Tag Archives: Niedersachsen

Aggressiv Allgemein Deutschland Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Friesoythe (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am heutigen Vormittag, gegen 10.15 Uhr, sollte ein 20-jähriger Mann aus dem Saterland aufgrund eines Haftbefehls festgenommen und einer Jugendarrestanstalt zugeführt werden. Der junge Mann hielt sich zu diesem Zeitpunkt in einer Schule in Friesoythe auf. Im dortigen Lehrerzimmer wurde ihm seitens der Polizeibeamten mitgeteilt, dass er nun einer Jugendarrestanstalt zugeführt werden solle. Der 20-Jährige versuchte zunächst zu flüchten. Dabei schlug er auf die eingesetzten Beamten und eine Lehrerin ein. Mit Hilfe von hinzugerufenen Unterstützungskräften konnte der 20-Jährige, der weiterhin die ganze Zeit um sich schlug und trat, fixiert werden. Anschließend wurde er von einer Funkstreifenwagenbesatzung in die Jugendarrestanstalt transportiert. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Widerstand verletzt. Sie erlitten Prellungen. Die Lehrerin blieb nach ersten Angaben unverletzt.

PM der PI Cloppenburg vom 30.09.2014

Aggressiv Allgemein Bedrohung Beleidigung Bespucken Deutschland Widerstand

Oldenburg (Niedersachsen): Frau leistet Widerstand gegen Beamte der Bundespolizei

Am Samstagmorgen hat eine 32-jährige Frau zwei Polizeibeamte der Bundespolizei im Hauptbahnhof (Hbf.) Oldenburg beleidigt und erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet.

Die Streifenbeamten hatten gegen 09:50 Uhr erkannt, wie eine Frau mit ihren nackten Füssen immer wieder gegen das Display eines Fotoautomaten im Hbf. Oldenburg trat.

Als die Polizeibeamtin die Frau auf ihr Tun ansprach, wurde sie sofort mit einer Tirade von Beleidigungen überzogen. Ein sachlicher, verbaler Austausch war nicht möglich. Die Frau wollte sich nicht ausweisen und weitete stattdessen lauthals ihre verbalen Anfeindungen aus.

Als die Oldenburgerin zur weiteren Aufklärung der Sache in Gewahrsam genommen werden sollte, leistete sie zudem erheblichen Widerstand, so dass ihr Handschellen angelegt werden mussten. Dabei bespuckte sie die Beamten und drohte ihnen mit persönlichen Repressalien.

Weil die Frau im weiteren Verlauf einen zunehmend verwirrten Eindruck machte, wurden ein Amtsarzt und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hinzugezogen. Zur medizinischen Versorgung wurde die Einweisung in ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie veranlasst.

Gegen die Frau wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der B-POL Bad Bentheim vom 29.09.2014

Allgemein Beißen Deutschland Verletzt Widerstand

Nienburg (Niedersachsen): Polizei zieht positive Bilanz zum Altstadtfest 2014

“An den vier Tagen kam es zu wenigen Vorkommnissen, die ein polizeiliches Einschreiten notwendig machten”, lautet die Bilanz der Polizeisprecherin Gabriela Mielke.

Bei schönstem spätsommerlichen Wetter fanden bis zu 50.000 Besucher den Weg in Nienburgs Innenstadt und feierten überwiegend friedlich. Ein Ergebnis, das sicher auch auf das polizeiliche Sicherheitskonzept und das gute Zusammenwirken mit dem privaten Sicherheitsdienst zurückzuführen ist.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass bei solchen mehrtägigen Großveranstaltungen mit anlassbezogenen Straftaten und alkoholbedingten Auseinandersetzungen zu rechnen ist. Mit einem angemessenen Kräftekonzept und einer mobilen Wache reagierten die Nienburger Ordnungshüter.

An den vier Tagen wurde der Einsatz- und Streifendienst personell verstärkt. Zusätzliche Polizeibeamte, darunter auch Kräfte von der Bereitschaftspolizei Hannover, waren bei der mobilen Wache eingesetzt und per Fußstreifen unterwegs. “Durch die offene und verstärkte Präsenz war ein schnelles Eingreifen möglich und vieles konnte in den Anfängen geschlichtet werden”, erklärt die Pressesprecherin und ergänzt, dass Auseinandersetzungen frühzeitig durch Besucher und dem Sicherheitsdienst gemeldet wurden.

