Tag Archives: Sachsen

Allgemein Deutschland Widerstand

Dresden (Sachsen): Widerstand gegen Bundespolizisten

Am Samstagnachmittag, dem 19.01.2019 versuchten Bundespolizisten nach einem lautstarken Streit im Hauptbahnhof Dresden einen 32-Jährigen zu kontrollieren. Der lybische Staatsangehörige widersetzte sich einer Personalienfeststellung derart vehement, dass er durch die Beamten in die Bahnhofswache getragen werden musste. Ein im Anschluss durchgeführter Drogentest ergab den Nachweis der Einnahme von Metamphetamin. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten weitere synthetische Drogen in Tablettenform, ein Cuttermesser sowie einen Stahlhaken. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Durch die DB AG wurde ein einjähriges Hausverbot für den Hauptbahnhof Dresden ausgesprochen. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Dresden vom 21.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Leipzig (Sachsen): Ein bissiger Geselle

Am späten Donnerstagabend (17.01.2019, gegen 22:25 Uhr) wurde die Polizei in die Selbstbedienungszone einer Bankfiliale ( Leipzig (Zentrum-Nord), Georg-Schumann-Straße/Linkelstraße) gerufen. Dort lag ein Mann, der dem äußeren Anschein nach obdachlos war. Durch die Art und Weise, wie er den Innenraum der SB-Zone für sich beanspruchte, hinderte er die Kunden am ungestörten Bankgeschäft. Als die Polizisten ihn ansprachen, wurde er sofort aggressiv und beleidigte sie sowie eine Bankkundin. Seine Personalien gab er trotz mehrmaliger Aufforderung nicht bekannt. Als er nach einem Ausweis durchsucht wurde, wehrte er sich plötzlich heftig und biss einen Beamten in den rechten kleinen Finger. Der wurde dabei leicht verletzt und musste ambulant medizinisch behandelt werden. Gegen den 41–jährigen Beißer wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 18.01.2019

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung

Chemnitz (Sachsen): Unbekannte beschädigten Funkstreifenwagen, Polizei sucht Zeugen

Unbekannte Täter betraten in der Nacht das Gelände eines Autohauses in der Müllerstraße/Ecke Nordstraße mit der Absicht, zwei auf einer Freifläche abgestellte Funkstreifenwagen des Typs VW Golf zu beschädigen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand schlugen die Täter an einem der Pkw die rechte Seitenscheibe ein und warfen bisher nicht näher bestimmte Sprengmittel in den Fahrzeuginnenraum. Durch die Detonation wurde der Funkstreifenwagen erheblich beschädigt. Auch am zweiten VW hatte man eine der Seitenscheiben zerstört, jedoch keine Sprengmittel im oder am Fahrzeug zur Umsetzung gebracht.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Im Rahmen der ersten Fahndungsmaßnahmen kam auch ein Fährtenhund zum Einsatz. Dieser verfolgte eine Spur vom Autohaus-Gelände bis zur Eckstraße/Hauboldstraße, wo sie sich verlor. Die beiden Fahrzeuge werden überdies kriminaltechnisch untersucht.

Die Ermittlungen führt derzeit das Dezernat Staatsschutz der Chemnitzer Kriminalpolizeiinspektion, wobei das PTAZ (Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum) des Landeskriminalamtes Sachsen involviert ist. Eine politisch motivierte Tat ist derzeit nicht auszuschließen, wobei die Ermittlungen bislang in alle Richtungen laufen.

Dahingehend sucht die Polizei Zeugen. Wer kann Hinweise zur Tat oder sonstige Hinweise zu relevanten Feststellungen zum Tatzeitpunkt geben? Wem sind in der Nacht zu Donnerstag in der Müllerstraße, der Hauboldstraße oder der Nordstraße im Nahbereich des Autohauses verdächtige Personen aufgefallen, die möglicherweise in Verbindung mit der Tat stehen könnten? Wem sind möglicherweise verdächtige Fahrzeuge außerhalb des Autohaus-Geländes aufgefallen, mit denen die Täter verschwunden sein könnten?

