Tag Archives: Bremen

Allgemein Deutschland Widerstand

Osnabrück/Bremen (Bremen): Schreiende Schwarzfahrerin sorgt für Aufsehen

Wer ohne Fahrschein erwischt wird, sollte eigentlich „kleine Brötchen“ backen. Ungewöhnlich benahm sich dagegen eine 32-jährige Frau, als Bundespolizisten sie bei Ankunft eines IC aus Osnabrück im Bremer Hauptbahnhof zur Personalienfeststellung mit auf die Wache
nahmen: Auf dem gesamten Weg durch den Personentunnel schrie die Frau laut herum und sperrte sich – so wurde sie an den Armen ergriffen und abgeführt.

Erst bei der Durchsuchung fand eine Beamtin ihren Ausweis. Die 32-Jährige aus Georgsmarienhütte erhielt eine Strafanzeige wegen Erschleichens von Leistungen. Nach Rücksprache mit einer Betreuerin konnte sie anschließend entlassen werden.

PM der BPOLI Bremen vom 07.08.2018

Allgemein Beleidigung Deutschland Widerstand

Bremen: echte Parolen am Werdersee

Am späten Mittwochabend rief ein 22-Jähriger am Ufer des Werdersees rechte Parolen. Beim Eintreffen der Polizisten verhielt der alkoholisierte Mann sich aggressiv und unkooperativ, so dass die Beamten ihn mit zur Wache nahmen.
Ein Zeuge rief gegen 23.45 Uhr den Notruf der Polizei an und meldete eine Personengruppe am Werdersee, aus der die Rufe „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“ zu hören waren. Als eine Streifenwagenbesatzung auf die Gruppe zuging, rief der 22-Jährige den Beamten „Sieg Heil“ entgegen. Bei der Feststellung seiner Personalien verhielt der alkoholisierte Mann sich so aggressiv, das die Polizisten ihn mit zur Wache nahmen. Dem versuchte er sich durch körperliche Gewalt zu widersetzen. Zudem bedrohte und beleidigte er die Polizeibeamten.
Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurden gegen den Mann Strafanzeigen wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

PM der POL Bremen vom 02.08.2018

Aggressiv Allgemein Bedrängen Bedrohung Beleidigung Deutschland Einmischung Dritter mit Waffe/gef. Gegenstand Widerstand

Bremen: Familienmitglieder bedrohen Polizisten im Einsatz

Bei einem Polizeieinsatz wurde eine Streifenwagenbesatzung von mehreren Mitgliedern einer Familie bedroht. Erst als die Beamten den Schusswaffengebrauch androhten und Verstärkung anforderten, konnten sie die Situation wieder unter Kontrolle bringen.

Angehörige hatten einen Verwandten leblos in einer Parzelle am Sodenmattsee gefunden und Rettungskräfte alarmiert. Der Mann hatte sich augenscheinlich das Leben genommen. Zur weiteren Klärung des Sachverhaltes wurde der Leichenfundort für anschließende kriminalpolizeiliche Maßnahmen abgesperrt. Kurze Zeit später versammelten sich zahlreiche Familienmitglieder an der Parzelle und umringten die Polizisten. Sie wurden aggressiv und beleidigten die Beamten. Zahlenmäßig überlegen drängten sich mehrere Verwandte durch die Absperrung und gelangten so zum Leichenfundort. Dabei vernichteten sie Spuren und Beweismittel. Damit nicht genug: Einer der Männer zeigte ein Messer und bedrohte die Polizisten. Erst als die Polizisten den Gebrauch der Waffe androhten, wich der Angreifer zurück.

Zwischenzeitlich befanden sich bis zu 70 Personen aus der Familie und deren Umfeld am Einsatzort. Mit Hilfe von schnellen Unterstützungskräften, darunter auch Spezialeinsatzkräfte und Diensthunde, konnten die Tumulte schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Der 28 Jahre alte Angreifer wurde vorläufig festgenommen.
Ermittlungen gegen ihn und weitere Störer unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte wurden eingeleitet.

