Tag Archives: Oberösterreich

Allgemein Bedrohung Österreich Verletzt

Kremsmünster OÖ: Radalierer verletzt Polizeibeamten

Ein 32-jähriger alkoholisierter Arbeiter aus Kremsmünster  geriet am 13. Mai 2013 um 21:45 Uhr mit seiner 21-jährigen Freundin in einem Lokal in Kremsmünster in Streit und schlug auf sie ein. Ein 37-jähriger Arbeiter wollte der Frau helfen und ging dazwischen. Dabei wurde der 37-Jährige vom Randalierer ebenfalls verletzt und verständigte die Polizei.  In der Zwischenzeit musste der 32-Jährige von vier weiteren Gästen festgehalten werden. Als die Beamten den Randalierer anhalten wollten, setzte sich der Mann zur Wehr und verletzte dabei einen Polizeibeamten. Nach der Festnahme bedrohte er die anwesenden Polizisten mit dem Umbringen. Der alkoholisierte Mann wurde festgenommen und aufgrund Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

Quelle: Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 15.05.2013

Allgemein Angriff Deutschland

Bezirk Ried im Innkreis OÖ: 54-Jähriger geht mit Installationsrohr auf Polizeibeamten los

Eine Familie aus dem Bezirk Ried im Innkreis, ein 24-jähriger Mann, dessen 32-jähriger Bruder und seine 27-jährige Ehefrau, haben im Zeitraum von Anfang Juli 2012 bis 22. November 2012, 1.000 Gramm Crystal-Meth und etwa zehn Kilogramm Cannabiskraut in Tschechien erworben. In weiterer Folge wurde das Suchtmittel nach Österreich eingeführt und hier gewinnbringend an bis zu 30 Abnehmer im Bereich Ried im Innkreis, Braunau und Schärding weiterverkauft. Im Zuge der Ermittlungen konnten 1,7 Kilogramm Cannabiskraut, 19 Gramm Amphetamin und 10.000 Euro Bargeld, die die Beschuldigten kurz vor der Durchsuchung in den Garten geworfen hatten, sichergestellt werden. Während der Hausdurchsuchung kam es zu einem Widerstand gegen die Staatsgewalt. Der 54-jährige Vater der Brüder wollte die Polizeibeamten an der angeordneten Durchsuchung hindern und ging mit einem Installationsrohr auf die Beamten los. Die Polizisten mussten den Pfefferspray einsetzen, um den Vater festnehmen zu können. Dabei wurden der Vater und ein Polizeibeamter leicht verletzt und anschließend im LKH Ried behandelt. Der 54-jährige Familienvater wurde auf freiem Fuß angezeigt. Am 2. Mai 2013 wurden die Haupttäter durch das Landesgericht Ried im Innkreis zu mehrjährigen Haftstrafen und zu einer Geldstrafe von 120.000 Euro rechtskräftig verurteilt.

Quelle: PM der LPD Oberösterreich vom 14.05.2013

Allgemein Deutschland Gefährden Griff nach Dienstwaffe Österreich Pfefferspray psychische Gewalt Sachbeschädigung Schussabgabe Verletzt Widerstand

Niederbayern bis Oberösterreich: Wilde Verfolgungsjagd und Widerstand

Ein filmreifes Szenario spielte sich in der Nacht auf Dienstag, den 23.4., im nordöstlichen Landkreis Passau ab. Ein 25-jähriger Mann flüchtete gegen 00.15 Uhr mit seinem Pkw vor einer Polizeikontrolle in Germannsdorf bis ins oberösterreichische Niederranna.

