Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Gefahrenabwehr Illegale Waffen Kriminalitätsbekämpfung

Schwarzbach (Bayern): Mit verbotener Waffe und Munition über die Grenze Bundespolizei Freilassing stellt Pistole und 500 Patronen sicher

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Am Samstag (8. Dezember) haben Bundespolizisten bei den Grenzkontrollen auf der A8 bei einem 28-jährigen Deutschen eine Schreckschusswaffe und eine größere Anzahl an Munition sichergestellt. Der Mann versuchte die Waffe und die Patronen unerlaubt nach Deutschland zu bringen.
Am Samstagmittag hat die Bundespolizei Freilassing einen Pkw mit deutscher Zulassung angehalten. Als Insassen stellten die Beamten zwei Personen fest, die sich ordnungsgemäß mit gültigen Papieren ausweisen konnten. Bei der Nachschau im Fahrzeugkofferraum entdeckten die Bundespolizisten eine Schusswaffe und einen Karton mit 1.000 Patronen. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe und jeweils 500 Schuss pyrotechnische Munition und Platzpatronen. Die aufgefundenen Gegenstände konnten dem 28-jährigen Beifahrer zugeordnet werden. Den erforderlichen Waffenschein zum Führen der Pistole und den Munitionserwerbschein, welcher den Besitz der pyrotechnischen Munition erlauben würde, besaß der Deutsche nicht. Gegen ihn bestand somit der Verdacht des unerlaubten Führens von Schusswaffen und Munition.
Die Bundespolizei Freilassing stellte die Schreckschusswaffe und die pyrotechnische Munition sicher. Die 500 Platzpatronen durfte der 28-Jährige hingegen behalten. Die Bundespolizisten zeigten den Mann wegen unerlaubten Führens von Schusswaffen und Munition an. Er konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.

PM der BPOLD München vom 10.12.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung Prävention

Freiburg (Baden-Württemberg) / Basel: Deutsche Bundespolizei und Schweizer Transportpolizei: Grenzüberschreitende Kampagne gegen international agierende Taschendiebstahlsbanden

Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2017 in Deutschland insgesamt 127.376 Taschendiebstähle angezeigt, 2016 waren es 164.771 Fälle. Trotz des Rückgangs erreichen die Zahlen weiterhin ein sehr hohes Niveau. Im Jahr 2017 entstand dabei ein Schaden von knapp 41.260.000 Euro.

Taschendiebe nutzen insbesondere dichtes Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln aus, um unbemerkt Wertsachen und Gepäckstücke zu entwenden. Die zeitlichen Schwerpunkte für Taschendiebstähle im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs liegen überwiegend in der abendlichen „Rushhour“, bei Fernverkehrszügen zur Urlaubs- oder Hauptreisezeit.

Die deutsche Bundespolizei und die Schweizer Transportpolizei sind in der Vorweihnachtszeit gemeinsam in internationalen Fernreisezügen unterwegs, um Reisende vor den europaweit agierenden Taschendiebstahlsbanden zu warnen. Mit dem Projekt „Gemeinsam gegen Taschendiebe“ sensibilisieren die Polizeibeamten bereits seit dem Jahr 2011 an den Adventswochenenden. Anhand mehrsprachiger Präventionsflyer und in Rollenspielen wird erläutert, wie arbeitsteilig Taschendiebe vorgehen und sich Reisende schützen können. Zudem sprechen die eingesetzten Beamten gezielt Personen an, die sorglos mit ihren Wertgegenständen und dem Reisegepäck umgehen.
Im Schweizer Bahnhof SBB in Basel koordinieren deutsche und schweizerische Polizeibeamte das internationale Einsatzgeschehen. Von dort bestreifen die länderübergreifenden Teams am 9., 15., und 16.
Dezember Fernreisezüge nach Freiburg, Baden-Baden, Zürich und Olten.

Laut Thomas Gerbert, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, haben die bestens organisiert auftretenden Taschendiebstahlsbanden immer wieder ein leichtes Spiel, wenn Reisende ihre Handtaschen mit viel Bargeld in den Zügen fahrlässig auf der Gangseite abstellen. „Im nächsten Bahnhof könnte die Handtasche, die vorher von einem der Täter ausgespäht wurde, nach einem Ablenkungsmanöver in Sekundenbruchteilen vom nächsten Täter entwendet sein. Dieser braucht oftmals nur seine Hand auszustrecken und hat leichte Beute“, so Gerbert.

Die beste Prävention: Die Tricks der Diebe kennen und wachsam sein International agierende Taschendiebe gehen immer in Teams vor und teilen sich die Arbeit. Oft wenden sie verschiedene Tricks an, um ihre Opfer abzulenken.

Ausspähen: Der oder die Täter spähen ein Opfer aus. Wer hat dick gefüllte sichtbare Wertsachen oder verhält sich unachtsam? Ablenkung und Aktion: Ist das Opfer ausgemacht, geht es blitzschnell. Durch „versehentliches“ Beschmutzen der Kleidung mit Ketchup oder Senf findet die Ablenkung satt. Wenige Sekunden reichen aus, um an ungesicherte Beute zu kommen.

Der sogenannte „Klopfertrick“ stellt ein weiteres Ablenkungsmanöver dar. Dieser Trick wird angewendet, wenn ein Zug den Bahnhof erreicht. Das ausgespähte Opfer wird durch einen Täter, der sich auf dem Bahnsteig befindet, durch massives Klopfen an die Scheibe abgelenkt. Wertsachen in Gangnähe wechseln während der Ablenkung schnell den Besitzer. Abtransport des Diebesgutes: Es wird an einen weiteren Komplizen übergeben. Wird das Opfer stutzig, wird sich der Täter im Regelfall als Helfer ausgeben und etwa dabei assistieren, Ketchup oder Senf von der Jacke abzuwischen.

Wichtige Tipps zu Ihrem Schutz gegen Taschendiebstahl

– Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer verteilt in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
– Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter den Arm. DerVerschluss soll zur Körperseite zeigen.
– Tragen Sie Ihren Rucksack im Gedränge vorne. Keinesfalls gehören Geldbörsen, persönliche Papiere oder Wertsachen in die Außentaschen.
– Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
– Hängen Sie Handtaschen im Zug nicht an Sessellehnen und stellen Sie diese nicht auf der Gangseite unbeaufsichtigt ab.

PM der BPOLI Weil am Rhein vom 10.12.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Prävention

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Versteck in Zugtoilette; Bundespolizei nimmt vier Jugendliche in Gewahrsam

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Sonntagnacht wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass sich vier Jugendliche im Intercity 209 zwischen Köln und Bonn in einer Zugtoilette versteckt hielten.

Im Bonner Hauptbahnhof nahm ein Einsatzmittel der Polizei Bonn die Ausreißer in Empfang. Die eintreffenden Bundespolizisten übernahmen die Jugendlichen im Alter von 13, 14 sowie zwei im Alter von 16 Jahren, um sie in Gewahrsam zu nehmen und zur Dienststelle zu bringen. Dabei stellte sich heraus, dass die vier Ausreißer von zu Hause bzw. einer Jugendeinrichtung abgängig waren. Alle Jugendlichen erhielten von der Bundespolizei eine Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen und wurden nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten in einer Jugendschutzeinrichtung untergebracht.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.12.2018

Allgemein Polizisten helfen

BAB 63 bei Saulheim (Rheinland-Pfalz): Frau von Ehemann „ausgesetzt“

Gegen 00:45 Uhr in der Nacht zum Sonntag wurden die Alzeyer Polizeibeamten um Unterstützung ihrer Kollegen von der PAST Heidesheim gebeten, die wegen eine Unfallaufnahme gebunden waren. Von einer Notrufsäule in Höhe Saulheim auf der A 63 hatte sich eine hilflose Frau gemeldet. Die Beamten konnten die 59jährige Frau aus Bad Soden am Taunus antreffen. Sie erklärte den verblüfften Beamten, sie sei mit ihrem Ehemann während der Autofahrt in Streit geraten. Dieser habe sie kurzerhand auf der Autobahn „ausgesetzt“ und sei dann einfach weiter gefahren. Die Frau wurde von der Polizei in das Stadtgebiet Mainz gefahren. Dort rief sie sich ein Taxi und lies sich nach Hause fahren. Ob es bei der Ankunft zu Hause erneut zu Streitigkeiten kam, liegen der Polizei keine Erkenntnisse vor.

PM der PI Alzey vom 09.12.2018

Allgemein Polizisten helfen

Oberstaufen (Bayern): Polizei hilft bei Kündigung von Sex-Abonnements

Am 06.12.2018 erschien ein 22-jähriger Mann aus Oberstaufen bei der Polizeistation Oberstaufen, um Strafanzeige zu erstatten, weil ihm seit Juli diesen Jahres insgesamt 15 Abbuchungen in Wert von ca. 750 Euro von seinem Kreditkartenkonto angeblich unberechtigt abgebucht wurden. Bei einer näheren Überprüfung der Kontoauszüge durch die Polizei, ergab sich wegen der monatlich gleichen Abbuchungsbeträge relativ schnell der Verdacht, dass es sich um Internet-Abonnements handeln könnte. Gemeinsam mit vermeintlich Geschädigtem chattete dann die Polizei mit dem ausländischen Internetdienstleister, der die Geldbeträge eingezogen hatte. Dort wurde dann freundlich in englischer Sprache mitgeteilt, dass der junge Mann wohl drei Internet-Sex-Abonnements abgeschlossen und dabei seine Kreditkarte verwendet hatte. Da der 22-Jährige mit den 750 Euro nun schon genug für das Abonnement bezahlt hatte, das er nicht einmal nutzte, waren ihm die Polizisten über den laufenden Chat noch bei der Kündigung der Verträge behilflich, die sofort online bestätigt wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.12.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Frau wollte aus Fenster springen

Am Dienstagabend, gegen 17:45 Uhr, meldete sich eine offenbar psychisch kranke 50-Jährige über Notruf und gab an, dass sie vom Dach ihres Wohnhauses springen werde. Beim Eintreffen der Beamten saß die 50-Jährige tatsächlich auf der äußeren Fensterbank eines Fensters im 2. OG. Nachdem die Beamten mit der Frau kein Gespräch aufbauen konnten, wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Bad Kreuznach angefordert. Während die FFW unterhalb des Fensters ein sogenanntes Sprungpolster installierte, gelang es den Polizeibeamten in die Wohnung der 50-Jährigen vorzudringen. Die 50-Jährige konnte jedoch auch nach minutenlangen Diskussionen nicht von ihrem Vorhaben abgebracht werden. In einem günstigen Moment konnte die 50-Jährige schließlich überwältigt und von den Beamten zurück in die Wohnung gezogen werden. Die Frau wurde hierbei nicht verletzt. Sie wurde anschließend in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.

PM der PI Bad Kreuznach vom 04.12.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Schäfer wehrt sich gegen Sicherstellung seiner Herde

Polizeibeamte haben am Donnerstag, 6.12.2018, Amtshilfe für das Veterinäramt Gelsenkirchen geleistet, das mit einem Schäfer aneinander geriet. Die Kontrolleure wollten an der Schwarzmühlenstraße im Stadtteil Feldmark wegen Problemen bei der Tierhaltung eine Herde Kamerunschafe in Obhut nehmen. Der 69-jährige Schäfer wehrte sich gegen die Maßnahme und attackierte einen der Veterinäre. Zeugenaussagen zufolge soll der Beschuldigte dem Mann an den Hals gegriffen haben. Danach flüchtete er in unbekannte Richtung. Die hinzugerufenen Polizeibeamten fertigten eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen.

PM des PP Gelsenkirchen vom 07.12.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Mainz (Rheinland-Pfalz): Einbruch in Café in der Mainzer Altstadt – Täter festgenommen

Ein 19-Jähriger hat sich gestern Abend ein Café in der Mainzer Altstadt als Ziel für einen Einbruch ausgesucht. Er rechnet jedoch nicht mit einem aufmerksamen 54-Jährigen, welcher das Ganze beobachtet und die Polizei verständigt. Nach seinen Schilderungen ist der 19-Jährige über Mülltonnen geklettert und hat dann ein Fenster aufgedrückt. Darüber gelangt er in den Innenraum. Als die Polizei dort eintrifft, kann sie durch die Scheibe des Gastraumes den 19-Jährigen beobachten, wie er gerade in das Innere des Gebäudes verschwindet. Bei der anschließenden Absuche des Cafés durch die Polizeibeamten kann der 19-Jährige in der Personaltoilette gefunden und festgenommen werden. Dort ebenfalls aufgefunden wird die von ihm entwendete Kellner-Geldbörse. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei dem 54-Jährigen Zeugen für seine Aufmerksamkeit bedanken. Helfen Sie uns und damit auch Ihren Mitbürgern bei der Verhinderung oder auch der Verfolgung von Straftaten. Bitte rufen Sie beim Notruf 110 der Polizei an, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

PM des PP Mainz vom 07.12.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Merzig / Saarburg (Saarland / Rheinland-Pfalz): Polizei klärt Überfall auf einen 24-jährigen Merziger

Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 17:00 Uhr, ereignete sich ein Überfall im Merziger Stadtpark. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war ein 24-jähriger Merziger mit seiner Bekannten im Stadtpark verabredet, als plötzlich zwei unbekannte Männer aus dem Dunkeln an sie herantraten. Während die erste Person das Mädchen angesprochen habe, habe die zweite Person von dem jungen Merziger eine Zigarette gefordert und sofort auf ihn eingeschlagen. Während dieser Tathandlung seien sogleich drei weitere Männer aus den Büschen hervorgetreten und hätten gemeinsam auf das zwischenzeitlich auf dem Boden liegende Opfer, eingeschlagen und eingetreten. Einer der Täter habe hierbei die Gelegenheit genutzt und diesem das Handy und die Geldbörse aus der Jackentasche entwendet. Die Täter flüchteten dann aus dem Stadtpark in unbekannte Richtung. Von dem Opfer, welches durch die Tat glücklicherweise nur leicht verletzt wurde, konnten die Polizeibeamten Hinweise zur Identität der Täter erhalten, welche aus dem benachbarten Saarburg und Konz stammen sollen.

Durch umfangreiche Ermittlungen der Polizeibeamten aus Merzig und Saarburg konnte die Personengruppe ermittelt werden. Bei den fünf Personen handelt es sich um eine Jugendliche, drei Heranwachsende und einen jungen Erwachsenen, die bereits polizeilich in Erscheinung getreten sind und ihren Wohnsitz bzw. Aufenthaltsort in Saarburg und Konz haben.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten durch die Saarburger Polizeibeamten drei Tatbeteiligte vorläufig festgenommen werden, ebenso wurden auf richterliche Anordnung die Wohnungen der drei Beschuldigten in Rheinland-Pfalz durchsucht.

Gegen sämtliche Beschuldigte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung eingeleitet; derjenige, der dem Opfer das Handy weggenommen hat, muss sich zudem wegen des Verdachts des Raubes verantworten. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurden die Beschuldigten von der Dienststelle entlassen.

Neben den Polizeibeamten der PI Merzig und der PI Saarlouis waren Polizeibeamte der PI Saarburg an den umfangreichen Ermittlungen beteiligt.

Gemeinsame PM der PI Merzig und der PI Saarburg vom 07.12.2018

Verkehrssicherheit

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Verkehrskontrollen in der Vorweihnachtszeit

Um die Sicherheit auf den Straßen in und um Kaiserslautern zu erhöhen, führt die Polizei in der Vorweihnachtszeit verstärkt Kontrollen durch. Die Polizeiinspektion 1 hat in dieser Woche schwerpunktmäßig die Unfallursachen „Alkohol und Drogen“ sowie „Ablenkung im Straßenverkehr“ ins Visier genommen. Seit Montag hat es bereits zahlreiche Kontrollen in der Stadt sowie im Landkreis gegeben. Allein am Donnerstag wurden vom Nachmittag bis zum späten Abend zeitversetzt an vier Örtlichkeiten Kontrollstellen eingerichtet, drei davon im Kaiserslauterer Stadtgebiet, die vierte in Otterberg. In der Zeit von 16 bis 22 Uhr registrierten die Beamten ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Insgesamt wurden 193 Fahrerinnen und Fahrer gestoppt und überprüft – in 48 Fällen gab es Grund zur Beanstandung.

Der häufigste Kritikpunkt und gleichzeitig der Grund, warum die jeweiligen Fahrzeuge überhaupt angehalten wurden, waren Mängel an der Lichttechnik, das heißt: Mindestens ein Scheinwerfer funktionierte nicht – was sowohl für die betroffenen Fahrer als auch für die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellt und deshalb schnellstmöglich beseitigt werden muss. Insgesamt mussten 31 Mängelberichte ausgestellt werden.

Der zweithäufigste Grund für Beanstandungen war am Donnerstag das Thema Ablenkung am Steuer. 13 Fahrer/innen wurden mit dem Handy am Ohr erwischt. Sie alle werden deshalb demnächst Post von der Bußgeldstelle im Briefkasten haben und müssen mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige sowie mindestens einem Punkt im Verkehrszentralregister und einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. Wenn sie durch ihr Verhalten andere gefährdet oder sogar einen Unfall verursacht haben, steigen sowohl das Bußgeld als auch die Punktezahl und es kommt sogar noch ein Fahrverbot hinzu.

An dritter Stelle der „Kritik-Rangliste“ lag bei den Kontrollen das Thema „Sicherung“. Fünf Fahrer/innen erwiesen sich als Gurtmuffel und erhielten deshalb eine kostenpflichtige Verwarnung (30 Euro). Für weitere fünf Fahrer wird es noch teurer, denn sie hatten Kinder, die in ihren Fahrzeugen mitfuhren, nicht ordnungsgemäß gesichert. Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht werden mit Bußgeldern ab 30 Euro aufwärts geahndet; bei ungesicherten Kindern kommen auch noch Punkte in der „Verkehrssünderdatei“ dazu.

Gegen vier Autofahrer/innen wurden während der Kontrollmaßnahme Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Einer davon saß unter Drogeneinfluss am Steuer seines Autos, drei weitere hatten Drogen bei sich. Insgesamt stellten die Beamten gut 300 Gramm Marihuana, mehrere hundert Euro sogenanntes „Dealergeld“ sowie mehrere Mobiltelefone zur Auswertung sicher.

In einem der Fälle hatte der beschuldigte Autofahrer beim Anblick der Kontrollstelle einen Rucksack aus dem Fahrzeug geworfen. Wie sich herausstellte, befanden sich in dem Rucksack rund 120 Gramm Marihuana. Zusätzlich wurde in der Kleidung des 26-Jährigen eine kleine „Drogenportion“ gefunden.

Bei der Kontrolle eines anderen Wagens schlug den Polizisten Cannabisgeruch entgegen. Der 18-jährige Fahrer stand unter Drogeneinfluss, und im Rucksack des 20 Jahre alten Beifahrers wurden 50 Gramm Marihuana sowie diverses Verpackungsmaterial gefunden. Die daraufhin veranlasste Durchsuchung seiner Wohnung ergab einen weiteren (kleineren) Drogenfund und löste gleichzeitig eine weitere Wohnungsdurchsuchung an anderer Stelle aus, bei der wiederum 120 Gramm Marihuana, Verpackungsmaterial und mutmaßliches Dealergeld sichergestellt wurden.

Was das Thema „Alkohol am Steuer“ betrifft, zeigten sich die Autofahrer am Donnerstag (beinahe) vernünftig. Während der Schwerpunkt-Kontrollen wurde bis zum späten Abend lediglich ein Fahrer erwischt, der alkoholisiert am Straßenverkehr teilnahm. Der 44-Jährige aus dem Kreisgebiet hatte allerdings mächtig zu tief ins Glas geschaut. Auf seine Alkoholfahne angesprochen, gab der Mann zu Beginn der Verkehrskontrolle noch an, „zwei Weizenbier“ getrunken zu haben. Ein Atemtest bescheinigt ihm einen Pegel von 1,76 Promille. Um eine Blutprobe kam der 44-Jährige nicht herum – und eine Strafanzeige dürfte ihm sicher sein. Seinen Führerschein musste er gleich bei der Polizei lassen, seine Autoschlüssel wurden später seiner Freundin übergeben.

Eine Anzeige handelte sich auch noch ein Autofahrer ein, der einen „Rotlichtverstoß“ beging, also das Rotlicht an der Ampel ignorierte und einfach weiterfuhr. Ermittelt wird auch gegen zwei Fahrerinnen, die bei der Kontrolle ausländische Führerscheine vorlegten, obwohl sie ihren festen Wohnsitz seit längerem in Deutschland haben. Und „last but not least“ stellten die Einsatzkräfte bei der Überprüfung eines Fahrers gefälschte Papiere fest. Der Mann legte bei der Kontrolle sowohl einen gefälschten Führerschein als auch einen gefälschten Ausweis vor. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Unabhängig von den Schwerpunktkontrollen hatte eine Streife bereits am Vormittag in der Altenwoogstraße einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der unter Drogeneinfluss stand. Als die Beamten den Firmen-Transporter kurz vor halb 11 stoppten, stellten sie beim Fahrer drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Ein Schnelltest reagierte positiv auf THC und bestätigte somit den Verdacht. Der 29-Jährige musste deshalb zwecks Blutprobe mit zur Dienststelle kommen. Sein Führerschein wurde vorläufig sichergestellt.

