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Allgemein Bedrohung Sachbeschädigung Schweiz

Zürich ZH: Bilanz des Polizeieinsatzes im Anschluss an den offiziellen 1.Mai-Anlass

Anlässlich des Polizeieinsatzes rund um den Helvetiaplatz nahmen Stadt- und Kantonspolizei Zürich insgesamt 51 Personen fest.

Von den 51 der Haftstrasse zugeführten Personen wurden 41 mit einer Wegweisung gestützt auf das Polizeigesetz belegt. 4 Personen, darunter 2 Jugendliche, wurden vorläufig festgenommen und den zuständigen Untersuchungsbehörden zugeführt. Die Zuführungen erfolgten wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte und Landfriedensbruch. Gegen 9 Personen wird wegen Vergehen oder Übertretungen wie Sachbeschädigungen, verbotenem Waffentragen, Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, etc. ermittelt. 38 Personen wurden nach einer Personenkontrolle (grösstenteils belegt mit einer Wegweisung) wieder entlassen.

Kurz nach 22.30 Uhr verübten Unbekannte einen Farbanschlag auf das Rathaus am Limmatquai. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 50‘ 000 Franken. Zudem gingen bis jetzt Meldungen von verschmierten Fassaden an der Wengistrasse und der Josefstrasse ein. An diesen beiden Gebäuden dürfte der Sachschaden mehrere tausend Franken betragen.

Um 23 Uhr wurde im Kreis 3 ein 26-Jähriger festgenommen, als er mit einer Steinschleuder Steine gegen die Regionalwache Wiedikon schleuderte.

Quelle: Medienmitteilung der Stadt- und Kantonspolizei Zürich vom 1. Mai 2013

Allgemein Bewerfen Schweiz

Zürich ZH: Vereinzelte Stein- und Flaschenwürde auf Polizei – ansonsten friedlicher 1. Mai

Positive Bilanz der Stadt- und Kantonspolizei Zürich zu den Ereignissen im Anschluss an den offiziellen 1. Mai-Anlass

Mit ihrer starken Präsenz und ihrem situationsgerechten Vorgehen haben die Stadt- und die Kantonspolizei Zürich auch dieses Jahr gemeinsam verhindert, dass es im Anschluss an die offizielle 1. Mai-Kundgebungen zu Ausschreitungen kam. Durch ihr konsequentes Eingreifen konnte die Polizei Sachbeschädigungen praktisch gänzlich verhindern. Es findet keine Medienkonferenz statt.

Für die Erfüllung des Auftrages des Polizeivorstehers standen starke Kräfte der Stadt- und der Kantonspolizei Zürich im Einsatz. Der Auftrag lautete wie im vergangenen Jahr, im Anschluss an den offiziellen 1. Mai-Anlass stattfindende Nachdemonstrationen und Ausschreitungen konsequent zu verhindern sowie die zahlreiche Krawalltouristen und “Gaffende” im Auge zu behalten. Wie es sich auch im letzten Jahr bewährt hatte, führten die Einsatzleiter der Stadt- und der Kantonspolizei die polizeilichen Operationen gemeinsam vom Lagezentrum der Stadtpolizei Zürich aus.

Die Kantonspolizei Zürich gewährleistete darüber hinaus den Schutz des Hauptbahnhofs, der Polizeikaserne sowie weiterer kantonaler Gebäude und betrieb zusammen mit der Stadtpolizei die Haftorganisation auf dem Kasernenareal. Bis zum frühen Abend wurden rund 40 Personen primär zwecks Identitätsabklärung festgenommen und mehrheitlich wieder entlassen.

Die Einsatzkräfte hielten sich im Hintergrund, sie wurden vereinzelt mit Stein- und Flaschenwürfen provoziert. Auch zwischen einzelnen Gruppierungen unterschiedlicher Ausrichtungen kam es zu keinerlei Auseinandersetzungen. Das friedliche Volksfest im Zeughausareal konnte ebenfalls ohne Störungen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem 1.-Mai-Komitee sowie dem Gewerkschaftsbund verlief gut.

