Tag Archives: Hamburg

Aggressiv Allgemein Deutschland

Hamburg: 1,8 Promille: Bundespolizei nimmt uneinsichtige Raucherin in Gewahrsam

Am 20.01.2019 gegen 01.05 Uhr nahmen Bundespolizisten eine offensichtlich alkoholisierte Frau (58) im Bahnhof Altona in Gewahrsam. Zuvor rauchte die deutsche Staatsangehörige, trotz bestehenden Rauchverbots, eine Zigarette im Bahnhof. Den Hinweis einer Präsenzstreife der Bundespolizei auf das bestehende Rauchverbot quittierte die Frau umgehend mit aggressiven Pöbeleien.

Da sich die Frau nicht ausweisen wollte wurde sie zur Feststellung der Personalien zum Bundespolizeirevier im Bahnhof verbracht. Auch hier setzte die 58-Jährige ihre Beschimpfungen fort. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Die Gewahrsamsfähigkeit wurde anschließend von einem angeforderten Arzt festgestellt. Die Frau konnte später in die sichere Obhut eines Bekannten übergeben werden.

PM der BPOLI Hamburg vom 20.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Zuführung nach Kfz-Aufbruch

Beamte des Polizeikommissariats 15 haben gestern in den frühen Morgenstunden einen 24-jährigen Iraker vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einen Kfz-Aufbruch begangen und bei der Festnahme Widerstand geleistet zu haben.

Ein Zeuge, bei dem es sich um einen Polizeibeamten in Freizeit handelte, wurde auf ein klirrendes Geräusch aufmerksam und sah eine männliche Person, die vor einem eingeschlagenen Fenster eines PKW (Audi) stand. Der Zeuge sprach den Tatverdächtigen an und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Der mutmaßliche Kfz-Aufbrecher flüchtete und wurde nach kurzer Zeit von dem Beamten eingeholt und festgehalten. Der Iraker schlug in Richtung des Beamten und traf diesen mit der Faust im Gesicht. Der Beamte konnte den Tatverdächtigen jedoch weiterhin festhalten und den in der Zwischenzeit alarmierten Polizeibeamten übergeben.

Der 24-jährige aus dem Irak stammende Mann wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt 112 geführt.

PM der Polizei Hamburg vom 13.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Hamburg: Größerer Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung in Wohnunterkunft in Hamburg-Hammerbrook

Tatzeit: 09.01.2019, 16:50 Uhr Tatort: Hamburg-Hammerbrook, Grüner Deich

Im Zusammenhang mit einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Wohnunterkunft ist es gestern Nachmittag zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen.

In der Wohnunterkunft kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Zeugen hatten zunächst bis zu 20 beteiligte Personen gemeldet. Dabei sollen auch Holzstöcke, Fleischspieße und Pfefferspray als Waffen verwendet worden sein.

Im Rahmen des daraufhin erfolgten Polizeieinsatzes, zu dem insgesamt 12 Funkstreifenwagen eingesetzt waren, konnten die Beamten fünf Männer als mögliche Tatbeteiligte vorläufig festnehmen. Es handelt sich dabei um jeweils einen iranischen, afghanischen und drei syrische Staatsangehörige (19, 25, 22, 26, 28).

Ein ebenfalls offenbar an der Auseinandersetzung beteiligter 38-jähriger Mann erlitt leichte Verletzungen. Zur Behandlung dieser Verletzungen wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Im Rahmen der Maßnahmen konnten durch die Beamten Holzstöcke, Fleischspieße und Pfefferspray sichergestellt werden.

Der 22 und der 26-Jährige mussten insbesondere aufgrund ihres andauernden aggressiven Verhaltens vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Die drei anderen Tatverdächtigen wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen.

