Category Archives: Kratzen

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Hennigsdorf (Brandenburg): Zechprellerin kratzt Polizisten

Eine 54-jährige Frau konnte gestern Abend in einem Restaurant in der Fontanestraße nicht die Rechnung von ca. 20 Euro bezahlen. Die Polizei wurde hinzugerufen. Da die Frau keinen Personalausweis dabei hatte, wurde sie zur Identitätsfeststellung zunächst zum Streifenwagen gebracht. Dabei verweigerte sei die Mitarbeit und musste zum Teil geschoben werden. Im Streifenwagen kratzte die 54-Jährige einen Polizeibeamten. Da sie psychische Auffälligkeiten zeigte, wurde ein Rettungswagen gerufen. Die Frau kam ins Krankenhaus. Verwandte beglichen später die offene Rechnung.

PM der POL Brandenburg vom 19.09.2014

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München (Bayern): Bundespolizistin leicht verletzt

Ein 19-jähriger, erheblich alkoholisierter Deutsch-Türke verletzte am Donnerstagvormittag (11. September) am Münchner Hauptbahnhof eine 28-jährige Bundespolizistin.

Ein 19-Jähriger aus Neuhausen sprach gegen 07:50 Uhr eine Streife der Bundespolizei am Haupteingang an. Er gab an, eine Personengruppe von vier Personen “verräumen” zu wollen. Im folgenden Gespräch mit einer 28-jährigen Polizeiobermeisterin verhielt sich der Mann auffallend aggressiv und provokativ. Dabei kam er der Beamtin nahe, fasste sie mehrmals an der Schutzweste und äußerte sich ihr gegenüber anstößig. Nach einer Identitätsfeststellung wurde dem 19-Jährigen ein mündlicher Platzverweis erteilt. Er entfernte sich jedoch nicht, sprach stattdessen hochaggressiv, dabei heftig mit den Händen gestikulierend, weiter auf die Beamten ein und näherte sich diesen immer wieder mit erhobenen Händen bedrohlich nahe.

Wenig später stellte er sich erneut nahe vor die Beamtin, erfasste deren Schutzweste und deutete einen Kopfstoß an. Als die Polizeiobermeisterin den Mann von sich schob, holte dieser mit der Hand aus und schlug ihr mit der Faust zweimal ins Gesicht. Zusätzlich schlug er mit einer Jacke, die er zuvor in der Hand gehalten hatte, auf die Beamtin ein. Als er weglaufen wollte, stolperte der Neuhausener alkoholbedingt und stürzte zu Boden. Als der Mann am Boden fixiert wurde, versuchte er mehrfach die Beamten zu kratzen und zu beißen. Nur unter heftigem Widerstand gelang es mehreren Beamten den Mann, der die eingesetzten Bundespolizisten permanent beleidigte, zur Wache zu verbringen.

Die Bundespolizei ermittelt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährliche Körperverletzung sowie Beleidigung. Die 28-jährige Beamtin wurde am Auge, an der Wange sowie an der Lippe verletzt. Zudem klagte sie über Hüft- und Kniebeschwerden und musste, nach ärztlicher Begutachtung, ihren Dienst abbrechen. Ein 33-jähriger Polizeikommissar erlitt Hautabschürfungen, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Der 19-Jährige konnte nach Ausnüchterung mittags die Dienststelle wieder verlassen.

PM des BPI München vom 11.09.2014

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Luxemburg: Streitigkeiten gemeldet in Linienbus / Rebellion

Gemeldet wurden Handgreiflichkeiten zwischen einem Mann und einer Frau in einem Linienbus. Als die Beamten vor Ort die Situation mit dem Mann klärten, wurde die betrunkene Frau hysterisch und ging äusserst aggressiv auf die Beamten los. Diese mussten sich vor den Schlägen und Kratzattacken der Frau wehren. Es stellte sich heraus, dass dieselbe ebenfalls vorher dem Mann gegenüber ausrastete. Indem dieselbe eine Gefahr für sich und andere darstellte, wurde sie bis zur erlangten Nüchternheit im Passagearrest untergebracht.

Bulletin de presse de la Police Grand Ducale du 31.08.2014

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München (Bayern): Frau greift Polizeibeamten im Streifenwagen an

Symbolfoto

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Am Dienstag, 02.09.2014, um 15.10 Uhr, befand sich ein 27-jähriger Polizeibeamter alleine in einem Streifenwagen auf einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn in der Arnulfstraße. Er musste verkehrsbedingt anhalten. Als das Fahrzeug wieder anrollte, riss eine 44-jährige Münchnerin plötzlich die Beifahrertür des Streifenwagens auf und setzte sich in den Pkw. Sie schlug hierbei dem Polizeibeamten mit der rechten Hand ins Gesicht und griff mit ihren Händen an das Lenkrad. Der Polizeibeamte konnte nur durch sofortiges Bremsen einen Auffahrunfall mit dem vor ihm stehenden BMW verhindern.

