Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Diepholz (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte / Zwangseinweisung

Gegen 13.00 Uhr am gestrigen Montag erhielt die Polizei den Hinweis auf begangene Straftaten und den dazugehörigen Täter. Dieser 31 jährige Mann sollte sich am Krankenhaus in der Eschfeldstraße aufhalten. Die eintreffenden Polizisten konnten die Person in der Zufahrt zum Krankenhaus antreffen.Im Rahmen der Identitätsfeststellung rastete der Mann aus und ging auf die Polizisten los, schlug und prügelte auf sie ein. Unter Anwendung von Zwang konnte er überwältigt und gefesselt werden. Der Mann stand augenscheinlich unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss und wurde zunächst der Polizeiwache zugeführt. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte die Polizei eine kleine Menge Drogen beschlagnahmen. Nach einer durchgeführten Blutprobe und Absprache mit den zuständigen Behörden, wurde der 31 Jährige in eine Psychiatrie zwangsweise eingeliefert.

PM der PI Diepholz vom 26.04.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Leer (Niedersachsen): Aggressives Pärchen attackiert Polizisten – Bundes- und Landespolizei im Einsatz

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein aggressives Duo im Alter von 15 und 19 Jahren hat am späten Sonntagabend – kurz vor Mitternacht – eine Streife der Bundespolizei im Bahnhof Leer attackiert. Ein Beamter wurde durch den Vorfall verletzt.

Die augenscheinlich minderjährige 15-jährige Jugendliche und ihr 19-jähriger Freund waren zuvor durch Bundespolizisten im Bahnhof kontrolliert worden. Das aus Papenburg stammende Pärchen reagierte sofort aggressiv, mitgeführtes Gepäck wurde vor die Füße der eingesetzten Beamten geworfen. In dem Gepäck konnten geringe Mengen Marihuana aufgefunden werden.

Während der polizeilichen Maßnahmen mussten die Beamten immer wieder zahlreiche Bedrohungen und Beleidigungen aus dem umfangreichen Repertoire des Pärchen zur Kenntnis nehmen. Während der Durchsuchung des 19-Jährigen in einer Räumlichkeit des Bahnhofes versuchte die 15-Jährige immer wieder – durch „Anspringen“ eines Beamten – die polizeilichen Maßnahmen zu stören.

Zwischenzeitlich hinzugezogene Beamte der Polizei Leer unterstützten daraufhin die Bundespolizisten im Bahnhof Leer. Nach Abschluss der Durchsuchung wurde dem 19-Jährigen die Weitereise gestattet. Ab diesem Zeitpunkt reagierte der lautstarke 19-Jährige nach dem Motto „Gute Freunde darf niemand trennen“ äußerst aggressiv. Durch Drohgebärden und Einnehmen einer entsprechenden Boxerhaltung versuchte der Mann die Beamten zu beeindrucken. Auch die Androhung einer zwangsweisen Durchsetzung eines Platzverweises konnte den 19-Jährigen nicht davon abhalten, sich im weiteren Verlauf massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren. Selbst nachdem der junge Mann gefesselt worden war, beruhigte er sich zunächst überhaupt nicht.

Zwischenzeitlich hatte die 15-jährige zudem versucht, ihren Freund zu unterstützen und die Beamten angegriffen. Die junge Frau wurde noch in der Nacht von ihrem Vater von der Wache der PI Leer/Emden abgeholt. Der 19-Jährige konnte auch wenig später weiterreisen. Der verletzte Beamte der Bundespolizei erlitt Schürfwunden an einer Hand, weiterhin schmerzten ein Knie sowie ein Schienbein. Er verblieb dienstfähig.

Beide Personen erwarten nun umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 02.05.2016

Allgemein Deutschland Respektlosigkeit

Winsen (Niedersachsen): Fahrraddieb gefasst; Kinder stören Polizei bei der Arbeit

Symbolfoto
Symbolfoto

Am Samstag Nachmittag hat ein 14-Jähriger in der Winsener Innenstadt das Fahrrad eines 12-Jährigen entwendet. Im Rahmen der Fahndung durch den Vater des 12-Jährigen hat dieser das Fahrrad auf dem Luhe-Spielplatz wiedergefunden; der 14-Jährige fuhr damit. Der Jugendliche wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Während der polizeilichen Maßnahmen störten ca. 15 Jugendliche und Kinder die Polizisten bei der Arbeit, beschossen sie gar mit einem Fußball. Der Fußball wurde vorübergehend eingezogen. Die Polizei ist fassungslos angesichts derart fehlgeleiteter Kindererziehung.

