Tag Archives: Berlin

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Widerstand

Berlin: Das reicht: Drogen, kein Führerschein, gefälschter Führerschein, Widerstand, fehlende Versicherung und Haftbefehle

Mehrere Straftaten werden einem Autofahrer seit gestern Abend zur Last gelegt. Kurz nach 19 Uhr stoppten Verkehrspolizisten in der Köpenicker Landstraße Ecke Minna-Todenhagen-Straße in Niederschöneweide einen BMW mit britischen Kennzeichen und wollten diesen überprüfen. Der Fahrer hielt zwar an, verriegelte aber sofort die Türen von innen. Das Fenster der Fahrertür ließ der bis dahin Unbekannte einen Spalt offen. Die Aufforderungen, die Tür zu öffnen und auszusteigen, ignorierte der BMW-Fahrer. Auch übergab er die verlangten Papiere nicht. Die Polizisten sprachen in Deutsch und Englisch mit dem Autofahrer und erklärten ihm auch Folgemaßnahmen, wenn er nicht aussteigen würde. Auch darauf erfolgte keine Reaktion des Autofahrers. Stattdessen versuchte er weiterzufahren. Daraufhin schlugen die Beamten die Scheiben der Fahrer- und Beifahrertür ein. Sie öffneten die Türen und nahmen den Autofahrer vorläufig fest, wogegen er sich wehrte. Den Polizisten gelang es dann, dem Festgenommenen die Handfesseln anzulegen. Die Durchsuchung des Mannes nach Ausweispapieren verlief erfolglos. Im Anschluss wurde der BMW durchsucht. In diesem fanden die Beamten einen englischen Führerschein, bei dem sich herausstellte, dass dieser offenbar gefälscht ist, eine elektrische Feinwaage und Drogen. Eine Abfrage der Kennzeichen ergab, dass zum Wagen kein Versicherungsschutz besteht. Der 55-Jährige wurde bereits mit zwei Haftbefehlen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht. Er wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und eingeliefert. Die Verkehrspolizisten stellten den BMW sicher und fertigten Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PP Berlin vom 19.09.2018

Allgemein Angriff Bedrängen Deutschland Einmischung Dritter Losreißen Physische Gewalt Sachbeschädigung Widerstand

Berlin: Bundespolizisten bei Festnahme angegriffen

Bei der Festnahme einer 31-jährigen Frau am späten Montagabend wurden Bundespolizisten am Bahnhof Friedrichstraße von einem Unbeteiligten angegriffen.

Gegen 23:15 Uhr zerstörte eine 31-jährige Deutsche eine Fensterscheibe des Bahnhofsgebäudes. Als ein Mitarbeiter der DB Sicherheit sie daraufhin ansprach, bewarf sie ihn unvermittelt mit einer vollen Bierdose. Der 26-Jährige wurde im Brustbereich getroffen und erlitt eine leichte Prellung. Alarmierte Bundespolizisten nahmen die alkoholisierte Angreiferin mit einem Atemalkoholwert von 2,24 Promille vorläufig fest. Ein bis dahin unbeteiligter Mann störte die polizeilichen Maßnahmen. Der 45-Jährige aus Mitte rempelte einen der Beamten mehrfach derart an, dass er gefesselt werden musste. Dabei versuchte sich der ebenfalls alkoholisierte Mann (2,23 Promille) durch Sperren und Wegdrehen aus den Griffen der Beamten zu lösen. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Bundespolizei leitete gegen die 31-Jährige ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung ein. Den 45-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Tatverdächtigen ihren Weg fortsetzen.

PM der Bundespolizeidirektion Berlin vom 18.09.2018

Allgemein Angriff Deutschland Treten Widerstand

Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf: Mann wird in S-Bahn geweckt und rastet daraufhin aus

Nachdem der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn am Wochenende einen Fahrgast weckte, griff ihn dieser an. Alarmierte Bundespolizisten wurden mit Fußtritten attackiert und brachten den Angreifer zu Boden.

