Tag Archives: Mecklenburg-Vorpommern

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Barth (Mecklenburg-Vorpommern): Barther Duo sorgte für zahlreiche Polizeieinsätze

Am vergangenen Sonntagabend, dem 16.09.2018, hielten zwei 29 und 30 Jahre alte Männer die Polizei in Barth auf Trab.

Zunächst fielen die beiden Barther dadurch auf, dass sie offenbar unter erheblichem Einfluss von Alkohol in Zingst Passanten bepöbelten und in eine tätliche Auseinandersetzung gerieten, bei der jedoch niemand ernsthafte Verletzungen davontrug. Durch einen Zeugenhinweis wurde den eingesetzten Polizeibeamten zudem bekannt, dass die beiden Barther zuvor gegen 19:30 Uhr mit ihrem Fahrrad im Bereich der Strandstraße gefahren seien. Die bei den beiden Männern durchgeführten Atemalkoholtests erhärteten den Verdacht, dass beide absolut fahruntüchtig waren (1,61 und 1,88 Promille).

Im Rahmen der anschließenden doppelten Blutprobenentnahme beleidigte der 29-Jährige die eingesetzten Beamten und der 30-Jährige äußerte ergänzend, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren wurden durch die Beamten eingeleitet und den Männern die Weiterfahrt untersagt.

Davon offenbar unbeeindruckt, suchten die beiden Barther gegen 22:30 Uhr erneut den Kontakt zur Polizei und fuhren vor dem Polizeirevier Barth vor, um vermeintlich zurückgelassene, persönliche Sachen abzuholen. Bei dem 30-Jährigen bestand weiterhin eine absolute Fahruntüchtigkeit, was wiederum eine Strafanzeige und eine Blutprobenentnahme nach sich zog. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass das jetzt von dem 30-Jährigen geführte Fahrrad der Marke „Eigenbau“ mit einem 80 ccm Motor nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen war. Zudem konnte der Barther weder eine Pflichtversicherung noch die dafür erforderliche Fahrerlaubnis vorlegen.

Während der polizeilichen Maßnahmen kam es offenbar zu einem Bestechungsversuch des 29-Jährigen gegenüber den eingesetzten Beamten, mit dem Ziel, den 30-Jährigen laufen zu lassen. Dieses zog eine weitere Strafanzeige gegen den 29-Jährigen wegen des Verdachtes der versuchten Bestechung nach sich.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung des Fahrrades des 29-Jährigen stellte sich auch heraus, dass dieses zur Fahndung ausgeschrieben war und offenbar aus einer Diebstahlshandlung im Januar 2018 in Franzburg stammt. Beide Zweiräder wurden sichergestellt.

PM der PI Stralsund vom 18.09.2018

Aggressiv Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Einmischung Dritter Verletzt Widerstand

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Mehrere Widerstände gegen Polizeibeamte in Rostock

Symbolfoto

Gleich zweimal leisteten mehrere Personen bei ihrer vorläufigen Festnahme gegen Rostocker Polizeibeamte Widerstand. Zwei Beamte erlitten dabei leichte Verletzungen.

Beide Vorfälle ereigneten sich in der Nacht zum 13.09.2018 innerhalb weniger Stunden. Gegen 01:00 Uhr wurden die Beamten über eine körperliche Auseinandersetzung im Rostocker Studentenkeller informiert. Hier soll ein offensichtlich alkoholisierter 28-Jähriger mehrere Gäste aggressiv angepöbelt haben. In der Folge kam es zu einer Rangelei zwischen mehreren Personen, bei der ein 29-Jähriger einen Schlag ins Gesicht bekam.

Als die Beamten vor Ort waren, wollte der Tatverdächtige gerade mit einem Taxi davonfahren. Das Taxi konnte gestoppt werden, der Rostocker stieg aus, reagierte bereits äußerst aggressiv, beleidigte die Beamten und griff sie an. Daraufhin kam es zum Einsatz von Reizstoff. Der 28-Jährige versuchte zu flüchten und griff dabei erneut einen Beamten an. Der Rostocker konnte aber nach einer kurzen Verfolgung gestellt werden. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,76 Promille.

Der Tatverdächtige ist in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen dauern derzeit noch an.

