Tag Archives: Hamburg

Allgemein Deutschland KS Physische Gewalt

Hamburg: Psychisch auffällige Person verstirbt nach Widerstand in Hamburg-Heimfeld

Symbolfoto

Tatzeit: 20.08.2018, 09:04 Uhr Tatort: Hamburg-Heimfeld, Krankenhaus, Psychiatrische Abteilung

Gestern Morgen kam es durch eine psychisch auffällige Person (57) in einer Psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses in Harburg zu massiven Widerstandhandlungen im Zuge der beabsichtigten Zuführung zum Gericht. Während der Widerstandshandlungen verlor der Mann das Bewusstsein und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen des medizinischen Personals am heutigen Nachmittag. Das LKA 41 hat zwischenzeitlich die Sachbearbeitung zur Ermittlung der möglichen Todesursache übernommen.

Der 57-jährige türkische Staatsangehörige sollte am Montagmorgen zwecks Erlass eines Unterbringungsbeschlusses einem Gericht zugeführt werden.

Der Mann war seit dem 19.08.2018 in einer Psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses in Harburg untergebracht. Unmittelbar vor dem Transport ins Gericht schloss er sich auf einer Toilette ein, nachdem er sich offenbar mit mehreren Gegenständen bewaffnet hatte.

Die vom Krankenhauspersonal zur Unterstützung gerufenen Beamten des Polizeikommissariats 46 konnten die Toilettentür öffnen und den Mann unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden bringen.

Dort wurde durch das Krankenhauspersonal ein Beruhigungsmittel gespritzt, welches jedoch nicht sofort Wirkung zeigte. Der Mann leistete weiterhin Widerstand und musste fixiert werden, um weitere Angriffe gegen das Krankenhauspersonal und gegen Polizeibeamte abzuwenden.

Plötzlich verlor der Mann das Bewusstsein, woraufhin das Krankenhauspersonal umgehend mit Reanimationsmaßnahmen begann und den Patienten auf die Intensivstation verlegte. Der 57-Jährige verstarb am heutigen Tag.

Die Beamten wurden beim Einsatz verletzt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

PM der Polizei Hamburg vom 21.08.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt

Hamburg: Zuführung nach Straßenraub in Hamburg-Niendorf

Tatzeit: 09.08.2018, 17:30 Uhr Tatort: Hamburg-Niendorf, Tibarg

Beamte des Polizeikommissariats 24 haben am vergangenen Donnerstagnachmittag einen Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, eine 88-Jährige geschlagen und beraubt zu haben. Beamte des zuständigen Raubdezernats (LKA 134) haben die Ermittlungen übernommen und den Tatverdächtigen einem Haftrichter zugeführt.

Die 88-Jährige befand sich auf einem Parkplatz eines Supermarktes und wollte in das Fahrzeug ihrer Begleiterin einsteigen, als plötzlich eine männliche Person von hinten an sie herantrat, ihr gegen den Hinterkopf schlug und ihr schließlich die Umhängetasche von der Schulter riss. Die Geschädigte geriet hierdurch ins Straucheln und stürzte zu Boden. Der Täter ergriff zunächst die Flucht, aufmerksame Zeugen nahmen allerdings dessen Verfolgung auf.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der Flüchtige daraufhin vor dem Tibarg-Center angehalten und vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich bei ihm um einen 25-jährigen Mazedonier.

Bei der Festnahme leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten. Durch die Widerstandshandlung wurde ein Polizeibeamter (24) leicht verletzt.

Die geraubte Handtasche konnte trotz durchgeführter Suchmaßnahmen nicht mehr aufgefunden werden. Laut Zeugenaussagen soll der Tatverdächtige diese auf einen Pritschenwagen geworfen haben, der allerdings weitergefahren war.

Die 88-jährige Geschädigte wurde durch den Angriff nicht verletzt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 12.08.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Hamburg: Per Haftbefehl gesuchter Mann attackiert Bundespolizisten – Zwei Polizeibeamte verletzt

Symbolfoto

Am 09.08.2018 gegen 22.45 Uhr nahmen Bundespolizisten einen mit drei Haftbefehlen gesuchten Mann (26) unter erheblichen Widerstandshandlungen am Hamburger Hauptbahnhof fest.

Zuvor weigerte sich der Mann bei einer Überprüfung der Personalien seine Personaldaten anzugeben. Unvermittelt griff der 26-Jährige einen Polizeibeamten an; der Beschuldigte wurde daraufhin kontrolliert zu Boden gebracht.