Als er daraufhin versuchte, die Frau aus dem Fahrzeug zu bewegen und ihre Hände vom Lenkrad zu entfernen, wurde er mehrfach im Gesicht und am rechten Unterarm von der Frau gekratzt. Zeitgleich stand hinter dem Streifenwagen eine zivile Streifenbesatzung, welche dem Geschädigten sofort zu Hilfe eilte und die Frau mit vollem Körpereinsatz aus dem Dienstfahrzeug beförderte. Dabei wehrte sich die Frau nach Kräften und schlug mir ihren Armen und Beinen um sich. Zudem versuchte sie den angegangenen Polizeibeamten weiterhin zu beißen und zu kratzen.

Da die Münchnerin nach ihrem Transport auf die nahegelegene Polizeiinspektion 42 (Neuhausen) immer noch absolut aggressiv und hysterisch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten war, wurde sie durch das Gesundheitsamt eingewiesen.

Die 44-Jährige wurde durch die polizeilichen Maßnahmen nicht verletzt. Der 27-jährige Polizeibeamte wurde durch die Widerstandshandlung leicht verletzt und war an diesem Tag nicht mehr dienstfähig. Weitere Polizeibeamte wurden nicht verletzt.

PM des PP München vom 03.09.2044
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Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamtin nach Widerstand leicht verletzt

Am Sonntag, den 24.08.2014, gegen 01:25 Uhr, wurde die Polizei verständigt, da eine Privatparty aus dem Ruder gelaufen sei. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wegen diverser Körperverletzungsdelikte versuchte  sich eine 22 jährige Frankenthalerin von der Örtlichkeit zu entfernen und verweigerte die Angabe ihrer Personalien. Sie wurde einer Beamtin festgehalten und wehrte sich mit Schlägen und Kratzen. Hierdurch wurde die Beamtin leicht verletzt. Die 22 jährige stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Eine durchgeführter Alkoholtest ergab 1,94 Promille. Sie  muss sich nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet.

PM der PD Ludwigshafen vom 24.08.2014

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Nürnberg (Bayern): Ausgerastet – Festnahme

Als besonders aggressiv gebärdete sich am frühen Samstagmorgen (09.08.2014) eine 25-jährige Frau in der Nürnberger Innenstadt. Gegen die Dame wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Kurz vor 03.00 Uhr morgens war die Frau vom Sicherheitsdienst aus einer Diskothek in der Lorenzer Altstadt verwiesen worden, weil sie sich ungebührlich benommen hatte. Als sie dann verbal und wohl auch tätlich gegen Türsteher sowie umstehende Gäste vorging, sollten ihre Personalien von der Polizei festgehalten werden. Die Frau verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien gegenüber der Polizeistreife und verhielt sich im weiteren Verlauf derart aggressiv, dass ihr Handfesseln angelegt werden mussten. Bei der Fahrt zur Dienststelle fügte sie einem Polizeibeamten mit ihren Fingernägeln blutende Schürfwunden zu und beleidigte die eingesetzten Beamten mit üblen Ausdrücken.

Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie blieb bis zu ihrer Ausnüchterung im Gewahrsam der Polizei.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2014

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Saarlouis (Saarland): Frau verletzt Polizeibeamte während eines Einsatzes

Symbolfoto

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Eine 40-jährige Frau muss sich nun verantworten, nachdem sie im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes zunächst die Beamten massiv beleidigte und im weiteren Verlauf nach ihnen schlug, sie kratzte und nach ihnen trat. Eine Beamtin wurde hierbei mit dem beschuhten Fuß im Gesicht getroffen und musste ihren Dienst frühzeitig leicht verletzt beenden. Ein weiterer Beamter erlitt Kratzwunden im Gesicht. Vorausgegangen war hier eine handfeste Auseinandersetzung zwischen ihr und ihrem Ehemann.

Aufgrund akuter Eigen- und vor allem Fremdgefährdung wurde die Beschuldigte in einem Krankenhaus untergebracht.

