Category Archives: Treten

Allgemein Angriff Deutschland Einmischung Dritter Gefangenenbefreiung Treten Verletzt Widerstand

Neustadt (Hessen): Erst Kunden belästigt dann Polizei angegriffen

Wegen zweier augenscheinlich alkoholisierter Männer, die Kunden eines Marktes in der Straße Am Kaufmarkt belästigten, war die Polizei am Freitag, 25. Januar, gegen 13.40 Uhr Am Kaufmarkt im Einsatz. Die beiden polizeibekannten Männer im Alter von 20 und 41 Jahren ließen überhaupt nicht mit sich reden, reagierten nicht auf gutes Zureden und sperrten sich gegen jede polizeiliche Anweisung und Maßnahme, zeigten sich aggressiv, provokant und beleidigten und bedrohten die Polizei dauernd. Letztlich blieb der Polizei nur noch die Fesselung und Ingewahrsamnahme übrig. Beide leisteten Widerstand bzw. griffen die Beamten an, der eine um sich der Fesselung zu entziehen, der andere, um seinen Begleiter vor der Mitnahme zu bewahren. Erst nach mehrfachem Wegstoßen und dem Einsatz von Pfefferspray gab er das Vorhaben, seinen Kumpel zu befreien, auf. Die Polizei nahm beide Männer vorübergehende mit zur Wache. Ein Beamter erlitt durch einen Tritt gegen das Schienbein eine Verletzung. Die Männer müssen sich demnächst wegen Körperverletzung, Widerstands, Bedrohung, Beleidigung und versuchter Gefangenenbefreiung verantworten. Der Ältere blieb aufgrund seines Alkoholkonsums zur Ausnüchterung in der Zelle. Nach Rücksprache mit dem Gericht und der Staatsanwaltschaft durfte der Jüngere nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gehen.

PM des PP Mittelhessen vom 28.01.2019

Aggressiv Allgemein Angriff Deutschland Schlagen Treten Widerstand

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 39-Jähriger belästigt Anwohner und leistet Widerstand

Zeugen meldeten am frühen Samstagmorgen (26.01., 00.05 Uhr) eine verdächtige Person an der Dammstraße. Zuvor war der bis dahin unbekannte Mann hinter einem Zeugen hergefahren und hatte ihn mehrfach angesprochen. Als der Autofahrer anhielt und ausstieg, war er merkbar alkoholisiert. Als die zwischenzeitlich hinzugezogene Polizei an der Dammstraße eintraf, ging er unmittelbar aggressiv auf die Beamten zu. Da er den Zeugenaussagen gemäß zuvor in dem offensichtlich alkoholisierten Zustand Auto gefahren ist, sollten seine Personalien festgestellt werden. Der Mann weigerte sich Angaben zu machen. Zur Feststellung seiner Identität sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte er sich, trat und schlug in Richtung der eingesetzten Beamten.

Schließlich konnte er dem Polizeigewahrsam zugeführt werden.
Aufgrund der Trunkenheitsfahrt wurde ihm durch einen Arzt Blut entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 39-Jährige Bielefelder bis zur erfolgten Gemütsberuhigung in Gewahrsam genommen.

PM der POL Gütersloh vom 28.01.2019

Allgemein Angriff Bedrohung Beißen Beleidigung Deutschland Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Rheine, Lienen, Saerbeck (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzungen/Widerstände

Ort: Rheine, Eulenstraße Zeit: Sonntag, 20.01.2019, 02.18 Uhr Ein Anwohner wurde durch lautes Geschrei auf eine Auseinandersetzung auf der Straße aufmerksam. Er sah eine männliche Person, die mit einer Stange auf einen Jugendlichen einschlug. Als die Polizei eintraf, lagen die Stange und einige andere Utensilien noch dort. Die beiden, an der Auseinandersetzung beteiligten Personen hatten sich entfernt. Die Person, die mit der Stange geschlagen haben soll, war mit einem Fahrrad in Richtung Meisenstraße gefahren. Die Polizei traf bei der Fahndung den 16-jährigen Rheinenser an. Dieser wies schwere Verletzungen auf. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte unter Telefon 05971/938-4215.