PM der POL Bremen vom 25.07.2018

Allgemein Angriff Deutschland Einmischung Dritter verletzt dienstunfähig verletzt k Widerstand

Bremen: Tumulte in der Bremer Neustadt

In der Bremer Neustadt spielten sich am Sonntagabend bedenkliche Szenen ab. Nach einem Verkehrsunfall wurden der Verursacher verprügelt, Polizisten angegriffen und 200 Schaulustige behinderten die Rettungskräfte.

Ein 43 Jahre alter Mann befuhr mit seinem Lkw die Langemarckstraße und streifte dabei einen in einer Parkbucht abgestellten Transporter.
Dieser wurde so stark beschädigt, dass der Aufbau abriss und mitsamt Ladung auf den angrenzenden Gehweg rutschte. Die herumfliegenden Teile verletzten zwei 31 und 39 Jahre alte Frauen und einen 34-jährigen Fußgänger. Die Frauen mussten von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere geparkte Autos wurden durch die Wucht des Aufpralls ebenfalls beschädigt.

Der 34 Jahre alte Fußgänger war außer sich, schnappte sich den Unfallverursacher und schlug auf ihn ein. Der 43-Jährige wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Schläger widersetzte sich anschließend den Einsatzkräften und verletzte dabei eine 27 Jahre alte Polizistin, die ihren Dienst nicht mehr wahrnehmen konnte.
Für ihn klickten anschließend die Handschellen.

Etwa 200 Gaffer behinderten die Rettungsarbeiten und folgten den Anweisungen der Polizei nur schleppend, einige wollten immer wieder mit den Polizisten diskutieren. Ein 44 Jahre alter Mann wurde in Gewahrsam genommen, da er einem Platzverweis nicht nachkam.

Die Langemarckstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten gesperrt werden, wovon auch der ÖPNV betroffen war. Die Stadtreinigung und die Feuerwehr beseitigten die Trümmerteile. Der Sachschaden wurde auf 21.000 Euro geschätzt. Die Polizei war mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort und ermittelt jetzt u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung.

PM der POL Bremen vom 09.07.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Bremerhaven (Bremen): Frau randaliert in Kneipe

In der Nacht zum Sonntag, 08.07.2018, kam es zu einem Polizeieinsatz in Mitte-Nord/Lehe. Gegen Mitternacht wurde die Polizei zu einer Gaststätte in der Schleusenstraße gerufen.
Eine betrunkene Frau hatte in der Kneipe randaliert und vom Wirt Hausverbot bekommen. Doch die Dame wollte das Lokal nicht verlassen und schloss sich die der Toilette ein. Hier kam es zu Sachbeschädigungen. Als die Polizei die 40-Jährige mit Nachdruck zum Verlassen des Örtchens aufforderte, öffnete sie die Tür und verließ die Gaststätte. Sie wollte nun mit ihrem Auto nach Hause fahren. Das konnten die Beamten geraden noch verhindern und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher.

Für kurze Zeit herrschte Ruhe.

Kurz darauf musste die Polizei jedoch wieder in die Schleusenstraße fahren. Die gemaßregelte Dame hatte Teile einer Baustellenabsperrung auf das Dach ihres Autos gelegt und die Scheiben mit Damenbinden beklebt. Die Frau erhielt einen Platzverweis und zog davon. Die Beamten hatten jedoch ein waches Auge auf die 40-Jährige und trafen sie kurze Zeit später in der Pestalozzistraße an. Die aggressive Frau gebärdete sich auf dem Gehweg und musste in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.

PM der OPB Bremerhaven vom 08.07.2018

Allgemein Deutschland Schlagen Widerstand

Bremen: Ermittlungen nach Demonstrationen

In der Bremer Innenstadt fand am Sonnabend ein so genannter „BremerFrauenMarsch“ statt. Eine Gegendemonstration unter dem Motto „Protest gegen rechte Mobilisierung“ war ebenfalls angemeldet. Die Polizei Bremen setzte für Fragen von Bürgern und Demonstranten ein Kommunikationsteam ein. Dieses verteilte auch Flyer, die über Rechte und Verstöße bei Versammlungen informierten. Trotzdem kam es zu einigen Zwischenfällen, die ein rechtliches Nachspiel haben werden.

