Aggressiv Angriff Deutschland Widerstand

Celle (NDS): Angriff und Widerstand gegen Festnahme

In den späten Abendstunden des Samstages (18.05.2013, ca. 23.30 Uhr) kam es zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen auf dem Parkplatz des Restaurantes “Pfefferhäuschen” in Wietzenbruch.

Die Polizei wurde gerufen. Einen der Beteiligten ließ das Eintreffen der beiden uniformierten Polizeibeamten völlig kalt. Er ging trotz deren Anwesenheit fortgesetzt auf seine Kontrahenten los. Hierbei wurden die Opfer mit Fäusten geschlagen, am Hals gerissen und mehrfach getreten.

Beim sofortigen Einschreiten wurden die Beamten ebenfalls massiv angegriffen und mussten Abwehrspray einsetzen. Bei der Festnahme wurde erheblicher Widerstand geleistet.

Wie sich im Laufe der Ermittlungen heraus stellte, hatte der 30jährige Täter, der einschlägig vorbelastet ist, den ersten Tag seines Hafturlaubes angetreten. In Absprache mit der zuständigen Justizvollzugsanstalt wurde diese Vergünstigung unverzüglich widerrufen, so dass der Täter nun erneut einsitzt.

Weiterin folgen Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Weil zusätzlich Alkohol im Spiel war, wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Quelle: PM der PI Celle vom 19.05.2013

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Goslar (NDS): Polizisten mit Gegenstand auf den Kopf geschlagen

Am 19.05.2013, um 03:10 Uhr, kommt es in einer Goslarer Discothek zu Streitigkeiten zwischen einem Türsteher und drei männlichen Gästen. Im Zuge eines Polizeieinsatzes und der Durchsetzung eines Platzverweises ist es zu Handgreiflichkeiten durch die drei Goslarer Männer gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten gekommen. Hierbei hat ein Täter mit einem Gegenstand mehrfach auf den Kopf eines 31-jährigen Polizisten geschlagen, der durch die Schläge mehrere Platzwunden am Kopf erlitten hat. Zur Versorgung der Wunden ist der Polizist einem Krankenhaus zugeführt worden. Zwei Täter sind, aufgrund erheblicher Alkoholbeeinflussung, dem Polizeigewahrsam zugeführt worden. Gegen die Männer sind Strafverfahren, wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet worden.

Quelle: PM der PI Goslar vom 19.05.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland

Kempten (BY): Polizeibeamte beleidigt

Gleich mehrfach wurden am Samstagnachmittag Polizisten beleidigt.
Im ersten Fall begleitete die Polizei eine genehmigte Demonstration durch die Stadt.
Da hierzu auch einige Hundehalter mit ihren Hunden teilnehmen wollten, musste die Polizei sie darauf hinweisen, dass die Teilnahme mit Hunden an der Demonstration von der Stadt verboten wurde. Nachdem sie sich anfänglich an die Auflagen hielten und in einem entsprechenden Abstand folgten, schlossen sie schließlich wieder auf. Darauf hingewiesen, wurde der Beamte von einem 19-jährigen Kemptener massiv beleidigt.
In einem weiteren Fall kontrollierten zwei Streifenbeamte eine Stunde später einen Radfahrer, welchem die Rotphase an der Ampel in der Innenstadt zu lange dauerte. Nachdem er zunächst wartete, fuhr er doch bei Rot drüber und wurde dabei beobachtet. Noch ehe die Beamten den 51-jährigen Unterallgäuer darauf ansprechen konnte, bedachte sie dieser mit einem Schwall von Beleidigungen.
Jetzt erhält er neben einer Anzeige wegen eines Rotlichtverstoßes auch eine Anzeige wegen Beleidigung.

Quelle: PM der PI Kempten vom 19.05.2013

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Dortmund (NRW): Bundespolizist bei Routineeinsatz verletzt

Gestern Morgen (18. Mai) wurde ein Beamter der Bundespolizei bei einem Routineeinsatz im Hauptbahnhof Dortmund durch einen 28-jährigen Mann derart verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste. Der alkoholisierte Angreifer verbrachte daraufhin die nächsten acht Stunden in einer Ausnüchterungszelle.

Um 07:30 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Zug auf Gleis 21 gerufen. In der Bahn hatte das Zugpersonal Probleme einen alkoholisierten Mann zu wecken. Als Bundespolizisten den Mann geweckt hatten und ihn aus dem Abteil begleiteten, erwachten offensichtlich die Lebensgeister in dem 28-Jährigen. Er stieß einen Beamten zu Boden, welcher sich dadurch am Knie verletzte. Dann riss er sich von der zweiten Bundespolizistin los und forderte diese auf, mit ihm zu kämpfen.

Nachdem die Bundespolizistin dem mit erhobenen Fäusten gegenüberstehenden Mann Pfefferspray androhte, konnten Verstärkungskräfte den Mann überwältigen. Der in Kreuzau wohnhafte 28-Jährige wurde zur Wache gebracht. Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass er alkoholisiert war. Weil der Kreuzauer auch in der Wache seine Agressivität nicht unter Kontrolle hatte, ordnete ein Richter die Ausnüchterung im Polizeigewahrsam sowie die Entnahme einer Blutprobe an.

