Category Archives: Verletzt

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt Verletzt

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb verletzte Polizeibeamte

Mit einem aggressiven Ladendieb bekamen es Polizeibeamte am Montagabend in Wehringhausen zu tun. Der 33-Jährige hatte gegen 19.15 Uhr im Shop einer Tankstelle an der Wehringhauser Straße eine Flasche Bier, Cola, Tabak und Blättchen mit den Worten eingesteckt und war ohne zu zahlen nach draußen gelaufen. Noch im Nahbereich kam er den alarmierten Polizeibeamten entgegen. Mit der Flasche in der Hand ging er auf einen Polizisten zu und schubste ihn zurück. Als er nach ihm treten wollte, setzte dieser Reizgas ein und nur mit vereinten Kräften gelang es, den 33-Jährigen zur Verhinderung weiterer Angriffe Handfesseln anzulegen. Während der Fahrt im Streifenwagen beleidigte er fortwährend die Beamten, erst im Polizeigewahrsam verhielt er sich ruhiger und kooperativ. Nachdem ihm die Handfesseln abgenommen wurden, schlug er unvermittelt einem Beamten mit der Faust gegen den Kopf und trat und spuckte um sich. Bevor er letztlich in eine Zelle kam, hatte er drei Polizisten durch seine Attacken leicht verletzt. Ein Arzt bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit des rabiaten Diebes und ein Richter ordnete die Ingewahrsamnahme an. Sein Diebesgut stellten die Beamten sicher, auf ihn kommt eine Anzeige wegen Widerstand und Diebstahl zu.

PM des PP Hagen vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Heidelberg (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung, Festnahme, Widerstand, verletzter Polizeibeamter

Was mit einer Auseinandersetzung in einem Linienbus begann, endete für einen der Streithähne im Gewahrsam der Polizei.

Am späten Montagabend, kurz vor 24 Uhr, wurde eine Streife des Polizeireviers Heidelberg-Süd in den Emmertsgrund beordert, nachdem zwei Männer, ein 23-jähriger Marokkaner und ein 21-jähriger Tunesier die offenbar während der Fahrt mit dem Bus der Linie 33 in Streit geraten waren, am Wendehammer am Jellinekplatz trotz Aufforderung des Busfahrers nicht aussteigen wollten.

Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellten die Beamten fest, dass der 23-Jährige, der zwei weitere Identitäten besitzt, zur Festnahme zwecks Abschiebung von einer Ausländerbehörde in Nordrhein-Westfahlen ausgeschrieben war.

Der 21-Jährige -mit einer weiteren Identität- war lediglich zur Aufenthaltsermittlung polizeilich registriert.

Beide hatten Einkaufstaschen dabei, in denen sich Kleidungsstücke noch mit Originaletiketten befanden. Woher die Kleidungsstücke stammen, wird noch überprüft.

Während der 21-Jährige, nach Beendigung der Formalitäten und Erneuerung der erkennungsdienstlichen Daten wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, blieb der 23-Jährige im polizeilichen Gewahrsam. Auf dem Revier griff er während der Abklärung seines Status plötzlich einen Beamten tätlich an und wollte aus einem Fenster springen, um zu fliehen. Als Beamte dies unterbanden, trat und schlug der 23-Jährige um sich und biss einen von ihnen in einen Finger. Aufgrund der sogenannten Stichschutzhandschuhe, die der Beamte trug, wurde er lediglich leicht verletzt.

Bis zur Klärung der Abschiebemodalitäten in Verbindung mit dem Vorliegen der Ermittlungsergebnisse, verbleibt der 23-Jährige im Polizeigewahrsam.

PM des PP Mannheim vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Oschatz (Sachsen): Wahnsinnige Flucht vor der Polizei

