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Allgemein Bewerfen Deutschland

Ahlen, Beckum (NRW): Polizeireiter bei Oberligaspiel mit Steinen beworfen

Bei dem Kreispokalhalbfinalspiel der Spielvereinigung Beckum gegen Rot Weiß Ahlen am Mittwochabend, 22.5.2013, konnten drohende Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Fangruppen nur mit großem Polizeiaufgebot verhindert werden.

Bereits auf dem Weg zum Wersestadion begleiteten Kräfte der Einsatzhundertschaft Münster etwa 100 Beckumer Fans. Die Gruppe bestand aus Anhängern der Beckumer Mannschaft und Fans von Preußen Münster die mit den Beckumern eine Fanfreundschaft unterhalten. Aus dieser Gruppe heraus wurden Bengalische Feuer und auch eine Rauchbombe gezündet.

Im Stadion waren die verschiedenen Fangruppen mehr damit beschäftigt sich gegenseitig zu provozieren als ihre jeweiligen Mannschaften anzufeuern. Nach dem Spielende entzündeten Ahlener Ultras im Stadion ein Fanshirt der Spielvereinigung Beckum.

Nach dem Spiel versuchten die rivalisierenden Fangruppen aufeinanderzutreffen. Dazu vermummten und bewaffneten sich etwa 60 Ultras aus Ahlen und Lippstadt mit Stöcken und Steinen. Durch den Einsatz der Dienstpferde und einer Vielzahl von Polizisten konnte eine Auseinandersetzung verhindert werden. Aus der Gruppe heraus wurden vereinzelt Steine auf die Beamtinnen und Beamten der Reiterstaffel geworfen. Diese blieben dabei unverletzt. Nur durch das große Polizeiaufgebot gelang es die Fangruppen getrennt zu halten und die Fans der Spielvereinigung Beckum zum Bahnhof zu begleiten. Hier mussten mit einer Reiterkette die Ahlener Ultras daran gehindert werden, auf den Bahnsteig zu gelangen auf dem die Beckumer Ultras in den Zug stiegen. Auch hier bewarf ein Anhänger der Ahlener Ultras eine Polizeireiterin mit einem Stein.

Es wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Beleidigung eingeleitet.

Quelle: PM der KPB Warendorf vom 23.05.2013

Oberliga…

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Braunschweig (NDS): Zwanzig Polizisten bei schweren Übergriffen durch Randalierer verletzt

Schwere Übergriffe von einer größeren Gruppe Randalierer gegenüber Polizeibeamten in der Nacht zum Montag in der Braunschweiger Innenstadt überschatteten die Feiern zum Aufstieg von Eintracht Braunschweig.

Braunschweigs Polizeivizepräsident Roger Fladung zeigte sich am Pfingstmontag betroffen über die hohe Gewaltbereitschaft und bedauerte die Folgen zum Teil schwerer Verletzungen von 20 Polizisten.

Polizeibeamte waren kurz nach 21.00 Uhr wegen einer Schlägerei zu einem Lokal in der Fußgängerzone gerufen worden.

Als die Polizisten eintrafen wurden sie sofort mit Mobiliar, Gläsern und Flaschen beworfen.

Erst mit Hilfe zahlreicher weiterer Einsatzkräfte, darunter Bereitschaftspolizeien aus Göttingen und Hannover, Beamten aus dem gesamten Umland und der Bundespolizei gelang es, der Situation Herr zu werden.

Zur Abwehr der Übergriffe musste die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen.

In Absprache mit einem den Einsatz begleitenden Oberstaatsanwalt wurden nach bisherigem Sachstand die Personalien von 323 Personen überprüft, 15 festgenommen und drei kamen in Gewahrsam.

Von den verletzten Polizisten, die unter anderem Bein- und Kopfverletzungen, sowie einen Handbruch erlitten, sind fünf zunächst nicht dienstfähig.

Auch auf Seiten der Angreifer und bei neutralen Beteiligten gab es Verletzungen, insbesondere durch den Einsatz von Pfefferspray.

Die Höhe der Sachschäden ist noch nicht bekannt.

Polizeivizepräsident Fladung erklärte:” Ich bin mir sicher, dass diese Aggressionen und Gewalt kein Zeichen für eine kommende Saison ist. Wir werden die Ereignisse analysieren, Straftaten verfolgen und nachhaltige Konsequenzen für die Gewalttäter prüfen.”