Er durchbrach dabei mehrere Straßensperren, sowohl auf deutschem, als auch auf österreichischem Hoheitsgebiet. Im Zuge eines Anhalteversuches an einer Straßensperre in Hofkirchen wurden von österreichischen Polizeibeamten Warnschüsse abgegeben. Im Bereich der Grenze auf deutscher Seite wurde ein Dienstwagen der Polizeistation Waldkirchen gerammt. Bei der späteren Festnahme des 25-Jährigen im Bereich des Rannastausees gegen 01.10 Uhr kam es zum Widerstand, wobei u. a. Pfefferspray und Einsatzstock eingesetzt wurden. Zudem gelang es dem 25-jährigen Mann im Zuge eines Gerangels die Dienstwaffe eines Polizeibeamten kurzzeitig in seine Gewalt zu bringen. Die vorläufige Bilanz dieses schrecklichen Vorfalles: Vier leicht verletzte Polizeibeamte, ein verletzter Beschuldigter, hoher Sachschaden und unbeschreibliche Anspannung bei allen eingesetzten Beamten. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Passau ermitteln mit Hochdruck in diesem Fall.

Im Detail: In Germannsdorf im Landkreis Passau, sollte der 25-jährige Mann mit seinem schwarzen BMW von einer Streife der Polizeiinspektion Hauzenberg kontrolliert werden. Der Mann missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete zunächst im nördlichen Landkreis Passau mit Geschwindigkeiten bis zu annähernd 200 km/h und das auch innerhalb geschlossener Ortschaften. An der durch die Einsatzzentrale in Straubing koordinierten Verfolgung beteiligten sich weitere hinzugezogene Streifenbesatzungen aus Passau und Waldkirchen. Gegen 00.35 Uhr fuhr der Flüchtende bei Oberkappel über die Bundesgrenze nach Oberösterreich und setzte dort seine halsbrecherische Flucht, wiederum vereinzelt mit Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h, auch innerhalb geschlossener Ortschaften, fort.

Über die Einsatzzentrale des niederbayerischen Polizeipräsidiums wurde im Zuge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Landespolizeidirektion in Linz die Genehmigung für eine polizeiliche Nacheile eingeholt. Demzufolge setzten drei niederbayerische Streifenbesatzungen die Verfolgung auf oberösterreichischem Hoheitsgebiet fort. Die Verfolgung führte südlich über Hofkirchen bis hin zur Donau bei Niederranna. Dort drehte der Flüchtende plötzlich um und fuhr zurück nach Hofkirchen, wo bereits österreichische Polizeibeamte ortseingangs eine Straßensperre errichtet hatten. Der Flüchtende fuhr dort auf einen Beamten zu und durchbrach anschließend die Polizeisperre, worauf durch einen Beamten der Polizeiinspektion Rohrbach zwei Warnschüsse abgegeben wurden.

Von Hofkirchen aus raste der BMW-Fahrer über die Falkenstein Landstraße nach Oberkappel, wo weitere Straßensperren österreichischer und niederbayerischen Kollegen umfahren wurden. Die Fahrt setzte sich fort von Oberkappel über die Bundesgrenze nach Niederbayern. Wenige Meter auf deutschem Boden traf der 25-Jährige auf einen quer stehenden
Dienstwagen der Polizeistation Waldkirchen. Der Mann rammte den unbesetzten Dienstwagen mit etwas verlangsamter Geschwindigkeit und fuhr mit beschädigtem Fahrzeug weiter nach Raschmühl, Gde. Wegscheid, wo ihn die Verfolger kurzzeitig aus den Augen verloren.

Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen wurde das verfolgte Fahrzeug gegen 01.10 Uhr auf einem Feldweg im Bereich des Rannasees von einer Streife der Polizeiinspektion Passau wieder entdeckt. Als eine Beamtin auf den BMW zuging, fuhr der 25-Jährige auf sie los und sie musste sich hinter einen Baum flüchten. Als die weiteren Streifenbesatzungen hinzu kamen, versuchten diese mit vereinten Kräften, den Fahrer des BMW festzunehmen. Dieser leistete jedoch massiv Widerstand und dabei gelang es dem Mann, kurzzeitig die Dienstwaffe eines Beamten in seine Gewalt zu bringen. Schlimmeres konnte durch den schnellen Zugriff von Kollegen auf die entwendete Waffe verhindert werden.
Der Mann konnte trotz heftiger Gegenwehr überwältigt werden, es mussten Pfefferspray und Einsatzstock eingesetzt werden. Im Zuge der Festnahme wurden nach derzeitigem Stand vier Polizisten leicht verletzt, ebenso wurde der 25-jährige verletzt und musste sich kurzzeitig einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus unterziehen. Die Festnahme wurde durch die oberösterreichischen Kollegen tatkräftig unterstützt.
Bei den zahlreichen durchbrochenen bzw. umfahrenen Straßensperren, sowohl in Österreich, als auch in Deutschland, wurden glücklicherweise keine Polizeibeamten verletzt.
Der Gesamtsachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Auf österreichischem Staatsgebiet entstand weder Personen, noch Sachschaden.
Die Zusammenarbeit mit den österreichischen Kollegen gestaltete sich absolut reibungslos und äußerst professionell.

