Allgemein Gefahrenabwehr

Heide (Schleswig-Holstein): Wildschweine in der Innenstadt

Seit etwa 09.00 Uhr laufen zwei ausgewachsene, aggressive Wildschweine durch die Heider Innenstadt. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben die aufgebrachten Tiere auf ihrem Weg durch die Straßen und in der Filiale der Sparkasse am Markt bereits mehrere Personen angegriffen und verletzt.

Derzeit laufen Maßnahmen – unter anderem von Polizei und Jägern -, um die Wildschweine außer Gefecht zu setzen. Bis dahin wird die Bevölkerung dringend gebeten, die Heider Innenstadt zu meiden, Gebäude nicht zu verlassen und vor allem die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern.

PM der PD Itzehoe vom 20.10.2017, 09:50 Uhr

 

Nachdem zwei Wildschweine in der Heider Innenstadt insgesamt 4 Menschen zum Teil schwer verletzt haben, ist auch zwei Stunden später die Gefahr noch nicht gänzlich gebannt. Ein Wildschwein konnte durch Polizeikräfte im Vorraum der Sparkasse festgesetzt werden. Menschen, die sich in anderen Bereich des Gebäudes aufhielten, sollten per Drehleiter evakuiert werden. Da der Einsatz von Schußwaffen nicht möglich war, haben herbeigeholte Tierärzte das Tier zunächst mit Betäubungsgewehren betäubt und dann getötet. Das andere Schwein ist Richtung Stadtbrücke geflüchtet und wurde zuletzt in der Waldschlößchenstraße bzw. am Wasserturm gesichtet. Aktuell ist es allerdings verschwunden. Eine Nachsuche durch Jäger findet statt. Die Bevölkerung wird nach wie vor aufgefordert, wachsam zu bleiben. Die Polizei gibt Entwarnung, wenn die Gefahr komplett vorüber ist.

PM der PD Itzehoe vom 20.10.2017, 11:30 Uhr

 

Nach aktuellen Erkenntnissen ist das Wildschwein an der Sparkasse doch nicht vorher betäubt worden, sondern vor der Bank von einem Jäger erlegt worden. Die Menschen in der Filiale wurden über geöffnete Fenster mit Drehleitern evakuiert. Das andere Wildschwein ist nach wie vor auf der Flucht. Komplette Entwarnung kann noch nicht gegeben warden.

PM der PD Itzehoe vom 20.10.2017, 11:46 Uhr

 

Nach dem spannenden Einsatz in Heide befinden sich Polizei und Rettungskräfte nun wieder im Normalbetrieb. Der Einsatz ist abgeschlossen. Das zweite -noch flüchtige – Schwein soll außerhalb des Stadtgebietes sein. Eine Gefahr wird zurzeit nicht mehr gesehen. Die Polizei warnt generell davor, sich Wildschweinen zu nähern. Sollten Wildschweine in bebauten Gebieten wahrgenommen werden, kann man über 110 die Polizei alarmieren.

PM der PD Itzehoe vom 20.10.2017, 12:44 Uhr

 

Nach Information eines der vor Ort eingesetzten Jäger hat es sich bei dem getöteten Wildschwein um einen 70 Kilogramm schweren, so genannten bunten Keiler gehandelt. Das etwa zwei Jahre alte Tier, das zunächst mit einer Sau unterwegs gewesen ist, könnte möglicherweise im Zuge der Maisernte aus einem Feld aufgescheucht worden sein.

Zunächst drückte sich der Keiler bei einem Optiker am Markt durch eine geschlossene Glastür, verletzte eine Seniorin und richtete in dem Geschäft erhebliche Sachschäden an. Im Anschluss lief der Vierbeiner zur benachbarten Bank und griff auf dem Weg dorthin eine Passantin an. In den Räumen der Sparkasse erlitt ein Angestellter durch einen Angriff des Keilers nicht unerhebliche Verletzungen – vor dem Gebäude biss das aufgebrachte Tier einem Mann die Fingerkuppe ab. Insgesamt vier erwachsene Personen kamen ins Heider Krankenhaus – neben den körperlichen Schäden dürften sie sicherlich das Erlebte erst einmal zu verarbeiten haben.

Letztlich gelang es, den Keiler zwischen den Zugangstüren zur Bank und zwei Streifenwagen einzukesseln. Aus einem der Polizeifahrzeuge heraus erschoss ein Jäger gegen 11.00 Uhr dann das Tier, das sich vor dem Fahrzeug abgelegt hatte.

Wo das weibliche Wildschwein geblieben ist, ließ sich bis jetzt nicht klären. Zeugen sichteten es zur Mittagszeit zuletzt im Bereich des Wasserturmes, von dort verlor sich seine Spur.

PM der PD Itzehoe vom 20.10.2017, 14:51 Uhr

 

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bautzen (Sachsen): Bundespolizist rettet Radfahrer das Leben

Am 18.10.2017 entdeckte ein Bundespolizist um 22:15 Uhr neben dem Radweg bei Oberkaina einen gestürzten Radfahrer, der hier hilflos im Gras liegend vermutlich die Nacht nicht überlebt hätte.

Der 44-jährige Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach fuhr gerade mit seinem Fahrrad vom Dienst in Bautzen kommend nach Hause. Neben dem Radweg sah er im Dunklen etwas Reflektierendes. Bei genauem Hinsehen entdeckte er ein Fahrrad und daneben liegend einen Mann, der sich vor Schmerzen krümmte. Der Beamte eilte ihm sofort zu Hilfe und verständigte den Notarzt. Dieser stellte eine gemessene Körpertemperatur von 34,1 Grad Celsius und meinte zu dem Beamten, dass der Mann diese Nacht bei den schon einstelligen Temperaturen vermutlich nicht überlebt hätte.

Der 46-jährige Deutsche aus Cunewalde war von der Straße nicht zu erkennen und wurde sofort ärztlich behandelt. Welche Verletzungen er sich zugezogen hatte und was zum Sturz geführt hat, wurde nicht bekannt.

PM der Bundespolizeiinspektion Ebersbach vom 20.10.2017

Allgemein Illegale Waffen

Oelsnitz / V. (Sachsen): Bundespolizei zieht Nunchaku ein

Bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters an der Raststätte Vogtland-Süd der A 72 stellten Bundespolizisten gestern Nachmittag ein Nunchaku fest und zogen es ein. Der auch als Würgeholz bezeichnete und in Deutschland verbotene Gegenstand lag im Ablagefach der Fahrertür des Opel Vivaro und gehörte dem 40-jährigen Fahrer des Fahrzeuges. Gegen den polnischen Staatsbürger mit derzeitigem Wohnsitz in Aschaffenburg wurde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.

PM der Bundespolizeiinspektion Klingenthal vom 20.10.2017

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Uelzen (Niedersachsen): „Fahndungserfolg“ – Polizeibeamtin erkennt unterschlagenen Pkw im Rahmen der Schulwegkontrolle wieder – 47-Jähriger aufgrund Haftbefehle festgenommen – Pkw Nissan X-Trail Autohaus übergeben

Symbolfoto

Keine 24 Stunden nach Erstattung der Anzeige konnte sich ein Uelzener Autohaus über die Rückgabe eines unterschlagenen Pkw Nissan X-Trail durch die Polizei freuen. Ein 47-Jähriger aus dem Raum Salzwedel/Gifhorn/Soltau ohne feste Meldeadresse hatte das Fahrzeug per Kaufvertrag bei dem Uelzener Autohaus im September erworben und kurze Zeit später auch mitnehmen können. Als sich der Mann bis Mitte Oktober nicht meldete und auch keine Zahlungen bei dem Autohaus eingingen, erstattete dieses am gestrigen Tage Strafanzeige. Der betreffende Pkw Nissan X-Trail fiel einer Polizeibeamtin am heutigen 19.10.17 in den Morgenstunden zufällig bei einer Schulwegkontrolle in der Esterholzer Straße (Ostring) im Vorbeifahren auf, so dass die Beamten die Fahndung aufnahmen und das Fahrzeug kurze Zeit später gegen 07:45 Uhr stoppen konnten. Bei der Kontrolle des 47 Jahre alten Fahrzeugführers stellte sich neben der Unterschlagung des Pkw auch raus, dass noch zwei Strafvollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Stendal (u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis) gegen den Mann vorlagen. Nach seiner Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 47-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Uelzen überstellt.

Parallel erwartet in ein weiteren Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Das Fahrzeug konnten die Beamten noch in den Morgenstunden an das geschädigte Autohaus übergeben.

PM der PI Lüneburg / Uelzen / Lüchow-Dannenberg vom 19.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hamburg: Festnahme nach Skimming in Barmbek-Süd

Polizeibeamte haben gestern Nachmittag einen 36-jährigen Moldauer vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, zum Ausspähen von Kartendaten einen Geldautomaten manipuliert zu haben. Der Tatverdächtige kam vor einen Haftrichter.

Um 07:29 Uhr löste der betroffene Geldautomat einen Manipulationsalarm aus, woraufhin sich zunächst der Techniker einer Wartungsfirma zu einer Überprüfung dorthin begab. Nachdem dieser festgestellt hatte, dass der Geldautomat tatsächlich manipuliert worden war, verständigte er die Polizei. Beamte des Polizeikommissariats 31 nahmen eine Strafanzeige auf und stellten die Manipulationsgegenstände als Beweismittel sicher.

Gegen 15:25 Uhr wurden zwei im unmittelbaren Umfeld arbeitende Zeugen (37, 66) auf einen Mann aufmerksam, der sich an dem Geldautomaten verdächtig verhielt und daran hantierte. Da einer der Zeugen bereits am Morgen auf den im Zusammenhang mit dem Geldautomaten stehenden Polizeieinsatz aufmerksam geworden war, fertigten sie ein Foto von dem Mann und verständigten die Polizei.

Unmittelbar vor dem Eintreffen der Beamten hatte sich der Verdächtige entfernt. Bei den Fahndungsmaßnahmen wurden die Beamten im Bereich des U-Bahnhofs Dehnhaide anhand des Fotos schließlich auf ihn aufmerksam. Sie nahmen ihn daraufhin vorläufig fest. Es handelt sich bei ihm um einen 36-jährigen Moldauer.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Gegenstände, die der Manipulation von Geldautomaten dienen. Diese stellten sie als Beweismittel sicher.

Das für Skimming zuständige Landeskriminalamt (LKA 522) übernahm die weitere Sachbearbeitung. Die Ermittler veranlassten eine erkennungsdienstliche Behandlung des Tatverdächtigen und führten ihn einem Haftrichter zu.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Hamburg vom 19.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Trier (Rheinland-Pfalz): Schneller Fahndungserfolg – Mutmaßlicher Brandstifter geht der Trierer Polizei ins Netz

Die Polizei Trier hat in der Nacht zu Mittwoch, 18. Oktober, einen 22-jährigen Trierer festgenommen. Der junge Mann steht im Verdacht, drei Autos in Brand gesetzt zu haben.

Seit letztem Sonntag, 15. Oktober, brannten in Trier-Nord in mehreren Nächten hintereinander Fahrzeuge, insgesamt drei an der Zahl. In der Nacht zum Montag, 16. Oktober, traf es einen 3er BMW, der total ausbrannte. In der darauffolgenden Nacht wurde ein Hyundai i20, abgestellt unmittelbar vor dem Studierturm in der Herzogenbuscher Straße, Ziel einer Brandstiftung. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte hier ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude und damit eine Gefahr für Menschen verhindert werden. Brandermittler der Kriminalpolizei Trier untersuchten die beschädigten Fahrzeuge und stellten schnell fest, dass es sich um Brandstiftung handelte.

Intensive Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten am Mittwoch, 18. Oktober, zur Festnahme eines 22-jährigen Trierers. Der junge Mann steht im Verdacht, am Mittwochnacht gegen etwa 1:30 Uhr ein drittes Auto in der Röntgenstraße angezündet zu haben. Unmittelbar danach konnte er noch in Tatortnähe von der Polizei festgenommen werden. Der bereits strafrechtlich in Erscheinung getretene Tatverdächtige räumte in seiner Vernehmung ein, für die drei Pkw-Brände im Trierer Norden verantwortlich zu sein. Ob der junge Mann für weitere Taten verantwortlich ist, wird geprüft.

Der Tatverdächtige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft noch am heutigen Tag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgeführt.

Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die im Zusammenhang mit den Bränden sachdienliche Angaben machen können. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Trier unter Tel.: 0651-9779-2290 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Trier vom 18.10.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen

Bad Tölz (Bayern): Aus misslicher Lage befreit

Symbolfoto

Im polizeilichen Alltag kommt es eher vor, dass man jemanden „einsperren“ muss. Diesmal war aber das Gegenteil der Fall. Ein 21-Jähriger Handwerker aus Bad Kreuznach hatte sich selbst in seinem Transporter eingesperrt. Als er sich im Laderaum -ohne Fenster- gerade umzog, fiel die Hecktüre zu. Zu seinem Schreck musste er dann feststellen, dass er die Türe von innen nicht öffnen konnte.

Das Ganze trug sich in der Austraße in Bad Tölz zu. Eine eher ruhige, wenig frequentierte Straße. So konnte sich der Bad Kreuznacher nicht bemerkbar machen. Zu sehen war er nicht und hören konnte ihn auch niemand.

Zum Glück hatte er sein Handy dabei. So verständigte er die Polizei. Eine Streife der PI Bad Tölz begab sich in die Austraße und konnte auch gleich das besagte Fahrzeug vorfinden.

Dort angekommen, waren die verzweifelten Rufe des Eingesperrten zu hören. Wie die beiden eingesetzten Beamtinnen mitteilten, war dieser dann überglücklich, als ihm die Türe geöffnet wurde und ihm die Sonne wieder ins Gesicht schien, er von zwei Streifenbeamtinnen angelächelt wurde.

Der Handwerker konnte seiner Arbeit fortsetzen, die Streife fuhr zum nächsten Einsatz.

PM der PI Bad Tölz vom 18.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Stolpen (Sachsen): Erfolgreiche Suche nach zwei vermissten Kindern

Heute Vormittag konnten Beamte des Polizeireviers Sebnitz zwei Kinder im Alter von neun und zwölf Jahren wohlbehalten aufgreifen, die trotz umfangreicher Suchmaßnahmen seit gestern Nachmittag bislang nicht zu finden waren.

Die beiden Jungen hatten gestern gegen 17.00 Uhr nach einem Streit ihre Familie in Langenwolmsdorf verlassen. Zu dem Umstand, dass kein mögliches Ziel der Beiden bekannt war, kam erschwerend hinzu, dass der Neunjährige auf Medikamente angewiesen ist.

Die Polizei setzte sofort alles daran, die Jungen zu finden. Neben der Prüfung möglicher Anlaufadressen kamen auch ein Fährtenhund sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Fährte endete am Langenwolmsdorfer Bahnhaltepunkt, weswegen sich der Suchradius deutlich erweiterte. Leider führten alle Maßnahmen in der vergangenen Nacht nicht zum Aufgriff der Kinder.

Heute Vormittag sollte dann der Zufall weiterhelfen. Ein Verwandter der Familie, dem das Fehlen der Jungen bekannt war, meinte sie auf dem Weg zwischen Stolpen und Langenwolmsdorf erkannt zu haben. Bei der anschließenden Überprüfung des Hinweises konnten die Beamten die Kinder wohlbehalten aufgreifen. Wieder vereint fiel sich die Familie unter Tränen in die Arme.

PM der PD Dresden vom 18.10.2017

Allgemein Polizisten helfen

Polizei Osthessen findet minderjährige Jugendliche nach Kindesentziehung in Memmingen

Die schnelle und professionelle länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Polizei in Osthessen und im bayerischen Allgäu führte am Montag (16.10.) zum schnellen Ende einer Kindesentziehung und zur baldigen Rückkehr der Jugendlichen zu ihren Müttern.

Eine aufgelöste Anruferin rief die Polizei am Montag um die Mittagszeit zu Hilfe und schilderte aufgeregt, dass gerade zwei verwandte Männer in ihrer Wohnung im Galassiniring waren und von dort gewaltsam zwei Jugendliche, einen Jungen im Alter von 14 Jahren und ein Mädchen im Alter von 16 Jahren, in ihre Gewalt gebracht und entführt hätten. Da es sich um einen Onkel und einen Halbbruder der Kinder handelte, deren Vater bereits verstorben ist und in Afghanistan beerdigt wurde, befürchtete die Anruferin, dass die Kinder von ihrem Onkel in dessen Gewalt gebracht werden sollten.

