Tag Archives: Hamburg

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Treten Widerstand

Hamburg: Ins Zugabteil uriniert, Bundespolizisten beleidigt und getreten

Am 14.05.2013 gegen 15.40 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (59) nach Widerstandshandlungen im Bahnhof Harburg vorläufig fest.

Zuvor stellte eine Zugbegleiterin den Mann in einem Zug auf der Fahrt von Buxtehude nach Hamburg ohne Fahrschein fest. Weiterhin konsumierte der Fahrgast während der Fahrt Alkohol und urinierte in ein Zugabteil. Die Zugbegleiterin alarmierte telefonisch die Bundespolizei, nachdem die 41-Jährige mehrfach auf übelste Weise von dem Beschuldigten beleidigt wurde.

Nach Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Harburg wurden auch eingesetzte Bundespolizisten umgehend von dem 59-Jährigen beleidigt. Bei der Zuführung zum Bundespolizeirevier leistete der Beschuldigte erhebliche Widerstandshandlungen und versuchte auf die Polizeibeamten einzutreten. Nur durch das Anlegen von Handfesseln konnte die weitere Zuführung durchgeführt werden.

Ein Atemalkoholtest konnte erst gegen 19.40 Uhr durchgeführt werden; Ergebnis: 2,15 Promille. Der Beschuldigte bekam in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung. Gegen den 59-Jährigen leiteten Bundespolizisten entsprechende Strafverfahren (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Erschleichen von Leistungen) ein.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 15.05.2013

Aggressiv Allgemein Deutschland Schlagen Treten Verletzt verletzt krankenhausreif Widerstand

Hamburg: Polizeibeamter bei Einsatz wegen häuslicher Gewalt mit Teleskopschlagstock krankenhausreif geprügelt

Ein 38-Jähriger ist wegen des Verdachts der Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorläufig festgenommen worden. Die Kripoabteilung des Polizeikommissariates 47 führt die Ermittlungen.

Polizeibeamte wurden gestern Abend in die Straße Ostewinkel gerufen. Eine 28-jährige Frau verständigte die Polizei, nachdem sie von ihrem 38-jährigen Ehemann geschlagen wurde.

Beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der 38-Jährige sofort sehr aggressiv. Während des Gesprächs versuchte er die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Die Beamten konnten den Tritten ausweichen.

Plötzlich zog der Mann einen Teleskopschlagstock aus der hinteren Hosentasche und schlug damit auf den Kopf eines 40-jährigen Polizeibeamten ein. Der Beamte erlitt eine Kopfplatzwunde und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der 38-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 47 gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille.

Nach Ausnüchterung wurde der Tatverdächtige entlassen. Die Beamten sprachen ihm gegenüber eine Wegweisung aus. Das heißt er darf sich die nächsten 10 Tage nicht zu Hause bei seiner Ehefrau aufhalten und sich ihr nicht nähern. Dieser Zeitraum soll das Opfer vor weiteren Gewalttaten schützen und es ihm ermöglichen, zivilrechtliche Schutzinstrumente des Gewaltschutzgesetzes bei Gericht zu beantragen.

Quelle: PM des PP Hamburg vom 08.05.2013

Allgemein Bewerfen Deutschland Pyrotechnik Verletzt Widerstand

Hamburg: Sechs leicht verletzte Polizeibeamte am 1. Mai

Am 01. Mai fanden in Hamburg mehrere Demonstrationen statt. Überwiegend nahmen die Demonstrationen den erwarteten friedlichen Verlauf.

Am Vormittag führte ein Aufzug, der vom DGB Hamburg mit dem Tenor “1. Mai Tag der Arbeit” angemeldet war, 4.500 Personen vom Spielbudenplatz zum Fischmarkt.

