Tag Archives: Mecklenburg-Vorpommern

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Zwei betrunkene Personen lösen einen Polizeieinsatz auf Spielplatz aus

Am 17.04.2018 gegen 15:00 Uhr kam es in Waren Müritz auf einem Spielplatz im Panorama Ring zu einem Polizeieinsatz.

Zwei Mütter hielten sich mit ihren Kindern auf dem Spielplatz auf, als zwei alkoholisierte männliche Personen hinzukamen. Einer der Männer, ein 37-jähriger Warener, sprach die Kinder an. Er und sein 54-jähriger Freund beobachteten anschließend die Kinder beim Spielen. Eine Mutter nahm ihren Mut zusammen und bat die Männer zu gehen. Doch statt zu gehen, beleidigte der 37-Jährige die Frauen und reagierte aggressiv. Aus Angst verständigten die Frauen die Polizei, die wenig später vor Ort eintraf und die beiden Männer auf einer Bank unweit des Spielplatzes feststellte. Nach der Überprüfung der Personalien und der Anzeigenaufnahme wegen Beleidigung wurde den beiden Störern ein Platzverweis erteilt, dem sie nachkamen.

Wenige Zeit später meldete eine Hinweisgeberin der Polizei telefonisch, dass sie auf ihrem Grundstück im Panorama Ring eine männliche, stark alkoholisierte Person in ihrem Holzunterstand liegend aufgefunden habe. Die Beamten mussten vor Ort feststellen, dass es sich um den 37-Jährigen handelte, der aufgrund seiner Alkoholisierung nicht bis nach Hause gekommen war, sondern sich dort nieder gelegt hatte. Die Beamten entschlossen sich den 37-Jährigen in Gewahrsam zu nehmen und dem Polizeihauptrevier Waren zuzuführen. Während der polizeilichen Maßnahme beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten mehrmals. Folglich wurde gegen den Beschuldigten ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zur Alkoholisierung des Beschuldigten können keine Angaben gemacht werden, da er nicht im Stande war eines Atemalkoholtestes durchzuführen.

Nach dem der Beschuldigte seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er am heutigen Morgen, den 18.04.2018 aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der PI Neubrandenburg vom 18.04.2018

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Sachbeschädigung an der Polizeiinspektion – Zeugenaufruf

Am 13.04.2018, gegen 23:45 Uhr, kam es in der Rostocker Straße in Wismar zu einem Steinwurf gegen den Bürocontainer der Polizeiinspektion Wismar. Ein unbekannter Täter warf ein faustgroßes Stück eines Ziegelsteins gegen die Blechverkleidung des Containers und beschädigte diese. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen zur Tatzeit im Bereich des Tatortes gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Wismar unter der Rufnummer 03841 – 2030, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

PM des PP Rostock vom 14.04.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz im Zusammenhang mit mehreren Demonstrationen

Der heutige Polizeieinsatz im Zusammenhang mit dem angemeldeten Aufzug und mehreren Gegendemonstrationen ist beendet. Insgesamt waren 590 Polizeibeamte aus Mecklenburg-Vorpommern sowie aus Berlin, Bremen und Niedersachsen im Einsatz.

Gegen 21:30 Uhr endete der zumeist friedliche Demonstrationsabend im Rostocker Stadtteil Evershagen. An dem von der AFD angemeldeten Aufzug nahmen ca. 600 Personen teil. Etwa 700 Teilnehmer wurden bei den Gegendemonstrationen gezählt. Insgesamt wurden 10 Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verstoß Versammlungs-/ Waffengesetz, Widerstand bzw. Tätlichem Angriff auf Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet. Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen in diesem Zusammenhang dauern teilweise noch an.

PM der PI Rostock vom 09.04.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern): Randalierer widersetzte sich der Polizei

Ein randalierender Mann hat sich am Samstagnachmittag in Lübtheen polizeilichen Maßnahmen widersetzt und den eingesetzten Polizeibeamten erheblichen Widerstand entgegengebracht. Zuvor hatte der 25-Jährige, der offenbar unter Drogeneinfluss stand, in seiner Wohnung randaliert. Anwohner riefen daraufhin die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten warf der Mann weiterhin mit Gegenständen um sich und ließ sich nicht beruhigen. Er wurde fixiert und anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik in Schwerin gebracht.

