Allgemein

Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Renitenter Fahrgast in der Regionalbahn

Ein 39-Jähriger fiel am Samstagabend vielen Zuggästen in einer Regionalbahn zwischen Kaiserslautern und Landstuhl unangenehm auf. Nachdem der Mann willkürlich Mitreisende im Zug anpöbelte, bat einer dieser Mitreisenden beim Halt des Zuges am Landstuhler Bahnhof die Polizei um Hilfe. Auch auf die Ansprache der Polizisten wollte der offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss Stehende nicht eingehen. Er weigerte sich partout den Zug zu verlassen und das aggressive Verhalten gegenüber seiner Mitmenschen einzustellen. Deshalb wurde der Mann von den Einsatzkräften aus dem Zug begleitet. Den restlichen Abend verbrachte er auf der Polizeidienststelle, da er sich dem Aufenthaltsverbot für den Bahnhof widersetzte.

PM der PD Kaiserslautern vom 20.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Speyer (Rheinland-Pfalz): Mehrere Trunkenheitsfahrten beendet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden insgesamt drei Fahrer festgestellt, welche unter Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. Kurz nach 23:00 Uhr wurde ein 34-jähriger PKW-Fahrer aus Speyer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Nachdem die Polizeibeamten direkt Atemalkoholgeruch bemerkten, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Das Ergebnis lautete: 1,4 Promille Atemalkoholkonzentration. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen.

Ein weiterer, nicht fahrtüchtiger PKW-Fahrer wurde am frühen Morgen des 20.05.2018 gegen 03:00 Uhr kontrolliert. Der 20-jährige Schifferstadter stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, was durch einen Schnelltest belegt werden konnte. Auch dieser Fahrer wurde zur Polizeidienststelle verbracht, um eine Blutprobe zu entnehmen.

Da dem 20-Jährigen die Weiterfahrt untersagt wurde, kam seine Mutter zur Polizei, um ihn abzuholen. Sie war aber leider kein gutes Vorbild: Auch die Mutter war nicht fahrtüchtig, da sie zu viel Alkohol getrunken hatte. 1,04 Promille war das Ergebnis des Atemalkoholtests.

PM der PI Speyer vom 20.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Obertiefenbach (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt beendet

Am 20.05.2018 gegen 02:30 Uhr konnte ein Anfang 20-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Nastätten in seinem PKW bei offener Fahrertür durch eine Streifenwagenbesatzung schlafend gesichtet werden. Die Gesamtsituation ließ für die Polizeibeamten den Eindruck zu, dass der stark alkoholisierte Mann das Fahrzeug kürzlich geführt haben musste. Da der Mann einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte wurde diesem eine Blutprobe im Krankenhaus entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

PM der PI Sankt-Goarshausen vom 20.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hildesheim (Niedersachsen): Aufgeklärte Verkehrsunfallflucht in Sarstedt

Ein 59-jähriger Sarstedter streifte am Abend des 19.05.2018 in der Bachstraße im Vorbeifahren ein geparktes Auto und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Eine aufmerksame Zeugin bemerkte den Unfall und meldete den Vorfall umgehend dem Polizeikommissariat Sarstedt. Bei der anschließenden Unfallaufnahme konnte eine auffällig orangefarbene Zierleiste vom verursachenden Auto aufgefunden werden. Noch während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten ein Auto, welches langsam an der Unfallstelle vorbeifuhr und dessen Farbe, sowie das Fabrikat zu der aufgefundenen Zierleiste passte. Zudem fehlte an dem vorbeifahrenden Auto eine solche Zierleiste. Der Fahrer wurde angehalten und kontrolliert. Er stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Zur Bestimmung des Alkoholgehalts wurde durch einen Arzt bei ihm Blut entnommen. Sein Führerschein wurde einbehalten. Er muss sich nun einer Verkehrsunfallflucht und Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten.

PM der PI Hildesheim vom 20.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Roskow (Brandenburg): Verstoß gegen das Waffengesetz

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stellten Revierpolizisten der Polizeiinspektion Brandenburg vor der Grundschule in Roskow einen unverschlossen geparkten Pkw Daihatsu aus der Mittelmark fest. Als sie näher prüften bemerkten sie außerdem, dass sich im Inneren des unverschlossenen Pkws eine Bockdoppelflinte (Gewehr) befand. Weiterhin lagen daneben fünf Schrotpatronen.

