Tag Archives: Hamburg

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Eine Zuführung nach versuchtem Kraftfahrzeugaufbruch in Hamburg-Wilhelmsburg

Tatzeit: 20.10.2018, 19:20 Uhr Tatort: Hamburg-Wilhelmsburg, An der Hafenbahn

Beamte des Polizeikommissariats 44 nahmen gestern Abend einen 31-jährigen Italiener nach einem versuchten Kraftfahrzeugaufbruch eines zivilen Funkstreifenwagens vorläufig fest. Das für die Region zuständige Landeskriminalamt (LKA 162) hat die Ermittlungen übernommen.

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 44 befanden sich in ihrem zivilen Funkstreifenwagen in der Straße An der Hafenbahn, als plötzlich ein Mann an das Fahrzeug herantrat und mit Hilfe eines metallischen Gegenstandes versuchte, die Türschlösser des Funkstreifenwagens aufzubrechen.

Da die Scheiben des Pkw abgedunkelt sind, bemerkte der mutmaßliche Kfz.-Aufbrecher die beiden im Fahrzeug sitzenden Polizeibeamten nicht. Die Beamten verließen kurz darauf das Fahrzeug und konnten den Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung zu Fuß vorläufig festnehmen. Bei der Festnahme leistete der polizeibekannte Tatverdächtige (31 Jahre) Widerstand. Er wurde im Anschluss zum PK 44 gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Hamburg: Drei vorläufige Festnahmen nach Rollerdiebstahl in Hamburg-Osdorf

Tatzeit: 22.10.2018, 18:45 Uhr Tatort: Hamburg-Osdorf, Brandstücken

Beamte der Verkehrsdirektion 2 nahmen gestern drei deutsche Männer (16,20,23) vorläufig fest, die im Verdacht stehen, zwei Kleinkraftroller gestohlen und diese, ohne die gültige Fahrerlaubnis geführt zu haben. Das für die Region zuständige Landeskriminalamt (LKA 122) sowie die zuständige Verkehrsdirektion (VD 2) haben die Ermittlungen übernommen.

Die Beamten befanden sich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Streifenfahrt, als ihnen ein Rollerfahrer auffiel, den sie überprüfen wollten. Der Rollerfahrer fuhr in die Straße Brandstücken und traf hier auf zwei weitere Männer, die an einem weiteren Kleinkraftroller standen.

Die Beamten entschlossen sich, alle drei Personen sowie deren Fahrzeuge zu überprüfen. Die Überprüfung ergab, dass die beiden Kleinkraftroller als gestohlen gemeldet waren. Außerdem stellten die Polizisten fest, dass die Fahrer (16,20) nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren.

Der 20-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, sodass eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten bei den 16-Jährigen zwei Tütchen mit ca. 5 Gramm Marihuana sicher.

Der 23-jährige Sozius sowie die beiden Fahrer wurden vorläufig festgenommen und dem Polizeikommissariat 26 für weitere Ermittlungen zugeführt.

Bei der Durchführung der Blutprobenentnahme leistete der 20-Jährige Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Tatverdächtigen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

PM der Polizei Hamburg vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Einmischung Dritter Sachbeschädigung Verletzt Widerstand

Hamburg: Festnahmen nach Widerstand und Sachbeschädigung an Funkstreifenwagen

Ein 29-jähriger Palästinenser, der im Verdacht steht, sich illegal in Deutschland aufzuhalten, wurde gestern Nachmittag vorläufig festgenommen. Er leistete dabei Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter verletzt wurde.

Beamte des Polizeikommissariats 11 überprüften gestern Nachmittag einen 29-jährigen Mann und stellten dabei fest, dass er durch die Ausländerbehörde zur Festnahme ausgeschrieben war. Beim Verbringen zum Funkstreifenwagen riss sich der Tatverdächtige los und flüchtete zunächst in Richtung Repsoldstraße. Dort konnte er schließlich zu Boden gebracht und fixiert werden. Am Boden liegend schrie der Tatverdächtige lautstark, sodass sich ca. 50 Personen aus dem näheren Umfeld solidarisierten und verbal auf die Polizeibeamten einwirkten.

