Category Archives: Pyrotechnik

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Ludwigsburg/Böblingen (Baden-Württemberg): Fanfeiern nach dem WM-Finale

Zeugenaufruf_BW_kleinWenig Probleme hatte die Polizei im Zusammenhang mit den zahlreichen Veranstaltungen während und nach dem WM-Finale am gestrigen Abend. Die größte Public-Viewing-Veranstaltung fand mit rund 4.000 Besuchern in der Ege-Trans-Arena in Bietigheim-Bissingen statt. Etwa 1.300 Fans verfolgten das Spiel im Stadion des SVR in Renningen. Der größte Autokorso fuhr mit etwa 1.000 Fahrzeugen durch die Ludwigsburger Innenstadt. Etwa 600 Autos zählte die Polizei in Böblingen. 6.500 zum Teil deutlich alkoholisierte Fans feierten in der Böblinger Innenstadt den Sieg der deutschen Mannschaft. In Ludwigsburg zogen ca. 1.000 Feiernde wieder in den Tunnel der B 27 unter der Stern-Kreuzung. Der dortige Bereich musste von der Polizei ebenso gesperrt werden wie die Höschele-Kreuzung in Leonberg-Höfingen, auf der sich etwa 1.000 Fans versammelten. Bei vielen Fan-Feiern zündeten Unbelehrbare wieder Feuerwerkskörper und bengalische Feuer. Ein 31-Jähriger hatte gegen 00:20 Uhr in der Böblinger Poststraße eine bengalische Fackel auf einer Stange befestigt. Von Polizeibeamten angesprochen reagierte er aggressiv und schwenkte das Feuer über deren Köpfe. Eine 26-jährige Polizeibeamtin wurde von abtropfendem Material getroffen und zog sich Verbrennungen am Kopf zu. Bei seiner anschließenden Festnahme setzte sich der 31-Jährige massiv zur Wehr. Er wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und einem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt.

Zeugen sucht die Polizei noch zu einem Vorfall, der sich gegen 03:05 Uhr auf dem Brauhaus-Parkplatz in der Lange Straße in Böblingen ereignet hat. Zwei bislang unbekannte junge Männer, die mit Deutschland-Trikots bekleidet waren, traten dort den rechten Außenspiegel eines geparkten Streifenwagens ab und flüchteten in Richtung Herrschaftsgartenstraße. Hinweise nimmt das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031/13-2500, entgegen.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.07.2014

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Karlsruhe, Pforzheim, Calw (Baden-Württemberg): Trotz Zwischenfällen beim Finalspiel zieht das Polizeipräsidium Karlsruhe eine positive WM-Bilanz

Symbolfoto

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Getrübt von kleineren Zwischenfällen bei den Jubelfeiern nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft, bei denen auch Polizeibeamte verletzt wurden, kann das Karlsruher Polizeipräsidium insgesamt eine positive WM-Bilanz ziehen.

Bereits Wochen vor dem Großereignis waren im Polizeipräsidium umfangreiche Planungen auch in Zusammenarbeit mit anderen Behörden im Gange.

Die größten Public-Viewing-Veranstaltungen fanden während der WM im Karlsruher Wildparkstadion und im Enzauenpark in Pforzheim statt. Bei den sieben Spielen mit deutscher Beteiligung wurden insgesamt rund 135.500 Zuschauer bei den Public-Viewing-Veranstaltungen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe gezählt.

Die geringe Anzahl der registrierten Straftaten bestätigt die Polizei beim gewählten Personalansatz von jeweils rund 250
Einsatzkräften bei den Spielen. Die gilt auch weitgehend für den Finaltag, wenngleich dort mehr Straftaten als bei den Spielen davor festgestellt wurden.

Einsatz-Verlauf beim Endspiel:

Schon in der Vorspielphase wurden die Veranstaltungen erwartungsgemäß sehr stark besucht, die auch auffällig dem Alkohol
zusprachen.

Alleine beim Finalspiel waren es über 25.000 Fans die sich teilweise unter freiem Himmel einfanden; davon alleine ca. 7.800 im
Wildpark, 4.000 auf dem Karlsruher Stephansplatz und 6.000 im Enzauenpark.

Bereits während der Spielphase waren immer wieder Abschüsse von Pyrotechnik und die ein oder andere alkoholbedingte Rangelei zu verzeichnen. Auffällig war hier bereits vor Spielbeginn ein Randalierer im Wildparkstadion, der bei seiner Festnahme auch Widerstand leistete.