Sie wird sich nun u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PI Saarlouis vom 10.09.2014

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Singen (Baden-Württemberg): Kind leistet nach Ladendiebstahl Widerstand

Symbolfoto

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Eine 14-jährige Jugendliche und ein 12-jähriges Kind wurden am Mittwochmorgen, gegen 10.45 Uhr, in einem Bekleidungsgeschäft in der August-Ruf-Straße beim Ladendiebstahl erwischt. Die weitere Überprüfung der beiden Mädchen ergab, dass sie neben der entwendeten Unterwäsche, die sie im Geschäft unter ihre getragene Bekleidung angezogen hatten, noch weitere Gegenstände mitführten, die in einem Drogeriemarkt entwendet wurden. Ferner wurde festgestellt, dass die Mädchen aus einer Jugendeinrichtung abgängig waren und deshalb polizeilich gesucht wurden. Auf der Dienststelle zeigte sich die 12-Jährige äußerst unkooperativ. Sie beleidigte die Beamten massiv, trat mit dem Fuß nach ihnen, sperrte sich mit verschränkten Armen, ließ sich zu Boden fallen und versuchte die Beamten zu kratzen und zu kneifen. Teilweise mussten mehrere Beamte eingesetzt werden, um das Kind zu beruhigen und festzuhalten. Beide Mädchen wurden in die Obhut von verständigten Sozialpädagogen übergeben.

PM des PP Konstanz vom 24.07.2014

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München (Bayern): Drei verletzte Bundespolizisten

Quelle: Bundespolizei

Quelle: Bundespolizei

Bei drei Diensthandlungen verletzten sich gestern (22. Juli) drei Beamte der Bundespolizeiinspektion München.
Kurz nach 13 Uhr kam es am Haupteingang des Münchner Hauptbahnhofes zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 25-Jährigen und ihrem 49-jährigen Lebensgefährten. Die Frau kratze den Mann am Hals, woraufhin eine 27-jährige Bundespolizistin eingriff. Dabei wurde die Beamtin von der 25-Jährigen aus der Ludwigsvorstadt, die blutverschmierte Hände sowie eine ansteckende Hautkrankheit hatte, von der jungen Frau gekratzt. Die 25-Jährige wurde mit Verdacht auf Medikamenteneinfluss in eine Münchner Klinik verbracht. Die Bundespolizistin, bei der ein Bluttest zur Abklärung einer möglichen Ansteckung wegen Blutkontaktes veranlasst wurde, brach ihren Dienst ab. Gegen die 25-Jährige wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

Gegen 17 Uhr war eine Steife der Bundespolizei am Gleis 12 zur Abklärung von Personalien vom Zugbegleitpersonal zu einem Mann gerufen worden, der ohne Fahrschein mit dem EC 219 aus Richtung Stuttgart zum Hauptbahnhof gefahren war. Als der Mann die Uniformierten erkannte, flüchtete er.
Dabei lief er aus dem Bahnhof über die Bayerstraße und anschließend, kurz vor einem ankommenden Fahrzeug, über die Paul-Heyse-Straße. Der den Flüchtenden verfolgende 23-jährige Beamte erkannte das ankommende Fahrzeug zu spät und wurde von diesem erfasst. Dabei wurde er über die Motorhaube gegen die Frontscheibe geschleudert und kam auf der Straße zum Liegen. Der Beamte erlitt äußere Verletzungen wie Prellungen und Hautabschürfungen sowie einen Schock und musste ärztlich behandelt werden. Er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Fahrzeugführer erlitt einen Schock.
Der zweite Beamte brach die Verfolgung ab um dem Kollegen Erste Hilfe zu leisten. Der Tatverdächtige konnte unerkannt entkommen. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Das Verkehrsunfallkommando des Polizeipräsidium München hat den Unfall aufgenommen und führt die Ermittlungen.

Kurz nach 20 Uhr sprach eine Streife der Bundespolizei am Haupteingang des Münchner Hauptbahnhofes einen 23-Jährige an, der einer Personenkontrolle unterzogen werden sollte. Nachdem er die Kontrolle zunächst verweigerte, störte er diese später mehrfach durch renitentes Verhalten. Als er eine zuvor am Boden abgestellte gefüllte Bierflasche wieder aufnahm und diese trotz wiederholter Aufforderung nicht mehr abstellte, kam es zu einem Gerangel mit einem Beamten, in dessen Folge die Flasche zu Boden fiel und zu Bruch ging.
Nachdem der 23-Jährige aus der Ludwigsvorstadt einem Platzverweis nicht nachkam, wurde dieser mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt. Dabei wehrte sich der Mann und es kam zu Widerstandshandlungen, bei denen ein 29-jähriger Bundespolizist Schürfwunden am Ellenbogen erlitt.
Der 23-Jährige, bei dem ein Atemalkoholtest einen Promillewert von 1,88 ergab, klagte über Schmerzen an der
Nase, eine offensichtliche Verletzung war jedoch nicht erkennbar.

