Category Archives: Sachbeschädigung

Aggressiv Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung Schlagen Treten Widerstand

Rösrath (NRW): Schlagen, Treten und Beleidigung

Dienstagmorgen (18.06.2013), gegen 01.25 Uhr beobachteten Zeugen einen unbekannten Mann, der sich zu Fuß durch die Hoffnungsthaler Straße bewegte und dabei war, Außenspiegel von verschiedenen dort geparkten Fahrzeugen abzutreten. Wenige Minuten später entdeckte eine Streifenwagenbesatzung einen augenscheinlich deutlich alkoholisierten Mann, der ihnen stark schwankend und mit einer Bierflasche in der Hand entgegenkam. Der 28-jährige Rösrather wurde angesprochen und befragt. Er wies den Vorwurf der Sachbeschädigungen von sich. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten geringe Mengen Drogen, die beschlagnahmt wurden.

Leider änderte sich das zunächst kooperative Verhalten des Mannes und schlug ins Gegenteil um. Er schlug und trat nach den Beamten, traf aber nicht. Die Beamten brachten ihn zu Boden und fesselten ihn, bevor er in einem Streifenwagen zur Polizeiwache gebracht wurde. Auf der Fahrt beleidigte der Rösrather die Beamten auf das Übelste und schrie aus Leibeskräften; er war kaum zu beruhigen. Ein Arzt entnahm später zwei Blutproben. Er selbst verbrachte den Rest der Nacht in einer Zelle des Polizeigewahrsams. Beim Widerstand verletzte sich der Aggressor leicht, Uhr und Brille eines Beamten gingen zu Bruch. Bei einer Nachschau wurden später in Forsbach zwei beschädigte Pkw in der Straße In der Lehmkaul und einer In der Mulde entdeckt. Ermittelt wird gegen den 28-Jährigen nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung. (pr)

Quelle: PM der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis vom 18.06.2013

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung

Delitzsch (Sachsen): Demontagearbeiten an Streifenwagen

„Frecher geht’s nimmer“ …   

… vermutlich das Motto von zwei Tatverdächtige (20, 23). In der Nacht demontierten sie von einem, wegen eines anderen Sachverhaltes im Einsatz befindlichen Funkstreifenwagen, alle vier Radkappen und einen Scheibenwischer. Die Dreistigkeit kannte in dem Fall keine Grenzen, denn einer der Diebe kam den Polizeibeamten mit seiner Beute sogar noch entgegen. Da Alkohol bekanntlich nicht vor Strafe schützt, müssen sich die Männer jetzt wegen des Verdachts des Diebstahls bzw. der Sachbeschädigung verantworten. (RH)

Quelle: PM der PD Leipzig vom 17.06.2013

Bedrängen Deutschland Gefährden Sachbeschädigung Verletzt Widerstand

Goldbach (TH): Trabant rammt Funkwagen – Polizeibeamter wird mitgeschleift

Drogeneinfluss wird bei einem 27-Jährigen vermutet, der am Montag, kurz nach 01.00 Uhr, mit einem Trabant einen Funkwagen gerammt und beschädigt hat. Zwischen Goldbach und Warza sollte das Fahrzeug angehalten und der Fahrer kontrolliert werden. Der Trabant wurde überholt, als der Trabant-Fahrer plötzlich nach links zog und den Funkwagen rammte. Der am Steuer sitzende Polizeibeamte konnte das Fahrzeug in der Spur halten, der Trabant wurde auf ein angrenzendes Feld geschleudert, wo er sich festfuhr. Der zweite Polizeibeamte eilte dorthin und griff durch die geöffnete Scheibe der Fahrertür. Nun trat der 27-Jährige aufs Gas und der Polizeibeamte wurde ein paar Meter mitgeschleift. Er wurde zum Glück nur leicht verletzt. Als der Trabant gar nicht mehr weiter kam, konnte die Fahrertür geöffnet und der Fahrer aus dem Fahrzeug geholt werden. Eine Blutentnahme wurde veranlasst. Schaden am Funkwagen ca. 2500 Euro.