Ebenfalls am Vormittag waren etwa 450 Teilnehmer an einem Aufzug des DGB Ortsverbandes Harburg unter dem Tenor “Gute Arbeit! Sichere Rente! Soziales Europa!” beteiligt. 500 Teilnehmer schlossen sich dem Aufzug des DGB Ortsverbandes Bergedorf an. Hier lautete der Tenor “Demonstration zum 1. Mai!”.

Die genannten Demonstrationen nahmen den erwarteten friedlichen Verlauf.

Der jährlich stattfindende “Euromayday” setzte sich gegen 12:30 Uhr mit ca. 1.600 Teilnehmern über den angemeldeten Marschweg Millerntorplatz / Helgoländer Allee – Bei den St. Pauli-Landungsbrücken – Johannisbollwerk – Vorsetzen – Baumwall – Rödingsmarkt – Willy-Brandt-Straße – Deichtorplatz – Oberbaumbrücke – Brooktorkai – Shanghaibrücke – Shanghaiallee – Versmannstraße – Freihafenbrücke – Rampenstraße – Am Moldauhafen – Am Saalehafen – Veddeler Damm – Reiherdamm – Klütjenfelder Straße – Reiherstieg-Hauptdeich – Fährstraße – Veringstraße – Stübenplatz – Veringstraße – Neuhöfer Straße – Rotenhäuser Damm – Rotenhäuser Straße – Georg-Wilhelm-Straße – Mengestraße – Neuenfelder Straße – Krieterstraße – Bertha-Kröger-Platz in Bewegung. Der Tenor lautete “Parade / Demonstration: Euromayday 2013 – Reif für die Insel!”.

In der Mengestraße gelang es ca. 50 Teilnehmern des Aufzugs durch Beschädigung des Zaunes auf das Gelände der Internationalen Gartenausstellung (igs) zu gelangen. Auf dem Gelände kam es anschließend zu Sachbeschädigungen und Farbschmierereien. Polizeikräfte nahmen eine Person vorläufig fest, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Für den fünften großen Aufzug, der unter dem Tenor “Das Proletariat hat kein Vaterland” angemeldet worden war, rechnete der Veranstalter mit etwa 1.000 Teilnehmern.

Der Aufzug setzte sich um 18:50 Uhr vom Aufstellungsort Feldstraße in Bewegung. Es beteiligten sich etwa 1.400 Personen, die über Neuer Kamp – Neuer Pferdemarkt – Schulterblatt in Richtung des geplanten Endkundgebungsortes vor das Altonaer Rathaus in die Max-Brauer-Allee zogen.

Versammlungsteilnehmer warfen aus dem Aufzug heraus mehrfach Böller und zündeten Pyrotechnik. Die Teilnehmer waren partiell vermummt. Polizeibeamte wurden von Personen, die sich auf angrenzenden Hausdächern befanden, mit Steinen beworfen.

Um 20:20 Uhr erreichte der Aufzug den geplanten Zwischenkundgebungsort am Bahnhof Altona in der Max-Brauer-Allee. Die Versammlungsleiterin teilte mit, dass der Zwischenkundgebungsort entgegen der ursprünglichen Planung auch der Endkundgebungsort sein wird. Von den verbliebenen 400 Versammlungsteilnehmern wurden vermehrt Böller und Rauchkörper gezündet. Polizeibeamte wurden von Böllern und Flaschen getroffen. Es kam zum Einsatz des Wasserwerfers.

Die Versammlung wurde um 20:50 Uhr von der Versammlungsleiterin für beendet erklärt. Die ehemaligen Versammlungsteilnehmer entfernten sich danach in Kleingruppen vorwiegend in Richtung Schanzenviertel. Dabei beschädigten sie vereinzelt Fahrzeuge und legten mehrere Kleinfeuer.

Die Polizei nahm 10 Personen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Landfriedensbruch vorläufig fest. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Für alle genannten Demonstrationen waren an diesem Tag 1600 Polizeibeamte im Einsatz. Es gab sechs leicht verletzte Polizeibeamte.

Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch, der sich vor Ort ein Bild verschafft und mit vielen Einsatzkräften persönlich gesprochen hatte: “Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr hohes Maß an Motivation und Engagement. Den verletzten Kollegen wünsche ich auf diesem Wege eine gute Besserung.”

Quelle: PM des PP Hamburg vom 02.05.2013

Allgemein Deutschland Ekelattacke

Hamburg: Per Haftbefehl Gesuchter uriniert auf Dienstparkplatz der Bundespolizei – Festnahme

Am 18.04.2013 gegen 17.15 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (24) am Hamburger Hauptbahnhof fest. Nachdem der Gesuchte auf dem Parkplatz der Dienstfahrzeuge der Bundespolizei urinierte geriet der “Wildpinkler” in das Visier einer Streife der Bundespolizei. Die Polizeibeamten wiesen den türkischen Staatsangehörigen nicht nur auf das ordnungswidrige Verhalten hin, sondern überprüften auch die Personalien fahndungsmäßig. Ergebnis: Ausschreibung zur Festnahme.

Seit Januar 2013 wurde der Mann mit einem U-Haftbefehl gesucht. Der polizeilich einschlägig bekannte Beschuldigte ist dringend verdächtig drei Raubstraftaten in Hamburg begangen zu haben. Im November 2012 stieß der alkoholisierte Beschuldigte einen Mann in einem Lokal zu Boden und entwendete dem Verletzten das mitgeführte Handy. Nur 15 Minuten später versuchte der Mann einer Frau vor einem Lokal die getragenen Goldketten vom Hals zu reißen. In einem weiteren Fall schlug der Beschuldigte mehrfach auf einen Mann ein und entwendete dem Geschädigten über 500 Euro Bargeld.

Der polizeilich einschlägig bekannte Beschuldigte wurde bereits zuvor wegen Roheitsdelikten zu einer Jugendfreiheitsstrafe von 34 Monaten auf Bewährung verurteilt.

Bundespolizisten veranlassten die Zuführung des Gesuchten in die U-Haftanstalt.

Hinweis: Zu den begangenen Raubstraftaten können von der Bundespolizei keine weiteren Angaben gemacht werden.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 19.04.2013

Bedrohung Deutschland Gefährden Stoßen Widerstand

Hamburg: Widerstand, Bedrohung und Beleidigung

Zwei Männer (20, 25) hielten sich gestern (17.04.2013, 22:10) auf dem Dach eines Supermarktes auf. Sie hatten diese Örtlichkeit offenbar für ein Trinkgelage genutzt und waren erheblich angetrunken.

Anwohner riefen die Polizei, als sie die Personen auf dem Dach bemerkten. Die Polizeibeamten umstellten das Gebäude und forderte die Männer auf, das Dach zu verlassen. Als sie sich weigerten, kletterten zwei Polizeibeamte auf das etwa acht Meter hohe Schrägdach des Supermarktes. Der 25-Jährige drohte, er werde sie vom Dach schmeißen. Mithilfe des Kollegen konnte der 28-jährige Polizist den 25-Jährigen ergreifen und fixieren. Liegend er dem 28-jährigen Polizeibeamten einen Stoß, sodass dieser ins Straucheln geriet und fast vom Dach gestürzt wäre. Es gelang den Beamten, den 25-Jährigen zu fesseln und über das Vordach nach unten abzutransportieren. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, entwandte sich dem Griff der Beamten und stürzte mit dem Gesicht auf die Dachpfannen.

Inzwischen waren Feuerwehrbeamte mit einer Drehleiter und einem Rettungskorb eingetroffen, sodass die Beteiligten sicher zu Boden gebracht werden konnten.

Die Beschuldigten wurden dem Polizeikommissariat 41 zugeführt. Einbruchswerkzeug hatten sie nicht bei sich und einen angebotenen Alkotest lehnten sie ab. Sie wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen.