Bereits am Freitag (19.10.2018, gegen 12:00 Uhr) ereignete sich ein unglaublicher Vorfall in Oschatz, dessen Schilderung beinah an einen  „schlechten Film“ erinnert und allen den Atem stocken lässt. Begonnen hatte alles mit dem Vorhaben eines Streifenteams, einen blauen Audi im Bereich des Bahnhofes in Oschatz einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer im Audi missachtete jedoch sowohl die optische Aufforderung „Stopp Polizei“, das Blaulicht als auch letzten Endes das Martinshorn des Funkstreifenwagens und fuhr unbeirrt mit überhöhter Geschwindigkeit, teilweise im Gegenverkehr, davon. Auf der Mühlberger Straße vor der Bahnunterführung musste der Audi Fahrer jedoch anhalten, da viele Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge aufgrund des herannahenden Blaulichtes der Polizei gestoppt hatten. Der Audi setzte in einer Einfahrt zurück und wollte offensichtlich wenden. Hierauf sprang einer der Polizisten (43) aus dem Einsatzfahrzeug, rannte zur Fahrertür des Audis und forderte den Fahrer lautstark auf, die Fahrt zu beenden und auszusteigen. Der zweite Polizist (35) versuchte, den Funkstreifenwagen so zu stellen, dass der Audi nicht vorbeifahren konnte. Der Fahrer im Audi ignorierte das Geschehen um ihn herum, hatte die Tür gar von innen verriegelt. Er setzte weiter zurück, im Vorhaben seinen Wagen zu wenden. Durch dieses Manöver stand der 43-jährige Polizeibeamte letztlich zwischen dem Audi und dem Funkstreifenwagen, direkt vor der Motorhaube des Audis. Im nächsten Moment hörte er den Motor des Fahrzeuges vor ihm aufheulen und bemerkte, wie es anfuhr. Aufgrund der eingekeilten Situation konnte er nirgendwohin ausweichen, außer nach oben. Just in dem Moment, da er angefahren werden sollte, sprang er hoch und landete mit den Knien auf der Motorhaube des Audis. Um nicht herunterzufallen, ließ er sich nach vorn fallen und griff mit beiden Händen nach der Motorhaube und einem Scheibenwischer. Nun vollführte der Audi eine scharfe Kurve, fuhr am Heck des Streifenwagens vorbei und raste in halsbrecherischem Tempo zurück auf die Mühlberger Straße. Dem Polizisten auf der Motorhaube blieb nichts anderes übrig, als sich krampfhaft festzuhalten und das trotz der vehementen Versuche, abgeschüttelt zu werden. Der Audi Fahrer beschleunigte auf bis zu 70 km/h, vollführte zwei Bremsungen und fuhr in Schlangenlinien, um den Beamten, der um sein Leben bangte, abzuwerfen. Kurz vor dem Kreisverkehr hatte der hinterherfahrende Kollege im Funkstreifenwagen den Audi wieder erreicht und fuhr mit ihm auf selber Höhe. Der Audi wurde langsamer und hielt rechts auf dem Bürgersteig an. Kaum, dass der Wagen gestoppt hatte, glitt der Polizist von der Motorhaube herunter, fasste sich kurz und zog nach seiner Waffe, um die nun kommende Handlung seines Kollegen, der den Fahrer (45) aus dem Wagen komplimentierte, abzusichern. Der 45-Jährige wehrte sich vehement gegen die Festnahme. Mit einfacher körperlicher Gewalt und dem Einsatz von Pfefferspray wurde er dennoch zu Boden gebracht und fixiert. Da bei dem 45-Jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, führten hinzugerufene Kollegen bei ihm einen Atemalkoholtest durch, der 1 Promille ergab. Trotz des gesamten Geschehens grenzte es beinah an ein Wunder, dass der Beamte auf der Motorhaube „lediglich“ Abschürfungen an den Händen erlitt und nicht viel schwerer verletzt wurde.