Und auch am späten Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag gingen die Kontrollen weiter. Unter anderem erwischten Polizeibeamte in der Lauterstraße einen Autofahrer, der unter Drogenfluss am Steuer seines Autos saß. Bei dem 27-Jährigen reagierte das Testgerät ebenfalls auf die Stoffgruppe THC. Auch er musste eine Blutprobe abgeben; Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.

Und noch ein 21-Jähriger fiel am Donnerstagabend auf: Er zeigte ganz deutliche Ausfallerscheinungen, die auf Drogenkonsum schließen ließen. Einen Schnelltest lehnte der junge Mann jedoch ab. Auch mit der Entnahme einer Blutprobe war er nicht einverstanden, musste sie jedoch über sich ergehen lassen. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs zeigte der eingesetzte Rauschgiftspürhund starkes Interesse an einem Rucksack, Drogen konnten jedoch keine mehr darin gefunden werden. Führerschein und Fahrzeugschlüssel des 21-Jährigen wurden vorläufig einbehalten und können frühestens am Freitagabend wieder an den jungen Mann ausgehändigt werden.

Kurz nach Mitternacht stellten die Polizeibeamten einen weiteren „berauschten“ Autofahrer fest. Der 26-Jährige räumte ein, am Vortag einen Joint geraucht zu haben. Ein Schnelltest bekräftigte seine Angaben. – Doch damit nicht genug: Im Auto des Mannes wurde ein Zigarettenpäckchen mit Cannabisprodukten gefunden und sichergestellt. Er musste deshalb nicht nur seinen Führerschein und die Autoschlüssel abgeben, sondern darf auch mit einer Strafanzeige rechnen.

Rund eine Stunde später der nächste „Kandidat“ unter Drogeneinfluss: Der 26-Jährige zeigte bei seiner Kontrolle in der Brandenburger Straße die typischen Auffälligkeiten. Laut Urintest hatte der Mann Opiate konsumiert. Auch für ihn folgten die Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerescheins sowie seiner Autoschlüssel. Anschließend wurde der Mann an die US-Militärpolizei übergeben.

Kurz vor halb 4 in der Nacht zu Freitag hatte es eine Streife dann mit einer alkoholisierten Frau aus der Gruppe der „jungen Fahrer unter 21“ zu tun, für die ja bekanntlich die Null-Promille-Grenze gilt. Ihre Atemluft verriet die 20-Jährige – sie hatte laut Schnelltest 0,74 Promille „intus“. Auch sie musste Führerschein und Autoschlüssel abgeben.

Das galt auch für einen 18-Jährigen, der kurz vor halb 5 in der Zollamtstraße in eine Verkehrskontrolle geriet. Weil den Polizeibeamten aufgrund diverser Verhaltensweisen der Verdacht kam, dass der junge Mann unter Drogeneinfluss steht, wurde er zum Urintest gebeten – die Reaktionen auf die Stoffgruppen Amphetamine und Metamphetamine bestätigten die Vermutung. Somit war der 18-Jährige seinen (vorläufigen) Führerschein schneller wieder los, als er gebraucht hatte, um ihn zu bekommen.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, der eigentlich jedem Fahrer und jeder Fahrerin bewusst sein sollte: Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet sowohl sich selbst als auch andere. Und das Risiko eines Unfalls erhöht sich um ein Vielfaches, weil die Wahrnehmung getrübt und die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt wird. Die rechtlichen Konsequenzen sind nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer – und die gesundheitlichen Folgen bei einem Unfall nicht abzuschätzen; ganz zu schweigen von den möglichen „Nachwirkungen“, wie zum Beispiel Verlust des Arbeitsplatzes, oder die Schuldgefühle, mit denen man unter Umständen ein Leben lang klarkommen muss.

PM des PP Westpfalz vom 07.12.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Ulm (Baden-Württemberg): Bundespolizisten nehmen drei gesuchte Straftäter fest

Beamte der Bundespolizei haben am Donnerstag (06.12.2018) drei mit Vollstreckungshaftbefehlen gesuchte Straftäter im Hauptbahnhof Ulm festgenommen. Zunächst überprüften die Polizeibeamten gegen 14:15 Uhr die Identität eines 28-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der von der Staatsanwaltschaft Ulm gesucht wurde. Der bereits wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verurteilte Mann konnte die noch zu entrichtende Geldstrafe bezahlen, sodass ihm eine 24-tägige Gefängnisstrafe erspart blieb. Gegen 16:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 53-jährigen rumänischen Staatsangehörigen, der von der Staatsanwaltschaft Ravensburg gesucht wurde. Da der bereits wegen Körperverletzung verurteilte wohnsitzlose Mann die noch zu entrichtende Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er nun ersatzweise für 50 Tage in ein Gefängnis. Die Beamten brachten in anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Zweieinhalb Stunden später trafen die Polizeibeamten einen 23-jährigen deutschen Staatsangehörigen an, der von der Staatsanwaltschaft Ulm gesucht wurde. Der bereits wegen Bedrohung verurteile Mann konnte die noch zu entrichtende Geldstrafe bezahlen, sodass ihm eine 20-tägige Gefängnisstrafe erspart blieb.

PM der BPOLI Stuttgart vom 07.12.2018

Allgemein Bravo

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ehrlicher Finder bringt Handtasche zur Bundespolizei

Eine 74-jährige Frau aus Dortmund hat vermutlich heute (6. Dezember) in der S-Bahn 1 auf dem Weg nach Dortmund ihre Handtasche vergessen. Der Inhalt: 1.305 Euro Bargeld. Um 13.30 Uhr erschien ein 52-jährige türkische Staatsangehörige auf der Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof. Der ehrliche Finder aus Bochum übergab dort die Handtasche der Dame an die Polizisten, die diese zur Eigentumssicherung in Obhut nahm.

Ein großes Dankeschön gebührt dem 52-jährigen Mann aus Bochum. Die Besitzerin der Tasche wird nun ermittelt.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 06.12.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Aschaffenburg (Bayern): Monatelange Ermittlungen gegen Rauschgifthändler erfolgreich – Fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen eine syrische Rauschgifthändlergruppierung fanden am 27.11.2018 mit der Durchsuchung von drei Wohnanwesen, darunter einem ehemaligen Hotel, einen Abschluss.

 

Bereits am 22.11.2018 waren unter Mitwirkung des Polizeipräsidiums Frankfurt sowie Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei Würzburg, des Polizeipräsidiums Unterfranken und Einsatzkräften der PI Aschaffenburg und der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg sieben Wohnanwesen durchsucht worden.

Vorausgegangen war den beiden Durchsuchungsaktionen die Festnahme eines 42-jährigen Syrers, der zunächst versuchte, sich mit seinem Pkw durch Flucht einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Nachdem der Mann, der keinen Führerschein besitzt, im Stadtgebiet Aschaffenburg gestellt worden war, konnten bei ihm 200 Gramm Haschisch sichergestellt werden. Der Flüchtige hatte das Rauschgift zuvor während der Flucht aus dem Auto geworfen. Die im Anschluss stattgefundene Wohnungsdurchsuchung führte nochmals zur Auffindung von 200 Gramm verstecktem Haschisch.

Bei den anschließenden Durchsuchungsaktionen, bei denen Wohnungen im Stadtgebiet Aschaffenburg, im Landkreis Aschaffenburg und im Stadtgebiet Frankfurt betroffen waren, wurden 10 Personen vorläufig festgenommen. Der 42-Jährige und zwei Männer im Alter von 29 und 35 Jahren wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete gegen die Männer unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge die Untersuchungshaft an.

Im Rahmen der Folgeermittlungen konnten für zwei weitere Tatverdächtige Haftbefehle erwirkt werden. Die beiden Männer im Alter von 22 und 19 Jahren befinden sich nun in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Neben den bereits sichergestellten 200 Gramm Haschisch konnte die Polizei bei den folgenden Durchsuchungen Ecstasytabletten, Kleinmengen von Marihuana und ca. 100 Gramm Amphetamin sicherstellen. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind die Beteiligten am Handel von ca. 20 Kilogramm Haschisch und Marihuana, das von Frankfurt in den Aschaffenburger Raum geliefert und dort verkauft wurde, beteiligt.

Bei der Durchsuchung am 27.11.18 wurden die eingesetzten Polizeibeamten von einem völlig Unbeteiligten aus einer Nachbarwohnung mit einem Messer und einem Stichwerkzeug angegriffen. Die Beamten konnten den Angriff abwehren und den Mann unter Kontrolle bringen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Da der Mann sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 06.12.2018

Allgemein Bravo

„Wir zeigen Herz“ – Weihnachtsspendenaktion des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erzielt 6.600 Euro für Netzwerk Hospiz

Seit Jahren beweisen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd im Rahmen der Aktion „Wir zeigen Herz“ Nächstenliebe und Großherzigkeit mit einer Spende in der Vorweihnachtszeit für hilfsbedürftige Menschen in der Region.

In diesem Jahr wurde das Netzwerk Hospiz – Verein für Hospizarbeit und Palliativbetreuung Südostbayern e.V. als Empfänger des Spendenbetrags ausgewählt. Das Netzwerk Hospiz ist für jeden Schwerkranken oder Sterbenden da. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das individuelle Wohlergehen des Patienten und seiner Angehörigen, sei es zuhause oder im Pflegeheim. Ziel ist eine Verbesserung der Beschwerden des Patienten und die Entlastung des Umfeldes.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beteiligten sich wieder großzügig an der vorweihnachtlichen Spendenaktion. Polizeipräsident Robert Kopp überreichte im Beisein des Ersten Vorsitzenden Alois Glück am 7. Dezember an den Geschäftsführer des Netzwerk Hospiz e. V., Herrn Johann Öggl, einen Scheck in Höhe von 6.600 Euro. Er nahm den beträchtlichen Betrag mit großer Freude entgegen und dankte gemeinsam mit Alois Glück allen Spendern recht herzlich.

Wie Robert Kopp bei der Scheckübergabe betonte, ist soziales Engagement für die Angehörigen des Polizeipräsidiums ein großes Anliegen: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Spende die Palliativpatienten dabei unterstützen können, die optimale Versorgung und Begleitung an ihrem Lebensort, sei es zuhause oder im Pflegeheim, zu erhalten.“

Die Spende soll für den Einsatz der Brückenschwestern verwendet werden. Das Netzwerk Hospiz beschäftigt Fachpflegekräfte mit Zusatzausbildung in „Palliative Care“ zur Begleitung und Unterstützung von schwer- und schwerstkranken Menschen in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. Die Tätigkeit der Brückenschwestern ist keine Krankenkassenleistung, dieser Dienst kann nur mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen ermöglicht werden.

Nähere Informationen über das Netzwerk Hospiz – Verein für Hospizarbeit und Palliativbetreuung Südostbayern e.V. finden sie im Internet:

PM des PP Oberbayern Süd vom 07.12.2018

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Ey Mann – Wo ist mein Auto?

Das dachte sich wohl auch eine 21-Jährige, als sie am Mittwoch (05.12.2018) verzweifelt ihr Auto suchte. Um 18 Uhr erhielt die Polizei einen aufgelösten Anruf von der jungen Frau. Nach einer Shoppingtour in der Rheingalerie (Im Zollhof) hätte sie plötzlich festgestellt, dass ihr Auto im dortigen Parkhaus gestohlen worden sei. Sie hätte bereits über eine Stunde alle Parkebenen abgesucht und ihren weißen Kleinwagen nicht gefunden. Gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst des Einkaufszentrums werde sie aber nochmal die vielen Parkebenen absuchen. Zirka zwei Stunden später schlug die 21-Jährige bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 zu Fuß auf, um ihre Anzeige aufzugeben, da diese Suchaktion auch nicht erfolgreich war. Parallel machte sich eine Streife auf den Weg in das bereits geschlossene Parkhaus und machte sich auch auf die Suche nach dem Kleinwagen. Lang mussten die Polizeibeamten nicht suchen. Das Auto stand nämlich mutterseelenallein und unberührt im Parkhaus.

PM des PP Rheinpfalz vom 06.12.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Kein Feierabend: Polizeibeamter erwischt Caravan-Dieb

Auch nach Feierabend bleibt Polizeibeamten das kriminalistische Gespür erhalten: Ein Iserlohner Hauptkommissar bewies am Mittwochabend um 21.35 Uhr den richtigen Riecher. Er beobachtete, wie ein silberner Mercedes Vaneo mit ausländischem Kennzeichen einen Wohnwagen von einem Stellplatz zog und nahm auf der Kalthofer Straße die „Verfolgung“ auf. Das hat der Vaneo-Fahrer offenbar bemerkt. Jedenfalls steuerte er ein ehemaliges Tankstellengelände in Hennen an, koppelte den Wohnanhänger ab und fuhr davon. Wie die diensthabenden Kollegen anschließend feststellten, hatte jemand das Schloss am Tor des Stellplatzes aufgebrochen. Dort lag auch die zerstörte Wegfahrsperre des geklauten Anhängers. Leider war das Kennzeichen des verfolgten Vaneo nicht in der Dunkelheit abzulesen. Doch zumindest konnte der rechtmäßige Eigentümer seinen Caravan wieder in Empfang nehmen. Die Polizei ermittelt wegen eines „Besonders schweren Falls des Diebstahls“.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 06.12.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Schwegenheim (Rheinland-Pfalz): Zechpreller klaut Eis zum Nachtisch

Wegen dem Verdacht des Diebstahls und Zechbetruges wurde ein Ermittlungsverfahren gegen einen 36 jährigen Mann aus Haßloch eingeleitet, als dieser am gestrigen Abend zunächst an einer Raststätte speiste und sich im Anschluss noch ein Eis im angrenzenden Lebensmittelmarkt genehmigte. Da der Mann jedoch über keine finanziellen Mittel verfügte, sind die Rechnungen bis jetzt noch offen. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zeigte der „Übeltäter“ keinerlei Unrechtsbewusstsein, da er laut seiner Aussage schließlich Hunger hatte.

PM der PI Germersheim vom 06.12.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo

Kassel (Hessen): Polizeibeamter in Freizeit erkennt mutmaßlichen Drogendealer: Streife nimmt 57-Jährigen mit 34 Plomben Heroin fest

Einen Mann, der laut eines Zeugenhinweises in der Kasseler Innenstadt mit Drogen handeln soll und bislang von der Polizei gesucht wurde, erkannte am heutigen Donnerstagmittag ein Beamter des Polizeireviers Mitte in seiner Freizeit. Er verständigte seine Kollegen des Innenstadtreviers, die den 57-Jährigen gegen 12:45 Uhr am Friedrichsplatz antreffen und kontrollieren konnten. Wie sich dabei herausstellte, sollte sich der bei der Polizei eingegangene Hinweis zum mutmaßlichen Drogenhandel des Mannes bestätigen. Die Streife fand bei dem 57-Jährigen aus Kassel 34 Plomben sowie ein weiteres Plastiktütchen mit Heroin und stellen die insgesamt knapp 20 Gramm des Rauschgifts sicher. Den bereits wegen Drogendelikten bei der Polizei bekannten Tatverdächtigen brachten sie zur Dienststelle. Gegen ihn wird nun wegen illegalen Handels mit Heroin ermittelt. Die weiteren Ermittlungen übernehmen die Beamten des für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats 34 der Kasseler Kripo und dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 06.12.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Festnahme nach besonders schwerem Bandendiebstahl von Komplettradsätzen in mehreren Fällen

Am Sonntag, 02.12.2018, gegen 03.00 Uhr, führten Beamte der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) bei einem mit zwei 26-jährigen besetzten Kleintransporter Ford eine Verkehrskontrolle durch. Im Verlauf der Kontrolle wurde im Ladebereich des Transporters eine größere Anzahl Kompletträder festgestellt. Bezüglich der Herkunft der Räder machten die beiden 26-Jährigen widersprüchliche Angaben. Sie konnten auch keinen Eigentumsnachweis erbringen. Nach eingehender Befragung räumten sie schließlich den Diebstahl der Komplettradsätze sowie Fahrzeugzubehör ein. Diese wurden überwiegend im Bereich Am Mitterfeld aus Tiefgaragen entwendet.

Aufgrund bereits erstatteter Anzeigen konnte ein Teil der Komplettradsätze bereits konkreten Eigentümern zugeordnet werden.

Die beiden 26-Jährigen wurden dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.

PM des PP München vom 04.12.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Döbeln (Sachsen): Freilaufenden Labrador eingefangen

In der Richard-Köberlin-Straße sammelten Polizisten am Samstag einen ausgebüxten Labrador auf. Vom Besitzer des Rüden fehlte zunächst jede Spur, sodass er nach einer Fahrt im Streifenwagen im Tierheim abgegeben werden musste. Über den registrierten Chip gelang es dort schnell, den Besitzer ausfindig zu machen und den Hund schließlich in sein Zuhause zurückzubringen.

PM der PD Chemnitz vom 04.12.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Uznach SG: Autofahrerin durch Kantonspolizist vor dem Ertrinken gerettet

Am Sonntagabend (03.12.2018), um 18:15 Uhr, ist eine 80-Jährige mit ihrem Auto, zusammen mit ihrem gleichalterigen Ehemann und einem Hund, in den Steinenbach gefahren. Der Mann konnte sich selbstständig aus dem Auto und dem Wasser befreien. Die Frau wurde von einem herbeieilenden Polizisten vor dem Ertrinken gerettet. Für den Hund kam jede Hilfe zu spät.

Die 80-jährige Frau bog mit ihrem Auto vom Parkplatz Grynau in die Grynaustrasse ein. Aus noch unbekannten Gründen lenkte die Frau das Auto über die Grynaustrasse hinaus in das kalte Wasser des Steinenbach, wo das Auto sank. Glücklicherweise wurde der Unfall durch ein Paar beobachtet, welches sofort die Rettungsdienste alarmierte. Dem 80-jährigen Ehemann gelang es sich selbstständig aus dem Auto zu befreien und sich an Land zu retten. Ein 40-jähriger Kantonspolizist, welcher an den Ereignisort ausgerückt ist, beurteilte die Situation als dringend und begab sich beherzt in das kalte Wasser. Er wurde von einer Drittperson mit einem Abschleppseil gesichert. Den bis zum Hals im Wasser stehenden Polizisten gelang es, eine Autotür zu öffnen und die Frau zu greifen, welche sich im Innern des Autos in einer Luftblase befand. Noch bevor die restlichen Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnte die Frau an Land gebracht werden. Die beiden Geretteten wurden mit einer Unterkühlung durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Für die Bergung des Autos standen die Feuerwehr Uznach und Benken, der Abschleppdienst sowie Polizeitaucher der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz.

PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 03.12.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

BAB 9 / Pegnitz (Bayern): Baby und Hund aus Auto befreit

Polizei und Feuerwehr befreiten am Montagnachmittag einen Säugling und einen Hund aus einem Auto, nachdem der Mutter der Fahrzeugschlüssel bei einem Stopp aus der Tasche gefallen war.

 

Die 38-jährige Berlinerin machte auf dem Heimweg mit ihrem zwei Monate alten Kind und ihrem Jack-Russel-Terrier auf der Rastanlage „Fränkische Schweiz“ eine Pause. Vor der Weiterfahrt setzte sie Säugling und Hund wieder ordnungsgemäß ins Fahrzeug, dabei fiel ihr allerdings unbemerkt der Fahrzeugschlüssel aus der Tasche. Nachdem sie die Beifahrertür geschlossen hatte, bemerkte die Frau, dass ihr Wagen offensichtlich versperrt war und die Türen nicht mehr aufgingen. Als sie nun sah, dass der Fahrzeugschlüssel auf dem Beifahrersitz lag, wählte die verängstigte Frau den Notruf.

Den Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth gelang es mit Hilfe von Einsatzkräften umliegender Feuerwehren, die Türen des Audis so weit zu öffnen, dass der Schlüssel herausgefischt werden konnte und keine Beschädigungen entstanden, die eine Weiterfahrt unmöglich gemacht hätten. Nach einer knappen halben Stunde konnte die erleichterte Mutter ihr Baby und den Hund wieder in ihre Arme schließen. Alle drei haben den Vorfall gut verkraftet und konnten ihre Fahrt fortsetzen.

PM des PP Oberfranmken vom 04.12.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Zivilfahnder der Bundespolizei beenden Diebestour im ICE

Symbolfoto

Sonntagmittag hielt der ICE 16 im Kölner Hauptbahnhof zur Weiterfahrt nach Brüssel. Zwei Männer nutzten die Gelegenheit, im stehenden Zug auf Diebestour zu gehen. Sie wussten jedoch nicht, dass sie bereits im Visier der zivilen Fahnder der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe der Bundespolizei standen. Beim Verlassen des Zuges nahmen die Zivilfahnder den 21-Jährigen fest, der andere Tatverdächtige flüchtete über die Gleise.

