Tag Archives: Baden-Württemberg

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Pforzheim (Baden-Württemberg): Trio leistet bei Kontrolle erheblichen Widerstand

Drei Männer im Alter 25, 26 und 33 Jahren haben in der Nacht zum Sonntag bei einer Personenkontrolle vor einer Club-Diskothek in der Goethestraße erheblichen Widerstand geleistet.
Das Trio reagierte aggressiv und provokant, als es gegen 02.20 Uhr die Fußgängerampel bei Rotlicht überquert hatte und von den Beamten angesprochen wurde. Nach der Identitätsfeststellung war den durchweg alkoholisierten Männern ein Platzverweis erteilt worden, dem sie nicht nachkommen wollten.

Schließlich musste dem 26-Jährigen die Gewahrsamnahme erklärt werden, wogegen er heftigen Widerstand leistete und seine Genossen ihm noch zu Hilfe kamen. Zeitweilig brachte er eine Polizeihiebwaffe an sich, so dass die Beamten gegen ihn wie auch teils gegen seine Gehilfen Pfefferspray einsetzen mussten. Darüber hinaus wurden die insgesamt elf eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten mit üblen Kraftausdrücken beleidigt. Auch ein Polizeihundeführer war schließlich zur Bereinigung der Lage hinzugezogen worden. Die eingesetzten Polizeibeamten wie auch die in Gewahrsam genommenen Männer haben offenbar keine nennenswerten Blessuren davongetragen.

Der 25-Jährige wies laut Vortest einen Alkoholwert von 1,68 Promille auf, der 33 Jahre alte Mann gar 1,82 Promille. Der 26-jährige Hauptbeschuldigte wollte keinen Alkoholtest über sich ergehen lassen. Bei ihm sowie dem 25-Jährigen wurde jeweils eine Blutprobe erhoben. Alle Drei blieben bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam und werden sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu verantworten haben.

PM des PP Karlsruhe vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Stuttgart-Untertürkheim (Baden-Württemberg): Betrunkener bestiehlt offenbar Nachbarn und attackiert Polizisten

Ein 43 Jahre alter Mann hat sich am Sonntagabend (17.03.2019) in angetrunkenem Zustand zuerst mit seinem Nachbarn gestritten, diesen wohl später bestohlen und danach Polizeibeamte angegriffen. Der Mann klopfte offenbar bereits deutlich angetrunken gegen 19.30 Uhr bei seinem 57-jährigen Nachbarn in einem Mehrparteienhaus an der Augsburger Straße an die Wohnungstüre, um einen Tage zuvor begonnenen Streit wegen zu lauter Musik des 43-Jährigen weiterzuführen. Der 57-Jährige verwies seinen Nachbarn der Wohnung und verließ diese später für längere Zeit. Als er gegen 20.35 Uhr zurückkehrte, sah er, dass seine Wohnungstür gewaltsam geöffnet worden war. Der Fernseher und ein Laptop im Wert von über Tausend Euro fehlten. Der Mann alarmierte die Polizei und führte die Beamten zur Wohnung des 43-Jährigen, welche offen stand und aus der laute Musik drang. Als der Tatverdächtige die Beamten durch die geöffnete Tür im Hausflur erblickte, fing er sofort an, diese zu beschimpfen und griff sie an. Die Polizisten überwältigten den Mann und fesselten ihn.

Im Verlauf stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige die entwendeten Sachen offenbar bei einem weiteren 44 Jahre alten Mieter unter einem Vorwand zur Verwahrung abgegeben hatte. Der bereits einschlägig polizeibekannte 43-Jährige muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen. Aufgrund des hohen Aggressions- und Alkoholisierungsgrades verbrachte der Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle.

PM des PP Stuttgart vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Singen (Baden-Württemberg): Randalierer leisten Widerstand

Ein 29-jähriger Mann versuchte Sonntagnacht gegen 01.15 Uhr Zutritt in eine Diskothek in der Georg-Fischer-Straße zu erlangen, welcher ihm jedoch aufgrund eines bestehenden Hausverbotes verweigert wurde. In die Streitigkeiten mit den Türstehern mischte sich ein 32-jähriger Mann ein, weshalb die Polizeibeamten, die sich bereits im Haus befanden, verständigt wurden. Die beiden randalierenden Personen konnten von Türstehern mit massivem Kraftaufwand fixiert werden. Im Rahmen eines Schlichtungsversuches eines Polizeibeamten griff der 32-Jährige diesen körperlich an. Erst durch Anwendung von Pfefferspray konnte der Angriff unterbunden werden. Ebenso wurde ein Angriff des 29-Jährigen auf einen Türsteher durch einen Pfeffersprayeinsatz verhindert. Beide Personen wurden daraufhin in Gewahrsam genommen.

