Tag Archives: Zoll

Allgemein Deutschland Gefährden Verletzt

Lörrach (BW): Flucht vor dem Zoll gelingt nicht – ein Zollbeamter leicht verletzt

Rund 100 Gramm Marihuana und diverse Waffen hat der Zoll vorletzte Woche sichergestellt. Eine Zollstreife wollte einen 31-jährigen Mann im Stadtgebiet von Rheinfelden kontrollieren. Dieser ergriff plötzlich die Flucht, konnte aber nach einer kurzen Verfolgung gestellt werden. Dabei wehrte er sich sehr heftig und verletzte dadurch einen Zollbeamten leicht.

Der Mann trug zwei Pakete mit je 50 Gramm Marihuana bei sich, die er zuvor aus der Schweiz eingeschmuggelt hatte. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten die Zollbeamten noch eine Flüssigkeit sicherstellen, die üblicherweise als Grundstoff zur Herstellung von Drogen dient. Außerdem stießen sie auf mehrere Waffen, die jedoch einer anderen Person zuzuordnen waren. Dabei handelte es sich unter anderem um ein nicht gekennzeichnetes Luftgewehr, eine Softairwaffe und andere nach dem Waffenrecht verbotenen Gegenstände wie Springmesser, Butterflymesser und Schlagringe.

Das Zollfahndungsamt Stuttgart - Dienstsitz Freiburg - hat nun die Ermittlungen übernommen.

Quelle: PM des Zoll vom 22.04.2013

Allgemein Deutschland Gefährden

Gildehaus (NDS): Zollstreife auf der Autobahn A 30 gerammt – 19-jähriger Litauer festgenommen

Ein 19-jähriger Litauer hat am Dienstag auf der Autobahn A 30 einen Dienstwagen des Hauptzollamtes Osnabrück gerammt und versuchte vor den Beamten zu flüchten. Kurz vor der Abfahrt Rheine Nord konnte der 19-Jährige schließlich von Beamten der Bundespolizei angehalten und festgenommen werden.

Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der Litauer am Dienstag gegen 09.45 Uhr mit einem Toyota mit litauischen Kennzeichen von den Niederlanden kommend am Grenzübergang der Autobahn A 30 nach Deutschland eingereist und sollte von einer Streife des Hauptzollamtes angehalten und kontrolliert werden. Der 19-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen der beiden Zollbeamten und flüchtete mit dem Auto auf der Autobahn in Richtung Osnabrück.

Es kam zu einer Verfolgung durch die Zollstreife bei der der 19-Jährige nach Angaben der Zollbeamten alle Verkehrsregeln außer Acht ließ. Kurz vor dem Schüttorfer Kreuz gelang es der Zollstreife den Toyota zu überholen. Wieder wurde versucht, den Fahrer durch Anhaltezeichen und Abbremsen zum Anhalten zu veranlassen. Der Litauer ignorierte erneut diese Anhalteversuchte und wollte zwischen dem Zollfahrzeug und der Mittelschutzplanke erneut flüchten. Dabei rammte der Mann das Zollfahrzeug, welches mit etwa 120 Stundenkilometer unterwegs war. Nur mit Mühe gelang es dem Fahrer der Zollstreife den Wagen unter Kontrolle zu bringen und einen schlimmeren Unfall zu verhindern. Kurz vor der Abfahrt Rheine Nord konnte schließlich der Wagen des 19-Jährigen durch eine Streife der Bundespolizei gestellt und der Fahrer festgenommen werden. Es stellte sich bei den weiteren Ermittlungen der Polizei heraus, dass der Toyota am Dienstagmorgen in Schiedam bei Rotterdam (Niederlande) gestohlen worden war. Der 19-Jährige hatte an das Auto litauische Kennzeichen angebracht und ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Kennzeichenmissbrauchs, Unfallflucht, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen Autodiebstahl eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde der 19-jährige Litauer am Mittwoch dem Haftrichter beim Amtsgericht in Nordhorn vorgeführt. Gegen ihn wurde die Untersuchungshaft angeordnet und er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Quelle: PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 17.04.2013

Allgemein Deutschland Widerstand

Berlin: Schmuggler versucht vor Zoll zu flüchten

Beamte einer mobilen Kontrolleinheit des Hauptzollamts Berlin führten in den Abendstunden des 25. Februar 2013 verdachtsunabhängige Kontrollen gegen den illegalen Zigarettenhandel durch.

Gegen 20:00 Uhr kontrollierten sie in Berlin-Marzahn einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrer versuchte zunächst mit dem Fahrzeug zu flüchten, was von den Zollbeamten jedoch vereitelt werden konnte.
Bei der näheren Überprüfung des Pkws entdeckten die Zöllner insgesamt 80.000 Schmuggelzigaretten der Marken Jin Ling und MG, teilweise mit russischer Steuerbanderole.
Daneben stellten die Zollbeamten fest, dass es sich bei den deutschen Kennzeichen um Fälschungen handelte.

Der 33-jährige polnische Fahrer, der bei dem Zugriff der Zöllner erheblichen Widerstand leistete, wurde vorläufig festgenommen. Die Schmuggelzigaretten wurden beschlagnahmt.

Die hinterzogenen Abgaben betragen rund 15.200 Euro.

Die weitere Bearbeitung hat das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg übernommen.

Quelle: PM des Hauptzollamtes Berlin vom 26.02.2013

Allgemein Deutschland Gefährden Verletzt

A7 Neumünster (SH): Fahrer mit Drogen provoziert Verfolgungsfahrt mit Zoll und Polizei

Am späten Abend des 20.08.2012, gegen 23.00 Uhr kam es zu einer spektakulären Verfolgungsfahrt diverser Einsatzfahrzeuge von Zoll und Polizei auf der A 7.

