Category Archives: Treten

Allgemein Deutschland Kopfstoß Physische Gewalt Stoßen Treten Verbale Gewalt

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Polizei vollstreckt Haftbefehl: 33-Jähriger setzt zu Kopfnuss an und bedroht Polizeikommissar

Ein der Polizei in den vergangenen Jahren bereits hinlänglich bekannter 33-jähriger Siegener wurde am Dienstagnachmittag bei seiner Behandlung in einem Rettungswagen in Siegen-Geisweid gegenüber den Rettungskräften aggressiv. Ein zufällig vorbeikommender Polizeibezirksbeamter bekam das Geschehen mit und stellte zudem fest, dass gegen den 33-Jährigen ein Haftbefehl einer auswärtigen Staatsanwaltschaft über 13 Monate Freiheitsstrafe wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung vorlag.

Nachdem sich im weiteren Verlauf keine ärztliche Notwendigkeit ergab, den Siegener einem Krankenhaus zuzuführen, wurde er festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Damit war der 33-Jährige allerdings nicht einverstanden und leistete der Polizei massiven Widerstand: Er trat um sich, versuchte einem Beamten eine Kopfnuss zu geben, beleidigte die Polizisten mit Schimpfworten und drohte einem Kommissar sogar, ihm den Schädel einzuschlagen und ihn zu erschießen. Vor diesem Hintergrund wurde gegen den 33-Jährigen erneut ein Strafermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Zwecks Verbüßung seiner 13-monatigen Freiheitsstrafe wurde der Siegener am Mittwoch in die Justizvollzugsanstalt Attendorn eingeliefert.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 19.09.2018

Allgemein Bespucken Deutschland Ekelattacke Physische Gewalt Schlagen Treten Widerstand

Breckerfeld (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 17.09.2018, gegen 17.00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte im Rahmen einer Anzeigenaufnahme in der Berliner Straße einen 35-jähriger Breckerfelder. Während der Kontrolle stellten sie starken Geruch von Cannabis fest. Um sich der folgenden Personalienfeststellung und Durchsuchung zu entziehen, versuchte der Mann zunächst wegzulaufen. Als die Beamten ihn festhielten, wehrte er sich vehement, schlug und trat nach ihnen und bespuckte sie. Erst mittels Pfefferspray und Handfesseln konnte er unter Kontrolle gebracht und zur Polizeiwache transportiert werden. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden Cannabispflanzen und diverses Anbaumaterial aufgefunden und sichergestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Breckerfelder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 18.09.2018

Aggressiv Allgemein Deutschland Stoßen Treten Widerstand

Zossen-Waldstadt (Brandenburg): Widerstand bei der Ingewahrsamnahme geleistet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei kurz nach 02:00 Uhr nach Wünsdorf, Waldstadt in die Hauptallee zur dortigen Erstaufnahmeeinrichtung gerufen. Dort soll sich zwischen Bewohnern eine Körperverletzung zugetragen haben. Vor Ort konnten zwei 32 und 33-jährige Männer ausfindig gemacht werden, die in die körperliche Auseinandersetzung mit weiteren bislang unbekannten Personen verwickelt gewesen sein sollen. Während die hinzugerufenen Polizisten damit begannen den Sachverhalt zu ergründen, verhielten sich beide Männer verbal und körperlich aggressiv und unkooperativ; nicht nur gegenüber den Kollegen, sondern auch gegenüber anderen Bewohnern. Der 33-jährige Tatverdächtige zerstörte vor dem Eintreffen der Kollegen technisches Zubehör und eine Fensterscheibe, wobei er sich leicht verletzte. Beide Männer wurden sodann zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dieser Maßnahmen widersetzten sich die Personen, indem sie versuchten die Einsatzkräfte zu treten und zu schupsen. Der 33-Jährige wurde zur Behandlung seiner Verletzungen, die er sich beim Zerschlagen einer Scheibe zuzog, in ein Krankenhaus gebracht. Die Kollegen fertigten Strafanzeigen unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verdacht der Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die weiteren Ermittlungen werden in der Kriminalpolizei geführt.