Während die Beamten dabei waren die Schusswaffe nebst Munition sicherzustellen, erschien der 75 Jahre alte Eigentümer an seinem Fahrzeug. In einem Gespräch versuchten ihm die Beamten den Sachverhalt zu erläutern und ihn eingehend zum sachgemäßen Umgang mit Schusswaffen zu belehren. Obwohl er als Berechtigter zum Führen von Waffen eingetragen ist, zeigte sich der Mann eher uneinsichtig, stieg wütend in sein Fahrzeug und fuhr davon. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet, sowie die Überprüfung seiner Eignung zum Führen von Schusswaffen, über die Waffenbehörde angeregt.

PM der PD Brandenburg West vom 17.05.2018

Allgemein Verkehrssicherheit

Hochstadt (Rheinland-Pfalz): Unfallflüchtiger von Polizei gestellt

16. Mai 2018, 9.15 Uhr Ein 38-jähriger Lkw-Fahrer kam am Mittwochmorgen auf der B 272 in Höhe von Hochstadt von der Fahrbahn ab. Er kam mit seinem Lkw auf die Bankette und schrammte ein Verkehrsschild ohne es jedoch zu beschädigen. Trotz des angerichteten Flurschadens fuhr der Brummifahrer in Richtung Speyer weiter. Der Unfall und der Verursacher wären wahrscheinlich unentdeckt geblieben, hätte nicht zu dieser Zeit in unmittelbarer Nähe des Unfallortes eine Verkehrskontrolle stattgefunden. Eine Zivilstreife der Polizei nahm die Verfolgung des Flüchtenden auf und konnte den Lkw bei Weingarten anhalten und kontrollieren.

PM der PI Landau vom 17.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Herrenberg (Baden-Württemberg): Polizei nimmt aggressiven Gesellen kurzfristig in Gewahrsam

Einen nicht gerade alltäglichen Einsatz hatten zwei Beamte des Polizeireviers Herrenberg in der Nacht zum Donnerstag: Sie waren auf Biberjagd! Passanten hatten den umherirrenden Nager gegen 03:00 Uhr vor einer Bank in der Bahnhofstraße gesehen. Die hinzugerufenen Polizisten folgten dem Biber durch die Bahnhofsunterführung in Richtung Nagolder Straße. Mittlerweile hatte der haarige Streuner schon einen Passanten gebissen, der mit leichten Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus war. Auf einem nahegelegenen Firmengelände wurde er gestellt, zwängte sich aber unter einem Zaun hindurch und flüchtete erneut. Nachdem die Polizeibeamten den Biber zunächst aus den Augen verloren hatten, entdeckten sie ihn einige Minuten später in der Nagolder Straße auf dem dortigen Gehweg. Der aggressive Geselle war nicht gewillt, sich einfangen zu lassen, konnte aber schließlich mit Unterstützung einer zweiten Streife und dem Einsatz von zwei Besen in einer umgelegten Mülltonne festgesetzt werden. Dort beruhigte er sich allmählich. Die Polizisten brachten ihn in seiner Notunterkunft an die Ammer und setzten ihn dort wieder auf freien Fuß.

PM des PP Ludwigsburg vom 17.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Fürth (Bayern): „Spontanheilung“ während Polizeikontrolle

Symbolfoto (aber es enstand in Fürth)

Eine Streife der Fürther Polizei nahm am Mittwochnachmittag (16.05.2018) zwei osteuropäische Männer fest. Sie stehen im Verdacht, unter Vortäuschen einer körperlichen Behinderung Geld erbettelt zu haben.

 

Zeugen teilten der Polizei gegen 17:00 Uhr mit, dass zwei Männer mit Spendenlisten Passanten in der Waldstraße nach Geld gebeten hatten.

Das Duo hatte offensichtlich vorgegeben, sprach- und gehörlos zu sein und für einen gemeinnützigen Zweck zu sammeln. Geldspenden sollten gegen Unterschrift auf einer Spendenliste übergeben werden.

