Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Verletzt

Göttingen (Niedersachsen): Auseinandersetzung bei Demonstration “Gegen den Krieg in Gaza” – Beamtin durch Schlag leicht am Kopf verletzt

In der Göttinger Innenstadt haben sich am Samstagnachmittag (19.07.14) insgesamt rund 600 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto “Gegen den Krieg in Gaza” beteiligt. Noch bevor sich der Aufzug in Bewegung setzte, kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Teilnehmern dieser Versammlung und Teilnehmern einer Gegenkundgebung von Angehörigen der linken Szene. Bei anschließenden Rangeleien wurde eine Polizeibeamtin am Kopf verletzt. In Anbetracht der zu diesem Zeitpunkt unübersichtlichen Situation ist der genaue Geschehensablauf noch unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 15.25 Uhr hatten sich auf dem Marktplatz zunächst ca. 300 Demonstrationsteilnehmer eingefunden, erste Redebeiträge fanden statt. Nur wenige Minuten später wurde beim Einsatzleiter der Polizei eine aus ca. 50 Teilnehmern bestehende Gegenkundgebung angezeigt. Der Teilnehmerkreis setzte sich nach derzeitigen Erkenntnissen aus Angehörigen der linken Szene zusammen.

Noch während die Einsatzleitung der Polizei mit dem Versammlungsleiter der “Gaza-Demo” die Details zum weiteren Ablauf erörterte, wurden aus der Gegenkundgebung heraus mehrere israelische Nationalfahnen gezeigt. Hierdurch provoziert, entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern der “Gaza-Demo” und Teilnehmern der Gegendemo.

Um eine weitere Eskalation zu verhindern, wurden beide Gruppierungen daraufhin von der Polizei getrennt und zurückgedrängt. Nur kurz danach drängten nach Schätzung der Einsatzleitung jedoch rund 50 Teilnehmer der Demo “Gegen den Krieg in Gaza” in die Rote Straße und versuchten, den Teilnehmern der Gegendemo die Fahnen, die diese weiterhin provozierend hochhielten, zu entreißen. Dabei kam es nach derzeitigen Erkenntnissen aus der Gruppe der “Gaza-Demo” heraus zu körperlichen Übergriffen gegen die Teilnehmer der Gegendemo.

Die Einsatzkräfte mussten schließlich vereinzelt den Schlagstock einsetzten, um die Fortsetzung der Übergriffe zu unterbinden. Während der unübersichtlichen Rangeleien zwischen beiden Gruppierungen wurde eine Einsatzbeamtin der Bereitschaftspolizei durch einen Faustschlag am Kopf getroffen und leicht verletzt.

Im weiteren Verlauf konnte die Polizei die beiden Versammlungen räumlich voneinander trennen.

Hinweise auf Verletzte in den Reihen der Versammlungsteilnehmer liegen derzeit nicht vor.

Gegen 15.50 Uhr setzte sich die “Gaza-Demonstration” dann vom Markt aus in Bewegung. Während der anschließenden Marschroute durch mehrere Straßen den Innenstadt blieben weitere Zwischenfälle aus. Bei Erreichen des Groner Tores war der Aufzug auf rund 600 Teilnehmer angewachsen. Im Anschluss an eine kurze Abschlusskundgebung erklärte der Versammlungsleiter die Demo gegen 17.20 Uhr am Gänseliesel für beendet. Die Teilnehmer verließen anschießend in Kleingruppen den Markt.

Die Gegenkundgebung hatte sich zuvor in Richtung der Roten Straße entfernt und in deren Verlauf ebenfalls in Kleingruppen aufgelöst. Die Versammlung war gegen 16.00 Uhr vom Versammlungsleiter beendet worden.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.