In der Wohnung des Mannes stellte die Polizei wenig später neben Betäubungsmitteln auch Luftdruckwaffen, ein verbotenes Messer und ein Schwert sicher.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.

PM der PI Ludwigslust vom 09.04.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Fahrzeugführer fährt unter Einfluss von Drogen und leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 07.04.2018, gegen 22:15 Uhr, fiel den Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Waren in Möllenhagen ein Fahrzeug auf, welches mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortschaft fuhr. Auf der B192, kurz vor dem Ortsausgang Möllenhagen in Fahrtrichtung Neubrandenburg konnte die Polizeibeamten den Wagen einholen und anhalten. Der Fahrer, ein 27 jähriger Stavenhagener, zeigte deutliche Anzeichen für Drogenkonsum. Er wurde zwecks Blutprobenentnahme nach Waren gebracht. Dort versuchte er sich körperlich gegen die Blutprobenentnahme zu wehren und musste durch die Beamten fixiert werden. Nun erwartet ihn neben der Anzeige wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmittel auch noch eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Neubrandenburg vom 08.04.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Bützow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Am 04.04.2018 kam es gegen 20.00 Uhr in Diekhof (Landkreis Rostock) zu einer gefährlichen Körperverletzung. Durch einen 46-jährigen Täter wurde laut Zeugenaussagen ein 43-jähriger Mann geschlagen und mit einem Messer angegriffen. Hierdurch erlitt der Geschädigte leichte Verletzungen. Weiterhin versuchte der Tatverdächtige sein Opfer mit einem PKW anzufahren. Das konnte nur verhindert werden, da ein Zeuge den geschädigten Mann zur Seite zog.
Der tatverdächtige Mann wurde im Nachgang durch die Polizei aus seiner Wohnung geholt. Der Tatverdächtige und das Opfer standen unter Einfluss von Alkohol. Gegen den Täter wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Fahren unter Alkoholeinfluss und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.
Sein Fahrzeug wurde sichergestellt. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.

PM des PP Rostock vom 05.04.2018

Bedrohung Deutschland Einmischung Dritter Gefährden Widerstand

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Identitätsfeststellung eskaliert

Am 31.03.2018 gegen 22:00 Uhr erhielten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock die Mitteilung, dass es im Zug von Bad Kleinen nach Rostock zwischen alkoholisierten Fußballfans und einer Gruppe von fünf afghanischen Jugendlichen zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen ist, in dessen Folge ein Afghane mehrfach geschlagen worden sein soll.

Daraufhin wurden sofort Kräfte der Bundes- und Landespolizei am Hauptbahnhof Rostock eingesetzt. Nach Ankunft des Zuges stiegen ca. 50 Fans aus dem Zug. Ca. 20 von ihnen verließen sofort den Bahnhof und weitere 30 lieferten sich zunächst eine Schneeballschlacht. Die Gruppe der fünf Afghanen kam auf die Beamten zu und machten ihnen gegenüber Angaben, wer als Beschuldigter zu den Übergriffen in der Bahn in Frage kam.

Der Beschuldigte wurde identifiziert und sollte einer Kontrolle unterzogen werden. Als dieser sich gegenüber den Beamten ausweisen wollte, wurde er von zwei weiteren Fans weggerissen. Im Anschluss stellten sich ca. 15 Personen zwischen die Beamten sowie den Beschuldigten und verhinderten ein erneutes Ergreifen.

Während der Einsatzmaßnahmen stieg das Aggressionspotential der verbliebenen Fans. Die eingesetzten Beamten wurden mehrfach bedrängt, woraufhin Pfefferspray und ein Diensthund eingesetzt wurden. Es kam zu keinen Verletzungen.

Nachdem die Lage beruhigt werden konnte, setzten die Fans ihre Fahrt mit einer S-Bahn in Richtung Warnemünde fort.

