Tag Archives: Niedersachsen

Aggressiv Deutschland Kopfstoß Schlagen Widerstand

Uelzen (Niedersachsen): Verkehrsunfall / Trunkenheit im Verkehr / Widerstand

Am 26.07.2014 gegen 16.00 befuhren ein 47 jähriger Uelzener und eine 66 jährige Uelzerin den Kreisel -Am Königsberg- in Uelzen. Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr der 47 Jährige unvermittelt sehr stark auf das Heck vom PKW der Uelzerin auf. Dabei wurde ihr Fahrzeug in die nächste Kreiselausfahrt gedrückt. Er fuhr aus der nächsten Ausfahrt heraus und ein Stück weiter auf ein Grundstück mit Park-/Stellplätzen. Die Frau fuhr hinterher und sah noch, dass der Fahrer ausstieg und in einem Hauseingang verschwand. Sie stellte ihr Fahrzeug auf dem Grundstück einige Meter vor dem geparkten anderem Fahrzeug ab. Als sie ausgestiegen war, setzte sich der eingeparkte PKW des 47 Jährigen in Bewegung und rollte erneut/wieder auf das Heck der Beteiligten. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000.- Euro. Kurze Zeit später kam der Verursacher wieder aus dem Haus. Als die Frau mit ihm sprechen wollte, stellte sie Atemalkohol fest und rief die Polizei. Als diese eintraf pustete der Fahrer 2,58 Promille. Sein Verhalten wurde den Beamten gegenüber immer aggressiver, sodass man ihm Handfesseln anlegte und zur Dienststelle verbrachte. Bei Fahrtantritt, während der Fahrt und ganz besonders bei der Blutentnahme trat er um sich und versuchte die Beamten mit Kopfnüssen zu verletzen. Da er sich immer noch nicht beruhigte musste er wohl oder übel das Angebot annehmen, bei uns in der Zelle bis zur Ausnüchterung zu nächtigen. Sein Führerschein wurde einbehalten, nun erwarten ihn mehrere Strafanzeigen.

PM der PI Lüneburg / Lüchow-Dannenberg / Uelzen vom 27.07.2014

Allgemein Deutschland Widerstand

Salzgitter (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Salzgitter-Bad, Am Pfingstanger, Altstadtfest, 26.07.2014, 01:30 Uhr: Ein 22-jähriger alkoholisierter Mann leistete im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er in Polizeigewahrsam genommen.

PM der PI Salzgitter vom 26.07.2014

Allgemein Deutschland Widerstand

Hannover (Niedersachsen): Polizei führt Drogenkontrollen in Linden-Nord durch

Heute Abend haben Beamte der Polizeiinspektion (PI) West Kontrollen in der örtlichen Drogenszene an der Grünfläche “Faustwiese” hinter der Walter-Ballhause-Straße durchgeführt. Sie haben mehrere Strafverfahren wegen des Besitzes von und Handelns mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Die PI West geht seit längerer Zeit mit ihren Beamten gegen die Drogenszene in Linden vor. Dazu führt sie regelmäßig gezielte Einsätze gegen vermeintliche Händler und Konsumenten durch. Auch heute sind gegen 18:00 Uhr Fahnder auf einer Grünfläche am Faustgelände unterwegs gewesen.

Nachdem die Ermittler mehrere Drogenhandel beobachtet hatten, nahmen sie – mit der Unterstützung von Einsatzkräften der Zentralen Polizeidirektion – drei mutmaßliche Dealer (19, 28 und 34 Jahre) und vier Käufer (22 bis 36 Jahre) fest. Bei allen Käufern wurden geringe Mengen Marihuana aufgefunden – einer war bereits in seinen PKW VW Bulli gestiegen und muss sich nun zusätzlich in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten.

Bei der anschließenden Absuche des Geländes mit vier Rauschgiftspürhunden, fanden die Beamten weitere 23 Beutel mit Marihuana – davon fünf auf einem Spielplatz.