Mit dem Tor zum 1:0 wurden bereits viele Feuerwerkskörper und Bengalos gezündet.

Karlsruhe:

Nach dem Abpfiff und dem Gewinn der Weltmeisterschaft standen über die Dauer von etwa zwei Stunden sowohl der gesamte Stephanplatz, als auch die Amalienstraße und der Ludwigsplatz unter “Dauerbeschuss”, was ein Einschreiten der Einsatzkräfte nahezu unmöglich machte.

Insbesondere beim Karlsruher Stephanplatz hatte man durch das Abfeuern hunderter Raketen und bei einem Feuerwerk von bislang unerreichtem Ausmaß eher das Gefühl einer Silvesternacht. Die eingesetzten Polizeikräfte drückten größtenteils ein Auge zu, mussten aber bei der Gefährdung Umherstehender gelegentlich einschreiten. Bei daraus resultierenden Widerstandhandlungen und einer versuchten Gefangenenbefreiung wurden ein Beamter am Kopf und der andere an der Schulter verletzt, was ihre Dienstunfähigkeit und eine Behandlung im Krankenhaus nach sich zog.

Der größte einer Vielzahl festgestellter Autokorsos wurde in der Karlsruher Innenstadt mit 1.200 Fahrzeugen registriert, wo der
Verkehr nach dem Schlusspfiff auf mehreren Straßen vollständig zum Erliegen kam. Fahrzeuginsassen stellten schließlich ihre Fahrzeuge ab und feierten ausgelassen auf der Straße.

Im Bereich der Amalienstraße bildete sich ein Marsch von bis zu 5.000 deutscher Fans, die über die Karlstraße zum Ludwigsplatz und zum Marktplatz zogen. Die Jubelfeiern dauerten am Marktplatz bis gegen 02.30 Uhr und am Ludwigsplatz bis gegen 04.00 Uhr an. Der Fanmarsch war gut organisiert und verlief äußerst friedlich, um nicht zu sagen sogar vorbildlich.

Traurigerweise erlitt ein weiterer Beamter im Bereich der Karlsruher Kaiserstraße eine Verletzung, als er von einem Unbekannten, der im Schutz einer vorbeifahrenden Straßenbahn einen Metallgegenstand warf, getroffen wurde. Auch er musste krankgeschrieben werden. In diesem Zusammenhang kam es zu mehreren Festnahmen.

Ein Sachschaden in Höhe von 2.000 Euro entstand an einem Dienstwagen, bei dem die Heckscheibe eingeworfen und die Schiebetür erheblich beschädigt wurde. Angeforderte Kehrfahrzeuge mussten die Straße säubern, da der Verkehr auf verschiedenen Straßen wegen der hohen Anzahl an Scherben nicht mehr fahren konnte.

Pforzheim:

Nach Spielende verließen die Zuschauer den Enzauenpark derart geordnet in Richtung Innenstadt, dass nur kurzfristig die B 10
gesperrt werden musste. Auf der vorgegebenen Korso-Strecke fanden sich ca. 600 Fahrzeuge ein. Nach gezieltem Ansprechen löste sich dieser gegen 01.40 Uhr ohne größere Zwischenfälle wieder auf.

An der Kreuzung Leopoldstraße/Zerrennerstraße bildete sich eine größere Menschenansammlung, welche in der Folge den Kreuzungsbereich komplett blockierte. Aus dieser Gruppe formierte sich ein Fußmarsch, welcher sich über die Zerrennerstraße/Goethestraße/Berliner Straße/Luisenstraße bewegte. Im Bereich des Bahnhofsplatzes vereinte sich diese ca. 800 Personen umfassende Gruppe mit etwa 300 dort feiernden Fans, wodurch der Bahnhofsvorplatz komplett blockiert wurde.

Eine Polizeibeamtin wurde dort durch einen Böllerwurf an der Wade leicht verletzt. Nach entsprechenden Reinigungsmaßnahmen und gezieltem Ansprechen konnte der Bahnhofsplatz gegen 04:20 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Anschließend konnten die Einsatzkräfte größtenteils in den Feierabend entlassen werden, da nur noch vereinzelt Fans festzustellen waren.

Calw: Auch im Bereich Nagold wurden anlässlich des WM-Finales verkehrspolizeiliche Maßnahmen für den Korso sowie Sicherheits- und Ordnungsdienst im Innenstadtbereich durchgeführt. Am Korso nahmen ca.250 Fahrzeuge teil und ca. 500 Personen zogen mehrfach durch die verschiedenen Innenstadttunnels. Beim Public-Viewing in der Anker-Arena fanden sich ca. 1.600 Zuschauer ein. Der anschließende Korso dauerte ca. 90 Minuten. Vor einer Gaststätte kam es zu einer Körperverletzung, in deren Folge der betrunkene Täter in Gewahrsam genommen wurde. Vereinzelt wurden auch Bengalos und Kanonenschläge
gezündet.