PM der PI Harburg vom 02.05.2016

Allgemein Bedrohung Beleidigung Bespucken Bewerfen Deutschland mit Waffe/gef. Gegenstand Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Osnabrück (Niedersachsen): Randale nach Fußballspiel / Fußballchaoten beschäftigen Polizeikräfte

Rund um die Drittligapartie des Vfl Osnabrück gegen die U23 von Werder Bremen gab es gestern viel zu tun für Landes- und Bundespolizei. Rivalisierende Fangruppierungen gingen in Osnabrück am Altstadtbahnhof aufeinander los. Außerdem suchten Werder-Fans wiederholt die Konfrontation mit den Polizeikräften.

Aufgrund eines Fanprotests der Bremer Fußballfans gegen die Spielansetzung der Bundesligabegegnung von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart, waren auch mehrere Ultragruppierungen aus Bremen zur Drittligabegegnung der Werder-Amateure nach Osnabrück gereist.

Nachdem die Hinreise von rund 320 bahnreisenden Bremer Fans und das Fußballspiel überwiegend friedlich verliefen, kam es nach dem Spiel zu mehreren Auseinandersetzungen.

Für die unproblematische Rückfahrt nach Bremen wurde eigens ein Regionalexpress auf Gleis 1 am Hauptbahnhof bereitgestellt. Allerdings lehnten die Werder-Fans strikt ab in den Zug einzusteigen, blockierten mehrfach das Schließen der Türen und verhinderten die Abfahrt des Zuges durch das Ziehen der Notbremse.

Erst nach der Zusammenziehung von Einsatzkräften der Landes- und Bundespolizei, konnte der Regelzug der Deutschen Bahn in Richtung Bremen mit rund 40 Minuten Verspätung abfahren. Aufgrund des Verhaltens einiger Fußballchaoten wurde der Zug zum Schutz anderer Bahnreisender und der friedlichen Fans durch Einsatzkräfte der Bundespolizei bis nach Bremen begleitet.

Eine weitere Gruppe von rund 20 Werder-Fans, die mit der NordWestBahn in Richtung Bremen fahren wollte, suchte ebenfalls die Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Man versuchte nach den Polizeibeamten zu treten und zu schlagen, außerdem wurden die Polizisten bespuckt und mit einer Flasche beworfen.

Im Hauptbahnhof Osnabrück kam es durch die Fußballanhänger zu mehreren versuchten Körperverletzungen, diversen Beleidigungsdelikten sowie Widerstandshandlungen gegen die Polizeikräfte.

Wenig später ereignete sich im Bahnhof Osnabrück Altstadt eine heftige körperliche Auseinandersetzung zwischen dort wartenden Angehörigen der Osnabrücker Ultraszene und Bremer Ultras, die dort mit einem Zug der NordWestBahn durchfuhren. Jeweils 15 Personen der jeweiligen Gruppierungen lieferten sich untereinander eine wüste Prügelei.

Bei 13 Osnabrücker Ultras wurden die Personalien noch vor Ort festgestellt. Nach der Ankunft der NordWestBahn in Vechta wurden bei den 15 Bremer-Fans die Personalien festgestellt. Die Bundespolizei veranlasste außerdem die Videoauswertung des entsprechenden Zuges. Wegen dieses Vorfalls wurden unter anderem Ermittlungen wegen Landfriedensbruch eingeleitet.

Nach Ankunft der meisten Fußballanhänger mit dem Regionalexpress im Hauptbahnhof Bremen wurde bekannt, dass in einem Waggon die Deckenverkleidung an zwei Stellen eingeschlagen wurde.

Beim Verlassen des Hauptbahnhofs wurde zudem kurzfristig ein Zivilbeamter der Bundespolizei von einer Gruppe eingeschlossen und mehrfach hin- und her gestoßen sowie nach ihm getreten.

Als ein zweiter Beamter in zivil ihm zur Unterstützung kam, wurde auch er von verschiedenen Personen gestoßen, so dass er zu Boden stürzte. Der Beamte verletzte sich leicht, konnte aber im Dienst verbleiben.

Weil beide Bundespolizisten zudem persönlich bedroht wurden, wurde auch hier ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und Bedrohung eingeleitet.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 01.05.2016

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Hohenhameln (Niedersachsen): Widerstand

Eine 22-jährige Hildesheimerin führte einen Pkw im öffentlichen Verkehrsraum, obwohl sie stark unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand (1,2 o/oo). Beim Verbringen zur Dienststelle und während der Entnahme der Blutprobe kam es zu aktiven Widerstandshandlungen. Hierbei wurden die eingesetzten Beamten leicht verletzt.

