Tag Archives: Aargau

Allgemein Gefährden Schweiz

Döttingen AG: Betrunken vor Polizei geflüchtet

Bei einer Verkehrskontrolle flüchtete heute Nacht ein Automobilist vor der Polizei. Diese konnte ihn wenig später stoppen. Der 57-jährige Mann war stark alkoholisiert. Die Polizei nahm ihn für weitere Ermittlungen fest.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau führte in der Nacht auf Donnerstag, 2. Mai 2013, in Döttingen eine Verkehrskontrolle durch. Kurz nach Mitternacht wollten die Polizisten ein Auto anhalten. Zwar befolgte der Lenker das Haltezeichen zunächst, gab dann aber unvermittelt Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Mit Blaulicht und Sirene folgten die Polizisten dem Auto, soweit dies innerorts ohne Risiko möglich war. Auf seiner kurzen Flucht streifte der Fahrer eine Betonmauer und wurde dabei beschädigt. In der Nähe der Umfahrungsstrasse konnte die Patrouille dann aufschliessen und das Fluchtauto stoppen. Die Polizisten legten den Lenker sogleich in Handschellen.

Der Atemlufttest beim 57-jährigen Schweizer aus der Region ergab einen Wert von 1.3 Promille. Ob dies auch der Grund für seine Flucht darstellte, muss noch geklärt werden. Die umgehend eingeschaltete Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Zudem beschlagnahmte sie das Auto. Um die weiteren Ermittlungen zu gewährleisten, verfügte die Staatsanwaltschaft auch gleich die Festnahme des Mannes.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 02.05.2013

Allgemein Deutschland Schussabgabe

Boswil AG: Bei Kontrolle – Schuss aus Polizeiwaffe – Autodieb verletzt

“Bei einer Fahrzeugkontrolle in Boswil kam es in der Nacht zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Eine Person wurde schwer verletzt.

Als zwei Beamte das Fahrzeug kontrollieren, kommt es zu einem Handgemenge und einer Schussabgabe durch einen Polizisten.

…”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf Blick.ch vom 16.03.2013
http://www.blick.ch/news/schuss-aus-polizeiwaffe-autodieb-verletzt-id2240129.html

Allgemein Gefährden Schweiz

Rothrist AG: Flucht vor Polizei – Polizist beinahe überfahren

Heute Nacht wollte die Polizei in Rothrist ein verdächtiges Auto anhalten, worauf der unbekannte Lenker flüchtete. Gefolgt von mehreren Polizeiautos fuhr er in den Kanton Solothurn und dann wieder zurück. In Rothrist verunfallte der Flüchtende schliesslich. Die Polizei nahm den 23-jährigen Schweizer fest. Er war mit Führerausweisentzug belegt.

Der dunkelgraue VW Golf fiel einer Anwohnerin am Freitag, 8. Februar 2013, kurz nach 00.30 Uhr beim Restaurant Gländ in Rothrist verdächtig auf. Die aufgebotene Patrouille der Regionalpolizei Zofingen sichtete das Auto wenig später und wollte es anhalten. Der unbekannte Lenker missachtete jedoch das Haltezeichen und fuhr in normaler Fahrt weiter.

Die Polizeipatrouille forderte über Funk Verstärkung an und versuchte weiterhin vergeblich, den VW zu stoppen. Dabei galt es, den winterlichen Strassenverhältnissen Rechnung zu tragen und unnötige Risiken zu vermeiden. In langsamer Fahrt, aber dennoch unbeirrt fuhr der Unbekannte in Richtung Murgenthal weiter. Dort führte die hartnäckige Flucht über die Aare in den Kanton Solothurn und dann nach Egerkingen, wo der VW auf die A1 in Richtung Zürich auffuhr.