Besonders in den Nächten kam es zu Ereignissen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten. 55 Mal stellte die Polizei die Identität fest. 17 alkoholbedingte Streitigkeiten und Schlägereien wurden dokumentiert. Acht Personen wurden im hilflosen Zustand aufgegriffen und waren aufgrund überhöhten Alkoholkonsums auf die Hilfe der Polizei angewiesen. 11 Platzverweise mussten erteilt und drei Personen in Gewahrsam genommen werden. In den Nachtstunden griffen die Beamten acht Jugendliche auf und führten sie den Eltern zu. Beschlagnahmt wurde ein als Handy getarnter Elektroschocker, mit dem ein 56-jähriger Hannoveraner am Samstagnachmittag Passanten erschreckte.

“Diverse Fundsachen wurden abgegeben und ein Raub, sechs Diebstähle sowie sieben Körperverletzungsdelikte bis zum Sonntagabend angezeigt”, so Mielke. Nach einer vorangegangenen Körperverletzung kam es zu einer Widerstandshandlung. Hierbei erlitten zwei einschreitende Polizisten Verletzungen durch Bisse in die Hand.

PM der POL Nienburg vom 29.09.2014

 

Allgemein Deutschland Gefährden

Nienburg (Niedersachsen): Amtsbekannter 30-jähriger Liebenauer leistet sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

In den Abendstunden des Freitag, 26.09.14, gegen 21.35 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung in der Waldsiedlung ein Opel Corsa auf. Da den Beamten der Polizei Marklohe bekannt war, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, sollte dieser kontrolliert werden.

Der Wagen war mit drei Personen besetzt und der Fahrer, ein 30 Jahre alter Liebenauer, gab Gas und setzte seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Gewerbegebiete, über unbefestigte Waldwege, die B 214, die Kreisstraße 29 Richtung Pennigsehl fort.

“Auf der Kreisstraße konnte ein Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden PKW gerade noch verhindert werden. Unterwegs wurden diverse Gegenstände, darunter Schlauchstücke und Benzinkanister, aus dem Fahrzeugfenster geworfen. Offensichtlich sollte der Streifenwagen gestoppt und beschädigt werden”, ergänzt Polizeisprecherin Gabriela Mielke.

In der Gemarkung Voigtei verunfallte der Corsa und landete im Graben. Die zwei Insassen, ein 20-jähriger Liebenauer und ein 22 Jahre alter Nienburger, konnten gestellt werden. Auch die beiden sind der Polizei keine Unbekannten. Dem 30-jährigen Fahrer gelang die Flucht zu Fuß. Trotz Absuche mit mehreren Kräften konnte der Liebenauer nicht gefasst werden.

“Im Fahrzeug wurde Einbruchswerkzeug gefunden. Die aus dem Fenster geworfenen Gegenstände weisen auf Kraftstoffdiebstahl hin”, so Mielke. Für was sich der Liebenauer neben Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis noch verantworten muss, werden die weiteren Ermittlungen ergeben müssen.

PM der POL Nienburg vom 29.09.2014

Aggressiv Allgemein Deutschland

Göttingen (Niedersachsen): Auseinandersetzung mit St. Pauli-Fan auf Rastanlage an der A 7

Eine Parkbehinderung war am Sonntagabend (28.09.14) gegen 19.35 Uhr nach derzeitigen Ermittlungen der Auslöser für eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen einem 44 Jahre alten LKW-Fahrer und einem St.Pauli-Fan. Der Brummifahrer aus dem Kreis Pinneberg wurde dabei leicht verletzt. Der Angreifer konnte anschließend im unübersichtlichen Menschengedränge untertauchen. Eine nach ihm eingeleitete Absuche des Raststättengeländes verlief ergebnislos. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

Angaben zu weiteren Verletzten liegen derzeit nicht vor.

Der unbekannte Täter gehörte zu einer Gruppe von ca. 150 St. Pauli-Fans, die auf dem Rückweg von einer Spielbegegnung in Hessen mit ihren drei Reisebussen auf der Rastanlage anhielten.

Ersten Erkenntnissen nach wurde einer der drei Busse hier so behindernd abgestellt, dass der 44 Jahre alte LKW-Fahrer mit seinem Sattelzug nicht weiterfahren konnte. Als der Schleswig-Holsteiner den Fahrer des Busses ansprechen wollte, wurde der Brummifahrer eigenen Schilderungen zufolge sofort von mehreren St. Pauli-Fans u. a. durch Wegdrücken an einer Kontaktaufnahme gehindert. Im weiteren Verlauf wurde er von einem ca. 20 Jahre alten Fan angegriffen und verletzt. Der Brummifahrer informierte die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, hatten die ca. 150 Businsassen inzwischen ihre Fahrzeuge verlassen und sich auf dem Gelände verteilt. Auf die von der Polizei ausgesprochenen Anweisungen reagierten sie unkooperativ und aggressiv.

