Tag Archives: Nordrhein-Westfalen

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Betrunkenen Reisenden bestohlen – Bundespolizisten stellen zwei Tatverdächtigen auf dem Königswall

Symbolfoto
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Zwei bulgarische Staatsangehörige stehen im Verdacht, einen schlafenden Reisenden in einem Zug im Dortmunder Hauptbahnhof bestohlen zu haben.

Zeugen berichteten der Bundespolizei, dass die beiden Männer (21/30) einem schlafenden Reisenden in einer S-Bahn das Smartphone entwendet haben. Der Reisende, ein 48-jähriger Mann aus Iserlohn, hatte den Diebstahl nicht mal bemerkt.

Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten beide Tatverdächtige auf dem Königswall vorläufig festgenommen werden. Bei dem 21-Jährigen konnte das entwendete Smartphone sichergestellt werden. Aus diesem wurde bereits die SIM-Karte entfernt.

Ihrem ahnungslosen Opfer konnte sein Eigentum zurückgegeben werden. Nachdem von beiden Dieben Fingerabdrücke genommen wurden, durften sie die Wache wieder verlassen.

Dieb Bundespolizei leitete gegen beide polizeibekannten Männer ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 10.04.2016

Allgemein Polizisten helfen Retter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Tierischer Rettungseinsatz für die Polizei: Beamte retten Wildenten-Waisen

Bildquelle: Polizei Dortmund
Bildquelle: Polizei Dortmund

Zu einem tierischen Rettungseinsatz sind am Donnerstagmittag (7. April) Beamte der Autobahnpolizeiwache Kamen gerufen worden. Das Ergebnis: Zwei Wildenten-Waisen können sich nun an einem sicheren Ort von einem großen Schock erholen.

Gegen 12.35 Uhr ging der Anruf bei der Leitstelle der Polizei Dortmund ein. Ein Zeuge hatte auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover, etwa in Höhe des Parkplatzes Kolberg, eine kleine Wildenten-Familie entdeckt. Die eingesetzten Beamten stoppten den Verkehr an der genannten Stelle kurzfristig. Und machten eine traurige Entdeckung: Auf der Fahrbahn fanden sie zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen eine tote Enten-Mutter. Das Tier war offenbar überfahren worden. Drei Küken liefen um die Enten-Mutter herum.

Bildquelle: Polizei Dortmund
Bildquelle: Polizei Dortmund

Die Beamten retteten den Tier-Nachwuchs vor einem ähnlichen Schicksal und brachten sie zum Streifenwagen. Eines der Küken entwischte den Beamten allerdings dabei. Es verschwand über eine Gleitschutzwand in Richtung eines angrenzenden Waldes. Einen Enten-Vater fanden die Polizisten in der Umgebung nicht.

Sie nahmen sich daher der zwei verbliebenen Küken an und brachten sie zur Wache. Von hier aus geht es für die Waisen an einen sicheren Ort. Denn einer der Beamten nimmt sie nach Absprache mit dem zuständigen Ordnungsamt auf einem Bauernhof in seine Obhut. Dort können sie sich nun erst einmal – unter professioneller Pflege und in guter Gesellschaft – von dem Schock erholen.

PM des PP Dortmund vom 07.04.2016

Kriminalitätsbekämpfung

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Hartnäckige Bundespolizisten überführen Fahrraddieb

Bildquelle: Bundespolizei Düsseldorf
Bildquelle: Bundespolizei Düsseldorf

Wie jeden Vormittag, befanden sich auch heute Morgen Beamte der Bundespolizei auf Streife im Düsseldorfer Hauptbahnhof. Reisende, die mit ihrem Fahrrad unterwegs sind, gehören dabei zum normalen Bild. Fahrräder, die mit einem Schloss gesichert sind und durch den Bahnhof getragen werden, wecken da eher das Interesse der Ordnungshüter. Ein 46-jähriger Mann war um 09.00 Uhr auf diese Art und Weise in der Hauptpassage des Hauptbahnhofs unterwegs. Als er von einer aufmerksam gewordenen Streife angesprochen wurde, erklärte er, dass er einen Schlüssel dabei habe und das Fahrrad innerhalb des Bahnhofs tragen würde. Die stutzig gewordenen Beamten ließen sich daraufhin den besagten Schlüssel zeigen. Und tatsächlich zog die Person einen Schlüssel aus der Hosentasche hervor. Mit der Aufforderung, diesen auch mal zu benutzen, fiel das Kartenhaus des 46-Jährigen zusammen. Es folgte die Mitnahme zur Dienststelle und die Eröffnung eines Strafverfahrens. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde des Weiteren bekannt, dass das Fahhrad zur Eigentumssicherung ausgeschrieben war und nunmehr an den rechtmäßigen Besitzer überstellt wird.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Düsseldorf, vom 06.04.2016

Allgemein Schmunzelmeldung

Pulheim (Nordrhein-Westfalen): Platzverweis für Eichhörnchen

Bildquelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis
Bildquelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis

Erst das konsequente Einschreiten der Polizei versetzte zwei Bürger dazu in die Lage, mit ihren Autos weiterfahren zu können. Zuvor versteckten sich zwei Eichhörnchen unter deren Fahrzeugen.

Am Sonntagnachmittag (3. April) erreichte die Polizeileitstelle in Hürth um 16.59 Uhr der Notruf eines Autofahrers aus Pulheim. Dieser schilderte, dass zwei PKW mitten auf der Mathildenstraße stünden und nicht weiterfahren könnten – zwei Eichhörnchen hätten sich unter den Fahrzeugen versteckt. Mit Blick auf das Datum stellte der aufnehmende Polizist zunächst fest, dass der 1. April bereits vorbei war. Unter dem Einsatzstichwort „Hilfeersuchen“ wurde daraufhin eine Streifenwagenbesatzung entsandt. Und in der Tat: Zwei dieser possierlichen Tierchen hatten es sich unter den Fahrzeugen gemütlich gemacht. Offenbar von der Uniform beeindruckt, lenkten die Baumbewohner ihre volle Aufmerksamkeit auf die eingesetzten Beamten. Als diese dann noch einen Platzverweis aussprachen, machten sich die beiden „Oachkatzerl“ aus dem Staub. Vorher stellte sich eines der Tiere allerdings noch flott für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 03.04.2016

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Polizisten helfen

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Griff in den Bettelbecher löst Polizeieinsatz aus

Symbolbild
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Gestern Nachmittag (29. März) entwendete ein 28-jähriger Mann einem Obdachlosen (25) an der Straßenbahnhaltestelle Düsseldorf Hauptbahnhof mehrere Euro Bargeld aus dessen Bettelbecher. Nach kurzer Verfolgung schaffte es der Bestohlene, den Dieb festzuhalten und zu Boden zu ringen. Zwei auf dem Heimweg befindliche Polizeibeamte des PP Düsseldorf schritten umgehend ein und nahmen den Tatverdächtigen vor Ort fest. Eine hinzugezogene Streife der Bundespolizei übernahm den Fall und brachte den Festgenommenen auf das Revier am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Bei der Verbringung zur Dienststelle schlug und trat der 28-Jährige mehrfach um sich und versuchte in zwei Fällen Kopfstöße in Richtung der Beamten auszuteilen. Bis auf ein paar Kratzer blieben die Beamten unverletzt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Diebstahl eingeleitet. Die Entlassung der Person erfolgte am frühen Abend.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Düsseldorf, vom 30.03.2016

Kriminalitätsbekämpfung

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt international gesuchten Menschenhändler fest

Am Mittwoch haben Beamte der Bundespolizei an der Raststätte Aachen-Land an der Autobahn 4 einen 23-jährigen Bulgaren festgenommen, der von den spanischen Behörden wegen Menschenhandels gesucht wurde. Anfang des Jahres soll er mit einem Komplizen eine Frau dazu gezwungen haben, in Deutschland der Prostitution nachzugehen. Der 23-Jährige konnte in einem Fernreisebus von Dortmund nach Paris gefasst werden. Nach seiner Festnahme wurde er in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Über seine Auslieferung nach Spanien wird das zuständige Oberlandesgericht entscheiden.

PM der Polizei Sankt Augustin vom 17.03.2016

Retter

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Passanten und Polizisten retten Lebensmüde

„Person steht auf Autobahnbrücke und droht zu springen“. Mit diesem Einsatz beauftragt zu werden ist der Albtraum eines jeden Polizisten. Gestern (16.3.) war dieser Einsatz Realität für zwei junge Oberhausener Polizisten und mehrere Passantinnen und Passanten.

Eine lebensmüde Frau war am frühen Abend über das Brückengeländer der Autobahnbrücke auf der Wanner Straße geklettert. Couragierte Passantinnen und Passanten hatten sie dabei beobachtet und sofort das Richtige getan. Mehrere Passanten redeten der Frau, die nur noch mit den Zehenspitzen auf dem Brückenabsatz stand, gut zu und hielten sie an ihren Armen fest. Zeitgleich informierten sie sofort Polizei und Rettungsdienste über den Notruf 110.

Bis zum Eintreffen der Polizisten verhinderten die mutigen Passanten, dass die Lebensmüde auf die vielbefahrene A516 sprang. Die Polizisten trafen schon kurz nach dem Notruf am Einsatzort ein und sicherten die noch immer auf der anderen Seite des Brückengeländers stehende Frau.

Wohl auch bedingt durch diese psychische Ausnahmesituation war eine Kommunikation mit der Frau, die ständig darum bat losgelassen zu werden, unmöglich. Als dann offensichtlich auch noch ihr Kräfte schwanden und sie am ganzen Leib zitterte, griffen die Polizisten beherzt zu und zogen sie mit vereinten Kräften zurück auf den sicheren Gehweg.

Dort nahmen die schon wartenden Oberhausener Rettungssanitäter und Rettungsassistenten die Frau sofort in ihre Obhut.

PM der Polizei Oberhausen vom 17.03.2016

Allgemein Gefahrenabwehr Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Radevormwald (Nordrhein-Westfalen): Joint geraucht und gefahren

Symbolfoto
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Eine Blutprobe abgeben musste ein 19-jähriger Pkw-Fahrer in Radevormwald. Beamte der Polizeiwache Wipperfürth kontrollierten den Radevormwalder am Donnerstag (17.03.), um 17:30 Uhr auf der Kaiserstraße in Radevormwald. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten drogentypische Anzeichen bei dem 19-Jährigen fest. Nachdem er eingeräumt hatte einen Joint geraucht zu haben, nahmen ihn die Beamten mit zur Blutprobe, untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Verfahren ein.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 18.03.2016

Polizisten helfen Retter

Essen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei hilft 63-jährigem Mann aus Neckartenzlingen

Beamte der Bundespolizei halfen in den frühen Morgenstunden (10. März, 0.55 Uhr) einem gehbehinderten Mann aus einer bereits im Essener Betriebsbahnhof, an der Schederhofstraße, abgestellten Regionalbahn. Er war eingeschlafen.

Der 63-Jährige nutzte nach eigenen Angaben die Regionalbahn bis zum Essener Hauptbahnhof. Während der Fahrt schlief er ein und merkte nicht, dass der Zug ohne Reisende, zum Bahnhof Essen Waldhausen gefahren und dort abgestellt wurde. Als das Reinigungspersonal den schlafenden Mann in einer Sitzgruppe fand, verständigte es die Bundespolizei.

Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften den aus dem Landkreis Esslingen stammenden Mann. Nach Schilderung des Sachverhaltes wurde ihm, aufgrund seiner Gehbehinderung, aus dem Zug geholfen.

Die eingeschränkten Mobilität und die glaubwürdige Erklärung des 63-Jährigen, sorgten letztendlich dafür, dass der Mann, mit dem Einsatzfahrzeug, vom Abstellbahnhof zum Hauptbahnhof gefahren wurde.

Dank der einfachen und unbürokratischen Hilfeleistung der Bundespolizei, konnte der 63-Jährige, noch in der Nacht, seine Reise barrierefrei fortsetzen.

PM der Polizei Sankt Augustin vom 10.03.2016

Allgemein Schmunzelmeldung

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Ehrliche Haut findet mehrere tausend Euro und gibt sie bei der Polizei ab

Symbolfoto
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Und es gibt sie doch. Die ehrlichen Leute. Bei allem, was bei einer Polizeipressestelle so täglich an Strafanzeigen, Unfällen, zum Teil abstrusen Sachverhalten und Vermerken auf den Schreibtischen landet, ist nachfolgende Geschichte eine wohltuende Abwechslung.

Ein 18-Jähriger aus Aachen hat auf der Straße einen beschrifteten Briefumschlag gefunden. Da wohl offensichtlich was drin war, hob er ihn auf, schaute nach und entdeckte Geldscheine. Viele. In der Summe waren es einige tausend Euro.

Der junge Mann suchte den kürzesten Weg zur nächsten Polizeiwache, legte den Briefumschlag mit dem Geld auf den Tresen und sagte den doch verdutzten Polizisten: „Gefunden.“

Neben Lob und Anerkennung bekam der Finder eine Quittung über die Abgabe des Geldes, das nun in einem Polizeitresor aufbewahrt wird. Ermittlungsansätze, die zum Verlierer des Geldes führen, gibt es bisher nicht.

Dem 18-Jährigen steht ein Finderlohn zu. Für die ersten 500 Euro fünf Prozent, für alles, was darüber liegt sind es drei Prozent von der Summe.

Natürlich gibt es nun einige Schlauberger, die sich bei der Polizei melden und mitteilen, sie hätten das Geld verloren. Ihnen sei schon jetzt gesagt, dass sie neben Ort und Zeit des Verlustes, Herkunft des Geldes vor allem die Stückelung der Scheine angeben müssen. Nur so…prophylaktisch…

PM des PP Aachen vom 11.03.2016

Polizisten helfen

Köln (Nordrhein-Westfalen): 9-jähriger Ausreißer durch Bundespolizei aufgegriffen

Mittwochmittag wurde im Kölner Hauptbahnhof ein 9-jähriger Junge durch die Bundespolizei aufgegriffen; nach ihm wurde bereits gefahndet, denn er war aus einer Jugendeinrichtung abgängig.

Eine Reisende sprach eine Streife im Kölner Hauptbahnhof an, dass sie zuvor eine Durchsage nach einem vermissten Jungen in der U-Bahn Haltestelle Köln / Hauptbahnhof gehört habe. Sie gab an, dass sie beim Ausstieg einen Jungen wahrgenommen hätte, bei dem es sich ggf um das gesuchte Kind handeln könnte. Daraufhin ging die Reisende mit der Bundespolizei auf Streife. Am Bahnsteig 6/7 trafen sie auf den Jungen, der tatsächlich auf eine aktuelle Fahndung der Polizei Bonn passte. Auf Nachfrage wie er denn heißen würde, gab er ununterbrochen einen falschen Namen an. Als ein Beamter ihn fragte, ob er etwas angestellt hätte oder mal mit einem Polizeiauto fahren wolle, bekam er nur ein knappes „Nein“ zur Antwort. Letztendlich konnten ihn seine Eltern identifizieren und wohlbehalten bei der Kölner Bundespolizei abholen.

PM der Polizei Sankt Augustin vom 10.03.2016

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Sonderaktion gegen Einbrecher

Symbolfoto
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Im Rahmen des vom Polizeipräsidium Essen/Mülheim an der Ruhr entwickelten Gesamtkonzepts, zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs, führte die Polizeiinspektion Mülheim am Mittwoch (9. März) eine Sonderaktion im Stadtgebiet durch. Die Kontrollaktionen nahm die Bevölkerung positiv auf.

Immer wieder sorgen kriminelle Banden durch ihre Einbrüche in Wohnungen und Eigenheime für hohe Sach- und Beuteschäden. Aber vor allem die psychischen Folgen der Geschädigten dürfen dabei niemals unterschätzt werden. Viele Menschen fühlen sich nach einer Tat in ihrem Heim nicht mehr sicher. Gedanken umzuziehen, sind kein Einzelfall.

Das Sicherheitsgefühl der Mülheimer Bürger soll weiter gestärkt werden. Das hat sich das Polizeipräsidium Essen/Mülheim an der Ruhr auf die Fahne geschrieben. Ein ausgeprägter und dauerhafter Fahndungs- und Kontrolldruck auf Banden, die es auf das Eigentum der Bevölkerung abgesehen haben, ist unabdingbar.

Mit Unterstützung der Essener Einsatzhundertschaft, von Zivilkräften und mehreren Diensthundeführern fanden in der Zeit von 9 bis 17 Uhr auf Mülheimer Stadtgebiet Kontrollstellen an Ein- und Ausfallstraßen, Präsenz- und Raumstreifen sowie verdeckte Maßnahmen statt.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 130 Fahrzeuge und 200 Personen. Für einen Mann klickten die Handschellen. Die Behörden suchten ihn bereits mit einem Haftbefehl. Während des Einsatzes bekamen die Polizisten mehrfach deutlichen Zuspruch aus der Bevölkerung.

Auch wenn am gestrigen Tag keine Einbrecher ins Netz der Polizei gingen, wird die Aktion im Munde der Banden sein. Sie sollen wissen, dass sie jederzeit im Fokus der Polizei stehen. Die Gesetzeshüter werden im Kampf gegen den Wohnungseinbruch nicht locker lassen. In den kommenden Wochen werden weitere Kontrollaktionen mit verstärkten Polizeikräften in Mülheim stattfinden.

Die Polizei lobt und bittet die Mülheimer zugleich: In der Vergangenheit haben sich viele wachsame Anwohner an den Notruf der Polizei gewandt, weil sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Dank dieser schnellen und richtigen Reaktionen gelingt es der Polizei immer wieder, Einbrecher noch am Tatort dingfest zu machen. Das darf nicht abreißen: Zeugen, die unbekannte Personen in Wohngebieten sehen, die vermutlich die Gegend ausspähen, vielleicht sogar schon „Schmiere“ stehen oder dort mit auswärtigen Fahrzeugen ziellos unterwegs sind, werden gebeten, sich sofort mit der Einsatzleitstelle unter der Notrufnummer 110 in Verbindung zu setzen. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Auch wenn sie falsch lagen, wird es ihnen niemand negativ ankreiden. Ganz im Gegenteil!

PM des PP Essen vom 10.03.2016

Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter nimmt Taschendieb nach Dienstende fest

Ein 31-Jähriger konnte am Sonntagmorgen in der Nähe des Oberhausener Hauptbahnhofs festgenommen werden. Der Mann hatte zuvor gemeinsam mit einem anderen Täter einer 25-Jährigen den Rucksack entwendet. Die junge Frau war in einem Zug sitzend eingeschlafen, bemerkte die Tat jedoch und rannte hinter den Tätern her. Hierbei stürzte sie aber im Bahnhof die Treppe hinunter und verletzte sich leicht am Bein. Ein 30-jähriger Oberhausener Polizeibeamter, der nach dem Nachtdienst auf dem Weg nach Hause war, war auf das Geschehen im Bahnhof aufmerksam geworden. Er nahm die Verfolgung auf und verständigte über Handy seine Wache. Gemeinsam mit den hinzugerufenen Kollegen, gelang es schließlich einen der Männer am Ebertplatz festzunehmen.

Der aus Algerien stammende Täter wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Der zweite Täter konnte in Richtung Hansastraße entkommen.

Die Frau erhielt ihren Rucksack zurück und konnte ihre Zugfahrt fortsetzen.

PM der Polizei Oberhausen vom 28.02.2016

Allgemein Prävention

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 52-jähriges Taschendiebstahlsopfer bedankt sich bei der Bundespolizei

Symbolfoto
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Eine Bestätigung für ihren täglichen Kampf gegen die Taschendiebstahlskriminalität erhielten Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei am vergangenen Samstag (27. Februar) per Email. Ein 52-jähriges Diebstahlsopfer aus Karlsruhe bedankte sich in dem Schreiben für die Arbeit der Bundespolizei. Fahnder hatte den gestohlenen Koffer Trolley des 52-Jährigen sichergestellt und den Dieb festgenommen.

Dem Bahnreisenden aus Karlsruhe wurde am 24. Februar sein Gepäck im RE 1 zwischen Bochum und Düsseldorf entwendet. Als er am Düsseldorfer Flughafen eine Diebstahlsanzeige aufgeben wollte, schellte sein Smartphone. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Bundespolizist und erklärte dem erstaunten Karlsruher, dass sein Eigentum im Dortmunder Hauptbahnhof sichergestellt wurde.

In Dortmund hatten Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei einen 17-jährigen Marokkaner observiert. Der Mann war ins Visier der Taschendiebstahlsfahnder geraten, weil er mehrmals die Bahnsteige wechselte und Züge bestieg, ohne diese zu nutzen. Daraufhin wurde er überprüft. Schnell stellte sich heraus, dass sein mitgeführtes Gepäckstück dem 52-Jährigen gehörte, der dann über die Sicherstellung, telefonisch, informiert werden konnte. Dem Reisenden blieb so ein Schaden von mehr als 800,- Euro erspart.

Mit der Email bedankte sich der 52-Jährige nun für die Arbeit der Taschendiebstahlsfahnder!