Bei einer späteren Kontrolle stellten die Beamten fingierte Spendenlisten sowie einen kleineren Geldbetrag in Münzgeld sicher. Während der Kontrolle fiel den Polizisten auf, dass die Behinderung nur vorgetäuscht war. Sowohl der 19-Jährige als auch der 17-Jährige konnten „plötzlich“ wieder sehr gut hören und sprechen.

Die Polizisten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurden die jungen Männer nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder entlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 17.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Festnahme von zwei Fahrraddieben

Am Mittwoch, 16.05.2018, um 03.45 Uhr, konnten Polizeibeamte zwei Personen dabei beobachten, wie diese im Bereich des Scheidplatzes Fahrräder auf einen Parkplatz abstellten und diesen wieder anschließend ohne die Fährräder verließen.

Die beiden Personen kamen kurze Zeit später erneut mit weiteren Fahrrädern zu dem Parkplatz. Aufgrund der beobachteten Gesamtsituation bestand der dringende Tatverdacht, dass die Männer gestohlene Fahrräder dort deponierten. Die beiden Tatverdächtigen (zwei Polen, 33 und 39 Jahre mit Wohnsitz in Polen) wurden kontrolliert und vorläufig festgenommen.

In der Nähe zum Festnahmeort wurde ein Kleintransporter mit polnischer Zulassung festgestellt, in dem sich weitere sieben Fahrrädern befanden. In dem Fahrzeug wurden außerdem diverse Werkzeuge, die sich für Diebstähle eignen (wie z.B. Zangen) aufgefunden und sichergestellt. Alle Fahrräder wurden ebenfalls sichergestellt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, wie und wo die Fahrräder entwendet wurden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden wegen eines schweren Bandendiebstahls angezeigt und sie werden zur Prüfung der Haftfrage dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP München vom 17.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wien: Polizisten retten 55-Jähriger das Leben

Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten konnten am 15. Mai 2018 um 12.30 Uhr mittels Erste-Hilfe Maßnahmen das Leben einer 55-jährigen Frau retten. Beim Eintreffen der Beamten am Bergtaidingweg lag die Frau bereits reglos am Boden. Die Polizisten starteten unverzüglich eine Herz-Druck-Massage und aktivierten den Defibrillator. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen weitergeführt. Die 55-Jährige wurde von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist mittlerweile stabil.

PA der LPD Wien vom 17.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verdächtige Ladetätigkeiten – Polizei ertappt mutmaßliche Hehler

Richtige Zeit, richtiger Ort – aus Sicht der Polizeibeamten zumindest, die am gestrigen Abend (16. Mai) auf drei Männer aufmerksam wurden, die auf einem Parkplatz an der Provinzialstraße verdächtige Ladetätigkeiten durchführten.

Um 19 Uhr entdeckten zivile Polizeibeamte zwei nebeneinander parkende Fahrzeuge, an denen ein Trio Pakete umlud: Von einem BMW in einen Mercedes. Die Kartons waren auffällig mit dem Namen einer Automarke beschriftet. Die Polizeibeamten entschlossen sich, die Männer und die Autos zu kontrollieren.

Auf ihre Ladetätigkeiten angesprochen reagierten die Drei mit recht abenteuerlichen und widersprüchlichen Aussagen. Diese reichten von „Wir haben uns getroffen um gemeinsam essen zu gehen“ über „Wem der Mercedes gehöre, wisse man nicht“ bis hin zu „Es handele sich um Bestellungen aus dem Ausland, die heute übergeben wurden“… und einige Aussagen mehr.

Kurzerhand schauten die Beamten in die in dem Kofferraum des Mercedes aufgefundenen Kartons hinein und staunten nicht schlecht, als sie auf Original verpackte Ware (verschiedene Sensoren, Injektoren und Kompressoren) in Originalkartons mit Barcodes und Versandklebeetiketten im Gesamtwert von geschätzten 6000,- Euro stießen. Den Schlüssel für den Mercedes – von dem angeblich niemand wusste, wem er gehöre – hatte sie zuvor bei dem 33-jährigen Tatverdächtigen aufgefunden.

