Tag Archives: Rheinland-Pfalz

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Pfefferspray Widerstand

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 32-Jähriger hält Polizei auf Trab

Ein 32 Jahre alter Mann aus dem Stadtgebiet hat die Polizei am Sonntag auf Trab gehalten und bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand geleistet.
Gegen 11 Uhr hatte eine Passantin der Polizei einen vermutlich unfallbeschädigten Opel gemeldet, den sie in der Dürerstraße festgestellt hatte. Der Wagen hatte im Frontbereich erhebliche Schäden und war offensichtlich nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer hatte das Weite gesucht.
Im Laufe des Tages meldete sich die Ehefrau des mutmaßlichen Fahrers mehrfach und teilte mit, dass ihr Mann vor der Tür stehen und randalieren würde. Erst beim zweiten Einsatz konnte er schließlich festgestellt werden, als er gerade im Begriff war sich zu entfernen. Bei der anschließenden Festnahme beleidigte er die Einsatzkräfte heftig mit nicht druckreifen Begriffen und leistete massiven Widerstand. Erst nach dem Eintreffen von weiteren Streifen konnte er schließlich fixiert werden – dabei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray. Er musste mit zur Dienststelle kommen und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Seinen Rausch durfte er in der Gewahrsamszelle ausschlafen.

PM des PP Westpfalz vom 24.11.2014

Aggressiv Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung Widerstand

Speyer (Rheinland-Pfalz): Nach Randale und Körperverletzung Widerstand geleistet

Erst kam es am Dom zu Sachbeschädigungen, dann zog eine Gruppe von acht tatverdächtigen Personen, nach dem sie einen Platzverweis für den Bereich des Domes erhalten hatten, weiter in die Innenstadt, wo es zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 62-jährigen Mannes kam. Die beiden Haupttäter sollten in Gewahrsam genommen werden, wobei sich beide gegen die Maßnahme körperlich wie auch verbal wehrten. Letztendlich verbrachten beide den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle.

PM der PI Speyer vom 24.11.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland Gefährden Pfefferspray Sachbeschädigung Widerstand

Kaiserslautern, BAB 6 (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Pkw-Fahrer wird nach Flucht festgenommen

Ein 46-jähriger PKW-Fahrer aus Homburg hat in der Nacht vom Freitag auf Samstag die Kaiserslauterer Polizei in Atem gehalten.

Zunächst war der Autobahnpolizei Kaiserslautern ein vermutlich betrunkener PKW-Fahrer gemeldet worden. Die Funkstreife versuchte den Fahrer auf der BAB 6 in Höhe Kaiserslautern anzuhalten, doch dieser flüchtete und versuchte den Streifenwagen zu rammen und abzudrängen. Aufgrund der aggressiven Fahrweise wurden keine weiteren Anhalteversuche unternommen, um die an sich hohe Gefahrensituation der Flucht, möglichst zu minimieren.

Die Fahrt führte von Kaiserslautern auf der A 6 Richtung Saarbrücken, von dort auf der A 62 in Richtung Trier. Die Fahrt endete schließlich nach 35 Minuten auf der L 358 in Richtung Nanzdietschweiler. Aufgrund zu hoher Geschwindigkeit landete der Flüchtende in einer Leitplanke. Der weitere Fluchtversuch wurde durch einen Schuss in den rechten Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs verhindert. Letztlich musste auch noch die Scheibe eingeschlagen und Pfefferspray eingesetzt werden.

Dem 46-jährigen Homburger wurde eine Blutprobe entnommen und er muss sich jetzt für seine Taten verantworten.

Im Einsatz waren insgesamt elf Streifenwagen. Resümee der Flucht: Fünf Unfälle mit Leitplankenschäden und zwei beschädigte Funkstreifenwagen.

Allgemein Deutschland Verletzt verletzt k

Remagen (Rheinland-Pfalz): Versammlungsgeschehen

Danke_Demo-Klein_SchriftAktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten heute zu Versammlungen und Kundgebungen in Remagen aufgerufen und bei der Kreisverwaltung Ahrweiler angemeldet.
Aufgabe der Polizei ist es die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Demonstrations- bzw. Versammlungsfreiheit der jeweiligen Anhänger zu gewährleisten und Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, setzte die Polizei mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein.

Um 11:00 Uhr fand an der „Schwarzen Madonna“ “, einer kleinen Friedenskapel-le in der Nähe der Rheinwiesen, ein Gottesdienst und eine Versammlung des „Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie“ statt. Es fanden sich rund 50 Menschen dort ein und nahmen am Gottesdienst und der Versammlung teil.

In der Innenstadt von Remagen fand ein Bürgerfest zum „Tag der Demokratie“ statt.
Um 14:15 Uhr hielt Herr Roger Lewentz, Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur auf dem gut gefüllten Marktplatz eine Rede.