Auszug aus der Email:

Auf meiner Fahrt im RE 10126 wurde mir am 24.2. 16 zw. Hamm und Düsseldorf mein Trolly entwendet. Nachdem ich den Diebstahl bemerkte, wollte ich diesen in Düsseldorf bei der Bundespolizei anzeigen. Ich war schon am Polizeischalter auf dem Düsseldorfer Flughafen, als ich von der Bundespolizei Dortmund einen Anruf auf mein Diensthandy bekam, dass man den Täter dort gefasst hat. Wohlgemerkt, bevor ich eine Anzeige aufgegeben hatte. Der Mann war wohl durch auffälliges Verhalten von ihren aufmerksamen Kollegen angehalten worden. Nach einer Überprüfung der mitgeführten Sachgegenstände des Täters war den Beamten sofort klar, dass es sich um Diebesgut handelt und sie konnten über mein Privathandy welches der Täter u.a. bei sich hatte mich informieren. Keine Ahnung, wie Sie ihre Beamten ausbilden, aber es war wohl sehr gut und die Männer haben das gelernte präzise umgesetzt. Sicherlich haben diese Beamten auch ein sehr gutes Gespür für solche Delikte entwickelt. Für mich ein tolles Ergebnis und meinen absoluten Respekt und natürlich ganz, ganz herzlichen Dank.

So wünsche ich mir als Bürger eine funktionierende Polizeieinheit.

Vielen Dank und viele Grüße aus Karlsruhe

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 29.02.2016

Allgemein Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Viersen (Nordrhein-Westfalen): Odyssee eines Handys oder Polizeiarbeit einmal anders

KPB_VS_kleinPolizeiarbeit besteht nicht nur aus Verbrechensbekämpfung, Verkehrskontrollen, Unfallaufnahmen, Demonstrationseinsätzen oder Anzeigenbearbeitung. Manchmal sind es die unerwarteten kleinen Probleme, die den Beamten oder die Beamtin herausfordern. Einen recht langwierigen, verzwickten und letztlich doch erfolgreichen Prozess löste ein Handy aus, dass am Montag, 29.02.2016, bei der Polizei Viersen als Fundsache abgegeben wurde. Der Beamte, der die Fundsachen bearbeitet, kam beim Erfassen des Gerätes auf die Idee, das Handy einzuschalten. Im Display leuchtete auf: „Dieses Handy wurde verloren, bitte Eigentümer anrufen!“ Dies tat der Polizist und erreichte einen Arzt, der in einer Klinik in Hannover arbeitet. Die Frage war jetzt: „Wie kam das Telefon nach Viersen?“ Im Gespräch stellte sich heraus, der Arzt war mit dem Zug in Hannover angekommen. Später bemerkte er, dass sein Handy fehlte. Er hatte es in dem Zug, der weiter nach Berlin fuhr, liegenlassen. Wie der Zufall es will, fand das Handy in Berlin ausgerechnet ein Viersener, der wiederum mit dem Zug nach Viersen fuhr. Dieser ehrliche Finder übergab seinen Fund der Polizei in Viersen. So weit so gut.

Die Frage war jetzt, wie bekommt der Fundsachensachbearbeiter das Handy aus Viersen zu dem Eigentümer in Hannover? Ein kurzer Anruf bei dem Eigentümer genügte, schon beauftragte der einen Expressdienst, der das Gerät bei der Polizei Viersen abholen sollte. Noch während der Beamte mit dem Eigentümer sprach, erschien ein Mitarbeiter des Expressunternehmens, das der Eigentümer aus Hannover parallel online beauftragt hatte, auf der Polizeiwache Viersen. Von dort aus konnte man allerdings den Sachbearbeiter nicht erreichen, da dieser ja gerade mit dem Eigentümer telefonierte. Also musste der Mitarbeiter des Paketdienstes ein zweites Mal kommen. Bei diesem zweiten Versuch vergaß er sein Lesegerät, so dass er zwar das Handy abholen konnte, der kleine Karton allerdings keine Sendungsnummer erhielt.

Als das Handy letztlich nicht zur erwarteten Zeit beim Eigentümer in Hannover eintraf, meldete der sich bei dem Sachbearbeiter der Polizei Viersen. Hatte die Polizei das Handy verschludert? Hatte der Fahrer das Handy unterschlagen?

Mitnichten: Dieser gewissenhafte Mensch war auf eigene Faust nach Hannover gefahren und hatte das Telefon beim Nachtpförtner der Klinik, in der der Eigentümer arbeitete abgegeben. Der hatte allerdings das Päckchen liegen lassen. Also erreichte das corpus delicti erst am Nachmittag die Poststelle der Klinik und von dort aus den Eigentümer. Kurze Zeit später waren dann Arzt und Handy wieder vereint und die Odyssee hatte ein glückliches Ende gefunden und das breite Spektrum der Polizeiarbeit war wieder um eine kleine Facette reicher.

PM der KPB Viersen vom 03.03.2016

Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Essen (Nordrhein-Westfalen): U-Haft beantragt – Serientäter nach Diebstahl festgenommen

Dreist und skrupellos verhielt sich ein Taschendieb (25) am Samstagnachmittag (20. Februar, 13.45 Uhr) im Essener Hauptbahnhof. Als er, nach einem Diebstahl bemerkte, dass Bundespolizisten ihn bei der Tat beobachtet hatten, steckte er seine Beute in die Tasche der bestohlenen Frau (20) zurück. Die Einsatzkräfte nahmen den 25-jährigen Marokkaner fest. Der Haftrichter erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt in Essen überstellt.

Das Opfer saß in einem Backwarenlokal auf der Empore im Essener Hauptbahnhof. Vor den Augen der Polizisten stahl ein Trickdieb das Smartphone einer 20-jährigen Frau aus Essen und beabsichtigte mit der Beute das Ladenlokal zu verlassen.

Als er die Polizisten erblickte, ging er zu seinem Opfer zurück und steckte das Smartphone wieder in die Jacke zurück. Daraufhin wurde er festgenommen, die junge Frau hatte den Diebstahl nicht bemerkt.

Polizeilich war der Festgenommene kein Unbekannter. Bereits 19 Ermittlungsverfahren wurden in Nordrhein-Westfalen gegen den Seriendieb geführt. Der Schwerpunkt lag hierbei im Eigentums- und Gewaltbereich.

Auch am Festnahmetag war der Mann bewaffnet. Griffbereit in der Jackentasche befand sich ein Reizstoffsprühgerät.

Das in seinem Besitz befindliche Semesterticket wies auf eine weibliche Besitzerin hin. Ermittlungen ergaben, dass diese Frau am 20. Februar im Bochumer Hauptbahnhof bestohlen wurde. Die Beute des Täters erneut ein Smartphone und eben diese Semesterticket.

Weiterhin wurde festgestellt, dass fünf Staatsanwaltschaften den Mann bereits zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben hatten. Die Gründe lagen im Verstoß gegen das Asylverfahren, Diebstahl mit Waffen und Beförderungserschleichungen.

Nach Vorführung beim Haftrichter in Essen entschied dieser auf Untersuchungshaft. Nun wartet der 25-Jährige auf seine Gerichtsverhandlung.

PM der Polizei Sankt Augustin vom 22.02.2016

Allgemein

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Zehn Farbschmierer flüchteten vor Diensthund „Ivo“ der Bundespolizei – Ein Täter im Gebüsch festgenommen

Gleich zehn Farbschmierer besprühten am frühen Samstagmorgen (20. Februar, 00.50 Uhr) im Dortmunder Hauptbahnhof abgestellte Züge mit Lackfarbe. Beim Einsatz eines Diensthundes ergriffen alle Personen die Flucht. Ein 29-jähriger Ungar konnte vorläufig festgenommen werden. Der Schaden am Zug wird mit 2.300 Euro beziffert.

Zehn Sprayer näherten sich der Abstellgruppe für Reisezüge am Dortmunder Hauptbahnhof von der Unionstraße aus. Dann verschwanden sie zwischen den Zügen und schmierten los. Mit Lackfarbe verunzierten sie in wenigen Minuten ca. 46qm Außenfläche der Eisenbahnwagen. Hierdurch entstand ein Schaden von ca. 2.300 Euro.

Eine Streife der Bundespolizei hatte sich der Gruppe genähert und vor dem Versuch der Festnahme bei der Tatausführung beobachtet. Als die Gruppe die Bundespolizisten erkannte, flüchteten alle Personen geschlossen in eine Richtung. Neun, der zehn Täter gelang die Flucht über eine Mauer. Sie konnten unerkannt entkommen.

Ein 29-jähriger Ungar wurde vom eingesetzten Diensthund „Ivo“, noch vor der Mauer, in einem Gebüsch gestellt. Auf Befragen stritt der in Gelsenkirchen wohnende Mann eine Tatbeteiligung kategorisch ab. Gegen den Gelsenkirchener wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Die Bundespolizei bittet um Mithilfe. Wer hat am frühen Samstagmorgen (00.50 Uhr) eine zehnköpfige Personengruppe beobachtet und kann Hinweise zu den flüchtigen Personen geben? Hinweise bitte an die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000.

PM der Polizei Sankt Augustin vom 22.02.2016

Retter

Ratingen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter rettet Hund vor dem Ertrinken

Am (Ascher-)Mittwochmorgen des 10.02.2016, gegen 09.00 Uhr, befanden sich ein 24-jähriger Polizeibeamter der Polizeiwache Ratingen und dessen 22-jährige Kollegin auf routinemäßiger Streifenfahrt in der Dumeklemmerstadt. Im Bereich der Cromforder Allee bemerkten die beiden Ordnungshüter einen Hund, der in der Parkanlage hinter dem dortigen Industriemuseum nicht angeleint und scheinbar herrenlos herumlief. Dabei kam das Tier beim Spielen und Toben dem im Gelände verlaufenden Angerbach, der wegen des Starkregens der letzten Tage Hochwasser führt, immer wieder bedenklich nahe. Erschrocken mussten die beiden Polizisten dann plötzlich auch tatsächlich miterleben, wie der junge Hund in den Bachlauf stürzte und in eine Strömung geriet, aus welcher er sich mit eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.

Der 24-jährige Polizeibeamte reagierte spontan und ohne lange zu zögern. In kompletter Uniform und Ausrüstung begab er sich sofort in das eiskalte, aufgewühlte und hüfthohe Wasser des Angerbachs. Nur so konnte es gelingen, dass er den mittlerweile schon total erschöpft um sein Leben kämpfenden Hund ergreifen und aus dem Wasser retten konnte. Beide – die zweijährige Retriever-Mischlingshündin und ihr 24-jähriger Retter, Polizeikommissar Florian Kessler – wurden daraufhin sofort zur Polizeiwache an der Josef-Schappe-Straße gebracht, um sich zu trocknen und aufzuwärmen.

Dort erschien nur wenige Minuten später die 66-jährige Besitzerin des Hundes. Die Ratingerin hatte ihre „Cassi“ nach eigenen Angaben beim Spaziergehen aus den Augen verloren und war sichtlich erleichtert, als sie ihren zweijährigen Retriever-Mischling wohlbehalten, von der Polizei liebevoll versorgt und in eine warme Decke gewickelt, dankbar wieder in Empfang und in die Arme nehmen konnte.

Der 24-jährige Retter hatte inzwischen längst neue wärmende Dienstkleidung angelegt und eine trockene Ersatzwaffe erhalten, denn für ihn ging sein Streifendienst, nach Abtrocknung, kurzer Pause und einem wärmenden Getränk, natürlich noch weiter bis zum regulären Schichtende dieses Frühdienstes am Aschermittwoch des 10.02.2016, der „Cassi“ und ihm bestimmt noch länger in Erinnerung bleiben wird. Ein schönes Happyend für alle – und selbst die Pistole des Beamten wird das ungewöhnliche Bad am Morgen ohne bleibende Schäden überstehen, denn dafür sorgt eine sofort veranlasste weitere „Rettungsaktion“. Polizeiliche Waffentechniker werden die vollkommen durchnässte Dienstwaffe jetzt komplett zerlegen, säubern, einölen und testen, bevor sie wieder in den Einsatz darf.

PM der Polizei Mettmann vom 10.02.2016

Allgemein Polizisten helfen Vermisstensuche

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Polizisten finden vermisste Seniorin unverletzt und wohlbehalten

Ermittlerinnen vom Oberhausener Vermisstenkommissariat fanden heute die seit Samstag (13.2.) vermisste 84jährige Seniorin. Die Kriminalistinnen hatten Hinweisen, nach denen die Dame zusammen mit einem Unbekannten gesehen worden war.

Sie ermittelten die Identität das Mannes und fanden so auch die Vermisste. Weitere Angaben macht die Polizei zum Schutz der Privatsphäre der Rentnerin nicht.

Die Polizei Oberhausen dankt allen Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern und den Freiwilligen, die sich an der Suche nach der alten Dame beteiligt haben.

PM des PP Oberhausen vom 15.02.2016

Allgemein Schmunzelmeldung

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Das lassen sie besser sein!“

Symbolfoto
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Und dann gab es da am  27. Januar in Bochum noch einen Polizeieinsatz, der erzählenswert ist.

Gegen 13.15 Uhr kommt es am Konrad-Adenauer-Platz zu einem Sechs-Augenkontakt zwischen einem Mann und zwei Polizisten, die dort auf Fußstreife sind. Was passiert dann? Obige Person ergreift sofort die Flucht, kann aber wenig später auf dem U-Bahnsteig gestellt werden.

Der Mann nennt (s)einen deutschen Namen und ergänzt, dass der Ausweis sich in der „Wohnung um die Ecke“ befinden würde. Damit geben sich die Beamten aber nicht zufrieden … und schauen nach. Zurecht! So steht auf dem Klingelschild ein griechischer Name.

Bei der Überprüfung stellt sich heraus, dass besagter Mann zur Festnahme ausgeschrieben ist, da er noch eine knapp zweijährige Haftstrafe zu verbüßen hat. In der Wohnung spricht der Bochumer dann in griechischer Sprache mit seiner Mutter und teilt ihr mit, gleich flüchten zu wollen.

Eins hat er dabei allerdings nicht bedacht! Auch einer der Polizisten spricht diese Sprache fließend und antwortet ganz spontan auf Griechisch, dieses doch besser sein zu lassen.

Was folgt? Ein verdutzter Blick des 31-Jährigen, ein widerstandsloses Einsteigen in den Streifenwagen … und diese „Bunte Polizeimeldung“ aus dem Revier.

PM des PP Bochum vom 27.01.2016

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizisten der Innenstadtwache nehmen mutmaßlichen Einbrecher fest

Symbolbild
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Samstagnacht (16.01.), kurz nach 1 Uhr wurde die Polizei kurz nach einander zu zwei Einsätzen in der Essener Innenstadt gerufen. Zunächst hatte eine aufmerksame Zeugin beobachtet, wie ein männlicher Täter die Scheibe einer Behindertenwerkstatt an der Burgfeldstraße eingeschlug. Als der Täter die Zeugin bemerkte, rannte er in Richtung Schmiedestraße davon. Die Zeugin konnte den Polizeibeamten den Täter genau beschreiben. Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Kurze Zeit später meldete sich ein weiterer Zeuge bei der Polizei. Dieser gab an, dass eine männliche Person eine Scheibe eines Outdoorgeschäftes an der Hoffnungstraße eingeschlagen habe. Zeitgleich wurde eine männliche Person, auf die die Beschreibung der Zeugen zutraf, im Eingang eines nahegelegenen Wohnheimes festgenommen. Neben persönlichen Gegenständen führte der Festgenommene auch einen Handschuh und drei Schraubendreher mit sich. Der wegen gleichgelagerter Delikte polizeibekannte Mann (48 J.) wurde der Kriminalpolizei übergeben.

PM des PP Essen vom 17.01.2016

Allgemein Polizisten helfen Retter

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Hundewelpe aus Kellerverschlag befreit

Symbolfoto
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Am Freitag, den 01.01.2016 um 20.00h, teilte ein Zeuge der Oberhausener Polizei mit, dass er Winseln eines Hundes aus einem Kellerraum in einem Haus auf der Schwartzstraße vernehmen würde. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte in einem Kellerverschlag ein winselnder und verängstigter Hundewelpe aufgefunden werden. Der Hund war augenscheinlich schlecht versorgt, der Boden war verkotet und die Räumlichkeit war nicht zum artgerechten Halten des Tieres geeignet.

Der Welpe wurde zur weiteren Versorgung in die Obhut des Ordnungsamtes übergeben und anschließend in ein Tierheim verbracht.

Der Hundehalter konnte in dem Haus bisher nicht ermittelt werden.

Eine Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.

PM des PP Oberhausen vom 04.01.2016

Allgemein KS Polizisten helfen Polizisten wird geholfen

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizist rettet Hund und wird als Dank gebissen

Ein Polizist rettete einen freilaufenden Hund auf der A44. Als Dank biss er ihm ins Bein und in die Hand.

Gegen 12 Uhr des heutigen Tages (30.12.) meldeten sich besorgte Autofahrer bei der Polizei. Ein freilaufender Hund soll auf der A44 für Chaos sorgen. Sofort machten sich mehrere Polizeifahrzeuge auf den Weg. Im Bereich des Autobahnkreuz Werl in Fahrtrichtung Dortmund wurden die Beamten fündig. Völlig verängstigt sprang der Mischling zwischen den Fahrzeugen hin und her. Wie durch ein Wunder war bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts passiert. Der Wachleiter der Autobahnpolizeiwache Kamen, Erster Polizeihauptkommissar Blunk, war selbst an der Rettungsaktion beteiligt. Genau er war es dann auch, der den Hund aus seiner lebensbedrohlichen Situation rettete. Das gerettete Tier machte es ihm dabei wahrlich nicht leicht. Mit Bissen in das Bein und in die Hand begrüßte der Mischling seinen Retter. „Etwas mehr Dankbarkeit hätte ich erwartet“ schmunzelte Manfred Blunk. „Aber das war es wert!“ schloss er ein zusammenfassendes Fazit. Ganz zum Schmunzeln war der tiefe Biss nicht. Der Beamte musste im Krankenhaus behandelt werden und fällt die nächsten Tage erstmal aus.

Der Mischling war zuvor von dem Gelände einer Tierschutzorganisation ausgebüxt und auf die Autobahn gelaufen.

PM des PP Dortmund vom 31.12.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Köln (Nordrhein-Westfalen): Lebensgefährlicher Spaziergang in den Gleisen mit gutem Schutzengel

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Bildquelle: Bundespolizei

Am Dienstagvormittag wurde die Bundespolizei über einen Gleisläufer im Bereich der Bahnanlagen von Köln-Deutz alarmiert. Der verwirrte Mann musste durch die Bundespolizei zwangsweise aus dem Gleisbereich gebracht werden.

Gestern Vormittag (22.11.2015) spazierte ein 41 Jähriger auf den Gleisen zwischen Köln-Deutz und Trimbornstraße. Ein lebensgefährlicher Spaziergang für den Mann, denn er registrierte nicht, dass er von einem Zug hätte erfasst und dadurch getötet werden können. Nach Alarmierung der Bundespolizei wurde die Bahnstrecke zwischen Köln Deutz und Trimbornstraße in beide Richtungen gesperrt. Als die Bundespolizisten ihn auf „freier Strecke“ antrafen, machte er tanzende Bewegungen auf den Schienen und sagte, dass er „das System“ nicht mehr akzeptieren und er nur noch mit den „Großen“ sprechen wollte. Der verwirrte Mann musste unter körperlichem Zwang aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die Bundespolizisten begleiteten den augenscheinlich psychisch kranken Mann in eine nahegelegene Landesklinik. Durch diesen Vorfall kam es im Bahnbetrieb zu einer Gesamtverspätung von 398 Minuten.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 23.12.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit!“ – Seniorin (92) erlebt Schlimmes und Schönes

Polizeikommissarin Lena-Kristin Binczyk (25) und Polizeioberkommissar Marcel Banning (35) (Bildquelle: PP Bochum)
Polizeikommissarin Lena-Kristin Binczyk (25) und Polizeioberkommissar Marcel Banning (35) (Bildquelle: PP Bochum)

In den Nachmittagsstunden des 15. Dezember wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei zu dem Supermarkt an der Freudenbergstraße 6 in Hamme gerufen. Der Einsatzgrund: Ein Taschendiebstahl, den es gerade in der Weihnachtszeit leider immer wieder gibt.

Was lesen wir anschließend in dem knappen Text der Strafanzeige? „An der Kasse stellte die Kundin (92) fest, dass ihr die Geldbörse und der Haustürschlüssel aus der Handtasche entwendet wurden.“ Was kommt einen da in den Sinn? Wie mies und skrupellos ist das denn, eine Seniorin in diesem betagten Alter zu bestehlen! Aber es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte.

So ging einige Tage später im Bochumer Polizeipräsidium dieser eindrucksvolle Brief eines Bochumers (55) ein, der an diesem Dienstag dort ebenfalls seine Einkäufe erledigt hat:

„Es gibt sie tatsächlich, diese wertvollen Momente, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern. Nach der Arbeit noch kurz in den Laden, um ein paar Sachen für das Abendessen besorgen. Vor dem Laden ein Streifenwagen. Naja, da wird wohl ein Ladendieb erwischt worden sein, war mein erster Gedanke. Im Geschäft nichts Auffälliges. An der Kasse dann der Aha-Effekt. Zwei, aus meiner Sicht jüngere Polizisten -eine Frau und ein Mann- kümmerten sich um eine ältere Dame. Abgesehen von ihrem hohen Alter -es stellte sich heraus, dass sie über 90 ist- sah die Dame ganz fit aus. Dem Anschein nach telefonierte der Polizist gerade mit einer Bank, um die Scheckkarten der Dame sperren zu lassen. Also wahrscheinlich Geldbörse gestohlen oder verloren. Die Sperrung der Karte zu veranlassen war ja wohl schon mehr als das, was zu den „normalen Aufgaben“ der Polizei gehört. Aber das war nicht alles! Es entwickelte sich ein kurzer Dialog, wie es denn jetzt weitergehen solle. Der Einkauf der Dame lag noch unbezahlt auf einem Kassenaufband. Und wirklich gut zu Fuß war die Frau offensichtlich auch nicht. Man könne es unmöglich zulassen, dass die Seniorin jetzt ohne ihre Einkäufe nach Hause ginge, um sie dann, wieder mit ihrem Rollator, später zu holen oder noch schlimmer, hungrig ins Bett zu gehen. Dann holte der Polizist seine Geldbörse aus dem Streifenwagen und bezahlte den Einkauf der Kundin. Gemeinsam räumte man alles zusammen und geleitete die Dame zum Streifenwagen, um sie zu ihrer Wohnung zu fahren.

Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass da jemand überhaupt nicht fassen konnte, was da gerade passiert. Mit einer solchen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte die alte Frau jedenfalls nicht gerechnet. An der Kasse standen mittlerweile ca. 20 Kunden und Verkäuferinnen und wirklich alle hatten diesen entspannten Gesichtsausdruck, der entsteht, wenn man etwas Gutes erlebt.

Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit und freue mich darüber, dabei gewesen sein zu dürfen!“

Und was ist weiter passiert? Polizeikommissarin Lena-Kristin Bincyk (25) aus Witten und Polizeioberkommissar Marcel Banning (32) haben die 92-Jährige zu ihrer Wohnung gefahren. Dort kümmerte sich die Nachbarschaft sofort um die Rentnerin. Während eine Frau mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnete, baute ein Mann sofort das Schloss aus, um sie vor Schlimmeren zu bewahren.

Ich hoffe, dass die Seniorin weiter an das Gute im Leben glaubt. Auf jeden Fall gibt es in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger, die die Menschlichkeit leben! Die besorgten Nachbarn, obiger Briefschreiber und meine Kollegen gehören bestimmt dazu.

Danke und schöne Weihnachten!

PM des PP Bochum vom 22.12.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizistin rettet gefiederten Freund – Papagei-Dame „Kati“ macht lautstark auf sich aufmerksam

Papagei-Dame-Kati (Bildquelle: Polizei Essen)
Papagei-Dame-Kati (Bildquelle: Polizei Essen)

Einen eher ungewöhnlichen Einsatz bewältigte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Mitte am heutigen Morgen (13. Dezember). Ein Passant wurde in ungewöhnlich barschem Ton gegen 10:15 Uhr in der Innenstadt zwischen dem Haus der Kirche und der Hauptsparkasse aus dem Nichts heraus angesprochen. Suchend, woher die krächzende Stimme kam, fand er in einer Baumkrone einen Papagei. Der Fußgänger übergab den Hilferuf an die Beamten der Einsatzleitstelle, die sogleich eine Streifenwagenbesatzung entsandten. Die eintreffende Polizistin (23) fand den gefiederten Freigänger in der beschriebenen Baumkrone und suchte mit ihm das Gespräch. Nachdem der Papagei nach kurzem Plausch etwas Vertrauen gefasst hatte, wurde er zutraulich und kam den polizeilichen Weisungen nach…er setzte sich auf die Schulter der Beamtin und wartete dort, bis sein aufgeregter Besitzer aus einem der angrenzenden Ladenlokale kam. Heilfroh über seinen aufgefundenen Freund, bedankte sich der Tierbesitzer bei der Polizei und in Abwesenheit bei dem Melder. Es ist zu unterstellen, dass Papagei-Dame „Kati“ ebenfalls froh war, den dritten Advent nicht im Freien verbringen zu müssen.

PM des PP Essen vom 13.12.2015

Allgemein Gefahrenabwehr

Vreden (Nordrhein-Westfalen): Diensthund beendet Schlägerei

Symbolfoto
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In der Nacht zum Samstag wurde ein Diensthundführer der Polizei gegen 02.45 Uhr auf sechs Personen aufmerksam, die sich auf der Straße Up de Hacke vor einer Gaststätte eine Schlägerei lieferten. Der Beamte forderte die Personen auf, die Schlägerei einzustellen und drohte den Einsatz des Hundes an – keine Reaktion. Auch als der Beamten den Hund aus dem Auto holte, noch an der Leine hielt und seine Aufforderung sowie die Androhung des Diensthundeinsatzes laut wiederholte, schlugen die Personen weiter aufeinander ein. Der Hund wurde eingesetzt und biss einem der Schläger (25-jähriger aus Vreden) in den Oberschenkel. Daraufhin war die Schlägerei sofort beendet und die fünf Personen flüchteten. Der 25-Jährige wurde im Krankenhaus ambulant behandelt.

Einer der Schläger, vermutlich sogar der Initiator der Schlägerei, kehrte später zu der Gaststätte zurück. Polizeibeamte stellten seine Personalien fest. Es handelt sich um einen ebenfalls 25-jährigen in Vreden wohnhaften Mann. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Ermittlungen dauern an. Hinweise bitte an die Kripo in Ahaus (02561-9260).

PM der KPB Borken vom 06.12.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Bewusstloser Autofahrer bei Verkehrsunfall – Polizist schlägt Scheibe ein

Bildquelle: Polizei Hamm
Bildquelle: Polizei Hamm

Vermutlich krankheitsbedingt verlor ein 49-jähriger Renault-Fahrer am Donnerstag, 3.12.2015, auf der Werler Straße das Bewusstsein und fuhr zwei Autos an. Dann blieb er gegen 15.35 Uhr auf dem Seitenstreifen gegenüber der St. Elisabeth-Kirche stehen. Ein Motorradpolizist fand den Hammer zusammengesackt über dem Lenkrad. Der Mann gab dabei im Leerlauf Vollgas. Da das Auto verriegelt war, schlug der Beamte eine Seitenscheibe ein. Plötzlich setzte sich der Wagen wieder in Bewegung. Dem Polizisten gelang es, hinten einzusteigen und den Renault zu stoppen. Der 49-Jährige wurde kurzfristig ins Krankenhaus gebracht, wo sich sein Zustand verbesserte. Da im Fußraum seines Autos eine halbvolle Bierflasche lag, wurde ihm vorsorglich eine Blutprobe entnommen. Ein Alkoholtest verlief allerdings negativ. Der Renault-Fahrer war zuvor in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen. Kurz vor der Kreuzung mit der Dr.-Loeb-Caldenhofstraße hatte er den an der Ampel wartenden Audi TT eines 34-jährigen Hammers geschrammt. Dann fuhr er auf den davor stehenden Toyota eines 61-jährigen Beckumers auf. Verletzt wurde niemand, der Gesamtsachschaden beträgt etwa 5000 Euro. Den Renault ließ die Polizei zur Eigentumssicherung abschleppen.

PM des PP Hamm vom 04.12.2015

Allgemein Retter

A31 bei Dorsten / Kirchhellen (Nordrhein-Westfalen): Schleiereule mit gebrochenem Flügel

Bildquelle: PP Münster
Bildquelle: PP Münster

Zwei Polizisten retteten Samstagmorgen (21.11., 9:30 Uhr) eine Schleiereule, die sich auf den Seitenstreifen der Autobahn 31 verirrt hatte. Das Tier saß mit gebrochenem Flügel zwischen Kirchhellen und Dorsten auf der Fahrbahn. Die Beamten fingen das Tier ein, setzten es in ihren Streifenwagen und brachten es in eine Auffangstation für Wildvögel in Haltern. Dank der schnellen Hilfe, wird die Eule wieder vollständig gesund.

PM des PP Münster vom 23.11.2015

Allgemein Schmunzelmeldung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): So manch anderer Bürger hätte in diesem Fall das Verwarnungsgeld wohl einfach bezahlt…

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Ein behördlich angebotenes Verwarnungsgeld kann der betroffene Bürger annehmen – oder eben nicht. So wie in diesem besonders kuriosen Fall, indem ein Autofahrer sich zu Unrecht dem Vorwurf ausgesetzt sah, in der Öffentlichkeit uriniert zu haben. Die Wahrheit schilderte er der Polizei schriftlich.

Der 57-jährige Kölner war am 10. Oktober 2014 mit seinem VW Golf auf der A 1 in Richtung Bremen unterwegs. Auf dem Parkplatz Klosterholz unterbrach er seine Fahrt für einen kurzen Zwischenstopp. Eigenen Angaben zufolge ging er ins „Grüne“, um abseits von möglichen Passanten zu sein. Dieses auffällige Verhalten entging auch den anwesenden Polizeibeamten nicht. Der Umstand, dass der Kölner zudem beide Hände im Schrittbereich hatte, erhärtete den Verdacht des unerlaubten Urinierens in der Öffentlichkeit. Im weiteren Verlauf erhielt der 57-Jährige für den Verstoß eine Zahlungsaufforderung für das Verwarnungsgeld.

Doch zahlen wollte der 57-Jährige nicht. Stattdessen stellte er der Polizei schriftlich den nach eigenen Angaben wahren Grund für seinen Zwischenstopp dar. So diente die Fahrt zum Parkplatz nicht dem Urinieren, sondern dem Entfernen eines zuvor angebrachten Genitalrings. Dieser verursachte mittlerweile ein unangenehmes Gefühl in der unteren Körperregion und hätte dem Kölner zufolge die eigene Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können. Daher unterbrach er seine Fahrt und legte am Rand des Parkplatzes Hand an – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Doch dieser Befreiungsversuch des eigenen Körperteils wirkte auf die Polizisten wie der bereits erwähnte Verstoß des öffentlichen Urinierens. Zumal sich der Kölner vor Ort nicht zu seinen wahren Beweggründen äußerte. Daher übergaben sie dem 57-Jährigen im Anschluss die Zahlungsaufforderung.

Einige Tage später folgte der schriftliche und zugegebenermaßen sehr offenherzige Einwand des Betroffenen. Zwar hatten die Beamten bereits zahlreiche Schutzbehauptungen gehört, diese brisante Offenlegung der eigenen Intimsphäre überraschte sie dennoch. Sie glaubten den Äußerungen des Mannes und das Verwarnungsgeld entfiel.

PM des PP Dortmund vom 12.11.2015

Allgemein Polizisten helfen

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kleiner „Mann“ auf großer Reise durch Dortmund – Bundespolizei führt Mutter und Sohn zusammen

Bildquelle: Bundespolizei Dortmund
Bildquelle: Bundespolizei Dortmund

Das sind Momente im Leben eines Bundespolizisten, die eigentlich zu wenig vorkommen. Leuchtende Kinderaugen sind einmalig. Und die Augen eines 5-Jährigen aus Herten strahlten förmlich, als ihn seine Mutter Samstagnachmittag (07. November) auf der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof in die Arme schließen konnte.

Der kleine „Mann“ hatte in der Dortmunder Innenstadt seine Mutter verloren. Im Hauptbahnhof waren Bahnmitarbeiter auf den 5-Jährigen aufmerksam geworden und brachten ihn zur Bundespolizei. Diese informierten die Kollegen der Dortmunder und Recklinghäuser Polizei. Nachdem sich die 37-jährige Mutter einer Streife der Dortmunder Polizei anvertraut hatte, konnten die Beamten der Frau aus Herten bereits ihre Sorgen nehmen und sie über den Aufenthalt ihres Sprösslings informieren.

In der Wache der Bundespolizei konnte die Hertenerin dann ihren Sohn wieder in die Arme schließen, was auch bei den Beamten leuchtende Augen in die Gesichter zauberte.

Langeweile hatte der 5-Jährige während seines Aufenthalts bei der Bundespolizei nicht. Mit Stofftieren versorgt und durch Bundespolizisten betreut, konnten ihm, zumindest ein wenig, seine Ängste genommen werden.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund vom 09.11.2015

Allgemein Keine Macht den Drogen

Aachen, Herzogenrath (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt Drogendealer fest / Über 55 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt

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In den letzten beiden Tagen hat die Bundespolizei in Aachen und Herzogenrath insgesamt 11 Personen vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, Drogen nach Deutschland eingeführt zu haben. In neun Fällen handelte es sich dabei um geringe Mengen an Marihuana zwischen 1,4 Gramm und 43,4 Gramm. Die Drogen wurden beschlagnahmt und die Personen wurden nach der Anzeigenerstattung wieder auf freien Fuß gesetzt. Anders erging es einem 37-jährigen Mann aus Mönchengladbach und einem 47-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Bei der Kontrolle des Mönchengladbachers in der Marienstraße in Herzogenrath fanden die Beamten in einer Zigarettenschachtel versteckt 29,8 Gramm Heroin und 0,3 Gramm Amphetamine. Gegenüber den Beamten gab er an, dass die Drogen ausschließlich zum Eigenbedarf seien und er alle 4 Tage nach Herzogenrath kommen würde, um sich Drogen zu beschaffen. Der 41-Jährige wurde am Bahnhof Herzogenrath von den Beamten der Bundespolizei kontrolliert und hatte 15 Gramm Heroin und 40 Gramm Streckmittel in einem Bodyback im Genitalbereich versteckt. Außerdem fanden die Beamten bei ihm noch ein Klappmesser, welches sofort wie auch das Rauschgift beschlagnahmt wurde. Der Mann ist auch polizeibekannt. Die Staatsanwaltschaft Hagen sucht den Mann wegen Diebstahls mit Waffen. Beide Personen wurden zuständigkeitshalber an die Zollfahndung übergeben.

Ein großer Fisch ging der Bundespolizei bereits am 22.10.2015 ins Netz. Gegen 22.00 Uhr kontrollierte eine Streife auf der BAB 44 einen zuvor aus Belgien eingereisten Kleinbus mit 8 Personen. Fahrer war ein 50-jähriger Mann aus Mauretanien ohne festen Wohnsitz. Die anderen 7 Mitfahren kamen aus Westafrika und besaßen alle keine für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Dokumente. Bei der Durchsuchung des Gepäcks fanden die Beamten insgesamt 55 Kilogramm Marihuana. Die Personen und das Rauschgift wurden an die Zollfahndung übergeben. Das Amtsgericht Aachen ordnete gegen alle Beschuldigten die Untersuchungshaft wegen der Einfuhr von nicht geringen Mengen von Rauschgift an. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Straftat dauern. Es geht unter anderen die Frage zu klären, ob der auch als Schleuser angezeigte Fahrer die mitreisenden Flüchtlinge ohne ihr Wisse als Drogenkuriere benutzt hat. Dazu müssen noch aufwendige Untersuchungen durchgeführt werden.

PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Bundespolizeiinspektion Aachen vom 05.11.2015

Allgemein Prävention

Soest (Nordrhein-Westfalen): Polizei zeigt Tätern die „gelbe Karte“

Damit die Gäste aus Nah und Fern friedlich feiern können, zeigt die Polizei Krawallmachern die "gelbe Karte". (Bildquelle: KPB Soest)
Damit die Gäste aus Nah und Fern friedlich feiern können, zeigt die Polizei Krawallmachern die „gelbe Karte“. (Bildquelle: KPB Soest)

Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Allerheiligenkirmes hat die Polizei insgesamt 15 Personen aufgesucht und bei ihnen Gefährderansprachen durchgeführt. Die beiden Frauen und 13 Männer waren im letzten Jahr beim Kirmestreiben durch übermäßige Gewalt in Form von Körperverletzungen, Beleidigungen oder Widerstand gegen Polizeibeamte aufgefallen. Durch die Ansprachen möchte die Polizei erreichen, dass die potentiellen „Gewalttäter“ wissen, dass sie im Fokus der Polizei stehen. Im Wiederholungsfall kann dann ein Betretungsverbot für das Kirmesgelände für die gesamten Kirmestage ausgesprochen werden. Mit Platzverweisen und -in besonders gravierenden Fällen- Betretungsverboten, wird die Polizei auch während der Kirmes gegen gewaltbereite Besucher vorgehen, damit alle gut gelaunten Besucher, die sich auf die Kirmes gefreut haben, auch friedlich und fröhlich feiern können.

PM der KPB Soest vom 02.11.2015

Allgemein Polizisten helfen

Coesfeld (Nordrhein-Westfalen): Geklaut oder nur geträumt – Schreck in den Morgenstunden

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Eine 57-jährige Frau erschien am 01.11.15 auf einer Polizeiwache des Kreises Coesfeld. Ihr Auto, welches sie am Abend zuvor auf einem Parkplatz eines Hotels geparkt hatte, war weg. Zu allem Übel waren auch noch teure Gartengeräte und ein mobiles Navigationssystem im Auto. Sie machte sich auf den Weg zur Polizei, um eine Strafanzeige zu stellen. Die Beamten hakten nach. Aus Erfahrung! Sind sie sicher, dass nicht jemand anderes ihren Wagen benutzt hat? Haben sie ihr Auto auch wirklich an dem beschrieben Abstellort geparkt? Die Frau konnte sich keinen Reim darauf machen. Beide Fahrzeugschlüssel waren vorhanden. Den Parkplatz vor dem Hotel hatte sie abgesucht. Nein, ihr Auto war weg. Die Polizei schrieb den Ford Fiesta zur Fahndung aus. Auf dem Rückweg dann der „Aha-Effekt“. Ihr Auto stand ordnungsgemäß geparkt auf dem Parkplatz des Hotels. Aber nicht vor dem Hotel, sondern dahinter! Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit parkte sie ihren Wagen hinter dem Hotel. Die Erleichterung war groß. Sie rief sofort die Polizei an, um den „Fund“ zu melden. Mit einem Schmunzeln im Gesicht des Polizeibeamten wurde die Fahndung storniert.

PM der KPB Coesfeld vom 02.11.2015

Allgemein Bevölkerungsschutz Polizisten helfen

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Die Polizei – Deine Freundin und Helferin / Zeugen für Verkehrsunfall gesucht

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Am Montagmorgen befuhr ein vierjähriges Mädchen aus Bocholt mit seinem Kinderfahrrad gegen 07.45 Uhr den Radweg des St.-Georg-Platzes in Richtung Ravardistraße. Hinter ihr fuhr ihre Mutter. Ca. 30 m vor der Ravardistraße kam es zum Zusammenstoß der Vierjährigen mit einer 65-jährigen Radfahrerin aus Bocholt, die den Radweg vom Josef-Jakob-Platz kommend in Richtung Willy-Brandt-Straße befahren wollte.

Zum genauen Unfallhergang liegen noch widersprüchliche Angaben vor, so dass Zeugen gebeten werden, sich an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871-2990) zu wenden.

Das Mädchen, das einen Fahrradhelm getragen hatte, verlor infolge des Sturzes kurz das Bewusstsein und wurde zur ambulanten Behandlung ins Bocholter Krankenhaus gebracht.

Auf dem angehängten Foto ist Polizeikommissarin Alina Overkamp zu sehen, die sich um die kleine Schwester des verletzten Mädchens kümmert – eben auch eine Aufgabe der Polizei bei der Verkehrsunfallaufnahme.   …

PM der KPB Borken vom 27.10.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Polizisten helfen Retter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizisten retten Säugling aus verqualmter Wohnung

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Der Notruf kam am Sonntag gegen 14.30 Uhr. Eine Frau hatte sich aus ihrer Wohnung in Dortmund-Körne ausgesperrt. Dies ist erst einmal nichts Besonderes, doch eine zurückgelassene Pfanne auf dem Herd ließ die Polizeibeamten mit Blaulicht zum Einsatzort fahren. In der Wohnung befand sich noch ein fünf Monate alter Säugling. Als die Polizisten wenige Augenblicke nach dem Notruf bei der Wohnung eintrafen, zögerten sie keine Sekunde. Mit einem beherzten Tritt „öffneten“ sie die Tür. In der Wohnung hatte sich bereits Nebel ausgebreitet, verbunden mit Schmorgeruch. Das Baby fanden die Polizisten unversehrt in seinem Zimmer.

Die eingetroffene Feuerwehr samt Rettungswagen konnte Entwarnung geben. Augenscheinlich hatte der Sprössling es aufgrund der schnellen Rettung unbeschadet überstanden.

Nachdem die Feuerwehr ausreichend gelüftet hatte, konnte die Mutter mit ihrem Kind in die Wohnung zurückkehren. Sachschaden entstand nach jetzigem Ermittlungsstand nicht.

PM der POL Dortmund vom 26.10.2015

Allgemein Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Festnahme von Straßenräubern

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Polizeibeamte nahmen am Sonntag, 25. Oktober 2015 zwei junge Räuber vorläufig fest, die von einem 12-Jährigen das Mobiltelefon erbeuteten.

Der Junge stieg am späten Sonntagnachmitttag am Senne Center aus einem Bus. Ebenso zwei Jugendlichen. Sie sprachen ihn an der Brackweder Straße an und gaben vor, ortsunkundig zu sein. Auf dem Anfangsstück zu ihrem Ziel begleitete der 12-Jährige die beiden dominant wirkenden Jugendlichen. An der Straße Am Flugplatz zwangen sie den Jungen gegen 17:30 Uhr zur Herausgabe seines Mobiltelefons und flüchteten in Richtung Pferdebrink. Er ging weiter auf der Straße Am Flugplatz, bis er auf eine Passantin traf, die die Polizei verständigte. Polizeibeamte kümmerten sich um den Jungen und fahndeten nach den jugendlichen Räubern. Polizisten nahmen einen 16- und einen 17-jährigen Tatverdächtigen Herforder an der Bretonischen Straße vorläufig fest. Beim Erkennen des Streifenwagens warfen sie das geraubte Telefon weg. Bei der anschließenden Vernehmung gestanden sie die Tat. Ihre Eltern wurden informiert und sie durften das Polizeipräsidium wieder verlassen.

PM der POL Bielefeld vom 26.10.2015

Allgemein Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Fahrraddieb auf frischer Tat festgenommen

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Zivile Polizisten nahmen am Freitag (23.Oktober) einen 26-jährigen Fahrraddieb auf frischer Tat auf der Kleppingstraße in Dortmund fest.