Der verletzte Bundespolizist musste in einer Unfallklinik behandelt werden und war anschließend nicht mehr dienstfähig.

Gegen den Mann aus Kreuzau wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach acht Stunden durfte er den Polizeigewahrsam wieder verlassen.

Quelle: PM der BPOLD Sankt Augustin vom 19.06.2013

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Hannover (NDS): Neun verletzte Polizeibeamte nach Ausschreitungen durch Fortuna-Fans

Die Polizei hat am Samstag bei einem Einsatz im Rahmen des Fußballspiels Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf durch konsequentes Einschreiten größere Auseinandersetzungen verhindert. Dabei sind zahlreiche Personen vorläufig festgenommen worden.

Samstagnachmittag um 15:30 Uhr fand in der AWD-Arena das letzte Bundesligaspiel der diesjährigen Saison zwischen Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf statt. Die Begegnung war im Vorfeld von der Polizei als ein Spiel mit besonders hohem Risiko eingestuft worden. Aus diesem Grunde zeigten die Einsatzkräfte bereits in den Vormittagsstunden in der gesamten Innenstadt und auf den Anfahrtsrouten Präsenz. So stoppten sie zum Beispiel an der Bundesautobahn (BAB) 2 zwei Reisebusse mit etwa 100 Düsseldorfer Fans der Ultra-Szene, begleiteten sie direkt bis zum Stadion, um so ein Aufeinandertreffen mit Fans aus Hannover zu verhindern. Auch in der Innenstadt griffen die Polizisten konsequent durch. Gegen 12:00 Uhr trafen sich bis zu 400 “Problemfans” aus Hannover im Umfeld der Markthalle an der Karmarschstraße. Da diese Gruppe polizeilichen Erkenntnissen zufolge eine direkte Auseinandersetzung mit Düsseldorfer Anhängern suchte, wurde sie von Einsatzkräften – ohne weitere Probleme – ins Stadion begleitet.

Trotz der konsequenten Vorgehensweise der Polizei kam es im weiteren Einsatzverlauf zu diversen Straftaten. So registrierten die Beamten in der Halbzeitpause und während der zweiten Halbzeit mehrere Schlägereien innerhalb der Düsseldorfer Fanszene – überwiegend im Bereich des Unterrangs der Südtribüne. Bei einem Düsseldorfer “Fan” stellten die Beamten dabei ein Messer sicher.

Kurz vor Ende der zweiten Halbzeit wurde in der Düsseldorfer Kurve zweimal Pyrotechnik gezündet. Gegen zwei der Besucher ermittelt die Polizei nun deshalb wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Der Versuch von Düsseldorfer Fans, unmittelbar nach Spielende aus dem Unterrang der Südtribüne das Spielfeld zu stürmen, wurde von Stadionordnern – unterstützt durch die Polizei – unterbunden. In der weiteren Folge kam es auf dem Südvorplatz, außerhalb des Stadions, zu Ausschreitungen zwischen Düsseldorfer Fans und der Polizei sowie dem Ordnungsdienst von Hannover 96. Hier registrierten die Beamten mehrere Körperverletzungen durch Gästefans gegen Ordner. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurden die Düsseldorfer deshalb von Polizisten in Richtung des Bahnhofes Fischerhof geführt. Die setzten sich jedoch massiv gegen die Beamten zur Wehr. Es folgten Flaschen- und Steinwürfe sowie diverse Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte. Zwei Männer warfen mit einem fünf Liter Bierfass nach den Polizisten, ein weiterer mit einer Stange. Den Einsatzkräften gelang es auch hier, durch konsequentes Einschreiten die Lage zu beruhigen. Die diesbezüglichen Ermittlungen, im Kontext mit entsprechender Videoauswertung, dauern an.

Besonders aggressiv zeigten sich in diesem Zusammenhang ein 21-Jähriger und ein 24 Jahre alter Mann – beides Düsseldorfer Anhänger. Sie warfen mit Flaschen auf Polizeibeamte und Polizeipferde. Zwei Pferde wurden dabei verletzt und sind vorübergehend nicht mehr einsatzfähig. Während der 21-Jährige zudem Steine auf die Beamten warf, schleuderte der ältere eine leere Bierkiste gegen einen Polizisten. Beide müssen sich jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und schweren Landfriedensbruchs verantworten. Die Bilanz der Südvorplatz-Auseinandersetzungen: 19 vorläufige Festnahmen – u.a. wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands, neun verletzte Polizeibeamte, wovon zwei nicht mehr dienstfähig sind. Alle Tatverdächtigen wurden im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein letzter Zwischenfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr auf dem Rasthof Auetal an der BAB 2. Hier stoppten drei Busse mit Düsseldorfer Fans. Aus der Gruppe heraus wurde auf dem Rasthof mehrfach Pyrotechnik gezündet. Weitere Ausschreitungen konnte Polizeikräfte schließlich verhindern, ehe die Anhänger ihre Fahrt in Richtung Nordrhein-Westfalen fortsetzten.