Quelle: PM der Polizei Hamburg vom 18.04.2013

Allgemein Angriff Deutschland Widerstand

Hamburg: Mutmaßlicher Dieb greift Zivilfahnder der Bundespolizei an

Am 15.04.2013 gegen 15.00 Uhr erkannten Bundespolizisten der Zivilen Fahndungsgruppe aufgrund von vorhandenen Fotos aus S-Bahnüberwachungskameras zwei mutmaßliche Handydiebe im Hamburger Hauptbahnhof wieder.

Die Jugendlichen (m.17, m.14) aus Hamburg-Wilhelmsburg wurden dem Bundespolizeirevier zugeführt. Bei der Durchsuchung der Beschuldigten stellten Bundespolizisten bei dem 14-Jährigen in einer mitgeführten Tüte ein Beutelchen Marihuana sicher. Bei dem 17-Jährigen stellten die Polizeibeamten eine verfälschte HVV-Abo-Karte sicher.

Die beiden Beschuldigten sind dringend verdächtig, einer Frau (26) aus Harburg am 10.02.2013 in einer S-Bahn der Linie S 3 bei Einfahrt in den Bahnhof Harburg ihr Handy entwendet zu haben. Aufgrund der guten Aufzeichnungen der S-Bahnkameras erkannten die eingesetzten Zivilfahnder die Tatverdächtigen am 15.04. im Hauptbahnhof wieder.

Gegen die Beschuldigten leiteten Bundespolizisten entsprechende Strafverfahren (Diebstahl, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Urkundenfälschung) ein. Der 17-Jährige wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 14-Jährige wurde von seinem Vater im Bundespolizeirevier abgeholt.

Im Hamburger Hauptbahnhof wurden die beiden Beschuldigten zuvor von einem Heranwachsenden (m.18) begleitet. Bei dem Versuch die Personalien zu überprüfen flüchtete der Hamburger zunächst. Bundespolizisten stellten den 18-Jährigen nach kurzer Verfolgung. Der Beschuldigte leistete umgehend erhebliche Widerstandshandlungen und griff einen Zivilfahnder gezielt an. Nur durch das Anlegen von Handfesseln konnte eine Zuführung zum Bundespolizeirevier erfolgen. Gegen den polizeilich einschlägig bekannten Mann leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) ein. Bei der Festnahme des renitenten Beschuldigten unterstützten auch Zivilfahnder der Hamburger Polizei. Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Quelle.: PM der BPOLI Hamburg vom 16.04.2013

Aggressiv Angriff Bedrohung Beleidigung Bewerfen Deutschland Pfefferspray Schlagen Treten Verletzt verletzt dienstunfähig verletzt schwer Widerstand

Hamburg: Drei Festnahmen nach Angriff auf Polizisten – Fünf Polizeibeamte verletzt

Beamte des Polizeikommissariates 43 haben drei 19, 38 und 39 Jahre alten Männer vorläufig festgenommen, denen gefährliche Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte vorgeworfen werden.

Die Beamten wurden von Nachbarn bereits zum dritten Mal in den Rahel-Varnhagen-Weg gerufen. In einer Wohnung fand eine Geburtstagsfeier statt. Die Nachbarn beschwerten sich massiv über Lärm und laute Musik der Feiernden.

Als den Beamten die Wohnungstür geöffnet wurde, erklärte man der 46-jährigen Wohnungsmieterin, dass sie die Feier zu beenden hat. Dies hatte man ihr bereits in den zwei vorherigen Einsätzen angekündigt.

Die Stimmung unter den stark alkoholisierten Gästen war von Anfang an aggressiv und es wurden bereits Drohungen und Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten ausgesprochen. Der 39-jährige Haupttäter ging mit Drohgebärden auf die Polizeibeamten zu und versuchte die Wohnungstür gewaltsam zu schließen, um die Beamten auszusperren. Die Polizeibeamten forderten Verstärkung an.

Mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter betrat man gemeinsam die Wohnung. In diesem Moment nahm der 39-Jährige von einem im Flur stehenden Couchtisch die Glasplatte (60 x 80 cm) hob sie über seinen Kopf und warf sie auf einen der eingesetzten Polizeibeamten. Der Beamte wurde von der Glasplatte an der Stirn getroffen; anschließend zerbrach das Glas in kleine Stücke.

Ein Polizist stürzte daraufhin. Noch am Boden liegend, schlugen drei alkoholisierte Männer mit Fäusten auf den Beamten ein und traten ihn mit Füßen. Zudem versprühten die Männer Pfefferspray. Der Polizist erlitt eine Platzwunde auf der Nase, einen Nasenbeinbruch und Prellungen. Seine Augen wurde durch den Einsatz des Pfeffersprays gereizt.

Weitere Polizeibeamte erreichten den Einsatzort. Es kam zu erneuten Körperverletzungen von Seiten der alkoholisierten Angreifer gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Die drei Hauptangreifer im Alter von 19, 38 und 39 Jahren konnten in der Folge vorläufig festgenommen werden. Sie wurden dem Polizeikommissariat 43 zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 19-Jährigen einen Wert von 1,85 Promille, bei dem 38-Jährigen und dem 39-Jährigen Werte von 1,63 und 1,22 Promille.

Nach Ausnüchterung, der erkennungsdienstlichen Behandlung und Abgabe einer Blutprobe wurden die 19 und 38-jährigen Tatverdächtigen entlassen, der 39-jährige Haupttäter wurde einem Haftrichter zugeführt.

Insgesamt wurden bei diesem Einsatz fünf Polizeibeamte zum Teil schwer verletzt.

Quelle: PM der Polizei Hamburg vom 14.04.2013

Allgemein Deutschland Widerstand

Hamburg: Renitente Ladendiebe im Hamburger Hauptbahnhof- Vorläufige Festnahme durch Bundespolizei

Am 07.04.2013 gegen 20.00 Uhr entwendete ein alkoholisiertes Diebes-Duo (w.48, m.42) in einem Geschäft im Hamburger Hauptbahnhof Modeschmuck (Uhr, Ring) im Wert von 65,00 Euro. Ein Detektiv beobachtete den Diebstahl und hielt die Beschuldigten bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten fest. Beide Personen leisteten bei der Feststellung der Personalien Widerstand und wurden unter Anlegung von Handfesseln dem Bundespolizeirevier zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab folgende Werte:

- 1. Person (w.48): 1,75 Promille -
- 2. Person (m.42): 1,55 Promille -

Beide Personen wurden für einige Stunden in Gewahrsam genommen. Gegen die polnischen Staatsangehörigen leiteten Bundespolizisten entsprechende Strafverfahren (Diebstahl, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen wieder entlassen.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 08.04.2013

Allgemein Bewerfen Deutschland

Hamburg: Polizeibeamte bei Versammlung beworfen

Einzelpersonen und Bündnisse hatten für den 23.03.2013 verschiedene Versammlungen angemeldet. Die Veranstaltungen waren gegen 19:40 Uhr beendet. Zu größeren Störungen kam es nicht.

Ein Anmelder wollte in Hmb.-Horn als Vertreter der “German Defence League” gegen den Verkauf einer Kirche in der Sievekingsallee demonstrieren. Zwei Teilnehmer der Versammlung erreichten gegen 13:40 Uhr den Versammlungsort vor der Kirche. Das “Hamburger Bündnis gegen Rechts” hatte eine Gegenveranstaltung angemeldet, zu der sich bereits gegen 14:00 Uhr 510 Personen, darunter auch etwa 150 gewaltbereite Störer aus dem linken Spektrum, eingefunden hatten.

