Allgemein Schusswaffengebrauch

Denkanstöße zum tödlichen Schusswaffengebrauch in Starnberg

Drei Tage nach dem tödlichen polizeilichen Schusswaffengebrauch in der Polizeiinspektion Starnberg sind die üblichen Verdächtigen auf den Plan getreten. Beispielsweise sowohl in dem hier verlinkten  Artikel “Erschossener Renter (73): Wollte er sterben?”, der heute (10.06.2013) in der tz erschien, als auch in den Kommentaren dazu. Wobei ich betonen möchte, dass ich den Artikel insgesamt als recht ausgewogen empfinde. Jürgen Ascherl ist ja nicht nur ein Gewerkschafter, sondern auch und vor allem Polizist. So kam immerhin eine polizeiliche Sichtweise zum Tragen. Danke dafür an die tz.

Die juristische Bewertung dieses Schusswaffengebrauches überlasse ich der Staatsanwaltschaft, denn erstens ist das ihr Job und zweitens möchte ich mir das auch gar nicht anmaßen. Ich spreche hier also niemanden unschuldig, weil mir das nicht zusteht. Aber über die moralische Keule, die der eine oder andere nach solchen Vorfällen auspackt, über die kann ich mich äußern. Und ich möchte jenen, für die schon feststeht, dass diese Polizisten falsch gehandelt haben, ein wenig zu denken geben. Ein paar Sichtweisen, die vielleicht doch den einen oder anderen dazu veranlassen, die Urteilsfindung den dafür zuständigen Instanzen zu überlassen, weil diese schlichtweg mehr Informationen haben als wir alle.

Polizeibeamte, die ihre Schusswaffe gebrauchen mussten, liegen mir am Herzen, besonders wenn der Schusswaffengebrauch tödlich ausging. Nicht, weil ich diese furchtbare Erfahrung geteilt hätte und deswegen nachvollziehen könnte. Eher, weil ich ein bisschen nachempfinden kann, wie es sich anfühlt, in einer Situation zu sein, in der es keinen “richtigen” Ausweg mehr gibt, die das ganze Leben verändern wird, und in der man hinterher in der meistens doch recht emotionsgeladenen öffentlichen Diskussion als der Übeltäter dasteht, dessen eigene seelische Schmerzen vielfach vollkommen aus dem Blickfeld geraten.

Im Gegenteil fällt da recht schnell das Wort vom “schießwütigen Idioten”  (siehe Kommentare unter dem Artikel) oder gar vom “Mörder”. Und unweigerlich wird die schlechte Ausbildung aufgefahren, wie es hier im Artikel Frau Tausendfreund von den Grünen getan hat. Im Grunde ist gegen eine bessere Ausbildung nichts einzuwenden, das Bessere ist stets der Feind des Guten. Die Frage ist nur, ob diese Forderung zu derartigen Situationen passt. Frau Tausendfreunds Aussage steht stellvertretend für viele, die nach polizeilichen Schusswaffengebräuchen durchs Internet geistern. Fragt man diese Kritiker, ob sie diese Ausbildung selbst durchlaufen haben, bekommt man im Regelfall keine Antwort mehr. Zumindest bei den meisten Internetnutzern drängt sich mir da der Verdacht auf, dass Informationen über Polizeiarbeit primär aus Actionfilmen bezogen werden, in denen der Polizist den Täter gerne mal in die Aufgabe quatscht.

Leider halten sich reale Täter nur selten an Drehbücher. Der Polizist, der seine Schusswaffe gebraucht, befindet sich im Regelfall in einer Situation, die für die meisten Menschen den größten Alptraum darstellt. Ein Schusswaffengebrauch ist an sehr enge gesetzliche Vorgaben gebunden, die Polizeibeamte kennen.

Der betroffene Polizist muss in Sekundenbruchteilen entscheiden zwischen dem Leben des Angreifers oder seinem eigenen oder vielleicht auch dem Leben einer dritten Person. Die Rechtslage ist da eindeutig. Das Recht auf Leben wiegt bei allen Menschen gleich. Der Angreifer jedoch kann den Angriff jederzeit abbrechen und damit die Lebensgefahr für sich selbst abwenden. Diese Möglichkeiten haben die Opfer eines bewaffneten Angriffs nicht. Deswegen gelten diese als besonders schutzwürdig (Vgl. dazu auch: Neuwirth, Dietlind, “Polizeilicher Schusswaffengebrauch gegen Personen”, Hilden 2006 S.110)  und haben das Recht auf Notwehr bzw. auf Nothilfe durch Dritte. Das sollte doch für einen Messerangriff nachvollziehbar sein, auch wenn das Opfer Polizeibeamter ist.

Kritiker fahren auch oft die Behauptung auf, dass ein Schuss in die Arme oder Beine genügen würde, und wenn der Polizeibeamte nicht auf die Arme oder Beine schießt, dies ein Zeichen für seine mangelhafte Ausbildung sei.  Allerdings ist auch hier ist die Rechtslage eindeutig. Ein Schusswaffengebrauch kommt nur in Frage, um einen Täter angriffsunfähig zu machen. Hat man noch Zeit, weil der Angreifer bspw. “nur” ein Messer hat und auch noch gute zehn bis zwanzig Meter entfernt ist, dann reicht in der Tat ein Schuss in die Beine. Wobei auch berücksichtigt werden muss, dass der Täter mindestens so sehr unter Adrenalin steht wie die beteiligten Polizeibeamten. Manche stehen auch unter Drogen oder anderen Substanzen. Da kann es sein, dass ein Schuss in eine Extremität einfach nichts nutzt und den Angreifer nicht aufhält. In dem Fall bleibt dann letztlich nur ein Schuss in den Bauch, den Oberkörper oder in den Kopf.

Ist der Angreifer bereits so nah am Opfer, dass für Experimente keine Zeit mehr bleibt, dann kann der Polizeibeamte auch angesichts der Rechtslage, dass das Leben des Opfers in diesem Augenblick schutzwürdiger ist, gar nicht anders als direkt einen tödlichen Treffer zu versuchen. Das wäre doch in der räumlichen Enge einer Polizeidienststelle zumindest vorstellbar. Und daran ändert auch eine verbesserte Ausbildung nichts.

An diese extrem knappe Zeit, die die Polizisten in Starnberg für ihre Entscheidung hatten, sollten auch jene denken, die es als Beweis für besondere “Polizeigewalt” sehen, dass gleich drei Polizeibeamte auf einmal geschossen haben. Hätten sie bei einem Schälchen Brennesseltee ausdiskutieren sollen, wer diese furchtbare Belastung auf sich nehmen muss? Wann hätten sie dafür Zeit haben sollen?