Ort. Lienen, Iburger Straße, Asylbewerberunterkunft Zeit: Sonntag, 20.01.2019, 00.15 Uhr Die Polizei war dort wegen eines Randalierers eingesetzt. Eine Zimmertür war beschädigt und ein 23-Jähriger geschlagen worden. Der 47 Jahre alte Beschuldigte wurde angetroffen.
Unvermittelt griff er zu einer Bierflasche, zerschlug sie auf seinem Kopf und bedrohte die Polizisten mit der abgebrochenen Flasche. Es wurde der Einsatz des Reizgassprühgerätes angedroht; er legte daraufhin die Flasche weg, attackierte aber dann die Beamten erneut.
Im weiteren Verlauf versuchte er mehrfach, zu treten und biss einem Polizisten in die Hand. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten.
Die Verletzungen durch den Schlag mit der Flasche an den Kopf wurden behandelt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Ort: Saerbeck, Brochterbecker Damm Zeit: Samstag, 19.01.2019,
01.50 Uhr Der Beschuldigte kam einem Platzverweis nicht nach und sollte zur Seite geschoben werden. Daraufhin wollte er einen Beamten schlagen. Mit Hilfe der Security konnte er festgehalten werden; dabei trat und schlug er um sich. Es wurde von der Polizei Pfefferspray eingesetzt. Auch im Streifenwagen trat er um sich und traf dabei einen Polizeibeamten am Kopf. Der 19-Jährige wurde zur Wache gebracht.

Ort: Rheine-Elte, Brückenstraße Zeit: Sonntag, 20.01.2019, 01.33 Uhr In Elte waren zwei Gruppen aufeinander getroffen. Zeugen gaben an, dass dabei mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben wurden. Es wurde auch ein Verdächtiger benannt, dessen Personalien festgestellt wurden. Eine Waffe wurde nicht gefunden. Die Polizei stellte sämtliche Personalien fest (12, fast alle um 18 Jahre alt).
Die weiteren Ermittlungen sollen nun den Ablauf des Geschehens klären.

PM der POL Steinfurt vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Einmischung Dritter Gefangenenbefreiung Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Aachen/Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Erneute Gewalt gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Wochenende kam es bei Einsätzen wieder zu teils heftigen Gewaltausbrüchen gegenüber Polizeibeamten; zwei wurden dabei verletzt.

Ein 18-Jähriger, der am 18.01.19 in der in der Robert-Koch-Straße in Alsdorf eine rote Ampel unmittelbar vor einem Streifenwagen überquert hatte, weigerte sich in der anschließenden Kontrolle partout seinen Personalausweis vorzuzeigen. Stattdessen beleidigte er die Polizisten auf das Übelste. Bei der anstehenden Durchsuchung nach Personaldokumenten schlug und trat der Mann heftig um sich und verletzte dabei einen Beamten. Ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

Ein größere Gruppe Jugendlicher fiel in der Nacht des 19.01.19 in der Karl-Kuck-Straße in Aachen-Brand mehrfach durch Ruhestörungen auf. Ein 18-Jähriger, der die anrückenden Polizisten mit „Hurensöhne“ beleidigt und versucht hatte sich der bevorstehenden Kontrolle zu entziehen, konnte festgehalten werden. Die übrige Gruppe ging gemeinsam auf die Polizisten los und versuchte den Mann zu befreien.
Ein Beamter erlitt einen Faustschlag ins Gesicht und wurde dabei verletzt. Nur mit zahlreicher Unterstützung gelang es der Polizei die Lage unter Kontrolle zu bringen, zeitweise waren zehn Streifenwagen im Einsatz. Gegen insgesamt 13 Jugendliche wurden Strafverfahren, u.a. wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde, eingeleitet.

PM der POL Aachen vom 21.01.2019

Allgemein Beleidigung Deutschland Sachbeschädigung Treten Verletzt Widerstand

Kreuzau-Drove (Nordrhein-Westfalen): Gleich mehrere Tatbestände in einer Strafanzeige

Symbolfoto

In der Nacht zu Sonntag, gegen 00:15 Uhr, meldete ein Zeuge eine Gruppe Jugendliche, die auf der Drovestraße mit Schlagstöcken unterwegs sei.

