Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Nienburg (Niedersachsen): Nienburger soll zwangseingewiesen werden und sorgt für Großaufgebot der Polizei

Mehrere Streifenwagen und polizeiliche Absperrbänder um ein Gebäude am Ende der Langen Straße in Höhe des Spargelbrunnens sorgten am frühen Nachmittag des Mittwoch, 27.05.15, für Aufsehen.

Seitens des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises Nienburg war die Zwangseinweisung eines 34-jährigen Nienburgers geplant. Da man mit Problemen bei der Durchführung rechnete, wurde die Nienburger Polizei zur Unterstützung angefordert.

Als die erste Streifenwagenbesatzung gegen 13.40 Uhr an der Wohnanschrift eintraf, befand sich der Patient in seiner Wohnung und weigerte sich, die Tür zu öffnen. Zudem drohte der Mann mit dem Gebrauch von Schusswaffen und eines Messers.

Durch Kräfte des SEK (Spezialeinsatzkommando)der Polizei konnte der 34-Jährige unverletzt aus der Wohnung geholt werden. Der Nienburger wurde dem Landeskrankenhaus Wunstorf zugeführt.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 27.085.2015

Allgemein Bedrohung Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Stade (Niedersachsen): Pfingstmarkt 2015 in Neukloster – Resümee von Polizei und Rettungsdienst

Am vergangenen Wochenende fand in Neukloster auf dem dortigen Festplatz und den umliegenden Straße mit dem 138. Pfingstvolksfest eines der größten Volksfeste im Norden statt. Ca. 100.000 Besucherinnen und Besucher ließen es sich an den drei Tagen nicht nehmen über die Bundesmeilen zu schlendern oder die Fahrgeschäfte zu testen.

Während des Zeitraums der Veranstaltung wurde die Bundesstraße 73 in Neukloster wieder in jedem Jahr für den Durchgangsverkehr voll gesperrt und der dieser weiträumig umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es dabei nicht.

Die Veranstaltung mit dem großen Besucheransturm stellte die Sicherheitskräfte von Polizei und Rettungsdienst wie auch schon in den vorangegangenen Jahren vor erhebliche Herausforderungen. So mussten über 60 Beamte aus allen Dienststellen der Polizei im Landkreis incl. der Hundefrüher der Polizeidirektion Lüneburg Sonderschichten schiebenund auch ca. 25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vom DRK waren vor Ort eingesetzt. Der Bahnhof Neukloster war mit insgesamt 14 Beamten der Bundespolizei und zusätzlicher Bahnsicherheit besetzt.

Am Samstagnachmittag wurde eine Bollerwagentour von ca. 300 jugendlichen Teilnehmern aus Apensen durch den Neukoster Forst zum Festplatz begleitet ohne dass es dabei zu polizeilichen Einsätzen kam.

Am Sonntagnachmittag strömten ca. 100 Besucher in einem Fußmarsch aus Richtung Jork nach Neukloster, auch dies verlief ohne Störungen. Auf dem Festgelände wurden Jugendschutzkontrollen durch des Fachkommissariat für Jugendsachen der Polizeiinspektion Stade und den Kriminal- und Ermittlungsdienst des Polizeikommissariats Buxtehude durchgeführt. Dabei mussten sich ca. 100 Jugendliche einer Kontrolle unterziehen. Bei 20 von ihnen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Drei Jugendliche mit 1,02, 1,20 und 1,41 Promille wurden ihren Eltern übergeben.

Die Zahl der Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz lagen im niedrigen Bereich, während sich im Vergleich zum Vorjahr die Körperverletzungen auf 10 verdoppelten.

Bei 37 Personen musste die Identität festgestellt werden und zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Bei den durch die Stadt Buxtehude durchgeführten Kontrollen des ruhenden Verkehrs wurden 21 Fahrzeuge, die verkehrsbehindernd abgestellt waren, abgeschleppt.

