Tag Archives: Niederösterreich

Allgemein Österreich Physische Gewalt

Böheimkirchen (Niederösterreich): Polizeieinsatz

Am 22. Oktober 2018, gegen 07:40 Uhr, führten Bedienstete der Polizeiinspektion Böheimkirchen, auf der Hainfelder Straße, im Ortsgebiet von Böheimkirchen, eine Kontrolle bei einem mit laufendem Motor abgestellten Pkw durch.
Der vorerst unbekannte Lenker stieg trotz mehrmaliger Aufforderung der Polizisten nicht aus dem Fahrzeug und fuhr im Rückwärtsgang mit dem Heck rücksichtslos gegen das dahinter abgestellte Polizeifahrzeug. Beide Polizisten mussten sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen. Nach der Karambolage fuhr der Lenker vorwärts auf einen Polizisten zu, welcher sich abermals durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen musste.
Aufgrund des rücksichtlosen, gefährdenden Verhaltens des Lenkers wurde von einer allgemein gefährlichen Person ausgegangen. Von beiden Polizisten wurden aus kurzer Distanz mehrere Schüsse gezielt auf die Reifen des Fluchtfahrzeuges abgegeben und getroffen. Bei der Schussabgabe wurden keine anderen Personen gefährdet und keine weiteren Sachen beschädigt. Der Lenker setzte seine Flucht fort und fuhr auf der Felge bis in die Gemeinde Lanzendorf, wo er mit Reifenschaden angehalten und vorläufig festgenommen werden konnte.
Beim Lenker handelt es sich um einen 13-jährigen Unmündigen aus Wien Donaustadt. Er dürfte das Fluchtfahrzeug sowie einen weiteren Pkw bereits am 16. Oktober 2018, im Bezirk Mödling gestohlen haben. Er blieb unverletzt. Nach Abschluss der Erhebungen der Polizeiinspektion Böheimkirchen wird der Staatsanwaltschaft St. Pölten und der Bezirkshauptmannschaft berichtet.

PA der LPD Niederösterreich vom 22.10.2018

Aggressiv Allgemein Bedrohung Gefährden Österreich Physische Gewalt Schussabgabe

St. Pölten-Land (Niederösterreich): Gefährdungen – Schussabgabe

Symbolfoto

Am 22. Oktober 2018, gegen 07:40 Uhr, führten Bedienstete der Polizeiinspektion Böheimkirchen, auf der Hainfelder Straße, im Ortsgebiet von Böheimkirchen, eine Kontrolle bei einem mit laufendem Motor abgestellten Pkw durch.
Der vorerst unbekannte Lenker stieg trotz mehrmaliger Aufforderung der Polizisten nicht aus dem Fahrzeug und fuhr im Rückwärtsgang mit dem Heck rücksichtslos gegen das dahinter abgestellte Polizeifahrzeug. Beide Polizisten mussten sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen. Nach der Karambolage fuhr der Lenker vorwärts auf einen Polizisten zu, welcher sich abermals durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen musste.
Aufgrund des rücksichtlosen, gefährdenden Verhaltens des Lenkers wurde von einer allgemein gefährlichen Person ausgegangen. Von beiden Polizisten wurden aus kurzer Distanz mehrere Schüsse gezielt auf die Reifen des Fluchtfahrzeuges abgegeben und getroffen. Bei der Schussabgabe wurden keine anderen Personen gefährdet und keine weiteren Sachen beschädigt. Der Lenker setzte seine Flucht fort und fuhr auf der Felge bis in die Gemeinde Lanzendorf, wo er mit Reifenschaden angehalten und vorläufig festgenommen werden konnte.
Beim Lenker handelt es sich um einen 13-jährigen Unmündigen aus Wien Donaustadt. Er dürfte das Fluchtfahrzeug sowie einen weiteren Pkw bereits am 16. Oktober 2018, im Bezirk Mödling gestohlen haben. Er blieb unverletzt. Nach Abschluss der Erhebungen der Polizeiinspektion Böheimkirchen wird der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft berichtet.

