Am Faschingsdienstag verfolgten bei strahlendem Sonnenschein ca. 80.000 Besucher den Faschingsumzug in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd. Der Umzug setzte sich gegen 13.30 Uhr in Bewegung, die letzte Gruppe erreichte um 16.50 Uhr das Ziel am Oberen Marktplatz.
Die Einsatzkräfte des Polizeireviers Schw. Gmünd, unterstützt von Beamten des Polizeireviers Aalen, der Verkehrspolizei und Polizeihundeführern der PD Aalen, hatten einen arbeitsintensiven Einsatz. Neben umfangreichen Verkehrsmaßnahmen musste insbesondere im Bereich des Kalten Marktes, am Höferlesbach und sowie am unteren Marktplatz und nach Beendigung des Umzuges auch am Oberen Marktplatz sowie am Münsterplatz gegen alkoholisierte Personen eingeschritten werden.
Obwohl seitens der Standbetreiber auf die Abgabe von branntweinhaltigen Getränken verzichtet wurde und die Betreiber der Aral-Tankstelle sowie des Kauflandes im City-Center sich an die getroffenen Absprachen (keine Abgabe von Bier in Gebinden, keinen Verkauf branntweinhaltiger Getränke) hielten, wurden in der Innenstadt wiederholt deutlich alkoholisierte Personen angetroffen.
Bereits um 13.30 Uhr fiel am Kalten Markt ein 17jähriger Junge auf, der infolge starkem Alkoholgenusses bewusstlos zusammen gebrochen war. Er wurde im Stauferklinikum notärztlich versorgt. Gegen 14.00 Uhr wurden ein 15 jähriger mit zwei Wodkaflaschen im Rucksack angetroffen und durfte nicht am Umzug teilnehmen, sondern wurden den informierten Eltern übergeben. Bis zum frühen Abend mussten insgesamt 4 Minderjährige durch den Rettungsdienst aufgrund ihrer starken Alkoholisierung versorgt werden.
Als gegen 15.15 Uhr ein stark betrunkener Jugendlicher im Bereich der Einsatzzentrale der Rettungskräfte in der Waisenhausgasse versorgt werden sollte, wollten dies mehrere ebenfalls betrunkene Freunde verhindern. Hierbei kam es zu Beleidigungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten.
Gegen 15.30 Uhr kam es zu einer Körperverletzung im Bereich der Ledergasse hierbei wurden dem Geschädigten die Zigaretten geraubt. Die drei Täter gingen anschließend im starken Passantenverkehr flüchtig.
Nach Beendigung des Umzuges kam es gegen 18.30 Uhr wiederum zu einer Körperverletzung, welche eine Gesichtsverletzung bei einem Geschädigten zur Folge hatte und eine weitere ärztliche Versorgung im Stauferklinikum nach sich zog.
Auch der Rettungsdienst konnte sich über fehlende Einsätze nicht beklagen. Bei insgesamt 24 Einsätzen wurden 16 Personen vor Ort medizinisch versorgt, 8 Verletzte mussten in die Stauferklinik nach Mutlangen verbracht werden.
Quelle: PM der PD Aalen vom 21.02.2012