Da das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges bekannt war und der mögliche Zielort vermutet wurde, alarmierten die osthessischen Beamten auch die zuständigen Dienststellen entlang der BAB7. Tatsächlich gelang es den bayrischen Kollegen der Autobahnpolizei Memmingen, das Fahrzeug, einen weißen Audi A4 Kombi, mit RV- Kennzeichen, auf der Autobahn A7 bei Memmingen aufzunehmen und einer Fahrzeugkontrolle zuzuführen. Die beiden Minderjährigen, die sich neben ihrem Onkel und Halbbruder in dem Fahrzeug befanden, bestätigten die Entziehung gegen ihren Willen und wurden zunächst in einer örtlichen Jugendeinrichtung aufgenommen. Von dort sollen sie im Lauf des heutigen Mittwochs nach Fulda in den Kreis ihrer Familie zurück gebracht werden. Die beiden Entzieher der Jugendlichen wurden nach Abschluss der ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch die Kripo Memmingen auf freien Fuß gesetzt.

Die Kripo in Fulda bittet um Hinweise von Zeugen, die beobachtet haben, wie die beiden Jugendlichen am Montag, um die Mittagszeit, im Galassiniring gewaltsam in den weißen Audi gezerrt wurden.

PM des PP Osthessen vom 18.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Autobahn A 6 am Parkplatz Stocker Holz (Bayern): Sicherstellung eines Tiertransportes durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Amberg

Im Rahmen der Kontrolle eines Kleintransporters mit amtlichem tschechischen Kennzeichen auf der Autobahn A 6 am Parkplatz Stocker Holz am Sonntag, 15.10.2017 gegen 19.00 Uhr, stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Amberg fest, dass der Laderaum komplett mit gefüllten Tierkäfigen beladen war.

Die erste Einschätzung der Menge der transportierten Tiere belief sich auf etwa 1.000 Mäuse, vier Chamäleons sowie zwei Chinchillas. Es musste bereits bei der ersten Sichtung festgestellt werden, dass ein Teil der Tiere auf engstem Raum untergebracht waren. Der 26jährige tschechische Fahrer des Kleintransporters konnte über seinen Arbeitgeber per Fax ad hoc für die Chamäleons eine Transporterlaubnis vorlegen. Vor diesem Hintergrund wird gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, das mit einem Strafrahmen von Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bedroht ist, ermittelt.

Nach Festsetzung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500.- EUR, die ausschließlich der Sicherung des weiteren Ermittlungsverfahrens dient und nicht die Aufgabe hat, eine zu erwartende Strafe vorwegzunehmen, sowie der Bestellung eines Zustellungsbevollmächtigten wurde der beschuldigte Fahrer, der nach derzeitigen Ermittlungen über einen festen Wohnsitz in der Tschechischen Republik verfügt, entlassen.
Sämtliche transportierten Tiere wurden sichergestellt und auf Anordnung des Landratsamtes Amberg-Sulzbach zwischenzeitlich im Tierheim Amberg sowie in weiteren Tierschutzeinrichtungen untergebracht.
Im Laufe der weiteren Ermittlungen durch die Verkehrspolizeiinspektion Amberg musste die Anzahl sowohl der sichergestellten Tierarten als auch der einzelnen Individuen deutlich heraufgesetzt werden.
Eine Übersicht vom Nachmittag des 16.10.2017 listet 5.086 Mäuse, 833 Ratten, 212 Hamster, 28 Kaninchen, 76 Meerschweinchen, 7 Chinchillas, 2 Degus, 4 Chamäleons, etwa 75 Axolotls sowie ein Konvolut von Insekten und Spinnen auf.
Seitens der beteiligten Landratsämter Amberg-Sulzbach und Schwandorf wird aktuell ermittelt, inwieweit Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen.

Darüber hinaus wird derzeit über die zuständigen Fachbehörden abgeklärt, ob bezüglich einer oder mehrerer der sichergestellten Tierarten auch naturschutzrechtliche Verstöße vorliegen. Hinsichtlich des Fahrers ist ein solcher Vorwurf, aufgrund der Erfahrungen aus ähnlich gelagerten Fällen, regelmäßig nicht nachweisbar.
Seitens der tschechischen Eigentümerfirma wurden der Polizei zwischenzeitlich zahlreiche Lieferscheine und Zolldokumente über den Transport vorgelegt. Die Prüfung der Echtheit sowie des Umfanges dieser Dokumente ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Über eine Rechtsanwaltskanzlei aus Bielefeld wurde zwischenzeitlich eine Erklärung der tschechischen Eigentümerfirma vom 16.10.2017 vorgelegt, wonach auf das Eigentum an den sichergestellten Tieren verzichtet wird.
Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Diese umfassen auch die Frage einer etwaigen strafrechtlichen Verantwortlichkeit der Auftraggeber des Tiertransports.

PM des PP Oberpfalz vom 17.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bamberg (Bayern): Polizeihubschrauberbesatzung entdeckt versteckten Straftäter

Bei dem Versuch in der Nacht auf Dienstag mehrere Eimer mit Zinnschlacke von einem Firmengelände im Gewerbegebiet zu stehlen, überraschte ein aufmerksamer Zeuge zwei Männer. Bei der anschließenden Fahndung konnte ein 34-Jähriger festgenommen werden.

Gegen 23.50 Uhr bemerkte der Zeuge zwei Täter auf einem Gewerbegrundstück in der Kirschäckerstraße. Während einer der beiden daraufhin mit einem Fahrzeug flüchtete, gelang es dem Zeugen den zweiten Täter zunächst festzuhalten. Diesem gelang es jedoch sich loszureißen und ebenfalls zu fliehen. Zur Absuche des Geländes im Umfeld der Tatörtlichkeit unterstützte schließlich eine Maschine der Polizeihubschrauberstaffel Bayern. Bereits nach kurzer Suche lokalisierte die Besatzung den Mann in Tatortnähe in einem Gebüsch hockend. Vermutlich beeindruckt durch die Geräuschkulisse des Hubschraubers und das intensive Licht des Suchscheinwerfers, verließ der 34-Jährige sein Versteck und stellte sich mit erhobenen Händen den sich nähernden Einsatzkräften am Boden. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest. Von seinem Komplizen fehlt weiterhin jede Spur.

PM des PP Oberfranken vom 17.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Forchheim (Bayern): Polizeihubschrauber findet vermissten Rentner

Ein glückliches Ende fand am Montagabend eine Vermisstensuche in Forchheim.

Ein 77-jähriger Patient des Klinikums Forchheim wurde am Montag, gegen 20.40 Uhr, bei der Forchheimer Polizei als vermisst gemeldet. Der stark demente Mann hatte zuvor seine Tasche gepackt und war in unbekannte Richtung weggegangen. Einige Zeit später meldete der eingesetzte Polizeihubschrauber eine Person in den „Truppach Auen“ liegend, wo er von Beamten der Polizeiinspektion Forchheim in einem Gebüsch gefunden werden konnte. Der Mann konnte im Anschluss wohlbehalten ins Klinikum zurückgebracht.

PM des PP Oberfranken vom 17.10.2017

Allgemein Allzeit bereit Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Potsdam (Brandenburg): 45 Jahre für Deutschland. Die GSG 9 der Bundespolizei feiert Geburtstag

Bildquelle: Bundespolizei

Mit einem Festakt hat die GSG 9 der Bundespolizei am 16. Oktober 2017 im Bonner Haus der Geschichte ihr 45jähriges Bestehen gefeiert. Während der Veranstaltung nutzten der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Hans Walter Hütter, der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, und der Kommandeur der GSG 9, Jérôme Fuchs, die Gelegenheit, sich an die geladenen Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie an die Angehörigen dieser polizeilichen Spezialeinheit zu wenden. Das Ziel der Veranstaltung war, die in den vergangenen 45 Jahren durch die GSG 9 erbrachten Leistungen angemessen zu würdigen und auch an die etwa 40 Jahre zurückliegende „Operation Feuerzauber“, d.h. die Geiselbefreiung von Mogadischu, zu erinnern. Dr. Romann bemerkte in diesem Zusammenhang: „Die damaligen Gründe für die Schaffung der GSG 9 sind heute aktueller denn je. Unser Land braucht die GSG 9 mehr denn je.“

Bildquelle: Bundespolizei

Hintergrund: Die GSG 9 ist die polizeiliche Spezialeinheit der Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Gewaltkriminalität. Sie wurde am 26. September 1972 als Reaktion auf das Attentat von München gegründet. Bislang hat die GSG 9 der Bundespolizei über 1.900 Einsätze bewältigt.

Einer der größten und bekanntesten Einsätze der GSG 9 war die Beendigung der Entführung des Flugzeugs „Landshut“. In der Nacht zum 18. Oktober 1977 wurden die Geiseln der von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Maschine Landshut in Mogadischu befreit (Operation Feuerzauber).

PM des BPOLPP Potsdam vom 16.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Bundespolizei rettet Bewusstlosen zweimal in einer Nacht

Am Samstagabend gegen 18.15 Uhr leisteten Bundespolizisten am Bahnhof in Neustadt Erste Hilfe bei einem 30-jährigen Bewusstlosen am Bahnsteig. Ein hinzugerufener Rettungswagen brachte ihn anschließend ins Krankenhaus. Am frühen Morgen gegen 6 Uhr war der Mann aus Konstanz erneut im Bahnhof. Diesmal lag er bewusstlos in der Bahnhofsunterführung. Er war aus dem Krankenhaus geflüchtet. Nachdem die Beamten erneut Erste Hilfe leisteten, wurde der Mann wieder ins Krankenhaus zurück gebracht.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 16.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Ravensburg (Baden-Württemberg): Suizidandrohung

Eine Suizidandrohung eines 50-Jährigen sorgte am heutigen Montagvormittag, gegen 10.15 Uhr, für einen Einsatz des Rettungsdienstes und der Polizei. Da zunächst unklar war, ob der Mann in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Ravensburger Weststadt eine Schusswaffe in seinem Besitz hat, wurde das Gebäude von der Polizei umstellt und die weiteren Hausbewohner in Sicherheit gebracht. Gegen 13.00 Uhr konnte die Person von Spezialkräften in der Wohnung angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Da sich der 50-Jährige in einem psychisch sehr labilen Zustand befand, wurde er anschließend in eine Fachklinik gebracht. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte die Polizei keine Schusswaffe auffinden.

PM des PP Koblenz vom 16.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Autoaufbrecher auf frischer Tat festgenommen

Zivile Polizeibeamte nahmen Sonntagabend (15.10.) einen Autoaufbrecher auf frischer Tat an der Kampstraße in Dortmund-Mitte fest.

Der Tatverdächtige war den Beamten gegen 19.20 Uhr aufgefallen, weil er um mehrere Autos herumschlich und immer wieder in das Fahrzeuginnere sah. Plötzlich hörten sie ein lautes Geräusch – es passte zum Aufbrechen eines Autos.

Als sie den mutmaßlichen Autoaufbrecher festnehmen wollten, versuchte dieser zu fliehen. Seine Beute – ein mobiles Navigationsgerät – warf er dabei in das Fahrzeuginnere zurück.

Letztlich folgte er den Anweisungen der Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Der polizeibekannte 41-jährige Dortmunder ist hinlänglich wegen ähnlich gelagerter Delikte bekannt. Er gab auf Vorhalt die Tat zu und äußerte, dringend Geld zur Finanzierung seiner Drogen zu brauchen.

Bei der Durchsuchung des Dortmunders fanden die Beamten Aufbruchswerkzeug auf und stellten es sicher.

Der Tatverdächtige wurde anschließend in das Polizeigewahrsam gebracht.

PM des PP Dortmund vom 16.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Pforzheim (Baden-Württemberg): Sechs Tatverdächtige nach zwei Raubdelikten im Schlosspark ermittelt

Nach zwei Raubdelikten in der Nacht zum Samstag im Pforzheimer Schlosspark konnte die Polizei insgesamt sechs Tatverdächtige im Alter von 15 bis 24 Jahren vorläufig festnehmen. Zwei junge Männer im Alter von 17 und 21 Jahren kamen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim in Untersuchungshaft. Drei der vier Raubopfer wurden nach den bisherigen Ermittlungen von Personen aus der Gruppe geschlagen und getreten. Sie kamen mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus und befinden sich derzeit auch noch zur stationären Behandlung dort.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen waren zunächst am Samstag gegen 02.50 Uhr im Bereich der Alfons-Kern-Staffel zwei junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren von einer sechsköpfigen Gruppe nach Feuer gefragt worden. Wohl aus nichtigem Grund wurde der 18-Jährige plötzlich geschlagen und getreten. Beiden wurden sodann die mitgeführten Gegenstände wie Geldbörse, Handy und Kleidungsstücke abgenommen. Die anschließende Fahndung führte zunächst nicht zur Ermittlung der mutmaßlichen Täter.

Ein zweiter Raub mit Körperverletzungen wurde gegen 04.00 Uhr verübt, als sich zwei Männer im Alter von 20 und 29 Jahren auf dem Heimweg durch den Schlosspark befanden. Bei der Sitzbank am Kino wurden sie den Ermittlungen nach offenbar von derselben Gruppe – fünf junge Männer und eine junge Frau – angesprochen. Unmittelbar danach schlugen männliche Personen mit erheblicher Aggressivität auf beide ein und raubten ihnen gleichfalls Geldbeutel und Handys.

Streifenbeamte nahmen bei den folgenden Fahndungsmaßnahmen die sechs Tatverdächtigen, darunter eine 17-jährige Deutsche, vier Syrer im Alter von 15, 17, 22 und 24 Jahren sowie einen aus Afghanistan stammenden 21-Jährigen, vorläufig fest.

Das Kriminalkommissariat Pforzheim führt gegenwärtig die weiteren Ermittlungen und bittet nun um die Meldung von Zeugen, die Angaben zu den beiden Tatgeschehen machen können. Hinweise nimmt hierzu der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 entgegen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Karlsruhe vom 16.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hennigsdorf (Brandenburg): Einbrecher gefasst

Ein Zeuge beobachtete heute gegen 01.50 Uhr einen Mann auf dem Krankenhausgelände in der Marwitzer Straße dabei, wie er bei mehreren Fenstern eines Gebäudes die Rahmen abtastete und hineinschaute. Noch während des Telefonats mit der Polizei schlug der Unbekannte eine Fensterscheibe ein. Dann bemerkte er offenbar den Zeugen und flüchtete. Polizeibeamte konnten den Mann jedoch aufgreifen und vorläufig festnehmen. Kurz zuvor warf er ein Tütchen mit einer betäubungsmittelähnlichen Substanz weg. Der 31-Jährige war alkoholisiert, ein erster Atemtest ergab 1,62 Promille. Er gab an, Medikamente zu sich genommen zu haben. Sein Mobiltelefon (IPhone 7 Plus) stand in Fahndung, es wurde offenbar im September aus einem Geschäft in Oranienburg entwendet. Die Beamten stellten das  Handy, ein Einbruchwerkzeug und das weggeworfene Tütchen sicher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 16.10.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Zugbegleiter beleidigt und verletzt, Täter durch Bundespolizei gefasst

Symbolfoto

Die Bundespolizei stellte gestern vier Männer, die einen Zugbegleiter beleidigt und verletzt hatten. Der Zugbegleiter alarmierte gegen 18.30 Uhr die Bundespolizei, da er im Zug von Bad Dürkheim nach Neustadt von vier Personen beleidigt und getreten wurde. Die Kontrolle führte der Prüfer durch, da sich die Personen im 1.Klasse-Abteil aufhielten und dafür keine Fahrscheine vorweisen konnten. Bundespolizisten machten die Täter im Alter zwischen 17 und 28 Jahren nach einer kurzen Fahndung am Bahnhof Mußbach ausfindig. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen ein. Der Zugbegleiter brach seinen Dienst ab und begab sich in ärztliche Behandlung. Er erlitt Schürfwunden und eine Rötung am Schienbein.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 13.10.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Illegale Waffen

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Aus Spaß wird Ernst – mit Schreckschusswaffe geschossen

Am Freitagnachmittag, gegen 16 Uhr, wurde über Notruf durch mehrere Passanten gemeldet, dass am Koschatplatz in Ludwigshafen am Rhein ein Mann mit einer Schreckschusspistole schießen würde. Durch die engagierten Anwohner, die den telefonischen Kontakt zur Polizei hielten, konnten die eintreffenden Streifen zu dem 20-jährigen Ludwigshafener gelotst werden. Er hatte die Waffe bereits in einem naheliegenden Gebüsch entsorgt. Er gab an, dass er die Schreckschusspistole erst kürzlich für die Silvesterfeier erworben hätte, und sie testen wollte. Die Freude über diesen Erwerb war kurz – die Waffe wurde von der Polizei sichergestellt. Auf den schießwütigen Mann wartet ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM des PP Rheinpfalz vom 14.10.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Betrunken Auto gefahren

Gleich zwei Fahrer müssen sich nach einer Polizeikontrolle wegen Alkohol am Steuer verantworten. Ein 33-Jähriger kam am Freitag (13.10.2017) um 0.50 Uhr in eine Verkehrskontrolle am Goerdelerplatz. Bei dem Fahrer stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch fest. Der alkoholisierte Fahrer pustete 0.50 Promille. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr muss nun ein 59-jähriger Autofahrer rechnen. Er kam bereits am Donnerstag (12.10.2017) um 19.30 Uhr in eine Verkehrskontrolle am Hans-Warsch-Platz. Er pustete 1,29 Promille. Auf einer Polizeidienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Beide Autofahrer mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen und durften nicht weiter fahren.