PM der PI Salzgitter vom 01.05.2016

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland

Emden (Niedersachsen): Beleidigung/Verstoß gegen das BtmG

Ein 20jähriger, betrunkener Mann beleidigte eine Streifenbesatzung der Polizei mit Worten und durch das Zeigen der erhobenen Mittelfinger auf dem Neuen Markt. Daraufhin wurde der Mann durch die Polizeibeamten angesprochen und aufgefordert sich auszuweisen. Als er dem Nachkommen wollte und seine Geldbörse aus der Tasche holte, fielen zwei Klemmbeutel mit Marihuana aus der Geldbörse. Der weiterhin aggressiv auftretende Mann wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Weiterhin erwarten ihn Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Leer / Emden vom 01.05.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Braunschweig (Niedersachsen): Eintracht-Anhänger verletzen drei Polizeibeamte

Teilweise erheblich verletzt wurden drei Polizeibeamte durch Eintracht-Anhänger im Vorfeld der Zeitliga-Begegnung zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Nürnberg am Samstagmittag (30.04.2016).

Die beiden Täter gehörten zu einer Personengruppe, die sich auf dem Weg ins Stadion befand und von Beamten der Bereitschaftspolizei überprüft werden sollte. Der Kontrolle versuchten sich die Männer jedoch gewaltsam zu widersetzen. Dabei wurde ein Beamter durch einen Ellbogenstoß im Gesicht verletzt. Die beiden anderen Einsatzkräfte trugen Hautabschürfungen bzw. eine erhebliche Knieverletzung davon. Sie mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden.

Beide Täter wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Braunschweig vom 30.04.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Winsen / Luhe (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte – Zeugenaufruf

Zeugenaufruf_NDSAuf dem Bahnsteig in Winsen kam es am Mittwoch, gegen 12.15 Uhr zu einem Widerstand gegen einen Polizeivollzugsbeamten, der hierbei leicht verletzt wurde. Der unbekannte Täter hatte sich zuvor im Metronom Hamburg-Uelzen auf der Toilette eingeschlossen, als die Zugbegleiterin die Fahrkarten kontrollieren wollte. Ein 37-jähriger Polizeibeamter, der im Zug zugegen war, wollte der Zugbegleiterin Amtshilfe bei der Personalienfeststellung leisten. Als sich die Toilettentür im Bahnhof Winsen öffnete, versuchte der Unbekannte sofort, aus dem Zug zu flüchten. Der Polizeibeamte ergriff den Mann, stürzte hierbei jedoch am Bahnsteig zu Boden und wurde verletzt. Der Unbekannte rannte über den Bahnsteig und mehrere Gleise davon. Der verletzte Polizeibeamte und hinzu gerufene Fahndungskräfte verfolgten den Mann, konnten ihn aber nicht mehr aufgreifen. Seine Spur verlor sich auf den privaten Gartengrundstücken an der Straße Viehhallenweg.

Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: ca. 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, südosteuropäisches Erscheinungsbild, sprach Hochdeutsch, hatte kurzes, dunkles Haar eine kräftige Statur, war bekleidet mit einer schwarzen Hose, schwarzer Jacke und einem roten Kapuzensweatshirt.

Die Polizei Winsen bittet Zeugen, die den Flüchtigen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 04171/7960 melden.

PM der PI Harburg vom 28.04.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Salzgitter (Niedersachsen): Polizeibeamten beleidigt und bespuckt

Am Donnerstagvormittag wurden Polizeibeamte während eines Einsatzes auf dem Klesmerplatz von einem 18-jährigen Mann mehrfach beleidigt. Außerdem spuckte der 18-Jährige einem Beamten auf die Diensthose.

PM der PI Salzgitter vom 27.04.2016

Beleidigung Deutschland Schlagen Widerstand

Lüneburg (Niedersachsen): Widerstand und Beleidigung gegen bzw. von Polizeibeamten

Am Freitag gegen 18:00 Uhr sollte ein anl. zweier Einbruchsdelikte vorl. festgenommener 22-jähriger Mann aufgrund vorliegender Haftbefehle in die JVA Lüneburg überführt werden. Auf dem Weg vom Polizeigewahrsam zum Funkstreifenwagen griff der junge Mann die beiden eingesetzten Beamten an und schlug mit den Fäusten nach ihnen. Die Angriffe wurde gekonntert und der junge Mann fixiert. Die nun folgende Beleidigungsarie wurde mittels Strafanzeige geahndet und der junge Mann schlussendlich in die JVA Lüneburg überführt.

PM der Polizei Lüneburg vom 24.04.2016