Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mann rast mit Auto auf Polizisten zu – Beamte retten sich durch Sprung zur Seite

Um einer Verkehrskontrolle zu entgehen, ist ein Autofahrer (47) am Mittwochnachmittag in Mülheim gezielt auf drei Polizeibeamte zugefahren. Nur durch einen Sprung zur Seite konnten die Beamten einen Zusammenprall vermeiden.

Die Polizisten überwachten gegen 16.15 Uhr den Verkehr im Bereich Buchheimer Straße/Biegerstraße/Regentenstraße, als ihnen ein Mercedes auffiel. Das Kennzeichen und der Fahrer am Steuer des Wagens waren den Uniformierten bereits bestens bekannt. Mehrfach war der 47-Jährige in der Vergangenheit angehalten und überprüft worden, wobei sich herausstellte, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war.

Da die erfahrenen Polizisten wussten, dass der Verdächtige seine Fahrerlaubnis noch nicht zurückerhalten hat, stellten sie sich auf die Straße und gaben deutliche Anhaltezeichen. Anstatt den Mercedes abzubremsen, trat der Fahrer aufs Gas, hielt auf die Beamten zu und flüchtete vom Tatort. Nur der schnellen Reaktion der Polizisten ist es zu verdanken, dass bei dem Manöver niemand verletzt wurde.

Eine Fahndung im Nahbereich verlief ergebnislos. Auch an seiner Wohnanschrift trafen die Beamten den Mann nicht an. Die Ermittlungen der Polizei Köln dauern an. Der 47-Jährige wird sich unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten müssen.

PM des PP Köln vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Verbale Gewalt

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Geldstrafe zahlen – oder Freiheitsstrafe absitzen?

Wegen einer noch nicht bezahlten Geldstrafe, ist gegen eine Frau aus dem Stadtgebiet Haftbefehl erlassen worden. Die Fahnder der Kriminaldirektion rückten am Mittwoch aus, um der 36-Jährigen einen Besuch abzustatten, und trafen die Frau auch zu Hause an. Um die drohende Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen abzuwenden, bezahlte die 36-Jährige nun den geforderten dreistelligen Betrag. Die Fahndung nach der Frau konnte daraufhin gelöscht werden.

Während sich die Beamten in der Wohnung aufhielten, mussten sie sich fortwährend Provokationen des (amtsbekannten) Ehemanns der 36-Jährigen anhören, der sich absolut unkooperativ verhielt…

Um einen vierstelligen Betrag, der noch zu bezahlen war, ging es bei einem 28-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet. Nachdem deshalb auch gegen ihn ein Haftbefehl rausging, kündigten die Kripo-Beamten dem 28-Jährigen telefonisch seine Verhaftung an. Daraufhin entschloss er sich, die Geldstrafe zu überweisen.

Etwas verwundert hat eine 26-jährige Frau Polizeibeamten die Tür geöffnet, als diese bei ihr klingelten. Nach ihren Angaben hatte sie die Geldstrafe „längst bezahlt“. Einen entsprechenden Beleg – den sie bei einer Zahlung erhalten hätte – konnte die Frau dann aber trotz intensiver Suche nicht finden. Letztlich zahlte die 26-Jährige den geforderten Betrag in Höhe von mehreren hundert Euro, erhielt dafür ihren Beleg und konnte eine Verhaftung umgehen…

PM des PP Westpfalz vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt verletzt k

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizisten bei Personenkontrolle heftig attackiert – Festnahme!

Am gestrigen Tag, 20.02 gegen 16:35 Uhr hat ein Mann in Lünen einen Polizisten bei einer Kontrolle gewürgt bis der Beamte bewusstlos wurde. Es folgten ein Warnschuss und die Festnahme der Täter.