Samstag gegen 6:45 Uhr weckte der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn am Endbahnhof Charlottenburg einen schlafenden Fahrgast. Dieser reagierte äußerst aggressiv und wollte den S-Bahn-Fahrer angreifen.
Der 50-Jährige flüchtete in das Aufsichtsgebäude.

Alarmierte Bundespolizisten wurden durch den 34-jährigen Angreifer mit Fußtritten attackiert. Die Beamten konnten diese abwehren und den wohnungslosen Mann zu Boden bringen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer Blutalkoholkontrolle wurde der bereits wegen diverser Delikte polizeibekannte Mann auf freiem Fuß belassen.

PM der BPOLD Berlin vom 17.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Berlin: Punkrockkonzert störte nächtliche Ruhe

Ein Punkrockfestival störte vergangene Nacht die nächtliche Ruhe in Schöneberg. In den Räumen eines Jugendzentrums in der Potsdamer Straße fand in der Nacht vom 15. September zum 16.September ein Punkrockfestival statt, bei dem ab 21 Uhr mehrere Musikgruppen spielten und eine große Anzahl von Besuchern anlockte. Gegen 22 Uhr sollen die Musik sowie die lautstarken Gespräche und Rufe der Besucher so laut gewesen sein, dass Gäste eines nebenliegenden Hostels nicht in den Schlaf fanden beziehungsweise aus diesem wieder erwachten und daraufhin die Polizei verständigt wurde. Gegen 22.15 Uhr nahmen Polizisten erstmals Kontakt mit dem Verantwortlichen der Veranstaltung auf, wiesen auf das hohe Rechtsgut der Nachtruhe hin und forderten ihn auf für Ruhe zu sorgen. Die Beschwerden über den Lärm brachen jedoch nicht ab, so dass der Veranstalter gegen 23.30 Uhr und 2 Uhr wiederholt auf die Einhaltung der Nachtruhe und die Reduzierung der Lautstärke hingewiesen werden musste. Er wurde außerdem darüber informiert, dass die Veranstaltung durch die Polizei beendet werden müsse, wenn er es nicht schaffen sollte für die Einhaltung der Nachtruhe Sorge tragen zu können. Die Lautstärke, besonders über einen Innenhof zum Hostel, soll zeitweise so laut gewesen sein, dass Gäste das Hostel verlassen mussten, um Ruhe finden zu können.

Gegen 2.45 Uhr musste die Veranstaltung durch die Polizei für beendet erklärt werden. Die anwesenden Gäste wurden mehrfach aufgefordert die Räumlichkeiten zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen nur sehr wenige nach. Der überwiegende Teil ignorierte dies, so dass die Einsatzkräfte Platzverweise aussprechen mussten. Zudem versuchten mehrere Personen die Zugangstür zum Objekt zu verschließen und zu blockieren, um den eingesetzten Polizisten den Zugang zum Objekt zu verwehren. Nur mit großer Kraftanstrengung gelang es die Tür wieder zu öffnen und offen zu halten. Anschließend stellte sich wiederum eine große Anzahl von ehemaligen Gästen den Polizisten demonstrativ in den Weg, um den Aufgang zum 2. Obergeschoss, wo das eigentliche Musikkonzert stattfand, zu sperren. Erst gegen 4.15 Uhr war der Abstrom der Veranstaltungsgäste beendet. Im Verlauf des Einsatzgeschehens wurde ein 26-Jähriger wegen Sachbeschädigung festgenommen. Er kam zur Überprüfung seiner Personalien auf eine Polizeidienststelle, wo er gegen die polizeilichen Maßnahmen Widerstand leistete. Dabei wurde ein Polizist an einer Hand verletzt und musste seinen Dienst beenden. Nach der Personalienfeststellung kam der 26-Jährige wieder auf freien Fuß. Ein 29-Jähriger wurde ebenfalls wegen Widerstandes gegen Vollzugsbeamte festgenommen und nach Feststellung seiner Personalien vor Ort wieder entlassen. Außerdem nahmen die Beamten eine weitere Strafanzeige wegen Sachbeschädigung auf, da bisher Unbekannte ein Einsatzfahrzeug mit einer Buchstabenkombination beschmierten.