Gegen 11:40 Uhr hielt der ICE 16 im Kölner Hauptbahnhof. Zu diesem Zeitpunkt hatten die zivilen Bundespolizisten bereits zwei polizeibekannte Männer im Visier. Die Männer stiegen in den Zug ein und kamen kurze Zeit später mit einer fremden Handtasche wieder heraus. Die Polizisten nahmen den 21-jährigen Marokkaner fest. Sein Begleiter ergriff umgehend die lebensgefährliche Flucht über die Gleise. Trotz eingeleiteter Nahbereichsfahndung blieb er verschwunden. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die beiden Tatverdächtigen bereits am 28.11.2018 gemeinsam einen Diebstahl begangen hatten. Das Opfer konnte durch die Bundespolizisten in Aachen ausfindig gemacht werden. Der 57-jährige Tourist aus Vietnam trat umgehend seine Rückfahrt nach Köln an, um seine hochwertige Handtasche und Bargeld wiederzubekommen. Die Zivilfahnder gaben dem überglücklichen Reisenden sein Eigentum im Wert von 9000,- Euro zurück. Der Tatverdächtige wird noch am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Bei dem weiteren Mittäter handelt es sich um einen 32-jährigen Libanesen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.12.2018

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Bravo Polizisten helfen Retter

Uznach (St.Gallen): Autofahrerin durch Kantonspolizist vor dem Ertrinken gerettet

Am Sonntagabend (03.12.2018), um 18:15 Uhr, ist eine 80-Jährige mit ihrem Auto, zusammen mit ihrem gleichalterigen Ehemann und einem Hund, in den Steinenbach gefahren. Der Mann konnte sich selbstständig aus dem Auto und dem Wasser befreien. Die Frau wurde von einem herbeieilenden Polizisten vor dem Ertrinken gerettet. Für den Hund kam jede Hilfe zu spät.

Die 80-jährige Frau bog mit ihrem Auto vom Parkplatz Grynau in die Grynaustrasse ein. Aus noch unbekannten Gründen lenkte die Frau das Auto über die Grynaustrasse hinaus in das kalte Wasser des Steinenbach, wo das Auto sank. Glücklicherweise wurde der Unfall durch ein Paar beobachtet, welches sofort die Rettungsdienste alarmierte. Dem 80-jährigen Ehemann gelang es sich selbstständig aus dem Auto zu befreien und sich an Land zu retten. Ein 40-jähriger Kantonspolizist, welcher an den Ereignisort ausgerückt ist, beurteilte die Situation als dringend und begab sich beherzt in das kalte Wasser. Er wurde von einer Drittperson mit einem Abschleppseil gesichert. Den bis zum Hals im Wasser stehenden Polizisten gelang es, eine Autotür zu öffnen und die Frau zu greifen, welche sich im Innern des Autos in einer Luftblase befand. Noch bevor die restlichen Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnte die Frau an Land gebracht werden. Die beiden Geretteten wurden mit einer Unterkühlung durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Für die Bergung des Autos standen die Feuerwehr Uznach und Benken, der Abschleppdienst sowie Polizeitaucher der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz.

PM der KAPO St. Gallen vom 03.12.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Köln (Nordrhein-Westfalen): 12-jähriger Parfümdieb durch Bundespolizei in Gewahrsam genommen

Am Sonntagabend nahmen Bundespolizisten ein Kind in Gewahrsam, welches zuvor hochwertiges Parfüm gestohlen hatte.

Um kurz vor 19:00 Uhr erhielt die Bundespolizei den Einsatz „Minderjähriger Ladendieb in einer Parfümkette im Kölner Hbf“. Als die Polizisten wenig später vor Ort waren, trafen sie den minderjährigen Kölner an, der sich jedoch nicht ausweisen konnte. Er hatte zwei teure Parfüms im Gesamtwert von 140EUR entwendet. Die Polizisten nahmen den 12-Jährigen in Gewahrsam.

Auf der Dienststelle ermittelten die Beamten, dass der Junge seit dem 1.12.2018 als vermisst gemeldet war.

Warum er das Parfüm gestohlen hatte, wollte er den Polizisten nicht verraten.

Die Bundespolizei übergab den Jungen wohlbehalten einer Kölner Jugendnothilfeeinrichtung.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.12.2018

Allgemein Bravo Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Neubrandenburg / Stralsund / Flensburg (Mecklenburg-Vorpommern): 472 Tage Haft – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl

Ein gesuchter Mann wurde Sonntagmittag (02.12.18) auf dem Bahnhof Neubrandenburg durch Bundespolizisten festgenommen.

Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass die Staatsanwaltschaft Flensburg den 34-jährigen Mann zur Festnahme ausgeschrieben und gesucht hat. 2017 wurde er durch das Amtsgericht Schleswig wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl in mehreren Fällen und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in nicht geringen Mengen zu 472 Tagen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt.

Der Mann aus Niedersachsen, der sich in therapeutischer Behandlung befand, nutzte den Freigang und verschwand mit unbekannten Aufenthalt. Die Beamten sprachen dem 34-Jährigen den Haftbefehl aus, nahmen ihn zur Dienstelle und übergaben ihn an die Justizvollzugsanstalt Stralsund.

PM der BPOLI Stralsund vom 03.12.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Mainz (Rheinland-Pfalz): Holzbank auf dem Weihnachtsmarkt ins Lagerfeuer geworfen, Polizist wird lyrisch!

Nach einem Einsatz wegen Sachbeschädigung fertigte ein eingesetzter Polizeibeamter nachfolgende Einsatzmeldung:

Nach so manchem heißen Glühwein mag auch wer Feuerwehrmann sein. Trotzdem sollte man’s nicht machen, mit der Holzbank das Lagerfeuer anzufachen. Die Anzeige ist jetzt aufgenomm´ und der Mann bestimmt gut nach Haus´ gekomm´.

Am Freitagabend, gegen 18:30 Uhr wurde durch einen 29-jährigen Besucher des Mainzer Weihnachtsmarktes eine Holzbank des Weihnachtsdorfes in das dortige Lagerfeuer geworfen. Der Beschuldigte dachte vermutlich, die Bank sei defekt. Nach einem kurzen Funkenflug und Schreck für die umstehenden Besucher, konnte der Beschuldigte durch das Personal festgehalten und anschließend der Polizei übergeben werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung wurde gefertigt und dem Beschuldigten wurde ein Platzverweis erteilt.

PM des PP Mainz vom 02.12.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Aschaffenburg (Bayern): Opfer beim Einkaufen bestohlen – Streifenbesatzung stoppt Pkw – Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Weil sie im dringenden Verdacht stehen in mindestens fünf Fällen Frauen beim Einkaufen bestohlen zu haben, sitzen zwei Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Die Polizei überprüft Hinweise, nach denen das Duo auch bundesweit mit seiner Masche aktiv gewesen sein könnte.

 

Nachdem der Aschaffenburger Polizei seit Anfang August 2018 mehrere Diebstähle aus Einkaufsmärkten gemeldet worden waren, setzte eine Streifenbesatzung dem Treiben der Täter am Abend des 09.11.2018 ein Ende. Den Ordnungshütern war in der Aschaffenburger Schönbornstraße ein verdächtiger Pkw aufgefallen. Bei der Kontrolle der beiden Insassen stellten sie fest, dass beide bereits in der Vergangenheit immer wieder einschlägig wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten waren. Die Durchsuchung des Wagens führte schließlich zur Sicherstellung mehrerer tausend Euro Bargeld, diverser Mobiltelefone und fremder EC-Karten.

Noch vor Ort ergaben weitere Überprüfungen, dass eine der im Pkw aufgefundenen EC-Karten einer 77-jährigen Aschaffenburgerin gehörte. Der Rentnerin war erst 15 Minuten zuvor auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Einkaufsmarkts ihre Handtasche samt Geldbörse und EC-Karte gestohlen worden. Die Beamten nahmen daraufhin den 66-Jährigen und seinen 39 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen vorläufig fest. Beide verbrachten die Nacht in Haftzellen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde das Duo am Folgetag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft gegen die Männer ohne festen Wohnsitz in Deutschland an. Beide wurden von der Polizei in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Akribisch versuchen die Ermittler seitdem u.a. die sichergestellten Gegenstände weiteren möglichen Opfern zuzuordnen. Nach jetzigem Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass die Tatverdächtigen für mindestens fünf weitere Diebstähle von Handtaschen und Geldbörsen in Einkaufsmärkten auch in Goldbach und Kleinostheim verantwortlich sein dürften. In allen Fällen nutzten die Tatverdächtigen dabei kurze Unaufmerksamkeiten ihrer Opfer aus und versuchten in Bankfilialen mit den gestohlenen EC-Karten Geld abzuheben.

Nachdem sich im Zuge der Ermittlungen auch Hinweise auf eine überörtliche Begehung der Taten, wie z.B. im benachbarten Hessen ergeben haben, prüfen Polizeibehörden jetzt bundesweit mögliche Zusammenhänge.

PM der StA Aschaffenburg sowie des PP Unterfranken vom 29.11.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Ettlingen (Baden-Württemberg): 14-Jähriger versuchte nach Ladendiebstahl zu flüchten

Einen alkoholisierten 14-Jährigen konnte die Polizei nach einem Ladendiebstahl am Donnerstagnachmittag in Ettlingen vorläufig festnehmen. Der Jugendliche hatte gegen 17.30 Uhr in einem Drogeriemarkt mehrere Waren in seinem Rucksack verstaut und wurde dabei von einer Mitarbeiterin beobachtet. Als er das Geschäft verlassen wollte, ohne die Waren bezahlt zu haben, wurde er von der Mitarbeiterin angesprochen. Daraufhin wollte der 14-Jährige wegrennen, konnte aber von der Mitarbeiterin festgehalten werden. Ein Polizeibeamter, der privat unterwegs war, erkannte die Situation und kam der Mitarbeiterin zu Hilfe. Der Jugendliche, der sich heftig zur Wehr setzte, konnte bis zum Eintreffen der Streife festgehalten werden. Die gestohlenen Waren wurden im Rucksack aufgefunden und an einen Marktverantwortlichen zurückgegeben. Der Jugendliche wurde auf die Wache gebracht. Dort ergab ein Alkomattest einen Wert von mehr als 1,4 Promille. Von einem Erziehungsberechtigten wurde der 14-Jährige dann abgeholt. Er muss nun mit einem Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 30.11.2018

Allgemein

Plauen (Sachsen): Feuerlöscher entleert

Am Donnerstagnachmittag kam es aufgrund der Auslösung der Brandmeldeanlage zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei im Asylbewerberheim an der Kasernenstraße. Vor Ort konnte kein Feuer festgestellt werden. Der Brandalarm wurde vielmehr durch das grundlose Entleeren zweier Feuerlöscher ausgelöst. Bewerkstelligt hatte dies ein 29-jähriger Pakistani, welcher mit einem der Feuerlöscher auch noch einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes attackierte, ohne diesen dabei zu verletzen.

Die im Einsatz befindlichen Polizeibeamten konnten den mit über 2 Promille Atemalkoholkonzentration unter erheblichem Alkoholeinfluss stehenden Tatverdächtigen überwältigen. Bei seiner Durchsuchung wurde außerdem noch eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Der 29-Jährige wurde in ärztliche Betreuung gegeben und gegen ihn Anzeigen wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

PM der PD Zwickau vom 30.11.2018

Allgemein Bravo Illegale Waffen Kriminalitätsbekämpfung

Dillenburg (Hessen): Staatsschutz der Kriminalpolizei Wetzlar durchsucht Wohnungen und stellt Waffen und andere gefährliche Gegenstände sicher

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft in Wetzlar und der Polizeidirektion Lahn-Dill

Leun – Solms – Ehringshausen: Staatsschutz durchsucht Wohnungen und stellt Waffen und andere gefährliche Gegenstände sicher

Heute Morgen (28.11.2018) suchten Ermittler der Kriminalpolizei in Wetzlar, unterstützt von der Hessischen Bereitschaftspolizei, dem Hessischen Landeskriminalamt sowie Spezialeinsatzkräften, die Wohnungen von fünf Tatverdächtigen auf.

Die Staatsanwaltschaft führt mehrere Ermittlungsverfahren gegen drei 17, 30 und 50 Jahre alte Männer aus der Gemeinde Leun, einen 18-Jährigen aus Solms sowie einen ebenfalls 18-jährigen Ehringshäuser. Die Polizisten vollstreckten in den frühen Morgenstunden von der Staatsanwaltschaft in Wetzlar erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse wegen gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz. Beim Betreten der Wohnungen in Leun kamen Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz.

Gegen 06.00 Uhr suchten die Polizisten die Wohnungen auf. An den Wohnungen der in Leun lebenden Tatverdächtigen übernahmen Spezialeinsatzkräfte die Öffnung der Türen und die Sicherung der Bewohner. Keiner der Betroffenen leistete Widerstand. Der 50-jährige Leuner erlitt einen Schwächeanfall und wird aktuell in einem Krankenhaus behandelt. Einen der Tatverdächtigen trafen die Polizisten an seinem Wohnort nicht an. Die Ermittler machten seinen neuen Wohnsitz aus und nahmen ihn dort fest. Ein Staatsanwalt ordnete für diese Wohnung wegen Gefahr in Verzuge ebenfalls die Durchsuchung an.

Die Ermittler fanden mehrere Langwaffen und stellten darüber hinaus eine scharfe, geladene Pistole sowie weitere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, wie Wurfsterne, Messer und ein Bajonett sicher. Zudem entdeckten sie eine Granate, worauf ein Anwesen in Leun evakuiert werden musste. Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes rückten aus Wiesbaden an und untersuchten den Gegenstand. Sie gaben Entwarnung: Es handelte sich um eine Übungsgranate. Die rechtliche Einordung der sichergestellten Waffen erfolgt durch Spezialisten. In den Objekten in Leun entdeckten die Polizisten Devotionalien mit Bezug auf die NS-Zeit. Außerdem fielen den Ermittlern etwa 10 Gramm Haschisch in die Hände. Auf einem Dachboden in Leun stießen sie auf einen provisorischen Schießstand.

Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Nach ihren Vernehmungen dürfen sie das Polizeigewahrsam wieder verlassen.

Sie sind den Ermittlungsbehörden keine Unbekannten: Dem 17-Jährigen aus Leun wurden bereits Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie Eigentumsdelikte vorgeworfen. Der 50-jährige Leuner wird als politisch motivierter Straftäter „Rechts“ geführt und trat in den Deliktsbereichen Erpressung, Diebstahl, Nötigung und Beleidigung in Erscheinung. Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Erpressung und Diebstahl ermittelte Polizei und Staatsanwaltschaft zuvor gegen den 18-jährigen Solmser. Wegen gleicher Delikte geriet der 18-jährige Ehringshäuser in der Vergangenheit in den Fokus polizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Der 30-jährige Leuner war ebenfalls bereits mehrfach Ziel polizeilicher Ermittlungen und ist als politisch motivierter Straftäter „Rechts“ eingestuft.

PM des PP Mittelhessen vom 28.11.2018

Allgemein Allzeit bereit

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Festnahme in der Mittagspause

In ihrer Mittagspause haben Polizeibeamte am Dienstag einen Räuber gestellt. Die Beamten waren gegen 13 Uhr in zivil in der Fußgängerzone unterwegs, als sie einen jungen Mann durch die Riesenstraße rennen sahen – ein Stück dahinter folgte ein anderer Mann, der um Hilfe rief.

Flugs folgten sie dem ersten und konnten ihn in Höhe einer Apotheke festhalten. Wie sich heraus stellte, hatte der 21-Jährige zuvor das Handy des anderen Mannes geraubt. Er hatte den Passant in der Fußgängerzone angesprochen, ob er sich für ein Telefonat kurz sein Smartphone ausleihen dürfe. Als der hilfsbereite Mann sein Handy zückte, wurde es ihm von dem 21-Jährigen entrissen, der dann damit davonrannte. – Aber er kam nicht weit…

Der Täter wurde mit zur Dienststelle genommen. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er schon mehrfach strafrechtlich aufgefallen ist.

Weil der Verdacht bestand, dass der junge Mann unter Drogeneinfluss steht, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Auf den 21-Jährigen kommt ein Strafverfahren zu.

PM des PP Westpfalz vom 27.11.2018

Allgemein Prävention Verkehrssicherheit

Boostedt (Schleswig-Holstein): Fahrradkontrolle an Schule

Im Rahmen des Projektes Verkehrssicherheit rund um das Fahrrad, Aktion – „Schon gecheckt“, führten Polizeibeamte von der Polizeistation Boostedt zusammen mit einem Beamten des Sachgebietes Prävention heute Morgen eine Fahrradkontrolle vor der Grund-und Gemeinschaftsschule Boostedt durch. In der Zeit von 07:00 bis 07:30 Uhr wurden insgesamt 36 Fahrräder kontrolliert. An 17 Rädern wurden Beanstandungen festgestellt, meist eine defekte oder fehlende Beleuchtung bzw. defekte Bremsen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig und gut erkannt zu werden. Dazu gehören der ordnungsgemäße Zustand des Rades und die richtige Kleidung genauso wie die Einhaltung der Verkehrsregeln.

Die Polizeidirektion Bad Segeberg führt die Aktion „Schon gescheckt“ bereits seit 2007 gemeinsam mit den Verkehrsaufsichten der Kreise Segeberg und Pinneberg, den Kreisverkehrswachten Segeberg und Pinneberg sowie der Ortsverkehrswacht Norderstedt durch.

PM der PD Bad Segeberg vom 27.11.2018

Allgemein Illegale Waffen

Ermittlungen im Darknet: Zollfahnder nehmen mutmaßlichen Waffenhändler fest; 5 Schusswaffen und 124 Schuss Munition sichergestellt

Ermittlern des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main ist ein erneuter Schlag gegen den illegalen Waffenhandel im Darknet gelungen. Die Ermittlungen richten sich gegen vier jeweils gesondert verfolgte Beschuldigte aus Frankreich, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Insgesamt stellten die Ermittler 2 Pistolen, 2 Revolver, eine Pumpgun, 124 Schuss Munition, 2 kg Treibladung sowie Komponenten und Werkzeug zur Herstellung von Patronenmunition sicher.

Dreh- und Angelpunkt der Geschäfte ist ein 49-jähriger französischer Staatsangehöriger, der sich auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main in Untersuchungshaft befindet. Ihm wird zur Last gelegt, ausgehend von Geschäftsanbahnungen über das Darknet, in zumindest drei Fällen, erlaubnispflichtige Waffen und Munition verkauft zu haben. Seine Festnahme erfolgte am 24.10.2018, nachdem er in einer Postfiliale im Ortenaukreis Munition zum Versand aufgegeben hatte.

Die Zollfahnder konnten als Kunden insgesamt drei Männer, aus Sachsen (eine Kurzwaffe), aus Nordrhein-Westfalen (je eine Lang- und Kurzwaffe mit Munition) und aus Hessen (zwei Kurzwaffen) ermitteln. Sie wurden nach ihrer Vernehmung und der Durchsuchung ihrer Wohnung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund liegen aus derzeitiger Sicht nicht vor.

Weitere, über diese Angaben hinaus gehende, Informationen können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden.

PM des Zollfahnungsamtes Frankfurt / Main vom 27.11.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Landau (Rheinland-Pfalz): Falsche Polizeibeamte: Geldabholerin identifiziert

Symbolfoto

Bereits am 06.10.2018 wurde eine 78-jährige Rentnerin aus dem Landkreis Germersheim von einem Mann, der sich als Polizeibeamter der Polizei Germersheim ausgab, angerufen. Er teilte Ihr mit, dass Einbrecher auf dem Weg zur ihr seien und es auf ihr Bargeld abgesehen hätten. Er würde seine Kollegin in wenigen Minuten bei ihr vorbeischicken und Ihr Bargeld bis auf weiteres in Verwahrung nehmen.
Die verängstigte Frau richtete ihr ganzes Bargeld, sowie Schmuck, und übergab beides kurze Zeit später der angeblichen Polizistin. Erst danach kamen ihr Zweifel und sie erstattete Anzeige bei der Polizei.
Auf Grund der guten Beschreibung und weiterer Ermittlungen einer Ermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Betrugskommissariat der Kriminalinspektion Landau konnte die Geldabholerin bei einer weiteren Tat bereits am 10.10.2018 festgenommen werden. Durch die Ermittlungen steht die Frau im Verdacht insgesamt noch 15 weitere Taten begangen zu haben. Die Strafverfahren werden voraussichtlich zentral von der Staatsanwaltschaft Heidelberg übernommen. Die Pressemeldung erfolgt aus ermittlungstaktischen Gründen erst heute in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Mannheim.