Insgesamt mussten von Seiten der Polizei 17 Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungen, einem Raub, einen Einbruch in einen Schaustellerwagen, einer Bedrohung, einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, einer Sachbeschädigung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und einer nicht bezahlten Taxifahrt eingeleitet werden.

Der Rettungsdienst musste ca. 50 Einsätze abarbeiten, 15 Personen wurden wegen Verletzungen oder übermäßigem Alkoholgenuss mit dem Rettungswagen abtransportiert.

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung

Lüneburg (Niedersachsen): Graffiti-Sprayer gestellt – junge Männer machten sich an Lüneburger Polizeiwache zu schaffen – Polizeibeamter “greift sich” Täter

Schneller als ein 19-jähriger Graffiti-Sprayer war die Polizei in den Nachtstunden zum 23.05.15. Der junge Mann sowie ein Komplize hatte gegen 04:00 Uhr an drei verschiedene Stellen im Umfeld der Polizeiwache sowie des Behördenzentrums, Auf der Hude, farbige Schriftzüge gesprayt. Im Dienst befindliche Polizeibeamte bemerkten dieses und verfolgten einen der beiden jungen Männer, der mit einem Fahrrad zu flüchten versuchte. Trotz Ansprache setzte der 19-Jährige seine Flucht mit dem Fahrrad fort, konnte jedoch durch einen Beamten “unsanft” gestoppt werden. Bei dem jungen Lüneburger stellten die Beamten in der Folge auch eine entsprechende Spraydose fest. Der 19-Jährige gestand die Tat ein. Parallel stellten die Beamten auch das Mobiltelefon des Täters sicher. Neben dem eingeleiteten Straf-/Owi-Verfahren erwarten den 19-Jährigen sowie seinem Komplizen entsprechende zivilrechtliche Ansprüche bzgl. der Reinigungskosten. Die Ermittlungen bzgl. des zweiten Täters dauern an.

PM der PI Lüneburg vom 26.05.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Goslar (Niedersachsen): Verkehrsunfall

Mit 1,72 Promille Atemalkoholkonzentration verursacht ein 24 jähriger Goslar am Pfingstmontag kurz vor 03:00 Uhr einen Verkehrsunfall, indem er zunächst gegen ein Ortsschild fährt und anschließend mit drei weiteren, geparkten Pkw in Dörnten kollidiert. Dabei verletzt er sich leicht. Bei den Maßnahmen der eingesetzten Polizeibeamten leistet er zudem noch Widerstand. Nach Beendigung aller erforderlichen, polizeilichen Maßnahmen wird er nach Hause entlassen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000,- Euro. Personen sind nicht weiter zu Schaden gekommen. Um 05:28 Uhr indiziert der Unfallverursacher einen weiteren polizeilichen Einsatz, indem er auf das Dach seines dreigeschossigen Mietshauses klettert. Da der Grund, warum er auf das Dach kletterte, nicht zweifelsfrei ersichtlich war, wird neben der Polizei auch ein Notarzt und die Feuerwehr in den Goslarer Stadtteil Jürgenohl beordert. Nach etwa einer Stunde verlässt der junge Mann jedoch unverletzt das Dach und wird in ärztliche Obhut gegeben.

PM der PI Goslar vom 25.05.2015

Allgemein Beleidigung Deutschland Physische Gewalt Schlagen Treten Verbale Gewalt Widerstand

Dannenberg (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand.

Ein 41-jähriger Dannenberger wurde nach begangener Körperverletzung und Sachbeschädigung in seiner Wohnung überprüft. Der alkoholisierte Randalierer beleidigte dabei die Polizeibeamten und -beamtinnen und versuchte sie zu schlagen und zu treten. Der Mann wurde überwältigt und zur Verhinderung weiterer Taten in die Gewahrsamszelle der Polizei verbracht. Die Folge ist ein umfangreiches Strafverfahren.

