Tag Archives: Bundespolizei

Allgemein Deutschland Einmischung Dritter Schlagen Widerstand

Wildau (Brandenburg): Bundespolizisten beenden Schlägerei und werden selbst angegriffen

In der Nacht zu Sonntag nahmen Bundespolizisten einen pöbelnden Mann vorläufig fest. Der 19-Jährige hatte zuvor die polizeilichen Maßnahmen der Beamten gestört und erheblichen Widerstand geleistet.

Kurz nach zwei Uhr gerieten Besucher eines Oktoberfestes in eine körperliche Auseinandersetzung in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Wildau. Bei der Überprüfung der Personengruppen störte ein 19-jähriger Deutscher wiederholt die Maßnahmen der Bundespolizisten.
Im weiteren Verlauf versuchte er erfolglos einen Bundespolizisten zu schlagen. Die Beamten überwältigten den Mann. Dabei leistete der 19-Jährige erheblichen Widerstand gegen die Maßnahme. Verletzt wurde niemand. Eine weitere achtköpfige Männergruppe bedrängte die Einsatzkräfte und versuchte die Maßnahmen der Beamten zu stören. Auf die Platzverweise der Beamten reagierten sie erst, als weitere Einsatzkräfte die Maßnahmen unterstützten.

Bundespolizisten leiteten gegen den alkoholisierten 19-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter Körperverletzung ein. Der Atemalkoholwert ergab 1,16 Promille. Die Beamten setzten den 19-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 22.10.2018

Allgemein Beißen Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Ebersbach/Neugersdorf (Baden-Württemberg): 40-Jähriger beißt Polizisten bei der Fesselung in Hand und Wade

Symbolfoto

Eine Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt war am Sonntag gegen 01:30 Uhr der Anlass für einen „Hausbesuch“ in Neugersdorf. Als die Bundespolizisten vor Ort eintrafen, machte sich der Verdächtige gerade aus dem Staub.

Mehrere Personen vor dem Gebäude erzählten den Beamten kurz was passiert sei und deuteten auf die Richtung des zu Fuß „Flüchtenden“.
Die Beamten erkannten eine Person in der Ferne und forderten diese mehrfach auf stehen zu bleiben, was jedoch nicht geschah. Der Mann lief laut schimpfend weiter und begann, die Beamten zu beleidigen.
Sie versuchten den Mann festzuhalten, daraufhin kam es zum Widerstand. Der 40-Jährige wurde zu Boden gebracht.

Während des Anlegens der Handschellen biss der Beschuldigte einen Kollegen durch die Handschuhe in die linke Hand sowie in die rechten Wade. Nach der Fesselung beruhigte sich der Mann allmählich und leistete keinen Widerstand mehr. Gegen 2 Uhr traf eine Streife der Landespolizei ein und übernahm den Sachverhalt vor Ort.

Die genauen Umstände der eigentlichen Auseinandersetzungen in dem Wohnhaus sind jetzt Bestandteil der Ermittlungen. Gegen den 40-jährigen Deutschen aus Löbau wurde Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

Der gebissene Beamte erlitt eine leichte Hautabschürfung und ein Hämatom an der linken Hand. Verletzungen am Bein wurden nicht festgestellt. Nach einer kurzen Vorstellung beim Durchgangsarzt im Krankenhaus Ebersbach konnte der Bundespolizist seinen Dienst fortsetzen.

PM der BPOLI Ebersbach vom 22.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Pomellen / Tantow (Mecklenburg-Vorpommern): Fahrer eines in Berlin gestohlenen Fahrzeuges nach Flucht über B 113 durch Gemeinsame Deutsch-Polnische Dienststelle Pomellen gestoppt

Am Freitag (19. Oktober 2018) gegen 09:20 Uhr haben Beamte der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Dienststelle Pomellen (Kooperation der Bundespolizei und des Polnischen Grenzschutzes) auf der B 113 kurz vor der Ortslage Storkow einen aus Richtung BAB 11 kommenden PKW Audi festgestellt. An dem Fahrzeug fehlte das hintere polnische Kennzeichen. Die mit Beamten der Bundespolizeiinspektion Pasewalk und der Dienststelle des Polnischen Grenzschutzes in Stettin gemischt besetzte Streife entschloss sich zur Kontrolle des PKW. Der männliche Fahrer missachtete jedoch alle Anhaltesignale und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit und verkehrsgefährdender Fahrweise über Tantow weiter in Richtung Mescherin. Der gemeinsamen Streife gelang es, das Fahrzeug zu überholen. Der PKW Audi verringerte nur mäßig die Geschwindigkeit und fuhr auf den Streifenwagen des Polnischen Grenzschutzes auf. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Ein Personenschaden ist nicht eingetreten. Der Fahrer des PKW Audi weigerte sich in der Folge das Fahrzeug zu verlassen und leistete aktiven Widerstand. Er wurde mittels einfacher körperlicher Gewalt durch die Beamten aus dem Fahrzeug geholt und vorläufig festgenommen. Bei der Inaugenscheinnahme des Fahrzeuges wurde der Grund der Flucht schnell klar. Es wurden Aufbruchsspuren festgestellt. Das in Berlin gestohlene Fahrzeug wurde sichergestellt. Gegen den 49-jährigen polnischen Staatsangehörigen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei, der Gefährdung des Straßenverkehr, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der versuchten Gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen erfolgen jetzt durch die sachlich zuständige Landespolizeidienststelle.