Der zweite Vorfall geschah gegen 02:30 Uhr, als Beamte zu einer Sachbeschädigung in die Lindenstraße gerufen wurden. Zwei Personen sollen an einem Gebäude Graffiti angebracht haben. Diese waren jedoch bei Eintreffen der Polizeibeamten nicht mehr am Tatort. Im Rahmen der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde durch einen Zeugen, der Mitarbeiter eines Wachdienstes ist, mitgeteilt, dass die zwei Tatverdächtigen aus einem Jugendzentrum in unmittelbarer Nähe kamen.

Die beiden Männer wurden angesprochen, konnten sich aber nicht ausweisen. Mit der Tat konfrontiert sollten die Tatverdächtigen die Beamten zum Streifenwagen begleiten. Hierbei kam es zu ersten Pöbeleien, die in körperlichen Angriffen gegenüber den Beamten endeten. In der Folge kamen acht Personen aus dem nahegelegenen Jugendzentrum und wirkten verbal auf die Situation ein. Diesen Moment nutzen die beiden Tatverdächtigen, um in der mit ihnen sympathisierenden Gruppe Schutz zu suchen. Daraufhin wurden die Beamten aus der Gruppe heraus beschimpft und bedroht. Die Situation entwickelte sich soweit, dass ein Polizeibeamter zur Dienstwaffe griff und die Gruppe aufforderte stehen zu bleiben.

Im selben Moment trafen weitere Polizeibeamte am Tatort ein und die Lage beruhigte sich. Die Tatverdächtigen erwarten Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung.

PM der PI Rostock vom 13.09.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei zieht Bilanz zum Altstadtfest

Am Ende ist festzustellen, das gemeinsame Sicherheitskonzept zwischen Veranstalter, Stadt und Polizei ist aufgegangen. Dennoch gab es für die Sicherheitskräfte insbesondere am Samstag einiges zu tun. Durch frühzeitiges Ansprechen von polizeibekannten Personen, konsequentes Vorgehen bei Störungen, die in der Regel unter Einfluss von Alkohol begangen wurden und umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes konnten größere Störungen verhindert werden.

Schwerpunkt von Störungshandlungen bildete wie schon in den Jahren zuvor der Bereich des Nordufers des Pfaffenteiches. Besonders am Samstag war die polizeiliche Präsenz in diesem Bereich absolut notwendig.

Die Polizei stellte bei 42 Personen die Personalien fest, erteilte gegen 11 Besucher Platzverweise, zwei Personen kamen den Platzverweisen nicht nach und wurden ins Gewahrsam genommen. Bei den Kontrollen wurden in vier Fällen Betäubungsmittel sichergestellt.

Insgesamt wurden 16 Strafverfahren wegen Körperverletzung, Diebstahl, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes belehrten in 48 Fällen Jugendliche und ermahnten zur Einhaltung der Vorschriften des Jugendschutzgesetzes.

PM der PI Schwerin vom 10.09.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Sachbeschädigung am Dienstgebäude der Polizei

Gegen 23:15 Uhr des 07.09.2018 gelang es unbekannten Tätern in Parchim auf das dortige Dienstgebäude des Polizeireviers einen Schriftzug mit „ACAB“ aufzusprühen. Betroffen war der Seiteneingang des Gebäudes. Durch die Kriminalpolizei sind die Ermittlungen aufgenommen worden.

Sachdienliche Hinweise zur Tat und/oder den Tätern richten sie bitte an das Polizeirevier Parchim – Tel: 03871 6000, jede andere Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

PM des PP Rostock vom 08.09.2018

Allgemein Angriff Deutschland KS mit Waffe/gef. Gegenstand Schussabgabe Verletzt Widerstand

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Ehemann bedroht seine Frau und die Polizei mit einem Messer

