Category Archives: Verletzt

Aggressiv Allgemein Deutschland Sachbeschädigung Schlagen Verletzt Widerstand

Dortmund (NRW): Bundespolizisten angegriffen – 26-Jähriger dreht am Hauptbahnhof durch

Gestern Abend (20. Mai) pöbelte ein 26-jähriger Mann Reisende am Nordausgang des Hauptbahnhofs Dortmund an. Als Bundespolizisten ihn kontrollieren wollten, erklärte er den Beamten, dass er Marihuana konsumiert und eine Scherbe verschluckt habe. Als die Bundespolizisten den Mann mit zur Wache nehmen wollten, griff er diese an, zerstörte die Brille eines Beamten und verletzte ihn an den Augen.

Gegen 21:30 Uhr fiel Bundespolizisten der 26-jährige Berliner im Bereich des Personentunnels am Nordausgang des Hauptbahnhofs auf, weil er lautstark Reisende anpöbelte. Im Bereich des Nordausgangs riss er dann an einem vorbeifahrenden Fahrzeug die Tür auf. Als die Bundespolizisten den Mann im Bereich des Eingangs zur U-Bahn/ Kino kontrollierten, erklärte er den Beamten, ohne Aufforderung, dass er Marihuana konsumiert und eine Glasscherbe geschluckt habe. Weiter sei er schon geraume Zeit durch Dortmund gelaufen.

Um dem Berliner zu helfen, wurde er aufgefordert sich mit den Bundespolizisten zur Wache zu begeben. Jetzt rastete der 26-Jährige komplett aus, schlug einem Bundespolizisten ins Gesicht und zerstörte dabei die Brille des Beamten. Nur durch tatkräftige Mithilfe von drei DSW 21 Mitarbeitern konnte der aggressive Berliner überwältigt und gefesselt werden. Anschließend wurde er zur Wache gebracht. Dort wurde ein Rettungswagen alarmiert.

Als Mitarbeiter des Rettungsdienstes den Mann untersuchen wollten, versuchte er auch diese zu treten und zu schlagen. Da eine Untersuchung auf Grund des aggressiven Verhaltens nicht möglich war, wurde der 26-Jährige, unter Polizeibegleitung, in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort musste der Berliner für weitere Untersuchungen vorerst bleiben. Ob er wirklich eine Glasscherbe verschluckt hatte, ließ sich vorerst nicht klären.

Da ein Atemalkoholtest bei dem Mann negativ verlief, könnte das Motiv seines Handelns im Konsum von Betäubungsmittel liegen.

Gegen den bislang polizeilich nicht in Erscheinung getretenen 26-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

 

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Dortmund vom 21.05.2013

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Radolfzell (BW): Polizeibeamter angegriffen und verletzt

Als Polizeibeamter lebt man auch außerhalb des Dienstes gefährlich. Diese Erfahrung musste ein Beamter des Polizeireviers machen, als er in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor seiner Wohnanschrift in der Höristraße von einem 51-Jährigen angegriffen und verletzt wurde. Der Beamte verabschiedete sich gerade von seiner Tochter, als der Beschuldigte lauthals grölend die Höristraße entlanglief und dabei heftig über die Polizei schimpfte. Unvermittelt griff der Mann den Polizisten an und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Im weiteren Verlauf kam es zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Männern, wobei es dem Beamten gelang den Angreifer zu überwältigen und ihn seinen von der Tochter alarmierten Kollegen zu übergeben.