PM der BPOLI Pasewalk vom 21.10.2018

Allgemein Beleidigung Deutschland

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Mann mit 3,18 Promille beleidigt Bundespolizisten

Am 18.Oktober 2018, gegen 22:30 Uhr traf eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Magdeburg auf einen 42-jährigen Mann. Offensichtlich war der Mann betrunken, denn er schwankte und redete unverständlich auf die Beamten ein. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 42-Jährigen ergab wenig später einen Wert von 3,18 Promille. Doch damit nicht genug. Der Mann hatte sich so wenig unter Kontrolle, dass er in die Haupthalle des Bahnhofes urinierte und die Beamten in einem fort beleidigte, indem er den Mittelfinger zu ihnen zeigte. Der 42-Jährige wurde zur Feststellung seiner Identität mit auf die Dienststelle genommen. Hier stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Magdeburg vorlag. Da er sich trotz des enormen Alkoholkonsums noch gut auf den Beinen halten konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Allerdings wird er nun Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und wegen des Verunreinigens von Bahnanlagen erhalten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 19.10.2018

Allgemein Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Offenburg (Baden-Württemberg): Bundespolizisten bei Widerstandshandlungen verletzt

Ein 44-jähriger Deutscher hat gestern Morgen im Bahnhof Offenburg zwei Beamte der Bundespolizei verletzt. Im Rahmen einer Kontrolle wurde in seinem Rucksack eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Als er mit zur Dienststelle genommen werden sollte, fing er zunächst an, die Bundespolizisten zu beleidigen. Im weiteren Verlauf kam es zu Widerstandshandlungen, wobei die Beamten Schürfwunden und Hämatome erlitten, beide aber ihren Dienst fortsetzen konnten. Den bereits polizeibekannten Mann erwarten nun Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Offenburg vom 19.10.2018

Aggressiv Allgemein Deutschland Widerstand

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Alkoholisierter Mann belästigt Reisende am Bahnhof – Einlieferung in Psychiatrie

Gestern Abend gegen 21.30 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei von Reisenden auf einen Mann aufmerksam gemacht, der zwei Mädchen im Bahnhof belästigen soll. Die Beamten konnten den Mann auch antreffen, die Mädchen hatten sich zwischenzeitlich entfernt.

Die Bundespolizisten erkannten den Mann, dem sie bereits eine halbe Stunde zuvor einen Platzverweis erteilt hatten.

Nach Identitätsfeststellung, es handelte sich um einen 32-jährigen Deutschen, stellten die Beamten fest, dass der Mann zuvor in psychiatrische Behandlung war. Er verhielt sich aggressiv gegenüber den Beamten.

Aufgrund seines Verhaltens und seines Alkoholkonsums (1,27 Promille) wurde er mit einem Rettungswagen in Begleitung eines Bundespolizisten ins Elmshorner Klinikum verbracht.

PM der BPOLI Flensburg vom 19.10.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Bad Bentheim (Niedersachsen): Alkoholisierte 36-Jährige leistet Widerstand

Eine nicht unerheblich alkoholisierte Frau hat sich am späten Donnerstagabend im Oldenburger Hauptbahnhof den polizeilichen Maßnahmen zeitweise massiv widersetzt.
Die polizeibekannte 36-Jährige hatte zuvor in der NordWestBahn auf der Fahrt von Wilhelmshaven nach Oldenburg geraucht und sich dabei gegenüber dem Zugbegleiter sehr uneinsichtig gezeigt.
Zwischenzeitlich verständigte Bundespolizisten hatten bei der widerspenstigen Frau auch zunächst ihre Schwierigkeiten. Da die Frau überhaupt nicht – trotz mehrfacher Versuche der Beamten – kooperieren wollte, musste sie schlussendlich der Dienststelle zur Feststellung der Identität zwangsweise zugeführt werden. Dabei sperrte sich die renitente Frau immer wieder massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Ihr Körpergewicht bewusst einsetzend ließ sich die fast 100 kg schwere Frau zudem unvermittelt zu Boden fallen. Erst nach diversen Versuchen gelang es den Beamten, die doch sehr aufgebrachte Frau zur Wache im Ostflügel des Hauptbahnhofs zu verbringen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille, der Frau wurde eine Blutprobe entnommen. Weder die Delmenhorsterin noch die Beamten wurden wegen des Vorfalls verletzt. Gegen die 36-Jährige wurden Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Rauchens im Zug eingeleitet.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 19.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berlin: Randalierer leistet Widerstand bei Festnahme

Mittwochnachmittag wurden Bundespolizisten am Berliner Hauptbahnhof durch einen Mann angegriffen, der zuvor in einer S-Bahn randaliert hatte.

