Tag Archives: Brandenburg

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Potsdam (Brandenburg): Polizeieinsatz

In der vergangenen Nacht, kurz nach Mitternacht, meldete sich ein Bürger und informierte die Polizei, dass ein Mieter in der Stormstraße Wohnungsinventar aus dem Fenster wirft. Die Beamten begaben sich in Richtung der Stormstraße, wurden jedoch zwischenzeitlich informiert, dass der Betreffende sich mittlerweile in Richtung einer Tankstelle begeben habe. Hier wurde der Mann durch die Beamten angetroffen und angesprochen. Er hielt sich gerade am Nachtschalter auf um Alkohol zu kaufen. Hierbei, so wurde bekannt, habe er ein Feuerzeug in der Hand gehalten und damit herumgespielt.  Wie sich weiter herausstellte, waren zuvor an der Tankstelle an einer Zapfsäule alle Zapfhähne herausgenommen und hingelegt und ein Wischwassereimer umgetreten worden.

Gegenüber den Beamten war der 27-Jährige sofort aggressiv und unkooperativ. Sämtlichen polizeilichen Maßnahmen widersetzte er sich, so dass er mittels körperlicher Gewalt fixiert werden musste. Zeitgleich fuhren weitere Polizeibeamte zur Wohnung des Mannes, um dort „nach dem Rechten zu sehen“. Hier wurden dann Flammen und eine starke Rauchentwicklung aus der Wohnung bemerkt, die zu diesem Zeitpunkt offen stand. Die Beamten selbst konnten das Feuer, das im Bereich einer Matratze ausgebrochen war, löschen. Weitere Bewohner des Hauses wurden zeitweise evakuiert. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Polizei nahm den 27-Jährigen vorläufig fest und ermittelt nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Da er den Anschein erweckte, unter Einfluss berauschender Mittel zu stehen, wurde eine Blutprobe durchgeführt. Zudem wird er am heutigen Tage, aufgrund möglicher gesundheitlicher Probleme, dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

PM des PD West vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Lanke (Brandenburg): Beamter blieb unverletzt

Polizeibeamte wurden in den frühen Abendstunden des 19.02.2019 in die Wandlitzer Straße gerufen. Grund des Einsatzes war eine vorangegangene Körperverletzung gewesen. Zwei 26-jährige Bewohner eines dortigen Heimes gerieten nach einer verbalen Auseinandersetzung körperlich aneinander, wobei einer der Beiden eine leichte Verletzung davontrug. Ein Arzt brauchte nicht hinzugezogen werden. Den Verursacher der Blessur nahmen die Beamten in Gewahrsam und brachten ihn zum Streifenwagen. Ein bis dahin unbeteiligter 43-jähriger Bewohner kam dazu und beschimpfte sowohl den 26-Jährigen im Streifenwagen als auch die Polizisten. In der Folge kam er einem ausgesprochenen Platzverweis durch die Beamten nicht nach, ging stattdessen auf einen der Beamten zu und schlug in dessen Richtung. Der Polizist konnte dem Schlag ausweichen und blieb unverletzt. Die Beamten nahmen den 43-Jährigen ebenfalls in Gewahrsam. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung dauern derzeit an.

PM der PD Ost vom 20.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Lübben (Brandenburg): Bei Hilfeleistung angegriffen

Die Polizei wurde am Montag gegen 15:30 Uhr nach Treppendorf gerufen, da Zeugen dort einen hilflosen, offensichtlich volltrunkenen Mann gemeldet hatten. Der 39-Jährige reagierte jedoch auf die Hilfeleistung aggressiv und griff die Beamten körperlich an, so dass er zunächst fixiert werden musste. Auf ärztliche Anordnung wurde er zur fachmedizinischen Betreuung ins Krankenhaus gebracht.

PM der PD Brandenburg Süd vom 19.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Zossen (Brandenburg): Nach Bedrohung in Fachklinik überstellt

Gestern Nachmittag (18.02.2019, 15:30 Uhr)wurde die Polizei über eine Bedrohungshandlung zwischen zwei Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung in Zossen, Waldstadt informiert. Dort soll es zwischen zwei 27- und 48-jährigen Männern aus Kamerun zu Meinungsverschiedenheiten gekommen sein. Der 27-Jährige bedrohte den 48-Jährigen verbal und mit Gesten, die von anderen Zeugen beobachtet werden konnten. Die Polizisten nahmen eine Strafanzeige wegen des Verdachtes der Bedrohung auf. Während der Anzeigenaufnahme vor Ort verhielt sich der Tatverdächtige auffällig, sodass ein Notarzt hinzugezogen wurde. Dieser verfügte die Einweisung in eine psychiatrische Fachklinik. Dieser Anweisung wollte der 27-Jährige jedoch nicht Folge leisten, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt in den Rettungswagen gebracht werden musste. Währenddessen leistete der Mann starken Widerstand, indem er versuchte einen der Beamten zu beißen und zu treten. Zwei Polizeibeamte wurden beim Fixieren des Mannes leicht verletzt, blieben aber weiterhin dienstfähig.