Eine weitere Versammlung fand unter dem Motto „NS Verherrlichung stoppen! Deutsche Täter sind keine Opfer – Gegen jeden Geschichtsrevisionismus“ statt. Hieran nahmen zirka 500 Personen teil, welche durch die Innenstadt von Remagen zogen und auf dem Gelände der Hochschule, in unmittelbarer Nähe zur „Schwarzen Madonna“ eine Zwischenkundgebung durchführten. Auf dem Gelände der Hochschule fand ab 10:00 Uhr eine Kundgebung mit dem Thema „Remagen Nazifrei“ statt.

Das rechte Lager, ca. 140 Personen, traf sich ab 12.00 Uhr im Bereich des Güterbahnhofs an der B 9. Der Demonstrationszug zog gegen 13:15 Uhr durch verschiedene Straßenzüge der Innenstadt an die „Schwarzen Madonna“.
Nach einer Kundgebung an der Friedenskapelle ging der Aufzug wieder zurück zum Güterbahnhof und endete dort.

Ein direktes Aufeinandertreffen der rechten und linken Gruppen konnte durch die eingesetzten Polizeikräfte verhindert werden.
Im Bereich der Hochschule, welche sich in unmittelbarer Nähe zur „Schwarzen Madonna“ befindet kam es von Seiten der linken Gruppe zu Versuchen den Aufmarsch der „Rechten“ zu stören. Es wurden Böller, Steine und Obst geworfen.
Ein Polizeibeamter wurde durch einen Steinwurf leicht verletzt.

Aus unterschiedlichsten Gründen mussten einige Personen vorübergehend festgenommen werden.

Durch ein flexibles und ständig an der Lage angepasstes polizeiliches Einsatzkonzept konnten die Störungen für die Versammlungen und Aufzüge aber auch im Bereich des Straßenverkehrs rund um und in Remagen so gering wie möglich gehalten werden.

PM des PP Koblenz vom 23.11.2014

Allgemein Bewerfen Deutschland Gefangenenbefreiung Verletzt

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 1. FCK – SV Darmstadt 98 – Einsatzkräfte nach dem Spiel stark gefordert

Vornehmlich friedliche Fußballfans pilgerten am Freitagabend (21. November) ins Fritz-Walter-Stadion auf Deutschlands höchsten Fußball-Berg, um am 14. Spieltag der 2. Bundesliga-Saison 2014/15 die Fußballbegegnung zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und SV Darmstadt 98 zu verfolgen, das mit einem 0:0 Unentschieden endete. Dennoch wurden die Einsatzkräfte nach dem Spiel bis nach Mitternacht stark gefordert.

Gut 36.000 Zuschauer waren zum Spiel ins Fritz-Walter-Stadion

P;gekommen, darunter etwa 4.500 Anhänger des hessischen Fußballvereins, die ihre Mannschaft in die Westpfalz begleiteten. Allein ein Entlastungszug der Deutschen Bundesbahn brachte über 800 Anhänger aus Darmstadt in die Barbarossastadt. Darüber hinaus reisten die Fans mit Bussen und individuell an.

Vor Spielbeginn und auch danach musste die Unterführung am „Elf Freunde“-Kreisel für kurze Zeit gesperrt werden. Dies war aus Sicherheitsgründen notwendig geworden, um das Zusammentreffen von verschiedenen Fanlagern zu verhindern. Die Polizei bittet um Verständnis für diese Maßnahme.

Die Beamtinnen und Beamten des Verkehrsabschnittes sorgten dafür, dass es auf den Straßen bei der An- und Abreise zu keinen größeren Verzögerungen kam.

Gefordert waren heute die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Westpfalz und der Bereitschaftspolizeien Rheinland-Pfalz und Bayern, die die beiden Fanlager auf den An- und Abmarschwegen zum und vom Fritz-Walter-Stadion zu begleiten hatten. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten konnten die Fangruppen getrennt voneinander halten und verhinderten somit etwaige Konfrontationen.

Die Einsatzkräfte und die Bundespolizei hatten bis nach Mitternacht viel zu tun. Nach dem Spiel kam es durch Darmstädter Fans zu Straftaten. Aus einer Gruppe wurden Bierdosen auf Polizeibeamte geworfen. Ein Polizist wurde dabei am Kopf getroffen. Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden. Er leistete dabei Widerstand und sein Bruder versuchte ihn zu befreien. Gegen beide wurden Strafanzeigen erstattet. Da die Tatverdächtigen unter Alkoholeinfluss standen, ordnete die Staatsanwaltschaft die Blutprobenentnahme an. Bei den Auseinandersetzungen wurden noch zwei weitere Polizeibeamte verletzt