Quelle: PM der PD Braunschweig vom 20.05.2013

Allgemein Bedrohung Bewerfen Deutschland

Wasserburg (Bayern): Biergartentisch gegen Polizeibeamten geworfen

In der Nacht zum 18.85. 13 wurden mehrere Streifenbesatzungen zu einer Schlägerei auf das Festgelände des Wasserburger Frühlungsfestes gerufen. Zwei erheblich angetrunkene Männer schlugen grundlos auf Festbesucher ein. Sie konnten schließlich von Polizei und Sicherheitsdienst gemeinsam festgenommen werden. Zwei Rettungswagen kümmerten sich vor Ort um die verletzten Personen, wobei ein junger Mann einen Nasenbeinbruch erlitt und im Krankenhaus behandelt werden musste.

Ein Mann wehrte sich zuvor äußerst rabiat gegen seine Festnahme, er lief mit geballten Fäusten auf einen Polizeibeamten zu. Der Beamte konnte diesen Angriff aber abwehren. Der Mann lief weiter und schleuderte schließlich dem verfolgenden Beamten einen Biergartentisch entgegen. Der Beamte wurde nicht getroffen und der Mann konnte festgenommen werden.

Die beiden Männer erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: PM der PI Wasserburg vom 20.05.2013

Allgemein Angriff Bewerfen Deutschland Widerstand

Frankfurt / Main (Hessen): Polizeibeamte bei Einsatz wegen Schlägerei von 30 Personen massiv angegriffen

Am Sonntag um 02.00 Uhr bemerkten Polizeibeamte eine Schlägerei im Vorraum einer Gaststätte in der Großen Rittergasse. Um die Schlägerei zu unterbinden betraten sie den Gastraum, in den die Täter sich zurückzogen, wo sie sofort von mehreren Personen beschimpft und damit bedroht wurden, Gläser auf sie zu werfen. Die Polizisten verließen daraufhin den Raum und wurden von etwa 30 Personen bis auf die Straße verfolgt.

Bei Eintreffen weiterer Beamter wurden diese mit Flaschen, Aschenbechern und Gläsern beworfen, wobei nur mit Glück niemand ernsthaft verletzt wurde.

Die Gruppe versuchte nun, die Polizisten anzugreifen und stürmte auf sie zu.

Um die völlig enthemmte Gruppe unter Kontrolle zu bekommen, mussten auch Pfefferspray und Schlagstock eingesetzt werden.

Letztlich wurden acht Männer im Alter zwischen 20 und 38 Jahren vorläufig festgenommen, die größtenteils alkoholisiert waren.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 20.05.2013

Allgemein Bewerfen Deutschland Gefährden

Berlin: Gestohlene Motorräder bei Verfolgung vor Streifenwagen geworfen

Beamte des Polizeiabschnitts 65 nahmen in der vergangenen Nacht in Altglienicke zwei mutmaßliche Motorraddiebe fest. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte gegen 2.15 Uhr die Polizei, nachdem er etwa fünf Personen in der Handjerystraße in Adlershof dabei beobachtet hatte, wie sie ein Motorrad in einen Lieferwagen luden und davon fuhren. Eine Zivilstreife entdeckte den beschriebenen „Fiat Ducato“ und folgte ihm. Bevor die Polizisten den Transporter stoppen konnten, öffneten sich die Ladetüren, und die Täter warfen zwei zuvor entwendete Motorräder, eine „Yamaha“ sowie eine „Honda“, aus dem fahrenden Lieferwagen auf die Fahrbahn. Nur mit Mühe gelang es den verfolgenden Polizisten, den unkontrolliert umherfliegenden Krädern auszuweichen. Der Transporter konnte schließlich in der Siriusstraße gestoppt werden. Zwei Tatverdächtige im Alter von 35 und 36 Jahren wurden festgenommen und der Kriminalpolizei der Direktion 6 überstellt. Mehrere Komplizen konnten zu Fuß flüchten. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 19.05.2013

Aggressiv Allgemein Bewerfen Deutschland Verletzt verletzt dienstunfähig

Hannover (NDS): Neun verletzte Polizeibeamte nach Ausschreitungen durch Fortuna-Fans

Die Polizei hat am Samstag bei einem Einsatz im Rahmen des Fußballspiels Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf durch konsequentes Einschreiten größere Auseinandersetzungen verhindert. Dabei sind zahlreiche Personen vorläufig festgenommen worden.