Durch Unterstützung zahlreicher weiterer Polizeikräfte konnte der 29-Jährige schließlich zum Polizeikommissart 11 gebracht werden.

Ein 37-jähriger Polizeibeamter wurde durch die Widerstandshandlung am Schienbein verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Der 29-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt.

Im Rahmen des Einsatzes wurde der abgestellte Funkstreifenwagen im Bereich einer Seitenscheibe beschädigt. Ermittlungen führten zu einer 33-jährigen Deutschen, die auf dem Vorplatz des Besenbinderhofs durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen wurde. Gegen sie wird nun wegen Sachbeschädigung sowie wegen Landfriedensbruch ermittelt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Tatverdächtige, die ohne festen Wohnsitz ist, ebenfalls dem Haftrichter zugeführt.

PM der POL Hamburg vom 19.10.2018

Aggressiv Allgemein Beleidigung Bewerfen Deutschland Einmischung Dritter mit Waffe/gef. Gegenstand Schlagen Stoßen Treten Verletzt Widerstand

Hamburg: Polizeieinsatz mit 42 Funkstreifenwagen nach Angriff auf Einsatzkräfte in Hamburg-St. Pauli

Symbolfoto

Im Verlauf der Festnahme eines Tatverdächtigen nach einer mutmaßlichen Sachbeschädigung wurden die Einsatzkräfte aus einer mit dem Tatverdächtigen sympathisierenden Personengruppe heraus angegriffen. Zur Bewältigung der Lage wurden 42 Funkstreifenwagen eingesetzt.

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 16 wurden am frühen Samstagmorgen auf einen Mann aufmerksam, der die Außenwand eines Geldautomaten mit weißen Schriftzügen beschmierte. Durch eine Funkstreifenwagenbesatzung wurde der Tatverdächtige an/in einer Bar in der Wohlwillstraße überprüft. Hierbei verhielt dieser sich verbal aggressiv und versuchte, sich zu entfernen. Als die Beamten den 22-jährigen Deutschen vorläufig festnehmen wollten, leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Obwohl er zwischenzeitlich dann signalisiert hatte, keine Gegenwehr mehr leisten zu wollen, trat er einem Beamten (34) kraftvoll auf den Fuß.

Im weiteren Verlauf des Polizeieinsatzes solidarisierten sich mehrere Personen mit dem Tatverdächtigen, der diese auch verbal zu seiner Unterstützung aufforderte. Diese Personengruppe wuchs dann auf etwa 40 bis 50 Personen an.

Die Personen versuchten, das Verbringen des Tatverdächtigen zum Funkstreifenwagen zu verhindern. Einige der Personen filmten das Einsatzgeschehen, andere wirkten durch Schubsen und Schlagen auf die eingesetzten Beamten ein. Die Beamten mussten die Personengruppe daher durch körperliche Gewalt zurückdrängen. Aus der Personengruppe heraus wurden auch mehrfach Flaschen gegen die Einsatzkräfte geworfen.

Zur Bewältigung der Lage waren insgesamt 42 Funkstreifenwagen im Einsatz. Während des Einsatzes setzten die Beamten Pfefferspray und Einsatzstöcke ein, um sich vor Angriffen zu schützen und ihre Maßnahmen durchzusetzen.

Im Einsatzverlauf wurden fünf Deutsche (19, 22, 24, 30, 42) vorläufig festgenommen und später mangels Haftgründen wieder entlassen.

Drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Personen, die durch das Einschreiten der Polizeibeamten möglicherweise verletzt wurden, haben sich im Einsatzverlauf nicht zu erkennen gegeben.