PM des PD Brandenburg West vom 17.09.2018

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Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Symbolfoto

Am frühen Sonntagmorgen kam es am Rande einer Unfallaufnahme zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei, in dessen Folge die Beamten von „Pfefferspray“ und Einsatzstock Gebrauch machen mussten.

Am 16.09.2018 gegen 05:00 Uhr befand sich eine Funkwagenbesatzung im Bereich der Schönebecker Straße zu einer Verkehrsunfallaufnahme. Ein Beamter war dabei Fotos des Unfalls zu fertigen, als er von zwei unbeteiligten Männern, 21 und 23 Jahre, angepöbelt wurde. Als die Unfallaufnahme beendet war und sich die Polizisten am Funkwagen befanden, wurden sie erneut von den Beiden angesprochen und beleidigt. Daraufhin sollte die Identitätsfeststellung erfolgen, welche verweigert wurde. Die Beamten wollten nun den 21-jährigen nach einem Ausweisdokument durchsuchen, als dieser sich ruckartig losriss und einen der Beamten versuchte wegzustoßen. Der 23-jährige kam seinem Begleiter zur Hilfe und trat einen der Polizisten gegen ein Bein. In weiterer Folge kam es zu einem Handgemenge, wobei die Polizisten mehrfach versuchten die Angreifer auf Abstand zu halten, dies konnte teilweise nur durch Einsatz des Einsatzstocks gewährleistet werden. Als der 23-jährige erneut einen Angriff starten wollte, wurde „Pfefferspray“ eingesetzt.
Als weitere Polizisten zur Unterstützung eintrafen, versuchte der 21-jährige zu fliehen, was nicht gelang. Die beiden Männer wurden gefesselt und in Polizeigewahrsam genommen.
Die Identität konnte geklärt werden. Bei beiden Tätern wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher die Werte 0,39 Promille und 0,82 Promille ergab. Hiernach wurden die Männer aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Es wurden Ermittlungsverfahren u.a. wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 17.09.2018

Allgemein Angriff Deutschland Treten Widerstand

Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf: Mann wird in S-Bahn geweckt und rastet daraufhin aus

Nachdem der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn am Wochenende einen Fahrgast weckte, griff ihn dieser an. Alarmierte Bundespolizisten wurden mit Fußtritten attackiert und brachten den Angreifer zu Boden.

Samstag gegen 6:45 Uhr weckte der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn am Endbahnhof Charlottenburg einen schlafenden Fahrgast. Dieser reagierte äußerst aggressiv und wollte den S-Bahn-Fahrer angreifen.
Der 50-Jährige flüchtete in das Aufsichtsgebäude.

Alarmierte Bundespolizisten wurden durch den 34-jährigen Angreifer mit Fußtritten attackiert. Die Beamten konnten diese abwehren und den wohnungslosen Mann zu Boden bringen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer Blutalkoholkontrolle wurde der bereits wegen diverser Delikte polizeibekannte Mann auf freiem Fuß belassen.

PM der BPOLD Berlin vom 17.09.2018

Allgemein Angriff Beleidigung Deutschland Schlagen Treten Widerstand

Backnang (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Fahrgast bedrohte Lokführer und griff Polizeibeamte an

Ein 24 Jahre alter Mann hat in der Nacht zum Montag einen Lokführer der S-Bahn bedroht, anschließend Polizeibeamte angegriffen und sich schließlich der Festnahme massiv widersetzt. Der alkoholisierte Mann hatte sich gegen 01:00 Uhr in der S-Bahn in der Endstation in Backnang befunden, als er vom Lokführer zum Aussteigen bewegt werden sollte. Dies verweigerte der unter Alkoholeinfluss stehende Mann und bedrohte den Lokführer. Als eine alarmierte Polizeistreife eintraf, war der Mann inzwischen eingeschlafen und musste geweckt werden. Daraufhin wurde er sofort aggressiv, Beleidigungen aus und griff die Beamten mit Faustschlägen an. Diese konnten den Angriffen ausweichen und so Verletzungen verhindern. Im weiteren Verlauf wollte der 24-Jährige flüchten und musste mit Hilfe einer zweiten Streifenbesatzung auf dem Bahnhofsgelände gestellt werden. Hierbei schlug und trat er nach den Beamten, die ihn daraufhin zu Fall brachten und überwältigten, wogegen er sich massiv wehrte.