Während ihrer Streife fiel den Beamten gegen 23.20 Uhr der junge Mann auf. Er interessierte sich offensichtlich für ein abgestelltes Fahrrad. Immer wieder schaute er sich verdächtig um. Als er dann das Zweirad an sich nahm und sich von der Tatörtlichkeit entfernen wollte, kamen die Fahnder auf ihn zu. Sie gaben sich als Polizei zu erkennen. Der Täter ließ eine Zange fallen und versuchte zu flüchten.

Sofort stellten ihn die Beamten und nahmen den 26-Jährigen – ohne festen Wohnsitz – fest.

PM der POL Dortmund vom 25.10.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen):Immer im Dienst – Festnahme – In ihrer Freizeit stellen Beamte „Navi-Dieb“

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Seit dem Wochenende befindet sich ein polizeibekannter 49-jähriger Intensivtäter in Untersuchungshaft. Der Mann war in der Nacht zu Freitag in Derendorf „unterwegs“. Beamte hatten den Verdächtigen in ihrer Freizeit beobachtet. Sie wussten, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Noch bevor die Kollegen eintrafen, nahmen sie den Gesuchten fest. Wie sich herausstelle, hatten die Beamten den richtigen Riecher. Es handelte sich um den gesuchten 49-Jährigen. Dieser hatte außerdem kurz zuvor in der Nähe des Festnahmeortes eine Audi aufgebrochen und ein Navigationsgerät entwendet.

Nach Mitternacht war der Beschuldigte im Bereich des Frankenplatzes (Saarbrückerstraße) in Derendorf unterwegs. Die Polizisten erkannten ihn und verständigten die Kollegen. Als der Gesuchte flüchten wollte, griffen die Beamten zu. In einer Plastiktüte fanden sie später das Navigationsgerät, Handschuhe und Tatwerkzeug. Die alarmierten Kollegen transportierten den Festgenommenen zu Wache. In der Zwischenzeit entdeckten Diensthundeführer auf der Frankenstraße den aufgebrochenen Audi, in dem das Navi fehlte. Der 49-Jährige ist schon mehrfach wegen Kraftfahrzeugdelikten aufgefallen. Außerdem besteht ein Haftbefehl zur Abschiebung bzw. Ausweisung der Behörden in Viersen. Seit dem Wochenende befindet er sich in Untersuchungshaft.

PM der POL Düsseldorf vom 25.10.2015

Allgemein Bevölkerungsschutz Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Ablenkung am geparkten PKW – Zivilfahnder nehmen Trickdiebe auf frischer Tat fest

Symbolfoto
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Zivilfahnder konnten gestern Abend zwei Trickdiebe auf frischer Tat festnehmen. Nach einem Ablenkungsmanöver des einen hatte sein Komplize die Handtasche einer Frau aus deren Auto gestohlen. Die beiden werden derzeit im Präsidium vernommen und sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Zivilfahnder waren gestern in Stadtmitte unterwegs, um sich schwerpunktmäßig um Taschendiebe zu kümmern. Gegen 17.30 Uhr fielen den Beamten zwei junge Männer auf, die sich in verdächtiger Weise für geparkte Autos interessierten, in denen die Fahrer noch saßen. Im Rahmen der nun eingeleiteten Observation konnten die Polizisten beobachten, wie einer der beiden an die Scheibe eines Autos klopfte und den Fahrer ansprach. Derweil hielt sich sein Begleiter sich in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug auf. Da der Angesprochene nicht reagierte, setzten die Verdächtigen ihren Weg bis zur Bahnstraße fort, wo sie einen neuen Versuch starteten. Eine Frau stieg hier tatsächlich aus, um sich mit einem der Männer ihren Hinterreifen anzuschauen, während der Mittäter unbemerkt die Beifahrertür öffnete und die Handtasche der Frau an sich nahm. Als sich die Diebe dann entfernen wollten, erfolgte der Zugriff durch die Zivilfahnder. Die Geschädigte gab später an, dass der Tatverdächtige sie auf einen vermeintlichen Reifenschaden hingewiesen hatte. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Wohnungslose im Alter von 19 und 22 Jahren. Der ältere hat bereits kriminalpolizeiliche Erkenntnisse wegen Diebstahls.

In dem Zusammenhang warnt die Polizei erneut vor den Maschen der Trickdiebe und gibt Tipps:

Achten Sie darauf, dass Ihre Taschen und Wertsachen nicht von außen sichtbar im Pkw liegen!

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von Fremden auf einen Schaden am Pkw oder auf ein angebliches Überfahren eines Tieres aufmerksam gemacht werden!

Verschließen Sie Ihren Pkw, auch wenn Sie nur kurz aus dem Wagen steigen!

PM der POL Düsseldorf vom 23.10.2015

Allgemein Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Auf gestohlenem Motorrad ohne Führerschein unterwegs

Symbolfoto
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In der Nacht zu gestern (18. Oktober) hat die Polizei Köln in Troisdorf – Spich einen Leverkusener (29) nach einer Verfolgungsfahrt festgenommen. Ein von Polizisten beobachteter Tankbetrug hatte den 29-Jährigen zur Flucht veranlasst, letztendlich deckten die Beamten eine Reihe von Straftaten auf.

Gegen 1.30 Uhr war ein Motorradfahrer auf der A 59 unterwegs. Er stoppte an der Tankstelle auf dem Rastplatz „Schloß Röttgen West“. Der 29-Jährige tankte Kraftstoff, setzte sich wieder auf seine Kawasaki und fuhr los. Durch Zufall beobachteten Zivilpolizisten den Tankbetrug. Die Beamten nahmen unverzüglich die Verfolgung des Täters auf und folgten ihm in Fahrtrichtung Bonn. Trotz eindeutiger Haltesignale gab der Kradfahrer weiter Gas. An der Ausfahrt Spich verließ er die Autobahn und versuchte in Fahrtrichtung Heuserweg / Schilfsee zu entkommen. Durch einen Fahrfehler stürzte der Flüchtende auf einem Feldweg bei geringer Geschwindigkeit. Doch auch das reichte dem Leverkusener noch nicht: Er stand auf, ließ sein Kraftrad zurück und rannte davon. Die fußläufige Flucht des Verdächtigen dauerte nicht lange, denn die Polizisten hatten ihn nach wenigen Metern eingeholt.

Dass der 29-Jährige nicht nur wegen des Tankbetruges geflüchtet war, hatten die Beamten bereits vermutet. Bei seiner Überprüfung stellte sich schnell heraus, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Obendrein stimmte auch mit der Kawasaki etwas nicht, denn das Krad war zehn Tage zuvor in Köln-Holweide gestohlen worden. Aber auch damit nicht genug: Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten Betäubungsmittel und zwei als gestohlen gemeldete Personalausweise – Festnahme!

Wegen des Führens von Kraftfahrzeugen unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln entnahm ein Arzt dem Beschuldigten auf Anordnung eine Blutprobe. Polizisten beschlagnahmten die als gestohlen gemeldeten Personaldokumente ebenso wie das entwendete Kawasaki. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen. Der Beschuldigte muss sich nun in einem Verfahren wegen des Vorwurfs des Tankbetrugs, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Verdachts des Diebstahls und etlicher Ordnungswidrigkeiten verantworten.

PM der POL Köln vom 19.10.2015

Allgemein Bevölkerungsschutz Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Zivilfahnder landen Treffer – 3 Einbrecher in Haft

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Darauf warten Oberhausener Zivilfahnder jeden Tag: Einbrecher auf frischer Tat festzunehmen. Am Freitag (16.10.) war es wieder soweit.

Als die Oberhausener Zivilfahnder auf der Blücherstraße drei Männer entdeckten war ihnen sofort klar: „Die führen nichts Gutes im Schilde!“. Sie observierten die Verdächtigen und behielten Recht.

Die Männer aus Georgien im Alter von 34, 39 und 40 Jahren sondierten gezielt die Umgebung und spähten augenscheinlich Tatobjekte aus. Als sich die Verdächtigen dann trennten schlugen die Polizisten zu. Gemeinsam mit Streifenwagenbesatzungen nahmen sie die Männer fest.

Bei der Durchsuchung kamen einbrechertypische Aufbruchswerkzeuge zu Tage. Da sich jetzt der Verdacht erhärtet hatte, dass es sich bei dem „Fang“ um reisende Wohnungseinbrecher handeln könnte, ermittelten die Fahnder mit Hochdruck in der Umgebung.

Es dauerte nicht lange, da entdeckten sie auf der Blücherstraße frische Hebelspuren an der Hauseingangstüre eines Mehrfamilienhauses.

Die Bewohner hatten jedoch weder verdächtige Geräusche im Treppenhaus gehört, noch waren die Wohnungstüren beschädigt. Hier waren die Einbrecher offensichtlich an der gut gesicherten Hauseingangstüre gescheitert.

Wenig später erfuhren die Fahnder von einem versuchten Einbruch auf der Nohlstraße. Hier hatte eine Nachbarin am frühen Morgen plötzlich zwei Männer im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses angetroffen. Sie sprach die Männer an und fragte nach, was sie denn hier wollen. Die Männer antworteten kurz, sie würden Werbeflyer austragen, und entfernten sich dann schnell. Der Beschreibung nach handelte es sich hier um zwei der später festgenommenen Georgier.

Der Argumentation, dass es sich bei den Festgenommenen um reisende Wohnungseinbrecher handelt, stimmte dann wohl auch der zuständige Haftrichter zu. Der erließ einen Haftbefehl und nahm die Männer in Untersuchungshaft.

 

Auch wenn die Polizei in Oberhausen bereits eine positive Entwicklung bei der Bekämpfung der Wohnungseinbrecher erkennt ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Wohnungen sind auch weiterhin im Focus reisender und „einheimischer“ Einbrecher.

Wachsame Nachbarn sind auch weiterhin gefragt! Eine technische Zusatzsicherung Ihrer Fenster und Türen gibt Ihnen entscheidend mehr Sicherheit. Einfache Holztüren mit einfachen Holz-rahmen bieten nur wenig Schutz gegen Einbrecher. Gut gesicherte Wohnungstüren halten Einbrecher von ihren Taten ab. Sie wollen schnell in die Wohnungen und unerkannt wieder entkommen. Leisten Wohnungstür und Türrahmen massiven Widerstand lassen Täter schon nach wenigen Minuten von ihrem Vorhaben ab.

Bei über 40 % aller Einbrüche bleibt es dank guter technischer Sicherung beim Einbruchsversuch.

PM des PP Oberhausen vom 19.10.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Spielhallenräuber für Diensthund „Pepe“

IMG_2375_kleinAm späten Freitagabend (16.10.2015) stoppte Diensthund „Pepe“ die Flucht eines Spielhallenräubers.

 

Gegen 23:30 Uhr schlug ein 29-jähriger Bergisch Gladbacher eine 46-jährige Spielhallenaufsicht auf der Bensberger Straße nieder.

Dabei hielt er in der anderen Hand ein Messer. Da die leicht verletzte Frau danach weiter massiv bedroht wurde, öffnete sie dem Täter die Kasse.

Dieser flüchtete anschließend mit mehreren Hundert Euro Bargeld zu Fuß. Allerdings konnte die Geschädigte den Polizeibeamten eine genaue Beschreibung geben.

10 Minuten nach Tatzeit traf eine Diensthundeführerin der Polizeiwache Bergisch Gladbach den Tatverdächtigen auf dem Ahornweg an. Er war jedoch nicht kooperativ, sondern versuchte zu flüchten.

Deutlich zu langsam – denn die Beamtin setzte ihren Diensthund „Pepe“ auf den Flüchtigen an. Kurze Zeit später hatte der Hund den Täter gestellt. Er erlitt dabei Verletzungen am Arm, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Beute und das Messer konnten bei ihm aufgefunden werden.

Am Samstag wurde Haftbefehl erlassen und der Täter in ein Justizkrankenhaus gebracht.

PM der POL Rheinisch – Bergischer Kreis vom 19.10.2015

Allgemein Polizisten helfen

Herne (NRW)/Algonguin(Chicago/IL): „Where is my friend Jakob?“

 Objektbeschreibung V.l.: Hans Ahrens und Jakob Michels bei einem Treffen mittig der 80er Jahre (Bildquelle: Polizei Bochum)

Objektbeschreibung
V.l.: Hans Ahrens und Jakob Michels bei einem Treffen mittig der 80er Jahre (Bildquelle: Polizei Bochum)

Und dann berichte ich heute noch von einem internationalen Vermisstenfall, der in der letzten Woche in Wanne-Eickel und in Algonguin, USA „spielte“.

Der Fall fand zwar schon innerhalb von 15 Minuten ein glückliches Ende, wird aber dennoch ein wenig Polizeigeschichte schreiben – bei uns im Revier, aber auch in obiger Kleinstadt am Rande von Chicago im Bundesstaat Illinois.

Dort, in der Nähe des Michigansees, lebt seit vielen Jahrzehnten Hans Ahrens (85). Dieser Name lässt deutsche Wurzeln vermuten. Richtig! Aber da ist noch mehr. Der Senior hat bis zu seiner Auswanderung im Jahr 1953 in Deutschland gelebt und zwar in Wanne-Eickel am Rhein-Herne-Kanal. Darüber hinaus war Mr. Ahrens von 1949 bis 1953 Polizeibeamter im Bochumer Polizeipräsidium. Sein Dienstgrad: Polizeiwachtmeister. Sein damaliger Streifenkollege und Freund: Jakob Michels (93), der bis 1976 auf den Straßen von Wanne-Eickel gearbeitet hat und dort auch jetzt noch lebt.

Diese innige Freundschaft besteht trotz der Distanz von knapp 7.000 Kilometern nun schon seit über 65 Jahren. Nach dem Tod ihrer Ehefrauen rückten die beiden Kollegen dann noch enger zusammen. So telefonieren die Senioren mindestens zweimal in der Woche und nutzen dabei auch die neuen Medien, d.h., sie skypen.

Und dann trat eine Situation ein, in der sich Hans Ahrens große Sorgen um seinen Kumpel Jakob machte. Warum? Über mehrere Tage konnte er ihn in Wanne-Eickel nicht erreichen und vermutete Schlimmes. Daraufhin suchte er im Internet die Rufnummer der örtlichen Wache und rief in seiner alten polizeilichen Heimat an. Dort erreichte der 85-Jährige mit starkem amerikanischen Slang die Funksprecherin Nina Reinhardt (30) und teilte ihr seine Sorgen mit.

Die Polizeioberkommissarin machte sich sofort an die Arbeit und kontaktierte die Feuerwehr sowie die örtlichen Krankenhäuser – mit Erfolg! Schon nach einigen Anrufen wusste sie, dass Jakob Michels seit einigen Tagen mit einer Fraktur im Krankenhaus liegt.

Damit war der Vermisstenfall geklärt, ohne dass eine Streifenwagenbesatzung zu dessen Wohnung fahren musste. Wenig später führte Nina Reinhardt ihr erstes dienstliches Telefonat in die USA und befreite Hans Ahrens von seinen Sorgen.

Dem 93-Jährigen geht es auch schon wieder besser und er befindet sich zurzeit in der Reha. Und die Genesung schreitet weiter voran, was vielleicht auch daran liegt, dass die beiden alten Cops seit einigen Tagen wieder miteinander telefonieren und die „Deutsch-Amerikanische-Freundschaft“ leben.

Alles Gute und Good Luck liebe Kollegen, keep safe!

PM des PP Bochum vom 16.10.2015

Allgemein Polizisten helfen

Münster / Greven (Nordrhein-Westfalen): Hilfe bei Flüchtlingsregistrierung bereichert polizeilichen und persönlichen Alltag

Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt fünf der sechs helfenden Polizeibeamten. V.l. Vanessa Arlt, Dirk Walterbusch, Stefan Helmers, Daniel Bölscher und Mareike Baeumer)
Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt fünf der sechs helfenden Polizeibeamten.)

Sechs münsteraner Polizisten helfen seit dem 1. September bei der Registrierung von Flüchtlingen. Das Ministerium suchte nach Freiwilligen, woraufhin sich die Beamten spontan meldeten. „Natürlich hatten wir Angst vor Sprachbarrieren, emotionsgeladenen Diskussionen oder Ansteckungskrankheiten, wie Masern, Windpocken oder Tuberkulose. Aber das Verlangen zu helfen war einfach größer“, beschrieb eine der Helferinnen Polizeikommissarin A.. Nach der Entscheidung ging es Schlag auf Schlag. Ein zweitägiger Theorielehrgang, gefolgt von der Ausstattung mit jeder Menge Material, wie Laptops und Druckern, diente als Vorbereitung. Dann waren sie mit weiteren Polizisten und einem Beamten der Ausländerbehörde vier Wochen an verschiedensten Flüchtlingsunterkünften in NRW unterwegs und haben dort Flüchtlinge registriert. Aktuell übergeben die Beamten ihre Aufgabe an Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma in einem angemieteten Messezelt neben dem Flughafen Münster/Osnabrück und unterstützen weiterhin bei der Registrierung. Die Polizisten sind froh, sich freiwillig gemeldet zu haben. „Die eigenverantwortliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Flüchtlingen führte zu vielfältigen Erfahrungen und zu einer Bereicherung für unseren polizeilichen und persönlichen Alltag“, resümierte Polizeikommissarin B. abschließend.

Allgemein Polizisten helfen Retter

Warburg (Nordrhein-Westfalen): Kind läuft beim Festumzug vor Pferdegespann – Kutscher und Polizist aufmerksam

Symbolfoto
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Beinahe wäre ein 3-jähriges Kind während des Festumzuges der Warburger Oktoberwoche verunglückt. Da der Kutscher eines Pferdegespanns und ein an dieser Stelle postierter Polizeibeamter aufmerksam waren, blieb das Kind unverletzt. Die Situation zeigt jedoch, wie wichtig die Begleitung der Umzugswagen durch aufmerksame Ordner ist. Das Kind war am Mittwoch, 07.10.2015, gegen 15:00 Uhr, mit seiner Mutter als Zuschauer des Festumzuges auf der Kasseler Straße in Warburg. Als es auf der Fahrbahn Bonbons wahrnahm, wollte es diese aufheben. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich allerdings schon ein Pferdegespann, dessen Führer die Situation augenscheinlich blitzschnell erkannte und sein Fuhrwerk zum Stehen brachte. Gleichzeitig hatte auch ein dort postierter Polizeibeamter die Situation beobachtet. Er reagierte ebenfalls sofort, holte das Kind von der Fahrbahn und übergab es seiner Mutter. Die bei den Fahrzeugen eingesetzten Ordner, deren Zahl mit den Behörden und den Veranstaltern abgestimmt ist, nehmen eine wichtige Aufgabe wahr. Sie verhindern durch ihre aufmerksame Dienstverrichtung, dass es zu Unfällen bei den Festumzügen kommt und ermöglichen allen, den Umzugsteilnehmern wie den Zuschauern, einen stimmungsvollen und fröhlichen Nachmittag.

PM der KPB Höxter vom 08.10.2015

Allgemein

Witten (Nordrhein-Westfalen): Falscher Spendensammler wirtschaftet in die eigene Tasche

Symbolfoto
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In den Nachmittagsstunden des gestrigen 5. Oktober bestreiften Zivilpolizisten des Wittener Einsatztrupps die örtliche Fußgängerzone.

Dort fiel den Beamten gegen 16.00 Uhr ein junger Mann auf, der mit einem Klemmbrett in der Hand an Fußgänger herantrat, mittels Gesten auf sich aufmerksam machte und augenscheinlich eine Spendensammlung durchführte.

Bei der Überprüfung des in Hagen lebenden Mannes (21) stellte sich heraus, dass der polizeibekannte 21-Jährige in die eigene Tasche wirtschaftete, um nach eigenen Angaben „an Kleingeld zu kommen“. So hatte er sich als Mitarbeiter einer fiktiven caritativen Einrichtung ausgegeben, die Gelder für eine Baumaßnahme für Behinderte sammelt.

Die Polizeibeamten nahmen den geständigen Betrüger zwecks Vernehmung und Anzeigenerstattung mit zur Wache. Die Ermittlungen im Wittener Kriminalkommissariat 37 dauern an.

PM des PP Bochum vom 06.10.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Zug fährt ab – Baby bleibt ohne Vater auf dem Bahnsteig zurück -Bundespolizei nahm sich des Babys an

Symbolfoto
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Ein Vater hat am Paderborner Hauptbahnhof versehentlich sein Baby zurückgelassen- während er selbst mit dem Zug davonfuhr.

Am Donnerstagvormittag (01.10.2015) gegen 10:45 Uhr half ein 36-Jähriger aus Paderborn seiner Mutter im Hauptbahnhof Paderborn beim Einsteigen in den abfahrbereiten Intercityexpress (ICE), als sich plötzlich die Türen schlossen und der Zug losfuhr. Die knapp einjährige Tochter lag währenddessen im Kinderwagen auf dem Bahnsteig. Der Vater alarmierte mit Hilfe des Zugbegleiters die Bundespolizei, die die Kleine in ihre Obhut nahm.

An der ersten Haltestelle des Zuges stieg der Mann aus und fuhr zurück. Eine Stunde später konnte er seine Tochter wieder in die Arme schließen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Münster, vom 02.10.2015

Allgemein Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): „Ihr Vater war ein Wandersmann,…

Symbolfoto
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…und ihr steckt´s auch im Blut“ – so könnte man in Anlehnung an das alte Volkslied angesichts einer am Dienstagmorgen (29. September) durch Polizeikräfte in Leverkusen-Quettingen durchgeführten Vermisstenfahndung meinen. Das Eine vorweg: Gegen 8.10 Uhr wurde die fieberhaft Gesuchte an der Stralsunder Straße angetroffen. Die junge Leverkusenerin „mit langen, blonden Haaren und schwarzen Stiefeln“ ist den Umständen entsprechend wohlauf.

