Tag Archives: Mecklenburg-Vorpommern

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Feldberger Seenlandschaft (Mecklenburg-Vorpommern): Mopedfahrer nach Verfolgungsfahrt gestellt

Am 18.07.2018 gegen 12:30 Uhr befuhr eine zivile Funkwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Neustrelitz die Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Neuhof und Thomsdorf (Feldberger Seenlandschaft). Hierbei fuhr vor den Beamten der Fahrer eines Kleinkraftrades, der im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten und überprüft werden sollte. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale sowie das eingeschaltete Martinshorn und das Blaulicht. Er fuhr unbeirrt mittig in Schlangenlinien auf der Fahrbahn, um den Funkwagen am Überholen zu hindern.

Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt kam der Fahrer hinter der Ortschaft Thomsdorf, kurz hinter der Landesgrenze zu Brandenburg aufgrund eines Fahrfehlers mit seinem Moped zu Fall und verletzte sich leicht an der Schulter. Der Fahrer versuchte anschließend zu Fuß weiter zu flüchten, was die zwei Beamten verhindern konnten. Bei seiner Festnahme leistete der 39-jährige Beschuldigte Widerstand, weshalb er zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Vor Ort stellte sich dann auch der Grund der Flucht heraus, denn der 39-Jährigen war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab keine Alkoholisierung.
Aufgrund der leichten Schulterverletzung des Beschuldigten kam ein Rettungswagen zum Einsatz. Bei der Widerstandhandlung wurde ein Beamter leicht verletzt, der sich erforderlichenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben wird.

Neben einer Anzeige wegen des Fahrens ohne Führerschein muss sich der Beschuldigte nun zudem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Hinsichtlich der Unfallaufnahme kamen Beamten der Polizeiinspektion Uckermark zum Einsatz.

PM der PI Neubrandenburg vom 19.07.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Gefährden Widerstand

Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern): Unruhestifter randalierte mit 1,52 Promille

Am heutigen Nachmittag versetzte ein 32-jähriger Doberaner durch sein Verhalten die Münsterstadt in Aufruhe. Gegen 16 Uhr hielt er sich zunächst mit einem Begleiter an einem Discount-Markt in der Verbindungsstraße auf und konsumierte Alkohol. Dann holte er eine weitere Spirituose aus dem Markt, jedoch ohne sie zu bezahlen. Der Mitarbeiterin an der Kasse, welche ihn daraufhin ansprach, und anwesenden Kunden begegnete er verbal aggressiv, so dass sie ihn zunächst passieren ließen. An einem im selben Objekt befindlichen Blumenladen trat er ausgestellte Blumen um und schrie wahllos andere Passanten an. Vor der Ladenzeile steigerte sich seine Wut und er zerschlug die soeben illegal erlangte Flasche Schnaps. Laut brüllend zog er bis zum Kamp. Dort stellten ihn die alarmierten Polizeibeamten. Als der Randalierer diese bemerkte, schlug er mit einem massiven Fahrradkettenschloss in deren Richtung.
Die Polizisten setzten Pfefferspray gegen den Unruhestifter ein, fesselten ihn und nahmen ihn in Polizeigewahrsam. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM des PP Rostock vom 16.07.2018

Allgemein Bewerfen Deutschland mit Waffe/gef. Gegenstand Schlagen Widerstand

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Angriff auf in zivil eingesetzte Polizeibeamte

In den frühen Morgenstunden gegen 03:15 Uhr kam es am Freitag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Polizeibeamten und einer männlichen Person.

Die in zivil arbeitenden Polizeibeamten der OTEG (operativ-taktische Einsatzgruppe) wollten einen 18-jährigen jungen Mann im Bereich der Herrmann-Flach-Straße kontrollieren. Nachdem die Beamten die Person ansprachen und sich als Polizeivollzugsbeamte auswiesen schlug dieser mit seiner Faust unvermittelt auf die Polizisten ein und flüchtete.

Nach einer kurzen, fußläufigen Verfolgung hielt der Tatverdächtige an einem Sperrmüllhaufen, nahm eine Holztür, warf diese auf die Polizisten und versuchte erneut zu flüchten. Nach diesem Angriff erfolgte der Einsatz von Pfefferspray von Seiten der Beamten. Kurz darauf konnte der Tatverdächtige gestellt werden. Die Beamten wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Rostock vom 13.07.2018

Allgemein Deutschland Losreißen Schlagen Verletzt Widerstand

Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand mit zwei verletzten Beamten

