Tag Archives: Brandenburg

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Stadt Brandenburg (Brandenburg): Mordkommission ermittelt nach Angriff auf Polizeibeamte wegen versuchten Totschlags

Gegen 23:00 Uhr in der vergangenen Nacht wurden Kollegen der Inspektion Brandenburg zu einem Einsatz in die Magdeburger Straße gerufen. Im Nachgang dieses polizeilichen Einsatzgeschehens nahmen die Beamten ungewöhnliche Geräusche in ihrer Umgebung wahr und konnten eine Person feststellen, die mit einer Säge hantierte. Nachdem die Kollegen die Person ansprachen und sich als Polizisten zu erkennen gaben, agierte der spätere Tatverdächtige drohend mit einer Säge in Richtung der zwei Polizisten.

Auf mehrmalige verbale Aufforderungen hin stehen zu bleiben und die Säge wegzulegen, reagierte der Mann nicht. Auch die nachfolgend von den Polizisten angewandten Zwangsmittel wie Pfefferspray und die Abgabe eines Warnschusses zeigten keine Wirkung bei dem Angreifer.

Eine zweite Schussabgabe erfolgte sodann in Richtung des Tatverdächtigen, wobei das Projektil diesen nicht traf. Der Mann wandte sich daraufhin ab und konnte mit den eintreffenden Unterstützungskräften unter erheblicher Widerstandsleistung zu Boden gebracht und festgenommen werden. Aufgrund der erheblichen Gegenwehr des Mannes verletzten sich drei Polizeibeamte bei der Festnahme leicht, blieben jedoch weiterhin dienstfähig.

Der 51-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn ermittelt die Mordkommission derzeit wegen eines versuchten Totschlagdeliktes. Auch gegen den handelnden Polizeibeamten ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Die Tatortarbeit wurde bereits in der Nacht von Spezialisten der Kriminaltechnik aufgenommen und dauert derzeit noch an.

PM der PD Brandenburg West vom 18.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Stadt Brandenburg an der Havel (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

 Als Polizeibeamte eine Gruppe junger Männer auf der Straße kontrollieren wollten, wurden sie unvermittelt von einem der Männer angegriffen.

Der Mann beleidigte die Polizisten und ging körperlich auf sie los. Den Beamten gelang es jedoch den Täter zu überwältigen und zu fesseln. Der berauschte und polizeilich bekannte 26-jährige Brandenburger wollte sich nicht beruhigen. Beim Transport in den Polizeigewahrsam trat er mit den Füßen nach dem Fahrer des Streifenwagens. Auch später in der Zelle gebärdete er sich so, dass er schließlich in eine psychiatrische Klinik überführt werden musste.

Ihn erwartet jetzt ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen dazu hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg West vom 18.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Potsdam (Brandenburg): Mann bedroht Passanten und Polizisten mit Messer

Am Freitagnachmittag wurde die Polizei zum Bahnhof Park-Sanssouci gerufen. Ein 47 jähriger Mann bedrohte auf dem Bahnhofsvorplatz einen 23 jährigen Studenten unter Vorhalt eines Messers. Als der Student zum Telefon griff und die Polizei anrief, entfernte sich der Täter zu Fuß. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Mann auf dem Fußweg laufend feststellen. Als die Polizisten aus dem Wagen stiegen und den Täter aufforderten anzuhalten, rannte dieser plötzlich mit einem Messer in der Hand auf einen 52 jährigen Polizisten zu. Trotz Aufforderungen und Warnungen der Beamten hielt der Mann nicht an. Erst nach einem Warnschuss aus der Dienstpistole in die Luft, entschied sich der Täter abzulassen und zu Fuß zu flüchten. Unter Einsatz von Pfefferspray konnte er durch die Polizisten gestoppt und gefesselt werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein weiteres Messer. Die Polizisten blieben unverletzt. Der Täter wurde durch das Reizgas leicht verletzt und nach Behandlung in einem Rettungswagen in den Polizeigewahrsam verbracht. Gegen ihn wird wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Zudem wird eine Überprüfung seines psychischen Gesundheitszustandes durch den Sozialpsychiatrischen Dienst angeregt.

