Tag Archives: Nordrhein-Westfalen

Allgemein Deutschland Verletzt

Selm (Nordrhein-Westfalen): Bilanz Musikveranstaltungen des Stadtfestes Selm

Zu den beiden Musikveranstaltungen des Stadtfestes in Selm vom Freitagabend (15.06.2018) und Samstagabend (16.06.2018) kann aus polizeilicher Sicht insgesamt eine sehr zufriedenstellende Bilanz gezogen werden. Am Freitag wurde eine Zahl von etwas über 1.000 Besuchern gemeldet. Es kam aus polizeilicher Sicht zu keinen besonderen Vorkommnissen. Lediglich zwei Platzverweise mussten ausgesprochen werden. Unabhängig von der Veranstaltung wurde durch Einsatzkräfte ein Rollerfahrer kontrolliert, wobei sich herausstellte, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Dazu wurde ein Strafanzeige gefertigt. Am Samstag wurde die Besucherzahl der Musikveranstaltung mit knapp 3.000 Gästen angegeben. Auch diese Veranstaltung verlief mit einer einzigen unrühmlichen Ausnahme ohne weitere Vorkommnisse. Die Ausnahme bildet ein 20 jähriger Selmer, dem ein Platzverweis erteilt werden musste, welchem er aber nicht nachkam. Bei der dann unausweichlichen Ingewahrsamnahme zur Durchsetzung des Platzverweises wehrte sich der Mann und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Ein Polizeibeamter wurde leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Selbstverständlich landete der 20 jährige Selmer trotz seiner Gegenwehr zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wurde wegen seiner Widerstandshandlung eine Strafanzeige gefertigt.

PM der KPB Unna vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Versammlungen am 16.06.2018

Am heutigen Samstag (16.06.2018) fanden in Wuppertal Versammlungen der Partei „Die Rechte“ und des Bündnisses „Kein Naziaufmarsch in Wupperfeld und Barmen – Ölbergfest statt Nazidemo!“ statt.

Ab 13:00 Uhr fanden sich ca. 100 Teilnehmer zu der Versammlung der Partei „Die Rechte“ auf dem Berliner Platz ein. Zu einer Gegenveranstaltung fanden sich zunächst etwa 400 Personen auf dem Berliner Platz ein.

Der Aufzug „Die Rechte“ setzte sich nach einer Auftaktkundgebung gegen 14:35 Uhr in Richtung Alter Markt in Bewegung.

An den angemeldeten Gegenveranstaltungen des Bündnisses „Kein Naziaufmarsch in Wupperfeld und Barmen – Ölbergfest statt Nazidemo!“ nahmen auf dem Wupperfelder Markt ca. 70, vor dem Jobcenter Bachstraße / Ecke Berliner Straße ca. 100 Personen teil.

Der Aufzug erreichte den Platz Alter Markt gegen 15:40 Uhr und zog nach einer Zwischenkundgebung zum Platz vor dem Bahnhof Barmen weiter, wo der Veranstalter die Versammlung gegen 16:50 für beendet erklärte.

Gegen Teilnehmer der Versammlung „Die Rechte“ wurden drei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gefertigt und eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Darüber hinaus erstattete eine Privatperson gegen einen Teilnehmer des Aufzugs eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Gegen Teilnehmer der Gegenveranstaltungen wurden zwei Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vorgelegt, zwei Personen wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Es wurden insgesamt vier Platzverweise ausgesprochen.

Am Rande der Versammlung kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Versammlungsteilnehmer, wobei dieser leicht verletzt wurde.

PM des PP Wuppertal vom 16.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer steht unter Drogen und leistet Widerstand

Am Freitag gegen 16:40 Uhr bemerkte eine Passantin auf der Bamenohler Straße in Finnentrop, wie zwei Personen in Höhe des Ortsausganges Bamenohl in Richtung Grevenbrück aufeinander einschlugen. Eine der beteiligten Personen konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten kurze Zeit später als Fahrer eines Motorrollers angehalten und kontrolliert werden. Dabei verhielt sich der 29-jährige Mann aus Gescher äußerst unkooperativ. Da die Polizeibeamten neben der vorausgegangenen Körperverletzung Hinweise auf Drogenkonsum bei dem Rollerfahrer feststellten, was durch einen Drogenschnelltest bestätigt wurde, sollte sich der Mann einer Blutentnahme auf der Polizeiwache unterziehen. Daraufhin leistete er Widerstand gegen die Maßnahme der Polizei, so dass er letztendlich nach Entnahme der Blutprobe zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Von dort wurde er auf Anordnung des zuständigen Richters kurze Zeit später wieder entlassen. Trotzdem wird er sich demnächst gleich wegen mehrerer Delikte verantworten müssen.