Unabhängig von der Rechtslage ist es jedoch so, dass ein menschlicher Körper angesichts massiver Lebensgefahr Adrenalin ausschüttet. In diesem speziellen Fall in Starnberg sollte man dabei auch noch berücksichtigen, dass es ungeheuer schockierend ist, am eigenen Arbeitsplatz angegriffen zu werden, an dem man sich gemeinhin sicher fühlt. Das gilt auch für Polizeibeamte und drückt sich darin aus, dass sie, wie Herr Ascherl es auch in seinem Interview mit der tz gesagt hat,  auf der Dienststelle keine Schussweste und auch keine stichhemmende Weste tragen.

Es gelingt Polizisten sehr oft, auf die Beine zu schießen. Aber manchmal gelingt es ihnen eben nicht und sie erschießen einen Angreifer, den sie möglicherweise anders hätten unschädlich machen können. Vielleicht, weil ihre Hände zittern. Vielleicht, weil ihnen bewusst wird, dass ihr Leben sich in diesem Augenblick ändern wird, denn sie sind angetreten, um Menschen zu retten und nicht, um sie zu erschießen. Vielleicht, weil sie fürchten, das Opfer des Angreifers nicht retten zu können, wenn sie danebenschießen und sich deshalb den Oberkörper des Täters als Ziel aussuchen, weil der leichter zu treffen ist als die Extremitäten.

Mir sei an dieser Stelle eine persönliche allgemeine Anmerkung erlaubt: Meiner ureigenen Ansicht nach lädt  jeder, der besoffen Auto fährt und dabei einen Menschen tötet, weitaus mehr persönliche Schuld auf sich als jeder Polizeibeamte, der eine derartige Situation falsch eingeschätzt hat.

Jeder, der sofort das Geschrei vom “schießwütigen Idioten” anstimmt, sollte sich erst einmal fragen, was er von der Polizei erwarten würde, wenn er selbst in Lebensgefahr ist und Polizeibeamten seine letzte Rettung darstellen. Und er sollte sich gut überlegen, ob er in diesem Fall nicht vielleicht sogar “Schießt doch!” rufen würde… und was er den Beamten damit aufladen würde.

Last but not least wirbeln zwar Schusswaffengebräuche gegen Personen öffentlich den meisten Staub auf, aber letztlich handelt es sich nicht gerade um das Massenphänomen, als das manche Polizeikritiker es darstellen, wenn sie die kleinen Worte “mal wieder” in den Mund nehmen.

Wurde im Jahr 1996 die Schusswaffe noch insgesamt 261 mal gegen Personen eingesetzt, so war das im Jahre 2011 115 mal der Fall. 49 davon waren Warnschüsse, getötet wurden 6 Personen, dabei keine Unbeteiligten (Lorei, Clemens, “Statistiken zum polizeilichen Schusswaffengebrauch in Deutschland – Stand 12. Dezember 2012). In den Jahren dazwischen weist die Statistik einen eindeutigen Trend nach unten auf (gleiche Quelle), das Jahr 2011 stellt also diesbezüglich keinen Ausreißer nach unten dar.

Bundesweit arbeiteten per 30.06.2011 insgesamt 255.984  Polizeibeamte in Deutschland (Quelle: “Finanzen und Steuern, Personal des öffentlichen Dienstes”, Fachserie 14, Reihe 6 des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, 2012, S. 82). Von diesen haben ganze 115 die Schusswaffe gegen Personen gebraucht. Das sind 0,04% aller Polizeibeamten. Bei derartigen Zahlen lässt sich die Mär von den schießwütigen Idioten, die den Polizeidienst angeblich in Massen bevölkern, kaum aufrecht erhalten, selbst wenn man die extrem vereinfachende und falsche Annahme aufrecht erhalten möchte, dass jene, die auf Menschen schießen mussten, dies nicht aus gutem Grund getan haben.

Da im Raum steht, dass der Messerangreifer psychisch krank war, wird es auch unweigerlich wieder zu Aussagen kommen, wie, dass man dann nicht schießen darf, weil er ja nichts für seine psychische Krankheit kann. In dem Moment, in dem ein Mensch auf einen anderen Menschen losgeht, möglichst noch mit einer Waffe in der Hand, ist sein Geisteszustand nicht notwendigerweise zu erkennen. Für eine medizinische Untersuchung bleibt im Regelfall in den zur Verfügung stehenden Sekundenbruchteilen keine Zeit. Selbst wenn er zu erkennen wäre, würde es jedoch keinen Unterschied machen. Wenn Polizeibeamte von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen, so handelt es sich, wie oben dargestellt, im Regelfall um eine Notwehr- oder Nothilfesituation. Eigentlich müssen Polizeibeamte sich gar nicht auf diesen entsprechenden Paragrafen des Strafgesetzbuches berufen, da ihr Eingreifen in den Polizeigesetzen unter dem Begriff “hoheitliche Gefahrenabwehr” entsprechend geregelt ist. 1972 stellte der BGH jedoch fest, dass Nothilfe und hoheitliche Gefahrenabwehr uneingeschränkt nebeneinander bestehen. 1990 ergänzte das OLG Bayern, dass ein Polizeibeamter kein Bürger minderen Rechts sei. Wenn ein Privatmann nach §32 StGB Nothilfe leisten darf, muss dieses Recht auch für einen Polizeibeamten gelten. Ebenso ist aber auch ein psychisch Gesunder kein Bürger minderen Rechts und muss sich widerstandslos verletzen und umbringen lassen. Deswegen ist es zwar fraglos sehr tragisch, wenn jemand sterben muss, weil er Opfer seiner psychischen Krankheit geworden ist. Aber es ist kein Argument, Polizeibeamten besondere Unmenschlichkeit zu unterstellen.
Im Gegenteil müssen jene, die sich zu keinem einzigen Wort des Mitgefühls für alle zum Tatzeitpunkt in der Polizeiinspektion Starnberg befindlichen Menschen hinreißen lassen können, nach ihrer Menschlichkeit fragen lassen. Was für einen Verlust an Sicherheitsgefühl muss es bedeuten, am Arbeitsplatz angegriffen zu werden?
Allgemein Demo

Da kann man nur noch gegen anschreiben… und hoffen…

Eigentlich habe ich keine Zeit, einen Blogbeitrag über den 1. Juni in Frankfurt zu schreiben. Und Lust habe ich auch keine. Irgendwie erinnert mich das alles fatal an Stuttgart und an München.

Ein Kollege sprach mich vor ein paar Tagen darauf an. Ich sagte ihm, dass ich keine Lust mehr hätte, mich dazu zu äußern. Dass es mich nur noch ankotzt, wie vermeintliche und tatsächliche Fehlleistungen der Polizei hochgepuscht und ausgeschlachtet werden, mittlerweile auch von eigentlich mal seriös gewesenen Blättern auf Boulevardniveau, während kaum ein Mensch etwas zu den von durchschnittlich von 145 (2011) auf 165 (2012) angestiegenen Gewaltakten am Tag gegen Polizeibeamte zu sagen hat. Weil es Gewalt gegen Polizisten ja nicht gibt und sie schon gar nicht ansteigt. Genau! Ist zwar nachlesbar in der PKS, aber wen interessiert das schon?