Bei dem 22-jährigen Tatverdächtigen der mutmaßlichen Sachbeschädigung wurde ein Tipp-Ex-Stift aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt. Der 22-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend mangels Haftgründen wieder entlassen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Einsatz um 03:12 Uhr beendet.

Hinsichtlich der Angriffe auf die Einsatzkräfte wird jetzt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamts 114 dauern an.

PM der POL Hamburg vom 15.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hamburg: Spezialkräfte überwältigen 39-Jährigen nach Bedrohungslage in Hamburg-Wandsbek

Nach einer Bedrohungslage in Hamburg-Wandsbek haben Spezialkräfte der Polizei Hamburg einen psychisch auffälligen 39-jährigen Mann überwältigt. Der Mann wird einem Amtsarzt vorgestellt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es wegen eines behaupteten Herzinfarkts zunächst zu einem Rettungseinsatz der Feuerwehr an einem Haus in der Holzmühlenstraße, in dem offenbar mehrere Familienangehörige eines 39-jährigen Deutschen wohnen. Dieser wollte die Rettungskräfte dann allerdings nicht ins Haus lassen, woraufhin die Rettungskräfte die Polizei alarmierten.

Auch auf Aufforderung durch die Polizeibeamten öffnete der Mann die Hauseingangstür aber nicht, sodass diese durch die Besatzung eines Löschfahrzeugs der Feuerwehr letztlich gewaltsam geöffnet wurde.

Als Polizeibeamte dann das Haus betraten, attackierte der 39-Jährige diese mit Pfefferspray. Die Beamten zogen sich daraufhin zunächst zurück.

Ausgerüstet mit Atemschutzmasken, betraten die Beamten das Haus im weiteren Verlauf erneut. Der 39-Jährige hielt sich zu diesem Zeitpunkt in einem Zimmer einer Erdgeschosswohnung auf, wobei er den Beamten den Zutritt zu diesem Zimmer wiederum versperrte.

Als die Beamten diese Tür mit einer Axt gewaltsam zu öffnen versuchten, sah einer der Beamten, dass der Mann mit einer Schusswaffe bewaffnet war. Aus diesem Grund zogen sich die Beamten zunächst zurück und sperrten den Bereich weiträumig ab.

Zur Bewältigung des Einsatzes wurden daher unter anderem Spezialkräfte (LKA 24) sowie die Verhandlungsgruppe der Polizei Hamburg hinzugezogen.

Da der offenbar psychisch auffällige 39-Jährige im Verlauf der Gespräche nicht dazu bewegt werden konnte, sich den Beamten freiwillig zu stellen, erfolgte gegen 13:04 Uhr ein Zugriff durch die Spezialkräfte. Hierbei wurde niemand verletzt.

Der überwältigte Tatverdächtige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Er soll einem Amtsarzt vorgestellt werden.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die ersten Ermittlungen zu den Hintergründen dieser Bedrohungslage übernommen. Dabei soll auch geklärt werden, ob eine Bedrohungslage zum Nachteil dreier in der Wohnung gewesener Familienangehöriger bestanden hat.

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde eine Schusswaffe gefunden. Nach den ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um eine Gaswaffe.

Durch den Angriff mit Pfefferspray wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst allerdings weiterführen.

PM der Polizei Hamburg vom 14.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: 2,33 Promille: „Gleisgänger“ leistet erheblichen Widerstand

Am 06.10.2018 gegen 01.00 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (21) im S-Bahnhaltepunkt Rothenburgsort unter erheblichen Widerstandshandlungen in Gewahrsam.

