Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Einbeck (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Am 03.12.2016, rief der Betreiber einer Kneipe in der Papenstraße die Polizei und bat um Entfernung eines weiblichen Gastes aus der Lokalität. Die 43 jährige, aus Einbeck stammende Frau, war bereits im Verlauf des Abends mehrfach wegen Pöbeleien aufgefallen und wollte nun nach Aufforderung des Wirtes die Lokalität nicht verlassen. Als die Polizeibeamten die stark alkoholisierte Frau vor die Tür begleiteten, beschimpfte und beleidigte sie diese lautstark. Daraufhin leiteten diese sofort ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau ein. Zudem erhielt sie vom Wirt der Lokalität ein Hausverbot.

PM der PI Northeim / Osterrode vom 03.12.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Bippen (Niedersachsen): 16-Jähriger leistete Widerstand

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein Polizeibeamter wurde am Donnerstagvormittag im Rahmen eines Einsatzes in Bippen von einem Jugendlichen erheblich verletzt.

Aufgrund eines Vorfalls mit dem 16-Jährigen wurde eine Streife der Polizei Fürstenau angefordert. Als die Beamten gegen 11.25 Uhr am Einsatzort eintrafen, lief der junge Mann weg, konnte aber von dem 54-jährigen Beamten eingeholt und festgehalten werden. Dabei schlug und trat der junge Mann mehrfach auf den Polizisten ein und verletzte diesen so schwer, dass der Beamte danach nicht mehr dienstfähig war. Da der junge Mann vermutlich unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde gegen den Täter ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Osnabrück vom 02.12.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Bad Zwischenahn (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt mit Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, den 02.12.2016, fiel Poilzeibeamten des PK Bad Zwischenahn gegen 02:00 Uhr ein PKW auf, der den Langenhof in Bad Zwischenahn in Schlangenlinien befuhr und eine Sperrfläche überfuhr. In der anschließenden Kontrolle konnte Alkoholgeruch bei dem 53jährigen Fahrzeugführer aus Westerstede festgestellt werden. Während der Kontrollmaßnahmen zeigte sich der Fahrzeugführer äußerst ungehalten gegenüber den kontrollierenden Beamten. In der Folge beleidigte er die Beamten und bewarf sie mit seinem Schlüsselbund und einem Atemalkoholtestgerät. Trotz starker körperlicher Gegenwehr konnte der Fahrzeugführer letztendlich überwältigt werden und dem Dienstgebäude des PK Bad Zwischenahn zugeführt werden. Im Zuge der Ingewahrsamnahme wurden die beiden Polizeibeamten leicht verletzt. Auf der Wache des PK Bad Zwischenahn beruhigte sich der Fahrzeugführer und führte einen Atemalkoholtest durch. Dieser Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,31 Promille. Der Fahrzeugführer musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde einbehalten. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Hause entlassen. Gegen den Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet.

PM der PI Oldenburg vom 02.12.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Salzgitter (Niedersachsen): Renitenter Mann leistet Widerstand

Am Dienstagmittag randalierte ein offensichtlich alkoholisierter 67-jähriger Mann in den Räumlichkeiten von TAG. Er schlug mit seinem Gehstock um sich und bedrohte die Anweisenden. Als er aufgefordert wurde die Räume zu verlassen, trat und schlug er um sich. Die eingesetzten Beamten wurden von dem 67-Jährigen beleidigt. Auch hier weigerte er sich die Räumlichkeiten zu verlassen und wehrte sich. Er wurde schließlich von mehreren Polizeibeamten in den Streifenwagen gebracht. Auf der Dienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun ermittelt.

PM der PI Salzgitter vom 30.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

ICE von Braunschweig nach München (Niedersachsen, Bayern usw.): Fans des TSV 1860 randalieren im Zug

Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten und Beleidigungen gegen Reisende, eine kaputte ICE-Scheibe, mehrere Graffiti, Vermüllung und ein entwendeter Notfallhammer – das ist die Bilanz der Rückfahrt von ca. 200 Fans des TSV 1860 nach der Zweitliga-Begegnung gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag (27. November).