Die Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamts 163 zum Ablauf der Auseinandersetzung und zu weiteren beteiligten Personen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 10.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Mehrere Festnahmen von mutmaßlichen Drogendealern im Hamburger Stadtgebiet

Tatzeit: 08.01.2019, 05:30 Uhr – 09.01.2019, 03:30 Uhr Tatort: Hamburger Stadtgebiet, Schenefeld

Im Rahmen eines Einsatzes der „Task Force“ zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 124 Personen überprüft und gegen 47 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Im Bereich St. Georg wurden ein 40-jähriger und ein 35-jähriger Türke bei einem mutmaßlichen Drogenhandel von den Fahndern beobachtet und anschließend vorläufig festgenommen. Bei dem 40-Jährigen wurden 277 Euro mutmaßliches Dealgeld und geringe Mengen Heroin sichergestellt. Bei dem 35-Jährigen fanden die Beamten geringe Mengen an Heroin und Kokain sowie 276 Euro mutmaßliches Dealgeld. Bei ihm besteht außerdem der Verdacht des illegalen Aufenthalts. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt, der 40-Jährige wurde mangels Haftgründen wieder entlassen.

Am Bahnhof Reeperbahn und im weiteren Bereich St. Pauli wurden durch die Beamten ein 22-Jähriger und ein 23-Jähriger aus Guiena-Bissau jeweils beim Verkauf von Betäubungsmitteln beobachtet und vorläufig festgenommen. Bei dem 23-Jährigen wurden hierbei zehn Kugeln Kokain sichergestellt. Beide Personen wurden im Anschluss einem Haftrichter zugeführt.

Auch im Bereich des Floraparks konnten durch zivile Kräfte zwei mutmaßliche Drogendealer aus Gambia (beide 23 Jahre) vorläufig festgenommen und insgesamt acht Griptütchen Marihuana und 165 Euro mutmaßliches Dealgeld sichergestellt werden. Einer der Tatverdächtigen leistete bei der Festnahme Widerstand. Er wurde im Anschluss einem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich Billstedt konnten Zivilfahnder beobachten, wie mutmaßlich aus einer Wohnung heraus mit Drogen gehandelt wurde. Bei einem 21-jährigen Deutschen, der ein Zimmer in dieser Wohnung bewohnte, wurden bei der anschließenden Überprüfung 933 Euro mutmaßliches Dealgeld, Mobiltelefone und ein Dolch sichergestellt. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden unter anderem 750 Gramm Marihuana, 45 Gramm Amphetamine, 500 Euro mutmaßliches Dealgeld, mehrere Messer, Luftdruckwaffen und ein gestohlen gemeldetes Fahrrad sichergestellt. Der 21-Jährige wurde dem Haftrichter zugeführt.

Die Drogenfahnder durchsuchten aufgrund von Zeugenhinweisen zwei Wohnungen in Hamburg und Schenefeld. Die jeweiligen Wohnungsinhaber, ein 30- und ein 28-jähriger Deutscher, stehen jeweils im Verdacht, gewerbsmäßig Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. In der Wohnung des 28-Jährigen stellten die Beamten 1.510 Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Schreckschusswaffe sowie geringe Mengen von Marihuana sicher. Die anschließende Wohnungsdurchsuchung in Schenefeld führte zum Auffinden von 400 Gramm Marihuana, vier „Gaswaffen“ sowie diversen Verkaufsutensilien. Außerdem konnte in der Wohnung eine bereits abgebaute Marihuanaplantage entdeckt werden. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurden die beiden Tatverdächtigen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 09.01.2019

Allgemein Deutschland

Hamburg: Drei Zuführungen nach Schwerpunkteinsatz der „Task Force“ zur Drogenbekämpfung

Zeit: 07.01.2019, 05:30 Uhr – 08.01.2019, 03:30 Uhr; Ort: Hamburger Stadtgebiet

Im Zuge eines erneuten Einsatzes der „Task Force“ zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 222 Personen überprüft und 76 Aufenthaltsverbote erteilt. Drei Personen wurden zugeführt.

