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Allgemein Polizistenmord

Magnanville (Frankreich): Polizist vor seinem Haus mit dem Messer getötet, seine Frau erwürgt

Trauer_Frkr_1Gestern abend um 20:30 Uhr wurde in Magnanville bei Paris ein Polizist (42) vor seinem Haus erstochen. Er soll, bevor er den Verletzungen durch neun Messerstiche erlag, noch seine Nachbarn gewarnt haben. Ein Nachbar hat dann die Polizei alarmiert. An den Einsatzort kamen die örtliche BAC (Brigade Anti-Cirminalité) sowie dann die Spezialeinheit RAID, da eine Geiselnahme der gesamten Familie im Raum stand,

Im Haus wurde seine Frau in den Hals gestochen. Gemäß Staatsanwaltschaft wurde die Frau zuerst getötet, Medienberichte (actu 17) widersprechen sich jedoch.

Nach stundenlangen Verhandlungen wurde gegen Mitternacht das Haus durch das RAID gestürmt. Der Täter wurde dabei erschossen. Der Sohn der beiden (3) wurde körperlich unversehrt unter Schock aufgefunden.

Bei den beiden Ermordeten handelt es sich um:

Commandant Jean-Baptiste SALVAING, 42 Jahre alt, Stellvertretender Leiter der Kriminalpolizei von Les Mureaux

Jessica SCHNEIDER, 36 Jahre alt, agent administratif im Polizeikommissariat von Mantes-la-Jolie

Der Täter, Larossi Aballa (25), stellte ein Video und Fotos der Morde über Facebook ins Netz. Er bekannte sich darin zum IS. Frz. Medien zufolge soll er bei der Attacke „Allahu-Akhbar“ gerufen haben.  Auch die IS-nahe Plattform „amaq“ soll dies bestätigt haben. Aballa soll wegen Zugehörigkeit zu einer Dschihad-Gruppe bereits verurteilt gewesen sein. Offenbar war auch als unter „fiche S“ geführt, was auf staatsgefährdende Aktivitäten hinweist und besondere Aufmerksamkeit durch die Polizei beschert.  Gesichert ist, dass die auf Terrorbekämpfung spezialisierte Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft die Ermittlungen führt. Der Staatsanwalt Francois Molins gab auch bekannt, dass der Täter bei den Verhandlungen mit dem RAID mitteilte, dass er genau wusste, dass sein Opfer Polizist war.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sprechen den Angehörigen und Kollegen der beiden unser herzliches Beileid aus.

Nos sincères condoléances aux familles, proches et collègues des décédés.

Ich persönlich wäre auch sehr dankbar, wenn in den Kommentaren auf das Herumgehacke auf den französischen Sicherheitskräften, welches sich seit Beginn der EM zunehmend auf meiner persönlichen Startseite breit macht, verzichtet werden könnte. An Medienberichte über frz. Sicherheitskräfte ist bitte dieselbe kritische Distanz anzulegen wie an Medienberichte über deutsche Sicherheitskräfte. Merci. (Das heißt nicht, dass wir annehmen, dass alles, was in der Presse steht, falsch ist. Eine kritische Grundeinstellung ist ja eben nicht bloß eine „Dagegen-Haltung“, sondern bedeutet, dass man sich genug Hintergrundwissen draufschafft, um die gar nicht mal so seltenen Artikel zu erkennen, die durchaus korrekt berichten.)