PM des PP Aalen vom 17.09.2018

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Klagenfurt (Kärnten): Gefährliche Drohung, Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, aggressives Verhalten; Festnahmen

Am 16.09.2018 gegen 20:30 Uhr kam es vor einem Mehrparteienwohnhaus in einer Wohnhausanlage in Klagenfurt-St.Peter zu einem heftigen Nachbarschaftsstreit zweier Familien, bei dem es nach verbalen Auseinandersetzungen zu zwei gegenseitigen Körperverletzungen und einer gefährlichen Drohung zwischen mehreren Beteiligten kam.
Beim Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen waren zahlreiche Beteiligte und Schaulustige vor dem Wohnhaus anwesend, wobei sich sofort ein 31-jähriger bosnischer Staatsbürger gegenüber den einschreitendenden Polizisten aggressiv verhielt, diese beschimpfte und versuchte, die Amtshandlung zu behindern, er wurde festgenommen und wird angezeigt.
Ein weiterer Beteiligter, ein 40-jähriger Bosnier ging aggressiv mit geballten Fäusten gegen die einschreitenden Polizisten vor, beschimpfte diese und musste ebenfalls festgenommen werden, wogegen sich der Mann mit massiver Gegenwehr widersetzte.
Im Zuge der Festnahme und anschließenden Einlieferung in das PAZ Klagenfurt verletzte der Mann zwei Polizisten durch Tritte und Bisse, er wird der StA Klagenfurt zur Anzeige gebracht.

PA der LPD Kärnten vom 17.09.2018

Allgemein Deutschland Treten Widerstand

Bayreuth (Bayern): Zwei alkoholbedingte Stürze mit Fahrrad, ein Gestürzter wird gewalttätig

In Bayreuth kam es am Freitagnachmittag und Samstagmorgen zu zwei Fahrradunfällen, bei denen die Fahrer durch übermäßigen Alkoholeinfluss alleinbeteiligt stürzten und sich dabei verletzten. Einer davon schlug nach dem Sturz einen Passaten, der zu Hilfe kommen wollte und wehrte sich
anschließend massiv gegen Polizeibeamte.

Der erste Sturz ereignete sich am Freitagnachmittag gegen 18:15 Uhr in der Fußgängerzone. Ein 20-jähriger aus Bayreuth hatte sich nach nach vorherigen Alkoholkonsum auf seinen Drahtesel begeben und stürzte dann ohne Fremdverschulden. Hierbei zog er sich eine nicht unerhebliche Platzwunde am Kinn zu, welche ärztlich versorgt werden musste. Ein 28-jähriger wollte den Gestürzten zu Hilfe kommen und Rettungskräfte verständigen. Der Radfahrer war damit offenbar nicht einverstanden und schlug ihn daraufhin mit der Faust ins Gesicht. Hinzu gerufene Polizisten der Bayreuther Stadtpolizei hatten anschließend ebenfalls Probleme, den Bayreuther zu beruhigen. Der Grund für seine Aggressivität lag vermutlich an der hohen Alkoholisierung. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille, woraufhin eine Blutententnahme angeordnet wurde. Durch Tritte gegen die Polizisten wollte er verhindern, dass von einem Arzt die Blutprobe entnommen werden kann. Nachdem er unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde er ärtzlich versorgt und die polizeiliche Maßnahme konnte durchgeführt werden. Der Radfahrer muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr, mehrfacher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Am Samstagmorgen gegen 01:30 Uhr kam ein 18-jähriger in der Otto-Hahn-Straße zu Fall, als er mit seinem Rad auf dem Gehweg fuhr. Auch er stürzte ohne Fremdverschulden und verletzte sich hierbei am Kopf und Schulter. Die verständigen Polizisten konnten Alkoholgeruch wahrnehmen und der Auzubildende aus Bayreuth hatte zudem eine verwaschene Aussprache. Neben dem Verletzten lag eine zerbrochene Flasche Bier, welche er offenbar während der Fahrt in der Hand hielt. Obwohl der Radfahrer einen Alkoholtest verweigerte, kam er auf Grund der Feststellungen nicht um eine Blutentnahme herum. Auch er wurde ärzlich versorgt und wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 15.09.2018