Die eingetroffenen Beamten forderten vor dem Hintergrund der möglichen Bewaffnung die sechs Jugendlichen auf, ihre Hände aus den Taschen zu nehmen und im sichtbaren Bereich zu halten. Während sich fünf der Jugendlichen kooperativ verhielten, widersetzte sich einer der jungen Männer – ein 16-Jähriger aus Drove – der Anweisung. Auch einer erneuten Aufforderung kam er nicht nach und lachte die Beamten aus. Als er zu einem Streifenwagen gebracht und dort durchsucht werden sollte, begann er zu randalieren und beleidigte einen der Polizisten. Er trat um sich, beschädigte damit den Streifenwagen und verletzte einen der Polizeibeamten. Gefesselt wurde er in einen der Streifenwagen gesetzt. Dies hinderte ihn allerdings nicht daran, weiter um sich zu treten und eine weitere Polizistin zu verletzen.

Die am Einsatz beteiligten Diensthunde konnten schließlich im Gebüsch eines Vorgartens zwei Schlagstöcke aufspüren, die einer Person aus der Gruppe – einem 18-Jährigen aus Drove – zugeordnet werden konnten. Beide Schlagstöcke wurden sichergestellt. Der 16-Jährige Randalierer wurde nach Einsatzende seinem Vater übergeben.
Neben dem Tatbestand der Körperverletzung und Beleidigung wird gegen ihn auch in den Punkten Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung ermittelt

PM der POL Düren vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Angriff Deutschland Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 24-jähriger Reisender greift Bundespolizisten in Ludwigshafen an

Am frühen Samstagmorgen, gegen 05.25 Uhr leistete ein Reisender massiv Widerstand und verletzte Bundespolizisten am Hauptbahnhof Ludwigshafen. Die Beamten wurden vom Triebfahrzeugführer gerufen, weil der 24-Jährige sich weigerte an der Endstation in Ludwigshafen auszusteigen. Der Mann verhielt sich gegenüber den Beamten sehr aggressiv und kam den Aufforderungen der Polizisten nicht nach. Diese bewegten ihn nur unter Widerstand aus dem Zug. Bei der anschließenden Kontrolle schlug der junge Mann um sich und trat nach den Beamten. Ein Fluchtversuch scheiterte, allerdings stürzten dabei alle Beteiligte zu Boden. Mit Unterstützung von mehreren Streifen der Polizeiinspektion Ludwigshafen wurde der Mann zum Polizeirevier gebracht. Ein Schnelltest zeigte an, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Warum er so reagierte ist nicht bekannt. Bei der anschließenden Vernehmung verweigerte er die Aussage. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die beiden Polizisten erlitten Schürfwunden an Händen und Beinen und mussten nach Dienstende ärztlich behandelt werden.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Angriff Beleidigung Bespucken Deutschland Gefangenenbefreiung Treten Verletzt Widerstand

Aalen (Baden-Württemberg): Gewalt gegen Polizeibeamte reißt nicht ab. ++ Polizisten bespuckt und versuchte Gefangenenbefreiuung

Zwei Brüder im Alter von 29 und 28 Jahren haben in der Nacht zum Sonntag vor einer Diskothek einem Platzverweis keine Folge geleistet und mehrere Polizeibeamte beleidigt. Nachdem der 29-Jährige auch noch zwei Polizisten bespuckte und daraufhin in Gewahrsam genommen wurde, widersetzte er sich heftig. Zwei Begleiter versuchten daraufhin den 29-Jährigen aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Alle Personen mussten unter erheblichem Personal- und Kraftaufwand überwältigt werden.

