Tag Archives: Zoll

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Autobahnraststätte Neckarburg-Ost (Baden-Württemberg): Konfrontative Bargeldkontrolle

Zöllner des Hauptzollamtes Singen haben am vergangenen Dienstag auf der Autobahnraststätte Neckarburg-Ost bei zwei Reisenden mehr als 52.000 Euro vorgefunden, die kurz zuvor ohne entsprechende Anmeldung über die Schweizer Grenze nach Deutschland eingeführt worden sind.

Die beiden Männer aus dem Kaukasus haben auf die Befragung nach Barmitteln gegenüber den Zöllnern erklärt, 50.000 Euro mit sich zu führen, welche sie aus der Schweiz kommend in die EU eingeführt hätten. Die erforderliche Barmittelanmeldung konnten sie jedoch auf Verlangen nicht vorweisen.

Bei der anschließenden Kontrolle wurden schlussendlich mehr als 52.000 Euro, überwiegend in 500-Euro Scheinen, vorgefunden.

Gegen einen der beiden Männer wurde wegen des Nichtanmeldens des mitgeführten Bargeldes ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da er dieses im Rahmen der Einreise in die EU unaufgefordert gegenüber der deutschen Zollverwaltung hätte anmelden müssen. Als Sicherheit für das zu erwartende Bußgeld wurde er zur Hinterlegung von 6.800 Euro in bar aufgefordert.

Ab diesem Zeitpunkt kippte die Stimmung der bis dahin ruhig und sachlich verlaufenen Kontrollsituation. Die beiden Männer fingen an, die Zöllner lautstark anzugehen und übten mehrfach bedrohliche Bewegungen aus. Einer der Beamten wurde in der Folge durch einen Schlag im Gesicht getroffen. Nach dem Eintreffen zwischenzeitlich angeforderter, weiterer Einsatzkräfte beruhigten sich die beiden Reisenden wieder und verfolgten nun eine andere Strategie: Um die geforderte Sicherheitsleistung nicht hinterlegen zu müssen, wurde einem der Zollbeamten „zur Erledigung der Angelegenheit“ persönlich Bargeld angeboten.

Durch dieses Verhalten hat sich der Reisende nunmehr nicht nur wegen des Nichtanmeldens des Bargeldes sowie wegen Widerstandes, tätlichem Angriff und versuchter Körperverletzung zu verantworten, sondern auch wegen versuchter Bestechung.

Nach dem Entrichten der erforderlichen Barsicherheit für das zu erwartende Bußgeld konnten die beiden Männer ihre Reise fortsetzen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Rottweil.

PM des HZA Singen vom 15.02.2018

Allgemein Bedrohung Österreich

Wels (Oberösterreich): Mann bedrohte Zollbeamte

Ein 37-Jähriger aus Wels bedrohte am 5. November 2017 gegen 9:15 Uhr bei einer Tankstelle auf der Salzburger Straße in Wels zwei Beamte der operativen Zollaufsicht. Zuvor fuhren die Beamten mit dem Dienstfahrzeug aufgrund einer Fahndung nach einem Pkw mit langsamer Geschwindigkeit auf der Salzburger Straße. Der Welser fuhr mit seinem Pkw hinter dem Fahrzeug der Beamten und war über den Umstand dermaßen verärgert, dass er dicht auffuhr, hupte und die Lichthupte mehrmals betätigte. Als die Beamten zu einer Tankstelle zufuhren, stellte der 37-Jährige die Beamten in einer äußerst aggressiven Art und Weise zur Rede. Der Mann bedrohte die Beamten, gestikulierte heftig und war der Meinung, dass im Stadtzentrum Wels eine Mindestgeschwindigkeit herrschen würde. Die Zollbeamten erstatteten schließlich Anzeige bei der Polizei. Aufgrund des Kennzeichens konnte der Welser ausgeforscht werden. Ein Alkotest verlief bei dem Mann negativ. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Wels wegen gefährlicher Drohung angezeigt.

PA der LPD Oberösterreich vom 06.11.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Radolfzell-Moos (Baden-Württemberg): Autofahrer flüchtet vor Zollkontrolle

Symbolfoto

Um einer Zollkontrolle zu entgehen, ist am Donnerstag, gegen 03:00 Uhr, ein Kleintransporter in der Kirchgasse auf einen Zollbeamten zugefahren. Der Zollbeamte gab dabei zwei Schüsse aus seiner Dienstwaffe in Richtung des flüchtenden Fahrzeugs ab und wurde von diesem gestreift. Der unbekannte Fahrer ist geflüchtet und das Fahrzeug wenig später in der Nähe verlassen aufgefunden worden.

Umfangreiche Suchmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, führten nicht zum Ergreifen des Fahrers. Der leicht verletzte Zollbeamte musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Beamte der Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen und der Verkehrspolizeidirektion Sigmaringen haben die Ermittlungen aufgenommen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 06.07.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Erkersreuth (Bayern): Zollstreife fasst Tatverdächtigen

Gegen 19 Uhr fiel Beamten des Zolls an der Bahnlinie Erkersreuth – Asch, kurz vor der Grenze zu Tschechien, eine verdächtige Person auf. Die Streifenbesatzung der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb kontrollierte daraufhin den Mann, bei dem es sich um einen 39 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen handelt. Der Tatverdächtige trug nur einen Turnschuh und seine Beschreibung passte zu dem flüchtigen Straftäter, nach dem bereits seit den frühen Morgenstunden zahlreiche Polizeieinsatzkräfte fahndeten. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblich Widerstand. Die Zollbeamten übergaben ihn wenig später an die Kripo Hof.

