Category Archives: Allgemein

Allgemein Deutschland Verletzt

Bad Neustadt (Bayern): Bei Festnahme in die Saale gesprungen

Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt erstellten Haftbefehls zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten wurde am Dienstag ein 44-jähriger Mann in der Kurhausstraße an seiner Wohnadresse aufgesucht. Der Betroffene war auch da, wollte sich aber nicht festnehmen lassen und rannte davon. Nach etwa 400 m sprang er in die Saale und wurde dort von einem jungen Beamten wieder herausgezogen und schließlich mitgenommen. Da durch die „sportliche Einlage“ allerlei Schürfwunden bei dem Mann und auch bei dem Polizeibeamten eine Fußverletzung zu beklagen waren, wurde erst einmal ein Zwischenstopp im Krankenhaus eingelegt. Danach wurde der 44-Jährige in die JVA Würzburg gebracht.

In der Wohnung des Betroffenen hielt sich zum Zeitpunkt der Festnahme auch seine Freundin auf. Als sie die Beamten sah, knüllte sie schnell ein Stück Alufolie zusammen und versteckte dieses in ihrer Hand. Nach Aufforderung ließ sie das Päckchen fallen, es enthielt Crystal Met. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt, die 34-Jährige angezeigt.

PM der PI Bad Neustadt vom 19.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Blankenfelde-Mahlow (Brandenburg): Polizist außer Dienst verhindert Fahrraddiebstähle

Ein Polizist aus Berlin, der sich außer Dienst befand, bemerkte gestern in der Mittagszeit am Bahnhof Mahlow einen Mann, der sich mit einem Bolzenschneider an den dort abgestellten Fahrrädern zu schaffen machte. Der Kollege sprach den 50-jährigen Mann aus Russland daraufhin an, sodass dieser zunächst von seinem Vorhaben abließ, kurz darauf aber wieder zu den abgestellten Rädern zurückkehrte und abermals versuchte, mehrere Fahrradschlösser mit einem Bolzenschneider zu zerstören. Der Tatverdächtige setzte sich auf eines der Fahrräder, deren Schloss er soeben geknackt hatte und wollte mit seinem neuen fahrbaren Untersatz wegfahren. Der Kollege hinderte ihn jedoch daran, woraufhin der 50-jährige Tatverdächtige mit dem Bolzenschneider auf ihn einschlug. Der Polizist wurde dabei leicht verletzt. Obwohl der Mann zu Fuß die Flucht ergriff, konnten ihn die hinzugerufenen Polizisten aus der Inspektion Teltow-Fläming gemeinsam mit dem Berliner Kollegen unweit des Tatortes antreffen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und soll heute in einem sogenannten beschleunigten Verfahren einem Richter vorgeführt werden.

Die Kollegen stellten aus Gründen der Eigentumssicherung mehrere Fahrräder sicher, deren Schlösser durch den Mann beschädigt wurden.

Daher auch der Hinweis an Bürger, die ihre Fahrräder seit gestern Mittag vermissen und vorher am besagten Ort abgestellt hatten. Bitte melden Sie sich bei der Polizeiinspektion Teltow-Fläming unter der Rufnummer: 03371 600-0 um zu erfragen, ob Ihr Fahrrad von der Polizei sichergestellt worden ist.

PM der PI Teltow-Fläming vom 19.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hermsdorf (Thüringen): Nächtlicher Einsatz in Hermsdorf

In der Nacht zum Mittwoch stellten Polizeibeamte in Hermsdorf bei Durchsuchungen Drogen sicher. Vorausgegangen war dem Ganzen, dass die Beamten beobachteten, wie der Fahrer eines Ford an einem Garten Am Rüghain ein kleines Päckchen abholte. Der 37-jährige Mann wurde daraufhin einer Kontrolle unterzogen. In dem Päckchen befand sich knapp 5 Gramm Crystal. Die Drogen wurden sichergestellt, der Mann vorübergehend festgenommen. Dabei setzte er sich körperlich gegen die polizeilischen Maßnahmen zur Wehr. In dem Garten, in welchem er das Crystal kaufte, trafen die Beamten ein Pärchen an. Bei den Beiden wurde eine Dose mit etwa 80 Gramm Crystal aufgefunden. Eine Dose mit schwarzem Pulver und Aufschrift „Explosiv“ sorgte außerdem für Aufsehen. Aus der Dose ragten Drähte heraus. Zur Prüfung des „explosiven“ Fundes wurde der USBV angefordert, der sich der Dose mit dem schwarzen Pulver annahm. Ob es sich dabei um Schwarzpulver oder eine andere explosive Mischung handelt, wird derzeit durch die Mitarbeiter des USBV geprüft. Die 29-jährige Frau und ihr 40-jähriger Freund wurden ebenfalls vorübergehend festgenommen. Ein Haftantrag wird gegenwärtig durch die Staatsanwaltschaft Gera geprüft, ein Richter würde dann nach eingehender Prüfung entscheiden. Der 37-jährige Ford-Fahrer wurde heute Morgen aus dem Gewahrsam entlassen. Er muss sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der LPI Jena vom 19.09.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Familienvater wehrt sich gegen Abschiebung – SEK-Einsatz – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Gemeinsame Pressemeldung der Stadt und Polizei Krefeld:

