Tag Archives: Bundespolizei

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Offenburg (Baden-Württemberg): 46-Jähriger beschäftigt Bundespolizei im Bahnhof

Gestern Abend hat sich ein 46-jähriger Deutscher im Bahnhof Offenburg ziemlich daneben benommen. Zunächst hatte er eine Flasche zertrümmert und sich dann an den am Hausbahnsteig abgestellten Fahrrädern zu schaffen gemacht. Als er von einem Servicemitarbeiter der DB darauf angesprochen wurde, griff er diesen an, sodass dieser die Bundespolizei verständigte. Als die Beamten eintrafen, richteten sich seine Aggressionen dann auch gegen sie. Neben fortlaufenden Beleidigungen widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen und versuchte auch mehrfach die Beamten anzugreifen, was aber verhindert werden konnte. Der alkoholisierte 46-Jährige verbrachte die Nacht bei der Bundespolizei und ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der BPOLI Offenburg vom 23.05.2018

Aggressiv Allgemein Deutschland Schlagen Verletzt Widerstand

Fürstenberg (Brandenburg): Bundespolizisten geschlagen

Auf dem Rückweg von einem Fußballspiel kam es am 21.05. gegen 21.15 Uhr in einem Zug zu Auseinandersetzungen zwischen drei Fußballfans und einem Fahrgast. In dem Zug befand sich ein Beamter der Bundespolizei, welcher zivil gekleidet und privat unterwegs war.
Da der Fahrgast um Hilfe rief, versetzte sich der Beamte der Bundespolizei in den Dienst und versuchte, gemeinsam mit dem Zugführer, die Personen aus dem Zug zu drängen. Dabei schlug einer der Drei den Bundespolizisten gegen dessen Brust, bevor sie den Zug in Richtung Innenstadt verließen. Der Beamte erlitt eine Prellung im Brustbereich.
Alarmierte Beamte der Polizeiinspektion Oberhavel konnten die drei Männer im Alter von 30, 31 und 33 Jahren dann noch unweit des Bahnhofs feststellen. Im Zuge der Identitätsfeststellung konnte zudem der 33-Jährige als derjenige erkannt werden, der den Bundespolizisten geschlagen hatte. Er wurde zeitweise in Gewahrsam genommen, in der Polizeiinspektion Oberhavel erkennungsdienstlich behandelt und auf Veranlassung der Bundespolizei wurde ihm eine Blutprobe zur Feststellung der Schuldfähigkeit entnommen. Ermittelt wird wegen Gefährlicher Körperverletzung.

PM der PD Brandenburg Nord vom 22.05.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Erfurt (Thüringen): Rückblick der Bundespolizei

Beim Verlassen eines Drogeriegeschäftes im Erfurter Hauptbahnhof ertönte bei einem 34-jährigen Deutschen am vergangenen Freitag ein Diebstahlalarm. Die Kassiererin bat darum, stehen zu bleiben. Dies ignorierte der Mann und lief weiter. Nach kurzer Verfolgung wurde der in Erfurt wohnende Mann von der Mitarbeiterin gestellt. Sie bat ihn erneut, mit ins Geschäft zu kommen, um den Grund der Alarmauslösung zu klären. Der Mann weigerte sich und gab ihr gegenüber zu verstehen, dass er keinen Diebstahl begangen hat.
Schließlich wehrte sich der Mann gegen das Festhalten, dass der Kittel der Mitarbeiterin aufging. Ein Passant griff ein und gemeinsam gingen sie in die Drogeriefiliale zurück. Dort stellten Beamte der Bundespolizei Spirituosen, eine Bierdose und diverse Tiernahrung als Beweismittel sicher. Der Mann muss sich nun wegen räuberischem Diebstahl verantworten.

Am Samstag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 26-jährigen Iraner. Er hielt sich mit einer weiteren männlichen Person in der Nähe der Dienstfahrzeuge auf. Als die Beamten begannen, die Begleitperson zu durchsuchen, versuchte der Iraner, die Maßnahme zu stören, indem er mit den Armen herumfuchtelte. Als er selbst durchsucht wurde, fanden die Beamten Tabletten und eine Mastercard, die weder auf ihn noch auf seinen Begleiter ausgestellt war. Aufgrund seines Verhaltens wurde der 26-Jährige gefesselt und mit zur Dienststelle genommen, was er durch passiven Widerstand zu verhindern versuchte. Die Beamten leiteten in der weiteren Folge ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die Kreditkarte ist präventiv sichergestellt worden.

