Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Chemnitz (Sachsen): Stadtgebiet – Nach Fahrzeugaufbrüchen Polizisten angegriffen/Zeugen gesucht

Unbekannte Täter haben am Montag in den Nachmittag- und Abendstunden mehrere Einbrüche in Fahrzeuge begangen. So wurden in der Mühlenstraße ein Lkw Mercedes, in der Elisenstraße ein Kleintransporter Ford, in der Hauboldstraße ein Kleintransporter Fiat und in der Beckerstraße ein Kleintransporter Mercedes aufgebrochen. In allen Fällen wurde jeweils eine Seitenscheibe eingeschlagen und die Fahrzeuge nach Brauchbarem durchsucht. Die Unbekannten erbeuteten zwei mobile Navigationsgeräte und einen Monitor im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Die verursachten Sachschäden liegen im vierstelligen Euro Bereich.

In der Albert-Schweitzer-Straße haben Diebe zwischen Montag, gegen 19.45 Uhr, und Dienstag, gegen 7.15 Uhr, die Seitenscheibe eines Pkw VW eingeschlagen und ein fest verbautes Navigationsgerät im Wert von etwa 3 000 Euro ausgebaut und gestohlen.

Bei der Anzeigenaufnahme in der Mühlenstraße stellten die Polizeibeamten einen dunkel gekleideten Mann fest. Während der Identitätsfeststellung rannte er plötzlich in Richtung Georgstraße davon. Die Beamten verfolgten ihn zu Fuß. Dabei besprühte er die Polizisten (21, 40, 51) mit Reizgas. Die drei wurden leicht verletzt und mussten die Verfolgung abbrechen. Der Unbekannte soll zwischen 25 und 30 Jahren alt und 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß sein. Er war schwarz gekleidet, hatte schwarze, wellige, nackenlange Haare und führte einen schwarzen Rucksack mit sich. Auffällig waren seine schlechten Zähne. Die Polizei in Chemnitz sucht Zeugen, die Angaben zu dem Mann oder seinem Aufenthaltsort machen können. Hinweise werden unter Telefon 0371 387-495808 entgegengenommen.

PM der PD Chemnitz vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt verletzt k

Speyer / Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Autofahrer ausgerastet

Am Montag, gegen 14.35 Uhr, ereignete sich in der Landauer Straße, Höhe Paul-Egell-Straße, ein Auffahrunfall. Der Verursacher, der Fahrer eines Daimler-Benz, C-Klasse, folgte zunächst der 23-jährigen Geschädigten aus Speyer auf ein nahes Tankstellengelände und forderte sie auf die Polizei zu verständigen. Plötzlich fuhr er aber mit durchdrehenden Reifen davon. Gegen 14.45 Uhr tauchte der Daimler-Benz dann im Bereich Siemensstraße auf. Der Fahrer riss die Tür eines dort parkenden PKW auf und versuchte dessen Fahrer aus dem Fahrzeug zu ziehen. Als dieser nicht ausstieg ging der Mann in seinen Wagen zurück. Der Geschädigte stieg aus und wollte mit dem Fahrer des Daimler-Benz sprechen. Der fuhr zunächst ein Stück rückwärts und dann wieder vorwärts auf den Geschädigten zu und flüchtete anschließend. Gegen 15.30 Uhr wurde der Daimler-Benz dann in Ludwigshafen von einer Streife gestellt. Bei seiner Festnahme leistete der 42-jährige Fahrer aus Speyer-West Widerstand und drohte mit Suizid. Zwei Beamte wurden leicht verletzt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Er wurde anschließend in ärztliche Obhut übergeben.

