Tag Archives: Nordrhein-Westfalen

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Essen (Nordrhein-Westfalen): Festnahme nach alkoholisierter Irrfahrt und Unfallflucht

Am Montagmorgen, 22. Oktober, wurde ein 27-Jähriger nach einer Fahrt unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.

Gegen 10 Uhr meldete ein Zeuge, dass ein weißer VW Passat soeben ein geparktes Auto in der Straße „Hohe Warte“ touchiert hat. Er habe den Fahrer auch angesprochen, dieser reagierte jedoch mit Beleidigungen und fuhr einfach weiter.

Daraufhin rauschte der Wagen auf der Hufelandstraße zunächst über eine rote Ampel und dann durch eine Baustellenabsperrung. Der Wagen fuhr dort auf einen Bordstein auf, sodass ein Reifen platzte. Trotzdem hielt der 27-Jährige nicht an, sondern setzte seine Fahrt in Richtung Martinstraße fort.

Der Wagen fiel wenig später mit seiner auffälligen Fahrweise und fehlendem Kennzeichen Beamten der Bereitschaftspolizeihundertschaft ins Auge. Die Beamten folgten dem Wagen und hielten den Mann an. Dieser wirkte alkoholisiert und stand möglicherweise ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Bei der anschließenden Kontrolle beleidigte er die Beamten durchgängig. Außerdem versuchte er, die hinter seinem Rücken fixierten Hände vor den Körper zu bringen und schlug zudem unvermittelt mit dem Kopf gegen die Scheibe des Einsatzwagens. Daher brachten die Beamten ihn zu Boden, um eine Verletzung zu verhindern.

Im Anschluss brachten die Einsatzkräfte den Mann in das Polizeigewahrsam. Dort wurden dem 27-Jährigen Blutproben entnommen. Heute Morgen wurde der Mann wieder entlassen.

PM des PP Essen vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Altena (Nordrhein-Westfalen): Tritte gegen Rettungskräfte – Einbrecher demolieren Wohnungstür

Ein rabiater Ladendieb beschäftigte gestern Mittag die Polizei. Angestellte eines Supermarktes an der Werdohler Straße hatten den Mann erwischt, wie er versucht haben soll, Zigaretten und Whisky zu stehlen. Die Mitarbeiter sprachen den 18-Jährigen an. Daraufhin setzte er sich zur Wehr und konnte erst mit Hilfe weiterer Zeugen überwältigt werden. Polizeibeamte und eine Rettungswagenbesatzung brachten den stark alkoholisierten Altenaer ins Klinikum Lüdenscheid. Mit Beleidigungen unter der Gürtellinie, Androhung von Schlägen und letztlich auch mehreren Tritten wehrte er sich hiergegen. Glücklicherweise blieben alle Einsatzkräfte unverletzt. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, versuchten Diebstahls und Beleidigung ein.

Eine völlig demolierte Wohnungstür war das Ergebnis eines Einbruchversuchs an der Kirchstraße. In einem Mehrfamilienhaus beschädigten Einbrecher die Tür derart, dass das Türschloss aus dem Türrahmen und dem Türblatt heraus gebrochen wurden. Ob die Täter Beute in der Wohnung machten ist noch nicht klar. Es waren etwa 1000 Euro Sachschaden zu verzeichnen. Die Tat muss sich zwischen Samstag- und Montagmorgen ereignet haben.

Hinweise nimmt die Polizei Altena unter 02352/9199-0 entgegen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Schloß Holte-Stukenbrock (Nordrhein-Westfalen): Pollhans-Montag – polizeiliche Bilanz

Der letzte Tag des Pollhansfestes verlief aus polizeilicher Sicht eher ruhig und gemessen an den Besucherzahlen friedlich.

Die Polizei fertigte insgesamt vier Strafanzeigen, je eine wegen Diebstahls, Körperverletzung, sexueller Belästigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Es wurden neuen Platzverweise ausgesprochen und eine Person in Gewahrsam genommen. Kleinere Streitigkeiten konnten schnell und ohne Folgemaßnahmen beendet werden.