Heute Morgen (19. September 2018) hat die Polizei einen Mann festgenommen, der sich zuvor gegen die Abschiebung seiner Familie wehrte. Dabei bedrohte er die Einsatzkräfte mit einem Messer und drohte, eines seiner Kinder vom Balkon zu werfen. Die Polizei Krefeld hatte die Stadt Krefeld dabei im Rahmen der Vollzugshilfe unterstützt.

Gegen 5:45 Uhr sollte eine albanische Familie (Vater, Mutter und drei Kinder) abgeschoben werden. Hierzu suchten Mitarbeiter der Stadt Krefeld (Fachbereich Migration und Integration unterstützt durch Mitarbeiter des allgemeinen Außendienstes des Fachbereiches Ordnung) gemeinsam mit zwei Polizeibeamten die Wohnanschrift der Familie an der Philadelphiastraße auf. Der 30-jährige Familienvater öffnete die Wohnungstür und ließ die Mitarbeiter der Stadt und die Polizeibeamten zunächst in die Wohnung.

Der Vater wurde allerdings dann sehr aggressiv und bedrohte schließlich die städtischen Mitarbeiter sowie die Polizeibeamten in der Wohnung mit einem Messer. Nach Eindruck der Mitarbeiter der Stadt Krefeld verhielt sich auch die Mutter aggressiv und versuchte ihren Ehemann in der Situation dadurch zu schützen, dass sie sich mit einem Kind zwischen ihn und die Polizeibeamten stellte. Die Beamten und die Kräfte der Stadt zogen sich daraufhin aus der Wohnung zurück.

Kurze Zeit später ging der Familienvater auf den Balkon der Wohnung (3. Obergeschoss) und drohte, eines der drei Kinder vom Balkon zu werfen, sofern sich die Polizei nicht zurück ziehe. Daraufhin wurde der Bereich von der Polizei großräumig abgesperrt. Das Team Kindeswohl des Fachbereiches Jugendhilfe wurde umgehend informiert und war nach kurzer Zeit mit zwei Kräften vor Ort.

Gegen 10:30 Uhr erfolgte dann der Zugriff des Spezialeinsatzkommandos. Der 30-Jährige wurde festgenommen und blieb dabei unverletzt. Der Fachbereich Jugendhilfe konnte die Kinder in Obhut nehmen. Die 27-jährige Ehefrau und Mutter wurde vernommen.

Es handelt sich bei der geplanten Abschiebung um eine Entscheidung des BAMF welche die Stadt Krefeld umsetzen muss und insofern über keinerlei Ermessensspielraum verfügt. Sämtliche Rechtsmittel wurden seitens der Betroffenen ausgeschöpft, blieben jedoch erfolglos. Somit hat die Familie keine Chance auf ein Bleiberecht in Deutschland. Eine Ankündigung des Abschiebetermins darf laut aktueller Rechtslage nicht erfolgen. Durch den mehrfachen Kontakt mit der Ausländerbehörde war die Familie der Stadt Krefeld bekannt.

Mit einer Eskalation im Rahmen der Abschiebung war nach diesen Erfahrungen nicht zu rechnen. Die Ausländerbehörde im Fachbereich Migration und Integration wird voraussichtlich Abschiebehaft für den Vater beantragen. Wie hinsichtlich der Mutter und der gemeinsamen Kinder aus ausländerrechtlicher Sicht weiter vorzugehen ist, wird derzeit zwischen Fachbereich Jugendhilfe und Fachbereich Migration und Integration abgestimmt.

PM dess PP Krefeld vom 19.09.2018

Allgemein Deutschland KS

Porta Westfalica (Nordrhein-Westfalen): Bei Zwangsräumung: Seniorin (70) verübt Suizid

Bei der geplanten Zwangsräumung ihrer Wohnung hat sich eine 70-jährige Frau aus Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) am Mittwochvormittag in den Tod gestürzt. Die Rentnerin sprang aus dem siebten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Georg-Rost-Straße in Lerbeck.

