Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Walsrode (Niedersachsen): Renitenter Jugendlicher

Am Samstagmorgen, den 17.11.2018, wurde die Polizei gegen 00.35 Uhr zu einer Körperverletzung in die Lange Straße in Walsrode gerufen. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass es neben einem Körperverletzungsdelikt und einer Beleidigung auch zu einer Sachbeschädigung durch den 17jährigen Walsroder gekommen ist. Nach Beendigung der Sachverhaltsaufnahme kam es dann ca. eine Stunde später zu einem Folgeeinsatz, bei dem der alkoholisierte Jugendliche zunächst durchsucht werden sollte. Hierbei schlug er dann in Richtung einer Polizeibeamtin und versuchte im weiteren Verlauf die Polizeibeamten zu bespucken und zu treten. Aufgrund der Alkoholisierung und der weiterhin starken Aggressivität gegenüber der Polizei wurde er kurzfristig zur Polizeiwache Soltau verbracht. Nach weiterer Abklärung des körperlichen Zustands konnte der Jugendliche dann wieder entlassen werden. Den Jugendlichen erwarten nun Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Heidekreis vom 18.11.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Südbrookmerland (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Am Samstag, gegen 01:00 Uhr, wird einem 24-jährigem Mann der Zutritt zu einer Discothek in Südbrookmerland durch das Sicherheitspersonal verweigert. Der Mann gibt rechtsradikale Parolen von sich und verhält sich aggressiv. Er steht deutlich unter Alkoholeinfluss. Die eingesetzten Polizeibeamten werden von ihm durch Gesten und Worte beleidigt. Mehrere eingeleitete Strafverfahren sind die Folge.

PM der PI Aurich / Wittmund vom 18.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Oldenburg (Niedersachsen): Trunkenheit im Verkehr

Im Verlaufe der Samstagnacht kam es zu drei Verkehrsdelikten in Verbindung mit Alkohol. Eine 23jährige führte ihren Pkw mit 1,24%, so dass ihr Führerschein seitens der Polizei beschlagnahmt wurde. Eine 26jährige Fahrradfahrerin wurde mit einem Wert von 1,68% kontrolliert. Sie leistete bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen Widerstand, so dass sie erst nach einigen beruhigenden Worten der aufnehmenden Beamten nach Hause verbracht werden konnte. Ein 20jähriger Fahrradfahrer querte mit 0,5% am Schloßwall an der Lichtsignalanlage die Straße, obwohl die Ampel für den bevorrechtigten Autofahrer bereits grün zeigte. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Fahrradfahrer verletzt wurde und stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste.

PM der PI Oldenburg-Stadt / Ammerland vom 18.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Goslar (Niedersachsen): Gefährdung des Straßenverkehrs

Am Freitagabend, um 20:38, sollte ein 56-jähriger britischer Staatsangehöriger einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Er befuhr mit seinem Pkw Kia die Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Bad Harzburg. Mehrfache Haltesignale wurden durch ihn ignoriert. Auch setzte er mehrfach unvermittelt seine Fahrt fort oder wendete sein Fahrzeug, nachdem er angehalten hatte. Zudem kam es zu einer Gefährdung eines Polizeibeamten, als der Fahrzeugführer auf diesen zufuhr und der Polizeibeamte sich nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Erst unter Hinzuziehung von mehreren Streifenwagen konnte der Fahrzeugführer gestoppt werden. Der Grund für seine waghalsige Flucht lag in seiner hohen Alkoholisierung. Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Zudem verbrachte der Brite die Nacht im Polizeigewahrsam.

PM der PI Goslar vom 17.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Melle (Niedersachsen): In Westerhausen Polizisten angegriffen

Ein 20-Jähriger hat in der Nacht zu Freitag in Westerhausen, im Anne-Frank-Ring, zunächst die Eingangstür eines Wohnhauses beschädigt und dann hinzugerufene Polizeibeamte angegriffen. Der betrunkene Mann wurde von den Beamten mit zur Dienststelle genommen. Er agierte hoch aggressiv, beleidigte die Polizisten und griff sie tätlich an. Selbst in der Zelle beruhigte er sich nicht, so dass er später in eine psych. Klinik eingeliefert wurde. Gegen den 20-jährigen aus Bocholt wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand eingeleitet.