Bis zum Abend musste die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock viermal zu Verkehrsverstößen im ruhenden Verkehr hinzugezogen werden; zwei Autos wurden abgeschleppt.

PM der KPB Gütersloh vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb verletzte Polizeibeamte

Mit einem aggressiven Ladendieb bekamen es Polizeibeamte am Montagabend in Wehringhausen zu tun. Der 33-Jährige hatte gegen 19.15 Uhr im Shop einer Tankstelle an der Wehringhauser Straße eine Flasche Bier, Cola, Tabak und Blättchen mit den Worten eingesteckt und war ohne zu zahlen nach draußen gelaufen. Noch im Nahbereich kam er den alarmierten Polizeibeamten entgegen. Mit der Flasche in der Hand ging er auf einen Polizisten zu und schubste ihn zurück. Als er nach ihm treten wollte, setzte dieser Reizgas ein und nur mit vereinten Kräften gelang es, den 33-Jährigen zur Verhinderung weiterer Angriffe Handfesseln anzulegen. Während der Fahrt im Streifenwagen beleidigte er fortwährend die Beamten, erst im Polizeigewahrsam verhielt er sich ruhiger und kooperativ. Nachdem ihm die Handfesseln abgenommen wurden, schlug er unvermittelt einem Beamten mit der Faust gegen den Kopf und trat und spuckte um sich. Bevor er letztlich in eine Zelle kam, hatte er drei Polizisten durch seine Attacken leicht verletzt. Ein Arzt bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit des rabiaten Diebes und ein Richter ordnete die Ingewahrsamnahme an. Sein Diebesgut stellten die Beamten sicher, auf ihn kommt eine Anzeige wegen Widerstand und Diebstahl zu.

PM des PP Hagen vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Velen-Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen): Roller-Rowdies halten Polizei auf Trab

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnten am frühen Montagabend zwei polizeibekannte jugendliche Ramsdorfer durch einen Beamten fahrenderweise mit zwei Motorrollern festgestellt werden. Gegen 18.30 Uhr befuhren beide ohne Helm die Ostendorfer Straße in Ramsdorf.

Weder besitzen die Fahrer im Alter von 15 und 16 Jahren eine erforderliche Fahrerlaubnis, noch ist eines der beiden Fahrzeuge versichert. Einer der Beschuldigten gab in einem Gespräch mit dem Beamten an, sein Motorroller fahre 120 km/h.

Da beide Jugendliche auf Vorhalt keinerlei Schuldbewusstsein erkennen ließen und damit gerechnet werden musste, dass sie die Roller weiterhin nutzen werden, wurden diese sichergestellt.

Als den Beschuldigten gegenüber die Sicherstellung angekündigt wurde, reagierten diese zunehmend aggressiv. Weitere Polizeibeamte wurden in den Einsatz entsandt. Als der Fahrer der Sicherstellungsfirma eintraf, setzten sich die Jugendlichen auf die Motorroller, um eine Mitnahme zu verhindern und leisteten somit passiven Widerstand.

Zusätzlich bedrohte der 15-Jährige verbal hierbei sowohl den Fahrer der Sicherstellungsfirma, als auch einen der eingesetzten Polizisten.

Die Beschuldigten wurden mit einfacher körperlicher Gewalt von den Fahrzeugen gezogen, sodass diese schlussendlich sichergestellt werden konnten.

Gegen beide Beschuldigte wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer verletzt Polizeihauptkommissar und demoliert eiserne Zellentür

Ein unter Alkoholeinfluss stehender 34-jähriger Siegener sorgte am Montag gleich mehrfach für ordentlich Ärger. Zunächst beleidigte der Mann in aggressiver Art und Weise mehrere Passanten im Bereich des Weidenauer Einkaufszentrums. Als der Störenfried sich deshalb schließlich von dannen machen wollte, wurde er von einem couragierten 45-jährigen Wilnsdorfer verfolgt und zu Boden gebracht. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei nahm den 34-Jährigen in Gewahrsam und führte ihn der Wache zu. Bei der Einlieferung in die Gewahrsamszelle leistete der 34-Jährige dann noch massiven Widerstand, wodurch ein Polizeihauptkommissar derart schwer verletzt wurde, dass er ins Krankenhaus transportiert werden musste. Wie massiv der Widerstand des wie von Sinnen agierenden 34-Jährigen war, das zeigte sich, nachdem dieser in die Gewahrsamszelle verbracht worden war. Mit fast übermenschlichen Kräften randalierte der Siegener derart heftig an der eisernen Tür seiner Zelle, dass selbst diese schließlich deformiert und beschädigt wurde.