Zuvor wurde die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg über eine Person im Gleisbereich im S-Bahnhaltepunkt informiert. Umgehend wurden die entsprechenden Gleise für den Zugverkehr gesperrt. Zwei Streifenwagenbesatzungen der Bundespolizei erreichten den Einsatzort und konnten den Mann vor Ort feststellen. Der deutsche Staatsangehörige reagierte umgehend höchst aggressiv und wollte sich nicht ausweisen. Der Beschuldigte trat um sich und versuchte die Polizeibeamten durch „Kopfstöße“ zu attackieren. Der Mann wurde unter erheblichen Widerstandshandlungen kontrolliert zu Boden gebracht und anschließend gefesselt mit einem Streifenwagen dem Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof zugeführt. Der Beschuldigte leistete weiterhin erhebliche Widerstandshandlungen und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten auf übelste Weise.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,33 Promille. Ein Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest; im Anschluss bekam der Mann in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und musste anschließend wieder entlassen werden.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Verfahren (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und unerlaubter Aufenthalt im Gleisbereich) eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 07.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Hamburg: Festnahme nach schwerem Raub und Widerstand in Hamburg-Bergedorf

Tatzeit: 27.09.2018, 23:05 Uhr Tatort: Hamburg-Bergedorf, Ernst-Henning-Straße

Beamte des Polizeikommissariats 43 haben gestern Abend einen 28-jährigen Polen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einen schweren Raub begangen und anschließend Widerstand geleistet zu haben. Das für die Region zuständige Landeskriminalamt 173 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizeibeamten wurden zur Unterstützung eines Einsatzes einer Rettungswagenbesatzung in die Ernst-Henning-Straße gerufen. Dort trafen die Beamten auf den 28-jährigen Polen, der zuvor aus dem Rettungswagen stieg und sich anschließend auf die Fahrbahn legte. Nachdem die Beamten den Mann aufhelfen wollten, riss dieser sich los und rannte davon. Im Verlaufe der Flucht traf der 28-Jährige auf einen unbeteiligten Fahrradfahrer (20), sprühte diesem Pfefferspray ins Gesicht und raubte das mitgeführte Fahrrad.

Der 28-Jährige flüchtete nun mit dem Fahrrad weiter und konnte später in einem Gebäude angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Hierbei setzte sich der Pole zur Wehr und griff die Beamten ebenfalls mit Pfefferspray an. Nur unter erheblichem Kraftaufwand gelang es den eingesetzten Beamten den Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen.

Durch den Widerstand wurden zwei der eingesetzten Beamten verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Beide (46,29) konnten ihren Dienst nicht weiter fortführen.

Der 28-jährige Tatverdächtige wurde zunächst ebenfalls im Krankenhaus behandelt und anschließend zum Polizeikommissariat 43 gebracht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 28.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Hamburg: Festnahme nach versuchtem Einbruch und Widerstand in Hamburg-Blankenese

Polizeibeamte haben gestern einen 26-jährigen Marokkaner festgenommen, der im Verdacht steht, einen Einbruchsversuch begangenen und anschließend bei der Festnahme Widerstand geleistet zu haben. Das zuständige Landeskriminalamt 122 führt die weiteren Ermittlungen.

Ein Zeuge beobachtete, wie ein maskierter Mann an einem Wohnhaus an ein auf „Kipp“ stehendes Fenster herantrat und dort mit einem Werkzeug zu hebeln begann. Nachdem der Zeuge die Polizei informierte, flüchtete der mutmaßliche Einbrecher, ohne in die Wohnung gelangt zu sein, vom Tatort.

Im Rahmen der eingeleiteten Sofortfahndung entdeckten die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen im Bereich Hasenhöhe. Dort war er auf das Dach eines VW-Transporters gestiegen und weigerte sich hinunter zu kommen. Kurz darauf sprang er vom Fahrzeug und versuchte erneut zu flüchten. Die Beamten konnten ihn jedoch ergreifen und vorläufig festnehmen.

Bei der Festnahme leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, so dass zwei Polizeibeamte (40, 55) hierbei verletzt wurden. Beide Beamte konnten ihren Dienst nicht weiter fortsetzen.

Der 26-jährige Marokkaner wurde ebenfalls medizinisch erstversorgt und anschließend zum Polizeikommissariat 26 gebracht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 26-Jährige dem Haftrichter zugeführt.