Quellen:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/frankreich-polizei-toetet-geiselnehmer-und-polizistenmoerder-in-magnanville-a-1097455.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.de/

http://www.20minutes.fr/societe/1865003-20160614-yvelines-sait-meurtre-policier-magnanville

http://www.krone.at/Nachrichten/Paris_IS-Terrorist_streamte_Polizistenmord_im_Web-EM_wird_Friedhof!-Story-515012?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

http://www.krone.at/Videos/Frankreich_IS-Angreifer_toetet_Polizist_und_Frau-Sohn_-3-_ueberlebte-Video-514963?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

http://www.krone.at/Nachrichten/Frankreich_IS-Angreifer_toetet_Polizist_und_Frau-Sohn_-3-_ueberlebte-Story-514934?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

http://www.lemonde.fr/police-justice/article/2016/06/14/qui-est-le-meutrier-des-policiers-a-magnanville_4949931_1653578.html

http://www.lemonde.fr/police-justice/article/2016/06/14/qui-est-le-meutrier-des-policiers-a-magnanville_4949931_1653578.html

http://www.lemonde.fr/societe/article/2016/06/14/condamne-en-2013-larossi-abballa-avait-recrute-et-prepare-des-aspirants-au-djihad_4950162_3224.html

Allgemein Polizistenmord

Montrouge (Frankreich): Polizistin erschossen

Am 8.1. gegen acht Uhr morgens wurde im Pariser Vorort Montrouge Clarissa Jean-Philippe erschossen.
Sie war 26 Jahre alt, bereitete sich gerade als Praktikantin auf den Eintritt in den Polizeidienst vor.

Als sie in der Nähe der U-Bahn Station Montrouge einen Unfall aufnehmen wollte, stieg ein schwer bewaffneter, schwarz gekleideter Mann aus einem der Wagen und tötete sie mit mehreren Schüssen aus einem Sturmgewehr. Sie war unbewaffnet, trug aber eine schusssichere Weste.

Die Tat stand im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, bei dem insgesamt 12 Menschen starben, darunter die beiden Polizisten Ahmed Merhabet und Franck Brinsolaro.

Allgemein Polizistenmord

Paris: 12 Tote bei Terroranschlag, darunter zwei Polizeibeamte

Die Opfer:

Stéphane Charbonnier, Chefredakteur der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“

Jean Cabut, Zeichner bzw. Karrikaturist

Georges Wolinski, Zeichner bzw. Karrikaturist

Bernard Verlac, Zeichner bzw. Karrikaturist

Phillippe Honoré, Zeichner bzw. Karrikaturist

Bernard Marls, Journalist und Mitbegründer von „Charlie Hebdo“

Elsa Cayat, Psychiaterin mit eigener Kolumne in „Charlie Hebdo“

Moustapha Ourrad, Korrektor

Frédéric Boisseau, Hausmeister

Michel Renaud, Journalist und Kabinettsdirektor des Bürgermeisters von Clermont-Ferrand, am 7.1. eingeladen zur Redektionskonferenz

Trauer_Frkr_1Darüber hinaus starben zwei französische Polizeibeamte, auf die französische Medien auch immer wieder hinweisen. Ich möchte den beiden hier einen Namen und eine Identität geben. Sie sind keine Staffage, die zufällig ebenfalls vor Ort erschossen wurde, sie sind die Menschen, die zum Schutz der Meinungsfreiheit angetreten sind und für diese Werte ihr Leben geben mussten .

Franck Brinsolaro wurde 49 Jahre alt. Er war als Personenschützer dem Herausgeber des Charlie Hebdo Stéphane Charbonnier zugeteilt. Er war frisch verheiratet mit einer Journalistin aus der Normandie (wo er auch privat lebte), er hinterlässt zwei Kinder, darunter eine Tochter, die ein Jahr alt ist. Er wurde in den Redaktionsräumen der Zeitschrift ermordet.