Eine weitere Strafanzeige wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde ebenfalls aufgenommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu den Hintergründen.

PM der PD Brandenburg West vom 19.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt dienstunfähig verletzt k

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach häuslicher Gewalt

Zeugen informierten die Brandenburger Polizei am Sonntagabend zu einer häuslichen Gewalt in einem Mehrfamilienhaus im Brandenburger Stadtteil Görden. Trotz einer bestehenden einstweiligen Anordnung und dem von einem Gericht ausgesprochenem Kontaktverbot, verschaffte sich der 44 Jahre alte ehemalige Lebensgefährte, der 28-jährigen Wohnungsinhaberin unerlaubt Zutritt zu ihrer Wohnung. Er war offensichtlich stark alkoholisiert, verhielt sich aggressiv und wollte die Wohnung nicht verlassen.
Als die Beamten zwischenzeitlich eintrafen kamen sie hinzu, als der 44-Jährige seine Ex-Lebenspartnerin angriff und diese würgte. Sofort griffen die Beamten ein und beendeten die gefährliche Situation, indem sie den Beschuldigten mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden brachten und ihn dort mit Handschellen fixierten. Dabei trat der Mann mehrfach nach den Beamten und biss einer Polizeibeamtin ins linke Bein. Anschließend wurde der Beschuldigte ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht, in dem er sich jedoch auch nicht beruhigte, sich weiterhin aggressiv verhielt und, trotz mehrerer Ansprachen, fixiert werden musste. Ein zwischenzeitlich durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,78 Promille.
Die verletzte Polizeibeamtin wurde im Anschluss in einem umliegenden Krankenhaus ambulant behandelt, war jedoch nicht mehr dienstfähig. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Verbindung mit Körperverletzung und einem Hausfriedenbruch.

PM der PD Brandenburg West vom 18.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bad Wilsnack (Brandenburg): Viel falsch gemacht

Am Samstagabend (16.02.19, 21:30 Uhr) fuhr ein Pkw VW in Quitzöbel gegen einen geparktes Fahrzeug und verließ daraufhin unerlaubt den Unfallort. Der Fahrer wurde zweifelsfrei erkannt und das Kennzeichen war nicht zugelassen. Am geparkten Pkw entstand ein Schaden von ca. 1000,-€. Hierzu wurden die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.

Am Sonntagmorgen (17.02.19, 06:30 Uhr) wurde das Verursacherfahrzeug parkend in Quitzöbel festgestellt. Die Kennzeichen waren gefälscht und beim Fahrzeug bestand der Verdacht des Diebstahls. Der alkoholisierte Nutzer erschien vor Ort und leistete während der polizeilichen Maßnahmen Widerstand. Weiterhin ist der Nutzer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen. Im Kofferraum des Fahrzeuges befanden sich weitere Kennzeichen, welche als gestohlen gemeldet waren. Das Fahrzeug und die Kennzeichen wurden sichergestellt und es wurden weitere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Prignitz vom 17.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Ruhestörung

Durch Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus wurde eine erhebliche Lärmbelästigung durch eine Party mitgeteilt. In der betreffenden Wohnung konnten neun Personen festgestellt werden. Aufgrund der Uneinsichtigkeit der stark angetrunkenen Personen musste die Party aufgelöst werden. Bei der Identitätsfeststellung verweigerte ein 19Jähriger die Herausgabe seines Ausweises und begann um sich zu schlagen und zu treten.

Gegen den 19Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet und er verbrachte den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle im Polizeigewahrsam.

Ein weiterer 27Jähriger Partygast beleidigte eine Polizeibeamtin während der Maßnahmen mit Vulgärausdrücken. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Gegen den Partyveranstalter wird ein Verfahren wegen Ruhestörung eingeleitet.

Es wurde niemand verletzt.

PM der PD Brandenburg West vom 17.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Schönefeld (Brandenburg): Polizist mit Bierflasche beworfen

Mittwochabend griff ein 25-Jähriger einen Polizeibeamten am Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld an, nachdem ihn ein Kundenbetreuer des RE7 zuvor von der Weiterfahrt ausschloss.

Gegen 18:40 Uhr nutze der 25-jährige Sudaner den RE7 von Wünsdorf-Waldstadt nach Dessau ohne Fahrausweis. Da sich der Mann bei der Fahrausweiskontrolle weigerte, den erforderlichen Fahrpreis zu entrichten, schloss ihn der Kundenbetreuer des Regionalexpresses beim Halt am Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld von der Weiterfahrt aus. Ein im Zug befindlicher Polizeibeamter unterstützte den Kundenbetreuer bei der Durchsetzung des Fahrausschlusses und begleitete den 25-Jährigen auf den Bahnsteig. Der Sudaner entnahm daraufhin eine leere Bierflasche aus seinem Rucksack und warf diese nach dem Polizeibeamten, ohne ihn dabei zu treffen. Als der Angreifer eine Bierdose auf den Polizisten werfen wollte, setzte dieser sein Pfefferspray gegen den 25-Jährigen ein. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Sudaner kurz darauf fest. Dabei versuchte er unter anderem die Beamten und einen Diensthund zu treten. Darüber hinaus spuckte der 25-Jährige während der vorläufigen Festnahme um sich.

Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Widerstandes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den alkoholisierten Sudaner ein. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,24 Promille. Nachdem sich der 25-Jährige wieder beruhigt hatte, entließen ihn die Beamten knapp fünf Stunden später aus der Dienststelle.

PM der BPOLD Berlin vom 14.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Hennigsdorf (Brandenburg): Beamte angegriffen

Polizeibeamte wurden gestern gegen 18.45 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen in die Nauener Straße gerufen. Vor Ort bestätigte sich eine Körperverletzung nicht. Die Beamten stellten die Personalien der zehn anwesenden Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren fest. Bei der Kontrolle leisteten ein 15-Jähriger und eine 14-Jährige Widerstand, der junge Mann musste gefesselt werden. Drei Beamte wurden dabei leicht verletzt, blieben aber weiter dienstfähig.

Die Jugendlichen hatten Dosen mit Alkoholmischgetränken dabei, die ein 15-Jähriger aus der Gruppe offenbar zuvor aus einem Supermarkt entwendet hatte. Sieben der Jugendlichen standen unter Einfluss von Alkohol. Alle wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Ladendiebstahls und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Nord vom 15.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Bad Belzig (Brandenburg): Festnahme eines mit Haftbefehl gesuchten Mannes, zwei Polizeibeamte verletzt

Einem Bürgerhinweis zufolge, nachdem sich ein mit Haftbefehl gesuchter, 34-jähriger Mann hinter einem Einkaufsmarkt beim Rollberg aufhalten sollte, kam es am 15. Februar 2019 um  13:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz. Beamte des Polizeirevier Bad Belzig nahmen sich der Sache an und suchten den benannten Einsatzort auf. Als sie dann durch den Gesuchten erkannt wurden, stieß dieser einen Polizeibeamten zur Seite und ergriff sofort die Flucht in Richtung Brücker Landstraße. Der Beamte fiel dadurch auf den Boden und verletzte sich dabei schwer am Bein.

Nach kurzer Nacheile, über die Niemegker und Clara-Zetkin-Straße, konnte der Flüchtige dann durch Beamte der Revierpolizei in der Brücker Landstraße festgenommen werden. Dabei mussten sie Reizgas einsetzen, um weitere Angriffe auf sich abzuwenden. Der Gesuchte wurde dann mit Handschellen fixiert, um eine weitere Flucht zu verhindern. Bei der Festnahme wurde ein weiterer Polizist verletzt. Beide verletzten Beamten mussten daraufhin in einem Krankenhaus behandelt werden. Sie sind beide nicht weiter dienstfähig.

Bei der Durchsuchung des Festgenommenen fanden die Polizisten dann noch Betäubungsmittel. Nach ersten Prüfungen handelt es sich offenbar um Cannabis in geringer Menge. Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. Zusätzlich ermittelt nun die Kriminalpolizei erneut wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bei dem durch die Staatsanwaltschaft Potsdam mit einem Haftbefehl gesuchten 34-jährigen Mann (Bad Belziger) handelt es sich um den flüchtigen Tatverdächtigen, der am vergangenen Freitag nach Schüssen aus einer Luftpistole und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte flüchtig war.

PM der DP Brandenburg West vom 15.02.2019

 

Ein aufmerksamer Bad Belziger meldete sich am frühen Freitagabend bei der Polizei. Er hatte beobachtet wie durch einen Unbekannten, auf eine leerstehende Bushaltestelle mehrere Schüsse abgegeben wurden. Hierbei wurde eine Glasscheibe zerstört. Ergänzend konnte mitgeteilt werden, dass die Schussabgabe aus einem bestimmten Fenster eines Mehrfamilienhauses erfolgte. Im Rahmen der ersten Ermittlungen konnte im betreffenden Treppenhaus ein 34-jähriger Bad Belziger aufgegriffen werden. Dieser führte einen Stoffbeutel mit sich, in welchem sich eine Druckluftpistole sowie dazugehörige Munition befanden. Es stellte sich heraus, dass der Mann gerade aus der betreffenden Wohnung kam, aus welcher laut Zeugenangaben die Schüsse abgefeuert wurden. Als die Beamten in der Wohnung weitere Zeugen befragten, ergriff der Tatverdächtige die Flucht. Hierbei stieß er zunächst eine Beamtin zur Seite und traf sie dann mit der Wohnungstür, indem er diese schlagartig aufriss. Der Mann konnte nicht mehr gestellt werden und so blieb auch eine anschließende Suche erfolglos. Wie sich herausstellte lag gegen ihn auch ein Haftbefehl vor. Die Beamtin wurde glücklicherweise nicht verletzt. Die Druckluftpistole wurde samt Munition und Gaskartusche sichergestellt. Wegen des waffenrechtlichen Verstoßes, der vorliegenden Sachbeschädigung sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wird nun kriminalpolizeilich ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 11.02.2019