Tag Archives: Saarland

Allgemein Deutschland Gefährden

Saarbrücken (Saarland): Mit 200 km/h vor der Polizei geflüchtet

Bei Verkehrskontrollen zur Feststellung drogenbeeinflusster Fahrzeugführer durch Beamte der Zentralen Verkehrspolizeilichen Dienste am vergangenen Wochenende (25./26.05.2013) im gesamten Saarland, flüchtete ein Motorradfahrer mit teilweise 200 km/h.

Der Kradfahrer näherte sich am Samstagabend (25.05.2013), gegen 18:30 Uhr, mit seinem Motorrad (Suzuki 750) der Kontrollstelle in Nohfelden. Um seiner Kontrolle zu entgehen, flüchtete er über die B 41 in Richtung Hofeld-Mauschbach und fuhr hierbei teilweise 200 km/h.

In Hofeld-Mauschbach konnte der Motorradfahrer angehalten und kontrolliert werden. Der Mann, ein 45 Jähriger aus Kusel, stand unter Drogeneinfluss und war nicht im Besitze einer Fahrerlaubnis.

Gegen ihn wird wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt, weil er bei der Flucht in den Gegenverkehr fuhr und Fahrzeuge zum Ausweichen zwang. Zudem ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an.

Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Verkehrsdienst Ost unter der Tel.Nr.: 0681/962-1601 zu melden.

Quelle: PM des LPP Saarland vom 27.05.2013

Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Dillingen (Saarland): Randalierer attackiert Polizisten – ein Polizist verletzt

Ein polizeibekannter 19-jähriger Heranwachsender  randalierte am Donnerstagnachmittag   in der Dillinger Klinik, in der er einen Freund zur ärztlichen Versorgung hin begleitet hatte. Der stark unter Alkoholeinfluss stehende Mann zertrümmerte ohne besonderen Grund einige Glasscheiben in dem Klinikgebäude und entfernte sich erst als man die Polizei benachrichtigte aus der Klinik. Kurze Zeit später wurde dann die Polizei über einen Randalierer in der Stummstraße in Kenntnis gesetzt. Dort trat er ohne ersichtlichen Grund gegen die Tür einer zu diesem Zeitpunkt geschlossenen Diskothek. Die einschreitenden Polizeibeamten wurden von dem Randalierer sofort attackiert und massiv beleidigt. Da er nicht nachhaus in die Obhut eines Angehörigen wollte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zu seiner Ausnüchterung in die Polizeizelle verbracht. Bei den Angriffen gegen die Polizei wurde ein Polizeist leicht verletzt. Gegen den jungen Mann, dem eine Blutprobe entnommen wurde,  wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte eingeleitet.

Außerdem muss er die Kosten für die Zeit in der Ausnüchterungszelle bezahlen.

Quelle: PM der PI Dillingen vom 24.05.2013

Allgemein Deutschland Schlagen Verletzt Widerstand

Friedrichsthal (Saarland): Gemeldete Ruhestörung endet mit vier verletzten Polizeibeamten

Am 22.05.2013 kam es in Friedrichsthal gegen 01:45h zu einer Beschwerde wegen zu lauter Musik. Durch eine Polizeistreife der PI Sulzbach konnten an der Örtlichkeit mehrere alkoholisierte Personen festgestellt werden, welche allerdings zusagten, die Musik unverzüglich leiser zu stellen. Die Sicherstellung der Musikanlage wurde bei einer weiteren Ruhestörung angedroht. Direkt nachdem die Beamten das Anwesen verlassen hatten, wurde die Musik wieder laut gedreht. Mit weiteren Einsatzkräften wurde die Wohnung erneut aufgesucht um die Sicherstellung der Musikanalage durchsetzen zu können. Der Wohnungsinhaber war mit dieser Maßnahme nicht einverstanden und wollte seine Anlage nicht freiwillig herausgeben. Nachdem der 27 Jahre alte Mann von seinem eigenen Hund in die Hand gebissen wurde rastete er vollständig aus und schlug einen der eingesetzten Beamten mit der Faust ins Gesicht. Es kam anschließend zu einem Gerangel, bei dem seitens der Polizei auch Pfefferspray eingesetzt werden musste. Es konnte der angetrunkene Randalierer schließlich überwältigt und gefesselt werden. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der Störer bis zu seiner Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam der PI Sulzbach verbracht.