Quelle: PM der LPI Gotha vom 17.06.2013

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung

Essen (NRW): Erneute Sachbeschädigung an der Polizeiwache in Kettwig – Polizei sucht Zeugen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16. Juni) beschädigten unbekannte Täter die Polizeiwache in Kettwig durch Farbschmierereien. Mit beleidigenden Schriftzügen versahen die Täter die Tür und die Klingelleiste der Wache. Bereits Mitte April kam es schon zu Sachbeschädigungen an der Eingangstür.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in der letzten Nacht zwischen 22 Uhr – 3:20 Uhr Im Bereich der Hauptstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizei Essen, Tel.: 0201-829-0

Quelle: PM des PP Essen vom 16.06.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung Widerstand

Dresden (Sachsen): Bunte Republik Neustadt 2013 – Stadtteilfest

Die Dresdner Polizei zog am Sonntagnachmittag ein positives Fazit der diesjährigen Bunten Republik Neustadt – es blieb friedlich.

Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützten während des gesamten Wochenendes die Einsatzmaßnahmen der Dresdner Polizei. Über den Tag verteilt waren am Freitag und Samstag 500 bzw. 550 Beamte im Einsatz.

Insgesamt 28 Straftaten wurden bislang im Zusammenhang mit dem Stadtteilfest aufgenommen. Darunter zwölf Diebstahlanzeigen und sieben Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Drei Personen wurden zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Zudem unterstützten die Beamten Einsätze der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes und halfen bei der Zusammenführung von kurzeitig vermissten Kindern mit ihren Begleitern.

In der Nacht zum Samstag, gegen 00.20 Uhr, trat ein 31-Jähriger an der Kontrollstelle Bischofsweg/Alaunstraße mehrfach gegen ein Einsatzfahrzeug. Am Mercedes Vito entstand dadurch Sachschaden. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand. Gegen ihn wird nunmehr wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

In der Nacht zum Sonntag, gegen 23.15 Uhr, war es aufgrund des starken Besucherandrangs zeitweise notwendig, einige Kontrollstellen für den Zugang zu schließen. Das Erreichen des Festgeländes war über andere Zugangsstellen möglich.

Am Sonntagmorgen, gegen 02.45 Uhr, warfen zwei alkoholisierte Männer (24/30) im Alaunpark Flaschen nach Polizeibeamten. Die Einsatzkräfte waren dabei, kleinere Feuer im Park zu löschen. Die beiden Männer hatten diese abermals entfacht und sollten daraufhin kontrolliert werden. Atemalkoholtests ergaben bei beiden einen Wert knapp über 1,3 Promille.

Gegen einen ebenfalls alkoholisierten 26-Jähriger (1,52 Promille) wird wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er hatte am Sonntag, gegen 03.15 Uhr, bei der Durchsetzung eines Platzverweises auf der Kamenzer Straße Widerstand geleistet. Vorangegangen waren massive Pöbeleien des Mannes gegen Besucher und Einsatzkräfte.

Quelle: PM der PD Dresden vom 16.06.2013

 

§ 113 StGB Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

(1) Wer einem Amtsträger oder Soldaten der Bundeswehr, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, bei der Vornahme einer solchen Diensthandlung mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet oder ihn dabei tätlich angreift, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn
1. der Täter oder ein anderer Beteiligter eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt, um diese oder dieses bei der Tat zu verwenden, oder
2. der Täter durch eine Gewalttätigkeit den Angegriffenen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.
(3) Die Tat ist nicht nach dieser Vorschrift strafbar, wenn die Diensthandlung nicht rechtmäßig ist. Dies gilt auch dann, wenn der Täter irrig annimmt, die Diensthandlung sei rechtmäßig.
(4) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig an, die Diensthandlung sei nicht rechtmäßig, und konnte er den Irrtum vermeiden, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder bei geringer Schuld von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen. Konnte der Täter den Irrtum nicht vermeiden und war ihm nach den ihm bekannten Umständen auch nicht zuzumuten, sich mit Rechtsbehelfen gegen die vermeintlich rechtswidrige Diensthandlung zu wehren, so ist die Tat nicht nach dieser Vorschrift strafbar; war ihm dies zuzumuten, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.
Aggressiv Allgemein Beleidigung Bewerfen Deutschland Sachbeschädigung Verletzt Widerstand

