Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Helmstedt (Niedersachsen): 24-Jähriger fährt unter Drogeneinfluss

Noch rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden konnte ein 24 Jahre alter Fahrzeugführer am Dienstagmittag in Helmstedt, welcher seinen VW Golf unter Drogeneinfluss führte. Die Polizeibeamten wurden aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf den Golffahrer aufmerksam und hielten ihn daraufhin in der Beendorfer Straße an. Im Rahmen der Verkehrskontrolle zeigte sich der 24-Jährige aggressiv gegenüber den Polizisten und bedrohte diese. Zudem räumte der Helmstedter ein, Drogen konsumiert zu haben. Er wurde im Anschluss zwecks einer Blutentnahme in das Klinikum Helmstedt gebracht. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

PM der PI Wolfsburg vom 15.08.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Hameln (Niedersachsen): Randalierer im Klinikum schlägt Wachmann nieder

Ein Randalierer im Hamelner Sana-Klinikum löste am Dienstagabend (15.08.2017) einen Polizeieinsatz aus.

Ein sehr streitsüchtig auftretender und stark alkoholisierter Mann (33) sollte aufgrund seiner aggressiven Verhaltensweisen wiederholt von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vom Klinikgelände verwiesen werden. Der 33-jährige, in Emmerthal lebende Mann betrat trotz eines bestehenden Hausverbots als Besucher am Abend das Klinikum und folgte dabei dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Von hinten griff der Aggressor den Wachmann an und schlug diesen mit der Faust gegen den Kopf. Verletzt und stark blutend sackte der 55-Jährige zusammen und musste ärztlich versorgt werden.

Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung war nach Eingang des Notrufes schnell vor Ort und konnte den 33-Jährigen vor dem Klinikgebäude antreffen. Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte er sich äußerst aggressiv und provokant. Ihm mussten Handfesseln angelegt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ausnüchterung wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Ein Alkomat-Test ergab einen Atemalkoholwert von über 2,6 Promille.

PM der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 15.08.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Salzgitter (Niedersachsen): Ruhestörung

Die Polizei erhielt am späten Dienstagabend einen Einsatz in die Siegfriedstraße. Dort fühlten sich Anwohner durch einen 53-jährigen Nachbarn in ihrer Nachtruhe gestört. Der Verursacher zeigte sich nicht nur gegenüber den Anwohnern sondern auch den Polizeibeamten uneinsichtig und weigerte sich die Musik leiser zu stellen. Nach mehrmaliger Aufforderung die Nachtruhe einzuhalten wurde die Musik erst heruntergedreht, als die Beamten eine Sicherstellung der Musikanlage androhten. Während der polizeilichen Maßnahmen äußerte sich der 53 Jährige herabwürdigend gegenüber den Beamten und beleidigte diese.

PM der PI Salzgitter vom 16.08.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Vechta (Niedersachsen): Stoppelmarkt

Am Sonntag, 13. August 2017 gegen 22.15 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einer Sachbeschädigung an einem Verkaufsstand. Der 44-Jährige Tatverdächtige widersetzte sich darüber hinaus bei den polizeilichen Maßnahmen.

Am Montag 14. August 2017 gegen 1:20 Uhr ahndeten die Beamten der Polizei eine Ordnungswidrigkeit wegen Urinierens auf dem Veranstaltungsgelänge – neben einen Verkaufsstand. Anschließend beleidigte der 34-Jährige die Beamten mehrfach.

Am Montag, 14. August 2017 gegen 2.00 Uhr stellten die Beamten bei einem Besucher des Stoppelmarktes einen Schlagring sicher, den er führte. Dem 19-Jährigen droht nun ein Strafverfahren.

PM der PI Cloppenburg / Vechta vom 14.08.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Geestland (Niedersachsen): Randalierer auf dem Ortsgemeinschaftsfest in Langen

Ein 30-Jähriger aus Osterholz-Scharmbeck fiel sowohl in der Nacht zu Samstag, als auch zu Sonntag, unangenehm auf dem Ortsgemeinschaftsfest in der Langener Stadtmitte auf. An beiden Tagen provozierte und schubste er Besucher. Hinzugekommene Polizeibeamte sprachen jeweils Platzweise gegen die Person aus.

