Category Archives: Pyrotechnik

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Leipzig (Sachsen): Manipulation an Dienstfahrzeug der Bundespolizei

Durch einen Hinweis einer Zeugin wurde der Bundespolizei in Leipzig bekannt, dass sich zwei unbekannte männliche Personen in verdächtiger Art und Weise an einem Dienstfahrzeug der Bundespolizei im Parkhaus West des Leipziger Hauptbahnhofs zu schaffen gemacht hätten. Nachdem die Beamten diesem Hinweis nachgegangen waren, stellten sie zunächst keinerlei äußere Beschädigungen am Fahrzeug fest. Erst beim genaueren Hinsehen entdeckten sie im Auspuff Zeitungspapier, dass mittels Heftpflaster umwickelt war. Weiterhin sahen die Beamten darin eine Lunte sowie eine schwarze und weiße Pulversubstanz, die offensichtlich versucht worden war, anzuzünden. Diese Gegenstände wurden durch Spezialisten der Bundespolizei gesichert und zur kriminaltechnischen Untersuchung an das Landeskriminalamt Sachsen übersandt. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte bei der Tat u.a. Schwarzpulver mit verwendet worden sein. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatverdachts des gemeinschaftlichen Versuchs des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion wurde zunächst gegen Unbekannt eingeleitet. Das Ermittlungsverfahren wurde anschließend durch die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Leipzig übernommen. Im Ergebnis der gemeinsamen Ermittlungen mit der Bundespolizei und insbesondere der Auswertung von Videosequenzen aus dem Leipziger Hauptbahnhof und der ausführlichen Zeugenvernehmung der Hinweisgeberin konnten insgesamt drei mutmaßliche Täter ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft Leipzig erwirkte beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig Durchsuchungsbeschlüsse gegen die in Blankenburg/ Harz (Sachsen-Anhalt) wohnhaften Tatverdächtigten (21, 21 und 25).

Im Zusammenwirken mit den Beamten des Kriminaldienstes in  Blankenburg/Harz, den Beamten der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Leipzig und Beamten des Operativen Abwehrzentrums wurden die richterlichen Beschlüsse am Morgen des 7. Mai 2013 realisiert und  die  Wohnungen und Fahrzeuge der Beschuldigten durchsucht. Zum Einsatz kam auch  ein Sprengstoffsuchhund. Bei den Durchsuchungen wurden u.a. pyrotechnische Erzeugnisse, 80 g Marihuana in Portionseinheiten für den Verkauf verpackt, eine CO²-Waffe inklusive Verpackung und Munition und ein Mountainbike der Marke „ Bulls“ beschlagnahmt.  Einer der Beschuldigten ließ sich in Teilen geständig zu dem ihm zur Last gelegten Geschehnis am Leipziger Hauptbahnhof ein, ohne jedoch ein Motiv für diese Tat anzugeben.
Auf Grund der weiteren beschlagnahmten Gegenstände wurde das Ermittlungsverfahren erweitert auf die Tatvorwürfe des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und den der Hehlerei. Das beschlagnahmte Mountainbike konnte bereits einer Diebstahlshandlung im Dezember 2012 in Quedlinburg zugeordnet werden.

Nach den Vernehmungen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 13.05.2013

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Hamburg: Sechs leicht verletzte Polizeibeamte am 1. Mai

Am 01. Mai fanden in Hamburg mehrere Demonstrationen statt. Überwiegend nahmen die Demonstrationen den erwarteten friedlichen Verlauf.

Am Vormittag führte ein Aufzug, der vom DGB Hamburg mit dem Tenor “1. Mai Tag der Arbeit” angemeldet war, 4.500 Personen vom Spielbudenplatz zum Fischmarkt.

