Tag Archives: Niedersachsen

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Neuenkirchen (Niedersachsen): Brandstifter leistet Widerstand

Symbolfoto
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In der Nacht von Freitag auf Samstag griff ein alkoholisierter Neuenkirchener in seiner Wohnung seine Lebenspartnerin an. Im Anschluss setzte er Toilettenpapier und Gardinen im Wohnhaus in Brand.

Über das Feuer wurde die Feuerwehr Neuenkirchen informiert. Die zuvor eingetroffenen Polizeibeamten konnten mittels Feuerlöscher den entstehenden Brand in der Wohnung löschen. Der Brandstifter konnte nicht beruhigt werden, sondern er leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und drohte “das Haus in die Luft zu jagen”.

Eine Absuche des Hauses nach Sprengstoff verlief negativ. Der 32-jährige wurde dem Gesundheitsamt vorgestellt und anschließend in die Psychatrie des Heidekreisklinikums Walsrode eingewiesen.

PM der PI Heidekreis vom 01.03.2015

Allgemein Beleidigung Deutschland Verbale Gewalt

Uelzen (Niedersachsen): Streit endet im Polizeigewahrsam

Zu einem Streit zwischen zwei alkoholisierten Gästen kam es in den Nachmittagsstunden des 26.02.15 in einer Kneipe in der Schmiedestraße. Dabei zeigte sich ein 47-Jähriger äußerst aggressiv. Als er auch einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam und er die Polizeibeamten beleidigte, durfte dieser die Zeit bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam verbringen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 27.02.2015

Allgemein Angriff Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Friedland (Niedersachsen): Polizisten mit Pflasterstein angegriffen

Ein 26-jähriger Pakistani, der sich zurzeit als Asylbewerber in der Landesaufnahmebehörde in Friedland aufhält, hat am späten Samstagabend (21.02.2015) versucht, dort eingesetzte Polizisten mit einem Pflasterstein anzugreifen. Bei der Abwehr des Angriffs ist der Randalierer und ein Beamter leicht verletzt worden.

Die Beamten waren gerufen worden, weil der erheblich alkoholisierte Mann Auslöser von wiederholten Streitigkeiten mit anderen pakistanischen Asylbewerbern im Gemeinschaftszimmer der Unterkunft war. Nachdem ihm nach einem polizeilich ausgesprochenen Platzverweis ein anderes Zimmer zugewiesen worden war, griff er vor der Unterkunft unvermittelt nach einem Pflasterstein und wollte ihn nach den Beamten werfen. Er konnte aber überwältigt werden und wurde Aufgrund seines psychisch labilen Gemütszustandes zunächst mit einem Rettungswagen in die ärztliche Obhut einer Göttinger Fachklinik überstellt. Der Beamte war weiterhin dienstfähig.

PM der PI Göttingen vom 23.02.2015

Aggressiv Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt Widerstand

Bad Bentheim (Niedersachsen): Zugbegleiterin mit Bierglas attackiert – Festnahme von zwei Tatverdächtigen im Oldenburger Hauptbahnhof

Auf der Fahrt von Bremen nach Oldenburg ist in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag – kurz nach Mitternacht – eine 43-jährige Zugbegleiterin der Deutschen Bahn AG durch zwei männliche Personen mit einem Bierglas im Gesicht verletzt worden. Die beiden Personen im Alter von 19 und 26 Jahren hatten sich zuvor in der 1.Klasse des ICE 732 ohne Fahrausweise aufgehalten. Im Verlauf der Fahrausweiskontrolle wurde die Zugbegleiterin durch einen der männlichen Personen mit einem Bierglas attackiert und im Bereich des Auges verletzt. Die Täter konnten nach Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Delmenhorst zunächst unerkannt flüchten. Zudem wurde bekannt, dass die beiden Täter in dringendem Tatverdacht stehen, ein Handy eines 60-jährigen Reisenden entwendet zu haben. Die Bundespolizei in Oldenburg konnte schließlich wenig später nach Eintreffen eines Folgezuges gegen 01:09 Uhr die beiden verdächtigen Personen im Oldenburger Hauptbahnhof identifizieren und festnehmen. Die verletzte Zugbegleiterin wurde zwischenzeitlich in einem Oldenburger Krankenhaus ambulant behandelt und ist zunächst bis Mittwoch arbeitsunfähig. Der aggressive 26-Jährige wehrte sich während seiner Festnahme und der anschließenden Durchsuchung stark gegen die polizeilichen Maßnahmen. Die eingesetzten Beamten – insbesondere die weiblichen Polizeikräfte – mussten fast fortlaufend unflätige Äußerungen und Gesten zur Kenntnis nehmen. Auch in der Polizeizelle randalierte der 26-Jährige zunächst weiter. Bei der Durchsuchung der Täter konnten mehrere Mobilfunktelefone aufgefunden werden, deren Eigentumsverhältnisse noch teilweise ungeklärt sind. Auch das im Zug entwendete Handy des 60-jährigen Reisenden konnten die Beamten auffinden. Dem äußerst aggressiven 26-Jährigen wurde zudem eine Blutprobe entnommen. Gegen den 26-jährigen Staatenlosen und 19-jährigen Algerier wurden u.a. umfangreiche Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahls, Beleidigung, Erschleichens von Leistungen sowie Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0441 – 218380 an das Bundespolizeirevier in Oldenburg zu wenden.