Die Ware stellten die Polizeibeamten sicher. Das Trio (33 aus Marl, 45 aus Gelsenkirchen und 47 aus Essen) wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM des PP Dortmund vom 17.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Hilfeleistungen nach Drogenkonsum: Zugbegleiterin und Bundespolizisten als Erstversorger

In zwei Fällen von Hilfeleistungen kamen Streifen der Bundespolizei am Donnerstagmorgen (17. Mai) am Haupt- bzw. Ostbahnhof zum Einsatz. Zwei Männer hatten zuvor Betäubungsmittel konsumiert und mussten zur weiteren Versorgung vom Rettungsdienst in Münchner Kliniken transportiert werden.

Ein wohnsitzloser 28-jähriger Deutscher fiel aufgrund von Eigenverschulden (Konsum von Betäubungsmittel) am Ende des Bahnsteig 22 im Bereich des Prellbocks gegen 06:25 Uhr ins Gleis. Der Mann konnte sich aus eigener Kraft wieder auf den Querbahnsteig am Hauptbahnhof begeben. Dort bemerkte eine 29-jährige DB-Mitarbeiterin den blutenden Verunfallten, holte Verbandsmaterial und übernahm die Erstversorgung.

Gegen 7 Uhr befand sich ein 17-Jähriger aus Geretsried in hilfloser Lage im Bereich des Eingangs zum Ostbahnhof. Der junge Mann, der von den Beamten der Bundespolizei der örtlichen Drogenszene zugeordnet werden konnte, war nicht mehr in der Lage seinen Weg selbstständig fortzusetzen. Er wurde in ein Münchner Krankenhaus verbracht.

PM der BPOLI München vom 17.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

„Tätige Reue nach mehr als 37 Jahren“ – Polizeidienstmütze findet Weg zur PI Nienburg Schaumburg zurück

„Mützentausch“ (Bildquelle: Polizei Nienburg-Schaumburg)

Ein Sachverhalt der ganz besonderen Art wurde der Nienburger Polizei am Freitag, dem 11.05.2018, zur Kenntnis gegeben und führte somit zur Lösung eines jahrzehntealten „Kriminalfalles“.

Der Hinweisgeber ist als ehemaliger britischer Soldat seit vielen Jahren privat mit einem Nienburger Polizeibeamten befreundet und nutzte seinen persönlichen Kontakt zur Polizei, um im Auftrag seines alten Kameraden „Jeff“ der Polizei Nienburg etwas zurückzugeben.

Als junger und für jeden Spaß zu habender englischer Soldat hatte „Jeff“ Anfang der 80’er Jahre das Durcheinander eines Polizeieinsatzes in einer Nienburger Bar genutzt, um die Dienstmütze eines der eingesetzten Beamten widerrechtlich an sich zu bringen. Dieses „Police Souvenir“ nahm er dann nach Ende seines Militärdienstes in Nienburg mit in die Heimat zurück, wo die Polizeimütze jahrelang beim Karneval, beim Rugby als Fan-Kopfbedeckung oder aber auf der Hutablage eines englischen Autos zweckentfremdet wurde. Nach Jahrzehnten plagte „Jeff“ jedoch immer noch das schlechte Gewissen und so stand die Wiedergutmachung dieses Frevels ganz oben auf seiner „Bucket-List“, einer Liste von Dingen, die man in seinem Leben unbedingt noch geregelt haben möchte bevor man keine Gelegenheit mehr dazu hat. Bei einem Treffen während eines Rugby-Spiels im „Twickenham-Stadium“ in London, kam es dann letztendlich zur Aushändigung des „Corpus Delicti“ an den Überbringer Herrn Graham Morley, der als in Germany gebliebener Army-Veteran „Jeff“ wiederum zusichern musste, diese Mütze der Nienburger Polizei persönlich zurück zu geben – und dies mittels eines Fotos auch zu dokumentieren. Schließlich ist die amtliche Kopfbedeckung der Polizei Niedersachsen in ihrer alten „grünen Version“ nach langer internationaler Odyssee wieder ins heimatliche Nienburg zurückgekehrt, wo sie in den Räumlichkeiten der Polizei in einer feierlichen Minute von Herrn Morley an Herrn POK Balint übergeben wurde.

