Tag Archives: Luzern

Allgemein Gefährden Schweiz

Luzern: Taxifahrer gefährdet Polizistin bei Verkehrskontrolle

Heute Sonntagmorgen führte die Luzerner Polizei am Schweizerhofquai, Schwanenplatz, eine Verkehrskontrolle durch. Dabei beabsichtigte die Polizei ein Taxi zu kontrollieren. Der Taxichauffeur reagierte nicht auf das Haltezeichen, weshalb sich eine Polizistin durch einen Sprung zur Seite retten musste. Der Taxichauffeur konnte später angehalten werden. Die Polizei sucht Zeugen.

Sonntag, 29.07.2018, ca. 01:35 Uhr führte die Luzerner Polizei am Schweizerhofquai, Höhe Schwanenplatz, Fahrtrichtung Bahnhof, eine Verkehrskontrolle durch. Dabei beabsichtigte eine Polizistin mittels Haltezeichen ein schwarzes Taxi mit gelber Aufschrift zur Kontrolle zu ziehen. Weil der Taxichauffeur auf das Haltezeichen nicht reagierte, musste sich die Polizistin mit einem Sprung zur Seite aus der Gefahrenzone retten. Der Taxichauffeur fuhr weiter, konnte aber kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschte reger Personen- sowie Fahrzeugverkehr.

Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Personen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 041 248 81 17 zu melden

PM der Luzerner Polizei vom 29.07.2018

Allgemein Österreich Widerstand

Luzern: Zwei Festnahmen nach gewalttätiger Auseinandersetzung

Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung wurde die Polizei informiert. Bei der Festnahme des Verdächtigten wehrten sich dieser und eine Begleitperson gegen die Festnahme. Erst nachdem Verstärkung eintraf, konnten die beiden getrennt festgenommen werden. Beide waren angetrunken.
Am Donnerstagabend, 20.07.2018, 18:15 Uhr, wurde die Luzerner Polizei nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung an die Hertensteinstrasse gerufen. Als die Polizei den Verdächtigten feststellte, begab sich dieser sofort in ein Restaurant. Als ihn die Einsatzkräfte festnehmen wollten stellte sich ein Begleiter in den Weg. Es kam dabei zu einem Gerangel im Restaurant. Erst nachdem Verstärkung eintraf, konnten die beiden unter massiver Gegenwehr und Tätlichkeiten gegenüber den Polizisten festgenommen werden.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 22-jährigen und einen 19-jährigen Schweizer. Beide waren angetrunken.

PA der POL Luzern vom 20.07.2018

Allgemein Gefährden Schweiz

Luzern: Festnahme – Autofahrer gefährdet Polizisten bei Verkehrskontrolle

Am Samstagabend hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern Verkehrskontrollen durchgeführt. Fünf Autos, welche illegal umgebaut waren, wurden sichergestellt. Ein Polizist wurde gefährdet, weil ein Autofahrer unter Kokaineinfluss sein Auto nicht abbremsen konnte. Insgesamt wurden 15 Autofahrer angezeigt.

Am Samstagabend (23.6.18) hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern eine koordinierte Verkehrskontrolle durchgeführt. Fünf Autos wurden sichergestellt, weil sie illegal umgebaut und damit in in einem nicht betriebssicheren Zustand waren. Die Fahrzeuge wurden zur Expertise zum Strassenverkehrsamt gebracht. Die fehlbaren Autolenker kommen aus den Kantonen BL (1), LU (1), OW (2) und SZ (1).

Bei der Kontrolle wurde zudem ein Polizist der Luzerner Polizei gefährdet. Ein 41-jährigere Mann aus Kosovo (wohnhaft im Kanton Luzern) fuhr mit übersetzter Geschwindigkeit durch die Piltausstrasse. Da er das Auto für die Kontrolle nicht abbremsen konnte, musste sich der Polizist mit einem Sprung zur Seite aus der Gefahrenzone bringen. Ein Drogenschnelltest ergab beim Lenker einen positiven Wert auf Kokain. Der Lenker wurde von der Polizei vorübergehend festgenommen.