Samstagnachmittag um 15:30 Uhr fand in der AWD-Arena das letzte Bundesligaspiel der diesjährigen Saison zwischen Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf statt. Die Begegnung war im Vorfeld von der Polizei als ein Spiel mit besonders hohem Risiko eingestuft worden. Aus diesem Grunde zeigten die Einsatzkräfte bereits in den Vormittagsstunden in der gesamten Innenstadt und auf den Anfahrtsrouten Präsenz. So stoppten sie zum Beispiel an der Bundesautobahn (BAB) 2 zwei Reisebusse mit etwa 100 Düsseldorfer Fans der Ultra-Szene, begleiteten sie direkt bis zum Stadion, um so ein Aufeinandertreffen mit Fans aus Hannover zu verhindern. Auch in der Innenstadt griffen die Polizisten konsequent durch. Gegen 12:00 Uhr trafen sich bis zu 400 “Problemfans” aus Hannover im Umfeld der Markthalle an der Karmarschstraße. Da diese Gruppe polizeilichen Erkenntnissen zufolge eine direkte Auseinandersetzung mit Düsseldorfer Anhängern suchte, wurde sie von Einsatzkräften – ohne weitere Probleme – ins Stadion begleitet.

Trotz der konsequenten Vorgehensweise der Polizei kam es im weiteren Einsatzverlauf zu diversen Straftaten. So registrierten die Beamten in der Halbzeitpause und während der zweiten Halbzeit mehrere Schlägereien innerhalb der Düsseldorfer Fanszene – überwiegend im Bereich des Unterrangs der Südtribüne. Bei einem Düsseldorfer “Fan” stellten die Beamten dabei ein Messer sicher.

Kurz vor Ende der zweiten Halbzeit wurde in der Düsseldorfer Kurve zweimal Pyrotechnik gezündet. Gegen zwei der Besucher ermittelt die Polizei nun deshalb wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Der Versuch von Düsseldorfer Fans, unmittelbar nach Spielende aus dem Unterrang der Südtribüne das Spielfeld zu stürmen, wurde von Stadionordnern – unterstützt durch die Polizei – unterbunden. In der weiteren Folge kam es auf dem Südvorplatz, außerhalb des Stadions, zu Ausschreitungen zwischen Düsseldorfer Fans und der Polizei sowie dem Ordnungsdienst von Hannover 96. Hier registrierten die Beamten mehrere Körperverletzungen durch Gästefans gegen Ordner. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurden die Düsseldorfer deshalb von Polizisten in Richtung des Bahnhofes Fischerhof geführt. Die setzten sich jedoch massiv gegen die Beamten zur Wehr. Es folgten Flaschen- und Steinwürfe sowie diverse Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte. Zwei Männer warfen mit einem fünf Liter Bierfass nach den Polizisten, ein weiterer mit einer Stange. Den Einsatzkräften gelang es auch hier, durch konsequentes Einschreiten die Lage zu beruhigen. Die diesbezüglichen Ermittlungen, im Kontext mit entsprechender Videoauswertung, dauern an.

Besonders aggressiv zeigten sich in diesem Zusammenhang ein 21-Jähriger und ein 24 Jahre alter Mann – beides Düsseldorfer Anhänger. Sie warfen mit Flaschen auf Polizeibeamte und Polizeipferde. Zwei Pferde wurden dabei verletzt und sind vorübergehend nicht mehr einsatzfähig. Während der 21-Jährige zudem Steine auf die Beamten warf, schleuderte der ältere eine leere Bierkiste gegen einen Polizisten. Beide müssen sich jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und schweren Landfriedensbruchs verantworten. Die Bilanz der Südvorplatz-Auseinandersetzungen: 19 vorläufige Festnahmen – u.a. wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands, neun verletzte Polizeibeamte, wovon zwei nicht mehr dienstfähig sind. Alle Tatverdächtigen wurden im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein letzter Zwischenfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr auf dem Rasthof Auetal an der BAB 2. Hier stoppten drei Busse mit Düsseldorfer Fans. Aus der Gruppe heraus wurde auf dem Rasthof mehrfach Pyrotechnik gezündet. Weitere Ausschreitungen konnte Polizeikräfte schließlich verhindern, ehe die Anhänger ihre Fahrt in Richtung Nordrhein-Westfalen fortsetzten.