Aufgrund des musealen Zustandes der Mütze und ihres Alters musste diese jedoch umgehend in den sofortigen Ruhestand versetzt werden.

PM der Nienburg/Schaumburg vom 16.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Tatverdächtiger nach Einbrüchen in Kellerräumen in Haft

Heute Nacht (16.05.2018, 03.30 Uhr) bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Schulstraße einen 33-jährigen Mann, der sich unberechtigt im Kellergeschoss des Hauses aufhielt. Der Zeuge verschloss die Kellertür und alarmierte die Polizei. Als die Polizeibeamten den Keller betraten, konnten sie den Mann kniend vor der Tür eines Kellerraums antreffen. Er trug Handschuhe und hielt einen Schraubendreher in der Hand. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. In seiner Kleidung und in einem von ihm mitgeführten Rucksack befanden sich diverse Schmuckstücke und Uhren, für die er keine Eigentumsnachweise erbringen konnte. Im Keller wurden insgesamt neun aufgebrochene Räume festgestellt. Bereits am vergangenen Wochenende waren in dem Anwesen mehrere Kellerräume aufgebrochen worden. Wir berichteten am 14.05.2018 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117696/3942699). Da der 33-jährige Wohnsitzlose bereits mehrfach wegen Diebstahls- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten war, beantragte die Staatsanwaltschaft Frankenthal heute Mittag beim Haftrichter des Amtsgerichts Frankenthal Haftbefehl. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an, worauf der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Gemeinsame PM des PP Rheinpfalz und der StA Frankenthal vom 16.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Feuer in Hörde – Mieterin von Polizei aus der Wohnung gerettet

Um 23:23 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwache 4 (Hörde) und der Wache 1 (Mitte) zu einem Einsatz in die Seydlitzstraße alarmiert. In einem dreigeschossigen Mehrfamilienhauses brannte im ersten Obergeschoss der Kühlschrank im Küchenbereich einer Wohnung.

Die ersteintreffende Besatzung eines Streifenwagens der Polizei rettete die 53-jährige Mieterin aus der Wohnung. Dabei blieb die Polizistin glücklicherweise unverletzt, während die Bewohnerin mit einer leichten Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Dortmunder Krankenhaus transportiert werden musste. Das Feuer in dem Küchenbereich konnte schnell durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr gelöscht werden. Eine Verschleppung der giftigen Brandgase in den Hausflur und andere Wohnungen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Trotz einer intensiven maschinellen Belüftung der betroffenen Wohnung musste diese von der Feuerwehr als unbewohnbar deklariert werden, weil sich die starke Rauchentwicklung durch das Feuer in allen Zimmern niedergeschlagen hatte.

Warum es zu dem Brand in dem Elektrogerät kam wird nun durch die Polizei ermittelt.

An der Einsatzstelle befanden sich 48 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

PM der Feuerwehr Dortmund vom 16.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wien: Mann bricht leblos zusammen – Polizisten retten ihm das Leben

Am 14. Mai 2018 gegen 19:00 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Keplergasse von einem Zeugen informiert, dass in der direkt nebenan gelegenen Kegelbahn gerade ein 73-jähriger Mann leblos zusammengebrochen war. Sofort begaben sich die Beamten zum Unfallort, wobei beim Erkrankten keine Vitalfunktionen mehr wahrgenommen werden konnten. In professioneller Arbeitsaufteilung begannen die Polizisten mit den nötigen Reanimationsmaßnahmen – Herzdruckmassage und Beatmung – und verständigten die Rettung. Zwei weitere Polizisten, die sich gerade auf Fußstreife befanden und via Funk vom Einsatz erfuhren, brachten wenige Minuten später einen Defibrillator zum Einsatzort, wodurch die Reanimationsmaßnahmen noch gezielter durchgeführt werden konnten. Als Rettung und Notarzt eintrafen atmete der 73-Jährige wieder selbstständig und konnte von den medizinischen Fachkräften weiter stabilisiert und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Aufgrund der intensiven Streifentätigkeit der Polizei kann ein Einsatzfahrzeug oder eine Fußstreife in sehr kurzer Zeit an jedem Einsatzort in Wien eintreffen. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod werden aus diesem Grund vom Verein „PULS“ in Zusammenarbeit mit der LPD Wien seit mehr als zwei Jahren sukzessive die Streifenwägen der Wiener Polizei mit Defibrillatoren ausgestattet und die Polizisten im Umgang mit dem Gerät geschult. So konnten von den Wiener Polizistinnen und Polizisten seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2015 bislang über 500 Leben gerettet werden.

