Am Montagnachmittag hat ein Mann Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen mit einem Messer und einem Hammer bedroht. Der Besitzer weigerte sich, seine Tiere nach einem Beschluss des Landratsamtes abzugeben. Die Polizisten brachten den psychisch belasteten Mann in ein Krankenhaus.
Im Rahmen der Amtshilfe wurde vom Veterinäramt eine Streifenbesatzung der PI Bad Kissingen in einen Stadtteil von Münnerstadt angefordert. Der Amtstierarzt und einige Helfer des Tierheimes trafen sich gegen 16.00 Uhr vor dem Anwesen des 54-jährigen Mannes mit der Streifenbesatzung. Dem polizeilich nicht unbekannten Mann, war die Haltung von Tieren durch das Landratsamt Bad Kissingen vor einiger Zeit untersagt worden. Diesem Verbot kam er jedoch nicht nach. Zur Durchsetzung des Verbotes musste ihm diverses Federvieh, Kaninchen und eine Katze weggenommen werden.
Während der Amtshandlung leistete der Mann erheblichen Widerstand. Er drohte den Beamten unter anderem mit einem Zimmermannshammer und einem Messer.
Als er auch noch nach einer Spaltaxt griff musste er mittels körperlicher Gewalt überwältigt werden.
Erst dann konnte die Amtshandlung, nämlich die Suche und die Wegnahme der Tiere durchgeführt werden. Sie wurden alle in nicht artgerechter Weise gehalten und waren zum Teil verletzt oder krank. Bei der Durchsuchung des Hauses wurden von den Beamten zudem drei Schusswaffen und dazugehörige Munition gefunden, die vorsorglich sichergestellt wurden.
Der Mann wird nun u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Auch eine Anzeige wegen Tierquälerei wird auf ihn zukommen. Der psychisch belastete Mann wurde in ein Nervenkrankenhaus gebracht.






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