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Aggressiv Allgemein Angriff Bedrohung Ekelattacke Schweiz Treten Verletzt

Basel: Drei Polizeibeamte von 30 Männern angegriffen

Der Fasnachtsmäntig war für die Blaulichtorganisationen tagsüber eher ruhig. Nach Mitternacht ging allerdings die Post ab. So wurde etwa eine Polizeipatrouille von Betrunkenen angegriffen und ein Polizist verletzt. Die Sanität hatte Dauerbetrieb und kam in den Abend- und Nachtstunden auf 40 Einsätze.
Bis Sonnenaufgang am Zyschtig meldeten Fasnächtler der Polizei acht verschwundene Larven, eine gestohlene Trommel und 12 weitere Diebstähle von Fasnachtsrequisiten. Letztere tauchen erfahrungsgemäss im Laufe der Zeit oft wieder auf. Vier Personen mussten ihren Rausch auf dem Polizeiposten ausschlafen und etlichen anderen hätte ein ruhiges Plätzchen zum Ausnüchtern auch nicht geschadet. Besonders in den Stunden nach Mitternacht kam es zu unschönen Szenen, Tätlichkeiten und Schlägereien.

Zum gravierendsten Vorfall kam es um halb 3 Uhr in der Schneidergasse, als eine Dreierpatrouille der Polizei zuerst von einem 30-jährigen Schweizer und später von einer Gruppe von rund 30 Männern massiv verbal und schliesslich tätlich angegriffen wurde. Dabei wurde ein Polizist am Ellbogen durch einen Fusstritt verletzt. Dank sofortiger Unterstützung durch weitere Patrouillen konnte die Schlägerei beendet und der Anführer der Gruppe festgenommen werden. Er hatte 2,2 Promille Alkohol intus und Marihuana bei sich. Er wird sich wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, qualifizierte Diensterschwerung, Körperverletzung, Rauschzustand, Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und Unfug zu verantworten haben. Zudem wird er für die Kosten für die Reinigung der Zelle im Spiegelhof aufzukommen haben, die er absichtlich verkotete.

Quelle: PM des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 19.02.2013

Allgemein Bewerfen Gefährden Schweiz Verletzt

Basel BS: Polizist bei Einsatz wegen illegaler Party verletzt

Gegen 100 mehrheitlich jugendliche Personen haben in der Nacht auf Samstag die Liegenschaft Grosspeterstrasse 18 vorübergehend besetzt. Sie haben vor und in dem ehemaligen Garagengebäude eine «Party» feiern wollen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt musste die Grosspeter-Kreuzung sperren und den Verkehr umleiten. Durch Laser-Attacken erlitt ein Polizist Augenverletzungen. Er musste ins Spital gebracht werden. Zum Grad der Verletzungen lässt sich noch nichts sagen. Die «Party» löste sich nach 2 Uhr flugs auf, nachdem eine Rauchpetarde auf der Kreuzung gezündet worden war.
Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Stadt erhielt am Freitag kurz vor 23 Uhr die Meldung, dass vermummte Personen die Liegenschaft Grosspeterstrasse 18 besetzen würden. Nur wenige Minuten später vernahm sie, dass weitere Personen von der Stadt her zu der zurzeit im Abbruch befindlichen ehemaligen Grosspetergarage unterwegs seien. Vor und in der Liegenschaft befanden sich mit der Zeit gegen 100 mehrheitlich jugendliche Personen.

Einzelne von ihnen entfachten mit Baumaterialien in einer Tonne auf der Grosspeterstrasse ein Feuer und sperrten die Grosspeterstrasse mit den Bauabschrankungen ab. Eine Gruppe verhielt sich anfänglich aggressiv; es kam zu Steinwürfen und Laserattacken gegen die Polizei. Diese reagierte mit einem kurzen Einsatz von Gummischrot.

Die Verkehrspolizei sperrte die Grosspeter-Kreuzung für den Verkehr. Neben dem Individualverkehr war davon bis zum Betriebsschluss auch die Tramlinie 15 vom Aeschenplatz her betroffen; sie wurde über den Bahnhof SBB umgeleitet. Im Einsatz standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei, der Rettung Basel-Stadt (Berufsfeuerwehr und Sanität), der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel-Stadt vom 30.04.2012