Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bückeburg (Niedersachsen): Bedrohung mit Samuraischwert

Ein offensichtlich psychisch erkrankter Mann aus dem Stadtgebiet von Bückeburg ist gestern gegen 10.30 Uhr zu Fuß mit einem Samuraischwert am Polizeidienstgebäude in der Ulmenallee erschienen und nahm mit seiner mitgeführten Waffe eine bedrohliche Haltung ein.

Der Mann konnte vor dem Betreten der Sicherheitsschleuse zum Polizeikommissariat Bückeburg von Beamten überwältigt und entwaffnet werden.

Anschließend wurde der Mann in die Gewahrsamszelle verbracht

Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt.

Auf Anordnung des Amtsgericht Bückeburg wurde die Wohnung des Mannes durchsucht und das Schwert beschlagnahmt.

Die Motivlage für die Handlungsweise des Bückeburgers ist derzeit noch unbekannt.

Nach einer Untersuchung durch einen Arzt wurde der Bückeburger in eine Klinik eingewiesen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gg. das Waffengesetz ist eingeleitet worden.

PM der PI Nienburg / Schaumburg vom 23.02.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

BAB 2 bei Helmstedt (Niedersachsen): Autobahnpolizei stoppt durchreisende Fußballfans nach Ladendiebstahl

Spielwaren und Alkohol im Wert von etwa 500 Euro ließen durchreisende Fußballfans in der Nacht in einem Rasthof bei Helmstedt mitgehen. Die Autobahnpolizei Braunschweig zog im Rahmen der Fahndung nach den flüchtigen Tätern vier Fahrzeuge mit insgesamt 21 Insassen bei Peine aus dem Verkehr. Die Beschuldigten waren auf dem Weg zum Europa-League-Spiel Ajax Amsterdam gegen Legia Warschau.

Das Diebesgut, vor allem Whiskey und Spielbausteine, fanden die Beamten in den Fahrzeugen und stellten es sicher. Die Personalien aller Insassen wurden festgestellt. Die meisten Betroffenen waren deutlich alkoholisiert und gegenüber den Beamten aggressiv. Einige Personen mussten für die Dauer der Personalienfeststellungen sogar gefesselt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gegen 05.00 Uhr wurden alle Beteiligten nach und nach vom Kontrollort entlassen.

Die Ermittlung der mutmaßlichen Ladendiebe aus dem Kreis der Beschuldigten dauert an.

PM der PI Braunschweig vom 23.02.2017

 

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Cuxhaven/Bremervörde (Niedersachsen): Einbrecher werfen Felsbrocken und Beute auf Verfolger – Polizisten verhindern schweren Unfall

Bildquelle: Polizei

In der Nacht auf den heutigen Mittwoch (22.02.2017) brachen noch unbekannte Täter gegen 1:15 Uhr in einen Raiffeisenmarkt in der Ortschaft Spieka in der Gemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven ein. Um in den Markt zu gelangen, schlugen sie mit einem Stein eine rückwärtige Scheibe ein. Die Täter entwendeten mehrere Gartengeräte der Marke „Stihl“ und flüchteten mit einem dunklen Opel vom Tatort. Dank eines aufmerksamen Zeugen stellten Polizeibeamte den Fluchtwagen kurz darauf auf der A 27 in Höhe der Anschlussstelle Debstedt fest. An dem Wagen, der in Richtung Bremen raste, waren HB- Kennzeichen angebracht, die ebenfalls in der Ortschaft Spieka gestohlen worden sind. Um ihre Verfolger loszuwerden, warfen die Täter bei extrem hohem Tempo mehrere Felssteine und Diebesgut aus dem Fluchtwagen in Richtung des verfolgenden Polizeifahrzeugs. Dem versierten Fahrer des Polizeifahrzeugs gelang es, den teils über 20 Kilo schweren Hindernissen bei strömendem Regen und einer gefahrenen Geschwindigkeit von über 200 km/h in der Dunkelheit auszuweichen.