Mein Kollege sagte: “Da kann man nur dranbleiben. Immer wieder eine Gegenöffentlichkeit bilden. Mehr geht nicht.”

Am liebsten würde ich es halten wie der Frankfurter Polizeipräsident und einfach nichts sagen, wie der HR am 3. Juni (Quelle 1) berichtete.

Ja, Entschuldigung, aber was bitte soll denn ein Polizeipräsident heutzutage überhaupt noch sagen? Stellt er sich zu 100% hinter seine Leute, ist es falsch, weil er angeblich keine Kritik zulässt. Verweist er auf die Tatsache, dass möglicherweise und unter Umständen auch die Polizei eine Sichtweise dazu hat, die vielleicht nicht ganz und gar unberechtigt ist, ist es auch falsch. Wozu sollte man sich vor dem Hintergrund noch die Mühe machen, Worte zu finden? Macht doch eh jeder draus, was am besten passt. Dann kann man auch schweigen. Das ist mal was Neues. Wenigstens hat man sich Arbeit gespart, bevor auch dieses Schweigen – natürlich – negativ ausgelegt wird.

Aber gut, ich mag meinen Kollegen. Also schreibe ich.

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die Polizei nicht die Demonstration an sich unterbunden hat, sondern lediglich einen offenbar gewaltbereiten Block separieren wollte. Einsatzkräfte sind mit Farbbeuteln und Pyrotechnik beworfen worden. Darüber hinaus gab es Verstöße gegen die Auflagen der Versammlungsbehörde, ebenso wie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz. U.a. hatten sich einige Teilnehmer der Demonstration vermummt, was mir sogar von einer sehr blockupy-freundlichen Dame auf Facebook versehentlich bestätigt wurde. Sie versuchte zwar, uns zu erklären, das sei gar keine Vermummung gewesen, sondern es habe sich um Sonnenbrillen und Clownsmasken gehandelt, aber de facto waren die Gesichter nicht erkennbar und damit lag ein entsprechender Verstoß vor. Wenn ich bei rot über die Ampel gehe, liegt auch ein Verstoß gegen die StVO vor und zwar vollkommen wurscht, ob ich das auf den Füßen oder auf den Händen tue. Im Übrigen ging es ausschließlich um eine Feststellung der Personalien, dann hätten die ca. 900 Menschen in dem “Kessel” wieder gehen können. Was daran so ein Problem ist, dass man lieber die Sache an sich blockiert, ist mir schleierhaft. Wenn man wirklich nur friedlich demonstrieren will und angeblich, wie vielfach behauptet, keine Gewalttaten begangen hat – wo ist dann das verdammte Problem, seinen Namen zu sagen?

Der Versammlungsleiter wurde mehrfach darauf hingewiesen, sich um Einhaltung der Auflagen zu bemühen. Warum er das nicht getan hat, wissen wir nicht. Wollte er es nicht tun? Konnte er es nicht, weil es ihm schlicht nicht möglich war, sich Gehör zu verschaffen? Auch das wird sein Geheimnis bleiben, weil sämtliche seiner gesendeten und gedruckten Statements den Schuldigen – ganz wie es üblich ist, wenn man heutzutage als kritisch durchgehen will – bei der Polizei verorteten.

Wo waren eigentlich die Pressevertreter vor Ort, als die Polizei dem Versammlungsleiter diese Hinweise gab? Ist der Mann just in dem Moment nicht interessant, in dem das Verhalten der Polizei ihm gegenüber nicht nur korrekt, sondern auch so gar nicht zu verdrehen ist?

Auch wurde ihm mehrfach angeboten, mit den nicht separierten Demonstranten den Aufzug fortzusetzen. Was er ablehnte. Was aus meiner Sicht nicht gerade für Friedensliebe spricht, denn wenn man wirklich friedlich demonstrieren will – sollte man sich dann nicht von Gewalttätern distanzieren, anstatt sich mit ihnen solidarisch zu zeigen?

Warum kann ich nichts über diese Angebote in der Presse lesen?

Und wo ich gerade dabei bin: wieso kann ich nirgends in der Presse etwas finden über den in diesem Video deutlich hörbaren Unterschied zwischen in sehr freundlichem Tonfall gehaltenen Durchsagen der angeblich gewalttätigen Polizei und ein einpeitscherischen Parolen der Gegenseite? Das muss doch alles für anwesende Berichterstatter sehr deutlich zu hören gewesen sein?

Bei der Pressekonferenz am Montag (3.6.) konnte die Polizei 907 sichergestellte Gegenstände herzeigen: “gefährliche Groß-Feuerwerkskörper, gebastelte Schutzschilde, Farbbeutel, Sonnenbrillen.” (Quelle 1). Diese waren den 911 Personen, die sich im “Kessel” befunden hatten, abgenommen worden. Ja, genau so sehen Gegenstände aus, die man mit sich führt, wenn man friedlich im Rahmen des Versammlungsgesetzes zu demonstrieren gedenkt. Ist klar! Leider waren diese Gegenstände dann aber gar kein Thema. Ebenso wenig, wie es offenbar ein Thema war, dass es auf Polizeiseite 21 verletzte Menschen gegeben hat. Einem Polizeibeamten wurde ein 20 cm langer Gegenstand in den Unterleib gerammt und eine Polizeibeamtin wurde von einem Ziegelstein am Kopf getroffen. In beiden Fällen verhinderte nur die Schutzkleidung schlimmeres.

Warum sind diese 21 verletzten Menschen genau so wenig Gegenstand der Berichterstattung wie die Sachbeschädigungen in Frankfurt in Höhe von mehreren tausend Euro? Sollte es so sein, dass Menschen, die den falschen Beruf haben, Menschen zweiter Klasse sind? Menschen, deren Verletzungen nicht zählen? Genau so, wie Sachbeschädigungen just dann nicht mehr berichtenswert sind, wenn es nur die Richtigen trifft? Die bösen Banken beispielsweise? Vielleicht habe ich da irgendwie ein ethisches Defizit, aber ich kann keinen moralischen Unterschied erkennen zwischen einer Sachbeschädigung am Fahrrad eines Umweltaktivisten und einer an einem Gebäude so genannter “Kapitalisten”. Ich dachte da mal, es gebe eine Gleichheit vor dem Gesetz…

