Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Widerstand

Melle/A30 (Niedersachsen): Betrunkener Trucker leistet Widerstand

Viel zu tun hatte die Autobahnpolizei am Sonntagnachmittag mit LKW-Fahrern, die sich an der Rastanlage Grönegau aufhielten. Die Beamten erreichte am Sonntagnachmittag eine Meldung, wonach ein betrunkener Trucker aus dem Führerhaus seines LKW gestürzt sei und er dann sein Fahrzeug in Richtung Hannover in Gang gesetzt habe. Zuvor habe er noch auf dem Gelände der Rastanlage einen Unfall verursacht. Die Beamten nahmen die Fahndung auf und konnten den LKW an der nächsten Autobahnausfahrt auf dem Seitenstreifen stehend antreffen. Der 46-jährige Fahrer aus Polen stand erheblich unter Alkoholeinfluß und wies einen Wert von über 2,3 Promille auf. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung von 1000 Euro wurde der LKW-Fahrer auf freien Fuß entlassen. Der auf dem Seitenstreifen abgestellte LKW musste abgeschleppt werden, da er eine Gefahr für den Autobahnverkehr darstellte. In der Zwischenzeit hatten weitere Beamte der Autobahnpolizei die Rastanlage Grönegau aufgesucht, um Zeugen der vorherigen Vorfälle ausfindig zu machen. Dabei wies sich einer der Zeugen, ein 35-jähriger Kraftfahrer eines Kleintransporters, mit der Totalfälschung eines polnischen Führerscheins aus. Auch dieser Mann wurde zur Autobahnwache gebracht, denn- wie sich später herausstellte- hatte er noch nie einen Führerschein besessen. Auch ihm wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro abverlangt, danach wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Erheblichen Organisationsaufwand hatte die Betreiberfirma des Kleintransporters, die für die Terminware auf dem Transporter einen Fahrer herbeischaffen musste – und das aus Polen.

Später sollte der oben erwähnte 46-jährige Trucker nach der Entlassung zu seinem Sattelzug gebracht werden. Am Firmensitz des Abschleppunternehmens angekommen, kippte jedoch die Stimmung des Betrunkenen und es kam zu einer Rangelei mit den Beamten. Hier wurde jedoch schnell ein Schlussstrich gezogen: Zur Ausnüchterung und Verhinderung von Schlimmerem wurde der Mann eingesperrt, um seinen Rausch auszuschlafen. Zusätzlich zu dem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Verkehrsunfallflucht erwartet ihn nun auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Osnabrück vom 14.04.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland Gefangenenbefreiung Schlagen Widerstand

Norden (Niedersachsen): 19-Jähriger schlug um sich

Am Sonntagabend, gegen 21.00 Uhr, rückte die Norder Polizei zu einem Einsatz vor einem Schnellrestaurant in der Gewerbestraße in Norden aus. Dort hielten sich zwei stark alkoholisierte Männer auf, die mit anderen Gästen offensichtlich in Streit geraten waren. Die Polizei erteilte daraufhin einem 23-jährigen Norder einen Platzverweis. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Als die Polizeibeamten den jungen Mann in den Streifenwagen gesetzt hatten, erschien sein 19-Jähriger Kumpel und wollte wiederholt die Tür zum Streifenwagen öffnen. Der Aufforderung sich zu entfernen, kam auch er nicht nach. Somit wurde auch der Heranwachsende in Gewahrsam genommen. Dabei schlug er wiederholt um sich. Schließlich legten die Beamten ihm Handfesseln an und es erfolgte die Fahrt zur Polizeiwache. Der 19-Jährige hatte einen Atemalkoholgehalt von 2,5 Promille und der 23-Jährige einen Wert von 3,2 Promille.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 14.04.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland Schlagen Widerstand