PM des PP Rheinpfalz vom 13.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wien: Polizisten und Geschäfts-Mitarbeiter retten 57-Jährigem das Leben

Beamte des Stadtpolizeikommandos Liesing konnten am 10. Oktober 2017 gegen 11:00 Uhr mittels Erste-Hilfe Maßnahmen das Leben eines 57-jährigen Mannes retten. Beim Eintreffen der Beamten in der Erlaaer Straße lag der Mann bereits reglos am Boden und Mitarbeiter eines Geschäftes reanimierten den Mann. Die Polizisten übernahmen die Herz-Druck-Massage und aktivierten den Defibrillator. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen weitergeführt. Der 57-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist mittlerweile stabil.

Hintergrund: Aufgrund der intensiven Streifentätigkeit der Polizei kann ein Einsatzfahrzeug in kurzer Zeit an jedem Einsatzort in Wien eintreffen. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod werden aus diesem Grund vom Verein „PULS“ in Zusammenarbeit mit der LPD Wien seit mehr als zwei Jahren sukzessive die Streifenwagen der Wiener Polizei mit Defibrillatoren ausgestattet und die Streifenpolizisten im Umgang mit dem Gerät geschult. So konnten von den Wiener Polizistinnen und Polizisten mittlerweile über 400 Leben gerettet werden.

PA der LPD Wien vom 12.10.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Schlat (Baden-Württemberg): Polizeibeamter greift beherzt zu – Weil er keinen Führerschein besitzt, versuchte ein Motorradfahrer sich einer Kontrolle zu entziehen

Durch einen beherzten Zugriff verhinderte ein Beamter des Verkehrskommissariats Mühlhausen am Freitagabend gegen 18.00 Uhr die Flucht eines Motorradfahrers. Die Beamten sicherten eine Gefahrenstelle auf der L1218 kurz nach Ortsende Schlat in Richtung Reichenbach ab. Als sich aus Richtung Schlat ein Motorradfahrer der Gefahrenstelle näherte, sollte er kontrolliert werden, da sein Zweirad offensichtlich zu laut war. Der Beamte signalisierte dem Motorradfahrer, dass er in eine Ausbuchtung fahren soll. Das tat der 33 Jahre alte Zweiradfahrer auch. Aber anstatt seinen Motor abzustellen, fuhr er gleich wieder an. Dabei wäre er fast mit einem Auto zusammengestoßen. Weil er dabei ins Schlingern geiet, musste er seine Geschwindigkeit verringern. Der Beamte konnte deshalb den Kradlenker ergreifen und den Zündschlüssel von der Maschine abziehen, so dass der Fluchtversuch jäh endete. Gegenüber den Beamten gab der 33-Jährige zunächst falsche Personalien an, weshalb sie ihn Gewahrsam nahmen. Bei den weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass der 33-Jährige keine Fahrerlaubnis hat.

PM des PP Ulm vom 14.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Donaueschingen (Baden-Württemberg): Noch mal gut gegangen – Polizeibeamte eilen zuckerkrankem Autofahrer in Fürstenbergpark zu Hilfe

Glück im Unglück hatte ein 69-jähriger Autofahrer am Donnerstag gegen 21.12 Uhr. Der Mann geriet während der Autofahrt in einen Unterzucker und verursachte im Fürstenbergpark einen Unfall. Eine Polizeistreife war zur richtigen Zeit am richtingen Ort und stellte den verunfallten Wagen mit dem bereits nicht mehr ansprechbaren Fahrer an der innenliegenden Seite eines Tores des Parks fest. Der ortsunkundige 69-Jährige war zuvor in den Park, in dem normalerweise keine Kfz fahren dürfen, mit seinem Wagen eingefahren. Er durchbrach zunächst eine Schranke an der Zufahrt von Hüfingen her kommend. Ein Verkehrszeichen auf Höhe des Tierfriedhofes überrollte er. Durch das verschlossene Ausgangstor beim Altersheim kam er mit seinem Wagen nicht durch und prallte dagegen. Die Streifenbeamten stellten schnell fest, dass es sich um einen medizinischen Notfall handelte und riefen den den Rettungsdienst. Der Mann war deutlich unterzuckert. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

PM des PP Tuttlingen vom 13.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Salzburg: Erfolgreiche Wiederbelebung

Am 9. Oktober 2017 am späten Abend wurden Polizisten in der Dreifaltigkeitsgasse auf eine Personengruppe aufmerksam, die um eine auf dem Boden liegende Person herumstanden. Den Beamten wurde mitgeteilt, dass ein 80-jähriger Tourist aus Indien aus unbekannten Gründen zusammenbrach und bereits der Notarzt gerufen sei. Die Polizisten begannen unverzüglich mit lebenserhaltenden Reanimationsmaßnahmen, die sie bis zum Eintreffen des Notarztes fortsetzten. Durch das rasche und entschlossene Handeln der Polizisten konnte bei dem Betroffenen wieder ein Herzschlag herbeigeführt werden und der Mann für den Transport in das Landeskrankenhaus stabilisiert werden. Im Landeskrankenhaus Salzburg wurde der Betroffenen in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Laut Angaben der Ärzte sei der Gesundheitszustand jedoch vorerst stabil.

PA der LPD Salzburg vom 10.10.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Görlitz (Sachsen): Polizist rettet Schwan auf der BAB 4

Quelle : Polizei Sachsen

Am Teich direkt neben der Autobahn bei Rammenau zieht eine Schwanenfamilie Jahr für Jahr ihre Jungen groß. Im Herbst, wenn diese dann „flügge“ werden, üben diese Starts und Landungen und können auch noch nicht weit fliegen. Aus diesem Grunde passiert es immer wieder, dass sich die Schwäne auf die Autobahn verirren, notlanden und nicht mehr schnell genug wegkommen. Dann wird es für die Tiere und für die Kraftfahrer brenzlig. So mancher Schwan hat dabei im Laufe der Jahre sein Leben gelassen. Am Mittwochvormittag landete ein Schwan auf der Überholspur in Richtung Dresden und watschelte vor sich her. Eine in der Nähe befindliche Streife eilte dem Tier sofort zur Hilfe. Doch so einfach einfangen – dagegen hatte der Schwan etwas, schließlich liebt er die Freiheit. Ein nachfolgender Pkw- sowie Lkw-Fahrer erkannten die Situation rechtzeitig, „sperrten“ mit Warnblinkanlage die „Bahn“ und unterstützten die Fangaktion der Polizei. Erst versuchte der Schwan eine Flucht zwischen die Mittelleitplanken. Aber nach einer kurzen Verfolgung konnte er „vorläufig festgenommen“ werden. Der erfahrene Streifenpolizist und Hobby-Ornithologe Polizeihauptmeister Lutz Fankhänel (58) hielt das Tier fest und verbrachte es mit dem Streifenwagen zum sogenannten Oberteich beim Schloss in Rammenau, wo der Schwan wieder seine Freiheit erlangte.

PM der Polizei Sachsen vom 12.10.2017

Allgemein Retter

Bernburg (Sachsen-Anhalt): Polizei als Lebensretter

Symbolfoto

Durch Mitarbeiter der Ausländerbehörde wird der Polizei gegen 17:00 Uhr über Notruf mitgeteilt, dass sich eine männliche Person auf der Terrasse der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Aderstädter Straße mit einer Flüssigkeit übergossen hat und damit droht sich anzuzünden.

Durch die vor Ort eintreffenden Polizeibeamten wird die Person zunächst dazu aufgefordert das Feuerzeug abzulegen. Da dieser der Aufforderung nicht nachkommt, wird der bereits hinlänglich polizeilich bekannte 27-jährige Mann überwältigt und im Nachgang an Rettungskräfte übergeben. Letztlich wurde glücklicherweise niemand verletzt.

PM des PR Salzlandkreis vom 10.10.2017

Allgemein Allzeit bereit Bravo Retter

Heidesee (Brandenburg): Mann aus Dahme gerettet

Symbolfoto

Freitagabend meldeten sich Mitarbeiter einer sozialen Einrichtung in Gussow bei der Polizei und meldeten einen 55-jährigen Bewohner als vermisst. Der geistig behinderte Mann hatte das Grundstück kurz zuvor verlassen. Es wurde vermutet, dass er in Richtung des Uferbereichs der Dahme unterwegs war. Die sofort eingesetzten Polizeibeamten fanden den Vermissten in der Nähe einer Badestelle, mitten in der Dahme schwimmend. Auf das Rufen der Polizisten reagierte der Mann nicht. Gleichzeitig wurde er durch die Strömung langsam abgetrieben. Einer der beiden Beamten stieg daher ebenfalls in die kalte Dahme, schwamm zu dem verwirrten und orientierungslosen Mann und rettete ihn. Wegen des Verdachts der Unterkühlung wurde der Gesuchte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf den uneigennützig handelnden Polizeibeamten warteten eine warme Decke und trockene Sachen im Revier.

PM der PD Brandenburg Süd vom 09.10.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Retter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Weg abgekürzt – 90-Jähriger befand sich in Lebensgefahr – Bundespolizei leistete Erste Hilfe

Bildquelle: Symbolbild Bundespolizei

In akuter Lebensgefahr befand sich gestern Mittag (07. Oktober) ein 90-jähriger Dortmunder. Der Mann hatte sich in die Gleisanlagen des Dortmunder Hauptbahnhofs begeben und war dort gestürzt.

Gegen 12:30 Uhr erhielt die Bundespolizei die Information, dass sich eine Person in den Gleisanlagen des Dortmunder Hauptbahnhofs aufhalten würde. Sofort wurde der Streckenabschnitt abgesucht. Kurz darauf konnte der 90-jährige Dortmunder in Gewahrsam genommen werden. Der sichtlich unter Schock stehende Mann war bereits im Gleisbereich gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Sofort leisteten Bundespolizisten Erste Hilfe und führten ihn aus den Gleisen.

Mit einem Krankenwagen wurde er in eine Dortmunder Klinik eingeliefert. Ob er seinen Weg durch die Gleisanlagen abkürzen wollte oder sich einfach nur verirrt hatte, konnte nicht geklärt werden.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnbetriebs!

Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden aus bundespolizeilicher Erfahrung zumeist unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen. Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge …

… durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.

… können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.

… nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

… fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

Überqueren Sie die Gleise ausschließlich an den Stellen, die dafür offiziell vorgesehen sind!

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.10.2017

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Retter

Heiligenberg (Baden-Württemberg): Wiedergefunden !

Symbolfoto

Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers konnte am Samstagabend ein vermisster 7-jähriger Junge wohlbehalten aufgefunden werden. Das Kind hatte gegen 19 Uhr in einem unbemerkten Moment das Gelände einer Behinderteneinrichtung verlassen. Nachdem die Betreuer den geistig behinderten Jungen nicht finden konnten, wurde kurz darauf die Polizei verständigt. Eine sofort eingeleitete Suchaktion mit mehreren Streifenbesatzungen führte aufgrund der einsetzenden Dunkelheit zunächst nicht zum Auffinden des Jungen. Erst ein aus Stuttgart angeforderter Polizeihubschrauber konnte den 7-Jährigen nach einer Absuche mit der Wärmebildkamera in einem angrenzenden Waldstück ausfindig machen. Der Junge lag zusammengekauert im hohen Gras und war bereits völlig durchgefroren. Sichtlich froh, die Polizeibeamten zu sehen, wurde der Junge dem Rettungsdienst übergeben. Nach einer medizinischen Erstversorgung konnte der Junge wohlbehalten in die Obhut seiner Betreuer entlassen werden.

PM des PP Konstanz vom 08.10.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Kassel (Hessen): Polizei gelingt Schlag gegen Rauschgiftszene: Trio in U-Haft und rund ein Kilo Heroin sichergestellt

Ein intensiv geführtes Ermittlungsverfahren wegen Rauschgifthandels in Kassel führte am Mittwoch zur Festnahme von drei Männern und einer Frau. Während zwei 24 und 30 Jahre alte Tatverdächtige nach einer Drogenbeschaffungsfahrt auf der Bundesstraße 83 an der Kreuzung zu den Messehallen festgenommen wurden, konnte der dritte mutmaßliche Rauschgifthändler, ein 30-Jähriger aus Kassel, im Stadtteil Forstfeld dingfest gemacht werden. Auch eine 47 Jahre alte Frankfurterin ging dabei den dortigen Kollegen ins Netz. Insgesamt stellten die Beamten über ein Kilo Heroin, Kokain und Marihuana sowie einen Mercedes, mit dem die Fahrt nach Frankfurt erfolgte, Handys und ein Laptop sicher. Die am Mittwochnachmittag festgenommenen Männer sind am gestrigen Donnerstag einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt worden, der die U-Haft anordnete.

Der Schlag gegen die Drogenkriminalität stützt sich auf die intensive Ermittlungsarbeit der Beamten des für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats 34 der Kasseler Kripo. Die ersten Ermittlungsansätze ergaben sich bereits Anfang dieses Jahres. Im Laufe der Zeit verdichteten sich die Hinweise auf einen Drogenhandel, an dem die drei Festgenommenen beteiligt waren. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erlangten die Kripobeamten Hinweise auf eine Drogenbeschaffungsfahrt am Mittwoch nach Frankfurt am Main. Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Nordhessen nahmen die beiden 24- und 30-Jährigen nach ihrer Rückkehr im Bereich der Messehallen fest. Dabei fanden sie ein gut verschnürtes Päckchen Heroin mit rund 250 Gramm. Sie brachten die Männer ins Präsidium und stellten den Mercedes und das Heroin sicher. Bei einer sich anschließenden Durchsuchung ihrer gemeinsamen Kasseler Wohnung stellten die Beamten weitere 700 Gramm Heroin, 35 Gramm Kokain und geringe Mengen Marihuana sicher. Zeitgleich mit der Festnahme der beiden, erfolgten Festnahmen der anderen Beteiligten im Kasseler Forstfeld und in Frankfurt. Während der dritte Tatverdächtige des Kasseler Trios im Kasseler Forstfeld festgenommen wurde, ergriffen die Beamten der Frankfurter „Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift“ von Polizei und Zoll die 47-Jährige an ihrer Wohnanschrift in Frankfurt. Sie steht nun im dringenden Verdacht, das Heroin an die beiden Kasseler verkauft zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung ihrer Wohnung fanden die Frankfurter Ermittler weitere 25 Gramm Heroin. Sie wurde später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Sowohl das Kasseler Trio als auch die Frankfurterin müssen sich nun wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Die Beamten des K 34 der Kasseler Kripo führen hierbei die weiteren Ermittlungen.

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen vom 06.10.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen Retter

Thurnau (Bayern): Polizeibeamte als Lebensretter

Symbolfoto

Vermutlich in allerletzter Sekunde retteten Donnerstagnachmittag Streifenbeamte der Verkehrspolizei Bayreuth in einem Wald bei Thurnau einen Lebensmüden. Der 25-Jährige wird jetzt in einem Krankenhaus behandelt.

Gegen 14 Uhr randalierte der junge Mann in einem Anwesen und beschädigte mehrere Türen sowie einen Spiegel. Danach rannte er weg und äußerte gegenüber seiner Freundin, dass er nicht mehr zurückkehren würde. Alarmierte Streifenbesatzungen aus Kulmbach und Bayreuth machten sich umgehend auf die Suche nach dem 25-Jährigen. Zusammen mit der Freundin spürten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth den Mann in einem Waldstück auf. Aus einiger Entfernung konnten die Polizisten noch beobachten, wie sich der Mann an einem Baum strangulierte. Wohl gerade noch rechtzeitig und mit gemeinsamer Kraftanstrengung gelang es, den Lebensmüden zu sichern. Umgehend führten die Polizisten bei dem bereits Bewusstlosen Erste Hilfe-Maßnahmen durch und konnten ihn soweit stabilisieren. Zur weiteren Behandlung durch einen alarmierten Notarzt musste der 25-Jährige von den Polizeibeamten aus dem unwegsamen Waldstück auf eine Straße transportiert werden. Letztendlich erfolgte die Einlieferung in ein Krankenhaus. 

PM des PP Oberfranken vom 06.10.2017

Allgemein Bravo Prävention

Mainz (Rheinland-Pfalz): Tag der Deutschen Einheit in Mainz – Bundespolizei zieht positive Bilanz

Mit rund fünfhundert Beamten aus Bad Bergzabern, Sankt Augustin, Duderstadt, Bad Düben, Hünfeld, Frankfurt, Kaiserslautern und Koblenz, darunter auch einer BFE+ (Beweis- und Festnahmeeinheit mit Interventionsauftrag) sorgte auch die Bundespolizei dafür, dass die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit reibungslos und ohne größere Vorkommnisse ablaufen konnten.