Vor dem Hintergrund der – weitgehend unerwähnten, weil offenbar uninteressanten – 21 verletzten Polizeibeamten erscheint es wie blanker Hohn, wenn die Rhein-Zeitung eine Rheinhessin von einer “ungeheuerlichen Demo” schwadronieren lässt, auf der sie sich irgendwann “Bauch an Bauch mit einer massiven, fünfreihigen Polizeifront wieder” fand, mit Polizisten, die “voll auf Kampf ausgerüstet waren, mit Kampfanzügen, Gesichtsmasken, Mundschutz, Pistolen und Schlagstöcken. Das war schon sehr bedrohlich.” (Quelle 2). Es ist ja ok, dass in einem freien Land solche Meinungen gehört werden sollten. Aber, liebe Presse, gehört es nicht irgendwie zu einer neutralen Berichterstattung dazu, zu erwähnen, dass das erstens nicht “Kampfanzug” heißt, sondern “Schutzkleidung”? Und dass es zweitens ohne diese zwei Tote gegeben hätte? Oder denkt Ihr, dass der Ziegelstein, der eine Polizeibeamtin ganz gewaltfrei am Kopf getroffen hat, auch ohne Helm abgeprallt wäre? Wäre nicht wenigstens ein Hinweis angebracht, WARUM Polizisten einen Mundschutz tragen? Ist die Geschichte von der Berliner Polizistin schon vergessen, die mal den Mundschutz abgenommen hat, um etwas zu trinken, und just in diesem Moment eine Flasche ins Gesicht bekam? Was sie erst einmal ausknockte und ein paar Zähne kostete? Auch Menschen, die offenbar ein Problem damit haben, einzusehen, dass auch Polizeibeamte abends heil nach Hause kommen wollen, haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Aber muss man das wirklich einfach so stehen lassen – als hätte es in dieser Republik noch nie einen verletzten Polizeibeamten gegeben?

Manchmal beschleicht mich schon der Verdacht, dass es gar nicht mehr nur um Berichtserstattung geht. In Stuttgart war Wahlkampf. In München ist Wahlkampf. Offenbar ist es der neueste Trend, dass dieser auf dem Rücken der Polizei ausgetragen werden soll.

In Hessen ist nicht Wahlkampf. Aber…

Plötzlich berichten Journalisten von Übergriffen. So fragt “eine FAZ-Journalistin, warum auch Personalien von Journalisten erfasst worden seien. Auf die Frage nach weiteren Fällen meldet sich ein zweiter FAZ-Journalist und schildert, wie seine Personalien trotz Presseausweis aufgenommen wurden.” (Quelle 1). Das kann natürlich so gewesen sein.

Einem RTL-Kameramann sei am Samstag ein Bein gestellt worden, ein Polizist habe ihm gesagt: “Verpiss dich.” Ah ja. “Verpiss Dich”. Auch das kann natürlich so gewesen sein. Wenn ich mir allerdings anhöre, was Polizisten an dem Tag alles an den Kopf geworfen wurde, ist “Verpiss Dich” zwar nicht gerade schön, aber vergleichsweise harmlos. Ich sage nur “Bullenschwein, Drecksbulle, Scheißbulle, Arschloch….”, um nur eine minimale Auswahl zu nennen. Aber die werden ja dafür bezahlt. Da muss man das wegstecken. Werden Kameraleute nicht bezahlt?

Wie dem auch sei, wenn das so gewesen sein sollte, war es unschön. Aber auch hier wäre es das Fehlverhalten von zwei Polizeibeamten von tausenden gewesen. Wieso wird das zum Anlass genommen, einen ganzen Einsatz zu delegitimieren?

Übrigens haben sich auch Journalisten an gewisse Regeln zu halten. Und woher weiß man eigentlich, ob es zu ihrer Version nicht noch eine andere gibt? Zum Beispiel die Version des Polizisten, der einen Journalisten weggedrängt hat, weil dieser massiv seine Amtshandlung gestört hat. Diese Version kann in einer Pressekonferenz natürlich nicht aus dem Hut gezaubert werden, weil der Polizist vermutlich schon an anderer Stelle im Einsatz ist und gerade nicht zum Verhör… äh… zur Pressekonferenz erscheinen kann. Wie praktisch!

In der Frankfurter Rundschau erschien ein Artikel (Quelle 3) über mehrere Frankfurter BFE-Polizisten, die sich über die Kollegen aus den anderen Bundesländern beklagen. Angeblich seien die “fremden” Polizisten angereist, hätten zugeschlagen und seien wieder abgereist. Zudem werden angeblich fehlende Kommunikatoren beklagt. Nun, vielleicht hätten diese Polizisten, wenn sie denn tatsächlich gesagt haben, was hier zitiert wurde, besser hinschauen sollen. Auf dem hier verlinkten Video sieht man nämlich durchaus welche.

Ein Journalist eben dieser Frankfurter Rundschau beklagte sich laut HR (Quelle 1) über einen “gefährlichen Armstoß” (was immer man sich darunter vorzustellen hat) und dann lässt er im Grunde die Katze aus dem Sack. “Wie solle er übergriffige Beamte melden, sagt er, außer Helm und Uniform sei ja nichts zu erkennen.”

Höre nur ich da deutlich die “Kennzeichnungspflicht-Nachtigall” trapsen? Offenbar kann man sich auch außerhalb eines Wahlkampfs kräftig in die Politik einmischen. Zumindest versucht man es.

Was habe ich überhaupt von einer Presse zu halten, die über “Hunderte von Verletzten” berichtet, von denen die Polizei offenbar gar nichts weiß. Wieso sonst müsste sie in einer Pressemitteilung die Öffentlichkeit um Beweise angehen (Quelle 4)? Das verwirrt mich, ehrlich gesagt, ein bisschen. Ich hoffe doch sehr, die Presse hat Belege für das, was sie veröffentlicht. Gut, qua Pressefreiheit müssen diese Beweise für Straftaten nicht bei den Strafverfolgungsbehörden abgeliefert werden? Aber ich frage mich doch, wenn hier Polizisten sich tatsächlich so empörend verhalten haben, wie permanent unterstellt wird – sollte dann nicht ein gewisses Interesse daran bestehen, diesen das Handwerk zu legen? Ein Interesse, das übrigens auch Blockupy nicht zu haben scheint, lässt sich doch auf der Facebook-Seite von Blockupy-Europe nachlesen, dass sie genau davor warnen, Beweismaterial abzugeben. Sehr interessant.

Ich hatte immer gedacht, die vierte Macht sei dazu da, zu informieren, damit man selbst sich ein Bild machen kann. Irgendetwas muss ich da falsch verstanden haben. Spannenderweise bin ich wohl nicht die einzige, die festgestellt hat, dass Blockupy nur von einer einzigen Instanz blockiert wurde – sich selbst.

Zum Glück ist seit der Volksabstimmung um S21 klar, dass jene, die am lautesten schreien, nicht zwingend die Mehrheit des Volkes vertreten, wie sie es so gerne von sich selbst behaupten. Das gilt dann hoffentlich auch für die Bewertung von Polizeieinsätzen. Bei der Blockupy-Demo am 1. Juni in Frankfurt/Main waren 7.000 Demonstranten – und die kamen noch nicht einmal alle aus Frankfurt, einer Stadt mit über 690.000 Einwohnern. Soweit zum Thema “Mehrheit”.