Der Einsatzleiter, Polizeirat Markus Braun, verfolgt bei den Einsatzmaßnahmen ein konkretes Ziel: “Wir möchten die örtliche Drogenszene durch unsere fortgesetzten Kontrollen verunsichern und eine Verhaltensveränderung bei den Abhängigen erreichen. Der Handel mit und der Konsum von Betäubungsmitteln, insbesondere auf der hier vorhandenen, öffentlich ausgewiesenen Spielfläche für Kinder und in der Nähe einer Kindertagesstätte, ist nicht hinnehmbar. Wir werden auch weiterhin regelmäßig Aktionen durchführen.”

Insgesamt führte der heutige Einsatz zum Auffinden von 30 Gramm Marihuana. Die Beamten leiteten drei Strafverfahren wegen des Handels und sechs wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ein. Zwei kontrollierte Personen müssen sich wegen des illegalen Aufenthaltes in Deutschland und einer davon zusätzlich wegen Widerstand – er hatte nach seiner Festnahme erhebliche Gegenwehr geleistet – verantworten. Der 19-Jährige soll morgen einem Haftrichter vorgeführt werden. Die übrigen Festgenommenen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Hannover vom 24.07.2014

Allgemein Beleidigung Deutschland Widerstand

Bremervörde (Niedersachsen): Alkoholisierte Radfahrer

Radfahren unter Alkoholeinwirkung ist kein Kavaliersdelikt. Im Falle eines Sturzes, so zeigt die Unfallforschung, erhöht sich Verletzungsgefahr sogar um ein Vielfaches. Das musste am Mittwochabend ein 24-jähriger Radfahrer in der Waldstraße erfahren. Der junge Mann war gegen 20.15 Uhr alkoholisiert mit seinem Rad zu Fall gekommen. Mit Verletzungen musste er in die OsteMed-Klinik gebracht werden. Sein Begleiter, ein 25-jähriger Bremervörder, war ebenfalls alkoholisiert auf seinem Fahrrad unterwegs. Ein Alcotest zeigte für ihn einen Wert von über zwei Promille an. Weil er den Beamten nicht auf die Polizeiwache folgen wollte, leistete der Mann erheblichen Widerstand. Dabei beleidigte er die Polizisten mit derben Sprüchen. Gegen beide Radfahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Rotenburg vom 24.07.2014

Allgemein Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung

Winsen/Luhe (Niedersachsen): City Wache beklebt – Zeugenaufruf

Eine aufmerksame Zeugin teilte der Polizei heute gg. 00.30 Uhr mit, dass an der City Wache der Polizei Winsen in der Rathausstraße diverse Aufkleber mit beleidigendem Inhalt angebracht wurden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass Unbekannte polizeifeindliche Parolen (“Scheiss Polizei”, “ACAB”)auf Paketaufkleber der Post geschrieben und diese dann aufgeklebt hatten. Eine sofortige Fahndung verlief negativ.

Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Buchholz unter der Telefonnummer 04181/2850 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Harburg vom 23.07.2014

Allgemein Deutschland Verletzt

Göttingen (Niedersachsen): Auseinandersetzung bei Demonstration “Gegen den Krieg in Gaza” – Beamtin durch Schlag leicht am Kopf verletzt

In der Göttinger Innenstadt haben sich am Samstagnachmittag (19.07.14) insgesamt rund 600 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto “Gegen den Krieg in Gaza” beteiligt. Noch bevor sich der Aufzug in Bewegung setzte, kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Teilnehmern dieser Versammlung und Teilnehmern einer Gegenkundgebung von Angehörigen der linken Szene. Bei anschließenden Rangeleien wurde eine Polizeibeamtin am Kopf verletzt. In Anbetracht der zu diesem Zeitpunkt unübersichtlichen Situation ist der genaue Geschehensablauf noch unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 15.25 Uhr hatten sich auf dem Marktplatz zunächst ca. 300 Demonstrationsteilnehmer eingefunden, erste Redebeiträge fanden statt. Nur wenige Minuten später wurde beim Einsatzleiter der Polizei eine aus ca. 50 Teilnehmern bestehende Gegenkundgebung angezeigt. Der Teilnehmerkreis setzte sich nach derzeitigen Erkenntnissen aus Angehörigen der linken Szene zusammen.