In Calw wurden 800 Fahrzeuge beim Korso gezählt. Zu besonderen Vorkommnissen kam es erfreulicher Weise nicht.

PM des PP Karlsruhe vom 14.07.2014

Allgemein Deutschland Pyrotechnik Verletzt

Oldenburg (Niedersachsen): Friedliche Fußballfeier in Oldenburg +++ Betrunkener schläft im Autokorso hinter Lenkrad ein +++ Acht Leichtverletzte durch Knallkörper

Ganz Oldenburg feierte in der Nacht zu Montag, 14. Juli 2014, den neuen Fußballweltmeister. Während die meisten Feiern friedlich verliefen, gab es einige wenige Personen, die von der Polizei die “Rote Karte” gezeigt bekamen.

Zu Beginn der Übertragung hatten sich rund 7.000 Menschen an der Weser-Ems-Halle vor der EWE-Arena beim Public-Viewing versammelt. 5.000 waren auf dem offiziellen Public-Viewing-Gelände und weitere 2.000 schauten sich die Live-Übertragung vom Weltmeisterschaftsfinale von außerhalb an.

Nach dem Schlusspfiff machten sich die meisten Leute auf den Weg in die Innenstadt. Hier versammelten sich rund 3.000 Menschen am Lappen und auf der “Hertiekreuzung”, einer großen Kreuzung zwischen Staulinie, Staugraben, Moslestraße und Am Stadtmuseum.

Zwei Linienbusse des örtlichen Personennahverkehrs gerieten am Lappan in die jubelnde Menge. Die Busse wurde aufgeschaukelt und mehrere Personen kletterten auf die Dächer. Die Busse konnten nur mit Mühe von den Einsatzkräften aus der Menschenmenge hinausbegleitet werden, nachdem die auf dem Dach befindlichen Personen zu ihrer eigenen Sicherheit aufgefordert wurden, wieder herunter zu klettern.

Wie angekündigt, hat die Oldenburger Polizei mit Unterstützung von Polizeibeamten der Bereitschaftspolizei der Zentralen
Polizeidirektion Niedersachsen, die WM-Feierlichkeiten mit dem richtigen Augenmaß begleitet.

Aber nicht immer konnten die Beamten “ein Auge zudrücken”. Vier Menschen wurden durch einen extrem lauten Knallkörper verletzt und mussten mit Verdacht auf ein Knalltrauma in örtliche Krankenhäuser eingeliefert werden. Durch den lauten Knall wurden auch vier Polizisten leicht verletzt. Sie mussten sich nach dem Einsatz in ärztliche Behandlung begeben.

Für einen 43-jährigen Oldenburger dürfte das WM-Finale unvergesslich bleiben. Der 43-jährige Mann beteiligte sich am
Autokorso rund um die Innenstadt. Als sich die Autokarawane nach längerem Stillstand wieder in Bewegung setzte, blieb sein Fahrzeug gegen 2.00 Uhr auf dem Theaterwall kurz vor dem Julius-Mosen-Platz stehen.

Der Mann war hinter dem Steuer seines Wagens eingeschlafen. Mit dem Kopf auf dem Lenkrad wurde er von der Polizei geweckt und ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,3 Promille. Nach der Blutentnahme und der Sicherstellung seines Führerscheines durfte der Mann später in der Nacht zu Fuß nach Hause gehen.

Um 2.30 Uhr löste die Polizei den Autokorso auf und räumte die Hertiekreuzung. Ab 3.00 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben.