Der Beschuldigte leistete erhebliche Widerstandshandlungen und drückte einem Bundespolizisten einen Daumen tief in das linke Auge. Unter Hinzuziehung weiterer Streifen der Bundespolizei konnten die erheblichen Widerstandshandlungen des deutschen Staatsangehörigen gebrochen werden.

Der Mann wurde gefesselt und musste anschließend in das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof getragen werden.

Die anschließende Überprüfung der Personalien ergab drei Haftbefehle gegen den Mann, sowie fünf Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften wegen diverser Straftaten.

Seit Juni 2018 wurde der Mann mit zwei U-Haftbefehlen und einem Vollstreckungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahlsdelikten sowie Leistungserschleichungen gesucht.

Der Gesuchte wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen der U-Haftanstalt zugeführt. Entsprechende Strafverfahren wurden gegen den Beschuldigten eingeleitet.

Hinweis:

Ein Bundespolizist musste mit erheblichen Verletzungen an einem Auge in einem Krankenhaus behandelt werden und ist zurzeit nicht dienstfähig. Eine Polizeibeamtin erlitt diverse Hämatome am Körper und setzte ihren Dienst zunächst weiter fort.

PM der BPOLI Hamburg vom 10.08.2018

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Hamburg: Gemeinsamer Schwerpunkteinsatz der Polizei Hamburg und der Bundespolizei im Vergnügungsviertel St. Pauli

Die Polizei Hamburg führte gemeinsam mit Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Hamburg einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Taschendiebstahlskriminalität und zur Durchsetzung des
Waffen- und Glasgetränkebehältnisverbots durch. Daneben erfolgten durch die Polizei Hamburg Maßnahmen zur Bekämpfung der Gewalt- und der Betäubungsmittelkriminalität.

Durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei Hamburg wurden im Bereich des S-Bahnhofs Reeperbahn in der Zeit von 23:00 Uhr bis 03:15 Uhr insgesamt 528 Personen überprüft. Bei diesen Überprüfungen wurden sieben Messer und ein Reizstoffsprühgerät gefunden und sichergestellt. Bei fünf Personen fanden die Beamten Betäubungsmittel, 75 Personen verstießen gegen das Glasgetränkebehältnisverbot.

Darüber hinaus kam es im Verlauf des Einsatzes unter anderem zu folgenden Feststellungen:

1) Um 19:52 Uhr bot ein 17-Jähriger aus Guinea-Bissau einem Zivilfahnder im Bereich Erichstraße/Davidstraße fünf Beutel Marihuana zum Kauf an. Bei seiner daraufhin erfolgten Festnahme leistete der 17-Jährige erheblichen Widerstand, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Bei einer Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten mutmaßliches Dealgeld und einen weiteren Beutel Marihuana. Der Tatverdächtige wurde einem Haftrichter zugeführt.

2) Auch ein 21-Jähriger aus Guinea-Bissau wurde einem Haftrichter zugeführt, nachdem er einem Zivilfahnder um 20:43 Uhr im Bereich Lincolnstraße/Bertha-Keyser-Weg zwei Kugeln Kokain für 100 Euro zum Kauf angeboten hatte.

3) Ein 23-Jähriger aus Guinea-Bissau bot einem Zivilfahnder um 22:59 Uhr im Bereich Talstraße/Reeperbahn zwei Kugeln Kokain für 100 Euro zum Kauf an. Er wurde vorläufig festgenommen und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

4) Bei der vorläufigen Festnahme eines 17-Jährigen aus Gambia, der um 23:50 Uhr einem Zivilfahnder in der Talstraße eine Kugel Kokain zum Kauf anbot, zog sich ein Beamter eine Prellung am Oberschenkel zu. Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und einem Haftrichter zugeführt.

5) Gegen 04:15 Uhr beobachteten Zivilfahnder einen 21-jährigen Iraker auf der Reeperbahn bei einem Taschendiebstahl. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und einem Haftrichter zugeführt.

6) Ebenfalls auf der Reeperbahn beobachteten Zivilfahnder der Bundespolizei gegen 04:20 Uhr drei Männer bei einem Taschendiebstahl. Während einer der Männer flüchtete, nahmen sie die anderen beiden vorläufig fest. Der 25-jährige Marokkaner und ein 23-Jähriger, dessen Staatsangehörigkeit ungeklärt ist, wurden einem Haftrichter zugeführt. Der Geflüchtete konnte zwar nicht mehr gestellt werden, ist den
Beamten aber namentlich bekannt. Bei ihm handelt es sich um einen 22-jährigen Marokkaner.