An der Anschlussstelle Hagen verließen die Täter die A 27 und rasten in Richtung der Ortschaft Wittstedt weiter. Dabei fuhren sie teilweise weiterhin mit über 200 „Sachen“ durch die Ortschaft. Um unbeteiligte Verkehrsteilnehmer und sich selbst nicht zu gefährden, mussten die Beamten die Verfolgung abbrechen. Doch damit endet der Sachverhalt noch nicht. Gegen 3:30 Uhr meldete ein aufmerksamer Lkw-Fahrer einen brennenden Pkw in einer Nebenstraße der B 74 bei Brillit im Landkreis Rotenburg (Wümme). Polizeibeamte des Polizeikommissariats Bremervörde suchten daraufhin den Brandort zwischen den Ortschaften Brillit und Kuhstedt auf. Der brenndene Pkw stand in der Hegebuschstraße, an die mehrere Feldwege angrenzen, die nach Brillit und möglicherweise auch in Richtung Altwistedt führen. An dem Wagen waren CUX-Kennzeichen angebracht, die im Mai 2016 in Beverstedt im LK Cuxhaven entwendet worden waren. Die Polizisten vermuteten, dass der aufgefundene Opel mit der aktuellen Fahndung nach einem Einbruch in einen Raiffeisenmarkt im LK Cuxhaven in Zusammenhang stehen könnte und informierten ihre Kollegen. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Die B 74 musste für die Dauer der Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr Brillit am Einsatzort vorübergehend gesperrt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Tätern machen können, sich bei der Polizei in Cuxhaven zu melden (Tel.: 04721 / 5730). Insbesondere wer Angaben rund um den Auffindeort des brennenden dunklen Opel machen kann oder wem Gartengeräte der Marke „STIHL“ (u.a. Motorsense, Motorsäge, Strauchschere, Laubbläser) „von privat“ angeboten werden, die aus dem Einbruch stammen könnten, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Möglicherweise haben Anwohner in der Ortschaft Spieka in der Nacht zum heutigen Mittwoch oder auch schon die Tage zuvor verdächtige Beobachtungen am Raiffeisenmarkt oder umzu gemacht. Auch diese Hinweise könnten für die Ermittlungen von großem Interesse sein.

PM der PI Cuxhaven vom 22.02.2017

Allgemein Deutschland Ekelattacke Physische Gewalt Verbale Gewalt

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): Betrunkener Schläger in Polizeigewahrsam

Am Dienstag, gegen 21.45 Uhr kam es in einem Getränkemarkt an der Soltauer Straße zu einem Übergriff eines Betrunkenen auf einen Mitarbeiter des Marktes. Dabei schlug der 35-Jährige grundlos auf das Opfer ein, nachdem er in ein Regal gefallen war und ihm aufgeholfen wurde. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den Mann in Gewahrsam und brachten ihn nach Soltau in die Zelle. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,7 Promille. Nachdem er zunächst kooperativ war, schlug seine Stimmung plötzlich um. Die Beamten mussten massive Beleidigungen auf sexueller Basis über sich ergehen lassen. Bei einem Toilettengang urinierte er provokativ auf den Boden. Außerdem schlug der Mann um sich und schubste. Dabei traf einen 23-jährigen Polizisten im Gesicht. Nachdem er weitere zehn Minuten in der Zelle randalierte kam er zur Ruhe. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 22.02.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Lüneburg (Niedersachsen): Betrunkener Autofahrer stoppt Lkw – als Polizeibeamter ausgegeben – Fahndung erfolgreich

Erfolgreich konnte die Polizei mit mehreren Streifenwagen in der Nacht zum 22.02.17 einen betrunkenen Autofahrer stoppen und zur Wache nach Lüneburg verbringen. Der 28 Jahre alte Fahrer eines Pkw BMW hatte gegen 02:30 Uhr auf der BAB 39 im Bereich Winsen/Radbruch einen 48 Jahre alten Fahrer eines Lkw Daimler „ausgebremst“ sich mit eingeschalteten Warnblinkern vor den Lkw gesetzt. In der Folge stieg der 28 Jahre alte Lüneburger aus und gab sich al Polizeibeamter in zivil aus. Auf die Frage des Lkw-Fahrers nach dem Dienstausweis, gab der betrunkene BMW-Fahrer an „doch kein Polizist zu sein“ und fuhr auf der Autobahn weiter. In Bereich Lüneburg-Nord, bei der Pferdehütte, konnte der BMW dann gegen 02:45 Uhr durch mehrere Streifenwagen gestoppt werden. Der Lüneburg verweigerte in der Folge einen Alkoholtest und war äußerst aggressiv und unkooperativ. Darüber hinaus beleidigte er den Beamten, so dass Strafverfahren wegen Nötigung, Amtsanmaßung, Trunkenheit im Straßenverkehr und Beleidigung gegen den Lüneburger eingeleitet wurden. Parallel stellten die Beamten den Führerschein des Mannes sicher.

PM der PI Lüneburg / Lüchow-Dannenberg / Uelzen vom 22.02.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Rhüden (Niedersachsen): Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr mit anschließendem Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten

Am 20.02.2017, gegen 19.15 Uhr, gab ein 27-jähriger Mann aus Rhüden an, dass er von einem PKW mit Osteroder Kennzeichen auf dem REWE Parkplatz in Rhüden im Ausfahrtbereich angefahren worden sei. Der PKW sei nach dem Zusammenprall weitergefahren. Im Anschluss an der Sachverhaltsaufnahme durch die eingesetzten Polizeibeamten schlug und trat der 27-Jährige plötzlich um sich, so dass ein 55-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Weiterhin beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und beschädigte den Funkstreifenwagen derart, dass es auf der Motorhaube zu leichten Eindellungen kam und die Frontscheibe zersplitterte. Außerdem wurde der Außenspiegel beschädigt. Dadurch entstand ein Schaden in Höhe von ca. 600 Euro.

Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 22.02.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Lüneburg (Niedersachsen): Nach Ruhestörung in Polizeigewahrsam – renitente Frau leistet Widerstand und beleidigt Polizeibeamte

Zu einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Kreideberg wurde die Polizei in den Nachtstunden zum 21.02.17 gerufen. Eine 25 Jahre alte Frau hatte bereits zum wiederholten Male in ihrer Wohnung ruhestörenden Lärm verursacht, so dass gegen 01:15 Uhr die Polizei erscheinen musste. Gegenüber den Beamten war die junge Frau äußerst aggressiv und griff in der Folge einen Beamten vorsätzlich an. Darüber hinaus beleidigte die 25-Jährigen mehrere Beamten. Sie wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten über Nacht in Polizeigewahrsam genommen. Entsprechende Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Beleidigung wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg / Lüchow-Dannenberg / Uelzen vom 21.02.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bad Gandersheim (Niedersachsen): Zwei Northeimer randalieren beim Karneval / Rettungswagen beschädigt und Polizisten beleidigt

Nach dem fröhlichen Karnevalsumzug am Samstagnachmittag musste die Polizei zweimal auf dem Festgelände am Schützenweg einschreiten. Gegen 18.50 Uhr randalierte ein angetrunkener 17 jähriger Northeimer, der ohne Grund mehrfach gegen einen Rettungswagen der Rettungsbereitschaft des DRK Kalefeld trat und mit Fäusten auf die Karosse einschlug. Da er sich auch gegenüber den einschreitenden Polizisten äußerst aggressiv verhielt, sie massiv beleidigte und wiederholt um sich schlug, wurde er in Gewahrsam genommen. Der Schaden am Rettungswagen, Schrammen und Dellen, wird auf ca. 500.- Euro geschätzt. Kurz vor halb acht kam es zu einem erneuten Einsatz. Ein 21-jähriger Northeimer hatte vor dem Festzelt auf mehrere Gäste eingeschlagen und diese leicht verletzt. Nach der Tat flüchtete er, die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung.

PM der PI Northeim / Osterrode vom 20.02.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Osnabrück (Niedersachsen): 53-Jähriger attackiert und bespuckt Bahnmitarbeiter – Bundespolizist als Rassist beleidigt

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG ist am Sonntagabend von einem 53-Jährigen im Osnabrücker Hauptbahnhof attackiert worden. Der wohnsitzlose Mann hatte zuvor mit einem Textmarker zwei Fahrausweisautomaten der DB AG im Hauptbahnhof Osnabrück beschmiert. Den auf den Vorfall aufmerksam gewordenen Mitarbeiter der DB AG beleidigte, bespuckte und bedrängte er sofort. Der aggressive Mann schlug dem 44-jährigen Servicemitarbeiter gegen die Brust. Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Einer der zwischenzeitlich verständigten Bundespolizisten wurde zudem als „SS-Scherge“ beleidigt. Das anschließend durch den Mitarbeiter ausgesprochene Hausverbot ignorierte der alkoholisierte Mann (1,29 Promille) mehrfach. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem 53-jährigen afghanischen Staatsangehörigen ein Platzverweis erteilt. Strafrechtliche Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und Beleidigung wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 20.02.2017

Allgemein Bedrohung Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Schortens (Niedersachsen): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstag gegen 02.45 Uhr soll ein 23-jähriger aufgrund seines alkoholisierten Zustandes von einem Bediensteten aus einer Schortenser Diskothek verwiesen werden. Unvermittelt schlägt der junge Mann mit seinen Fäusten um sich. Ein zweiter Angestellter kommt zu Hilfe und wird ebenfalls angegangen. Bis zum Erscheinen der Polizei wird der junge Mann vom Sicherheitsdienst festgesetzt. Beim Eintreffen der Polizei will der Täter auch diese angehen. Zunächst versucht er einem eingesetzten Beamten eine sogenannte Kopfnuss zu verpassen. Auch das Anlegen von Handfesseln versucht der junge Mann zu verhindern. Er soll dann in den Streifenwagen verbracht werden und springt dabei gegen die geöffnete Tür. Von dieser prallt der Täter dann rücklings zusammen mit dem ihn begleitenden Beamten nach hinten auf das Straßenpflaster. Mehrere Polizisten verbringen den Täter dann in den Streifenwagen. Während der Fahrt zur Gewahrsamszelle speit der Täter in den Streifenwagen und in Richtung eines Beamten. Den Rest der Nacht durfte der junge Mann dann in einer Zelle verbringen. Das er die Beamten aufs übelste beleidigt und bedroht hat, sei hier nur noch am Rande noch vermerkt.

PM der PI Wilhelmshaven / Friesland vom 19.02.2017