PM der PD Landau vom 26.11.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Berlin: Raubserien aufgeklärt – Zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft

Zwei Raubserien auf Lebensmittelmärkte, zwei Hotels und einen Drogeriemarkt in Berlin konnten aufgeklärt und die Tatverdächtigen ermittelt werden. In der Zeit vom 23. Mai 2018 bis zum 25. August 2018 wurden durch eine Tätergruppe vierzehn Raubtaten begangen. Verantwortlich für die ersten vier Raubtaten sollen drei Männer im Alter von 21, 36 und 42 Jahren sein. Sie sollen während der Öffnungszeiten und unbeeindruckt vom Kundenaufkommen in die Lebensmittelmärkte gestürmt und das Personal mit einer Schusswaffe, einem langen Messer sowie einem Schraubendreher gezwungen haben, die Kassen zu öffnen. Teilweise sollen die Kasseneinlagen mit dem Schraubendreher herausgehebelt worden sein. Nach einem Überfall auf einen Supermarkt in der Lise-Meitner-Straße, am 18. Juni 2018, soll der Fahrer des Fluchtwagens, ein silberfarbener BMW, den Autoschlüssel verloren haben, so dass die Tatverdächtigen zu Fuß flüchten mussten. Hier konnte der 21-Jährige von Beamten des Polizeiabschnitts 24 festgenommen werden. Seinen beiden Komplizen gelang zunächst die Flucht. Der Festgenommene erhielt einen Haftbefehl und wurde bereits für die Tat am 18. Juni 2018 verurteilt. Eine weitere Raubserie schloss sich wenig später an, bei der die Täter dann auf Fahrrädern mit der Beute geflüchtet sein sollen. So wurde am 25. August 2018 ein Lebensmitteldiscounter in der Albrecht-Achilles-Straße in Wilmersdorf überfallen. Hier sollen zwei Maskierte die 41-jährige Mitarbeiterin des Geschäfts sowie die anwesenden Kunden mit einer Schusswaffe sowie einem Messer bedroht haben. Die Mitarbeiterin erlitt bei dem Überfall einen Schock und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Weitere intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 führten dann auf die Spur eines 36-jährigen Mannes. Seine Wohnungen in der Hochstraße in Gesundbrunnen sowie im Pillnitzer Weg in Staaken wurden im September 2018 durchsucht und dort die mutmaßliche Tatkleidung sowie ein Messer und ein Schraubendreher sichergestellt. Weitere Nachforschungen in dem Verfahren begründeten den Verdacht, dass ein 42-jähriger Mann sich an den Raubtaten beteiligt haben soll. Mit Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes wurde die Meldeanschrift des Tatverdächtigen am Hansa-Ufer am vergangenen Donnerstag durchsucht. Beim Eindringen der Einsatzkräfte soll der 42-Jährige eine Bauchtasche aus dem Fenster geworfen haben, in der sich eine geladene scharfe Schusswaffe befand. Bei der Waffe dürfte es sich um die bei den Raubtaten verwendete handeln. Sowohl der 36-Jährige als auch sein 42-jähriger Komplize sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

PM des PP Berlin vom 26.11.2018

Allgemein Bravo Retter

Waren/Müritz (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeihubschrauber entdeckt vermisste Frau

Symbolfoto

Am 25.11.2018, gegen 21:50 Uhr, erreichte den Polizeinotruf die Meldung, dass eine 56-jährige Frau aus einer Klinik in Waren/Müritz vermisst wird. Die Frau soll unter Demenz leiden und orientierungslos sein. Bei nur 2 Grad Celsius Außentemperatur und der Nähe zum Tiefwarensee war sofortiges Handeln geboten. Neben Schutzpolizisten aus Waren und Röbel kamen auch Beamte der Wasserschutzpolizei Waren zum Einsatz. Ein Fährtenhund aus dem Polizeipräsidium Rostock war ebenfalls schon alarmiert. Die Beamten am Boden und zu Wasser wurden außerdem vom Polizeihubschrauber bei der Suche aus der Luft unterstützt.
Die Besatzung des Hubschraubers konnte die Vermisste um 22:50 Uhr auf einem Verbindungsweg zwischen Amsee und Neu Falkenhagen sichten und die Streifenwagen heranführen. Unverletzt konnte die Frau schließlich in die Klinik zurückgebracht werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 26.11.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Fahrraddiebe auf frischer Tat erwischt

Am frühen Sonntagmorgen teilte ein aufmerksamer Bürger um 02:14 Uhr bei hiesiger Dienststelle mit, dass er am Bahnhof in Germersheim verdächtige Geräusche wahrnehmen würde, als ob Fahrradschlösser geknackt würden. Im Nahbereich konnten drei Jugendliche mit Fahrrädern festgestellt werden. Während der Kontrolle verwickelten sich die Jugendliche in Widersprüche und gaben letztendlich zu, die Fahrräder entwendet zu haben. Die drei Jugendliche wurden im Anschluss an ihre Eltern überstellt. Weiterhin wurde ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet.

PM der PI Germersheim vom 25.11.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Krumbach (Bayern): Nicht alltäglicher Ausflug mehrerer Wildschweine

Da vier Wildschweine am Samstagvormittag keine Lust auf eine Treibjagd im Waldgebiet östlich von Krumbach hatten, entschieden sie sich für einen Ausflug in das nördliche Stadtgebiet.

Die drei (vermutlich weiblichen) Wildschweine suchten den Einkaufsbereich in der Bahnhofstraße/Lichtensteinstraße auf, während sich ein (vermutlich männliches) Wildschwein auf den Weg in ein Autohaus machte. Im Übereifer seines Ausfluges querte ein Wildschwein die Lichtensteinstraße ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei wurde ein Pkw beschädigt. Das Tier entfernte sich unerlaubt von der Unfallörtlichkeit. Nachdem sich die Wildschweine eine ca. neunzigminütige Verfolgungsjagd mit mehreren Streifen sowie Jägern geliefert hatten, wurde ihnen die sportliche Betätigung zu viel. Daher entfernten sie sich von selbst aus dem Stadtgebiet. Bei ihrem Ausflug durchquerten die Tiere mehrere Gärten und verursachten diverse Schäden zum Beispiel an Gartenzäunen. Geschädigte werden gebeten sich am Montag an die Stadtverwaltung Krumbach zu wenden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hamburg: Über zwei Promille: Mann von Dachkonstruktion im Hauptbahnhof gerettet

Am 24.11.2018 gegen 04.40 Uhr entdeckte eine Präsenzstreife der Bundespolizei einen offensichtlich stark alkoholisierten Mann (m.21) auf der Dachkonstruktion im Hamburger Hauptbahnhof (Südsteg).

Auf Ansprache machte der junge Mann einen stark alkoholisierten Eindruck auf die eingesetzten Polizeibeamten. Umgehend erreichten weitere Streifen der Bundespolizei den Einsatzort. Da eine gefahrlose Rettung aus der Höhe für die Polizeibeamten nicht möglich war wurden umgehend Spezialisten der Hamburger Feuerwehr angefordert und eine Sperrung sowie Stromabschaltung für die Gleise 13/14 veranlasst.

Ein Höhenrettungsteam der Feuerwehr Hamburg konnte den jungen Mann mit einer Steckleiter sowie einer Sicherungsvorrichtung (spezielle Seiltechnik) sicher aus dem Gefahrenbereich retten.

Bundespolizisten nahmen den offensichtlich stark alkoholisierten Mann in Gewahrsam. Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 2,15 Promille.

Nach eigenen Angaben konsumierte der junge Mann zuvor alkoholische Getränke in einem Club in der Innenstadt. Der 21-Jährige konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann er die Lokalität verlassen hatte und wie auf die Stahlkonstruktion im Hauptbahnhof gelangt ist. Da er bislang noch nie so einen „Blackout“ nach entsprechendem Alkoholkonsum hatte, vermutete der deutsche Staatsangehörige, dass ihm ggf. eine unbekannte Person eine „bewusstseinsverändernde Substanz“ in ein Getränk gemischt hatte.

Einer freiwilligen Blutentnahme stimmte der 21-Jährige zu. Daraufhin entnahm ihm eine angeforderte Ärztin eine Blutprobe zur Untersuchung auf Drogen und Arzneimittel sowie zur Feststellung des Blutalkohols. Nach eingehender Untersuchung konnte der junge Mann nach einigen Stunden das Bundespolizeirevier wieder verlassen.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen LKA der Polizei Hamburg leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren gegen Unbekannt (Verdacht auf gefährliche Körperverletzung durch Beibringung von gesundheitsschädlichen Stoffen) ein.

Für die Rettungsmaßnahmen mussten die entsprechenden Gleise im Hauptbahnhof für rund 60 Minuten gesperrt werden.

PM der BPOLI Hamburg vom 25.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Lüneburg (Niedersachsen): Kater gerettet

Am Freitag um 13:15 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass ein Kater vor 4 Tagen in ein leerstehendes Haus in der Johannisstraße in Lüneburg gelaufen sei. Der Kater sei nicht wieder heraus gekommen.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten eine Katzenklappe an der Terrassentür öffnen, die Katze aus dem Haus befreien und wohlauf an die überglückliche Besitzerin übergeben.

PM der PI Lüneburg vom 25.11.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Prävention

Saarbrücken (Saarland): Polizeikontrollen in der Innenstadt

Im Laufe der vergangenen Nacht wurden von der Polizeiinspektion Saarbrücken – Stadt mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei in der Innenstadt von Saarbrücken verstärkte Personenkontrollen durchgeführt.

Insgesamt 45 Polizeibeamte sorgten für Sicherheit auf öffentlichen Wegen und Plätzen und führten insbesondere an Örtlichkeiten, an denen es in der Vergangenheit häufig zu Straftaten und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kam, Personenkontrollen durch.

Die durchaus positive Bilanz der Kontrollen zog die Polizei am frühen Morgen: In dem sechsstündigen Einsatz wurden 68 Personenkontrollen durchgeführt. Es wurden 3 Strafverfahren/Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz eingeleitet.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 25.11.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Retter

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizistin unterstützt bei Reanimation

Symbolfoto

Mittwochabend war eine Streifenwagenbesatzung des 1. Reviers im Knooper Weg eingesetzt, nachdem eine PKW-Fahrerin offenbar einen Herzinfarkt während der Fahrt erlitt. Eine Polizei-Anwärterin, zugleich ehemalige Krankenschwester, unterstützte die Rettungsmaßnahmen.

Gegen 20:30 Uhr meldete sich die Tochter der 50-Jährigen und teilte mit, dass ihre Mutter während der Fahrt zusammengesackt sei.
Bei Eintreffen der Beamten wurde die bewusstlose Frau bereits von Rettungskräften behandelt. Die 37 Jahre alte Polizistin, die vor Beginn ihrer Polizeilaufbahn als ausgebildete Krankenschwester gearbeitet hatte, unterstützte bei der Reanimation tatkräftig, so dass sich der Zustand der Frau stabilisierte. Eine Passantin, zufällig Ärztin, unterstützte ebenfalls bis zum Eintreffen des Notarztes. Die Frau kam anschließend mit Verdacht auf einen Herzinfarkt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

PM der PD Kiel vom 22.11.2018

Allgemein Prävention Verkehrssicherheit

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): Der Sicherheitsgurt ist Lebensretter Nummer Eins

Leider wollen das viele Autofahrer immer noch nicht wahrhaben. So wurden gestern (22.11.2018, 15.15 Uhr bis 16.15 Uhr) innerhalb einer Stunde zwölf Autofahrer in der Radeburger Straße angetroffen, die den Gurt nicht angelegt hatten. Sie wurden gebührenpflichtig mit 30.- Euro verwarnt. Verschiedene Tests zeigen, dass man bei einem Frontalaufprall bereits ab einem Tempo von nur 10 km/h nicht mehr in der Lage ist, sich festzuhalten. Bei solch einem Unfall werden Kräfte frei, die von vielen komplett unterschätzt werden. Schon bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h sind tödliche Verletzungen möglich, wenn man nicht angeschnallt ist. Ein Bußgeld von 100.- Euro sowie ein 1 Punkt kassierte ein Autofahrer, weil er während der Fahrt sein Handy bediente.

PM der PI Edenkoben vom 23.11.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Täter beim versuchten Einbruch gestellt

Am 22.11.2018, gegen 22:05 Uhr, erhielt die Polizei über Notruf die Mitteilung, dass eine unbekannte männliche Person versucht, sich mittels einer Eisenstange gewaltsam Zutritt zu einem Netto-Markendiscount in Stralsund zu verschaffen. Durch die eintreffenden Polizeibeamten konnte die Person noch bei Ausübung der Tat gestellt und vorläufig festgenommen werden. Dieser war leicht alkoholisiert und gab an, es auf Lebensmittel und Tabak abgesehen zu haben. Der Täter hat die Verglasung der ersten Tür des Eingangsbereiches beschädigt. Die zweite Tür, welche den Zutritt zu den Verkaufsräumen ermöglicht, wurde nicht angegriffen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro. Im Laufe der Ermittlungen wurde die Identität des Täters zweifelsfrei festgestellt und die vorläufige Festnahme aufrechterhalten, da es sich bei dem 32-Jährigen um einen Wiederholungstäter handelt.

PM des PP Neubrandenburg vom 23.11.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Wiesbaden (Hessen): Polizeieinsatz am Lilien-Carré

Am späten Donnerstagabend ging bei der Polizei per Mail der Hinweis auf einen angeblich im Lilien-Carré abgelegten gefährlichen Gegenstand ein. Der Gebäudekomplex wurde durch mehrere Polizeistreifen gesichert und am heutigen Morgen durchsucht. Hierbei kamen auch Polizeibeamte mit Suchhunden zum Einsatz. Es wurden keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden, sodass die Absperrungen gegen 10:40 Uhr wieder aufgehoben werden konnten. Während der Einsatzmaßnahmen konnte um kurz nach 02:00 Uhr im Außenbereich des Gebäudes, im Bereich der Eingänge eines Hotels und eines Fitnessstudios, ein brennender Palettenstapel samt Pappkartons festgestellt werden. Die Feuerwehr löschte den Brand, ein Sachschaden an der Gebäudefassade konnte jedoch nicht verhindert werden. Brandursachenermittler der Wiesbadener Kriminalpolizei untersuchten die Brandstelle. Die Polizei sieht bis dato keinen Zusammenhang zwischen dem Polizeieinsatz und dem Brand. Wie das Feuer entstand ist noch unklar. Eine fahrlässige Inbrandsetzung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

PM des PP Westhessen vom 23.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Füssen (Bayern): Polizeibeamte retten Rentner

In der Nacht vom 20.11.2018 zum 21.11.2018 bemerkten die Beamten im Rahmen der Streife einen älteren Mann in der Herkomerstraße. Der betagte, gesundheitlich eingeschränkte Rentner war unbemerkt aus einem Altenheim in Füssen hinausgegangen und wollte wohl zu seiner vorherigen Wohnanschrift laufen. Bei frostigen sieben Grad unter null war der Mann nur mit einem leichten Schlafanzug und Filzpantoffeln bekleidet. Der Herr wurde zurückgebracht und dem Pflegepersonal übergeben. Dank der aufmerksamen Beamten, konnte in Anbetracht der eisigen Minustemperaturen, Schlimmeres verhindert werden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.11.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): Mit Suppenkelle Cannabis aus Toilette gefischt

Symbolfoto

Weil ein Haftbefehl gegen einen 27-jährigen Mann aus dem Zuständigkeitsbereich der Polizei Edenkoben offen stand, suchten Beamte am Sonntagmorgen dessen Wohnung auf. Bereits im Flur des Mehrfamilienhauses konnten sie signifikanten Grasgeruch feststellen. Erst nach dem Betätigen der Klospülung öffnete der Mann seine Wohnungstür. Schnell war den Beamten klar, dass er sein Betäubungsmittel verschwinden lassen wollte. Mit einer Suppenkelle konnten sie Marihuana aus dem Klosett fischen. Sein Haftbefehl wurde gegen Zahlung der ausstehenden Geldstrafe außer Vollzug gesetzt. Ein neues Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz musste gegen ihn eingeleitet werden.

PM der PI Edenkoben vom 20.11.2018

Allgemein

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ökumenische Gedenkfeier der Polizei im Deutschordensmünster St. Peter und Paul

Im Deutschordensmünster St. Peter und Paul in Heilbronn findet am Sonntag, 25. November 2018, 15.00 Uhr, die diesjährige ökumenische Gedenkfeier für die im Dienst getöteten Polizeibeamtinnen, Polizeibeamten sowie Polizeifreiwilligen des Landes Baden-Württemberg statt. Die Feier wird durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Polizei und dem Polizeipräsidium Heilbronn ausgerichtet. Die Ansprache wird der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl halten. Die würdevolle musikalische Umrahmung erfolgt durch das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg. Mit dieser feierlichen Veranstaltung soll der Beamtinnen und Beamten gedacht und den Angehörigen das Mitgefühl und die Verbundenheit erwiesen werden. Im Vorfeld der Veranstaltung ist seit vier Wochen im Gebäude des Polizeipräsidiums in der Karlstraße eine Glasstele zum Gedenken an die im Dienst getöteten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ausgestellt. Die aus sechs Glassäulen bestehende Skulptur wurde im Jahr 2010 von dem Heilbronner Glaskünstler und Maler Raphael Seitz (1957 – 2015) geschaffen. Auf ihr sind die Namen der 84 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, Polizeifreiwilligen und Angestellten eingraviert, die seit Kriegsende in der Dienstzeit auf Grund der besonderen Gefahren des Polizeiberufs durch Gewalt oder Unfälle ums Leben gekommen sind. Von diesen Opfern stammen sechs aus dem Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn. Die Gravuren sind in verschiedenen Schreibschriften gehalten, die Unterschriften ähneln – aber nicht die Schrift der Verstorbenen darstellt. Die Stele ist während der Gedenkfeier in der Kirche aufgestellt. Die Veranstaltung am Totensonntag im Deutschordensmünster St. Peter und Paul ist öffentlich und die Bevölkerung ist eingeladen an der Gedenkfeier teilzunehmen.

PM des PP Heilbronn vom 20.11.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Bonn (Nordrhein-Westfalen): 50. Bonner Weihnachtsmarkt – Mobile Wache und Fußstreifen sorgen für Sicherheit

Auch zur Jubiläumsausgabe des Bonner Weihnachtsmarkts vom 23. November bis zum 23.Dezember 2018 in der Innenstadt sorgt die Bonner Polizei mit uniformierten und zivilen Streifen für Sicherheit. An allen Markttagen wird auch das Polizei-Mobil seinen traditionellen Standplatz in Höhe des Hauptportals des Bonner Münsters einnehmen. Von der „Wache Weihnachtsmarkt“ aus werden die Fußstreifen koordiniert und dort sind die Polizeibeamten jederzeit ansprechbar. Ratsuchende können sich auch wieder an die Anlaufstelle des Stadtordnungsdienstes in der Vivatsgasse wenden.

Die Beamten werden deutlich sichtbar in der Innenstadt unterwegs sein und dabei ein besonderes Augenmerk auf potentielle Trick- und Taschendiebe haben, die sich erfahrungsgemäß unter die Menschen mischen. In den engen Gassen, vor den Ständen, an Kassenautomaten, Bushaltestellen und Rolltreppen haben die Diebe oftmals leichtes Spiel. Damit sie erst gar nicht in die Taschen der Menschen greifen können, sprechen die Polizisten Verdächtige frühzeitig an, kontrollieren sie und erteilen bei konkreter Verdachtslage auch Platzverweise. Gegen 53 Personen, die der Polizei größtenteils wegen der Begehung von Taschendiebstählen bekannt waren, wurden im letzten Jahr Platzverweise ausgesprochen. Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten rund um den Weihnachtsmarkt 2017 etwa 170 Personen. Drei Personen, gegen die Haftbefehle vorlagen, wurden festgenommen. Neben 33 Fundsachen und zwölf vermissten Kindern, wurden rund 250 Hilfeersuchen der Besucher des Weihnachtsmarktes bearbeitet. Die konsequente Vorgehensweise zahlt sich aus: Registrierte die Polizei im Jahr 2015 noch 74 Taschendiebstähle, konnte die Zahl im Jahr 2016 (40) nahezu halbiert werden. Im letzten Jahr waren es dann nur noch 24 Taten. Die Polizei Bonn setzt neben der Polizeipräsenz, den Kontrollen und den Platzverweisen natürlich auch auf Prävention. So kommen in diesem Jahr wieder die „Alarm-Glöckchen“ zum Einsatz. Mit der Verteilung der Glöckchen und der gezielten Ansprache der Weihnachtsmarktbesucher sollen die Bürgerinnen und Bürger vor dem allzu sorglosen Umgang mit ihren Wertsachen sensibilisiert werden. Dazu spielen die Stadtwerke Bonn in ihren Bussen und Bahnen auch in diesem Jahr wieder Warnhinweise ab.

Machen Sie den Dieben das Handwerk schwer! Die Bonner Polizei rät:

– Rechnen Sie vor allem in Menschenmengen damit, dass Diebe Sie ablenken wollen, um Sie zu bestehlen. Bleiben Sie misstrauisch, wenn Sie von Unbekannten angesprochen werden – mit welchem Anliegen auch immer.

– Tragen Sie Wertsachen und Dokumente nicht in der Handtasche bei sich, sondern verteilen Sie sie in verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung. Empfehlenswert sind auch Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder Geldgürtel.

– Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche stets verschlossen unter den Arm geklemmt und mit dem Verschluss zum Körper. In Geschäften, Fußgängerzonen oder ähnlich belebten Bereichen sollten Sie auch Rucksäcke immer verschlossen unter dem Arm tragen.

– Verwahren Sie Wertgegenstände wie Geldbörse, Mobiltelefon und Schlüssel nicht in der Einkaufstasche, dem Einkaufskorb oder Einkaufswagen und legen Sie Ihr Portemonnaie an der Kasse nicht aus der Hand.

– Lassen Sie Gepäck und Wertsachen nie aus den Augen. Nehmen Sie Geldbörsen, Mobiltelefone, Schlüssel usw. immer aus Kleidungsstücken, die Sie an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen. In Restaurants oder Cafés Taschen nicht an die Stuhllehne hängen, sondern auf Ihren Schoss stellen oder auf den Boden, fixiert zwischen Ihren Füßen. Legen Sie ihr Mobiltelefon nicht offen auf den Tisch, sondern behalten Sie es in einer verschlossenen Tasche.

Weitere Informationen zur Wache Weihnachtsmarkt und wirksamen Möglichkeiten zum Schutz vor Taschendieben finden Sie unter: bonn.polizei.nrw.

PM des PP Bonn vom 20.11.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Schwerte (Nordrhein-Westfalen): Bedrohung mit Fleischgabel – Frau droht sich und andere zu verletzten

Am Dienstag, den 20.11.2018 sind Polizeibeamte und Rettungskräfte gegen 11.45 Uhr in der Eintrachtstraße durch eine Frau angesprochen worden. Sie gab an, dass ihre 33-jährige Tochter in der Wohnung randalieren würde. Die Beamten und Rettungskräfte fuhren zu der angegebenen Adresse, ebenfalls in der Eintrachtstraße. Aus der Wohnung konnten die Polizisten lautes Geschrei hören, geöffnet wurden ihnen durch die Frau nicht. Als diese die Beamten und Feuerwehr sah, bewaffnete sie sich mit einer Fleischgabel und stellte sich auf die Fensterbank eines geöffneten Fensters. Eine Verständigung mit der Frau war nicht möglich. Immer, wenn sich jemand näherte, drohte die 33-jährige mit der Gabel sich oder denjenigen zu verletzten. Als sie sich ins Fenster setzte, konnten die Polizeibeamten den günstigen Moment nutzen, sie aus der Wohnung zu ziehen und zu überwältigen. Die psychisch kranke Frau wurde mit einem Rettungswagen in eine psychatrische Einrichtung gebracht.

PM der KPB Unna vom 20.11.2018

Allgemein Schutz Meinungsfreiheit

Remagen (Rheinland-Pfalz): Versammlungsgeschen

Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten heute zu Versammlungen und Kundgebungen in Remagen aufgerufen und bei der Kreisverwaltung Ahrweiler angemeldet. Aufgabe der Polizei ist es, die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Versamm-lungsfreiheit zu gewährleisten und Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, setzte die Polizeidirektion Mayen mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein.

Über den Tag verteilt fanden in Remagen und am Rhein-Ahr-Campus eine Vielzahl von verschiedenen Veranstaltungen statt, welche sich gegen die rechte Gesinnung richteten.

Im Bereich der Bahnunterführung am Bahnhof Remagen kam es zu einer Blockade durch Aktivisten des linken Spektrums. Diese wurde aufgelöst.

Die Anhänger „Rechts“, rund 130 Personen, trafen sich ab 12.00 Uhr im Bereich des Güterbahnhofs an der B 9. Telefonisch ging eine Bombendrohung gegen diesen Aufzug bei der Polizei Remagen ein. Vor diesem Hintergrund wurden Teile der Aufzugsstrecke von der Versammlungsbehörde in Abstimmung mit der Polizei kurzfristig umgelegt. Durch die notwendige Streckenumlegung entstanden auf der B9 Verkehrsstörungen. Die Ermittlungen in Bezug auf die Bombendrohung wurden sofort aufgenommen und dauern zurzeit an. Der Täter muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Nach einer Kundgebung in der Nähe der Friedenskapelle ging der Aufzug wieder zurück zum Güterbahnhof und endete dort ohne weitere Zwischenfälle.

Zirka 250 Personen des linken Spektrums suchten heute den Weg nach Remagen. Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Gruppen konnte durch die eingesetzten Polizeikräfte verhindert werden.

PM der PD Mayen vom 17.11.2018

Allgemein Polizisten helfen

Bamberg (Bayern): Baby hatte es eilig – Polizisten machen den Weg frei

Sofort halfen Polizisten am Freitagnachmittag, als ein Mann mit seiner in den Wehen liegenden Ehefrau im Auto im Berufsverkehr festsaß. Unter Polizeibegleitung, mit Sonder- und Wegerecht, kamen die Eltern und das Baby noch rechtzeitig in der Klinik an.

Kurz nach 15 Uhr sprach ein aufgeregter Autofahrer die Streifenbesatzung in der Armeestraße an, und teilte mit, dass seine hochschwangere Frau im Wagen mit starken Wehen kurz vor der Entbindung stehe. Zu dieser Zeit herrschte auch noch dichter Berufsverkehr. Die Polizisten zögerten nicht lange und begleiteten das Paar aus dem Landkreis Bamberg mit Blaulicht und Martinshorn ins Krankenhaus, wo sie die Mutter in professionelle Hände übergaben. Die Bamberger Polizei wünscht der jungen Familie alles Gute.

PM des PP Oberfranken vom 17.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Berlin: Polizisten retten einen Autofahrer

Polizisten reanimierten heute Vormittag einen Mann in Prenzlauer Berg. Nach ersten Erkenntnissen war der 48-Jährige mit einem Ford gegen 11.10 Uhr auf der Otto-Braun-Straße in Richtung Mollstraße unterwegs, als er mit dem Auto ohne erkennbare Fremdeinwirkung plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Telefonverteilerkasten prallte. Zeugen, die den Aufprall wahrnahmen, alarmierten die Polizei. Die Besatzung eines zuerst eintreffenden Funkstreifenwagens, ein 25-jähriger Polizeimeister und ein 42-jähriger Polizeihauptkommissar, befreiten den Autofahrer aus dem Fahrzeug. Dabei stellten sie fest, dass der Mann nicht mehr atmete und keine erkennbaren Vitalfunktionen hatte. Die beiden Polizisten begannen sofort mit der Reanimation bis der Mann wieder zu atmen begann. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Ford-Fahrer medizinisch weiter und brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Dort soll sein Zustand als stabil festgestellt worden sein.

PM der Polizei Berlin vom 14.11.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Geschichten die das Leben schrieb: Über den äußerst kurzen Hafturlaub eines Wuppertalers

Symbolfoto

Der Hafturlaub eines Wuppertalers wird mit einer Dauer von rund 68 Minuten vermutlich einer der kürzesten der Geschichte gewesen sein…

Der 53-Jährige war heute Morgen (16. November) aus einer Justizvollzugsanstalt in Bielefeld in seinen Hafturlaub entlassen worden. Mit einem Auto fuhr er anschließend über die A 1 in Richtung Köln. Überliefert wurde nicht, was er für den Tag geplant hatte, allerdings sollten sich seine Pläne relativ schnell in Luft auflösen.

Wie er da so vor sich hin fuhr, wurden Polizeibeamte – ein Provida Team des Polizeipräsidiums Dortmund – auf der A 1 bei Schwerte um 8:45 Uhr auf das Auto aufmerksam. Der VW Golf war nämlich ziemlich zügig unterwegs. Um dies gerichtsverwertbar zu belegen, maßen die Polizeibeamten die gefahrene Geschwindigkeit des Golfs. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 80 km/h fiel die Messung mit etwas über 131 km/h deutlich zu hoch aus.

Kurzerhand entschlossen sich die Polizeibeamten, den Fahrer des Golfs anzuhalten und zu kontrollieren. Spätestens an dieser Stelle hätte der Wuppertaler wissen müssen, dass sein Kurzurlaub kürzer werden sollte als geplant…. Auf Nachfrage händigte der 53-Jährige den Beamten einen Reisepass und den Urlaubsschein einer JVA aus. Ausgestellt am heutigen Morgen um 7:45 Uhr in Bielefeld. Seinen Führerschein habe er momentan nicht dabei, er könne ihn aber gerne nachreichen. Die Polizeibeamten ließen es sich nicht nehmen, in der JVA in Bielefeld anzurufen und die Angaben des Wuppertalers zu hinterfragen. Also riefen sie an und erkundigten sich.

Die Anfrage zu dem Wuppertaler sorgte in der Haftanstalt in Bielefeld im ersten Moment für Erheiterung. Nach Auskunft der JVA verbüßt der Mann derzeit eine 80-tägige Haftstraße wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Der Hafturlaub wurde nach nur 68 Minuten in Freiheit widerrufen, der Mann wurde festgenommen und in die nächstgelegene JVA eingeliefert.

Die Überstellung nach Bielefeld erfolgt demnächst, selber wird er nicht hinter dem Steuer sitzen.

PM des PP Dortmund vom 16.11.2018

Allgemein Bravo Einfach nett

Erfurt (Thüringen): Zehn Schwarzkopfschafe von Polizei und Feuerwehr eingefangen

Insgesamt zehn Schwarzkopfschafe sind heute Nachmittag bei Erfurt-Bindersleben durch Polizeibeamte und Kameraden der Feuerwehr eingefangen wurden. Die Schafe liefen an der Hersfelder Straße. Zeugen wurden auf die freilaufenden Tiere aufmerksam und informierten die Polizei über Notruf. Der Besitzer konnte schließlich ermittelt werden. Ihm waren die Schafe aus einem Gehege ausgebrochen. Die Tiere wurden wohlbehalten wieder in das Gehege zurückgebracht.

PM der LPI Erfurt vom 15.11.2018

Allgemein Bravo Einfach nett

Asbach (Rheinland-Pfalz): Zutraulichen Schäferhund aufgegriffen

Am frühen Dienstagmorgen, 02:00 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Straßenhaus von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ein streunender Schäferhund in der Anton Limbach Straße in Asbach gemeldet. Der zutrauliche Hund wurde aufgrund der Nachtzeit zunächst von den Polizeibeamten mit auf die Dienststelle genommen und dort für den Rest der Nacht gut versorgt. Schweren Herzens wurde der Hund am Morgen dem Tierheim Neuwied übergeben. Dort meldete sich nach einem Facebook Aufruf des Tierheims der glückliche Besitzer, der den Hund voller Sorge suchte, nachdem dieser ihm in der Nacht entlaufen war.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 14.11.2018

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen Retter

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen

Symbolfoto

Am Dienstag, den 13.11.2018, befuhr gegen 15:40 Uhr, eine 20-jährige Fahrzeugführerin aus Grefrath die Gladbacher Straße in Fahrtrichtung Innenstadt, dabei benutze sie die rechte von zwei Fahrspuren. Beim Abbiegen nach links übersah sie den PKW eines 44-jährigen Krefelders, der unmittelbar neben ihr auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei der PKW des Krefelders quer über die Fahrbahn gegen einen parkenden LKW geschleudert wurde. Der PKW des Krefelders fing Feuer, der Fahrzeugführer konnte sich und seine Beifahrerin selbst aus dem Fahrzeug befreien. Ein einjähriges Kind, welches sich ebenfalls im PKW befand, konnte durch einen nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten gerettet werden. Sowohl der 44-jährige Fahrer, als auch seine 36-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt. Das einjährige Kind der Krefelderin kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die 20-jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehr Krefeld konnte das Fahrzeug zeitnah löschen. Der Gesamtsachschaden beträgt ca. 10000.- EUR.

PM des PP Krefeld vom 13.11.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo

Neumünster (Schleswig-Holstein): Zwei vermisste Kinder in Obhut genommen

Symbolfoto

Gestern Abend gegen 23.30 Uhr stellten Bundespolizisten im Bahnhof Neumünster zwei junge Mädchen fest, der auf dem Bahnsteig offensichtlich auf einen Zug warteten. Auf Befragen gaben die beiden 13-Jährigen an, aus einer Jugendeinrichtung bzw. von zuhause abgängig zu sein.

Die Bundespolizisten stellten fest, dass Beide bereits als vermisst gemeldet waren. Die beiden Mädchen wurden in Obhut genommen; die Einrichtung und die Eltern verständigt.

PM der BPOLI Flensburg vom 13.11.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): „Manche können´s einfach nicht lassen“

Am frühen Samstagmorgen, so gegen 3 Uhr wird ein 34-Jähriger in der Kantstraße durch eine Streife der Polizeiinspektion 1 kontrolliert. Den Beamten fiel gleich auf, dass der junge Mann deutlich nervös und aufgeregt war. Wie sich dann herausstellte hatte er auch allen Grund dazu, denn die Beamten fanden in seiner unmittelbaren Nähe ein Brecheisen, mit dem er versucht hatte einen Zigarettenautomaten aufzuhebeln. Außerdem wurden bei ihm auch noch deutliche Anzeichen von Betäubungsmittelkonsum festgestellt. Bei der Durchsuchung seiner Person und Sachen fanden die Polizisten dann schlussendlich auch noch geringe Mengen Amphetamin. Der Kontrollierte ist bei der Polizei kein Unbekannter und als Betäubungsmittelkonsument bekannt. Er ist in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen verschiedenen Delikten aufgefallen. Gegen ihn wurde jetzt ein weiteres Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Westfpalz vom 10.11.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Autofahrer ohne Führerschein und unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen

Am Samstag den 10.11.2018, gegen 06:30 Uhr, kontrolliert die Frankenthaler Polizei einen PKW in der Mahlastraße. Der junge Fahrer gibt während der Verkehrskontrolle gegenüber den Beamten an, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und vor dem Fahrtantritt Alkohol konsumiert hat. Ein durchgeführter Atemalkoholtest vor Ort ergibt einen Wert von 0,48 Promille. Zu einem späteren Zeitraum räumt der 24-Jährige Frankenthaler auch den Konsum von Amphetamin ein. Bei der Durchsuchung des geführten Fahrzeugs finden die Beamten schließlich zwei Tütchen auf, bei dessen Inhalt es sich möglicherweise um das vom Fahrer erwähnte Betäubungsmittel handeln könnte. Zu guter Letzt stellen die Beamten noch fest, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl besteht, welcher vor Ort durch die Zahlung eines Geldbetrags abgewendet wird. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Betäubungsmitteln. Da der Halter des PKWs nichts über die Nutzung seines Fahrzeugs durch den jungen Mann wusste, wird seitens der Polizei zudem auch eine Strafanzeige wegen des unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen gegen den Fahrer erfasst.

PM der PI Frankenthal vom 11.11.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Polizei stoppt Drogendealer

In der Nacht zum Sonntag kontrollierte eine Polizeistreife ein Fahrzeug mit saarländischem Kennzeichen in der Innenstadt von Pirmasens. (Wie bereits berichtet). Bei dem Fahrzeugführer, einem 53-jährigen Amerikaner aus dem Saarland, konnten Anzeichen auf Drogenkonsum festgestellt werden, was ein Drogentest bestätigte. Die weiteren Überprüfungen des Fahrers und der Mitfahrer, eine 32-jährige Frau aus Pirmasens und ein 31-jähriger aus dem Saarland, ergaben, dass alle drei wegen Drogendelikte bereits polizeibekannt sind. Bei der Durchsuchung der Personen konnten Amphetamin und Cannabis, sowie im Fahrzeuginneren in einer Kühltasche ca. 800 Gramm Amphetaminpaste aufgefunden und sichergestellt werden. Durch einen hinzugezogenen Drogenspürhund wurden weitere 200 Gramm Amphetaminpaste in einem Versteck unter dem Fahrersitz entdeckt. Im Rahmen von Durchsuchungen der Wohnungen der Beschuldigten im Saar-land und in Pirmasens konnten Drogen, darunter auch 350 Amphetamin-Trips, sichergestellt werden. Insgesamt haben die Drogen einen Straßenverkaufswert von mehr als 10.000.- Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Pirmasenser Kripo geführt. Die drei Personen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

PM der PD Pirmasens vom 09.11.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Zwei Autofahrer unter Drogeneinfluss unterwegs und ein Unfall unter Alkoholeinfluss

Am 08.11.2018 gegen 22.10 Uhr wurde ein 30-jähriger Autofahrer in der Bürgermeister-Grünzweig-Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Polizeibeamten stellten mittels eines Drogenschnelltests fest, dass er Kokain eingenommen hatte. Er wurde mit auf die Dienststelle genommen. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Am 09.11.2018 gegen 00.15 Uhr wurde ein 21-jähriger Autofahrer in der Bürgermeister-Fries-Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Polizeibeamten stellten mittels eines Drogenschnelltests fest, dass er Amphetamine konsumiert hatte. Er wurde mit auf die Dienststelle genommen. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Am 08.11.2018 gegen 23.45 Uhr fuhr eine 37-Jährige mit ihrem Auto auf der Fußgönheimer Straße in Richtung Schloßstraße. Zur gleichen Zeit fuhr ein 29-Jähriger mit seinem Auto auf der Mutterstadter Straße in Richtung Oggersheimer Straße. Im Kreuzungsbereich stießen beide Autofahrer mit ihren Autos zusammen. Beide Autos wurden beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Nachdem die Polizeibeamten bei der 37-Jährigen Atemalkoholgeruch feststellten, veranlassten sie einen Atemalkoholtest. Dieser ergab 0,41 Promille. Daraufhin wurde sie mit zur Dienststelle genommen. Dort wurde ihr eine Blutprobe entnommen.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.11.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Trier (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz nach Streitigkeiten

Mit einem großen Kräfteaufgebot musste die Polizei am Donnerstag, 8. November, Streitigkeiten zweier Familien in Trier-Nord schlichten.

Nachdem am Donnerstag, den 08.11.2018,  gegen 17.00 Uhr, zum wiederholten Male, die Mitglieder zweier Familien in Streit geraten waren, meldeten gleich mehrere Anwohner, dass zahlreiche Personen in der Rembrandtstraße auf der Straße stehen und eine Auseinandersetzung unmittelbar bevorstehen würde. Mindestens eine Person sollte mit einem Messer bewaffnet sein. Durch ein großes Polizeiaufgebot der Polizeiinspektion Trier, der Polizeiwache Innenstadt und Unterstützung durch die Bundespolizeiinspektion Trier konnten die streitenden Parteien getrennt und eine weitere Eskalation unterbunden werden. Etwa zwei Dutzend Menschen waren an der Auseinandersetzung beteiligt. Ein 41-jähriger Mann wurde in Gewahrsam genommen, zahlreiche Platzverweise wurden erteilt. Zudem erfolgte die Einleitung von Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und Beleidigung.

Durch das schnelle Einschreiten, mit vielen Einsatzkräften, konnte die Situation vor Ort rasch entschärft werden, sodass es zu keinen Verletzungen oder Sachschäden kam.

PM des PP Trier vom 09.11.2018

Allgemein

Frankfurt / Main (Hessen): Zoll am Flughafen beschlagnahmt Luchsfell mit Kopf im Reiseverkehr

Am 29. Oktober kontrollierten Zollbedienstete das Reisegepäck von Passagieren eines Fluges aus Russland. Im Koffer eines Reisenden fanden sie ein präpariertes Luchsfell samt Kopf, das der Mann beim Zoll nicht angemeldet hatte. Es handelte sich dabei um einen Eurasischen Luchs mit der lateinischen Bezeichnung Lynx Lynx, welcher vom Washingtoner Artenschutzübereinkommen unter Schutz gestellt ist. Da der Reisende die erforderlichen Genehmigungen dafür nicht vorweisen konnte, wurde das Fell beschlagnahmt und das Bundesamt für Naturschutz informiert. Christine Straß, Pressesprecherin bei Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Die meisten Verstöße werden von Urlaubern begangen, die Präparate oder Teile geschützter Tier- und Pflanzenarten aus Unwissenheit als Souvenirs mit nach Hause bringen. Aber auch so trägt man dazu bei, dass der Handel mit geschützten Arten blüht und leistet damit dem Aussterben von Tieren und Pflanzen Vorschub.“ Doch hierbei ist äußerste Vorsicht geboten. Viele Tiere oder Pflanzen sind artengeschützt. Hier droht dem Reisenden nicht nur die Beschlagnahme des Souvenirs, sondern auch die Verhängung einer Geldstrafe. Im Jahr 2017 kam es beim Hauptzollamt Frankfurt am Main zu 372 Sicherstellungen mit 13.339 artengeschützten Einzelexemplaren. Darunter waren 1.681 lebende Tiere und 2.019 lebende Pflanzen sowie 9.639 Erzeugnisse aus geschützten Arten.

PM des HZA Frankfurt / Main vom 09.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wetzlar (Hessen): Heloderma suspectum auf Abwegen – Echse hält Polizei in Wetzlar auf Trapp

Bildquelle: PD Lahn-Dill

Ein nicht ganz alltäglicher Einsatz beschäftigte heute Mittag (09.11.2018) die Wetzlarer Polizei. Sie fingen auf der Landstraße zwischen Wetzlar und Weidenhausen eine Echse ein.