Ebenfalls am Vormittag waren etwa 450 Teilnehmer an einem Aufzug des DGB Ortsverbandes Harburg unter dem Tenor “Gute Arbeit! Sichere Rente! Soziales Europa!” beteiligt. 500 Teilnehmer schlossen sich dem Aufzug des DGB Ortsverbandes Bergedorf an. Hier lautete der Tenor “Demonstration zum 1. Mai!”.

Die genannten Demonstrationen nahmen den erwarteten friedlichen Verlauf.

Der jährlich stattfindende “Euromayday” setzte sich gegen 12:30 Uhr mit ca. 1.600 Teilnehmern über den angemeldeten Marschweg Millerntorplatz / Helgoländer Allee – Bei den St. Pauli-Landungsbrücken – Johannisbollwerk – Vorsetzen – Baumwall – Rödingsmarkt – Willy-Brandt-Straße – Deichtorplatz – Oberbaumbrücke – Brooktorkai – Shanghaibrücke – Shanghaiallee – Versmannstraße – Freihafenbrücke – Rampenstraße – Am Moldauhafen – Am Saalehafen – Veddeler Damm – Reiherdamm – Klütjenfelder Straße – Reiherstieg-Hauptdeich – Fährstraße – Veringstraße – Stübenplatz – Veringstraße – Neuhöfer Straße – Rotenhäuser Damm – Rotenhäuser Straße – Georg-Wilhelm-Straße – Mengestraße – Neuenfelder Straße – Krieterstraße – Bertha-Kröger-Platz in Bewegung. Der Tenor lautete “Parade / Demonstration: Euromayday 2013 – Reif für die Insel!”.

In der Mengestraße gelang es ca. 50 Teilnehmern des Aufzugs durch Beschädigung des Zaunes auf das Gelände der Internationalen Gartenausstellung (igs) zu gelangen. Auf dem Gelände kam es anschließend zu Sachbeschädigungen und Farbschmierereien. Polizeikräfte nahmen eine Person vorläufig fest, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Für den fünften großen Aufzug, der unter dem Tenor “Das Proletariat hat kein Vaterland” angemeldet worden war, rechnete der Veranstalter mit etwa 1.000 Teilnehmern.

Der Aufzug setzte sich um 18:50 Uhr vom Aufstellungsort Feldstraße in Bewegung. Es beteiligten sich etwa 1.400 Personen, die über Neuer Kamp – Neuer Pferdemarkt – Schulterblatt in Richtung des geplanten Endkundgebungsortes vor das Altonaer Rathaus in die Max-Brauer-Allee zogen.

Versammlungsteilnehmer warfen aus dem Aufzug heraus mehrfach Böller und zündeten Pyrotechnik. Die Teilnehmer waren partiell vermummt. Polizeibeamte wurden von Personen, die sich auf angrenzenden Hausdächern befanden, mit Steinen beworfen.

Um 20:20 Uhr erreichte der Aufzug den geplanten Zwischenkundgebungsort am Bahnhof Altona in der Max-Brauer-Allee. Die Versammlungsleiterin teilte mit, dass der Zwischenkundgebungsort entgegen der ursprünglichen Planung auch der Endkundgebungsort sein wird. Von den verbliebenen 400 Versammlungsteilnehmern wurden vermehrt Böller und Rauchkörper gezündet. Polizeibeamte wurden von Böllern und Flaschen getroffen. Es kam zum Einsatz des Wasserwerfers.

Die Versammlung wurde um 20:50 Uhr von der Versammlungsleiterin für beendet erklärt. Die ehemaligen Versammlungsteilnehmer entfernten sich danach in Kleingruppen vorwiegend in Richtung Schanzenviertel. Dabei beschädigten sie vereinzelt Fahrzeuge und legten mehrere Kleinfeuer.

Die Polizei nahm 10 Personen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Landfriedensbruch vorläufig fest. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Für alle genannten Demonstrationen waren an diesem Tag 1600 Polizeibeamte im Einsatz. Es gab sechs leicht verletzte Polizeibeamte.

Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch, der sich vor Ort ein Bild verschafft und mit vielen Einsatzkräften persönlich gesprochen hatte: “Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr hohes Maß an Motivation und Engagement. Den verletzten Kollegen wünsche ich auf diesem Wege eine gute Besserung.”

Quelle: PM des PP Hamburg vom 02.05.2013

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Dortmund (NRW): Demonstrative Aktionen zum 1. Mai – Abschlussmeldung

Insgesamt waren für den heutigen 1. Mai 2013 bei der Dortmunder Polizei sechs Versammlungen angemeldet, die mit zwei Ausnahmen störungsfrei verliefen.

Die Versammlung des DGB mit ca. 3.500 Teilnehmern und das anschließende Familienfest im Westfalenpark mit ca. 10.000 Besuchern verliefen störungsfrei.

Zu einer ersten Konfrontation mit der Polizei kam es, wie bereits mit heutiger Pressemeldung Nr. 0531 berichtet, im Bereich des Nordausganges Hauptbahnhof. Aus der linksautonomen Versammlung heraus wurden Polizeibeamte mit Flaschen und einem Rauchtopf beworfen. Bei der Festnahme des Täters kam es zu Widerstandshandlungen. Die Polizei musste kurzfristig Pfefferspray einsetzen, um weitere Gewalt zu unterbinden.

Im Bereich des Aufzuges der Partei “Die Rechte” kam es vereinzelt zu Störversuchen bzw. Angriffe auf Polizeibeamte (siehe Pressemeldung 0533). Ein Rechtsextremist wurde wegen Volksverhetzung vorläufig festgenommen.

Im Bereich des Körner Hellwegs wurden zwei Polizeibeamte durch das Zünden von Pyrotechnik verletzt. Ein Linksautonomer wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Danach kam es im Verlauf des weiteren Aufzugweges zu keinen weiteren Zwischenfällen. Die Versammlung wurde nach einer kurzen Abschlusskundgebung am S-Bahnhof Körne-West um 16.46 Uhr beendet.

Während des gesamten Einsatzverlaufes wurden drei Polizeibeamte und ein Versammlungsteilnehmer leicht verletzt. Insgesamt wurden sechs Personen (fünf links, eine rechts) fest- bzw. in Gewahrsam genommen.

In der Gesamtbewertung zieht der Einsatzleiter der Dortmunder Polizei, Leitender Polizeidirektor Dieter Keil, folgende Bilanz: “Durch professionelles, konsequentes und engagiertes Verhalten der eingesetzten Polizeikräfte haben wir heute in Dortmund weitest gehend friedliche Versammlungen erlebt. Das war unser oberstes Ziel. Wir haben uns besonders engagiert, um die Beeinträchtigungen für die Dortmunder Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Einige unverbesserliche Gewalttäter haben schnell und konsequent ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Ich bin mit dem Verlauf des heutiges Einsatzes sehr zufrieden.”

Quelle: PM der Polizei Dortmund vom 01.05.2013

 

PM 0531 der Polizei Dortmund:

Wie bekannt, finden heute in Dortmund mehrere Veranstaltungen im Rahmen des 1.Mai statt, die von den Gewerkschaften gestaltet werden. Daneben hat die Partei “Die Rechte” bei der Dortmunder Polizei eine Versammlung mit Aufzug angemeldet, die ab 13.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Friedrich-Uhde-Straße beginnen und spätestens um 19.00 Uhr enden soll. Der Anmelder rechnet mit 300-400 Teilnehmern.

Als Protest gegen diese Versammlung der Partei “Die Rechten” haben insgesamt drei Anmelder Gegenkundgebungen bei der Dortmunder Polizei angemeldet.