Eine Strafanzeige wegen Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde gefertigt.

Durch den Vorfall wurden vier Beamte leicht verletzt.

Quelle: PM der PI Sulzbach vom 22.05.2013

Allgemein Beißen Deutschland Schlagen Widerstand

Dudweiler (Saarland): 21 Jahre alte Frau findet Polizei “zum Anbeißen”

Nachdem eine junge Frau aus Dudweiler am späten Abend des 21.05.2013 mit einem Bekannten und ihrem Freund eine Flasche Schnaps getrunken hatte, geriet sie mit in den beiden  Männern in Streit. Im Zuge dieser Auseinandersetzung schlug sie dem 23 Jahre alten Bekannten ins Gesicht. Um die Situation zu entschärfen setzte der Lebensgefährte seine Freundin kurz vor die Tür der gemeinsamen Wohnung. Erstaunlicher Weise trug dies nicht zur Beruhigung der jungen Dame bei. Wesentlich aufgebrachter als zuvor versuchte sie nun sich wieder gewaltsam Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.

In diesem Moment trafen die in der Zwischenzeit alarmierten Polizeibeamten an der Örtlichkeit ein. Da es nicht gelang die Frau zu beruhigen und von dem Eintreten der Tür abzuhalten, musste sie von den eingesetzten Beamten festgehalten werden. Hierbei schlug die sehr zierliche Person wild um sich und versuchte mehrmals die Beamten in die Unterarme zu beißen.

Schließlich gelang es die Frau zu beruhigen. Der Bekannte wurde heimgeschickt und die in der Zwischenzeit deutlich ermüdete Frau konnte in der Obhut ihres Freundes belassen werden.

U. a. muss sich die beißwütige Dame nun wegen Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Quelle: PM der PI Sulzbach vom 22.05.2013

Allgemein Deutschland Schlagen Treten

Dillingen (Saarland): Betrunkene schlägt und tritt im Streifenwagen nach Polizeibeamten

Eine 29-jährige Frau aus Dillingen-Diefflen musste am Sonntagmorgen gegen 00:30 Uhr wegen Volltrunkenheit in Gewahrsam genommen werden, wobei sie die eingesetzten Polizeibeamten tätlich angriff und massiv beleidigte. Bereits kurz vor Mitternacht hatte die Frau einen Rettungseinsatz verursacht, als sie in Diefflen auf einer Straße gelegen hatte. Nachdem sie zunächst in die Obhut eines Bekannten übergeben worden war, randalierte sie nur 30 min später wiederum. Als die Polizeibeamten sie zur Ausnüchterung auf die Dienststelle verbringen wollten, griff sie diese im Streifenwagen mit Schlägen und Tritten an. Die Frau, der eine Blutprobe entnommen wurde, erwartet jetzt ein Strafverfahren.

Quelle: PM der PI Dillingen vom 12.05.2013

Allgemein Deutschland Gefährden

Bexbach (Saarland): Gefährdung eines Polizeibeamten bei einer Geschwindigkeitskontrolle

Am Dienstagabend (07.05.2013, 20:12 Uhr) gefährdete ein Motorradfahrer im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle einen Polizeibeamten.

Der Motorradfahrer wurde in Bexbach, Streitweg (von Wellesweiler in Richtung Oberbexbach) mit einer Geschwindigkeit von 86 km/h bei erlaubten 50 km/h von Beamten des Verkehrsdienstes Ost gemessen.