Die Polizei zeigt sich mit dem gesamten Verlauf der Fußballweltmeisterschaft zufrieden. Die Oldenburger haben wieder
einmal gezeigt, dass sie sowohl ausgelassen als auch friedlich feiern können.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 14.07.2014

Allgemein Deutschland Pyrotechnik Verletzt

Ravensburg (Baden-Württemberg): WM-Finale 2014

Auf den bekannten Public Viewing-Plätzen, Eissporthalle, Bärengarten und DHBW befanden sich während des Endspiels geschätzte 3 800 Personen. In der Innenstadt zirka 600 Personen. Während des Spiels kam es an den Veranstaltungsorten zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Nach dem Spiel strömten die Fußballfans Richtung Innenstadt. Zirka 500 Autofahrer beteiligten sich an einem Autokorso. Da sich im Bereich Frauentor/Schussenstraße geschätzte 1 500 Personen befanden, musste diese für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen genommen, da sie pyrotechnische Knallkörper
zündeten. Ein Polizeibeamter wurde dadurch leicht verletzt. Er erlitt ein Knalltrauma. Beim Autokorso ereignete sich ein kleiner Unfall. Ein Autofahrer fuhr auf ein vorausfahrendes Auto leicht auf. Dabei entstanden 2 400 Euro Sachschaden. Ein Alkoholtest beim Unfallverursacher ergab 0,64 Promille.

PM des PP Konstanz vom 14.07.2014

Allgemein Deutschland Pyrotechnik Verletzt verletzt dienstunfähig verletzt k

Kiel (Schleswig-Holstein): Kieler feierten ausgelassen und friedlich WM-Sieg

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Rund 5.000 Kieler feierten in der Nacht von Sonntag auf Montag im Kreuzungsbereich Knooper Weg / Olshausenstraße beziehungsweise rund um den Hauptbahnhof feuchtfröhlich den WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft.

Während der Feierlichkeiten an am sogenannten “Jürgen-Klinsmann-Platz” erlitt eine Polizistin ein Knalltrauma durch Feuerwerkskörper, ist aber weiter dienstfähig. Mehrere Personen zogen sich durch auf der Straße liegende Glasscherben Schnittverletzungen zu, weitere Feiernde wurden wegen Kreislaufproblemen ärztlich behandelt. Rund 30 Personen kletterten auf das Dach der Tankstelle am Knooper Weg, konnten aber durch die eingesetzten Polizisten heruntergebeten werden. Gegen 3:30 Uhr verließen die letzten Fans die Kreuzung, so dass die Aufräumarbeiten beginnen konnten. Um 5 Uhr war die Fahrbahn gereinigt und die Sperrungen konnten aufgehoben werden. In Spitzenzeiten feierten rund 2.500 Kieler den WM-Sieg.

Rund um den Hauptbahnhof feierten ebenfalls rund 2.500 Personen, begleitet von einem Autokorso, bis 2 Uhr ausgelassen und friedlich. Die umliegenden Straßen wurden gesperrt, so dass es zu keiner Gefährdung kam.

PM der PD Kiel vom 14.07.2014

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Berlin: Zehn Festnahmen und elf verletzte Polizeibeamte bei nicht angemeldeter Demonstration

Symbolfoto

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Eine von aufgeheizter bis aggressiver Stimmung gekennzeichnete Demonstration machte gestern Abend einen mehrstündigen Polizeieinsatz erforderlich. Der nicht angemeldete Aufzug, an dem überwiegend Personen palästinensischer Herkunft teilgenommen haben, begann kurz nach 18 Uhr am Potsdamer Platz. Die zunächst rund 1.000 Personen machten sich sofort auf der Ebertstraße in nördlicher Richtung auf den Weg. Einige von ihnen vermummten sich. Gegen 18.30 Uhr brachten Polizeibeamte die Menschenmenge zum Stehen und verhinderten so, dass die Personen bis auf die „Fanmeile“ gelangen konnten. Polizisten wurden teilweise mit Pyrotechnik und Steinen beworfen.
Mit Hilfe eines Verantwortlichen ließ sich der Aufzug zum Potsdamer Platz zurückführen und von dort als Demonstrationszug in westlicher Richtung bis zum Wittenbergplatz lenken. Trotzdem kam es an der Spitze des inzwischen auf 1.500 Teilnehmer angewachsenen Aufzuges weiterhin zu Steinwürfen auf Polizeibeamte und zum Anlegen von Vermummung. Auch geparkte Autos wurden durch Steinwürfe beschädigt. Der Aufzug endete in Höhe der Potsdamer Straße gegen 20.45 Uhr. Auch jetzt gab es noch Angriffe auf Polizeibeamte, worauf vereinzelt Pfefferspray eingesetzt wurde.
Insgesamt zehn Personen nahm die Polizei vorübergehend fest und schrieb 13 Strafanzeigen, überwiegend wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstands, versuchte Gefangenenbefreiung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Elf Beamte wurden verletzt, blieben aber im Dienst. Insgesamt waren rund 500 Beamte im Einsatz.

