Tag Archives: Rheinland-Pfalz

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte beleidigt

Symbolfoto
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Am frühen Samstagmorgen wurden Polizeibeamte durch Gäste einer Lokalität in der Schloßstraße in Neuwied aufs übelste beleidigt. Hierbei wurde ein Beamter in aller Öffentlichkeit als „Spasti“ tituliert. Zudem wurde ihm mitgeteilt, dass man seine Frau „ficken“ werde.

Der fehlende Respekt vor den Polizisten wurde weiterhin mit dem mittlerweile allseits bekannten Ausruf „All cops are bastards“ zum Ausdruck gebracht. Entsprechende Strafverfahren gegen die bereits polizeibekannten Täter wurden eingeleitet.

PM der PI Neuwied vom 14.12.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag den 02.12.2016, um 03:05 Uhr, störte ein 49-jähriger Passant in der Amtsstraße zunächst verbal die Amtshandlungen zweier Polizeibeamten, die dort wegen Streitigkeiten zwischen einem Taxifahrer und seinem Fahrgast im Einsatz waren. Nachdem sich der unbeteiligte Passant zunehmend aggressiv verhielt, wurde ihm ein Platzverweis erteilt, den er jedoch nicht befolgte. Vielmehr forderte er die Beamten zum Zweikampf auf und setzte zum Angriff auf sie an. Er musste mit Pfefferspray gestoppt und dann fixiert werden. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.12.2016

Allgemein Deutschland Ekelattacke Psychische Gewalt

Mainz (Rheinland-Pfalz): Geschlechtsteil vor Polizistinnen ausgepackt

Symbolfoto
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Gegenüber zwei Polizeibeamtinnen, die zwar in zivil, aber in Begleitung eines uniformierten Polizeibeamten unterwegs waren, entblößte ein 42-jähriger ohne festen Wohnsitz sein Geschlechtsteil. Und dies auch noch unmittelbar gegenüber der Polizeiinspektion Mainz 1 in der Weißliliengasse. Als Grund für sein Verhalten gab er an, dass er Zivilpolizisten nicht möge.

Ein weiterer Exhibitionist trat am Sonntag, 27.11.2016, gegen 18:10 Uhr auf der Vorplatz des Hauptbahnhofes auf. Dort hatte ein dunkelhäutiger Mann sein Geschlechtsteil entblößt. Eine schnell eingeleitete Nahbereichsfahndung durch Landes- und Bundespolizei führte jedoch nicht zum Antreffen der Person.

PM des PP Mainz vom 28.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Blutentnahme

Unter Zwang musste am frühen Sonntagmorgen die Blutentnahme bei einem 26-jährigen Autofahrer durchgeführt werden, den die Polizei in der Berliner Straße aus dem Verkehr gezogen hatte. Die Beamten kontrollierten gegen 3.45 Uhr gerade ein anderes Fahrzeug, als der Wagen mit rotem F-Kennzeichen und auffällig hoher Geschwindigkeit die Kontrollstelle passierte. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden. Nachdem der Fahrer der Aufforderung zum Aussteigen nicht nachgekommen war, wurde er aus dem Auto gezogen. Da er äußerst aggressiv und renitent war, legten ihm die Beamten Handfesseln an. Es stellte sich heraus, dass die sehr kooperative Beifahrerin den 26-Jährigen zum Anhalten bewegt hatte. Er musste mit zur Dienststelle kommen und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Er roch zum einen nach Alkohol und zum anderen bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Bei der Blutentnahme musste Zwang angewandt werden, weil sich der aus Berlin stammende Mann erheblich wehrte. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 28.11.2016

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Bad Ems (Rheinland-Pfalz): Beleidigung gegenüber Polizeibeamten ***Zeugen gesucht***

Symbolfoto
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Am Samstag, 26.11.2016, gegen. 20:50 Uhr, wurden Beamte der Polizeiinspektion Bad Ems im Rahmen einer Einsatzwahrnehmung gezielt beleidigt.

Die Polizisten befanden sich bei einer Sachverhaltsaufnahme in der Wintersbergstraße in Bad Ems, als vier männliche, unbeteiligte Personen diese passierten und mehrfach beschimpften. Die zunächst flüchtige Personengruppe konnte in der Folge ermittelt werden. Dennoch bitte die Polizei Zeugen, die die in Rede stehenden Beleidigungen oder die Personengruppe im genannten Zeitraum wahrgenommen haben, sich an die Polizeiinspektion Bad Ems zu wenden.