Nach diesem Vorfall wurde durch den diensthabenden Staatsanwalt die vorläufige Festnahme des Mannes angeordnet. Dieser hatte sich bisher keiner Straftat zuschulden kommen lassen. In seiner Beschuldigtenvernehmung äußerte er sich nicht zum Sachverhalt und wurde hiernach noch am Samstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der aufgrund der vorliegenden Sachlage und der drohenden Fluchtgefahr entschied, die Untersuchungshaft des 45-Jährigen anzuordnen. Gegen ihn wird nun wegen besonders schweren Fall des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit vorsätzlich gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 23.10.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Memmingen (Bayern): Vollstreckung eines Haftbefehls und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Sonntag den 21.10.2018 wurde die Polizeiinspektion in den frühen Abendstunden zu einer randalierenden Person gerufen. Es war bekannt, dass gegen den polizeilich bekannten 22-Jährigen ein offener Haftbefehl besteht. Vor Ort wurde der junge Mann vor der Haustüre angetroffen. Er wurde angesprochen und aufgefordert seine Hand aus der Tasche seiner Jacke zu nehmen. Nachdem er sich weigerte und aggressiv verhielt, wurde ihm unmittelbarerer Zwang angedroht. Darauf reagierte er sehr aufbrausend und trat unter anderem gegen eine Haustüre. Beim Eingreifen der Beamten kam es zu massiven Widerstandshandlungen, welchen nur durch den Einsatz von Pfefferspray und einer Fesselung begegnet werden konnte. An der, von dem jungen Mann in der Tasche der Jacke verdeckt gehaltenen Hand wurde ein bereits über die Finger gezogener Schlagring festgestellt. Ein Beamter und der Beschuldigte wurden leicht verletzt. Ein neues Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.Der 22-jährige wurde im Anschluss zur Verbüßung einer mehrjährigen Haftstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.10.2018

Allgemein Bespucken Deutschland Treten Verletzt Widerstand

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Manche lernen es halt nie! – Renitenter Bochumer leistet erneut Widerstand

Am 19. Oktober, gegen 15.50 Uhr, überprüfen Bochumer Polizeibeamte im Stadtteil Werne einen Mann.

Dabei stellen sie fest, dass der augenscheinlich alkoholisierte Bochumer (34) mit einem Haftbefehl gesucht wird – wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte!

Und was macht der 34-Jährige? Er wehrt sich unter massiven Beleidigungen heftig gegen seine Festnahme, spuckt um sich, sperrt sich gegen das Einsteigen in den Streifenwagen, tritt auf die Polizisten ein und fügt ihnen leichte Verletzungen zu.

Auf der Wache angekommen, beruhigt sich der polizeibekannte Mann dann wieder und lässt die Blutprobenentnahme sowie die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt über sich ergehen.

Der polizeiliche Bekanntheitsgrad des 34-Jährigen ist durch die Fertigung einer Beleidigungs-, Körperverletzungs- und Widerstandsanzeige erneut gestiegen. Manche lernen es halt nie!

PM der POL Bochum vom 22.10.2018

Allgemein Deutschland Gefährden Physische Gewalt Verletzt Widerstand

Mainbernheim (Bayern): Baustellen-Dieb flüchtet vor Polizei – Streifenwagen auf der Flucht gerammt – Polizei sucht Zeugen

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Kitzinger Polizei dank eines aufmerksamen Zeugen einen Baustellen-Dieb auf frischer Tat angetroffen. Der Unbekannte flüchtete daraufhin mit seinem Audi A 6 vor der Polizei und rammte auf seiner Flucht auch einen Streifenwagen. Zwei Beamte wurden dabei verletzt. Der Sachbearbeiter hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nachdem im Neubaugebiet „Langwasen“ in der Vergangenheit schon mehrfach Baustellen von Dieben angegangen worden waren, sind die Anwohner gerade besonders wachsam. Als ein Zeuge um 0.55 Uhr im Bereich einer Baustelle in der Rödelseer Straße Geräusche wahrnahm, sah er nach dem Rechten und entdeckte einen unbeleuchteten Audi, der dort abgestellt war. Er verständigte daraufhin richtigerweise sofort die Kitzinger Polizei. Als eine Streife vor Ort eintraf und der Fahrer des Audis die Polizisten bemerkte, setzte er zu einer halsbrecherischen Flucht durch den gesamten Kitzinger Landkreis an.

In Mainsondheim befuhr der Beschuldigte gegen 01.30 Uhr die Hörblacher Straße, während ihm ein Streifenwagen folgte. Der Unbekannte lenkte den Audi dann plötzlich nach rechts auf einen Grünstreifen und fuhr anschließend unvermittelt scharf nach links, direkt vor den Streifenwagen. Der Beamte am Steuer konnte den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und prallte gegen den Audi. An dem A 6 lösten durch die Wucht des Aufpralls mehrere Airbags aus und Teile der Verkleidung brachen ab. Der Fahrer setzte seine Fahrt dennoch ohne anzuhalten in Richtung Sportplatz fort und flüchtete unerkannt. Die beiden Polizeibeamten wurden durch den Unfall verletzt und begaben sich in ärztliche Behandlung, blieben aber dienstfähig.

