Tag Archives: Berlin

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Schussabgabe

Berlin: Polizist gibt Schüsse auf Fluchtfahrzeug ab

Ein Polizist hat in der vergangenen Nacht mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole auf ein flüchtendes Fahrzeug in Mitte abgegeben. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein Zeuge gegen 2.45 Uhr die Polizei in die Scharnhorststraße alarmiert haben, weil er verdächtige Geräusche in einer Tiefgarage gehört hatte. Die zum Einsatzort gerufenen Dienstkräfte hörten ebenfalls Einbruchsgeräusche und sollen daraufhin ihren Einsatzwagen vor die Ausfahrt der Tiefgarage gestellt und sich einen Überblick von der Situation verschafft haben. Sie entdeckten einen aufgebrochenen Porsche und hörten dann ein Fahrzeug näher kommen, in dem sich zwei Männer befunden haben sollen. Die Polizisten schilderten später, dass ein schwarzer Audi kurz auf einer Rampe gestoppt haben soll und anschließend wieder stark beschleunigte. Ein Beamter soll sich mit einem Sprung zur Seite vor dem näher kommenden Pkw gerettet haben. Der Audi soll anschließend das vor der Ausfahrt stehende Polizeifahrzeug gerammt haben, dass durch die Wucht des Aufpralls zur Seite geschoben wurde. Ein unmittelbar am Fahrzeug stehender mit einer Maschinenpistole bewaffneter Polizist soll dann insgesamt fünf Schüsse aus der Maschinenpistole auf das Fluchtfahrzeug abgegeben haben. Der schwarze Audi soll weitergefahren und nach rechts in die Scharnhorststraße geflüchtet sein. Während seiner Flucht soll der noch unbekannte Fahrer auf den Gehweg in der Scharnhorststraße geraten und einen Poller aus der Verankerung gerissen haben. Des Weiteren stieß das Fluchtfahrzeug gegen einen geparkten Pkw. Aufgrund der Umstände, dass aus dem Audi auf der Flucht eine Betriebsflüssigkeit auslief, verlor ein verfolgender Polizist die Kontrolle über seinen Einsatzwagen und geriet mit dem Pkw in der Boysenstraße gegen den Bordstein der Gegenfahrbahn. In einer Tiefgarage in der Gartenstraße ließen die Unbekannten das Fluchtfahrzeug stehen und flüchteten. An dem Audi waren sogenannte Kennzeichen-Doubletten angebracht. Die weiteren Ermittlungen und die Fahndung nach den Flüchtenden führt nun ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

PM der POL Berlin vom 21.02.2019

Allgemein Bedrohung Deutschland

Berlin: Mit Schusswaffe bedroht

In der vergangenen Nacht bedrohte in Gesundbrunnen ein Mann einen Autofahrer mit einer Schusswaffe. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 22-Jähriger gegen 22.20 Uhr mit seinem Auto aus der Osloer Straße los und bemerkte, dass ihm ein anderer Autofahrer folgte. An der Kreuzung zur Drontheimer Straße sei der Mann ausgestiegen und habe eine Schusswaffe auf den 22-Jährigen gerichtet. Alarmierte Polizisten nahmen den 62-jährigen Tatverdächtigen fest und fanden in seinem Auto eine scharfe Schusswaffe, eine PTB-Waffe sowie Munition. Beide gaben den Beamten gegenüber an, dass es seit einiger Zeit Streitigkeiten zwischen ihnen gibt. Verletzt wurde niemand. Der 62-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle.

PM der POL Berlin vom 20.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Berlin: Mann randalierte – Festnahme

Ein Mann, der gestern Nachmittag in Friedenau in einem Hausflur randaliert und andere Mieter bedroht haben soll, wurde durch das Spezialeinsatzkommando festgenommen. Zeugen alarmierten wegen der Vorfälle gegen 16.45 Uhr die Polizei in die Varziner Straße, wo sich die Beamten zur Wohnung des mutmaßlich Randalierenden begaben. Auf Klingeln und Klopfen öffnete er jedoch zunächst nicht. Dann öffnete der 37-Jährige plötzlich kurz die Tür und spritze eine unbekannte Flüssigkeit heraus. Anschließend wurde die Tür wieder verschlossen. In der Folge flogen Gegenstände aus dem Fenster der Wohnung, wodurch in der Straße parkende Fahrzeuge beschädigt wurden. Zudem waren Knallgeräusche aus der Wohnung zu hören und es wurde Rauchentwicklung bemerkt. Beamte des Spezialeinsatzkommandos  verschafften sich daraufhin Zugang zur Wohnung und nahmen den Mann fest. Bei der Festnahme erlitt er Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Anschließend wurde er in einer psychiatrischen Abteilung einer Klinik untergebracht. Ein Polizist erlitt im Zuge des Einsatzes leichte Verletzungen, er setzte seinen Dienst trotzdem fort.

