Braunschweig (NDS): Zwanzig Polizisten bei schweren Übergriffen durch Randalierer verletzt

Schwere Übergriffe von einer größeren Gruppe Randalierer gegenüber Polizeibeamten in der Nacht zum Montag in der Braunschweiger Innenstadt überschatteten die Feiern zum Aufstieg von Eintracht Braunschweig.

Braunschweigs Polizeivizepräsident Roger Fladung zeigte sich am Pfingstmontag betroffen über die hohe Gewaltbereitschaft und bedauerte die Folgen zum Teil schwerer Verletzungen von 20 Polizisten.

Polizeibeamte waren kurz nach 21.00 Uhr wegen einer Schlägerei zu einem Lokal in der Fußgängerzone gerufen worden.

Als die Polizisten eintrafen wurden sie sofort mit Mobiliar, Gläsern und Flaschen beworfen.

Erst mit Hilfe zahlreicher weiterer Einsatzkräfte, darunter Bereitschaftspolizeien aus Göttingen und Hannover, Beamten aus dem gesamten Umland und der Bundespolizei gelang es, der Situation Herr zu werden.

Zur Abwehr der Übergriffe musste die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen.

In Absprache mit einem den Einsatz begleitenden Oberstaatsanwalt wurden nach bisherigem Sachstand die Personalien von 323 Personen überprüft, 15 festgenommen und drei kamen in Gewahrsam.

Von den verletzten Polizisten, die unter anderem Bein- und Kopfverletzungen, sowie einen Handbruch erlitten, sind fünf zunächst nicht dienstfähig.

Auch auf Seiten der Angreifer und bei neutralen Beteiligten gab es Verletzungen, insbesondere durch den Einsatz von Pfefferspray.

Die Höhe der Sachschäden ist noch nicht bekannt.

Polizeivizepräsident Fladung erklärte:“ Ich bin mir sicher, dass diese Aggressionen und Gewalt kein Zeichen für eine kommende Saison ist. Wir werden die Ereignisse analysieren, Straftaten verfolgen und nachhaltige Konsequenzen für die Gewalttäter prüfen.“

Quelle: PM der PD Braunschweig vom 20.05.2013

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