Am Mittwochabend (22. Mai) konnte eine Bundespolizeistreife einen flüchtenden Schwarzfahrer stellen, dabei verletzte sich jedoch einer der Beamten.
Bei der Fahrscheinkontrolle in einer S3, auf der Fahrt von Taufkirchen nach Holzkirchen, wurde gegen 20:30 Uhr ein 20-Jähriger von DB-Sicherheitspersonal ohne Fahrschein angetroffen. Zur Personalienüberprüfung war die Bundespolizei angefordert worden. Als die Beamten die übergebenen Daten am Bahnhof Holzkirchen überprüften, und sich die Angaben als falsch herausstellten, flüchtete der junge Mann in eine nahe Kleingartenanlage.
Während der Verfolgung stürzte einer der beiden Bundespolizisten. Nachdem der Schwarzfahrer aus Taufkirchen gestellt war, bemerkte der Bundespolizist, dass er sich beim Sturz Schürfwunden am Ellenbogen sowie Verletzungen am Bein und der Hand zugezogen hatte, die in der Klinik behandelt werden mussten. Ein ebenfalls nacheilender DB-Sicherheitsmitarbeiter hatte sich bei der nächtlichen Verfolgung in der Kleingartenanlage ebenfalls leicht am Bein verletzt.
Den Taufkirchener erwartet nun, bei einer Schadenssumme von 5,20 €, eine Strafanzeige wegen Leistungserschleichung und, wegen Angaben falscher Personalien, auch des versuchten Betrugs.
Quelle: PM der BPOLI München vom23.05.2013




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