Category Archives: Verbale Gewalt

Allgemein Angriff Bedrohung Beißen Beleidigung Deutschland Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Rheine, Lienen, Saerbeck (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzungen/Widerstände

Ort: Rheine, Eulenstraße Zeit: Sonntag, 20.01.2019, 02.18 Uhr Ein Anwohner wurde durch lautes Geschrei auf eine Auseinandersetzung auf der Straße aufmerksam. Er sah eine männliche Person, die mit einer Stange auf einen Jugendlichen einschlug. Als die Polizei eintraf, lagen die Stange und einige andere Utensilien noch dort. Die beiden, an der Auseinandersetzung beteiligten Personen hatten sich entfernt. Die Person, die mit der Stange geschlagen haben soll, war mit einem Fahrrad in Richtung Meisenstraße gefahren. Die Polizei traf bei der Fahndung den 16-jährigen Rheinenser an. Dieser wies schwere Verletzungen auf. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte unter Telefon 05971/938-4215.

Ort. Lienen, Iburger Straße, Asylbewerberunterkunft Zeit: Sonntag, 20.01.2019, 00.15 Uhr Die Polizei war dort wegen eines Randalierers eingesetzt. Eine Zimmertür war beschädigt und ein 23-Jähriger geschlagen worden. Der 47 Jahre alte Beschuldigte wurde angetroffen.
Unvermittelt griff er zu einer Bierflasche, zerschlug sie auf seinem Kopf und bedrohte die Polizisten mit der abgebrochenen Flasche. Es wurde der Einsatz des Reizgassprühgerätes angedroht; er legte daraufhin die Flasche weg, attackierte aber dann die Beamten erneut.
Im weiteren Verlauf versuchte er mehrfach, zu treten und biss einem Polizisten in die Hand. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten.
Die Verletzungen durch den Schlag mit der Flasche an den Kopf wurden behandelt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Ort: Saerbeck, Brochterbecker Damm Zeit: Samstag, 19.01.2019,
01.50 Uhr Der Beschuldigte kam einem Platzverweis nicht nach und sollte zur Seite geschoben werden. Daraufhin wollte er einen Beamten schlagen. Mit Hilfe der Security konnte er festgehalten werden; dabei trat und schlug er um sich. Es wurde von der Polizei Pfefferspray eingesetzt. Auch im Streifenwagen trat er um sich und traf dabei einen Polizeibeamten am Kopf. Der 19-Jährige wurde zur Wache gebracht.

Ort: Rheine-Elte, Brückenstraße Zeit: Sonntag, 20.01.2019, 01.33 Uhr In Elte waren zwei Gruppen aufeinander getroffen. Zeugen gaben an, dass dabei mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben wurden. Es wurde auch ein Verdächtiger benannt, dessen Personalien festgestellt wurden. Eine Waffe wurde nicht gefunden. Die Polizei stellte sämtliche Personalien fest (12, fast alle um 18 Jahre alt).
Die weiteren Ermittlungen sollen nun den Ablauf des Geschehens klären.

PM der POL Steinfurt vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland Widerstand

Ochtrup (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrten

Am Samstagabend (19.01.), gegen 23 Uhr ereignete sich an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Ochtrup ein Verkehrsunfall. Zwei PKW waren im Begegnungsverkehr kollidiert. Einer der beteiligten Fahrer war aufgrund seiner verwaschenen Aussprache und seines schwankenden Ganges offensichtlich alkoholisiert. Als der andere Beteiligte die Polizei rufen wollte, setzte sich der Mann in sein Fahrzeug und flüchtete von der Unfallstelle. Die eingesetzten Beamten konnten den Flüchtigen an seiner Wohnung antreffen. Einen Alkoholvortest lehnte der 40-Jährige ab. Bei der Blutprobenentnahme durch einen Arzt leistete er Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.

PM (auszugsweise) der POL Steinfurt vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Einmischung Dritter Gefangenenbefreiung Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Aachen/Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Erneute Gewalt gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Wochenende kam es bei Einsätzen wieder zu teils heftigen Gewaltausbrüchen gegenüber Polizeibeamten; zwei wurden dabei verletzt.