Bei der heftigen Auseinandersetzung erlitt der Polizist zahlreiche Hämatome, Schürf- und Platzwunden. Er musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Der Beschuldigte stand unter erheblicher Alkoholeinwirkung. Die Ermittlungen ergaben, dass diesem der Beruf des Geschädigten bekannt war. Der Mann hatte zurückliegend in unmittelbarer Nähe des Beamten gewohnt. Der 51-Jährige muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Quelle: PM der PD Konstanz vom 21.05.2013

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Schwäbisch Gmünd (BW): Polizeibeamte bei Schlichtungsversuchen von Hausstreitigkeiten verletzt

Durch Tritte wurde eine Polizeibeamtin am Freitagabend gegen 21.45 Uhr im Einsatz am Knie verletzt. In einem Gebäude in Schwäbisch Gmünd – Bettringen war es bei einer Auseinandersetzung zwischen einem Ehepaar zu Tätlichkeiten gekommen. Die Frau hatte daraufhin die Polizei um Hilfe gebeten. Als die Ordnungshüter in der Wohnung eintrafen, verhielt sich der 37-jährige Ehemann zunächst ruhig, ging dann jedoch im Beisein seiner Kinder auf seine Ehefrau und auch auf den eingesetzten Beamten los. Er verteilte Fußtritte und griff seiner Frau an. Von den Beamten des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd wurde der 37-Jährige in ein anderes Zimmer verbracht und deutlich aufgefordert, die Angriffe gegen seine Frau zu unterlassen. Der renitente Mann lieferte sich hier ein Handgemenge mit den Polizisten, wobei er eine Beamtin heftig gegen das Knie trat. Um eine Gefährdung von Frau und Kindern zu vermeiden, wurde eine weitere Streife angefordert, um den aggressiven und äußerst aufgebrachten Mann zum Revier zu verbringen. Während der Wartezeit beleidigte er sowohl seine Ehefrau, wie auch die Polizeibeamten. Aus Präventivgründen wurde von einem Richter ein Gewahrsam des unter Alkoholeinwirkung stehenden Mannes bis zum nächsten Morgen angeordnet.

 

Auch am Sonntag erlitt ein Beamter des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd leichte Verletzungen während seines Nachtdienstes. Kurz nach Mitternacht waren der Polizei massive Streitigkeiten in einer Wohnung im Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd mitgeteilt worden. Bereits bei der Ankunft vor dem Haus konnten die Polizisten deutliche Streitereien und das Weinen einer Frau hören. Auf ihr Läuten und Klopfen an der Wohnungstüre öffnete ein 35-jähriger Mann erst nach mehrmaliger Aufforderung. Als die Beamten die Wohnung betraten, um sich um die Frau zu kümmern, wurde der Mann sofort äußerst aggressiv und beleidigte die Polizisten.

Nachdem sich der 35-Jährige, der deutlich alkoholisiert war, nicht beruhigen ließ, wurde ihm erklärt, dass er zum Polizeirevier verbracht werden soll. Hiermit war er jedoch nicht einverstanden; er holte aus und schlug mit voller Wucht die Faust gegen die Wohnzimmertüre. Dabei streifte er einen Beamten im Gesicht. Auch der 35-Jährige musste die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd verbringen. Gegen den Gewalttäter werden nun Ermittlungen wegen verschiedener Straftaten geführt.

Allgemein Angriff Deutschland mit Waffe Schussabgabe Verletzt verletzt krankenhausreif

Mülheim/Ruhr (NRW): Polizeibeamte mit Messer angegriffen – Schusswaffengebrauch

Die Polizei wurde heute Morgen (21. Mai gegen 10.30 Uhr) zu einem Einbruch auf der Markenstraße gerufen. Den eintreffenden Beamten wurde durch einen Mann die Tür des Einfamilienhauses geöffnet. Im Haus kam es plötzlich zur Auseinandersetzung. Der Mann griff die Beamten mit einem Messer an. Es kam von Seiten der Polizei zu einer Schussabgabe. Ein Polizist und der Mann erlitten Verletzungen. Beide kamen ins Krankenhaus. Die genauen Hintergründe sind noch unbekannt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Wir berichten nach.