Ahmed Merabet wurde 42 Jahre alt. Er war zufällig in der Nähe auf Streife, als er zum Einsatzort gerufen wurde. Er wurde auf einem Bürgersteig vor den Redaktionsräumen brutal und mitleidlos erschossen. Der Täter schrie: „Du wolltest mich töten.“ Ahmed Merabet konnte noch antworten: „Non c’est bon chef.“ bevor der Täter ihn mit einer beiläufigen Bewegung ohne jede Gefühlsregung mit einem Kopfschuss buchstäblich hinrichtet. Er hinterlässt eine Frau. Er war übrigens Muslim, der für die laizistische Republik Frankreich und damit für ihre Werte arbeitete und starb. Mir persönlich ist seine Religion vollkommen egal, weil ich Menschen sowieso nicht nach solchen Kriterien beurteile, sondern als Individuen, aber ich möchte vermeiden, dass dieses furchtbare Attentat auf unseren Präsenzen in ähnlicher Weise benutzt und seine Opfer missbraucht werden, wie ich es schon an anderer Stelle sehen musste.

Einer der mutmaßlichen Täter hat sich übrigens gestellt, zwei weitere mutmaßliche Täter sind bekannt. Die Fahndung läuft.

 

Im Gegensatz zu dem, was deutsche Medien über den „Charlie Hebdo“ so von sich geben, handelt es sich dabei keineswegs um ein „islamkritisches“ Satiremagazin. Vielmehr handelt es sich um ein politisch sehr linkes Blatt, teilweise schon linksradikal, das gegen jeden schoss. Dabei ging es niemals um den Islam als solches, sondern um seine extremistischen Ausprägungen.

Für die politisch linkslastigen Polizistenhasser dieser Welt sollte es eine Denkaufgabe sein, dass die Police Nationale die Redaktionsräume des „Charlie Hebdo“ schützte, weil der Republik Frankreich die Meinungsfreiheit ein hohes Gut darstellt – und das obwohl die Polizei mehr als einmal ebenfalls Ziel ätzender Satire war. Vielleicht gibt es ja dem einen oder anderen zu denken, dass diese beiden Männer, Franck Brinsolaro und Ahmed Merhabet, ihr Leben dafür gaben, Meinungsäußerungen von Menschen zu schützen, deren Meinung nicht selten gegen die Polizei ausschlug.

Für die ganzen Rechtspopulisten Deutschlands, die sich auf dieses Attentat werfen (und die erstaunlich still geworden sind, seid sich herausgestellt hat, dass eines der Opfer ebenfalls Muslim ist), um damit Hass gegen jeden dem Islam angehörenden Menschen zu schüren, sollte „Charlie Hebdo“ dahingehend als Beispiel für eine gesunde Unterscheidung zwischen Islam und Islamisten dienen.

Alles zusammen sollte vielleicht einigen Deutschen dabei helfen, ihre Schubladen im Kopf zu hinterfragen. Man ist nicht gleich rechts, wenn man sich gegen islamistischen Terror ausspricht.

Aus all diesen Gründen nehme ich diesen Anschlag auch hier auf – er hat nämlich, obwohl er nicht in Deutschland stattgefunden hat, eine ganze Menge mit uns zu tun.

Allgemein Polizistenmord

Lorient (Bretagne, Frankreich): Polizist verstarb an den Folgen eines Messerangriffs

Trauer_FrkrLeider ist heute (11.10.2013) in meiner zweiten Heimat Frankreich ein Polizist (49, verheiratet, zwei Kinder) an den Folgen einer Gewaltattacke gestorben.
In Lorient (Bretagne) kam es gestern (10.10.2013) gegen 11 Uhr zu einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Als der 49-jährige Polizist an der fraglichen Tür klopfte, stürmte ein Mann nackt und schreiend aus der Tür und stieß dem Polizisten durch sein Auge ein Messer in den Kopf. Das Messer durchdrang die Schädelhöhle und der Polizist fiel rückwärts die Treppe herunter. Ein Kollege des Polizisten warf sich dazwischen und bekam Messerstiche in die Schulter ab. Der dritte Polizist machte, als der Randalierer auf ihn zustürzte, Gebrauch von seiner Schusswaffe und traf ihn im Unterleib.
Der 49-jährige Poliizist wurde gestern sofort in ein Krankenhaus in Brest eingeliefert. Heute Morgen vermeldete das Krankenhaus den klinischen Tod.
Ich bitte bei der Beurteilung der Sachlage zu beachten, dass ich hier vielleicht nicht alles zu 100% korrekt wiedergegeben habe. Das ist nur eine sehr grobe Zusammenfassung.
Mes sincères condoléances. Dem verletzten Polizeibeamten gute Besserung. Und beiden Überlebenden ebenso wie den Angehörigen, Freunden und Kollen des getöteten Polizisten viel Kraft und Unterstützung.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Libération vom 10.10.20113, aktualisiert am 11.10.2013
http://www.liberation.fr/societe/2013/10/10/blesse-par-arme-blanche-un-policier-dans-un-etat-critique-a-lorient_938498