PM Nr. 421 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg, vom 19.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berlin-Schönefeld: Bierflaschenangriff mit Pfefferspray abgewehrt

Samstagmorgen gingen zwei Männer am Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld auf einen Bahnmitarbeiter los.

Gegen 06:45 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter der Bahnreinigung die beiden Männer in der Bahnhofsunterführung dabei, wie diese gerade im Begriff waren in den Tunnel zu urinieren. Nachdem er den 40-jährigen Polen und den 42-jährigen Ukrainer zum Unterlassen aufgefordert hatte, gingen beide mit einer Glasflasche in der Hand auf den Bahnmitarbeiter zu. Um den drohenden Angriff zu unterbinden setzte der 33-jährige Deutsche sein mitgeführtes Tierabwehrspray gegen die Männer ein, die daraufhin von dem Angriff abließen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden Angreifer ein. Der 42-jährige Ukrainer muss sich zudem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten – in der Dienststelle versuchte er einen Beamten mit einer Bierflasche anzugreifen. Darüber hinaus hielt er sich unerlaubt im Bundesgebiet auf. Ein Arzt wies den Ukrainer nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus ein.
Den 40-jährigen Polen setzten die Beamten wieder auf freien Fuß.

Gegen den 33-jährigen Bahnmitarbeiter wird ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der BPOLD Berlin vom 18.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt dienstunfähig verletzt k

Berlin – Friedrichshain/Kreuzberg: Pöbelei in S-Bahn – Bundespolizist verletzt

Sonntagabend pöbelte ein 20-Jähriger zwei Sicherheitsmitarbeiter in einer S-Bahn an, wehrte sich im weiteren Verlauf gegen seine Festnahme und verletzte dabei einen Bundespolizisten.

Gegen 21:30 Uhr trafen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG den 20-jährigen Deutschen rauchend in einer S-Bahn der Linie S7 an. Der junge Mann weigerte sich das Rauchen einzustellen und pöbelte die Bahnmitarbeiter an, als diese ihn aufforderten, die Bahn beim Halt am Bahnhof Warschauer Straße zu verlassen. Dabei bemerkten die Sicherheitsmitarbeiter ein Messer im Hosenbund des aggressiven 20-Jährigen und brachten ihn zu Boden. Gegen die anschließende Festnahme durch alarmierte Bundespolizisten wehrte sich der junge Mann und versuchte sich aus den Haltegriffen zu lösen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben dem Survival-Messer im Hosenbund auch eine Luftdruckwaffe im Rucksack des 20-Jährigen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren aufgrund der Verstöße gegen das Waffengesetz und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen den alkoholisierten 20-Jährigen ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,87 Promille. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wies eine Ärztin den 20-Jährigen aus Mariendorf in ein Krankenhaus ein. Er zog sich bei dem Widerstand eine Platzwunde am Kopf zu.

Ein Beamter verletzte sich bei der Widerstandshandlung des 20-Jährigen und musste aufgrund eines Mittelhandknochenbruchs den Dienst abbrechen.

PM der BPOLD Berlin vom 18.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Berlin: Pkw prallt gegen Baum

Aus bislang ungeklärten Gründen kam heute früh der Fahrer eines Mitsubishi in Reinickendorf von der Fahrbahn ab, prallte frontal gegen einen Baum und beschädigte dabei drei in der Nähe geparkte Autos. Eine Zeugin alarmierte gegen 4.50 Uhr die Polizei zur Klemkestraße, da der 26-jährige Fahrer den Unfallort verlassen wollte. Den eintreffenden Einsatzkräften gegenüber reagierte er äußerst aggressiv und leistete Widerstand, bei dem zwei Polizisten leicht verletzt wurden. Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen Anwärter der Polizei Berlin. Er wurde nach einer Blutentnahme einem Krankenhaus zugeführt.

PM Nr. 407 der Polizei Berlin, Reinickendorf, vom 16.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berlin: Polizist mit Bierflasche beworfen

Mittwochabend griff ein 25-Jähriger einen Polizeibeamten am Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld an, nachdem ihn ein Kundenbetreuer des RE7 zuvor von der Weiterfahrt ausschloss.