Unter Telefon 0371 387-3448 werden Hinweise durch die Kriminalpolizei entgegengenommen. Zeugen können sich aber auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

PM der PD Chemnitz vom 17.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Leipzig (Sachsen): Polizeieinsatz zum Demonstrationsgeschehen „Tag X+1“

Die Polizeidirektion Leipzig hat heute einen Polizeieinsatz durchgeführt. Grund waren die Aufrufe zu Protestaktionen nach den Durchsuchungsmaßnamen im seit Juni 2016 besetzten Grundstück in der Arno-Nitzsche-Straße 41 f (sog. „Black Triangle“) in Leipzig-Connewitz.

Seit mehreren Monaten wurde auf Plakaten und im Internet, sowie in sozialen Netzwerken kundgetan, dass man sich am „Tag X+1“, nach den polizeilichen Maßnahmen auf dem Wiedebachplatz zum Protest sammeln würde. Eine Versammlungsanmeldung ging bei der Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig bis zum genannten Termin nicht ein.

Gegen 18:00 Uhr hatten sich ca. 500 Personen im Bereich Wiedebachplatz zusammengefunden. Erst gegen 18:30 Uhr meldete sich eine Person bei der Versammlungsbehörde, um eine Versammlung der Anwesenden anzuzeigen. Diese sollte als Aufzug über die Arno-Nitzsche-Straße – Connewitzer Kreuz – Karl-Liebknecht-Straße – Petersteinweg bis zum Wilhelm-Leuschner-Platz und wieder zurück bis zum Südplatz verlaufen. Zwischenzeitlich gab es weiteren Zulauf. Noch während des Kooperationsgesprächs mit dem Versammlungsleiter versuchte eine Gruppierung von ca. 500 Personen unter Zünden von Pyrotechnik auf einem anderen Weg in Richtung Stadtmitte zu marschieren, was die Einsatzkräfte verhinderten.

Der Aufzug setzte sich um 18:55 Uhr in Bewegung. Im Verlauf des Aufzuges warfen Teilnehmer mehrfach Flaschen, Feuerwerkskörper und Absperreinrichtungen einer Baustelle in Richtung der Beamten. Die Würfe kamen konzentriert aus einer aggressiven Gruppe, die sich an der Spitze des Aufzuges formiert hatte. Ein Großteil dieser Personen hatte sich vermummt. Mehrfach musste der Zug angehalten und die genannte Gruppierung durch den Versammlungsleiter beruhigt werden. In Höhe der Polizeidirektion wurde die aggressive Spitzengruppe durch die Polizei vom Rest des Aufzuges getrennt. Die  182 Personen wurden somit aus der Versammlung ausgeschlossen und festgesetzt. Es erfolgten Strafprozessuale Maßnahmen wie Personalien-Feststellungen. Die anderen Teilnehmer hätten die Demonstration nach der Separierung fortsetzen können. Der Versammlungsleiter beendete aber zwischenzeitlich, gegen 20:00 Uhr, die Versammlung. Der Aufzug hatte zu Spitzenzeiten bis zu 800 Teilnehmer.

Die Polizei ermittelt nun gegen die unfriedlichen Versammlungsteilnehmer wegen Landfriedensbruch, Körperverletzungsdelikten und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie das Sprengstoffgesetz. Ein Polizeibeamter wurde während des Einsatzes verletzt und war nicht mehr dienstfähig.

Die Polizeidirektion wurde in diesem Einsatz durch Kräfte der Bundespolizei, der Sächsischen Bereitschaftspolizei sowie des Polizeiverwaltungsamtes unterstützt.