PM Nr. 1934 der Polizei Berlin vom 16.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Berlin: Beraubt und niedergestochen

Beraubt und niedergestochen wurde gestern Nacht ein Jugendlicher in Charlottenburg-Nord. Nach ersten Erkenntnissen war der 16-Jährige gegen 23.40 Uhr im Heilmannring unterwegs, als er plötzlich von hinten angegriffen wurde. Der Angreifer riss ihm seinen Rucksack von der Schulter und fügte ihm im Bereich des Oberkörpers eine Stichverletzung zu. Anschließend flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung. Der 16-Jährige alarmierte kurz darauf Polizei und Feuerwehr zum Ort. In einer ersten Befragung gab er an, seinen Angreifer flüchtig zu kennen und benannte einen 18-jährigen Heranwachsenden als mutmaßlichen Täter. Spätere Ermittlungen zu diesem 18-Jährigen brachten zutage, dass es sich um einen polizeibekannten Intensivtäter handelt. Dieser wurde im Rahmen einer richterlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung im Popitzweg durch Einsatzkräfte festgenommen. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, indem er die Polizisten mit Faustschlägen und Fußtritten angriff. Hierbei wurden sowohl der Tatverdächtige als auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Beamten eine Schreckschusspistole und ein Messer. Beides wurde beschlagnahmt und der Tatverdächtige in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Von dort wurde er dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt, welches die weiteren Ermittlungen führt. Der 18-Jährige solle heute noch einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Der Überfallene konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung seiner Stichverletzung wieder verlassen.

PM Nr. 1932 der Polizei Berlin vom 16.09.2018

Allgemein Deutschland Gefährden Verletzt Widerstand

Berlin-Mitte: Verkehrsunfall nach Verfolgungsfahrt – ein Schwerverletzter

Schwere Verletzungen erlitt heute früh der Fahrer eines Pkw bei einem Unfall in Wedding. Ersten Ermittlungen zu Folge bemerkte die Besatzung eines Funkwagens gegen 3.30 Uhr einen BMW, in dem vier Personen saßen, in der Schulstraße und wollte den Fahrer kontrollieren. Zunächst hielt der Fahrer an und gab dann aber Gas, als die Einsatzkräfte mit ihrem Wagen hinter dem BMW standen. Die Polizisten folgten dem Fahrzeug, das beim Rechtsabbiegen in die Reinickendorfer Straße nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum stieß. Aufgrund dessen musste der folgende Streifenwagen ebenfalls nach links ausweichen und kollidierte dabei mit der Mittelstreifenbefestigung. Anschließend flüchteten die Insassen aus dem BMW zu Fuß, wobei der Fahrer nach kurzer Verfolgung von den Polizeibeamten gestellt werden konnte. Bei dem Zusammenstoß hatte sich der 30-jährige BMW-Fahrer Kopf-, Arm- und Rumpfverletzungen zugezogen und wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 0,3 Promille ergeben. Zusätzlich besteht der Verdacht, der der Autofahrer unter Drogeneinfluss stand. Die beiden Polizisten erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen, konnten ein Krankenhaus nach Behandlungen wieder verlassen und traten vom Dienst ab. Ermittlungen am Unfallort ergaben, dass der BMW stillgelegt war und sich an diesem Kennzeichen befanden, die am vergangenen Montag, 10. September 2018 im Werkstättenweg in Grunewald von einem Kia gestohlen worden waren. Darüber hinaus ist der 30 Jahre alte Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der BMW wurde sichergestellt. Die Verkehrsermittler der Polizeidirektion 3 übernahmen die weiteren Ermittlungen.

PM des PP Berlin vom 15.09.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Berlin: Mann warf Warnbaken ins Gleis und Schottersteine auf Sicherheitsmitarbeiter der DB

In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch griff ein 19-Jähriger Bahnmitarbeiter am Betriebsbahnhof Rummelsburg an.

