Tag Archives: Rheinland-Pfalz

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Oberahr (Rheinland-Pfalz): Randalierer leistet Widerstand

Am 16.12.2017 um 23:00 Uhr wurde die Polizei in Montabaur über eine randalierende Person in der Hauptstraße in Oberahr informiert. Der amtsbekannte 21-jährige Beschuldigte trat gegen eine Haustür und bepöbelte andere Personen. Anschließend setzte er sich auf die Straße und schrie lautstark. Als die verständigten Polizeibeamten den Sachverhalt aufnehmen wollten, wurden sie von dem Beschuldigten auf das Übelste beschimpft und bespuckt, sodass eine Ingewahrsamnahme erforderlich war. Hierbei leistete der unter Alkoholeinfluss stehende Beschuldigte Widerstand und musste zunächst gefesselt zur Dienststelle verbracht werden. Da auch bei der anschließenden Blutentnahme und Verbringung in das Gewahrsam Widerstand geleistet wurde und der Beschuldigte zudem seinen Suizid ankündigte, wurde er aufgrund akuter Eigen- und Fremdgefährdung in die Rhein-Mosel-Fachklinik nach Andernach verbracht. Gegen ihn wurden erneut mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PD Montabaur vom 17.12.2017

Aggressiv Allgemein Deutschland

Mainz (Rheinland-Pfalz): Geburtstagsfeier endet mit 5 Leichtverletzten

Auf einer Geburtstagsfeier in Marienborn erschienen fünf junge Männer (16, 2 x 17, 18 und 19 Jahre alt), die nicht eingeladen waren. Nachdem der Gastgeber (20 Jahre) mit seinen Gästen die Fünf aufforderte zu gehen, schlugen einige der Fünf auf die Gäste ein. Die fünf jungen Männer, die die Geburtstagsfeier gestört hatten, konnten durch die Polizei vor dem Anwesen noch festgestellt und kontrolliert werden. Die Fünf verhielten sich auch gegenüber der Polizei so aggressiv, dass weitere Einsatzkräfte, u.a. auch ein Diensthundeführer, hinzugezogen werden mussten. Erst dann entspannte sich die Situation und die fünf ungebetenen Gäste erhielten nach der Anzeigenaufnahme einen Platzverweis für Marienborn. Es wurden fünf Gäste der Geburtstagsfeier leichtverletzt (Prellungen). Da Teile der Gäste auch auf die Störenfriede einschlugen, wurden auch gegen die Gäste Anzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 16.12.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Mainz (Rheinland-Pfalz): Renitenter Mann im Schuhgeschäft

In einem Schuhgeschäft im Gutenbergcenter schlug wohl ein aggressiver Mann wahllos mit seinem Schirm nach Kunden. Die herbeigerufene Polizei traf vor Ort auf einen 58-jährigen Mann, der bereits häufiger in dieser Art aufgefallen war.

Als die Polizei ihn des Platzes verwies, wollte der 58-Jährige das Geschäft nicht verlassen. Die Beamten drohten ihm schließlich unmittelbaren Zwang an, packten ihn dann links und rechts unter den Armen und wollten ihn nach draußen bringen. Er stemmte sich mit den Füße gegen den Boden und lehnte sein ganzes Körpergewicht nach hinten. Als er dann noch nach einem Beamten schlagen wollte, wurde er auf den Boden gedrückt, fixiert und nach draußen gebracht. Dort beruhigte er sich für einen kurzen Moment, dann schrie er laut herum und schlug mit dem Kopf gegen eine Tür. Die Beamten riefen einen Rettungswagen und übergaben ihn in ärztlich Obhut.

PM des PP Mainz vom 12.12.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Wissen (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Am Sonntag, dem 10.12.2017, gegen 13:00 Uhr, ging bei der Polizeiwache Wissen ein Hinweis auf einen Pkw Hyundai ein, welcher in unsicherer Fahrweise auf der Kreisstraße 71 aus Richtung Morsbach kommend in Richtung Birken-Honigsessen geführt würde. In der Folge kam das Fahrzeug in Höhe des Hofes Dietershagen auf der winterglatten Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und steckte fest. Hier konnte der 41-jährige Fahrzeugführer im Fahrzeug sitzend von den eintreffenden Polizeibeamten angetroffen werden. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 41-Jährigen. Dieser war nicht in der Lage einen Atemalkoholvortest durchzuführen. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Auf der Fahrt ins Krankenhaus bedrohte und beleidigte der 41-Jährige die Polizeibeamten. Unmittelbar vor der Blutentnahme versuchte er, durch eine Aufwärtsbewegung mit einem Schlag einen Beamten zu treffen. Dieser konnte gerade noch dem Schlag ausweichen und wurde daher nicht verletzt. Eine weitere Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung wird gegen den 41-Jährigen vorgelegt.