Einsatzleiter Guido von Cyrson äußert sich differenziert kritisch: “Als Erfolg zu verbuchen ist natürlich, dass wir Unbeteiligte vor Übergriffen schützen konnten. Allerdings kann ich bei neun verletzen Beamten unmöglich mit dem Einsatzverlauf zufrieden sein. So schön und spannend das Bundesliga-Finale sportlich verlief, es hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, wenn Emotionen plötzlich in Gewalt gegen Ordner und Polizeibeamte umschlagen.”

Quelle: PM der PD Hannover vom 19.05.2013

Aggressiv Allgemein Bewerfen Deutschland Verletzt

Dortmund (NRW): Randale nach Fußballspiel – Polizisten mit Steinen beworfen

Die Begegnung wurde im Dortmunder Signal Iduna Park vor insgesamt 80.645 Zuschauern, davon etwa 3.500 Gästefans, ausgetragen und endete mit einer 1:2 Niederlage der Dortmunder Mannschaft. Nach Spielende kam es im Rahmen der Begleitung einer Gruppe Hoffenheimer Fans zu versuchten Blockaden und verbalen Provokationen seitens einer Gruppe alkoholisierter Dortmunder Fans. Aus der Gruppe Dortmunder Fans wurden dabei gegen 18:10 Uhr zwei Steine auf die Kräfte der Begleitmaßnahme geworfen. Hierdurch wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, verblieb dienstfähig. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt in der Masse abwandernder Fans untertauchen, so dass eine Strafanzeige gegen unbekannt gefertigt wurde. Der Einsatz verlief ansonsten insgesamt friedlich. Es wurden sieben Strafanzeigen, unter anderem wegen Diebstahls und Beleidigung aufgenommen.

Aufgrund eines Oberleitungsschadens im Dortmunder Hauptbahnhof kam es bei der Abreise der Fans, welche den ÖPNV nutzen wollten, zu Verzögerungen.

Quelle: PM der Polizei Dortmund vom 18.05.2013

Allgemein Bewerfen Deutschland Verletzt

Regensburg (BY): Durch Flaschenwurf verletzter Polizeibeamter bei Spontandemo

Nachdem ein Mann, der dem rechtem Spektrum zuzuordnen ist, in den gestrigen Abendstunden in der Innenstadt eine Eilversammlung durchführte, formierten sich spontan etwa 250 Gegendemonstranten.

Im Laufe des 10.05.2013 hat ein in Niederbayern wohnhafter Mann, der der rechten Szene zuzuordnen ist, eine Eilversammlung zum Thema: „Kein Blut mehr auf deutschen Straßen“ angezeigt.
Dies steht offensichtlich mit einem Vorfall vom 10.05.2013, 05.30 Uhr, in Verbindung. Dabei wurde, wie bereits gestern vom Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet, ein 28-Jähriger bei einer tätlichen Auseinandersetzung in einem Stadtbus mit einem Messer schwer verletzt. Zu den genauen Hintergründen laufen derzeit die Ermittlungen der Kripo Regensburg, die nach wie vor Zeugen zu dem Vorfall sucht.

Das rechte Lager hatte für die Versammlung ca. 70 Personen mobilisiert, die sich gegen 20.15 Uhr von der Grünanlage beim Hauptbahnhof aus in Richtung Innenstadt in Bewegung setzten. Zeitgleich formierten sich ca. 250 Gegendemonstranten um die rechte Versammlung. In der Maximilianstraße hinderten die Gegendemonstranten die Personen des rechten Lagers daran, ihren angemeldeten Weg in Richtung Innenstadt fortzusetzen. Nachdem der Aufzug nicht auf der geplanten Strecke stattfinden konnte, begab sich die Gruppe zum Bahnhof zurück und reiste anschließend ab ca. 21.15 Uhr ab.

Während des gesamten Geschehens musste die Polizei wiederholt einschreiten und dafür sorgen, dass es zu keinen Übergriffen zwischen den beiden Lagern kam.

U. a. wegen Körperverletzungsdelikten wurden drei Personen vorläufig festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Ein Polizeibeamter wurde durch einen Flaschenwurf leicht am Bein verletzt.

Aus polizeitaktischen Gründen werden keine Angaben zur Einsatzstärke veröffentlicht. Um Verständnis wird gebeten.