PM der PD Montabaur vom 28.11.2016

 

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Bilanz nach Südwestderby

Nach dem Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC (0:0) am Sonntagnachmittag hat die Polizei eine positive Bilanz gezogen – die Einsatzkonzeption hat funktioniert und es kam zu keinen größeren Zwischenfällen. Einsatzleiter Wolfgang Schäfer lobte seine „Mannschaft“ für die konzentrierte und professionelle Arbeit und hob insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Bundespolizei hervor. Mehrere hundert Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Westpfalz sowie der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei und der Bereitschaftspolizei aus Baden-Württemberg waren im Einsatz. Auch die Bundespolizei Kaiserslautern war mit starken Kräften und Unterstützung der Bundesbereitschaftspolizei St. Augustin, Hünfeld, Bad Bergzabern und der Mobilen Kontroll – und Überwachungseinheit Koblenz im Einsatz. Ein Lob gilt zudem den Anhängern beider Verein, die sich bis auf wenige Ausnahmen an die Regeln gehalten haben. Gut 28.000 Zuschauer sind zu dem Spiel ins Fritz-Walter-Stadion gekommen – davon etwa 4.000 KSC-Anhänger, die ihr Team in die Westpfalz begleitet haben. Die meisten Karlsruher Fans nutzten zwei bereitgestellte Entlastungszüge, dabei zündeten auf der Anfahrt nach Kaiserslautern Unbelehrbare im Zug Pyrotechnik und vermummten sich vereinzelt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Ein Störer wurde bei Ankunft des Zuges durch die Bundespolizei in Gewahrsam genommen. Ein weiterer Fußballanhänger durfte ebenso das Spiel nicht sehen, weil er sich vermummte und auch Widerstand leistete. Knapp 2.000 KSC-Anhänger reisten mit den Entlastungszügen nach Kaiserslautern und wurden am Bahnhof von Polizeieinheiten in Empfang genommen und zum Stadion begleitet. Dabei wurde der 11-Freunde-Kreisel weiträumig gesperrt, um ein Aufeinandertreffen mit einheimischen Fans zu verhindern. Ein Lauterer Anhänger, der im Viadukt Pyrotechnik zündete, wurde ihn Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Körperverletzungen in mehreren Fällen. Vereinzelt kam es auf dem Weg zum Stadion auch auf Seiten der KSC-Fans zum Einsatz von Pyrotechnik und Böllern. Kurz vor dem Anpfiff zündeten KSC-Anhänger im Gästeblock mehrfach pyrotechnische Gegenstände und schossen Leuchtkugeln ab. Dabei erlitt ein Karlsruher eine Rauchvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Wegen der starken Rauschwaden auf dem Spielfeld konnte die Partie nicht pünktlich angepfiffen werden. Nach dem Spiel verließen die Fangruppen der beiden Vereine zeitversetzt das Stadion, um auch nach dem Abpfiff die kategorische Fantrennung zu gewährleisten. Die Bahnreisenden wurden wiederum mit starker Präsenz zum Bahnhof begleitet. Während der Abreisephase musste zur strikten Fantrennung der Hauptbahnhof gesperrt werden. Die beiden Züge nach Karlsruhe verließen um 16.28 Uhr und 16.45 Uhr Kaiserslautern. Dass das Spiel eine hohe Brisanz hat, zeigte auch die Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler. Er machte sich persönlich ein Bild vom Einsatzgeschehen und informierte sich vor Ort bei Polizeidirektor Ralf Leyens, dem Einsatzleiter der Bundespolizei, der bei Einsatzende feststellte, dass der hohe Kräfteansatz aufgrund der spürbaren Brisanz gerechtfertigt war und letztlich auch schwerwiegende Auseinandersetzungen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei verhindert hat! Besondere Erwähnung verdient der enge partnerschaftliche Schulterschluss mit der Landespolizei Rheinland – Pfalz sowie die Unterstützung der DB-AG.