PM des PP Oberfranken vom 29.03.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Einhaus (Schleswig-Holstein): Zollbeamte mit Polen-Böller attackiert

„Bereits am vergangenen Donnerstag hat sich ein schwerer Zwischenfall bei einer Fahrzeugkontrolle ereignet, bei dem mindestens ein Zollbeamter schwer verletzt worden ist. Ein weiterer Zöllner wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.“

Online-Artikel, 08.03.2017
http://www.ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Zollbeamte-mit-Polen-Boeller-attackiert

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berg (Bayern): Rabiater Pole bedrängt Zollbeamte

Ein Autobahnreisender wollte sich am Donnerstagnachmittag in Berg einer Zollkontrolle widersetzen. Da der 23-jährige Pole in rabiater Art und Weise gleich mehrere Beamte bedrängt hatte, musste sogar eine Polizeistreife alarmiert werden. Der Mann wird nun wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung steht dem 23-Jährigen ebenfalls ins Haus, da er mit einem Faustschlag das Dienstfahrzeug des Zolls beschädigt hat.

PM der PI Naila vom 10.02.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Köln (Nordrhein-Westfalen): Drogen bei Razzia sichergestellt – Festnahmen, Ermittler beleidigt

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift GER (Zollfahndungsamt Essen / PP Köln) ist am Donnerstagmorgen (1. Dezember) erneut gegen zwei Drogenhändler (29, 39) in der Kölner Innenstadt vorgegangen. Beamte vollstreckten vier Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl gegen den 39-Jährigen. Seinen 29-jährigen Bruder nahmen die Fahnder vorläufig fest. Zudem beschlagnahmten sie über 1,5 Kilogramm Haschisch, kleinere Mengen Kokain und diverse elektronische Beweismittel, wie Tablets und Smartphones. Bereits im April hatten Beamte der GER nach längeren Ermittlungen Wohnungen und ein Café der beiden Männer durchsucht und sie festgenommen.

Gegen 7 Uhr schlugen die Fahnder von Zoll und Polizei zusammen mit einem Diensthundeführer an den vier Objekten auf. Beamte trafen den mit Haftbefehl Gesuchten in seiner Wohnung an und nahmen ihn fest. Bei seiner Festnahme beleidigte und bedrohte er die Ermittler.

Seit einigen Wochen ermittelte die GER erneut gegen die zwei aus Nordafrika stammenden und im Eigelsteinviertel ansässigen Brüder. Hintergrund waren Erkenntnisse, dass die beiden ihren illegalen Betäubungsmittelhandel fortsetzen.

Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse setzte ein Richter einen im April gegen den 39-Jährigen erlassenen Haftbefehl wieder in Vollzug. Damals wurde er aufgrund einer schweren Erkrankung von der Haft verschont. Gegen die Auflage, sich straffrei zu verhalten, hatte der Festgenommene in den letzten Wochen mehrfach verstoßen.

Gemeinsame PM von Staatsanwaltschaft Köln, Polizei Köln und Zollfahndungsamt Essen vom 01.12.2016

Allgemein Deutschland KS

Hamburg: Zöllner schießen bei Kontrolle auf Fahrer

„Nach dem Schusswechsel zwischen Zollbeamten und einem 37 Jahre alten Autofahrer in Wilhelmsburg wird jetzt sowohl gegen die zwei Beamten als auch den 37-Jährigen ermittelt. Das sagte Nana Frombach, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.“

Online-Artikel, Hamburger Abendblatt, 28.10.2015
http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/wilhelmsburg/article206339943/War-es-Notwehr-Zoellner-schiessen-bei-Kontrolle-auf-Fahrer.html

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Rodenbach (Rheinland-Pfalz): Massiv Widerstand geleistet

Zoll_kleinEin 30-jähriger Mann ist am Donnerstag bei einer Kontrolle in Rodenbach unangenehm aufgefallen. Kollegen der Zollbehörde verständigten gegen 12 Uhr über Notruf die Polizei und baten um Unterstützung, weil der Mann erheblichen Widerstand leistete.
Nachdem der Störer gefesselt war und sich die Situation beruhigt hatte, stellte sich im Rahmen der Ermittlungen heraus, dass sich der ausländische Staatsangehörige illegal in Deutschland aufhält. Bei ihm wurde zudem ein gefälschter Führerschein gefunden. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Zwei Zollbeamte erlitten durch den aggressiven Widerstand des 30-Jährigen leichte Verletzungen.

PM der PD Kaiserslautern vom 10.07.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Münster (Nordrhein-Westfalen): Zollbeamter bei Kontrolle in Gronau angegriffen und verletzt

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein Beamter der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Münster wurde jetzt bei einer Kontrolle in Gronau angegriffen und dabei schwer am Kopf verletzt. Der Zöllner hatte zusammen mit einem anderen Kollegen die aus den Niederlanden kommende Regionalbahn kontrolliert und auch eine sich am Bahnhof aufhaltende Person geprüft.

Dabei stießen die Beamten in der Umhängetasche des 29-jährigen Mannes auf einen Papierbeutel mit einem zerquetschten Stück Apfelkuchen, worin sie eine Folienkugel mit einem Durchmesser von etwa drei Zentimetern entdeckten. Inhalt der Folienkugel war ein weißes Pulver. Augenscheinlich handelte es sich hierbei um Heroin oder Kokain.

Ohne erkennbare Vorwarnung griff der Beschuldigte die Beamten plötzlich an, wobei einer der beiden Zöllner zu Boden geworfen und kurzzeitig ohnmächtig wurde. In diesem unbeobachteten Moment ergriff der Beschuldigte schließlich das Folienknäuel, schluckte es herunter und flüchtete.

Der verletzte Beamte wurde in das örtliche Krankenhaus verbracht und dort stationär aufgenommen. Von dem Täter fehlt weiterhin jede Spur.

PM des HZA Münster vom 17.03.2015