Aber auch auf der sogenannten „Blaulichtmeile“ präsentierte die Bundespolizei den rund 10 000 Besuchern ihren umfangreichen sowie vielfältigen Aufgabenbereich und warb um Nachwuchs für den interessanten, abwechslungsreichen Beruf des Bundespolizisten.

Gleichzeitig wiesen die Beamten die Besucher auf die Gefahren an Bahnanlagen hin, gaben Hinweise zu den Handgepäckkontrollen am Flughafen und klärten über gefälschte Pässe und neuste Methoden der Kriminaltechnik auf. Ein Highlight war sicherlich die Kletterwand.

Hier konnte man gegen die Uhr oder gegen einen Bundespolizisten antreten, wobei die drei Schnellsten jeweils mit einem Gutschein belohnt wurden. Publikumsmagnet bei Alt und Jung, war das Polizeimotorrad, das permanent besetzt und Mittelpunkt unzähliger Selfies war. Außerdem informierten die Bundespolizisten die Festbesucher über die Auslandseinheit der Bundespolizei und die Bundesbereitschaftspolizei und deren Aufgaben und Ausstattung.

Besonderer Höhepunkt für die Bundespolizisten war der Besuch ihres obersten Dienstherren, Herrn Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière.

„Durch unsere starke polizeiliche Präsenz konnten wir zu einem störungsfreien Ablauf beitragen und den Charakter eines Bürgerfestes behalten“, kommentierte der Einsatzleiter Polizeidirektor Ralf Leyens. Zwei herrenlose Gepäckstücke, ein verletztes Kind, die in Obhutnahme einer stark alkoholisierte Person am Bahnhof Mainz Kastel sowie eine Kundgebung, die am Bahnhof für kurzes Aufsehen sorgte, bearbeiteten die Bundespolizisten zügig und professionell ab. „Ein erfolgreicher Einsatz der Bundespolizei“, resümierte der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz, zufrieden.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 04.10.2017

Allgemein Bravo Gefahrenabwehr

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): Jugendliche Einbrecher flüchteten

Am Montagvormittag gegen 10.45 Uhr versuchten drei Sechzehnjährige aus Rheinberg, in ein Einfamilienhaus am Kapellenweg einzubrechen. Eine 19-jährige Bewohnerin nahm Geräusche wahr und überraschte die Jugendlichen dabei, als diese versuchten, die Terrassentür an dem Wohnhaus aufzuhebeln. Die Einbrecher ergriffen daraufhin die Flucht, überkletterten eine zwei Meter hohe Mauer und liefen in Richtung Johannes-Laers-Straße fort. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten einen der Flüchtigen im Bereich der Alsprayer Straße vorläufig festnehmen. Dieser sprang auf seiner Flucht in einen Wasserlauf und verbarg sich am Ufer in einem dichten Gebüsch. Ein eingesetzter Polizeihund stöberte den 16-Jährigen schließlich auf. Die beiden anderen Jugendlichen flüchteten zunächst erfolgreich in ein Maisfeld. Mittels eines angeforderten Polizeihubschraubers entdeckten die Polizeibeamten die Einbrecher und nahmen sie ebenfalls vorläufig fest. Die Jugendlichen erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 04.10.2017

Allgemein Allzeit bereit Einfach nett

Röthenbach (Bayern): Pkw landet in Viehweide

In der Nacht von Samstag auf Sonntag befuhr eine 58-jährige Pkw-Fahrerin die Ortsdurchfahrt von Auers in nördlicher Richtung. In einer Kurve verlor die Lenkerin aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug, durchbrach einen Weidezaun und kam in der angrenzenden Wiese zum Stehen. Während die Fahrerin und die weiteren Fahrzeuginsassen unverletzt blieben, entstand am Pkw ein Schaden von ca. 3000 €. Bis zur Bergung des verunfallten Pkw musste das Braunvieh auf der Weide davon abgehalten werden auf die Straße zu laufen. Diese Aushilfshirtentätigkeit wurde durch die Polizei Lindenberg übernommen.

PM der PI Lindenberg vom 01.10.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Unter Drogeneinfluss Motorrad gefahren

Am Freitagmittag wurde ein 24-jähriger aus Ludwigshafen in der Ludwigshafener Innenstadt mitsamt seinem Motorrad einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei fiel den Beamten auf, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Bei der Durchsuchung des Mannes wurden mehrere Päckchen mit Marihuana sowie eine größere Menge Bargeld, über dessen Herkunft der Mann widersprüchliche Angaben machte, aufgefunden. Einen passenden Führerschein für sein Fahrzeug konnte der Mann nicht vorlegen, zu dem war das an dem Krad angebrachte Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben, da es gestohlen war. Da die Eigentumsverhältnisse hinsichtlich des Krad unklar waren, wurde dieser sichergestellt, ebenso das Bargeld und die Drogen. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft die Wohnung des 24-jährigen nach möglichen Betäubungsmitteln durchsucht. Dort konnten eine größere Menge an verbotenen Arzneimitteln aufgefunden und beschlagnahmt werden. Anschließend konnte der 24-Jährige die Dienststelle wieder verlassen. Dem Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unerlaubter Handel mit Betäubungsmittel, Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz, Verstoß gegen das Pflichtversichungsgesetz sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahren unter Drogeneinfluss.

PM des PP Rheinpfalz vom 30.09.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Landau (Rheinland-Pfalz): Polizisten belügen lohnt sich nicht

Am vergangenen Freitagabend gegen 18:10Uhr kontrollierte die Polizei einen jungen Mann mit seinem PKW in der Weißquartierstraße. Im Rahmen der Verkehrskontrolle gab er zunächst an, seinen erst kürzlich erworbenen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Weitere Ermittlungen der aufmerksamen Beamten ergaben schließlich, dass der 21-Jährige keinen Führerschein besitzt. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis erstattet.

PM der PD Landau vom 30.09.2017

Allgemein Bravo Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Konstanz (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Erpresser gefasst – Ermittlungsbehörden geben weitere Details bekannt

Die bundesweite Erpressung verschiedener Handelskonzerne, die am 16. September mit einer E-Mail an mehrere Handelskonzerne und weitere Adressaten, darunter auch die Polizei, begonnen hatte, endete gestern Abend mit der vorläufigen Festnahme eines 53-jährigen Mannes in einer Gemeinde im Landkreis Tübingen.

Die Ermittlungsbehörden kamen im Laufe des gestrigen Tages auf die Spur des dringend Tatverdächtigen, nachdem aufgrund der im Bundesgebiet und im benachbarten Ausland veranlassten Öffentlichkeitsfahndung mehrere konkrete Hinweise auf die Person beim Callcenter des Polizeipräsidiums Konstanz eingegangen waren.

Insgesamt gingen bei der Polizei etwa 1.500 Anrufe und zirka 400 E-Mails ein. In den meisten Fällen handelte es sich um besorgte Bürgerinnen und Bürger, die nachfragten, worauf sie beim Einkauf von Lebensmitteln achten sollen. Allerdings konnten auch rund 300 Hinweise mit unterschiedlicher Qualität entgegengenommen werden, die priorisiert an die Sonderkommission weitergeleitet wurden.

Neben der Hinweisaufnahme beim Polizeipräsidium stand auch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg als Ansprechpartner für die Verbraucher im Umgang mit Lebensmitteln zur Verfügung.

Die konkreten Hinweise aus der Bevölkerung führten zu zielgerichteten Ermittlungs- und Überprüfungsmaßnahmen, die letztlich in der vorläufigen Festnahme des 53-Jährigen durch Spezialkräfte der Polizei des Landes Baden-Württemberg mündeten. Anschließend wurde der Tatverdächtige der Sonderkommission in Friedrichshafen überstellt.

Während der Mann sich bislang ausschweigt, haben die Ermittler in seiner Wohnung Beweismittel aufgefunden und sichergestellt, welche die Staatsanwaltschaft veranlasst haben, beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung gegen den Festgenommenen zu beantragen.

Noch ist viel Ermittlungsarbeit erforderlich, um diesen bedeutsamen Erpressungsfall aufzuarbeiten.

Zu Spitzenzeiten waren in der „Besonderen Aufbauorganisation des Polizeipräsidiums“ (BAO Apfel), die eigens zur Bewältigung dieser Erpresser-Lage eingerichtet wurde, weit über 200 Beamtinnen und Beamten eingesetzt. Rund um die Uhr wurde mit einem sehr hohen Aufwand an diesem Fall gearbeitet, um Gefahren für die Verbraucher zu verhindern und den mutmaßlichen Erpresser festzunehmen.

Die Ermittlungsbehörden bedanken sich ausdrücklich für die vielen Hinweise aus der Bevölkerung, ohne deren Mithilfe, dieser rasche Ermittlungserfolg nicht möglich gewesen wäre.

Leider kann noch keine endgültige Entwarnung geben werden, was das Vorhandensein eventuell weiterer vergifteter Lebensmittel im Handel angeht. Bislang ist nicht sicher bekannt, ob der mutmaßliche Täter nicht doch weitere Produkte vergiftet und in den Handel gebracht hat. Bürgerinnen und Bürger werden daher weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit beim Kauf von Lebensmittelprodukten gebeten. Bei Verpackungen ist nach wie vor auf eventuelle Beschädigungen zu achten.

PM der StA Ravensburg und des PP Konstanz vom 30.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Regensburg (Bayern): „Tragt mich ins Auto, dann fahre ich…“

Am 30.09.2017 kurz vor 5 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der PI Regensburg Süd ein langsam fahrender Audi auf. Noch bevor die Beamten das Anhaltesignal betätigen konnten, blieb das Fahrzeug stehen und der Fahrer übergab sich aus dem Fahrerfenster auf die Straße. Bei der anschließender Verkehrskontrolle wurde beim Fahrzeugführer ein Alkoholwert von knapp 1,5 ‰ festgestellt. Nach der Blutentnahme im Krankenhaus wurde der Führerschein des 35-Jährigen sichergestellt.

PM der PI Regensburg Süd vom 30.09.2017

Allgemein Schutz Meinungsfreiheit

Chemnitz (Sachsen): Polizei sicherte Versammlungsgeschehen

Eine angemeldete Kundgebung mit dem Thema „Kurdistans Wahlen“ sicherte die Polizeidirektion Chemnitz am Samstag in der Brückenstraße ab. Im Bereich des Karl-Marx-Monuments hatten sich nach Angaben des Veranstalters ab ca. 13.30 Uhr etwa 250 bis 300 Versammlungsteilnehmer eingefunden. Während der Versammlung, die gegen 17 Uhr beendet war, wurden von zwei Teilnehmern (17, 20) Fahnen gezeigt, die nicht zugelassen beziehungsweise verboten waren. Polizeibeamte beschlagnahmten die Fahnen. Gegen den 17-Jährigen und den 20-Jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet. Rund 90 Polizeibeamte waren im Einsatz, der bis gegen 17.30 Uhr andauerte. Unterstützt wurden die Chemnitzer Polizisten dabei von Beamten der Sächsischen Bereitschaftspolizei.

PM der PD Chemnitz vom 30.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Fuschl am See (Salzburg): Klärung: Einmietbetrüger ausgeforscht

Seit 18. August 2017 kam es in Fuschl am See zu Einmietbetrügen. Die Polizei führte umfangreiche Ermittlungen bei den betroffenen Pensionen. Mit Hilfe intensiver Befragungen konnte auf Grund der ähnlichen Vorgangsweise ein Täterprofil erstellt werden. Eine zusammengefasste Täterbeschreibung teilten die Polizisten den Pensionen und Hotels im Ort und dem regionalen Tourismusverband mit. Ein Wirt aus der Gemeinde Hof meldete darauf am 25. September 2017 einen verdächtigen Gast. Die Polizei kontrollierte den 39-jährigen Deutschen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann mit einem gestohlenen Pkw aus Deutschland unterwegs ist. Die Polizisten nahmen ihn fest und stellten das Fahrzeug sicher. Der Mann ist zu zwei Einmietbetrügen in Pensionen in Fuschl am See geständig. Er hat sich je ein Zimmer gemietet ohne dieses zahlen zu können. Der Schaden beläuft sich jeweils auf mehrere 100 Euro. Auch ist er geständig den Pkw in Deutschland gestohlen zu haben. Auf Grund von weiteren Erhebungen konnten dem 39-Jährigen ein Einschleichdiebstahl am 18. August 2017 sowie ein Einbruch am 20. September 2017, jeweils bei Pensionen in Fuschl am See, nachgewiesen werden. Am 18. August 2017 schlich sich der Deutsche in eine Pension und durchsuchte diese nach Bargeld. Er konnte einen niedrigen vierstelligen Betrag erbeuten. Beim Einbruch am 20. September 2017 brach er einen Schrank bei einer Rezeption auf und erbeutete eine geringe Menge an Bargeld. Der Deutsche ist zu beiden Taten geständig.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 39-Jährige einen weiteren Einschleichdiebstahl am 24. August 2017 bei einer Pension in St. Gilgen verübte. Der Mann schlich in ein unversperrtes Pensionszimmer und stahl eine Geldbörse von einem Gast mit einem niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag. Beim eingemieteten Gastwirt aus Hof zahlte der Mann ebenso nicht. Dem Wirt entstand ein Schaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

PA der LPD Salzburg vom 30.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Reutlingen (Baden-Württemberg): Dritter Ausbrecher aus Zwiefalten festgenommen

Der 32-jährige türkische Staatsangehörige, dem mit zwei weiteren Häftlingen am Abend des 23. September die spektakuläre Flucht aus der Klinik für forensische Psychiatrie in Zwiefalten gelungen war, ist wieder in Haft. Nachdem bereits am Dienstagabend seine zwei Mithäftlinge in Esslingen den Fahndern ins Netz gingen, sitzen nun alle drei wieder hinter Schloss und Riegel.

Spezialisten der Zielfahndung des Landeskriminalamtes Bade-Württemberg gelang es, den letzten flüchtigen Ausbrecher zu lokalisieren. In einem gemeinsamen Einsatz mit Zielfahndern und Spezialkräften des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen wurde der 32-Jährige am Freitagabend, gegen 20.30 Uhr, auf dem Parkplatz einer Tank- und Rastanlage an der BAB 3 im Bereich Montabaur festgenommen. Wie sich herausstellte, war er mit der, nach dem Ausbruch in Ödenwaldstetten gestohlenen Mercedes A-Klasse unterwegs, an welcher er zwischenzeitlich gestohlene Kennzeichen angebracht hatte. Der Wagen wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Der 32-Jährige wurde nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen noch in der Nacht in eine Vollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Reutlingen vom 30.09.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Frankfurt / Main (Hessen): Polizei führt Großkontrollen im Bereich der Tuner-/Poser- und Raserszene durch

Gestern (29.09.2017) führte die Frankfurter Polizei mit Unterstützung der Stadt Frankfurt und dem Regierungspräsidium Darmstadt gezielte Kontrollen im Bereich der Innenstadt und der Hanauer Landstraße im Hinblick auf die Tuner-/Poser- und Raserszene durch.

Insgesamt wurden 65 Fahrzeuge und 79 Personen kontrolliert. Im Zuge dessen wurden 100 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. In sechs Fällen erlosch die Betriebserlaubnis der jeweiligen Pkw und in zwei Fällen wurde sogar die Weiterfahrt untersagt. Zudem waren viele Autofahrer, 80 an der Zahl, zu schnell unterwegs.

Doch damit nicht genug. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig diese Maßnahmen sind.

Im Verlauf einer Kontrolle stellte sich heraus, dass sich der Fahrer mutmaßlich illegal in Deutschland aufhält. Er wurde vorläufig festgenommen. Zudem wurde sein Pkw stillgelegt, da ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt wurde. Ein anderer Mann fuhr mit über 0,4 Promille und überhöhter Geschwindigkeit über zwei rote Ampeln und hat sich damit ein Fahrverbot eingehandelt. Doch auch damit nicht genug. Als die Beamten gemeinsam mit dem Kfz-Sachverständigen des Regierungspräsidiums Darmstadt ein Fahrzeug unter die Lupe nahmen, mussten sie feststellen, dass im Motorraum bereits ein Kabelbrand eingetreten war. Anscheinend hatte der Halter selbst Hand angelegt und in Eigenregie Kabel verlegt.

Auch eine sogenannte „Soundbox“, ein Volumenverstärker, wurde im Verlauf des Abends entdeckt. Zunächst röhrte der BMW des 19-Jährigen in unglaublicher Lautstärke an den Zivilbeamten vorbei. Als eine uniformierte Streife das Fahrzeug anhielt, war kaum noch ein Geräusch zu vernehmen. Des Rätsels Lösung: Es war eine Soundbox verbaut, die es ermöglicht, dass der BMW per Knopfdruck laut oder leise durch die Straßen fährt. Der junge Mann darf diese Vorrichtung nun entfernen und binnen kürzester Zeit bei der Zulassungsstelle vorstellig werden.