Symbolfoto

Am 05.09.2018 gegen 20:10 Uhr wurde die Polizei in die Roßmühlenstraße in 17489 Greifswald gerufen, da ein Hinweisgeber mehrere Schreie aus einer Wohnung hörte. Die eingesetzten Polizeibeamten begaben sich zum Einsatzort und klingelten an der Eingangstür. Diese wurde durch den 65-jährigen Wohnungsinhaber geöffnet. Dabei hielt er ein Messer in der Hand und griff damit sofort die Polizeibeamten an. Durch diesen Angriff wurde ein Polizeibeamter leicht am Oberarm verletzt (oberflächliche Schnittwurde). Anschließend sprang der Tatverdächtige in die Wohnung zurück und verschloss die Wohnungstür. Kurz danach waren aus der Wohnung erneut Schreie zu hören, die von der 64-jährigen Ehefrau stammten. Diese konnte sich kurz danach aus der Wohnung befreien und sich bei den Polizeibeamten in Sicherheit bringen. Sie wies eine leichte Schnittverletzung am linken Unterarm auf. Nach Angaben der Ehefrau ist der Tatverdächtige psychisch krank, so dass eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte. Aus diesem Grund kamen die Spezialeinsatzkräfte der Polizei und zum Einsatz.
Nach mehreren ergebnislosen Versuchen, den Kontakt mit dem 65-jährigen Täter herzustellen, wurde die Wohnung gewaltsam geöffnet.
In der Wohnung wurde der Tatverdächtige angetroffen, der zwei Messer in den Händen hielt. Mit diesen versuchte er die Einsatzkräfte des SEK anzugreifen. Dieser Angriff konnte durch einen Einsatzbeamten mit einem Schuss aus der Dienstwaffe unterbunden werden. Der Tatverdächtige wurde dabei schwer an einer Hand verletzt. Der 65-Jährige konnte anschließend in Gewahrsam genommen werden. Nach einer Behandlung durch einen vor Ort anwesenden Notarzt wurde dieser ins Klinikum Greifswald verbracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen Bedrohung, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Neubrandenburg vom 06.09.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern): Trunkenheit im Verkehr und weitere Straftaten

Am späten Abend des gestiegen Tages informierten die Hinweisgeber die Polizei in Grevesmühlen darüber, dass eine ihnen bekannte augenscheinlich alkoholisierte Person sich in Boltenhagen aktuell am Pkw der Mitteilenden zu schaffen machte. Als sich die Polizei das Fahrzeug kurze Zeit später ansah, waren sämtliche Reifen drucklos und der Tatverdächtige nicht mehr vor Ort. Im Verlauf der unmittelbar eingeleiteten Ermittlungen suchten die Polizisten den Tatverdächtigen Zuhause, ebenfalls bei Boltenhagen, auf und konfrontierten ihn mit dem Sachverhalt. Auf die Beamten machte der Mann einen alkoholisierten Eindruck und äußerte, bereits mit dem Erscheinen der Polizei gerechnet zu haben. Weiter räumte er ein, mit seinem Pkw zum Ort des Geschehens gefahren zu sein. Als die Beamten nun eine Blutprobenentnahme anordneten, reagierte der 50-Jährige zusehends gereizt und begann die Polizisten zu beleidigen. Die Blutprobenentnahme wurde trotzdem durchgeführt, sein Führerschein beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen.

PM der PI Wismar vom 05.09.2018

Aggressiv Allgemein Angriff Deutschland

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am vergangenen Samstagmittag rief ein Mann die Wismarer Polizei nach Wendorf. Dort, so der Mitteilende, habe er eine verbale Auseinandersetzung mit einem ihm bekannten Mann gehabt. Als die Polizei vor Ort eintraf und sich mit der Anrufer zur Sache unterhielt, kam dessen Gegenüber dazu und bat einen Beamten um ein Gespräch unter vier Augen. Als beide sich einige Meter entfernt hatten, zog der 29-jährige offensichtlich alkoholisierte Mann ein Pfefferspray aus der Tasche und hielt dieses bedrohlich in seiner Hand. Weil er das Spray trotz mehrfacher Aufforderung nicht aushändigte und seine Drohung verstärkte, überwältigte ihn der Beamte kurzerhand und ergriff das Spray. In der weiteren Folge nahmen die Beamten den 29-Jährigen in Gewahrsam. Sie legten ihm Handfesseln an, ordneten eine Blutprobe an und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nachdem der Mann seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er aus dem polizeilichen Gewahrsam wieder entlassen.