 

 

 

 

Quelle 1: “Blockupy-Pressekonferenz – Von der öffentlichen Meinung verlassen”, Online-Artikel auf der Homepage des HR vom 03.06.2013, URL: http://www.hr-online.de/website/specials/extended/index.jsp?rubrik=81261&key=standard_document_48646841

Quelle 2: “Rheinhessin erlebt “ungeheuerliche” Demo”, Online-Artikel in der Rhein-Zeitung vom 05.06.2013, URL: http://www.rhein-zeitung.de/region/mainzer-rhein-zeitung_artikel,-Rheinhessin-erlebt-ungeheuerliche-Demo-_arid,605268.html

Quelle 3: “Blockupy-Demonstration – Polizisten kritisieren Kollegen”, Online-Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 04.06.2013, URL: http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-demonstration-polizisten-kritisieren-kollegen,15402798,23119030.html

Quelle 4: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt / Main vom 07.06.2013

Zusätzliche Quellen im Bereich der “Berichterstattung”, die sich leider im Video nicht wiederfinden lässt:
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/befugnisse-und-grenzen-der-polizei-regenschirme-sind-keine-vermummung-12211378.html

http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/kommentar-zu-blockupy-frankfurt–die-gefaehrliche-macht-der-polizei-,15402798,23126298.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/augstein-kolumne-im-zweifel-zuschlagen-a-903393.html

http://www.iknews.de/2013/06/02/blockupy-frankfurt-eskallation-durch-polizei-war-geplant/
Und was, wenn die Selbstblockade geplant war, um hinterher wieder einen schönen Shitstorm gegen die Polizei lostreten zu können?

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/frankfurt-schwerverletzte-bei-blockupy-demonstration-12204307.html
Komisch, aus Stuttgart gab es bei S21 wenigstens ein paar Videos, wenn auch nicht von den angeblich verprügelten Kindern. Hier gibt es gar keine. Warum nur?

 

Allgemein Verein

Aktivitäten des Vereins “Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.” im Mai 2013

Hier nun die kleine monatliche Zwischenbilanz unserer Vereinsaktivitäten.

Diesen Monat haben wir leider keine neuen Mitglieder dazugewonnen. Wir sind nach wie vor 64.

Wir haben insgesamt 560 Euro an Spenden eingenommen, die hier auf unserer Spenderliste aufgeschlüsselt sind. Vielen Dank den Spendern. Wir freuen uns über jede Spende.

Was treiben wir nun mit dem Geld, das wir aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen einnehmen?

Nun, wir verfolgen, grob gesagt, zwei Vereinsziele, nämlich die steigende Gewalt gegen Polizeibeamte bekannt zu machen” und “Polizeibeamten Rückhalt zu vermitteln”.

Vereinsziel “Bekanntmachen der Problematik”:

Im Mai 2013 wurden in unserer “Galerie der Gewalt”  insgesamt 435 Meldungen über Gewalt gegen Polizeibeamte veröffentlicht. Von diesen Meldungen stammen vier aus der Schweiz, 36 aus Österreich und sieben aus Luxemburg. Eine Meldung betraf einen deutschen Zollbeamten. Diese Zahlen bedeuten nicht, dass es außerhalb Deutschlands weniger Gewalt gegen Polizeibeamte gibt. Sie bedeuten, dass wir derzeit einfach keine Ressourcen haben, uns außerhalb Deutschlands genau so systematisch umzusehen, wie innerhalb Deutschlands.

Selbst in Deutschland bekommen wir (noch) nicht alle Meldungen.

Insgesamt 137 dieser Meldungen hatten verletzte Polizeibeamte zum Inhalt.

Das sind natürlich nur die Gewaltakte, die uns bekannt werden, also die Spitze des Eisbergs. Hier und da flutscht uns mal was durch, es wird vieles aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht und manches auch nicht, um das Sicherheitsgefühl des Bürgers nicht zu stören. Last but not least muss auch eine Auswahl getroffen werden, denn vor dem Hintergrund, dass laut der polizeilichen Kriminalstatistik in 2012 ungefähr 60.294 gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte verübt wurden, wird klar, dass das keine Presse leisten kann. Das wären durchschnittlich 165 Übergriffe am Tag und ca. 4.950 im Monat. Schon diese Zahlen zeigen, dass wir nicht einmal ein Zehntel des Problems abbilden können.

Unsere Broschüren, mit denen wir außerhalb des Internets informieren, können hier eingesehen werden.

Vereinsziel “Rückhalt”:

* Im März 2013 haben wir in 33 Fällen Besserungskarten an schwer, krankenhausreif und dienstunfähig verletzte Polizeibeamte geschickt. Dazu, wie die genau aussehen, wird es demnächst einen eigenen Blogbeitrag geben.

* In einem Fall mussten wir leider Kondolenzkarten verschicken, nämlich im Falle der tödlich verunglückten Bereitschaftspolizisten bei Döbeln (hier ein Link zur damaligen Pressemitteilung).

* Wir schreiben auch Polizeibeamten, die harte Einsätze, wie bspw. einen Schusswaffengebrauch, hinter sich bringen mussten oder die auf eine besonders harte Art angegriffen werden. Dies war im Mai insgesamt vier Mal der Fall.

* Der Verein “Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.” hat sechs Eintrittskarten für das Benefiz-Spiel Hertha BSC gegen die Bundespolizei-Auswahl gespendet, um diesen guten Zweck zu unterstützen.

* Zudem leisten wir noch in einigen anderen Dingen hier und da ein bisschen Unterstützung an den einen oder anderen Polizeibeamten. Da kann ich an dieser Stelle aber nicht ins Detail gehen.

Abschließend sei gesagt, dass die Grenzen zwischen den Zielen fließend sind. Für so manchen Polizeibeamten bedeutet es schon Rückhalt, dass wir das Thema überhaupt aufgreifen. Das wird aus vielen Rückmeldungen deutlich, die man teilweise hier im Gästebuch nachlesen kann.

Natürlich ist das in diesem Beitrag Aufgeführte nicht alles, was wir tun, aber ich bitte in Hinblick auf unsere Tätigkeiten, den hier verlinkten Blogbeitrag zu unserem einjährigen Bestehen zu lesen.

Allen Unterstützern, Spendern, und besonders den Mitgliedern herzlichen Dank für Eure Unterstützung!!!wp-monalisa icon

Allgemein Verein

Die kleinen Wünsche

Besuch des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. bei der Bundespolizei in Köln-Dellbrück

Nachdem die erste Genesungskarte bei der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) der Bundespolizei in Köln-Dellbrück eingegangen war, überraschten die Beamten dort die Vereinsvorsitzende Gerke Minrath mit einer freundlichen Nach-Dienst-Einladung an den ganzen Verein zum gegenseitigen Gedankenaustausch, die wir gerne mit immerhin fünf Mitgliedern wahrnahmen.

Zeichnerin: Vanessa Drossel

Zeichnerin: Vanessa Drossel

Die MKÜ gehört zur Bundespolizeidirektion Sankt Augustin und hat ihren Sitz in Köln. Dort befinden sich die Führungsgruppe und zwei Züge. Ein weiterer Zug ist in Goch und einer in Essen aufgestellt. Zusätzlich gehören dazu noch eine Entschärfergruppe in Düsseldorf und eine in Köln/Bonn. Zu ihrem Aufgabenspektrum gehören etwa Fußballeinsätze, Einsätze bei Versammlungen oder die Verstärkung des Streifendienstes.