Die Versammlung einer linken Privatperson gegen Rechts im Bereich Nordausgang des Hauptbahnhofes konnte mit mehreren Hundert Teilnehmern nunmehr starten. Zunächst musste der Beginn verschoben werden, da sich einige Teilnehmer vermummten und ein äußerst aggressives und gewalttätiges Verhalten gegenüber der Polizei zeigten. Darüber hinaus wurde eine Rauchbombe während der Versammlung gezündet. Durch das gezeigte Verhalten wurde zwischendurch der kurzfristige Einsatz von Pfefferspray seitens der Polizei erforderlich. Die Situation konnte mittlerweile beruhigt und der Werfer der Rauchbombe durch Polizeikräfte festgenommen werden.

Ein angemeldeter Aufzug des Bündnisses “Dortmund stellt sich quer” ist nach der Durchführung einer Standkundgebung bereits beendet worden.

Neben diesen Versammlungen hat auch die Partei “Die Partei” eine Demonstration angemeldet, welche um 13.00 Uhr beginnen soll.

 

Meldung Nr. 533 der Polizei Dortmund:

Der Aufzug der Partei “Die Rechten” läuft bisher weitgehend störungsfrei auf dem mit der Polizei kooperierten Aufzugsweg.

Im Bereich Im Defdahl / Höhe Thomas-Mann-Straße wurden Polizeikräfte durch Unbekannte mit Steinen beworfen. Verletzt wurde niemand. Im Bereich Defdahl/Semerteichstraße versuchte eine 20-köpfige Störergruppe, die Polizeiabsperrungen zu überwinden. Durch das konsequente Eingreifen der Polizei konnte dies verhindert werden.

Ein Kradfahrer der Polizei, der sich an der Aufzugsspitze “Rechts” befand, wurde durch einen Steinwurf leicht verletzt.

 

 

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Köln (NRW): “Abifeier” eskaliert – verletzte Polizeibeamte

……In der Donnerstagsnacht hatten sich mehrere Hundert Schüler vor dem Humboldt-Gymnasium verabredet, um den seit Wochen schwelenden Streit konkurrierender Kölner Schulen fortzuführen. Bilanz des Scharmützels: Drei verletzte Polizeibeamte und eine völlig vermüllte Straße.

…………Drei Beamte mussten mit Knalltrauma ins Krankenhaus.

Quelle und mehr: Online-Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 22.03.2013

http://www.ksta.de/koeln/humboldt-gymnasium-schueler-bewerfen-sich-mit-bengalos,15187530,22184414.html

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Berlin: Sieben verletzte Polizeibeamte beim Berlin-Derby

Zweitligaderby Hertha BSC gegen 1. FC Union Berlin

Ab etwa 15 Uhr versammelten sich die Anhänger beider Vereine rund um den Hardenberg- und Breitscheidplatz. Im weiteren Verlauf stieg die Zahl der Fußballanhänger in diesem Bereich auf bis zu 2.200 Personen an. Am Hardenbergplatz kam es kurzfristig zu einer Rangelei rivalisierender Fans, die durch konsequentes Einschreiten der Einsatzkräfte unterbunden wurde. Mehrere Anhänger beider Fangruppierungen zündeten Feuerwerkskörper. Als der Abstrom der Fans von Hertha BSC gegen 17 Uhr in Richtung Olympiastadion einsetzte, bewarfen Anhänger die in der Begleitung eingesetzten Polizisten mit „Böllern“ und Glasflaschen. Hierbei wurde ein Polizist leicht verletzt. Kurz vor 18 Uhr begleiteten Einsatzbeamte die rund 1.700 Anhänger des 1. FC Union Berlin über die Fahrbahn zum S-Bahnhof Zoologischer Garten. Hierbei wurden die Polizisten ebenfalls mit Glasflaschen und „Böllern“ beworfen. Dabei wurden zwei Beamte verletzt. Als im Bereich des Olympiastadions Fußballanhänger Knallkörper warfen, erlitten zwei Polizisten Knalltrauma und mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Als Fußballanhänger versuchten, die Stadionblöcke ohne entsprechende Eintrittskarten zu betreten, mussten Polizisten den Ordnerdienst unterstützen, um ein Betreten der Blöcke zu unterbinden, dabei wurden ebenfalls zwei Polizisten verletzt. Nach dem Spiel wurden größere Fangruppen von Einsatzkräften begleitet. Es blieb bei verbalen Auseinandersetzungen abströmender Fußballanhänger. Insgesamt wurden sieben Beamte verletzt und 19 Personen festgenommen. Die Polizei Berlin war mit rund 1.000 Beamten im Einsatz.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 12.02.2013