Cloppenburg (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamten

Am Sonntag, 13.04.2014, gegen 20.00 Uhr, sollten die Personalien eines Mannes festgestellt werden, der zuvor eine junge Frau in Cloppenburg in der Bahnhofstraße belästigt hatte. Der Mann versuchte zunächst zu fliehen, konnte dann aber festgehalten werden. Er schlug auf einen Polizeibeamten ein und leistete bei seiner Ingewahrsamnahme erheblich Widerstand. Der Polizeibeamte blieb unverletzt. Ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte wurde gegen den 33-jährigen Cloppenburger eingeleitet.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 14.04.2014

Aggressiv Allgemein Bespucken Deutschland

Lüneburg (Niedersachsen): Beamtin angespuckt

Während eines Polizeieinsatzes in der Herberge plus in Lüneburg wurde einer Polizeibeamtin von einer 27-jährigen aggressiven Frau ins Gesicht gespuckt. Die erheblich unter Drogeneinfluß gestandene Frau wurde aufgrund ihres Gesamtzustandes anschließend in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg untergebracht.

PM der PD Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen vom 13.04.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland Widerstand

Emden (Niedersachsen): Widerstand geleistet

Am 12.04.14, gegen 20:45 Uhr, kam es in einer Wohnung in der Nordertorstraße zu Streitigkeiten zwischen einem Pärchen, welches sich jedoch bereits getrennt hatte (Häusliche Gewalt). Im Verlauf dessen kam es zu Übergriffen gegen die schwangere Frau. Da der alkoholisierte Ex-Freund kaum zu beruhigen war und weiterhin Drohungen gegen seine Ex aussprach, wurde er in Gewahrsam genommen.
In der Polizeidienststelle leistete der Mann gegen die polizeilichen Maßnahmen erheblichen Widerstand.

PM der PI Leer/Emden vom 13.04.2014

Allgemein Bewerfen Deutschland Pyrotechnik Widerstand

Hannover (Niedersachsen): Polizei in Hannover unterbindet hohes Aggressionspotenzial konsequent

Die Polizeidirektion Hannover zieht nach ihrem heutigen Präventionseinsatz im Rahmen des Fußballspiels Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 Bilanz: “Durch konsequentes Einschreiten haben wir größere Auseinandersetzungen verhindert”, so das Resümee von Einsatzleiter Olaf Gösmann.

Der Einsatzauftakt war die heutige versammlungsrechtliche Aktion mit dem Thema “Grundrechte für Fußballfans”. Sie war gegen 11:00 Uhr am Opernplatz mit zirka 1.300 Teilnehmern gestartet und um etwa 12:30 Uhr Am Ernst-August-Platz ohne größere Probleme beendet worden. Ungefähr 900 Personen nahmen im Anschluss der Versammlung Züge in Richtung Braunschweig.

Zur gleichen Zeit registrieren die Einsatzkräfte im Außenbereich der Gaststätte “Nordkurve” einen starken Zulauf von Fußballfans, der bereits kurz vor 15:00 Uhr auf rund 800 Fans angewachsen war. Dasselbe Szenario war im Waterloo-Biergarten zu beobachten – hier zählten die Beamten um die 650 Fans, Tendenz steigend. Zwischen 16:40 und 17:00 Uhr trafen im Hannoverschen Hauptbahnhof etwa 850 rückkehrende 96-Fans ein, die anschließend in Richtung Kröpcke wanderten.

Nur wenig später kam es sowohl in der “Nordkurve”, als auch im Waterloo-Biergarten zum Zünden von Pyrotechnik. Polizeibeamte wurden beim Einschreiten durch sich solidarisierende Fans massiv angegangen und mit Flaschen beworfen. Trotz des Androhens eines Wasserwerfereinsatzes wurden die Polizisten weiterhin mit Flaschen, Steinen und Absperrbarken beworfen, darüber hinaus wurde Pyrotechnik gezündet. Nach dem Einsatz des Wasserwerfers beruhigte sich die Situation schließlich.