Diesen kam er allerdings nicht nach. Stattdessen bedrohte und beleidigte die Person die eingesetzten Beamten und wollte auf diese körperlich einwirken. Der 30-Jährige konnte an beiden Abenden zu Boden gebracht und anschließend ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Da er erheblich unter Alkohol- und wohlmöglich auch unter Drogeneinfluss stand, wurden dem Beschuldigten Blutproben entnommen.

PM der PI Cuxhaven vom 13.08.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen): Körperverletzung auf dem Erntefest

Die Polizei Osterholz ermittelt wegen einer Körperverletzung, die am Sonntagnachmittag auf der Osterholzer Straße begangen worden sein soll, gegen einen 15-Jährigen. Der Jugendliche soll hier gegen 15:45 Uhr ein etwa gleichaltriges, unbekanntes Mädchen geschlagen haben. Nachdem ein Zeuge seine Beobachtung der Polizei mitgeteilt hat, eilten die Beamten sofort in die Osterholzer Straße. Das Opfer konnte nicht mehr angetroffen werden, wohl aber der mutmaßliche Täter, der sich auch gegenüber den Polizisten aggressiv und beleidigend zeigte. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, dem er widerwillig folgte. Außerdem wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Mögliche weitere Zeugen und insbesondere das geschlagene Mädchen werden gebeten, sich unter Telefon 04791/3070 bei der Polizei Osterholz zu melden.

PM der PI Verden / Osterholz vom 14.08.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bereich PD Osnabrück (Niedersachsen): Polizeipräsident: Polizeibeamte haben mehr Respekt verdient

Samstagabend, 12. August 2017, 22:30 Uhr. Zwei Polizisten stehen in einer Wohnung in Leer und versuchen einen Streit zwischen einem Pärchen zu schlichten. Aus einem geselligen Abend hat sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, bei der eine 28-jährige Frau mehrfach auf ihren 32-jährigen Freund einschlug. Schon beim Eintreffen der Beamten wendete sich die aggressive Stimmung der Frau sofort gegen die Polizeibeamten, indem sie unmittelbar auf diese losging und angriff. In diesem Fall wurde keiner der Beamten verletzt. Auf der Dienststelle stellte sich später heraus, dass die junge Frau stark betrunken (1,78 Promille) und im Besitz von Amphetaminen war. Auch in Bramsche (Landkreis Osnabrück) randalierte heute Morgen ein 32-jähriger Mann und leistete aktiv Widerstand gegen die eingesetzten Polizei- und Rettungskräfte – zudem beleidigte er sie.

Zwei beispielhafte Situationen wie sie Polizisten mittlerweile fast täglich begegnen: Ein Einsatz eskaliert und endet in einer körperlichen Auseinandersetzung. 488 Fälle mit 955 betroffenen Amtsträgern verzeichnet die Polizeidirektion Osnabrück für das Jahr 2016. 63% der Tatverdächtigen standen unter dem Einfluss berauschender Mittel bzw. alkoholischer Getränke. Somit wurde statistisch im Jahr 2016 jeder dritte Polizeibeamte in der Direktion im Dienst Opfer von Gewalt. Die Anzahl der Fälle stieg landesweit, nachdem im Zeitraum 2013 bis 2015 leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Auffällig: Bei mehr als der Hälfte der in Niedersachsen bekannt gewordenen Fälle, handelt es sich um Widerstandsdelikte. Im landesweiten Vergleich nimmt die Direktion in Osnabrück hier einen Spitzenplatz mit 291 Widerstandsdelikten und einem Anstieg von 17 % im Vergleich zum Vorjahr.