Noch während die Einsatzleitung der Polizei mit dem Versammlungsleiter der “Gaza-Demo” die Details zum weiteren Ablauf erörterte, wurden aus der Gegenkundgebung heraus mehrere israelische Nationalfahnen gezeigt. Hierdurch provoziert, entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern der “Gaza-Demo” und Teilnehmern der Gegendemo.

Um eine weitere Eskalation zu verhindern, wurden beide Gruppierungen daraufhin von der Polizei getrennt und zurückgedrängt. Nur kurz danach drängten nach Schätzung der Einsatzleitung jedoch rund 50 Teilnehmer der Demo “Gegen den Krieg in Gaza” in die Rote Straße und versuchten, den Teilnehmern der Gegendemo die Fahnen, die diese weiterhin provozierend hochhielten, zu entreißen. Dabei kam es nach derzeitigen Erkenntnissen aus der Gruppe der “Gaza-Demo” heraus zu körperlichen Übergriffen gegen die Teilnehmer der Gegendemo.

Die Einsatzkräfte mussten schließlich vereinzelt den Schlagstock einsetzten, um die Fortsetzung der Übergriffe zu unterbinden. Während der unübersichtlichen Rangeleien zwischen beiden Gruppierungen wurde eine Einsatzbeamtin der Bereitschaftspolizei durch einen Faustschlag am Kopf getroffen und leicht verletzt.

Im weiteren Verlauf konnte die Polizei die beiden Versammlungen räumlich voneinander trennen.

Hinweise auf Verletzte in den Reihen der Versammlungsteilnehmer liegen derzeit nicht vor.

Gegen 15.50 Uhr setzte sich die “Gaza-Demonstration” dann vom Markt aus in Bewegung. Während der anschließenden Marschroute durch mehrere Straßen den Innenstadt blieben weitere Zwischenfälle aus. Bei Erreichen des Groner Tores war der Aufzug auf rund 600 Teilnehmer angewachsen. Im Anschluss an eine kurze Abschlusskundgebung erklärte der Versammlungsleiter die Demo gegen 17.20 Uhr am Gänseliesel für beendet. Die Teilnehmer verließen anschießend in Kleingruppen den Markt.

Die Gegenkundgebung hatte sich zuvor in Richtung der Roten Straße entfernt und in deren Verlauf ebenfalls in Kleingruppen aufgelöst. Die Versammlung war gegen 16.00 Uhr vom Versammlungsleiter beendet worden.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.

PM der PI Göttingen vom 19.07.2014

Aggressiv Beleidigung Deutschland Widerstand

Buchholz (Niedersachsen): Körperverletzung/Widerstand/Beleidigung und Urkundenfälschung

Symbolfoto

Symbolfoto

Am Samstagabend kam es in Holm-Seppensen im Kleiberweg zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines Rettungssanitäters. Dieser war zuvor gerufen worden, um einem betrunkenen Jugendlichen zu helfen. Der 17-jährige Jesteburger gab dem 28-jährigen Buchholzer Sanitäter eine Kopfnuss auf die Oberlippe. Die hinzugerufenen Polizeibeamten beleidigte der 17-Jährige und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde eine HVV-Karte vorgefunden, die zwar das Lichtbild des Jesteburgers enthielt, jedoch auf einen anderen Namen ausgestellt war. Gegen den Jesteburger wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Urkundenfälschung eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 20.07.2014

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Nordholz/Wanhöden (Niedersachsen): Start des Deichbrandfestivals

Das zehnte Deichbrand-Festival startete am Donnerstag, 17. Juli 2014, wie von Veranstalter und Sicherheitsbehörden erwartet, gut gelaunt und friedlich. Der Anreiseverkehr verlief am Vormittag überwiegend störungsfrei. In den Mittagsstunden nahm der Verkehr deutlich zu, so dass es ab 13 Uhr in den Ortschaften Nordholz, Altenwalde und Wanhöden zeitweise zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Die Verkehrssituation auf der Autobahn blieb weitestgehend problemlos. Auf kurzfristige Stausituationen wurde mit Rundfunkdurchsagen und alternativen Abfahrtmöglichkeiten reagiert. Am Abend kam es aufgrund von überfüllten einzelnen Parkplätzen gelegentlich zu Rückstaus. Erfreulich: Im Anreiseverkehr wurde lediglich ein Auffahrunfall ohne Verletzte dokumentiert.