Quelle: PM des PP Essen vom 21.05.2013, 12:40 Uhr

Heute erhielt die Polizei Essen/Mülheim gegen 10:32 Uhr einen Anruf eines Mannes (46), der angab, bei ihm sei eingebrochen worden. Er erklärte der Polizei noch den möglichen Anfahrtsweg zu dem von ihm bewohnten Haus. Als die Beamten wenig später eintrafen, bat er sie ins Haus. Während ein Beamter gerade versuchte, sich im Hausinnern einen Überblick zu verschaffen, wurde er von dem vermeintlichen Geschädigten mit einem Messer zum Brust- und Halsbereich attackiert. Hierbei stach der Täter Löcher in die Bekleidung des Beamten (55) verletzte ihn aber nur leicht. Der andere Beamte (50) zog sogleich seine Dienstwaffe und schoss dem Angreifer gezielt in den Schulterbereich. Hierdurch wurde der Angreifer, bei dem es sich um den Mieter des Hauses handelte, schwer verletzt. Der Angreifer wurde durch einen Notarzt erstversorgt und dann der Unfallchirurgie eines Krankenhauses zugeführt. Beide Beamten wurden nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen sind aber vorerst nicht dienstfähig. Die beiden Hunde des Tatverdächtigen wurden einem Tierheim zugeführt.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte es keinen Einbruch gegeben. Der Täter dürfte nach ersten Erkenntnissen hoch verschuldet sein. Aktuell drohte ihm die Zwangsräumung des gemieteten Hauses. Ansonsten hatte der Selbstständige eher unauffällig gelebt. Es wird nachberichtet.

Quelle: PM des PP Essen vom 21.05.2013, 17:53 Uhr

Allgemein Deutschland Verletzt

Andernach (RLP): Hochzeitsbesuch endet mit Familienstreit, Ingewahrsamnahme und einem verletzten Polizeibeamten

Am frühen Montagmorgen wurde die Polizei in die Kurt-Schumacher-Straße in Andernach gerufen. Hier kam es nach dem Besuch einer Hochzeitsfeier zu einer familiären Auseinandersetzung. Der stark alkoholisierte 33-jährige Ehemann ging hierbei auf seine 32-jährige Frau los und schlug diese ins Gesicht. Nachdem die Situation durch die Polizei vor Ort beruhigt werden konnte, wurde dem Aggressor ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Hieraufhin griff er erneut seine Ehefrau an. Der Mann wurde durch die vor Ort befindlichen Beamten nun fixiert und in Gewahrsam genommen. Hiergegen leistete er erheblichen Widerstand wodurch sich ein Beamter eine Verletzung am Arm zuzog. Dem alkoholisierten Beschuldigten (1,89 Promille) wurde eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss schlief er seinen Rausch im Gewahrsam der Polizei Andernach aus.

In die Maßnahmen der Polizei mischte sich völlig grundlos die 56-jährige Mutter des Beschuldigten ein, indem sie mehrfach die Durchsetzung der Ingewahrsmannahme zu verhindern suchte. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung.

Quelle: PM der PI Andernach vom 20.05.2013

Aggressiv Allgemein Bewerfen Deutschland Verletzt verletzt dienstunfähig verletzt schwer Widerstand

Braunschweig (NDS): Zwanzig Polizisten bei schweren Übergriffen durch Randalierer verletzt

Schwere Übergriffe von einer größeren Gruppe Randalierer gegenüber Polizeibeamten in der Nacht zum Montag in der Braunschweiger Innenstadt überschatteten die Feiern zum Aufstieg von Eintracht Braunschweig.

Braunschweigs Polizeivizepräsident Roger Fladung zeigte sich am Pfingstmontag betroffen über die hohe Gewaltbereitschaft und bedauerte die Folgen zum Teil schwerer Verletzungen von 20 Polizisten.

Polizeibeamte waren kurz nach 21.00 Uhr wegen einer Schlägerei zu einem Lokal in der Fußgängerzone gerufen worden.

Als die Polizisten eintrafen wurden sie sofort mit Mobiliar, Gläsern und Flaschen beworfen.

Erst mit Hilfe zahlreicher weiterer Einsatzkräfte, darunter Bereitschaftspolizeien aus Göttingen und Hannover, Beamten aus dem gesamten Umland und der Bundespolizei gelang es, der Situation Herr zu werden.

Zur Abwehr der Übergriffe musste die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen.