Der bislang unbekannte Fahrer reagierte zunächst auf Anhaltezeichen, fuhr kurz rechts ran und beschleunigte darauf sein Krad wieder (Marke Kawasaki). Hierbei fuhr er so dicht an einem Beamten vorbei, dass dieser zur Seite ausweichen musste.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Motorradfahrer bei seiner Flucht weitere Verkehrsgefährdungen begangen hat.

Die Polizei bittet daher mögliche Zeugen, sachdienliche Angaben beim Verkehrsdienst Ost in Bexbach unter der Tel.Nummer: 0681/962-1601 od. jeder anderen Polizeidienststelle zu machen.

Quelle: PM des LPP Saarland vom 08.05.2013

Allgemein Deutschland Widerstand

Bosen (Saarland): Nach Sachbeschädigung Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet

Nach Sachbeschädigungen an einem Wohnanwesen in der Bostalstraße und einem dort abgestellten Pkw wurde der 17-jährige Täter aus der Gemeinde Nohfelden von den Zeugen festgehalten. Den vor Ort eintreffenden Beamten der Polizei Türkismühle gelang es nur durch hinzugerufene Unterstützungskräfte den Täter zu bändigen. Im Rahmen der Auseinandersetzungen wurde eine 45-Jährige aus Bosen verletzt. Der Täter musste aufgrund seiner starken Alkoholisierung in das Krankenhaus St. Wendel eingeliefert werden. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: PM der PI Nohfelden-Türkismühle vom 02.05.2013

§ 113 StGB Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

(1) Wer einem Amtsträger oder Soldaten der Bundeswehr, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, bei der Vornahme einer solchen Diensthandlung mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet oder ihn dabei tätlich angreift, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn
1. der Täter oder ein anderer Beteiligter eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt, um diese oder dieses bei der Tat zu verwenden, oder
2. der Täter durch eine Gewalttätigkeit den Angegriffenen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.
(3) Die Tat ist nicht nach dieser Vorschrift strafbar, wenn die Diensthandlung nicht rechtmäßig ist. Dies gilt auch dann, wenn der Täter irrig annimmt, die Diensthandlung sei rechtmäßig.
(4) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig an, die Diensthandlung sei nicht rechtmäßig, und konnte er den Irrtum vermeiden, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder bei geringer Schuld von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen. Konnte der Täter den Irrtum nicht vermeiden und war ihm nach den ihm bekannten Umständen auch nicht zuzumuten, sich mit Rechtsbehelfen gegen die vermeintlich rechtswidrige Diensthandlung zu wehren, so ist die Tat nicht nach dieser Vorschrift strafbar; war ihm dies zuzumuten, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.
Aggressiv Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Widerstand

Sankt Wendel (Saarland): 24-jähriger nach Platzverweis extrem aggressiv gegen Polizei

Am Montag, dem 29. April wurde bei der St. Wendeler Polizei Beschwerde über gröhlende Jugendliche  in der Neumarktstraße in St. Wendel geführt, die dort zudem noch ein Feuer entfacht hätten. Am „Glashaus“  über dem City-Parkhaus  traf die Polizeistreife eine Personengruppe von 13 Personen an, die erheblich dem Alkohol  zugesprochen hatte. Diese sammelten sich um eine Grillstelle und waren am Grillen. Aufgrund der Gesamtumstände wurde die Personengruppe gebeten ihr Grillvorhaben innerhalb einer gemeinsam ausgehandelten Zeitvorgabe zu beenden und die Örtlichkeit im gesäuberten Zustand zu verlassen.