Bereits nach Ende des Spiels kam es im Hauptbahnhof in Braunschweig zu Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten bei Fantrennungsmaßnahmen. Während der Fahrt mit dem ICE 693 (Abfahrt 16:58 Uhr) Richtung Fulda verstießen einige der 1860-Fans gegen das Rauchverbot, bepöbelten und beleidigten unbeteiligte Reisende. Anweisungen und Durchsagen des Zugbegleitpersonals wurde kaum Folge ge-leistet. Weiterhin brachten bisher unbekannte Personen aus der Gruppe der Fußballfans drei Graffitis im ICE an. Nach dem Umstieg in Fulda setzten sich die Ordnungsstörungen im ICE 883 Richtung München fort: Hier schlug eine bisher unbekannte Person aus der Gruppe der Fußballfans mit einem Nothammer an eine Fensterscheibe, die daraufhin splitterte. Zudem wurde ein WC verschmiert.

Streifen der Bundespolizei überwachten die Bahnhöfe entlang der Fahrtstrecke. Am Bahnhof in Ingolstadt konnte eine männliche Person identifiziert werden, die ersten Ermittlungen nach tatverdächtig ist, eine Reisende im ICE beleidigt und anschließend bespuckt zu haben.

Bei der Einfahrt des ICE am Hauptbahnhof München über-wachten Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei die Ankunft der TSV 1860-Fans. Bei Kontrollen konnte ein wei-terer mutmaßlicher Straftäter festgestellt werden. Der Mann wird verdächtigt, bei den Widerstandshandlungen im Hauptbahnhof Braunschweig beteiligt gewesen zu sein. In München kam es zu keinen weiteren Störungen. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Diebstahls und aufgrund des Missbrauchs von Notrufen.

PM der BPOLI München vom 29.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Lüneburg (Niedersachsen): Polizei stellt junge Männer nach „Randale“ – Widerstand & Ingewahrsamnahme

Wegen Sachbeschädigung ermittelt die Polizei gegen vier 19, 25, 27 und 34 Jahre alte Lüneburger, die dringend verdächtig sind, in der Nacht zum 29.11.16 eine Scheibe der Bushaltestelle Stadttheater in der Lindenstraße zerstört zu haben. Ein Zeuge hatte die drei Männer gegen 00:45 Uhr bei der Tat beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Beamten konnten die Täter im Bereich Hinter der Saline trotz Fluchtversuch stellen. Die drei Personen zeigten sich in der Folge äußerst uneinsichtig. Dabei leisteten die Männer zum Teil aktiven Widerstand. Der 25-Jährige griff parallel die Beamten mit den Fäusten an, so dass diese Pfefferspray einsetzten. Auch der alkoholisierte 19-Jährige leistete Widerstand, so dass dieser Ingewahrsam genommen werden musste. Parallel leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte gegen die Männer ein.

PM der PI Lüneburg vom 29.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Walsrode (Niedersachsen): Polizeibeamter durch Tritte verletzt

Polizeibeamte wurden am Samstagmorgen, gegen 08.00 Uhr in die Straße Bullerberg in Walsrode gerufen, weil es zwischen Lebenspartnern zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen war. Als der 50-jährige Mann aus der Wohnung verwiesen werde sollte, setze er sich erheblich zur Wehr und musste unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht und fixiert werden. Ein 21-jähriger Polizeibeamter wurde durch mehrere Tritte verletzt. Die Beamten brachten den alkoholisierten Verursacher in die Gewahrsamszelle nach Soltau, wo er seinen Rausch ausschlief. Das Betreten der Wohnung und der Kontakt zu der Frau ist ihm für eine Woche untersagt.

PM der PI Heidekreis vom 28.11.2016

Allgemein Deutschland Ekelattacke Physische Gewalt Verbale Gewalt

Buchholz (Niedersachsen): Alkoholisierter Jugendlicher randaliert in Polizeiwache

Als die Beamten zu einer gemeldeten Schlägerei dreier Jugendlicher gerufen wurden, konnten trotz deren Flucht zwei gestellt werden. Der eine stark alkoholisierte Jugendliche wurde zur Dienststelle gebracht, bei der Fahrt spuckte er mehrfach in den Streifenwagen. Auf der Dienststelle urinierte er in die öffentliche Toilette, beleidigte die Beamten und versuchte kläglich diese zu schlagen.