Nürnberg (Bayern): Randalierer verletzt zwei Polizeibeamte

Ein 33-jähriger Nürnberger leistete gestern Abend (15.06.2013) bei seiner Festnahme einer Streife der PI Nürnberg-West erheblichen Widerstand. Zwei Beamte verletzten sich dabei.

Gegen 20:45 Uhr erreichten mehrere Anrufe die Polizei, weil der 33-Jährige im Bereich des Westparks Passanten massiv anpöbele. Als die Streife eintraf, beleidigte der Beschuldigte die Beamten in unflätigstem Ton und aggressiver Gestik. Zudem warf er eine Bierdose sowie seinen mit weiteren Dosen gefüllten Rucksack nach den Polizisten. Auf Grund dessen erfolgte unter Anwendung unmittelbaren Zwanges die Festnahme.

Der erheblich Betrunkene (mehr als 2,5 Promille zeigte ein Alkoholtest) randalierte im Streifenwagen weiter. Wiederum unter Anwendung unmittelbaren Zwanges gelang es letztlich, ihn aus dem Dienstfahrzeug zu ziehen und unter erheblicher Mühe in den Haftraum der PI Nürnberg-West zu verbringen. Durch die aggressiven Widerstandshandlungen des 33-Jährigen verletzten sich die eingesetzten Beamten, blieben jedoch dienstfähig. Zudem beschädigte der Beschuldigte ein Diensthemd sowie eine Funkgerätehalterung.

Wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erfolgte Anzeige.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 16.06.2013

Aggressiv Deutschland Gefährden Sachbeschädigung Widerstand

Ettlingen (BW): Rabiate Fahrerin gefährdet Polizeibeamte und rammt Streifenwagen

Die aus Rheinstetten stammende 40-Jährige war zunächst gegen 13.30 Uhr über eine geöffnete Terrassentür in eine Erdgeschosswohnung in der Steigenhohlstraße eingedrungen. Als sie hier von der Eigentümerin ertappt wurde, kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, in deren Folge die Frau das Anwesen wieder verließ. Nun setzte sie sich ans Steuer ihres Pkw und fuhr zweimal gegen einen Metallschutzbügel sowie den dahinter befindlichen Baum. Unmittelbar darauf konnten sich die alarmierten und auf den Pkw zugehenden Beamten des Polizeireviers Ettlingen gerade noch in Sicherheit bringen, bevor die 40-Jährige mit voller Wucht und gleich mehrfach gegen den hinter ihr stehenden Streifenwagen fuhr.

Nachdem die Fahrerin in einer Gartenhecke zum Stehen gekommen war, musste sie von den Polizisten gegen ihren Widerstand aus dem Fahrzeug geholt werden. Schließlich wurde die Frau, die auch noch gegenüber einem Rettungssanitäter handgreiflich wurde, einem Arzt vorgestellt und von diesem in eine Fachklinik eingewiesen.

Sowohl der Wagen der 40-Jährigen als auch der erheblich in Mitleidenschaft gezogene Streifenwagen mussten abgeschleppt werden.