Neben den Überprüfungen am S-Bahnhof Reeperbahn erfolgten durch die Polizei Hamburg, die mit rund 100 Beamten im Einsatz war, im Vergnügungsviertel St. Pauli insgesamt 156 Personenüberprüfungen.
Vier Personen erhielten Platzverweise, drei wurden in Gewahrsam genommen. Die Beamten fertigten 27 Strafanzeigen, 15 davon wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, fünf im Zusammenhang mit Körperverletzungen. Darüber hinaus ahndeten sie einen Verstoß gegen das Glasgetränkebehältnisverbot.

Die Bundespolizei war mit rund 40 Beamten an dem Einsatz beteiligt.

PM der POL Hamburg vom 22.07.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Hamburg: Drei vorläufige Festnahmen nach Aufbruch eines Handwerkerfahrzeugs

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 43 haben in der Nacht von Montag auf Dienstag drei Deutsche (23, 25, 26) vorläufig festgenommen, die ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hieraus diverse Werkzeugkoffer entwendet haben sollen. Die weiteren Ermittlungen führt das LKA 172.

Die Zivilfahnder beobachteten zunächst drei Männer, die durch ein Gebüsch zwischen der Goerdelerstraße und dem EKZ-Binnenfeldredder in Richtung eines Parkplatzes gingen.

Kurz darauf traten die Personen wieder aus dem Gebüsch hervor und führten nun plötzlich mehrere Werkzeugkisten bei sich.

Die Fahnder forderten weitere Unterstützungskräfte zur Überprüfung der drei Männer an. Als die ersten Funkstreifenwagen am Einsatzort eintrafen, flüchteten die drei Männer. Sie konnten allerdings kurz darauf angehalten und überprüft werden. Bei dem 23-Jährigen musste hierbei Pfefferspray eingesetzt werden. Er wurde im Anschluss von Rettungskräften ambulant behandelt.

Bei einer weiteren Absuche im Umfeld fanden die Beamten diverse Werkzeugkoffer im Bereich des Gebüschs, die sichergestellt wurden.
Diese konnten schließlich einem aufgebrochenen LKW-Transporter, der auf einem Parkplatz hinter dem Gebüsch stand, zugeordnet werden. Die drei mutmaßlichen Kfz-Aufbrecher wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 43 transportiert.

Nach Identitätsfeststellung, Durchsuchung der drei vorläufig Festgenommenen und Rücksprache mit einer Bereitschaftsstaatsanwältin wurden die drei Tatverdächtigen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

In Tatortnähe wurde zudem ein auf den 26-Jährigen zugelassenes Fahrzeug aufgefunden und als Spurenträger und Tatmittel sichergestellt.

Bei der Verfolgung der drei Tatverdächtigen wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch weiterversehen.

PM der POL Hamburg vom 17.07.2018

Aggressiv Allgemein Bedrängen Beleidigung Bewerfen Deutschland Einmischung Dritter mit Waffe/gef. Gegenstand Widerstand

Hamburg: Größerer Polizeieinsatz im Bereich der Balduintreppe

Symbolfoto

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es im Zusammenhang mit einem Task Force Einsatz zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität zu einem größeren Polizeieinsatz im Bereich der Balduintreppe gekommen. Gegen die beteiligten Personen wurden Strafverfahren wegen Beleidigung und wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet.

Im Verlauf einer Personenüberprüfung solidarisierten sich ca. 40 Personen, sammelten sich um die kontrollierenden Polizeibeamten und bedrängten die Beamten. Es wurde ein Sicherungskreis um die zu überprüfende Person und die kontrollierende Polizeibeamtin gebildet.
Die überprüfte Person wurde im Anschluss mit einem Platzverweis entlassen. Als sich die Beamten ebenfalls entfernen wollten, wurde eine Polizeibeamtin von einem Mann mit Bier beschüttet. Bei dem Versuch, diesen Mann zurück zu drängen solidarisierten sich die Personen erneut und bedrängten die Polizeibeamten massiv. Diese forderten hierauf weitere Polizeibeamte zur Unterstützung an.