Nach ersten Erkenntnissen waren die zivilen Beamten im Lüner Stadtteil Horstmar unterwegs, um dort Wohnungseinbrüche zu bekämpfen. Im Bereich der Halde kontrollierten die Polizisten dann zwei Männer, die beim Anblick der Beamten den Eindruck machten, sich zügig entfernen zu wollen. Die Zivilkräfte wiesen sich als Polizeibeamte aus und wollten die Ausweise überprüfen. Dies wurde von den beiden, trotz mehrfacher Aufforderung, kategorisch abgelehnt. Aufgrund dessen entschieden sich die Beamten, die beiden Männer zu durchsuchen. Diese griffen daraufhin unvermittelt die Beamten an. Es kam zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 22-jährige Tatverdächtige aus Bochum einen Beamten in den Schwitzkasten nahm und bis zur kurzzeitigen Bewusstlosigkeit würgte. Im weiteren Verlauf nahm auch der andere Tatverdächtige, 21 Jahre und aus Lünen, den anderen Beamten in den Würgegriff und schlug ihm mehrfach mit der Faust in das Gesicht. Nachdem der ohnmächtig gewordene Beamte wieder zu sich kam, konnte er einen Warnschuss abgeben und so Schlimmeres verhindern.

Beide Tatverdächtigen konnten schließlich auf dem Boden fixiert und festgenommen werden. Unterstützungskräfte brachten sie in das Polizeigewahrsam.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen entlassen.

Die Beamten wurden bei dem Einsatz schwer verletzt und waren anschließend nicht mehr dienstfähig.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Schussabgabe

Berlin: Polizist gibt Schüsse auf Fluchtfahrzeug ab

Ein Polizist hat in der vergangenen Nacht mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole auf ein flüchtendes Fahrzeug in Mitte abgegeben. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein Zeuge gegen 2.45 Uhr die Polizei in die Scharnhorststraße alarmiert haben, weil er verdächtige Geräusche in einer Tiefgarage gehört hatte. Die zum Einsatzort gerufenen Dienstkräfte hörten ebenfalls Einbruchsgeräusche und sollen daraufhin ihren Einsatzwagen vor die Ausfahrt der Tiefgarage gestellt und sich einen Überblick von der Situation verschafft haben. Sie entdeckten einen aufgebrochenen Porsche und hörten dann ein Fahrzeug näher kommen, in dem sich zwei Männer befunden haben sollen. Die Polizisten schilderten später, dass ein schwarzer Audi kurz auf einer Rampe gestoppt haben soll und anschließend wieder stark beschleunigte. Ein Beamter soll sich mit einem Sprung zur Seite vor dem näher kommenden Pkw gerettet haben. Der Audi soll anschließend das vor der Ausfahrt stehende Polizeifahrzeug gerammt haben, dass durch die Wucht des Aufpralls zur Seite geschoben wurde. Ein unmittelbar am Fahrzeug stehender mit einer Maschinenpistole bewaffneter Polizist soll dann insgesamt fünf Schüsse aus der Maschinenpistole auf das Fluchtfahrzeug abgegeben haben. Der schwarze Audi soll weitergefahren und nach rechts in die Scharnhorststraße geflüchtet sein. Während seiner Flucht soll der noch unbekannte Fahrer auf den Gehweg in der Scharnhorststraße geraten und einen Poller aus der Verankerung gerissen haben. Des Weiteren stieß das Fluchtfahrzeug gegen einen geparkten Pkw. Aufgrund der Umstände, dass aus dem Audi auf der Flucht eine Betriebsflüssigkeit auslief, verlor ein verfolgender Polizist die Kontrolle über seinen Einsatzwagen und geriet mit dem Pkw in der Boysenstraße gegen den Bordstein der Gegenfahrbahn. In einer Tiefgarage in der Gartenstraße ließen die Unbekannten das Fluchtfahrzeug stehen und flüchteten. An dem Audi waren sogenannte Kennzeichen-Doubletten angebracht. Die weiteren Ermittlungen und die Fahndung nach den Flüchtenden führt nun ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

PM der POL Berlin vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Ekelattacke Physische Gewalt

Flensburg (Schleswig-Holstein): Widerstand im Rettungswagen

Heute Nachmittag wurde eine Streife der Bundespolizei zur Unterstützung einer RTW-Besatzung im Flensburger Bahnhof gerufen. Ein Mann, der sich Schnittverletzungen zugezogen hatte und gefährlich nahe der Bahngleise saß, sollte ärztlich versorgt werden. Er wollte jedoch nicht ins Krankenhaus. Die Bundespolizisten wirkten beruhigend auf den Mann ein.