Gegen 16 Uhr lief der 32-Jährige laut schreiend durch die S-Bahn der Linie S7 und warf dabei Gegenstände von Reisenden durch das Abteil. Beim Versuch einem Rollstuhlfahrer das Gepäck zu entwenden, verhinderten andere Fahrgäste den Diebstahl und hielten den Angreifer fest. Am Hauptbahnhof warfen die Fahrgäste den aggressiven Mann kurzerhand aus dem Zug, wo alarmierte Bundespolizisten bereits auf ihn warteten. Bei der vorläufigen Festnahme leistete der Pole erheblichen Widerstand, spuckte und trat nach den Beamten. Verletzt wurde dabei niemand.

Gegen den bereits polizeibekannten Mann wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchten Diebstahls ermittelt. Erst vor wenigen Tagen hatte er Beamte am Ostbahnhof nach vorangegangener gefährlicher Köperverletzung tätlich angegriffen.

PM der BPOLD Berlin vom 18.10.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Rosenheim (Bayern): Bundespolizeidirektion München: Aggressiver Mann „beschäftigt“ die Bundespolizei

Aggressives Verhalten lohnt sich nicht. Diese Erfahrung musste am Mittwoch (17. Oktober) auch ein Palästinenser machen. Der Mann widersetzte sich in Rosenheim mehrfach der Bundespolizei. Sein Verhalten brachte ihn ins Gefängnis.

Der 24-Jährige konnte sich bei der Grenzkontrolle im Fernreisezug aus Italien nicht ordnungsgemäß ausweisen. Wegen des Verdachts der versuchten illegalen Einreise wurde er aufgefordert, seine Reise zu unterbrechen und den Beamten zur Dienststelle zu folgen. Doch er konnte oder wollte nicht verstehen, dass er für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland einen Pass benötigt. Seiner mangelnden Einsicht verlieh er durch lautes Herumschreien Nachdruck. Als er beim Aussteigen aus dem Zug die Bundespolizisten aggressiv anging und dann auch noch Anstalten machte, davonzulaufen, legten die Beamten ihm bis zum Eintreffen in der Inspektion die Handschellen an. Dort widersetzte er sich mehrfach den Anweisungen, versuchte die Polizisten gewaltsam wegzustoßen und ins Gesicht zu schlagen. Nachdem seine gewalttätigen Aktionen ihre Wirkung verfehlt hatten, drohte der junge Mann den Beamten sogar mit dem Tod.

In der Gewahrsamszelle konnte sich der Festgenommene wieder beruhigen. Er wurde noch am selben Tag beim Amtsgericht in Rosenheim vorgeführt. Der Ermittlungsrichter entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft des Palästinensers an. Dieser wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. In einem Verfahren wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter unerlaubter Einreise wird er sich voraussichtlich schon bald verantworten müssen.

PM der BPOLI Rosenheim vom 18.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Dachau (Bayern): Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten

Ein 22-Jähriger, der am Montagmittag (15. Oktober), ohne gültigen Fahrschein in der S-Bahn Richtung Petershausen unterwegs war, versuchte nach dem Halt am Bahnhof Dachau vor Fahrscheinkontrolleuren zu flüchten. Bundespolizisten, die auf den Vorfall aufmerksam geworden waren, griff der Mann tätlich an. Zur Abwehr wurde Pfefferspray eingesetzt.

Gegen 13:20 Uhr wurde ein 22-jähriger Syrier in einer Richtung Petershausen fahrenden S-Bahn (S2) von Prüfpersonal kontrolliert. Da der im Landkreis Pfaffenhofen lebende Mann weder Fahrausweis noch Ausweis vorlegen konnte, sich bei der Kontrolle sehr aggressiv zeigte, wurde noch aus der S-Bahn heraus die Polizei angefordert. Nachdem Ausstieg am Bahnhof Dachau versuchte der Syrier zu flüchten. Ein dabei entstandenes, lautstarkes Gerangel bekamen zwei in zivil, dienstlich unterwegs gewesene Ermitler der Bundespolizeiinspektion München mit.

Beide gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen und griffen ein. Im weiteren Verlauf schlug der hochaggressive 22-Jährige einer 40-jährigen Beamtin ins Gesicht. Ihr 38-jährige Begleiter setzte daraufhin sein Reizstoffsprühgerät zur Überwältigung des Syriers ein. Nachdem der Aggressor von Sanitätern erstversorgt worden war, wurde er zur Wache der Bundespolizei verbracht. Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen ermittelt. Die 40-jährige Beamtin wurde leicht am Auge verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

PM der BPOLI München vom 16.10.2018