PM der PD Leipzig vom 17.01.2019

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Hoyerswerda (Sachsen): Postbotin genötigt und Beamte bedroht

Eine Postbotin rief am Montagnachmittag die Polizei, da sie von einem Pärchen an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert wurde. Die Zwei forderten von der Frau die Aushändigung eines Paketes, welches sie jedoch nicht in ihrem Fahrzeug hatte, da sie eine andere Verteilerstrecke fuhr.

Das Paar wollte dies jedoch nicht einsehen und blockierte mit ihrem BMW das Fahrzeug der Postverteilerin. Eine Streife des örtlichen Reviers nahm sich des Disputs an und wurde ebenfalls durch den 27-Jährigen bedroht. Die Beamten ermitteln nun gegen das Pärchen wegen Nötigung im Straßenverkehr und Bedrohung.

PM der PD Görlitz vom 15.01.1019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hoyerswerda (Sachsen): Ruhestörender Lärm – Polizisten angegriffen -Täter in Gewahrsam

Mehrere Bewohner eines Wohnhauses an der Bautzener Allee in Hoyerswerda beschwerten sich am späten Montagabend bei der Polizei, da ein Mieter des Hauses über einen längeren Zeitraum überlaute Musik abspielte. Auf Klingeln und Klopfen reagierte er nicht.

Daraufhin erschienen Beamte des örtlichen Reviers an der Wohnung des 24-jährigen Bewohners und forderten diesen auf, die Lautstärke seiner Musikanlage zu reduzieren und die nächtliche Ruhe zu respektieren. Zunächst lenkte der junge Mann auch ein, aber kaum waren die Polizisten wieder losgefahren, kamen erneute Beschwerden von den Hausbewohnern.

Nun ergriffen die Beamten härtere Maßnahmen und beabsichtigten, die Stereoanlage zu beschlagnahmen. Der Unruhestifter war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und ging mit einer Taschenlampe auf die Ordnungshüter los.

Daraufhin klickten die Handfesseln und die Polizisten nahmen den stark alkoholisierten Mieter in Gewahrsam. Er verbrachte die Nacht in einer Zelle. Bei einem Alkoholtest hatte der Mann einen Wert von umgerechnet 1,98 Promille. Er kann nun mit Anzeigen wegen Ruhestörung und dem tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte rechnen. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen.

PM der PD Görlitz vom 15.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

BAB 17 bei Pirna (Sachsen): 52-Jähriger bedrohte im grenzüberschreitendem Linienbus andere Mitreisende

Am Sonntagabend (13.01.2019) kontrollierten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel gegen 22:30 Uhr auf der A17 die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses.

Während der Kontrolle wurden die Bundespolizisten durch das Buspersonal und einen weiteren Reisenden darüber informiert, dass sich ein Fahrgast gegenüber den anderen Mitreisenden sehr aggressiv verhält und diese sich von ihm bedroht fühlen.

Bei der anschließenden Kontrolle kam der 52-Jährige der Aufforderung der Beamten, den Bus zu verlassen, nicht nach, machte einen verwirrten Eindruck und beleidigte die Bundespolizisten in englischer Sprache.

Der 52-Jährige musste daraufhin unter Anwendung körperlicher Gewalt aus dem Bus verbracht und in Gewahrsam genommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung seines mitgeführten Gepäcks fanden die Bundespolizisten zudem ein verbotenes Springmesser.

Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 52-Jährigen einen Wert von 2,35 Promille.

Durch den Busfahrer und den Reiseleiter des Linienbusses wurde der 52-Jährige aufgrund seines Verhaltens von der weiteren Fahrt ausgeschlossen.

Gegen den schwedischen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

PM der BPOLI Berggießhübel vom 14.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Löbau (Sachsen): Dreifach ertappt und nicht kooperativ

Am frühen Sonntagmorgen stellte eine Streife einen Suzuki fest, dessen amtliche Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 50-jährigen Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest lehnte er ab, deshalb ordneten die Polizisten eine Blutentnahme an. Außerdem lag gegen den Mann ein offener Haftbefehl von einem Tag Erzwingungshaft vor. Der Beschuldigte widersetzte sich zudem aktiv gegen jegliche polizeiliche Maßnahmen, weshalb diese mit einfacher körperlicher Gewalt vollzogen werden mussten. Die Beamten stellten die Kennzeichen sicher und fertigten Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Kennzeichendiebstahl.