Der Frankfurter Polizei ist dieses Thema ein wichtiges Anliegen, weshalb sie auch in Zukunft regelmäßig Kontrollen im Bereich der Tuner-/Poser- und Raserszene durchführen wird.

PM des PP Frankfurt / Main vom 30.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Schmunzelmeldung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Schmiere-Steher grandios am Jodeldiplom gescheitert – Einbrecher in Haft

Symbolfoto

Vielleicht hatte der 30-Jährige seinen Auftrag einfach nicht richtig verstanden. Ebenfalls nicht auszuschließen, dass ihm seine 1,5 Promille die Stimmbänder unvermittelt gelockert hatten. Auch möglich, dass der „dakische Pavarotti“ die von seinen beiden Landsleuten (20, 30) zeitgleich verursachten Einbruchs-Geräusche allen Ernstes übertönen wollte. Letzte denkbare Variante: Er wollte seine Kumpane warnen…

Wie dem auch sei – es war in jedem Falle eine Schnapsidee. Denn nicht zuletzt infolge dieses tölpelhaften Auftritts klickten bei dem verdächtigen Trio noch am Donnerstagabend (28. September) in Köln-Bilderstöckchen die Handschellen.

Eine Kölnerin (63) war gegen 20.50 Uhr zu Fuß an der Longericher Straße unterwegs. Auf Höhe der Bushaltestelle „Trifelsstraße“ stand der ihr Unbekannte auf dem Gehweg. „Als der höchstens 30-Jährige mich bemerkte, fing er plötzlich ganz laut an zu singen“, gab die aufmerksame Zeugin – im Übrigen auch ihrerseits mit südosteuropäischem Migrationshintergrund – anschließend gegenüber den hinzugerufenen Polizisten an. „Als ein Bus durchfuhr, ohne anzuhalten, hörte ich plötzlich einen lauten Knall. Zunächst dachte ich, das sei der Bus gewesen. Unmittelbar danach kamen aber zwei Männer aus dem Vorgarten hinter dem Sänger hervor. Einer zog sich dann schnell seine Kapuze über den Kopf. Zusammen gingen die drei Verdächtigen – der Sänger war zwischenzeitlich verstummt – eilig in die entgegengesetzte Richtung weg“, gab die 63-Jährige weiterhin zu Protokoll.

Mit ihrem Handy alarmierte sie anschließend die Polizei. Noch in Tatortnähe nahm eine Streifenwagenbesatzung das verdächtige Trio fest. An einem doppelverglasten Fenster des dortigen Reihenhauses war die vordere Scheibe eingeschlagen worden. In der Nähe stellten die Beamten einen abgelegten Hammer sicher.

Bei der Personalienüberprüfung der Ertappten stellte sich heraus, dass gegen einen der Älteren ein Haftbefehl wegen Wohnungseinbruchs vorlag. Der 20-jährige Komplize kann keinen festen Wohnsitz vorweisen. Auch der tollpatschige Troubadour ist bereits mehrfach mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Bei seinen Vernehmungen durch die Kriminalpolizei machte das Trio widersprüchliche Angaben. Es muss sich nun wegen versuchten Wohnungseinbruchs verantworten.

Nebenbei: Dem Vernehmen nach soll es sich bei dem lautstarken Singsang um ein uraltes Volkslied aus der beschaulichen Region Vagaras gehandelt haben.

PM des PP Köln vom 29.09.2017

Allgemein Schmunzelmeldung

Koblenz (Rheinland-Pfalz): …. und dann war da noch die tote Wildkatze auf der B 9

… die der Koblenzer Polizei am gestrigen Donnerstag, 28.09.2017, 19.00 Uhr, kurz vor der Abfahrt Metternich, Europabrücke gemeldet wurde. Wie steht es im Polizeibericht? „Wolldecke im Leopardenlook aufgefunden und gerettet.“

PM des PP Koblenz vom 29.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Mainz (Rheinland-Pfalz): Ermittlungen gegen Mitglieder der Ultraszene

Wegen des Zündens von Pyrotechnik während der Bundesligabegegnung zwischen Darmstadt 98 und dem 1. FSV Mainz 05 sind nun Durchsuchungen bei Mitgliedern der Ultraszene Mainz durchgeführt worden.

In der Bundesliga-Spielzeit 16/17 fand am 11.03.2017 im Merck-Stadion am Böllenfalltor die Begegnung zwischen dem SV Darmstadt 98 und 1. FSV Mainz 05 statt. Während des Spiels wurde im Gästeblock massiv Pyrotechnik durch Mitglieder der Ultraszene Mainz gezündet. Ein sehr großer Teil der unmittelbar in diesem Bereich stehenden Personen, war zu diesem Zeitpunkt mit Sturmhauben, Schlauchschals und ähnlichem vermummt. Noch während des Spiels wurden durch die anwesenden rheinland-pfälzischen Polizeibeamten ein großer Teil dieser Personen, aufgrund ihrer Personenkenntnis, identifiziert und die Personalien der hessischen Landespolizei zur Verfügung gestellt. Durch die spätere Auswertung von Videoaufnahmen konnten weitere, beteiligte Personen erkannt werden. Insgesamt wurde gegen 24 Personen ermittelt. In 15 Fällen erging ein bundesweites Stadionverbot gegen Mitglieder der Ultraszene Mainz. Vier Ermittlungen wurden aufgrund strafprozessualer Vorgaben nach Mainz abgegeben. Diese führten zu Durchsuchungen bei zwei Mitgliedern der Ultraszene Mainz in der 37 KW. Dabei wurden pyrotechnische Erzeugnisse, Vermummungsgegenstände, sowie Gegenstände die unter den Begriff der sogenannten Schutzbewaffnung, wie z.B. Zahnschutz fallen, sichergestellt. Das Auffinden dieser Gegenstände führt nun möglicherweise zur Einleitung weiterer Verfahren gegen diese Personen.

PM des PP Mainz vom 29.09.2017

Allgemein Prävention

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Drogenprävention an Fahrschulen

Präventionsveranstaltungen der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 Mit „Drogenprävention an Fahrschulen“ haben sich in den letzten Wochen Polizeibeamte der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 beschäftigt. Im Vordergrund stand die Sensibilisierung zukünftiger Führerscheinbesitzer und Autofahrer. Jeweils um 19:00 Uhr begann ein doch etwas anderer Unterricht an den Fahrschulen. An Stelle des Fahrlehrers sorgten Polizisten für den ein oder anderen „Aha“-Effekt. Zwischen 15 und 25 Fahrschülerinnen und Fahrschüler gewannen jeweils durch die Vorträge der Polizisten einen Einblick in die unvorhersehbaren Wirkungsweisen und die gesundheitsschädigenden Auswirkungen verschiedener Betäubungsmittel. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf mögliche, zu meist fatale Folgen im Straßenverkehr gelegt. Darüber hinaus zeigten die Polizeibeamten die damit einhergehenden rechtlichen Konsequenzen auf und stellen die Präventionskampagne „Rhein-BOB“ vor. Abgerundet wurden die ca. 60 minütigen Vorträge von einer beispielhaft durchgeführten Verkehrskontrolle, um die Nervosität – der zukünftigen „Jungen Fahrer“ – im Straßenverkehr zu nehmen. Zum Abschluss nahmen die Fahrschüler motiviert und interessiert an einer regen Diskussion teil. Insgesamt wurden in der vorgestellten Präventionsreihe an neun Fahrschulen in 13 Vorträgen insgesamt 202 Personen erreicht.

PM des PP Rheinpfalz vom 29.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Landau (Rheinland-Pfalz): Schneller Fahndungserfolg durch Bauchgefühl

Während einer Streifenfahrt wurden die Polizeibeamten von einem Ladenbesitzer im Ostring angesprochen. Kurz zuvor hatte eine unbekannte Person vom Außenständer eines Berufsbekleidungsgeschäftes mehrere Kleidungsstücke gestohlen und war mit dem Diebesgut auf einem Fahrrad in Richtung Bahnhof geflüchtet. Der Ladenbesitzer konnte von dem Dieb keine Personenbeschreibung abgeben. Im Bereich des Bahnhofes wurde anschließend nach der unbekannten Person gefahndet und auch ein Radfahrer mit Rucksack entdeckt. Bei dem Radfahrer handelte es sich um einen 35-jährigen wohnsitzlosen Mann, der bei der Polizei kein Unbekannter ist. Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe zum Tatort wurde der Radfahrer kontrolliert und sein mitgeführter Rucksack durchsucht. In dem Rucksack befanden sich acht Bekleidungsstücke, ein Pulli und sieben T-Shirts. Wie sich herausstellte handelte es sich hierbei um das Diebesgut im Wert von rund 170 Euro. Die letzten Zweifel für die Täterschaft wurden zerstreut, als zwei Tatzeugen an der Kontrollstelle erschienen und den Radfahrer als Täter des zuvor begangenen Diebstahls identifizierten. Die Kleidungsstücke wurden sichergestellt und an den Ladenbesitzer ausgehändigt.

PM der PI Landau vom 29.09.2017

Allgemein Verfassung

Hamburg: Durchsuchungsbeschluss bei sog. „Reichsbürger“ vollstreckt

Mitarbeiter der Waffenbehörde (J4) haben bereits gestern in den frühen Morgenstunden einen Durchsuchungsbeschluss in Hamburg-Rahlstedt vollstreckt. Beamte der Spezialeinheit (LKA 24) gewährleisteten einen gesicherten Zugang.

Am 09.September 2017 erhielt die Waffenbehörde der Polizei Hamburg Kenntnis über eine E-Mail, die von einem Waffenbesitzer an die Gemeinde Barsbüttel gesendet wurde.

In dieser Mail kündigt der Absender u.a. an, seinen Personalausweis zur Vernichtung zurückgeben zu wollen. Es folgten weitere Ausführungen, in denen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland angezweifelt wurde. In der E-Mail bekannte sich der Absender dazu, dass er sich im Rahmen seines Waffenbesitzes nicht an die geregelten Einschränkungen halten werde.

Diese Äußerungen begründeten die Annahme, der Waffenbesitzer werde Waffen und Munition missbräuchlich benutzen. Deshalb wurde von der Waffenbehörde eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit angenommen.

Am 19.09.2017 stellte J4 beim Verwaltungsgericht Hamburg einen Antrag auf Durchsuchung der Wohnräume zum Zwecke der sofortigen Sicherstellung der Waffen. Dem Antrag wurde am 21.09.2017 stattgegeben.

Aufgrund der Äußerungen und der Tatsache, dass der Absender der Mail tatsächlich über waffenrechtliche Erlaubnisse verfügte, wurde von einer besonderen Gefahrenlage ausgegangen und das LKA 24 um eine Sicherung des Zugang zur Wohnung des Mannes gebeten.

Der 48-jährige Mail-Verfasser und Waffenbesitzer sowie seine Lebensgefährtin wurden gestern in der gemeinsamen Wohnung in Hamburg-Rahlstedt angetroffen. Waffen, Munition und Erlaubnisdokumente des Waffenbesitzers wurden sichergestellt und seine waffenrechtlichen Erlaubnisse widerrufen. Zusätzlich wurden zur Gefahrenabwehr auch die Waffen und die Munition der Lebensgefährtin sichergestellt, da eine gemeinsame Aufbewahrung vorlag und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Waffenbesitzer somit weiter Zugriff auf Waffen hat.

Hierzu Polizeipräsident Ralf Martin Meyer „Wir haben ein achtsames Auge auf diese Szene. Wir werden auch zukünftig alle Maßnahmen konsequent ausschöpfen“.

PM der Polizei Hamburg vom 29.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Person mit Schreckschusswaffe in S-Bahn

Über den Notruf wurde am Donnerstag, 28.09.2017, gegen 15.30 Uhr, die Einsatzzentrale der Polizei München verständigt.

In einer S-Bahn, die in Richtung Innenstadt fuhr, war eine Person gesehen worden, in deren Hosenbund ein silberner Revolver stecken sollte.
Am S-Bahnhof Berg am Laim wurde die S-Bahn angehalten und durch Polizeibeamte abgegangen.

Hierbei wurde ein 38-Jähriger angetroffen, der tatsächlich einen silbernen Revolver im Hosenbund stecken hatte. Er wurde vorläufig festgenommen.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Revolver um einen Gasrevolver der mit sechs Reizgaspatronen geladen war.

Eine entsprechende Erlaubnis zum Führen dieser Waffe konnte der Mann nicht vorweisen. Er wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

PM des PP München vom 29.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei zieht Transporter mit ungekühlten Lebensmitteln aus dem Verkehr

Am Donnerstag hat die Bundespolizei einen aus Belgien kommenden Kleintransporter aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer hatte eine große Menge an Lebensmitteln ungekühlt transportiert und nach Deutschland eingeführt. Zuvor waren die Lebensmittel ordnungsgemäß in Brüssel abgefertigt worden. Bei einer genaueren Überprüfung wurde festgestellt, dass das mitgeführte Fahrzeug weder den Hygieneanforderungen noch der Kühlung von Tiefkühlkost entsprach und geeignet war. Da 60 Kilogramm Tiefkohlkost (Maniok) bereits im Begriff war aufzutauen, wurde das Veterinäramt eingeschaltet. Das Veterinäramt sah hier einen Verstoß gegen die Lebensmittelhygieneverordnung und stellte die Tiefkühlkost sicher. Gegen den 56-Jährigen wird ein Ordnungswidrigkeitverfahren eingeleitet. Er muss jetzt mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Bundespolizeiinspektion Aachen, vom 29.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Zehdenick (Brandenburg): Gewalttäter festgenommen

Am Abend des 27.09. nahmen Beamte der Kriminalpolizei einen gesuchten 27-jährigen Intensivtäter fest. Dieser wegen zahlreicher Gewaltstraftaten bekannte Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Neuruppin gesucht, da er eine Gesamtfreiheitsstrafe von 17 Monaten nicht angetreten hatte.

Er hielt sich zuvor bewusst vor den Strafverfolgungsbehörden versteckt und hatte sich einer ersten, durch Beamte der Revierpolizei versuchten Festnahme am 19.07.2017 mit Widerstand entzogen.

Nach intensiven Ermittlungen und verdeckten Maßnahmen konnte der Gesuchte nunmehr in einer Wohnung an der Dammhaststraße festgenommen werden.

PM der PD Brandenburg Nord vom 29.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Festnahme eines gesuchten Straftäters im Hauptbahnhof – Fahndungserfolg für die Bundespolizei

Am frühen Donnerstagmorgen (28.09.2017) gegen 00:20 Uhr wurde ein 66-jähriger Bielefelder von einer Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Bielefeld angetroffen und kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Bielefeld gesucht wurde.

Wegen Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahrten) war der zurzeit wohnungslose Mann zu 60 Tagessätzen à 15,00 Euro verurteilt worden. Da er den geforderten Gesamtgeldbetrag in Höhe von knapp 1000,00 Euro nicht beibringen konnte, nahmen ihn die Bundespolizisten fest und führten ihn einer Justizvollzugsanstalt in Bielefeld zu.

PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Bundespolizeiinspektion Münster, vom 28.09.2017

Allgemein Polizisten helfen

Gera (Thüringen): Kleinkind allein im Auto gelassen

Mittwochfrüh, 27.08.2017, wurden Polizeibeamte auf ein Kleinkind, welches alleine in einem geparkten Fahrzeug in der Rudolf-Diener Straße saß, aufmerksam. Die Eltern waren im näheren Umfeld nicht auffindbar. Da das Kind jedoch verstört und verängstigt wirkte, versuchten die Beamten die Tür des Fahrzeuges zu öffnen. Dies glückte nach kurzer Zeit. Nach circa 40 Minuten kam der 30-jährige Vater von seinem Einkauf zurück zu seinem Fahrzeug und war über den Polizeieinsatz verwundert. Der 2-jährige Junge wurde schließlich wohlauf an den Vater übergeben.

PM der LPI Gera vom 28.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Schöner Zufall

Am Mittwoch kontrollierten Polizeibeamte gegen 22.50 Uhr in Höhe des Alexander-Hegius-Gymnasiums einen 24-jährigen in Gießen gemeldeten Fahrradfahrer, da dieser das Licht an seinem Fahrrad nicht eingeschaltet hatte.

Während der Kontrolle erhielten die Beamten von der Polizeileitstelle den Einsatz „Diebstahl einer Handtasche, Am Kalkbruch/Ammelner Weg“.

Daraufhin nahmen die Beamten die Handtasche, die der 24-Jährige dabei hatte, näher in Augenschein – es handelte sich um die kurz zuvor gestohlene Handtasche der 49-jährigen Geschädigten aus Ahaus.