Der Festgenommene aus dem nordöstlichen Landkreis Passau, der nicht unter Alkohol- aber vermutlich unter Drogeneinfluss gestanden haben dürfte, wird derzeit von der Kriminalpolizei Passau, welche die Bearbeitung des Falles übernommen hat, vernommen. Im Fahrzeug des Mannes wurde eine kleine Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Passau wurde der 25-jährige vorläufig festgenommen und wird vermutlich morgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser wird über die Haftfrage zu entscheiden haben. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Passau laufen auf Hochtouren. Sie richten sich hauptsächlich auf die Geschehnisse an den Straßensperren und bei der Festnahme des 25-Jährigen. Hierbei soll genau festgestellt werden, welche Delikte dem 25-Jährigen zur Last gelegt werden können.
Der Mann ist bereits im Bereich Betäubungsmittelkriminalität in Erscheinung getreten.

Nähere Einzelheiten zu dem Fall könnten momentan aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Passau, des PP Niederbayern und der LPD Oberösterreich vom 23.04.2013

Allgemein Angriff Bedrohung Griff nach Dienstwaffe Österreich Widerstand

Leonding OÖ: Polizeibeamte angegriffen und bedroht

Wie bereits berichtet, wurden zwei Polizisten am Abend des 7. März 2013 aufgrund einer Lärmerregung zu einer Wohnung nach Leonding gerufen. Nachdem die Polizisten an der Türe des 32-Jährigen klingelten, öffnete dieser die Türe und stand vor den Polizisten. Er äußerte religiöse Wahnäußerungen, wurde aufbrausend und aggressiv und ging mit zwei Metallstäben auf den Polizisten los. Aufgrund der massiven Bedrohung zog der Polizist seine Dienstwaffe. Mit gezogener Waffe kam es dann zum Handgemenge. Während der Rangelei gelang es dem 32-Jährigen die Waffe des Polizisten an sich zu nehmen und bedrohte damit die Beamten. Die Polizisten zogen sich folglich sofort zurück und forderten per Funk die Unterstützung an. In weiterer Folge wurden die Spezialeinheiten EKO-Cobra Mitte und die Verhandlungsgruppe Mitte alarmiert.
Das Landeskriminalamt OÖ, EB 01-Leib/Leben, hat die Ermittlungen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt aufgenommen.

Seitens der LPD OÖ wurde ein internes Spezialisten-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Rudolf Keplinger zusammengestellt, das die gesamte Amtshandlung evaluieren wird. Die LPD OÖ plant völlig unabhängig vom gegenständlichen Vorfall, bestimmte Amtshandlungen jeweils zu evaluieren, um mit den Ergebnissen die Ausbildung, die Organisation der Polizei usw. stets anpassen zu können.

Quelle: Presseaussendung der Landespolizeidirektion Oberösterreich vom 11.03.2013

Am 7. März 2013 kurz nach 21 Uhr wurde die Polizei wegen einer Ruhestörung zu einer Leondinger Wohnung beordert. Dort trafen die Polizisten auf einen 32-jährigen Arbeitslosen. Dieser attackierte sofort die Polizisten und ging auf sie los. Dabei schaffte es der Mann, einem Polizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Anschließend verbarrikadierte sich der 32-Jährige allein in seiner Wohnung.
Das EKO-Cobra wurde angefordert und sämtliche Zufahrtsstraßen von Polizeistreifen gesperrt. Von der Behörde wurde ein Platzverbot erlassen. Trotz stundenlanger intensiver Gespräche verließ der Mann weder die Wohnung noch gab er die Waffe heraus. Gegen 4:00 Uhr mussten schließlich COBRA-Beamte die Wohnung öffnen. Noch ehe der Mann festgenommen werden konnte, fügte er sich selber mit der Pistole eine Schusswunde zu. Er wurde in das AKH Linz eingeliefert. Andere Personen bzw. Polizisten wurden nicht verletzt. Im Laufe des heutigen Tages werden Experten der Spurensicherung den Tatort untersuchen. Das Motiv ist unbekannt; ob er noch andere Waffen besaß, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Mit ergänzenden Informationen ist frühestens am späten Nachmittag zu rechnen.