Um die aufgeheizte Situation unter Kontrolle zu bringen und die erforderlichen Maßnahmen zur Ermittlung des gesuchten Körperverletzers durchführen zu können, zog die Polizei im Laufe des Abends weitere Einsatzkräfte aus den Polizeiinspektionen Northeim/Osterode, Hildesheim, Hameln-Pyrmont/Holzminden, von der Bereitschaftspolizei Göttingen und vom benachbarten PP Nordhessen zusammen. Für die Dauer der polizeilichen Einsatzmaßnahmen wurde die Rastanlage Göttingen-Ost von der Autobahnmeisterei Göttingen für andere Verkehrsteilnehmer von ca. 21.45 Uhr bis gegen 01.00 Uhr gesperrt.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte mussten die Fans unter den Augen von Einsatzkräften einzeln und nacheinander in die Busse einsteigen. Im Rahmen dieser Sichtkontrolle konnte eine 20 Jahre alte Frau als Tatverdächtige zu einer Nötigung ermittelt werden.

Der gesuchte mutmaßliche Körperverletzter blieb aber unentdeckt. Es wird angenommen, dass er sich bereits vor Beginn der Maßnahme abgesetzt und von der Rastanlage entfernt hat.

Die vollbesetzten Busse wurden anschließend von der Polizei bis zur Inspektionsgrenze nach Northeim begleitet.

Polizeidirektor Gerd Hujahn, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Göttingen, der in der Nacht die Einsatzleitung vor Ort übernahm, danke den länderübergreifend zusammenarbeitenden Kräften und lobte deren Einsatzbereitschaft: “Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Ausschreitungen im ‘Fan’-Reiseverkehr ist es ein deutliches Signal, dass die Polizei erkannte Verstöße und Straftaten konsequent verfolgt. Das es durch die Sperrung der Raststätte Unannehmlichkeiten für Rast suchende LKW- und PKW-Fahrer gab, lies sich leider nicht vermeiden, war aber notwendig, um unbeteiligte Personen nicht in Gefahr zu bringen.”

PM der PI Göttingen vom 29.09.2014

Allgemein Beleidigung Deutschland

Langwedel (Niedersachsen): Erneut Streitigkeiten auf dem Ernstefest

Auf dem Ernstefest im Ortsteil Etelsen gerieten in der Nacht auf Sonntag, gegen 2:00 Uhr, ein 23jähriger Mann und eine 17jährige Jugendliche in Streit. Dieser endete schließlich damit, dass der 23jährige seine Kontrahentin schubste, so dass diese mit dem Kopf auf das Straßenpflaster stürzte und sich hierdurch verletzte. Im Anschluß an diesen Vorfall kam es noch zu einem unerfreulichen Anschlußeinsatz für die Verdender Polizei. Ein weiterer 20 jähriger Gast des Erntefestes beleidigte einen der eingesetzten Polizeibeamten. Sowohl gegen 20jährigen, als auch den 23jährigen Mann, wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der Polizeiinspektion Verden / Osterholz vom 28.09.2014

Allgemein Beleidigung Deutschland Widerstand

Lüneburg (Niedersachsen): Polizeibeamte bei Einsatz wegen Hausfriedensbruch beleidigt

Am Freitagmittag fiel ein alkoholisierter 49-jähriger Lüneburger unangenehm in einem Lebensmittelgeschäft auf. Einem ausgesprochenen Hausverbot kam er nicht nach. Er wurde somit von Polizeibeamten aus dem Geschäft geleitet. Hierbei wurden die Beamten schon lauthals von dem Mann beschimpft und wüst beleidigt.