Bei einem weiteren Autofahrer ergab ein Drogenschnelltest einen positiven Wert auf Marihuana. Im Auto des 38-jährigen Schweizers (wohnhaft im Kanton Luzern) hat die Polizei 50 Gramm Marihuana sichergestellt.

Zu weiteren 13 Anzeigen kam es, weil 12 Fahrzeuge in einem nicht vorschriftsgemässen Zustand waren und weil von einer Lenkerin der Vortritt missachtet wurde.

Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft Luzern vom 25.06.2018

Allgemein Schweiz Verletzt Widerstand

Luzern: Einbruch in Kebabstand – drei Personen festgenommen

Symbolfoto

Zwei Männer sind am Montagmorgen mit einer Komplizin in einen Kebabstand in der Stadt Luzern eingebrochen und u.a. Bargeld entwendet. Die Täter sind geständig. Bei der Festnahme haben sie einen Polizisten leicht verletzt.

Zwei Männer sind am Montagmorgen früh (23.4.18 / ca. 01.30 Uhr) in einen Kebabstand an der Tribschenstrasse eingebrochen. Eine Frau hat als Komplizin „Wache“ gestanden. Sie haben Bargeld und Lebensmittel entwendet und sind geflüchtet. Der Einbruch wurde von einem Anwohner beobachtet und der Polizei gemeldet. Bei den Tätern handelt sich um zwei Schweizer (20 und 32 Jahre). Die Komplizin ist ebenfalls Schweizerin und 25 Jahre alt. Die drei Beschuldigten waren alkoholisiert. Sie haben sich nach dem Einbruch selber beim Kebabstand-Besitzer gestellt und wurden von der Polizei festgenommen. Bei der Festnahme haben sie sich zum Teil vehement gewehrt und einen Polizisten leicht verletzt. Ein Teil des entwendeten Bargeldes konnte bei einer Hausdurchsuchung am Wohnort eines Täters sichergestellt werden. „Wir wollten mit dem Geld Drogen kaufen“ – gab einer der Beschuldigten der Polizei als Motiv zu Protokoll.

Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft Luzern vom 24.04.2018

Allgemein Beißen Schweiz Verletzt Widerstand

Luzern: Zeugenaufruf – Lenker eines Personenwagens gefährdet Fussgänger und verletzt Polizist

Auf der Zürichstrasse gefährdet der Lenker eines Personenwagens Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen und Trottoir. Weil sich der Fehlbare bei der anschliessenden Kontrolle durch die Polizei heftig wehrte, musste er festgenommen werden. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.

Am Dienstagmittag, 16.01.2018, 12:20 Uhr fuhr eine Patrouille der Luzerner Polizei auf der Zürichstrasse in Richtung Maihof. Beim Fussgängerstreifen vor der Einmündung in die Wesemlinstrasse hielt das Polizeiauto an, um Fussgängern beim Überqueren der Strasse den Vortritt zu gewähren. Gleichzeitig beabsichtigte ein nachfolgender Lenker rechts über das Trottoir ausweichend, am Polizeiauto vorbeizufahren. Dabei wurden Fussgänger gefährdet. Als die Polizisten beabsichtigten den fehlbaren Lenker anzuhalten, versuchte dieser mehrmals weiterzufahren. Unter massiver Gegenwehr konnte der 75-jährige Lenker schliesslich festgenommen werden. Bei der Festnahme biss der renitente Autofahrer einem Polizisten in den Finger.

Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Fussgänger, welche vom Verhalten des Automobilisten gefährdet wurden oder die gefährliche Fahrweise beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Luzerner Polizei zu melden. Telefon 041 248 81 17

PM der Luzerner POL vom 16.01.2018

Allgemein Physische Gewalt Schweiz Verletzt

Luzern: Luzerner Fest: Zwei Personen festgenommen

Das Luzerner Fest 2016 ist am Freitagabend gestartet. Während der Vorabend relativ ruhig verlief, kam es nach Mitternacht an der Bahnhofstrasse zu diversen Rangeleien. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.