PA der LPD Wien vom 16.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Hof (Bayern): Schlag gegen Rauschgiftszene in Hochfranken – Fünfzehn Männer in Haft

Intensive Ermittlungen der Hofer Kriminalpolizei führten in den vergangenen Wochen zu zahlreichen Festnahmen und der Sicherstellung von mehreren Kilogramm unterschiedlicher Betäubungsmittel. Vierzehn Syrer sowie ein Deutscher aus Hof sitzen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof in Untersuchungshaft, wobei einer der syrischen Staatsangehörigen den Ermittlern in München ins Netz ging. Die Ermittlungen in dem komplexen Verfahren sind noch nicht abgeschlossen und dauern an.

Zunächst nahmen Beamte der Bundespolizei im November 2017 einen 21-Jährigen am Bahnhof in Hof fest. Der Syrer mit Wohnsitz Nürnberg war hier im Besitz von fast 500 Gramm Cannabis und 100 Ecstasy Tabletten. Die Kriminalpolizei Hof übernahm den Fall. Gegen den Beschuldigten erging Haftbefehl.

Ermittlungen decken Bandenstrukturen auf

Die weiteren Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats der Kripo Hof zum Lieferanten des 21-Jährigen, führten schnell zu einem 26-jährigen Syrer aus Mecklenburg-Vorpommern, der sich überwiegend in Hof aufhielt. Nach und nach verdichteten sich die Erkenntnisse, dass der Mann eine größere Gruppierung von Landsmännern beim Handel mit Betäubungsmittel koordiniert. Hierbei soll Rauschgift im Kilogrammbereich den Besitzer gewechselt haben. Diese Verdachtsmomente erhärteten sich, als ein weiterer 21-Jähriger aus der Szene Anfang Dezember mit einem Kilogramm Marihuana in München von Beamten der Münchner Polizei festgenommen werden konnte. Gegen den Mann erging am Folgetag Haftbefehl und er kam in eine Justizvollzugsanstalt.

Festnahme nach Fahrzeugkontrolle und Wohnungsdurchsuchungen

Im Januar 2018 gelang es dann den Ermittlungsbeamten des Hofer Rauschgiftkommissariats, die Führungsriege der Organisation dingfest zu machen. Bei einer Fahrzeugkontrolle entdeckten die Beamten ein Kilogramm Marihuana und stellten es sicher. Den 26-jährigen Syrer sowie seine 22 und 24 Jahre alten Mittäter nahmen die Ermittler fest. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen fanden sich noch 1,5 Kilogramm Haschisch sowie 200 Gramm Heroin und 250 Gramm Kokain. Drei weitere Tatverdächtige im Alter zwischen 20 und 27 Jahren nahmen die Beamten in diesem Zusammenhang ebenfalls fest.

Die bisherigen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof erbrachten Hinweise darauf, dass die Bande um den 26-Jährigen über 20 Kilogramm Cannabisprodukte sowie weitere Drogen wie Heroin, Kokain und Ecstasy in nicht geringen Mengen veräußert hat.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof ergingen bis dato fünfzehn Haftbefehle. Sie sitzen seitdem in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten und warten dort auf ihren Prozess.

Gemeinsame PM der StA Hof und des PP Oberfranken vom 16.05.2018

 

Allgemein Polizisten helfen Retter

BAB 3 bei Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): Wasserbüffelherde auf der Autobahn – Vollsperrung

Am Sonntagabend (13. Mai) hat eine Wasserbüffelherde bei Leverkusen für eine mehrstündige Vollsperrung der Bundesautobahn 3 gesorgt. Nachdem eine Tierärztin den Bullen, zwei Büffelkühe und zwei Jungtiere betäubt hatte, hob die Feuerwehr die Tiere mit einem Kran auf einen Anhänger. In einer Scheune eines nahegelegenen Bauerhofs wachten sie unverletzt wieder auf.