PM der PW Wissen vom 11.12.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Fußballfan muss während Spiel des 1. FC Kaiserslautern in Polizeigewahrsam

Gestern Morgen prahlte ein 24-Jähriger vor dem Eingang des Bundespolizeireviers Kaiserslautern vor seinem Begleiter damit einen sogenannten „Totschläger“ mitzuführen. Zu seinem Pech hörte dies einer der Polizeibeamten, der den Fußballfan daraufhin mit Verstärkung kontrollierte. Den angekündigten Schlagstock fanden die Beamten nicht. Allerdings war der Mann bereits wegen Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen in Erscheinung getreten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und der Alkoholisierung entschied ein Richter des Amtsgerichts Kaiserslautern, dass der Mann bis zum Ende des Fußballspiels 1.FC Kaiserslautern gegen Ingolstadt im Polizeigewahrsam verbleiben muss. Der weitere Fußballeinsatz verlief aus Sicht der Bundespolizei ruhig. Lediglich ein 37-Jähriger muss mit einer Anzeige wegen Beleidung rechnen, da er einen Polizeibeamten als „Depp“ bezeichnete.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 11.12.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung und Widerstand nach Weihnachtsfeier

Nach einer Weihnachtsfeier im Stadtgebiet von Frankenthal ließ ein 30-jähriger Mannheimer in der Nacht zu Sonntag, 10.12.2017, gegen 02:00 Uhr seinen Emotionen freien Lauf, wurde zunächst handgreiflich gegenüber seinen Kollegen und leistete schlussendlich Widerstand gegen die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Polizei. Nach Verlassen der Weihnachtsfeier begab sich der stark alkoholisierte 30-Jährige zusammen mit einem seiner Kollegen an sein Fahrzeug. Da der 30-Jährige jedoch im Begriff war, sein Fahrzeug zu führen, hinderte ihn dessen Kollege daran, woraufhin es zum Streitgespräch zwischen beiden kam. Auf das mittlerweile seitens des 30-Jährigen lautstark kundgetane Unverständnis des Kollegen in Hinblick auf die Verhinderung seiner Fahrt, wurden weitere Kollegen aufmerksam. Es kam zu Handgreiflichkeiten im Rahmen derer der 30-Jährige eine Arbeitskollegin zu Boden stieß und einen weiteren am Hals würgte. Erst durch das beherzte Eingreifen weiterer Kollegen konnte der 30-Jährige bis zum Eintreffen der bereits verständigten Streifenwagenbesatzungen am Boden liegend unter Kontrolle gebracht werden. Nach zunächst umgänglichen Verhalten wurde der 30-Jährige schlagartig aggressiv und versuchte die eingesetzten Beamten zu treten. Bei dem Zurwehrsetzen gelang es ihm einen der Beamten in die Wade zu beißen. Erst unter dem Einsatz einfacher körperlicher Gewalt und Pfefferspray sowie der anschließenden Fesselung an Händen und Füßen konnte der fortwährende Widerstand des 30-Jährigen unterbunden werden. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus verbracht, um dort unter ärztlicher Versorgung den Rest der Nacht zu verbringen. Durch den Biss in die Wade wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

PM der PI Frankenthal vom 10.12.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Ingelheim (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz am Bahnhof

Zu einem erneuten Großaufgebot der Polizei kam es am Freitagabend im Bereich des Bahnhofs in Ingelheim.

Hintergrund war ein Notruf, der gegen 21:30 Uhr bei der Führungszentrale des Polizeipräsidiums Mainz einging. Hiernach sollte sich eine größere Personengruppe im Bereich des Bahnhofs und einer dortigen Gaststätte schlagen und zudem sei eine Schusswaffe eingesetzt worden. Glücklicherweise konnte dies letzten Endes so nicht verifiziert werden. Es kam zu Streitigkeiten zwischen einem 18 Jährigen Ingelheimer und einem 17 Jährigen Essenheimer und deren jeweiligen Begleiter. Die beiden polizeilich bekannten Streithähne hatten zudem bereits einen vollziehbaren Platzverweis für den Bahnhofsbereich, ließen sich nicht beruhigen, spuckten die eingesetzten Polizeibeamten an und mussten in letzter Konsequenz Polizeigewahrsam genommen werden. Unmittelbar im Anschluss kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung in der Bahnhofsunterführung, bei der ein stark betrunkener 24 Jähriger nach unsittlichen Aussagen und Pöbeleien gegenüber Passanten und Polizeibeamten, in letzter Instanz ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen werden musste. Bei dem Einsatz waren rund 20 Polizeibeamte von verschiedenen Dienststellen des Polizeipräsidiums Mainz eingesetzt. Der Verkehr der Römerstraße musste für die Dauer der des Einsatzes kurzfristig gesperrt werden.

PM des PP Mainz vom 09.12.2017

Anm. der Bloggerin: Zufällig ist mir bekannt, dass auch eine Streife der Bundespolizei vor Ort war. Das möchte ich dann doch gern ergänzend anfügen.

