Wir meinen: 150 verletzte Polizeibeamte sind zuviel

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Wir danken den Einsatzkräften in Frankfurt / Main. Den insgesamt 150 verletzten Polizeibeamten wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung!

Wir verurteilen die Gewalt, die in Frankfurt verübt wurde – sei es an Menschen im Einsatz (Polizeibeamten, Feuerwehrleuten), sei es an Material – was sich ja durchaus überschnitten hat, denn das Anzünden eines Einsatzfahrzeuges, in dem noch Menschen sitzen, nimmt bei diesen Menschen zumindest schwere Verletzungen in Kauf!

Unserer Ansicht nach sollten sich die Veranstalter endlich eine Distanzierung von dieser Gewalt abringen, um ihr eigenes Anliegen nicht endgültig zu delegitimieren.

Wir distanzieren uns von jedem, der versucht, die brutale Gewalt gegen Einsatzkräfte in irgendeiner Form zu rechtfertigen.

Wir distanzieren uns von jedem, der die Geschichte im Nachgang wieder umschreiben und die Schuld an diesen Eskalationen den eingesetzten Polizeibeamten in die Schuhe schieben will. Es reicht jetzt wirklich mal! Es gibt keine Rechtfertigung dafür, in derartiger Form gegen Angehörige einer demokratisch legitimierten und rechtsstaatlich verfassten Polizei vorzugehen.

Ganz persönlich möchte ich dazu sagen, dass ich mich im Nachgang schäme, auch mal Demonstrantin gewesen zu sein. Allerdings demonstrierte ich im ursprünglichen Sinne des Wortes auf dem Boden des Versammlungsrechtes. Dennoch – ich schäme mich.
Und das ist eigentlich schlimm, denn das Demonstrationsrecht ist aus meiner Sicht eines der vornehmsten Rechte in einer westlichen Demokratie. Aber ich fühle mich von dem, was dort vorging, im Nachgang missbraucht und beschmutzt.

 

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