PM der PI Lüneburg vom 25.05.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Oldenburg (Niedersachsen): Polizeiliche Bilanz für die Oldenbora 2015 im Beachclub Nethen / Gute Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Veranstaltung

Am Pfingstsonntag fand im Beachclub Nethen zum vierten Mal die Oldenbora statt. 10.000 Besucher haben zumeist friedlich und fröhlich der elektronischen Musik gelauscht und haben das gute Wetter tanzend am Sandstrand des Beachclub genossen. Die Verkehrssituation war als entspannt anzusehen. Lediglich der Shuttle-Verkehr durch Taxen, Busse und Privatpersonen sorgte immer wieder für Behinderungen. Hier wurden jedoch schnell alternative Lösungen gefunden. Gegen Abend wurden insgesamt 5 Körperverletzungen aufgenommen. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen, da sie während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme Widerstand geleistet hatten. Erfreulicherweise sind in diesem Jahr bei den Eingangskontrollen des Sicherheitsdienstes keine Drogen aufgefunden worden. Bei Verkehrskontrollen wurden jedoch 5 Personen angetroffen, die vermeintlich unter Drogeneinfluss einen Pkw geführt haben. Außerdem wurden 3 Radfahrer stark alkoholisiert festgestellt. Diese 8 Person mussten sich alle einer Blutentnahme unterziehen. Durch den Zoll wurden ebenfalls Kontrollen durchgeführt. Hier wurden geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden.

Die Durchführung der Oldenbora hat sich mittlerweile in den letzten vier Jahren gut eingespielt. Die Polizei ist mit der guten Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst, dem Sanitätsdienst, der DLRG und dem Veranstalter sehr zufrieden. Im Verlauf der Veranstaltung wurden wiederholt sehr konstruktive Besprechungen mit den Verantwortlichen durchgeführt.

PM der PI Oldenburg vom 25.05.2015

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Pfefferspray Physische Gewalt Verbale Gewalt Widerstand

Emden (Niedersachsen): Beleidigung, Ingewahrsamnahme

Eine Polizeistreife wurde in der Sonntagnacht gegen 22:45 Uhr vom Rettungsdienst um Unterstützung gebeten. Im Bereich des Delfts sei ein 28-jähriger, stark alkoholisierter Mann immer wieder auf die Fahrbahn gelaufen. Nachdem er mehrfach Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten geäußert hatte, versuchte er wiederum, die Fahrbahn zu betreten. Aufgrund seines selbstgefährdenden Verhaltens, war eine Ingewahrsamnahme unumgänglich. Bei dieser zeigte er sich so aggressiv, dass gegen ihn Pfefferspray eingesetzt werden musste. Die Nacht verbrachte er schließlich in Polizeigewahrsam.

PM der PI Leer/Emden vom 25.05.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt verletzt k

Wolfsburg (Niedersachsen): Frau dreht durch – Polizeikommissarin schwer verletzt

Symbolfoto
Symbolfoto

Eine 36 Jahre alte Wolfsburgerin hat am Montagnachmittag bei einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eine 23 Jahre junge Polizeikommissarin schwer verletzt. Die Beamtin ist nach dem Angriff nicht dienstfähig. Bei der Attacke stand die 36-Jährige deutlich unter dem Einfluss von Alkohol und Medikamenten.