Weitere Versammlungsteilnehmer der “German Defence League”, die zum eigenen Schutz in Polizeifahrzeugen zum Versammlungsort gebracht werden sollten, wurden in der Sievekingsallee von Gegendemonstranten durch eine Sitzblockade behindert. Auf eigenen Wunsch wurden sie zum S-Bahnhof Hammerbrook gefahren und traten die Heimreise an. Im Umfeld kam es vereinzelt zu Flaschenwürfen auf Polizeibeamte aus der Versammlung des “Bündnis gegen Rechts”. Um sicherzustellen, dass die angemeldete Versammlung der “German Defence League” durchgeführt werden kann, wurde dem Anmelder die Auflage erteilt, seine Versammlung in der Rennbahmstraße/Derbypark fortzusetzen. Nach Erreichen des neuen Versammlungsortes verzichtete der Anmelder auf die weitere Durchführung und bat Polizeikräfte um sichere Begleitung aus dem Einsatzraum. Nach Bewurf mit Pyrotechnik und Schneebällen wurden die Versammlungsteilnehmer von Polizeibeamten aus dem Einsatzraum geleitet.

Insgesamt nahmen etwa 600 Teilnehmer an der vom “Bündnis gegen Rechts” angemeldeten Versammlung Teil. Zu der von der “German Defence League” angemeldeten Versammlung kamen insgesamt 34 Personen.

Ein “Bündnis für ein soziales Wilhelmburg” war für 16:00 Uhr ein Aufzug angemeldet worden. Mit 560 Teilnehmern, darunter 100 gewaltbereite Störer, setzte sich der Aufzug in Bewegung. Nach einer Zwischenkundgebung beendete der Anmelder die Versammlung um 19:40 Uhr am Endkundgebungsort vor dem ehemaligen Schwimmbad Wilhelmsburg. Weitere Veranstaltungen im Zusammenhang mit der IBA-Eröffnung in Hmb.-Wilhelmsburg verliefen störungsfrei.

Die Polizei Hamburg war mit etwa 1.200 Polizistinnen und Polizisten im Dienst.

Quelle: PM des PP Hamburg vom 23.03.2013

Allgemein Beleidigung Bespucken Deutschland Widerstand

Hamburg: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach einer Trunkenheitsfahrt

Tatzeit: 09.03.2013, 21:35 Uhr: Ein 46-jähriger Autofahrer ist von einer Zivilstreife des PK 46 mit Verdacht der Trunkenheit angetroffen worden. Er sollte zur Blutprobenentnahme zum Polizeikommissariat gebracht werden. Dagegen leistete der 46-Jährige erheblichen Widerstand, sodass nun neben der Trunkenheitsfahrt auch ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet wird.

Der 46-Jährige kam der Zivilstreife im Stellbrinkweg in seinem Rover entgegen. Er betätigte die Lichthupe. Offensichtlich in Unkenntnis darüber, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen zivilen Streifenwagen handelte, forderte er die Polizisten auf, anzuhalten. Er fragte nach einer Adresse, an der sich eine Feierlichkeit ereignen sollte, und setzte seinen Weg fort. Den Polizeibeamten war der Alkoholgeruch im Atem des Autofahrers aufgefallen und sie forderten einen Streifenwagen zur Unterstützung an. Im Rahel-Varnhagen-Weg stoppten sie den Rover. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,33 Promille. Bevor die richterlich angeordnete Blutprobenentnahme am PK 46 durchgeführt werden konnte, wollten die Polizisten den Mann nach gefährlichen Gegenständen durchsuchen. Dagegen wehrte sich der 46-Jährige heftig und auch nachdem er zu Boden gebracht werden konnte bespuckte und beschimpfte der Beschuldigte die Beamten. Erst nach Androhung des Einsatzes von Pfefferspray gab der 46-Jährige seine Widerstandshandlungen auf.

Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt. Ein Amtsarzt entnahm eine Blutprobe.

Quelle: PM des PP Hamburg vom 10.03.2013