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Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Frankfurt / Main (Hessen): Ungeduldiger Schweizer verletzt Bundespolizisten vor Luftsicherheitskontrolle

Am 15. Januar leistete ein 57-jähriger Schweizer am Flughafen Frankfurt Widerstand gegen Bundespolizisten und verletzte dabei zwei Beamte. Der Schweizer musste am frühen Morgen gemeinsam mit etwa 200 Passagieren circa 30 Minuten vor einer Luftsicherheitskontrollstelle im Terminal 1 warten, weil eine Zugangstür sich aus technischen Gründen zunächst nicht öffnen ließ. Der Eidgenosse hatte hierfür kein Verständnis und begann, mit einem Gehstock rhythmisch gegen die verschlossene Glastür zu schlagen. Hinzugerufene Bundespolizisten forderten ihn auf, dies zu unterlassen. Andere Passagiere solidarisierten sich daraufhin mit dem Mann und forderten lautstark die Öffnung der Kontrollstelle. Unbeeindruckt von den anwesenden Polizisten malträtierte der Schweizer weiterhin die Tür und erklärte, dass er seinen Flug nach Zürich antreten müsse. Als die Beamten ihm daraufhin den Gehstock wegnehmen wollten und ihn aufforderten, sich zu entfernen, kratzte er und stieß sie zurück. Anschließend legte sich der Angreifer auf den Boden und weigerte sich, den Bereich zu verlassen. Daraufhin wurde er von zwei Polizisten an den Armen gefasst und auf dem Boden liegend zur Wache gezogen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. Bei dem Einsatz erlitten zwei Bundespolizisten Hautabschürfungen sowie Prellungen des Hand- und Sprunggelenks. Sie mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Durch die zuständige Landespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt am Main vom 15.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Rüdesheim (Hessen): Betrunkener schlägt in der Fußgängerzone um sich

Am späten Montagabend kam es in der Rüdesheimer Fußgängerzone zu einer Körperverletzung, bei welcher zwei 19 und 32 Jahre alte Rüdesheimer leicht verletzt wurden. Ein 20-jähriger Wohnsitzloser griff unvermittelt die beiden Passanten an und schlug auf sie ein.

Die hinzugerufene Polizei konnte den alkoholisierten 20-Jährigen noch in der Marktstraße antreffen. Aufgrund des äußerst aggressiven Verhaltens des Mannes war dessen Festnahme unumgänglich. Hierbei widersetzte er sich allerdings massiv den polizeilichen Maßnahmen, indem er um sich schlug und trat. Die Polizeibeamten konnten den Tritten und Schlägen ausweichen, wurden somit auch nicht verletzt und konnten den 20-Jährigen letztendlich zur Polizeistation Rüdesheim verbringen. Auf der Fahrt zur Polizeidienststelle und in den dortigen Räumlichkeiten beleidigte und bedrohte der Wohnsitzlose fortwährend die Polizeibeamten. Ein freiwilliger Alkoholtest war bei dem offensichtlich betrunkenen Mann nicht durchführbar.  Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet, welche durch einen hinzugerufenen Arzt durchgeführt wurde. Im weiteren Verlauf verbrachte der 20-Jährige, zwecks Verhinderung weiterer Straftaten, die Nacht in der Polizeizelle. Auf ihn wartet nun ein Verfahren wegen, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die beiden anfänglich angegriffenen 19 und 32-jährigen Rüdesheimer benötigten glücklicherweise keine ärztliche Versorgung.

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 15.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Frankfurt/Main (Hessen): Riskante und gefährliche Flucht

Am Freitag, den 11. Januar 2019 hat sich ein BMW-Fahrer einer Verkehrskontrolle entzogen, indem er die Flucht ergriff. Das Fahrzeug wurde wenig später ohne den Fahrer aufgefunden.