Aber auf Anfang: Zu Recht ereifern sich unbeteiligte Bürger und Verkehrsteilnehmer über das Unwesen sogenannter „Helikopter-Eltern“. Darunter versteht man die allmorgendlich vor Grundschulen anzutreffende bornierte Spezies, die ihren Nachwuchs nach Möglichkeit im familieneigenen Van bis in den Klassenraum hineintransportieren würde. Nach polizeilicher Einschätzung mit dem Ergebnis noch verkehrsunmündigerer Halbwüchsiger. Sowie darüber hinaus vielfältiger, gefährlicher Verkehrssituationen infolge befremdlicher Ein- und Ausparkmanöver bei ebendiesem gluckenhaften Erziehungsgebaren.

Und dabei beweisen im Einzelfall gerade die Jüngsten eine frappierend rasante Persönlichkeitsentwicklung. Und einen überraschend früh einsetzenden Sinn fürs Wesentliche. Angesichts eines zu erwartenden längeren Fußwegs ist so zum Beispiel festes Schuhwerk erforderlich. Und Marschverpflegung. Beides zumindest war im vorliegenden Sachverhalt gewährleistet.

Gegen 7.50 Uhr alarmierte von seiner Wohnung an der Quettinger Straße aus ein entsetztes Elternpaar die Polizei: „Unsere dreijährige Tochter ist nicht mehr in der Wohnung – wir haben sie gestern Abend um 19 Uhr ins Bettchen gebracht!“ Noch während umgehend drei Streifenwagen entsandt wurden, erfragte der Beamte der Leitstelle von den Anrufern eine genaue Personenbeschreibung. „Sie ist 105 Zentimeter groß, zierlich – und vermutlich hat sie ihre schwarzen Gummistiefelchen angezogen. Die können wir nicht finden“, teilte der Vater weiterhin mit.

Wenige Minuten später meldete ein Busfahrer der Wupper-Sieg AG ein kleines, blondes Mädchen nahe einer Bushaltestelle an der Quettinger Straße. Eine kurz darauf eintreffende Streifenwagenbesatzung hatte dort allerdings keine Feststellungen.

Auch der besorgte Vater machte sich auf und beteiligte sich an den intensiven Suchmaßnahmen. Und ihm war es gegeben, an der Stralsunder Straße den hurtig dahintrabenden Dreikäsehoch anzutreffen. In der Hand eine großzügig bemessene Butterstulle, die sich die kleine Leverkusenerin augenscheinlich vor ihrem anstrengenden Fußmarsch noch geschmiert hatte.

Den Ermittlungen zufolge hatte sich die junge Dame nach dem Aufwachen entschlossen, selbstständig die ihr hinreichend bekannte Kindertagesstätte aufzusuchen. Und das – wie beschrieben – „gestiefelt, gespornt“ und gut verpflegt. Seine noch schlafenden Eltern hatte das Kleinkind zu diesem Behufe offenbar nicht weiter behelligen wollen. Durchaus beeindruckend, wie die beteiligten Polizeibeamten meinten. Zwar nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen, aber: So geht´s also auch. Kinder der eingangs beschriebenen Helikopter-Eltern zumindest würden solches mit Sicherheit nicht zuwege bringen…

PM des PP Köln vom 30.09.2015

Allgemein Retter

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Suizident leichtverletzt aus der 8. Etage gerettet

Symbolfoto
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Am Dienstagnachmittag (22.09.2015) hielt ein angekündigter Suizid die Polizei in Atem.

Gegen 14:30 Uhr informierte die ehemalige Lebensgefährtin die Polizei, dass sich ihr 34-jähriger Ex-Freund in der Reginharstraße das Leben nehmen wolle. Er habe sich bereits mit einem Messer verletzt und habe zum Beweis Fotos verschickt.

Die eingesetzten Beamten konnten nur durch eine geschlossene Tür in der 8. Etage Kontakt zu dem Mann aufnehmen. Er lehnte jede Kooperation ab und drohte, die Polizei abzustechen, falls man die Wohnung betreten würde. Weiterhin konnte nicht ausgeschlossen werden, dass er aus dem Fenster springen würde.

Daher positionierte die Feuerwehr Rettungskräfte im Außenbereich. Die hiesige Polizeiführung alarmierte ein SEK und die Verhandlungsgruppe, um die Lage zu lösen. Nachdem kein Gesprächskontakt aufgebaut werden konnte, öffnete das Spezialeinsatzkommando um 16:35 Uhr die Tür und überwältigte den Störer. Er erlitt dabei keine weiteren Verletzungen.

Er wird jetzt durch einen Arzt untersucht. Die Ordnungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach wird anschließend eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik prüfen.

PM der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis vom 22.09.2015

Allgemein Gefahrenabwehr

Köln (Nordrhein-Westfalen): Brutaler Übergriff im Kölner Hauptbahnhof; vier Verletzte; Festnahme durch Bundespolizei

Symbolfoto
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Eigentlich ein ganz normaler Dienstagmorgen, dachte sich die Reisende, die in der Vorhalle des Kölner Hauptbahnhofes wartete. Plötzlich kam ein Unbekannter auf sie zu und trat mit einem „Kickboxtritt“ gegen ihren Kopf. Im Anschluss entriss er einem anderen Reisenden seinen Roller und schleuderte diesen gegen den Kopf des Opfers. Beide Reisende wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn wurden ebenfalls beim Überwältigen des Randalierers verletzt. Die Bundespolizei nahm den brutalen Schläger fest.

Dienstagvormittag wartete die 33-jährige Kölnerin in der Vorhalle des Hauptbahnhofes, als ein unbekannter Mann auf sie zukam, um sie mit seinem „Kickboxtritt“ mitten im Gesicht zu treffen. Seine Aggression nicht genug ausgelebt, schnappte er sich unmittelbar im Anschluss das Kickboard eines 43-Jährigen aus Bergheim und schlug damit auf ihn ein.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG überwältigen den Mann und hielten ihn fest. Auch dabei zog sich ein Mitarbeiter eine Augenverletzung zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Bundespolizei nahm den brutalen Mann vorläufig fest. Er führte ebenfalls ein Messer bei sich, was durch die Beamten sichergestellt wurde.

Die zwei Reisenden mussten in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden: Die Frau erlitt einen Kieferbruch. Beide Opfer stehen unter Schock.

Der Täter wurde aufgrund seines Verhaltens in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 22.09.2015

Allgemein Gefahrenabwehr Schmunzelmeldung

Rahden-Preußisch Ströhen (Nordrhein-Westfalen): Immer an der Schnur lang – Polizistinnen und Feuerwehrmann beseitigen Gefahrenstelle

Symbolfoto
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Sprichwörtlich gemeinsam an einem Strang haben zwei Polizistinnen und ein Feuerwehrmann der Altersabteilung Ströhen am Samstag in Preußisch Ströhen gezogen, um eine Gefahrenstelle zu beseitigen.

Einer Streifenwagenbesatzung war gegen 16 Uhr auf der Preußisch-Ströher-Allee in Höhe des Aue-Marktes eine weiße Schnur für Heugroßpacken aufgefallen. Die Schnur führte nach links auf die Alte Kirchstraße bis weit hinter den Ortsausgang. Da eine Gefahr für den Fahrzeugverkehr bestand, machten sich die Beamtinnen auf den mühsamen Weg, die – wie sich später herausstellte – circa zwei Kilometer lange Schnur einzusammeln.

Nach rund der Hälfte der Strecke stellten die Polizistinnen zu ihrer Überraschung fest, dass an der Schnur aus der Gegenrichtung gezogen wurde. Dies erwies sich als sehr hilfreich. Schließlich stießen sie zu ihrer Freude auf den Feuerwehrmann der Altersabteilung, der ebenfalls auf die Gefahrenstelle aufmerksam geworden war und sich für deren Beseitigung verantwortlich fühlte. Ein Verursacher konnte letztlich nicht ermittelt werden. Kommentar der Polizei: Einmal Feuerwehrmann – immer Feuerwehrmann.

PM der KPB Minden-Lübbecke vom 15.09.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte retten 19-Jährige vor Absturz in 20 Meter Tiefe

Symbolfoto
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Dem beherzten Eingreifen von zwei Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass der Absturz einer 19-Jährigen am Sonntagabend in einem Steinbruch in der Nähe der Straße „Auf der Heide“ in eine Tiefe von rund 20 Meter verhindert werden konnte. Die psychisch erkrankte junge Frau verließ ihr Wohnheim gegen 19.30 Uhr. Kurze Zeit später gelang es der besorgten Betreuerin telefonisch Kontakt zu der Vermissten herzustellen. In dem Telefonat schildert sie, dass sie sich an einem steilen Abhang in hilfloser Lage befinde und abzurutschen drohe. Ihren genauen Standort konnte sie nur sehr vage beschreiben. Die Betreuerin alarmierte sofort Polizei und Feuerwehr. Ebenfalls ein Polizeihubschrauber wurde für die Suche angefordert. Da sich die Lage am Telefon als immer dramatischer darstellte, machten sich zwei rasch eingetroffene Polizeibeamte in dem unübersichtlichen Waldgelände sofort auf die Suche. Mittels lautem Rufen konnten sie die junge Frau in ihrer misslichen Lage finden. Die Beamten sicherten sich gegenseitig an einem Baum und zogen die 19-Jährige aus dem steilen Abhang. Somit konnte ein vermutlich tödlich verlaufender Sturz in 20 Meter Tiefe verhindert werden. Die Kräfte der Feuerwehr und der Hubschrauber waren nicht mehr erforderlich und konnten vorzeitig wieder einrücken. Die junge Frau wurde vorsorglich in ein Hagener Krankenhaus gebracht.

PM des PP Hagen vom 14.09.2015

Allgemein Polizisten helfen Verkehrssicherheit

Essen (Nordrhein-Westfalen): Schulbus weist erhebliche Mängel auf – Verkehrsdienst zieht Fahrzeug aus dem Verkehr

Bildquelle:  Polizei Essen
Bildquelle: Polizei Essen

Am vergangenen Freitag kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes auf Grund des Hinweises eines besorgten Elternteils vor dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Essen-Kettwig einen Schulbus. Unmittelbar nachdem die Schüler ausgestiegen waren, erkannten die Spezialisten bereits erste technische Mängel: So zeigte das Display der 35-jährigen Fahrerin an, dass das ABS-System ausgefallen war. Nach einer groben Überprüfung an Ort und Stelle suchten die Polizisten mit dem Bus die Prüfstelle einer Sachverständigenorganisation auf.

Bei der Untersuchung stellten die dortigen Ingenieure weitere Mängel fest. Unter anderem waren eine Bremsscheibe mangelhaft und das Lenkgetriebe undicht. Der Rahmen vorne rechts war durchgerostet, die Sitzbefestigung in der letzten Sitzreihe mangelhaft (Foto). Ein Haltegriff im Bus wies offene Bohrlöcher auf, worin sich lose Kabel befanden.

Dass die Prüffrist für den Feuerlöscher seit Mai 2015 abgelaufen ist, war nur noch eine Randerscheinung. Aufgrund der zahlreichen erheblichen Mängel gestatteten die Polizisten lediglich noch die Fahrt bis zur nächsten geeigneten Werkstatt. Personenverkehr darf bis zur Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustands mit diesem Fahrzeug nicht durchgeführt werden.

PM des PP Essen vom 13.09.2015

Allgemein Polizisten helfen

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Niederländische und deutsche Polizisten radeln bei der „Tour de Blauw“ für den guten Zweck

Tour de Blauw - Ankunft Radrennfahrer (Bildquelle: Polizei Rhein-Kreis-Neuss)
Tour de Blauw – Ankunft Radrennfahrer (Bildquelle: Polizei Rhein-Kreis-Neuss)

Ein Tross von circa 50 Rennradfahrern traf am Freitag (11.9.), gegen kurz vor 12 Uhr, bei der Polizeidienststelle an der Jülicher Landstraße ein. Die Polizistinnen und Polizisten aus den Niederlanden und Deutschland legten in der vergangenen Woche knapp 1400 Kilometer zurück. Nach 155 gefahrenen Tageskilometern machte die „Tour de Blauw“ gegen Mittag einen Zwischenstopp in Neuss. Die Teilnehmer, zu denen auch zwei Polizisten und eine Polizistin aus dem Rhein-Kreis Neuss zählen, nutzten die Gelegenheit, um einen Teil der eingefahrenen Spenden dem gemeinnützigen Verein „Himmelblaue Traumfabrik“ zu überreichen. Der Vorsitzende der Stiftung „Blauw“ Herr Gerard Loose überreicht zusammen mit Herrn Kreisdirektor Dirk Brügge einen Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro an Frau Marlies Wisbert, die im Namen der „Himmelblauen Traumfabrik“ dankte. Nach einer Stärkung machten sich die Radler wieder auf den Weg. Ihre letzte Etappe führt sie ins niederländische Roggel.

PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 11.09.2015

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Zimmerbrand in Bahnhofshotel – Gäste evakuiert

Symbolfoto
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Um 05.50 Uhr rückten die Rettungskräfte aus, als ein Brand in einem Hotelzimmer an der Werdestraße gemeldet wurde. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagen gab es Hinweise, dass sich in dem Raum im zweiten Obergeschoss noch Personen aufhalten könnten und mehrere Beamte stürmten auf den betreffenden Flur. Glücklicherweise befand sich niemand darin, mehrere Gäste aus den benachbarten Wohnungen konnten aber so geweckt und herausgeführt werden. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und bereits kurz nach 06.00 Uhr endgültig gelöscht. Aufgrund der Rauchentwicklung war erst eine Stunde später das Gebäude zu betreten. Die Gäste des Hotels fanden zunächst eine provisorische Unterkunft in einem eigens angeforderten Bus der Hagener Straßenbahn, Mitarbeiter der Stadt Hagen übernahmen ihre weitere Versorgung. Mehrere Personen wurden vorsorglich wegen des Verdachts möglicher Rauchgasvergiftungen untersucht, letztlich haben alle den Vorfall unverletzt überstanden. Ein Polizeibeamter hatte sich eine Schnittverletzung am Bein zugezogen, er wurde im Anschluss ambulant behandelt. Nach ersten Ermittlungen ist am Donnerstag eine 30 bis 40 Jahre alte Frau in das Zimmer eingezogen, in dem sich der Brand entwickelt und ausgebreitet hat. Die Ursache für das Feuer ist unbekannt, die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Ebenfalls unbekannt sind weiterhin der Aufenthaltsort und die Identität der Bewohnerin. Die in dem Hotel betroffene Etage ist nach ersten Einschätzungen vorerst nicht mehr bewohnbar, die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

PM des PP Hagen vom 11.09.2015

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Rauschgiftfahnder zerschlagen Dealerring – 8 Festnahmen – 6,5 Kg Marihuana beschlagnahmt

Symbolfoto
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Rauschgiftfahnder vom KK 12 nahmen in der vergangenen Woche (3.9.) insgesamt 8 Tatverdächtige fest. Den aus Oberhausen und den Niederlanden stammenden Männern wird vorgeworfen, in Oberhausen gewerbsmäßig mit mindestens 6,5 Kilogramm Marihuana, 3 Kilogramm Amphetamin, etwa 1.000 Ecstasy-Pillen und 600 Gramm Haschisch gehandelt zu haben.

Bereits im April hatten die Fahnder einen 21jährigen Duisburger mit 1 Kilogramm Haschisch und Marihuana festgenommen. Bei den weiteren Ermittlungen stießen sie dann auf einen 23jährigen Oberhausener, der mit seinem 29jährigen Komplizen in Oberhausen einen schwunghaften Drogenhandel führte. Regelmäßig kauften sie in den Niederlanden bei zwei Dealern und schmuggelten die Drogen nach Oberhausen. Bis zu 3 Kilogramm Amphetamin und 5 Kilogramm Marihuana verteilten sie anschließend sofort an die bereits wartenden Abnehmer.

Am 3. September nahmen die Fahnder den 29jährigen Drogenhändler dann auf frischer Tat fest. Er hatte gerade 5 Kilogramm Marihuana nach Oberhausen geholt. In der anschließenden, minuziös geplanten Polizeiaktion durchsuchten die Fahnder 7 Wohnungen in Oberhausen und Duisburg und nahmen 5 weitere Tatverdächtige im Alter von 22 bis 29 Jahren fest.

Zeitgleich nahmen die niederländischen Drogenfahnder einen 47jährigen Dealer mit 3 Kilogramm Amphetamin fest. Wenige Tage später nahmen die Oberhausener Fahnder noch einen 39jährigen Holländer fest, der die Bande mit Marihuana versorgt hatte. Die beschlagnahmten Drogen haben einen Straßenverkaufswert von etwa 120.000 EUR. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Polizisten zusätzlich noch 10.000 EUR Bargeld und Waffen, darunter eine Gaspistole und einen Baseballschläger.

PM des PP Oberhausen vom 08.09.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Gefahrenabwehr

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Polizei stoppt rechtsorientierte Personen an Erstaufnahmeeinrichtung

Symbolfoto
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Am Donnerstagabend gegen 21.35 Uhr meldeten sich aufmerksame Bürger bei der Polizei und gaben Hinweise auf eine größere Personengruppe in der Nähe einer neu eingerichteten und zurzeit noch unbewohnten Erstaufnahmeeinrichtung auf der Schladstraße. Zeitgleich stellten Polizeibeamte im Rahmen der verstärkten polizeilichen Maßnahmen, die im Zusammenhang mit Asylbewerberheimen umgesetzt worden sind, diese Gruppe fest.

Die 14-köpfige Gruppe mit Personen aus verschiedenen Städten war augenscheinlich der rechten Szene zuzurechnen. Mit verstärkten Polizeikräften wurden vor Ort die Personalien der Gruppe festgestellt und den Personen ein Platzverweis erteilt. Nach Verlassen der Örtlichkeit skandierten einige Personen ausländerfeindliche Parolen. Daraufhin wurden mehrere Personen dem Polizeigewahrsam zugeführt. Bei ihnen handelt es sich um sieben Männer im Alter von 20 bis 42 Jahren aus Duisburg, Essen Gelsenkirchen und Oberhausen.

Noch in der Nacht wurde der Staatsschutz verständigt, der die Ermittlungen übernommen hat. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen wieder aus dem Gewahrsam entlassen, die Ermittlungen wegen Volksverhetzung dauern an.

Bereits gegen 18.30 Uhr hatte die Polizei von einer aufmerksamen Bürgerin den Hinweis auf vier offensichtlich rechtsorientierte Personen in einem Zug erhalten. Als die Polizei am Bahnhof Oberhausen die Männer kontrollieren wollte, flüchteten diese. Daraufhin waren die polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit Asylbewerberheimen noch einmal verstärkt worden. Eine dieser Personen, ein 19-jähriger Duisburger, konnte bei dem Einsatz um 21.35h an der Erstaufnahmeeinrichtung identifiziert und festgenommen werden.

Konkrete Hinweise auf einen möglichen geplanten Anschlag auf die Erstaufnahmeeinrichtung liegen nicht vor.

PM des PP Oberhausen vom 28.08.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Fliegende Pakete führen Polizisten zu Einbrechern – zwei Festnahmen

Symbolfoto
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Heute Nacht gegen 3.30 Uhr beobachteten Polizeibeamte, wie mehrere Pakete über den Zaun eines Firmengeländes „flogen“. Zwei Einbrecher konnten festgenommen werden.

Die „Startbahn“ der Pakte befand sich auf einem Firmengelände in der Huckarder Straße. Die Polizisten stiegen aus dem Streifenwagen und konnten sofort zwei Tatverdächtige stellen. Der „Fänger“ der Pakete befand sich auf der Straße, der „Werfer“ wurde auf dem Firmengelände festgenommen. Er lag vor dem Zaun und versuchte sich zu verstecken. Das Duo hatte sich zuvor widerrechtlich Zugang zu dem Firmengelände geschafft. Dort hatte sie aus einem abgestellten Lkw die Pakete gestohlen.

Die beiden Tatverdächtigen (22 und 31 Jahre aus Dortmund) wurden festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Ob die beiden dem Richter vorgeführt werden, entscheidet sich im Laufe des heutigen Tages.

PM der Polizei Dortmund vom 27.08.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Schmunzelmeldung

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Belüge nie einen Bochumer Polizisten!“ – Eine wahre Geschichte um ein geklautes Fahrrad

Polizeistern_NRWIn den Nachmittagsstunden des gestrigen 26. August ist eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei in der Innenstadt unterwegs.

Gegen 15.30 Uhr fällt den Beamten ein Radfahrer auf, der mit einem hochwertigen Mountainbike verbotswidrig und viel zu schnell auf dem Gehweg der Universitätsstraße in Richtung Hauptbahnhof unterwegs ist.

Die Polizisten halten den Mann an und stellen fest, dass er einschlägig bekannt ist. Natürlich erkundigen sie sich auch nach der Herkunft des Fahrrades. Die Antwort: „Gehört einem Kumpel!“ Nach der Überprüfung der Rahmennummer im polizeilichen Datensystem ergeben sich keine Hinweise auf einen Diebstahl.