Am 11.07.2018 rief der 38- jährige Beschuldigte in den Vormittagsstunden mehrmals den Notruf der Polizei an. Hier schilderte er Straftaten und verlangte den Einsatz der Polizei. Bei den Gesprächen konnte bereits festgestellt werden, dass der Beschuldigte psychologische Probleme haben muss. Einsatzort war die Teichstr. in Fernlüttkevitz. Durch den eingesetzten Funkwagen wurde zusätzlich ein RTW zur Untersuchung des Beschuldigten angefordert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte verweigerte der Beschuldigte die Öffnung der Wohnung. Schließlich konnte diese aber geöffnet werden.
Anschließend versuchte der Beschuldigte die Einsatzkräfte zu schlagen. Ein 46 Jähriger Polizeibeamter bekam einen Schlag in das Gesicht ab. Durch ein Beruhigungsmittel sollte der Beschuldigte dann sediert werden. Der Beschuldigte konnte sich aber abermals losreißen und verletzte einen zweiten 57 Jährige Polizeibeamte mit einer Kanüle. Letztendlich wurden dem Beschuldigten Handfesseln angelegt.
Er wurde in das Krankenhaus Stralsund verbracht. Hier wurde er in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie eingewiesen. Die Beamten konnten nach erfolgter medizinischer Behandlung ihren Dienst teilweise aufnehmen.

PM des PP Neubrandenburg vom 11.07.2018

Aggressiv Allgemein Deutschland Widerstand

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeilicher Einsatz im Strandbad von Stralsund

Am 29.06.2018 gegen 20:10 Uhr wurde die Polizei durch den Wachmann des Strandbades in Stralsund (Sundpromenade 5 in 18435 Stralsund) um Unterstützung gebeten. Dieser hat Ärger mit zwei jungen Männern, welche Alkoholisiert sind, den Aufforderungen des Wachmannes nicht nachkommen und dass Strandbad nicht verlassen wollen. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund bestätigte sich der Sachverhalt. Die beiden jungen Männer im Alter von 19 und 20 Jahren waren beide erheblich alkoholisiert (1,29 und
1,28 Promille) und reagierten auch auf die Ansprache durch die Polizeibeamten sehr aggressiv. Der 19-jährige konnte aber noch beruhigt und in die Obhut der Freundin übergeben werden. Beide verließen anschließend das Strandbad. Der 20-Jährige jedoch kam dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nach und musste im Polizeihauptrevier Stralsund in Gewahrsam genommen werden. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen. Anschließend konnte er das Revier wieder verlassen.

PM des PP Neubrandenburg vom 30.06.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): 19-Jähriger greift zwei Männer mit einer Glasflasche an

Die Kriminalpolizei Stralsund führt derzeit Ermittlungen gegen einen 19-jährigen Stralsunder, der am späten Donnerstagabend, dem 28.06.2018, in einem Bistro in Stralsund zwei Männer mit einer Glasflasche angriff und dadurch verletzte.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befanden sich der 19-Jährige sowie ein 18-Jähriger und 30 Jahre alter Mann gegen 23:50 Uhr in dem Geschäft in der Wasserstraße, als der 19 Jahre alte Mann plötzlich mit einer Glasflasche zunächst den jüngeren der beiden Männer angriff. Durch den Schlag mit der Flasche, die daraufhin zerbrach, erlitt der 18-Jährige insbesondere leichte Verletzungen am Kopf und im Gesichtsbereich. In der weiteren Folge kam es zur Auseinandersetzung zwischen dem 19-jährigen Tatverdächtigen und dem 30 Jahre alten Geschädigten. Auch hier griff der junge Mann unvermittelt sein Gegenüber an, indem er offenbar mehrmals mit der zerbrochenen Flasche zustach. Dadurch erlitt der 30-Jährige insbesondere Schnittwunden im Bereich des Rückens, die durch Rettungskräfte versorgt wurden.

Im Rahmen der Einsatzbewältigung durch insgesamt drei eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptrevieres Stralsund widersetzte sich der 19-Jährige den polizeilichen Maßnahmen, infolgedessen er kurzzeitig gefesselt und in Gewahrsam genommen werden musste. Bei dem 19-Jährigen, der einen Atemalkoholwert von knapp drei Promille aufwies, wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss wurde er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

Bislang ist das Motiv zur Tat unklar. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Der 19-Jährige muss sich nun wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Stralsund vom 29.06.2018

Allgemein Bedrohung Beleidigung Deutschland

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Junge Dealer auf dem Bahnhof Stralsund erwischt

Sonntagvormittag (24.06.2018) kontrollierten Bundespolizisten auf dem Bahnhof Stralsund zwei Jugendliche.

Die Überprüfung der Personalien ergab, dass beide Männer (16 und 18 Jahre) in der Vergangenheit bereits mehrfach, wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz der Polizei bekannt sind. Ein Blick in die mitgeführten Taschen brachte Zubehör, darunter eine Wasserpfeife zur Einnahme von Betäubungsmittel zum Vorschein.