Das 8. Luzerner Fest 2016 ist am Freitagabend gestartet. Aus polizeilicher Sicht verlief der Beginn des Abends relativ ruhig. Nach Mitternacht kam es an der Bahnhofstrasse zufolge des hohen Alkoholkonsums von einigen Personen zu verschiedenen Rangeleien unter den vorwiegend jungen Besuchern. Zwei junge Männer wurden durch die Polizei festgenommen. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 17-jährigen Italiener und einen 18-jährigen Schweizer. Die Atemlufttests ergaben Werte von 0,31 und 2,22 Promille. Sie werden an die zuständigen Stellen (Staatsanwaltschaft/Jugendanwaltschaft) zur Anzeige gebracht.

Dank der Polizeipräsenz konnten einige sich anbahnende Streitigkeiten sofort erkannt und im Ansatz bereinigt werden.

Weitere Informationen der Polizei zum Luzerner Fest 2016
Sollte es im Verlaufe vom Samstag zu aussergewöhnlichen polizeilichen Einsätzen kommen, werden diese gegen Abend kommuniziert.
Im Verlaufe des Sonntags wird eine Medienmitteilung über die Bilanz des Luzerner Festes 2016 aus polizeilicher Sicht publiziert.
PM der Luzerner Polizei vom 25.06.2016

Allgemein Physische Gewalt Schweiz

Luzern: Polizeiliche Intervention in Malters – Frau verstorben

Am Dienstag, 8. März 2016, 16:00 Uhr hatte die Luzerner Polizei im Rahmen eines ausserkantonalen Strafverfahrens den Auftrag, in Malters eine Wohnung zu durchsuchen. Dabei drohte die Frau auf die Polizei und andere Personen zu schiessen oder sich das Leben zu nehmen. Bei der polizeilichen Intervention von heute Morgen wurde die Frau tot in der Wohnung aufgefunden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

Am Dienstag, 8. März 2016, 16:00 Uhr hatte die Luzerner Polizei im Rahmen eines im Kanton Zürich geführten Strafverfahrens den Auftrag, in Malters eine Wohnung zu durchsuchen. Die 65-jährige Bewohnerin öffnete der Polizei die Türe nicht und drohte, auf die Polizei und andere Personen zu schiessen oder sich das Leben zu nehmen. Die Frau war mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet. Um ihrer Drohung Nachdruck zu verleihen, zeigte sich die Frau um ca. 17.00 Uhr am Fenster und gab einen Schuss ab. Zu einem späteren Zeitpunkt gab sie in der Wohnung mutmasslich einen weiteren Schuss ab. Durch die Spezialisten der Verhandlungsgruppe wurde mit der Frau telefonisch Kontakt aufgenommen. Trotz diesen mehrstündigen intensiven Gesprächen konnte die Frau nicht zur Aufgabe bewogen werden. Sie äusserte mehrmals Suizidabsichten und war aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustandes für die Einsatzkräfte völlig unberechenbar.

Bei der heutigen Intervention durch die Luzerner Polizei wurde die Frau durch die Spezialisten tot aufgefunden. Auch eine Katze wurde tot aufgefunden. Durch die Polizei erfolgte bei der Intervention kein Schusswaffeneinsatz. Aufgrund der vorgefundenen Situation ist von einer Suizidhandlung der 65-jährigen Frau auszugehen.

Die entsprechenden Ermittlungen sind am Laufen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

Während des gesamten Einsatzes wurden die weiteren Hausbewohner vorsorglich evakuiert und anderweitig untergebracht.

Die Luzerner Polizei wurde bei diesem Einsatz im Rahmen des Zentralschweizer Polizeikonkordates von anderen Polizeikorps unterstützt. Weiter stand der Rettungsdienst 144 im Einsatz.