Gegen zwei Uhr warf der Mann Warnbaken in den Gleisbereich des Bahnhofs. Als Sicherheitsmitarbeiter versuchten dies zu unterbinden, stieg er ins Gleis und warf mit Schottersteinen, ohne diese zu treffen. Gegenüber den alarmierten Bundespolizisten machte der Marokkaner zunächst falsche Angaben zu seinen Personalien. In der Dienststelle der Bundespolizei beleidigte er zudem die Einsatzkräfte.

Die Beamten leiteten gegen den Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, versuchten gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr und Beleidigung ein.

PM der BPOLD Berlin vom 12.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berlin: Bundespolizistin angegriffen

Nachdem eine Frau gestern einen Mann in der S-Bahn getreten hatte, griff sie eine Bundespolizistin mehrfach an.

Dienstagabend gegen 19:15 Uhr pöbelte eine Frau in einer S-Bahn am Bhf. Potsdamer Platz Reisende an und schrie herum. Einen 28-jährigen Berliner, der sie zur Ruhe aufforderte, trat sie mehrfach gegen seine Schienbeine. Es kam zu einer Rangelei, bis zunächst Zeugen zu Hilfe kamen und anschließend DB-Sicherheitsmitarbeiter die 41-Jährige bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten festhielten. Verletzt wurde dabei niemand.

Nach Anzeigenaufnahme erteilten die Beamten der alkoholisierten Frau (1,4 Promille Atemalkohol) einen Platzverweis. Diesem kam sie nicht nach, schrie die Streife an und schlug mehrfach in Richtung einer Bundespolizistin. Die Angreiferin musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei erlitt sie eine leichte Blutung an der Nase, die ärztlich versorgt wurde. Die Beamten blieben unverletzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die bereits wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeibekannte Frau auf freiem Fuß belassen.

PM der BPOLD Berlin vom 12.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berlin: Ordnungsamt-Mitarbeiter angegriffen

Leichte Verletzungen trug ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes davon, nachdem ihn ein Mann in Mitte angegriffen hatte. Den Aussagen des 53-jährigen Mitarbeiters und seines Kollegen zufolge, bemerkten die beiden auf ihrer Streife am Pariser Platz gegen 18.45 Uhr einen Mann, der Henna-Tattoos anbot. Da er hierfür keine Erlaubnis hatte, wollten sie weitere Maßnahmen ergreifen. Der 46-Jährige, der bereits des Öfteren in der Vergangenheit aufgefallen ist, ergriff zunächst die Flucht, drehte sich jedoch zu der Streife um und spritzte Hennafarbe auf den 53-Jährigen. Anschließend beleidigte er den Mitarbeiter und warf ihm seinen Rucksack an den Kopf, bevor er flüchtete.

PM der Polizei Berlin vom 10.09.2018

Allgemein Beleidigung Deutschland Einmischung Dritter Widerstand

Berlin: Bundespolizei beendet Schlägerei

Nachdem Bundespolizisten Samstagmorgen eine Schlägerei im Bahnhof Zoologischer Garten beendeten, griff einer der Beteiligten die Beamten an. Verletzt wurde dabei niemand.

Gegen sieben Uhr bemerkte die Streife eine Schlägerei zwischen zwei Männern im Bahnhof. Als sie diese beenden wollten, flüchteten die beiden Männer; konnten jedoch kurze Zeit später festgenommen werden. Die Männer kannten sich offensichtlich und waren nach einer gemeinsamen Party-Nacht in Streit geraten. Der 28-jährige Türke beleidigte die Bundespolizisten verbal und verweigerte einen Atemalkoholtest. Der gleichaltrige Deutsche drohte der Streife mit Fäusten und versuchte, nach einem der Beamten zu schlagen. Daraufhin überwältigten sie den Angreifer und nahmen ihn vorläufig fest. Der Berliner hatte einen Atemalkoholwert von 1,7 Promille.

Die Bundespolizei leitete gegen die Tatverdächtigen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten die beiden Männer auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 10.09.2018