PM der BPOLI München vom 23.07.2014

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München (Bayern): Überhitzte Gemüter und Widerstände – Mehrere Bundespolizisten am Wochenende verletzt

Quelle: Bundespolizei

Quelle: Bundespolizei

Hitzerekord und Alkohol stellten die Beamten der Bundespolizei am vergangenen Wochenende (19. Und 20. Juli) vor sehr große Herausforderungen. Bei vier Widerstandshandlungen wurden mehrere Polizeibeamte leicht verletzt.

Am Samstagmorgen (19. Juli) leistete ein 26-jähriger Senegalese am Münchner Ostbahnhof gegen mehrere Polizeibeamte erheblichen Widerstand. Ein Lokführer hatte die Bundespolizei gegen 08:55 Uhr verständigt, nachdem drei männliche Personen am Bahnsteig 3/4 in heftigen verbalen Streit geraten waren. Als die informierte Streife die Personalien von zwei Personen erheben wollte, beleidigte einer, ein 26-jähriger Senegalese, die Beamten. Als er daraufhin zur Dienststelle mitgenommen werden sollte, ging er auf eine 26-jährige Beamtin los und schubste sie. Im weiteren Verlauf schlug, trat, biss und spuckte der 26-Jährige gegen mehrere Beamte. Die Bundespolizisten setzten gegen ihn Pfefferspray ein. Sechs Beamte wurden dabei leicht verletzt. Dabei kam es zu Biss- und Kratzwunden sowie Hautabschürfungen. Alle konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Der Senegalese wurde aufgrund erheblicher Fremd- und Eigengefährdung in Gewahrsam genommen und dem Haftrichter wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung vorgeführt.

Ein Begleiter des 26-Jährigen, ein 18-jähriger Senegalese, versuchte während des Widerstandes seinem Begleiter durch Wegziehen von Beamten zu helfen. Dies konnte jedoch unterbunden werden. Bei der anschließenden Mitnahme widersetzte sich der 18-Jährige und leistete ebenfalls Widerstand. Der dritte Senegalese hatte sich kurz vor Eintreffen der Streife mit der S-Bahn entfernt; gegen ihn gibt es keine strafrechtlichen Ermittlungen.

Am Samstagmittag (19. Juli) nahm sich eine Bundespolizeistreife am Hauptbahnhof München einer stark betrunkenen, nur spärlich bekleideten männlichen Person an, die am Treppenaufgang Arnulfstraße lag. Der 25-jährige Pole trug weder Schuhe noch Oberbekleidung und sollte aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung zum Eigenschutz zur Dienststelle verbracht werden. Als zwei Bundespolizisten zu ihm traten und hochheben wollten, um ihn an den Armen zu führen, schlug der Pole unvermittelt mit dem Ellenbogen gegen einen 28-jährigen Beamten. Da der Pole die Mitnahme verweigerte, wurde er unter Anwendung körperlichen Zwangs zur Dienststelle verbracht, wo es zu Beleidigungen kam. Im Gewahrsam in der Zelle versuchte er mehrfach nach Beamten zu schlagen, gegen diese zu treten und sie zu bespucken. Außerdem schlug der Pole, bei dem 2,75 Promille Atemalkohol gemessen wurden, mit dem Kopf gegen die Zellenwand, wodurch er sich leicht verletzte. Er muss sich nun wegen Widerstand, versuchter Körperverletzung und Beleidigung verantworten und konnte die Dienststelle nach Ausnüchterung um 18:40 Uhr wieder verlassen.

Am Samstagabend (19. Juli) kam es im überfüllten RE 4094 (Richtung Passau) vor der Abfahrt am Hauptbahnhof gegen 23:35 Uhr zu Beleidigungen und Körperverletzungen. Ein 35-jähriger Deutscher hatte im Zug einem Bahnsicherheits-mitarbeiter einen Tritt gegen das Gesäß versetzt. Als er deswegen von der Fahrt ausgeschlossen werden sollte, beleidigte er eine herbeigerufene Streife der Bundespolizei und trat zudem mit dem Fuß gegen einen zweiten Bahnsicherheitsmitarbeiter. Der Pole, bei eine Atemalkoholmessung 1,86 Promille ergab, wird sich nun wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen.

Am Sonntag (20. Juli) belästigte am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes ein 61-jähriger Kroate gegen 05:00 Uhr Reisende. Bei der Durchsetzung eines Platzverweises bedrohte er zunächst die Beamten. Kurze Zeit später kam er – von sich aus – erneut auf die Streife zu und ging unvermittelt auf einen Beamten los. Bei der Mitnahme zur Dienststelle leistete der Kroate, bei dem später 2,6 Promille Atemalkohol gemessen wurden, Widerstand. Nach Ausnüchterung konnte er die Dienststelle wieder freien Fußes verlassen.

PM der BPOLI München vom 22.07.2014