In Absprache mit einem den Einsatz begleitenden Oberstaatsanwalt wurden nach bisherigem Sachstand die Personalien von 323 Personen überprüft, 15 festgenommen und drei kamen in Gewahrsam.

Von den verletzten Polizisten, die unter anderem Bein- und Kopfverletzungen, sowie einen Handbruch erlitten, sind fünf zunächst nicht dienstfähig.

Auch auf Seiten der Angreifer und bei neutralen Beteiligten gab es Verletzungen, insbesondere durch den Einsatz von Pfefferspray.

Die Höhe der Sachschäden ist noch nicht bekannt.

Polizeivizepräsident Fladung erklärte:” Ich bin mir sicher, dass diese Aggressionen und Gewalt kein Zeichen für eine kommende Saison ist. Wir werden die Ereignisse analysieren, Straftaten verfolgen und nachhaltige Konsequenzen für die Gewalttäter prüfen.”

Quelle: PM der PD Braunschweig vom 20.05.2013

Allgemein Deutschland Verletzt Widerstand

A1 / Stuckenborstel (NDS): Betrunkener Unfallverursacher verletzt Polizeibeamten

Am Morgen des 18.05.2013, um 05.12 Uhr, fuhr ein 29-jähriger Neumünsteraner auf dem mittleren Fahrstreifen kurz vor der Anschlussstelle Stuckenborstel, Richtung Bremen, mit seinem Pkw unter den Auflieger eines Sattelzuges aus dem Kreis Osnabrück. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw gegen die Mittelschutzplanke geschleudert und kam anschließend auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Eine nachfolgende 20-jährige Pkw-Fahrerin aus Aurich konnte ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen und kollidierte mit dem auf dem linken Fahrstreifen stehenden Pkw des Unfallverursachers. Nur durch einen glücklichen Zufall wurden die Insassen beider Pkw nur leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand hier ein Gesamtschaden von annähernd 15000.- Euro. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 29-jährigen Neumünsteraners stellte sich dann schnell heraus, warum er auf den Sattelzug aufgefahren war: Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm eine Alkoholkonzentration von 1.7 Promille. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Im Rahmen der anschließenden Blutprobe leistete er erheblichen Widerstand und verletzte dabei einen Polizisten an der Schulter. Neben dem Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt die Polizei gegen den Neumünsteraner nun zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung.

Quelle: PM der PI Rotenburg vom 20.05.2013

§ 113 StGB Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

(1) Wer einem Amtsträger oder Soldaten der Bundeswehr, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, bei der Vornahme einer solchen Diensthandlung mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet oder ihn dabei tätlich angreift, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn
1. der Täter oder ein anderer Beteiligter eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt, um diese oder dieses bei der Tat zu verwenden, oder
2. der Täter durch eine Gewalttätigkeit den Angegriffenen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.
(3) Die Tat ist nicht nach dieser Vorschrift strafbar, wenn die Diensthandlung nicht rechtmäßig ist. Dies gilt auch dann, wenn der Täter irrig annimmt, die Diensthandlung sei rechtmäßig.
(4) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig an, die Diensthandlung sei nicht rechtmäßig, und konnte er den Irrtum vermeiden, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder bei geringer Schuld von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen. Konnte der Täter den Irrtum nicht vermeiden und war ihm nach den ihm bekannten Umständen auch nicht zuzumuten, sich mit Rechtsbehelfen gegen die vermeintlich rechtswidrige Diensthandlung zu wehren, so ist die Tat nicht nach dieser Vorschrift strafbar; war ihm dies zuzumuten, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.
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Bestwig (NRW): Zwei verletzte Polizeibeamte bei Einsatz wegen 33-Jährigen, der vor fahrende Fahrzeuge sprang