Das Gegenbündnis traf sich gegen 11 Uhr am Bahnhofsplatz und marschierte mit etwa 450 Teilnehmern zum Grasmarkt (Am Dom). Der Aufzug verlief ohne besondere Vorkommnisse und endete offiziell um
14.20 Uhr. Ab etwa 14 Uhr startete auf dem Marktplatz die Kundgebung, u. a. zu dem Thema „Kandel ist überall“. Hier fanden sich elf Teilnehmer ein. Bis zu 300 Menschen, die sich in mehreren Gruppen aus dem beendeten ersten Aufzug zum Marktplatz begaben, versuchten die Kundgebung mit Lärm, Blockaden, Beleidigungen und Schubsereien zu stören. Nur durch das Einschreiten von Polizeikräften konnten Übergriffe auf die Teilnehmer verhindert werden. Die Leiterin des „BremerFrauenMarsches“ beendete die Veranstaltung gegen 15 Uhr. Ein Abmarsch der Beteiligten konnte nur mit einem starken Polizeiaufgebot ermöglicht werden. Für Teilnehmer der Gegendemo wird es ein strafrechtliches Nachspiel geben. Die Polizei ermittelt u. a. wegen Landfriedensbruch, Beleidigungen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Gegen eine Frau, die mit einer Holzstange auf einen Polizisten schlug, wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Um 15.50 Uhr fuhren zwei 51 und 71 Jahre alte Männer, die für die Logistik des „BremerFrauenMarsches“ verantwortlich waren, mit ihrem Wagen durch die Bredenstraße. Nachdem ein Radfahrer im Vorbeifahren mit der Hand gegen den Außenspiegel schlug, öffnete der 71-jährige Fahrer an der Kreuzung zur Martinistraße die Scheibe, um den Spiegel wieder zu richten. Ein unbekannter Mann nutzte diesen Augenblick und besprühte die beiden Insassen mit einer reizenden Flüssigkeit. Das Duo konnte noch zum Bahnhof fahren und alarmierte von dort die Polizei. Der 71 Jahre alte Mann wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Um was für eine Flüssigkeit es sich handelte wird derzeit untersucht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

PM der POL Bremen vom 08.07.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Bremen: Polizist durch Messerangriff verletzt

Eine 19 Jahre alte Frau griff am frühen Donnerstagmorgen (21.06.18, 4 Uhr) vor dem Bremer Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz) einen 45-jährigen Bundespolizisten mit einem Messer an und verletzte ihn am Arm.

Die 19-Jährige suchte zur Klärung eines Sachverhalts die Wache der Bundespolizei auf. Anschließend ging sie raus, traf vor dem Eingang auf den 45 Jahre alten Polizisten und stach ihm sofort mit einem Taschenmesser in den Arm. Die Angreiferin flüchtete, konnte aber nach kurzer Verfolgung durch den Verletzten gestellt werden. Da sie der Aufforderung, das Messer abzulegen nicht nachkam, setzten die hinzugeeilten Einsatzkräfte Pfefferspray ein und überwältigten sie. Der 45-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte es nach ambulanter Behandlung mittlerweile wieder verlassen.

Die 19 Jahre alte Frau stand deutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss und erlitt einen Kreislaufzusammenbruch. Sie wurde in ein Klinikum eingeliefert und wird dort zurzeit bewacht. Der Grund für die Messerattacke ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM der Polizei Bremen vom 21.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bremerhaven (Bremen): Mit Pizza auf Polizisten geworfen

Eine neue Form der Störung ihrer polizeilichen Handlungen erfuhren Bremerhavener Polizisten in der Nacht vom Samstag, 9.6.2018, zum Sonntag, 10.6.2018. Ein unbeteiligter Passant bewarf die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit mit Essen. Der Werfer, der die Herausgabe seiner Personalien verweigerte, wurde trotz heftigen Widerstands festgenommen.