PM der POL Luzern vom 09.03.2016

Bewerfen mit Waffe/gef. Gegenstand Sachbeschädigung Schweiz Verletzt verletzt k verletzt krankenhausreif

Luzern: Ausschreitungen vor und nach Fussballspiel – fünf Polizisten verletzt

Quelle: Polizei Luzern
Quelle: Polizei Luzern

Vor und nach dem Fussballspiel FC Luzern gegen FC Zürich vom Samstagabend hat die Luzerner Polizei den Ordnungsdienst eingesetzt um die Fangruppierungen auseinander zu halten. Dabei wurde die Polizei mit Steinen beworfen. Fünf Polizisten verletzten sich im Einsatz und mussten ärztlich versorgt werden. Es entstand Sachschaden an Stadioneinrichtung und VBL-Bussen.

 

Ausschreitungen vor dem Fussballspiel

Mit einem Fanzug sind am Samstag,16. August 2014,  über 600 Fans des FC Zürich nach Luzern gereist. Nach der Ankunft in Luzern haben sie mehrere Böller und Rauchkörper gezündet. Der Transport zum Fussballstadion verlief anschliessend ohne Zwischenfälle.

Während der Einlassphase ins Stadion kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen FCZ- Fans und dem Sicherheitsdienst im Stadion. Fans vermummten sich griffen den Sicherheitsdienst an und drückten eine Absperrung ein. Der Ordnungsdienst der Polizei musste Gummischrot einsetzen, damit die Situation nicht eskalierte. Während des Spiels feuerten beide Fangruppierungen zudem mehrmals Pyros ab. Jene Fans, welche Pyros gezündet hatten, versteckten sich vor und nach ihren Aktionen unter den mitgebrachten grossen Fahnen.

 

Fünf Polizisten bei Ausschreitungen nach Fussballspiel verletzt

Nach dem Spiel begaben sich die FCL-Fans auf der vereinbarten Route vom Stadion in Richtung Fanlokal. Aus diesem Zug lösten sich ca. 40 Personen. Die gewaltbereiten Fans bewarfen den Buskonvoi der FCZ-Fans mit Steinen und schlugen mit Eisenstangen auf die Busse ein. Die Zürcher Fans konnten im Bereich Bundesplatz aus den Bussen steigen und gingen ihrerseits auf die  angreifenden FCL-Fans los. Dabei wurde eine Handlichtfackel geworfen.

Damit die gewaltbereiten Fans getrennt werden konnten musste die Polizei beim Steghof, an der Bleicherstrasse, am Bundesplatz, an der Hirschmattstrasse, Winkel­riedstrasse, Frankenstrasse, beim Vögeligärtli und am Bahnhof den Wasserwerfer und Gummischrot einsetzen. Die Polizeikräfte wurden mit Steinen beworfen. Kurz vor 23 Uhr verliess der Fanzug den Bahnhof Luzern. Der Ordnungsdienst der Luzerner Polizei musste alle Kräfte einsetzen, um die Fans auseinander zu halten. Deshalb konnten vor Ort keine Gewalttätigen festgenommen werden. Ermittlungen zur Identifizierung   gewalttätiger Fans wurden aufgenommen.

Bei den Ausschreitungen wurden von den Angreifern fünf Polizisten verletzt und mussten ärztlich versorgt werden.

PM der Polizei Luzern vom 18.08.2014

Allgemein Schweiz Widerstand

Luzern LU: Mutmaßlicher Einbrecher widersetzt sich der Festnahme

Die Polizei konnte in der vergangenen Nacht in der Stadt Luzern zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen. Sie werden verdächtigt, an der Löwenstrasse einen Einbruch in ein Uhrengeschäft  begangen zu haben. Einer der Männer flüchtete nach dem Einbruch zu Fuss. Er wurde durch einen Polizeihund gestellt und dabei verletzt. Sein mutmasslicher Mittäter flüchtete ins Gebäude und konnte dort festgenommen werden.