Am Freitagabend führten Beamte der Frankfurter Polizei in der Ludwig-Landmann-Straße in Fahrtrichtung Katharinenkreisel Verkehrskontrollen durch. Gegen 20.30 Uhr wurde ein schwarzer BMW in die Kontrolle gewunken. Das Fahrzeug hielt zunächst an. Doch plötzlich drückte der Fahrer aufs Gas. Auch ein Polizeibeamter, der noch auf der Straße stand, schien für den Autofahrer kein Hindernis darzustellen. Der Polizist konnte sich mit einem Sprung zur Seite noch gerade so retten.

Unbeirrt fuhr der BMW-Fahrer weiter. Die Beamten fuhren dem Mann sofort hinterher. Das Fahrzeug fanden die Polizisten kurz darauf in dem Straßengraben des Katharinenkreisels vor; ohne den dazugehörigen Fahrer. Dieser hatte zu Fuß die Flucht ergriffen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, konnte er nicht aufgefunden werden. Er soll in Richtung Europa-Viertel geflohen sein.

Der unbekannte Fahrer hatte zuvor an der Auffahrt zur BAB 648 mit seinem Fahrzeug eine Leitplanke durchbrochen. Das Auto wies beim Auffinden starke Beschädigungen auf. Die konkrete Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Der schwarze BMW wurde beschlagnahmt.

Glücklicherweise wurde durch das Fahrverhalten des unbekannten Täters niemand verletzt.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass das Kennzeichen gestohlen und das Fahrzeug nicht zugelassen war.

Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069-75511100 an das 11. Polizeirevier zu wenden.

PM der PP Frankfurt / Main vom 14.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Kassel (Hessen): Festnahme nach sexueller Belästigung und gefährlicher Körperverletzung; 32-Jähriger ins Gewahrsam

Die Kasseler Polizei nahm am späten Samstagabend einen 32-Jährigen fest, nachdem er zwei 17 und 29 Jahre alte Frauen in der Kasseler Südstadt sexuell belästigte und verletzte. Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt er sich aggressiv und leistete Widerstand, bevor er schließlich in die Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel gebracht wurde. Er muss sich nun wegen sexueller Belästigung, gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

Wie die eingesetzten Beamten berichten, ereigneten sich die Taten gegen 23:45 Uhr. Der später Festgenommene schlich sich zu dieser Zeit an die 17-Jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis heran, die gemeinsam mit ihrer 29 Jahre alten Begleiterin aus Kassel auf dem Gehweg an der Frankfurter Straße stadtauswärts unterwegs war. Zwischen Haydnstraße und Auestadion fasste er die 17-Jährige unsittlich an, woraufhin ihn die 29 Jahre alte Begleiterin zur Rede stellte. Ohne Vorwarnung schlug der Mann sie ins Gesicht. Als die 17-Jährige schlichtend eingreifen wollte, erhielt auch sie von dem Täter eine Ohrfeige. Bevor der Mann sich entfernte, schmiss er noch mit einer Flasche nach den Frauen und verletzte die 29-Jährige an der Hand. Die Frauen wählten den Polizeinotruf 110 und eine sofort entsandte Funkstreife des Polizeireviers Süd-West konnte den Flüchtenden nur wenige hundert Meter vom Tatort festnehmen. Sie brachten den sich äußerst aggressiv aufführenden 32-Jährigen, der in einer Flüchtlingseinrichtung in Kassel wohnt, ins Polizeipräsidium. Auf dem Weg ins Gewahrsam leistete er weiter Widerstand. Er schlug nach den Beamten und verhielt sich renitent, bevor er schließlich in einer dortigen Zelle untergebracht werden konnte.