Bei der weiteren Durchsuchung auf der Wache, wurden diverse Betäubungsmittel, als verkaufsfertige Päckchen mit Amphetaminen, sowie Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Dabei leisteten die jungen Männer Widerstand. Zudem wurden die Beamten mehrfach beleidigt und bedroht.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnten die Jugendlichen die Wache wieder verlassen und müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt, sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte Beleidigung und Bedrohung verantworten. Die Kriminalpolizei Stralsund übernimmt die weiteren Ermittlungen.

PM der BPOLI Stralsund vom 25.06.2018

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener leistet Widerstand – zwei Polizeibeamte verletzt

Am 22. Juni 2018 gegen 17:30 Uhr wandten sich besorgte Mitarbeiter und Kunden der Reuterpassage in Rostock Reutershagen über Notruf an die Einsatzleitstelle, da eine stark alkoholisierte männliche Person in mehreren Geschäften den Ablauf störte. Diese pöbelte seit Stunden Personal und Passanten an und machte keine Anstalten, die Örtlichkeit zu verlassen.

Die zwei eingesetzten Polizeibeamten sprachen den 50-jährigen Störer an, worauf dieser ablehnend aggressiv reagierte und mit Gesten und Worten Gewalt androhte. Nach mehrfachen Aufforderungen, das Objekt zu verlassen, wollte sich der Täter provokant eine Zigarette anstecken.
Um dies zu verhindern und den Platzverweis durchzusetzen, versuchten die Beamten, den Betrunkenen aus der Passage zu führen, worauf der Mann sich sperrte und passiv Widerstand leistete. In weiterer Folge kam es zu einem Gerangel, wobei die Beamten mit dem Mann zu Boden gingen. Den beiden Kollegen gelang es dann, den 1,90 m großen Mann zu fesseln und zur Dienststelle zu verbringen. Bei der Festnahme verletzte sich der Beamte am Knie, seine Kollegin zog sich eine Schulterverletzung zu. Beide mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Der mit 1,97 Promille alkoholisierte Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Störungen und Straftaten in Gewahrsam genommen.
Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

PM des PP Rostock vom 22.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Ruhestörender Lärm mit folgendem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gegen 23:00 Uhr wurde die Polizei anlässlich einer wiederholten Ruhestörung in die Wismarer Altstadt gerufen. An der beschriebenen Adresse angekommen, zeigte der 44-jährige Bewohner auf die erneute Weisung der Beamten, ruhiger zu sein, kein Einsehen. Stattdessen provozierte und beleidigte er die Polizisten. Diese nahmen den stark alkoholisierten aggressiven Mann zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam und legten ihm dazu eine Handfessel an. Auf dem Weg zum Streifenwagen wehrte der 44-jährige sich heftig. Gleichzeitig versuchte einer seiner dort anwesenden Gäste, die Gewahrsamnahme zu verhindern und versuchte den Mann zu befreien. Auch seinen 48-jährigen hitzigen Helfer brachten die Beamten unter Kontrolle und nahmen ihn mit zur Dienststelle. Beide Männer wiesen einen Atemalkohol von über 2 Promille auf und verbrachten die nachfolgenden Stunden im Polizeigewahrsam.

PM der PI Wismar vom 20.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Peenemünde (Mecklenburg-Vorpommern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 16.06.2018 gegen 03:50 Uhr wurde die Polizei zum Festival „Meeresrauschen“ in 17449 Peenemünde gerufen. Dort sollen drei junge Männer das Festival stören und die Sicherheitskräfte angreifen. Beim Eintreffen der eingesetzten Kräfte des Polizeirevieres Wolgast bestätigte sich der Sachverhalt. Als die Störer die Polizeibeamten sahen, fing der 39-jährige Tatverdächtige sofort an die Polizeibeamten zu beschimpfen und wollte weiter auf die Sicherheitskräfte eindringen. Dieses wurde durch die Beamten unterbunden, in dem sie sich ihm in den Weg stellten. Der Tatverdächtige hatte am Vortag eine Knieoperation und konnte sich deswegen nur mit zwei Gehhilfe fortbewegen. Eine dieser Gehhilfe nahm er und schlug damit in Richtung des einen Polizeibeamten. Dieser wurde dabei aber nicht getroffen. Der Schlag ging daneben und traf statt dessen ein Verkehrszeichen. Dieses wurde dabei beschädigt. Um weitere Angriffe auf die Beamten zu verhindern, wurden ihm die Gehilfen weggenommen und er wurde zu Boden gebracht. Dort wurden ihm die Handfesseln angelegt. Auch hierbei leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, so dass ein anderer Beamter an seiner Hand leicht verletzt wurde. Da bei der Auseinandersetzung die frische Operationswunde wieder anfing zu bluten, wurde der Tatverdächtige ins Krankenhaus nach Wolgast gebracht.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung, versuchte gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM des PP Neubrandenburg vom 16.06.2018