Gegen den 34-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Unterschlagung, Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 23.10.2018

Allgemein Beleidigung Bespucken Deutschland Respektlosigkeit Widerstand

Köln (Nordrhein-Westfalen): Französin auf Rad und in Rage

Einen Auftritt der Kategorie „Wunderlich“ hat am Samstagvormittag (20. Oktober) eine Radfahrerin (33) anlässlich einer Polizeikontrolle in Köln-Lindenthal hingelegt. Die letztlich gegen sie vorgelegte Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hätte sich die französische Staatsbürgerin jedenfalls ohne weiteres ersparen können.

An der Universitätsstraße hatte gegen 10 Uhr eine Streifenwagenbesatzung einen Pkw aufgrund einer Ordnungswidrigkeit angehalten. Die Polizisten veranlassten den Verursacher, kurz vor der Dürener Straße am rechten Fahrbahnrand der zweispurigen Richtungsfahrbahn Aachener Straße zu stoppen. Zur Absicherung setzten die Uniformierten ihr Dienstfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht dahinter und traten an das zu kontrollierende Auto heran. Wobei die sichernde Beamtin neben der Beifahrertür auf dem dortigen, kombinierten Rad-/Gehweg stand.

Bereits auf große Distanz machte sich nun die auf dem Radweg näherkommende 33-Jährige mit geharnischtem Klingeln bemerkbar. Auf die Handzeichen der Polizistin reagierte die Velo-Fahrerin nicht – sondern „hielt drauf“, weiterhin unverdrossen klingelnd. Daraufhin forderte die Beamtin die Radwegnutzerin explizit auf, sie aufgrund der laufenden Verkehrskontrolle über die zu diesem Zeitpunkt freie und gefahrlos zu befahrende Fußgängerspur zu umfahren. Nachdem die 33-Jährige sich jedoch vehement weigerte, kam sie erst zum Stehen, als die Beamtin ihr von vorne in den Lenker griff.

Nunmehr nach ihren Personalien befragt, weigerte sich die Frau auch dahingehend, geriet mehr und mehr in Rage und begann, schreiend um sich zu schlagen. Als sich der Streifenkollege dem Geschehen näherte, versuchte die Radlerin, ihr Velo herumzureißen und sich dem Zugriff der Beamten zu entziehen: „Ihr haltet mich nur an, weil Ihr Rassisten seid – und ich schwarze Haare habe! In Frankreich wär´ mir sowas nicht passiert!“

Erst mit Unterstützung einer weiteren Streifenwagenbesatzung konnte die Frau zu Boden gebracht und fixiert werden. Frenetisch klammerte sie sich an die unter ihr liegende Handtasche mit ihrem Ausweis. Die Beamtin wurde im Zuge der Auseinandersetzung leicht verletzt. Gellend und unablässig schrie die Französin die Beamten weiterhin an, warf ihnen rassistische Motive vor und öffnete dabei demonstrativ ihre langen schwarzen Haare. Mehrfach den Polizisten vor die Füße spuckend, wünschte die 33-Jährige ihnen „Gottes Rache“ an den Hals.

Neben der Strafanzeige und einem Bericht an das Straßenverkehrsamt fertigten die Uniformierten anschließend noch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen die letzten Endes wieder einigermaßen beruhigte Radlerin.

PM der POL Köln vom 22.10.2018

Allgemein Bespucken Deutschland Treten Verletzt Widerstand

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Manche lernen es halt nie! – Renitenter Bochumer leistet erneut Widerstand

Am 19. Oktober, gegen 15.50 Uhr, überprüfen Bochumer Polizeibeamte im Stadtteil Werne einen Mann.