Quelle: Presseaussendung der Landespolizeidirektion Oberösterreich vom 08.03.2013

Allgemein Österreich Sachbeschädigung Verletzt verletzt krankenhausreif

Sierning (OÖ): Polizist nach Fahrzeuganhaltung verletzt

Ein 26-jähriger Autolenker aus Sierning wurde am 13. Februar 2013 um 08:40 Uhr in Sierning angehalten und einer Lenkerkontrolle unterzogen. Der Fahrzeuglenker konnte keinen Führerschein vorweisen – wie sich im Laufe der Erhebungen herausstellte ist der 26-Jährige nicht im Besitz einer Lenkberechtigung. Ein durchgeführter Alkovortest verlief negativ. Der 26-Jährige gab an, dass er dringend Tabletten aus der Apotheke holen müsse. Als er dies dann getan hatte, setzte sich der Mann wieder in seinen PKW. Der Lenker wurde von dem Beamten aufgefordert zwecks klinischer Untersuchung zur Polizeiinspektion mitzukommen, da sich der Verdacht ergab, dass er beeinträchtigt sei. Dabei stand der Polizist zwischen dem Lenkerbereich und der geöffneten Autotür des Lenkers. Plötzlich startete der Lenker sein Fahrzeug und fuhr davon. Der Polizist wurde mehrere Meter mitgeschleift und kam zu Sturz. Er wurde folglich ins LKH Steyr eingeliefert. Bei der Flucht kollidierte der Lenker mit dem Einsatzfahrzeug der Polizei und beschädigte es an der linken Frontseite. Trotz sofortiger Fahndung durch weitere Bezirksstreifen konnte der Lenker vorerst flüchten. Um 13:20 Uhr wurde der Autolenker in Steyr von der Polizei angehalten. Der Amtsarzt stellte eine Beeinträchtigung fest. Er wird angezeigt.

Quelle: Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 14.02.2013

Allgemein Österreich Verletzt

Bezirk Wels-Land PI Lambach (OÖ): Vier verletzte Polizeibeamte nach Attacke durch drei Brüder

Am 12. Dezember 2012 um 20:55 Uhr erhielten die Beamten von drei Sektorstreifen die Meldung, dass ein 20-jähriger Strafgefangener aus dem Bezirk Wels-Land nach einem Haftausgang nicht mehr in die Justizanstalt zurückgekehrt war. Bei der sofortigen Nachschau an der Wohnanschrift seiner Mutter konnte der 20-Jährige in stark alkoholisiertem Zustand angetroffen werden. Er weigerte sich, mitzukommen und verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv. Da mehrere Versuche seitens der Beamten, seiner Mutter, sowie dessen Freundin ohne Widerstand mit den Beamten mitzukommen fehlschlugen, wurden dem Mann die Handfesseln angelegt. Dabei trat dieser auf einen Beamten ein. Die beiden Brüder (17 und 18 Jahre) des Festgenommenen versuchten ebenfalls durch massive Körperkraft die Amtshandlung zu verhindern. Unter anderem versetzte der 17-Jährige einer Beamtin einen Stoß gegen den Rücken.
Nachdem der 18-Jährige von den Beamten mehrmals vom Ort der Amtshandlung (Wohnzimmer) verwiesen wurde, trat er mit einem kräftigen Tritt von außen die Wohnzimmertür ein, wodurch die Verblendung des Türstocks herausgerissen wurde. Ein Teil der Verblendung traf zwei Polizeibeamte. Anschließend wurde der 20-Jährige in die Justizanstalt eingeliefert. Insgesamt wurden bei dem Einsatz vier Beamte leicht verletzt.