 

Symbolfoto

Symbolfoto

Es wurde ein ganz besonderer Vereinsausflug. Wir wurden mit viel Wärme und Gastfreundschaft empfangen und fürstlich mit Keksen, Kaffee und später Grillwürstchen bewirtet.

Auch die Gespräche auf der Dienststelle erwiesen sich als äußerst interessant. Das Vereinsthema “Gewalt gegen Polizisten” und die darum herum liegenden Gebiete wurden ausführlich und ehrlich angesprochen und angeregt diskutiert. Dabei wurden mögliche Ursachen der Gewalt und natürlich auch Lösungsansätze besprochen. Immer wieder erzählten die Beamten Anekdoten aus dem Einsatzgeschehen, die uns manchmal belustigt, manchmal fassungslos zurückließen, wie bspw. die, dass es recht viele Mütter zu geben scheint, die ihren Kindern in Anwesenheit der Beamten sagen: “Wenn du nicht brav bist, holen dich die Polizisten.” Wen wundert da noch die steigende Aggression gegen Polizeibeamte?

Uns gefiel, dass die Beamten allesamt auch durchaus selbstkritisch waren und damit auf die jüngst wieder aktuell gewordenen Vorwürfe reagierten, die Polizei im Allgemeinen würde oftmals zu hart oder auch rechtswidrig agieren. Es herrschte allgemeiner Konsens im Raum, dass derartige Vorfälle nicht die Regel sind, wenn sie aber geschehen, vor allem die Transparenz ein wichtiger Punkt ist, um mit dem eigenen Handeln offen und selbstkritisch umgehen zu können. Gleichzeitig wurde aber auch der Wunsch nach deutlich neutralerer Berichterstattung laut, gerade in Hinblick darauf, dass vermeintliche und tatsächliche Fehlleistungen von Polizeibeamten lautes Echo in der öffentlichen Diskussion und den Medien finden, es hingegen kaum auffällt, wenn Verfahren gegen Polizeibeamte eingestellt werden oder scharf kritisierte Einsätze sich dann doch als rechtmäßig herausstellen. Die vielfach von Polizeibeamten geforderte Selbstkritik würde vielen vermutlich deutlich leichter fallen, wenn ihnen umgekehrt das Gleiche häufiger entgegengebracht würde.

Auch die Belastungen durch die Einsätze waren ein Thema. Denn selbst, wenn man ohne Verletzungen aus der Lage zurückkehren kann, bleiben doch die Eindrücke, die geschluckten Beleidigungen und das vielleicht schwer zu verkraftende Erlebte beim Beamten zurück. Hier wurde doch deutlich, dass Dinge wie PTBS und Angstproblematik bisher eher selten thematisiert und die Hilfe durch Seelsorger oder nichtkonfessionelle Helfer wohl eher selten wahrgenommen würde. Hier sollte es sicher noch Verbesserungen auf Seiten des Angebots und auch der Überwindung, Hilfe anzunehmen, geben.

Bei der abschließenden Frage, was sich die Polizisten denn von unserem Verein und der Bevölkerung wünschten, kam neben anderen Dingen wie der Öffentlichkeitsarbeit eigentlich eine ganz kleine Sache zur Sprache: Einfach mal loben und danke sagen. “Ein einziges Lob rettet den ganzen Tag.”
Wir denken: Das sollte doch nicht zu viel verlangt sein, oder?

Die Atmosphäre war dabei die ganze Zeit über wirklich freundlich und sehr angenehm. Wir waren auch davon gerührt, dass uns nach Dienstschluss noch so viel Zeit gewidmet wurde. Sicher können wir stellvertretend für alle sagen, dass wir uns wirklich wohlgefühlt haben.
(Nicht zuletzt durch die gute Bewirtung.  wp-monalisa icon)

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Vielen Dank an die MKÜ sowie allen Polizeibeamten vielen Dank für ihren täglichen Einsatz!

 

Vanessa Drossel, Gerke Minrath

Allgemein

Solidarität im Saarland

Heute war ich kurz im Saarland. Was ich da gemacht habe, wird es bald an dieser Stelle zu lesen geben. Aber es hat mich (soweit die Umstände Freude zu lassen) gefreut, dass die Saarländische Polizei mit einem Trauerflor am Streifenwagen fährt. Anlass ist der Unfalltod der jungen Bereitschaftspolizisten in Sachsen am 8. Mai 2013 (wir berichteten hier). Danke dafür!

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Allgemein Verein

Vorsitzende von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. für Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert

Gerke Minrath  freut sich über Anerkennung

Remagen, 19.05.2013, Gerke Minrath, Vorstandsvorsitzende des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V., ist für den Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert. Der Einsatz für Polizeibeamte erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. Gerke Minrath wurde aufgrund ihrer Arbeit für die Bekanntmachung des Problems der steigenden Gewalt gegen Polizeibeamte für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Dazu Minrath: “Ich freue mich über die Nominierung, zeigt sie doch, dass die gesellschaftliche Bedeutung dieses Themas klarer wird. Sollte ich ein Preisgeld gewinnen, wird dieses natürlich der Verein erhalten.” Sie dankt allen Unterstützern, freiwilligen Mitarbeitern und ganz besonders den 64 Mitgliedern des Vereins. Mehr Informationen über die Arbeit von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sind unter www.kggp.de zu finden.

Der Deutsche Engagementpreis stärkt die Aufmerksamkeit und die Anerkennung für freiwilliges Engagement in Deutschland. Träger des Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.

Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung ausgelobt. Mit der Schwerpunktkategorie „Gemeinsam wirken – mit Kooperationen Brücken bauen“ würdigt der Deutsche Engagementpreis in diesem Jahr insbesondere Kooperationen unterschiedlicher Initiativen, die gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen wollen.

Eine Experten-Jury wählt im September die Preisträger und die 15 Finalisten für den Publikumspreis. Den Gewinner des mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de. Alle Preisträger des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 5. Dezember 2013, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, in Berlin bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Allgemein Verein

Aktivitäten des Vereins “Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.” im April 2013

Hier nun wie immer die kleine monatliche Zwischenbilanz unserer Vereinsaktivitäten.

Wir haben seit Ende März wieder drei neue Mitglieder dazugewonnen. Herzlich willkommen. Jetzt sind wir 64.

Wir haben insgesamt 25 Euro an Spenden eingenommen, die hier auf unserer Spenderliste aufgeschlüsselt sind. Vielen Dank dem Spender. Wir freuen uns über jede Spende.

Was tun wir nun mit dem Geld, das wir aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen einnehmen?

Nun, wir verfolgen, grob gesagt, zwei Vereinsziele, nämlich die steigende Gewalt gegen Polizeibeamte bekannt zu machen” und “Polizeibeamten Rückhalt zu vermitteln”.