Ein junges Paar aus Frankreich, das mit drei Hunden in einem Wohnmobil angereist war, erhielt einen Platzverweis des Veranstalters. Im Laufe des Abends kehrten die beiden auf das Gelände zurück und verursachten wieder Streit auf dem Wohnmobilparkplatz. Bei der Sachverhaltsaufnahme wurde ein Beamter von einem der Hunde durch Bisse verletzt. Zudem leisteten die 21-Jährige und ihr 23-jähriger Begleiter heftigen Widerstand. Das Paar und dessen Hunde wurden über Nacht in Polizeigewahrsam genommen. Das Festival ist für sie zu Ende.

Vereinzelt wurden bei der Polizei gestohlene oder in Verlust geratene Handtaschen und Rucksäcke gemeldet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang verstärkt darauf hin, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

Am Sonntagnachmittag wird die Polizei eine vorläufige Bilanz des Festivals veröffentlichen.

“Wir wünschen allen Festivalbesuchern weiterhin viel Spaß. Feiert schön und passt auf Euch auf”, so Polizeisprecherin Anke Rieken von der Polizeiinspektion Cuxhaven.

PM der PI Cuxhaven Wesermarsch vom 18.07.2014

Allgemein Deutschland Kopfstoß Widerstand

Uslar (Niedersachsen): Nach Raub eines Handys Angriff auf Polizeibeamte

Am 16.07.2014, gegen 22.00 Uhr, schlug ein bereits Polizei bekannter Täter in der Straße Meinteweg in Uslar auf ein 49-jähriges männliches Opfer ein und entwendete dabei dessen Handy. Der stark angetrunkene Täter konnte vor Ort durch Polizeibeamte des Polizeikommissariats Uslar angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei der Festnahme setzte sich dieser zur Wehr und versetzte einem der eingesetzten Beamten einen Kopfstoß in das Gesicht. Der Täter wurde am Donnerstag, 17.07.14, dem Amtsrichter in Northeim vorgeführt, welcher einen Haftbefehl erließ.

PM der PI Northeim/Osterrode vom 18.07.2014

Allgemein Bedrängen Deutschland Gefährden Widerstand

Wahrenholz (Niedersachsen): 15-jähriger versuchte bei Flucht mit Kleinkraftroller Funkstreifenwagen abzudrängen

Symbolfoto

Symbolfoto

Im Rahmen von Zweiradkontrollen sollte am Abend des 18.07.2014 ein Kleinkraftrad auf der Straße “Im Syke” in Wahrenholz angehalten werden. Der 15-jährige Fahrer des Kleinkraftrades, welches u.a. kein Versicherungskennzeichen und keine Außenspiegel besaß, beschleunigte jedoch sein Fahrzeug und versuchte sich durch Flucht einer Kontrolle zu entziehen. Der 15-jährige beschleunigte sein Kleinkraftrad auf über 50 km/h und drängte mehrmals den FuStW ab, um diesen am Überholen zu hindern.
Zusammenstöße mit dem Kleinkraftrad konnten nur durch Vollbremsungen und Ausweichmanöver des Funkstreifenwagens in die Gegenfahrbahn verhindert werden. Hierbei kam es zu Fastzusammenstößen des Funkstreifenwagens mit geparkten Pkw. Anschließend nutzte der Rollerfahrer unter anderem auch den Fußweg für seine Flucht, wobei er mehrmals ohne zu Bremsen andere Straßen passiert. Hierbei kam es zum Glück zu keiner Gefährdung Unbeteiligter. Der 15-jährige konnte später überholt und gestellt werden. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für den Kleinkraftroller war und diesen ohne Erlaubnis seines Vaters, welcher Eigentümer des Fahrzeugs ist, genutzt hatte. Weiterhin bestand für
das Fahrzeug, welches erhebliche Mängel aufwies, kein Versicherungsschutz. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Widerstand
gegen Polizeibeamte, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Nötigung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das
Pflichtversicherungsgesetz, sowie der unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs, ermittelt. Weiterhin erwartet ihn ein Bußgeld von 90 Euro und mindestens 1 Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg wegen der Inbetriebsnahme des extrem mangelhaften Kleinkraftrades.