PM der PI Osnabrück vom 16.11.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt

Einbeck (Niedersachsen): Missbrauch von Notrufen endet in Gewahsamzelle

OT Immensen, Donnerstag, 15. November 2018, 01.28 Uhr.
Eine 56-jährige Frau wählte mehrmals den Notruf 110, spielte dann laute Musik ab und legte danach wieder auf. Als die dann eingesetzte Polizeistreife aus Einbeck mit der Verursacherin vor Ort sprechen wollte, drohte sie zunächst damit, die Polizeibeamten mit einem Gewehr zu erschießen. Danach drohte sie, mit einer Axt aus dem Haus kommen zu wollen, um die eingesetzten Polizeibeamten damit zu erschlagen. Nach Eintreffen von weiteren Polizeikräften aus Northeim, gelang es den Polizeikräften dann, die Frau zu überwältigen und festzunehmen. Bei diesem Zugriff wurde ein eingesetzter Polizeibeamte leicht verletzt. Nach ärztlicher Begutachtung wurde die stark alkoholisierte Frau anschließend dem hiesigen Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung zugeführt.

PM der PI Northeim/Osterode vom 15.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Nordhorn (Niedersachsen): Polizeibeamter von Fahrrad geschubst

Am Mittwochabend wurde ein 59-jähriger Polizeibeamter von einem 20-jährigen Syrer leicht verletzt. Der junge Mann und sein 23-jähriger Begleiter sollte durch zwei zivile Fahrradstreifen einer Personenkontrolle unterzogen werden. Als die Beamten die Männer an der Alten Synagogenstraße ansprachen und sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, schubste der 20-jährige einen der Polizisten vom Fahrrad. Der 59-jährige stürzte und verletzte sich leicht an der Hand. Die Männer ergriffen anschließend die Flucht. Der Angreifer konnte wenig später von einer weiteren Streifenbesatzung gestellt und festgenommen werden. Auch sein Begleiter wurde schnell ermittelt und kontrolliert. Als Grund für Angriff und Flucht gaben die beiden an, zur Kontrollzeit einen Joint geraucht zu haben. Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 15.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Ergänzung zur ersten Pressemeldung – der 334. Zeteler Markt ist zu Ende, die Polizei zieht Bilanz

Am Montag, 12.11.2018, waren nach Veranstaltungsende keine veranstaltungstypischen Straftaten auf dem Veranstaltungsgelände zu verzeichnen.

Am Mittwoch, 14.11.2018, begann der Markt bereits um 08.00 Uhr morgens mit dem traditionellen Viehmarkt.

Während am Tag eine ausgelassene Volksfeststimmung herrschte, spitzte sich die Lage, bedingt durch den erheblichen Alkoholkonsum, ein wenig zu, so dass es im Tagesverlauf vermehrt zu veranstaltungstypischen Straftaten kam.

Gegen 14.30 Uhr schlug ein alkoholisierter 19-Jähriger mit der Faust die Scheibe einer Diskothek ein. Die Polizei erteilte dem Heranwachsenden einen Platzverweis und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Etwa zwei Stunden später wurde eine junge Frau durch einen Glaswurf am Kopf verletzt und musste medizinisch versorgt werden. Der Verursacher wird derzeit noch gesucht.

Im Rahmen einer zeitgleich stattfindenden körperlichen Auseinandersetzung in selbiger Lokalität wurde einer anderen jungen Frau mit einer Glasflasche ein Zahn ausgeschlagen. Auch hier erteilten die einschreitenden Beamte gegenüber den Tätern Platzverweise und leiteten Verfahren ein.

In den Abendstunden kam es vermehrt zu weiteren veranstaltungstypischen Straftaten.

Gegen 22:20 Uhr wurden bei der Schlichtung einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen die eingesetzten Polizeibeamten durch einen Unbeteiligten angegriffen und am Revers gepackt. Dieser leistete daraufhin weiter Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass auch dieser Verursacher einen Platzverweis erhielt.