Am gleichen Tag ist ein 29-jähriger Deutscher kontrolliert worden. Er führte einen Personalausweis mit einer anderen Identität mit sich. Der Deutsche versuchte, sich der Maßnahme durch Flucht zu entziehen. Hinter dem InterCity-Hotel konnte der Mann jedoch gestellt werden.
Bei der eingehenden Überprüfung seiner Identität kam heraus, dass gegen ihn ein Sicherungshaftbefehl vorlag. Der 29-Jährige hatte mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen. Beamte lieferten ihn nach der richterlichen Vorführung in die JVA Goldlauter ein.

Am gestrigen Tag sorgte ein Schaf für einen Hubschraubereinsatz. Ein Zeuge meldete, dass sich ein Schaf im Gleisbereich des Blessbergtunnels (Neubaustrecke) befindet. Unklar war zunächst, ob das Nord- oder Südportal gemeint war. Da sich der Hubschrauber anlässlich des Thüringenpokals im Einsatz befand, entschied die Einsatzleitung, das fliegende Führungs- und Einsatzmittel im Bereich des Blessbergtunnels einzusetzen. Eine Streckensperrung wurde parallel veranlasst. Die Hubschrauberbesatzung erreichte nach wenigen Minuten das Nordportal. Als dort die Absuche kein Ergebnis lieferte, verlegten die Beamten zum Südportal. Man entschied sich, die Maschine zu landen und mit dem Zeugen Kontakt aufzunehmen. Die Suche setzten die Bundespolizisten zu Fuß fort. Kurz darauf konnte das Schaf gesichtet und eingefangen werden. Das Tier übergaben die Beamten einer Veterinärmedizinerin.

PM der BPOLI Erfurt vom 22.05.2018

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Brandenburg-Oberhavel (Brandenburg): Streit um Sitzplatz eskaliert in Übergriff auf Bundespolizist

Am Pfingstmontag wurde ein Bundespolizist verletzt, nachdem sich der Streit um einen Sitzplatz in einem Zug zuspitzte.

Gegen 21:30 Uhr gerieten drei Männer mit einer Reisenden in einem Regionalexpress der Linie 5 auf Höhe des Bahnhofs Fürstenberg (an der
Havel) in einen Streit um einen Sitzplatz. Dieser eskalierte, als einer der Männer die 46-jährige Frau mit einer halbvollen Bierflasche bewarf und dabei nur knapp ihren Kopf verfehlte. Ein uniformierter Bundespolizist, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, schritt daraufhin ein. Der Zugbegleiter schloss die drei Männer im Alter von 30 bis 33 Jahren von der Weiterfahrt aus. Der Bundespolizist erteilte den Männern Platzverweise, woraufhin sie den RE verließen.
Anschließend versuchte das Trio wieder in den Zug zu steigen. Der 50-jährige Beamte stellte sich ihnen in den Weg, woraufhin der 33-jährige Berliner mit beiden Fäusten auf seinen Brustkorb einschlug. Anschließend flüchteten die drei Männer, konnten aber in der Stadt Fürstenberg gemeinsam mit alarmierten Kräften der Polizei Brandenburg vorläufig festgenommen werden. Der Beamte erlitt mehrere Prellungen am Oberkörper und musste seinen Dienst abbrechen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die alkoholisierten Tatverdächtigen ein. Die Männer hatten Atemalkoholwerte von 1,8 bis 3,1 Promille. Die weiteren Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte werden durch die Polizei Brandenburg geführt. Die Beamten setzten die Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 22.05.2018

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung Widerstand

Kiel (Schleswig-Holstein): Mann beschädigt mehrere Dienstfahrzeuge der Bundespolizei

Der 37 Jahre alte Kieler hatte zuvor im Kieler Hauptbahnhof Reisende belästigt und war durch Bundespolizisten des Bahnhofs verwiesen worden.

