Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Fußball spielende Kinder führen zu einer Auseinandersetzung

Am Freitagabend führten Fußball spielende Kinder zu einem handgreiflichen Streit, der dann auch noch die Polizei auf den Plan rief: ein 61-jähriger Mann aus Ludwigshafen beschwerte sich vom Fenster aus über den Lärm der Kinder und geriet mit einem 30-jährigen Ludwigshafener in Streit. Der 30-Jährige suchte daraufhin den Beschwerdeführer zu Hause auf und trat ihn noch an der Wohnungstür an den Oberkörper, woraufhin der Getroffene stürzte. Bei Eintreffen der Polizei war der Angreifer weiterhin sehr aggressiv: er ließ sich nur schwer durch die Beamten beruhigen und ging diese auch an. Nachdem er auch noch eine Angriffshaltung annahm und die Fäuste in Boxerstellung erhob, sollten ihm durch die Beamten Handschellen angelegt werden. Das versuchte er mit Leibeskräften zu verhindern, letztlich gelang es den Beamten aber ihn zu fesseln. Er wurde zur Dienststelle gebracht, wo er sich dann jedoch soweit beruhigt hatte, dass er wieder auf freien Fuß kam. Durch die Widerstandshandlung wurden zwei Beamte sowie der 30-Jährige leicht verletzt, sie erlitten leichte Schürfwunden. Auch der 61-Jährige war wohlauf, er erlitt durch den Angriff nur leichte Schmerzen im Brustbereich. Den 30-jährigen Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung.

PM des PP Rheinpfalz, PI LU 1, vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Schlägerei mit Securitys auf dem Strandbadfest

Am Samstag, den 16.06.2018 kam es gegen 20:40 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Besuchergruppe und den Securitys des Strandbadfestes. Der Besuchergruppe wurde bereits am Vortag ein Platzverweis für das Fest erteilt. Da sich die Gruppe erneut aggressiv verhielt, wurde ihnen nochmals der Eintritt auf das Festgelände verwehrt. Daraufhin beleidigte die Personengruppe die Securitys. Im Anschluss kam es zudem zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Securitys und Besuchern. Nachdem sich die Gruppe auch den Polizisten gegenüber verbal aggressiv zeigte, wurde ihnen ein Platzverweis für das Festgelände erteilt.

PM der PI Frankenthal vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Beziehungsstreitigkeiten – Polizist angegriffen

Am Freitagmorgen wurde die Polizei zu Beziehungsstreitigkeiten zwischen einem Paar in deren Wohnung in Bad Neuenahr  hinzugerufen. Da der 22-jährige gewalttätig gegenüber seiner Lebensgefährtin geworden war, sollte er der Wohnung verwiesen werden. Im Verlauf des Einsatzes versuchte dieser nun einem Beamten einen Fausthieb zu verpassen. Der Angriff konnte jedoch abgewehrt und der Mann überwältigt werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Andernach (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Kollegen der Polizei Andernach zur Unterstützung des Rettungsdienstes in Andernach gerufen. Eine 21-jährige stark alkoholisierte Frau sollte medizinisch versorgt werden, nachdem sie bereits mehrere Hauswände mit Blut verschmiert hatte. Dies lehnte sie vehement ab. Einem Platzverweis kam sie nicht nach. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme kam es zum Widerstand, bei dem nur die junge Frau verletzt wurde. Ein Strafverfahren gegen die junge Dame wurde eingeleitet.

PM der PI Andernach vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Verletzt

Selm (Nordrhein-Westfalen): Bilanz Musikveranstaltungen des Stadtfestes Selm

Zu den beiden Musikveranstaltungen des Stadtfestes in Selm vom Freitagabend (15.06.2018) und Samstagabend (16.06.2018) kann aus polizeilicher Sicht insgesamt eine sehr zufriedenstellende Bilanz gezogen werden. Am Freitag wurde eine Zahl von etwas über 1.000 Besuchern gemeldet. Es kam aus polizeilicher Sicht zu keinen besonderen Vorkommnissen. Lediglich zwei Platzverweise mussten ausgesprochen werden. Unabhängig von der Veranstaltung wurde durch Einsatzkräfte ein Rollerfahrer kontrolliert, wobei sich herausstellte, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Dazu wurde ein Strafanzeige gefertigt. Am Samstag wurde die Besucherzahl der Musikveranstaltung mit knapp 3.000 Gästen angegeben. Auch diese Veranstaltung verlief mit einer einzigen unrühmlichen Ausnahme ohne weitere Vorkommnisse. Die Ausnahme bildet ein 20 jähriger Selmer, dem ein Platzverweis erteilt werden musste, welchem er aber nicht nachkam. Bei der dann unausweichlichen Ingewahrsamnahme zur Durchsetzung des Platzverweises wehrte sich der Mann und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Ein Polizeibeamter wurde leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Selbstverständlich landete der 20 jährige Selmer trotz seiner Gegenwehr zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wurde wegen seiner Widerstandshandlung eine Strafanzeige gefertigt.