Inzwischen waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizeien Aargau und Solothurn im Gebiet eingetroffen und richteten auch Strassensperren ein. Dabei griff die Polizei auch auf die Unterstützung von Lastwagenfahrern und Automobilisten zurück. Durch riskante Fahrmanöver gelang es dem Flüchtenden allerdings, die A1 bei Rothrist wieder zu verlassen. In einem Kreisverkehr in der Nähe des Autobahnanschlusses verlor er dann kurz vor 1.30 Uhr auf der schneebedeckten Fahrbahn die Herrschaft über den VW. Danach prallte er gegen die Leitplanke. Die vier Polizeifahrzeuge, die ihm gefolgt waren, blockierten das Auto dann von mehreren Seiten.

Der unbekannte Lenker gab noch immer nicht auf und versuchte, sein Auto zu befreien, indem er die Polizeifahrzeuge vor- und rückwärts fahrend rammte. Dabei überfuhr er beinahe einen der Polizisten. Schliesslich konnten diese den jungen Mann trotz heftiger Gegenwehr aus dem Auto nehmen und in Handschellen legen.

Beim festgenommenen Lenker handelte es sich um einen 23-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Zofingen. Bei der Kollision zog er sich leichte Verletzungen zu, welche im Spital Zofingen untersucht wurden. Dort musste er auch eine Blut- und Urinprobe abgeben, welche die inzwischen eingeschaltete Staatsanwaltschaft angeordnet hatte. Danach wurde er festgenommen.

Am älteren VW Golf entstand Totalschaden. An einem Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Aargau entstand leichter Schaden. Bei den beiden Fahrzeugen der Kantonspolizei Solothurn wurden die Front und der Kotflügel beschädigt.

Der 23-Jährige ist grundsätzlich geständig und gibt als Grund seiner Flucht den Führerausweisentzug an. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wird beim Zwangsmassnahmegericht beantragen, den Beschuldigten bis zum Gerichtsverfahren in Untersuchungshaft zu belassen. Im Verlauf der nächsten Tage sollen die involvierten Polizeibeamten vom zuständigen Staatsanwalt befragt werden. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft droht ihm im Fall einer Verurteilung eine längere, unbedingte Freiheitsstrafe.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 08.02.2013

Allgemein Bedrohung mit Waffe Schweiz

Reinach AG: Polizisten bedroht

Am Samstagnachmittag wurde die Polizei zu einem Familienstreit gerufen. Beim Erscheinen der Polizeipatrouille behändigte der Agressor ein Sturmgewehr. Die Situation konnte durch weitere Polizeipatrouillen rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm setzte den 26-jährigen Schweizer in Haft.

Am Samstag, 24. November 2012, um zirka 15.00 Uhr meldete die Schwester eines 26-jährigen Schweizers, dass dieser zu Hause Probleme mache. Sie habe das Haus verlassen. Ihr Bruder befände sich alleine im Haus in Reinach. Beim Erscheinen der Polizeipatrouille bedrohte er diese verbal. Als die Polizisten sich zurückziehen und Verstärkung anfordern wollten, sei der Agressor mit einem Sturmgewehr in der Hand aus dem Haus getreten. Die Patrouille konnte sich in Sicherheit bringen. Zur Unterstützung wurden weitere Polizeikräfte beigezogen.

Die Polizei riegelte die nähere Umgebung der Liegenschaft sofort ab. Die Lage konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Nach nur wenigen Minuten konnte der 26 Jährige durch die Kantonspolizei angehalten und in Handschellen gelegt werden.

Er wurde zur Durchführung der weiteren Ermittlungen festgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete sogleich eine Strafuntersuchung und setzte den Tatverdächtigen in Haft.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 25.11.2012

Allgemein Gefährden Schweiz

Zeiningen/A3 AG: Audi-Fahrer nach polizeilicher Verfolgung gestoppt

Nach einer Verfolgung eines Audi-Fahrers, welcher in der Nacht auf der Autobahn A3 mit stark übersetzter Geschwindigkeit fuhr, konnte dieser bei Frick gestoppt werden. Der Führerausweis wurde dem 30-jährigen Automobilisten auf der Stelle abgenommen.