PM der PI Göttingen vom 19.07.2014

Aggressiv Beleidigung Deutschland Widerstand

Buchholz (Niedersachsen): Körperverletzung/Widerstand/Beleidigung und Urkundenfälschung

Symbolfoto

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Am Samstagabend kam es in Holm-Seppensen im Kleiberweg zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines Rettungssanitäters. Dieser war zuvor gerufen worden, um einem betrunkenen Jugendlichen zu helfen. Der 17-jährige Jesteburger gab dem 28-jährigen Buchholzer Sanitäter eine Kopfnuss auf die Oberlippe. Die hinzugerufenen Polizeibeamten beleidigte der 17-Jährige und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde eine HVV-Karte vorgefunden, die zwar das Lichtbild des Jesteburgers enthielt, jedoch auf einen anderen Namen ausgestellt war. Gegen den Jesteburger wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Urkundenfälschung eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 20.07.2014

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Nordholz/Wanhöden (Niedersachsen): Start des Deichbrandfestivals

Das zehnte Deichbrand-Festival startete am Donnerstag, 17. Juli 2014, wie von Veranstalter und Sicherheitsbehörden erwartet, gut gelaunt und friedlich. Der Anreiseverkehr verlief am Vormittag überwiegend störungsfrei. In den Mittagsstunden nahm der Verkehr deutlich zu, so dass es ab 13 Uhr in den Ortschaften Nordholz, Altenwalde und Wanhöden zeitweise zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Die Verkehrssituation auf der Autobahn blieb weitestgehend problemlos. Auf kurzfristige Stausituationen wurde mit Rundfunkdurchsagen und alternativen Abfahrtmöglichkeiten reagiert. Am Abend kam es aufgrund von überfüllten einzelnen Parkplätzen gelegentlich zu Rückstaus. Erfreulich: Im Anreiseverkehr wurde lediglich ein Auffahrunfall ohne Verletzte dokumentiert.

Ein junges Paar aus Frankreich, das mit drei Hunden in einem Wohnmobil angereist war, erhielt einen Platzverweis des Veranstalters. Im Laufe des Abends kehrten die beiden auf das Gelände zurück und verursachten wieder Streit auf dem Wohnmobilparkplatz. Bei der Sachverhaltsaufnahme wurde ein Beamter von einem der Hunde durch Bisse verletzt. Zudem leisteten die 21-Jährige und ihr 23-jähriger Begleiter heftigen Widerstand. Das Paar und dessen Hunde wurden über Nacht in Polizeigewahrsam genommen. Das Festival ist für sie zu Ende.

Vereinzelt wurden bei der Polizei gestohlene oder in Verlust geratene Handtaschen und Rucksäcke gemeldet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang verstärkt darauf hin, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

Am Sonntagnachmittag wird die Polizei eine vorläufige Bilanz des Festivals veröffentlichen.

“Wir wünschen allen Festivalbesuchern weiterhin viel Spaß. Feiert schön und passt auf Euch auf”, so Polizeisprecherin Anke Rieken von der Polizeiinspektion Cuxhaven.

PM der PI Cuxhaven Wesermarsch vom 18.07.2014

Allgemein Deutschland Kopfstoß Widerstand

Uslar (Niedersachsen): Nach Raub eines Handys Angriff auf Polizeibeamte

Am 16.07.2014, gegen 22.00 Uhr, schlug ein bereits Polizei bekannter Täter in der Straße Meinteweg in Uslar auf ein 49-jähriges männliches Opfer ein und entwendete dabei dessen Handy. Der stark angetrunkene Täter konnte vor Ort durch Polizeibeamte des Polizeikommissariats Uslar angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei der Festnahme setzte sich dieser zur Wehr und versetzte einem der eingesetzten Beamten einen Kopfstoß in das Gesicht. Der Täter wurde am Donnerstag, 17.07.14, dem Amtsrichter in Northeim vorgeführt, welcher einen Haftbefehl erließ.