Dieser kam schließlich der Aufforderung nach, mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus zu fahren. Zwei Bundespolizisten begleitet den Krankentransport. Im Flensburger Stadtgebiet bespuckte der 36-Jährige plötzlich die Beamten und griff diese an. Er konnte bis zum Eintreffen im Krankenhaus ruhiggestellt werden.

Zwei Streifenwagenbesatzungen des 1. Polizeireviers unterstützten die Maßnahmen. Er konnte schließlich fixiert werden und ist derzeit in ärztlicher Behandlung.

Er muss nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Flensburg vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Konstanz (Baden-Württemberg): Randalierer

In Gewahrsam genommen werden musste am Mittwochnachmittag gegen 14.15 Uhr ein 21-Jähriger, nachdem er im Landratsamt randalierte, dabei gegen einen Mitarbeiter handgreiflich wurde und einen Stuhl gegen eine Tür warf. Der Mann wurde durch die hinzugerufene Streife zunächst auf die Wache verbracht. Dort beruhigte er sich, weshalb er verbunden mit entsprechenden Verhaltensanweisungen von den Beamten wieder entlassen wurde. Dies zeigte offensichtlich wenig Wirkung, da der 21-Jährige beim Verlassen der Dienststelle gegen eine Tür trat, und einem Beamten, der ihm einen Platzverweis erteilte, gegen den Arm schlug. Da weitere Störungen zu erwarten waren, musste der aggressive Mann schließlich überwältigt und erneut in Gewahrsam genommen werden. Dabei setzte er sich zur Wehr und beleidigte die Einsatzkräfte massiv, weshalb er sich wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung verantworten muss.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Potsdam (Brandenburg): Polizeieinsatz

In der vergangenen Nacht, kurz nach Mitternacht, meldete sich ein Bürger und informierte die Polizei, dass ein Mieter in der Stormstraße Wohnungsinventar aus dem Fenster wirft. Die Beamten begaben sich in Richtung der Stormstraße, wurden jedoch zwischenzeitlich informiert, dass der Betreffende sich mittlerweile in Richtung einer Tankstelle begeben habe. Hier wurde der Mann durch die Beamten angetroffen und angesprochen. Er hielt sich gerade am Nachtschalter auf um Alkohol zu kaufen. Hierbei, so wurde bekannt, habe er ein Feuerzeug in der Hand gehalten und damit herumgespielt.  Wie sich weiter herausstellte, waren zuvor an der Tankstelle an einer Zapfsäule alle Zapfhähne herausgenommen und hingelegt und ein Wischwassereimer umgetreten worden.

Gegenüber den Beamten war der 27-Jährige sofort aggressiv und unkooperativ. Sämtlichen polizeilichen Maßnahmen widersetzte er sich, so dass er mittels körperlicher Gewalt fixiert werden musste. Zeitgleich fuhren weitere Polizeibeamte zur Wohnung des Mannes, um dort „nach dem Rechten zu sehen“. Hier wurden dann Flammen und eine starke Rauchentwicklung aus der Wohnung bemerkt, die zu diesem Zeitpunkt offen stand. Die Beamten selbst konnten das Feuer, das im Bereich einer Matratze ausgebrochen war, löschen. Weitere Bewohner des Hauses wurden zeitweise evakuiert. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Polizei nahm den 27-Jährigen vorläufig fest und ermittelt nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Da er den Anschein erweckte, unter Einfluss berauschender Mittel zu stehen, wurde eine Blutprobe durchgeführt. Zudem wird er am heutigen Tage, aufgrund möglicher gesundheitlicher Probleme, dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

PM des PD West vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verbale Gewalt

Oldenburg (Niedersachsen): Randalierer beschädigt mehrere Fahrzeuge

Nach einer Reihe von Sachbeschädigungen an Pkw konnten Polizeibeamte in der vergangenen Nacht einen 26-jährigen Tatverdächtigen ermitteln.