Allgemein Bespucken Deutschland Treten Widerstand

Aldenhoven (Nordrhein-Westfalen): Randalierer mit Haftbefehl gesucht

Am späten Donnerstagabend wurde die Polizei zu einer Gaststätte in der Turmstraße gerufen. Ein Mann randalierte dort und bedrohte Gäste.

Als die Beamten gegen 23:40 Uhr vor dem Lokal eintrafen, fanden sie einen sehr aufgebrachten Mann vor. Es handelte sich um einen 45-Jährigen, der sich derzeit ohne bekannte Adresse in Jülich aufhält und gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Gesuchte wurde festgenommen und zur Polizeiwache nach Jülich gebracht. Vor und während der Fahrt im Streifenwagen hustete und spuckte der Festgenommene die Polizisten an und trat sie. Ihm wurde während des Transports eine Spuckhaube aufgesetzt, um weitere gezielte Angriffe zu verhindern.

Die Ermittlungen in der Gaststätte ergaben, dass sich der 45-Jährige trotz bestehenden Hausverbots in das Gebäude begeben und einen Gast beschimpft und beleidigt hatte. Während der Tat führte der Beschuldigte ein Messer mit sich, welches die Polizeibeamten später in einem Blumenkübel in unmittelbarer Nähe zum Lokal fanden und sicherstellten.

Die gefertigte Strafanzeige beinhaltet die Tatvorwürfe der Bedrohung, Beleidigung, des Hausfriedensbruchs und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Düren vom 14.09.2018

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Witten (Nordrhein-Westfalen): „Schwarzfahrer“ leistet massiven und ekelerregenden Widerstand – Polizeibeamter schwer am Arm verletzt

Symbolfoto

Am gestrigen 13. September, gegen 8.45 Uhr, wurde die Polizei zu der Straßenbahnhaltestelle am Wittener Marienhospital gerufen – zwecks Feststellung von Personalien.

Ein Fahrgast der Linie 310 war dort von einem Kontrolleur ohne gültigen Fahrschein angetroffen worden.

Noch während der Maßnahmen versuchte der „Schwarzfahrer“ (20), der in der Nähe von Rostock lebt, zu flüchten, konnte aber sofort zu Boden gebracht werden.

Bei der Fixierung leistete der junge Mann erheblichen Widerstand, wodurch sich ein Polizeibeamter eine schwere Armverletzung zuzog, die eine Operation erforderlich macht.

Auf dem Weg zur Wache und auch dort setzte der 20-Jährige sein rabiates Verhalten gegenüber den Polizeibeamten fort. So sperrte er sich vehement gegen die weiteren Maßnahmen und versuchte, bei der Durchsuchung auf die Polizisten einzutreten. Darüber hinaus beleidigte der Mann sie mit üblen Schimpfwörtern.

Die renitenten Widerstandshandlungen endeten mit einer ekelerregenden Aktion beim Verschließen der Zellentür, als der Mann eine Polizeibeamtin anspuckte.

Die Ermittlungen gegen die Person, bei der Betäubungsmittel gefunden wurden, dauern im Wittener Kriminalkommissariat zurzeit noch an.

PM der POL Bochum vom 14.09.2018