PA der LPD Niederösterreich vom 22.10.2018

Angriff Österreich Stoßen verletzt dienstunfähig verletzt k verletzt krankenhausreif Widerstand

St. Pölten (Niederösterreich): Drei Beamte der Wiener Fremdenpolizei von 25-Jährigem verletzt

Am 02. August 2018 gegen 11:00 Uhr führten Polizisten der Wiener Fremdenpolizei sicherheitspolizeiliche Personskontrollen in einem Zug durch, der Richtung St. Pölten unterwegs war. Beim Versuch, einen 25-Jährigen zu kontrollieren, drückte dieser mehrmals hektisch den Türknopf, um aus dem Zug, der gerade in den Bahnhof St. Pölten einfuhr, zu flüchten. Auch weigerte sich der Mann, den Beamten einen Ausweis zu zeigen. Als der Zug zum Stillstand kam, attackierte der Tatverdächtige die Polizisten, begann diese zu stoßen und setzte mehrere Fluchtversuche. Seiner Festnahme widersetzte sich der 25-Jährige derartig heftig, dass neben ihm selbst auch zwei Polizistinnen und ein Polizist verletzt wurden. Im Zuge der weiteren Amtshandlung stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige über mehrere „Alias-Identitäten“ verfügt. Er wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt und befindet sich in Haft. Alle drei Beamten wurden im Krankenhaus St. Pölten behandelt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

PA der LPD Wien vom 03.08.2018

Allgemein Österreich Physische Gewalt Verletzt

Maria Enzersdorf (Niederösterreich): Schwere Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein Zeuge erstatte am 3. Mai 2018, gegen 16.30 Uhr, über Notruf bei der Polizei die Anzeige, dass ein Mann bei einem Freizeitgelände im Gemeindegebiet von Maria Enzersdorf auf Bäume einsteche. Beim Eintreffen mehrerer Polizeistreifen konnte ein 25-jähriger Asylwerber auf einer Bank sitzend angetroffen werden. Dabei hatte er einen Meißel zwischen den Beinen liegen.
Während der Erhebungen durch die Polizeibediensteten wurde von dort spielenden Kindern mitgeteilt, dass sie von dem Beschuldigten bedroht worden seien und dieser auch den Meißel nach ihnen geworfen hätte. Es sei kein Kind getroffen und auch niemand verletzt worden.
Da zu befürchten war, dass der Beschuldigte weitere Waffen mit sich führen könnte wurde eine Personsdurchsuchung durchgeführt. Dabei begann der 25-Jährige auf die Beamten einzuschlagen und versetzte einem Polizisten einen Kopfstoß wobei zwei Beamte verletzt wurden.
Der 25-jährige Beschuldigte wurde festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt am 4. Mai 2018 in die do. Justizanstalt eingeliefert.

PA der LPD Niederösterreich vom 04.05.2018

 

https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/269

Allgemein Österreich Physische Gewalt

A4, Abfahrt Bruck Ost (Niederösterreich): Verkehrsunfall und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein Zeuge erstattet am 8. April 2018, gegen 07.30 Uhr, über Notruf die Anzeige, dass ein offensichtlich alkoholisierter Fahrzeuglenker bei der Autobahnabfahrt Bruck Ost, der A 4, gegen die Leitschiene gefahren sei und Fahrerflucht begangen habe.
Bedienstete der Polizeiinspektion Bruck an der Leitha stellten daraufhin das beschädigte Fahrzeug geparkt im Gemeindegebiet von Rohrau fest. Aufgrund der Erhebungen konnte ein 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Bruck an der Leitha als Lenker ausgeforscht werden. Bei dem 57-Jährigen, der nicht im Besitz einer gültigen Lenkerberechtigung ist, konnten eindeutige Alkoholisierungsmerkmale festgestellt werden. Die Durchführung einer Atemalkoholuntersuchung mittels Alkomat verweigerte er.
Nachdem ihm der Fahrzeugschlüssel abgenommen worden war verhielt er sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv. Er beruhigte sich wieder nachdem er abgemahnt und aufgefordert wurde sein Verhalten einzustellen. Daraufhin wollten die Beamten den Einsatzort verlassen. Der 57-Jährige stellte sich vor das Dienstfahrzeug und hinderte so die Polizisten am Wegfahren. Als ein Beamter ausstieg und ihn aufforderte wegzugehen griff er diesen tätlich an. Daraufhin wurde der 57-jährige vorläufig festgenommen. Die Festnahme wurde gegen 10.20 Uhr wieder aufgehoben.
Der 57-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Korneuburg, sowie der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.

