auf, nachdem er verstand, dass es tatsächlich nur um das Danke ging. Da Nadine ihre Müdigkeit wohl deutlich anzumerken war, bekam sie noch die Empfehlung mit, sich gut auszuruhen. Vor dem Hintergrund des Einsatzes macht das auch nichts, dass kein Foto dabei rumkam. ;-) Danke, Nadine, für das tapfere Durchhalten.

 

Damit nicht genug, am 10.10. besuchte dann Nadine noch schnell die Gemeinsame Anlaufstelle Bonn-Innenstadt, die von Polizei und Ordnungsamt besetzt ist. Da diese keinen Briefkasten mehr hat, kam unsere Post immer zurück. Diese wurde dieses Jahr dann eben von Nadine persönlich ausgeliefert. Auch dort erinnerte man sich an Genesungskarten des Vereins. Alle haben sich über den netten Besuch gefreut. Auch dafür danke, Nadine!

 

Last but not least besuchte unser Mitglied Stefanie Poth wieder ihre örtliche Polizeidienststelle. Diese ist allerdings nicht mehr in Hildesheim, sondern das Polizeikommissariat Braunschweig-Süd. Sie schrieb dazu:

„Der Polizeibeamte vor Ort kannte weder ‚diesen Tag‘ (fragte da auch etwas genauer nach), noch viel weniger war er es gewohnt, dass jemand mal NIX wollte, außer DANKE zu sagen! ‚Das kommt wirklich selten vor. GANZ selten…‘, sagte er.“

Danke, Steffi, das war klasse!

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Wie weiter oben schon angedeutet, wäre noch die eine oder andere Dienststelle im Dunstkreis des Vereinssitzes hinten runtergefallen, wenn nicht das eine oder andere Mitglied und ich auf andere Termine ausgewichen wären.

Wir haben schon am 6.10. angefangen.

In Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde ich begleitet von unserem Mitglied Sabine Thumm-Kißling. Das Foto machte ein Polizeikommissaranwärter. Übrigens war auch dort die Einsatzlage hektisch, schon bei unserem Eintreffen preschte ein Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn vom Hof und im Funk war hörbar was los. Deswegen blieb niemand außer dem Dienststellenleiter, Herrn Engel, um sich für das Foto zur Verfügung zu stellen. Danke dafür! Gefreut haben sich die paar, die noch vor Ort waren, jedenfalls über unseren Besuch!

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Später am Tag besuchten unser Mitglied Andrea Eickhoff und ich die Polizeiinspektion in Adenau. Auch dort wurden wir nett empfangen, uns wurde ein Kaffee angeboten. Allerdings war auch dort die Einsatzlage hektisch, dennoch war klar, dass die Herren (es waren in der Tat nur Herren vor Ort!) sich über unseren Besuch freuten.

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Am 10. Oktober dann besuchte ich die Polizeiinspektion Neuwied, wo ich kürzlich erst eine Nachtschicht hinter mich gebracht hatte. Da traf es sich, dass „meine“ Schicht im Dienst war, ebenso wie ein Trupp Bereitschaftspolizisten, der dort zum Sondereinsatz eingeteilt war. So kam das Danke bei noch mehr Beamten an als geplant. Manchmal muss man einfach Glück haben. An diesem Tag waren die Polizisten recht fotoscheu. Deswegen muss ich reichen.

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Von dort fuhr ich nach Koblenz, wo ich mich morgens schon in der Pressestelle des Präsidiums angemeldet hatte, denn ich finde, die Mitarbeiter dort haben auch ein Danke für ihre Unterstützung verdient. Die beiden Anwesenden, eine Dame und ein Herr, haben sich auch sehr gefreut.

Wo ich dann schon mal da war, wurde ich kurz zum Polizeipräsidenten einbestellt, der mir noch eine Antwort auf einen Brief „schuldete“. Danke dafür, dass ich so umstandslos und spontan meine Antwort bekam. Schließlich begleitete mich der Pressesprecher in die Polizeiinspektion Koblenz 1, unten im Polizeipräsidium, wo mich der Dienstgruppenleiter anstarrte wie eine Erscheinung, nachdem ich vorgebracht hatte, was ich zum Thema „Danke-Polizei-Tag“ zu sagen hatte. „Jetzt bin ich total geflasht“, meinte er, und nahm sich spontan die Zeit, sich mit mir bei einem Glas Wasser ein paar Minuten zu unterhalten, soweit die Einsatzlage das zuließ. Offensichtlich sind freundliche Dankesworte keine Geräusche, die man in dieser Inspektion allzu oft zu hören bekommt.

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Last but not least ging es dann zur Polizeiinspektion Linz, wo wieder Zeit für einen kurzen Kaffee war. Fotoscheu war man dort auch. Entweder bin ich blind, oder es gibt kein Inspektionsschild. Aber einen schönen Briefkasten, den gibt es…

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Abschließend bliebe noch zu erwähnen, dass wir uns dieses Jahr zwei Großplakate leisten konnten, die jeweils an einer der beiden Hauptstrecken, an denen die Streifenwagen der Polizei Remagen zum Einsatz fahren, positioniert waren. Vielleicht kriegen wir das ja eines Tages rheinland-pfalz- oder gar bundesweit hin.

 

 

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Last but not least ein kleiner Blick hinter die Kulissen:

Der Danke-Polizei-Tag fängt für den Vorstand, insbesondere für mich, spätestens im Mai an. Um genau zu sein, habe ich eben (11. Oktober) das erste Telefonat für den Danke-Polizei-Tag 2017 geführt. Ich hatte mindestens fünf Sitzungen in Ludwigshafen. Sehr effiziente Sitzungen und meistens gönnte ich mir danach auch eine Schicht mit der PI LU1, aber dennoch… ganz schön viel Fahrerei.

Da wir zu wenige sind, um alle Dienststellen zu besuchen, schicken wir an alle Dienststellen bundesweit Postkarten. Das sind etwa 3.700 Stück. Allein diese mit einer Briefmarke (insgesamt mindestens 1.600 Euro, de facto aber mehr, da wir an die Bereitschaftspolizeieinheiten mehrere Karten in einem Umschlag geschickt haben) und einem Adressaufkleber zu versehen, dauert insgesamt 15 Zeitstunden. In diesem Zusammenhang ein dickes Danke an Dani und Dirk in Berlin, die insgesamt etwa 400 Postkarten (alle Dienststellen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) sowie an Jenny und Biggi, die insgesamt etwa 450 Postkarten (Hessen) übernommen haben. Meine Kollegin und Vereinsmitglied S. hat mit mir zusammen Niedersachsen und Thüringen „erledigt“. An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an meinen Kollegen F., der, als er eine Wartezeit überbrücken musste, kurzerhand die Postkarten nach Sachsen mit Briefmarken versehen hat, obwohl er nicht mal Mitglied ist.

Alles, was noch übrig war, erledigten unser Mitglied U. und ich an einem schönen Samstag.

 

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(450 Postkarten für Hessen, in etwa so dürfte der Berliner Stapel auch ausgesehen haben.)
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(Ein Teil der 2.900 Postkarten für den Rest der Republik)
(So sieht es aus, wenn man 2.900 Briefmarken und weitere Aufkleber abgezogen hat…)
(So sieht es aus, wenn man 2.900 Briefmarken und weitere Aufkleber abgezogen hat…)

 

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(Gute Nutzung unserer Karten durch Kerstin!)

Das war die Bilanz zum Danke-Polizei-Tag 2016. Er war klasse!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Auf dass wir nächstes Jahr wieder viel Freude schenken (und haben!) werden.

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