Spendenaufruf für die Hinterbliebenen des ertrunkenen Polizeibeamten Stefan Pfusch

Schleswig Holstein_1Am 9. Juli verlor der Polizeibeamte Stefan Pfusch, den seine Kollegen als liebenswert und immer hilfsbereit beschreiben, beim Versuch einen Ertrinkenden zu retten, am 9. Juli in der Ostsee am Sehlendorfer Strand selbst sein Leben.

Stefan Pfusch hat sich selbstlos eingesetzt, um einem in Not geratenen Menschen das Leben zu retten und dabei sein eigenes verloren. Er war da, wo andere in Angst erstarren, sich zitternd abwenden oder in Panik flüchten. Als Polizeibeamter hat er seine Gesundheit und sein eigenes Leben riskiert – er hat alles gegeben und alles verloren.

Das Begreifen der schrecklichen Ungerechtigkeit eines solchen Unglücks fällt seinen Angehörigen, Freunden und Kollegen schwer.  Sie schreiben in ihrem Spendenaufruf: „Stefan fehlt uns und wir sind unendlich traurig. Stefan hinterlässt in der Landespolizei und insbesondere bei uns eine große Lücke.

Mit unseren Gedanken und Gefühlen sind wir bei der Familie und den Eltern, die noch einen weit größeren Verlust erlitten haben, weil er z. B. als Vater und Sohn fester Bestandteil ihres Lebens war.

Stefan Pfusch hinterlässt eine 20-jährige Tochter und einen 16-jährigen Sohn, also zwei heranwachsende Kinder, die künftig noch viel Hilfe und Unterstützung brauchen, sowie die Mutter der Kinder.

Im Einvernehmen mit der Familie wird darum gebeten, auf Blumenschmuck bei der Trauerfeier zu verzichten. Stattdessen würde sich die Familie sehr über Geldspenden zur Finanzierung der weiteren Ausbildung der beiden Kinder freuen. “

Wir haben hierfür ein Konto eingerichtet bei der

VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG
IBAN: DE 48 213900 081 000 646 180
Kontoinhaber Jens Borchardt (Leiter SB 44 PD AFB)

Dieses Konto wird bis zum 31.08.2014 eingerichtet bleiben.

(Spendenaufruf durch die Kollegen des Verstorbenen in der PD AFB Eutin, Schleswig-Holstein)

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