Quelle: Gemeinsame PM der Stadtpolizei Zürich und der Kantonspolizei Zürich vom 01.05.2013

Aggressiv Allgemein Bedrängen Schweiz

Zürich ZH: Scharmützel nach Cup-Halbfinal FCZ-GC – Polizeipatrouille bedrängt

Am Mittwochabend, 17. April 2013, kam es im Anschluss an das Cupspiel zu Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen. Dank dem konsequenten Handeln der Stadtpolizei konnten grössere Zusammenstösse und Sachschäden verhindert werden.

Vor dem Spiel besammelten sich rund 1000 GC-Anhänger beim Prime Tower und marschierten zum Stadion. Dabei wurden etliche pyrotechnische Gegenstände gezündet. Auch während des Spiels zündeten FCZ-Fans immer wieder pyrotechnisches Material. Nach Spielschluss marschierten ca. 2000 GC-Fans via Duttweilerstrasse in den Kreis 5. An der Herdernstrasse suchten vermummte FCZ-Fans die Konfrontation mit den GC-Anhängern. Dies konnte die Stadtpolizei jedoch dank starker Präsenz unterbinden. Eine zivile Polizeipatrouille wurde von FCZ-Fans, welche sehr aggressiv auftraten, massiv bedrängt. Später versuchten wiederum FCZ-Anhänger zuerst an der Verzweigung Hohl- / Herdernstrasse und danach an der Pfingstweidstrasse die friedlich marschierenden GC-Fans mit pyrotechnischen Gegenständen anzugreifen. Um dies zu verhindern, setzte die Stadtpolizei Wasserwerfer, Reizstoff und Gummischrot ein. Kurz vor 23.00 Uhr beruhigte sich die Lage wieder. Meldungen über verletzte Personen oder Sachschäden liegen bis jetzt keine vor. Festgenommen wurde niemand.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 18.04.2013

Allgemein Sachbeschädigung Schweiz

Zürich ZH: Massive Ausschreitungen bei unbewilligter Demonstration

Nach einem Aufruf zu einer illegalen Party besammelten sich in der Nacht auf Sonntag, 3. März 2013, mehrere hundert Personen im Kreis 3. In der Folge bildete sich eine grössere Menschenmenge und zog als unbewilligter Demonstrationszug durch die Stadtkreise 3 und 4. Dabei richteten Chaoten einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken an.

Kurz nach 23:00 Uhr formierte sich beim Binzareal an der Uetlibergstrasse ein unbewilligter Demonstrationszug, der weit über 1‘000 Personen umfasste. Darunter befanden sich auch Linksautonome und Personen aus der Hausbesetzerszene. Die Leute hatten sich vermutlich aufgrund eines Partyaufrufes unter Gleichgesinnten im besetzten Binzareal besammelt. Kurz nachdem sich der Demozug stadteinwärts in Bewegung gesetzt hatte, kam es zu ersten Sachbeschädigungen. Unter anderem wurden die Regionalwache Wiedikon und diverse umliegende Gebäude durch Schmierereien und eingeschlagene Fensterscheiben massiv beschädigt. Die Polizisten konnten die Chaoten nur mit dem Einsatz von Gummischrot, Reizstoff und einem Wasserwerfer zurückdrängen. Der Demozug zog weiter und setzte im Kreis 4, insbesondere in der Umgebung der Langstrasse, Container und Autos in Brand. Diese konnten nur dank diversen Einsätzen der Feuerwehr von Schutz & Rettung gelöscht werden. Auch mehrere Einsatzfahrzeuge wurden massiv beschädigt und Geschäfte geplündert. Nach weiteren Einsätzen von Gummischrot und Reizstoff zog sich die immer noch mehrere hundert Personen umfassende und sehr aggressive Menschenmenge gegen 02:00 Uhr ins Binzareal zurück. Bisher gingen bei der Stadtpolizei keine Meldungen über verletzte Personen ein. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der angerichtete Sachschaden auf mehrere hunderttausend Franken.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 03.03.2013

Stellungnahme des Polizeivorstehers zu den Ausschreitungen in der Nacht vom 2. auf den 3. März 2013

«Ich verurteile die Aktion von gestern Nacht in aller Schärfe. Dieser Gewalt- und Zerstörungszug durch Wiedikon und den Kreis 4 kann nur als kriminell bezeichnet werden. Offenbar ging die Gewaltanwendung von einer relativ kleinen Kerngruppe aus. Bedenklich ist aber, dass die grosse Menge der Mitläufer sich nicht deutlich von der Gewaltanwendung distanziert hat. Hier gilt klar der Grundsatz: Mitgegangen, mitgehangen. Die Binz-Aktivisten haben sich mit dieser nächtlichen, anonymen Gewalteskalation mehr als diskreditiert.