In der Nacht auf heute, 11. Oktober 2012, kurz nach 00.30 Uhr fiel einer zivilen Polizeipatrouille in Zeiningen auf der Autobahn A3, Fahrbahn Zürich, ein zu schnell fahrender Audi mit ausländischen Kontrollschildern auf. Die Kantonspolizisten führten eine Nachfahrmessung durch, welche eine Geschwindigkeit von knapp 180 km/h ergab. Als die Polizei den Fehlbaren anhalten und auf das Vergehen aufmerksam machen wollte, entzog sich der Lenker der Kontrolle und beschleunigte.

Er fuhr in Richtung Zürich weiter, dabei erreichte er teilweise Geschwindigkeiten von über 200 km/h. Zur Unterstützung wurden mehrere Patrouillen der Kantonspolizei beigezogen. Schliesslich konnte der Audi-Fahrer bei der Ausfahrt Frick angehalten werden. Beim Lenker handelt es sich um einen 30-jährigen Portugiesen aus dem Kanton Zürich. Auf dem Beifahrersitz sass eine 19-jährige Rumänin.

Der Schnellfahrer stand weder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Als Grund für sein Verhalten gab der Automobilist an, er habe gewusst, dass er zu schnell unterwegs war und sei deshalb geflüchtet. Er dachte, er könne der Polizei davonfahren.

Der Führerausweis wurde dem 30-jährigen Portugiesen durch die Polizei auf der Stelle abgenommen.

Er wurde an die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg wegen grober Verkehrsregelverletzung verzeigt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 11.10.2012

Allgemein Angriff Schweiz

Oberentfelden AG: Polizisten mit Messer angegriffen

In einer Asylbewerberunterkunft musste die Stadtpolizei Aarau gegen einen renitenten Tunesier vorgehen. Dabei griff eine Bewohnerin die Polizisten mit einem Messer an. Dank beherztem Eingreifen eines Mitarbeiters des Sozialdienstes konnte sie überwältigt werden. Beide Asylbewerber wurden festgenommen.

Ein Mitarbeiter des Kantonalen Sozialdienstes traf am Donnerstag, 17. Mai 2012, gegen 23 Uhr in der Asylbewerberunterkunft auf einen Tunesier, der mit Hausverbot belegt war. Als sich dieser nicht wegweisen liess, forderte der Mitarbeiter polizeiliche Unterstützung an. Eine Patrouille der Stadtpolizei Aarau traf wenig später ein.

Der 23-jährige Tunesier widersetzte sich auch der polizeilichen Aufforderung und wurde immer aggressiver. Als er begann, heftig um sich zu schlagen, mussten die Polizisten Pfefferspray einsetzen. Als diese damit beschäftigt waren, den tobenden Mann am Boden in Handschellen zu legen, erschien plötzlich eine Bewohnerin. Sie hatte ein langes Küchenmesser in der Hand und wollte die abgelenkten Polizisten offensichtlich damit angreifen. Einer der Angestellten des Sozialdienstes realisierte die Gefahr und setzte sofort Pfefferspray ein. Die 24-jährige Tunesierin liess das Messer fallen und konnte ebenfalls überwältigt werden.

In der Zwischenzeit waren auch Patrouillen der Kantonspolizei eingetroffen. Die Polizisten nahmen beide Asylbewerber fest. Sämtliche Personen blieben unverletzt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 18.05.2012

Aggressiv Allgemein Angriff Beißen Kopfstoß Schweiz Treten Verletzt

Brugg AG: Nach Angriff auf Polizisten in Haft

Heute Nacht musste die Polizei eingreifen, weil drei junge Männer Unfug trieben. Einer der drei wurde aggressiv und biss einen der Polizisten in die Hand. Er wurde festgenommen und versetzte später einem zweiten Polizisten einen Kopfstoss. Der Mann befindet sich in Haft.