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz): Security verhindert Budenaufbruch

In den heutigen Morgenstunden machte sich ein 29 jähriger, aus dem Donnersbergkreis stammender Mann, an einer ,der auf dem Weihnachtsmarkt aufgebauten Buden ,zu schaffen. Sein Pech war nur, dass er hierbei von der Security überrascht wurde. Als diese ihn ansprachen, flüchtete er sofort, konnte dann aber von ihnen eingeholt werden. Nachdem ihn die beiden Security Mitarbeiter dann, bis zum Eintreffen der informierten Polizei, fest hielten ,schlug er einem direkt mit der Faust ins Gesicht. Im Laufe des anschließenden Gerangels, biss er diesem auch noch in die Hand. Beim Eintreffen der Beamten wurde der mutmaßliche Einbrecher dann von den Beamten fixiert. Hierbei wurden diese dann als „Hurensohn, Hurentochter“ und anderen üblen Wörter beschimpft. Zudem leistete er noch erheblichen Widerstand, als er in den Streifenwagen verbracht wurde. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen, bei deren Entnahme er sich ebenfalls wehrte. Da er erheblich alkoholisiert und aggressiv war, verblieb er im Gewahrsam.

PM der PI Kirchheimbolanden vom 09.12.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Lingenfeld (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt endet in der Zelle

Eine Trunkenheitsfahrt endete für einen Fahrzeugführer im polizeilichen Gewahrsam, nachdem er bei der Blutentnahme Widerstand leistete. Der 23 Jahre junge Mann aus dem Kreis Germersheim wurde durch Beamte der PI Germersheim am 05.12.2017 gegen 23:00 Uhr mit seinem Fahrzeug in Lingenfeld einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei ihm konnten Anzeichen festgestellt werden, die auf einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten. Auch ein durchgeführter Test reagierte positiv. Auf der Dienststelle sollte dem Mann eine Blutprobe genommen werden. Hierbei wehrte er sich so stark, dass er zu Boden gebracht werden musste und anschließend die Nacht in der Zelle verbrachte. Der Mann hat sich nun wegen Widerstands und Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. Beim Widerstand wurden drei Polizeibeamte verletzt – einer davon war nicht mehr dienstfähig.

PM der PI Germersheim vom 06.12.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Bundesweite Durchsuchungen der Soko „Schwarzer Block“

Wohnungen in Hamburg, Lehrte, Laatzen, Braunschweig, Göttingen (2x), Bonn (6x), Köln, Siegburg, Sankt Augustin Hangelar, Niederkassel, Stuttgart (2x), Dettingen unter Teck, Burg (2x), Neuwied, Marburg, Berlin

Im Rahmen des heutigen Einsatzes der Soko „Schwarzer Block“ wurden insgesamt 25 Durchsuchungsbeschlüsse gegen 22 Beschuldigte im Alter zwischen 17 und 50 Jahren in acht Bundesländern (Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Berlin) vollstreckt. Die Maßnahmen erfolgten im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren im sogenannten „Rondenbarg-Komplex“ wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs am Morgen des 07.07.2017.

Bei dem Einsatz waren insgesamt 583 Beamte aus acht Bundesländern beteiligt, davon 49 Beamte der Soko „Schwarzer Block“.

In zwei Fällen (1x Göttingen, 1x Stuttgart) wurden Wohnobjekte durchsucht, bei denen es sich um Zentren der linken / autonomen Szene handelt. Dabei kam es in Göttingen beim Betreten des Objektes zu einer Widerstandshandlung eines unbeteiligten Bewohners gegen die Einsatzkräfte. Im weiteren Verlauf sammelten sich Personen an der polizeilichen Absperrung und skandierten gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Vor dem linken Zentrum in Stuttgart kam es ebenfalls zu einer Ansammlung mehrerer Personen des linken Spektrums. Auch hier war es im Vorwege zu einer Widerstandshandlung gegen die Einsatzkräfte gekommen.

Die Durchsuchungen der sonstigen Objekte verliefen weitgehend störungsfrei.

Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Beamten u.a. folgende Gegenstände als Beweismittel sicher:

– 26 Laptops bzw. PC
– 35 Mobiltelefone
– diverse Speichermedien
– ein Baseballschläger
– eine Machete
– ein Teleskopschlagstock
– eine Armbrust mit Pfeilen
– ein Schlagring –
eine Schusswaffe (vermutlich Druckluft)
– mehrere Stahlkugeln
– mehrere Reizstoffsprühgeräte
– 21 pyrotechnische Gegenstände (sogenannte Polenböller, darunter mehrere Eigenlaborate)
– diverse Vermummungsgegenstände

Ein Bild der bei den Durchsuchungen in Baden-Württemberg sichergestellten Gegenstände, welches bereits im Rahmen der Pressekonferenz gezeigt wurde, ist als Anlage dieser Pressemitteilung beigefügt.

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer zu dem heutigen Einsatz: „Die Ermittlungen kommen gut voran. Ziel ist es, die Drahtzieher der G20-Krawalle zu identifizieren und sie dafür zur Verantwortung zu ziehen.“

Die Ermittlungen der Soko „Schwarzer Block“ dauern an.

PM der Polizei Hamburg vom 05.12.2017