PM der B-POL Oldenburg vom 16.02.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Treten Widerstand

Ihrhove (Niedersachsen): Notarzt und Polizeibeamte durch 25-Jährigen angegriffen

In den frühen Morgenstunden des gestrigen Sonntags wurden Polizeibeamte der Polizeiinspektion Leer/Emden zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Helgoländer Straße nach Westoverledingen entsandt. Ein erheblich alkoholisierter, 25 Jahre alter Mann war eine Treppe hinabgestürzt und hatte sich verletzt. Da eine genaue Untersuchung zum Ausschluss von schwerwiegenden Kopfverletzungen zwingend erforderlich war, sollte er im Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mann widersetzte sich jedoch vehement, wehrte sich mit Fußtritten und traf hierbei einen Polizeibeamten. Auch bei der späteren Untersuchung im Krankenhaus blieb der 25-Jährige uneinsichtig und trat dem diensthabenden Notarzt mit der Fuß gegen den Kopf, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Nachdem der renitente und auch verbal ausfallende Patient durch die Polizeibeamten fixiert worden war, beruhigte sich die Situation, sodass er nach den abschließenden Untersuchungen aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte geführt.

PM der  PI Leer/Emden vom 16.02.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Osnabrück (Niedersachsen): Polizei nimmt drei Einbrecher fest

Aufgrund eines Zeugenhinweises konnten am Montag gegen 17.15 Uhr drei litauische Einbrecher festgenommen werden. Die drei Männer im Alter von 31 – 35 Jahren waren bei einem Einbruch in einen Lagerraum an der Hafenringstraße vom Eigentümer überrascht und kurzfristig verfolgt worden. Am Eversburger Bahnhof  und in der Schwenkestraße konnten die drei Männer mit dem Diebesgut (CDs) gestellt und festgenommen werden. Sie leisteten erheblichen Widerstand und beleidigten die eingesetzten Beamten. Den alkoholisierten Einbrechern wurden Blutproben entnommen, sie verbrachten die Nacht in den Zellen bei der Polizei und werden im Laufe des Dienstags einem Haftrichter vorgeführt.

OM der PI Osnabrück vom 24.02.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hannover (Niedersachsen): Demonstrationen auf dem Opernplatz verläuft ohne größere Zwischenfälle

Heute hat es in der Innenstadt Hannovers eine versammlungsrechtliche Aktion der Bewegung “HAGIDA” gegeben. Die Versammlung hat stationär auf dem Opernplatz stattgefunden und ist friedlich verlaufen.

Die Versammlung der Bewegung “HAGIDA” mit 500 avisierten Teilnehmern hatte eine Privatperson am 16.02.2015 als Aufzug bei der Versammlungsbehörde, der Polizeidirektion Hannover, angezeigt. In der letzten Woche fand ein Gespräch zwischen der Behörde und dem Anzeigenden statt, bei dem die Aufzugroute bestätigt wurde. Die polizeilichen Planungen umfassten anschließend ein ähnliches Absperrkonzept wie auch schon bei der Versammlung am 26.01.2015.

Heute Vormittag teilte der Anzeigende telefonisch mit, dass er die Veranstaltung nun stationär auf dem Opernplatz durchführen wolle und auf den angezeigten “Spaziergang” verzichte. Somit reduzierten sich die polizeilichen Sperrmaßnahmen ausschließlich auf den Opernplatz und die angrenzenden Straßen. Gegenversammlungen wurden bei der Versammlungsbehörde nicht angezeigt. Trotzdem zeigte die Polizei eine starke Präsenz am Versammlungsort um die Versammlungsfreiheit sowie einen reibungslosen Verlauf zu gewährleisten und Störungen von außen zu vermeiden. Erkenntnissen aus vergangenen Versammlungen der Bewegung “HAGIDA” zufolge konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Personen aus dem linken Spektrum versuchen würden, die Versammlungsteilnehmer an der Ausübung ihres Rechts zu hindern oder die Versammlung zu stören. An der Versammlung, die um 19:00 Uhr auf dem Opernplatz begann nahmen rund 100 “HAGIDA”-Anhänger teil. Die Veranstaltung verlief wie geplant mit einigen Redebeiträgen und wurde gegen 20:30 Uhr durch den Versammlungsleiter beendet. Im Laufe des Abends kam es an der Ständehausstraße/ Ecke Georgstraße zu einer nicht angezeigten Versammlung, von rund 300 Personen aus dem linken Spektrum. Eine weitere nicht angezeigte Versammlung bildete sich mit etwa 80 Teilnehmern im südlichen Bereich neben der Oper. Im weiteren Verlauf verlagerte sich ein Teil von der Ständehausstraße/ Ecke Georgstraße in Richtung Oper. Bei allen Versammlungen schritten die Einsatzkräfte konsequent ein und gewährleisteten während des Einsatzes eine Trennung der unterschiedlichen Interessengruppen.

Wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetzes (u. a. Vermummungsverbot oder Mitführen von verbotenen Gegenständen auf dem Weg zu den Versammlungen) kam es auf Seiten der Gegendemonstranten wie auch auf Seiten der “HAGIDA”-Anhänger zu Festnahmen. Die Personen wurden temporär im Polizeigewahrsam untergebracht. Beim Einschreiten gab es auf Seiten der Versammlungsteilnehmer der Gegendemonstration im südlichen Bereich der Oper Verletzte durch polizeilichen Pfeffersprayeinsatz. Mehrere Gegendemonstranten griffen einige “HAGIDA”-Anhänger, die die Versammlung verlassen hatten im Bereich des Georgsplatzes an. Ein Opfer wurde in einer Klinik behandelt. Bei Widerstandshandlungen südlich der Oper erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen. Insgesamt zeigt sich der Einsatzleiter, Polizeidirektor Olaf Gösmann, zufrieden mit dem Einsatzverlauf: “Wir haben die im Grundgesetz verbriefte Versammlungsfreiheit gewährleistet. Im Ergebnis ist unser Einsatzkonzept wiederrum aufgegangen. Auch wenn das Resultat mit diversen Festnahmen auf beiden Seiten zeigt, das sich die Teilnehmer nicht an die Vorgaben der Versammlungsbehörde gehalten haben.”

PM der PD Hannover vom 23.02.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Wolfsburg (Niedersachsen): Zwei Pkw-Aufbrecher festgenommen – Täter waren auf Navigationsgeräte aus

Am Dienstagvormittag wurden zwei Pkw-Aufbrecher im Alter von 24 und 21 Jahren in Wolfsburg festgenommen. Den beiden Beschuldigten wird vorgeworfen, aus einem VW Touran ein Navigationsgerät im Wert von 2.500 Euro entwendet zu haben. Zusätzlich versuchte das Duo, einen weiteren VW Golf aufzubrechen, bevor Einsatzkräfte der Verfügungseinheit der Wolfsburger Polizei die Tatverdächtigen festnehmen konnten.

Die Beschuldigten wurden gegen 11.10 Uhr dabei beobachtet, wie sich auf dem VW Parkplatz an der Heinrich-Nordhoff-Straße auffällig zwischen den geparkten Fahrzeugen aufhielten. Bei dem Zugriff der zivilen Fahnder flüchteten die Verdächtigen zunächst. Während der 24-Jährige in der nahen Seilerstraße überwältigt wurde, nahmen Polizisten den 21-jährigen Komplizen an der Kreuzung Heinrich-Nordhoff-Straße Ecke Lessingstraße fest. Der 24-Jährige widersetzte sich der Festnahme. Ein 50-jähriger Polizeioberkommissar wurde leicht verletzt, er erlitt Schürfwunden.

Das zuvor gestohlene Navigationsgerät wurde sichergestellt. Beide Tatverdächtige waren mit einem VW Golf mit litauischem Kennzeichen unterwegs, der offenbar vor der Tat auf einem Parkplatz nahe einem Schnellrestaurant abgestellt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Wolfsburg vom 24.02.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Lüneburg (Niedersachsen): Dieb leistet Widerstand und landet im Gewahrsam

Im Gewahrsam endete der Tag für einen renitenten Dieb im Verlauf des 22.02.15. Ein aktuell in Salzhausen wohnhafter 30-jähriger Algerischer Staatsbürger hatte gegen 08:00 Uhr in einem günstigen Moment versucht am Lüneburger Bahnhof das Laptop eines 25-jährigen Reisenden Armenischen Staatsbürgers zu stehlen. Der junge Mann aus Armenien ertappten den 30-Jährigen und hielt diesen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Der Dieb zeigte sich in der Folge äußerst aggressiv und versuchte mehrere Polizeibeamte auf der Wache u.a. mit einem Stuhl anzugreifen. Ein Richter ordnete daraufhin die Ingewahrsamnahme des 30-Jährigen an, den nun Strafverfahren wegen Diebstahls und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte erwarten.

PM der PI Lüneburg vom 23.02.2015

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Bad Harzburg (Niedersachsen): Widerstand

Zu einer weiteren Widerstandhandlung kam es, als eine 17 jährige Bad Harzburgerin in Gewahrsam genommen werden sollte, nachdem sie einen Suizid angekündigt hatte. Sie wurde dem hiesigen Polizeikommissariat zugeführt. Hier erfolgte eine Blutprobenentnahme.

Über einen  Arzt wurde sie dann in eine Klinik eingewiesen.

PM der PI Goslar vom 15.02.2015