Der Flüchtende ist dringend tatverdächtig, gemeinsam mit zumindest einem Komplizen Baumaterial im Wert von über 1.000 Euro entwendet zu haben. Zudem wird unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, fahrlässiger Körperverletzung und weiteren Delikten gegen den Unbekannten ermittelt. Eine noch in der Nacht eingeleitete Großfahndung nach dem Audi verlief bislang ergebnislos. Auch am Montagvormittag wurden die Suchmaßnahmen, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, weitergeführt.

Für die Sachbearbeiter der Kitzinger Polizei sind nun folgende Fragen von Bedeutung:

• Wer hat in der Zeit von Sonntag, 17.30 Uhr, bis Montag, 01.00 Uhr, verdächtige Personen beobachtet, die sich im Bereich der Rödelseer Straße auf Baustellen aufgehalten haben?
• Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Audi A 6 Allroad oder dessen Fahrer machen?
• Wem ist ein solches Fahrzeug mit starken Beschädigungen an der linken Fahrzeugseite aufgefallen?

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 09722/9444-130 bei der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck zu melden. Auch Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch den Fahrer des Audis gefährdet worden sind, mögen sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

PM des PP Unterfranken vom 22.10.2018

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Dieb in Haft genommen

Ein 26-Jähriger hat am Sonntagmorgen (21. Oktober) gegen 05:00 Uhr auf dem Bahnsteig am Bahnhof in Sindorf versucht, das Portemonnaie eines Mannes (33) zu stehlen. Der 33-Jährige verständigte die Polizei, die den Täter festnahm.

Der 33-Jährige wartete auf dem Bahnsteig auf einen Anschlusszug in Richtung Düren, als sich der 26-Jährige ihm näherte. Unvermittelt umarmte er den Wartenden, der anschließend bemerkte, dass seine Geldbörse vor ihm auf dem Bahnsteig lag. Zwischen den beiden entstand ein Streit, bei dem der 26-Jährige dem älteren Mann ins Gesicht schlug. Als die Polizei wenig später eintraf, flüchtete der 26-Jährige zu Fuß. Die Beamten holten ihn im Bereich der Hermann-Löns-Straße ein. Der Dieb wehrte sich gegen seine Festnahme.
Dabei versuchte er auch ein Tierabwehrspray gegen die Polizisten einzusetzen. Ein Beamter und der Täter wurden leicht verletzt. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten über 40 Gramm Haschisch und etwa neun Gramm Cannabis sowie mehrere Mobiltelefone. Des Weiteren ist er verdächtig, bei der Tat unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln gestanden zu haben. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Der zuständige Richter nahm ihn in Haft.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 22.10.2018

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Witten (Nordrhein-Westfalen): Randalierer beleidigt, spuckt und schlägt um sich – Auch Polizeibeamter verletzt

Am 20. Oktober (Samstag), gegen 18.20 Uhr, wurden Wittener Polizeibeamte auf einen Mann aufmerksam, der lautstark vor der Wache an der Casinostraße randalierte.

Als die Polizisten den alkoholisierten Mann ansprachen, beleidigte er eine Beamtin mit üblen Schimpfwörtern. Direkt danach rannte die Person davon, pöbelte Passanten an, spuckte ihnen ins Gesicht und baute sich drohend vor diesen Fußgängern auf.

Um weitere Übergriffe zu verhindern, entschlossen sich die Polizeibeamten, den wegrennenden Randalierer in Gewahrsam zu nehmen.

Direkt hinter dem Durchgang zur Ruhrstraße schlug der Mann einem noch unbekannten Mann mehrfach gegen den Kopf. Die Folge: Eine blutende Wunde im Gesicht.

Kurz vor der Oststraße konnten die Beamten den flüchtenden Wittener (33) stellen. Dabei zog sich einer der Polizisten eine Gesichtsverletzung zu, die in einem örtlichen Krankenhaus behandelt werden musste.

Nach der Anzeigenaufnahme und der Blutprobe verbrachte der 33-Jährige den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.

Die Ermittlungen im Wittener Kriminalkommissariat 33 dauern zurzeit noch an. Die Personen, die von dem Kriminellen beleidigt und geschlagen worden sind, werden gebeten, sich dort zu Bürozeiten unter der Rufnummer 02302 / 209-8305 zu melden.