Einsatzleiter Guido von Cyrson äußert sich differenziert kritisch: “Als Erfolg zu verbuchen ist natürlich, dass wir Unbeteiligte vor Übergriffen schützen konnten. Allerdings kann ich bei neun verletzen Beamten unmöglich mit dem Einsatzverlauf zufrieden sein. So schön und spannend das Bundesliga-Finale sportlich verlief, es hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, wenn Emotionen plötzlich in Gewalt gegen Ordner und Polizeibeamte umschlagen.”

Quelle: PM der PD Hannover vom 19.05.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland

Burgkirchen a.d.Alz/Gendorf (Bayern): Betrunkener Radfahrer beleidigt nach Unfall Einsatzkräfte

In der Nacht zum Samstag kam gegen 01.00 Uhr ein 18jähriger Radfahrer auf der Gemeindeverbindungsstraße von Gendorf nach Bruck zu Sturz. Dabei hatte er sich im Gesicht verletzt.  Die Polizeibeamten stellten bei ihm Alkoholeinfluß fest, auch kann Drogeneinfluß nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und in der Kreisklinik durchgeführt wurde. Gegenüber den Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Werksfeuerwehr Gendorf und den Polizeibeamten zeigte sich der 18jährige fortwährend renitent und beleidigte diese aufs Übelste. Den Rest der Nacht verbrachte er in der Altöttinger Arrestzelle.

Quelle: PM der PI Altötting vom 18.05.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland Widerstand

Krefeld (NRW): Randalierer beleidigt Polizeibeamte und konfrontiert sie mit Widerstand

Am 18.05.2013, 01:40 Uhr, randalierte ein 22 Jähriger auf der Dionysiusstraße. Trotz Ermahnung trat er unter Beobachtung eines Polizeibeamten gegen ein parkend abgestelltes Auto. Einer Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten wollte er sich durch Winden und Losreißen entziehen. Er musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Daraufhin beleidigten er und seine 20-jährige Begleiterin die Beamten. Beide wurden dem Gewahrsam zugeführt. Da er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, wurden ihm zwei Blutproben entnommen.

Quelle: PM des PP Krefeld vom 18.05.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland

Tettnang (BW): Anlasslose Beleidigung von Polizeibeamten

Wegen Beleidigung zweier Polizeibeamter muss sich nun ein 24-jähriger Waldburger verantworten. Der stark Alkoholisierte stand am Samstag gegen 03.12 Uhr zusammen mit zwei Bekannten an einer Bushaltestelle in Krumbach. Während seine zwei Begleiter dem vorbeifahrenden Streifenwagen winkten, zeigte der Beschuldigte den 38- und 28-jährigen Polizeibeamten den ausgestreckten Mittelfinger.

Quelle: PM der PD Friedrichshafen vom 18.05.2013

Allgemein Beleidigung Deutschland Verletzt Widerstand

Nürtingen (BW): Alkoholisierter weigert sich, aus Streifenfahrzeug auszusteigen, ein Polizist verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach Mitternacht, wurde auf dem Pfingstmarkt in  Köngen ein stark alkoholisierter 20-Jähriger nach einem von ihm begangenen Hausfriedensbruch in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier nach Nürtingen verbracht. Dort weigerte er sich vehement aus dem Streifenfahrzeug auszusteigen und leistete erheblichen Widerstand. Er konnte nur unter großen Schwierigkeiten von mehreren Beamten/-innen überwältigt und aufs Revier verbracht werden. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Zudem kommt auf den jungen Mann noch eine Beleidigungsanzeige zu, da er bei dem Vorfall die eingesetzten Beamten aufs Übelste beleidigte. Da er ca. 2,24 Promille Alkohol im Blut hatte, musste er aufgrund einer richterlichen Anordnung  zur Ausnüchterung noch einige Stunden in einer Arrestzelle verbringen.

Quelle: PM der PD Esslingen vom 18.05.2013

Allgemein Deutschland Verletzt verletzt dienstunfähig Widerstand

Hagen (NRW): Polizeibeamte bei Einsatz wegen Brand verletzt

Am Freitagabend setzte in Hagen – Boele ein sechsundfünfzig Jahre alter Mann Essen auf den Herd und schlief anschließend ein. Ein eingebauter Rauchmelder alarmierte die Nachbarn, die die Feuerwehr und Polizei verständigten. Die Polizisten, die als erste eintrafen, traten die Tür ein und holten den Mann aus der verrauchten Wohnung heraus. Dabei mussten die Beamten Zwang anwenden, weil der alkoholisierte Mann Widerstand leistete. Zwei Beamtinnen und ein Beamter mussten aufgrund eingeatmeter Rauchgase ambulant behandelt werden. Eine Beamtin blieb dienstunfähig. Ein Rettungswagen brachte den ebenfalls durch Rauchgase verletzten Wohnungsinhaber in ein Hagener Krankenhaus zur stationären Behandlung. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Feuerwehr nahm das angebrannte Essen vom Herd und lüftete die Wohnung.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 18.05.2013