PM der PI Wismar vom 03.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Sachbeschädigung durch Feuer im Gewahrsamsraum des Polizeihauptrevieres

Am 01.09.2018, gegen 04:50 Uhr kam es in einer Gewahrsamszelle im Polizeihauptrevier Neubrandenburg zu einem Brand. Polizeibeamte bemerkten in der besagten Zelle ein flackerndes Licht. Daraufhin begaben sich diese unmittelbar zum Gewahrsamsraum und öffneten diesen. Dabei stellten sie fest, dass eine Decke brannte. Mittels Feuerlöscher konnte der Brand schnell gelöscht werden, so dass ein Feuerwehreinsatz nicht erforderlich war. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich in der Gewahrsamszelle ein 37-jähriger Neubrandenburger, welcher gegen 02:15 Uhr zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Dieser hatte zuvor mehrere Straftaten, unter anderem Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte begangen und war zu dem alkoholisiert. Der Neubrandenburger sowie die anwesenden Polizeibeamten blieben unverletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand täuschte der Tatverdächtige zwischen Einlieferung in die Zelle und Brandausbruch einen medizinischen Notfall vor, so dass der Notarzt angefordert werden musste. Vermutlich während der Untersuchung durch den Notarzt gelang es ihm, unbemerkt das Feuerzeug in seinen Besitz zu bringen. Mithilfe des Feuerzeuges setzte er anschließend die in der Zelle befindliche Decke in Brand. Es entstand geringer Sachschaden. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt. Die Motivlage des 37-Jährigen bleibt zu ermitteln.

PM des PP Neubrandenburg vom 02.09.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Friedland (Mecklenburg-Vorpommern): 26-Jähriger fährt unter Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Führerschein mit einer geklauten Simson

Am 30.08.2018 gegen 14:25 Uhr waren Polizeibeamte in der Ortschaft Einhorst bei Friedland im Einsatz, um eine erkennungsdienstliche Behandlung bei einem 26-Jährigen durchzusetzen. Als die Beamten den Gesuchten nicht antreffen konnten, führten sie Ermittlungen im unmittelbaren Umfeld durch. Dabei wurde bekannt, dass der 26-Jährige kurze Zeit zuvor fahrend auf einem Moped mit einem schwarzen Helm in Richtung Glienke gesehen wurde. Die Beamten folgten diesem Hinweis und konnten auf der B197 in Richtung Anklam fahrend, Höhe Glienke einen Mopedfahrer mit einem schwarzen Helm feststellen. Nachdem der 26-Jährige mit der Polizei Sichtkontakt aufnahm, fuhr er auf die linksseitig gelegene Ackerfläche und flüchtete noch ca. 500 Meter vor den Beamten. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd konnte der Mopedfahrer auf dem Acker durch die Beamten gestoppt werden. Bei der Kontrolle wurde bekannt, dass der 26-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und zudem das Fahrzeug unter Einfluss von illegalen Betäubungsmitteln geführt hat. Des Weiteren stellten die Beamten fest, dass die von ihm genutzte schwarz/rote Simson S50 zur Fahndung ausgeschrieben war. Das besagte Moped wurde am 24.08.2018 in der Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg entwendet. Da der 26-Jährige die Polizeibeamten während der polizeilichen Maßnahmen mehrfach beleidigte, muss er sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Diebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung verantworten.

PM der PI Neubrandenburg vom 31.08.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Lübstorf (Mecklenburg-Vorpommern): Verdacht der Trunkenheit im Verkehr mit anschließendem Widerstand

Am 30. August, 00:15 Uhr, bekam die Polizei in Schwerin einen Hinweis zu einem augenscheinlich stark alkoholisierten Mann, der sich im Bereich des Ziegenmarktes in seinen Pkw setzte und den Ort in rasanter Fahrt verließ. Polizeibeamte aus Gadebusch und Schwerin suchten den Verdächtigen folgend Zuhause in der Nähe von Lübstorf auf. Mit dem Sachverhalt konfrontiert, reagierte der Mann aggressiv und lehnte einen ihm angebotenen Atemalkoholtest ab. Aufgrund der vom Hinweisgeber erhaltenen guten Personenbeschreibung und der offensichtlichen Alkoholisierung des 32-Jährigen ordneten die Polizeibeamten eine Blutprobe an. Gegen diese Maßnahme setzte er sich zur Wehr, sodass die Beamten unmittelbaren Zwang anwendeten und ihm Handfesseln anlegten. Ein Beamter erlitt dabei leichte Verletzungen. Auf dem Weg zur Blutprobenentnahme beleidigte der Mann die Polizisten wiederholt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige entlassen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der PI Wismar vom 30.08.2018