PA der LPD Niederösterreich vom 09.04.2018

 

Anm. der Red.

Bevor wir wieder aufgeklärt werden, dass es den Straftatbestand „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ nicht mehr gäbe:
1.) Niederösterreich liegt in Österreich.
2.) Österreich ist ein souveräner Staat mit einem eigenen StGB.
3.) In diesem findet sich unter §269 StGB, voilà, der „Widerstand gegen die Staatsgewalt“.

Aggressiv Allgemein verletzt k Widerstand

Vössendorf (Niederösterreich): Nach Ladendiebstahl in Vösendorf 2 Polizisten verletzt

Symbolfoto

Ein Detektiv beobachtete am 22. März 2018 einen Mann in einem Geschäft in Vösendorf, wie dieser 3 Waren im mittleren dreistelligen Eurobereich stahl und hielt ihn unmittelbar nach dem Kassenbereich an. Der Detektiv verständigte die Polizei.
Als Beamte der Polizeiinspektion Vösendorf den Beschuldigten, einen 26-jährigen algerischen Staatsbürger, zum Streifenwagen brachten, riss sich der Beschuldigte von einem Polizisten los und versuchte sich der weiteren Amtshandlung durch Weglaufen zu entziehen. Die beiden Polizisten verfolgten den Flüchtenden. Es gelang ihnen, den algerischen Staatsbürger einzuholen und nahmen diesen fest.
Der Verdächtige versuchte sich der Festnahme durch massive Gegenwehr zu widersetzen. Ein Justizwachebeamter außer Dienst eilte den Polizisten zu Hilfe. Dabei wurden die beiden Polizisten leicht verletzt und im Landesklinikum Mödling ambulant behandelt. Auch der Beschuldigte wurde leicht verletzt und ebenfalls im Landesklinikum Mödling ambulant versorgt. Der 26-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert.