Im Bereich der Scheplerstraße wurde ein 28-jähriger Türke nach einem Btm-Handel vorläufig festgenommen. Er führte insgesamt rund 580 g Heroin in unterschiedlichen Verpackungseinheiten mit sich sowie 375 Euro mutmaßliches Dealgeld. Die sich an die Festnahme anschließende Durchsuchung einer von ihm genutzten Wohnung führte zum Auffinden weiterer Rauschmittel (Methadon- und Metadicttabletten) sowie zweier Feinwaagen. Der Mann wurde einem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich unterhalb der Balduintreppe fanden die Beamten nach dem Einsatz zweier Diensthunde (Bela und Django) insgesamt 17 Gripbeutel Marihuana und 19 sogenannte Zentrifugenröhrchen mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Nachdem im Bereich St. Pauli in zwei Fällen den Zivilfahndern Marihuana zum Kauf angeboten worden war, nahmen die Beamten die beiden Verkäufer vorläufig fest. Dabei kam es in einem Fall zu einer Widerstandshandlung, bei der jedoch niemand schwer verletzt wurde. Bei den 23 und 25 Jahre alten Männern gambischer und guinea-bissauischer Staatsangehörigkeit konnten geringe Mengen an Marihuana sichergestellt werden. Beide Personen werden dem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich des Alsteranlegers am Jungfernstieg trafen die Beamten auf eine 15-Jährige, die einen mutmaßlichen Joint bei sich führte. Die junge Frau versuchte daraufhin zu flüchten. Bei ihrer vorläufigen Festnahme kam es durch eine männliche Person aus ihrem Umfeld zu einem tätlichen Angriff auf die Polizeibeamten. Der Angriff wurde durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt. Verletzt wurde dabei niemand. Nach der Identitätsfeststellung wurde die 15-Jährige an ihre Erziehungsberechtigten übergeben, der 18-Jährige Angreifer wurde mangels Haftgründen entlassen.

PM der Polzei Hamburg vom 08.01.2019

Anm. der Bloggerin: „Widerstandshandlung, bei der jedoch niemand schwer verletzt wurde“ – eine Formulierung, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet …

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Hamburg: Größerer Polizeieinsatz am Steintorplatz in St. Georg

Am frühen Freitagnachmittag, 13:28 Uhr, kam es am Steintorplatz zu einem größeren Polizeieinsatz, als ein Mann, der bei seiner Überprüfung Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen leistete, zahlreiche Umstehende zu seiner Unterstützung aufforderte. Der Mann wurde einem Amtsarzt vorgestellt.

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 11 wurden am frühen Freitagnachmittag auf den Mann aufmerksam, da er am Steintorplatz laut und aggressiv wirkend um sich schrie und in Richtung Himmel gestikulierte. Dabei soll er auch mehrfach Äußerungen religiösen Hintergrunds artikuliert haben.

Durch die Besatzung eines hinzugerufenen Funkstreifenwagens (m/26, w/44) sollte der Mann daraufhin überprüft werden. Er ignorierte die Beamten allerdings und erhob auch immer wieder die Arme. Im weiteren Verlauf sperrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, schlug die Arme von sich und sträubte sich derart stark, dass die Beamten mit ihm zu Boden fielen. Mit Unterstützung weiterer Beamter gelang es schließlich, dem Mann Handfesseln anzulegen. Bei ihm handelt es sich um einen 31-jährigen in der Türkei geborenen Deutschen.

Während des Polizeieinsatzes versammelte sich eine höhere zweistellige Zahl von Passanten, die zunächst sehr nah an den einschreitenden Beamten stand und die der Mann zu seiner Unterstützung aufzufordern versuchte. Weitere alarmierte Polizeikräfte trennten die Umstehenden von der Überprüfungssituation.

Der Mann wurde im weiteren Verlauf zum Polizeikommissariat 11 transportiert und später einem Amtsarzt vorgestellt. Dieser ordnete die Einweisung in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses an.

Die 44-jährige Beamtin verletzte sich durch den Sturz mit dem Mann und dessen Widerstandshandlungen an einem Knie. Sie wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und konnte ihren Dienst danach nicht weiter versehen.

Insgesamt waren knapp 20 Funkstreifenwagen an dem Einsatz beteiligt.

PM der Polizei Hamburg vom 06.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hamburg: Erhebliche Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten

Am 05.01.2019 gegen 02.30 Uhr mussten Bundespolizisten einen alkoholisierten Mann (23) unter erheblichen Widerstandshandlungen im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn vorläufig festnehmen.

Zuvor traf eine Präsenzstreife auf drei Männer (22, 23, 31), die auf eine Sitzbank am Bahnsteig saßen. Einer der Männer rauchte, trotz Rauchverbots eine Zigarette, ein weiterer Mann hatte eine blutende Handverletzung.

Eine angebotene Hilfeleistung aufgrund der Verletzung wurde mit umgehenden aggressiven Verhalten und Beleidigungen gegenüber der Polizeibeamten quittiert.