PM des PP Nordhessen vom 14.01.2019

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Wiesbaden (Hessen): Personenkontrolle gestört – Festnahme

Am frühen Samstagmorgen führte die Polizei eine Personenkontrolle in der Mauritiusstraße durch, die von einer männlichen Person gestört wurde. Im Rahmen des Programms „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ führten die Polizei in der Innenstadt eine Überprüfung mehrerer Personen durch, darunter auch der Bruder eines 27-Jährigen aus Wiesbaden. Der 27-Jährige wollte die Kontrolle seines Bruders unterbinden und begann die Maßnahmen der Polizei zu stören, sodass auch er überprüft werden sollte. Auch gegen die eigene Kontrolle versuchte sich der aggressive Wiesbadener zu wehren und schlug mit dem Ellenbogen in Richtung eines Polizeibeamten. Der Beamte konnte den Angriff abwehren und den Aggressor mithilfe der Stadtpolizei festnehmen. Den 27-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und versuchter Körperverletzung

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 14.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wiesbaden (Hessen): Widerstand nach Schlägerei

Am frühen Sonntagmorgen kam es vor einem Restaurant am Michelsberg zu einer Auseinandersetzung, bei der zwei Personen verletzt wurden. Die Polizei konnte den Täter festnehmen. Ein 38-jähriger Mann aus Frankfurt geriet nach kurzer Unterhaltung in Streit mit einer Personengruppe. Nach anfänglich verbalen Streitigkeiten soll der 38-Jährige einem 25-jährigen Wiesbadener mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Eine Freundin des Wiesbadeners versuchte zu schlichten und soll ebenfalls von dem Frankfurt attackiert worden sein. Danach versuchte er in Richtung Schwalbacher Straße zu flüchten. Eine Streife der Stadtpolizei, die auf die Auseinandersetzung aufmerksam wurde, kam hinzu und konnte den Aggressor festhalten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der 38-Jährige gefesselt und zunächst zur Stadtpolizeiwache verbracht, wogegen er sich mehrfach mit Schlägen und Tritten zu wehren versuchte. Der Frankfurter konnte schließlich an Beamte des 1.Polizeireviers übergeben werden, die ihn zwecks Blutentnahme auf die Wache verbrachten. Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs ermittelt. In diesem Zusammenhang wird gegen zwei weitere Personen ermittelt, die die Stadtpolizisten während der Maßnahmen beleidigt haben sollen.

Zeugen der Vorfälle werden gebeten, Kontakt mit dem 1. Polizeirevier unter (0611) 345-2140 aufzunehmen.

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 14.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Limburg (Hessen): Pärchen macht Ärger im Limburger Sozialamt

Nachdem sich eine Sachbearbeiterin des Limburger Sozialamtes nicht mehr anders zu helfen wusste, rief sie die Polizei am Donnerstagmittag zur Hilfe. Die Sozialarbeiterin hatte Probleme mit einem Pärchen, einer 20-jährigen Schwangeren und deren 23-jähriger Lebensgefährte, welches trotz mehrfacher Aufforderung das Amt nicht verlassen wollte.  Auch ein Gespräch mit der hinzugerufenen Polizei brachte das Paar nicht zur Einsicht. Als die Polizeibeamten nun das Hausrecht der Sozialarbeiterin durchsetzen wollten, indem sie das Pärchen nach draußen begleiten wollten, sperrte sich der 23-Jährige Lebensgefährte gegen das Hinausbegleiten. Die 20-jährige Schwangere wurde noch rabiater, indem sie den Schreibtisch der Sozialarbeiterin mit ihren Armen „leerfegte“, einem der Beamten das Hemd zerriss und außerdem mehrfach versuchte, den Polizisten mit Kniestößen zu verletzen. Das Pärchen konnte letztendlich doch durch die Sozialarbeiterin und den Polizisten dazu bewegt werden, die Räumlichkeiten zu verlassen. Zum Abschied zeigte der 23-Jährige den Polizeibeamten noch den ausgestreckten Mittelfinger. Glücklicherweise wurde bei dem Polizeieinsatz niemand verletzt. Auf das Pärchen kommt jedoch eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung zu.