Um 22.50 Uhr meldeten mehrere Zeugen die Herde auf der Fahrbahn im Bereich der Anschlussstelle Opladen. Da die Tiere zwischen den stehenden Fahrzeugen hin und her rannten und sogar über die Mittelschrammwand sprangen, sperrten Polizisten beide Fahrtrichtungen. Zwei Lkw-Fahrer halfen mit ihren Fahrzeugen den Bewegungsraum der mehrere hundert Kilo schweren Rinder einzugrenzen.

Die Tiere stammen von einer Weide in der Nähe der Autobahn. Nach einem Telefonat mit der Polizei erschien die Besitzerin der Büffel vor Ort. Wie die Herde aus dem Gehege ausbüxen konnte, ist noch unklar.

Der Verkehr staute sich zeitweise bis ins Autobahnkreuz Hilden und ins Autobahnkreuz Köln-Ost. Am Montagmorgen (14. Mai) gegen 6.30 Uhr gaben die Beamten die Autobahn in Richtung Oberhausen und gegen 7.45 Uhr in Richtung Frankfurt wieder frei.

PM des PP Köln vom 14.05.2018

Hierzu gibt es einen Artikel im Kölner Stadtanzeiger, in dem die Besitzerin der Wasserbüffel mitteilt, dass die Rettungsaktion der Polizei schlecht verlaufen sei. Begründung: sie hätte die Tiere mit Kraftfutter von der Autobahn gelockt. Zudem erregt sie sich darüber, dass die Polizei den Zoo „ins Spiel gebracht hätte“ und bereits einen Jäger einbestellt hätte, der dort doch gar nicht hätte schießen dürfen.

Zuerst einmal war ich bei Lektüre des Artikels milde verwundert, denn ich wüsste nicht, was das Problem daran sein sollte, eine Tierärztin des Zoos einzubestellen (zumindest nehme ich an, dass diese Tierärztin mit dem ins Spiel gebrachten Zoo gemeint ist). Die Dame dürfte sich beruflich bestens mit Großwild aller Art auskennen – eben auch Wasserbüffeln. Offenbar hat sie ja auch alles richtig gemacht, da alle Tiere unverletzt geblieben sind. Optimal gelöst würde ich meinen. Eigentlich ein Anlass zu Dankbarkeit und nicht für nebulöse Behauptungen über den von der Polizei wohl ebenfalls einbestellten Jäger. Abgesehen davon, dass es also an diesem Punkt angesichts des Ausgangs der Geschichte vollkommen irrelevant ist, ob ein Jäger da nun schießen darf oder nicht, darf er es in der Tat, da er zu diesem Zeitpunkt sozusagen als „Verrichtungsgehilfe“ der Polizei arbeitet. Diese ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr auf der Autobahn. Ein Zusammenhang, der recht schnell mit einer gewöhnlichen Internetrecherche herauszufinden ist.  Zumindest den Journalisten, der den Artikel geschrieben hat, sehe ich da durchaus in der Pflicht.

Weiter unten im Artikel liest man dann in einem Halbsatz, dass offenbar die Lage zwischen der Polizei und der Tierhalterin eskaliert sei.

Damit klären sich dann auch aus meiner Sicht die Vorwürfe an die Adresse der Polizei. Da hat die Polizei mal wieder besser gewusst, was ihre Aufgabe ist, und wollte sich nicht ihren Job erklären lassen. Der Job der Polizei wäre in diesem Falle u.a. zum Zwecke der Gefahrenabwehr eine stark befahrene Autobahn im aufkommenden Berufsverkehr so schnell wie möglich wieder freizubekommen. Jeder Autobahnpolizist kann einem sagen, dass ein Hinternis auf einer Autobahn und der daraus resultierende Stau eine der Hauptunfallursachen ist und diese Ursache muss, so schnell es geht, weg. Da kann man nicht auf „ich könnte“ und „eventuell“ warten.

Fazit: Die Polizei hat alles richtig gemacht. Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, dass wirklich jeder Polizeikritiker ein Forum bekommt, würde es aber begrüßen, wenn die mit dem Fall befassten Journalisten mal ein Bisschen Recherchearbeit in ihren Artikel dazu stecken würden und nicht einfach ungefiltert irgendwelche Behauptungen abdrucken würden, wie den Unsinn mit dem Jäger, der dort angeblich nicht schießen dürfe.