Als zwei Personengruppen gegen 4.45 Uhr in der Bürgermeister-Smidt-Straße in Streit gerieten, wurde die Polizei alarmiert. Am Einsatzort erwartete die Einsatzkräfte jedoch nicht nur die Auseinandersetzung der beiden Gruppen, sondern auch ein 30-jähriger, eigentlich unbeteiligter Passant, der sie immer wieder mit Pizzastücken bewarf und dieses trotz Ermahnung nicht unterließ. Als die Personalien des Mannes kontrolliert werden sollten, versuchte der 30-Jährige sich mit einem plötzlichen Kopfstoß und weiterer Gewalt der Überprüfung zu entziehen. Der Mann wurde festgenommen und er muss sich nun im Strafverfahren für sein Verhalten verantworten. Aus den Streitigkeiten der Gruppen resultierte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen der Beteiligten.

PM der OPB Bremerhaven vom 10.06.2018

Aggressiv Allgemein Deutschland verletzt k Widerstand

Bremen: Hochzeitsfest löst Großeinsatz aus

Symbolfoto

Ein Hochzeitsfest in Bremen-Gröpelingen löste am Samstagabend einen Großeinsatz der Polizei aus. Unter den rund 300 bis 400 Hochzeitsgästen entwickelten sich Streitereien, die in Schlägereien ausarteten. Als Polizisten einschritten, wurden auch diese körperlich angegangen. Die Polizei löste die Veranstaltung mit starken Kräften auf.

Gegen 22.00 Uhr erhielt die Polizei Hinweise auf Schlägereien während einer Hochzeitsfeier in Bremen-Gröpelingen. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte wurden kurz darauf unvermittelt angegriffen, als sie Festnahmen durchführen wollten. Es herrschte eine äußerst aggressive Grundstimmung, aus der heraus es immer wieder zu Straftaten kam. Die Polizei löste mit starken Einsatzkräften die Veranstaltung auf. Die Bremer Polizei erhielt dabei Unterstützung aus Niedersachsen und von der Bundespolizei.

Am Ende wurden 8 Männer festgenommen, drei Polizisten und nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Hochzeitsgäste verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bremen vom 03.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Bremen: Belästigungen der Allgemeinheit, Beleidigungen und Widerstände gegen Bundespolizisten

Ein 29-jähriger Mann aus dem Landkreis Verden hat am Sonnabend gegen 05:35 Uhr Bundespolizisten beleidigt und anschließend auf dem Willy-Brandt-Platz in aller Öffentlichkeit uriniert. Zuvor hatte er Müll in der Bahnhofshalle weggeworfen. Anschließend verweigerte er seine Personalien und leistete gegen die Mitnahme zur Wache heftigen Widerstand. Nach der Anzeigenaufnahme hatte er sich beruhigt und konnte entlassen werden.

Dagegen musste am frühen Sonntagmorgen ein 17-Jähriger – ebenfalls aus dem Landkreis Verden – von seiner Mutter abgeholt werden. Bundespolizisten hatten den mit 1,32 Promille alkoholisierten Jugendlichen angesprochen, weil er im Hauptbahnhof geraucht hat. Statt sich auszuweisen, flüchtete er und riss beide Bundespolizisten zu Boden, als sie ihn festhalten wollten. Die Beamten holten ihn ein und nahmen ihn in Gewahrsam. Dabei zog sich der Jugendliche eine Schürfwunde am Hinterkopf zu, die von einem Sanitäter versorgt wurde. Die Bundespolizisten erlitten Prellungen, blieben aber dienstfähig. Die Ermittlungen dauern an.

Resümee: Besonders Männer scheinen dazu zu neigen, die Allgemeinheit durch schlechtes Benehmen, Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz oder Urinieren in der Öffentlichkeit zu belästigen. Das kann jeweils Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen bzw. Hausverbote in Bahnhöfen nach sich ziehen. Beschuldigte können Angaben zur Sache verweigern, aber sind stets verpflichtet, ihre Personalien anzugeben – andernfalls können sie auch gegen ihren Widerstand zur Personalienfeststellung mitgenommen werden. Im Bremer Hauptbahnhof ist die Beweislage wegen der Aufzeichnungen der Videokameras in der Regel eindeutig.

PM der BPOLI Bremen vom 06.05.2018