Im Zusammenhang mit den vorausgegangenen Angriffen gegenüber den Einsatzkräften stellten Polizisten vor der Gaststätte “Lorettas” bei 34 Randalieren die Personalien fest. Die diesbezüglichen Ermittlungen wegen Verdachts des Landfriedensbruchs im Kontext mit entsprechender Videoauswertung dauern an. Gegen einem 30-Jährigen, der eindeutig als Tatverdächtiger identifiziert werden konnte, wurde hingegen bereits ein Verfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet.

Als die Busse gegen 18:40 Uhr aus Braunschweig mit etwa 300 Fußballfans am Schützenplatz eintrafen, wuchs die Besucherzahl in der “Nordkurve” wieder sukzessive an, einige Kleingruppen machten sich auf den Weg in Richtung HDI Arena, wo die Mannschaft von Hannover 96 eintreffen sollte.

Etwa eine Stunde später, 200 bis 250 Fans liefen zwischenzeitlich vom Stadion-Vorplatz in Richtung VIP-Eingang der HDI Arena und skandierten Parolen, wurden aus der Menschenmenge – sie war auf zirka 500 angewachsen, darunter Hools und Ultras – Flaschen auf die Beamten geworfen und Pyrotechnik in ihre Richtung gezündet. Den Einsatzkräften gelang es auch hier, durch konsequentes Einschreiten die Situation zu beruhigen.

Selbst als die Mannschaft von Hannover 96 sich den Fans zeigte wurden zunächst weiter Böller gezündet. Erst nachdem Trainer und einzelne Spieler vor den Zaun traten und den persönlichen Kontakt zu den Fans suchten, beruhigte sich die Situation.

Insgesamt führten die eingesetzten Beamten 40 Identitätsfeststellungen durch und leiteten sieben Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Sprengstoff- und das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

PM der PD Hannover vom 06.04.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland

Osnabrück (Niedersachsen): Festnahme nach Raub

In der Nacht zu Freitag wurden zwei junge Männer am Herrenteichswall Opfer eines Raubes. Die beiden 22-jährigen hielten sich auf einer Parkbank am Herrenteichswall auf, als ein Pärchen auf sie zu kam und der Mann Geld von ihnen forderte. Seine Forderung unterstütze der Angreifer mit Schlägen, bei denen die Opfer leicht verletzt wurden. Dem Täter wurde Bargeld ausgehändigt, mit dem er und seine weibliche Begleitung dann in Richtung Innenstadt flüchtete. Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndung konnte ein 23-jähriger, der Polizei bereits bekannter, junger Mann festgenommen werden, auf den die Personenbeschreibung exakt zutraf und der neben dem Diebesgut auch noch ein Messer dabei hatte. Der mutmaßliche Täter reagierte bei seiner Festnahme verbal äußerst aggressiv und uneinsichtig. Er wird sich wegen schweren Raubes unter Mitführen einer Waffe verantworten müssen.

PM der PI Osnabrück vom 11.04.2014

Allgemein Angriff Bespucken Deutschland Schlagen Treten Widerstand

Göttingen (Niedersachsen): Auseinandersetzungen bei geplanter Rückführung

Bei einer beabsichtigten Rückführungsmaßnahme eines somalischen Staatsbürgers durch die Stadt Göttingen ist es heute Morgen zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei, die der Stadt Vollzugshilfe geleistet hat, und Gegnern der Maßnahme gekommen.

Als die Beamten das Mehrfamilienhaus betreten wollten, versperrten Gegendemonstranten den Zugang zum Haus und den innen liegenden Hausflur und attackierten unmittelbar die anwesenden Polizeikräfte. Einer polizeilichen Verfügung, Flur und Hauszugang frei zu machen und die demonstrative Aktion vor dem Haus fortzuführen, wurde nicht nachgekommen. Da neben der Verhinderung der hoheitlichen Rückführungsmaßnahme auch weitere Hausbewohner massiv daran gehindert wurden, das Haus zu verlassen, wurden die Störer letztlich vor das Haus getragen. Dabei kam es im Treppenhaus zu teils heftigen Widerstandshandlungen wie Tritte und Schläge gegen die Beamten. Daraufhin wurde körperliche Gewalt und Pfefferspray seitens der Polizei eingesetzt.