Bei der vereinbarten Nachkontrolle war die Personengruppe, laut Angaben der Ordnungshüter allerdings immer noch vor Ort. Keiner machte Anstalten die Örtlichkeit zu verlassen, Alle Personen waren deutlich betrunken. Nur ein 24-Jähriger Mann aus Namborn, so die Polizei, verhielt sich sehr aggressiv. Zur Verhinderung eines weiteren Gelages wurde allen Personen ein Platzverweis erteilt, den alle, bis auf den v.g. 24-Jährigen befolgten. Dieser beschimpfte und beleidigte die eingesetzten Polizisten  in übelster Weise. Da er trotz mehrfacher Belehrung und der Aufforderung die Örtlichkeit  zu verlassen nicht nach kam, er immer aggressiver  wurde und einfach nicht zu beruhigen war, wurde ihm die Festnahme verkündet. Da er sich auch dieser Maßnahme  widersetzte und dazu die Polizisten auch  versuchte  anzugreifen, musste er  unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt  bis zu seiner Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden.
Strafrechtliche Ermittlungen gegen den Namborner wurden eingeleitet.

Quelle: PM der PI Sankt Wendel vom 30.04.2013

Allgemein Bedrohung Deutschland mit Waffe/gef. Gegenstand

Völklingen (Saarland): Mann zielt mit Waffe auf Polizeibeamte

Am 24.04.2013 gegen 19.00 Uhr teilte eine 51 jährige Frau aus Völklingen mit, dass in der Stadionstraße ein Mann mit einer Pistole im Hosenbund ginge.

Als die Polizisten eintrafen, zog ein Mann, der zu diesem Zeitpunkt auf einer Bank im Park vor dem Köllerbach saß, unvermittelt eine Waffe und zielte auf die Beamten. Er forderte diese auf, ihn zu erschießen.  Die Beamten wirkten zunächst beruhigend auf den Mann ein.

Parallel hierzu wurde das angrenzende Parkgelände, in dem sich ein Spielplatz und eine Skater-Bahn befinden, durch herbeieilende Kräfte von Menschen geräumt und abgesperrt. Ca. 30 – 40 Kinder mit ihren Eltern wurden in Sicherheit gebracht.

Der Täter, bei dem es sich um einen 38 jährigen Völklinger handelt, konnte in einem günstigen Moment durch die Polizisten überwältigt und festgenommen werden.

Er war alkoholisiert; ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Aufgrund seiner Freitodabsicht wurde er nach Entnahme einer Blutprobe einer psychiatrischen Krankenabteilung zugeführt.

Bei seiner mitgeführten Schusswaffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe.

Während des Einsatzes kam es zu einem kleinen Zwischenfall an der polizeilichen Absperrung. Ein 42- jähriger Mann aus Völklingen ließ sich nicht abweisen. Er wollte unbedingt in den Gefahrenbereich, um seinen neunjährigen Sohn zu suchen. Er wurde kurzfristig in Gewahrsam genommen. Sein Sohn war bereits in Sicherheit.

Bei dieser Einsatzlage waren bereits weitere Spezialkräfte alarmiert. Da bis zur Täterfestnahme – knapp – 20 Minuten vergingen, war deren Einsatz entbehrlich.

Quelle: PM der PI Völklingen vom 25.04.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland

Schmelz (Saarland): Jugendlicher beleidigt Polizeibeamte

Am Samstagabend gegen 23:40 Uhr beobachtete eine Anwohnerin in Schmelz, Leikenbergstraße,  drei dunkel gekleidete Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren. Diese schlichen in verdächtiger Weise um Häuser, kletterten über den Zaun am Nachbaranwesen und verschwanden in die Piesbacher Straße. Als sie den Streifenwagen der Polizei erblickten, flüchteten sie über das Wiesengelände. Einer der drei Jugendlichen wurde von der Polizei gestellt. Er trug Arbeitshandschuhe und war mit Schal und Kapuze vermummt. Der 17jährige wurde seinem Vater überstellt. Beim Verlassen Anwesens beschimpfte er die Polizei. Ob es zu strafrechtlichen Handlungen durch die Jugendlichen gekommen ist, muss noch ermittelt werden. Den 17jährigen erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung.

Quelle: PM der PI Lebach vom 23.04.2013