PM der KPB Olpe vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzungsdelikt in der Altstadt – Mann schwer verletzt – Tatverdächtiger festgenommen

Seit heute Morgen ermittelt das Kriminalkommissariat 32 wegen einer gefährlichen Körperverletzung, die sich vor einem Lokal auf der Mühlenstraße ereignet hat. Dabei wurde ein 24 Jahre alter Mann so schwer verletzt, dass er zur stationären Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Nach den vorläufigen Ermittlungen der Polizei kam es heute Morgen vor einem Lokal an der Mühlenstraße zu einem Streit zwischen zwei Männern (24 und 31 Jahre alt). Im Verlauf der verbalen Auseinandersetzung schlug der 31-Jährige offenbar gezielt gegen den Kopf des 24-Jährigen, sodass dieser augenblicklich das Bewusstsein verlor und auf den Boden aufschlug. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, wo er stationär behandelt wird. Derzeit besteht keine Lebensgefahr.

Der 31-Jährige konnte noch vor Ort von den Beamten der Polizeiinspektion Mitte festgenommen werden. Der Tatverdächtige leistete sowohl auf der Fahrt zur Wache sowie in der Wache heftigen Widerstand. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten noch ein Springmesser, das er griffbereit im Hosenbund hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, da ein Vortest positiv verlaufen war.

Der 31-Jährige hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland und ist bereits erheblich kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten. Er wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Düsseldorf vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Rettungskräfte und Polizeibeamte – 33-Jähriger in Untersuchungshaft

Am Donnerstagabend (14.06.), gegen 19:35 Uhr, wurde die Besatzung eines Rettungswagens zu einer vermeintlich hilflosen Person im Bereich der Haltestelle Zolltor gerufen. Zunächst verhielt sich der 33-Jährige „Patient“ friedlich und ließ sich behandeln. Sein Verhalten änderte sich jedoch schlagartig. Er beleidigte die Rettungskräfte und griff sie tätlich an. Auch herbeigerufene Polizeibeamte attackierte der alkoholisierte Wohnungslose. Er beleidigte die Ordnungshüter auf das Übelste und bespuckte einen Beamten. Der betrunkene Angreifer wurde vorläufig festgenommen. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Ein Haftrichter schickte den in der Vergangenheit mehrfach straffällig gewordenen 33-Jährigen am Freitag (15.06.) in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats dauern an.

PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Räuberischer Diebstahl in Drogerie – Festnahme mit Widerstand

Gleich zwei mutmaßliche Seriendiebe gingen der Polizei Dortmund heute, 15. Juni 2018, 11.00 Uhr, in Lünen in der Lange Straße, unter Mithilfe von Zeugen ins Netz.

Im ersten Fall entwendete ein 28-jähriger Tatverdächtiger aus Algerien Pflegeprodukte im Gegenwert von circa. 350.-EUR. Als er durch eine Verkäuferin aufgehalten werden sollte, schubste er diese mit massiver Gewalt gegen eine Glasscheibe. Hierbei wurde diese leicht am Kopf verletzt und der Tatverdächtige versuchte auf den Lünener Marktplatz zu flüchten. Dort lief er jedoch buchstäblich einem, den Wochenmarkt bestreifenden Bezirksdienstbeamten in die Arme und wurde festgenommen. Bei der Festnahme versuchte der 28-Jährige vergeblich Widerstand zu leisten. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.

Doch damit nicht genug; Fast zur gleichen Zeit, versuchte ein weiterer Tatverdächtiger, ein 15-jähriger aus Nottuln, in derselben Drogeriefiliale Parfüm im Wert von circa 400.- Euro zu entwenden. Er wurde jedoch ebenfalls bei der Tat beobachtet. Der 15-Jährige konnte durch den Filialleiter, einen Zeugen und den Bezirksdienstbeamten, welcher gerade mit dem gefesselten 28-Jährigen die Filiale betrat, festgenommen werden. Auch der 15-Jährige versuchte vergeblich, sich durch erheblichen Widerstand der Festnahme zu entziehen und mit dem Diebesgut zu flüchten.

In der Wache Lünen angekommen, startete der Tatverdächtige aus Nottuln nach dem Lösen der Handfesseln und einem Toilettengang einen erneuten Versuch zu flüchten. Dies wurde abermals durch Einsatzkräfte vereitelt.

Bei der Überprüfung ergab sich zudem noch ein Untersuchungshaftbefehl gegen den 15-Jährigen.

Ob die Personen und Taten untereinander im Zusammenhang stehen, ist zur Zeit Bestandteil der Ermittlungen.

Durch einen Mitarbeiter der Filiale konnte der 28-Jährige als Mitglied einer Gruppe identifiziert werden, welche schon seit einem längeren Zeitraum Diebstähle von Parfüm und Pflegeprodukten in der Filiale in größerem Stil begeht.

PM des PP Dortmund vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Erneuter Schwerpunkteinsatz in Dortmund-Nord: eine Bilanz

Die Dortmunder Polizei hat in der vergangenen Nacht (14.-15. Juni) erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der örtlichen Straßenkriminalität in Dortmund-Nord durchgeführt und zahlreiche polizeiliche Maßnahmen getroffen. Hier eine Bilanz:

Zivile Kräfte durchstreiften den Keuninghaus-Park. Ein Betäubungsmittelhändler bot ihnen augenscheinlich Cannabis an. Im Gegenzug boten ihm die Beamten eine Personenkontrolle an, die er undankbarer Weise ablehnte und stiften ging. Allerdings nicht schnell genug: in der Haydenstraße nahmen ihn die Polizeibeamten trotz vehementen Widerstandes fest. Bei dem 28-jährigen Ghanaer fanden sie mehrere Verkaufseinheiten, mutmaßlich Cannabis, auf und beschlagnahmten diese.