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 14.06.2013

Bedrohung Beleidigung Deutschland Gefangenenbefreiung Griff nach Dienstwaffe Sachbeschädigung Stoßen Verletzt Widerstand

Burghausen (Bayern): Polizeibeamte bei Einsatz massiv bedroht – Zeugenaufruf

Für Streifenbeamte der Polizeiinspektion Burghausen ist es in der Nacht zum Samstag, 01.06.2013, zu einer äußerst brenzligen Situation gekommen. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger sollte in einer Gaststätte festgenommen werden, nachdem er offenbar zuvor ein Polizeiauto beschädigt hatte. Anwesende verbrüderten sich mit ihm und versuchten die zahlenmäßig weit unterlegenen Beamten an der Mitnahme der Person zu hindern. Polizisten wurden mit Bier überschüttet, mit dem Tode bedroht und zu Boden geschubst.

Am Donnerstag, 13.06.2013, fanden nun an elf Örtlichkeiten Durchsuchungen statt um vor allem an Fotos und Videos zu gelangen, die Beteiligte mit Ihren Handys gemacht hatten. Sie sollen als Beweismittel in Strafverfahren dienen.

Eine Beamtin und ein Beamter der Polizeiinspektion Burghausen waren zunächst in der Tatnacht zu einer Ruhestörung gerufen worden und hatten ihren Dienstwagen am Straßenrand abgestellt. Wie es sich momentan darstellt, schlug während ihrer Abwesenheit der 23-jährige Tatverdächtige auf den Dienstwagen ein und trat die Außenspiegel ab. Der Mann konnte innerhalb kurzer Zeit in einer nahegelegenen Gaststätte ausgemacht werden.

Mit einer weiteren Streifenbesatzung zur Unterstützung, sollte eine Identitätsfeststellung des dringend Tatverdächtigen erfolgen. Nachdem dieser erste Anweisungen nicht befolgte, wurde er vorläufig festgenommen. Der junge Mann widersetzte sich nicht, jedoch fingen ca. 10 bis 12 weitere mit ihm an einem Tisch sitzende Personen sofort an, sich mit ihm zu solidarisieren. Noch in der Gaststätte begannen sie die Beamtin und die Beamten verbal zu attackieren und folgten ihnen nach draußen.

Vor dem Gebäude gerieten die zahlenmäßig weit unterlegenen Polizeibeamten in für sie sehr bedrohliche Situationen. „Nase an Nase“ bauten sich die Männer aus der Gastwirtschaft, die weitestgehend einer gewaltbereiten Burghausener Fußballgruppierung zuzurechnen sind, vor der Polizeibeamtin und ihren Kollegen auf und versuchten sie daran zu hindern, den Festgenommenen abzuführen. Beleidigende Ausdrücke wie „Scheiß Bullen“ fielen, zudem schubsten die Männer die Beamten. Einer der Täter überschüttete einen Polizeibeamten mit Bier, ein weiterer wurde zu Boden geworfen und auch Todesdrohungen mussten sich die Einsatzkräfte anhören. Aus der Gruppe heraus wurde versucht, Gegenstände aus den Einsatzgürteln zu ziehen. Der Situation konnten sich die eingesetzten Beamten, die zwischenzeitlich über die Einsatzzentrale weitere Unterstützung angefordert hatten, nur mit einem zuvor angedrohten Pfeffersprayeinsatz erwehren. Mit großen Anstrengungen gelang es letztendlich, den wegen der Sachbeschädigung Beschuldigten sowie einen weiteren, besonders auffällig bei der versuchten Gefangenenbefreiung agierenden Mann, in die Dienstfahrzeuge und so auf die Dienststelle zu bringen.

Ruhe herrschte dann aber immer noch nicht. Ein Teil der Gruppe belagerte schließlich die Polizeiinspektion und stieß wüste Beschimpfungen und auch wieder Beleidigungen aus. Nach und nach konnte hier die Situation mit ausgesprochenen Platzverweisen bereinigt werden und die Personen zogen sich zurück.

Drei Polizeibeamte erlitten bei dieser Auseinandersetzung leichte Verletzungen, blieben aber weiterhin dienstfähig.

