Tag Archives: Aargau

Allgemein Physische Gewalt Schweiz

Brugg AG: Randalierender 33-jähriger Mann festgenommen

Ein 33-jähriger Schweizer randalierte am Montag auf einem Polizeiposten. Er führte ein Messer mit und beschädigte vorgängig ein Einsatzfahrzeug der Regionalpolizei Brugg. Er zog sich leichte Verletzungen zu. Durch Polizeieinsatzkräfte konnte er in der Folge festgenommen werden.

Am Montagmittag, 08. Januar 2018, kurz nach 13.00 Uhr begab sich ein 33-jähriger Mann, ein Schweizer aus der Region, zum Verwaltungsgebäude «Untere Hofstatt» in Brugg, wo die Regionalpolizei, das Bezirksgericht und weitere Amtsstellen untergebracht sind.

Im Erdgeschoss, vor dem Schalter der Regionalpolizei, randalierte der Mann, behändigte einen Feuerlöscher und versuchte damit, eine Türverglasung zu durchbrechen. Mehrere Patrouillen rückten umgehend vor Ort aus. Bei deren Eintreffen befand sich der Mann im Treppenhaus und führte ein Messer mit sich. Bei der anschliessenden Festnahme, unterstützt durch einen Diensthund der Stadtpolizei Baden, leistete er Widerstand. Er konnte folglich arretiert werden.

Wie sich herausstellte, beschädigte der Festgenommene vorgängig ein in der Altstadt parkiertes Einsatzfahrzeug der Regionalpolizei. Der 33-jährige Mann wies leichte Verletzungen, darunter auch Schnittwunden auf. Er musste ins Spital geführt werden. Eine fürsorgerische Unterbringung wird geprüft.

Ermittlungen aufgenommen
Die Kantonspolizei Aargau nahm den Beschuldigten zwecks Durchführung der Ermittlungen vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an und eröffnete eine Strafuntersuchung.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 08.01.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt

Aargau AG: Polizeieinsätze wegen Streitigkeiten

In den letzten 36 Stunden wurde die Kantonspolizei Aargau zu einigen Streitfällen gerufen. Meist unter Alkoholeinfluss gerieten Personen verbal oder handgreiflich aneinander.

Am 4. Februar 2017, morgens um 1 Uhr 30, gerieten in Reinach drei Personen, die alkoholisiert waren, in einen verbalen Streit. Dieser endete schliesslich in einem tätlichen Angriff. Eine Person erlitt im Gesicht leichte Verletzungen. Die ausgerückte Polizeipatrouille wurde vom Angreifer verbal bedroht. Dieser verhielt sich sehr renitent. Eine vorläufige Festnahme wurde verfügt.

In Baden kam es am späteren Nachmittag, nach dem Testspiel zwischen Fans des FC Baden und des SC Freiburg/D zu einer Schlägerei. Es wurden acht deutsche Fans angehalten und kontrolliert. Sie standen alle unter Alkoholeinfluss. Sie wurden zur Anzeige gebracht und es erfolgte eine Wegweisung für das Stadtgebiet Baden.

In Aarau gerieten zwei Eritreer in Streit. Dies endete damit, dass einer dem anderen einen Schlag ins Gesicht versetzte. Dem Angreifer wurde eine 1-monatige Wegweisung für die Stadt Aarau eröffnet. In Muri gerieten je drei EVZ-Fans mit 3 HC Davos-Fans aneinander. Der verbale Streit hatte bereits auf der Strecke Zug – Muri seinen Anfang genommen. Auf dem Bahnhofareal wurden die EVZ-Fans handgreiflich, sodass die Polizei gerufen werden musste. Sie wurden angehalten, kontrolliert und es kam zu Verzeigungen.

Am Sonntagmorgen, 05.02.2017, gegen 1 Uhr, wurde in Brugg beim Schulhauses Langmatt eine Schlägerei unter Tamilen gemeldet. Mehrere Polizeipatrouillen wurden aufgeboten und es konnten 6 Personen angehalten und kontrolliert werden. Dabei kam es zu einem Pfeffersprayeinsatz seitens der Regionalpolizei Brugg. Einer der Aggressoren griff eine Polizistin tätlich an. Sie blieb unverletzt. Es erfolgte eine vorläufige Festnahme.