Ergebnis der Verkehrskontrolle wegen „Fahrens ohne Licht“: Straftat geklärt, Täter vorläufig festgenommen

PM der KPB Borken vom 28.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Berlin: Bundespolizist außer Dienst hält mutmaßlichen Handtaschenräuber fest

In der vergangenen Nacht wurde ein mutmaßlicher Handtaschenräuber in Mitte vorläufig festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 26-Jährige gegen 23.45 Uhr in der Michaelkirchstraße unterwegs, als sie plötzlich ein Mann von hinten umklammert und ihr die Handtasche entrissen haben soll. Die anschließenden Hilferufe der Frau hörte unter anderem ein außer Dienst befindlicher Bundespolizist, der die Verfolgung des zwischenzeitlich flüchtenden Verdächtigen aufnahm. Als er auf sich aufmerksam machte, ließ der mutmaßliche Räuber die Handtasche der Überfallenen auf den Gehweg fallen. Der Bundespolizist holte den Flüchtenden ein, hielt ihn fest und übergab ihn dann zwischenzeitlich alarmierten Zivilfahndern. Die Überfallene, die ihre Tasche mit Inhalt zurückbekam, blieb körperlich unverletzt, stand aber unter dem Eindruck des Geschehenen. Der 23-jährige Festgenommene wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 übergeben.

PM der Polizei Berlin vom 27.09.2017

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Offenburg (Baden-Württemberg): Immer im Dienst

Symbolbild

Polizeibeamte sind immer im Dienst, auch wenn sie in ihrer Freizeit beim Einkaufen sind. So geschehen am Montagnachmittag in einem Lebensmittelgeschäft in der Okenstraße. Ein Polizist aus Kehl wurde gegen 16 Uhr durch das Ertönen des Diebstahlsalarms auf einen Mann aufmerksam, der zügig versuchte den Laden zu verlassen. Blitzschnell reagierte der zivile Ordnungshüter und machte den Flüchtenden dingfest. Wie sich bei der folgenden Durchsuchung zeigte, befanden sich im mitgeführten Rucksack des 30-Jährigen sechs Flaschen hochwertigen Alkohols. Der vorläufig Festgenommene ist bei den Beamten des Polizeireviers Offenburg kein Unbekannter. Bereits drei Tage zuvor war der Mann mit gleichem Ansinnen unterwegs, konnte aber im gleichen Supermarkt unter Zurücklassen des Diebesguts entkommen. Den 30-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen.

PM des PP Offenburg vom 26.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Würzburg (Bayern): Seriendieb gefasst

Mehrere Diebstähle aus wahrscheinlich offen stehenden Pkws können einem wohnsitzlosen Niederländer zugeordnet werden, der in Würzburg einer Personenkontrolle unterzogen wurde. Zunächst wies sich der Mann mit einem polnischen Ausweis aus, den er vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Tauberbischofsheimer Speerstraße oder Museumstraße aus einem Pkw entwendet hatte. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes und seiner Sachen konnte weiteres Diebesgut aus Diebstählen aufgefunden werden. Unter anderem aus einem Opel Vectra der auf einem Parkplatz in der Vitryallee abgestellt war, sowie aus einem VW Sharan der im Lindenweg parkte. Die Ermittlungen dauern an. Der Dieb wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM des PP Heilbronn vom 26.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Raub durch Polizeikontrolle vereitelt

Bildquelle: KPB Rhein-Erft-Kreis

Während der Tatausführung kam eine Polizeistreife am Tatort vorbei.

Am Sonntagabend (24. September) um 17.45 Uhr hielten sich zwei Jugendliche (14/16) auf einem Schulgelände an der Bruchhöhe auf. Eine Gruppe von vier Jugendlichen (15/17/17/19) kam auf die beiden zu. Ein maskierter fünfter Jugendlicher (16) sprang aus einem Gebüsch hervor, bedrohte den 14- und 16-Jährigen mit einem Küchenmesser und forderte ihre Handys und Bargeld. Zu diesem Zeitpunkt kam ein Streifenwagen an der Schule vorbei und sah die Gruppe Jugendliche. Als auch die Jugendlichen die Polizeibeamten bemerkten, verstaute der 16-jährige Räuber seine Maskierung und das Messer in einer Tasche. Noch bevor er flüchten konnte, nahmen die Beamten ihn fest und brachten ihn zu einer Polizeiwache. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 25.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Mainz (Rheinland-Pfalz): Betrunken und ohne Fahrerlaubnis in die Polizeikontrolle

In der Industriestraße wurde ein 19-jähriger Pkw-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da es im Fahrzeug nach Alkohol roch, wurde dem Fahrer ein Atemalkoholkonzentrationstest angeboten. Das Gerät zeigte 1,27 Promille an. Ein weiteres Problem gab es mit seinem Führerschein. Dieser konnte in den polizeilichen Systemen nicht verifiziert werden. Als die Beamten den Mann mit zur Dienststelle nahmen, erklärte er, dass er bislang lediglich die theoretische Prüfung seines Führerscheins bestanden hätte und er aktuell noch keinen Führerschein besäße.

Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt, dem 19-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Nach Abschluss der Maßnahme wurde der Mann von seinem Bruder abgeholt.

PM des PP Mainz vom 25.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Ühlingen-Birkendorf (Baden-Württemberg): Platzverweise gegen Betrunkene

Die Polizei musste bei einer Veranstaltung in Berau in der Nacht zum Sonntag Platzverweise gegenüber zwei Betrunkenen durchsetzen. Beide waren unabhängig voneinander zuvor Besucherinnen gegenüber aufdringlich geworden. Sie zeigten sich wenig zugänglich und aggressiv, weshalb sie in Handschließen von der Örtlichkeit weggeführt wurden. Während ein 37 jähriger nach dem ausgesprochenen Platzverweis mit einem Taxi den Heimweg antrat, wurde ein 27 jähriger von einem Bekannten vom Festgelände begleitet. Allerdings erschien der zwei Stunden später wieder dort, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde.

PM des PP Freiburg vom 25.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt Tatverdächtigen nach Messerangriff fest – 19-Jähriger wird heute vorgeführt

Einen schnellen Fahndungserfolg konnte jetzt die Düsseldorfer Kriminalpolizei nach dem Messerangriff auf einen 17-Jährigen am Freitag erzielen. Gestern Nachmittag gelang es einen dringend Tatverdächtigen am Lessingplatz widerstandslos festzunehmen. Der 19-Jährige wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Hinweise aus der Bevölkerung hatten die Beamten auf die Spur des Intensivtäters gebracht, der noch bis Anfang dieses Jahres u. a. wegen eines Raubdeliktes in Haft gesessen hatte. Er wurde zwischenzeitlich auch bei einer Wahllichtbildvorlage wiedererkannt und als der Aggressor von der Freitreppe identifiziert. Das Opfer befindet sich noch in stationärer Behandlung, aber auf dem Weg der Besserung.

PM des PP Düsseldorf vom 25.09.2017

Allgemein Was sonst keiner anpacken will

Mahlberg (Baden-Württemberg): Wahlhelfer bepöbelt

Der psychische Ausnahmezustand eines 33 Jahre alten Mannes führte am späten Sonntagnachmittag zu einem Polizei- und Rettungseinsatz des Deutschen Roten Kreuzes in der Hauptstraße. Die alarmierten Polizisten des Reviers Lahr trafen gegen 17.15 Uhr auf einen aufgebrachten Mann, der die Wahlhelfer vor dem Rathaus anpöbelte. Die Stimmung des Randalierers spitze sich immer weiter zu, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen und in der Folge in eine Spezialklinik gebracht werden musste. Möglicherweise hatte sich auch ein Alkoholpegel von über zwei Promille auf das Verhalten des 33-Jährigen ausgewirkt – zu strafbaren Handlungen kam es nicht.

PM des PP Offenburg vom 25.09.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Essingen (Baden-Württemberg): Mit Schlaganfall unterwegs

Einer Polizeistreife fiel am Montagvormittag ein Kleintransporter auf, der gegen 11.10 Uhr auf Höhe der Abzweigung zum Gewerbegebiet Dauerwang auf der Straße stand und den Verkehr blockierte. Der Fiat-Transporter wies seitlich frische Beschädigungen auf, die auf ein Unfallgeschehen schließen ließen. Dessen Fahrer war zwar ansprechbar, die Polizeibeamten stellten jedoch Anzeichen fest, die auf einen Schlaganfall hinwiesen. Der daraufhin beschleunigt an die Unfallstelle eilende Rettungsdienst bestätigte vorläufig den Verdacht, versorgte den 62-Jährigen und lieferte ihn für die weitere Behandlung ins Krankenhaus ein. Anschließend stellte die Polizei fest, dass der Mann einige hundert Meter bevor er seinen Transporter endgültig abstellte, auf Höhe der Abzweigung nach Forst, von der Straße abgekommen und dort gegen ein Verkehrszeichen geprallt war. Dabei war Schaden in Höhe von etwa 6000 Euro entstanden.

PM des PP Aalen vom 25.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Versuchter Einbruch in eine Tankstelle – Täter gefasst

In der Nacht von Freitag auf Samstag (23. September) war gegen 1:20 Uhr ein Einbruchsalarm an eine Tankstelle auf der Emmericher Straße ausgelöst worden. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, ließ sich der Täter widerstandlos festnehmen. Der 37-Jährige sagte, dass er Drogen genommen habe. Die Beamten stellten zunächst Einbruchsspuren und Werkzeug sicher. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorliegt. Es wurde eine Blutprobe angeordnet. Der 37-Jährige sitzt in der JVA Hamborn ein. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Diebstahls.

PM des PP Duisburg vom 25.09.2017

Allgemein Verfassung

Gillersheim (Niedersachsen): Konzert der rechten Szene unterbunden

Am Samstag gegen 19.00 Uhr erhielt die Northeimer Polizei einen vagen Hinweis auf ein vermutlich in der Nähe stattfindendes Konzert der rechten Szene. Umgehende Recherchen führten zur Entdeckung des Veranstaltungsortes auf dem Grillplatz am Gillersheimer Kalkberg. Ca. 75 Teilnehmer überwiegend aus dem nördlichen Harz (Niedersachsen/Thüringen) hatten sich auf dem Grillplatz eingefunden. Das Konzert befand sich noch in der Vorbereitung.

Der Grillplatz wird von einem Gillersheimer Verein betrieben. In einem Gespräch mit dem Verantwortlichen, erklärte dieser, dass der Grillplatz für eine Geburtstagsfeier angemietet worden sei.

Dem Vermieter war der Umstand, dass es sich um eine rechte Veranstaltung handelt, nicht bewusst. In Begleitung der Polizei kündigte er persönlich den Mietvertrag vor dem Spielen des ersten Musikstücks auf. Bei der Durchsetzung seines Hausrechts wurde er anschließend von Polizeibeamten ohne besondere Vorkommnisse unterstützt.

Gegen 21.45 Uhr war der Grillplatz wieder geräumt.

PM der PI Northeim/Osterrode vom 25.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Aurich (Niedersachsen): Polizeihund „Sam“ beendet Flucht ins Maisfeld

Am 30. August 2017, gegen 17:30 Uhr, endete für einen 57-jährigen in Aurich die Flucht vor der Polizei in einem Maisfeld. Vorausgegangen war ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und von der Fahrbahn abkam – er wurde dabei leicht verletzt. Augenzeugen sprachen den Mann unmittelbar danach an und bemerkten schnell, dass dieser augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Er flüchtete anschließend in ein angrenzendes Maisfeld. Aus dem selbstgewählten „Labyrinth“ hätte er aber vermutlich nicht so schnell wieder herausgefunden. Da kam der Einsatz von Diensthund „Sam“ gerade recht, der ihn nicht nur aufspürte, sondern auch dafür sorgte, dass der Betroffene seiner gerechten Strafe zugeführt wird.

Das Maisfeld im Ortsteil Sandhorst wurde sofort nach dem Verkehrsunfall durch Polizeibeamte umstellt. Auch der Polizeihubschrauber kam aufgrund der Größe des Feldes zum Einsatz. Den richtigen Riecher bewies letztlich aber Polizeihund „Sam“. Er führte sein Frauchen von der Diensthundführergruppe Aurich gezielt durch das Maisfeld und in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Luft konnte der Flüchtige lokalisiert werden. „Sam“ fand den stark alkoholisierten Mann, der ansprechbar war, aber nur mit Unterstützung der Polizeibeamten den Weg aus dem Maisfeld heraus bewältigen konnte.

Dank der Unterstützung des Polizeihundes muss sich der Mann nun zum einen seiner Verantwortung hinsichtlich der Trunkenheitsfahrt und dem Unfall stellen, zum anderen lag gegen ihn aber auch noch ein Haftbefehl vor. Ein erfolgreicher Einsatz auf ganzer Linie für „Sam“.

PM der PD Osnabrück vom 25.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Autofahrer mit Betäubungsmitteleinfluss

Am Samstagabend befuhr ein 18-jähriger Verkehrsteilnehmer mit seinem PKW die Bremerstraße. Polizeibeamte hielten den Autofahrer bei einer Routinekontrolle an und stellten drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Vermutlich hatte der Mann aus Kaiserslautern Cannabis konsumiert. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitet ein Verfahren ein.

PM des PP Westpfalz vom 24.09.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Nördlingen (Bayern): Nachbarin hört Rauchmelder

Einer aufmerksamen Nachbarin hat es ein 45-Jähriger wohl zu verdanken, dass ihm nichts Schlimmeres passiert ist. Der Mann hatte sich Sonntagmorgen in seiner Wohnung in einem mehrstöckigen Anwesen in Nördlingen ein Essen auf die angeschaltete Herdplatte gestellt und sich anschließend ins Bett gelegt. Während die Fischstäbchen vor sich hin bruzzelten, schlief der 45-Jährige ein. Das Essen verbrannte und der Qualm löste den Rauchmelder aus. Der Wohnungsinhaber schlief jedoch so fest, dass er den Alarm des Rauchmelders nicht wahrnahm. Eine Mieterin, die einen Stock höher wohnt, hörte gegen 05.30 Uhr den Alarm und verständigte die Rettungskräfte. Da vor der Wohnung bereits Brandgeruch wahrzunehmen war und der 45-Jährige auf Klingeln, Klopfen und Rufen nicht öffnete, wurde von den Polizeibeamten die Türe eingetreten. Gerade noch rechtzeitig, denn die Wohnung war bereits stark verraucht. Der 45-Jährige wurde geweckt und konnte unverletzt die Wohnung verlassen. Der Mann war erheblich alkoholisiert. Ein Alkotest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Nachdem die Wohnung gelüftet worden war, konnte er wieder zurück.

PM des PP Schwaben Nord vom 24.09.2017

Allgemein

Schärding (Oberösterreich) / Passau (Bayern): Länderübergreifende Rettungskette

Einen abgetrennten Armteil eines schwerverletzten Landwirtes brachten Schärdinger Polizisten am 23. September 2017 einsatzmäßig ins Krankenhaus nach Passau.
Gegen 13:08 Uhr führte ein 50-jähriger Landwirt aus Rainbach im Innkreis auf einem Feld mit seinem Bruder die Maisernte durch. Der 50-Jährige fuhr mit der Zugmaschine und hatte den Feldhäcksler angehängt. Neben ihm fuhr der Bruder mit einer Zugmaschine und einem Anhänger. Beim Abernten der zweiten Reihe verstopfte Häckselgut das Gerät. Auf einem leicht abschüssigen Teil des Feldes hielt der 50-Jährige an und kletterte vom Traktor. Er wollte das Häckselgut lösen. Dabei kam der Traktor mit dem Feldhäcksler aus ungeklärter Ursache ins Rollen, der Landwirt kam unter die Fahrzeuge und wurde ca. 30 Meter mitgeschleift. Er kam schließlich auf der Wiese zu liegen, die Fahrzeuge rollten einige Meter weiter eine Böschung hinab und wurden durch Bäume gestoppt. Dabei wurde der 50-Jährige schwer verletzt und nach Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber Martin 3 in das Klinikum Passau verbracht.
Da der 50-Jährige einen Teil seines Armes am Unfallort verloren hatte, suchten Mitglieder der Feuerwehr die Unfallstelle ab und fanden schließlich den abgetrennten Armteil.
Die Außendienststreife Schärding 1 verbrachte daraufhin über Ersuchen der ÖRK Einsatzleitstelle Innviertel diesen Armteil des Opfers einsatzmäßig in das Klinikum Passau, da ein geeignetes Rettungsfahrzeug zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung stand. Die Überbringung war aus medizinischen Gründen sofort notwendig. Die Übergabe konnte so um 16:45 Uhr in Passau erfolgen.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Jever (Niedersachsen): Trunkenheit im Verkehr

Zwei Polizeibeamten staunten am Freitag Mittag, den 22.09.2017, nicht schlecht, als sie im Rahmen ihrer Funkstreifenfahrt einen männlichen Fahrzeugführer in Jever wahrnahmen, der während der Fahrt mit seinem Wohnmobil eine Flasche Bier konsumierte. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 43-jährige Fahrzeugführer tatsächlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Eine Messung am Alkomaten ergab einen Wert von 0,72 Promille Atemalkohol. Dem Betroffenen wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

PM der Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland vom 24.09.2017

Allgemein Polizisten helfen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizei beendet „Dauer-Sitzung“

Weil am Donnerstagmorgen ein 40-Jähriger eine öffentliche Toilette auf dem Hauptfriedhof nicht verlassen wollte, wurde die Polizei verständigt.