Doch die beiden Beamten haben ein ungutes Bauchgefühl und ermitteln weiter. So befindet sich an dem Rad ein Aufkleber eines Fahrradgeschäftes. Dort rufen die Polizisten an, beschreiben das Mountainbike und erhalten die Telefonnummer des Käufers. Von ihm erfahren sie, dass dessen Ehefrau mit dem Rad zu einem Friseurgeschäft an der Pieperstraße gefahren ist.

Dort angekommen finden die Ordnungshüter nicht nur das aufgekniffene Fahrradschloss, sondern treffen auch auf die bass erstaunte Besitzerin. Und die Bochumerin kann ihre Besitzrechte an dem Mountainbike eindeutig nachweisen. Als sie den Zahlencode des Fahrradschlosses eingibt, öffnet sich dieses sofort.

Nun hat das Lügen des festgenommenen Herners (23) dann doch ein Ende und er gibt den Diebstahl des Rades zu.

Was hat der 23-Jährige erfahren müssen? Belüge nie einen Bochumer Polizisten!

PM der Polizei Bochum vom 27.08.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Verkehrssicherheit

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Fahrer (57) eines gestohlenen Hyundai nach Verfolgungsfahrt festgenommen – Polizeihubschrauber im Einsatz

Symbolfoto
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Wir berichteten am 11.8.2015 (13.19 Uhr) über den dreisten Versuch des Diebstahls eines Neufahrzeugs vom Gelände eines Autohauses in der Kölner Straße in Bergisch Gladbach am 10.08.2015. Ein vermeintlicher Kunde war mit einem braunen Hyundai IX 35 Geländewagen vom Hof gefahren.

Mitarbeiter des Autohauses nahmen die Verfolgung auf, entdeckten das Fahrzeug samt Fahrer auf einem naheliegenden Parkplatz und blockierten das gestohlene Fahrzeug. Der Fahrer versuchte sich „freizufahren“. Dabei beschädigte er ein anderes Fahrzeug. Letztlich gelang dem Dieb die Flucht mit einem anderen Hyundai, der mit gestohlenen Braunschweiger Kennzeichen ausgestattet war. 80 Minuten später tauchte dieser Fluchtwagen an einer Tankstelle in Wermelskirchen auf, wo der Fahrer einen Tankbetrug beging und danach untertauchte.

Am vergangenen Samstag (22.08.2015) fiel dann dieser Hyundai (diesmal mit Bonner Kennzeichenschildern) wieder auf. Polizeibeamte wollten ihn im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Katterbachstraße in Bergisch Gladbach anhalten. Zunächst schien der Fahrer den Anhaltezeichen auch Folge zu leisten, doch kurz vor der Kontrollstelle gab er Gas, fuhr an den Beamten vorbei und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Katterbach. Zunächst verloren die Beamten das Fahrzeug aus den Augen, zogen aber mehrere Einsatzmittel zusammen und fahndeten im Nahbereich. Und Am Klutstein (Bergisch Gladbach) wurden sie fündig. In einer Parklücke stand der Geländewagen; der Fahrer hatte allerdings bereits wieder die Kennzeichen gewechselt; aus Bonn wurde erneut Braunschweig. Als der Fahrer merkte, dass er die Beamten mit seinem Kennzeichenwechsel nicht auf die gewünschte Art hatteablenken konnte, gab er erneut Gas und flüchtete in Richtung Odenthal. Die gefahrenen Geschwindigkeiten bewegten sich teilweise innerorts bei 120 km/h und außerorts bis 160 km/h. Letztlich verloren die Beamten den Wagen im Bereich Scheurener Straße (Odenthal) erneut aus den Augen.

Die Einsatzleitstelle forderte daraufhin zur Fahndungsunterstützung einen Polizeihubschrauber an. Und die Piloten entdeckten den Fluchtwagen dann ohne Fahrer in Odenthal in der Straße Zum Wirtsspezarder Hof. Ein Zeuge hatte den Fahrer aussteigen sehen und konnte beobachten, wie er in ein naheliegendes Maisfeld flüchtete.

Kurz danach griffen ihn Polizeikräfte in der Nähe auf und nahmen den 57-jährigen Odenthaler widerstandslos fest. Er stand unter Alkoholeinfluss; eine Blutprobe wurde angeordnet und später von einem Arzt entnommen. Der Mann besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Der benutzte Geländewagen wurde am 5.6.2015 im Bereich Siegburg geraubt, die Kennzeichenschilder aus Bonn und Braunschweig wurden gestohlen.

Die Kreispolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung, Fahren unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis eröffnet. Der Mann befindet sich in Haft, da gegen ihn mehrere Haftbefehle wegen Diebstahls, Betrug und Urkundenfälschung mit einer Gesamtdauer von etwa zweieinhalb Jahren vorlagen.

PM der POL Rheinisch-Bergischer Kreis vom 24.08.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Polizisten helfen

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit schwerstverletztem Fahrradfahrer in Wachtberg

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Am Freitag, den 21.08.2015, gegen ca. 07:50 Uhr, kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer in Wachtberg-Züllighoven. Ein 58-jähriger Radfahrer befuhr nach dem jetzigen Ermittlungsstand den Züllighovener Weg in Richtung Bachemer Straße. An der Kreuzung Züllighovener Weg / Im Ort übersah der Radfahrer nach dem aktuellen Sachstand vermutlich ein von rechts kommendes Auto und es kam zum Unfall. Hierbei verletzte sich der Radfahrer erheblich. Er wurde zunächst von einem zufällig am Unfallort vorbeikommenden Polizeibeamten, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, erstversorgt. Anschließend wurde er von einem sofort alarmierten Notarzt behandelt und dann von einem Hubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Die beteiligte 55-jährige Fahrerin des Autos erlitt durch das Ereignis einen Schock. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Verkehrskommissariat der Bonner Polizei durch.

 

PM der POL Bonn vom 21.08.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Polizisten helfen

Witten (Nordrhein-Westfalen): Mama und Sohn völlig aufgelöst – Wittener Polizisten helfen schnell

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Nach dem Funkspruch „Hilfeersuchen einer aufgelösten jungen Mutter“ machte sich eine Streifenwagenbesatzung der Wittener Polizei am gestrigen 20. August sofort auf den Weg in den Stadtteil Heven.

Dort war die Frau gegen 10.35 Uhr aus ihrem Auto gestiegen, hatte irrtümlich sämtliche Türen verschlossen und den Schlüssel im Fahrzeug gelassen. Nicht nur den Schlüssel! Auch ihr einjähriger Sohn saß noch auf dem Beifahrersitz des Pkw – warm angezogen und laut brüllend in seinem Kindersitz. Zwar gibt es für das Fahrzeug einen Ersatzschlüssel, den hatte aber der Ehemann der Wittenerin mit zu seiner ca. 60 km entfernten Arbeitsstelle genommen.

Da das Auto in der Sonne stand und die Temperatur stetig anstieg, musste sofort gehandelt werden. So schlugen die Beamten die hintere linke Seitenscheibe ein und öffneten die Autotür. Schon wenig später befand sich der Junge auf dem Arm seiner Mama – beide nun wieder sichtlich entspannt!

PM der POL Bochum vom 21.08.2015

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Kommissar Zufall“ klärt den Diebstahl einer hochwertigen Armbanduhr

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Dass es den „Kommissar Zufall“ wirklich gibt, hat sich in den Mittagsstunden des gestrigen 18. August in der Bochumer Fußgängerzone wieder einmal gezeigt.

Gegen 12.00 Uhr beobachten Zivilpolizisten dort einen als Ladendieb einschlägig bekannten Mann (33), der mit einer prall gefüllten Plastiktüte in ein Juweliergeschäft geht. Ein Beamter folgt der Person, die dort dem Angestellten eine Armbanduhr zum Kauf anbietet. Dieser lehnt das Angebot zwar ab, stellt dem „Kunden“ die Uhr aber ein.

Noch vor dem Geschäft sprechen die Polizisten den 33-Jährigen auf die Gegenstände in der Plastiktüte an. Bezüglich der Herkunft der darin befindlichen Prepaidkarten, Glätteeisen und der in einer Box gelagerten Armbanduhr verwickelt sich der Bochumer in totale Widersprüche. Wegen des Diebstahlverdachts stellen die Polizisten die Dinge sicher und entlassen den Mann nach der Feststellung der Personalien.

Noch während die Zivilpolizisten verschiedene Geschäfte an der Kortumstraße aufsuchen, um die Beute zuzuordnen, treffen sie wenig später wieder auf den 33-Jährigen, der soeben in einem Laden Modeschmuck im Wert von 7,95 EUR entwendet hat. Nun ist „Schluss mit lustig“ und sie nehmen den Dieb mit zur Wache.

Dort angekommen unterhalten sich zwei Kollegen über die Anzeige eines Paketboten, dem man in der Fußgängerzone kurz zuvor ein neutral verpacktes Päckchen von einer Sackkarre gestohlen hat. Die Beamten zählen eins und eins zusammen und kombinieren richtig, dass es bei dem Inhalt des Päckchens wohl um „ihre“ Uhr handelt.

Im Rahmen der Ermittlungen stellt sich wenig später heraus, dass der 33-Jährige das entwendete Päckchen noch in Tatortnähe sofort geöffnet hat, was auch auf einer Videoaufnahme zu sehen ist. Mit der Uhr ging er dann in ein in unmittelbarer Nähe gelegenes Uhrenfachgeschäft und fragte dort nach, ob man ihm die Armbanduhr abkauft – erfolglos!

Daraufhin verließ der Bochumer den Laden, setzte seinen kriminellen Gang durch die Fußgängerzone fort und geriet, wie oben ausführlich beschrieben, vor dem Juweliergeschäft in das Visier der Zivilpolizisten.

Übrigens: Die entwendete Uhr, die einen Wert von ca. 2.500 EUR hat, war wirklich für das Uhrenfachgeschäft bestimmt und ist mit einem Umweg über die Polizei jetzt dort angekommen – auch dank „Kommissar Zufall“.

PM der POL Bochum vom 19.08.2015

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Meerbusch (Nordrhein-Westfalen): 92-Jährige wohlbehalten in Lank angetroffen

Symbolfoto
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Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss bat mit ihrer Pressemitteilung am Montag (10.8.) Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Suche nach einer 92-jährigen Meerbuscherin, die am Sonntag mit unbekanntem Ziel ihre Wohnung in einer Seniorenresidenz verlassen hatte. Am Montagnachmittag, gegen 16 Uhr, konnten Polizeibeamte die alte Dame unversehrt in Lank antreffen. Sie hatte sich an Anwohner der Stormstraße gewandt. Dank der öffentlichen Suche mit Bildern von der Vermissten, erkannten sie aufmerksame Zeugen wieder und verständigten die Polizei.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 10.08.2015

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Haltern am See (Nordrhein-Westfalen): Autodieb auf der Flucht festgenommen

Symbolfoto
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Samstag, gegen Mitternacht, informierte ein Sicherdienst die Polizei, dass vier unbekannte Täter ein Loch in den Zaun geschnitten hatten und so auf das Gelände eines Autohandels an der Recklinghäuser Straße gelangt waren. Auf dem Gelände brachen die Täter einen 5er BMW auf, starteten den Motor und fuhren durch das zuvor in den Zaun geschnittene Loch auf die Straße. Polizeibeamte befanden sich zur gleichen Zeit auf der Anfahrt zum Tatort, als ihnen der entwendete PKW entgegen kam. Auf der Verbindungsstraße zwischen Loremkamp und der Straße Zu den Lippewiesen kam es zu einem leichten Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die Täter flüchteten weiter und lenkte das beschädigte Fahrzeug in die Sackgasse der Straße Zu den Lippewiesen. Hier ließen die vier Täter das Fahrzeug zurück und flüchteten zu Fuß weiter. Sie kletterten über einen Zaum auf ein unübersichtliches und dicht bewachsenes Gelände. Mit starken Kräften wurde nun das gesamt Gebiet umstellt. Ein Diensthund und ein Polizeihubschrauber wurde angefordert und unterstützten die Suche nach den flüchtigen Autodieben. Insbesondere durch die Zusammenarbeit von Hundeführer und Hubschrauberbesatzung konnte die Spur eines Täters bis zu einem Container verfolgt werden. Hier konnte der Täter, ein 43-jähriger Russe, aufgefunden und festgenommen werden. Die weitere Suche nach seinen Komplizen blieb dann allerdings erfolglos.

Der 43-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt. Er ordnete Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 10.08.2015

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Drogenkuriere mit drei Kilogramm Marihuana in Rheinbach festgenommen – Richter erließ Haftbefehl wegen Fluchtgefahr

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Polizei Bonn

Am späten Nachmittag des 04.08.2015 kontrollierte eine Streife der Autobahnpolizei Frechen ein verdächtiges Auto und dessen Insassen an der Raststätte Peppenhoven bei Rheinbach an der A 61. Schnell kam bei den kontrollierenden Beamten der Verdacht auf, dass der 35-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Drogenschnelltest verlief entsprechend positiv. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges wurden die Beamten dann fündig: Im Kofferraum transportierten die beiden Männer rund drei Kilogramm Marihuana. Außerdem fanden die Polizisten im Fahrzeug eine Schreckschusspistole. Der Fahrer und sein 25-jähriger Beifahrer wurden daraufhin festgenommen und das Bonner Kriminalkommissariat 33, zuständig für Rauschgiftdelikte, übernahm die Ermittlungen. Aufgrund bestehender Fluchtgefahr wurden die Männer noch am Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehle wegen Fluchtgefahr gegen beide erließ. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Gegen den Fahrer wird außerdem wegen des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt.

PM der Polizei Bonn vom 06.08.2015

Allgemein Retter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): „Das war für mich sehr bewegend“ – Brandopfer und Polizeipräsident bedanken sich bei mutigem Polizisten

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Polizei Dortmund

Polizeipräsident Gregor Lange bedankt sich in einem persönlichen Gespräch bei einem Lüner Polizisten. Polizeioberkommissar Jörg Möllmann rettete Anfang Mai (3.5.) eine 35-jährige Lünerin aus ihrer brennenden Wohnung. In der Küche der Wohnung eines Ehepaares aus Lünen fing es gegen 2.30 Uhr an zu brennen. Während der 28-jährige Mann es aus der Wohnung ins Freie schaffte, blieb seine Frau in der Brandwohnung zurück. Der noch vor der Feuerwehr eintreffende Lüner Polizeibeamte trat die Wohnungstür ein um die Frau zu retten. Zu diesem Zeitpunkt war die Wohnung bereits stark verqualmt. Der Polizeioberkommissar bewegte sich kriechend, unter den Rauchschwaden entlang und erreichte so die bereits reglos am Boden liegende 35-Jährige. Möllmann zog die Frau aus ihrer Wohnung in den Hausflur und trug sie zusammen mit seiner Kollegin vor das Haus. Hier konnte sie von Rettungskräften versorgt werden. Die 35-Jährige erlitt eine Rauchvergiftung. Wenige Tage später hatte sich die 35-Jährige erholt und erschien auf der Polizeiwache ihres Lebensretters. Ihre Dankbarkeit unterstrich sie mit einer herzlichen Umarmung. „Das war für mich der bewegendste Moment an der ganzen Geschichte“, erklärte der 50-jährige Polizeibeamte mit seiner 30-jährigen Diensterfahrung. „Das hat mich sehr gerührt.“ Aber auch den Einsatz seiner Kollegin wollte der Polizist hervorheben: „Wir waren als Team da. Sie war meine Rückversicherung“.

PM der Polizei Dortmund vom 06.08.2015

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt Einbrecher fest

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Am Dienstagabend (28.07., 21.45 Uhr) konnte ein 40-jähriger Mann auf frischer Tat bei einem Einbruch in ein Haus am Gertrudenweg festgenommen werden. Der Tatverdächtige hatte sich durch Einschlagen einer rückwärtigen Fensterscheibe Zutritt zum Haus verschafft. Aufmerksame Nachbarn hatten den Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, beobachtet und daraufhin sofort über den Polizeiruf 110 die Polizei benachrichtigt. Umgehend eingesetzte Zivilkräfte trafen den Tatverdächtigen dann auch am Einstiegsfenster an. Daraufhin flüchtete dieser wieder in die Innenräume des Hauses, welches durch weitere zwischenzeitlich eingetroffene Polizeikräfte umstellt wurde. Anschließend wurde das Haus zusammen mit einem Polizeidiensthund durchsucht. Der 40-Jährige mutmaßliche Einbrecher konnte schließlich im Keller angetroffen werden. Bei seiner vorläufigen Festnahme wurde er durch einen leichten Biss des Diensthundes in den linken Oberschenkel leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Einbruchsdiebstahls wurde eingeleitet.

PM der Polizei Gütersloh vom 29.07.2015

Allgemein

Bad Münstereifel (Nordrhein-Westfalen ): Ehrlicher Finder

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Dienstagvormittag fand ein 23-Jähriger syrischer Kriegsflüchtling eine Geldbörse mit 130.- Euro Bargeld und diversen Papieren. Er gab das Portemonnaie auf der Polizeiwache in Bad Münstereifel ab. Durch die Polizeibeamten wurde der Eigentümer der Geldbörse über den Fund informiert. Dieser kam dann zur Polizeiwache und nahm sein Eigentum entgegen. Dem ehrlichen Asylanten übergab er einen Finderlohn.

PM der Kreispolizeibehörde Euskirchen vom 29.07.2015

Allgemein Schmunzelmeldung

Herne (Nordrhein-Westfalen): „Dann teilen wir!“

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In den Vormittagsstunden des 24. Juli (Freitag) waren noch unbekannte Täter in eine Wohnung an der Mozartstraße in Wanne eingebrochen.

Im Zeitraum zwischen 08.55 und 12.30 Uhr hatten die noch unbekannten Kriminellen zunächst die Tür der Erdgeschosswohnung aufgehebelt und anschließend sämtliche Räume durchsucht.

Die ermittelnden Beamten des Bochumer Fachkommissariates für Wohnungsdelikte (KK 14 / Tel.: 0234 / 909-4142) trafen bei der Tatortaufnahme auf die Bewohner – ein Ehepaar mit ihrer weinenden Tochter (7) und ihrem Sohn (6).

Die Einbrecher hatten den Schmuck der Mutter sowie das Geld aus der Spardose der Siebenjährigen mitgenommen. Die ebenfalls im Kinderzimmer stehende Spardose ihres Bruders hatten die Täter offensichtlich übersehen.

Und dann kam es zu einer ergreifenden Reaktion, die auch hartgesottene Polizisten berührt. Als der Junge von den Beamten erfuhr, dass sich sein Geld noch in der Dose befindet, tröstete der Sechsjährige seine Schwester und sagte: „Dann teilen wir!“

PM des PP Bochum vom 27.07.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Essen (Nordrhein-Westfalen): 35-jähriger Bottroper stirbt nach Verkehrsunfall in Essen

Symbolfoto
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Samstagnachmittag (25. Juli) kam ein 35-jähriger Mann gegen 17.43 Uhr auf der Bottroper Straße aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte mit seinem Wagen gegen ein Verkehrsschild. Polizeibeamte reanimierten den verletzten Fahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Sanitäter und ein Notarzt transportierten den Bottroper in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er kurz darauf, trotzt intensivmedizinischer Versorgung, verstarb. Die Fahrbahnen der Unfallstelle in Richtung Essen- Stadtmitte, im Bereich der II. Fließstraße, mussten bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gesperrt bleiben. Polizisten aus Bottrop überbrachten den Angehörigen die traurige Nachricht. Der beschädigte blaue Opel-Astra wurde abgeschleppt und sichergestellt. Das zuständige Verkehrskommissariat 3 wird nun den genauen Unfallhergang klären, auch ob es sich um einen möglicherweise internistischen Notfall handelt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Essen unter der Rufnummer 0201- 8290 zu melden.

PM des PP Essen vom 26.07.2015

Allgemein Schmunzelmeldung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Weiblicher „Sport-Crack“ erfolgreich – Fitnessstudio gut belüftet

Bildquelle: Polizei Köln
Bildquelle: Polizei Köln

Unter Sportphysiologen und Fitnesscenter-Nutzern ist die Frage nach der idealen Trainingszeit nicht ganz unumstritten. In rund um die Uhr geöffneten Einrichtungen trifft man infolgedessen zu jedweder Tages- und Nachtzeit sich verausgabende Sportler an. Wobei die Einen gerne in absoluter Ruhe trainieren. Andere wiederum schwören eher auf eine geräuschintensive Motivationssteigerung – wie zum Beispiel durch musikalische Untermalung. Als Stimulans in diesem Sinne könnte gegebenenfalls auch ein einzelner, brachialer Paukenschlag dienlich sein. Daher rührt dem Vernehmen nach wohl auch der Begriff der „Sportskanone“. Jedem also, wie´s ihm gefällt. Wobei sich alle jedenfalls einig sind, dass ein ordentlicher Stoß Frischluft beim Workout durchaus nicht schadet.

Kleiner Exkurs: Nächtliches Scheibenklirren in der Domstadt führt grundsätzlich weder bei Bürgern noch bei Polizisten zu positiven Assoziationen. Nein, in aller Regel dürfte der Verursacher nichts Gutes im Schilde führen. Wie oben bereits angeführt, sind zur Nachtzeit jedoch – unabhängig von sinistren Dunkelmännern – legitimerweise auch vollkommen integre Mitmenschen auf Achse.