Aggressiv Allgemein Angriff Bedrohung Beleidigung Bewerfen Deutschland Pyrotechnik Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Hagen (NRW): Feuerwehr- und Polizeikräfte mit Feuerwerkskörpern beworfen

Kräfte der Feuerwehr mit Feuerwerkskörpern beworfen – Polizei griff ein

Hagen (ots) – Am 01.01.2013 gegen 00.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Löscheinsatz in die Alleestraße gerufen. Ein Telefonverteilerkasten hatte Feuer gefangen. Der Brand war schnell gelöscht. Die Feuerwehrleute warteten nur noch auf die Verantwortlichen des beschädigten Kastens. Während dieser Zeit wurden sie unvermittelt mit Feuerwerkskörpern beworfen. Hinzugerufene Polizeibeamte ermahnten die Werfer eindringlich die Angriffe zu unterlassen und verließen den Einsatzort. Kurze Zeit später meldete sich die Feuerwehr erneut. Die Ermahnungen hatten nicht gefruchtet. Die Feuerwehr war wieder massiv mit Feuerwerkskörpern beworfen worden.

Vor Ort eintreffende Streifenwagen forderten sofort weitere Unterstützung an, da auch sie nun aus einer größeren Personengruppe heraus mit Knallkörpern und Flaschen beworfen wurden. Zunächst konnte ein 18-jähriger Mann aus der Gruppe in Gewahrsam genommen werden, da er angezündete Feuerwerkskörper auf die Beamten der Feuerwehr und deren Einsatzfahrzeug geworfen hatte. Die Stimmung der Menschenmenge wurde zunehmend aggressiver. Besonders trat hierbei ein 14-jähriger Jugendlicher in Erscheinung. Er baute sich in drohender und aggressiver Haltung vor den Polizeibeamten auf und beschimpfte und beleidigte sie massiv. Klaren Ermahnungen sich zu zügeln kam er nicht nach. Vielmehr begann er die Beamten anzugreifen, indem er auf sie einschlug und eintrat. Als die Beamten versuchten den Jugendlichen zu fixieren, wurden sie von weiteren Personen angegriffen. Erst durch intensive Gegenwehr und den Einsatz von Pfefferspray konnten die Angriffe abgewehrt werden. Unter starker Gegenwehr konnte der Jugendliche fixiert werden.

Bei dem Einsatz wurde eine Frau verletzt, die die Polizei angegriffen hatte. Sie kam mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt, er konnte seinen Dienst fortsetzen.

Der Jugendliche wurde zur Polizeiwache Hoheleye gebracht und dort später an seinen Vater übergeben.

Die am Einsatzort in der Alleestraße befindlichen Personen wurden von der Polizei eindringlich ermahnt und des Platzes verwiesen. Sie kamen der Aufforderung zögerlich nach.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 01.01.2013

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Baden-Baden (BW): Brand / Behinderung der polizeilichen Einsatzmaßnahmen

 Vermutlich durch einen Feuerwerkskörper geriet in der  Neujahrsnacht gegen 00:30 Uhr, eine im 4. Obergeschoß befindliche Markise eines Hauses in der Sophienstraße in Brand. Diese sowie die dortige Holzvertäfelung wurden hierbei zerstört. Die Feuerwehr Baden-Baden konnte den Brand löschen, bevor sich dieser weiter ausbreiten konnte.  Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Auf dem Leopoldsplatz waren zu diesem Zeitpunkt etwa 450 Personen anwesend, um das Neue Jahr zu feiern. Die eingesetzten Polizeibeamten wurden während der Einsatzmaßnahmen aus der Menge heraus, durch Unbekannte mit Feuerwerkskörpern beworfen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Quelle: PM der PD Rastatt / Baden-Baden vom 01.01.2013

Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Gefangenenbefreiung Pyrotechnik Verletzt verletzt dienstunfähig Widerstand

Berlin: Silvesterbilanz mit mehreren verletzten Polizisten

In der Silvesternacht gab es in Berlin für die Polizei wieder eine Vielzahl silvestertypischer Einsätze. Die Zahl der eingegangenen Notrufe lag zwischen 18 und 6 Uhr bei 4.335 (Vorjahr 3.741). Daraus folgten 1.862 (1.722) Funkwageneinsätze. Davon entfielen auf spezifische Einsätze zum Jahreswechsel 98 Fahrten zu Schlägereien, 33 zu Streitigkeiten, 40 zu verletzten Personen, 102 zu Sachbeschädigungen und 108 wegen unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik.

Die zentrale Silvesterfeier auf der Straße des 17. Juni und am Brandenburger Tor verlief aus polizeilicher Sicht problemlos. Bereits in den Mittagsstunden setzte ein Zustrom von Besuchern der Festmeile ein. Um 17 Uhr 20 musste der Pariser Platz wegen Auslastung gesperrt werden und ab 18 Uhr mussten nach und nach die Kontrollstellen wegen des zu hohen Andrangs geschlossen werden. Die Besucher verfolgten störungsfrei und in ausgelassener Stimmung die Bühnenprogramme sowie ein Mitternachtsfeuerwerk. Gegen 0 Uhr 20 begannen die ersten Feiernden sich nach und nach aus dem Veranstaltungsraum zu entfernen und gegen 4 Uhr 30 waren nur noch rund 150 Menschen vor Ort.
Nach bisheriger Zählung nahm die Polizei sieben Männer unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz, wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorübergehend fest. Zwei Polizeibeamte wurden während des Einsatzes verletzt.
Insgesamt waren rund 1200 Polizeibeamte rund um die Festmeile eingesetzt.

Ab 22 Uhr 30 versammelten sich vereinzelt Personen am U-Bahnhof Turmstraße, um eine bis dahin nicht angemeldete Demonstration zum Thema „Grenzen und Mauern einreißen, für eine solidarische Gesellschaft“ durchzuführen. Mit rund 300 Personen setzte sich der Demonstrationszug gegen 23 Uhr 30 in Bewegung und zog vom U-Bahnhof Turmstraße bis zum Carl-von-Ossietzky-Park. Weil einzelne Demonstrationsteilnehmer mit Pyrotechnik auf die eingesetzten Polizeibeamten warfen, erlitt ein Polizist leichte Verletzungen, verblieb aber im Dienst. Ein weiterer Polizeibeamter erlitt Verletzungen als ein Mann bei seiner Festnahme Widerstand leistete. Gegen 0 Uhr 30 beendete der Versammlungsleiter die Demonstration am Carl-von-Ossietzky-Park. Die Polizei nahm diverse Identitätsfeststellungen zur Einleitung von Ermittlungsverfahren vor. Drei Männer und eine Frau wurden vorläufig festgenommen.
Neben dem Verstoß gegen das Versammlungsgesetz wegen der fehlenden Anmeldung schrieben die Beamten außerdem unter anderem Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz sowie Widerstands und versuchter Gefangenenbefreiung.

Bereits in den Mittagsstunden des Silvestertages legten Polizisten in Neukölln einem 25-Jährigen das Handwerk, der mitten auf der Straße Pyrotechnik zum Verkauf anbot. Gegen 12 Uhr 15 bemerkten die Polizisten den „fleißigen“ Verkäufer in der Karl-Marx-Straße Ecke Reuterstraße und sprachen ihn an. In einer mitgeführten Sporttasche und in einem als Lager dienenden Fahrzeugkofferraum fanden die Beamten bei dem 25-Jährigen rund 7800 Platzpatronen, rund 400 Pyrotechnische Patronen und 270 sogenannte verbotene „Polenböller“. Die „Ware“ wurde beschlagnahmt und den Mann erwarten nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz.