Der angetrunkene Mann hatte sich in der Toilette eingeschlossen – partout wollte er das stille Örtchen nicht verlassen. Als eine Polizeistreife eintraf, erklärte der 40-Jährige, dass er sein „Geschäft“ nun verrichtet habe und verließ das Klosett.

PM des PP Westpfalz vom 22.09.2017

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Frankfurt (Hessen): Dreister Fahrraddieb wird mehrmals festgenommen

Damit haben Polizeibeamte auch nicht gerechnet, als sie gestern Vormittag einen 32-jährigen Mann aus dem Gewahrsam entließen und dieser sich ganz dreist an einem der Fahrräder zu schaffen machte, die direkt am Ausgang des Präsidiums abgestellt waren.

Eigentlich war der Mann wegen eines BtM-Deliktes ins Gewahrsam gekommen. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er wieder gehen und verließ das Gebäude. Hier fiel ihm ein ungesichertes Fahrrad auf, welches direkt vor der Pforte am Fahrradständer angelehnt war. Der Sicherheitsdienst reagierte sofort, als der 32-Jährige das Zweirad an sich nahm und davon fahren wollte. Hinzugeeilte Polizisten konnten den Mann stoppen und ihm das Fahrrad wieder wegnehmen. Das gefiel dem Dieb überhaupt nicht und er versuchte sich dagegen zu wehren.

Nachdem der 32-Jährige nun erneut nach Hause entlassen wurde, diesmal auf der anderen Seite des Gebäudes, suchte er sich in der Melemstraße ein neues Objekt der Begierde. Er knackte ein angeschlossenes Fahrrad und fuhr mit diesem davon. Dank aufmerksamer Zeugen gelang die erneute Festnahme des Mannes. Nun sah der 32-Jährige zum dritten Mal das Innere des Gewahrsams, musste jedoch erneut nach Hause entlassen werden.

PM des PP Frankfurt / Main vom 22.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Chemnitz (Sachsen): Polizisten beendeten Bedrohung in Wohnung

Per Notruf verständigte eine 42-Jährige am Dienstagabend, gegen 20.15 Uhr, die Polizei darüber, dass sie von ihrem Mitbewohner (20) in der gemeinsamen Wohnung in der Damaschkestraße bedroht wird. Mehrere Polizisten machten sich daraufhin umgehend auf zur Wohnung und verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten. Sie überwältigten den 20-Jährigen und nahmen ihn in Gewahrsam. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen ihn werden fortgesetzt.

PM der PD Chemnitz vom 20.09.2017

Allgemein Polizisten helfen

Reutlingen (Baden-Württemberg): In falschen Bus eingestiegen – ABC-Schütze auf Abwegen

Dass es gerade für ABC-Schützen schwierig ist, sich auf ihrem Schulweg zurechtzufinden, hat ein Beispiel am Dienstagmorgen in Reutlingen gezeigt. Während einer Kontrolle im Rahmen der Schwerpunktaktion „Sicherer Schulweg“ an der Sankt-Wolfgang-Schule in der Werastraße wurden Beamte des Polizeireviers Reutlingen gegen 8.10 Uhr von einem Busfahrer angesprochen. Dieser hatte einen sechsjährigen Jungen an Bord, der an seinem zweiten Schultag in einen falschen Schulbus eingestiegen war und prompt am falschen Ende von Reutlingen landete – sein eigentliches Ziel wäre eine Bildungsstätte im Königsträßle gewesen. Die Polizisten nahmen sich des kleinen Mannes selbstverständlich an und fuhren ihn, nachdem ein passender Kindersitz organisiert worden war, zur richtigen Schule. Die Reaktion seiner Mitschüler ist der Polizei zwar nicht bekannt. Neidisch dürften sie aber allemal gewesen sein, dass ihr Klassenkamerad nicht mit einem schnöden Bus oder dem Elterntaxi, sondern in einem richtigen Polizeiauto zur Schule gebracht wurde.

PM des PP Reutlingen vom 20.09.2017

Allgemein

Polizei Mönchengladbach erhielt Besuch zum „Danke Polizei“-Tag

Bildquelle: PP Mönchengladbach

Vergangenen Samstag war der „Danke Polizei“-Tag. Erfahren hat das die Polizei Mönchengladbach spätestens durch den Besuch einer Mönchengladbacherin. Sie hatte unter anderem die Polizeiwache in Rheydt aufgesucht, um sich bei den Beamtinnen und Beamten für ihren „Rund-um-die-Uhr-Einsatz“ in Mönchengladbach zu bedanken. Und das tat die Dame dann auch in Wort und Bild.

Als Bürgerin unserer Stadt und zugleich als Mitglied eines Vereins, der sich gegen Gewalt gegen Polizisten engagiert, überreichte sie eine gerahmte Collage mit persönlichen Dankesworten. Natürlich fand sich auch die Zeit für ein ausführliches Gespräch – zumindest mit Beamten aus dem Innendienst der Wache, da zahlreiche Einsätze zu bewältigen und die meisten Polizisten entsprechend gebunden waren. Diesen Besuch erhielt ebenfalls die Polizeiwache am Alten Markt.

Der aufrichtige Dank hat alle Beschäftigten der Polizei Mönchengladbach erreicht. Eine tolle Geste der Anerkennung, Wertschätzung und Rückendeckung aus der Mitte der Menschen, für die die Polizei in unserer Stadt 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche arbeitet. Die Polizei Mönchengladbach sagt ebenfalls „Danke dafür“.

PM des PP Mönchengladbach vom 18.09.2017

Allgemein Kurioses Polizisten helfen

Hösbach (Bayern): Vier entlaufene Pferde eingefangen – Streifenwagen durch Biss beschädigt

Am Samstagmorgen mussten zwei Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg einen nicht ganz alltäglichen Einsatz bewältigen. Nach der Mitteilung eines Anwohners haben die Beamten vier Pferde wieder eingefangen und bis zum Eintreffen des Besitzers in einer „Behelfskoppel“ festgehalten.

Gegen 08:40 Uhr am Samstagmorgen meldete ein Anwohner der Franziskusstraße, dass in seinem Garten vier Pferde grasen würden, von einem Besitzer fehlte weit und breit jede Spur. Zwei Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg begaben sich zur Einsatzörtlichkeit und konnten die Tiere in der naheliegenden Kilianstraße feststellen.

Um ein erneute Flucht der Tiere zu verhindern, wurden die Pferde in einer Behelfskoppel aus Absperrband und Streifenwagen bis zum Eintreffen des mittlerweile verständigten Besitzers festgehalten. Einem der Vierbeiner dauerte dies offenbar zu lang, sodass er in die Motorhaube eines der beiden Streifenfahrzeuge biss. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro

PM des PP Unterfranken vom 18.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Pforzheim (Baden-Württemberg): Mehrere Waffen nach Bedrohung sichergestellt

Nach einer Bedrohung aufgrund einer vorausgegangenen Ruhestörung wurden in der Nacht zum Sonntag in der Pforzheimer Südstadt bei einem 33-Jährigen mehrere Waffen sichergestellt.

Der Mann hatte kurz nach 02.30 Uhr eine vor dem Haus weilende Vierergruppe zur Ruhe ermahnt. Obwohl sich eine 22-Jährige entschuldigte, holte der offensichtlich alkoholisierte Mann aus seiner Wohnung ein Gewehr und zielte wortlos auf die junge Frau. Anschließend konnte ihn seine Partnerin allerdings wieder zur Rückkehr in das Haus bewegen.

Polizeibeamte umstellten nach der Alarmierung sofort das Gebäude. Als der 33-Jährige an der Tür erschien, konnte er von den Einsatzkräften widerstandslos festgenommen werden. Ein Vortest hat eine Alkoholbeeinflussung von knapp 2,4 Promille ergeben.

Die in der Folge durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte eine ganze Reihe von Waffen und Munition zu Tage. Meist sind es nach erster Begutachtung allerdings erlaubnisfreie Luftdruck- und CO2-Waffen, darunter fünf Langwaffen und sieben Kurzwaffen. Zwei Kleinkaliber-Pistolen sind allerdings – wie auch diverse sichergestellte Munition – erlaubnispflichtig. Darüber hinaus sind zwei Springmesser und ein Teleskopschlagstock sichergestellt worden. Derzeit dauern weitere Ermittlungen durch das Polizeirevier Pforzheim-Süd gegen den aus Rumänien stammenden Mann noch an.

PM des PP Karlsruhe vom 18.09.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Linz (Oberösterreich): Polizisten retten bei Brand jungen Mann

Brandalarm gab es am 17. September 2017 gegen 6:30 Uhr in einem Mehrparteienhaus in Linz.
Als die Polizisten an der Wohnung bereits im Stiegenhaus Brandgeruch wahrnahmen, läuteten und klopften sie vergeblich an der Wohnungstür. Nachdem keine Reaktion vom Wohnungsmieter kam, öffneten sie gewaltsam die Wohnungstüre und traten diese ein. In der Wohnung herrschte bereits stark Rauch und die Polizistin und der Polizist suchten nach dem Mieter. Sie fanden den 24-Jährigen schlafend im Bett und trugen ihn ins Freie. Der junge Mann war kaum ansprechbar und wurde von der Rettung versorgt. Eine vergessene Pfanne mit heißem Fett dürfte für den Brand verantwortlich sein.

PA der LPD Oberösterreich vom 18.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Sondershausen (Thüringen): Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt

Polizisten kontrollierten in der vergangenen Nacht gegen 02.10 Uhr in der Jechastraße einen Autofahrer. Mit dem 30-Jährigen wurde ein Drogentest durchgeführt. Dieser zeigte ein positives Ergebnis. Seinen Opel musste er stehen lassen.

PM der Landespolizeiinspektion Nordhausen vom 18.09.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen Retter

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizei holt Kleinkind aus Pkw

Symbolfoto

Schrecksekunde für eine Mutter am Donnerstagnachmittag: Sie hatte gegen 17.30 Uhr gerade im Parkhaus am Fackelrondell ihren 15 Monate alten Sohn ins Auto gesetzt und wollte noch den Kinderwagen im Kofferraum verstauen, als der Filius über die Funkfernbedienung den Wagen von innen verriegelte. Offenbar selbst erschrocken, ließ der Kleine den Schlüssel (samt Fernbedienung) fallen – er purzelte unter den Sitz.

Was nun? Die Mama vorm Auto, der Sohnemann samt Schlüssel im verriegelten Auto und der Zweitschlüssel für das Fahrzeug beim Ehemann, der im Ausland weilt.

In ihrer Not verständigte die 30-jährige Frau gegen 18 Uhr die Polizei. Erste Recherchen beim Fahrzeug-Hersteller und einem Fahrzeugnotdienst ergaben, dass die „Blockverriegelung“ des Pkw nur mittels Schlüssel oder durch Drücken eines Entriegelungsknopfes am Armaturenbrett wieder zu öffnen ist. Aber alle Versuche, das Kleinkind dazu zu bewegen, den Entriegelungsknopf zu betätigen, scheiterten.

Auf Wunsch der Mutter wurde schließlich mit Hilfe eines Werkzeuges eine Seitenscheibe des Wagens zerstört. Einer der Beamten kletterte ins Fahrzeug und öffnete es von innen, so dass die 30-Jährige überglücklich ihren kleinen Sohn wieder in die Arme schließen konnte… – Ende gut, alles gut!

PM des PP Westpfalz vom 15.09.2017

Allgemein

Danke-Polizei-Tag am 16. September 2017 Zeichen der Wertschätzung: Das gibt Rückhalt.

Bildquelle: PP Westpfalz

„Ich bin sehr berührt darüber, wie herzlich ich von den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in der Westpfalz aufgenommen wurde“, resümiert die Vorsitzende des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten“ (KGgP), Gerke Minrath-Grunwald, am Ende ihrer Polizeidienststellen-Tour anlässlich des Danke-Polizei-Tags am heutigen Samstag. Und dass kommt nicht von ungefähr: Ihr Engagement, ihr ansteckender Enthusiasmus und die Arbeit der Vereinsmitglieder von ‚KGgP‘ werden in den Reihen der Polizei hoch geschätzt und als eindrucksvoll beschrieben.

Mit einer Sonnenblume in der Hand begegnete sie vielen Polizistinnen und Polizisten auf Dienststellen der Polizeidirektionen Kaiserslautern und Pirmasens sowie Beamten des Kriminaldauerdienstes bei der Kaiserslauterer Kriminaldirektion. Mit strahlenden Gesichtern wurde das aufrichtige DANKE der Vereinsvorsitzenden entgegengenommen. Es sei ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der Polizeiarbeit, das Rückhalt gebe, so die einhellige Meinung aller Polizeikräfte.

Die engagierte „Vereinsfrau“ blickt in die Zukunft: Sie wünsche sich viele „Nachahmer“, damit der Danke-Polizei-Tag – nicht nur in Rheinland-Pfalz – auch bundesweit an Bedeutung gewinne.

Und ihre Botschaft lautet: Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich trauen, DANKE ihrer Polizei zu sagen. Dafür biete sich der Danke-Polizei-Tag als ideale Kommunikationsplattform an, gibt Gerke Minrath-Grunwald zu verstehen.

PM des PP Westpfalz vom 16.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Schifferstadt (Rheinland-Pfalz): Trunkenheit im Straßenverkehr

Am frühen Sonntagmorgen, 17.09.2017, gegen 05.40 Uhr, wurde ein 35-jähriger Toyota-Fahrer in der Mozartstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der Pkw war zuvor einem Zeugen, einem Polizeibeamten auf dem Heimweg nach dem Nachtdienst, auf der B44 / B9 aufgrund unsicherer Fahrweise aufgefallen. Der Toyota-Fahrer brauchte teilweise auf der B9 beide Fahrstreifen. Der Zeuge fuhr dem Toyota bis zur Kontrolle hinterher. Während der Kontrolle wurde bei dem Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein Alcotest ergab einen Wert von 1,49 Promille Atemalkoholkonzentration. Der Toyota-Fahrer wurde daraufhin zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt, ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die zuständige Führerscheinstelle wird ebenfalls in Kenntnis gesetzt, die weitere Maßnahmen gegen Fahrer anordnen kann.

PM der PI Schifferstadt vom 17.09.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Cuxhaven (Niedersachsen): Hilfeleistung der BP 25 BAYREUTH auf der Jade

Am Donnerstag, 29. Oktober 2014 gegen 08:20 Uhr wurde das Einsatzschiff BAYREUTH der Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven durch die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) über eine offensichtlich orientierungslose Segelyacht im Bereich der Jade-Weser-Mündung informiert.

Die BAYREUTH steuerte die Position der in Not geratenen Segelyacht an und zwei Polizeibeamte der BAYREUTH setzten auf die 10 Meter lange Segelyacht über. Nach ersten Gesprächen mit dem Eigner stellte sich heraus, dass dieser in der Nacht zuvor bei einem Ankermanöver über Bord gefallen war und mit letzter Kraft zurück an Bord gelangen konnte. Die zweite an Bord befindliche Person litt bereits an der Seekrankheit und war zudem erheblich geschwächt.

Weil relativ schlechte Sicht herrschte und um den Gesundheitszustand der beiden Segler weiterhin unter Kontrolle zu haben und eine sichere Ankunft in Wilhelmshaven zu gewährleisten, bot der Kommandant der BAYREUTH mit seiner Besatzung Unterstützung bei der nautischen Schiffsführung der Segelyacht an. Von beiden Seglern wurde diese Hilfeleistung dankend angenommen. Zwei erfahrene Polizeibeamte der BAYREUTH führten die SY „Najade III“ sicher nach Wilhelmshaven.

PM der BPOLI See vom 17.09.2017

Allgemein Einfach nett

Westhofen (Rheinland-Pfalz): Ponys erkunden Westhofen

Am Montag befreiten sich drei Ponys eines gastierenden Zirkus in Westhofen aus ihrem Gehege und gingen auf Erkundungstour. Einer Anwohnerin fielen die Ponys gegen 23.45 Uhr auf und sie verständigte die Polizei. Während sich zwei Ponys noch vor Eintreffen der Polizei von Anwohnern einfach einfangen ließen, widersetzte sich eines der Festnahme. Dieses konnte schließlich von einer Anwohnerin und einem Polizisten der Polizei Gau-Bickelheim in die Enge getrieben und gestellt werden. Ein Hauch vom Wilden Westen in Rheinhessen. Die Ponys wurden von einem Verantwortlichen des Zirkus wohlbehalten vor Ort abgeholt. Es entstand kein Sachschaden.

PM der PD Worms vom 14.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

München (Bayern): Störung einer Wahlkampfveranstaltung

Am Mittwoch, 13.09.2017, fand eine WahlkampfPodiumsdiskussion in Taufkirchen statt, zu welcher Vertreter mehrerer Parteien eingeladen waren.

