Tag Archives: Hamburg

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: 21-Jähriger entwendet erkranktem Mann das Smartphone und leistet erhebliche Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten

Am 17.06.2018 gegen 07.40 Uhr nahmen Bundespolizisten einen alkoholisierten Mann (21) unter erheblichen Widerstandshandlungen im Bahnhof Harburg vorläufig fest.

Zuvor erlitt ein Mann (23) im Bahnhof offensichtlich einen Schwächeanfall und bat den Beschuldigten mit seinem eigenem Smartphone (Wert: 260 Euro) einen Rettungswagen zu verständigen. Der Beschuldigte nahm das Handy des Geschädigten und flüchtete mit dem Diebesgut; einen Rettungswagen verständigte der Handy-Dieb nicht.

Der Geschädigte konnte eine Streife der Bundespolizei über den Vorfall informieren; im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte mit dem entwendeten Handy im Bahnhof gestellt werden.

Der eritreische Staatsangehörige wollte sich nicht ausweisen und beleidigte die Streifenbeamten mehrfach auf übelste Weise. Der Mann spuckte um sich und leistete erhebliche Widerstandshandlungen. Der Beschuldigte wurde daraufhin kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt zum Bundespolizeirevier im Bahnhof verbracht.

Auch in der Gewahrsamszelle randalierte der Beschuldigte weiterhin so stark, dass dem Asylbewerber Fußfesseln angelegt werden mussten.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab später einen Wert von 1,56 Promille. Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Beschuldigten fest. Nach entsprechender Ausnüchterung musste der Beschuldigte mit festem Wohnsitz in Hamburg wieder entlassen werden.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an und werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Tatverdächtiger nach Bedrohung mit Messer vorläufig festgenommen und dem Haftrichter zugeführt

Nachdem ein 29-jähriger Ghanaer gestern seine Lebensgefährtin und deren Freundin bedroht und im Rahmen seiner vorläufigen Festnahme massiven Widerstand geleistet haben soll, wurde der Mann vorläufig festgenommen und einem Haftrichter zugeführt. Die Ermittlungen führt das für Beziehungsgewalt zuständige LKA 146.

Nach den bisherigen Erkenntnissen suchte der 29-Jährige die Wohnung seiner schwangeren Lebensgefährtin auf. Die Lebensgefährtin erschien kurz darauf in Begleitung einer Freundin ebenfalls in der Wohnung. Nachdem die 39-Jährige ihm mitgeteilt hatte, dass sie die Beziehung beenden will und ihn aufforderte die Wohnung zu verlassen, begann der 29-Jährige, ein in der Wohnung vorgefundenes Messer zu schärfen. Er drohte seiner Lebensgefährtin und ihrer Freundin (41), sie umzubringen. Im Anschluss flüchtete er mit dem Messer aus der Wohnung. Die 39-Jährige alarmierte hierauf die Polizei. Die beiden Frauen wurden nicht verletzt.

Die Beamten des Polizeikommissariats 31 trafen den Tatverdächtigen vor dem Haus an. Der Mann reagierte auf Ansprache nicht. Er war sehr aufgebracht und schrie herum. Den mehrfachen Aufforderungen der Beamten, seine Hände zu zeigen und sich auf den Boden zu legen, kam er nicht nach.

Ein Beamter gab hierauf einen Warnschuss ins Erdreich ab, worauf der Mann allerdings nicht reagierte. Der 29-Jährige wurde erneut angesprochen und es wurden zwei weitere Warnschüsse abgegeben. Auch hierauf reagierte der Mann nicht.

Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray gegen den Mann ein und nahmen ihn vorläufig fest, wobei er fortwährend massiven Widerstand leistete. Er wurde zum Polizeikommissariat 31 gebracht und hier ärztlich untersucht, da er über Schmerzen klagte. Eine Verbringung in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.

Das Tatmesser wurde in Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt.

Der Tatverdächtige setzte seine Widerstandshandlungen am PK 31 bei der amtsärztlichen Prüfung der Verwahrfähigkeit fort.

Die eingesetzten Polizeibeamten wurden nicht verletzt.