Allgemein Gefährden Polizistenmord

Paris: Zwei Polizeibeamte bei Verfolgungsfahrt getötet, ein Polizist im Koma

„Nach ersten Ermittlungen, die der „brigade criminelle“ (in etwa „Mordkommission) anvertraut wurden, begann die Tragödie auf der „Avenue de la Grande Armee“, als ein 4 × 4 Range Rover mit getönten Scheiben nach der Begehung einer Reihe von Verkehrsdelikten die Aufmerksamkeit einer ersten Streife der „brigade anticriminalité (BAC)“ (eine Spezialeinheit, die besonders in schwieirgen Vororten eingesetzt wird) auf sich zieht.

Der Fahrer, 22 Jahre alt, verweigerte sich einer Kontrolle, beschleunigte und entwischte Richtung „Porte Maillot“, fuhr dann auf den „périphérique“ (Autobahnring um Paris) auf.

Nachdem die Verfolgung aufgenommen worden war, raste der betrunkene Fahrer in Richtung des nördlichen Paris. Eine wilde Verfolgungsjagd entwickelt sich, die eine Panik auf dem „périphérique“ verursacht. Ein Taxifahrer, Zeuge des Dramas, gibt an, der Range Rover sei mit „mindestens 160 km/h“ unterwegs gewesen, bei einer erlaubten Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h.

Nachdem es ihm zuerst gelungen war, die Verfolger abzuschütteln, prallten der Flüchtige und sein Komplize das Auto der „BAC“, dessen rückwärtige Partie buchstäblich zermalmt worden war. Die beiden Polizisten in Uniform auf den Vordersitzen wurden auf der Stelle getötet. Unmittelbar im Anschluss an den Unfall wurden die Insassen des kaum beschädigten Range Rovers von der Polizei des Kommissariates in der 36, quai des Orfèvres in Gewahrsam genommen und wegen „Mordes an einer Amtsperson“ in Untersuchungshaft genommen. Sie müssen mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen. Der Fahrer hatte 0,78 Gramm Alkohol pro Liter im Blut.“

Der Fahrer war übrigens Wiederholungstäter, hat schon 6x vor Gericht gestanden wegen Fahren mit Alkohol und ohne Führerschein, und war gerade aufd Bewährung draußen.

„Beide Polizisten, 32 und 40, waren Familienväter.

Ein drittes Mitglied der Mannschaft, der Beifahrer, etwa 54 Jahre alt, kämpfte gegen den Tod. Am Nachmittag wurde sein Zustand so beschrieben, das „starke Lebensgefahr besteht“.“

Ich hoffe und bete, der Dritte schafft es.

Hier der Link dazu. Ist zwar alles auf französisch, aber das Foto von dem Auto ist gruselig:

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2013/02/21/01016-20130221ARTFIG00628-un-chauffard-tue-deux-policiers-a-paris.php

Übrigens ein sehr schön wertfreier Artikel… diese Wertfreiheit fehlt mir in Deutschland immer etwas…

Und ich sag ja immer – die Verfolgungsjagden sind gefährliche Scheiße, mit denen man Menschenleben gefährdet. Lasst den Dreck! Was ist schon eine weitere Bewährungsstrafe gegen lebenslänglich und das schlechte Gewissen.