Gegen 18:40 Uhr nutze der 25-jährige Sudaner den RE7 von Wünsdorf-Waldstadt nach Dessau ohne Fahrausweis. Da sich der Mann bei der Fahrausweiskontrolle weigerte, den erforderlichen Fahrpreis zu entrichten, schloss ihn der Kundenbetreuer des Regionalexpresses beim Halt am Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld von der Weiterfahrt aus. Ein im Zug befindlicher Polizeibeamter unterstützte den Kundenbetreuer bei der Durchsetzung des Fahrausschlusses und begleitete den 25-Jährigen auf den Bahnsteig. Der Sudaner entnahm daraufhin eine leere Bierflasche aus seinem Rucksack und warf diese nach dem Polizeibeamten, ohne ihn dabei zu treffen. Als der Angreifer eine Bierdose auf den Polizisten werfen wollte, setzte dieser sein Pfefferspray gegen den 25-Jährigen ein. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Sudaner kurz darauf fest. Dabei versuchte er unter anderem, die Beamten und einen Diensthund zu treten. Darüber hinaus spuckte der 25-Jährige während der vorläufigen Festnahme um sich.

Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Widerstandes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den alkoholisierten Sudaner ein. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,24 Promille. Nachdem sich der 25-Jährige wieder beruhigt hatte, entließen ihn die Beamten knapp fünf Stunden später aus der Dienststelle.

PM der BPOLD Berlin vom 14.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Berlin: Polizistin verletzt

Gestern Nachmittag wurde eine Polizistin beim Aufnehmen einer Ordnungswidrigkeit in der Blankenburger Straße in Niederschönhausen leicht verletzt. Die Polizeibeamtin, die privat unterwegs war, hatte sich in den Dienst versetzt, nachdem sie ein Auto mit entstempelten Kennzeichen im Straßenverkehr festgestellt hatte. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme zeigte sich der Fahrer des Autos äußert unkooperativ und versuchte sich der polizeilichen Maßnahme durch Flucht zu entziehen. Als die Polizistin den Flüchtenden nach kurzer Verfolgung stellte, drehte er der Beamtin gewaltsam den Arm und die Hand um. Ein hinzukommender Mann hinderte die Beamtin an der Festnahme und flüchtete dann gemeinsam mit dem aggressiven Autofahrer. Die verletzte Polizeibeamtin wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstands, Gefangenenbefreiung und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, dauern an.

PM der POL Berlin vom 13.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt

Berlin: Mann beleidigt mehrfach und leistet Widerstand

Ein 24-Jähriger hat heute Mittag in Gesundbrunnen erst eine Frau mehrfach rassistisch beleidigt und anschließend Widerstand geleistet. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Mann gegen 12.10 Uhr in einem Bus der Linie M 27 in der Pankstraße unterwegs und hatte dort eine 27-Jährige mehrfach rassistisch beleidigt. Polizisten, die sich im Rahmen einer Präsenzstreife ebenfalls in dem Bus befanden, wurden Zeugen der Straftat und schritten ein. Der Mann weigerte sich zunächst, seine Personalien zu nennen und Personalpapiere auszuhändigen. Aufgrund dessen durchsuchten ihn die Beamten, woraufhin der Mann Widerstand leistete und einen Polizeibeamten hierbei leicht am Finger verletzte. Zudem beleidigte er die Polizisten durchgehend und gab laut hörbar verfassungswidrige Äußerungen von sich. Er wurde festgenommen und zu einem Polizeigewahrsam gebracht. Hier wurde ihm Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Berlin vom 13.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Berlin: Nach Auseinandersetzung im Straßenverkehr auf Polizistin zugefahren

Heute Nachmittag kam es gegen 14.15 Uhr in der Roedernallee in Reinickendorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern. Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich der 30-jährige Fahrer eines Mercedes aus einer Ausfahrt kommend auf die Fahrbahn getastet und dabei einen 54-jährigen Autofahrer übersehen, der einen Zusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern konnte. Daraufhin sei es laut Zeugenaussagen zu Streitigkeiten, sowie einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Autofahrern gekommen, im Zuge dessen der 30-Jährige dem 54-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben und sich anschließend in sein Fahrzeug begeben haben soll, um seinen Weg fortzusetzen. Eine Polizistin und ein Polizist, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst befanden, beobachteten die Auseinandersetzung, gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen und wollten den 30-jährigen Autofahrer an der Flucht hindern. Dazu stellte sich die Polizistin auf die Straße vor den Mercedes. Der Fahrer fuhr jedoch ungebremst auf die Beamtin zu, die einen Zusammenstoß nur durch einen Sprung zur Seite verhindern konnte und dadurch unverletzt blieb.
Die beiden Autofahrer gaben an, durch die Schläge des jeweils anderen leicht verletzt worden zu sein, lehnten eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Berlin vom 12.02.2019