Ich bin froh, dass nach jetzigem Stand des Wissens – wenigstens – keine Verletzten zu beklagen sind.

Die Stadtpolizei wird alles daran setzen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Ich begreife die Wut der betroffenen Gewerbetreibenden und Privatpersonen. Wir werden jede mögliche Unterstützung zukommen lassen.

Mein Dank gilt den Kräften Stadtpolizei und Schutz & Rettung, die letzte Nacht einen sehr schwierigen Einsatz zu leisten hatten.»

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 03.03.2013

Allgemein Beschuss Schweiz

Zürich ZH: Streifenwagen im Kreis 4 durch ‘Schüsse’ beschädigt – Zeugenaufruf

Am Freitagmorgen, 22. Februar 2013, wurde ein Streifenwagen durch Projektile einer unbekannten Waffe beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Kurz vor 09.45 Uhr fuhr eine Streifenwagenpatrouille von der Langstrasse herkommend durch die Schöneggstrasse. Plötzlich hörten die Polizisten Knallgeräusche. In der Folge stellten sie fest, dass der Streifenwagen an mehreren Orten Beschädigungen durch ‘Schüsse’ aufwies. Eine erste Spurensicherung der Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich (FOR) ergab, dass die ‘Schüsse’ nicht von einer echten Schusswaffe abgegeben wurden. Um was es sich genau handelt, ist aber noch unklar und Gegenstand der Abklärungen. Die Täterschaft und das Motiv sind ebenfalls unbekannt. Die Stadtpolizei Zürich hat  entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf: Personen, die kurz vor 09.45 Uhr an der Schöneggstrasse, Höhe Hausnummern 13-17, zwischen der Langstrasse und der Feldstrasse, verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonstige Angaben im Zusammenhang mit dem geschilderten Ereignis machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, Tel. 0 444 117 117, zu melden.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 22.02.2013

Allgemein Beschuss Schweiz

Zürich ZH: In Zürich-Seebach auf Polizisten geschossen und geflüchtet

Am Samstagmorgen, 2. Februar 2013, schoss ein Unbekannter in Zürich-Seebach mehrmals auf Stadtpolizisten. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter läuft auf Hochtouren. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Kurz vor 07.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich an die Tram- und Bushaltestelle Seebach, an der Schaffhauserstrasse 499 gerufen, um die Identität eines Busfahrgastes abzuklären. Vor Ort trafen die Polizisten auf mehrere Buskontrolleure und den unbekannten Fahrgast. Als dieser die Polizisten erblickte, ergriff er sofort zu Fuss die Flucht. Die Polizisten nahmen daraufhin ebenfalls zu Fuss die Verfolgung des Flüchtenden auf. Gemäss bisherigen Erkenntnissen drehte sich der Flüchtende in der Folge um und schoss mit einer Faustfeuerwaffe in Richtung der Polizisten. Diese konnten sich in Deckung bringen und wurden dadurch glücklicherweise nicht getroffen. Auch im Bereich der Haltestelle wurde niemand verletzt. Ein Bus, der zu diesem Zeitpunkt in der Haltestelle stand, wurde jedoch von einem Projektil getroffen. Der im Fahrzeug sitzende Chauffeur blieb aber ebenfalls unverletzt. Der Schütze setzte in der Folge zu Fuss seine Flucht in Richtung Katzenbach fort. Die Stadtpolizei Zürich löste daraufhin eine Grossfahndung aus. Kurze Zeit später entdeckte eine andere Polizeipatrouille beim Schwimmbad Seebach an der Ausserdorfstrasse einen Verdächtigen und wollte ihn kontrollieren. Daraufhin gab dieser mehrere Schüsse in Richtung der Polizisten ab und flüchtete zu Fuss. Glücklicherweise wurden die beiden Polizisten auch in diesem Fall nicht verletzt. Danach verloren sie den Täter aus den Augen. Kurz vor 09.00 Uhr meldete sich eine Rentnerin aus dem Quartier und gab an, an ihrem Wohnort von einem Unbekannten überfallen und mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Mit ihrem Fahrrad sei der Täter danach in Richtung Katzensee geflüchtet. Die Fahndung der Polizei nach dem bewaffneten Täter läuft auf Hochtouren. Weiter wird derzeit an sämtlichen Ereignisorten eine umfassende Spurensicherung durchgeführt. Die involvierten Personen werden von Fachleuten betreut und durch die Polizei befragt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden durch die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte sowie die Kantonspolizei Zürich geführt.