Gegen 3 Uhr morgens meldeten Sicherheitsleute beim Bahnhof Aarau, dass es Probleme mit zwei Männern aus Somalia gab. Bereits im Zug hatten sich die beiden Männer auffällig verhalten. Die Sicherheitsleute wurden mit Schottersteinen beworfen, ohne dass sie getroffen wurden. Die Kantonspolizei verfügte bei einem 31- jährigen Somalier die vorläufige Festnahme.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 05.02.2017

Aggressiv Allgemein Schweiz

Aarau AG: Nach Diebstahlsversuch fünf Jugendliche angehalten

Fünf jugendliche betrunkene Eriträer wurden nach einem Diebstahlsversuch angehalten und vorläufig inhaftiert.

Am Freitag, 27.01.2017, 20 Uhr, wurde der Kapo gemeldet, dass sich bei der Bushaltestelle Telli fünf Jugendliche aufhalten würden, welche vorgängig einem älteren Mann das Portemonnaie aus der Tasche entwenden wollten. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die Jugendlichen. Zwei Personen konnten an Ort und Stelle und drei weitere wenig später angehalten werden. Die fünf Eriträer im Alter von 16 und 17 Jahren waren teilweise stark betrunken und verhielten sich gegenüber der Polizei aggressiv und renitent. Sie wurden vorläufig festgenommen.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 29.01.2017

Allgemein Physische Gewalt Schussabgabe Schweiz

Murgenthal AG: Polizeiliche Schussabgabe nach Angriff mit Axt

Gestern Abend kam es in Murgenthal anlässlich einer Personenkontrolle zu einer polizeilichen Schussabgabe. Zwei Polizisten hatten auf einen 36-jährigen Kosovaren aus dem Kanton Luzern geschossen, nachdem dieser unter anderem mit einer Axt bewaffnet die Polizisten angegriffen hatte. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat zur Klärung der Schussabgabe eine Untersuchung eröffnet. Gegen den Angreifer läuft ebenfalls eine Untersuchung.

Eine Patrouille der Regionalpolizei Zofingen kontrollierte gestern Abend im Boowald an der Gemeindegrenze zu St. Urban eine Person, die gemäss Meldung von Anwohnern seit mehreren Tagen dort wild campierte. Als die Polizisten den Mann, einen 36-jähriger Kosovaren aus dem Kanton Luzern, ansprachen, bedrohte er die Beamten mit einer Axt und einem Gertel. Die Patrouille forderte darauf Unterstüt-zung durch die Kantonspolizei an. Als der Mann die kurz darauf eintreffenden zusätzlichen Polizisten erblickte, rannte er Richtung Roggwil davon, verfolgt von den fünf Beamten. Unvermittelt stoppte er, drehte sich um und lief, das Beil und den Gertel drohend erhoben, auf die Polizeibeamten zu.

Weder auf Zurufe noch auf Pfefferspray reagiert

Nachdem der Mann weder auf Zurufe noch auf den Einsatz von Pfefferspray reagiert hatte, gaben zwei Polizisten der Regionalpolizei Zofingen auf kurze Distanz mehrere Schüsse auf den Angreifer ab. Der Mann erlitt einen Durchschuss am linken Unterarm sowie einen Steckschuss am rechten Oberschenkel. Er konnte noch in der Nacht operiert werden und befand sich zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat gegen den Verletzten ein Verfahren eröffnet.

Zur Prüfung der Rechtmässigkeit der polizeilichen Schussabgabe hat die Staatsanwaltschaft auch eine Untersuchung gegen die betroffenen Polizeibeamten eröffnet.

PM der Oberstaatsanwaltschaft Aargau vom 28.06.2016

Schweiz Widerstand

Aarau (Aargau): Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft

In der Nacht führte eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Asylbewerbern zu einem Polizeieinsatz in Aarau. Beim Streit, beteiligt waren mehrere Asylbewerber verschiedener Nationalitäten, wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei nahm zwei Männer im Alter von 18 und 29 vorläufig fest.

In der Nacht auf Donnerstag, 07. April 2016, kurz nach 01.00 Uhr gerieten mehrere Bewohner der
Asylbewerberunterkunft GOPS in Aarau aneinander.
Gemäss der eingegangenen Meldung an die Einsatzzentrale der Kantonspolizei sollen 40 bis 50
Personen daran beteiligt sein.
Rasch rückten über 10 Polizeipatrouillen der Kantons- und Stadtpolizei an den Einsatzort aus.
Eine Patrouille der Stadtpolizei Aarau musste im Eingangsbereich Pfeferspray gegen einen jungen Afghanen einsetzen. Der 18-jährige Mann leistete Widerstand bei der polizeilichen Anhaltung.
Die Lage konnte durch die ausrückenden Kräfte rasch beruhigt werden. Es gelang dabei, die
Bewohner, die teilweise stark alkoholisiert waren, räumlich zu trennen.
Die Kantonspolizei nahm zwei Männer zur Einleitung weiterer Ermittlungen vorläufig fest. Es handelt sich
um einen 18-jährigen Afghanen sowie einen 29- jährigen Marokkaner.