Während der Podiumsdiskussion fiel in der ersten Sitzreihe eine 49-Jährige auf, welche erkennbar eine Schusswaffe in ihren Händen hielt. Eingesetzte Polizeibeamte konnten die Frau überwältigen, als sie gerade die Waffe in Richtung Podium richtete.

Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich um eine sogenannte Deko-Waffe handelte. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Die Frau machte einen stark verwirrten Eindruck, weshalb sie in eine Fachklinik eingewiesen wurde. Ein polizeilicher Hintergrund ist derzeit allerdings nicht erkennbar.

PM des PP München vom 14.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Prien am Chiemsee (Bayern): Opferstockdiebe festgenommen

Zwei 43 und 47 Jahre alte Bulgaren wurden gestern Vormittag von Polizeibeamten ertappt, als die gerade dabei waren die Opferstöcke in der neben der Kirche am Marktplatz befindlichen Taufkapelle St. Johannes zu plündern. Sie wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

Der entscheidende Hinweis an die Polizei kam am Mittwochvormittag vom Pfarramt. Sensibilisiert durch frühere Vorfälle bemerkte man gegen halb elf einen sich in verdächtiger Weise an der Taufkapelle aufhältlichen Mann und alarmierte umgehend die Priener Polizei. Mehrere Polizeibeamte eilten zu Fuß von der Dienststelle und mit Streifenfahrzeugen zur nahegelegenen Kirche und konnten in der Kapelle zwei Männer, die sich offenbar an den Opferstöcken zu schaffen machten, antreffen und festnehmen. Sie führten einschlägig bekannte Gegenstände zum Herausfischen von Geldscheinen aus Opferstöcken bei sich. Bei der Durchsuchung der Personen fanden die Beamten, zum Teil in der Kleidung versteckt Bargeld in Höhe von rund 2.000 Euro. Bei der anschließenden Nachschau in dem  von ihnen mitgeführten und am Friedhof geparkten Pkw fanden die Beamten weitere Tatwerkzeuge und ein nach dem Waffengesetz verbotenes Würgeholz, ein sogenanntes Nunchaku, vor.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 43 und 47 Jahre alte bulgarische Staatsangehörige, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Die Männer hielten sich  offenbar nur zur Begehung von Straftaten in Deutschland auf. Der 43-jährige Tatverdächtige war bereits polizeibekannt, er wurde letztes Jahr im Raum Regensburg wegen gleicher Vorgehensweise bereits festgenommen. Beide Männer leugneten die Tatbegehung. Sie wurden heute nach Haftantrag durch die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, dem Ermittlungsrichter in Rosenheim vorgeführt.

PM der PI Prien vom 14.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Prävention

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Der Unterschied zwischen „dein“ und „mein“

Den Unterschied zwischen „dein“ und „mein“ und „kann man nehmen, muss man aber bezahlen“ mussten Polizeibeamte am Dienstagnachmittag drei Kindern im Stadtgebiet erklären. Obwohl die beiden Mädchen und der Junge mit ihren 7 und 8 Jahren das eigentlich schon wissen sollten, hatten sie sich in einem Supermarkt in der Mannheimer Straße illegal bedient und sich Schoko- und Proteinriegel in den Rucksack gesteckt, ohne dafür zu bezahlen.

Danach gab’s mahnende Worte, betretene (Kinder-)Gesichter und eine Strafanzeige durch den Marktleiter. Um das junge Langfinger-Trio kümmert sich das Haus des Jugendrechts.

Zwar ein bisschen älter aber genauso unvernünftig waren zwei Jugendliche am selben Tag bereits gegen 12 Uhr in der Zollamtstraße. Die beiden 13 und 14 Jahre alten Mädchen aus dem Landkreis wurden dabei erwischt, als sie in einem Supermarkt in der Abteilung für Babynahrung einen speziellen Löffel stehlen wollten.

Vom Hausdetektiv überführt, gaben die beiden Jugendlichen zu, bereits am vergangenen Freitag einen Babyschnuller gestohlen zu haben. Was sie mit den Sachen wollten, blieb unklar.

Die Eltern der Mädchen wurden verständigt, um ihre Sprösslinge auf der Dienststelle abzuholen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Haus des Jugendrechts.

PM des PP Westpfalz vom 13.09.2017

Allgemein Bravo

München (Bayern): Festnahme eines falschen Polizeibeamten

Eine 89-jährige Münchnerin wurde erstmalig am Montag, 11.09.2017, spät abends von einem unbekannten Mann angerufen. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus und erklärte ihr, dass bei zwei festgenommenen Einbrechern ein Notizzettel mit ihrem Namen und mit ihrer Adresse aufgefunden wurde. Auch habe man bereits versucht, bei ihr einzubrechen. Deshalb sollte sie auf ihre Wertsachen achten. Zudem sagte der falsche Polizeibeamte, dass auch Mitarbeiter ihrer Hausbank mit den Straftätern zusammenarbeiten würden. Somit sei auch ihr Sparkonto in Gefahr.

Nach diesen Warnhinweisen rief der falsche Polizeibeamte am nächsten Morgen erneut bei der 89-Jährigen an. Er forderte sie auf, ihr Sparkonto aufzulösen.

Da ihr dies verdächtig vorkam, verständigte sie die Polizei und teilte den Sachverhalt mit. Zusammen mit der Arbeitsgruppe „Phänomene“ wurde eine fingierte Geldübergabe mit dem falschen Polizeibeamten vereinbart. Diese sollte in der Riesstraße am Dienstag, 12.09.2017, stattfinden.
Bei dieser fingierten Geldübergabe konnte ein 31-Jähriger in München lebender Iraner festgenommen werden. Dieser wird heute dem Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

PM des PP München vom 13.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Chemnitz (Sachsen): Wenn der Rauschgiftspürhund nicht weiß, wo er zuerst anschlagen soll…

Am vergangenen Freitag konnten Ermittler des zuständigen Fachkommissariats der Chemnitzer Kriminalpolizei einem mutmaßlichen Drogendealer das Handwerk legen. Gegen den 21-Jährigen liefen seit geraumer Zeit Ermittlungen, da der Verdacht bestand, dass er im Raum Chemnitz und Frankenberg unerlaubten Handel mit Marihuana in Größenordnungen betrieb. Dieser Verdacht ließ sich nunmehr erhärten, als die Beamten einen durch das Amtsgericht Chemnitz verfügten Durchsuchungsbeschluss in der Wohnung des 21-Jährigen im Stadtteil Sonnenberg realisierten. Dabei kamen auch Rauschgiftspürhund L‘Yoda vom schwarzen Merlin sowie sein Hundeführer zum Einsatz. Lange suchen musste der vierjährige Malinois in den Räumen nicht, bis er auf Betäubungsmittel stieß. Die Spürnase der Chemnitzer Diensthundestaffel entdeckte in Verstecken rasch zwei Plastikdosen, in denen sich insgesamt rund 610 Gramm Marihuana befanden. Auch an einem Koffer schlug der Malinois an. Darin befanden sich knapp 60 Gläser und in den Gläsern nochmals fast 170 Gramm Marihuana. Damit war die Arbeit des Rauschgiftspürhundes aber noch nicht beendet. Er fand noch mehrere Feinwagen sowie Cliptütchen mit kleineren Mengen bereits abgepacktem Marihuana und Haschisch. Die Ermittler beschlagnahmten überdies aufgefundenes Bargeld in szenetypischer Stückelung und mehrere Waffen. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Auftrag der zuständigen Chemnitzer Staatsanwaltschaft einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann, der sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

PM der PD Chemnitz vom 13.09.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Plauen (Sachsen): Trunkenheitsfahrt aufgedeckt

Aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit wurde auf der Herrenstraße in der Nacht zum Mittwoch, gegen 1 Uhr der Fahrer eines Pkw Mazda durch Polizeibeamte gestoppt und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten bei dem 27-Jährigen Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,78 Promille. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt und Anzeige erstattet.

PM der PD Zwickau vom 13.09.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen

Oberding / Erding (Bayern): Mit dem „Polizei-Taxi“ pünktlich zum Schulbeginn

Symbolfoto

Eine Familie zog in den Sommerferien nach Moosinning. Die Tochter der Familie hatte heute ihren Ersten Schultag und wollte mit dem Bus der Linie 531 zum Korbinian-Aigner-Gymnasium nach Erding fahren. An der Haltestelle der Grund- und Mittelschule/Staatlichen Realschule in Oberding stiegen viele Schülerinnen und Schüler aus, so dass das Mädchen meinte, an ihrem Ziel, dem Korbinian-Aigner-Gymnasium angekommen zu sein. Die Schülerin verließ auch den Bus, ihr kamen aber, nachdem der Bus schon weg war Zweifel, ob das die richtige Schule ist.

Vor der Schule stand eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Erding, die hier im Rahmen der Schulüberwachung eingesetzt waren.

In ihrer Not fragte sie die beiden Polizeibeamten, die ihr sagten, dass sie an der Schule in Oberding ausgestiegen ist. Hilflos fragte sie, wie sie denn zum Gymnasium nach Erding kommen könnte, da ja heute ihr erster Schultag in Bayern ist.

Die beiden Kollegen boten dem Mädchen an, sie zum Korbinian-Aigner-Gymnasium nach Erding zu fahren. Dort kam sie pünktlich mit dem Streifenwagen zum Beginn des Unterrichts um 08.30 Uhr an. Für die Hilfsbereitschaft bedankte sich das Mädchen herzlichst bei den beiden Polizeibeamten.

PM der PI Erding vom 12.09.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Göttingen (Niedersachsen): Schneller Fahndungserfolg – Gesuchter Sicherungsverwahrter von Spezialkräften der Polizei festgenommen

Einen Tag nach seiner Flucht haben Spezialkräfte der Polizei am Dienstagnachmittag (12.09.17) in Göttingen einen geflohenen Sicherungsverwahrten wieder festgenommen.

Der Insasse der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf war am Montagmittag (11.09.17) im Raum Duderstadt während eines begleiteten Freiganges entkommen .

Seitdem hatte die Polizei intensiv nach dem 49 Jahre alten Mann gefahndet. Bei seiner Festnahme in einem Wohnkomplex im Göttinger Hagenweg leistete der verurteilte Straftäter keinen Widerstand. Die Öffentlichkeitsfahndung nach ihm wurde eingestellt.

PM der PD Göttingen vom 12.09.2017

Allgemein Retter

Ulm (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz nach Alarm

Der Polizei wurde kurz nach 12 Uhr ein Alarm für besondere Gefahrenlagen aus dieser Schule gemeldet. Deshalb fuhren sofort viele Streifen des Polizeipräsidiums Ulm, unterstützt von Beamten benachbarter Dienststellen und der bayerischen Polizei, zur betroffenen Schule. Die gut ausgebildeten Polizeibeamten sicherten schnell das Gebäude. Bei ihrer Suche nach einer Ursache für den Alarm wurden sie jedoch nicht fündig. Schließlich bestätigte sich die Hoffnung, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Dann begleiteten Polizeibeamte die Schüler nach und nach aus dem Gebäude. Die hatten sich richtig verhalten und sich im Haus verbarrikadiert. Die Ulmer Polizei ermittelt jetzt, wie es zu diesem Alarm kommen konnte.

PM des PP Ulm vom 12.09.2017

Allgemein Polizisten helfen

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Ehemann schlägt Frau

Symbolfoto

Am 11.09.2017 gegen 01.00 Uhr kam es zwischen Eheleuten zu einer verbalen Streitigkeit in der Wohnung. Im Verlauf der Streitigkeiten schlug der 22-Jährige seine 21-jährige Frau ins Gesicht und gegen den Arm und trat sie gegen den Oberschenkel.

Die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten erließen gegen den 22-Jährigen ein Kontakt- und Näherungsverbot. Die 21-Jährige wurde über ihre rechtlichen Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bingen (Rheinland-Pfalz): Diebstahl aus Garage, Täterfestnahme

Gegen 02.30 Uhr nahm ein Wohnungsinhaber Geräusche und Taschenlampenlicht in seiner Garage wahr. In der Garage traf er auf eine männliche Person, die sich an seinen Sachen zu schaffen machte. Als plötzlich ein Fahrzeug hupte, flüchtete der Täter in Richtung Innenstadt; das von einer Frau geführte Fahrzeug entfernte sich ebenfalls. Der Geschädigte konnte den Beamten das Kennzeichen mitteilen. Ermittlungen bei dem Fahrzeughalter ergaben, dass dieser das Fahrzeug an Bekannte verliehen hatte. Der PKW konnte später in der Innenstadt festgestellt werden. In der Nähe des PKW befand sich eine männliche Person. Nach entsprechenden Überprüfungen stellte sich heraus, dass es sich hierbei um die Person handelte, die zuvor in die Garage eingedrungen war. Die Person, wurde festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Täter entlassen. Im Rahmen der Fahndung konnte auch die Fahrzeugführerin, 32 Jahre alt, festgestellt und festgenommen werden. Sie stand unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 11.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Görlitz (Sachsen): Teleskopschlagstock und Elektroschocker aus dem Verkehr gezogen

Am vergangenen Wochenende zogen Bundespolizisten einen Teleskopschlagstock sowie einen Elektroschocker aus dem Verkehr. Anschließend erstatteten sie Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Der verbotene Teleskopschlagstock wurde am Samstagmittag während einer Fahrzeugkontrolle an der Autobahnanschlussstelle Görlitz gefunden. Dessen Besitzer, ein 22 Jahre alter Mann aus Polen, wird nun mit einem Bußgeldbescheid rechnen müssen.

Das als Taschenlampe getarnte Elektroimpulsgerät entdeckte eine Streife reichlich 24 Stunden später bei einem 32-Jährigen aus Cottbus. Der Cottbuser, der in Bad Muskau kontrolliert worden war, hat in diesem Fall möglicherweise mit einem Strafbefehl zu rechnen.

PM der BPOLI Ludwigsdorf vom 11.09.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Frankfurt / Main (Hessen): Festnahme nach sexueller Belästigung am Hauptbahnhof

Am Frankfurter Hauptbahnhof konnten Beamte der Bundespolizei am Samstag, gegen 16.30 Uhr, einen 36-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen festnehmen, der eine 48-jährige Reisende sexuell belästigte.

Mit offener Hose verfolgte der Mann die Reisende und ließ erst davon ab, als sie die Bundespolizei verständigte. Eine Streife konnte ihn wenig später in der Bahnhofsmission festnehmen und zur Wache bringen. Nachdem dort seine Personalien festgestellt werden konnten und ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet war, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLI Frankfurt / Main vom 11.09.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz

Giebelstadt (Bayern): Randalierer am Feuerwehrfest

Zu einem unliebsamen Zwischenfall kam es am Sonntagabend auf dem Fest zum 130jährigen Jubiläum der Feuerwehr Allersheim. Gegen 21.00 Uhr wurden zwei Männer aus einem benachbarten Ortsteil ausfällig und sollten aus dem Festzelt verwiesen werden. Dieser Platzverweis interessierte sie jedoch nicht. Es kam dann zu Beleidigungen und einer körperlichen Auseinandersetzung mit den Veranstaltern. Mehreren friedlichen Festbesuchern gelang es, die beiden Randalierer bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Beamten rückten mit zwei Streifen an und nahmen die angetrunkenen Störenfriede in Gewahrsam. Beide Männer mussten ihren Rausch in Polizeizellen ausschlafen. Die PI Ochsenfurt ermittelt gegen sie wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung.

PM der PI Ochsenfurt vom 11.09.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

BAB 6 bei Sinsheim (Baden-Württemberg): Betrunkener gefährdet andere Verkehrsteilnehmer – Polizei sucht Zeugen

Am Freitagabend gegen 20:20 Uhr beobachtete eine Zeugin auf der A 6 im Baustellenbereich zwischen Wiesloch und Sinsheim ein vorausfahrendes Fahrzeug eines Fischhandels. Es handelte sich um ein auffälliges Verkaufsfahrzeug der Marke Fiat, Modell Ducato in blauer Farbe. Durch seine unsichere Fahrweise gefährdete der Fahrer mehrere Fahrzeuge, zu einem Unfall kam es nach bisherigem Kenntnisstand nicht. Die hinzugezogenen Polizeibeamten vom Polizeirevier Sinsheim konnten das Fahrzeug samt Fahrer dank der Angaben der aufmerksamen Zeugin in Sinsheim in der alten Römerstraße einer Kontrolle unterziehen. Da der 40-Jährige Fahrer deutlich nach Alkohol roch, musste er die Beamten auf die Wache begleiten. Hier ergab eine Messung, dass der Mann mit fast 1,2 Promille deutlich alkoholisiert war. Ihm wurde nicht nur eine Blutprobe entnommen, er musste auch seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige. Verkehrsteilnehmer, welche durch die Fahrweise des Mannes beeinträchtigt wurden, werden gebeten, sich telefonisch unter 07261 / 690 – 0 beim Polizeirevier Sinsheim zu melden.

PM des PP Mannheim vom 10.09.2017