Gemeinsame PM des PP Westpfalz und der BPOLD Koblenz vom 27.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Betrunkener leistet Widerstand

Ein 31-jähriger Ludwigshafener machte sich am frühen Samstagmorgen gleich doppelt strafbar, als er zunächst in eine Schlägerei verwickelt war und sich im Anschluss bei der polizeilichen Kontrolle aggressiv und unkooperativ verhielt. Als er die Angabe seiner Personalien verweigerte und zum Zwecke der Identitätsfeststellung mit auf die Dienststelle genommen werden sollte, widersetzte sich der deutlich alkoholisierte Beschuldigte der Festnahme und sperrte sich gegen die Fesselung. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Rheinpfalz vom 27.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Worms (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter von flüchtenden Pkw angefahren

Am Samstag, 26.11.2016 wird gegen 00:10 Uhr zunächst eine Schlägerei gemeldet, die gerade in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Worms im Gange sei. Eine Person würde stark bluten. Beim Eintreffen der Polizei vor Ort geben Zeugen des Vorfalls an, dass ein Tatverdächtiger, der mit einem Messer bewaffnet sei, in Richtung Rathenaustraße weggelaufen sei. Im Rahmen der Verfolgung wird dann festgestellt, dass dieser sich als Beifahrer in einem Pkw befindet, der gerade wegfahren will. Trotz lautstarker Aufforderung stehen zu bleiben und unter Vorhalt der Schusswaffe, fährt die Fahrerin zunächst auf einen Beamten zu, überfährt dessen Fuß und versucht weiterzufahren, so dass das Bein des Beamten zwischen dem flüchtenden Fahrzeug und einem geparkten Fahrzeug kurzfristig eingeklemmt wird. Erst jetzt wird der Pkw gestoppt. Fahrerin, Beifahrer und ein weiterer im Fond befindlicher Mitfahrer können vorläufig festgenommen werden. Auch hierbei wird durch den Tatverdächtigen Widerstand geleistet. Bei der 21jährigen Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde sichergestellt. Auch dem 22jährigen Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen. Der 27jährige Verletzte wurde mit einer Stichverletzung am Kopf in die BGU nach Ludwigshafen gebracht. Lebensgefahr besteht jedoch nicht. Der verletzte Polizeibeamte erlitt Prellungen und Quetschungen, konnte jedoch seinen Dienst fortsetzen. Zudem wurde ein unbeteiligter Pkw beschädigt. Der genaue Tatablauf ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Worms vom 26.11.2016

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Festnahme nach Messerattacke

Am frühen Freitagabend wurde bei der Kontrolle mehrerer Personen im Bereich des Rathausumfeldes bekannt, dass ein 15-jähriger Jugendlicher aus dem Stadtgebiet Opfer einer Messerattacke wurde. Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort, konnte ein 16 Jahre junger Mann, ebenfalls aus Kaiserslautern, festgestellt werden, der den 15-Jährigen mit einem Einhandmesser angegriffen und leicht im Gesicht verletzt hatte. Bei der Durchsuchung des unter Alkoholeinwirkung stehenden Täters konnte die Tatwaffe gefunden werden. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen beleidigte der 16-Jährige einen Beamten in unflätiger Art und Weise. Nachdem ihm eine Blutprobe entnommen wurde, erschien seine Mutter auf der Wache und nahm ihren Sprössling in Empfang.

PM des PP Westpfalz vom 26.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Im Rahmen einer Personenkontrolle an der Matthiaskirche in Neuwied wurde am Freitagabend bei einem 17jährigen Jugendlichen 1,3g Marihuana aufgefunden und sichergestellt.

Etwas später am Abend, gegen 22.30 Uhr bemerkten Polizeibeamte im Rahmen der Streife zwei männliche Personen, die sich auffallend bemüht unauffällig wegdrehten, als die Polizei sich näherte. Einer der Männer warf ein Tütchen weg. Später wurde festgestellt, dass sich hierin 8,5g Marihuana befanden. Bei der nachfolgenden Personenkontrolle wurde bei diesem 40 jährigen, polizeibekanntem Mann, die versuchte, sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht und Gegenwehr zu entziehen, zudem noch ein mitgeführtes Springmesser aufgefunden. Sein 25jähriger Begleiter führte einen fremden Personalausweis bei sich. Beide Männer standen unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Dem 40jährigen Mann wurde aufgrund der Widerstandshandlungen eine Blutprobe entnommen.