Die drei jungen Männer fielen erstmals am Sonntag, 20. November 2011, kurz nach drei Uhr negativ auf, als sie an der Bahnhofstrasse Passanten anpöbelten und Bierflaschen herumwarfen. In der Folge griffen mehrere Patrouillen der Regionalpolizei Brugg und der Kantonspolizei ein. Gegenüber den Polizisten verhielten sich die drei von Beginn weg unkooperativ und frech. Einen der drei – einen 23-jährigen Schweizer – musste die Polizei sogar arretieren, da er sich den polizeilichen Anordnungen hartnäckig widersetzte. Die Polizei belegte die drei mit Ordnungsbussen und liess sie einstweilen laufen.

Keine halbe Stunde später wurde das Trio in der Innenstadt erneut auffällig, weshalb Polizei mit mehreren Patrouillen abermals intervenieren musste. Auch diesmal wurde der 23-Jährige tätlich und ausfällig, so dass ihn die Polizisten wieder in Handschellen legen mussten. Bei dieser Massnahme biss er einen der Polizisten in den Finger. Obwohl gefesselt trat er um sich und versetzte dann einem weiteren Polizisten einen Kopfstoss ins Gesicht. Die beiden Polizisten zogen sich dabei geringfügige Verletzungen zu.

Beim Versuch, erneut auf die Polizisten loszugehen, stolperte der 23-Jährige und stürzte. Da Verdacht auf Kopfverletzungen bestanden, wurde eine Ambulanz aufgeboten. Die Rettungssanitäter stellten nur leichte Verletzungen fest. Auch sie wurden vom Betroffenen grundlos beleidigt. Der aus der Region stammende 23-Jährige wurde für weitere Ermittlungen in Haft gesetzt. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Die beiden Begleiter werden mit einer zeitlich begrenzten Wegweisung belegt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 20.11.2011

ichen Dank an AS für die Zuarbeit!

Allgemein Gefährden Schweiz

Aristau/Unterlunkhofen AG: Strassensperre im Freiamt durchbrochen

In der Nacht auf Sonntag, 30. Oktober 2011 kam es im Kanton Aargau zu einer gross angelegten Fahndung, nachdem im Bezirk Muri zwei mutmasslich gestohlene Autos eine Strassensperre duchbrachen. Die Polizei setzte die Nagelgurte ein und gab auch Schüsse auf die Reifen der Autos ab. Ein «Audi Q5» blieb wenige Kilometer später mit platten Reifen zurück. Die Täterschaft konnte unerkannt flüchten. In Unterlunkhofen brannte kurze Zeit später ein Auto vollständig aus. Es handelte sich dabei um einen gestohlenes BMW Cabriolet. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen und nimmt Hinweise entgegen.

Am Sonntag, 30. Oktober 2011, kurz nach 04.30 Uhr kam es im Reusstal zu einer Verfolgung von mutmasslichen Autodieben. Aufgrund eines ausserkantonalen Autodiebstahls wurde – im Zuge der interkantonalen polizeilichen Zusammenarbeit – ein Fahndungsdispositiv im Kanton Aargau eingerichtet.

In Birri-Aristau hielte sich eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau auf und wollte zur oben genannten Zeit zwei aus Richtung Sins herannahende Autos anhalten und einer näheren Kontrolle unterziehen. Die beiden Autos, ein BMW und ein Audi, hielten zuerst kurz an, beschleunigten dann aber unvermittelt und durchbrachen die Polizeikontrolle.
Ein Polizist gab gezielte Schüsse auf die Reifen beider Autos ab. Zudem fuhren die Fahrzeuge bei diesem Fahrmanöver über die Nagelgurte.