Eine Vollzugsbeamtin, Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes, Vertreter der Wohnungsgesellschaft und zwei zur Unterstützung hinzugezogene Polizeibeamte waren gegen 9.45 Uhr an der Wohnungstür der dort allein lebenden 70-Jährigen erschienen. Da die Frau nicht öffnete, wurde ein Schlüsseldienst beauftragt. Nach dem Öffnen der Wohnungstür und zweier ebenfalls verschlossener Zimmertüren stieg die Seniorin auf die Balkonbrüstung und stürzte sich spontan in die Tiefe. Ein rechtzeitiges Eingreifen war nicht mehr möglich. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod der auf eine Rasenfläche gefallenen 70-Jährigen feststellen.

Die Vollzugsbeamtin hatte im Vorfeld der Räumung bei der Polizei Vollzugshilfe beantragt, da die Rentnerin ihr gegenüber Widerstand angekündigt hatte. Hinweise auf eine mögliche Suizidgefahr lagen bei den Behörden nicht vor.

PM der KPB Minden-Lübbecke vom 19.09.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland mit Waffe/gef. Gegenstand Physische Gewalt Verletzt

Oranienburg (Brandenburg): Polizisten angegriffen und bedroht

Polizeibeamte wurden gestern gegen 19.00 Uhr in der Stralsunder Straße auf einen in Schlangenlinien fahrenden Radfahrer aufmerksam. Der bereits polizeilich bekannte 53-Jährige konnte in der Bernauer Straße gestoppt werden. Nach einem kurzen Wortwechsel warf der Mann unvermittelt sein Fahrrad in Richtung der Beamten. Anschließend zog der 53-Jährige eine Cutter-Messer und ging mit diesem auf die Beamten los, während er mehrfach Drohungen herausschrie. Den Polizeibeamten gelang es, den Angreifer zu entwaffnen und ihm Handfesseln anzulegen. Der 53-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Während des Transportes in die Gewahrsamsräume der Polizeiinspektion wurden die Beamten mehrfach beleidigt und erneut bedroht. Der Atemalkoholwert des Mannes betrug 3,63 Promille. Ein Beamter wurde im Rahmen des Einsatzes leicht verletzt, er blieb jedoch weiterhin einsatzfähig.

Der 53-Jährige wurde von der Kriminalpolizei vernommen. Heute Mittag wurde er von einem Richter angehört und unter Auflagen aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der PD Nord Neuruppin vom 19.09.2018

Allgemein Deutschland Kopfstoß Physische Gewalt Stoßen Treten Verbale Gewalt

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Polizei vollstreckt Haftbefehl: 33-Jähriger setzt zu Kopfnuss an und bedroht Polizeikommissar

Ein der Polizei in den vergangenen Jahren bereits hinlänglich bekannter 33-jähriger Siegener wurde am Dienstagnachmittag bei seiner Behandlung in einem Rettungswagen in Siegen-Geisweid gegenüber den Rettungskräften aggressiv. Ein zufällig vorbeikommender Polizeibezirksbeamter bekam das Geschehen mit und stellte zudem fest, dass gegen den 33-Jährigen ein Haftbefehl einer auswärtigen Staatsanwaltschaft über 13 Monate Freiheitsstrafe wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung vorlag.

Nachdem sich im weiteren Verlauf keine ärztliche Notwendigkeit ergab, den Siegener einem Krankenhaus zuzuführen, wurde er festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Damit war der 33-Jährige allerdings nicht einverstanden und leistete der Polizei massiven Widerstand: Er trat um sich, versuchte einem Beamten eine Kopfnuss zu geben, beleidigte die Polizisten mit Schimpfworten und drohte einem Kommissar sogar, ihm den Schädel einzuschlagen und ihn zu erschießen. Vor diesem Hintergrund wurde gegen den 33-Jährigen erneut ein Strafermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Zwecks Verbüßung seiner 13-monatigen Freiheitsstrafe wurde der Siegener am Mittwoch in die Justizvollzugsanstalt Attendorn eingeliefert.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 19.09.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Potsdam (Brandenburg): Ausländerfeindliche Parolen geäußert

Bundespolizisten nahmen Dienstagnachmittag einen 24-jährigen Mann am Potsdamer Hauptbahnhof vorläufig fest, der zuvor ausländerfeindliche Parolen gerufen hatte.

