Tag Archives: Berlin

Allgemein Deutschland verletzt dienstunfähig verletzt k Widerstand

Berlin/Steglitz-Zehlendorf: Widerstand geleistet – Polizeibeamten verletzt

Bei einem Einsatz gestern Abend in Lankwitz wurde ein Polizeibeamter verletzt. Gegen 20.50 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei in ein Einkaufszentrum in der Lankwitzer Straße, da dort zuvor ein 14-Jähriger einen Sicherheitsangestellten beleidigt haben soll. Als die alarmierten Polizisten eintrafen, leistete der Jugendliche heftigen Widerstand bei den polizeilichen Maßnahmen, so dass ihm eine Handfessel angelegt werden musste. Auch im gefesselten Zustand gingen die Widerstandshandlungen weiter, bei denen sich ein Beamter an der Hand verletzte. Der 14-Jährige wurde für eine Blutentnahme in ein Gewahrsam verbracht und anschließend der Mutter übergeben. Der Verletzte trat nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab.

PM des PP Berlin vom 20.07.2018

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Berlin-Mitte: Polizistin bei Widerstandshandlungen verletzt

Eine Berliner Polizistin wurde Donnerstagmorgen am Bahnhof Alexanderplatz durch eine Schwarzfahrerin derart attackiert, dass sie in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste.

Eine Reisende konnte gegen 8 Uhr in einer S-Bahn der Linie 3 bei einer Fahrkartenkontrolle keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen. Eine Beamtin der Berliner Polizei, die sich in Uniform in der S-Bahn befand, wollte die Kontrolleure bei der Identitätsfeststellung unterstützen. Dabei attackierte die 21-jährige Baden-Württembergerin die Polizistin, trat, kratzte und biss sie. Die 42-jährige Beamtin erlitt blutende Verletzungen und musste in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden.

Alarmierte Bundespolizisten nahmen die Angreiferin vorläufig fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die junge Frau wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD Berlin vom 19.07.2018

Allgemein Deutschland Gefährden Verletzt Widerstand

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Ohne Fahrerlaubnis davongerast

Beamte des Polizeiabschnitts 53 haben gestern Mittag einen jungen Mann gestellt, der zuvor ohne Fahrerlaubnis durch Kreuzberg gerast war. Kurz vor 14 Uhr fiel den Polizisten ein Renault in der Rudi-Dutschke-Straße Ecke Charlottenstraße auf. In dem Fahrzeug gab es keinen Rückspiegel und drei junge Männer saßen darin, die nicht angeschnallt waren. Sehr nervös wirkend schauten die Fahrzeuginsassen mehrfach nach den Polizisten. Eine Kontrolle des Wagens ließ nicht auf sich warten; die Beamten entscheiden sich den Wagen an der Kreuzung Rudi-Dutschke-Straße Ecke Friedrichstraße anzuhalten und den Fahrer zu überprüfen. Über das optisch und akustisch wahrnehmbare „Yelp“-Signal wurde der Fahrer nun aufgefordert stehen zu bleiben. Dem kam er jedoch nicht nach, sondern gab Gas und entfernte sich mit dem Renault. Mit teilweise laut aufheulendem Motor und quietschenden Reifen flüchtete der Fahrer vor den Polizisten. An der Kreuzung Wilhelmstraße Ecke Zimmerstraße fuhr der junge Mann bei Rot in den Kreuzungsbereich, sodass bei Grün die Fahrbahn überquerenden Fußgänger zur Seite springen mussten. Im weiteren Verlauf seiner rücksichtslosen Fahrweise raste der Pkw aus der Niederkirchner Straße nach rechts in die Stresemannstraße. Autofahrende, die zu diesem Zeitpunkt aus dieser Straße kamen, waren gezwungen zu bremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Kurz vor der Köthener Straße stieß der Flüchtende mit dem Einsatzwagen der Beamten zusammen. Der Fahrer soll nun den noch rollenden Pkw verlassen und zu Fuß in Richtung Gabriele-Tergit-Promenade geflüchtet sein. Hierbei soll er mehrere Passanten beiseite geschubst haben. In einem Durchgangsweg zur Köthener Straße überwältigte ein Polizist den 20-Jährigen, der sich zunächst nicht festnehmen ließ und daher zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Sowohl der junge Mann als auch der Polizist verletzten sich hierbei leicht. Da der 20-Jährige im Verdacht stand Alkohol getrunken zu haben, wurde er zu einer Blutentnahme gebracht. Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und die Kennzeichen am Fahrzeug gestohlen worden sein sollen. Seine beiden Beifahrer konnten unerkannt entkommen.