Ein Beteiligter (23, ohne Handverletzung) versetzte einem Bundespolizisten einen heftigen Stoß gegen den Oberkörper. Ein Polizeibeamter versuchte beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken; der 23-Jährige trat daraufhin auf die Polizeibeamten ein.

Der Beschuldigte wurde daraufhin kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt. Unter erheblichen Widerstandshandlungen musste der Mann zum Funkstreifenwagen getragen werden.

Ein im Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,7 Promille. Nach entsprechender Ausnüchterung wurde der Mann wieder entlassen.

Gegen den Beschuldigten mit festen Wohnsitz in Hamburg wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Ein Polizeibeamter erlitt eine Knieverletzung und konnte seinen Dienst weiter fortsetzen.

PM der BPOLI Hamburg vom 06.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Schwerpunkteinsatz der „Task Force“ zur Drogenbekämpfung

Zeit: 02.01.2019, 05:30 Uhr – 03.01.2019, 03:30 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 218 Personen überprüft und gegen 78 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Im Bereich des Polizeikommissariats 11 wurde ein mutmaßlicher Dealer (22) nach einem Btm-Handel angehalten und überprüft. Insgesamt konnten die Fahnder bei dem Tatverdächtigen, der bei der Festnahme Widerstand leistete, acht Gramm Haschisch sowie 60 Euro mutmaßliches Dealgeld sicherstellen. Der aus Marokko stammende Mann wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

Die Fahnder stellten drei mutmaßliche Dealer fest, die unabhängig voneinander in der St. Pauli Hafenstraße Marihuana an Konsumenten verkauften. Die drei aus Gambia (30), Guinea Bissau (31) und dem Senegal (39) stammenden Männer wurden vorläufig festgenommen und dem Polizeikommissariat 15 zugeführt. Insgesamt wurden acht Beutel Marihuana sichergestellt. Der 30-Jährige und der 31-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt.

Der 39-jährige Senegalese wurde entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 03.01.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hamburg: Silvesternacht

Anlässlich der Silvesterfeierlichkeiten hielten sich in der Spitze etwa 50.000 Besucher im Vergnügungsviertel St. Pauli auf.

An der Binnenalster hielten sich überwiegend im Bereich des Alsteranlegers, am Jungfernstieg sowie am Ballindamm ca. 10.000 Personen auf. Ab 00:20 Uhr verließen erste Besuchergruppen den Bereich und nutzen überwiegend öffentliche Verkehrsmittel in Richtung St. Pauli.

Im Bereich Landungsbrücken hielten sich ebenfalls bis zu 10.000 Personen auf. Die Ponton-Anlagen wurden wegen des hohen Besucheraufkommens ab 23:15 Uhr temporär gesperrt und die Durchfahrt für alle U- und S-Bahnen am Bahnhof Landungsbrücken ab 23:30 Uhr ebenfalls kurzzeitig veranlasst. Die ersten Abwanderungen setzten auch hier gegen 00:20 Uhr ein.

Im Bereich St. Pauli war ein starker Besucherzustrom ab 00:20 Uhr zu verzeichnen, sodass in der Straße Große Freiheit ein kontrollierter Zugang für den Fußgängerverkehr veranlasst wurde. Darüber hinaus wurden durch die eingesetzten Polizeikräfte niedrigschwellig Maßnahmen wie Personenüberprüfungen sowie Erteilen von Platzverweisen und Aufenthaltsverboten getroffen.

Dadurch konnten eine Überfüllung der Großen Freiheit und die Gefahr einer Vielzahl damit einhergehender Straftaten weitgehend unterbunden werden.

Nach derzeitigem Sachstand wurden insgesamt in den drei Bereichen 118 Strafanzeigen (darunter bis zum Einsatzende um 06:00 Uhr bislang neun Strafanzeigen wegen Beleidigung auf sexueller Basis) gefertigt. Es wurden 321 Personen überprüft, gegen 223 Personen erteilten Polizeikräfte einen Platzverweis. 16 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Polizeibeamte nahmen darüber hinaus 20 Personen vorläufig fest, die nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen im polizeilichen Gewahrsam verblieben.