 

Vereinsziel “Bekanntmachen der Problematik”:

Im April 2013 wurden in unserer “Galerie der Gewalt” insgesamt 424 Meldungen über Gewalt gegen Polizeibeamte veröffentlicht. Von diesen Meldungen betreffen drei Gewalt gegen Zollbeamte. Von denen übrigen stammen fünf aus der Schweiz, 20 aus Österreich und zwei aus Luxemburg. Diese Zahlen bedeuten nicht, dass es außerhalb Deutschlands weniger Gewalt gegen Polizeibeamte gibt. Sie bedeuten, dass wir derzeit einfach keine Ressourcen haben, uns außerhalb Deutschlands genau so systematisch umzusehen, wie innerhalb Deutschlands.

Selbst in Deutschland bekommen wir (noch) nicht alle Meldungen.

Allerdings haben uns netterweise neben einigen österreichischen Landespolizeidirektionen auch einige Schweizer Polizeibehörden auf den Presseverteiler genommen. Danke dafür! wp-monalisa icon

Insgesamt 132 dieser Meldungen hatten verletzte Polizeibeamte zum Inhalt.

Das sind natürlich nur die Gewaltakte, die uns bekannt werden, also die Spitze des Eisbergs. Hier und da flutscht uns mal was durch, es wird vieles aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht und manches auch nicht, um das Sicherheitsgefühl des Bürgers nicht zu stören. Last but not least muss auch eine Auswahl getroffen werden, denn vor dem Hintergrund, dass laut der polizeilichen Kriminalstatistik in 2011 ungefähr 53.200 gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte verübt wurden, wird klar, dass das keine Presse leisten kann. Das wären durchschnittlich 146 Übergriffe am Tag und ca. 4.300 im Monat. Schon diese Zahlen zeigen, dass wir nur etwa ein Zehntel des Problems abbilden können.

Wir treten weiter aus dem Internet heraus, wir haben Ende April eine Broschüre mit Argumenten gegen Stammtischparolen, die so über die Polizei im Umlauf sind, in Druck gegeben. Die Broschüre über extremistische Gewalt gegen Polizeibeamte sowie die erste Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift können hier eingesehen werden.

 

Vereinsziel “Rückhalt”:

* Im März 2013 haben wir in 18 Fällen Besserungskarten an schwer, krankenhausreif und dienstunfähig verletzte Polizeibeamte geschickt. Einem italienischen Polizeibeamten, der in Rom eine Kugel in den Rücken bekommen hat, haben wir eine E-Mail auf italienisch geschrieben.

* Wir mussten zu meiner großen Freude KEINE Kondolenzkarten verschicken.

*  Zudem leisten wir noch in einigen anderen Dingen hier und da ein bisschen Unterstützung an den einen oder anderen Polizeibeamten. Da kann ich an dieser Stelle aber nicht ins Detail gehen.

 

Abschließend sei gesagt, dass die Grenzen zwischen den Zielen fließend sind. Für so manchen Polizeibeamten bedeutet es schon Rückhalt, dass wir das Thema überhaupt aufgreifen. Das wird aus vielen Rückmeldungen deutlich, die man teilweise hier im Gästebuch nachlesen kann.

Natürlich ist das in diesem Beitrag Aufgeführte nicht alles, was wir tun, aber ich bitte in Hinblick auf unsere Tätigkeiten, den hier verlinkten Blogbeitrag zu unserem einjährigen Bestehen zu lesen.

 

Allen Unterstützern, Spendern, und besonders den Mitgliedern herzlichen Dank für Eure Unterstützung!!! wp-monalisa icon

Allgemein Fußball Verein

Brief an den DFB

Folgendes Schreiben hat der Vorstand von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. an das Präsidium des DFB geschrieben:

 

“Fan”plakat, das am 23.03. sowohl beim Spiel Hansa-Rostock gegen Darmstadt 98 als auch beim Spiel der 2. Mannschaft des 1. FC Köln gegen Rot-Weiß Essen gezeigt wurde

Sehr geehrte Herren,

wir sind ein eingetragener und gemeinnütziger Verein aus Nichtpolizisten und Polizeibeamten und wenden uns gegen Gewalt gegen Polizeibeamte. Die dabei regelmäßig auch im Rahmen von Fußballeinsätzen stattfindende Gewalt beschäftigt uns natürlich auch.

Mit diesem Plakat (“Wer hoch fliegt fällt auch tief a.c.a.b.”) wurde nun eine letzte Grenze der Menschenverachtung überschritten.

Jedes Wochenende halten Tausende von Polizeibeamten ihren Kopf bei Fußballeinsätzen hin. Ihre Familien und Freunde hoffen, dass sie heil und am Stück wieder nach Hause kommen.

Wir im Verein sind der Ansicht, dass Menschen, die ihren Kopf für die Gesellschaft hinhalten, nicht mit Gewalt begegnet werden sollte. Wir sind teilweise selbst Fußballfans, aber es kann doch nicht sein, dass Wochenende für Wochenende Polizeibeamte beleidigt, bespuckt, angegriffen und teilweise auch verletzt werden, nur weil eine Minderheit der Fußballfans meint, aus einem schönen Sport einen Vorwand für eine Art Krieg machen zu müssen.

Am 21. März starb ein Bundespolizist bei einer Übung, die eben wegen solcher so genannter “Fans” stattgefunden hat (meines Erachtens kann man mit einem derart merkwürdigen Verständnis von sportlicher Fairness eigentlich kein Fußballfan sein).

Es ist unerträglich, dass sich zwei Tage nach diesem Vorfall Angehörige und Kollegen des Verstorbenen auf eine derart geschmacklose Weise öffentlich verhöhnen lassen müssen.

Wir erwarten vom DFB eine deutliche Entschuldigung für diese Vorfälle. Rot-Weiß Essen und Hansa-Rostock haben es vorgemacht, sich bei der Familie des tödlich Verunglückten zu entschuldigen.

Darüber hinaus möchten wir Sie bitten, dem guten Beispiel von Hannover 96 zu folgen und sich dafür einzusetzen, dass endlich die A.C.A.B.-Transparente in deutschen Stadien verboten werden. Es kann doch nicht sein, dass sich gerade jene, die mit ihrem allwochenendlichen Einsatz den Gewinn der Fußballvereine – und damit letztlich auch Ihr Einkommen, meine Herren – sicherstellen, auch noch als Bastarde beleidigen lassen müssen.

Hertha BSC plant ein Benefizspiel für die Hinterbliebenen des Bundespolizisten Lutz Albrecht. Es wäre doch eine gute Idee, wenn der DFB ebenfalls eine Spende an das von der Bundespolizeistiftung eröffnete Spendenkonto für die Hinterbliebenen überweisen würde. Das kann zwar den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen nicht aufwiegen. Ebenso kann es den Schmerz, dafür auch noch öffentlich verhöhnt zu werden, nicht ausgleichen, aber wenigstens auf dem Weg in die Zukunft helfen. Und es wäre ein klares Zeichen, was der Deutsche Fußballbund von der Aussage A.C.A.B. hält. Vielen Dank dafür im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

 

Nachtrag: Auch im Fußballstadion Zwickau wurde ein Plakat gezeigt. Die Aufschrift: “Bundespolizei: Flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund.”