PA der LPD Niederösterreich vom 23.03.2018

Allgemein Österreich Physische Gewalt

Bruck an der Leitha (Niederösterreich): Schlepperei und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Bedienstete des Einsatzkommandos Cobra – Operatives Zentrum für Ausgleismaßnahmen in Wr. Neustadt nahmen bei Kontrollen am 26. August 2017, gegen 10.20 Uhr, ein mutmaßliches Schlepperfahrzeug wahr. Der Pkw hielt beim Verkehrsknotenpunkt Bruck an der Leitha-Ost, bei der Abfahrtsrampe der Ost Autobahn, Fahrtrichtung Wien, an. Die Polizisten konnten beobachten, wie mehrere Personen aus dem Kombi ausstiegen und betraten einen Schlepper auf frischer Tat. Der Lenker setzte dann seine Fahrt fort und versuchte in Richtung B 211 zu flüchten. Deutliche Anhaltezeichen seitens der Beamten missachtete der Lenker. Ein Polizist konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten, als der Kombi direkt auf ihn zufuhr. Es wurde in der Folge ein gezielter Schuss aus einer Dienstwaffe auf einen Hinterreifen des flüchtenden Fahrzeugs abgegeben.
Die bei der Abfahrtsrampe abgesetzten Personen – 16 Männer im Alter zwischen 20 und 42 Jahren, allesamt pakistanische Staatsbürger – wurden von den einschreitenden Polizisten angehalten.
Der Schlepper setzte die Flucht mit dem Kombi bis Pachfurth fort, wo das Fahrzeug mit beschädigtem Hinterreifen zurückgelassen wurde. Aufgrund von Zeugenaussagen wurde bekannt, dass der Lenker auf dem Beifahrersitz eines in Pachfurth geparkt gewesenen Pkws einstieg und mit diesem weiter flüchtete.
Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Lenker des Schlepperfahrzeugs verlief bislang negativ.
Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Menschenhandel und Assistenzbereich Tatort, übernahmen die Amtshandlung.
Aufgrund der Zeugenaussagen und intensiver Erhebungen gelang es den Ermittlern, den Schlepper zu identifizieren.
Die 16 illegal nach Österreich eingereisten Personen wurden zu einer Polizeidienststelle gebracht und werden zum Sachverhalt befragt.
Bei der gesamten Amtshandlung wurden keine Personen verletzt.
Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Staatsanwaltschaft Korneuburg die Anzeige erstattet.

PA der LPD Niederösterreich vom 27.08.2017

Allgemein Österreich Physische Gewalt

Langenlois / Krems (Niederösterreich): Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt in zwei Fällen

m 10. Februar 2017 lenkte ein 53-jähriger Mann aus dem Bezirk Krems einen Pkw im Gemeindegebiet von Langenlois. Zum selben Zeitpunkt führten Polizisten der Polizeiinspektionen Langenlois und Weißenkirchen in der Wachau Schwerverkehrskontrollen durch und versuchten den Lenker einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der 53-Jährige widersetzte sich einer Anhaltung, beging während der Fluchtfahrt mehrere Verkehrsübertretungen im Ortsgebiet unter anderem Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, Missachtung des Rechtsfahrgebots auf unübersichtlichen Straßenstellen und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Die Beamten nahmen unter Verwendung von Blaulicht und Folgetonhorn die Verfolgung auf. Die Fluchtfahrt wurde auf den Feldwegen zwischen den Weinrieden außerhalb des Ortsgebiets fortgesetzt. Da der Pkw-Lenker alle Anhaltungssignale ignorierte, gaben die Beamten zwei Schreckschüsse aus der Dienstpistole ab, um die Flucht zu beenden. Der Lenker ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte seine Fahrt fort. Nach mehreren Kilometern kam der Pkw aufgrund der rücksichtslosen Fahrweise ins Schleudern und kollidierte mit einem Strommasten. Die Beamten parkten den Streifenwagen direkt hinter dem Pkw um eine weitere Flucht zu verhindern. Der 53-Jährige steuerte allerdings sein Auto direkt gegen den Streifenwagen und beschädigte diesen. Die Beamten stiegen aus dem Streifenwagen aus und nahmen den Lenker mit gezogenen Dienstpistolen fest. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung (1,9 Promille) wurde ihm der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Der 53-jährige wurde der Staatsanwaltschaft Krems wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, schwere Sachbeschädigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit und wegen zahlreicher Verwaltungsdelikte an die Bezirkshauptmannschaft Krems angezeigt.