Von 22:55 Uhr bis 01:05 Uhr wurde eine angemeldete Versammlung in der Holstenglacis/Untersuchungsgefängnis zum Tenor „Solidarität mit den G20-Gefangenen und allen anderen Gefangenen!“ mit 85 Teilnehmern störungsfrei abgehalten.

Nach Einschätzung der eingesetzten Polizeikräfte vor Ort befand sich unter den Feiernden ein hoher Anteil an jungen Männern, häufig auch mit Migrationshintergrund, die sich in größeren Gruppen an den genannten Örtlichkeiten aufhielten. Aus einigen dieser Gruppen heraus kam es immer wieder zu unsachgemäßer und damit gefährlicher Nutzung von Pyrotechnik. Ebenfalls registrierten die Kräfte einen vermehrten Einsatz von Schreckschusspistolen. Dies führte zu wiederholtem und konsequentem Einschreiten der Polizei, insbesondere im Bereich der Binnenalster.

Durch einen solchen unsachgemäßen Gebrauch ist im Bereich der Binnenalter ein sechsjähriges Mädchen im Gesicht verletzt worden. Es wurde im Beisein der Eltern in ein Krankenhaus eingeliefert.

Darüber hinaus wurden zwei Polizeibeamte mit Feuerwerksraketen beschossen und dadurch leicht verletzt.

Sonstige Silvester-Einsatzanlässe:

Gegen 00:15 Uhr wurde in der Trommelstraße von einem bislang unbekannten Täter mittels einer Schusswaffe ein Fensterrahmen eines Wohnhauses beschossen Der unbekannte Täter flüchtete unerkannt. Verletzt wurde niemand.

Um 00:49 Uhr wurde eine Frau nach unsachgemäßem Zünden eines offenbar illegalen pyrotechnischen Gegenstandes im Bereich der Silbersackstraße am Kopf sowie an den Beinen so stark verletzt, dass eine notärztliche Behandlung notwendig war.

Um 04:32 Uhr betrat ein maskierter Mann in der Simon-von-Utrecht-Straße ein Hotel und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld von einem Angestellten. Als dieser in einen Hinterraum flüchtete, verließ der Täter das Hotel, ohne Beute erlangt zu haben. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

– männlich – ca. 20 Jahre alt – ca. 165 cm groß – Dreitagebart – dunkle Oberbekleidung – graue Jeans – weiße Turnschuhe

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die ersten Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 zu melden.

In Hamburg-Schnelsen wurden um 01:47 Uhr im Graf-Johann-Weg zwei Müllcontainer durch dreißig bis vierzig Personen auf die Straße geschoben und in Brand gesetzt. Die hierauf eingesetzten Feuerwehr- und Polizeikräfte wurden während der Löscharbeiten mit Pyrotechnik beworfen. Darüber hinaus wurde ein Schuss auf einen Streifenwagen aus einer Gruppe von drei bis vier Personen abgefeuert. Im Rahmen der Sofortfahndung konnten zwei Personen angetroffen und eine Schreckschusswaffe sichergestellt werden. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen, die derzeit noch andauern.

Zwischen 21:00 Uhr und 06:00 Uhr rückte die Polizei zu 1.228 Einsätzen aus.

PM der Polizei Hamburg vom 01.01.2019

Allgemein Angriff Deutschland Schlagen Widerstand

Hamburg: Über zwei Promille – Mann mit Messer sorgte für Einsatz der Bundespolizei im Hauptbahnhof

Am 30.12.2018 gegen 23.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (m.59) im Hamburger Hauptbahnhof vorläufig fest.

Zuvor informierten besorgte Zeugen telefonisch die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg über einen aggressiven Mann, der im Hauptbahnhof mit einem Messer herumfuchtelte. Mehre Streifen der Bundespolizei erreichten den Einsatzort und konnten den Mann feststellen. Der deutsche Staatsangehörige weigerte sich seine Personalien mitzuteilen und griff während der Kontrolle einen Bundespolizisten an.

Der „Armschwinger“ gegen den Kopf eines Polizeibeamten konnte abgewehrt werden; der Beschuldigte wurde gefesselt. Ein griffbereites Messer wurde aufgefunden und sichergestellt. Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten einen Wert von 2,35 Promille.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Beschuldigte wieder entlassen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 31.12.2018