Kurz vor 17 Uhr kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 24-jährigen Deutschen und einem unbekannten Reisenden. Im Zuge dessen soll der 24-Jährige lautstark „Ausländer raus!“ gerufen haben. Bevor der Streit eskalierte, ging ein privat reisender Polizeibeamter des Landes Brandenburg in ziviler Kleidung dazwischen und trennte die beiden Männer. Der 24-jährige Angreifer beleidigte daraufhin den 57-jährigen Polizisten und versuchte ihn mehrfach zu schlagen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Bundespolizisten nahmen den stark alkoholisierten 24-Jährigen mit einem Atemalkoholwert von 3,29 Promille fest und sicherten die Videoaufzeichnungen des Tatherganges. Die Beamten leiteten gegen den bereits einschlägig polizeibekannten Mann Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Vollrausch und Körperverletzung ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der Potsdamer seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen zur Volksverhetzung führt zuständigkeitshalber die Polizei Brandenburg.

PM der BPOL Berlin vom 19.09.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Verbale Gewalt

Weilerbach (Rheinland-Pfalz): Streit mit der Ex ruft Polizei auf den Plan

Wegen eines heftigen Streits ist die Polizei am späten Dienstagabend zu einer Privatwohnung in der Verbandsgemeinde Weilerbach gerufen worden. Wie die Kollegen der US-Militärpolizei kurz nach 22 Uhr mitteilten, war es zwischen den aktuellen Bewohnern des Anwesens und einer Frau zu einer Auseinandersetzung gekommen.

Bei der 26-jährigen Frau handelte es sich demnach um die Ex-Freundin des Bewohners, die gekommen war, um einige Gegenstände abzuholen. Dabei entlud sich die offensichtlich emotionale Anspannung der Frau, indem sie zunächst einer 21-Jährigen und dann auch ihrem Ex-Freund mehrere Faustschläge versetzte. Auch ein Nachbar, der dazwischen gehen wollte, wurde von der 26-Jährigen bedroht.

Anschließend beschädigte die Frau mehrere Einrichtungs- und Dekorationsgegenstände in der Wohnung, bevor sie sich im Badezimmer einschloss und nicht mehr herauskommen wollte.

Die alarmierte Militärpolizei zog die deutsche Polizei hinzu. Die 26-jährige Frau machte jedoch weder gegenüber der US-Polizei noch gegenüber den deutschen Polizeibeamten Angaben zur Sache. Sie verhielt sich insgesamt sehr unkooperativ und beleidigte die Einsatzkräfte mehrfach mit üblen Schimpfworten. Weil die Frau nicht zu beruhigen war, musste sie schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Doch damit nicht genug: Zusätzlich zur Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung wird gegen die 26-Jährige auch wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Frau war mit einem Pkw zur Wohnung des Ex-Freundes gekommen. Sie ist jedoch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, und noch gut eine Stunde nach ihrer Festnahme hatte sie eine Alkoholkonzentration von 0,98 Promille in der Atemluft.

PM des PP Westpfalz vom 19.09.2018

Allgemein Bedrohung Deutschland Gefährden Physische Gewalt

Walldürn (Baden-Württemberg): Mann hantiert mit Schreckschusspistole

In einer psychischen Ausnahmesituation befand sich ein 87-Jähriger am Dienstagabend in Rippberg. Nach einem innerfamiliären Streit drohte der Mann zunächst mit einem Luftgewehr zu schießen, weshalb die Polizei verständigt wurde. Bei einem weiteren Anruf aus der Nachbarschaft wurde mitgeteilt, dass der Mann mit einer Pistole am Fenster stehen würde. Beim Eintreffen der Beamten konnte die betroffene Person am Fenster seiner Wohnung im 1. Obergeschoss des Hauses lokalisiert werden. Nachdem der Betroffene durch die Polizei angesprochen wurde, redete er zunächst wirres Zeugs und zielte im Anschluss mit einer täuschend echt aussehenden Pistole auf die in circa 20 Meter Entfernung stehenden Polizisten. Auch diese zogen nun ihre Dienstwaffen und suchten Deckung. Da der Mann seine Pistole trotz mehrfacher Aufforderung nicht ablegen wollte, wurde ihm der Schusswaffengebrauch angedroht. Dies führte dazu, dass er die Waffe entlud und beiseite legte. Das Magazin und eine Patronenschachtel warf er auf die Straße. Nach der Hinzuziehung seines Hausarztes konnte der 87-Jährige schließlich überwältigt und in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert werden. Bei der Pistole handelte es sich um eine Schreckschusspistole. Im weiteren Verlauf wurde auch noch ein Luftgewehr beschlagnahmt.

PM des PP Heilbronn vom 19.09.2018