Allgemein Verein

Aktivitäten des Vereins “Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.” im März 2013

Hier nun wie immer die kleine monatliche Zwischenbilanz unserer Vereinsaktivitäten.

Wir haben seit Ende Februar wieder zwölf neue Mitglieder dazugewonnen. Herzlich willkommen. Jetzt sind wir 61.

Wir haben insgesamt 170 Euro an Spenden eingenommen, die hier auf unserer Spenderliste aufgeschlüsselt sind. Zudem haben wir eine Spendenzusage über 500 Euro von der Jungen Gruppe der GdP in Mecklenburg-Vorpommern bekommen (Link). Vielen Dank den Spendern. Wir freuen uns über jede Spende.

Was tun wir nun mit dem Geld, das wir aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen einnehmen?

Nun, wir verfolgen, grob gesagt, zwei Vereinsziele, nämlich die steigende Gewalt gegen Polizeibeamte bekannt zu machen” und “Polizeibeamten Rückhalt zu vermitteln”.

 

Vereinsziel “Bekanntmachen der Problematik”:

Im März 2013 wurden in unserer “Galerie der Gewalt” insgesamt 521 Meldungen über Gewalt gegen Polizeibeamte veröffentlicht. Von diesen Meldungen stammen vier aus der Schweiz und eine aus Österreich. Diese Zahlen bedeuten nicht, dass es außerhalb Deutschlands weniger Gewalt gegen Polizeibeamte gibt. Sie bedeuten, dass wir derzeit einfach keine Ressourcen haben, uns außerhalb Deutschlands genau so systematisch umzusehen, wie innerhalb Deutschlands.

Selbst in Deutschland bekommen wir (noch) nicht alle Meldungen.

Allerdings haben uns netterweise einige österreichische Landespolizeidirektionen auf den Presseverteiler genommen. Danke dafür! wp-monalisa icon

Insgesamt 113 dieser Meldungen hatten verletzte Polizeibeamte zum Inhalt.

Ein kurzes Update zu dem Fall der zwei ermordeten Polizisten in Paris: Der dritte Polizist, Frédéric Kremer, 54 Jahre alt, hat sich so weit von seinen Verletzungen erholt, dass er seine Reha antreten konnte.

Das sind natürlich nur die Gewaltakte, die uns bekannt werden, also die Spitze des Eisbergs. Hier und da flutscht uns mal was durch, es wird vieles aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht und manches auch nicht, um das Sicherheitsgefühl des Bürgers nicht zu stören. Last but not least muss auch eine Auswahl getroffen werden, denn vor dem Hintergrund, dass laut der polizeilichen Kriminalstatistik in 2011 ungefähr 53.200 gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte verübt wurden, wird klar, dass das keine Presse leisten kann. Das wären durchschnittlich 146 Übergriffe am Tag und ca. 4.300 im Monat. Schon diese Zahlen zeigen, dass wir nur etwa ein Zehntel des Problems abbilden können.

Wir treten weiter aus dem Internet heraus, wir haben Ende März eine Broschüre über politisch motivierte Gewalt gegen Polizeibeamte in Druck gegeben sowie auch die erste Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift.

 

Vereinsziel “Rückhalt”:

* Im März 2013 haben wir in 21 Fällen Besserungskarten an schwer, krankenhausreif und dienstunfähig verletzte Polizeibeamte geschickt.

* In einem Fall mussten wir leider Kondolenzkarten verschicken, nämlich im Falle des tödlich verunglückten Bundespolizei-Piloten bei dem Flugunfall im Olympiastadion in Berlin.

* Wir haben in der Folge dem DFB einen Brief geschrieben, weil sich in diversen Fußballstadien (Ostseestadion, Rot-Weiß Essen und Zwickau) Transparente fanden, in denen der verstorbene Bundespolizist verhöhnt wurde. Unterschrieben waren diese Machwerke mit A.C.A.B. Wir sind der Meinung, der DFB solle sich davon deutlich distanzieren.

* Zudem leisten wir noch in einigen anderen Dingen hier und da ein bisschen Unterstützung an den einen oder anderen Polizeibeamten. Da kann ich an dieser Stelle aber nicht ins Detail gehen.

 

Abschließend sei gesagt, dass die Grenzen zwischen den Zielen fließend sind. Für so manchen Polizeibeamten bedeutet es schon Rückhalt, dass wir das Thema überhaupt aufgreifen. Das wird aus vielen Rückmeldungen deutlich, die man teilweise hier im Gästebuch nachlesen kann.

Natürlich ist das in diesem Beitrag Aufgeführte nicht alles, was wir tun, aber ich bitte in Hinblick auf unsere Tätigkeiten, den hier verlinkten Blogbeitrag zu unserem einjährigen Bestehen zu lesen.

 

Allen Unterstützern, Spendern, und besonders den Mitgliedern herzlichen Dank für Eure Unterstützung!!! wp-monalisa icon

Allgemein Trauriges

Flugunfall Olympiastadion – Spendenaufruf der Bundespolizei-Stiftung

Am 21. März 2013 wurde bei einem tragischen Unfall während einer Großübung im Bereich des Berliner Olympiastadions ein Pilot der Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg tödlich verletzt.

Das Mitgefühl und die übermittelten Beileidsbekundungen zeigen uns noch immer, wie schmerzlich der Verlust eines besonderen Menschen auch über die Grenzen des Polizeiflugdienstes wahrgenommen wird.

Viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch Freunde und Unterstützer der Bundespolizei, warfen dabei auch die Fragen nach finanzieller Hilfe für die Familie auf, die wir nunmehr im Rahmen eines Spendenaufrufes beantworten möchten.

Die Spenden sind zweckgebunden und sollen den insgesamt vier Kindern auf ihrem weiteren Lebensweg Unterstützung geben.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für alle Zuwendungen bedanken, die Sie an folgende Bankverbindung überweisen können:

Bundespolizei-Stiftung

Konto-Nummer 683 680 bei der Sparda Bank West eG (BLZ 370 605 90)

Kennwort “Flugunfall Olympiastadion”

Informationen finden Sie auch unter www.bundespolizeistiftung.de bzw. www.bundespolizei.de

 

Eine Spendenbescheinigung kann angefordert werden bei der
Bundespolizei-Stiftung, Alt Moabit 101D, 10559 Berlin, Telefon:
030/186812719, Ansprechpartner: Frau Lübke-Thomas, E-Mail:
bhpr@bmi.bund.de

Quelle: PM der Bundespolizeistiftung (über BPOLP Potsdam) vom 26.03.2013