Zeugenaufruf:

Personen, die Angaben zum flüchtigen Täter, sowie zum Vorfall an der Schaffhauserstrasse 499, VBZ Tram- und Bushaltestelle Seebach, sowie zum Ereignis beim Schwimmbad Seebach im Bereich der Glattalstrasse/Ausserdorfstrasse machen können, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, zu melden. Auskünfte zu diesem Fall werden durch die Stadtpolizei Zürich erteilt.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 02.02.2013

Auch die Kantonspolizei Zürich veröffentlichte diesen Zeugenaufruf:
http://www.kapo.zh.ch/internet/sicherheitsdirektion/kapo/de/aktuell/medienmitteilungen/2013_01/130202stapo.html

Später im Laufe des Tages war der Täter identifiziert:

Im Zusammenhang mit der Schussabgabe am Samstagmorgen (2.2.2013) in Zürich-Seebach wird der dringend tatverdächtige Gerald Langwieser gesucht. Vorsicht, der Gesuchte dürfte immer noch bewaffnet sein.

Kurz vor 7 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich an die Tram- und Bushaltestelle Seebach gerufen, um die Identität eines Busfahrgastes abzuklären. Als dieser die Polizei sah, ergriff er die Flucht. Dabei schoss er mit einer Faustfeuerwaffe in Richtung der Polizei. Im Verlauf der Grossfahndung fiel er weiteren Polizisten auf. Auch gegen diese machte er von der Schusswaffe gebrauch (der genaue Ablauf ist der Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich vom 2.2.2013, 13.33 Uhr zu entnehmen).

Es muss davon ausgegangen werden, dass Gerald Langwieser immer noch bewaffnet ist und von der Schusswaffe Gebrauch macht. Vorsicht: Nicht eingreifen, sondern umgehend den Polizeinotruf 117 wählen.

Gerald Langwieser stammt aus Österreich, ist 47-jährig, zirka 190 Zentimeter gross, hat eine schlanke Statur, dunkle Haare, braune Augen und spricht deutsch mit Österreicher-Akzent. Zur Tatzeit trug er einen beigen Mantel.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben über Gerald Langwieser oder zum derzeitigen Aufenthaltsort machen können, werden dringend gebeten, sich umgehend mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 02.02.2013

Gegen 19:15 Uhr wurde der mutmaßliche Schütze von Kantonspolizisten an einer Bushaltestelle in Regensdorf ZH erkannt und verhaftet.
Quelle und mehr:
Polizeinews.ch vom 03.02.2013
http://www.polizeinews.ch/Mutmasslicher+Schuetze+von+Seebach+verhaftet/553741/detail.htm

Allgemein Bedrohung mit Waffe Schussabgabe Schweiz

Zürich ZH: Polizeibeamte mit Messern bedroht – ins Bein geschossen

Anlässlich einer Kontrolle im Zürcher Hauptbahnhof bedrohte am späten Sonntagabend (23.12.2012) ein marokkanischer Asylbewerber die beiden ihn kontrollierenden Kantonspolizisten mit zwei grossen Messern. Nach kurzer Flucht kam es beim Landesmuseum zu einer weiteren Konfrontation, bei dem einer der Polizisten den Mann mit einem Schuss ins Bein stoppte.