Ein 18-Jähriger, der am 18.01.19 in der in der Robert-Koch-Straße in Alsdorf eine rote Ampel unmittelbar vor einem Streifenwagen überquert hatte, weigerte sich in der anschließenden Kontrolle partout seinen Personalausweis vorzuzeigen. Stattdessen beleidigte er die Polizisten auf das Übelste. Bei der anstehenden Durchsuchung nach Personaldokumenten schlug und trat der Mann heftig um sich und verletzte dabei einen Beamten. Ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

Ein größere Gruppe Jugendlicher fiel in der Nacht des 19.01.19 in der Karl-Kuck-Straße in Aachen-Brand mehrfach durch Ruhestörungen auf. Ein 18-Jähriger, der die anrückenden Polizisten mit „Hurensöhne“ beleidigt und versucht hatte sich der bevorstehenden Kontrolle zu entziehen, konnte festgehalten werden. Die übrige Gruppe ging gemeinsam auf die Polizisten los und versuchte den Mann zu befreien.
Ein Beamter erlitt einen Faustschlag ins Gesicht und wurde dabei verletzt. Nur mit zahlreicher Unterstützung gelang es der Polizei die Lage unter Kontrolle zu bringen, zeitweise waren zehn Streifenwagen im Einsatz. Gegen insgesamt 13 Jugendliche wurden Strafverfahren, u.a. wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde, eingeleitet.

PM der POL Aachen vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung Treten Verletzt Widerstand

Kreuzau-Drove (Nordrhein-Westfalen): Gleich mehrere Tatbestände in einer Strafanzeige

Symbolfoto

In der Nacht zu Sonntag, gegen 00:15 Uhr, meldete ein Zeuge eine Gruppe Jugendliche, die auf der Drovestraße mit Schlagstöcken unterwegs sei.

Die eingetroffenen Beamten forderten vor dem Hintergrund der möglichen Bewaffnung die sechs Jugendlichen auf, ihre Hände aus den Taschen zu nehmen und im sichtbaren Bereich zu halten. Während sich fünf der Jugendlichen kooperativ verhielten, widersetzte sich einer der jungen Männer – ein 16-Jähriger aus Drove – der Anweisung. Auch einer erneuten Aufforderung kam er nicht nach und lachte die Beamten aus. Als er zu einem Streifenwagen gebracht und dort durchsucht werden sollte, begann er zu randalieren und beleidigte einen der Polizisten. Er trat um sich, beschädigte damit den Streifenwagen und verletzte einen der Polizeibeamten. Gefesselt wurde er in einen der Streifenwagen gesetzt. Dies hinderte ihn allerdings nicht daran, weiter um sich zu treten und eine weitere Polizistin zu verletzen.

Die am Einsatz beteiligten Diensthunde konnten schließlich im Gebüsch eines Vorgartens zwei Schlagstöcke aufspüren, die einer Person aus der Gruppe – einem 18-Jährigen aus Drove – zugeordnet werden konnten. Beide Schlagstöcke wurden sichergestellt. Der 16-Jährige Randalierer wurde nach Einsatzende seinem Vater übergeben.
Neben dem Tatbestand der Körperverletzung und Beleidigung wird gegen ihn auch in den Punkten Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung ermittelt

PM der POL Düren vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Bad Belzig (Brandenburg): Feier wegen verbotener Rufe aufgelöst – Polizeibeamter verletzt