PM der PI Speyer vom 19.09.2017

Allgemein Beleidigung Deutschland

Landau (Rheinland-Pfalz): Pöbelnder Herbstmarktbesucher

Während einer Fußstreife auf dem Herbstmarkt wurden die Polizeibeamten auf einen pöbelnden Besucher aufmerksam gemacht, der andere Besucher penetrant um Geld anbettelte. Gegenüber den Beamten und auch anderen Besuchern zeigte er sich aggressiv und provozierend. Der 48-jährige Mann stand sichtlich unter Alkoholeinfluss und konnte durch eine Bekannte zum Verlassen der Örtlichkeit bewegt werden. Hierbei zeigte er gegenüber den Beamten noch den „Hitlergruß“ und einem Verantwortlichen des Herbstmarktes den ausgestreckten Mittelfinger, weshalb er mit entsprechenden Anzeigen zu rechnen hat.

PM der PD Landau vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Landau (Rheinland-Pfalz): Bei Unfallaufnahme noch beleidigt

Ein 62-jähriger PKW-Fahrer befuhr die Zweibrücker Straße in Richtung Weißenburger Straße und missachte an der Einmündung das hier befindliche STOP-Schild. Er stieß mit einem von links kommenden Linienbus zusammen, der mit 24 Fahrgästen besetzt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug nach rechts auf den Gehweg geschleudert und das linke Vorderrad wurde komplett abgerissen. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Am PKW entstand Totalschaden. Am Bus entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro. Da Betriebsmittel ausliefen, wurde die Feuerwehr verständigt. Während der Unfallaufnahme betrat ein 30-jähriger Passant die Fahrbahn und wollte sich offensichtlich den Schaden aus nächster Nähe ansehen. Hierbei hatte er eine qualmende Zigarette in der Hand, weshalb er aufgefordert wurde die Gefahrenstelle zu verlassen. Er beleidigte direkt den unfallaufnehmenden Beamten und musste auf den Gehweg geschoben werden, da er zunächst nicht gewillt war die Fahrbahn zu verlassen. Seine Beleidigung wiederholte er dann nochmals und ihm wurde ein eindringlicher Platzverweis erteilt, dem er dann auch nachkam.

PM der PI Landau vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Stuttgart (Baden-Württemberg): Rabiater Ladendieb leistet Widerstand – Zeugen gesucht

Polizeibeamte haben am Montag (18.09.2017) einen 28 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen, der im Verdacht steht, zuvor in einem Bekleidungsgeschäft an der Königstraße ein Paar Turnschuhe gestohlen, einen 54 Jahre alten Detektiv sowie einen 27 Jahre alten Angestellten durch Bisse verletzt und Widerstand geleistet zu haben. Der Detektiv beobachtete gegen 12.00 Uhr, wie der 28-Jährige zusammen mit einem bislang unbekannten Komplizen das Geschäft betrat. Im Untergeschoss riss der Komplize die Sicherungsetiketten von einem Paar Turnschuhe, zog sie an und beide verließen zunächst unerkannt das Geschäft. Kurz darauf erschien der Tatverdächtige allein im Geschäft, riss ebenfalls die Sicherungsetiketten von einem Paar Turnschuhe, zog sie an und wollte das Geschäft verlassen. Nachdem der 28-Jährige vom Detektiv und dem Angestellten angesprochen worden war, versuchte er zu flüchten und verletzte bei dem anschließenden Gerangel beide durch Bisse in Bauch und Oberschenkel. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen, der sich gegen die Festnahme wehrte und dabei einen 37-jährigen Polizeibeamten leicht verletzte, fest. Der gambische Tatverdächtige wird im Laufe des Dienstags (19.09.2017) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Richter vorgeführt. Die Ermittlungen zu dem unbekannten Komplizen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Stuttgart vom 19.9.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Königsbrunn (Bayern): Rettungsdienst und Polizei angegriffen

Am Montag (18.09.2017) wurde um kurz vor 19:00 Uhr die Polizei zur Unterstützung des Rettungsdienstes angefordert. Dieser war zuvor zu einer bewusstlosen Person in die Sommerstraße nach Königsbrunn gerufen worden und hatte dort einen 47-jährigen männlichen Patienten zur Behandlung in einen Krankenwagen verbracht. Als der Mann dort erwachte, begann er unvermittelt die Kräfte des Rettungsdiensts anzugreifen und nach ihnen zu schlagen. Auch nach Eintreffen von zwei Polizeistreifen war der Mann nicht zu beruhigen und leistete erheblichen Widerstand. Erst nach Einsatz von Pfefferspray konnte er gefesselt und in einen Streifenwagen verbracht werden. Allerdings versuchte der Mann auch auf der Fahrt in den Polizeiarrest weiterhin die Beamten anzugreifen, so dass er ständig fixiert werden musste.