PM des PP Berlin vom 15.07.2018

Allgemein Angriff Deutschland Treten Widerstand

Berlin-Kreuzberg: Mit dem Auto durch den Görlitzer Park

Mit einem Auto fuhr gestern Abend ein Mann durch einen Park in Kreuzberg. Der Parkläufer des Görlitzer Parks alarmierte gegen 19 Uhr die Polizei, nachdem ihm mehrere Zeugen mitteilten, dass ein Mann mit einem Auto durch den Görlitzer Park fuhr. Zeugen versuchten den Mann vergeblich mit seinem Fahrzeug zu stoppen. An der Kreuzung Wiener Straße Ecke Liegnitzer Straße fanden alarmierte Polizeibeamte wenig später auf dem Gehweg den abgestellten Mercedes, mit dem der Mann unterwegs war. Der alkoholisierte Fahrer des Autos befand sich in einem nahegelegenen Kiosk und wurde dort von den Einsatzkräften festgenommen. Im Einsatzwagen soll sich der 31-Jährige gewehrt und einen Polizisten getreten haben. Auch auf der Gefangenensammelstelle soll er Polizisten attackiert haben. Wegen seines auffälligen Verhaltens wurde er zunächst von einem Arzt untersucht und kam anschließend wieder auf freien Fuß. Er muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Berlin vom 14.07.2018

Allgemein Deutschland Schlagen Verletzt Widerstand

Berlin-Spandau: Polizist bei Angriff verletzt

In den gestrigen Nachmittagsstunden überwältigte ein nicht im Dienst befindlicher Polizist einen Mann in Spandau, der ihn zuvor angegriffen hatte. Gegen 17.20 Uhr beobachtete der Beamte einen Streit zwischen zwei Männern in der Grenadierstraße, in dessen Verlauf ein 39-Jähriger mit einer Metallstange verletzt wurde. Als sich der Polizist als solcher zu erkennen gab, schlug ihm der Zweite, ein 35-Jähriger, mit der Faust ins Gesicht. Anschließend gelang es dem Beamten den Mann zu überwältigen und Unterstützungskräfte zu alarmieren. Alle erlitten leichte Verletzungen, die von alarmierten Rettungskräften ambulant behandelt wurden. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung des 35-Jährigen wurde er entlassen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Berlin vom 13.07.2018

Allgemein Deutschland Treten Widerstand

Berlin/Steglitz-Zehlendorf: Alkoholisierter Busfahrer tritt nach Polizisten

Ein im Auftrag der BVG unterwegs gewesener, alkoholisierter Busfahrer der Linie 284 griff gestern Nachmittag einen Polizisten in einem Einsatzwagen in Lichterfelde an. Eine 29-jährige Frau alarmierte gegen 16 Uhr die BVG-Leitstelle, als sie bemerkte, dass der Fahrer des Busses sehr auffällig fuhr. So bremste er mehrfach ohne ersichtlichen Grund stark ab und hielt einen sehr geringen Seitenabstand beim Einfahren in die Kurven. Die Zeugin und weitere Fahrgäste schöpften den Verdacht, dass der Mann getrunken hatte und verließen daher vorzeitig den Bus. An der Endhaltestelle Réaumurstraße Ecke Celsiusstraße überprüften die Polizisten später den 42-jährigen Fahrer, der zuvor den Bus mit geöffneter Einstiegstür und den im Zündschloss steckenden Schlüssel verlassen hatte, um auf die Toilette zu gehen. Auch den Einsatzkräften fiel auf, dass der Mann getrunken hatte und sie brachten ihn zum Einsatzwagen. Im Polizeiwagen soll der Mann nach einem Beamten zunächst getreten und später versucht haben, diesem eine sogenannte „Kopfnuss“ zu verpassen. In beiden Fällen konnte der Polizist den Angriffen ausweichen und fesselte daher den 42-Jährigen. Nachdem bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt worden war, kam er wieder auf freien Fuß. Der Busfahrer muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Berlin vom 06.07.2018

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Berlin-Mitte: Alkoholisierter Mann verletzt Bundespolizisten

Am Samstagmorgen belästigte ein Mann am Berliner Hauptbahnhof erst Reisende und griff bei der anschließenden Kontrolle einen Bundespolizisten mit Faustschlägen an.

Kurz vor sieben Uhr beobachtete eine Streife den Polen am Eingang des Bahnhofs beim Anbetteln von Reisenden. Ablehnenden Passanten gegenüber reagierte der 33-Jährige aggressiv und beleidigend. Als die Einsatzkräfte den alkoholisierten Mann auf sein Verhalten ansprachen und kontrollierten, beleidigte er die Beamten, spuckte ihnen vor die Füße und griff einen Polizisten mit Faustschlägen ins Gesicht an. Die drei Polizisten überwältigten den Mann und brachten ihn anschließend zur Dienststelle. Der Angreifer zog sich dabei leichte Verletzungen zu, die durch Rettungskräfte vor Ort versorgt wurden. Der Beamte erlitt eine Prellung des Jochbeins; konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Die Bundespolizei leitete gegen den einschlägig polizeibekannten Polen ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Der Mann wies einen Atemalkoholwert von 2,1 Promille auf. Zudem ordnete eine Richterin die ärztliche Blutentnahme an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen ihn die Beamten auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 02.07.2018