PM der PD Kaiserslautern vom 22.11.2014

Allgemein Angriff Deutschland Widerstand

Landau (Rheinland-Pfalz): Unter Alkohol durchgedreht

Am Donnerstagnachmittag war eine 19 jährige Frau mit ihrem Fahrrad unterwegs. Sie wollte in Höhe des Goetheparkes die Schlossstraße überqueren, als aus dem Park ein 41 jähriger Mann auf sie zutrat. Zunächst beleidigte er sie und versuchte anschließend ihr Fahrrad auf die Fahrbahn zu werfen. Ein vorbeifahrendes Auto konnte gerade noch ausweichen. Der Frau gelang es, das Fahrrad von der Straße zu holen und wegzufahren. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den Störer im Goethepark feststellen. Er stand deutlich unter Alkoholeinfluss und machte einen stark verwirrten Eindruck. Wegen der akuten Fremd- und Eigengefährdung sollte der Mann zur Dienststelle mitgenommen werden. Gegen seine Festnahme wehrte er sich und leistete Widerstand, indem er nach den Polizeibeamten trat. Er musste gefesselt werden und wurde unter ärztliche Aufsicht gestellt.

PM des PP Rheinpfalz vom 21.11.2014

Allgemein Beleidigung Deutschland

Speyer (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamten beleidigt

Völlig ohne Anlass wurden zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Speyer von einem 18- jährigen Mann aus Speyer beleidigt. Die Beamten verließen den Streifenwagen, um in einem Anwesen in der Gilgenstraße Ermittlungen zu tätigen, als der Beschuldigte aus einer Gruppe junger Leute heraus, die Beleidigungen über die Straße brüllte. Er wurde angezeigt.

PM der PD Ludwigshafen vom 18.11.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland Widerstand

Nastätten (Rheinland-Pfalz): Gefährliche Körperverletzung mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend, 14.11.2014, gegen 22:00 Uhr wurden der Polizei randalierende Personen in der Rheinstraße in Nastätten gemeldet. In diesem Zusammenhang wurde eine männliche Person festgestellt, die zuvor mit einer „Horrormaske“ verkleidet grölend auf Passanten zulief und diese mit einer in der Hand befindlichen Bierflasche bedrohte. Die Passanten konnten den Angriff mittels Pfefferspray abwenden. Der stark alkoholisierte Randalierer konnte durch die Polizeibeamten In Gewahrsam genommen werden. Auch im Anschluss zeigt er sich äußert aggressiv und leistet gegen die polizeilichen Maßnahmen Widerstand.

PM der PI St. Goarshausen vom 17.11.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung

Am 13.11.14 gegen 22.35 Uhr gerieten zwei 35-Jährige und ein 36-Jähriger in der Ludwigshafener Innenstadt (Bismarckstraße) in Streit mit einem 19-Jährigen. Nachdem die Polizei kam, war der 19-Jährige bereits weg, aber die drei Männer waren immer noch sehr aggressiv, auch gegen die Polizeibeamten. Aufgrund ihrer Aggressivität und ihrem immer noch vorhandenen Streitpotential erteilten die Beamte Platzverweise. Diese befolgten die drei Männer nur zögerlich und auch nur nach mehrmaliger Aufforderung.

Gegen 00.00 Uhr meldete sich dann der 19-Jährige bei der Polizei und gab an, ohne Grund von einem dieser drei Männer gegen den Kopf geschlagen worden zu sein. Er hatte Schwellungen und aufgrund seiner Abwehrreaktion wurde er zudem am Arm verletzt. Daraufhin wurden zwei der drei Männer in Gewahrsam genommen. Der dritte Mann konnte nicht mehr angetroffen werden.

PM der PI Ludwigshafen vom 14.11.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland Schlagen Verletzt verletzt k Widerstand

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Rollerfahrer – verletzte Polizeibeamten

Der Funkstreife kam in der Alleestraße ein Rollerfahrer entgegen. Dieser sollte kontrolliert werden. Bis der Streifenwagen gedreht war, versuchte der Fahrer sich der Kontrolle zu entziehen, indem er auf einen Parkplatz fuhr und dort das Licht ausschaltete. Das wurde allerdings von den Beamten bemerkt. Als sie den Rollerfahrer kontrollieren wollten, flüchtet er zu Fuß. Im Zuge der Verfolgung wurde er von den Streifenbeamten eingeholt und festgehalten. Mit Tritten und Schlägen wehrte er sich massiv, konnte letztlich aber mit großer Anstrengung gefesselt werden. Dabei verletzte er einen Polizeibeamten leicht. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Ein Alkoholtest verlief positiv. Die Folge war die Entnahme einer Blutprobe. In Bearbeitung ist jetzt eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und der Trunkenheitsfahrt mit dem Roller.

PM der PI Pirmasens vom 13.11.2014