Neben den Widerstandshandlungen sprach der 47-jährige Königsbrunner auch zahlreiche Drohungen und Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Polizisten aus. Ein Beamter wurde während des Einsatzes leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Derzeit ist noch unklar, weshalb der augenscheinlich alkoholisierte Mann zunächst bewusstlos war und sich im Anschluss so aggressiv herhielt.

PM des PP Schwaben Nord vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

München (Bayern): Belgier greift Wiesn-Gast an und tritt einem Polizisten in den Rücken

Am Montag, 18.09.2017, gegen 23.00 Uhr, schlug ein 33-jähriger belgischer Wiesn-Besucher einem 53-jährigen Wiesn-Besucher unvermittelt mit der Hand ins Gesicht. Der 53-Jährige wurde hierbei nicht sichtlich verletzt und klagte lediglich über leichte Schmerzen im Gesicht.

Der 33-jährige Tatverdächtige wurde anschließend von einer Einsatzgruppe der Polizei vom Festgelände begleitet. Dies wollte der Mann allerdings nicht einsehen und ging nun die am Eingang stehenden Ordner an.

Aus diesem Grund wurde er von der Polizei in Sicherheitsgewahrsam genommen und in Richtung der Wiesn-Wache gebracht.

Auf dem Weg dorthin trat einem der eingesetzten Polizeibeamten in den Rücken. Dieser erlitt trotz einer getragenen Schutzweste durch den Tritt eine Prellung, wurde aber nicht bleibend verletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

Der Tatverdächtige wird dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

PM des PP München vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Hambach/Morschenich (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz im Hambacher Forst – Polizei schützt Räumung von Barrikaden auf Waldwegen

Heute (19.09.2017) waren Kräfte der Einsatzhundertschaften Aachen und Recklinghausen sowie weitere Einsatzkräfte im Hambacher Forst eingesetzt, um die von der RWE Power AG durchgeführte Räumung von Barrikaden zu schützen. Durch massive Hindernisse aus Gehölz, Stacheldraht, Metallstangen und Geäst waren Wege, die insbesondere auch als Rettungswege fungieren, im Wald blockiert worden.

Während des Einsatzes kam es teils zu massiven Straftaten: Polizeibeamte wurden mit Böllern und Einsatzfahrzeuge mit Flaschen beworfen. Auch Fahrzeuge der RWE Power AG wurden mit Gegenständen beworfen und dabei leicht beschädigt; Personen wurden durch den Bewurf nach derzeitigem Stand zum Glück nicht verletzt. Ein Mann rief öffentlich zu Straftaten auf.

In diesem Zusammenhang wurden zwei Personen als Tatverdächtige vorläufig festgenommen und zur Identitätsfeststellung ins Polizeigewahrsam gebracht. Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten, sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

Eine Frau hatte sich mit einem sog. „Lock-on“ unter einer Barrikade befestigt und musste mit Hilfe von technischem Gerät befreit werden. Rettungskräfte untersuchten die Frau nach der Befreiung. Ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde nach Absprache mit der Aachener Staatsanwaltschaft eingeleitet.

Ein Mann musste durch Kräfte einer technischen Polizeieinheit von einer Barrikade aus mehreren Metern Höhe geborgen werden. Am Boden angekommen attackierte der alkoholisierte Mann Rettungskräfte und musste durch die Polizei fixiert werden. Die Person wurde vorläufig festgenommen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

An einer weiteren Barrikade musste gegen eine Frau ebenfalls ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet werden; auch sie wurde vorläufig festgenommen.