PM des PP Hamburg vom 26.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hamburg-Harburg: Alkoholisierter Mann verletzt nach Fahrtausschluss drei Beamte der Bundespolizei

Am 22. September 2018 gegen 22:20 Uhr informierte der Zugbegleiter eines Regionalzuges die Bundespolizei über einen Mann, welcher von der Fahrt ausgeschlossen werden sollte. Er hatte zuvor im Zug Reisende belästigt und den Zugbegleiter mehrfach beleidigt. Den Aufforderungen des Zugpersonals, den Zug im Bahnhof Harburg zu verlassen, war er nicht nachgekommen.

Gegenüber den eingesetzten Beamten der Bundespolizei verhielt sich der erheblich alkoholisierte Mann (über 2,3 Promille) aggressiv und störte die Maßnahmen vor Ort. Den Anweisungen der Beamten leistete er nicht folge. Bei der Zuführung zum Revier schlug er um sich und traf dabei einen Beamten im Gesicht.

Anschließend ließ er sich auf einer Treppe fallen. Dabei riss er die Beamten mit zu Boden und trat in dessen Richtung. Beim Versuch den Mann zu fesseln, versuchte er an die Führungs- und Einsatzmittel (Pistole, Schlagstock, Pfefferspray) eines Beamten zu gelangen. Dies konnte verhindert werden.

Kurz darauf gelang es den Beamten, dem Mann Handfesseln anzulegen. Bei der weiteren Zuführung ließ er sich erneut fallen, riss dabei die Polizeibeamten erneut mit zu Boden und biss einem Beamten ins Bein.

Gegen den deutschen Staatsangehörigen aus Husum wurden entsprechende Strafverfahren (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff, Beleidigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung) eingeleitet.

Nach der Ausnüchterung wurde der Beschuldigte wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Durch die Widerstandshandlungen wurden drei Beamte verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 23.09.2018

Aggressiv Allgemein Deutschland

Hamburg: Mutmaßliche Schwarzfahrer verletzen DB Mitarbeiter

Am 11. September 2018 gegen 22:30 Uhr wurden am S-Bahnhof Wilhelmsburg drei Mitarbeiter der DB Sicherheit durch zwei junge Männer attackiert. Ein Tatverdächtiger bewarf die Geschädigten mit Schottersteinen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden die beiden Tatverdächtigen in der S-Bahn von Hamburg-Harburg nach Wilhelmsburg kontrolliert. Die beiden 21-jährigen Männer konnten keine Fahrscheine vorweisen. Bereits während der Fahrt begann ein Mann, die Mitarbeiter der DB Sicherheit zu beleidigen. Nach Ankunft im S-Bahnhof Wilhelmsburg verließen alle Beteiligten gemeinsam die Bahn.

Unmittelbar nach dem Ausstieg schlug ein Tatverdächtiger auf einen Mitarbeiter der DB Sicherheit (37) ein. Dieser wurde durch die Schläge mehrfach im Gesicht getroffen. Anschließend sprang der junge Mann ins Gleis und warf mit Schottersteinen in Richtung der DB Mitarbeiter. Durch die Steinwürfe wurde eine Sicherheitsmitarbeiterin (20) am Bein getroffen. Während sich der eine Tatverdächtige im Gleis aufhielt, begann der zweite auf einen Sicherheitsdienstmitarbeiter 44) einzuschlagen.

Durch alarmierte Kräfte der Bundespolizei und der Polizei Hamburg wurden die zwei sudanesischen Staatsangehörigen vorläufig festgenommen. Ein Tatverdächtigter war erheblich alkoholisiert (über 2 Promille). Er verhielt sich auch gegenüber den Beamten aggressiv und musste in Gewahrsam genommen werden. Der zweite Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Gegen die beiden Männer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Die Ermittlungen dauern an und werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 12.09.2018