Der 29-Jährige wurde durch die Ermittler des LKA 146 einem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 15.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln begeht gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr

Beamte des Polizeikommissariats 27 nahmen gestern Mittag einen 32-jährigen Deutschen, welcher nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, nach einer Straßenverkehrsgefährdung und dem Besitz von Betäubungsmitteln vorläufig fest.

Zum Zwecke einer Verkehrskontrolle wurde ein Audi in der Kieler Straße von Beamten des Polizeikommissariats 27 angehalten.

Der später festgestellte 32-jährige Fahrer des Audis zeigte sich unkooperativ, verriegelte das Fahrzeug und öffnete lediglich das Seitenfester einen kleinen Spalt breit. Im Fahrzeug befand sich außerdem seine 18-jährige Beifahrerin.

Der Aufforderung des Beamten, ihm die Fahrzeugpapiere auszuhändigen kam der Fahrer nicht nach. Stattdessen startete er den Motor und drückte aufs Gaspedal. Der kontrollierende Beamte konnte einer Kollision gerade noch rechtzeitig ausweichen.

Anschließend flüchtete der Fahrer des Audis nach Angaben von Zeugen über den Stellinger Hof ungebremst auf die Kieler Straße und nötigte dabei einen Linienbus zu einer Vollbremsung.

Im Rahmen der Sofortfahndung mit sechs Funkstreifenwagen wurde der Audi kurze Zeit später im Olloweg geparkt und verschlossen aufgefunden und der 32-Jährige mit seiner 18-jährigen Begleiterin sodann in einem nahegelegenen Stichweg angetroffen.

Hier beobachteten die Beamten, wie der 32-Jährige Gegenstände aus seiner Hosentasche entnahm und in das dortige Buschwerk warf.

Beide Personen wurden zum Zwecke der Identitätsfeststellung zum Polizeikommissariat 24 gebracht, wo die 18-Jährige Widerstand gegen Polizeibeamte leistete und die Beamten nach ersten Ermittlungen feststellten, dass der 32-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Bei der Nachschau im Buschwerk fanden die Beamten in Aluminium eingewickelte Betäubungsmittel sowie den Fahrzeugschlüssel des Audis, welche sichergestellt wurden.

Der Audi wurde ebenfalls sichergestellt und zum Verwahrplatz der Polizei geschleppt.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des 32-Jährigen in Hamburg-Eidelstedt, welcher durch Beamte des Drogendezernats (LKA 68) vollstreckt wurde. In der Wohnung des Beschuldigten wurden weitere Betäubungsmittel, eine Feinwaage sowie rund 2.900 Euro mutmaßliches Dealgeld aufgefunden und sichergestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 32-Jährige sowie die 18-Jährige entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

PM der Polizei Hamburg vom 13.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hamburg: Schwerpunkteinsatz der „Task Force“ zur Drogenbekämpfung

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 172 Personen überprüft und fünf Personen dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt.

Auf St. Pauli wurden Zivilfahndern in drei Fällen Betäubungsmittel zum Kauf angeboten.

Im ersten Fall sollten in der Simon-von-Utrecht-Straße zwei Verkäufer von Kokain festgenommen werden. Einer der Verkäufer leistete dabei erheblichen Widerstand und es gelang ihm kurzzeitig die Flucht. Zwei Polizeibeamte sind bei dieser Amtshandlung leicht verletzt worden. Der Festgenommene leistete weiterhin massiven Widerstand und animierte Passanten erfolgreich dazu, die agierenden Polizeikräfte zu bedrängen. Weitere alarmierte Polizeibeamte mussten diese Passanten vom Festnahmeort zurückdrängen, um eine anschließende Zuführung in das UG Hamburg zu gewährleisten. Diesbezüglich wurde gegen einen 36-jährigen Deutschen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im zweiten und dritten Fall auf St. Pauli wurden im Bereich der der Bernhard-Nocht-Straße zwei Verkäufer von Griptütchen mit Marihuana vorläufig festgenommen und zugeführt. Ein 37 Jahre alter Mann aus Gambia hatte Fahndern zuvor fünf Griptütchen zum Kauf angeboten. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes wurden noch drei weitere Tütchen aufgefunden. Ein weiterer Mann aus Gambia hatte Fahndern zuvor sieben Griptütchen mit Marihuana verkauft. In einem „Drogenversteck“ wurden noch weitere acht Tütchen sichergestellt, die dem 23-Jährigen zugeordnet werden konnten.