„Wer Rettungswege verbarrikadiert, der gefährdet Gesundheit oder Leben von Menschen, die im Wald verunglücken. Dies hat ein Unglücksfall in jüngster Vergangenheit gezeigt. Ich verurteile deshalb, dass es während der Räumung von Rettungswegen zu einem derartigen Ausbruch von Gewalt gekommen ist, bei dem neben Mitarbeitern von RWE und Polizeibeamten auch Rettungskräfte angegriffen wurden. Die heutigen fünf Festnahmen zeigen, dass wir dies nicht hinnehmen und Straftaten mit aller Konsequenz verfolgen. Gleichwohl werden wir auch künftig versuchen eine solche Eskalation im Wege des Dialoges zu verhindern“ äußert sich Polizeipräsident Dirk Weinspach nach den Vorfällen.

PM des PP Aachen vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Unfallaufnahme eskaliert

Am frühen Dienstagmorgen (19.09.) musste einem 53-jährigen Wermelskirchener eine Blutprobe unter Zwang entnommen werden.

Um 01.15 Uhr fand eine Streifenwagenbesatzung einen frischen Unfallschaden im Bereich Luchtenberg. Offensichtlich war ein Fahrzeug, welches in Richtung Limmringhausen unterwegs war, in einer Rechtskurve von der Straße abgekommen und beschädigte dabei Schutzplanke und Bäume. Der dazu passende Kleintransporter stand im Nahbereich auf einem Parkplatz – aber ohne Fahrer.

Während man auf einen Abschleppwagen wartete, tauchte der 53-Jährige im Dunkeln auf. Auf Vorhalt leugnete er, mit dem Transporter gefahren zu sein. Die Gesamtumstände sprachen aber eindeutig gegen den deutlich alkoholisierten Mann.

Schon auf dem Weg zur Blutprobe signalisierte er, dass er mit einer freiwilligen Blutprobenentnahme nicht einverstanden wäre. Zwei Fluchtversuche mussten mit Gewalt beendet werden. Auch diverse Beleidigungen brüllte er in die Nacht.

Schließlich konnte sich der 53-Jährige nach der Blutprobe noch bis zum Morgengrauen auf der Polizeiwache „abkühlen“. Ihn erwartet jetzt ein umfangreiches Strafverfahren wegen dem Unfall mit Flucht und Alkohol sowie Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 19.09.2017

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Datteln (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung artet aus – 31-Jähriger nach Widerstand festgenommen

Gleich zweimal musste die Polizei in der Nacht zu Dienstag zur Friedrich-Ebert-Straße ausrücken, weil dort in einer Wohnung viel zu laute Musik abgespielt wurde. Beim ersten Einsatz wurden der Wohnungsinhaber und seine Gäste zur Ruhe ermahnt. Als die Beamten gegen 01.00 h erneut gerufen wurden, erklärte der 28-jährige Gastgeber, dass er die Party nicht beenden würde. Ein Gast, ein 31-Jähriger, verhielt sich ebenfalls so aggressiv und uneinsichtig, dass ihm ein Platzverweis erteilt wurde. Diesem Platzverweis kam der 31-Jährige nicht nach, sondern leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Er schlug, sperrte und wehrte sich. Er wurde festgenommen und zur Wache gebracht. Als die Beamten seine Personalien überprüften, stellten sie fest, dass zudem gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Ein weiterer Gast, ein 22-Jähriger, musste ebenfalls mit zur Wache, weil er die Anordnung, die Wohnung zu verlassen, nicht befolgte. Er kam ins Gewahrsam. Gegen den Wohnungsinhaber wurde eine Anzeige wegen Ruhestörung erstattet. Ein Polizist wurde leicht verletzt.

PM des PP Recklinghausen vom 19.09.2017