Im Bereich der Münsterstraße stellten die Polizeibeamten eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener fest, die sie ebenfalls der Betäubungsmittelhändler-Szene zuordnen konnten. Alle 19 wurden kontrolliert. Einer von ihnen steht im Verdacht, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Drei weitere konnten sich nicht ausweisen, sie wurden zur Wache verbracht und nach Personalienfeststellung mit einem Platzverweis entlassen. Gegen einen weiteren bestand ein Haftbefehl, der durch Zahlung des Strafbefehls abgewendet wurde.

Außerdem fanden die Beamten auch hier mehrere Verkaufseinheiten Cannabis welches sie beschlagnahmten und entsprechende Anzeigen fertigten. Alle 19 erhielten einen Platzverweis.

Einer weiteren Gruppe von Jugendlichen erging es an einer Schule in der Nähe ähnlich: Die Personen wurden kontrolliert, mehrere Verkaufseinheiten Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt, Anzeigen gefertigt und Platzverweise erteilt.

Von den insgesamt 56 kontrollierten Personen wendeten 8 weitere gegen sie bestehende Haftbefehle durch die Zahlung der festgesetzten Geldstrafe ab.

Die Ermittlungen zu den eingeleiteten Strafverfahren wegen Widerstandes, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und illegalen Aufenthalts dauern an. Auch die Kontrollen werden fortgesetzt.

PM des PP Dortmund vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Auseinandersetzung zwischen Randalierer und Anwohnern

Da hatte er sich wohl mit den Falschen angelegt: Ein alkoholisierter Randalierer (21 Jahre) schrie gestern Abend, gegen 20.00 Uhr, auf der Springer Straße in Wuppertal herum. Außerdem hämmerte er gegen Türen verschiedener Anwohner. Als der Randalierer einen 22-Jährigen, der auf einer Fensterbank saß, aus dem Fenster zerrte und zu Boden riss, war der Bogen deutlich überspannt. Die aufgebrachte Familie stürmte heraus und man ging gegenseitig aufeinander los. Dabei schlug der Randalierer mit Glasflaschen auf den 22-Jährigen ein, seine Gegner hatten sich indes mit Stangen bewaffnet. Bei den Handgreiflichkeiten verletzten sich vier der Beteiligten. Als die eingesetzten Polizisten den alkoholisierten Mann festhalten wollten, leistete dieser erheblichen Widerstand. Er wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. Auch der 22-Jährige musste in einer Klinik behandelt werden. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM des PP Wuppertal vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Marl (Nordrhein-Westfalen): 35-Jähriger randaliert am und im Streifenwagen

Während eines Einsatzes auf dem Lipper Weg wurden am frühen Donnerstagabend zwei Polizeibeamte von Zeugen angesprochen, denen ein Mann gegen 18.45 Uhr vor einem Supermarkt negativ aufgefallen war. Als die Beamten nachschauten, sahen sie sofort einen Mann, der mit einem Scheibenwischer und einer Flasche Bier in der Hand andere Passanten ansprach. Wie sich dann herausstellte, fehlte am geparkten Streifenwagen der Beamten ein Scheibenwischer – außerdem war die Windschutzscheibe beschädigt. Der 35-Jährige aus Marl wurde festgenommen. Auf dem Weg zur Wache randalierte der Tatverdächtige weiter – und trat und schlug um sich. Außerdem beleidigte und bedrohte er die Polizeibeamten. Weil der 35-Jährige offensichtlich Alkohol getrunken und/oder Drogen genommen hatte, wurden ihm Blutproben entnommen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Beamten blieben dienstfähig – der Streifenwagen nicht. Die Windschutzscheibe muss ausgetauscht werden.

PM des PP Recklinghausen vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Lippstadt (Nordrhein-Westfalen): Mann rastet aus

Am Donnerstagabend, um 20:30 Uhr, rufen Zeugen die Polizei zum Bahnhofsvorplatz. Hier soll ein sehr aggressiver Mann Passanten belästigen. Die Beamten können den 37-jährigen Warsteiner kurz darauf antreffen. Er hat leichte sichtbare Verletzungen und steht offensichtlich unter starkem Alkohol- oder Drogeneinfluss. Außerdem ist er sehr aggressiv und beleidigt die Polizisten fortlaufend. Da er sich nicht ausweisen will, legen die Beamten ihm Handschellen an, um ihn zu durchsuchen. Letztlich wird der sich heftig wehrende Mann zur Wache gebracht. Ein Arzt und das Ordnungsamt werden hinzugezogen um Blutproben zu entnehmen und ihn anschließend in eine geschlossene Klinik zu bringen.

PM der KPB Soest vom 15.06.2018