Im Bereich der Sternschanze wurde ein 22-jähriger mutmaßlicher Dealer mit sierraleonischer Staatsangehörigkeit bei dem Versuch beobachtet, Betäubungsmittel zu verkaufen. Bei seinem anschließendem Fluchtversuch versuchte er zudem, sich sieben mitgeführter Kokainkugeln zu entledigen. Die Beamten konnten den Flüchtenden stellen und die weggeworfenen Kokainkugeln und 354,- Euro mutmaßliches Dealgeld sicherstellen. Der mutmaßliche Dealer wurde dem UG Hamburg zugeführt.

In St. Georg wurde ein 19-jähriger Afghane dabei beobachtet, wie er aus einem Gebüsch ca. 15 Gramm Heroin holte. Ein Rauschgiftsuchhund wurde angefordert und Diensthündin Flora erspürte in dem Gebüsch zwei weitere Beutel mit ca. 20 Gramm Heroin. Der 19-Jährige wurde dem UG zugeführt.

Ebenfalls in St. Georg wurde nach Hinweisen eines Bürgers ein mutmaßlicher Verkäufer von Betäubungsmitteln am Hansaplatz vorläufig festgenommen. Bei sich hatte der 44-jährige Senegalese acht Kugeln Kokain. Er wurde ebenfalls dem UG Hamburg zugeführt.

Im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelkriminalität wurde gestern im Bereich Bergedorf ein, durch die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkter, Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. In der Wohnung eines 24-jährigen Deutschen wurde ein Gefrierbeutel mit ca. 75 Gramm Marihuana, diverse Einweckgläser mit gelagerten Marihuana-Dolden sowie kleinere Mengen verschiedener anderer rauschgiftverdächtiger Substanzen sichergestellt. In der Wohnung lagen Äxte und Messer griffbereit. Der mutmaßliche Besitzer der Betäubungsmittel wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung vorgeladen.

Die Polizei Hamburg wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der Polizei Hamburg vom 07.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Einsatz der Bundespolizei zum Mitführverbot von Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen, Messern aller Art im Hamburger Hauptbahnhof beendet

Für das vergangene Wochenende hatte die Bundespolizeidirektion Hannover für den Hauptbahnhof Hamburg vom 25. auf den 26. von 20:00 – 06:00 Uhr sowie am 26. auf den 27. Mai 2018 von 18:00 – 06:00 Uhr eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese Allgemeinverfügung richtete sich gegen ein Mitführverbot von Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen und Messern aller Art. Hintergrund der Maßnahme war, der prozentual hohe Anteil der gefährlichen Körperverletzungsdelikte innerhalb der Gewaltdelikte.

Die gefährlichen Körperverletzungen wurden bspw. gemeinsam durch mehrere Personen begangen oder es werden gefährliche Gegenstände oder Waffen eingesetzt oder zumindest mitgeführt.

Der Vergleich des Zeitraums Januar bis April des letzten Jahres mit dem dieses Jahres ergibt im Bereich Hauptbahnhof Hamburg eine Zunahme aller Straftaten. Die Gewaltdelikte (einschließlich aller Körperverletzungsdelikte) hatten hierbei einen Zuwachs von knapp 9 %. Die Anzahl der Körperverletzungsdelikte fiel zwar insgesamt um 4,4 %, jedoch war hier ein signifikanter Anstieg der gefährlichen Körperverletzungsdelikte von rund 40% auf 48% festzustellen.

Die Maßnahmen der zurückliegenden beiden Wochenendnächte verfolgten insbesondere zwei Ziele: Das auf eine statistische Auswertung beruhende Lagebild sollte durch das Ergebnis niederschwelliger Kontrollen vervollständigt werden. Außerdem galt es, potentiellen Tätern ein deutliches, präventives Signal zu senden. Hierfür waren ca. 80 am Polizeibeamte/-innen am Hamburger Hauptbahnhof im Einsatz.