Es war am Montagnachmittag, als gegen 14.24 Uhr als der Polizei im Meckauerweg eine Verkehrsunfallflucht gemeldet wurde. Nach Angaben von Beteiligten und Zeugen war ein 36 Jahre alter Mann aus Wolfsburg mit seinem weißen VW Golf auf der Schillerstraße in Richtung Kleiststraße unterwegs, musste vor der Lichtsignalanlage in Höhe Kaufhof verkehrsbedingt warten und wollte anschließend nach rechts abbiegen. Von der Busspur kam plötzlich die 36 Jahre alte Frau aus Wolfsburg mit ihrem blauen VW Golf und fuhr dem weißen Golf in die Seite. Die 36-Jährige kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden, sondern setzte ihre Fahrt fort. Dabei fuhr sie noch auf einen 20 Jahre alten Fußgänger zu, der sie anhalten wollte. Der junge Mann konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Was nun folgte ist schnell geschildert: Die Zeugen hatten sich das Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs notiert und die Beamten ermittelten schnell, wo sie die 36 Jährige finden konnten. Sie suchten die 36-Jährige in ihrer Wohnung auf, fanden den unfallbeschädigten blauen Golf vor der Haustür und konfrontierten sie mit den Vorwürfen. Hierbei trat die junge Frau den Beamten von vorn herein respektlos und aggressiv gegenüber. Sie schrie die Einsatzkräfte an und überzog sie mit übelsten Beleidigungen. Die Beamten bemerkten Alkoholgeruch in der Atemluft der Frau. Ein freiwillig durchgeführter Alkotest brachte stattliche 2,12 Promille an den Tag.

Da die 36-Jährige sehr erregt war und keine vernünftige Klärung vor Ort möglich war, beschlossen die Ordnungshüter, die 36-Jährige mit zur Polizeiwache zu nehmen, wo ihr unter anderem auch eine Blutprobe entnommen werden sollte. Nun drehte die Frau richtig auf, beleidigte weiter die eingesetzten Polizisten, schrie und schlug um sich. Aufgrund des Verhaltens wurde ihr durch die die Polizei zum Zwecke der Eigensicherung die Handfesseln angelegt. Auf der Fahrt zur Dienststelle nahmen die Beleidigungen und Verunglimpfungen weiter ihren Lauf.

Unterwegs versuchte die 36-Jährige weiter unter anderem durch Tritte die sie begleitenden Beamten zu treffen. Hierbei traf sie die 23 Jahre alte Polizeikommissarin derart heftig, dass die junge Polizeibeamtin schwer verletzt wurde. Selbst weitere zur Unterstützung angeforderte Kollegen hatten Schwierigkeiten die 36-Jährige zu bändigen. Der von ihr konsumierte Alkohol und Medikamentencocktail war derart heftig, dass sie für Ansprachen jeglicher Art nicht mehr empfänglich war. Auf der Dienststelle konnte der Frau durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen werden. Der Führerschein der 36-Jährigen wurde beschlagnahmt. Die Polizeikommissarin musste sich im Anschluss im Klinikum Wolfsburg untersuchen lassen und ist seitdem nicht mehr dienstfähig.

PM der PI Wolfsburg vom 26.05.2015

Allgemein Angriff Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Lohne (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, dem 23.05.2015, gg. 05:00 Uhr, kam es in der Keetstraße in Lohne zu einem Vorfall häuslicher Gewalt zwischen einem 35-jährigem und seiner 30-jährigen Lebensgefährtin, die beide unter Alkoholeinwirkung standen. Als die Frau sich aufgrund der Geschehnisse zusammen mit ihrem Kind zu ihren Eltern begeben wollte, wurde sie von ihrem Lebensgefährten massiv daran gehindert. Auch den mehrfachen Aufforderungen der eingesetzten Polizeibeamten kam der 35-jährige nicht nach, so dass er zur Seite gedrängt werden musste. Da er hierbei einen der Beamten anging, wurde er zur Boden gebracht, wobei das Diensthemd eines Polizeibeamten zerrissen wurde. Den Verursacher erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 24.05.2015

 

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Leer (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag musste die Polizei mehrfach den Osseweg wegen einer Ruhestörung anfahren. Gegen 05.15 Uhr sollte der 24jährige Wohnungsinhaber in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er gegenüber den Beamten Widerstand. Er wurde gefesselt und dem Gewahrsam zugeführt. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Ein Strafverfahren sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 24.05.2015