Am  Montag, 3. Juni 2013, kurz vor 04:00 Uhr ging bei der Luzerner Polizei eine Einbruchmeldung von einem Uhrengeschäft an der Löwenstrasse ein. Beim Eintreffen der ersten Patrouillen stellten die Polizisten fest, wie zwei vermummte Personen das Geschäft verliessen. Eine flüchtete zu Fuss in Richtung Weystrasse. Ein mutmasslicher Täter ging zurück in das Gebäude. Dort konnte er durch die Polizei festgenommen werden. Bei der Fahndung nach dem geflüchteten Täter konnte der Polizeihund Falko von der Burg Neideck eine Fährte aufnehmen, welche Richtung Wesemlinquartier führte. Der mutmassliche Einbrecher konnte durch den Polizeihund am Kapuzinerweg, versteckt in einem Gebüsch, aufgespürt werden. Er widersetzte sich der Festnahme, worauf er durch den Hund in den Oberschenkel gebissen und dabei verletzt wurde.

Bildquelle: Luzerner Polizei
Bildquelle: Luzerner Polizei

Die beiden festgenommenen Männer sind 25 und 30 Jahre alt und stammen aus Rumänien. Derzeit wird abgeklärt, ob die festgenommenen Personen für weitere Straftaten in Frage kommen.

Der genaue Delikts- und Schadenbetrag kann noch nicht beziffert werden. Dieser dürfte aber mehrere hunderttausend Franken betragen.

Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

Quelle: PM der Luzerner Polizei vom 03.06.2013

Allgemein Schweiz

Luzern LU: Ausschreitungen von Fangruppen nach Spielschluss der EM-Vorrundenspiele

Gestern Abend wurden beim KKL Luzern im Public Viewing die beiden Spiele Kroatien – Spanien und Italien – Irland übertragen. Nach Spielschluss kam es zwischen jubelnden und enttäuschten Fans zu Schlägereien. Der Luzerner Polizei gelang es die Fanlager zu trennen wurde bei den kroatischen Fans aber selbst zum Zielobjekt der Gewalt. Es kam zu Sachbeschädigungen. Über Verletzte Personen sind keine Meldungen einge­gangen. 

Gestern Abend wurden beim KKL Luzern im Public Viewing die EM Vorrundenspiele der Gruppe C zwischen Kroatien – Spanien und Italien – Irland übertragen. Mehrere hundert Fans verfolgten die Partien auf Grossleinwand. Nach Spielschluss kam es zwischen enttäuschten Kroaten und jubelnden Italienern und Spaniern zu Schlägereien. Die Luzerner Polizei trennte die Fanlager mit Ordnungsdienstkräften. Nachdem die etwa 500 Kroaten nicht zu den anderen Fangruppen gelangen konnte, wurde die Polizei zum Zielobjekt. Mobiliar, Velos und Metallkupplungen von einem Baugerüst wurden gegen die Ordnungskräfte geworfen. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen. Die Polizei musste die Angreifer mit Wasserwerfer und Gummischrot zurückdrängen. Nach Mitternacht beruhigte sich die Situation zunehmend. Während der Ausschreitungen wurde die Durchfahrt für den Fahrzeugverkehr zwischen Bahnhof Luzern und Inseli gesperrt.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Meldungen über verletzte Personen sind bei der Luzerner Polizei keine eingegangen.

Von der Stadt Luzern ist die Dienstabteilung Stadtraum und Veranstaltungen für die Bewilligung solcher Anlässe zuständig. In Folge der Ausschreitungen haben die Ver­antwortlichen dieser Abteilung mit dem Organisator Kontakt aufgenommen. Rico De Bona, Leiter der Dienstabteilung steht für Medienanfragen heute Nachmittag ab 1530 Uhr zur Verfügung.

Quelle: PM der Kantonspolizei Luzern vom 19.06.2012