Zeitgleich fand auf der Reeperbahn in enger Kooperation ein Einsatz der Polizei Hamburg mit identischer Zielrichtung statt. Auch dort wurde die „Einhaltung des Waffenverbots“ überwacht.

Am Hauptbahnhof überprüfte die Bundespolizei in dem Sondereinsatz insgesamt 341 Personen. Bei den festgestellten 14 Verstößen gegen die Verbotsverfügung wurde gleichzeitig in sechs Fällen gegen das Waffengesetz verstoßen. Von der Festsetzung des angedrohten Zwangsgeldes in Höhe von 250 Euro musste lediglich in einem Fall Gebrauch gemacht werden. Die Person war der Polizei bereits einschlägig bekannt, für absehbares künftiges Verhalten bestand eine negative Prognose.

Der Pressemitteilung ist ein Foto beigefügt, welches die aufgefundenen Gegenstände abbildet und aufzeigt, was mit der Verfügung erreicht werden sollte.

Neben Platzverweisen wurden auch Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Besonders schwerer Fall des Diebstahls/Versuch, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Erschleichen von Leistungen sowie Verstößen gegen das Aufenthalts- und gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Des Weiteren konnten zwei Haftbefehle vollstreckt werden. „Bereits die Veröffentlichung der Verbotsverfügung und die darin enthaltene Androhung eines Zwangsgeldes scheinen die beabsichtigte Wirkung entfaltet zu haben. Uns war es wichtig, dem festgestellten „Trend“ mit einem deutlichen Signal entgegen zu wirken. Die von den Einsatzkräften wahrgenommenen Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürger waren überaus positiv“, so der Inspektionsleiter Bundespolizeiinspektion Hamburg und der Stabsbereichsleiter Einsatz der Bundespolizeidirektion Hannover.

PM der BPOLD Hannover vom 27.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hamburg: Zwei Festnahmen nach Flucht vor Verkehrskontrolle

Polizeibeamte haben am frühen Samstagmorgen (Zeit: 19.05.2018, 03:52 Uhr)  in Hamburg-Hoheluft, Breitenfelder Straße/Eppendorfer Park, einen Rollerfahrer und seinen Sozius vorläufig festgenommen, die sich durch Flucht einer Verkehrskontrolle zu entziehen versuchten. Gegen den alkoholisierten Rollerfahrer bestand ein litauischer Haftbefehl, sein Sozius war renitent.

Die Besatzung des Funkstreifenwagens Peter 27/2 wurde in der Martinistraße auf einen mit zwei Männern besetzten Motorroller aufmerksam, weil der Sozius keinen Helm trug. Sie wollten das Fahrzeug daher anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Auf Anhaltesignale reagierte der Rollerfahrer dann allerdings nicht. Er setzte seine Fahrt fort und fuhr teilweise Schlangenlinien. Auch überfuhr er zwei Rotlicht zeigende Ampeln. Im weiteren Verlauf steuerte er sein Fahrzeug in den Eppendorfer Park. Dort stiegen die Männer ab und flüchteten zu Fuß vor den Beamten.

Der Sozius versuchte, sich unter einem Gebüsch zu verstecken. Die Beamten entdeckten ihn aber und sprachen ihn an. Er versuchte daraufhin, seine Flucht fortzusetzen. Einer der Beamten (27) holte ihn ein und brachte ihn zu Boden. Der Mann leistete dagegen erheblichen Widerstand und schlug und trat um sich. Gemeinsam gelang es den beiden Beamten dann, ihm die Handfesseln anzulegen und ihn vorläufig festzunehmen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 34-jährigen Italiener.

Der 27-jährige Beamte wurde durch die Widerstandshandlungen leicht an der Hand verletzt. Er konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen wurde die Besatzung des Funkstreifenwagens Peter 23/1 auf den flüchtenden Rollerfahrer aufmerksam, als er von einem Spielplatz an der Breitenfelder Straße in Richtung Martinistraße lief. Letztlich gelang es den Beamten, ihn in der Frickestraße zu stellen und vorläufig festzunehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 23-jährigen Litauer.

