Dortmund (NRW): Massive Gewalt gegen Polizeibeamte – mindestens ein Polizist schwer verletzt

Gewaltbereite Linksautonome greifen die Polizei an

Nach gewalttätigen Angriffen auf Polizeibeamte und massivem Druck auf die polizeilichen Absperrungen versuchen immer wieder Linksautonomen, teilweise in Kleingruppen aber auch mit mehreren 100 Personen, die Absperrungen rund um den Aufmarsch der Rechtsextremisten zu überwinden. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit der Einsatzkräfte und bewerfen Polizeibeamte mit Steinen, wie zuletzt in der Bülowstraße.

Im Bereich der Schützenstraße / Westerbleichstraße besetzten ca. 80 Linksautonome die Schützenstraße. Auf Grund ihrer Aggressivität und Gewaltbereitschaft wurden sie durch die Polizei hinter die Absperrungen getragen und erhielten Platzverweise.

Eine zweite Sitzblockade von zwei Kleingruppen im Bereich Mallinckordtstraße / Uhlandstraße wurde ebenfalls durch die Polizei aufgelöst. Die ca.30 bürgerlichen Demonstranten verhielten sich friedlich und konnten ohne Widerstand weggetragen werden.

Der Aufmarsch der Rechtsextremisten hat seinen Weg nach einer Zwischenkundgebung an der Kreuzung Mallinckordtstraße / Schützenstraße gegen 15.40 Uhr fortgesetzt. Auf Grund einer Störung auf dem vorgesehenen Marschweg über die Schützenstraße führt die rechtsextreme Versammlung nun über eine vereinbarte Ausweichroute durch die Blücherstraße.

Zurzeit sind immer noch über 1000 zum Teil gewaltbereite Linksautonome im Bereich der nördlichen Innenstadt unterwegs, die offensichtlich die Konfrontation mit der Polizei suchen.

Quelle: PM der Polizei Dortmund vom 03.09.2011, 16:19 Uhr

Massive Gewalt gegen die Polizei

Neben mehreren tausend friedlichen Demonstranten, die in der Innenstadt bei verschiedenen Veranstaltungen von ihrem demokratischen Recht auf den Protest gegen Rechtsextremisten gebraucht machen, kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von Linken Autonomen mit der Polizei.

Ca. 1500 gewaltbereite Autonome haben sich nördlich des Hauptbahnhofes versammelt und versuchen immer wieder die Polizeiabsperrungen rund um den Aufmarsch der Rechtsextremisten zu durchbrechen. . Dabei werden Polizeibeamte mit Pfefferspray angegriffen und mit Steinen oder „Böllern beworfen. Mehrere Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt.

In der Haydnstraße griffen Linksextremisten ein Polizeifahrzeug mit schweren Wurfgeschossen an. Ein Polizeibeamter wurde dabei schwer verletzt, das Fahrzeug erheblich beschädigt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen kam es bisher in einem Fall zum Einsatz eines Wasserwerfers. Auch mussten die Beamten den Schlagstock einsetzen.

Im Bereich Bachstraße/Schillerstraße sind aktuell nach Angriffen auf Polizeibeamte zwei Personengruppen mit etwa 150-180 Linksextremisten eingeschlossen worden, darunter ca. 40 Kinder und Jugendliche.

Die Versammlung der Rechtsextremisten hat mit über 700 Teilnehmern begonnen..

Die Angriffe der Linksautonomen dauern an. Die Dortmunder Polizei wird weiterhin konsequent einschreiten und an ihrem Trennungskonzept festhalten.

„Die Gewaltexzesse gegen Polizeibeamte in Dortmund hat mit demokratischem Protest gegen Rechtsextremisten überhaupt nichts mehr zu tun“, bewertet Polizeipräsident Hans Schulze die aktuelle Lage in Dortmund.

Quelle: PM der Polizei Dortmund vom 03.09.2011, 14:14 Uhr

Massive Gewalt gegen Polizeibeamte

Zurzeit befindet sich eine Gruppe von ca. 1.000 gewaltbereiten Linksextremisten, die keiner angemeldeten Versammlung angehören, im Bereich des Nordmarktes, Heroldstraße und Steinstraße. Nach massiven Angriffen auf Polizeibeamte und Einsatzfahrzeuge kam es zu ersten Schlagstockeinsätzen. Auch ein Wasserwerfer musste im Bereich der Uhlandstraße / Schillerstraße / Schützenstraße eingesetzt werden, um die Gewalttätigkeiten zu unterbinden. Die Polizei musste hart durchgreifen, um weitere Gewalttätigkeiten zu verhindern.

Im Bereich der Versammlung Rechts hat sich die Teilnehmerzahl auf bisher rund 400 Personen erhöht.

Quelle: PM der Polizei Dortmund vom 03.09.2011, 12:48 Uhr


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