PM der Polizei Aargau vom 07.04.2016

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung

Aarau AG: Polizeiauto zerkratzt (Zeugenaufruf)

Während die Polizisten an einem Einsatz waren, zerkratzte eine unbekannte Täterschaft das zurückgelassene Fahrzeug. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.

Wegen eines renitenten Gastes rief der Sicherheitsdienst des Aarauer Jugendhauses Flösserplatz am Samstag, 5. Dezember 2015, gegen drei Uhr die Polizei. Die eintreffende Patrouille der Kantonspolizei Aargau stellte ihren zivilen BMW vor dem Gebäude ab. Als die Polizisten zum Auto zurückkehrten, fanden sie die Motorhaube grossflächig zerkratzt vor.

Der durch diesen Vandalenakt verursachte Schaden dürfte sich auf mehrere tausend Franken belaufen.

Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (062 886 88 88) sucht Augenzeugen.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 05.12.2015
Allgemein KS Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Kanton Aargau: Grosskontrolle der Polizei

Symbolfoto
Symbolfoto

Bei einer Grosskontrolle der Polizei wurden diverse Bahnhöfe, Rotlichtetablissement, Hotspots und Züge kontrolliert.

Am Freitag, 06.11.2015 führte die Kapo in Zusammenarbeit mit der Repol Zofingen im Westen des Kantons eine Grosskontrolle durch. Dabei wurden Zugskontrollen durchgeführt, sowie mehrere Bahnhöfe, bekannte Hotspots und Rotlichtetablissements kontrolliert.Im Verlauf der Kontrolle wurden insgesamt 8 Personen überprüft, welche wegen ausstehenden Bussenbeträgen ausgeschrieben waren. Um einer Haftstrafe zu entgehen, wurden die Bussen von allen Personen bezahlt.Zwei weitere Personen wurden in Haft gesetzt. Eine davon wegen illegalem Aufenthalt und Erwerbstätigkeit und gegen die andere Person bestand ein gültiger Haftbefehl.

In Haft gesetzt wurde auch ein 41-jähriger Deutscher, welcher mit einem Laser einen Polizisten bei der Wegfahrt so blendete, so dass dieser sich zur Kontrolle ins Spital begeben musste. Glücklicherweise entstanden keine bleibenden Augenschäden.

Wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz erfolgten zwei Verzeigungen und es konnten dabei 3 Pistolen sowie 3 Schlagstöcke sichergestellt werden.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 08.11.2015

Aggressiv Beleidigung Schweiz

Muri (Aargau): Auf Felgen weitergefahren

Um 2.45 Uhr ging bei der Kantonspolizei die Meldung über einen Selbstunfall auf der Luzernerstrasse in Muri ein. Die aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei traf dort auf einen beschädigten Volvo und dessen offensichtlich betrunkene Lenkerin. Diese verhielt sich derart aggressiv und ausfällig, dass sie die Polizisten vorübergehend in Handschellen legen mussten. Der Atemlufttest bei der 25-jährigen Slowakin ergab einen Wert von 1.8 Promille.

Wie sich zeigte war die im Freiamt wohnhafte Frau bereits in Boswil mit einer Verkehrsinsel kollidiert. Dabei waden die Fahrzeugfront und beide Räder beschädigt worden. Auf den Felgen war sie dann noch bis nach Muri weitergefahren.

Die Kantonspolizei nahm auch dieser Automobilistin den Führerausweis ab.

PM der Polizei Aargau vom 30.09.2015

Allgemein Sachbeschädigung Schweiz Verletzt Widerstand

Eiken / Buchs (Aargau): Nach hartnäckiger Flucht festgenommen

Symbolfoto
Symbolfoto

Polizei und Grenzwache wollten gestern Abend eine Automobilistin stoppen, die im Fricktal durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Mit riskanten Manövern gelang ihr zunächst die Flucht, welche bis in den Kanton Zürich führte. Dort konnte die 42-Jährige festgenommen werden. Ein Polizist wurde verletzt.