Nachdem er anschließend wieder in das Geschäft wollte, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Er konnte nur unter körperlicher Gewalt zur Polizeiwache gebracht werden. Gegen ihn wird eine Strafanzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Lüneburg / Lüchow-Dannenberg / Uelzen vom 28.09.2014

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Wallenhorst (Niedersachsen): 55-jähriger Polizeibeamter nach Angriff schwer verletzt

Symbolfoto

Symbolfoto

Ein 55-jähriger Polizeibeamter ist in der Nacht zum Samstag bei einem Einsatz im Wallenhorster Ortsteil Hollage schwer verletzt worden. Gegen 03.15 Uhr meldete sich ein Bürger bei der Leitstelle und teilte mit, dass ein Nachbar randaliere. Ein Funkstreifenwagen fuhr daraufhin zum Einsatzort. Als die Beamten im Haus auf den 18-jährigen Randalierer trafen, reagierte dieser höchst aggressiv, so dass die beiden Polizisten das Gebäude zunächst wieder verließen und Unterstützung anforderten. Kurz darauf kam der Randalierer mit einer weiteren Person aus dem Haus und griff den 55-jährigen Polizisten an. Dabei verletzte er den Beamten mit einem zuvor nicht sichtbaren Messer. Nach dem Angriff ging der Täter wieder in seine Wohnung zurück. Zur notfallmedizinischen Versorgung wurde der verletzte Beamte sofort in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Er erlitt eine tiefere Stich-/ Schnittwunde im Bereich der Schulter und befindet sich zurzeit noch in dem Krankenhaus. In der Zwischenzeit trafen weitere Funkstreifen zur Verstärkung ein. Der Täter betrat immer wieder das Treppenhaus und versuchte die dort befindlichen Beamten anzugreifen. Dabei spuckte er die Polizisten auch an. Die Ordnungshüter setzten Pfefferspray ein. In einer günstigen Gelegenheit gelang es ihnen um 05.26 Uhr den amtsbekannten 18-jährigen zu überwältigen und festzunehmen. Das unterdessen alarmierte Spezialeinsatzkommando Niedersachsen kam nicht mehr zum Einsatz.

Dem unter Alkoholeinfluss stehenden Festgenommenen wurde eine Blutprobe entnommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird er dem Haftrichter vorgeführt. Im Rahmen der Auseinandersetzungen und durch den Einsatz von Pfefferspray mussten sich mehrere Polizisten die Augen ausspülen lassen. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

PM der PI Osnabrück vom 27.09.2014

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland

Wolfsburg (Niedersachsen): Alkoholisierter Audi-Fahrer beleidigte Polizisten

In der Nacht zum Dienstag wurde auf einem Tankstellengelände im Stadtteil Wohltberg die Weiterfahrt eines 48 Jahre alten Audi-Fahrers aus Kassel gestoppt. Die Beamten gingen gerade der Ursache einer Alarmauslösung bei der Tankstelle in der Grauhorststraße auf den Grund, als gegen 00.45 Uhr der 48-Jährige mit seinem Audi A5 Cabriolet auf das Gelände fuhr, um sein Fahrzeug zu betanken.

Als die Polizisten den 48-Jährigen aufmerksam machten, dass die Tankstelle bereits geschlossen sei, bemerkten sie, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Der 48-Jährige, der zunächst aufgrund seines Zustandes kein Wort herausbrachte, wurde zunehmend aggressiver und beleidigte die drei eingesetzten Beamten in der Dienststalle schließlich mit Schimpfwörtern. Nach der Blutprobe wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein beschlagnahmt.

PM der POL Wolfsburg vom 23.09.2014

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Fahrraddieb ging in Untersuchungshaft

Am vergangenen Donnerstag (18.09.14) konnten Beamte der Polizei Neu Wulmstorf einen Fahrraddieb vorläufig festnehmen. Der Mann war Zeugen gegen 10 Uhr am Fahrradstand des Gymnasiums aufgefallen, als er an einem Fahrradschloss hantierte. Bei der Fahndung entdeckten die Polizisten den Beschuldigten in einem Gebüsch am Schulsee. Das Fahrrad mit dem aufgeschnittenen Kabelschloss hatte er neben sich abgelegt.

Der Mann verweigerte die Angabe seiner Personalien. Bei der erkennungsdienstlichen Behandlung beleidigte er die Beamten und schlug plötzlich um sich, so dass er gefesselt werden musste. Er kam zunächst in die Gewahrsamszelle.

Mittels der Fingerabdrücke gelang es, denn Mann als einen 54-jährigen polnischen Staatsbürger zu identifizieren. Er war bereits diverse Male wegen Diebstahlsdelikten verurteilt worden und hatte auch schon einige Haftstrafen abgesessen. Die Einreise in das Bundesgebiet war ihm bereits untersagt worden.

Aufgrund der Gesamtumstände stellte die Staatsanwaltschaft Stade einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehles. Dieser wurde durch das Amtsgericht Stade noch am selben Tag erlassen. Der 54-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelt nun, ob er für weitere Diebstähle in Neu Wulmstorf verantwortlich ist.

PM der POL Harburg vom 23.09.2014