Sonntagvormittag, 20.05.2018, wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof durch Service-Mitarbeiter der DB AG darauf hingewiesen, dass ein offensichtlich angetrunkener Mann Reisende anpöbelt und auf aggressive Art und Weise um Geld für ein Bahnticket anbettelt. Eine Streife der Bundespolizei sprach den Mann, einen 37-jährigen Kieler, auf sein Verhalten an und kontrollierte seine Identitätspapiere. Der Mann verhielt sich völlig uneinsichtig, beleidigte andere Personen mit Worten wie „…Arschlöcher,…Penner“ und musste durch einfache körperliche Gewalt – die Bundespolizisten fassten ihn an den Armen und führten ihn auf die gegenüber liegende Straßenseite – aus dem Bahnhof gebracht werden. Ruhe gab es jedoch auch dort noch nicht, der 37-jährige verhielt sich den Beamten gegenüber weiterhin aggressiv und kündigte an, bei den Dienstfahrzeugen der Bundespolizei die Reifen zu zerstechen. Da die Identität des Mannes bereits geklärt war, wollten die Bundespolizisten zur Deeskalation beitragen und verzichteten auf weitere Maßnahmen. Ca. eine Stunde später wurde die Kieler Leitstelle der Bundespolizei telefonisch durch die Kollegen der Landespolizei darüber informiert, dass sich ein Mann an ihren Dienstfahrzeugen am Hauptbahnhof zu schaffen mache. Bei den Fahrzeugen angekommen, trafen die Beamten auf einen „alten Bekannten“. Er befand sich bereits im Gewahrsam der Landespolizei, die mit mehreren Streifen vor Ort waren. Es handelte sich tatsächlich um den 37-jährigen, der sein Adrenalin augenscheinlich nicht im Griff hatte und seinen Worten Taten hatte folgen lassen. Neben den beschädigten Dienstfahrzeugen lagen ein Küchenmesser, ein Keramikmesser sowie zwei Scheren. Bei zwei der drei Dienstfahrzeugen waren mehrere Ventilkappen beschädigt bzw. zerstört, zwei Reifen waren zerstochen und damit nicht einsatzfähig. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab bei dem Kieler einen Wert von 2,83 Promille. Zeugen der Tat waren ebenfalls anwesend, der Mann wird nun nach Anzeigenerstattung eine saftige Rechnung erhalten – ein teurer Pfingstsonntag für ihn.

PM der BPOLI Kiel vom 22.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Essen (Nordrhein-Westfalen): Schläge, Tritte, Bisse und Bedrohung gegen Einsatzkräfte – Bundespolizist kam zur Behandlung in ein Krankenhaus

„Deine Scheiß-Visage habe ich mir gemerkt. Ich komme morgen nüchtern wieder, dann stech ich dir ein Messer in die Rippen“. Diese Aussage eines 44-jährigen Esseners war nur eine von zahlreichen Bedrohung, die am frühen Samstagmorgen (19. Mai) in mehreren Faust-, Fuß- und Bissattacken gegen Einsatzkräfte der Bundespolizei gipfelte.

Gegen Mitternacht hatte der Essener mehrere Taxifahrer am Essener Hauptbahnhof rassistisch beleidigt und sollte daraufhin durch Einsatzkräfte überprüft werden. Der alkoholisierte und sofort erheblich aggressive Mann weigerte sich seine Personalien preiszugeben und versuchte kurz darauf zu flüchten. Vermutlich auf Grund seiner erheblichen Alkoholisierung stürzte er mehrfach, wobei ein Teleskopschlagstock aus seiner Hose fiel.

Bei seiner anschließenden Festnahme wehrte sich der 44-Jährige mit Faustschlägen, Fußtritten und Bissattacken gegen die Bundespolizisten. Dabei wurde ein Beamter am Unterarm verletzt und musste später in einem Krankenhaus behandelt werden.

Gefesselt wurde der 44-Jährige anschließend zur Wache gebracht. Bei seiner Durchsuchung wehrte sich der Essener erneut gegen den Bundespolizisten, so dass mehrere Beamte notwendig waren um die Durchsuchung durchzuführen.

Hierbei kam es dann auch zu mehrfachen Bedrohung von Leib und Leben der eingesetzten Bundespolizisten. Nachdem ein Arzt eine Blutprobe entnommen hatte, wurde der in mehr als 50 Fällen polizeibekannte Essener in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Gegen ihn leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung, Volksverhetzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 21.05.2018

Allgemein Deutschland Ekelattacke

Essen (Nordrhein-Westfalen): Daneben benommen

Freitag, 18. Mai, 02:15 Uhr Gar nicht kooperativ verhielt sich eine 47-jährige Frau im Essener Hauptbahnhof. Weil sie immer wieder Personen und Bahnmitarbeiter im Hauptbahnhof belästigt hatte und mehrfach die Platzverweise der Bundespolizei ignorierte, wurde sie in Gewahrsam genommen. Offenbar nicht einverstanden mit ihrem Freiheitsentzug, verunreinigte sie die Zelle in der Bundespolizeiwache.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 18.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