An der äußeren Absperrung des Hauses wurden ein Hundeführer und eine Hundeführerin durch eine weitere größere Gruppe von Personen (ca. 25) massiv bedrängt. Es wurde aus der Gruppe heraus nach den Hunden und den Beamten geschlagen, getreten und gespuckt. Im Rahmen der Abwehr kam es zu zwei Hundebissen gegen Störer.

Nachdem das Treppenhaus geräumt war, konnte seitens der Mitarbeiter der Stadt Göttingen nicht lokalisiert werden, in welcher Wohneinheit sich die gesuchte Person befand. Da auf die Einholung einer richterlichen Anordnung zur Gebäudedurchsuchung verzichtet wurde, brach die Stadt letztlich die Rückführungsmaßnahme ab.

PM der PD Göttingen vom 10.04.2014

Allgemein Bedrohung Beleidigung Deutschland Verletzt verletzt dienstunfähig verletzt k

Salzgitter (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Symbolfoto

Symbolfoto

Tatzeit: Sa., 12.04.2014, 01.55 Uhr: Zwischen zwei Männern (33 Jahre und 22 Jahre) aus Salzgitter kam es vor einer Gaststätte auf der Kattowitzer Straße zunächst zu verbalen Streitigkeiten. Als der 22-jährige damit drohte, seinem Widersacher eine leere Glasflasche auf den Kopf zu schlagen, verständigte dieser die Polizei. Nach Aufnahme der Personalien wurde dem äußerst aggressiven und stark alkoholisierten Mann ein Platzverweis ausgesprochen, dem er mehrfach nicht nachkam. Als ihm die einschreitenden Polizeibeamten Handfesseln anlegen wollten, um ihn dem Gewahrsam zuzuführen, widersetzte er sich massiv, drohte den Beamten, beleidigte diese aufs Übelste und riss sich immer wieder los. Schließlich gelang es den Polizisten, welche zwischenzeitlich Verstärkung herbeirufen mussten, den Mann zu “bändigen”, am Boden zu fixieren und zur Polizeiwache zu verbringen. Bei dem Einsatz wurden ein 45 Jahre alter Polizeibeamter und eine 28 Jahre alte Polizeibeamtin verletzt. Beide sind bis auf Weiteres nicht mehr dienstfähig. Der seit Jahren amtsbekannte 22-jährige Beschuldigte muss sich wegen “Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte”, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Salzgitter vom 12.04.2014

Aggressiv Allgemein Bespucken Deutschland Widerstand

Wolfsburg (Niedersachsen): 46-Jähriger leistete Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Montagnachmittag widersetzte sich in der Innenstadt ein 46 Jahre alter Passant gegen die Feststellung seiner Identität und beleidigte mehrfach die beiden eingesetzten Polizisten. Die Beamten waren von mehreren Hinweisgebern in die Porschestraße in den Bereich der Schillerpassage gerufen worden, weil der Beschuldigte versuchte, losen Tabak aus einer Tüte für zwei Euro an Passanten zu verkaufen. Hierbei sei er mehrfach aggressiv geworden, wenn der Kauf abgelehnt wurde.

Da sich der alkoholisierte 46-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat, auch gegenüber den Polizisten aggressiv verhielt und zudem versuchte, die Einsatzkräfte anzuspucken, wurden ihm Handschellen angelegt. Später in der Polizeiwache wurde eine Blutprobe entnommen, ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet und der 46-Jährige aus Gefahren abwehrenden Gründen im Polizeigewahrsam behalten.

Quelle: PM der Polizei Wolfsburg vom 08.04.2014