PM der PI Northeim/Osterrode vom 18.07.2014

Allgemein Bedrängen Deutschland Gefährden Widerstand

Wahrenholz (Niedersachsen): 15-jähriger versuchte bei Flucht mit Kleinkraftroller Funkstreifenwagen abzudrängen

Symbolfoto

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Im Rahmen von Zweiradkontrollen sollte am Abend des 18.07.2014 ein Kleinkraftrad auf der Straße “Im Syke” in Wahrenholz angehalten werden. Der 15-jährige Fahrer des Kleinkraftrades, welches u.a. kein Versicherungskennzeichen und keine Außenspiegel besaß, beschleunigte jedoch sein Fahrzeug und versuchte sich durch Flucht einer Kontrolle zu entziehen. Der 15-jährige beschleunigte sein Kleinkraftrad auf über 50 km/h und drängte mehrmals den FuStW ab, um diesen am Überholen zu hindern.
Zusammenstöße mit dem Kleinkraftrad konnten nur durch Vollbremsungen und Ausweichmanöver des Funkstreifenwagens in die Gegenfahrbahn verhindert werden. Hierbei kam es zu Fastzusammenstößen des Funkstreifenwagens mit geparkten Pkw. Anschließend nutzte der Rollerfahrer unter anderem auch den Fußweg für seine Flucht, wobei er mehrmals ohne zu Bremsen andere Straßen passiert. Hierbei kam es zum Glück zu keiner Gefährdung Unbeteiligter. Der 15-jährige konnte später überholt und gestellt werden. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für den Kleinkraftroller war und diesen ohne Erlaubnis seines Vaters, welcher Eigentümer des Fahrzeugs ist, genutzt hatte. Weiterhin bestand für
das Fahrzeug, welches erhebliche Mängel aufwies, kein Versicherungsschutz. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Widerstand
gegen Polizeibeamte, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Nötigung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das
Pflichtversicherungsgesetz, sowie der unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs, ermittelt. Weiterhin erwartet ihn ein Bußgeld von 90 Euro und mindestens 1 Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg wegen der Inbetriebsnahme des extrem mangelhaften Kleinkraftrades.

 

Allgemein Bedrohung Beleidigung Deutschland Gefährden

Königslutter (Niedersachsen): Polizei verfolgt Citroën-Fahrer – Zeugen gesucht

Zeugenaufruf_neutral_kleinWegen Trunkenheit im Verkehr, wegen Bedrohung und wegen Beleidigung muss sich ein 48 Jahre alter Citroën-Fahrer aus der Samtgemeinde Heeseberg verantworten. Der 48-Jährige flüchtete am Dienstagabend mit seinem Fahrzeug vor einer Verkehrskontrolle in Schöningen über die Bundesstraße 244 nach Esbeck, wo ihn Beamte der Polizei Schöningen schließlich stoppen konnten. Im Verlauf der Überprüfung beleidigte und bedrohte der 48-Jährige die Beamten mehrmals. Daher legten die Beamten zu ihrer eigenen Sicherheit dem verbal aggressiven Fahrer Handschellen an.

Begonnen habe der Vorfall um 19.35 Uhr auf der Helmstedter Straße, als die Beamten den 48-Jährigen zu einer Verkehrskontrolle anhalten wollten, da dieser ohne angelegten Sicherheitsgurt fuhr. Daraufhin habe der Fahrer sofort seinen Citroën stark in Richtung stadtauswärts beschleunigt. Über die B 244 wurde die Ortschaft Esbeck erreicht, in der der Fahrer bei Rotlicht die Kreuzung B 244 Einmündung Kreisstraße 23 Ecke Quellenweg passierte.

Mit Blaulicht und Martinshorn folgten die Polizisten dem 48-Jährigen in den Quellenweg und schließlich in die Glückaufstraße, wo der Flüchtige sein Fahrzeug stoppte und ausstieg. Die Beamten bitten, dass sich Zeugen der Verfolgungsfahrt bei der Polizei Königslutter unter Telefon 05353-941050 melden.

Da deutlicher Alkoholgeruch sofort zu erkennen war und der 48-Jährige einen Alkoholtest ablehnte, wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Der 48-Jährige verweigerte auch zunächst die Angabe seiner Personalien, daher wurde sein Fahrzeug durchsucht. Hierbei stellten die Beamten eine große Luftdruck-Pistole im Fußraum des Beifahrersitzes sicher. Weil das das Führen einer derartigen Waffe ohne Waffenschein nicht zulässig ist, muss sich der 48-Jährige zusätzlich wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz verantworten.