In der Wrangelstraße in Kreuzberg zündeten gegen Mitternacht rund 50 Personen einen Müllcontainer an, den sie vorher auf die Fahrbahn der Wrangelstraße Ecke Oppelner Straße geschoben hatten. Sowohl die eintreffenden Beamten der Polizei als auch die Beamten der Feuerwehr wurden von der teilweise vermummten Menschenmenge massiv mit Böllern beworfen und aus PTB Waffen beschossen und mussten sich zunächst zurückziehen. Mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter, die zunächst ebenfalls attackiert wurden, gelang es schließlich die aggressive Menschenmenge zu zerstreuen und die Flammen zu löschen.

In Tempelhof beendeten Polizeibeamte gegen 2 Uhr 10 eine illegale Party. Rund 2000 Personen waren über eine Mauer und Lücken im Zaun auf ein stillgelegtes Industriegelände in der Bergholzstraße gelangt und feierten dort eine im Vorfeld offenbar gut organisierte Party. Mehrere Musik- und Lichtanlagen wurden von benzinbetriebenen Stromaggregaten versorgt und es wurden Eintrittsgelder erhoben und Getränke verkauft. Der 28-Jährige, der sich gegenüber der Polizei als Verantwortlicher zu erkennen gab, ist in der Vergangenheit bereits mehrfach als Betreiber illegaler Veranstaltungen in Erscheinung getreten. Die alkoholisierte Menschenmenge zeigte wenig Verständnis als sie aufgefordert wurde das Gelände wieder zu verlassen. Vereinzelt kam es zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Polizisten, sowie zu versuchten Gefangenenbefreiungen. Vier Personen wurden festgenommen. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Innerhalb von zwei Stunden waren alle technischen Geräte abgebaut und alle Personen hatten das Gelände verlassen. Die Polizisten schrieben Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstands, Beleidigung und Versuchter Gefangenenbefreiung.

Vereinzelt sind Polizeibeamte während ihres Dienstes angegriffen oder ihre Fahrzeuge beschädigt worden:
Gegen 1 Uhr warfen bisher unbekannte Täter Böller gegen das Gebäude des Polizeiabschnitts 56 im Zwickauer Damm. Außerdem wurden von einem nebenan gelegenen Grundstück Raketen auf das Polizeigelände geschossen. Das Gebäude wurde hierdurch leicht beschädigt.
Im Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf wurde gegen 1 Uhr 30 ein Einsatzfahrzeug des Polizeiabschnitts 12 durch Unbekannte aus einer Menschenmenge heraus mit einem unbekannten Gegenstand beschossen. Die beiden Polizeibeamten, die in dem Fahrzeug saßen, nahmen plötzlich eine laute Explosion und einen grellen Blitz an der Windschutzscheibe wahr und stellten wenig später einen mehrere Zentimeter großen Einschlag in der Scheibe fest, sowie Risse, die sich über die komplette Windschutzscheibe ziehen. Die Täter flüchteten. Beide Polizisten erlitten durch die Explosion ein Knalltrauma und beendeten ihren Dienst.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 01.01.2013

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Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein): Polizeibeamte mit “bengalischen Fackeln” und Pfefferspray angegriffen