Quelle: PM des PP Oberpfalz vom 11.05.2013

Allgemein Bewerfen Deutschland

Springe (NDS): Flaschenwürfe auf Einsatzkräfte bei Personalienfeststellung wegen Übergabe von Marihuana

Gegen 14:30 Uhr am Himmelfahrtstag (09.05.) haben Polizeibeamte an der Deisterhütte eine etwa 35-köpfige Personengruppe im Auge gehabt, von denen sich zwei Männer abgesondert standen und sich etwas “übergaben”. Wie sich herausstellte, handelte es sich um sechs Gramm Marihuana. Gegen den 19-jährigen Betroffenen leiteten sie ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Bei der Personalienfeststellung kam es innerhalb der Gruppe dann zu Tumulten und es flogen einige Flaschen in Richtung der Einsatzkräfte. Verletzt wurde niemand, die Lage war schnell unter Kontrolle und die Feiernden durften weiterziehen.

Quelle: PM der PD Hannover vom 10.05.2013

Allgemein Bewerfen Deutschland Sachbeschädigung Verletzt Widerstand

Lütjensee (S-H): Drei Polizeibeamte bei Räumung der Festwiese verletzt

Drei Polizeibeamte zogen sich leichte Verletzungen bei dem Beenden einer größeren Auseinandersetzung während der “Vatertagsfeierlichkeiten” auf der Wiese am Lütjensee zu.

Dort hatten sich ab ca. 13.00 Uhr beginnend bereits an die 400 Menschen versammelt. Die Zahl stieg stetig durch das Eintreffen weiterer einzelner Gruppen an. Einige Gruppen, überwiegend Jugendliche und Heranwachsende, führten größere selbstgebaute Transportmittel für alkoholische Getränke und größere Musikanlagen (eine Musikanlage war mit einer Nebelmaschine ausgestattet) mit. Einige Musikanlagen mussten von Stromaggregaten gespeist werden. Es schien teilweise so, als wäre der Ergeiz unter den einzelnen Gruppen ausgebrochen, sich gegenseitig durch das “Aufdrehen” der Musikanlagen zu übertönen und somit den Platz zu dominieren. Der Alkoholisierungsgrad nahm stetig zu, so dass zu der steigenden “Rivalität” die Aggressivität untereinander zunahm. Vereinzelt lösten umherstolpernde Angetrunkene Schlägereien untereinander aus. Einige Alkoholisierte warfen Flaschen in die Menge hinein.

Die Schwerpunkte der polizeilichen Einsätze waren hier aus der Kontrolle geratene stark alkoholisierte Jugendliche (allgemein), Schlägereien, Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, “Pöbeleien” und das Urinieren in die Vorgärten der Anwohner. Angeforderte Rettungskräfte hatten es äußerst schwer, an die Einsatzorte zu gelangen, weil einige Feiernde die Wege blockierten.

Gegen 18.30 Uhr eskalierte auf der Festwiese die Situation dermaßen (z.B. Flucht während der Personalienfeststellung, Flaschenwürfe, Werfen mit Gartenstühlen usw.), dass die Beamten sich entschlossen, nach mehrfacher Aufforderung an die Feiernden, den Platz zu verlassen, die Veranstaltung zu beenden und die Festwiese zu räumen. Hierbei kam es vielfach zu Konfrontationen mit den Einsatzkräften. Einige Feiernde versuchten dabei noch die eingesetzten Diensthundeführer und die Diensthunde zu provozieren. Aus der abströmenden Menge, noch ca. 200 Menschen, kam es dabei immer wieder zu Flaschen- und Bierkistenwürfen auf die Beamten und sogar auf Rettungswagen. Des Weiteren kam es zu mehreren Widerstandshandlungen gegen die Polizisten. Gegen einige renitente Personen mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Insgesamt sieben junge Männer nahmen sie in Gewahrsam. Eine Beamtin und zwei Beamte trugen leichte Verletzungen (Kratz- und Schürfunden, diverse Prellungen) davon, blieben aber dienstfähig. Ein Polizist erhielt einen Faustschlag ins Gesicht. Dabei fiel seine Brille herunter. Einer der Angetrunkenen nahm die Brille als “Trophäe” an sich. Dem Beamten gelang es allerdings, ihm die Brille wieder unversehrt abzunehmen. Die Beamten bekamen die Situation unter Kontrolle. Gegen 20.15 Uhr war der Platz frei und der Einsatz dort beendet.

Es waren 25 Beamte und dazu 6 Diensthundeführer mit ihren Hunden im Einsatz. Die Ermittlungen (mehrere Strafanzeigen- Widerstände gegen Polizeibeamten, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen- auch Anzahl der Verletzten und Höhe der Sachschäden stehen noch aus) dauern derzeit noch an.

Quelle: PM der PD Ratzeburg vom 10.05.2013