Ein Zeuge hatte sich in der Nacht zu Donnerstag um 1.40 Uhr über Notruf bei der Polizei gemeldet und geschildert, dass eine Person an der Alexanderstraße mehrere Mülltonnen umgestoßen und Außenspiegel von Fahrzeugen abgetreten habe. Der Zeuge gab eine Beschreibung des mutmaßlichen Randalierers durch, woraufhin die Beamten wenige Minuten später an der Alexanderstraße in der Nähe der Einmündung in die von-Finckh-Straße einen Tatverdächtigen festhalten konnten. Bei der Kontrolle gab der aggressive Mann zunächst falsche Personalien an. Zur weiteren Überprüfung musste er daher zur Dienststelle mitgenommen werden, wo er schließlich als 26-jähriger Oldenburger identifiziert werden konnte.

Da der Mann sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen sperrte, die Beamten beleidigte und mit dem Tode bedrohte, sollte er zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Dabei musste der 26-Jährige zu Boden gebracht und fixiert werden, wobei er einem Beamten in den Finger biss.

Der Oldenburger verbrachte den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle. Bei den Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass an mindestens vier Fahrzeugen, die an der Alexanderstraße abgestellt waren, die Außenspiegel abgetreten worden waren.

Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen Sachbeschädigung, falscher Namensangabe sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Oldenburg vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt Verletzt

Freyung (Bayern): 29-jähriger leistet bei Festnahme Widerstand

Nachdem bei hiesiger Dienststelle bekannt wurde, dass sich ein mit Haftbefehl gesuchter Mann aus dem Landkreis Freyung-Grafenau bei einem Bekannten in dessen Wohnung in Freyung aufhielt, begaben sich zwei Polizeistreifen der PI Freyung dort hin, um diesen festzunehmen. Als die Beamten die unversperrte Wohnung betraten, stellten sie fest, dass sich neben dem Wohnungsinhaber und einer weiblichen Person der Gesuchte in den Räumen befand. Beim Versuch, den Mann nach Belehrung über die offene Haftstrafe festzunehmen, widersetzte er sich der Maßnahme. Er ging auf einen der Beamten los und wurde handgreiflich. Nur mit dem zuvor angedrohten Einsatz von Pfefferspray konnte die Lage beruhigt und der Gesuchte festgenommen werden.

Im weiteren Verlauf wurde er der Justizvollzugsanstalt Passau überstellt. Bei dem Vorfall wurden zwei Beamte leicht verletzt.

PM der PI Freyung vom 21.02.2019

Allgemein Deutschland Physische Gewalt

Lahr (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Am Mittwochnachmittag, gegen 15.30 Uhr, wollte ein 33-jähriger Mann in Lahr trotz mehrfacher Aufforderung Büroräumlichkeiten in der Innenstadt nicht verlassen, was letztendlich offenbar auch zu tätlichen Angriffen gegen Angestellte führte. Auch der Aufforderung der hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Lahr folgte der 33-Jährige nicht. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam und verbrachten ihn schließlich unter Zwang aus den Räumlichkeiten. Dabei wurde der augenscheinlich Unbelehrbare leicht verletzt und musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Versorgung der Verletzung und nachdem der 33-Jährige durch die Beamten beruhigt werden konnte, wurde dieser am Abend wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwarten allerdings nun mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Offenburg vom 21.02.2019