In der Folge blieb ein «Audi Q5» in Althäusern verlassen mit zwei platten Reifen zurück. Umgehend wurden weitere Kräfte der Kantons- und Regionalpolizei alarmiert und eine intensive Fahndung nach der Täterschaft und dem zweiten geflüchteten Auto ausgelöst.
Der zurück gebliebene Audi stammt aus einem nächtlichen Fahrzeugdiebstahl in Risch (Kanton Zug).

Fahrzeugbrand in Unterlunkhofen:
Kurz nach 05.10 Uhr geriet ein Auto an der Hinterdorfstrasse in Unterlunkhofen in Brand. Durch Anwohner wurde ein Knall wahrgenommen und anschliessend das brennende Auto entdeckt. Die Feuerwehr Unterlunkhofen-Rottenschwil sowie die Polizei rückten sofort zur Brandstelle aus.

Das Fahrzeug brannte dabei vollständig aus. Die ersten polizeilichen Abklärungen ergaben, dass es sich beim ausgebrannten Auto um ein «BMW Cabriolet», welcher vor einigen Tagen im Kanton Zürich entwendet wurde, handelt und nicht um das zweite in Risch/ZG gestohlene Auto (Aston Martin). Zudem stellte die Polizei fest, dass gestohlene Aargauer Kontrollschilder angebracht waren. Von tatverdächtigen Personen fehlte in der Umgebung dieses Ereignisses jede Spur.

Es wird geprüft, ob die beiden Vorfälle in Zusammenhang stehen. Ob es sich beim ausgebrannten BMW um das zweite in Birri-Aristau verfolgte Auto handelt, ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

Die Kantonspolizei Aargau, Fahndung Ost in Baden (Tel. 056 200 11 11) nimmt sachdienliche Hinweise im Zusammenhang mit der geflüchteten Täterschaft entgegen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 30.10.2011

Allgemein Gefährden Schweiz

Döttingen AG: Flüchtender nach Durchbruch angehalten

Ein 27-jähriger Autofahrer missachtete gestern Mittwochabend eine Zollkontrolle der Grenzwache in Döttingen. Die Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer. Fünfzehn Minuten später konnte der Lenker angehalten werden. Bei seinem Fluchtversuch missachtete er ein Rotlicht und gefährdete die kontrollierenden Beamten sowie eine andere Automobilistin. Seit einigen Monaten besass er keinen Führerausweis mehr.

Gestern Mittwoch, 08. Juni 2011, zirka 23.00 Uhr führten Mitarbeiter der Schweizer Grenzwache in Döttingen eine Zollkontrolle im Grenzraum durch. Ein als drittes Fahrzeug in einer Kolonne Richtung Koblenz stehende Fahrzeug scherte plötzlich auf die Gegenfahrbahn aus und missachtete die Kontrollstelle. Die Beamten der Grenzwache mussten zur Seite springen, um sich in Sicherheit zu bringen. Dabei kam es zu einer Kontakt zwischen der Stablampe des Grenzbeamten und der Frontscheibe des Fluchtfahrzeuges. Der flüchtige Fahrer des weissen Ford missachtete bei der nächsten Lichtsignalanlage das Rotlicht und bog in ein Quartier ein. Dabei gefährdete er auch eine andere Verkehrsteilnehmerin.

Aufgrund eines Hinweises eines Augenzeugen konnte nach 15 Minuten die Grenzwächter das fragliche Fahrzeug und den verantwortlichen Lenker in einem Quartier in Döttingen zu sichten. Bei der Erstuntersuchung des entdeckten Fluchtwagens wurde eine zersprungene Frontscheibe festgestellt.

Der 27-jährige Schweizer aus der Region, welcher seit einigen Monaten mit einem Entzug seines Führerausweises belegt war, zeigte sich sofort geständig. Die Flucht begründete er mit der Tatsache, dass er keine Fahrerlaubnis besass. Das nicht mehr fahrtaugliche Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst abgeholt.

Die Kantonspolizei leitete die Ermittlungen ein und verzeigt den Verantwortlichen an die zuständige Staatsanwaltschaft.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 09.06.2011