PM der PI Harburg vom 28.11.2016

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Tostedt (Niedersachsen): Versuchter Totschlag in Flüchtlingsunterkunft – massiver Widerstand gegen die Polizei

Am 27. November 2016, gegen 8:50 Uhr, wurde die Polizei in die Flüchtlingsunterkunft an der Todtglüsinger Straße gerufen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte einen verletzten Bewohner gemeldet. Als die ersten Beamten das Gelände erreichten und auf die Wohnanlage zugingen, stellte sich ihnen ein 28-jähriger Algerier in den Weg und beschimpfte die Beamten lautstark. Die Beamten forderten den Mann auf, den Weg frei zu machen. Daraufhin ergriff der Mann eine Glasscherbe, schnitt sich mehrmals oberflächlich in die eigenen Arme und den Oberkörper und hielt sich die Scherbe an den Hals. Im nächsten Moment richtete der Mann die Scherbe in Richtung der Beamten und griff sie damit an. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein und brachten den 28-Jährigen zu Boden, um ihn zu fesseln. Hierbei wehrte sich der Algerier so heftig, dass insgesamt fünf Beamte leicht verletzt wurden. Ein 40-jähriger Beamter erlitt einen Schlag ins Gesicht und musste später wegen Verdachts auf Nasenbeinbruch im Krankenhaus behandelt werden.

Erst jetzt konnten die Polizisten gemeinsam mit dem Rettungsdienst weiter in das Gebäude vorgehen. Dort fanden sie einen 23-jährigen Algerier mit Stichverletzungen an Brust und Rücken in seinem Bett liegend vor. Der Mann kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Buchholz wo aufgrund akuter Lebensgefahr eine Notoperation durchgeführt werden musste. Ein 22-jähriger Marokkaner wurde unter dem dringenden Tatverdacht, auf den 23-jährigen Algerier eingestochen zu haben, noch in der Flüchtlingsunterkunft vorläufig festgenommen. Der genaue Tatablauf und eine mögliche Motivlage sind noch unklar. Der Zentrale Kriminaldienst hat die Ermittlungen vor Ort übernommen und erste Vernehmungen durchgeführt. Kriminaltechniker sicherten Spuren.

Derzeit ist völlig unklar, warum sich der 28-jährige Algerier den Beamten in den Weg stellte. Der Mann wurde auf der Dienststelle von einem Arzt begutachtet, der die zwangsweise Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie anordnete.

Inspektionsleiter Uwe Lehne sagt zu dem Einsatz: „ich bin froh und stolz, dass meine Beamten in dieser schwierigen Situation so besonnen reagierten. Ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, über eine non-letale Distanzwaffe wie einen Taser nachzudenken. Hätte der Einsatz des Pfeffersprays hier keine Wirkung gezeigt, wäre ein Schusswaffeneinsatz möglicherweise unvermeidbar gewesen.“

PM der PI Harburg vom 28.11.2016

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Salzgitter (Niedersachsen): Personalienangabe verweigert, Beleidigung, Ingewahrsamnahme

Ein 27-jähriger Mann wurde im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes aufgefordert sich auszuweisen. Er verweigerte mehrfach die Herausgabe seiner Personalien und rief den Beamten zu, dass sie verschwinden sollen. Daraufhin wurde er zwecks Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen und zur  Polizeidienststelle gebracht. Hier wurde die Identität festgestellt.

Sein 23-jähriger Begleiter störte die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die eingesetzten Beamten. Der Aufforderung, die Beleidigung zu unterlassen und sich zu entfernen, kam der 23-jährige nicht nach. Daher wurde er zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen und musste den Rest der Nacht in einer Polizeizelle verbringen.

Neben den Kosten hierfür erwartet den 23-jährigen eine Anzeige wegen Beleidigung. Gegen den 27-jährigen wurde eine Anzeige wegen der Nichtangabe der Personalien gefertigt.

PM der PI Salzgitter vom 27.11.2016