Durch unsichere Fahrweise aufgefallen.  Die Frau in ihrem blauen Citroën fiel einem Automobilisten am Dienstag, 11. August 2015, kurz nach 22 Uhr in Eiken durch unsichere Fahrweise auf. Der Autofahrer meldete dies der Kantonspolizei Aargau und folgte dem Citroën. Dieser fuhr dann auf die A3 in Richtung Zürich. Dort befand sich gerade eine Patrouille der Schweizer Grenzwache, welche bald auf das fragliche Auto aufschliessen konnte. Die unbekannte Lenkerin missachtete das mehrmalige Haltezeichen jedoch. Mit einem riskanten Fahrmanöver konnte sie die Patrouille bei der Überleitung in die A1 zunächst abschütteln.

Flucht endete im Kanton Zürich.  Eine Patrouille der Stadtpolizei Baden sichtete den Citroën wenig später in Neuenhof. Es gelang den Polizisten, das Auto zum Anhalten zu zwingen. Nach kurzem Halt setzte die Unbekannte jedoch mit quietschenden Reifen zurück. Dabei rammte sie ein stehendes Auto. Danach fuhr sie stark beschleunigend davon. Inzwischen waren Patrouillen der Kantonspolizei Aargau und der Schweizer Grenzwache eingetroffen, die dem Auto mit Blaulicht und Sirene folgten.

Die waghalsige Flucht der unbekannten Frau führte von Neuenhof über Wettingen nach Otelfingen (ZH). Dabei beging sie mehrfach grobe Verkehrsdelikte und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Schliesslich gelang es einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich, den Citroën bei Buchs (ZH) zu stoppen. Die Lenkerin wurde festgenommen.

Lenkerin in Haft.  Bei der Festgenommenen handelt es sich um eine 42-jährige Schweizerin aus dem Kanton Bern. Die Polizei führte sie einem Amtsarzt vor, wobei sie auch eine Blutprobe abgeben musste. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Strafuntersuchung. Die Gründe für ihre hartnäckige Flucht vor der Polizei sind noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Frau bleibt dazu in Haft.

Polizist verletzt.  Als einer der Polizisten die Seitenscheibe des Fluchtautos einschlug, zog er sich Schnittverletzungen an der Hand zu. Er musste sich im Spital verarzten lassen.

Am Citroën sowie an zwei weiteren Autos entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 12.08.2015

Allgemein Gefährden Physische Gewalt

Spreitenbach (Aargau): Nach Verfolgungsfahrt geflüchtet

Nach einer Verfolgungsfahrt, bei welcher ein Polizeifahrzeug gerammt wurde, verursachte der Lenker einen Verkehrsunfall mit Totalschaden und flüchtete.

Bei einer versuchten Kontrolle am 17.04.2015, ca. 22 Uhr, der Regionalpolizei an der Landstrasse, flüchtete ein PW mit stark übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Neuenhof und fuhr dort auf die Autobahn, Fahrtrichtung Bern, auf. Die Patrouille verlor den Wagen in der Folge aus den Augen.

Bei der Ausfahrt Baden-Dättwil stellte die Patrouille das Fahrzeug kurze Zeit später wieder fest. Als der Lenker den Polizeiwagen erblickte, flüchtete er erneut in Richtung Autobahn und rammte dabei das Polizeifahrzeug.

Der Wagen setzte seine Flucht, verfolgt durch weitere Patrouillen, auf der Autobahn in Richtung Basel fort. Auf der Höhe des Rastplatzes Mumpf verlor der Lenker infolge der übersetzten Geschwindigkeit die Beherrschung über den PW und kollidierte mit der Rand- und Mittelleitplanke. Dabei erlitt der Wagen Totalschaden und die herumfliegenden Teile beschädigten auf der Gegenfahrbahn ein weiteres Fahrzeug.

Der unbekannte Lenker rannte in der Folge über die Autobahn, kletterte über den Wildschutzzaun und flüchtete in Richtung SBB-Bahnlinie. Dort kletterte er auf einen Güterzug, welcher unmittelbar nachher losfuhr. Trotz Kontrolle des Zuges in Lupfig, konnte der Unbekannte nicht mehr vorgefunden werden.

Die Ermittlungen ergaben, dass sich im Fahrzeug, welches mit englischen Kontrollschildern versehen ist, mutmassliches Diebesgut befand.

Die Kapo hat die weiteren Ermittlungen eingeleitet.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 18.04.2015