PM der POL Bochum vom 22.10.2018

Allgemein Beißen Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Ebersbach/Neugersdorf (Baden-Württemberg): 40-Jähriger beißt Polizisten bei der Fesselung in Hand und Wade

Symbolfoto

Eine Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt war am Sonntag gegen 01:30 Uhr der Anlass für einen „Hausbesuch“ in Neugersdorf. Als die Bundespolizisten vor Ort eintrafen, machte sich der Verdächtige gerade aus dem Staub.

Mehrere Personen vor dem Gebäude erzählten den Beamten kurz was passiert sei und deuteten auf die Richtung des zu Fuß „Flüchtenden“.
Die Beamten erkannten eine Person in der Ferne und forderten diese mehrfach auf stehen zu bleiben, was jedoch nicht geschah. Der Mann lief laut schimpfend weiter und begann, die Beamten zu beleidigen.
Sie versuchten den Mann festzuhalten, daraufhin kam es zum Widerstand. Der 40-Jährige wurde zu Boden gebracht.

Während des Anlegens der Handschellen biss der Beschuldigte einen Kollegen durch die Handschuhe in die linke Hand sowie in die rechten Wade. Nach der Fesselung beruhigte sich der Mann allmählich und leistete keinen Widerstand mehr. Gegen 2 Uhr traf eine Streife der Landespolizei ein und übernahm den Sachverhalt vor Ort.

Die genauen Umstände der eigentlichen Auseinandersetzungen in dem Wohnhaus sind jetzt Bestandteil der Ermittlungen. Gegen den 40-jährigen Deutschen aus Löbau wurde Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

Der gebissene Beamte erlitt eine leichte Hautabschürfung und ein Hämatom an der linken Hand. Verletzungen am Bein wurden nicht festgestellt. Nach einer kurzen Vorstellung beim Durchgangsarzt im Krankenhaus Ebersbach konnte der Bundespolizist seinen Dienst fortsetzen.

PM der BPOLI Ebersbach vom 22.10.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland mit Waffe/gef. Gegenstand Treten Verletzt Widerstand

Horneburg (Niedersachsen): Betrunkener renitenter Patient bedroht Polizei und Rettungskräfte mit dem Messer

Symbolfoto

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es gegen 04:30 h in Horneburg zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem ein stark alkoholisierter und renitenter Patient die eingesetzten Rettungskräfte und Polizeibeamten mit einem Messer bedroht und durch Tritte verletzt hat.

Der 31-jährige Horneburger war zuvor aus bisher ungeklärter Ursache in eine Schlägerei geraten und hatte sich dabei verletzt.
Durch seinen Bruder hatte er dann einen Rettungswagen zu seiner Anschrift rufen lassen, wollte sich dort dann aber doch nicht von den Rettungskräften versorgen lassen und wurde zunehmend aggressiv. Zur Unterstützung wurden zwei Streifenwagen aus Buxtehude eingesetzt und die Situation konnte zunächst vor Ort beruhigt werden.

Als die Beamten den Einsatzort wieder verließen, ergriff der Mann jedoch ein Küchenmesser und bedrohte damit die eingesetzte Rettungswagenbesatzung, so dass sich diese in ihrem Fahrzeug in Sicherheit bringen mussten. Der 31-Jährige schloss sich in seiner Wohnung ein und erst unter Hinzuziehung von Verstärkungskräften der Polizei aus Stade und Buxtehude konnten sich die Polizisten sich dann Zutritt zu der Wohnung verschaffen. Dort musste der Horneburger, der nun auch die Beamten mit dem Messer bedrohte und anzugreifen versuchte, unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt, zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Bei dem trotzdem andauernden Widerstand wurde eine Polizistin durch einen Tritt im Gesicht getroffen und verletzt. In seiner Wohnung konnte zudem ein Elektroschockgerät, ein sog. „Taser“ sichergestellt werden.

Der Patient konnte schließlich unter Polizeibegleitung ins Elbeklinikum nach Stade eingeliefert werden, musste dort jedoch um ihn behandeln zu können, ruhiggestellt werden.

Gegen ihn wurden nun Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen und tätlichen auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

PM der PI Stade vom 22.10.2018