PM des PP Westhessen, PD Limburg-Weilburg, vom 11.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Eschwege (Hessen): Widerstand; Sachbeschädigung

Um 22:29 Uhr wurde gestern Abend die Polizei in Eschwege alarmiert, nachdem ein 23-jähriger Eschweger in Wanfried an der Wohnungstür seiner Freundin randalierte. Dabei durchschlug der 23-Jährige auch die Scheibe einer Haustür, wodurch er sich schwer an der Hand verletzte. Der alkoholisierte Mann verweigerte dann die ärztliche Hilfe des mittlerweile eingetroffenen Rettungsdienstes, worauf er durch die Polizeibeamten mit körperlicher Gewalt am Boden fixiert werden musste, damit die stark blutende Wunde erstversorgt werden konnte. Dabei drohte er den Polizeibeamten und Rettungskräften. Auf dem Weg zum Rettungswagen riss er sich plötzlich los und versuchte, die Einsatzkräfte körperlich zu attackieren. Daraufhin musste er erneut zu Boden gebracht werden, diesmal wurden ihm dann Handschellen angelegt. Aufgrund der Schwere der Handverletzung musste der 23-Jährige noch in das Klinikum nach Kassel gebracht werden.

PM des PP Nordhessen vom 10.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Offenbach (Hessen): Autofahrerin rief die Polizei…

Eine Autofahrerin meldete am späten Mittwoch, gegen 23.50 Uhr, in der Neusalzer Straße mehrere offenbar betrunkene Männer, die auf der Straße laufen würden. Einer habe ihr zudem beim Vorbeifahren gegen das Fahrzeug getreten. Polizeibeamte wollten kurz danach eine vierköpfige Personengruppe überprüfen, wobei einer der Verdächtigen beim Herannahen der Streifenwagen weggerannt sein soll. Die Polizisten nahmen schließlich den 26-Jährigen vorläufig fest, wobei er sich gegen die Maßnahmen widersetzt haben soll. Dabei wurden zwei Beamte und der Betroffene selbst leicht verletzt. Er musste für die polizeilichen Maßnahmen mit zur Wache und wurde anschließend entlassen. Übrigens: An dem Auto, gegen das offensichtlich getreten wurde, ist laut Zeugin kein Schaden zu beklagen.

PM des PP Südosthessen vom 10.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bad Camberg (Hessen): Betrunkener Autofahrer flüchtet von mehreren Unfallstellen

Mittwoch, 09.01.2019, gegen 15:00 Uhr,

Gleich mehrere Strafanzeigen mussten gegen einen 36-Jährigen aus Bad Camberg gefertigt werden. Am Mittwochnachmittag bekam die Polizeistation Limburg gemeldet, dass ein schwarzer Audi A6 in der Ortsdurchfahrt von Camberg-Würges mehrere Poller überfahren habe. Außerdem geriet der Fahrer des Audis im weiteren Verlauf in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden schwarzen Mercedes zusammen. Der 36-Jährige setzte seine Fahrt unbeeindruckt fort, obwohl an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden entstand. Letztlich kam der Audi an einem Rad/Fußweg zwischen Walsdorf und Würges im Straßengraben zum Stehen. Zeugen konnten beobachten, dass der Audi von vier Personen verlassen wurde. Hierbei konnten sie den Fahrer eindeutig beschreiben. Durch Ermittlungen der Beamten konnte der 36-Jährige als Fahrzeugführer identifiziert werden und dieser im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Der Mann räumte ein, dass er der Fahrer des Audis war und darüber hinaus gar nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Während der Befragung des 36-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass dieser offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Als der Bad Camberger dann zwecks Blutentnahme zur Polizeistation verbracht werden sollte, leistete dieser Widerstand, bei welchem die Beamten allerdings nicht verletzt wurden. Den 36-Jährigen erwarten nun Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verkehrsunfallflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Limburg-Weilburg vom 10.01.2019