Die Beamten wurden am Sonntag, gegen 01:00 Uhr zu einer Diskothek in der Burgstallerstraße gerufen, nachdem dort ein Türsteher beleidigt worden war. Die Streifenbesatzungen stellten daraufhin eine vierköpfige Personengruppe fest, unter denen sich die beiden tatverdächtigen Brüder befanden. Nachdem deren Personalien erhoben waren, wurde ihnen aufgrund ihres aggressiven Verhaltens ein Platzverweis erteilt. Dem kamen sie jedoch nicht nach, sondern beleidigten die Beamten mehrfach. Der 29-Jährige spuckte gezielt in Richtung der Beamten, wodurch einer im Gesicht und ein weiterer an der Jacke getroffen wurden. Daraufhin wurde der Mann in Gewahrsam genommen, wogegen er sich erheblich wehrte. Weiter eilten ihm sein 28 Jahre alter Bruder und eine 22 Jahre alte Frau zu Hilfe und versuchten diesen aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Alle drei Personen wurden von den Polizeibeamten überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Neben dem bespuckten Polizisten, war ein weiterer Beamter durch Schürfwunden und Prellungen leicht verletzt worden.

Die Brüder mussten die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Die 22-Jährige wurde ihrer Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an.
Der 29-Jährige muss mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte rechnen. Dem Bruder und der Begleiterin drohen unter anderem ein Verfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Weiterer Vorfall in Aalen

Eine 20 Jahre alte Frau hat am Sonntagnachmittag zunächst ihre Mutter und anschließend einen Polizeibeamten angegriffen. Die psychisch auffällige Frau war in der Wohnung mit ihrer Mutter in Streit geraten und hatte sie am Hals gepackt. Nachdem eine Streifenbesatzung in die Wohnung gerufen wurde, fasste die junge Frau einem Beamten in das Gesicht und versuchte sich anschließend, unter anderem mit Fußtritten, der Gewahrsamnahme zu widersetzen. Sie wurde aufgrund ihres psychischen Zustandes vom Rettungsdienst in eine Fachklinik verbracht.

Vorfälle der letzten Tage im Präsidiumsbereich (bereits gemeldet):

In den vergangenen Tagen war es wiederholt zu Angriffen mit verletzten Polizisten gekommen.

In Welzheim hatte am Donnerstag (17.01.2019) eine junge Polizeibeamtin bei einer Widerstandshandlung durch einen betrunkenen Autofahrer eine schwere Gesichtsverletzung erlitten und musste in das Krankenhaus eingeliefert werden.

In Schwäbisch Hall hatten am Montagabend (14.01.2019) durch Flaschenwürfe ein Beamter eine schwere Handverletzung und ein Beamter eine leichte Verletzung erlitten. Der 23 Jahre alte Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

In Obersontheim hat am Freitag (11.01.2019) eine Polizeibeamtin durch einen Kopfstoß eine schwere Gesichtsverletzung und ihr Streifenkollege durch einen Biss eine leichte Verletzung erlitten.
Der 28 Jahre alte Täter hatte zuvor ein Ehepaar auf offener Straße angegriffen.

Polizeipräsident Roland Eisele hatte sich bereits vergangene Woche zu derartigen Vorfällen wie folgt geäußert:

„Diese gewalttätigen Übergriffe zeigen einmal mehr die zunehmenden Verrohungstendenzen in unserer Gesellschaft. Wir werden sie mit aller Konsequenz strafrechtlich verfolgen und stehen in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft. Darüber hinaus werden wir auch Schadensersatzansprüche prüfen.“

PM des PP Aalen vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Beleidigung Deutschland Einmischung Dritter Treten Widerstand