Beamte der Polizei-Zentralstation Bad Oldesloe wurden heute Morgen in der Segeberger Straße bei einem Einsatz wegen Ruhestörung mit bengalischen Fackeln und Pfefferspray angegriffen. Gegen 04.00 Uhr mussten sie ein zweites Mal in die Segeberger Straße ausrücken, weil ein Nachbar sich über zu laute Musik beklagte. Die Musik kam aus der Wohnung eines 18- jährigen und eines 23- jährigen Bad Oldesloers, die dort in einer Wohngemeinschaft leben. Die Beamten mussten die beiden jungen Männer bereits gegen 02.00 Uhr zur Ruhe ermahnen. Als die Polizisten sich beim zweiten Einsatz dem Wohnhaus näherten, warf jemand aus dem Fenster der Wohngemeinschaft eine brennende bengalische Fackel auf die Straße. Als sie kurz vor der Haustür standen und sich laut als Polizeibeamte zu erkennen gaben, sprühte plötzlich jemand bewusst in ihre Richtung mit Pfefferspray aus dem Fenster. Der Strahl traf die beiden Beamten. Zur Unterstützung rückten dann drei weitere Streifenwagenbesatzungen an. Als sich die Beamten jetzt gemeinsam dem Eingang näherten, flog eine weitere brennende bengalische Fackel aus dem Fenster in ihre Richtung und jemand sprühte mehrfach aus dem Fenster mit Pfefferspray. Trotz mehrfacher Aufforderung, öffneten die beiden 18- und 23 Jahre alten Männer nicht die Haustür. Die Beamten brachen die Holzeingangstür auf. Im Flur entdeckten sie eine offenbar bereitgelegte Axt, eine Gasmaske, einen Teleskopschlagstock sowie ein so genanntes Cuttermesser. Die beiden jungen Männer kamen erst nach mehrfacher Aufforderung und Androhung von Zwangsmitteln aus dem Räumen heraus. Die Beamten legten ihnen Handfesseln an und nahmen sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Das Pfefferspray mit dem sie besprüht wurden, fanden die Polizisten in der Waschmaschine. Des Weiteren fanden sie in der Wohnung drei “Nissenleuchten”, eine Warnbake und mehrere abgebrochene Mercedessterne. Es besteht der Verdacht, dass die Gegenstände aus anderen Straftaten stammen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 18- jährigen ergab einen Wert von 0,83 Promille und bei dem 23- jährigen einen Wert von 0,31 Promille. In ihren kriminalpolizeilichen Vernehmungen ließen sich die beiden nicht zu den Vorhaltungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Beide waren bereits wegen verschiedener Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. Die Beamten, die das Pfefferspray abbekamen, sind weiterhin dienstfähig. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der PD Ratzeburg vom 29.11.2012

Aggressiv Bewerfen Deutschland Pyrotechnik Verletzt verletzt dienstunfähig Widerstand

Berlin: Polizeieinsatz bei Demonstrationen

Charlottenburg-Wilmersdorf/Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg

Anlässlich zweier größerer Veranstaltungen, die die aktuelle Lage im Nahen Osten thematisierten, waren gestern rund 300 Polizisten im Einsatz.
Unter dem Motto „ Solidarität mit Israel – Free Gaza from Hamas“ versammelten sich gegen 13 Uhr etwa 250 Teilnehmer am Joachimstaler Platz in Charlottenburg. Die friedliche, kurz nach 14 Uhr beendete Kundgebung wurde von rund 140 Polizisten betreut.
Hingegen gab es acht Festnahmen bei einem Aufzug von Neukölln nach Kreuzberg. Bis zu 800 Teilnehmer versammelten sich unter dem Motto „Protest gegen den Krieg im Gaza-Streifen“ gegen 14 Uhr 30 am Hermannplatz und zogen anschließend über den Kottbusser Damm in die Kottbusser Straße, wo der Aufzug gegen 15 Uhr 40 vom Versammlungsleiter beendet wurde.

Während des Aufzuges sowie nach dem Veranstaltungsende kam es zu Flaschen-, Stein- und Böllerwürfen auf die begleitenden Beamten. Von den rund 160 Polizisten wurden vier verletzt. Einer der Kollegen erlitt einen Trommelfellriss aufgrund der Detonation eines Böllers. Insgesamt wurden acht Personen festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Beamten leiteten 14 Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 19.11.2012