PM der PI Wolfsburg vom 16.07.2014

Allgemein Deutschland Gefährden Widerstand

Buchholz/Rosengarten (Niedersachsen): Festnahmen nach Verfolgungsfahrt / Fahrer in Haft

Der am Freitag vorläufig festgenommene norwegische Staatsangehörige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Er war am Samstag einem Haftrichter vorgeführt worden. Nach Überzeugung des Haftrichters besteht Fluchtgefahr bei dem 38-Jährigen. Gegen ihn wird wegen des vorsätzlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall ermittelt. Seine 35-jährige Begleiterin wurde auf freien Fuß gesetzt.

Die Beamten konnten im Fahrzeug Spuren sichern, die auf einen Drogentransport hindeuten. Auch hierzu laufen die Ermittlungen noch. Weitere Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden.

PM der PI Harburg vom 14.07.2014

Aggressiv Deutschland Gefangenenbefreiung Schlagen Verletzt Widerstand

Goslar (Niedersachsen): Widerstand geleistet

Zeugenaufruf_neutral_kleinAm Sonntagmorgen, gegen 06.46 Uhr, ergaben sich Hinweise auf eine Trunkenheitsfahrt durch den Fahrer eines bekannten Fahrzeugs. Als die Polizeibeamten die Halteranschrift in der Tilsiter Straße aufsuchten, befanden sich dort bereits mehrere männliche Personen. Aus dieser Gruppe heraus versuchte ein 29-jähriger Goslar die eingesetzten Beamten zunächst daran zu hindern, zur Wohnung des Verdächtigen zu gelangen. Dieser konnte jedoch wenig später dort angetroffen werden. Er lehnte einen freiwilligen Alkoholtest ab und sollte zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Dienststelle gebracht werden. Das wiederum mißfiel dem 29-Jährigen, der daraufhin weiterhin versuchte, auf die polizeiliche Maßnahme einzuwirken. Er erhielt einen Platzverweis, dem er allerdings nicht nachkam, sondern stattdessen weiterhin unbeeindruckt agierte, und wurde nach mehrmaliger Ansprache zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert. Darüber schien wiederum der 30-jährige tatverdächtige Fahrzeughalter nicht erbaut zu sein, der nun seinerseits versuchte, ihn aus dem Gewahrsam zu befreien. Als er daraufhin von den eingesetzten Polizeibeamten zu Boden gebracht wurde, leistete er aktiv Widerstand, schlug einem Beamten, der dabei leicht verletzt wurde, u.a. mit der Faust ins Gesicht und sperrte sich in der Folge vehement gegen das Anlegen von Handfesseln. Beide Personen wurden anschließend zur Polizeidienststelle gebracht, wo sich der tatverdächtige Fahrzeugführer zunächst einer gerichtlich angeordneten Blutprobenentnahme unterzog, und mußten anschließend die Nacht in den Gewahrsamszellen verbringen. Sie wurden nach Ausnüchterung wieder entlassen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet; die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321 339-0 zu melden.

PM der PI Goslar vom 14.07.2014

Allgemein Deutschland Pyrotechnik Verletzt

Oldenburg (Niedersachsen): Friedliche Fußballfeier in Oldenburg +++ Betrunkener schläft im Autokorso hinter Lenkrad ein +++ Acht Leichtverletzte durch Knallkörper

Ganz Oldenburg feierte in der Nacht zu Montag, 14. Juli 2014, den neuen Fußballweltmeister. Während die meisten Feiern friedlich verliefen, gab es einige wenige Personen, die von der Polizei die “Rote Karte” gezeigt bekamen.

Zu Beginn der Übertragung hatten sich rund 7.000 Menschen an der Weser-Ems-Halle vor der EWE-Arena beim Public-Viewing versammelt. 5.000 waren auf dem offiziellen Public-Viewing-Gelände und weitere 2.000 schauten sich die Live-Übertragung vom Weltmeisterschaftsfinale von außerhalb an.