Allgemein Angriff Polizistenmord Schlagen Treten

Arras (Frankreich): Polizist starb an den Folgen von Gewalteinwirkung

Der Polizist, der an diesem Wochenende in Arras (Pas-de-Calais) angegriffen worden war, starb am Mittwoch an seinen Verletzungen, meldet „Nord Eclair“.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag geht Stéphane Gateau, 40, Polizist aus Lille in Arras aus, fährt die Zeitung fort.
Gegen 2:00 Uhr morgens passiert es auf der „Place des Hèros“, im Zentrum der Stadt: vier Männer greifen ihn an und prügeln ihn windelweich. Das Opfer wurde getraten und geschlagen. Möglicherweise war auch eine Waffe im Spiel. Die Täter wurden später von der Polizei durch Videoüberwachungskameras identifiziert und Montag in Gewahrsam genommen. Drei von ihnen wurden mittlerweile wieder auf freien Fuß gesetzt, einer von ihnen, ca. 30 Jahre alt, namens Mickaël, wird angeklagt werden.

„Er räumte den Sachverhalt von Gewalt ein. Es gab einen brutalen Austausch. An einer Stelle lief der Täter weg und er folgte. Als er näherkam, drehte er sich um und versuchte nicht, zu verstehen. Er schlug. Er sagte, er habe sich bedroht gefühlt. Er spricht von einem „unglücklichen Schlag“, „, sagte der Staatsanwalt von Arras der Zeitung “ La Voix du Nord „.  Nach Angaben dieser Zeitung war nicht die Stellung als Polizist Ursache für die Aggression gegen das Opfer.

Der mutmaßliche Täter sieht einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft von Bethune entgegen. Eine gerichtliche Untersuchung wurde beim „pôle pôle de l’instruction criminel“ in Bethune eröffnet, der jetzt mit der Angelegenheit befasst ist. Nach dem Tod des Opfers gegen 15 Uhr, versammelten sich rund 400 Kollegen im Hof der Polizeistation von Lille, wo das Opfer gearbeitet hatte.

Quellen:
Le parisien.fr, Artikel vom 14.11.2012,  „Arras : le policier agressé ce week-end est mort“
http://www.leparisien.fr/faits-divers/arras-le-policier-agresse-ce-week-end-est-mort-14-11-2012-2320575.php

Nord éclair, Artiekl vom 14.11.2012, „Le policier lillois agressé à Arras décède, recueillement à l’Hôtel de police de Lille “
http://www.nordeclair.fr/info-locale/le-policier-lillois-agresse-a-arras-decede-ia0b0n97348

La voix du Nord, Artikel vom 14.11.2012, „Arras: le policier lillois en civil agressé ce week-end place des Héros est décédé ce midi“
http://www.lavoixdunord.fr/region/arras-le-policier-lillois-en-civil-agresse-ce-week-end-ia29b0n827145

Allgemein Angriff Beleidigung Verletzt verletzt krankenhausreif

Kingersheim (Frankreich): Polizist in brutalen Hinterhalt gelockt

In Kingersheim im Elsass ist ein 37-jähriger Polizist in einen brutalen Hinterhalt gelockt worden. Er befand sich nach Dienstschluss in seinem Wagen, als ihm etwa 15 Personen in einer Gasse auflauerten. Er wurde verprügelt und es wurde versucht, das Auto in Brand zu setzen. Zudem wurde er mit „sale flic“ (vergleichbar mit Sch****bulle) beschimpft. Er erlitt Verletzungen am Kopf, im Gesicht und Verbrennungen an den Händen. Nach Angaben der Polizeigewerkschaft hat er zusätzlich einen Bruch im Gesicht.
Offiziell gibt es keinen Zusammenhang zwischen diesem Hinterhalt und seinem Beruf, die frz. Polizeigewerkschaften bezweifeln das aber sehr stark. Aktuell ist er im Krankenhaus, wird aber entweder noch heute oder aber morgen wieder entlassen.