Allgemein Deutschland Gefährden Sachbeschädigung

Berlin: Einsatzwagen der Polizei mit Flasche beworfen – Festnahme

Beamte des Polizeiabschnitts 51 haben heute früh in Friedrichshain einen Tatverdächtigen nach einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und einer Sachbeschädigung vorläufig festgenommen. Gegen 5.30 Uhr soll der 30-Jährige auf der Warschauer Brücke die Flasche gezielt gegen den Funkwagen der Polizisten geworfen haben. Schnell flüchten konnte er jedoch nicht; die Polizisten nahmen den alkoholisierten Mann noch am Tatort fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,9 Promille, so dass nach Einholung eines richterlichen Beschlusses bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend kam der Mann wieder auf freien Fuß.

PM des PP Berlin vom 01.07.2018

Allgemein Angriff Deutschland Treten verletzt dienstunfähig verletzt k Widerstand

Berlin-Mitte: Zwei vorläufige Festnahmen bei Anzeigenaufnahme

In der vergangenen Nacht kam es in Wedding zu zwei vorläufigen Festnahmen, einmal nach einem Widerstand und einmal nach einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Gegen 1.20 Uhr nahmen Beamte des Polizeiabschnitts 35 in der Müllerstraße gegen einen 32-jährigen Tatverdächtigen eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Währenddessen störte ein 27-jähriger Passant die polizeiliche Maßnahme. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt. Der Mann rannte dann auf die Fahrbahn, so dass zwei Fahrzeuge stark abbremsen mussten. Er wurde von Polizisten von der Fahrbahn gezogen und festgenommen. Anschließend wurde er wieder entlassen. Kurze Zeit später kam der 32-jährige Mann, gegen den die Anzeige aufgenommen wurde, wieder zum Ort zurück und versuchte, die Einsatzkräfte mit seinem Handy zu filmen. Die Polizisten haben ihn aufgefordert, dies zu unterlassen. Daraufhin attackierte er die Beamten. Anschließend brachten die Polizisten ihn zum Boden und legten ihm Handschellen an. Währenddessen trat er einen Polizisten gegen das Schienbein. Der 32-jähriger Mann, bei dem bei einer Atemalkoholkontrolle ein Wert von knapp 1,7 Promille festgestellt wurde, wurde anschließend zur Ausnüchterung zu einer Gefangenensammelstelle gebracht. Ein Polizeibeamter trat verletzt vom Dienst ab.

PM des PP Berlin vom 30.06.2018

Allgemein Beleidigung Deutschland

Berlin: Schläger-Duo auf der Flucht festgenommen

Bundespolizisten nahmen Dienstagmorgen zwei junge Männer fest. Die Tatverdächtigen hatten zuvor Alkohol aus einem Tabakwarenladen entwendet und einen 43-Jährigen in der S-Bahn angegriffen.

Gegen 7:30 Uhr befanden sich zwei junge Männer im Alter von 17 und 19 Jahren in einer S-Bahn der Linie S1 zwischen den Bahnhöfen Schlachtensee und Mexikoplatz. Als einer der beiden deutschen Heranwachsenden aus der S-Bahn urinieren wollte, sprach ihn ein 43-jähriger Potsdamer auf sein Verhalten an. Die verbale Auseinandersetzung eskalierte, als die beiden jungen Männer gemeinsam auf den Kopf des 43-Jährigen einschlugen. Am Bahnhof Mexikoplatz drängten unbeteiligte Reisende die beiden Angreifer aus der S-Bahn.
Dabei zeigten die jungen Männer ihren Arm zum Hitlergruß und flüchteten mit der nächsten S-Bahn in Richtung Schlachtensee. Der 43-Jährige lehnte eine ärztliche Versorgung vor Ort ab. Den alarmierten Bundespolizisten gelang es noch im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme die beiden Tatverdächtigen in einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofs Schlachtensee festzunehmen. Der 17-Jährige beleidigte dabei die Beamten. Die Tatverdächtigen wurden durch den 43-Jährigen zweifelsfrei wiedererkannt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden Zehlendorfer zuvor Alkohol aus einem Tabakwarengeschäft am Potsdamer Hauptbahnhof entwendet hatten. Eine Atemalkoholmessung ergab Werte von 1,32 Promille beim 17-Jährigen und 2,2 Promille bei dem 19-jährigen Mann.

Die Bundespolizei leitete gegen die alkoholisierten Männer Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Diebstahl und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte das Schläger-Duo am Dienstagmittag die Dienststelle wieder verlassen.

PM der BPOLD Berlin vom 26.06.2018