Während des Polizeieinsatzes warf eine Frau, wie später festgestellt, eine 16-jährige Deutsche, eine gefüllte Bierdose in Richtung der eingesetzten Beamten. Die 16-Jährige sollte hierauf vorläufig festgenommen werden. Die Tatverdächtige versuchte zunächst zu flüchten, konnte aber von einem Beamten ergriffen und vorläufig festgenommen werden.

Auch diese Situation wurde von den Polizeibeamten vor Ort mittels Sicherungskreis abgeschirmt. Diverse Personen versuchten in der Folge die Festnahmesituation zu behindern, beleidigten die Beamten und bedrängten sie. Die Beamten setzten hierauf Pfefferspray und Einsatzstöcke ein.

Die Tatverdächtige sollte zum PK 16 verbracht werden. Der hierfür angeforderte Funkstreifenwagen wurde von mehreren Personen umkreist und so an der Wegfahrt gehindert. Die Fahrbahn musste von den Polizeibeamten durch körperliche Gewalt geräumt werden. Hiernach konnte die 16-Jährige abtransportiert werden. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet.

Gegen 01:27 Uhr wurden im Bereich Erichstraße /Balduinstraße durch bislang unbekannte Personen ein Sofa und diverse Straßenschilder auf die Fahrbahn gelegt. Diese wurden durch Mitarbeiter der Stadtreinigung entfernt.

Im weiteren Verlauf reduzierte sich die Anzahl der Personen vor Ort und der Einsatz wurde um 02:30 Uhr beendet.

Es wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs sowie Beleidigung eingeleitet.

Die eingesetzten Polizeibeamten wurden nicht verletzt.

Die Personalien der durch den Zwangsmitteleinsatz betroffenen Personen konnten nicht festgestellt werden, da sich diese im Verlauf des Einsatzgeschehens entfernten.

PM der POL Hamburg vom 13.07.2018

Allgemein Deutschland Losreißen Widerstand

Hamburg: Festnahme nach versuchten Fahrraddiebstahl

Am 10.07.2018 gegen 08.40 Uhr nahmen Bundespolizisten einen Mann (m.57) am Hamburger Hauptbahnhof nach einem Fluchtversuch unter Widerstandshandlungen vorläufig fest.

Zuvor erschien eine Frau in der Sicherheitswache am Hauptbahnhof und informierte die eingesetzten Polizeibeamten über eine verdächtige Person, die sich offensichtlich an abgestellten Fahrrädern zu schaffen machte.

Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann im weiteren Verlauf an einem Fahrradständer feststellen. Der Beschuldigte hatte bereits umfangreiches Werkzeug bereitgelegt und hantierte an einem verschlossenen Fahrrad herum.

Da sich der Mann vor Ort nach entsprechendem Tatvorwurf nicht ausweisen wollte sollte er zur Feststellung der Personalien der Sicherheitswache zugeführt werden. Der Beschuldigte leistete Widerstand, riss sich los und versuchte zu flüchten.

Daraufhin wurde der Beschuldigte kontrolliert zu Boden gebracht und anschließend gefesselt dem Bundespolizeirevier zugeführt.

Die Personalien konnten anschließend festgestellt werden. Das mitgeführte Werkzeug wurde sichergestellt. Gegen den mexikanischen Staatsangehörigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung von 350 Euro eingezogen.

Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der 57-Jährige wieder entlassen.

PM der BPOLI Hamburg vom 11.07.2018

Allgemein Deutschland verletzt dienstunfähig verletzt k Widerstand

Hamburg: Schlägerei in Wohnunterkunft in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt

Bei einem Einsatz in einer Wohnunterkunft in Lemsahl-Mellingstedt ist heute Morgen ein 29-jähriger Polizeibeamter verletzt worden. Das zuständige Landeskriminalamt der Region Wandsbek (LKA 151) führt die weiteren Ermittlungen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen kam es aus noch ungeklärten Gründen zwischen mehreren Bewohnern zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Bei der anschließenden Sachverhaltsklärung durch die Polizei zeigte sich ein 24-jähriger Georgier uneinsichtig und leistete gegen die eingesetzten Beamten Widerstand. Durch die Widerstandshandlung wurde ein 29-jähriger Polizeibeamter verletzt. Dieser konnte seinen Dienst nicht weiter versehen.

Da sich weitere Bewohner mit dem 24-jährigen Tatverdächtigen solidarisierten, wurden insgesamt 15 Funkstreifenwagen zur Unterstützung zum Einsatzort gerufen.