PM der PD Brandenburg West vom 18.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Zehdenick (Brandenburg): Beißen und treten

Auf einem Parkplatz in der Falkenthaler Chaussee fuhr ein alkoholisierter 26-jähriger Radfahrer (1,12 Promille) gestern gegen 17.10 Uhr einem Pkw Skoda in die Seite. Der 66-jährige Fahrer wollte gerade auf den Parkplatz fahren. Der Radfahrer kam zu Fall, blieb aber unverletzt. Den hinzugerufenen Polizeibeamten wollte er sich bei der Identitätsfeststellung durch Flucht entziehen. Er konnte festgehalten werden. Dabei versuchte der 26-Jährige die Beamten zu beißen und zu treten. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Nach der Blutprobenentnahme wurde der 26-Jährige wieder entlassen. Sein Fahrrad wurde sichergestellt, denn es gehörte ihm offenbar nicht. Das Rad wurde im September in Berlin entwendet.

PM der PD Brandenburg Nord vom 16.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Neuruppin (Brandenburg): Dieb gefasst

Polizeibeamte stellten heute gegen 02.45 Uhr in der Gildenhaller Allee einen in Herzberg in der Nacht zum 13.11. entwendeten Pkw Mercedes fahrend fest. Der Fahrer reagierte jedoch zunächst nicht auf die Anhaltezeichen. In einer Doppelkurve kam der Wagen jedoch von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer – ein 19-jähriger Mann – wurde zunächst nicht verletzt und flüchtete zu Fuß. Ein Polizeibeamter konnte ihn jedoch aufhalten und zu Boden bringen. Beide verletzten sich dabei. Der 19-Jährige stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein erster Test reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamine. Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen. Beide Verletzte kamen in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige musste stationär aufgenommen werden. Der nicht mehr fahrbereite Pkw Mercedes wurde sichergestellt.

Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass der 19-Jährige in Herzberg auch das Fahrrad eines 14-Jährigen entwendet hatte. Die Beamten suchten am Nachmittag nach einem Hinweis die Wohnanschrift des Mannes auf. Das entwendete Fahrrad konnte festgestellt und dem Besitzer übergeben werden. Der 19-Jährige war nicht zugegen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Nord vom 15.11.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Nauen (Brandenburg): Mann nach Körperverletzung in Klinik

Am Mittwochmittag wurde die Polizei über einen Mann informiert, der offenbar auf Grund von gesundheitlichen Einschränkungen, seine Aggressionen nicht kontrollieren konnte und sie an anderen Personen ausließ. Auf dem Gelände einer medizinischen Einrichtung konnten alarmierte Beamte einen 37-Jährigen feststellen, der bereits in der Vergangenheit wegen gesundheitlicher Probleme in Behandlung war. Der Mann hatte bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte einen 80-Jährigen körperlich angegriffen und auf die Brust geschlagen. Der Mann blieb unverletzt. Als die Polizeibeamten die Personalien des 37-Jährigen aufnehmen wollten, wehrte sich dieser stark und musste von den Polizisten vorübergehend fixiert werden. Die Beamten blieben trotz heftiger Gegenwehr des Mannes unverletzt. Er wurde nach Aufnahme der Personalien auf Weisung einer Fachärztin in eine Fachabteilung eines Krankenhauses eingewiesen.

PM der PD West v0m 15.11.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Zehdenick (Brandenburg): Den Neuen geschlagen und bedroht

In der Wohnung einer jungen Frau kam es heute gegen 00.15 Uhr zur Auseinandersetzung zwischen ihrem 25-jährigen Ex-Freund und dem 19-jährigen neuen Freund. Der Ältere war zunächst dort, um persönliche Sachen abzuholen. Als er den Jüngeren sah, schlug er ihn mehrfach. Noch vor Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten verließ er die Wohnung zunächst, kehrte dann jedoch zurück. Der 25-Jährige beschädigte im Beisein der Beamten eine Tür und bedrohte den 19-Jährigen. Aufgrund der Aggressivität drohten die Beamten den Einsatz des Reizstoffsprühgerätes an. Da der 25-Jährige nicht aufhörte, wurde Reizgas eingesetzt. Die Beamten brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Im Anschluss wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Verletzt wurde dabei niemand. Der 19-Jährige lehnte eine medizinische Versorgung zunächst ab. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