Nach dem Schlusspfiff machten sich die meisten Leute auf den Weg in die Innenstadt. Hier versammelten sich rund 3.000 Menschen am Lappen und auf der “Hertiekreuzung”, einer großen Kreuzung zwischen Staulinie, Staugraben, Moslestraße und Am Stadtmuseum.

Zwei Linienbusse des örtlichen Personennahverkehrs gerieten am Lappan in die jubelnde Menge. Die Busse wurde aufgeschaukelt und mehrere Personen kletterten auf die Dächer. Die Busse konnten nur mit Mühe von den Einsatzkräften aus der Menschenmenge hinausbegleitet werden, nachdem die auf dem Dach befindlichen Personen zu ihrer eigenen Sicherheit aufgefordert wurden, wieder herunter zu klettern.

Wie angekündigt, hat die Oldenburger Polizei mit Unterstützung von Polizeibeamten der Bereitschaftspolizei der Zentralen
Polizeidirektion Niedersachsen, die WM-Feierlichkeiten mit dem richtigen Augenmaß begleitet.

Aber nicht immer konnten die Beamten “ein Auge zudrücken”. Vier Menschen wurden durch einen extrem lauten Knallkörper verletzt und mussten mit Verdacht auf ein Knalltrauma in örtliche Krankenhäuser eingeliefert werden. Durch den lauten Knall wurden auch vier Polizisten leicht verletzt. Sie mussten sich nach dem Einsatz in ärztliche Behandlung begeben.

Für einen 43-jährigen Oldenburger dürfte das WM-Finale unvergesslich bleiben. Der 43-jährige Mann beteiligte sich am
Autokorso rund um die Innenstadt. Als sich die Autokarawane nach längerem Stillstand wieder in Bewegung setzte, blieb sein Fahrzeug gegen 2.00 Uhr auf dem Theaterwall kurz vor dem Julius-Mosen-Platz stehen.

Der Mann war hinter dem Steuer seines Wagens eingeschlafen. Mit dem Kopf auf dem Lenkrad wurde er von der Polizei geweckt und ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,3 Promille. Nach der Blutentnahme und der Sicherstellung seines Führerscheines durfte der Mann später in der Nacht zu Fuß nach Hause gehen.

Um 2.30 Uhr löste die Polizei den Autokorso auf und räumte die Hertiekreuzung. Ab 3.00 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben.

Die Polizei zeigt sich mit dem gesamten Verlauf der Fußballweltmeisterschaft zufrieden. Die Oldenburger haben wieder
einmal gezeigt, dass sie sowohl ausgelassen als auch friedlich feiern können.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 14.07.2014

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Bohmte (Niedersachsen): Betrunkener Jugendlicher flüchtet mit Roller ohne Kennzeichen

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag einen betrunkenen 17jährigen festgenommen. Der Jugendliche versuchte zuvor mit einem nicht versicherten Roller zu flüchten. Gegen 01.55 Uhr fiel der mit etwa 60 km/h fahrende und mit zwei Personen besetzte Roller auf der Bremer Straße einer Streife ein. Die Beamten folgten dem Roller, dessen Fahrer trotz mehrfacher Aufforderung anzuhalten zu flüchten versuchte. Auf der Daimlerstraße wurde der Roller gestoppt und die beiden Unbekannten liefen zu Fuß weiter. Der 17jährige Fahrer wurde jedoch von einem Polizisten eingeholt und festgehalten. Als der zweite Beamte eintraf und dem Jugendlichen Handschellen angelegt werden sollten, wehrte sich dieser erheblich. Bei der Widerstandhandlung wurden sowohl der Jugendliche als auch ein Beamter leicht verletzt. Beide wurden anschließend ambulant ärztlich versorgt. Dem betrunkenen Rollerfahrer, der kein Führerschein hat, wurde zudem eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Osnabrück vom 13.07.2014