Gegen 11.25 Uhr traute ein Rettungsdienstfahrer seinen Augen nicht: Auf der Landstraße vor ihm spazierte eine ca. 40 bis 50 cm lange Echse. Er stoppte, sicherte den exotischen Verkehrsteilnehmer vor Gefahren ab und informierte die Wetzlarer Ordnungshüter. Die rückten an, fotografierten die Echse und zogen Experten der Tierklinik der Uni Gießen hinzu. Die klassifizierten das Tier als eine sogenannte „Gila-Krustenechse“ und gaben auch gleich den Hinweis, dass dieses Tier als giftig eingestuft ist. Durch gutes Zureden schafften es die Polizisten die Echse dazu zu bewegen, in eine Kiste zu krabbeln. Gleichzeitig informierten Kollegen auf der Wetzlarer Wache die zuständige Abteilung im Regierungspräsidium Gießen. Dort erhielten sie die Auskunft, dass so eine Echse von ihrem Besitzer kurz zuvor als vermisst gemeldet worden war. Der Wetzlarer ist in dieser Behörde als Besitzer ordnungsgemäß gelistet. Kurz darauf erschien der Weidenhausener und nahm die Echse wieder in Empfang.

Wie es dem Tier gelang seinem Besitzer fortzulaufen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Wetzlarer Polizei.

PM der PD Lahn-Dill-Kreis vom 09.11.2018

Allgemein Verkehrssicherheit

BAB 11 bei Schmölln (Mecklenburg-Vorpommern): Bundespolizei beendet „Geisterfahrt“

Durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk konnte am gestrigen Abend (8. November 2018) kurz vor 21:00 Uhr die „Geisterfahrt“ eines polnischen Staatsangehörigen auf der BAB 11 beendet werden. Der Mann war zwischen der Autobahnabfahrten Schmölln und Penkun auf der falschen Fahrbahn in Richtung Polen unterwegs. Ein Mitarbeiter der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, bemerkte den „Geisterfahrer“ und informierte sofort seine Kollegen im Bundespolizeirevier Pomellen. Durch diese erfolgte auf Höhe des ehemaligen Grenzübergangs Pomellen die Sperrung der BAB 11 in Fahrtrichtung Berlin, um die Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Parallel hierzu wurde durch die Landespolizei eine Verkehrswarnmeldung über das Radio veranlasst. Der Fahrer konnte wenig später durch Kräfte der Bundespolizei gestoppt werden. Personen und/ oder Sachschäden sind glücklicherweise nicht eingetreten. Gegen den 23-jährigen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehr eingeleitet.

PM der BPOLI Pasewalk vom 09.11.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Varel (Niedersachsen): Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel

Am späten Donnerstagabend hielt eine Funkstreifenwagenbesatzung gegen 21.45 Uhr in der Waisenhausstraße den Fahrzeugführer eines Pkw Renault aus Wilhelmshaven an. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der 22-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sein Fahrzeug geführt hatte. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

PM der PI Wilhelmshaven / Friesland vom 09.11.2018

Allgemein

Kiel (Schleswig-Holstein): Geschichte der Polizei in S-H: Ringen um respektvolles Gedenken und verantwortungsvolle Erinnerung

„Die Landespolizei will sich stärker als bisher der Aufgabe widmen, die wechselvolle Geschichte der Polizei während der NS-Zeit in Schleswig-Holstein wissenschaftlich aufzuarbeiten“, das erklärte Landespolizeidirektor Michael Wilksen heute (09.11.2018) bei einer Gedenkveranstaltung in Kiebitzhörn anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht.

Ein Anlass dieser Initiative war vor etwa einem Jahr die Entdeckung, dass im Dienstgebäude in der Kieler Blumenstraße seit 1954 eine bislang völlig unkommentierte Gedenkstätte „zu Ehren gefallener Kameraden“ installiert ist. Neben den Namen einfacher Polizeibeamter ist dort an der Spitze der Name des früheren Kieler Polizeipräsidenten und NSDAP-Spitzenfunktionärs Joachim Meyer-Quade aufgeführt. Während der landesweiten Pogrome am 9. November 1938 soll er Befehle zur Vernichtung von Synagogen und jüdischen Einrichtungen in Kiel befohlen haben.

„Eine Person wie Meyer-Quade kann für eine demokratische Landespolizei, die den Grundwerten von Menschenwürde und Rechtstaatlichkeit verpflichtet ist, niemals ehrenwert oder gar traditionsstiftend sein“ erklärte Michael Wilksen. „Wir wissen nicht, welche Kriterien damals bei der Auswahl der Namen angelegt wurden. So stehen die Namen von möglichen Kriegsverbrechern neben den Namen von Menschen, die keine Verbrechen begingen“. Die notwendige Neugestaltung des Gedenkens der auf den drei Tafeln aufgeführten im Zweiten Weltkrieg gefallenen Kieler Polizeibeamten in einem Dienstgebäude der Landespolizei erfordere eine sorgfältige historische Beleuchtung der einzelnen Biografien.

Als ersten Schritt hatte die Behördenleitung der Polizeidirektion Kiel externen Sachverstand eingeholt und gemeinsam mit dem Hausherren der Bezirkskriminalinspektion entschieden, die Gedenktafel nicht zu entfernen, sondern sich der Frage nach historischem Wert und Hintergründen dieser aus heutiger Sicht höchst problematischen Ehrung zu stellen und im Spiegel einer bewegten Geschichte wissenschaftlich zu beleuchten. Unter Mitwirkung der Kieler Historiker Claudia Kuhnert und Dr. Jan Schlürmann ist entschieden worden, zunächst einen Kommentar in Form einer ergänzenden Informationsplatte anzubringen. Der kurze Text erläutert den historischen Kontext und kündigt eine intensive wissenschaftliche Aufarbeitung an.

„Diese Auseinandersetzung ist wichtig und sie ist unerlässlich. Dabei geht es nicht allein um Aufklärung und Aufarbeitung mit Blick auf die Verstrickung der Polizei in das NS-System. Wichtiger noch ist der Ansatz, dass aus einer aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte das demokratische Selbstverständnis der Polizistinnen und Polizisten in der Gegenwart gestärkt wird“, betonte Dr. Jan Schlürmann, der die Landespolizei zum Thema Erinnerungskultur beraten hat.

Die notwendige Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte erfordere Gründlichkeit und solle unter Einbindung von externem wissenschaftlichem Sachverstand erfolgen, kündigte Wilksen an: „Diese Gedenkstätte hier ist nur ein Schritt, für ein noch zu erstellendes Gesamtbild der Geschichte der Landespolizei. Dabei soll das respektvolle Gedenken an die Kriegsopfer ebenso berücksichtigt werden, wie die verantwortungsvolle Erinnerung an die Opfer der NS-Herrschaft und der deutliche Hinweis auf die Beteiligung von schleswig-holsteinischen Polizisten an den Verbrechen der NS-Diktatur vor und während des Krieges“. Zuletzt hatte sich 2001 die wissenschaftliche Dokumentation „Täter und Opfer unter dem Hakenkreuz, eine Landespolizei stellt sich der Geschichte“ intensiv mit dem Thema Landespolizei im Nationalsozialismus befasst. Das Innenministerium und der Freundeskreis zur Unterstützung der Polizei Schleswig-Holstein waren damals federführend. Die ehemalige Gestapo-Zentrale in der Düppelstraße stand dabei im Fokus der Betrachtung. Neben der Veröffentlichung einer Publikation wurde vor dem Gebäude des heutigen 1. Polizeireviers Kiel außerdem ein Denkmal eingeweiht, das an die Opfer der NS-Herrschaft in Schleswig-Holstein erinnert.

„Die Rolle der Polizei im Dritten Reich ist Bestandteil der polizeilichen Ausbildung. Ergänzend finden während der Holocaust-Gedenkwoche Veranstaltungen an der Polizeischule in Eutin statt, es werden Vorträge gehalten und die Gedenkstätte in Ahrensbök besucht“, erläutert Wilksen. „Zur israelischen Gedenkstätte Yad Vashem bestehen Kontakte, die zukünftig noch weiter ausgebaut werden sollen.“

PM des Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein vom 09.11.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Hildesheim (Niedersachsen): Erfolgreiche Fahndung nach Schrottsammler

Der am letzten Freitag entwendete Elektrorollstuhl eines 55-jährigen Bethelners konnte diesem von der Polizei noch am gleichen Tag zu dessen Freude wieder ausgehändigt werden.

In Zusammenhang mit dem Diebstahl war nach einem weißen Kleintransporter gefahndet worden, der eine Melodie abspielt und Schrott sammelt.

Das Fahrzeug konnte durch einen 54-jährigen Polizeibeamten in seiner Freizeit in Banteln festgestellt, angehalten und an alarmierte Kollegen übergeben werden.

Auf der Ladefläche fand sich der entwendete Elektrorollstuhl.

Die beiden 37- und 16-jährigen Insassen aus einem EU-Nachbarland erwartet nun ein Strafverfahren. Da sie einen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnten, wurde sie entlassen.

Zudem müssen sie sich dafür verantworten, dass sie keine Genehmigung für ihr Gewerbe hatten.

PM des PK Elze vom 08.11.2018

Allgemein Bravo Vermisstensuche

Mertesdorf (Rheinland-Pfalz): Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung / Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Person

NACHTRAG zur unten angefügten Pressemitteilung
Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung

Der Vermisste wurde vor wenigen Minuten durch einen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Saarburg im dortigen Dienstgebiet wohlbehalten angetroffen.

Die Polizei bedankt sich für die zahlreichen Hinweise aus der Bevölkerung.

Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Person

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach einer vermissten Person.

Der 65jährige Hermann-Josef Rummel aus Mertesdorf, ca. 174 cm groß, mittelkräftige Figur, graue Haare, Vollbart, Brillenträger, vermutlich bekleidet mit schwarzer Fahrradkleidung, wird seit dem 07.11.2018 vermisst. Zuletzt wurde er gegen 11:00 Uhr in der Nähe seiner Wohnung in Mertesdorf gesehen. Er dürfte mit einem grauen Rennrad unterwegs sein. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Herrn Rummel etwas zugestoßen ist oder er sich in hilfloser Lage befindet. Aus diesem Grund wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit und bittet um Hinweise zum Aufenthalt der Person. Für die Polizei ist von besonderem Interesse, wer Herrn Rummel noch nach 11:00 Uhr gesehen hat bzw. ob das graue Rennrad (aktuell keine nähere Beschreibung möglich), irgendwo gesehen wurde.

PM der PI Schweich vom 08.11.2018

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Kriminalitätsbekämpfung Prävention

Celle (Niedersachsen): Polizei erhöht Flächenpräsenz mit Beginn der dunklen Jahreszeit

Zur Erhöhung der polizeilichen Präsenz in der Fläche werden die Polizeistationen in Lachendorf und Wietze seit dem 01.10.2018 in Rund-um-die-Uhr-Diensten betrieben. Jeweils mindestens ein Funkstreifenwagen der genannten Polizeistationen ist seither auch in den Nachtstunden einsatzbereit, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Region zu gewährleisten. Dauerhaft besetzte Wachen sind gleichwohl nicht vorgesehen. Der Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Lachendorf mit den nachgeordneten Dienststellen in Wathlingen, Eschede, Eldingen und Wienhausen umfasst den südöstlichen Bereich des Landkreises Celle mit den Samtgemeinden Lachendorf, Wathlingen, Flotwedel sowie der Einheitsgemeinde Eschede. Einsätze außerhalb des Regeldienstes im Bereich Wathlingen/Lachendorf übernahmen bislang die Streifenwagenbesatzungen aus Celle. Der Polizeistation Wietze nachgeordnete Dienststellen befinden sich in Winsen/A. und in Hambühren. Nächtliche Einsätze im westlichen Landkreis wurden bisher durch Kräfte des Polizeikommissariats Bergen oder durch Polizeibeamten aus Celle wahrgenommen. Durch die Umstrukturierung werden nun die Anfahrtszeiten zu den Einsatzorten erheblich verkürzt, so dass die Polizei schneller vor Ort sein kann. Präventions-und Kontrollmaßnahmen sind darüber hinaus in größerem Umfang durchführbar und die Einsatz-und-Streifendienste in Celle und Bergen erfahren spürbare Entlastung. Die Polizeiinspektion Celle umfasst neben dem „Hauptquartier“ in Celle das Polizeikommissariat in Bergen und insgesamt elf Polizeistationen in der Fläche. Die Beamtinnen und Beamten der Polizeistationen nehmen allgemeinpolizeiliche Aufgaben wahr. Sie sind auch zuständig für die Aufnahme von Anzeigen und die Bearbeitung von Ermittlungsvorgängen. Eine Neuerung stellen die sogenannten verlässlichen Öffnungszeiten in den nachfolgend genannten Polizeistationen dar. Sie sollen ein Mehr an Bürgernähe bieten. Die Regelung wurde zunächst in der Polizeistation Wienhausen getestet und hat sich dort bewährt. Bisher waren die Polizeistationen sehr unregelmäßig besetzt, wenn beispielsweise ein Einsatz wahrzunehmen war. Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich darauf vertrauen, zu den angegebenen Zeiten auch tatsächlich einen polizeilichen Ansprechpartner anzutreffen. Die Öffnungszeiten stellen das Minimum an Präsenz in den Polizeistationen dar. Häufig sind unsere Polizeibeamtinnen und -beamten auch darüber hinaus anwesend und ansprechbar.

PM der PI Celle vom 08.11.2018

Allgemein Bravo Keine Macht den Drogen

Hamburg: BtM-Task-Force Einsatz, drei mutmaßliche Dealer vorläufig festgenommen

Zeit: 07.11.2018, 05:30 Uhr – 08.11.2018, 02:00 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte insgesamt 114 Personen überprüft und gegen 47 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Beamte des Drogendezernats (LKA 68) beobachteten gestern drei männliche Personen, als diese in der Straße Sieversstücken ein Gebäude verließen und sich anschließend zu einem geparkten Pkw Ford begaben. Dort kam es im Fahrzeug zwischen dem Fahrer und einer der Männer zu einer konspirativen Übergabe. Nachdem der vermeintliche Käufer aus dem Fahrzeug ausstieg und sich unerkannt entfernte, fuhr der Pkw Ford davon.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und versuchten das Fahrzeug anzuhalten. An der Einmündung Hellgrund/ Friedrich-Eggers-Straße in Wedel (Schleswig-Holstein) verursachte der Fahrer einen Verkehrsunfall mit einem parkenden Pkw. Als die Beamten an das Fahrzeug herantraten, flüchtete eine unbekannt gebliebene Person vom Unfallort.

Im Fahrzeug wurden drei männliche Personen (23,24,29) festgestellt und vorläufig festgenommen. Der Fahrer (24) war im Besitz von sieben „Tränen“ Kokain und 627 Euro mutmaßlichem Dealgeld. Im Pkw stellten die Fahnder mehr als 1,2 Kilogramm Marihuana sowie 105 Gramm Haschisch sicher.

Eine Überprüfung der Kennzeichen des Pkw ergab, dass diese als gestohlen gemeldet waren. Der Pkw wurde sichergestellt und zum Verwahrplatz der Polizei gebracht.

Die anschließende Wohnungsdurchsuchung bei dem 24-jährigen deutschen Fahrer führte zum Auffinden weiterer Beweismittel. Unter anderem stellten die Beamten 4090 Euro mutmaßliches Dealgeld, Pfefferspray, Streckmittel sowie eine Luftdruckpistole sicher.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde alle drei Tatverdächtige entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Polizei Hamburg wird auch in Zukunft ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität im Hamburger Stadtgebiet fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 08.11.2018

Allgemein Bravo Vermisstensuche

Stübeckshorn (Niedersachsen): Polizei findet Vermissten

Polizeibeamte suchten am Mittwoch und Donnerstag im Bereich Soltau, Ortsteil Stübeckshorn nach einer orientierungslosen Person, die seit nachmittags vermisst wurde. Am Donnerstagvormittag fanden Polizisten den 66jährigen Soltauer, der sich im Wald liegend nicht mehr fortbewegen konnte. Der Verletzte kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Zur Suche setzte die Polizei auch einen Hubschrauber sowie eine Rettungshundestaffel ein.

PM der PI Heidekreis vom 08.11.2018

Allgemein Bravo Polizisten helfen Retter

Rotenburg (Niedersachsen): Polizeibeamte retten 60-Jährige aus verrauchter Wohnung

Eine Streifenbesatzung der Rotenburger Polizei hat am Dienstagabend eine 60-jährige Frau aus ihrer, durch einen Küchenbrand stark verrauchte Wohnung am Berliner Ring gerettet. Nachbarn in dem Mehrparteienhaus bemerkten gegen 21.45 Uhr den Rauch, der unter der Eingangstür hervorquoll. Auch der Brandmelder verbreitete lauten Alarm. Die erste, am Einsatzort eingetroffene Streifenbesatzung zögerte nicht lange. Die Beamten, eine 43-jährige Polizeikommissarin und ein 40-jähriger Polizeihauptkommissar, traten die Eingangstür ein. Sie fanden die 60-Jährige auf einem Sofa im Wohnzimmer liegend. Die beiden Polizisten zogen die bewusstlose Frau aus dem Gefahrenbereich und übergaben sie an die Rettungskräfte. Nach der ersten ärztlichen Versorgung vor Ort wurde sie zur weiteren Behandlung in das Rotenburger Diakonieklinikum gebracht. Auch die Polizisten atmeten bei ihrem beherzten Einsatz zu viel Rauchgas ein. Sie wurden ebenfalls im Krankenhaus versorgt. Im weiteren Verlauf mussten auch die Nachbarwohnungen geräumt werden. Wie sich später herausstellte, war ein vergessener Topf mit Essen auf dem eingeschalteten Herd der Auslöser für den Brand. Rund 30 Einsatzkräfte der Rotenburger Feuerwehr rückten mit fünf Löschfahrzeugen an. Sie hatten die Lage schnell im Griff. Die Polizei beziffert den Sachschaden als gering.

PM der PI Rotenburg vom 07.11.2018

Allgemein Bravo Retter Vermisstensuche

Reutlingen (Baden-Württemberg): Erfolgreiche Suche nach orientierungslosem Senior

Mit sechs Streifenwagen sowie einem Polizeihubschrauber ist am Dienstagnachmittag nach einem vermissten, über 80 Jahre alten Mann gesucht worden. Der unter Demenz leidende Senior hatte um 13.45 Uhr sein Wohnhaus in Mittelstadt verlassen. Angehörige bemerkten das Fehlen und verständigten die Polizei. Der Vermisste konnte nach etwa vier Stunden in Bempflingen angetroffen und nach Hause gebracht werden.

PM des PP Reutlingen vom 07.11.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Stuttgart (Baden-Württemberg): Frau offenbar vergewaltigt – 23 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:

Polizeibeamte haben am Samstagnachmittag (03.11.2018) einen 23 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, im Oberen Schlossgarten eine 17- Jährige vergewaltigt zu haben. Die Beamten entdeckten den Tatverdächtigen sowie die 17 Jahre alte Frau nach einem Zeugenhinweis gegen 17.30 Uhr im Oberen Schlossgarten an der Rückseite eines Gebäudes. Der 23-Jährige führte dabei offenbar sexuelle Handlungen an der Frau durch. Bei der anschließenden Kontrolle teilte die junge Frau mit, dass der Tatverdächtige die sexuellen Handlungen gegen ihren Willen durchgeführt hatte, woraufhin die Beamten den Mann festnahmen. Der 23 Jahre alte Gambier wurde am Sonntag (04.11.2018) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

PM des PP Stuttgart vom 05.11.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Zugabfahrt verpasst – Bundespolizisten nehmen Siebenjährigen in Obhut

Samstagabend gegen 22.45 Uhr hatten Bundespolizisten einen außergewöhnlichen Einsatz. Ein Regionalzug von Hamburg nach Kiel hielt im Bahnhof Elmshorn. Ein Junge stieg aus dem Zug und war auf dem Bahnsteig, als sich die Zugtüren schlossen. Der mitreisende Onkel und dessen Familie fuhren mit dem Zug ab. Er informierte den Zugbegleiter sofort.

Zwei Bundespolizisten wurden zum Bahnsteig beordert und konnten den Jungen auch antreffen. Eine Frau hatte sich bereits dem Jungen angenommen.

Der siebenjährige Libanese wurde in Obhut genommen und konnte kurze Zeit später an den Onkel übergeben werden.