Ein am Polizeikommissariat 23 durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,29 Promille. Dazu räumte der Rollerfahrer ein, auch Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Die Beamten veranlassten wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr daraufhin eine Blutprobenentnahme.

Ferner gestand der Rollerfahrer, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein.

Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten noch fest, dass gegen ihn ein litauischer Haftbefehl vorlag. Im weiteren Verlauf wurde er daraufhin an die Untersuchungshaftanstalt überstellt.

Sein Sozius muss sich wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Er wurde mangels Haftgründen wieder entlassen.

Den Motorroller stellten die Beamten aufgrund unklarer Eigentumsverhältnisse sicher.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Hamburg vom 21.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Eine Zuführung nach Einbruch in einen Kindergarten in St. Georg

Polizeibeamte nahmen in den frühen Morgenstunden einen 26-jährigen Marokkaner wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls in einen Kindergarten in Hamburg-St. Georg vorläufig fest. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die Ermittlungen.

Anlässlich eines Aufbruchsalarmes in einem Kindergarten in der Greifswalder Straße begaben sich insgesamt sechs Funkstreifenwagen zum Einsatzort.

Die Beamten umstellten den Kindergarten und stellten hierbei den 26-jährigen Tatverdächtigen, welcher sich in einem Gebüsch versteckt hatte. Er wurde vorläufig festgenommen und leistete hierbei Widerstand.

Der 26-Jährige führte eine Tasche mit Bargeld und Belegen mit sich, die dem Kindergarten zuzuordnen waren.

Nach ersten Ermittlungen stellten die Beamten zudem fest, dass sich der 26-Jährige illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufhält.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 13.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: Schwerpunkteinsatz der „Task Force“ zur Drogenbekämpfung

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 158 Personen überprüft und gegen 70 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Im Bereich des Sternschanzenparks wurde ein mutmaßlicher Dealer (18) nach einem Btm-Handel angehalten und überprüft. Insgesamt konnten die Fahnder bei dem aus Guinea-Bissau stammenden Mann zwei Beutel Marihuana und 140 Euro mutmaßliches Dealgeld sicherstellen. Der 18-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt.

Die Fahnder beobachteten im Bereich des Floraparks einen Mann, als dieser einen Btm-Handel durchführte. Eine anschließende Überprüfung des mutmaßlichen Dealers sowie der Konsumenten führte zum Auffinden von zwei Beuteln Marihuana. Außerdem stellten die Fahnder bei dem 23-jährigen Tatverdächtigen aus Gambia 95 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Der 23-Jährige führte ein Fahrrad mit sich, welches als gestohlen gemeldet war. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

Der Mann wurde nach Abschluss der Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt.

In der Bernard-Nocht-Straße verkaufte ein 32-jähriger Gambier an einen 13-Jährigen ein Tütchen Marihuana. Die Fahnder überprüften den mutmaßlichen Dealer und nahmen ihn im Anschluss vorläufig fest. Während der Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden in der Kleidung des Tatverdächtigen 12 Tütchen Marihuana sowie 100 Euro mutmaßliches Dealgeld aufgefunden. Der 13-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme an die Sorgeberechtigten übergeben. Der Gambier wurde dem UG zugeführt.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der Polizei Hamburg vom 03.05.2018

Allgemein Deutschland Schlagen Verletzt Widerstand

Hamburg: Polizeieinsatz anlässlich eines Aufzuges am 01. Mai

Durch eine Privatperson wurde bei der Versammlungsbehörde für heute Abend in der Zeit von 18:00 Uhr bis 21:30 Uhr ein Aufzug zum Tenor „Heraus zum revolutionären 1. Mai – Kapitalismus, immer noch scheiße!“ mit erwarteten 1.500 Teilnehmern angemeldet.

Die Anfangskundgebung begann um 18:14 Uhr mit ersten Redebeiträgen vor ca. 1.100 Personen.