In drei Fällen nahmen die Beamten zur Durchsetzung der Platzverweise und Verhinderung weiterer Straftaten die Personen in Gewahrsam.

Gegen 20.30 Uhr wurde durch den Rettungsdienst ein stark alkoholisierter Jugendlicher angetroffen. Der Jugendliche war nicht mehr wegefähig und musste in eine Klinik gebracht werden.

„Unsere polizeiliche Einsatzkonzeption mit dem Vorhalten und Zeigen starker Kräfte hatte ihre Wirkung“, betont Stefan Satthoff, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Varel.

„Die Anzahl der polizeilichen Einsätze bei einem Fest dieser Größenordnung ist doch eher als gering einzustufen.“

Der Polizei wurden bislang 18 Körperverletzungen, eine Sachbeschädigung, ein Diebstahl, eine Beleidigung und ein Widerstand gegen Polizeibeamte bekannt. Am Mittwoch waren insgesamt 46 Beamte/-innen eingesetzt.

„Der reibungslose Ablauf lag vor allem aber auch an der guten Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten, der Gemeinde, der Polizei und den Schaustellern!“

PM der PI Wilhelmshaven / Friesland vom 15.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Hameln (Niedersachsen): Vor der Polizei geflohen – Polizei nimmt sog. „Reichsbürger“ nach Verfolgungsjagd fest

Ein sog. „Reichsbürger“ wurde durch Beamte des Polizeikommissariat Bad Pyrmont festgenommen, nachdem der Mann versucht hatte, sich einer Verkehrskontrolle durch Flucht zu entziehen.

Am Dienstagabend (13.11.2018) führten Polizeibeamte Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der B1 in Groß Berkel durch. Gegen 21.55 Uhr wurde ein BMW mit einem Handlasermessgerät gemessen, der mit überhöhter Geschwindigkeit die Hamelner Straße in Richtung Hameln befuhr.

Ein Beamter gab dem Fahrzeugführer – bei dem in der Dunkelheit nicht erkennbar war, ob es sich um einen Mann, oder eine Frau handelte – ein Anhaltesignal, das jedoch ignoriert wurde. Der Fahrzeugführer fuhr unbeirrt weiter in Richtung Hameln.

Die Polizeibeamten brachen ihre Geschwindigkeitsmessung daraufhin umgehend ab und folgten dem BMW.

Anhand des abgelesenen Kennzeichens konnte festgestellt werden, dass der Pkw außer Betrieb gesetzt war und die Kennzeichen ihre Gültigkeit verloren hatten. Zudem wurde den Beamten per Funk mitgeteilt, dass der Halter des Fahrzeugs ein sog. „Reichsbürger“ sei, mit dem es in der Vergangenheit schon mehrere Polizeieinsätze gegeben habe.

Auf der Straße Berkeler Warte in Klein Berkel gaben die Beamten dem Fahrzeugführer – deutlich sichtbar für diesen – ein Anhaltesignal. Das Anhaltesignal wurde missachtet und der BMW bog zunächst in den Grasbrink ein und fuhr dann weiter in Richtung B83. Im Bereich der Talstraße wurde der Pkw mit 100 km/h (vom Tacho abgelesen) gefahren. Die Polizisten folgten dem Fahrzeug jetzt mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn.

Kurz vor der Einmündung zum Märchengrund fuhr der Fahrzeugführer plötzlich derart langsam, dass die Beamten ihn überholen konnten. Sie stellten ihren Streifenwagen quer zur Fahrbahn und brachten den Fahrzeugführer so dazu, anzuhalten.

Durch die Polizeibeamten konnte nun festgestellt werden, dass der BMW von einer männlichen Person gesteuert wurde. Weitere Personen befanden sich nicht im Fahrzeug.

Als die Beamten ausstiegen, um den Mann zu kontrollieren, öffnete dieser sein Fahrerfenster und schrie die Beamten an. Dann fuhr er mit quietschenden und durchdrehenden Rädern los und setzte seine Flucht, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, durch Ohr und Groß Berkel bis in einen Ortsteil von Groß Berkel fort.