Und so handelte es sich bei dem im Folgenden dargestellten Geschepper im beschaulichen Köln-Mülheim mitnichten um die akustische Folge eines Einbruchs. Nein, gegen 1.20 Uhr hatte sich eine Kölnerin (41) mit der gloriosen Idee, eine intensive Trainingseinheit einzulegen, in Begleitung ihres Sohnes in den familieneigenen Opel Merivan geschwungen. Ziel: Das von ihr regelmäßig aufgesuchte Sportstudio am Clevischen Ring. Wobei letzten Endes deutlich wurde, dass die 41-Jährige den eingangs erwähnten Ruhe-Fetischisten ganz augenscheinlich nicht zuzurechnen ist.

Bereits von der Fahrbahn aus bemerkte die trainierte Kölnerin dann eine unmittelbar neben dem Studio-Eingang befindliche, freie Parktasche. Und visierte diese passgenau an. Gut – nicht ganz passgenau… Jedenfalls sicherte sich die Kölnerin in diesem Augenblick konsequent den allerkürzesten Weg in das – bis dahin – rundum verglaste Center. Warum sie den bordeauxroten Merivan nicht vor der Schaufensterscheibe zum Stehen brachte, sondern erst, nachdem sie das Sicherheitsglas mittels ihrer Fahrzeugfront demontiert hatte, konnte die 41-Jährige den hinzugerufenen Polizisten später nicht wirklich erklären. Der Wagen habe „irgendwie nicht richtig gebremst“, gab sie kleinlaut zu verstehen. Irgendwelche technischen Mängel konnten die Beamten vor Ort nicht feststellen.

Gottlob war bei dem tollpatschigen Einparkmanöver – über den nicht unerheblichen Sachschaden hinaus – niemand weiter beeinträchtigt worden. Im Gegenteil: Für den Rest der Nacht konnten sich die intensiv Sportelnden nunmehr entsprechend verstärkter Sauerstoffzufuhr erfreuen. Somit kam die sportliche Opel-Fahrerin mit einem Verwarngeld davon. Und nach erfolgtem Austausch der Versicherungsdaten gab sie zu verstehen, nach dem kleinen Malheur jetzt mit dem eigentlich avisierten Gerätetraining beginnen zu wollen. Ihre möglicherweise unfallursächliche überschüssige Energie hatte sie ja, so steht zu hoffen, bereits abgebaut.

PM des PP Köln von 24.07.2015

Allgemein Gefahrenabwehr

Bad Driburg (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter LKW-Fahrer transportiert verdorbenes Fleisch

Symbolfoto
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Auf einem Parkplatz an der Josefsmühle an der B 64 bei Bad Driburg kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Höxter am Mittwoch, 22.07.2015, 09:00 Uhr, den 62-jährigen Fahrer seines Klein-LKW aus dem Kreis Paderborn. Zunächst fiel den Beamten auf, dass der Mann offensichtlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemtest erhärtete den Verdacht. Es wurde eine Blutprobe durchgeführt, der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Bei der weiteren Kontrolle des LKW entdeckten die Polizisten 20 kg ungekühltes rohes Fleisch. Wie die von der Polizei hinzugezogene Lebensmittelüberwachung des Kreises Höxter feststellte, wies das nicht ordnungsgemäß verpackte Fleisch stark erhöhte Temperaturen auf. Die Lebensmittelüberwachung des Kreises Höxter ordnete die sofortige Vernichtung des Fleischs an.

PM der KPB Höxter vom 23.07.2015

Allgemein Polizisten helfen

Münster (Nordrhein-Westfalen): Ehrlicher Finder bringt herrenlosen Rollator zur Polizei

Symbolfoto
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Ein ehrlicher Münsteraner brachte Samstagmorgen (18.7., 8 Uhr) einen Rollator zu einer Polizeiwache. Die Gehhilfe stand herrenlos an der Hammer Straße. Über einen Aufkleber eines Sanitätshauses gelang es den Beamten die Eigentümerin zu ermitteln. Polizisten brachten der 83-jährigen Münsteranerin ihren Rollator zurück. Unbekannte hatten ihn am Freitag (17.7.) vor ihrer Haustür entwendet.

PM des PP Münster vom 22.07.2015

Allgemein

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Mann verliert 1000 Euro und Sparbuch; ehrlicher Finder gibt es bei der Polizei ab

Polizeistern_NRWMontagmittag, 14 Uhr, Polizeiwache in Alsdorf: Ein nur sehr gebrochen deutsch, mit“ Händen und Füßen sprechender Mann“ erklärt den Polizisten, dass er auf dem Bürgersteig der Luisenstraße Geld gefunden habe und vermutlich ein Sparbuch.

Zwei 500 Euro-Scheine legte er auf den Tresen der Wache und jenes Sparbuch. In Englisch gab der Mann zu verstehen, dass er weiß, “ wie wichtig Geld ist und wie schlimm, wenn man etwas verliert“, aber er wolle, auf Finderlohn angesprochen, kein Geld dafür, dass er etwas gefunden und abgegeben habe.

Sagte es, drehte sich um und wollte gehen. Zuvor nahmen die Beamten aber noch seine Personalien auf. Die Fundsache kam derweil in den dienstlichen Tresor.

Kurze Zeit später erschien ein Mann im mittleren Alter auf der Wache und fragte aufgeregt nach, ob vielleicht „jemand zufällig“ Geld und ein Sparbuch gefunden und bei der Polizei abgegeben habe. Als eher wider jeder wirklichen Erwartung ein „Ja“ der Polizistin kam, schaute der nachweisliche Verlierer überglücklich drein.

Bevor er mit Geld und Sparbuch die Wache verließ, erkundigte er sich noch nach dem Finder.

Die Antwort der Polizistin: „Bei dem Finder handelt sich um einen 31-jährigen Flüchtling aus Syrien, der seit kurzem in Alsdorf untergebracht ist.“

PM der Polizei Aachen vom 21.07.2015

Allgemein Polizisten helfen

Witten (Nordrhein-Westfalen): Polizei Witten spendet für „Weisser Ring e.V.“

Foto (v.l): Monika Stöcker (Weisser Ring e.V.) und Polizeiinspektionsleiter Frank Nows (Bildquelle: Polizei Bochum)
Foto (v.l): Monika Stöcker (Weisser Ring e.V.) und Polizeiinspektionsleiter Frank Nows (Bildquelle: Polizei Bochum)

Am gestrigen 15. Juli spendete die Wittener Polizei 143 EUR an den Verein „Weisser Ring“. Es handelt sich dabei um einen Überschuss aus dem Verkauf von Grillwürstchen beim 5. Polizei-Info-Tag, der am 27.6.2015 an der Polizeiwache in Witten durchgeführt worden ist. Monika Stöcker vom Verein „Weisser Ring“, nahm die Spende aus den Händen des Polizeiinspektionsleiters Frank Nows entgegen. Der gemeinnützige Verein hilft überall in Deutschland Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind und kümmert sich auch um die Angehörigen. „Weisser Ring e.V.“ tritt öffentlich für die Interessen der Betroffenen ein und unterstützt den Vorbeugungsgedanken.

PM des PP Bochum vom 16.07.2015

Allgemein Retter

Bottrop (Nordrhein-Westfalen): Eichhörnchen nach Verfolgung in Gewahrsam genommen

Bildquelle: PP Recklngshausen
Bildquelle: PP Recklinghausen

Ein sehr ungewöhnlicher Notruf erreichte heute Morgen die Polizei in Bottrop. Ein Eichhörnchen verfolgte eine junge Frau an der Eichenstraße. Die Beamten stellten fest: das stimmt! Sie nahmen den Verfolger in Gewahrsam und brachten ihn zur Polizeiwache. Dort zeigte das Eichhörnchen erste Erschöpfungserscheinungen, denen die Beamten mit Apfelstücken und Honigtee entgegenwirkten. Frisch gestärkt soll es dann einer Auffangstation übergeben werden.

PM des PP Recklinghausen vom 15.07.2015

Ein Video finden Sie auf der Facebookseite der Polizei Recklinghausen:

https://www.facebook.com/polizei.nrw.re/videos/vb.373848782752945/577293139075174/?type=2&theater

Allgemein Polizisten helfen

Köln (Nordrhein-Westfalen): 16-Jähriger sucht Hilfe bei der Kölner Bundespolizei

Symbolfoto
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Dienstagmorgen gegen 03 Uhr klingelte ein Jugendlicher an der Tür der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof. Er gab an, aus einer Jugendeinrichtung in Wuppertal „abgehauen“ zu sein und bat um Hilfe.

Der 16 Jährige hatte sich auf den Weg nach Köln gemacht und „irrte“ in der Nacht in der Innenstadt umher. Als er im Kölner Hauptbahnhof das Schild der Bundespolizei sah, klingelte er und bat die Polizisten um Hilfe. Nachdem die Beamten die Wuppertaler Jugendschutzeinrichtung verständigt hatten, wurde der Junge in eine Kölner Einrichtung gebracht.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 14.07.2015

Allgemein Verkehrssicherheit

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizei zieht betrunkenen Lkw-Fahrer aus dem Verkehr

Symbolfoto
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Die Polizei stoppte gestern (13.7.) einen Lkw-Fahrer auf der A1. Der Fahrer war deutlich alkoholisiert.

Kurz vor 23 Uhr meldete sich ein Autofahrer bei der Polizei. Er gab an, dass ein Lkw auf der A1 Schlangenlinien fahren würde.

Die alarmierten Beamten konnten den Lkw auf der A1 in Fahrtrichtung Köln in Höhe des Autobahnkreuzes Dortmund / Unna feststellen. Der Laster fuhr ungefähr 70 km/ h und schlidderte dabei deutlich nach links und rechts. Die Polizisten setzten sich vor das Fahrzeug und gaben das Anhaltezeichen „Polizei – Bitte Folgen!“. Mit dem Anhaltezeichen wollten die Autobahnpolizisten den Lkw auf den Rastplatz Lichtendorf-Nord führen. Der Lkw-Fahrer ignorierte jedoch die deutlich sichtbaren Zeichen und fuhr mit Schlangenlinien weiter auf der A1.

Der zweite Versuch an der Ausfahrt Schwerte war dann von Erfolg gekrönt. Der Laster verringerte die Geschwindigkeit und folgte den Beamten. Innerhalb der Ausfahrt kam der Transporter zum Stehen. Die Polizisten verließen sofort ihren Streifenwagen und nahmen Kontakt zum Fahrer auf. Der augenscheinlich deutlich alkoholisierte Fahrer reagierte nicht auf die Ordnungshüter und machte auch keine Anstalten den Motor auszuschalten. Kurz entschlossen zogen die Polizisten den 59-jährigen Mann aus der Fahrerkabine. Unfähig zu stehen lehnten die Beamten den Lastwagenfahrer gegen den Vorderreifen. Dort schlief er mehrfach ein und gab gegenüber den Beamten an, dass er gar nicht wisse, was los sei.

Im „Cockpit“ des Lkw fanden die Beamten mehrere leere 0,5 Liter Flaschen Bier.

Auf der Polizeiwache wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein.

PM des PP Dortmund vom 14.07.2015

Allgemein Polizisten helfen

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt vermisste 83-Jährige in Gewahrsam

Symbolfoto
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Eine rüstige 83-jährige Gelsenkirchenerin konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei gestern Abend (13. Juli) im Gelsenkirchener Hauptbahnhof in Gewahrsam nehmen.

Gegen 23:30 Uhr war einer Streife der Bundespolizei die 83-Jährige im Hauptbahnhof aufgefallen. Die rüstige Gelsenkirchenerin hielt sich mit ihrem Rollator im Personentunnel auf. Auf Grund der vorgeschrittenen Uhrzeit sprachen die Beamten die 83-Jährige an. Diese erklärte den Bundespolizisten, dass sie nach einer Streitigkeit ihre Wohnung verlassen habe und nun nicht weiter wüsste.

Ermittlungen ergaben, dass sie bereits bei der Gelsenkirchener Polizei als vermisst gemeldet wurde. Daraufhin fuhren die Beamten sie zu ihrer Wohnanschrift und übergaben sie einem Familienangehörigen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 14.07.2015

Allgemein Schmunzelmeldung

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Neuer vierbeiniger Kollege im Dienst

Neuer vierbeiniger Kollege (Bildquelle: KPB Märkischer Kreis)
Neuer vierbeiniger Kollege (Bildquelle: KPB Märkischer Kreis)

Eigentlich lassen Polizeibeamte nicht jeden in ihren Streifenwagen einsteigen. Na ja… „eigentlich“…

Beim Anblick dieser rotgetigerten Katze haben wir mal eine Ausnahme gemacht. Polizeibeamte der Wache Iserlohn hatten heute Morgen ihr Lasergerät an der Rheinermark aufgebaut. Und die Tür ihres VW Transporters offenstehen lassen. Diese Einladung nahm das neugierige Geschöpf dankend an. Und verschaffte sich sogleich einen exklusiven Einblick in die internen Bereiche polizeilicher Verkehrssicherheitsarbeit.

Nach ihrer kurzen Stippvisite verkrümelte sich die Mieze zurück in ihr Revier (wir vermuten, weil es dort mehr Mäuse gibt). Bewerbungsunterlagen für ihre Einstellung als erste Polizeikatze des Landes wollte sie nicht mitnehmen. Wir wünschen ihr trotzdem alles Gute!

PM der KPB Märkischer Kreis vom 13.07.2015

Allgemein Keine Macht den Drogen Schmunzelmeldung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Parfüm „Cannabis“ – eine schlechte Idee

Symbolfoto
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Ein Anzeigenerstatter auf der Polizeiwache Nord roch massiv nach Betäubungsmitteln. Jetzt erwartet ihn eine Anzeige. Gestern (11.7.) gegen 22.30 Uhr erschien der 28-jährige Bielefelder auf der Wache in der Münsterstraße. Anzeigen wollte er den Diebstahl seiner Tasche in einem Zug. Da sich gerade mehrere Bürger auf der Wache befanden, nahm der 28-Jährige im Warteraum Platz. Kurze Zeit später kehrten zwei Polizeibeamte von ihrer Streife zurück auf die Wache. Als sie am dem Bielefelder vorbeigingen rochen sie nicht schlecht. Der Anzeigenerstatter hatte das falsche Parfüm aufgelegt. Er duftete massiv nach Cannabis. Die Beamten durchsuchten den „Duftenden“ und wurden schnell fündig. In seiner Tasche und auch in seinen Socken befand sich eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel. Augenscheinlich handelt es sich dabei um Cannabis. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt. Nachdem die Beamten die Anzeige wegen der verlorenen Tasche aufgenommen hatten, kam jetzt noch eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu. Der Bielefelder verließ die Wache und wird sich beim nächsten Mal bestimmt mehr Gedanken über seine „Duftstoffe“ machen.

PM der Polizei Dortmund vom 12.07.2015

Allgemein Keine Macht den Drogen

Warburg (Nordrhein-Westfalen): Spürhund „Lucy“ erfolgreich – Polizei stellt Drogen sicher

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Bildquelle: Kreispolizeibehörde Höxter

Am 03.07.2015 wurde in einem Warburger Ortsteil von der Polizei eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Bei dem Einsatz kam auch der Höxteraner Drogenspürhund „Lucy“ zum Einsatz. Mit seiner besonders geschulten Spürnase konnte „Lucy“ in dem Haus über ein Kilogramm Haschisch und 120 g Marihuana auffinden. Ein 44-Jähriger wurde vorübergehend festgenommen. Die Herkunft der Rauschmittel muss von der Polizei noch ermittelt werden. Die Drogen waren offensichtlich für den Handel bestimmt.

PM der KPB Höxter vom 10.07.2015

Allgemein Keine Macht den Drogen

Essen (Nordrhein-Westfalen): Bunte Pillen unterm Streifenwagen – Bundespolizei stellt 66 Ecstasy Tabletten und Amphetamine sicher

Bildquelle: Bundespolizei Essen
Bildquelle: Bundespolizei Essen

Ein 27-Jähriger Mann versuchte sich gestern (06. Juli) seiner Drogen zu entledigen und warf diese unter ein Fahrzeug der Bundespolizei. Neben 66 Ecstasy-Tabletten stellten Einsatzkräfte noch Amphetamine bei dem Moerser sicher.

Gegen 02:00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann aus Moers am Essener Hauptbahnhof. Weil er auffällig nervös wirkte, sollte der Mann am Streifenwagen seine Taschen leeren. Dabei versuchte der 27-Jährige, unbemerkt, sich einer Zigarettenschachtel zu entledigen. Diese stellten die Bundespolizisten unter dem Streifenfahrzeug sicher. In der Schachtel befanden sich insgesamt 66 Ecstasy-Tabletten mit einem Marktwert von circa 600,- Euro.

Eine spätere Durchsuchung des polizeibekannten Mannes brachte dann noch eine geringe Menge Amphetamine ans Tageslicht. Diese hatte er in einer Streichholzschachtel versteckt.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 07.07.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter Schmunzelmeldung

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Kurios: Entenfamilie contra Verkehrsregeln

Bildquelle: privat, zur Verfügung gestellt vom PP Aachen
Bildquelle: privat, zur Verfügung gestellt vom PP Aachen

Eine Entenfamilie hat am Wochenende wegen beharrlicher Ignoranz der Verkehrsregeln für einen Polizeieinsatz gesorgt.

Gleich mehrere Autofahrer und besorgte Anwohner hatten die Polizei alarmiert, weil die Entenfamilie, bestehend aus Mutter und zwei Kleinkindern, ständig im Frankenberger Viertel die Straßen überquere. Ungeachtet der Verkehrsverhältnisse und bestehender gesetzlicher Regelungen.

Die Polizisten nahmen sich der Sache an, versuchten verbal und tiergerecht vor allem auf das Muttertier einzuwirken (siehe Bild). Statt einer Einsicht erfolgte jedoch eine beharrliche Ignoranz, vor allem beim Muttertier, das gar zwischen hoheitlichen Anweisungen laut dazwischen schnatterte.

Als die Gefahrenlage mit gutem Zureden nicht bewältigt werden konnte, musste die Tierrettung ran. Die war allerdings zunächst mit einem Falkenkind in Richtung Tierpark unterwegs und konnte sich erst hiernach um die Entenfamilie kümmern.

Vom Herrn Erpel war übrigens während des Einsatzes nichts zu sehen und nichts zu hören…Rechtliche Folgen hat das Fehlverhalten der Entenfamilie nicht.

PM des PP Aachen vom 06.07.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizei fasst Räuberbande nach einer Serie von Spielhallenüberfällen

Symbolfoto
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Ermittlungserfolg für die Polizei: Beamte haben in den vergangenen Tagen drei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, mehrere Raubüberfälle auf Spielhallen unter anderem in Dortmund begangen zu haben. Den Festnahmen gingen umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen voran.

Das Trio war seit mehreren Wochen durch Bochum, Witten, Castrop-Rauxel, Waltrop, Datteln, Hagen und Dortmund gezogen. In Dortmund waren drei Spielhallen betroffen: eine Lokalität an der Borussiastraße am 26. April, eine an der Martener Straße am 11. Mai sowie eine an der Mengeder Straße am 24. Juni.

Siehe auch: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3056087

Unter der Führung des Bochumer Raubkommissariats 13 ist es den Ermittlern aus Bochum und Dortmund schließlich gelungen, die Täter zu identifizieren. Sie kommen insgesamt für eine zweistellige Serie von Spielhallenüberfällen in Frage. In mehreren Fällen bedrohten die Täter Mitarbeiter mit einer Schusswaffe.

In den vergangenen Tagen gelang es den Ermittlern in Dortmund nun, die Tatverdächtigen – drei türkische Staatsangehörige im Alter von 39, 43 und 43 Jahren – nacheinander festzunehmen und dem Ermittlungsrichter vorzuführen. Sie hielten sich an unterschiedlichen Orten in Dortmund versteckt.

Gegen die drei Männer wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaften Dortmund und Bochum sowie der Polizei in Dortmund und Bochum vom 03.07.2015

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Neu-Ulm (Bayern): Polizei ergreift Entführer in Neu-Ulm – Kind wohlauf

Symbolbild
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Der flüchtige Vater ist gefasst, das 6-jährige Mädchen wohlbehalten in die Obhut ihrer Mutter übergeben. Nach Hinweisen zum Aufenthaltsort in Bayern, gelang es Polizisten aus Bayern und Baden-Württemberg in einem gemeinsamen Einsatz heute (3.7., 12:15 Uhr) den Täter in Neu-Ulm (Bayern) festzunehmen. Er leistete beim Zugriff der Beamten keinen Widerstand. „Ich bin froh, dass das Kind die Strapazen der letzten 39 Stunden wohlbehalten überstanden hat“, sagte die Staatsanwältin Valeria Sonntag in Essen. „Noch heute wird der 38-jährige Mann aus Marl einem Haftrichter in Neu-Ulm vorgeführt.“ Polizisten übergaben das Kind noch am Nachmittag der sichtlich erleichterten Mutter, die sich in Begleitung von Polizeibeamten auf den Weg nach Süddeutschland gemacht hatte. Die besonders geschulten Polizisten kümmerten sich um die Frau seit dem Angriff ihres Ex-Partners in Haltern. „Die gute Zusammenarbeit der Polizeien mehrerer Bundesländer und die reibungslose Kooperation mit den Polizeibehörden der Nachbarstaaten war die Grundlage für diesen Erfolg“, erklärte der Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Mönnighoff in Münster. Die Gesamtverantwortung für den Polizeieinsatz lag beim Polizeipräsidium Münster. Die abschließenden Ermittlungen erfolgen im Polizeipräsidium Recklinghausen, das für den Tatort in Haltern zuständig ist.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen, der Polizei Recklinghausen und der Polizei Münster vom 03.07.2015

 

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Haltern ist seit Mittwochabend (01.07., 21.15 Uhr) der Täter mit der 6-jährigen Tochter auf der Flucht. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem 38-jährigen Familienvater, ein Haftbefehl liegt mittlerweile vor.