Quelle: Presseaussendung des Landespolizeikommandos Oberösterreich vom 13.12.2012

Allgemein Österreich Verletzt verletzt krankenhausreif verletzt schwer

Linz ÖO: Polizist schwer verletzt

Ein 52-jähriger Polizist ist am 8. Dezember 2012 bei der Erhebung eines Raufhandels in einem Linzer Lokal schwer verletzt worden. Der Polizist wurde um 00:30 Uhr gemeinsam mit anderen Polizisten zu einem Einsatz in einem Gastlokal in der Wegscheider Straße gerufen. Dort war es zu einer Schlägerei zwischen ca. 15 Personen gekommen, die sich aber bis zum Eintreffen der Polizeistreifen bereits wieder gelegt hatte. Während die Polizisten die näheren Erhebungen zur angezeigten Schlägerei führten, begannen ein 51-Jähriger aus Haag und ein 32-Jähriger aus Linz in der Menge wieder zu raufen. Dabei wurde von einem der beiden Männer ein Trinkglas geworfen. Dieses Glas traf den 52-jährigen Polizisten im Gesicht. Er erlitt schwere Verletzungen im Bereich der rechten Gesichtshälfte und wurde in das AKH Linz eingeliefert. Da die Einvernahmen der Beteiligten noch nicht abg.eschlossen sind, steht noch nicht definitiv fest, wer von den beiden Männern das Glas geworfen hat.

Quelle: Presseaussendung des Stadtpolizeikommandos Linz vom 08.12.2012

Allgemein Österreich Stoßen Verletzt Widerstand

Braunau am Inn OÖ: Tätlicher Angriff auf einschreitende Polizisten

Ein vorerst unbekannter Mann hielt am 21. Juni 2012 um 18:55 Uhr im alkoholisierten Zustand PKWs im Stadtgebiet Braunau an und setzte sich kurzzeitig auf deren Motorhauben. Der Vorfall wurde telefonisch bei der Stadtpolizei Braunau angezeigt. Der Alkoholisierte wurde von der Stadtpolizei anhalten. Da sich der Mann weigerte zu sagen, wer er ist, wurde er zur Dienststelle verbracht, um dort seine Personalien festzustellen. Nach einer Durchsuchung konnten Papiere vorgefunden werden, woraus hervorging, dass er ein 40-jähriger Pädagoge aus dem Bezirk Braunau ist. Er konnte die Polizeiinspektion wieder verlassen.
Um 19:40 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Braunau die Anzeige ein, dass soeben eine unbekannte Person in der Palmstraße bei einem PKW den Scheibenwischer heruntergerissen hat.
Beim Eintreffen der Sektorstreife Braunau am Tatort war die Stadtpolizei bereits vor Ort beim Geschädigten und nahm die Täterbeschreibung auf. Diese ergab, dass es sich um den 40-Jährigen handelte.

Kurze Zeit später wurde der Angezeigte am Busbahnhof Braunau von der Sektorstreife Braunau aufgegriffen. Er bestritt wiederum die Tat, wurde jedoch bei einer Gegenüberstellung vom Geschädigten eindeutig erkannt. Der 40-Jährige verhielt sich teils ungehalten, wollte sich entfernen und wurde daraufhin von den Beamten aufgefordert sein Verhalten einzustellen.
Dabei versetzte der Verdächtige einem 49-jährigen Polizisten mit beiden Händen einen Stoß gegen den Oberkörper und versuchte zu flüchten. Ein inzwischen herbeigeeilter Stadtpolizist konnte den Flüchtenden festhalten; beide kamen aber dabei zu Sturz und erlitten leichte Verletzungen. Daraufhin wurde die Festnahme ausgesprochen und nach durchgeführtem Alkotest wurde der Mann ins Krankenhaus Braunau eingeliefert, wo er kurze Zeit später wieder entlassen wurde. Der Mann wird nach Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt.

Quelle: Presseaussendung des Landespolizeikommando Oberösterreich vom 22.06.2012