PM der BPOLI Flensburg vom 05.11.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Alzey (Rheinland-Pfalz): Bedrohung mittels Schusswaffe

Am Samstagabend gegen 21:30 Uhr besuchten eine 42-jährige Frau und ihr 21-jähriger Begleiter einen gemeinsamen Bekannten in dessen Wohnung. Im Rahmen eines Streites zog plötzlich der Wohnungsinhaber eine Schusswaffe und bedrohte damit seine Gäste. Daraufhin verließ man die Wohnung und verständigte die Polizei. Es wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 52-jährigen Tatverdächtigen erwirkt. Bei der Umsetzung gg. 00:25Uhr kam das SEK Rheinland-Pfalz zum Einsatz. Gewaltsam drangen die SEK-Beamten in die Wohnung des Tatverdächtigen ein und nahmen den alkoholisierten Mann fest. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten die Beamten der Alzeyer Polizeiinspektion die Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe, sowie weitere Munition und Waffen auffinden. Sämtliche Waffen wurden sichergestellt und werden einer waffenrechtlichen Prüfung zugeführt. Die Polizei schließt eine weitere Gefahr durch den Mann aus. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Alzey vom 04.11.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen

Westerburg (Rheinland-Pfalz): Große Alkohol- und Drogenkontrolle im Bereich der Polizeidirektion Montabaur

Am Freitag den 02.11.2018 führte die Polizeidirektion Montabaur zwischen 16 und 02h eine groß angelegte Alkohol- und Drogenkontrolle mit dem Schwerpunkt „Projekt 25 – Junge Fahrer“ durch. Hier stand die Kontrolle vorwiegend junger Verkehrsteilnehmer unter 25 Jahren im Vordergrund da gerade Fahrzeugführer dieser Altersgruppe häufig an zum Teil schweren Verkehrsunfällen beteiligt sind. Wie zuletzt am vergangenen Samstag, den 27.10.2018. Ein PKW war auf der L 313 aus Richtung Montabaur kommend vor dem Ortseingang von Wirges nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der PKW in zwei Teile gerissen wurde. Beide Insassen, der 18-jährige Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer verstarben an der Unfallstelle. Nach ersten Erkenntnissen kommt nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn als Unfallursache in Betracht. Im Einsatz waren zudem das DRK mit mehreren Fahrzeugen, die Feuerwehr mit Rettungsschere, Polizeihubschrauber und mehrere Notfallseelsorger. Seit mehr als acht Jahren gibt es das Projekt 25 – eine Initiative der Polizeidirektion Montabaur – 2009 ins Leben gerufen, weil sich in diesem Jahr auf den Straßen des Westerwaldkreises besonders viele tödliche Unfälle ereignet haben, in die junge Fahrer verwickelt waren. Auch wenn die aktuellen Zahlen niedriger liegen als 2009, als in dieser Altersgruppe 15 Tote zu beklagen waren, ist das Problem auf Westerwälder Straßen weiterhin präsent: auch in diesem Jahr gab es viele schwere Verkehrsunfälle und jeder Tote ist einer zu viel. Über allem schwebt die Idee, schwere Verkehrsunfälle junger Fahrer dauerhaft zu verhindern, vor allem an Anfänger zu appellieren, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Denn in den meisten Fällen führt zu hohes Tempo dazu, dass unerfahrene Autofahrer die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren. Laute Musik, Selbstüberschätzung, Alkohol, Drogen, Ablenkung – etwa durch das Handy -, all dies sind weitere Risikofaktoren, die im schlimmsten Fall dazu führen, dass irgendwann ein Holzkreuz am Straßenrand steht und Blumen daran erinnern, dass an dieser Stelle ein Mensch ums Leben gekommen ist. Die Unfallbilanz aus dem Jahr 2009 liest sich heute noch wie eine Horrorgeschichte. Zwischen Januar und September starben in jenem Jahr bei sechs Verkehrsunfällen im Kreis elf Menschen. Was allen Unfällen gemeinsam war: Am Steuer saßen ausnahmslos junge Männer, die zumeist mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs waren. Eine Bilanz, die auch die Polizeibeamten im Westerwald damals nicht kalt ließ. Und so wurde bereits im Oktober 2009 bei der Polizeidirektion in Montabaur eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zahl dieser Unfälle zu verringern und gezielt junge Menschen anzusprechen, um auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Der Name für die Gruppe war schnell gefunden: Projekt 25 – in Anlehnung an die Altersobergrenze der „Jungen Fahrer“, die die Polizeistatistik zwischen 14 und 24 Jahren einordnet. An der Gruppe beteiligt sind alle Polizeidienststellen des Westerwaldkreises durch ihre Dienststellenleitungen und Verkehrssicherheitsberater, der Pressebeauftragte der Polizeidirektion Montabaur sowie punktuell ausgewählte Mitarbeiter der Dienststellen. Seitdem hat sich in der Projektarbeit viel getan und es wurden viele junge Menschen erreicht. Es fanden Veranstaltungen an Schulen und im Kino statt, zudem gab es eine Vielzahl an Kontrollen. Die aktuellen Kontrollstellen wurden entlang der B255 in den Ortslagen Höhn und Rennerod durchgeführt. Die Örtlichkeiten wurden durch die Gesamtverantwortliche Polizeioberkommissarin Jung ausgewählt denn die Bundesstraße 255 bietet eine hohe Durchlaufzahl an Fahrzeugen und ist besonders tagsüber und in den frühen Nachtstunden stark frequentiert. Auch in der Vergangenheit passierten hier bereits schwere Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang. Mit dabei waren Studierende der Hochschule der Polizei die derzeit im Bereich der PD Montabaur ihr Praktikum verrichten. Diese Studierenden wurden durch ältere, erfahrene Beamte begleitet und die Fahrzeuge wurden gemeinsam unter die Lupe genommen. Ebenso hat die Polizei Montabaur hier Werbung für den Polizeiberuf gemacht. Interessierte Nachwuchskräfte konnten sich vor Ort an den Kontrollstellen direkt bei den Studierenden erkundigen und ihnen Fragen stellen. Auch hier zeigte sich, dass das Studium der rheinland-pfälzischen Polizei sehr vielfältig und praxisnah gestaltet ist. Eine solche groß angelegte Kontrolle ist eine spannende Abwechslung für die jungen Berufsanfänger. An den Kontrollstellen hatten die Kommissarsanwärter und – Anwärterinnen die Möglichkeit wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die sie später in ihrem Berufsalltag einbringen können. Ein eingesetzter Polizeikommissaranwärter fasste es mit seinen Worten zusammen „Ich finde es toll, dass hier im Bereich der Polizeidirektion Montabaur so etwas für uns auf die Beine gestellt wird. Hier können wir viel lernen. Wir möchten gerne den jungen Fahrern auf Augenhöhe begegnen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Ich habe heute Abend bereits einige positive Rückmeldungen von kontrollierten Fahrern bekommen die es gut finden, dass wir die Personengruppe der unter 25-jährigen gezielt ansprechen.“ Wie die Leiterin der Kontrollstelle, POK’in Jung sagte: „Ziel der Kontrolle war es, dass die Polizei mit den jungen Fahrern ins Gespräch kommen und offensiv auf die Gefahren im Straßenverkehr hinweisen kann, um die Unfallzahlen zu senken. Dies ist uns auch gelungen. Wir haben viele Fahrzeuge kontrolliert und viele verkehrserzieherische Gespräche geführt.“

Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Fahrtauglichkeit der Fahrzeugführer und der Verkehrssicherheit der Fahrzeuge. Insgesamt wurden 135 Fahrzeuge und 131 Personen kontrolliert. Gegen drei Fahrzeugführer wurden Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Bei einer Person wurden Betäubungsmittel aufgefunden, auch hier erfolgte die Einleitung eines Strafverfahrens. Ein Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Alkohol. Die übrigen Verstöße liegen im verkehrsrechtlichen Bereich, u.a. wegen Tuning oder Mängeln an der Bereifung. Ein PKW wurde zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

PM der PD Montabaur vom 04.11.2018

Allgemein

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Auslösen eines polizeilichen Großeinsatzes durch einen Rapper

Am Samstag kam es gegen 19.10 Uhr in der Dinglerstraße zu einem polizeilichen Großeinsatz. Dabei war der Auslöser absolut harmlos, wie sich später herausstellte… Ein 20-jähriger „Gangsterrapper“ wollte eine Sequenz eines Musikvideos drehen. Es sollte gemäß des Künstlers ein Raubüberfall auf eine Tankstelle dargestellt werden. Gut war, dass der Rapper zuvor bei den Betreibern der Tankstelle um Erlaubnis gefragt hatte, das Video drehen zu dürfen. Somit war gewährleistet, dass die Beschäftigten der Tankstelle sich nicht zu Tode erschreckten. Schlecht war, dass der Künstler nicht auch die Polizei über seine Pläne informierte. Denn eine besorgte Autofahrerin meldete der Polizei genau diesen vermeintlichen Raubüberfall auf die Tankstelle, bei der mehrere maskierte Personen beteiligt gewesen sein sollten. Deshalb wurden alle verfügbaren Polizeikräfte zum „Tatort“ entsandt. Die Überraschung der Polizisten war dementsprechend groß, als sie vor Ort weder Tatverdächtige, noch Geschädigte oder einen Tatort ausfindig machen konnten. Der Künstler war bereits schon wieder verschwunden und die Angestellten der Tankstelle konnten das Missverständnis schnell aufklären. Zu den Produktionskosten des Videodrehs gesellen sich nun auch noch die Kosten für den polizeilichen Einsatz, die dem jungen Künstler in Rechnung gestellt werden.

PM der PI Zweibrücken vom 04.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Hilferufe aus Wohnung

Eine aufmerksame Anwohnerin in der Höllentalstraße in Garmisch-Partenkirchen hörte nachts gegen 00:45 Uhr Hilferufe aus der angrenzenden Wohnung. Da die 46jährige Garmisch-Partenkirchnerin die Nachbarwohnungstür jedoch nicht selbst öffnen konnte, rief sie die Polizei zu Hilfe.

Unter Hinzuziehung der freiwilligen Feuerwehr wurde durch die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen die gewaltsame Öffnung der Wohnungstür angeordnet, hinter welcher die Hilferufe erklangen.

Der nunmehr durch die Einsatzkräfte aufgefundene 78jährige Wohnungsinhaber war in seiner Wohnung gestürzt und konnte sich ohne fremde Hilfe nicht mehr erheben. Der leicht verletzte Rentner wurde vor Ort durch den ebenfalls hinzugerufenen Rettungsdienst behandelt und zur weiteren Beobachtung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen verbracht.

PM der PI GAP vom 04.11.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

BAB 6 bei Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Spinne verursacht Polizeieinsatz

Symbolfoto

Am späten Mittwochabend meldete sich der Lebensgefährte einer jungen Frau telefonisch bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern und teilte mit, dass seine Freundin dringend polizeiliche Hilfe benötigt. Nach seinen Angaben hatte diese während der Fahrt ein Spinne im Innenraum ihres Pkw entdeckt. Da sie an eine Spinnenphobie leidet, hat sie ihr Fahrzeug auf der A6 in Höhe Kaiserslautern/Ost angehalten und fluchtartig verlassen. Er selbst würde aus Frankfurt nach Kaiserslautern kommen, da seine Freundin mit Sicherheit nicht mehr in den Pkw einsteigen wird. Eine entsandte Streifenbesatzung kam der jungen Frau zu Hilfe, sicherte das Fahrzeug ab und verblieb bis zum Eintreffen des Lebensgefährten vor Ort. Auch der Hinweis, dass an Halloween vermehrt mit Spinnen jeglicher Art gerechnet werden muss konnte nicht helfen.

PM des PP Westpfalz vom 02.11.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Tierrettung im Hafen

Am Mittwochnachmittag, den 31.10.2018 wurde im Hafen Germersheim ein Schwan, der sich in einer Angelschnur verfangen hatte, durch Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr gerettet. Durch die Angelschnur war der Schwan in seiner Bewegungsfreiheit so stark eingeschränkt, dass er es nicht schaffte, in den Hafen einzuschwimmen. Auf dem Strom kämpfte er um sein Leben. Nach mehreren Versuchen konnte er schließlich durch die Rettungskräfte ins Feuerwehrboot gehoben werden, wo er von der Angelschnur, die sich um Flügel und Beine geschnürt hatte, befreit wurde. Auf Grund der Verletzungen im Bereich der Beine, wurde der Schwan ins Tierheim verbracht.

PM des PP ELT vom 02.11.2018

Allgemein Bravo

Büchenbeuren (Rheinland-Pfalz): Neue Gedenkstätte würdigt zu Tode gekommene Polizeikräfte

Eine neu errichtete Gedenkstätte erinnert auf dem Campus Hahn der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz als Zeichen der Würdigung an die im Dienst ums Leben gekommenen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.

„Diese Gedenkstätte ist uns seit langer Zeit ein Herzensanliegen, weil wir uns vor den Verstorbenen verneigen wollen, die bei der Ausübung des Dienstes ums Leben gekommen sind, im Wissen und in Anerkennung ihrer Verdienste für die Polizei Rheinland-Pfalz“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei der feierlichen Einweihung. Aus den Reihen der Polizei sind seit 1945 45 Beamte im Dienst ums Leben gekommen. 14 Beamte wurden Opfer von tödlichen Angriffen.

„Jedes einzelne Schicksal, jede einzelne Geschichte ist tragisch und berührt Angehörige, Freunde und Bekannte, aber auch die Polizeibeamtinnen und -beamten, die einen Kollegen verloren haben. Die Hochschule der Polizei hat zusammen mit den Polizeibehörden keine Mühen gescheut, Angehörige und enge Kolleginnen und Kollegen der Verstorbenen zu ermitteln. Dabei kam es zu sehr denkwürdigen und intensiven Gesprächen und Begegnungen, die deutlich machten, wie präsent die Erinnerungen von teilweise Jahrzehnte zurückliegenden Ereignissen bei vielen Betroffenen an dieses einschneidende Erlebnis nach wie vor sind“,  so der Minister. Die Einweihung der Gedenkstätte stehe im Lichte dieser Betrachtung und solle ein Vergessen unmöglich machen.

Um den Toten die Ehre zu erweisen, wohnten zahlreiche Gäste der Einweihung bei, unter ihnen ehemalige Innenminister, Mitglieder des Landtags, die Bürger- und Polizeibeauftragte, aktive und ehemalige Führungskräfte und Mitarbeitende der rheinland-pfälzischen Polizei, Polizeiseelsorgerinnen und –seelsorger und vor allem zahlreiche Angehörige, Hinterbliebene, Freunde, Kolleginnen und Kollegen der Verstorbenen.
„Die Gedenkfeier steht im Zeichen der Erinnerung, denn die Erinnerung ist eine Form der Begegnung“, sagte Lewentz. Nicht nur das private Umfeld habe den Tod verkraften müssen, auch innerhalb der Polizei müsse das Geschehene verarbeitet werden. Kollegialer und häufig auch freundschaftlicher Zusammenhalt spiele eine wichtige Rolle, schließlich müsse man sich in gefährlichen Situationen aufeinander verlassen können.

„Wir alle wissen, dass der Beruf der Polizeibeamtin bzw. des Polizeibeamten ein gefahrvoller Beruf ist, mit dem in gleichem Maße eine hohe gesellschaftliche Verantwortung verbunden ist“, betonte der Minister. Wie schnell ein scheinbar routinemäßiger Einsatz zu einem lebensbedrohlichen Ereignis werden könne, habe sich in der vergangenen Woche im pfälzischen Kirchheim gezeigt, wo ein Mann eine Polizeibeamtin und einen Polizeibeamten mit einer Schere angegriffen und schwer verletzt habe.

Von den Einsatzkräften werde ein hohes Maß an Professionalität verlangt. Jede Situation müsse schnellstmöglich eingeschätzt werden – oft unter hoher Anspannung und Zeitdruck. Und die Reaktionen müssten angemessen und gerechtfertigt sein. „Vor allem die zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber unseren Beamtinnen und Beamten erfüllt mich mit Sorge. Lassen sie uns dies, gerade auch im Blick auf diese Gedenkfeier, als eine bleibende gesellschaftliche Aufgabe ansehen“, hob Lewentz hervor.

Daher sei es besonders wichtig, an Mut, Entschlossenheit und Umsicht der Polizeibeamtinnen und –beamten bei der Umsetzung ihrer Aufgaben zu würdigen. „Mit der Gedenkstätte schaffen wir nicht nur ein Ort des Innehaltens und Trauerns, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Nachdenkens und des Austauschs“, so der Minister.

PM des Ministeriums des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz vom 02.11.2018

Allgemein Polizisten wird geholfen

Halle (Sachsen-Anhalt): Bundespolizei sagt DANKE! – Mutige Männer stellen Straftäter – Auszeichnung für Zivilcourage

Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg

Am 02. November 2018 wurden zwei Männer vom Leiter der Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Dr. Alexander Schmelzer für ihre gezeigte Zivilcourage geehrt.

Die 59 und 60 Jahre alten Männer befanden sich am 04. September 2018 an einer Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof in Halle (Saale). Ihnen fiel in der Nähe ein Mann auf, der sich aggressiv gebarte und eine ältere Dame belästigte, indem er lautstark auf sie einredete und ihr hinterherlief. Als mehrere Personen beschwichtigend auf den Mann einredeten und ihn zum Unterlassen aufforderten, wurde dieser immer aggressiver und beleidigte die Umstehenden. Eine junge Frau, die sich auch unter den Umstehenden befand, entschloss sich schließlich die Bundespolizei zu informieren.

Das bekam der aggressive Beleidiger mit und boxte der jungen Frau seine Faust in den Oberkörper. Nun schritten die beiden Helfer ein. Sie hielten den Täter fest, der sehr aggressiv war und zwar so lange, bis Beamte der Bundespolizei vor Ort eintrafen und ihn übernahmen. Selbst gegen die Beamten verhielt sich der Mann noch aggressiv und leistete, selbst in den Räumen des Bundespolizeireviers, noch Widerstand.

Das selbstlose Einschreiten der beiden Helfer ist sehr beispielhaft. Trotz der Gefahr ebenfalls Opfer des Täters zu werden, gingen sie vereint gegen diesen aggressiven Mann vor und verhinderten damit, dass es zu weiteren Übergriffen auf Unbeteiligte kommt. Zudem sicherten die beiden couragierten Männer, die Strafverfolgung seitens der Bundespolizei.

Für diese gezeigte Art der Zivilcourage bedankte sich Dr. Alexander Schmelzer ausdrücklich bei den 59 und 60 Jahre alten Männern auf dem Bundespolizeirevier in Halle und verlieh ihnen die „Urkunde für Zivilcourage“ und übergab kleine Präsente.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.11.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Bad Säckingen (Baden-Württemberg): Körperverletzung vor Augen der Polizei – zwei Beteiligte müssen überwältig werden

Zwei Männer sind in der Nacht zum Donnerstag vor Augen der Polizei in Bad Säckingen aufeinander losgegangen. Die Polizei war gegen 05:30 Uhr vor eine Discothek gerufen worden. Dort wurde eine Schlägerei gemeldet. Die Polizei traf auf zwei Männer Alter von 31 und 45 Jahren, die sich, umringt von vielen Schaulustigen, lauthals stritten. Die Beamten stellten sich dazwischen und versuchten, die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Plötzlich schlug der 31-jährige mit der Faust seinem Kontrahenten ins Gesicht. Von den Beamten wurde der Aggressor überwältigt und zu Boden gebracht. Diesen Umstand nutzte nun der zuvor Geschlagene und trat zwei Mal mit den Füssen nach seinem Peiniger, wobei er diesen am Rücken traf. Die beiden wurden dann endgültig getrennt. Gegen Sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 02.11.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Kolbermoor (Bayern): Schneller Ermittlungserfolg der Kripo – Festnahme nach Messerattacke

Der 58-jährige Kolbermoorer, nach dem die Polizei wegen einer Messerattacke seit Mittwochabend, 31. Oktober, mit Hochdruck gefahndet hatte, konnte am Donnerstagabend in Tatortnähe widerstandslos festgenommen werden. Die Kripo Rosenheim ist intensiv damit beschäftigt, die Hintergründe der Tat zu klären. Der Tatverdächtige sitzt zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Wie berichtet kam es am Mittwochabend gegen 22:25 Uhr in einem größeren Mehrparteienhaus in Kolbermoor zu einer Messerattacke, bei der ein 24-Jähriger und seine 48-jährige Mutter schwerstverletzt wurden. Der Angreifer konnte zunächst zu Fuß flüchten. Im Rahmen der ersten polizeilichen Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen einen 58-jährigen Bewohner des Hauses, weshalb die Polizei mit Hochdruck nach ihm fahndete. Am Donnerstagabend führten die Fahndungsmaßnahmen zum Erfolg. Der Verdächtige konnte in der Nähe des Tatortes widerstandslos festgenommen werden.

Auslöser der Tat war ein Streit. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 58-Jährige dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ.

Die beiden Opfer werden weiterhin medizinisch behandelt, befinden sich aber nicht mehr in Lebensgefahr.

PM des PP Oberbayern Süd vom 02.11.2018
Allgemein Bravo

Ahrensfelde OT Eiche (Brandenburg): Pferde auf der Fahrbahn

Am Mittwoch, den 31.10.2018 wurde die Polizei gegen 00:30 Uhr darüber informiert, dass in Eiche sechs Pferde auf einer Straße stehen sollen.