Das Verhalten eines 33-jährigen Mannes sorgte am Sonntagabend (19.05.2013) für insgesamt drei Polizeieinsätze. Der Beschuldigte sprang in Heringhausen, innerhalb der Ortsdurchfahrt vor fahrende Fahrzeuge und zwang diese dadurch zum Ausweichen. Laut Zeugenaussagen legte er sich zudem auf die Fahrbahn. Der Beschuldigte war sehr aggressiv, provozierte und beleidigte die Polizeibeamten. Während der Sachverhaltsklärung wollte er sich durch Flucht entziehen. Er konnte nur durch erheblichen körperlichen Einsatz in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte sich der Beschulidgte massiv durch Treten und Schlagen. Durch mehrere Polizeibeamte wurde er schließlich überwältigt. Während der körperlichen Durchsuchung des Festgenommenen schlug dieser mehrmals mit seinem Kopf auf das Dach des Polizeifahrzeugs. Es entstand ein Schaden am Fahrzeugdach. Während der zwangsweisen Ingewahrsamnahme näherte sich eine zweite Person, ein 57 Jahre alter Mann, und wollte die Polizeibeamten an den Maßnahmen hindern. Nur durch Einsatz von Pfefferspray konnte die Person gestoppt werden. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz leicht und ein zweiter schwer verletzt.

Quelle: PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 20.05.2013

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Berlin: Betrunkener rastet aus – vier Polizisten verletzt

Bei der Unterstützung eines Rettungseinsatzes der Feuerwehr wurden gestern Abend in Friedrichshain vier Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen 19.25 Uhr baten die Rettungskräfte die Polizei um Hilfe, da ein verletzter Betrunkener sich in der Boxhagener Straße den Beamten der Feuerwehr gegenüber sehr aggressiv verhielt und sich weigerte, seine stark blutenden Unterarme verbinden zu lassen. Die Polizisten konnten ihn überreden sich helfen zu lassen.

Als die Beamten sich gerade wieder entfernen wollten, kam plötzlich die 29-jährige Lebensgefährtin des Mannes auf sie zugelaufen und gab an, dass der Betrunkene gerade dabei sei ihre Wohnungstür einzuschlagen und ihr gedroht hätte, sie umzubringen. Als die Polizisten ihn daraufhin zur Rede stellen wollten, griff der 30-Jährige sie an und schlug mit seinen stark blutenden Händen und Armen auf sie ein. Ein Polizist setzte sein Pfefferspray gegen den aggressiven Mann ein und schaffte es so, ihn zu Boden zu bringen. Auch auf dem Boden liegend trat und spuckte der Mann weiter um sich. Erst zu viert gelang es den Beamten, den 30-Jährigen festzuhalten und ihm die Handfessel anzulegen. Auch während des Transports in die Gefangenensammelstelle spuckte er fortwährend um sich, so dass der Einsatzwagen im Anschluss an den Einsatz von Blut und Spucke gereinigt werden musste. Durch die Tritte und Schläge wurden die Polizisten verletzt. Zwei von ihnen beendeten ihren Dienst für die Nacht.
Aufgrund der Alkoholisierung und des Verdachts, dass der Mann auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Anschließend sprachen die Polizisten ihm ein Kontaktverbot zu seiner Lebensgefährtin aus. Den Mann erwarten nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstands und Bedrohung.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 20.05.2013

Allgemein Angriff Deutschland Verletzt Widerstand

Augsburg (Bayern): Bei Verkehrskontrolle auf Beamte losgegangen

Am Samstag, 18.05.2013, gegen 04:45 Uhr wollte eine Streifenbesatzung einen 30 Jahre alten Autofahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Mann kam der Aufforderung sein Fahrzeug anzuhalten nicht nach, sondern versuchte mit seinem Pkw zu flüchten. Der Versuch endete in einer Sackgasse. Bei der anschließenden Kontrolle ging der Mann auf die Beamten los und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Beamter leicht an der Hand verletzt. Als der 30-Jährige sich wieder beruhigt hatte, gab er an keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Außerdem wurden bei seiner Durchsuchung Amphetamine aufgefunden. Da der Verdacht bestand, dass der Autofahrer vor Antritt der Fahrt bereits einen Teil der Drogen konsumiert hatte, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 19.05.2013