PM des PP Konstanz vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Eppingen/Heilbronn (Baden-Württemberg): Das muss man erst einmal vertragen

Sage und schreibe 4,2 Promille ergab ein Atemalkoholtest mit einem 39-Jährigen am Samstagnachmittag in Eppingen. Der Mann hielt sich am Bahnhof Eppingen auf, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Trotz der hohen Promillezahl bestätigte ein Arzt die Haftfähigkeit, so dass er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen konnte. Am Sonntagvormittag wurde ein Betrunkener gemeldet, der auf geparkten Autos herumlaufen würde. Die Polizei konnte den Mann in der Salzstraße antreffen. Die Beamten fanden zwei Fahrzeuge, die auf der Motorhaube und dem Dach entsprechende Spuren aufwiesen. An einem der Autos war das Dach richtig eingedrückt. Der Mann wurde auf dem Polizeirevier zunehmend aggressiver. Als er zu Boden gebracht worden war und ihm Handschließen angelegt wurden, schlug er mehrmals mit dem Kopf gegen den Boden und einen Schrank. Da er sich dabei eine offene Wunde zuzog, wurde er zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gefahren und anschließend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ebenfalls deutlich über vier Promille. Die Polizei nimmt an, dass er auch Drogen konsumierte.

PM des PP Heilbronn vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Mannheim (Baden-Württemberg): Bedrohung mit Messer im ICE

Gegen 23:00 Uhr erhielt die Bundespolizei Mitteilung darüber, dass ein Mann Reisende im ICE 695 mit einem Messer bedroht. Des Weiteren habe er bereits mehrere Personen beleidigt und mehrfach mit der Hand eine Waffe simuliert und mit dem Zeigefinger auf Reisende „gezielt und abgedrückt“. Mit an Bord des ICE waren zwei uniformierte Beamte der Landespolizei Bayern. Diese wurden durch Reisende angesprochen und auf den Mann aufmerksam gemacht. Die Beamten nahmen sich der Situation umgehend an und kontrollierten den Mann. Durch eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof Mannheim verständigt. Bei Ankunft des Zuges in Mannheim konnten die Beamten den 39-jährigen Deutschen aus dem Zug heraus und auf die Dienststelle verbringen. Hierzu musste der Mann aufgrund seines aggressiven Verhaltens gefesselt werden.

Auf der Dienststelle sollte zunächst ein Alkoholtest durchgeführt werden, welchen der Mann ablehnte. Der Zustand und das aggressive Verhalten des 39-Jährigen ließen keine weiteren Maßnahmen zu. Um den Gesundheitszustand des Mannes abzuklären, wurde ein Rettungswagen verständigt. Mit diesem wurde er unter polizeilicher Begleitung zunächst in ein Krankenhaus und schließlich in eine Psychiatrie verbracht. Der Mann muss sich nun wegen Bedrohung und Beleidigung verantworten. Das Messer wurde hierzu als Beweismittel sichergestellt.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bruchsal (Baden-Württemberg): Angebliche Schlägerei löst Polizeieinsatz aus

Nach der Meldung über eine Schlägerei von mehreren Personen in der John-Bopp-Straße in Bruchsal am späten Samstagabend konnten die eintreffenden Polizeistreifen keine Auseinandersetzungen feststellen. Vielmehr wurden bei den Kontrollen der beiden Personengruppen vor Ort die Beamten von Einzelnen lautstark provoziert. Ein 22-Jähriger musste in Gewahrsam genommen werden.

Bei den Befragungen der angetroffenen Personen gaben sich gegenüber den Polizeikräften keine Geschädigten oder Zeugen zu erkennen. Es konnte aber ein auf dem Boden liegendes Tütchen mit Marihuana und ein abgelegtes Taschenmesser aufgefunden werden. Bei den anschließend ausgesprochenen Platzverweisen verhielt sich ein 22 Jahre alter Mann besonders aggressiv. Unter anderem beleidigte er auch einen Polizisten mit üblen Schimpfwörtern. Er musste in Gewahrsam genommen werden. Eine Alkoholüberprüfung ergab einen Wert von 1,56 Promille.

PM des PP Karlsruhe vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Ulm (Baden-Württemberg): Geschlagen, beleidigt und Widerstand geleistet

Ein 47-Jähriger hat am Freitagabend (15.03.2019) gegen 19.35 Uhr auf einen bislang unbekannten Gast eines Ladenlokals im Ulmer Hauptbahnhof unvermittelt eingeschlagen und anschließend Beamte der Bundespolizei beleidigt sowie gegen deren Maßnahmen Widerstand geleistet. Der Gast verließ offenbar nach der Alarmierung der Bundespolizei durch eine Bedienung das Lokal. Der Grund der Auseinandersetzung ist derzeit noch nicht bekannt. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der offensichtlich alkoholisierte Tatverdächtige zunehmend verbal und körperlich aggressiv. Nachdem ihn die Bundespolizisten zum Polizeirevier verbrachten, fertigte der deutsche Staatsangehörige mutmaßlich Bilder und Videos der Beamten an, weshalb sein Mobiltelefon sichergestellt wurde. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen den in Thüringen wohnende 47-Jährigen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach weiteren Zeugen, insbesondere nach dem unbekannten Gast des Ladenlokals. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49731140870 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Böblingen (Baden-Württemberg): 17-Jähriger legt Verkehr lahm

Vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand ging ein 17-Jähriger am Samstagmittag auf der Bunsenstraße spazieren. Er zwang durch sein Verhalten mehrere Autofahrer zu bremsen. Einem 39-Jährigen gelang es schließlich, ihn an den Fahrbahnrand zu geleiten und bis zum Eintreffen der Polizei in ein Gespräch zu verwickeln. Der Jugendliche war gegen 14:15 Uhr zu Fuß zunächst mitten auf der Fahrbahn in Richtung Panzerstraße unterwegs. Auf der Strecke sprang er in bislang zwei bekannten Fällen vor Autos, die ihn jeweils langsam passierten. Nur mittels einer Vollbremsung konnten deren Fahrer eine Kollision mit dem 17-Jährigen vermeiden. An der Einmündung zur Panzerstraße missachtete er die rot zeigende Fußgängerampel beim Queren der Straße, worauf der gesamte Verkehr warten musste. Langsam schlenderte er in der Mitte der Fahrbahn weiter in Richtung Böblingen, so dass sich der Verkehr hinter ihm staute. Ein bislang unbekannter Zeuge soll ihn angesprochen und an den Straßenrand geführt haben. Daraufhin riss er sich los und warf einen größeren Stein auf die Fahrbahn. Dann sprach ihn ein 39 Jahre alter Autofahrer an, der wegen dessen Handelns ebenfalls anhalten musste und führte ihn an den Fahrbahnrand. Schließlich konnte er durch die hinzugerufenen Polizisten in Gewahrsam genommen und in eine klinische Einrichtung gebracht werden. Dort beleidigte er die Beamten, wehrte sich gegen deren Vorgehen und versuchte zudem sie zu treten. Er muss nun mit einer Anzeige unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte rechnen. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031/13-2500 bittet Zeugen, insbesondere den Fahrer eines blauen Mercedes, der nur durch eine Vollbremsung einen Unfall vermeiden konnte sowie den Mann, der den 17-Jährigen zuerst angesprochen hatte, sich zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

VS-Schwenningen (Baden-Württemberg): Zivilstreife des Hauptzollamtes Singen von einem Verkehrsrowdy in der Neckarstraße gefährlich überholt und anschließend auch noch beleidigt – Polizei sucht Zeugen

Während der Fahrt in einem Baustellenbereich der Neckarstraße in Richtung Stadtmitte sind zwei Beamte einer Zivilstreife des Hauptzollamtes Singen am Sonntagmittag, gegen 12.20 Uhr, von einem 50-jährigen Mann in einem weißen Kia Sportages etwa auf Höhe der Abzweigung Lammstraße gefährlich überholt und dann auch noch mit einem erhobenen Mittelfinger beleidigt worden.
Der Fahrer des zivilen Zollfahrzeugs musste aufgrund des rowdyhaften Überholvorgangs stark abbremsen, so dass der Kia-Fahrer gerade noch vor einem entgegenkommenden Wagen wieder nach rechts einscheren konnte und es nicht zum Unfall kam. In der Folge zeigte der Mann im Kia den Beamten auch noch den als sogenannten „Stinkefinger“ erhobenen Mittelfinger. Zu diesem Vorfall sucht die Polizei nun dringend Zeugen, insbesondere den Fahrer, des aus Richtung Stadtmitte beziehungsweise vom Neckartower her entgegenkommenden Fahrzeugs.
Dieser wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwenningen (07720 8500-0) in Verbindung zu setzen. In der Folge wird sich der 50-jährige Fahrer des weißen Kias dann in einem Strafverfahren für sein rücksichtsloses Verhalten und die beleidigende Geste verantworten müssen.

PM des PP Tuttlingen vom 18.03.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Heidenheim (Baden-Württemberg): Streit um Hausputz, Messer gezogen

Am Samstagabend, gegen 19.25 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Alter See“ zu einer handfesten Auseinandersetzung. Über den Hausputz und die dadurch erzielte Sauberkeit gerieten die Parteien in Streit. Dieser endete damit, dass ein 58-jähriger Mann ein Messer zog. Er drohte damit sein Gegenüber umzubringen. Der bedrohte 32-jährige zog sich in seine Wohnung zurück und rief die Polizei. Gegenüber den Beamten brachte der aufgebrachte und alkoholisierte Mann vor, dass er sein Gegenüber auch hätte erschießen können. Diese Aussage führte zur Wohnungsdurchsuchung beim Aggressor. Dabei wurden eine Schreckschusswaffe mit Munition, sowie eine scharfe Gewehrpatrone aufgefunden. Bei der Durchsuchung wollte der Mann gegen den Polizeihund vorgehen. Er wurde von den Beamten zur Seite gezogen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen, die im Krankenwagen behandelt wurden. Waffe und Munition wurden beschlagnahmt.

PM des PP Ulm vom 17.03.2019