„Der Streit um das Sorgerecht des gemeinsamen Kindes eskalierte und der 38-Jährige würgte die ehemalige Partnerin und Kindsmutter“, erläuterte Staatsanwältin Valeria Sonntag. „Nachbarn eilten der 34-Jährigen zur Hilfe und konnten Schlimmeres verhindern“, erläuterte Sonntag weiter.

Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der 38-Jährige in die Niederlande abgesetzt hat.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen, der Polizei Recklinghausen und der Polizei Münster vom 02.07.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Polizisten helfen Prävention

Viersen (Nordrhein-Westfalen): Viersen: Zufällig in der Bank anwesende Polizistin und Bankangestellte vereiteln Enkeltrick-Betrug

Symbolfoto
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Einen besonders dreisten Versuch eines Enkeltrick-Betrugs vereitelten Bankangestellte und eine zufällig in einer Bank anwesende Polizeibeamtin. Am Mittwoch, 01.07.2015, gegen 11.30 Uhr erhielt eine 76jährige Viersenerin einen Anruf eines angeblichen Schwagers. Er bat sie um einen fünfstelligen Geldbetrag für den Kauf einer Immobilie. Da er das Geld angeblich dringend benötigte, schickte der unbekannte Anrufer der Seniorin auch noch ein Taxi, das sie auf schnellstem Weg zur Bank bringen sollte. Dies nutzte die ältere Dame und erschien in der Bankfiliale an der Tönisvorster Straße. Zunächst erklärte eine Angestellte der Bank der älteren Dame, nachdem sie ihr einige Fragen gestellt hatte, man habe einen so großen Betrag nicht verfügbar. Auf dieses Gespräch wurde eine zufällig in der Bank anwesende Polizeibeamtin aus Krefeld aufmerksam, die sofort den Verdacht schöpfte, es könne sich hier um einen Betrugsversuch handeln. Die Bankangestellte rief daraufhin den Sohn der Süchtelnerin an und erfuhr, dass diese offensichtlich auf einen Unbekannten hereingefallen war. Die 76jährige konnte also vor einem größeren finanziellen Verlust bewahrt werden. Gegen den unbekannten Anrufer wird derzeit ermittelt. Die Polizei appelliert an unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger: Seien Sie bei Anrufen mit Geldforderungen angeblicher Verwandter misstrauisch! Vergewissern Sie sich durch gezielte Fragen, ob es sich wirklich um die angegebene Person handelt. Bitten Sie Angehörige um Hilfe. Geben Sie kein Geld an Unbekannte heraus. Auch die Mitarbeiter von Geldinstituten können helfen, solche Betrügereien zu verhindern: Weisen Sie ihre Kunden im konkreten Fall auf die Gefahren solcher Enkeltrick-Betrügereien hin. Im Zweifel ziehen Sie die Polizei hinzu.

PM der KPB Viersen vom 02.07.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hennef (Nordrhein-Westfalen): Kinder trotz Sommerhitze im PKW sitzen gelassen

Symbolfoto
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Am 01.07.2015 gegen 17:00 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen geparkten PKW an der Frankfurter Straße in Hennef, in dem zwei kleine Kinder auf der Rücksitzbank saßen. Das Fahrzeug war unter einem Schleppdach abgestellt, die vorderen Fenster halb geöffnet und von den Eltern fehlte jede Spur. Die Außentemperatur betrug zu dem Zeitpunkt rund 32 Grad Celsius im Schatten. Die Beamten der Polizeiwache Hennef fuhren mit Blaulicht zur Einsatzstelle. Innerhalb weniger Minuten konnte die Mutter der Kinder erreicht werden, die umgehend am Fahrzeug erschien. Dadurch war das zwangsweise Öffnen des PKW nicht erforderlich. Zeitgleich hatten die Polizisten einen Rettungswagen angefordert, in dem die beiden zwei und fünf Jahre alten Mädchen vor Ort untersucht wurden. Die Kinder waren wohlauf, hätten aber nicht länger bei diesen Temperaturen im Auto sitzen bleiben dürfen, ohne ernsthafte Gesundheitsschäden davon zu tragen. Die Mutter gab an, dass die Kinder zum Zeitpunkt des Parkens geschlafen hätten und sie sie nicht wecken wollte. Insgesamt saßen die Kinder rund 20 Minuten allein im Fahrzeug. Die Polizei prüft derzeit, ob sich die 29-jährige Mutter der Verletzung ihrer Fürsorgepflicht schuldig gemacht hat. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Lebewesen, unerheblich ob Mensch oder Tier, bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen im Auto zurück zu lassen. Die Lufttemperatur kann im Fahrzeug auf bis zu 60 Grad Celsius ansteigen. Geöffnete Fenster oder schattige Parkflächen sind nicht ausreichend, um die Temperaturen im Fahrzeug dauerhaft niedrig zu halten. Die Folgen der hohen Temperaturen können bei Mensch und Tier Dehydrierung, Kreislaufschwächen oder Herz-Rhythmus-Störungen sein. Sollte sich für Fahrzeuginsassen eine konkrete Gesundheitsgefährdung abzeichnen, wird die Polizei, notfalls auch mit Gewalt, die Fahrzeugöffnung vornehmen und die Insassen befreien. Der Verursacher der Gesundheitsgefahr muss mit einem Strafverfahren z.B. wegen Körperverletzung rechnen.

PM der KPB Rhein-Sieg vom 02.07.2015

Allgemein Polizisten helfen

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bahnmitarbeiterin Opfer von Bedrohung

Symbolfoto
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Offensichtlich zu viel Alkohol war Grund verbaler Entgleisungen eines 46-jährigen Bielefelders im Dortmunder Hauptbahnhof. Der Mann beleidigte und bedrohte eine 29-jährige Bahnmitarbeiterin. Als Grund gab der mit 2,48 Promille alkoholisierte Bielefelder an, dass kein Zug mehr in Richtung seiner Heimatstadt fuhr.

Gegen 00:45 Uhr wollte der 46-Jährige mit einem Zug die Heimreise nach Bielefeld antreten. Zuvor war der als Gaukler verkleidete Reisende, nach eigenen Angaben auf einem Mittelaltermarkt und hatte dort reichlich Alkohol konsumiert.

Vermutlich weil nicht der richtige Zug fuhr und die Bahnmitarbeiterin am Infoschalter ihm erklärte, dass der nächste Zug erst später fuhr, richtete sich die Aggression des „Gauklers“ gegen die 29-Jährige. Diese schrie er lautstark an und äußerte mehrmals, dass er sie umbringen werde.

Alarmierte Bundespolizisten, die der 46-Jährige mit den Worten:“ Ich weiß schon was ihr wollt, dass ist wegen der Tante die ich beleidigt habe, schmeißt mich doch in den Kerker“ begrüßte, nahmen seine Personalien auf und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung gegen ihn ein.

Weil er später noch Reisende auf dem Vorplatz belästigte und auf Grund seiner Alkoholisierung mehrmals stürzte, wurde der mit 2,48 Promille alkoholisierte Bielefelder in Gewahrsam genommen. Gegen 05:00 Uhr durfte er dann seine Heimreise antreten.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 29.06.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Dieb beklaut Straßenmusikant

Symbolfoto
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In der Westernstraße haben aufmerksame Zeugen am Dienstag die vorläufige Festnahme eines mutmaßlichen Diebes ermöglicht, der einen behinderten Straßenmusiker bestohlen haben soll.

Ein 29-jähriger Straßenmusikant saß mittags in seinem Rollstuhl und spielte auf der Gitarre. Gegen 12.50 Uhr beobachtete eine Zeugin (30) wie ein Mann sich dem Musiker näherte und von ihm unbemerkt, die an der Rollstuhlrückseite hängende Tasche des Opfers öffnete und eine Geldbörse herausnahm. Die Zeugin sprach den Dieb couragiert an und forderte ihn auf, die Geldbörse wieder heraus zu geben. Darauf wurden zwei Kripobeamte aufmerksam, die zufällig in der Fußgängerzone unterwegs waren. Die Polizisten spurteten dem mutmaßlichen Dieb nach und nahmen ihn vorläufig fest. Der Mann hatte das Portmonee zwischenzeitlich weggeworfen. Das hatte allerdings auch eine Zeugin beobachtet und die Börse aufgehoben. So konnte das Portmonee unversehrt an den Musikanten zurückgegeben werden. Der 30-jährige Tatverdächtige musste zur Identitätsfeststellung auf die Polizeiwache.

PM der KPB Paderborn vom 24.06.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Taschendiebe schlagen in Duisburg zu und werden in Dortmund vorläufig festgenommen – Bundespolizei händigt Diebesgut an Opfer aus

Symbolfoto
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Drei Taschendiebe entwendeten aus einem Zug im Duisburger Hauptbahnhof den Koffer eines Reisenden. Mit ihrer Beute nutzten sie einen Zug nach Dortmund. Dort nahmen Bundespolizisten die drei „Langfinger“, samt Beute, fest.

Montagnacht (22. Juni) schlugen die Diebe im Duisburger Hauptbahnhof zu. Beim planmäßigen Halt eines Intercitys, entwendeten sie den Koffer eines 24-jährigen Dortmunders aus dem Zug und flüchteten vom Bahnsteig.

Als die Diebe einen ICE in Richtung Dortmund, mit ihrer Beute, bestiegen, informierte ein Zeuge die Bundespolizei. Einsatzkräfte konnten daraufhin im Dortmunder Hauptbahnhof drei Tatverdächtige aus Düsseldorf (19/20/22) vorläufig festnehmen. In ihrem Besitz befand sich noch der Koffer des Dortmunders. Dieser konnte dem 24-jährigen Diebstahlsopfer später ausgehändigt werden. Aus dem Gepäckstück hatten die Dieben noch nichts entwendet.

Die Bundespolizei leitete gegen die drei Düsseldorfer ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls ein.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor dem kriminellen Ideenreichtum der Taschendiebe. Nützliche Informationen finden Sie auch unter www.bundespolizei.de undwww.polizei-beratung.de.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 23.06.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Altenbeken (Nordrhein-Westfalen): Polizeihubschrauberpiloten entdecken verirrte Frau

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Piloten eines Polizeihubschraubers haben am Donnerstagnachmittag eine Frau entdeckt, die sich in einem Waldgebiet zwischen Bad Driburg und Schwaney verirrt hatte. Gegen 15.15 Uhr erhielt die Leitstelle der Paderborner Polizei den Notruf der 30-jährigen Frau. Die Anruferin teilte den Beamten mit, dass sie im Rahmen des Deutschen Wandertages von Bad Driburg nach Herbram-Wald wandern wollte. In einem Waldstück war sie offensichtlich falsch abgebogen und hatte dabei völlig die Orientierung verloren. Die Frau, die in der Nähe von Hannover wohnt, konnte weiterhin noch mitteilen, dass sie sich auf einer Lichtung befindet, eine rote Jacke trägt und dass der Akku ihres Handys fast leer sei. Mehrere Streifenwagen der Polizei aus Höxter und Paderborn machten sich daraufhin auf die Suche nach der Wanderin. Zwischenzeitlich war die Kommunikation zwischen der Paderborner Leitstelle und der Frau komplett abgebrochen, da der Handyakku leer war. Die Suche der Polizisten, die zahlreiche Waldwege im Bereich des Eggeweges abfuhren, verlief negativ. Da der Aufenthaltsort der Frau vom Boden aus nicht ausfindig gemacht werden konnte, wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Die Piloten des Hubschraubers erreichten kurze Zeit später das Suchgebiet und fanden die Frau bereits nach wenigen Minuten gegen 17.30 Uhr auf einer Lichtung, zu der kein befahrbarer Weg führte, etwa eineinhalb Kilometer östlich von Schwaney. Ein Streifenwagen konnte von den Piloten in die Nähe des Auffindeorts gelotst und die Frau nach einem kleinen Fußmarsch wohlbehalten von den Polizisten abgeholt werden. Sie wurde an einen Streifenwagen der Höxteraner Polizei übergeben, der sie an ihren Zielort brachte.

PM der KPB Paderborn vom 19.06.2015

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt fünf Ladendiebe in der Altstadt fest

Symbolfoto
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Die Polizei nahm am Mittwoch (17.6.) fünf Ladendiebe fest. Gegen 14.20 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv ein Pärchen (25, 39) beim Diebstahl in einem Warenhaus auf der Düsseldorfer Straße. Die alarmierten Polizisten nahmen den Mann (25) und die Frau (39) im Nahbereich fest. Beide haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Das diebische Pärchen ließ der Staatsanwalt vor den Haftrichter führen. In einem Geschäft auf der Königstraße ertappte ein Zeuge zwei Männer (20,41) beim Diebstahl von Elektroartikeln. Das Duo konnte sich gegenüber der hinzugerufenen Polizeistreife nicht ausweisen und musste mit zur Wache. Nach feststellen der Personalien und Vernehmungen konnten die beiden Duisburger nach Hause Angestellte eines Bekleidungsgeschäftes auf der Königstraße erwischten gegen 18.30 Uhr eine Frau (33) bei dem Versuch Ware zu entwenden. Die Zeugen informierten die Polizei. Bei der erwischten Ladendiebin fanden die Beamten weitere gestohlene Kleidung aus anderen Geschäften. Die einschlägig bekannte 33-Jährige wurde festgenommen. Der Staatsanwalt führte die Diebin ebenfalls vor den Amtsrichter vor, der Haftbefehl erließ.

PM des PP Duisburg vom 18.06.2015

Allgemein

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Hubschraubereinsatz – Schlumpf wohlauf

Schlumpf im Streifenwagen (Bildquelle: KPB Rhein-Kreis Neuss)
Schlumpf im Streifenwagen (Bildquelle: KPB Rhein-Kreis Neuss)

Am Dienstag (16.6.), kurz vor 19 Uhr, erhielt die Polizei einen besorgniserregenden Anruf. Ein Bahnfahrgast hatte zwischen den Haltepunkten Norf und Neuss Süd eine leblose Gestalt entdeckt und sofort den Notruf gewählt.

Anhand der Beschreibung suchten Einsatzkräfte der Polizei nach dem Körper, der mit einer roten Hose und blauen Jacke bekleidet sein sollte. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Die Besatzung meldete nach nur sieben Minute einen Sucherfolg. Die aufgefundene Gestalt trug eine rote Hose, blaue Oberbekleidung, eine rote Mütze und einen weißen Vollbart.

Als die Streifenbeamten vor Ort eintrafen, stellten sie erleichtert fest, dass es „Papa Schlumpf“ (einer Ballonfigur) gut ging. Ihm war lediglich ein wenig die Luft ausgegangen. Die Polizisten nahmen ihn mit zur Wache, konnten aber bislang keine Angehörigen erreichen.

Spaß Beiseite – Jeder der am Einsatz beteiligten Beamten war letztlich froh, dass die anfänglich schlimmen Befürchtungen sich als falsch erwiesen. Doch der Notruf des Zeugen war durchaus berechtigt und hätte, unter anderen Umständen, möglicherweise Leben retten können. Die Polizei nimmt jeden Notruf ernst und motiviert Bürgerinnen und Bürger, verdächtige Wahrnehmungen oder vermeintliche Gefahrensituationen über die 02131-3000 zu melden, im akuten Fall auch über den Notruf 110.

PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 17.06.2015

Allgemein Retter

Möhnesee-Günne (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte verhindern Waldbrand

Symbolfoto
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Während ihrer Streifenfahrt wurde Polizeibeamten von Zeugen auf eine Rauchentwicklung im Arnsberger Wald im Bereich der Günner Hude aufmerksam gemacht. Die Beamten gingen dem Grund für den Qualm auf den Grund, und entdeckten etwa 100 Meter südlich des Ausgleichweihers zwischen gefällten Bäumen den Brandherd. Mit dem Feuerlöscher des Streifenwagens konnten die Beamten die Flammen ersticken, bevor sich der Brand weiter ausdehnte. Die Feuerwehr wurde informiert, und führte Nachlöscharbeiten durch. Die Brandursache ist unklar. Unter Umständen hatte eine achtlos weggeworfene Zigarette das Feuer ausgelöst.

PM der KPB Soest vom 15.06.2015

Allgemein Polizisten helfen

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei rettet für drei Schüler Klassenfahrt nach England

Symbolfoto
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Gleich drei Schülern konnte die Bundespolizei in dieser Nacht zu ihrer Klassenfahrt nach England verhelfen. Die drei Schüler im Alter von 12 – 15 Jahre hatten für ihre Klassenfahrt nach England keine gültigen Ausweispapiere bei sich. Um ihnen trotzdem in der prekären Situation weiterhelfen zu können, wurde ihnen von der Bundespolizei ein Reisepass als Passersatz ausgestellt. Die Schüler waren sichtlich erleichtert, dass sie mit ihren Klassenkameraden die Fahrt fortsetzen konnten.

Die Bundespolizei kann in Ausnahmefällen schnell und unbürokratisch Reisenden verhelfen, ihre Reisepläne nicht über Bord zu werfen. Weitere Infos können über der Homepage der Bundespolizei unter:

www.bundespolizei.de

unter der Rubrik: Bürgerservice – Passersatzpapiere oder Bürgerservice – Reiseinformationen eingeholt werden.

Die Bundespolizei rät vor der bevorstehenden Ferienzeit Personalausweise/Kinderausweise und Reisepässe auf ihre Gültigkeit hin zu überprüfen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Aachen, vom 15.06.2015

Allgemein Schmunzelmeldung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Déjà Vu für die Autobahnpolizei!

Symbolfoto
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Man stelle sich folgende Situation vor: Drei Männer aus Ennigerloh fahren in einem PKW Gespann (VW Golf mit Anhänger) auf der Autobahn 2 in Richtung Hannover. Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei kontrolliert das Gespann an der Anschlussstelle Beckum. Dabei stellen die Beamten folgendes fest:

Alle drei Männer sind derzeit Insassen einer Justizvollzugsanstalt, haben jedoch Hafterleichterungen bekommen und befinden sich im Freigang. Der 69-jährige Beifahrer und Halter des VW Golf ist in Haft wegen des wiederholten Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Dementsprechend hat er einen Mithäftling im Freigang, einen 55-Jährigen aus Ennigerloh, ans Steuer gesetzt. Dumm nur, dass die Beamten feststellen müssen, dass der Führerschein des 55-Jährigen nicht zur Fahrzeugklasse passen will (PKW-Gespann über 3500 kg) und der Fahrer somit auch ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs ist.

Und da der Halter immer auch verantwortlich für sein Fahrzeug ist, erklärt die zuständige Justizvollzugsanstalt die sofortige Rücknahme der Hafterleichterungen für den 55- und den 69-Jährigen. Die Polizei erklärte den Freigang somit für beendet und eskortierte sie zurück „hinter Gitter“.

Und was passierte mit dem PKW-Gespann?

Das fuhr der Dritte im Bunde nach Hause. Der 49-jährige Mann hatte als einziger den richtigen und gültigen Führerschein für das PKW-Gespann.

Irgendwie schlecht geplant, oder?

Damit endete der Tag für die Streifenwagenbesatzung jedoch noch nicht: Sie hatten die beiden Männer aus Ennigerloh gerade in der Justizvollzugsanstalt abgeliefert, da gab die Leitstelle den nächsten Einsatz durch:

Wieder auf der Autobahn 2, Fahrtrichtung Hannover, in Höhe der Anschlussstelle Hamm-Uentrop war gegen 17.50 Uhr ein Motorradfahrer gestürzt. Als die beiden Autobahnpolizisten eintrafen, konnten sie sich glücklicherweise davon überzeugen, dass der 57-jährige Motorradfahrer aus Oelde nahezu unverletzt geblieben war. Ihm platzte während der Fahrt ein Reifen, dieses führte zum Sturz ohne nennenswerte Verletzungen.

Der Rest dieses 2. Sachverhalts führte bei den Beamten jedoch zu einer Art Déjà Vu:

Der 57-Jährige hatte im Bestand der Polizei eine bundesweite Fahrerlaubnissperre verzeichnet, also eine Verkehrsstraftat begangen. Und was war sein weiterer Status im polizeilichen Fahndungsbestand?

Richtig: Freigänger der Justizvollzugsanstalt, aus der die beiden Polizeibeamten gerade kamen. Die beiden Beamten erklärten auch diesen Freigang für……, den Rest kann man sich sicherlich denken.

PM des PP Dortmund vom 14.06.2015

Allgemein Polizisten helfen Retter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Entenfamilie gerettet – Polizeibeamte bringen Tiere wohlbehalten in den Park zurück

Bildquelle: PP Dortmund
Bildquelle: PP Dortmund

Einen Einsatz der besonderen Art haben Beamte der Polizei Dortmund gestern (9. Juni) im Stadtteil Hombruch bewältigt. Ein Bürger hatte über den Notruf gemeldet, dass eine Entenmutter mit ihren zehn Küken versuchte, die Otto-Hahn-Straße zu überqueren.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, versuchte der Zeuge gerade, die kleine Familie daran zu hindern, auf die Straße zu laufen. Die Beamten konnten sie dann schließlich sicher über die viel befahrene Straße leiten.

Wegen des hohen Verkehrsaufkommens in dem Bereich und nicht vorhandener Grünflächen fingen die Beamten die Entenmutter und ihre zehn Kinder nach und nach ein, um sie zunächst in einem Karton unterzubringen. Im Streifenwagen brachten sie die Tiere anschließend in den nahegelegenen Rombergpark, um sie dort wohlbehalten im Teich abzusetzen.