Bernhard Witthaut, Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück: „Fast täglich erreichen mich Meldungen von gewalttätigen Übergriffen auf unsere Kolleginnen und Kollegen. Gehören nicht Respekt und Achtung zu den wichtigsten Säulen in unserer Gesellschaft? Warum nicht auch gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und anderen staatlichen Institutionen?“

Der Polizeipräsident: „Wenn eine konsequente Anwendung und Ausschöpfung des Strafrahmens das Instrument sein soll, mit dem Veränderungen herbeigeführt werden können, ist es doch ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Wir müssen alles daran setzen, dass die, die uns schützen, wieder sicherer arbeiten können.“

PM der PD Osnabrück vom 13.08.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wolfenbüttel (Niedersachsen): Schlägerei in FuZo, Festnahme des Täters

Am frühen Samstagmorgen, 12.08.17, gegen 04.53 Uhr, kam es in Wolfenbüttel, Lange Herzogstraße, Nähe Mühlenstraße zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Hierbei gingen zunächst zwei 30 und 21 Jahre alte Männer gegen eine ca. 10köpfige Personengruppe vor und griffen einzelne Personen darin mittels Schlägen und Tritten an. Dies wurde von einer zivilen Funkstreifenwagenbesatzung beobachtet, die sofort einschritt und die Personen zunächst voneinander trennten. Der 21jährige leistete hierbei erheblich Widerstand und trat noch eine Person in Bauch und Unterleib, während ein Beamter ihn bereits festhielt. Mit angeforderten zwei Streifenbesatzungen als Unterstützungskräfte gelang es die Situation zu beruhigen. Die Sachverhaltsklärung ergab, dass der 21jährige zuvor einen 20 Jahre alten Mann mit einem Messer bedroht hatte und diesen auch verletzt hatte, jedoch nicht mit dem Messer. Weiterhin schlug und trat er auf einen 30jährigen Mann ein, der ebenfalls verletzt wurde. Im Gewahrsam der Polizei wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, da er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand und der Verdacht einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel bestand. Der Täter war bereits zuvor, letztmalig am 09.08.17, durch gleichgelagerte Delikte aufgefallen. Zudem war er als abgelehnter Asylbewerber wegen Straftaten nach dem Ausländergesetz in sechs Fällen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben und verfügt nicht über einen festen Wohnsitz in Deutschland. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig erließ die Richterin am Amtsgericht Wolfenbüttel einen U-Haftbefehl und der Mann wurde der JVA Rennelberg in Braunschweig zugeführt. Die beiden von ihm verletzten Männer begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Der den Täter begleitende 30 Jahre alte Mann schlug nach Zeugenangaben nicht zu, wurde jedoch selber verletzt und dem KA Salzdahlumer Str. in Braunschweig zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Salzgitter vom 13.08.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Leer (Niedersachsen): Körperverletzung mit anschließendem Widerstand

Gegen 22:30 Uhr ist es am Samstag in der Heisfelder Str. zu Streitigkeiten zwischen einem Päärchen gekommen. Eine 28-jährige aus Rhauderfehn schlug und trat mehrfach auf ihren 32-jährigen Freund ein. Als die gerufenen Beamten den Streit schlichten wollten ging die 28-jährige sofort auf die Beamten los und griff diese an. Sie wurde zu Boden gebracht und der Dienststelle zugeführt. Hier wurde ein Alkoholwert von 1,78 Promille festgestellt. Weiterhin war sie im Besitz von Amphetaminen. Die Frau nächtigte bei der Polizei. Gegen sie wurden diverse Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

PM der PI Leer / Emden vom 12.08.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Braunschweig (Niedersachsen): Polizeibeamte mit Schuhen beworfen

Am Samstagmorgen, gegen 03.20 Uhr hatten die Polizeibeamten einen Einsatz in Kralenriede. Eine 23-jährige Frau kletterte über ein Gerüst aufs Dach des Hauses und bewarf die eingesetzten Beamten mit ihren Schuhen, traf sie aber nicht. Bei dem Versuch, sie aus der lebensgefährlichen Situation zu retten schlug und trat sie zielgerichtet nach zwei Polizisten und traf diese im Gesicht. Sie konnte überwältigt und fixiert werden und wurde dem Krankenhaus Salzdahlumer Str. (Psychatrie) zugeführt. Die Polizeibeamten wurden leicht verletzt und sind weiter dienstfähig. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Braunschweig vom 12.08.2017