PM der KPB Unna vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Versammlungen am 16.06.2018

Am heutigen Samstag (16.06.2018) fanden in Wuppertal Versammlungen der Partei „Die Rechte“ und des Bündnisses „Kein Naziaufmarsch in Wupperfeld und Barmen – Ölbergfest statt Nazidemo!“ statt.

Ab 13:00 Uhr fanden sich ca. 100 Teilnehmer zu der Versammlung der Partei „Die Rechte“ auf dem Berliner Platz ein. Zu einer Gegenveranstaltung fanden sich zunächst etwa 400 Personen auf dem Berliner Platz ein.

Der Aufzug „Die Rechte“ setzte sich nach einer Auftaktkundgebung gegen 14:35 Uhr in Richtung Alter Markt in Bewegung.

An den angemeldeten Gegenveranstaltungen des Bündnisses „Kein Naziaufmarsch in Wupperfeld und Barmen – Ölbergfest statt Nazidemo!“ nahmen auf dem Wupperfelder Markt ca. 70, vor dem Jobcenter Bachstraße / Ecke Berliner Straße ca. 100 Personen teil.

Der Aufzug erreichte den Platz Alter Markt gegen 15:40 Uhr und zog nach einer Zwischenkundgebung zum Platz vor dem Bahnhof Barmen weiter, wo der Veranstalter die Versammlung gegen 16:50 für beendet erklärte.

Gegen Teilnehmer der Versammlung „Die Rechte“ wurden drei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gefertigt und eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Darüber hinaus erstattete eine Privatperson gegen einen Teilnehmer des Aufzugs eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Gegen Teilnehmer der Gegenveranstaltungen wurden zwei Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vorgelegt, zwei Personen wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Es wurden insgesamt vier Platzverweise ausgesprochen.

Am Rande der Versammlung kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Versammlungsteilnehmer, wobei dieser leicht verletzt wurde.

PM des PP Wuppertal vom 16.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hamburg: 21-Jähriger entwendet erkranktem Mann das Smartphone und leistet erhebliche Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten

Am 17.06.2018 gegen 07.40 Uhr nahmen Bundespolizisten einen alkoholisierten Mann (21) unter erheblichen Widerstandshandlungen im Bahnhof Harburg vorläufig fest.

Zuvor erlitt ein Mann (23) im Bahnhof offensichtlich einen Schwächeanfall und bat den Beschuldigten mit seinem eigenem Smartphone (Wert: 260 Euro) einen Rettungswagen zu verständigen. Der Beschuldigte nahm das Handy des Geschädigten und flüchtete mit dem Diebesgut; einen Rettungswagen verständigte der Handy-Dieb nicht.

Der Geschädigte konnte eine Streife der Bundespolizei über den Vorfall informieren; im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte mit dem entwendeten Handy im Bahnhof gestellt werden.

Der eritreische Staatsangehörige wollte sich nicht ausweisen und beleidigte die Streifenbeamten mehrfach auf übelste Weise. Der Mann spuckte um sich und leistete erhebliche Widerstandshandlungen. Der Beschuldigte wurde daraufhin kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt zum Bundespolizeirevier im Bahnhof verbracht.

Auch in der Gewahrsamszelle randalierte der Beschuldigte weiterhin so stark, dass dem Asylbewerber Fußfesseln angelegt werden mussten.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab später einen Wert von 1,56 Promille. Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Beschuldigten fest. Nach entsprechender Ausnüchterung musste der Beschuldigte mit festem Wohnsitz in Hamburg wieder entlassen werden.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an und werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Kiel (Schleswig-Holstein): Erste Zwischenbilanz der Kieler Polizei zur Kieler Woche 2018

Die ersten beiden Tage der Kieler Woche bescherten der Polizei wie erwartet eine hohe Einsatzbelastung. Herausragende Einsätze oder besondere Lagen gab es nicht.