Polizeibeamte vernahmen in der Nacht zum Sonntag, aus der Wohnung eines Wohnhauses in der Bad Belziger Innenstadt, ein wegen seines volksverhetzenden Inhaltes verbotenes Lied. Nachdem der Gesang beendet war, kam es aus der Wohnung heraus, durch mehrere Personen zu verbotenen Nazirufen, die auch im äußeren Umfeld der Wohnung deutlich wahrnehmbar waren. Daraufhin sind die Polizisten in die Wohnung und stellten fest, dass der Wohnungsinhaber dort eine Geburtstagsfeier mit etwa 30 Gästen ausrichtete. Aufgrund der strafbaren Vorkommnissen, und der Gefahr der Wiederholung wurde seitens der Polizei die Feier aufgelöst, die Identität der Anwesenden festgestellt ihnen ein Platzverweis erteilt.
Dabei kam es durch einen 21-jährigen Belziger zu Widerstandhandlungen gegen die einschreitenden Polizeibeamten. Dieser wollte dem Platzverweis, trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachkommen. Stattdessen wurde er gegenüber den Beamten ausfallend und beleidigend. Als diese ihm daraufhin androhten den Platzverweis auch durch eine Ingewahrsamnahme durchzusetzen, trat er den Beamten in aggressiv entgegen und versuchte sich, mit gegen die Beamten geführte Tritte und Schläge den Maßnahmen zu widersetzen. Der Angriff des Mannes konnte zwar mit einfacher körperlicher Gewalt abgewehrt und beendet werden, jedoch wurde dabei ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Die anderen, meiste alkoholisierten Gäste kamen letztendlich dem ausgesprochenen Platzverweis nach. Die Polizei hat Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Beamte bei Kontrolle illegaler Gaststätte beleidigt

Im Rahmen eines behördenübergreifenden Einsatzes zur Bekämpfung der Clankriminalität kontrollierten am Samstag (12. Januar) unter anderem Ordnungsamt, Zoll und Polizei eine illegal betriebene Gaststätte auf der Hamborner Straße. Das Objekt wurde aufgrund zahlreicher Verstöße verschlossen und versiegelt.
Zivilbeamte stellten am Samstag (19. Januar) um 20:20 Uhr fest, dass die versiegelte Eingangstüre offen stand und sich zahlreiche Gäste in dem Objekt aufhielten. Gemeinsam mit dem verständigten Ordnungsamt kontrollierten sie rund 20 Personen. Die Ordnungskräfte entdeckten unter anderem fünf illegal betriebene Spielautomaten und zahlreiche Flaschen Alkohol, obwohl für deren Ausschank keine Konzession bestand. Weiterhin konnten zahlreiche Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt werden. Während Ordnungsamt und Polizei die illegale Gaststätte räumten, erschien die ehemalige Betreiberin (31) in Begleitung ihres Freundes (33) und des neuen Betreibers (26). Als das Ordnungsamt die Eingangstüre erneut versiegelte, bezeichnete der 33-Jährige die anwesenden Polizisten in türkischer Sprache als „Hurensöhne“. Da ein Beamter ihn verstand, schrieben sie neben einer Anzeige wegen Siegelbruch eine weitere Anzeige wegen Beleidigung. Gegen den 26-Jährigen leitet die Gewerbeaufsicht wegen der aufgezählten Mängel ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

PM der POL Duisburg vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Angriff Deutschland Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 24-jähriger Reisender greift Bundespolizisten in Ludwigshafen an

Am frühen Samstagmorgen, gegen 05.25 Uhr leistete ein Reisender massiv Widerstand und verletzte Bundespolizisten am Hauptbahnhof Ludwigshafen. Die Beamten wurden vom Triebfahrzeugführer gerufen, weil der 24-Jährige sich weigerte an der Endstation in Ludwigshafen auszusteigen. Der Mann verhielt sich gegenüber den Beamten sehr aggressiv und kam den Aufforderungen der Polizisten nicht nach. Diese bewegten ihn nur unter Widerstand aus dem Zug. Bei der anschließenden Kontrolle schlug der junge Mann um sich und trat nach den Beamten. Ein Fluchtversuch scheiterte, allerdings stürzten dabei alle Beteiligte zu Boden. Mit Unterstützung von mehreren Streifen der Polizeiinspektion Ludwigshafen wurde der Mann zum Polizeirevier gebracht. Ein Schnelltest zeigte an, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Warum er so reagierte ist nicht bekannt. Bei der anschließenden Vernehmung verweigerte er die Aussage. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die beiden Polizisten erlitten Schürfwunden an Händen und Beinen und mussten nach Dienstende ärztlich behandelt werden.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland Widerstand