Zwei Polizisten in Zivil wollten um 22.30 Uhr in der Bahnhofhalle einen Mann kontrollieren. Dieser widersetzte sich der Kontrolle aus Leibeskräften und bedrohte die beiden Polizisten mit zwei grossen Messern. Trotz Einsatz des Pfeffersprays und des Polizeimehrzweckstocks flüchtete der Mann Richtung Landesmuseum. In einer Zufahrt ins Untergeschoss des Museumsgebäudes stellten die Polizisten den Mann und forderten ihn mit gezogenen Schusswaffen auf, sich auf den Boden zu legen. Trotz mehrfacher Aufforderung rannte der Marokkaner auf die Polizisten zu, worauf ihn einer der beiden mit einem gezielten Schuss ins Bein stoppte. Die sofort aufgebotene Sanität brachte den Mann mit einer Beinverletzung ins Spital. Wie in solchen Fällen üblich, wird der Schusswaffeneinsatz durch die zuständige Staatsanwaltschaft untersucht.

Der Mann, ein 24-jähriger marokkanischer Asylbewerber aus dem Kanton Basel-Stadt, wurde formell in Polizeiverhaft genommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 24.12.2012

Allgemein Gefährden Schussabgabe Schweiz

Pfungen ZH: Festnahme nach Flucht vor Grenzwachtkorps und Polizei

Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagvormittag (19.11.2012) in Pfungen einen Autolenker verhaftet, der in Zurzach mit seinem Personenwagen vor einer beabsichtigten Kontrolle durch das Grenzwachtkorps geflüchtet war und dabei andere Verkehrsteilnehmer und sowie Grenzwächter und Polizisten gefährdet hatte. Der Verhaftete erlitt eine Schussverletzung am Arm und musste in Spitalpflege gebracht werden.

Um 09.30 Uhr wollte eine Patrouille des Grenzwachtkorps in Zurzach einen vor ihnen fahrenden Personenwagen kontrollieren. Als dessen Lenker die Matrixleuchte mit der Aufforderung zum Anhalten bemerkte, gab er Vollgas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit Richtung Glattfelden und dort weiter auf der Autobahn A50. Die Grenzwächter folgten ihm mit eingeschaltetem Blaulicht und Cis-Gis-Horn. Auf der A50 gelang es den Beamten, das Fahrzeug auf der für Baustellenfahrzeuge reservierten Fahrbahn anzuhalten. Als sie den Lenker kontrollieren wollten, gab dieser wieder Gas und fuhr rückwärts in verbotener Fahrtrichtung davon. Um das Auto zu stoppen, gab einer der Grenzwächter Schüsse auf den Wagen ab. Dessen Lenker setzte seine Flucht auf der Autobahn Richtung Weiach fort und gefährdete dabei bei der Autobahnbaustelle Arbeiter und auch entgegenkommende Fahrzeuge. Eine in Rorbas errichtete Sperre mit einem Dienstwagen umfuhr der Flüchtende. Kantonspolizisten gaben ebenfalls Schüsse auf das Fahrzeug ab, um es zu stoppen. Der Lenker setzte seine Flucht jedoch weiter fort. Zwischen Embrach und Pfungen verliess er die Hauptstrasse und versuchte sich auf einer Nebenstrasse der ihm folgenden Patrouille der Kantonspolizei zu entziehen. Im Bereich einer Kurve geriet der Flüchtende von der Fahrbahn ab und kam in einer angrenzenden Wiese zum Stillstand. Trotz einer Armverletzung setzte er seine Flucht zu Fuss fort, konnte nach einem Warnschuss aber durch Kantonspolizisten widerstandslos festgenommen werden. Nachdem ihm die Polizisten Erste Hilfe geleistet hatten, wurde er mit einer Ambulanz ins Spital gefahren.