Während der Verfolgungsfahrt fuhr der Mann zeitweise schneller als 170 km/h und mit mehr als 100 km/h durch Ortschaften hindurch. In Groß Berkel, in Höhe eines Geldinstitutes an der Dorfstraße, fuhr er mit weiterhin stark überhöhter Geschwindigkeit an einer Personengruppe vorbei. Ob es zu einer Gefährdung der Personen kam, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.

Beim Verlassen der Ortschaft überholte der flüchtende Fahrzeugführer mehrere Fahrzeuge in gefährdender Weise.

Der Fahrzeugführer beendete seine Flucht an der Wohnanschrift des Halters des BMW. Der Mann sprang aus dem Fahrzeug und lief in Richtung Wohnhaus. Noch vor Erreichen des Grundstückes konnte er durch die eingesetzten Beamten ergriffen, zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert werden.

Der Mann weigerte sich den Beamten gegenüber seinen Namen zu nennen. Ausweispapiere konnten bei ihm nicht aufgefunden werden. Unterstützungskräfte der Polizei Hameln kannten den Mann jedoch von vorangegangenen Einsätzen. Sie identifizierten ihn als den 59 Jahre alten Halter des BMW.

Gegen den sog. „Reichsbürger“ lag ein Haftbefehl vor, er wurde festgenommen. Den haftbefreienden Betrag wollte der 59-Jährige nicht bezahlen. Er wurde daraufhin einer Haftanstalt zugeführt. In dem bei der Flucht genutzten BMW konnten die Beamten einen Baseballschläger griffbereit neben dem Beifahrersitz feststellen, außerdem ein Einhandmesser und Tierabwehrspray in der Ablage seiner Fahrertür.

Der Festgenommene wird sich nun wegen weiterer Straftaten verantworten müssen, u.a. wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und der Urkundenfälschung (die Kennzeichen waren manipuliert). Zudem liegen Verstöße gegen das Pflichtversicherung- und Kraftfahrzeugsteuergesetz, sowie gegen das Waffengesetz vor. Dazu kommen die Geschwindigkeitsverstöße.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann während seiner Flucht, Personen gefährdet hat, sucht die Polizei Hameln (Tel.: 05151/933-342) die Personengruppe, die sich um kurz nach 22:00 Uhr auf dem Gehweg vor dem Geldinstitut an der Dorfstraße in Groß Berkel aufhielt.

PM der PI Hameln-Pyrmont / Holzminden vom 14.11.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Oldenburg (Niedersachsen): Schüsse auf Bushaltestelle – Polizei ermittelt 29-jährigen Tatverdächtigen

Nach mehreren Schussabgaben auf eine Bushaltestelle an der Ammerländer Heerstraße hat die Polizei am Dienstagabend die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Der Vorfall wurde der Polizei gegen 23.30 Uhr über Notruf gemeldet. Zwei 21- und 22-jährige Männer hatten an der Bushaltestelle auf den Bus gewartet. Sie schilderten, dass sie zunächst zischende Geräusche und unmittelbar darauf Einschläge an der Glassfassade der Bushaltestelle direkt hinter ihnen wahrgenommen hätten. Auf einem Balkon an der gegenüberliegenden Seite der Ammerländer Heerstraße sei eine Person mit einem Luftgewehr erkennbar gewesen.

Beamte konnten wenig später in der betreffenden Wohnung zwei 23 und 29 Jahre alte Männer antreffen; der 29-Jährige erklärte, die Schüsse zuvor abgegeben zu haben. Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten im Wohnzimmer eine Luftdruckwaffe. Der 29-Jährige zeigte sich uneinsichtig, äußerst aggressiv und beschwerte sich über die Maßnahmen der Polizei. Er sei Mitglied in einem Schützenverein gewesen und daher im Recht, behauptete der Mann. Die Beamten stellten die Waffe sowie aufgefundene Munition sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Oldenburg – Stadt / Ammerland vom 14.11.2018