Quelle und mehr:
Online-Artikel bei Alsace-France3 vom 16.09.2012
http://alsace.france3.fr/info/kingersheim–un-policier-violemment-agresse-75469741.html
Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünscht gute Besserung!

Allgemein Polizistenmord

Marseille (Frankreich): Der Polizist Eric Lalès ist gestern verstorben

Der Polizist Eric Lalès aus Aix-en-Provence, der am 28.11.2011 in Vitrolles schwer angeschossen wurde (KGgP berichtete hier und hier) ist gestern Morgen verstorben.

Eric Lalès hinterlässt eine Frau und zwei kleine Töchter. Er wurde 37 Jahre alt.

Ein Bild des ermordeten Polizeibeamten gibt es hier zu sehen.

Bemerkenswert, dass in Frankreich der Staatspräsident den Tod eines Polizisten verkündet. Es ist zwar nur eine Geste, aber sie zeigt doch einen gewissen Rückhalt, den die Politik ihren Polizeibeamten gibt (auch wenn sonst in Frankreich nicht weniger im Argen liegt als bei uns). Vielleicht sollten unsere Politiker mal darüber nachdenken und sich hier von Nicolas Sarkozy inspirieren lassen. Kostet nicht mal was.

Hier zwei Artikel, in denen es um Eric Lalès geht:
http://www.laprovence.com/actu/region-en-direct/fusillade-de-la7-le-policier-eric-lales-est-mort

http://www.laprovence.com/article/a-la-une/fusillade-de-vitrolles-eric-lales-le-policier-aixois-sest-eteint

Chère police nationale de la France: recevez toutes mes sincères condoléances et ma compassion pour la mort de votre collègue.

 

Allgemein Beschuss Verletzt

Marseille (Frankreich): Neues über den Zustand des schwer angeschossenen Polizisten

Der Polizist, der in der Nacht zu Montag durch drei Kugeln (eine in den Kopf, zwei in die Schultern) verletzt wurde, stammt aus Aix-en-Provence. Sein Name ist Eric Lales, er ist 37 Jahre alt und Familienvater.

Der Schusswechsel fand statt anlässlich einer Verfolgungsfahrt. Der Täter tötete versehentlich einen Komplizen, während sie das Polizeiauto mit Feuer aus einer Kalaschnikow bestrich. Der verstorbene Täter war bereits 40 mal von der Polizei festgenommen worden.

Gegen Mittag war der Polizist noch im OP. Die Prognosen waren zu diesem Zeitpunkt „zurückhaltend“.

Gegen 15:30 Uhr wollte sich der französische Innenminister zu einem Krankenbesuch begeben.

Ich halte Euch auf dem laufenden.

Quelle und mehr:
http://www.linternaute.com/actualite/depeche/afp/17/863958/un_policier_grievement_blesse_a_vitrolles_un_des_malfaiteurs_est_mort.shtml

Ich wünsche der Familie Lales viel, viel Kraft, diese Zeit durchzustehen!

Allgemein Beschuss Verletzt

Vitrolles (Frankreich): Polizist angeschossen und schwer verletzt

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein Polizist der „Brigade anticriminalité“ durch Kugeln schwer verletzt. Le Monde erfuhr aus einer  „Polizeiquelle“, dass sich dieser Vorfall anlässlich eines Einsatzes wegen einer Einbruchsserie in Vitrolles (Bouches-du-Rhône, das ist im Süden) ereignete.

Der Polizist wurde von einer Kugel im Kopf und zwei in den Körper getroffen. Er wurde ins „Hôpital Nord“ in Marseille gebracht. Sein Zustand ist sehr kritisch.

Quelle:
http://www.lemonde.fr/societe/article/2011/11/28/un-policier-grievement-blesse-par-balles-a-vitrolles_1609890_3224.html