Muggensturm (Baden-Württemberg): Mehrere polizeiliche Einsätze

Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei am Sonntag rund um eine Fastnachtsveranstaltung in Muggensturm. Während die etwa 9.000 Besucher zusammen mit den rund 2.800 Hästrägern zum Großteil friedlich an der Veranstaltung teilnahmen, riefen einzelne Personen immer wieder die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten auf den Plan. Es wurden eine Sachbeschädigung, ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzt und insgesamt drei Körperverletzungsdelikte zur Anzeige gebracht. Unter anderem hatte eine 52-Jährige wohl versucht, einer Umzugsteilnehmerin die Maske vom Gesicht zu reißen, sodass diese leicht verletzt wurde. Auch die Polizeibeamten blieben nicht verschont, so kam es zu zwei Beleidigungen und zwei Widerstandshandlungen. Die Ordnungshüter mussten 26 Platzverweise aussprechen und im Zuge von Jugendschutzkontrollen insgesamt etwa 150 Liter Alkohol sicherstellen und vor Ort vernichten. Sechs Jugendliche mussten aufgrund starker Alkoholisierung in die Obhut der Eltern übergeben werden. Der Rettungsdienst verbuchte insgesamt 19 alkoholbedingte Einsätze und musste fünf Personen zur stationären Aufnahme in ein Klinikum verbringen. Die Beamten des Polizeipostens Gernsbach erhielten Unterstützung durch die umliegenden Dienststellen sowie das Polizeipräsidium Einsatz.

PM des PP Offenburg vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland Stoßen Widerstand

Mannheim (Baden-Württemberg): Junger Mann beleidigt, bedroht, schlägt und tritt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte

Am Sonntagabend fiel einem Zeugen ein 19-Jähriger auf, der um kurz vor 21 Uhr mit einem Stift die Damentoilette einer Sporthalle in der August-Kuhn-Straße beschmierte. Als der Zeuge ihn damit konfrontierte, schlug der Tatverdächtige zu. Der 58-Jährige konnte dem Schlag ausweichen und gemeinsam mit weiteren drei Zeugen den 19-Jährigen vor die Türe setzen. Als die alarmierten Polizeibeamten vor Ort kamen, versuchte der junge Mann über einen Zaun in eine angrenzende Parkanlage zu klettern, was ihm jedoch nicht gelang und dieser sich dabei an beiden Händen verletzte. Bei der anschließenden Personenkontrolle schrie der Heranwachsende laut umher und schubste die Beamten. Diese zögerten nicht lange und legten dem Mann Handschellen an. Als ein Sanitäter des hinzugerufenen Rettungswagens sich der Kletterverletzung des 19-Jährigen annehmen wollte, trat ihm dieser in den Schritt. Da die Wunden einer Behandlung bedurften, musste der junge Mann von mehreren Polizeibeamten festgehalten und so in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Dabei beleidigte und bedrohte er die Rettungskräfte, sowie die Uniformierten. Im Krankenhaus angekommen, trat der Randalierer erneut um sich und verletzte dabei einen Krankenpfleger.
Im Beisein der Beamten konnte der Mann dann behandelt werden. Dieser muss sich nun wegen Körperverletzung in mehreren Fällen, Beleidigung und Bedrohung, sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mannheim vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Angriff Beleidigung Bespucken Deutschland Gefangenenbefreiung Treten Verletzt Widerstand

Aalen (Baden-Württemberg): Gewalt gegen Polizeibeamte reißt nicht ab. ++ Polizisten bespuckt und versuchte Gefangenenbefreiuung

Zwei Brüder im Alter von 29 und 28 Jahren haben in der Nacht zum Sonntag vor einer Diskothek einem Platzverweis keine Folge geleistet und mehrere Polizeibeamte beleidigt. Nachdem der 29-Jährige auch noch zwei Polizisten bespuckte und daraufhin in Gewahrsam genommen wurde, widersetzte er sich heftig. Zwei Begleiter versuchten daraufhin den 29-Jährigen aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Alle Personen mussten unter erheblichem Personal- und Kraftaufwand überwältigt werden.