Dabei stellen sie fest, dass der augenscheinlich alkoholisierte Bochumer (34) mit einem Haftbefehl gesucht wird – wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte!

Und was macht der 34-Jährige? Er wehrt sich unter massiven Beleidigungen heftig gegen seine Festnahme, spuckt um sich, sperrt sich gegen das Einsteigen in den Streifenwagen, tritt auf die Polizisten ein und fügt ihnen leichte Verletzungen zu.

Auf der Wache angekommen, beruhigt sich der polizeibekannte Mann dann wieder und lässt die Blutprobenentnahme sowie die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt über sich ergehen.

Der polizeiliche Bekanntheitsgrad des 34-Jährigen ist durch die Fertigung einer Beleidigungs-, Körperverletzungs- und Widerstandsanzeige erneut gestiegen. Manche lernen es halt nie!

PM der POL Bochum vom 22.10.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland mit Waffe/gef. Gegenstand Widerstand

Dülmen (Nordrhein-Westfalen): Mann bedroht Polizisten mit Messern

Nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung in einer Wohnung an der Halterner Straße in Hausdülmen hat es dort am späten Freitagabend (19. Oktober) einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Ein Mann (27) war um 22.26 Uhr mit zwei Küchenmessern bewaffnet ins Freie getreten und weigerte sich zunächst, der Aufforderung der alarmierten Polizisten Folge zu leisten, die Messer auf den Boden zu legen. Mehrere Beamte umkreisten den Mann, um eine Flucht sowie eine Gefährdung für Passanten zu verhindern. Nachdem der Mann die Polizisten bedroht hatte, sahen sich diese gezwungen, Pfefferspray gegen den 27-Jährigen einzusetzen. Der Mann ließ die Messer schließlich fallen und wurde gefesselt. Nach ärztlicher Behandlung wurde er ins Polizeihewahrsam nach Coesfeld gebracht. Am Folgetag wurde er nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er zeigte sich einsichtig. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie Bedrohung.

PM der POL Coesfeld vom 22.10.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Verfolgungsfahrt, Sitzplatztausch, Widerstand

Am Samstagnachmittag sollte 20-jähriger SUV-Fahrer in Siegen-Eiserfeld von der Polizei angehalten und kontrolliert werden. Der junge Fahrer war den Polizisten nämlich bereits bekannt, da er nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Eingeschaltete Anhaltezeichen wurden von dem 20-Jährigen jedoch mißachtet. Stattdessen flüchtete er mit dem SUV mit hoher Geschwindigkeit und rücksichtslos durch eine Tempo 30-Zone und über angrenzende Waldwege, wo ihn die Polizei dann kurzzeitig aus den Augen verlor. Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde das Fluchtfahrzeug jedoch angetroffen. In der Zwischenzeit hatten der 20-Jährige und seine gleichaltrige Beifahrerin ihre Sitzplätze getauscht.

Bei den anschließenden polizeilichen Kontrollmaßnahmen leistete der 20-Jährige den Beamten noch Widerstand, so dass schließlich Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden musste. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt, der 20-Jährige zur Wache verbracht, wo ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Gegen die Beifahrerin wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Strafvereitelung eingeleitet.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 22.10.2018

 

Am Montag berichteten wir unter der Überschrift „Verfolgungsfahrt, Sitzplatztausch, Widerstand“ über einen jungen, führerscheinlosen SUV-Fahrer, der am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr versucht hatte, sich einer Polizeikontrolle in Siegen-Eiserfeld durch Flucht zu entziehen.

Diese Flucht führte – mit hohem Tempo – durch folgende Straßen bzw. Wohngebiete (Tempo-30-Zonen): Eiserfelder Straße, Schiefer Weg, Gartenstraße, Gilbergstraße, Waldweg, Oberer Hengsbacher Weg.

Das Siegener Verkehrskommissariat bittet nun mögliche Geschädigte, d.h. Fußgänger oder Fahrzeugführer, die durch den weißen SUV mit BLB-Kennzeichen im Bereich der genannten Straßen konkret gefährdet worden sind, sich telefonisch unter 0271-7099-0 zu melden.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 23.10.2018