PM der PD Görlitz vom 14.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Leipzig (Sachsen): Bundespolizisten nach Palettendiebstahl verletzt

Gestern Abend, gegen 21:45 Uhr wurde die Bundespolizei von einem Bahnmitarbeiter alarmiert. Demnach sollten mehrere Personen am Leipziger Hauptbahnhof Holzpaletten entwenden. Mit Erkennen der Beamten, flüchteten die Männer in unterschiedliche Richtungen. Beide konnten jedoch gestellt werden. Bei deren Personalienfeststellung kam ein dritter Mann hinzu und schlug einem Bundespolizisten unvermittelt ins Gesicht. Darüber hinaus bedrohte und bespuckte er die Beamten. Auf der Dienststelle angekommen trat der Beschuldigte mehrere Bundespolizisten und biss einem Beamten in den Arm. Der Mann musste an Händen und Füßen gefesselt werden, um nicht zuletzt eine Eigengefährdung auszuschließen.

Gegen den 26- jährigen Leipziger wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,49 Promille.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß entlassen. Die verletzten Bundespolizisten waren weiter dienstfähig, mussten jedoch ärztlich versorgt werden.

Gegen die beiden mutmaßlichen Palettendiebe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

PM der BPOLI Leipzig vom 12.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Riesa (Sachsen): Polizeieinsatz

Am Donnerstag begann für die Polizeidirektion Dresden ein mehrtägiger Einsatz im Zusammenhang mit dem Bundesparteitag der Alternative für Deutschland in Riesa.

Im Fokus des heutigen Einsatzes die Absicherung des Versammlungsgeschehens. Die Dresdner Polizei zog am Abend eine positive Bilanz. Der Tag verlief friedlich.

Am Vormittag stellten Einsatzkräfte im Stadtgebiet Riesa mehrere Personen fest, die Druckwerke verteilten. Diese hatten den Anschein einer großen deutschen Tageszeitung. In diesem Zusammenhang besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz (KunstUrhG). Die Polizei erhob die Personalien von drei Männern sowie zwei Frauen im Alter zwischen 26 und 30 Jahren und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Darüber hinaus stellten die Beamten die Druckerzeugnisse, mehrere hundert Exemplare, sicher.

In der Sachsen-Arena begann gegen 09.45 Uhr der Parteitag der AfD. In diesem Zusammenhang kam es zu keinen Vorkommnissen.

Gegen 13.00 Uhr startete eine Demonstration auf der Bahnhofstraße und führte als Aufzug über die B 182, den Puschkinplatz, die Hauptstraße sowie die Pausitzer Straße bis zur Straße Am Sportzentrum vor die Sachsen-Arena. Dort fand eine Kundgebung statt. Anschließend führte die Route zurück zur Bahnhofstraße. Dort endete die Versammlung gegen 17.00 Uhr.

Während der Kundgebung vor der Sachsen-Arena am Nachmittag hielt sich eine Personengruppe in der Nähe der Versammlung auf. Aus dieser Gruppierung heraus zeigte ein Mann (29) den Hitlergruß. Daraufhin erhielt er von einem Unbekannten einen Faustschlag ins Gesicht.
Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen Körperverletzung. Zudem kam es zu einem Becherwurf in Richtung der Polizisten. Ein Tatverdächtiger (31) wurde ermittelt.

Nachdem sich der Aufzug wieder in Bewegung gesetzt hatte, warf ein zunächst Unbekannter an der Hauptstraße/Pausitzer Straße eine Flasche in Richtung der der Einsatzkräfte. Verletzt wurde niemand. Polizisten stellten den Mann (31) schließlich in der Nähe. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

PM der PD Dresden vom 12.01.2019