Die Beamten wurden am Sonntag, gegen 01:00 Uhr zu einer Diskothek in der Burgstallerstraße gerufen, nachdem dort ein Türsteher beleidigt worden war. Die Streifenbesatzungen stellten daraufhin eine vierköpfige Personengruppe fest, unter denen sich die beiden tatverdächtigen Brüder befanden. Nachdem deren Personalien erhoben waren, wurde ihnen aufgrund ihres aggressiven Verhaltens ein Platzverweis erteilt. Dem kamen sie jedoch nicht nach, sondern beleidigten die Beamten mehrfach. Der 29-Jährige spuckte gezielt in Richtung der Beamten, wodurch einer im Gesicht und ein weiterer an der Jacke getroffen wurden. Daraufhin wurde der Mann in Gewahrsam genommen, wogegen er sich erheblich wehrte. Weiter eilten ihm sein 28 Jahre alter Bruder und eine 22 Jahre alte Frau zu Hilfe und versuchten diesen aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Alle drei Personen wurden von den Polizeibeamten überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Neben dem bespuckten Polizisten, war ein weiterer Beamter durch Schürfwunden und Prellungen leicht verletzt worden.

Die Brüder mussten die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Die 22-Jährige wurde ihrer Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an.
Der 29-Jährige muss mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte rechnen. Dem Bruder und der Begleiterin drohen unter anderem ein Verfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Weiterer Vorfall in Aalen

Eine 20 Jahre alte Frau hat am Sonntagnachmittag zunächst ihre Mutter und anschließend einen Polizeibeamten angegriffen. Die psychisch auffällige Frau war in der Wohnung mit ihrer Mutter in Streit geraten und hatte sie am Hals gepackt. Nachdem eine Streifenbesatzung in die Wohnung gerufen wurde, fasste die junge Frau einem Beamten in das Gesicht und versuchte sich anschließend, unter anderem mit Fußtritten, der Gewahrsamnahme zu widersetzen. Sie wurde aufgrund ihres psychischen Zustandes vom Rettungsdienst in eine Fachklinik verbracht.

Vorfälle der letzten Tage im Präsidiumsbereich (bereits gemeldet):

In den vergangenen Tagen war es wiederholt zu Angriffen mit verletzten Polizisten gekommen.

In Welzheim hatte am Donnerstag (17.01.2019) eine junge Polizeibeamtin bei einer Widerstandshandlung durch einen betrunkenen Autofahrer eine schwere Gesichtsverletzung erlitten und musste in das Krankenhaus eingeliefert werden.

In Schwäbisch Hall hatten am Montagabend (14.01.2019) durch Flaschenwürfe ein Beamter eine schwere Handverletzung und ein Beamter eine leichte Verletzung erlitten. Der 23 Jahre alte Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

In Obersontheim hat am Freitag (11.01.2019) eine Polizeibeamtin durch einen Kopfstoß eine schwere Gesichtsverletzung und ihr Streifenkollege durch einen Biss eine leichte Verletzung erlitten.
Der 28 Jahre alte Täter hatte zuvor ein Ehepaar auf offener Straße angegriffen.

Polizeipräsident Roland Eisele hatte sich bereits vergangene Woche zu derartigen Vorfällen wie folgt geäußert:

„Diese gewalttätigen Übergriffe zeigen einmal mehr die zunehmenden Verrohungstendenzen in unserer Gesellschaft. Wir werden sie mit aller Konsequenz strafrechtlich verfolgen und stehen in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft. Darüber hinaus werden wir auch Schadensersatzansprüche prüfen.“

PM des PP Aalen vom 21.01.2019