Vor Ort wurde an einer Koppel ein umgekippter Zaun festgestellt, über den die Pferde die Koppel verlassen konnten. Mit Hilfe der Besitzerin konnten die Pferde zurückgetrieben und der Zaun gesichert werden. Durch das schnelle Handeln kamen weder Menschen, noch Tiere oder Sachwerte zu Schaden.

PM der PD Ost vom 31.10.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Retter

Nürnberg (Bayern): Ladendiebe auf frischer Tat ertappt

Gestern (30.10.18) wurden in einem Baumarkt in der Regensburger Straße drei Diebe von einem Ladendetektiv auf frischer Tat ertappt.

Gegen 11:00 Uhr versuchten die drei Männer im Alter von 20, 29 und 46 Jahren, mit Werkzeug aus dem Markt an der Kasse vorbeizugehen, ohne die Waren zu bezahlen. Von einem Detektiv auf den Diebstahl angesprochen, versuchten der 20- und der 29-Jährige auf den Detektiv einzuschlagen, wobei dieser jedoch ausweichen konnte. Der 20-Jährige zog auch noch ein Cuttermesser aus der Hosentasche, konnte jedoch von einem Zeugen, der sich als Polizeibeamter zu erkennen gab, dazu gebracht werden, das Messer wegzulegen.

Das Trio konnte schließlich bis zum Eintreffen einer Polizeistreife festgehalten werden und es wurden Anzeigen wegen versuchter Körperverletzung und Diebstahls mit Waffen gefertigt.

PM des PP Mittelfranken vom 31.10.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung Prävention

Konstanz (Baden-Württemberg): Meldung für die Landkreise Konstanz, Ravensburg, Bodenseekreis und Sigmaringen Präsidiumsweiter Sicherheitstag

Präsidiumsweiter Sicherheitstag unter dem Leitthema „Kriminalität durch und an Zuwanderer(n)“

Unter Federführung des Polizeipräsidiums Konstanz fand in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg, den Hauptzollämtern Singen und Ulm, der bayerischen Grenzpolizeiinspektion Lindau, der Bundespolizeiinspektion Konstanz, der Eidgenössischen Zollverwaltung sowie dem Landratsamt Konstanz ein Sicherheitstag im Präsidiumsbereich statt.

Unter dem Leitthema „Kriminalität durch und an Zuwanderer(n)“ erfolgten in den vier Landkreisen Konstanz, Ravensburg, Bodenseekreis und Sigmaringen zwischen Dienstag 09.00 Uhr und Mittwoch 09.00 Uhr bei insgesamt 17 Einzelmaßnahmen zahlreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen sowie Präventionsmaßnahmen.

Ziel der großangelegten Aktion war insbesondere die Bekämpfung der Rauschgift-, Eigentums- und Straßenkriminalität, aber auch Maßnahmen gegen Aggressionsdelikte und Sicherheitsstörungen im öffentlichen Raum und im Personennahverkehr, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders beeinträchtigen.

Ein Schwerpunkt bildeten dabei die Städte Sigmaringen, Ravensburg, Singen und Konstanz, wo gemischte Einsatzteams von Zoll, Bundespolizei und Kräfte des Polizeipräsidiums im Rahmen der Sicherheitskooperation gemeinsame Maßnahmen an Bahnhöfen, öffentlichen Anlagen und an bekannten Szenetreffpunkten durchführten.

Ein weiterer Fokus lag auf der Bekämpfung der illegalen Migration und Schleusung. Die Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs in Kooperation mit der Bundespolizei und der Eidgenössischen Zollverwaltung gehörte deshalb ebenso zum Maßnahmenbündel, wie auch die Kontrolle von Fernbussen insbesondere in den Städten Konstanz, Ravensburg und Friedrichshafen sowie umfangreiche Fahndungskontrollen auf den Bundesautobahnen ( A81/A96) und Schnellstraßen ( B33neu).

„Ein besonderes Augenmerk wurde aber auch auf Deliktsfelder gelegt, bei denen Zuwanderer häufig Opfer von Straftaten werden“, erklärte der kommissarische Leiter des Polizeipräsidiums Konstanz, Polizeivizepräsident Gerold Sigg.

Dazu erfolgten im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz zur Aufdeckung illegaler und ausbeuterischer Beschäftigungsverhältnisse Überprüfungen in Gaststätten, Beherbergungs- und Gewerbebetrieben. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei von Lebensmittelkontrolleuren des Landratsamts.

Die Identifizierung von Opfern des illegalen Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung und die Aufdeckung entsprechender Straftaten war die Hauptzielrichtung bei der Kontrolle von „Rotlichtbetrieben“.

Bei vielen Straftaten, insbesondere des Menschenhandels, der Schleusungskriminalität oder der illegalen Einreise, ermöglichen ge- oder verfälschte Pass-/Ausweisdokumente erst deren Begehung und erschweren damit den Strafverfolgungsbehörden die Ermittlung der Täter. Mit Unterstützung von Urkundensachverständigen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg wurden bei den Kontrollmaßnahmen daher zielgerichtet verdächtige (Identitäts-)Dokumente überprüft.

Abgerundet wurde der Sicherheitstag durch begleitende Präventionsmaßnahmen, bei denen Spezialisten insbesondere zum Thema „falscher Polizeibeamter“ informierten.

Am Sicherheitstag beteiligten sich mehr als 300 Einsatzkräfte, die insgesamt über 1100 Personen und rund 230 Fahrzeuge, darunter 14 Reisebusse überprüften. Außerdem wurden 16 Kontrollmaßnahmen in „Rotlichtbetrieben“ und in fünf Gaststätten durchgeführt und rund 1600 Dokumente auf ihre Echtheit überprüft.

Dabei konnten 36 Straftaten, davon

– 15 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

– 9 ausländerrechtliche Verstöße

– 4 Verstöße gegen das Waffengesetz

– sowie acht weitere Straftaten, darunter Fahren unter Alkoholeinwirkung, Sozialleistungsbetrug und Erschleichen von Leistungen

festgestellt werden.

19 Personen wurden vorläufig festgenommen, bei zehn von ihnen lagen vollstreckbare Vorführungsbefehle vor. Gegen einen Tatverdächtigen, bei dem eine größere Menge Betäubungsmittel aufgefunden wurde, wird die Haftfrage geprüft.

Im Rahmen des Sicherheitstages konnten zudem 1400 Euro mutmaßliches Dealergeld, 900 Gramm Marihuana, 480 Gramm Amphetamin, 30 Gramm Kokain, 36 Gramm Heroin, vier verbotene Hieb- und Stichwaffen sowie mehrere Handys, Laptops und Dokumente sichergestellt werden.

Außerdem stellten an der Kontrollaktion beteiligte Zollbeamte auf der A96 bei der Überprüfung eines aus dem Kosovo stammenden Reisebusses fest, dass das Fahrzeug mit einer Steuerschuld von rund 14.000 Euro belastet war. Der Bus wurde deshalb zur Sicherung dieser Steuerschuld sichergestellt und der Busunternehmer musste für die mitreisenden Fahrgäste ein Ersatzfahrzeug organisieren.

„Kriminalität macht vor Landes- oder Bundesgrenzen nicht halt. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass die Sicherheitsbehörden entsprechend eng zusammenarbeiten. Der Sicherheitstag ist ein hervorragender Beweis dafür, dass diese Zusammenarbeit auch grenzüberschreitend funktioniert“, bilanziert Polizeivizepräsident Gerold Sigg.

„Bei solchen Großkontrollen darf der Fokus aber nicht nur auf die Anzahl der Festnahmen und Sicherstellungen gerichtet werden. Mit diesen Maßnahmen stärken wir auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung,“ so Sigg weiter.

Ein großes Lob wurde vom Polizeichef dabei auch an die Einsatzkräfte gerichtet, die durch ihr außergewöhnliches Engagement, ihre Professionalität und hohe Motivation zum Gelingen des Fahndungstages beigetragen haben. Erfreulich ist dabei, dass es trotz der hohen Anzahl der Kontrollen und Einsatzmaßnahmen zu keinen Zwischenfällen gekommen ist.

Aber auch dem Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zollt Gerold Sigg Respekt, da sie trotz der mit den Kontrollen verbundenen Unannehmlichkeiten Verständnis für die Maßnahmen aufgebracht haben.

PM des PP Konstanz vom 31.10.2018

Allgemein Polizisten helfen

Neustadt / Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Eltern streiten wegen Laptop – Tochter bittet Polizei um Hilfe

Zu einem lautstarkten Streit eines Ehepaares kam es am frühen Sonntagmorgen in Neustadt. Die 12-jährige Tochter der Streithähne befürchtete eine Eskalation, weshalb sie telefonisch die Polizei um Hilfe bat. Auslöser des Streites war wohl ein Laptop, allerdings scheint schon länger der Haussegen schief zu hängen. Die Beamten versuchten zwischen den Eheleuten zu vermitteln. Da der Gatte scheinbar leicht alkoholisiert und uneinsichtig war, wurde ein kurzeitiger Platzverweis ausgesprochen.

PM der PI Neustadt / Weinstraße vom 30.10.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hamburg: Polizeihund stellt Einbrecher in einem Lokal in Hamburg-Sternschanze

Polizeihund „Buk“ stellte vergangene Nacht zwei Albaner (21, 23) während eines Einbruchs in ein Lokal. Sie wurden von den Polizeibeamten vorläufig festgenommen und einem Haftrichter zugeführt. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die Ermittlungen.

Nach einer Alarmauslösung in einem Lokal in der Bartelsstraße stellten die eingesetzten Beamten des Polizeikommissariats 16 fest, dass eine Tür aufgebrochen worden war. Außerdem hörten sie Geräusche aus den Räumlichkeiten und umstellten sodann das Gebäude.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Lokals durch einen Diensthundeführer mit Polizeihund „Buk“ wurden die zwei Tatverdächtigen angetroffen und vorläufig festgenommen.

Bei den Tatverdächtigen fanden die Beamten ein Messer sowie Aufbruchswerkzeug und stellten die Gegenstände als Beweismittel sicher.

Der 23-Jährige war zudem wegen des illegalen Aufenthaltes zur Festnahme ausgeschrieben.

Beide Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt.

PM des PP Hamburg vom 30.10.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Einfach nett Polizisten helfen

Lübeck (Schleswig-Holstein): Verliebt in Deutschland

Symbolfoto

Ein japanisches Touristenpaar hatte in Lübeck ein wenig die Orientierung verloren. Die Polizei konnte helfen.

Der Vorfall ereignete sich am 19. August dieses Jahres. Ein japanisches Touristenpärchen wandte sich hilfesuchend an die Besatzung eines Lübecker Funkwagens der Polizei, weil sie ihr Kreuzfahrtschiff nicht wiederfinden konnten.

Die Beamten nahmen sich die Zeit und begannen zu recherchieren.
Sie konnten ermitteln, dass das gesuchte Schiff in Travemünde festgemacht hatte. Über andere in der Stadt angetroffene, japanische Touristen konnte schließlich auch das gesuchte Schiff erfragt werden, und so war die Erleichterung über die gefundene Lösung bei den Touristen und bei den Polizisten letztlich nahezu gleich groß.

Am heutigen Montag, 29.10.2018, bekam das 1. Polizeirevier in Lübeck Post aus Osaka. Das japanische Ehepaar war mittlerweile zurück in der Heimat. Sie schrieben, dass sie sich auf ihrer Reise mehr und mehr in Deutschland verliebt hatten und wollten sich gern noch einmal für die ihnen zuteil gewordene Hilfe und für die Aktivitäten der Lübecker Polizei bedanken.

Eine sehr nette Geste der Dankbarkeit für die nahezu alltägliche Arbeit der Polizei. Vielen Dank dafür.

PM der PD Lübeck vom 29.10.2018

Allgemein Bravo Einfach nett

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Bundespolizei rettet Schwäne

Symbolfoto

Der Ausflug von zwei Schwänen am 28. Oktober 2018, gegen 11:00 Uhr auf eine Schnellfahrstrecke der Bahn an den Rattmannsdorfer Teichen
(Saalekreis) nahm glücklicher Weise ein gutes Ende. Die Notfallleitstelle der Bahn meldete der Bundespolizei, dass sich die zwei Tiere, darunter ein Jungschwan, direkt an den Gleisen der Eisenbahn-Neubaustrecke, Erfurt-Leipzig/Halle befanden. Dass die Eisenbahnstrecke an den Rathmannsdorfer Teichen mit Schallschutzwänden eingefasst ist, stellte hier eine enorme Hürde zur Rettung der Schwäne dar. Vermutlich waren durch diese Wände die Schwäne orientierungslos. Die beiden eingesetzten Bundespolizisten organisierten kurzer Hand über die Deutsche Bahn einen Zug außerhalb des regulären Bahnverkehrs, einen sogenannten Leerzug. In diesem Leerzug fuhren die Beamten auf die Neubaustrecke bis zu den beiden Schwänen heran. Der Jungschwan ließ sich nicht einfangen, flog aber über die Schallschutzwand und war somit nicht mehr der Gefahr des Bahnverkehrs ausgesetzt. Der ältere Höckerschwan konnte jedoch durch die Bundespolizisten eingefangen werden und wurde in dem Leerzug mitgenommen. Mit Schwan an Bord fuhren die Beamten aus der Gefahrenzone, bis zum Ende der Schallschutzwand heraus und setzten ihn an den nahegelegenen Rathmannsdorfer Teichen ins Wasser. Nun kann man nur noch hoffen, dass die beiden Schwäne wieder zusammenfinden.
Das konnten die Beamten nicht mehr herausfinden, denn sie wurden von dem Zug wieder zu ihrem Einsatzfahrzeug gefahren. Schwan gut, alles gut!

PM der BPOLI Magdeburg vom 29.10.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Schweinfurt (Bayern): Frau droht sich selbst zu töten – Polizei verhindert Schlimmeres

Im Zuge einer Kurzschlussreaktion drohte eine junge Frau am Mittwochmorgen, sich mit einem Messer in den Bauch zu stechen und sich somit zu töten. Polizeibeamte konnten sie überwältigen.

Gegen 02:50 Uhr äußerte eine 29-Jährige in der Asylbewerberunterkunft im Kasernenweg Polizeibeamten gegenüber, sie werde sich das Leben nehmen, indem sie sich ein Messer in den Bauch rammen wird, welches sie in der Hand hielt. Zahlreiche umsichtige Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt bemühten sich Ruhe in die teils hektische und unübersichtliche Situation zu bekommen und mit der offenbar verzweifelten Frau ins Gespräch zu kommen. Besonders brisant schien die Lage, da die 29-Jährige angab schwanger zu sein und somit nicht nur sich sondern auch noch ihr ungeborenes Kind töten zu wollen. Als die Asylbewerberin letztlich die Hand mit dem Messer hob und ansetzte, sich dieses in den Bauch zu stechen, setzten die Polizisten Pfefferspray ein und überwältigten die Somalierin. Bei dem Zugriff wurden mehrere Beamte leicht verletzt. Die junge Frau wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren und anschließen in einem Bezirksklinikum untergebracht.

Das Motiv der Frau dürfte im Zusammenhang mit der Abschiebung eines Verwandten stehen.

PM des PP Unterfranken vom 24.10.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Neuwied-Niederbieber (Rheinland-Pfalz): Dieseldiebe auf frischer Tat ertappt

Symbolfoto

Am Freitagmorgen gegen 01:17 Uhr meldete ein Sicherheitsdienst das Eindringen zweier Personen in ein Firmengelände in der Straße „An der Bonifatiuskirche“. Durch das schnelle Eintreffen mehrerer Streifen der Polizei Neuwied und das sofortig Umstellen des Areals, mussten die Täter sich zunächst auf dem Gelände verstecken. In der Folge versuchte einer, in einem für ihn günstig erscheinenden Moment, fußläufig über den Geländezaun zu flüchten. Dabei wurde er von den Polizeibeamten entdeckt und unmittelbar nach kurzer Verfolgung gestellt. Er führte ein griffbereites Küchenmesser mit, welches nicht zum Einsatz kam. Der zweite Täter konnte sich auf dem Gelände dem „feinen Näschen“ des Diensthundes Balou nicht entziehen und wurde hinter einem Container kauernd festgestellt. Er wurde widerstandslos festgenommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wollten die Beiden an den dort abgestellten LKW Diesel abzapfen. Hierfür waren die Tankstutzen bereits geöffnet und Absaugschläuche eingeführt waren.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 26.10.2018

Allgemein Bravo

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt „falsche Kollegen“ fest

Am 25.10.2018, gegen 01.15 Uhr, gelang es der Polizei in Solingen zwei Personen festzunehmen, die im Verdacht stehen sich als „falsche Polizeibeamte“ ausgegeben zu haben. Zuvor waren bei einer älteren Dame am Westfalenweg in Solingen mehrere Anrufe eingegangen, in denen man sich als Polizei ausgab. In den Telefonaten forderte man sie auf, ihre Wertgegenstände zur amtlichen Verwahrung auszuhändigen, um so einem Diebstahl vorzubeugen. Aufgrund eines aktuellen Zeitungsartikels, welcher genau vor dieser Vorgehensweise warnte, tat die 82-jährige Seniorin genau das Richtige. Sie rief über den Notruf „110“ die Polizei. Die „echten“ Beamten konnten noch am Tatort zwei Männer (28/45) aus dem Raum Aachen festnehmen. Einer von ihnen ist einschlägig vorbestraft. Beide Betrüger mussten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Die Ermittlungen dauern an.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal erwähnt, dass die „echte“ Polizei niemals nach Vermögensverhältnissen fragt und sich keine Wertgegenstände aushändigen lässt. Seien Sie skeptisch und bitten Sie Nachbarn, Angehörige oder Freunde in solchen Situationen um Hilfe.
Scheuen Sie sich nicht, den Polizeinotruf 110 zu wählen und um Hilfe zu bitten.

PM der POL Wuppertal vom 26.10.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo

Kempen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamtin in Freizeit hält Dieb fest

Mit kollegialer Unterstützung einer in Freizeit befindlichen Polizeibeamtin aus Viersen gelang am Dienstag die vorläufige Festnahme eines 15-jährigen Jugendlichen mit Wohnsitz in Duisburg. Nach bisherigem Erkenntnisstand hatte der junge Mann am Nachmittag in einem Handyshop auf der Engerstraße ein ausgestelltes Smartphone aus der Verankerung gerissen und war damit geflüchtet. Eine polizeiliche Fahndung wurde ausgelöst.

Eine Polizeibeamtin, die in ihrer Freizeit von der Fahndung nichts wusste, bemerkte einen jungen Mann, der sich in einem Garten versteckte. Da ihr dies verdächtig erschien, hielt sie den Jugendlichen fest und informierte ihre Kollegen, die ihr dann telefonisch von der laufenden Fahndung erzählten.

Bei der Durchsuchung des Verdächtigen förderten die zur Unterstützung herbeigeeilten Einsatzkräfte das gestohlene I-Phone aus der Kleidung des jungen Manns zutage. Dieser bestreitet den Diebstahl. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 24.10.2018

Allgemein Einfach nett

Osnabrück (Niedersachsen): „Möchtet ihr in mein Freundebuch schreiben?“ Polizei erfüllt kleinem Jungen großen Traum

Bildquelle: Polizei Osnabrück

Mitten im Gedränge vor dem Streifenwagen, der zur Veranstaltung „Osnabrück tut Gutes“ am Nikolaiort in Osnabrück am 7. Oktober parkte, stand der 4-jährige Polizeifan Tim. Er konnte am Informationsstand der Polizei in den Streifenwagen einsteigen und ein Polizei-Malbuch ergattern. Seine Mutter postete die Errungenschaft des begeisterten Jungen bei Instagram und markierte das Social Media Team der Polizei Osnabrück auf diesem Beitrag: „Liebe Polizei Osnabrück, darf Tim das Buch persönlich vorbeibringen, wenn er es fertig bemalt hat?“, schrieb die Mutter des kleinen Jungen.

Tim beeilte sich und überredete seine Mutter der Polizei Osnabrück bei Instagram ein Video zu schicken. In dem Video fragte er das Social Media Team freundlich, ob er nicht nur das Malbuch vorbei bringen könnte, sondern ob die Polizei auch in sein Freundebuch schreiben möchte. „Dem süßen Blick konnten wir nicht widerstehen, sodass wir Tim und seine Mutter zu uns eingeladen haben“, so Social Media Managerin Lena Krüger.

Tim übergab am letzten Mittwoch (17.10.18) stolz sein Malbuch und legte Pressesprecher Marco Ellermann sein Freundebuch auf den Schreibtisch. Gemeinsam füllten sie es aus und im Anschluss gab es noch ein paar Fotos mit dem echten Polizisten.

Ein paar Tage später meldete sich Tims Mutter beim Social Media Team der Polizei Osnabrück: „Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei euch bedanken! Tim ist so glücklich und erzählt seitdem nur noch von der Polizei. Ihr habt ihm gezeigt, dass Wünsche wahr werden können.“

PM der PD Osnabrück vom 24.10.2018