PM der PD Nord vom 14.11.2018

Allgemein Deutschland Widerstand

Luckenwalde (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Durch Zeugen, die sich per Notruf an die Polizei wandten, erfuhren Polizeibeamte der Inspektion Teltow-Fläming gestern von einer weiblichen Person in Luckenwalde, Salzufler Allee, die sich dort sehr auffällig und aggressiv verhalten soll. Nachdem die Polizisten am Einsatzort eintrafen, machte die Dame einen stark verwirrten und desorientierten Eindruck, weshalb entschieden wurde die Frau zu kontrollieren, um eine Gefahr für sie selbst und andere Personen auszuschließen. Da die Frau jedoch bei der Feststellung der Identität nicht kooperierte, sondern im Gegenteil sich stark zur Wehr setzte, musste die 39-Jährige fixiert werden. Nachdem ein Notarzt hinzugezogen wurde, entschied dieser die Dame in eine Fachklinik einzuweisen. Die Kollegen fertigten eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 13.11.2018

Allgemein Anzünden Deutschland Gefährden

Stahnsdorf (Brandenburg): Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes zum Nachteil zweier Polizeibeamter

Aufgrund des Verdachts eines Einbruchsdiebstahls in ein im Bau befindliches Gebäude, begaben sich am späten Samstagabend zwei Polizeibeamte auf das Gelände. Dort stellten sie mehrere umherliegende Gasflaschen fest, wobei aus einer Flasche Gas austrat. Während die Beamten das Ventil schlossen, bemerkten sie ein brennendes Stück Papier, welches vom Dach aus heruntergeworfen wurde. Zu einer Entzündung des Gasgemisches kam es nicht. Die Beamten stellten vor Ort zwei Jugendliche fest. Beide machten keine Angaben zum Tatvorwurf. Gegen Sie wurde Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes erlassen, der unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die Ermittlungen dauern weiter an.

PM der PD Brandenburg West vom 12.11.2018

Allgemein verletzt dienstunfähig verletzt k Widerstand

Bukow (Brandenburg): Unter Medikamenteneinfluss randaliert

Symbolfoto

Die Polizei wurde am Samstagabend über den Polizeinotruf alarmiert, dass der 17-jährige Sohn der Anruferin in ihrem Haus um sich schlagen würde. Er habe dabei wohl auch schon mehrere Gegenstände zerstört. Während die Beamten zum Einsatzort eilten, kam es wohl zu einer Rangelei mit seiner Mutter (der Anruferin), woraufhin er sich zwei Äxte nahm, das Grundstück verließ und damit auf einen vor dem Haus parkenden PKW einschlug. Zusätzlich entleerte er eine Gasflasche und schrie, dass er alles abbrennen würde. Anschließend entfernte er sich mit einem Fahrrad. Die Polizisten suchten dann umgehend nach dem Jugendlichen den Nahbereich ab, konnten auch wenig später sein Fahrrad auffinden. Unterstützend kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Dessen Einsatzkräfte stellten den 17-Jährigen dann auf einem nahe gelegenen Grundstück fest, so dass die am Boden befindlichen Beamten den Jugendlichen aufgreifen konnten. Weil dieser sich dabei massiv wehrte, musste er durch die Beamten auf den Boden gedrückt und mit Handschellen fixiert werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter an seiner Hand so schwer verletzt, dass dieser später nicht mehr dienstfähig war und einen Arzt aufsuchen musste.
Weil der beschuldigte Jugendliche angab, diverse Medikamente überdosiert eingenommen zu haben, wurde er umgehend einem Arzt vorgestellt, der ihn wiederrum stationär in einem Krankenhaus einwies. Erst unter ärztlicher Kontrolle beruhigte sich der Jugendliche. Für die unter Schock stehende Mutter des Jugendlichen, forderten Rettungskräfte einen Notfallseelsorger an. Sie wurde später ebenfalls in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht. Gegen ihren Sohn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 12.11.2018