München (Bayern): Trotz Fahrkarte Beamte beleidigt

Am Donnerstagabend (17. Mai) wurden Beamte der Bundespolizei zum S-Bahnhaltepunkt Lohhof gerufen, weil ein Fahrgast kein Ticket vorzeigte. Jetzt wird gegen ihn wegen Beleidigung, Widerstand sowie Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Kurz vor 21 Uhr wurde ein 21-jähriger Pole in der S1, vor dem Halt in Lohhof, von Mitarbeitern der Deutsche Bahn Sicherheit einer Fahrscheinkontrolle unterzogen. Der Mann aus Neufahrn bei Freising weigerte sich einen Fahrschein vorzuzeigen. Nach Eintreffen der Beamten der Bundespolizei wollte sich der 21-Jährige nicht ausweisen. Er wurde daher nach Identitätspapieren durchsucht. Hierbei wurde in seiner Geldbörse ein IsarCard-Jahresabo aufgefunden. Da er junge Mann somit im Besitz eines gültigen Fahrscheins war, wurde er auf freien Fuß belassen.

Im weiteren Verlauf stieg der Kontrollierte in eine ankommende S-Bahn S1 Richtung Freising. Er verharrte im Einstiegsbereich, wandte sich den Beamten zu und zeigte den auf dem Bahnsteig stehenden Polizisten den ausgestreckten Mittelfinger. Die Beamten unterbanden die Abfahrt der S-Bahn und baten den Polen darum, die S-Bahn zu verlassen. Da er sich weigerte, musste er zwangsweise aus der S-Bahn verbracht werden. Hierbei wehrte sich der 21-Jährige gegen die Verbringung, weswegen er durch die Beamten gefesselt wurde. Auf dem Weg zum Dienst-Kfz trat er einem 25-jährigen Bundespolizisten gegen das Schienbein; zusätzlich versuchte er, den Polizisten anzuspucken. Auch auf der Fahrt zur Dienststelle versuchte er durchgehend sich aus dem Gewahrsam zu befreien. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen. Von den eingesetzten Beamten wurde keiner verletzt.

PM der BPOLI München vom 18.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Köln (Nordrhein-Westfalen): Angriff auf Bundespolizisten

Mittwochabend wurde ein 21 Jähriger zwecks Personalienfeststellung zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Als seine Identität anhand von Fingerabdrücken festgestellt werden sollten, rastete er komplett aus: Er schlug und trat nach den Polizisten, er versuchte ebenfalls den Beamten in die Hände zu beißen.

Auslöser für einen unschönen Einsatzverlauf ging von einem Routineeinsatz der Bundespolizei aus: Die Beamten wurden zwecks Feststellung der Personalien an einen Zug gerufen, da ein junger Mann keine Fahrkarte hatte. Da sein vorgezeigtes Dokument seine Identität nicht bestätigten konnte, wurde der 21 Jährige mit zur Dienststelle am Kölner Hauptbahnhof genommen. In der Wache sollte dann mittels Fingerabdruckscan festgestellt werden, ob der Mann bereits im polizeilichen Fahndungssystem bekannt ist. Plötzlich rastete er völlig aus: Er begann um sich zu schlagen, zu treten und zu beißen, so dass nur mit Hilfe eines Polizeigriffs die Finger gescannt werden konnten. Vermutlich wusste der junge Mann, was das polizeiliche Fahndungssystem zum Vorschein brachte: Im April 2018 wurde der Guineer bereits aus Deutschland abgeschoben und hielt sich ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland auf. Die Bundespolizisten nahmen den Aggressor fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie unerlaubten Aufenthalt ein. Der Straftäter wird am heutigen Tage dem Haftrichter vorgeführt.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 17.05.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Heidelberg (Baden-Württemberg): Frau im Hauptbahnhof beleidigt – Bundespolizei sucht Geschädigte

Gestern Abend gegen 22.20 Uhr beleidigte ein 38-jähriger Mann eine Frau im Bereich des Haupteingangs des Hauptbahnhofs Heidelberg. Eine Streife der Bundespolizei hörte die Beleidigung und wollte den Mann daraufhin kontrollieren.

Der Deutsche versuchte jedoch zu fliehen, weshalb er am Arm festgehalten werden musste. Da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte und erneut fliehen wollte, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt.

Der Beschuldigte wurde anschließend auf die Dienststelle verbracht und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

Die Personalien der Geschädigten konnten vor Ort nicht mehr aufgenommen werden, da sie sich bereits entfernt hatte.

Die Geschädigte wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721-120 160 oder unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei unter 0800-6 888 000 zu melden.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 16.05.2018