Die beiden Festgenommenen wurden am Vormittag wieder entlassen.

Bei der Begutachtung des beschädigten Dienstwagen wurden neben den abgetretenen Spiegeln und der eingeschlagenen Frontscheibe, auch teils massive Dellen an Türe, Kotflügel, Motorhaube und Fahrzeugdach festgestellt. Laut mittlerweile erstellten Gutachten liegt der Sachschaden bei etwa 7.500 Euro.

Die Kriminalpolizeistation Mühldorf übernahm im weiteren Verlauf die Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein. Gegen mehrere Personen richten sich nun Tatvorwürfe wegen Landfriedensbruch, versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und anderer Delikte.

Am heutigen Donnerstag rückten Polizeibeamte aus, um insgesamt elf vorbereitete Durchsuchungsbeschlüsse zu vollstrecken. Diese hatte die Staatsanwaltschaft Traunstein zuvor beim Amtsgericht Traunstein beantragt. Zielrichtung war insbesondere die Sicherstellung von Bildmaterial auf zur Tatzeit mitgeführten Handys. Beteiligte hatten die für die Beamten schwierige und brenzlige Situation gefilmt. Dieses Filmmaterial soll nun als Beweismittel für das Strafverfahren herangezogen werden.

 

Zeugenaufruf:

Die Kriminalpolizei bittet Personen, die den Vorfall beobachten konnten, sich zu melden. Dies ist möglich bei der Kripo Mühldorf unter der Telefonnummer 08631/36730, der Polizeiinspektion Burghausen unter der Telefonnummer 08677/96910 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

 

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 13.06.2013

Aggressiv Angriff Deutschland Ekelattacke Sachbeschädigung Widerstand

Neu Wulmstorf (NDS): Heckscheibe von Polizeifahrzeug mit Kopfstoß zerstört

Am Dienstag wurde die Polizei um 21.10 Uhr in die Hauptstraße gerufen. Dort waren mehrere Männer unter Alkoholeinfluss in Streit geraten.

Zunächst musste ein 31-Jähriger in einem Funkstreifenwagen mit Handfesseln in Gewahrsam genommen werden. Ein weiterer 28-jähriger alkoholisierter Randalierer, den die Polizei bereits ebenfalls gefesselt hatte, bespuckte nun den Funkstreifenwagen.

Als er von dem Polizeiwagen entfernt werden sollte, ging er plötzlich auf das Fahrzeug los und zerstörte mit einem gezielten Kopfstoß die Heckscheibe des Streifenwagens.

Dabei verletzte sich der Mann leicht und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: PM der PI Harburg vom 12.06.2013

Allgemein Deutschland Sachbeschädigung Verletzt Widerstand

Leipzig (Sachsen): Gefährliche Körperverletzung, Widerstand, Sachbeschädigung

Vier bis fünf Personen schlugen unvermittelt auf einen 34-jährigen Mann ein. Sein Freund (35) wollte ihm zur Hilfe eilen. Er wurde ebenfalls angegriffen. Dem 34-Jährigen gelang die Flucht vom Ort des Geschehens. Dem anderen Opfer wurde die Bekleidung ausgezogen. Diese wurde in einen Briefkasten gelegt. Die Täter stahlen vom Opfer Bargeld. Sein Handy und seine Schlüssel wurden weggeworfen. Ein anderer Mann (34) war Augenzeuge und er nutzte die Situation am Ort für einen Diebstahl aus. Er nahm den Rucksack des 35-Jährigen. Dafür wurde er von den eingesetzten Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Die anderen Täter flüchteten. Die beiden Opfer wurden durch die Schläge verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert.

Im Rahmen einer Identitätsfeststellung des Polizeieinsatzes kam es zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch einen 36–jährigen Mann. Dadurch wurden zwei Beamte verletzt und ein Streifenwagen wurde beschädigt. Auch er wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 11.06.2013