Zu dieser Zeit wollten Fahrzeuge vom Zoll und von der Polizei Hamburg Höhe Elbtunnel einen Pkw, wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit stoppen. Der Fahrer des Volvo, mit schwedischem Kennzeichen missachtete das Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt auf der A 7 Richtung Norden durch den Elbtunnel und über die Landesgrenze hinweg z. T. mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h fort.

In Höhe der Anschlussstelle Bad Bramstedt versuchte dann ein Einsatzfahrzeug des Polizeiautobahnreviers Neumünster das Fahrzeug aufzustoppen. Nachdem sich der Streifenwagen vor den Volvo gesetzt hatte, gelang es die Geschwindigkeit auf etwa 100 – 120 km/h zu reduzieren. Dann rammte der Volvofahrer die Funkstreife, erhöhte wiederum das Tempo und fuhr weiter Richtung Norden. Es wurden erneut Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h gefahren.

Ein weiterer Versuch den Wagen zu stoppen scheiterte in Höhe der Anschlussstelle Neumünster Nord.

Ein dritter Versuch durch ein Fahrzeug vom Zoll und einen Streifenwagen des Polizeiautobahnreviers Neumünster den Wagen zu stoppen scheiterte in Höhe der Anschlussstselle Bordesholm auf der A 7. Hier versuchte der Volvofahrer abrupt nach rechts in die Ausfahrt zu fahren. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit überschlug sich das Fahrzeug jedoch und kam links neben der Fahrbahn im Grünbereich der Ausfahrt zum Stillstand. Auch das Zollfahrzeug überschlug sich, wobei die beiden Insassen zum Glück nur leicht verletzt wurden.

Der Volvofahrer versuchte nach dem Unfall zu Fuß zu flüchten, konnte aber von Beamten des Autobahnreviers festgenommen werden. Es handelte sich um einen 21 jährigen Schweden. Auch er wurde leicht verletzt. Da bei ihm der Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum bestand wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Der Volvo war voll beladen mit der Kaudroge Khat (etwa 350 kg).

Sowohl an dem Volvo als auch an dem verunfallten Zollfahrzeug entstand Totalschaden. Außerdem wurden zwei Steifenwagen beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte bei etwa 25.000 Euro liegen. Gegen den 21-jährigen wird nun wegen Einfuhrschmuggels sowie Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Insgesamt waren an der Verfolgungsfahrt 3 Fahrzeuge des Zoll sowie 7 Fahrzeuge der Polizeien Hamburg und Schleswig-Holstein beteiligt.

Quelle: PM der PD Neumünster vom 21.08.2011

Allgemein Beißen Beleidigung Deutschland Widerstand

Lörrach (BW): Widerstand und Beleidigung zum Nachteil von Zollbeamten

Zu einem unschönen Zwischenfall kam es am Freitag, gegen 16.45 Uhr, im Bereich der Wiesentalstraße/Hammerstraße. Zwei Zollbeamte kontrollierten einen 39jährigen Mann aus der Schweiz. Bei der Kontrolle stellten die Beamten den Geruch von Cannabis fest, weshalb der Mann vorläufig festgenommen wurde und zur Dienststelle gebracht werden sollte. Der Mann setzte sich gegen die Maßnahme zur Wehr und versuchte sogar die Beamten zu beißen. Des Weiteren beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten. Nun wird er wegen Widerstandes und Beleidigung angezeigt.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 04.08.2012

Allgemein Deutschland verletzt krankenhausreif

Ahrenholz (Schleswig-Holstein): Zwei Zollbeamte durch Messerstiche verletzt

Am Sonntagabend gegen 22:45 Uhr wollten zwei Beamte des Hauptzollamtes Kiel an der BAB 7, Fahrtrichtung Norden, PP Arenholz eine Fahrzeugkontrolle durchführen. Im Verlauf dieser Kontrolle wurden die beiden Beamten durch Messerstiche im Oberkörperbereich verletzt. Der genaue Tathergang wird derzeit durch die Bezirkskriminalinspektion Flensburg ermittelt. Die beiden 40- und 59-jährigen Beamten wurden in zwei Krankenhäuser der Region gefahren und stationär aufgenommen. Lebensgefahr bestand zu keiner Zeit. Der 36-jährige Tatverdächtigte wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Die Vernehmungen dauern noch an.

Die Pressemeldung ergeht in Absprache mit der StA Flensburg.

Quelle: PM der PD Flensburg vom 09.04.2012

Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünscht gute Besserung!

Allgemein Angriff Deutschland Gefährden Verletzt

Weil am Rhein (BW): Zollbeamter bei Kontrolle angefahren und verletzt

Zwei Zollbeamte führten in der Nacht vom Freitag auf Samstag, gegen 01.30 Uhr, eine Kontrolle auf der Pasarelle, an der Deutsch-Französischen-Grenze durch. Als sich den beiden Beamten ein Motorradfahrer näherte, sollte dieser angehalten und kontrolliert werden. Der Motorradfahrer hielt zunächst auch vor den Beamten an, beschleunigte seine Maschine dann jedoch stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Einer der Beamten stellte sich dem flüchtenden in den Weg und versuchte ihn aufzuhalten. Hierbei wurde der Zollbeamte angefahren und leicht verletzt. Der Motorradfahrer stürzte und ging dann zu Fuß flüchtig. Sein Motorrad ließ der bislang Unbekannte an der Kontrollstelle zurück.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 24.09.2011

Dem verletzten Zollbeamten gute Besserung!