Durch die Bundespolizei wurden Ermittlungen, u. a. wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, aufgenommen.

PM der BPOLI Rostock vom 02.04.2018

Allgemein Widerstand

Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern): Mann widersetzte sich Zwangseinweisung in Psychiatrie

Ein 55-jähriger Mann aus Lübtheen hat sich am Mittwochmittag einer Zwangseinweisung in die Psychiatrie widersetzt und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er konnte später in seinem Haus von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei unverletzt überwältigt werden.

Der Mann zog sich beim Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei in sein Einfamilienhaus zurück. Da der 55-Jährige bei einem ähnlichen Einsatz im Januar dieses Jahres eintreffenden Polizeibeamten gegenüber gewalttätig wurde (es gab seinerzeit zwei verletzte Polizisten) und es Erkenntnisse gab, wonach er im Besitz von Waffen sein soll, wurde das Spezialeinsatzkommando des LKA M- V hinzugezogen. Am frühen Nachmittag haben Beamte des SEK den aufgebrachten 55-Jährigen dann im Keller seines Hauses überwältigen und fixieren können. Er wurde anschließend unter Polizeibegleitung mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Im Haus und in der Garage des Mannes stellte die Polizei wenig später unter anderem ein Luftdruckgewehr, eine Schreckschusspistole, zwei Schwerter sowie eine Machete sicher.

PM der PI Ludwigslust vom 28.03.2018

Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Schlagen Widerstand

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Renitenter Schwarzfahrer beschimpft und beleidigt eingesetzte Polizisten

Am 27.03.2018 konnte gegen 14 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Grunthalplatz in Schwerin ein 18-jähriger Schwarzfahrer gestellt werden. Dieser verhielt sich gegenüber den Kontrolleuren gleich derart aggressiv, dass die Polizei verständigt wurde. Die Beamten versuchten nach ihrem Eintreffen beruhigend auf den 18-Jährigen einzuwirken. Dieser griff jedoch plötzlich und unvermittelt einen Polizisten an, indem er ihm kräftig gegen die Brust schlug. Aufgrund der enormen Renitenz musste der 18-Jährige anschließend von den Beamten zu Boden gebracht und vorübergehend gefesselt werden. Während dieser Amtshandlung stieß der 18-Jährige lauthals Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die Polizisten aus.
Auch im Funkwagen ließ sich der 18-Jährige nur schwer beruhigen. Er wurde vorübergehend in das Polizeihauptrevier Schwerin verbracht. Die Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen.

PM des PP Rostock vom 27.03.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei nimmt randalierenden jungen Mann in Gewahrsam

Nach mehreren Straftaten hat die Polizei am Freitagabend in Hagenow einen 18-jährigen Mann in Gewahrsam genommen.
Er soll in zwei Körperverletzungsdelikten und drei Sachbeschädigungen verwickelt gewesen sein. So wird ihm vorgeworfen, auf die Frontscheibe eines haltenden Autos eingeschlagen und den Fahrer anschließend mit einer Glasflasche beworfen zu haben. Der Fahrer wurde dabei am Kopf getroffen und leicht verletzt. Des Weiteren steht der Heranwachende im Verdacht, in zwei Fällen mit Bierflaschen auf Wohnungsfenster geworfen zu haben, wobei eine Scheibe beschädigt wurde. Auch eine Schaufensterscheibe soll der 18-Jährige beschädigt haben. Hierzu soll er ein Verkehrsschild benutzt haben. Zudem gingen Hinweise bei der Polizei ein, wonach der 18-jährige grölend und beleidigend durch die Straßen gezogen sein soll. Letztlich soll er als Tatverdächtiger in eine gefährliche Körperverletzung verwickelt gewesen sein, bei der ein 26-jähriger Mann mit einem Taschenmesser an der Hand verletzt wurde. Die Polizei konnte den Mann später im Stadtgebiet stellen und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen. Dabei hat die Polizei kurzzeitig Reizgas gegen den aggressiven Randalierer eingesetzt. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 26.03.2018