PM der Polizei Berlin vom 13.07.2014

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Wiesbaden (Hessen): Feuerwerkskörper auf Polizeibeamte geworfen

Symbolfoto

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Im Anschluss an den Halbfinalsieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft verhielten sich die Fahrzeuginsassen eines PKW, welcher gegen 00:20 Uhr durch die Saalgasse fuhr, ganz und gar nicht finalwürdig. Mindestens drei Feuerwerkskörper wurden aus dem fahrenden Kraftfahrzeug heraus auf Polizeibeamte geworfen. Ein Knallkörper traf einen Beamten am Arm, der zweite verfehlte nur knapp den Kopf und der dritte landete ohne zu zünden auf der Straße. Die Polizei weißt in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass sie keinesfalls als Spielverderber auftreten möchte und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten über kleinere Vergehen hinwegsehen kann.
Ein Verhalten wie zuvor beschrieben hat jedoch mit friedlichen Feierlichkeiten nichts zu tun. Durch explodierende Feuerwerkskörper
können umherstehende Personen verletzt werden und somit eine WM-Party böse enden. Im vorliegenden Fall wurde der Fahrzeugführer ermittelt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 09.07.2014

Deutschland Pyrotechnik Verletzt

Schmelz (Saarland): Verletzte Polizisten nach Halbfinalspiel

Symbolfoto

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Nach Beendigung des Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien fanden sich am Dienstagabend ca. 200 Personen am Verkehrskreisel in Schmelz, B 268, ein. Es kam zu einem kurzfristigem Autokorso, als gegen 23.55 Uhr etwa 50 Personen den Kreisel „besetzten“ und dort friedlich feierten. Beamte der Polizeiinspektion Lebach sperrten für ca.  30 Minuten den Kreisel für jeglichen Fahrzeugverkehr. Gegen Mitternacht wurde plötzlich aus einer größeren Personengruppe eine Feuerwerksrakete in Richtung zweier Einsatzbeamten abgefeuert, die in deren unmittelbarer Nähe detonierte. Hierdurch erlitten ein 33-jähriger Polizeioberkommissar und ein 30-jähriger Polizeikommissar leichte Verletzungen. Zwei Tatverdächtige konnten ermittelt werden. Gegen sie wird ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Gegen 00.20 Uhr wurden durch zwei andere Personen weitere pyrotechnische Gegenstände abgebrannt. Gegen diese wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

PM der PI Lebach vom 09.07.2014

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Idstein (Hessen): Polizisten während Autokorso mit Böllern und Steinen beworfen

Zeugenaufruf_neutral_kleinWiesbadener Straße, 09.07.2014, 00.25 Uhr

Nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft im Halbfinale der WM 2014 bildete sich in Idstein, im Bereich des Kreisels in der Wiesbadener Straße, ein Autokorso mit rund 300 feiernden Teilnehmern.
Hierbei wurden die zur Verkehrsregelung eingesetzten Streifen der Idsteiner Polizei und des Ordnungsamtes aus der Menge heraus mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen und die Windschutzscheibe eines Streifenwagens beschädigt. Nachdem die Streifen daraufhin vorerst den Rückzug angetreten hatten und etwa eine halbe Stunde später den Kreisel mit Unterstützung wieder aufsuchten, konnten die Angreifer nicht mehr angetroffen werden. Bei den Steine- und Böllerwürfen wurde glücklicherweise niemand verletzt. An dem Streifenwagen entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.

Personen, die Hinweise zu den Angreifern geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Idstein unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Westhessen vom 09.07.2014

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Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Public Viewing zum WM-Viertelfinale Deutschland – Frankreich

Im Rahmen der Public Viewing Veranstaltungen kam es zu keinerlei polizeilich relvanten Sachverhalten. Die anschließenden Autokorsos hielten sich auch in Grenzen und hatten sich nach kurzer Zeit wieder aufgelöst. Lediglich am Kreisverkehr in Königshardt kam es zu massiven Störungen. Ca. 70 teilweise stark angetrunkene Randalierer blockierten unter den Augen von ca. 400 Schaulustigen den Verkehr. Gegen einen Bus der StOAG wurde geschlagen und getreten. Man versuchte den Bus aufzuschaukeln. Eintreffende Polizeibeamte, die dem Treiben Einhalt gebieten wollten, wurden mit Flaschen, Polenböllern und Bengalos beworfen. Eine entsprechende Anzeige wird gefertigt. Erst nachdem starke Polizeikräfte am Kreisverkehr zusammengezogen wurden, löste sich die “Jubelfeier” langsam auf.

PM des PP Oberhausen vom 05.07.2014