Am 12. Februar 2017, gegen 24.00 Uhr randalierte eine alkoholisierte slowakische Staatsbürgerin vor der Wohnung ihres ehemaligen Lebensgefährten in der Kremser Innenstadt, da diese das Ende der Beziehung nicht akzeptieren wollte. Nachdem der ehemalige Freund die Polizei verständigte, setzte sie ihr aggressives Verhalten auch gegenüber den Beamten fort und wurde schließlich festgenommen. Um die Durchsetzung der Festnahme zu verhindern, trat und schlug die Alkoholisierte um sich, weshalb ihr Handfesseln angelegt wurden. Trotzdem setzte sie ihren Widerstand sowohl während der Fahrt zur Polizeiinspektion als auch auf eben dieser aktiv fort. Sie versuchte einen Polizisten mit einem Sessel zu attackieren, randalierte im Verwahrungsraum und beschädigte Einrichtungsgegenstände. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens wurde auch der Rettungsdienst zugezogen, den die Frau verweigerte und ihr aggressives Verhalten fortsetzte. Die 33-jährige Slowakin erlitt während der Amtshandlung mehrere leichte Verletzungen. Sie wurde der Staatsanwaltschaft Krems wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung und versuchter schweren Körperverletzung und wegen anderer Verwaltungsübertretungen dem Magistrat Krems angezeigt.

PA der LPD Niederösterreich vom 14.02.2017

Allgemein Bedrohung Österreich

St. Pölten (Niederösterreich): Überaus gefährlicher Polizeieinsatz

Ein 72-jährigrer psychisch labiler und verwirrter Mann aus St. Pölten schoss in der Nacht zum 24. Jänner 2017 mit einer Langwaffe aus seiner Wohnung in St. Pölten insgesamt 9 mal durch die geschlossene Wohnungstür in den Gangbereich einer Wohnhausanlage und 9 mal durch das geschlossene Fenster in Richtung des Daches eines benachbarten Wohnhauses. Den Angaben des Beschuldigten zufolge war Grund dafür, dass er Stimmen aus dem Internet vernommen habe, dass sich mit Messer bewaffnete Personen vor der Wohnung und am Dach der gegenüberliegenden Wohnhausanlage befinden und ihn bedrohen würden.
Nach der Anzeigeerstattung durch die Nachbarn betraten Bedienstete des Stadtpolizeikommandos St. Pölten die Wohnhausanlage und nahmen den Beschuldigten fest, der vorerst eine Langwaffe gegen sie richtete. Der 72-jährige legte nach Aufforderung durch die Polizisten die Waffe ab und ließ sich widerstandslos festnehmen.
In der Wohnung des Beschuldigten wurden insgesamt 5 Langwaffen und eine Gaspistole, die er legal besaß, sichergestellt.
Aufgrund seines Gemütszustandes wurde er in das Landesklinikum Mauer eingeliefert, gegen ihn wird die Anzeige wegen allgemeiner Gemeingefährdung an die Staatsanwaltschaft St. Pölten erstattet.

PA der LPD Niederösterreich vom 25.01.2017

Allgemein KS Österreich Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Mödling (Niederösterreich): Polizisten mit Messer attackiert – Schusswaffengebrauch durch Beamten

Am 1. September 2016, um 00.13 Uhr, zeigte ein Mitarbeiter eines Hotels in Mödling telefonisch per Notruf bei der Bezirksleitstelle Mödling an, dass ein englischsprachiger Mann mit einem Messer an der Bar sitze und psychisch auffällig wirke.

Als eine sofort verständigte Polizeistreife an der Örtlichkeit eintraf, kam dieser Mann mit einem ca. 20 cm langen Küchenmesser in den Händen aus dem Hoteleingang und ging bedrohlich schnellen Schrittes auf die Beamten zu. Da er auch nach Aufforderung nicht stehenblieb, wurde von einem Polizisten mit der Dienstpistole in offensichtlicher Notwehrsituation ein Schuss auf ihn abgegeben.
Der 40-jährige Österreichische Staatsbürger aus dem Bezirk Mödling erlitt einen Bauchschuss und wurde notoperiert, Lebensgefahr besteht nicht.

Ein Polizist erlitt bei einem Sturz eine leichte Beinverletzung, der zweite Polizist blieb unverletzt.

Die Erhebungen des Schusswaffengebrauches eines Polizisten werden den bestehenden Vorschriften zufolge durch ein Ermittlungsteam der Landespolizeidirektion Burgenland gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt geführt und sind derzeit im Gange.

PA der LPD Niederösterreich vom 01.09.2016