Rüthen (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz an der Stadthalle

Symbolfoto

Am Sonntagmorgen, gegen 3.30 Uhr wurde die Polizei zum wiederholten Male zur Stadthalle nach Rüthen gerufen. Ein 28-jähriger Mann aus Anröchte war zuvor schon mehrfach vom Sicherheitsdienst des Festgeländes verwiesen worden, kam jedoch erneut zurück. Nach der Erteilung eines Platzverweises sollten die Personalien des Mannes festgestellt werden. Er weigerte sich jedoch seinen Personalausweis auszuhändigen, beleidigte die Beamten fortwährend, sperrte sich gegen Folgemaßnahmen und versuchte die Polizisten zu treten. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde daraufhin der, mit 1,32 Promille alkoholisierte Mann, in Gewahrsam genommen. Da sich nun weitere Personen mit dem Anröchter solidarisierten und drohten sich gegen die Beamten zu wenden, wurden Verstärkungskräfte hinzugezogen. Ein 26-jähriger Mann aus Rüthen beleidigte ebenfalls hierbei fortwährend die Polizeibeamten und verhielt sich aggressiv. Ein ausgesprochener Platzverweis wurde durch ihn nicht befolgt, so dass der mit 1,18 Promille alkoholisierte Mann, ebenfalls in Gewahrsam genommen werden musste. Entsprechende Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung wurden gefertigt.

PM der KPB Soest vom 21.01.2019

Aggressiv Allgemein Angriff Deutschland Einmischung Dritter Schlagen Treten Verletzt Widerstand

Augsburg (Bayern): Massiver Angriff auf Polizeibeamte nach Verkehrskontrolle

Symbolfoto

Der Anlass für einen massiven Angriff auf Polizeibeamte am 07.01.2019 um kurz nach Mitternacht war eine routinemäßige Verkehrskontrolle.
Eine Polizeistreife wollte im Bereich der Riedinger Straße einen 21jährigen Pkw-Führer wegen des nicht angelegten Sicherheitsgurtes einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Mann fuhr in den Riedinger Park und hielt dort an seiner momentanen Arbeitsstelle an. Schon zu Beginn der Kontrolle kamen etwa 10 Bekannte und Arbeitskollegen des Mannes hinzu, solidarisierten sich mit ihm und taten ihren Unmut über die Kontrolle kund.
Im Laufe des Streitgespräches griffen mehrere Männer im Alter zwischen 18 und 36 Jahren die beiden Beamten unvermittelt mit Faustschlägen an und warfen sogar eine Eisenstange in Richtung der Einsatzkräfte. Als ein Polizist aufgrund der Schläge zu Boden fiel, traten mehrere Beschuldigte auf ihn ein. Die Beamten setzten Pfefferspray ein.
Erst mit Hilfe weiterer Unterstützungsstreifen gelang es den Einsatzkräften die Lage zu beruhigen. Die Männer zeigten sich weiterhin aggressiv und störten die polizeilichen Maßnahmen massiv.
Ein Beschuldigter flüchtete vor Eintreffen der Unterstützungskräfte, konnte aber in einem Hinterhof aufgegriffen werden. Der renitente 32jährige Mann musste zur Unterbindung weiterer Sicherheitsstörungen in den Polizeiarrest gebracht werden.
Beide angegriffene Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen und mussten in Krankenhäusern ambulant behandelt werden.
Auch drei Beschuldigte wurden leicht verletzt und zur Behandlung ins Klinikum Augsburg gebracht.
Zum derzeitigen Stand der Ermittlungen müssen sich vier Männer u.a. wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.01.2019

Allgemein Deutschland Schlagen Treten Widerstand

Wiesbaden (Hessen): Zivilstreife angegriffen

Ein junger Mann wurde Sonntagnacht festgenommen, nachdem er versucht hatte gegen einen zivilen Streifenwagen zu treten und die Beamten angriff. Kurz nach Mitternacht fuhr eine zivile Streife der Wiesbadener Polizei im Bereich Michelsberg, als der 19-Jährige ohne erkennbaren Grund, schreiend auf den Zivilwagen zu rannte und versuchte dagegen zu treten. Trotz Vollbremsung konnten die Beamten einen Zusammenstoß nicht verhindern. Die Polizisten stiegen aus und gaben sich als solche gegenüber dem Mann zu erkennen, um seine Personalien aufzunehmen. Gegen die Kontrolle versuchte sich der 19-jährige Wiesbadener dann mit Schlägen und Tritten in Richtung der Beamten zu wehren. Diese konnten ihn umgehend mit körperlicher Gewalt überwältigen und auf das Revier bringen, wo ihm aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen wurde. Zwar wurde der junge Mann durch die Festnahme leicht verletzt, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstandes und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

PM des PP Westhessen vom 07.01.2019