Die eingesetzten Beamten nahmen den 24-Jährigen sowie drei weitere Bewohner (28, 29, 30) in Gewahrsam und führten sie dem Polizeikommissariat 35 zu.

Zwei Mitarbeiter (27, 31) des in der Wohnunterkunft tätigen Sicherheitsdienstes wurden bei der Unterstützung der eingesetzten Polizeibeamten leicht verletzt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bzw. nach Ausnüchterung wurden die Personen entlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 27.06.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Widerstand

Hamburg: 2,3 Promille – Fahrgast belästigt Frau in Hamburger S-Bahn

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg belästigte ein stark alkoholisierter Fahrgast (m.21) am 23.06.2018 gegen 16.15 Uhr eine Frau (w.49) in einer fahrenden S-Bahn der Linie S 31 zwischen den S-Bahnhaltepunkten Harburg und Wilhelmsburg.

Laut Zeugenaussagen setzte sich der 21-Jährige gegenüber der Geschädigten in eine Sitzgruppe hielt ihre Hände fest und rieb seine Beine an den Knien der Frau. Die Geschädigte forderte den offensichtlich alkoholisierten Mann auf das Handeln zu unterlassen und wechselte umgehend den Sitzplatz.

Der Beschuldigte folgte der 49-Jährigen und wiederholte die Belästigungen durch entsprechende Berührungen. Verängstigt bat die Geschädigte weitere Fahrgäste um Hilfe und setzte einen Notruf an die Polizei ab.

Zwei männliche Fahrgäste brachten den Beschuldigten daraufhin zu Boden und fixierten ihn dort.

Die S-Bahn wurde im Haltepunkt Wilhelmsburg angehalten. Mehrere Funkstreifenwagen der Bundespolizei erreichten den Einsatzort. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille. Ein Arzt stellte anschließend die Gewahrsamsfähigkeit fest.

In der Zelle bedrohte der Beschuldigte aus Harburg die eingesetzten Polizeibeamten. Der 23-Jährige verhielt sich so renitent, dass ihm Hand- und Fußfesseln angelegt werden mussten.

Nach entsprechender Ausnüchterung wurde der deutsche Staatsangehörige wieder entlassen. Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 24.06.2018

Allgemein Bedrohung Beleidigung Bespucken Deutschland verletzt dienstunfähig verletzt k Widerstand

Hamburg: Bundespolizistin nach erheblichen Widerstandshandlungen verletzt

Symbolfoto

Am 17.06.2018 gegen 15.43 Uhr informierten besorgte Passanten über Notruf die Polizeieinsatzzentrale über einen äußerst aggressiven Mann (m.38), der am Bahnsteig im S-Bahnhaltepunkt Hammerbrook laut herumschrie und drohte „alle umzubringen“. Umgehend erreichten mehrere Funkstreifenwagen der Bundespolizei unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten den Einsatzort. Der Mann konnte in einer am Bahnsteig stehenden S-Bahn festgestellt werden. Auch hier fiel der Beschuldigte durch lautes Herumschreien und sehr aggressivem Verhalten auf.

Nach Aufforderung die S-Bahn zu verlassen leistete der Mann erhebliche Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Als der Beschuldigte am Bahnsteig versuchte einen mitgeführten Schraubenzieher aus der Hosentasche zu ziehen, wurde er kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt. Trotz der Fesselung leistete der Beschuldigte weiterhin Widerstand, spuckte um sich, bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten.

Nach Zuführung des Beschuldigten zum Bundespolizeirevier leistete der Mann auch in der Gewahrsamszelle Widerstand, sodass dem 38-Jährigen zusätzlich Fußfesseln angelegt werden mussten. Bei der Durchsuchung einer mitgeführten Tasche wurden ein Küchenmesser sowie ein Hammerstiel aufgefunden und sichergestellt.

Gegen den ägyptischen Staatsangehörigen aus Hamburg wurden entsprechende Strafverfahren (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff, Beleidigung, Bedrohung, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, Körperverletzung) eingeleitet; weiterhin wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt.

Nach Untersuchung durch einen Arzt des psychiatrischen Notdienstes musste der Beschuldigte wieder entlassen werden.

Eine Bundespolizistin wurde an einem Finger verletzt und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Geschädigte ist zurzeit nicht dienstfähig.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. An dem Einsatz waren im weiteren Verlauf auch Kräfte der Hamburger Polizei beteiligt.

PM der BPOLI Hamburg vom 18.06.2018