Das gute Wetter, vor allem am Samstagabend, sorgte für ein starkes Besucheraufkommen. Wie auch in den vergangenen Jahren feierten zehntausende Menschen, ohne die Polizei zu benötigen. In wenigen Fällen war das leider anders. Aber auch hier kann nach dem derzeitigen Stand gesagt werden, dass sich der Polizei ein sehr ähnliches Bild wie im Vorjahr geboten hat. Wir betrachten hier den Zeitraum vom Freitag, den 15. Juni 12:00 bis Sonntag, den 17. Juni, 07:00 Uhr.

Da die Zahlen fast identisch zum Vorjahr ausgefallen sind, gebe ich hier lediglich die Zählungen aus diesem Jahr wieder. Am Ende der Kieler Woche werden wir einen umfangreicheren Vergleich zum Vorjahr ziehen.

Insgesamt wurden 34 Straftaten gezählt. Davon handelte es sich um 12 Rohheitsdelikte, jeweils ein Sexualdelikt und einen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Eine Person wurde vorläufig festgenommen. Gegen 27 Menschen wurden Platzverweise ausgesprochen; einer von ihnen wurde in Gewahrsam genommen. Von 17 hilflosen Personen wurden zwei in Gewahrsam genommen.

Die Jugendschutzstreifen nahmen sich insgesamt neun alkoholisierter Jugendlicher zwischen 16 und 17 Jahren an. Dieses Konzept hat sich erneut bewährt.

Auch das Kontroll- und Sperrkonzept hat sich bewährt und führte nur zu geringen Einschränkungen für die Besucherinnen und Besucher. Der Aufenthalt des Bundespräsidenten verlief auch unspektakulär und entspannt. Wir freuen uns, wenn unser gemeinsames Fest so weiter geht.

PM der PD Kiel vom 17.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Peenemünde (Mecklenburg-Vorpommern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 16.06.2018 gegen 03:50 Uhr wurde die Polizei zum Festival „Meeresrauschen“ in 17449 Peenemünde gerufen. Dort sollen drei junge Männer das Festival stören und die Sicherheitskräfte angreifen. Beim Eintreffen der eingesetzten Kräfte des Polizeirevieres Wolgast bestätigte sich der Sachverhalt. Als die Störer die Polizeibeamten sahen, fing der 39-jährige Tatverdächtige sofort an die Polizeibeamten zu beschimpfen und wollte weiter auf die Sicherheitskräfte eindringen. Dieses wurde durch die Beamten unterbunden, in dem sie sich ihm in den Weg stellten. Der Tatverdächtige hatte am Vortag eine Knieoperation und konnte sich deswegen nur mit zwei Gehhilfe fortbewegen. Eine dieser Gehhilfe nahm er und schlug damit in Richtung des einen Polizeibeamten. Dieser wurde dabei aber nicht getroffen. Der Schlag ging daneben und traf statt dessen ein Verkehrszeichen. Dieses wurde dabei beschädigt. Um weitere Angriffe auf die Beamten zu verhindern, wurden ihm die Gehilfen weggenommen und er wurde zu Boden gebracht. Dort wurden ihm die Handfesseln angelegt. Auch hierbei leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, so dass ein anderer Beamter an seiner Hand leicht verletzt wurde. Da bei der Auseinandersetzung die frische Operationswunde wieder anfing zu bluten, wurde der Tatverdächtige ins Krankenhaus nach Wolgast gebracht.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung, versuchte gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM des PP Neubrandenburg vom 16.06.2018

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Sexuelle Belästigung

Die Polizei in Güstrow ermittelt wegen des Verdachtes der sexuellen Belästigung.

Am Freitagabend gegen 23:30 Uhr geriet eine junge Frau im Bereich des Borwinbrunnens in eine achtköpfige Männergruppe. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wurde die 19-jährige Geschädigte dabei aus der Gruppe heraus bedrängt. Ein Tatverdächtiger fasste sie an und küsste die Geschädigte gegen ihren Willen. Als die Geschädigte sich entfernen wollte, wurde sie durch die Personengruppe daran gehindert.

Obwohl die Geschädigte sich erst mit einer mehrstündigen Verzögerung gegenüber der Polizei erklärte, wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Den Beamten gelang es, den Haupttatverdächtigen im Bereich des Tatortes festzustellen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der 19-jährige alkoholisierte Tatverdächtige Widerstand. Verletzt wurde dabei niemand.

Der nach vorliegenden Angaben aus Afghanistan stammende Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich mit ihren Hinweisen an das Polizeihauptrevier Güstrow, 03843 2660, oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

PM des PP Rostock vom 16.06.2018