Die Identität des Verhafteten ist noch nicht geklärt; entsprechende Abklärungen sind im Gang. Wieso der Mann auf solch halsbrecherische Art und Weise flüchtete und dabei Grenzwächter, Polizisten und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete, wird durch die Untersuchungsbehörden abgeklärt. Wie in solche Fällen üblich, wird auch der Schusswaffeneinsatz des Grenzwachtkorps und der Polizei untersucht.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei Zürich und dem Grenzwachkorps, die Kommunalpolizeien von Bülach und Dietlikon mit einem Diensthund.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 19.11.2012

Allgemein Bewerfen Pyrotechnik Schweiz

Zürich ZH: Angriffe auf Polizeibeamte beim Spiel FCZ gegen FC Luzern

Vor dem Fussballspiel FCZ gegen den FC Luzern vom Samstag, 17. November 2012 kam es beim Bahnhof Altstetten und vor dem Letzigrundstadion zu verschiedenen Ausschreitungen. Luzern-Fans hatten Polizisten teilweise massiv angegriffen und Einrichtungen von VBZ beschädigt.

Gegen 18.15 Uhr fuhr der Extrazug von Luzern mit rund 350 Fans des FC Luzern beim Bahnhof Altstetten ein. Bereits bei der Einfahrt zündeten einzelne Fans Knallpetarden. Obwohl vier Busse der Verkehrsbetriebe für den Transport zum Stadion bereit standen, weigerten sich die Anhänger einzusteigen. Trotz mehrmaliger Abmahnung formierten sie sich auf der Hohlstrasse zu einem Umzug und warfen Knallpetarden und weitere Gegenstände gegen die Einsatzkräfte der Polizei. Die Fans konnten letztlich nur unter Einsatz von Gummischrot und Reizstoff zum Bahnhof Altstetten zurückgedrängt werden, wo sie die bereitstehenden Busse bestiegen. Bei der Ankunft der Busse beim Fussballstadion warfen die Fans bei der Verzweigung Basler-/Hardgutstrasse erneut diverse Gegenstände gegen die Einsatzkräfte. Mit einem erneuten kurzen Einsatz von Gummischrot konnten die Gäste-Fans zum Stadioneingang zurückgedrängt werden. Nach der Einlassphase kehrte langsam Ruhe ein. Beim Hinweg zum Stadion demolierten die Fans einen VBZ-Bus. Der Sachschaden beträgt mehrere 10‘000 Franken.

Nach Spielschluss marschierten die Fans unter Polizeibegleitung zurück zum Bahnhof Altstetten, wo sie ohne weitere Zwischenfälle den Extrazug nach Luzern bestiegen.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 18.11.2012

Allgemein Angriff Bewerfen Pyrotechnik Schweiz

Zürich ZH: Angriff auf Einsatzkräfte bei unbewilligter Demonstration im Stadtkreis 4

Am Samstagabend, 27. Oktober 2012, versammelten sich rund 150 Personen beim Güterbahnhof an der Holstrasse und formierten sich zu einem Demonstrationszug. Dank dem raschen Eingreifen der Stadtpolizei konnte die unbewilligte Kundgebung kurz darauf gestoppt werden. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte gering sein.

Kurz vor 21.00 Uhr formierten sich rund 150 Personen zu einem Demonstrationszug durch die Hohlstrasse in Richtung Innenstadt. Die Stadtpolizei Zürich war schnell vor Ort und stoppte die Demonstranten an der Kreuzung Hohlstrasse/Seebahnstrasse. Diese griffen die Einsatzkräfte der Polizei jedoch massiv mit Steinen und Feuerwerkskörpern an, worauf die Polizei Reizstoff und Gummischrot einsetzen musste. Kurz darauf löste sich der Demonstrationszug auf. Einzelne kleinere Gruppen zogen in der Folge durch den Kreis 4, Gewaltausschreitungen blieben jedoch vorerst aus. Kurz vor Mitternacht wurde an der Neufrankengasse eine Strassenbarrikade errichtet und ein Abfallcontainer angezündet. Dies machte ein erneuter kurzer Polizeieinsatz nötig. Der Brand konnte mit einem Wasserwerfer rasch gelöscht werden.

Verletzt wurde niemand. Bis anhin gingen keine Meldungen über grössere Sachschäden ein.

Quelle: PM der Stadpolizei Zürich vom 28.10.2012