Der Aufzug setzte sich um 18:37 Uhr mit rund 1.300 Teilnehmern auf dem geplanten Marschweg in Bewegung. Es wurden tenorbezogene Transparente und ein Lautsprecherwagen mitgeführt. Die Teilnehmerzahl wuchs bis um 19:11 Uhr auf ca. 2.200 Teilnehmer an.

Ab 19:32 Uhr wurde im Aufzug vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Die Aufzugsteilnehmer wurden über Lautsprecherdurchsagen dazu aufgefordert, dieses zu unterlassen. Hierfür wurde der Aufzug in Höhe Güntherstraße kurzzeitig von der Polizei gestoppt.

Im weiteren Verlauf sprayte ein Teilnehmer um 20:05 Uhr in der Hasselbrookstraße dreimal ein Schriftzeichen und flüchtete anschließend wieder in den Aufzug. Der Täter konnte zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit einem weiteren Tatverdächtigen von Polizeikräften im Bereich des S-Bahnhofes Wandsbeker Chaussee angetroffen und überprüft werden.

Um 20:21 Uhr wurde ein Beamter durch einen Faustschlag eines unbekannt gebliebenen Aufzugsteilnehmers im Gesicht getroffen und verletzt.

Die Schlusskundgebung begann um 20:36 Uhr im Bereich der Seumestraße/Wandsbeker Chaussee, hierbei setzten bereits erste Abwanderungen von Teilnehmern ein.

Gegen 20:53 Uhr beobachteten Einsatzkräfte eine Person in der Menckesallee/Pappelallee, die eine Scheibe eines Pkw einwarf. Bei der anschließenden Festnahme kam es zu einer Widerstandshandlung, wodurch zwei Beamten leicht verletzt wurden.

Der Versammlungsleiter beendete die Versammlung um 21:20 Uhr.

Insgesamt waren beim heutigen Einsatz rund 1.400 Beamte eingesetzt, darunter Polizeikräfte aus Schleswig-Holstein und der Bundespolizei.

Die Lageeinschätzungen der Polizei Hamburg zur Walpurgisnacht und zum 01. Mai 2018 haben sich als richtig erwiesen. Wir haben den friedlichsten Einsatzverlauf seit Jahren verzeichnet.

PM der POL Hamburg vom 01.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Hamburg: Eine Festnahme und Zuführung nach Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in St.Georg

Polizeibeamte haben am frühen Samstagmorgen (28.04.2018, 09:29 Uhr ) einen 61-jährigen Mann aus Mauretanien vorläufig festgenommen, nachdem dieser zuvor mehrere Personen, darunter einen 27-jährigen Polizeibeamten, verletzt hatte.

Die Beamten des Polizeikommissariates 11 waren zum Tatort gerufen worden, nachdem zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes (21 u. 30) den Tatverdächtigen aufgrund eines gegen ihn bestehenden Hausverbotes angesprochen und vor die Eingangstür des Supermarktes (Beim Strohhause) geleitet hatten. Dort kam es allerdings zu einer massiven körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten, in deren Zuge es dem Tatverdächtigen gelang, die Sicherheitsdienstmitarbeiter mehrfach in Hände und Unterarme zu beißen, wodurch diese blutende Wunden davon trugen. Auch nach Eintreffen der Beamten ließ der 61-Jährige nicht ab und griff nunmehr den 27-jährigen Polizeibeamten an und biss diesem in den Finger. Der Beamte erlitt dadurch eine Knochenabsplitterung. Während der Auseinandersetzung versuchte der 61-Jährige wiederholt, die geholsterte Dienstwaffe des 27-jährigen Beamten zu entreißen, was ihm allerdings nicht gelang.

Erst durch die Anwendung unmittelbaren Zwanges, u.a. durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es schließlich, den 61-Jährigen zu fixieren und vorläufig festzunehmen.

Der Polizeibeamte sowie die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden in der Folge ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Polizeibeamte konnte aufgrund der Verletzungen seinen Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen. Der Tatverdächtige wurde ebenfalls verletzt und unter polizeilicher Bewachung in einem Krankenhaus behandelt.

Beamte des Kriminaldauerdienstes führten den Mann anschließend einem Haftrichter zu.

PM der Polizei Hamburg vom 29.08.2018