Allgemein Schmunzelmeldung

Vellmar (Hessen): Bienen dürften Randalierer in Flucht geschlagen haben

In der Nacht zum heutigen Dienstag dürften Randalierer, die einen Bienenstock beschädigten, nicht heile davon gekommen sein. Wie der Besitzer heute Morgen während der Anzeigenerstattung angab, verhalten sich die Tiere, wenn sie in ihrer Nachtruhe gestört werden, höchst aggressiv. Für diese These spricht, dass die Täter nur einen der insgesamt sieben Bienenstöcke zerstörten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die Zerstörer geben können

Wie die in dem umzäunten Bienenstockgelände eingesetzten Beamten berichten, befindet sich der Tatort in der Verlängerung der Vellmarer Wiesenstraße. Das Grundstück liegt rechtsseitig an einem Feldweg, unmittelbar am Waldbeginn. Nach Angaben des Besitzers war am gestrigen Montagabend noch alles in Ordnung. Heute Morgen, gegen 9:30 Uhr, stellte er zunächst fest, dass das Tor zum Kleingelände eingetreten und anschließend im nahegelegenen Bach versenkt wurde. Anschließend bemerkte er den vordersten Bienensock, der auf halber Höhe heruntergetreten worden war. Den Sachschaden schätzt der Besitzer auf rund 500 Euro.

Hinweise auf die Randalierer erbitten sich die mit den Ermittlungen betrauten Beamten des Polizeireviers Nord unter Tel.: 0561 – 9100.

PM des PP Nordhessen vom 15.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Kutzenhausen (Bayern): Autofahrerin kommt von der Fahrbahn ab

Aus bislang unbekannter Ursache kam am 14.05.2018, gegen 18:50 Uhr, eine 24-jährige Autofahrerin alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Die Fahrzeuglenkerin fuhr in südlicher Richtung auf der Kreisstraße KA 5 in Richtung Agawang und kam nach rechts auf das Bankett. Hier touchierte sie einen Leitpfosten und blieb anschließend im angrenzenden Acker stehen. Ein Polizeibeamter in Ausbildung betreute als Ersthelfer die Frau unmittelbar nach dem Unfall. Die 24-Jähriger blieb unverletzt. Der Pkw wurde im Front und Heckbereich beschädigt. Der Sachschaden beträgt ca. 3000 €.

PM des PP Schwaben Nord vom 15.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Stendal (Sachsen-Anhalt): Zugbegleiterin wird übel beleidigt – Bundespolizei stellt Täter

Am Montag, den 14. Mai 2018, gegen 24:00 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Stendal von einer Zugbegleiterin einer S-Bahn, die von Magdeburg nach Stendal fuhr, um Hilfe gebeten. In der Bahn, die sie begleitete, befand sich ein Mann, dessen Fahrkarte sie kontrollieren wollte. Bei dieser Kontrolle beleidigte der 52-Jährige die Zugbegleiterin aufs Übelste, betitelte sie als Schlampe und schrie sie lautstark an. Die 62-Jährige brach daraufhin sofort die Kontrolle ab. Die Bundespolizisten nahmen den 52-Jährigen mit auf die Bundespolizeiwache. Bei dem stark Angetrunkenen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,13 Promille. Gegen den betrunkenen Täter werden nun Strafanzeigen wegen Beleidigung und Nötigung erstellt. Da er auch keine Fahrkarte besaß, wird er zusätzlich eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen erhalten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Reppenstedt (Niedersachsen): Polizei weist Ehemann 10 Tage weg

Am Spätnachmittag des 14.05.18 rückte die Polizei zu einem Einsatz in der Gerhard-Hauptmann-Straße aus, da der dringende Verdacht besteht, dass dort eine 48-Jährige bereits zum wiederholten Male von ihrem 5 Jahre älteren Ehemann u.a. geschlagen und gewürgt wurde. Die Polizei wies den Mann für 10 Tage aus der gemeinsamen Wohnung und leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein.

PM der PI Lüneburg vom 15.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Essen (Nordrhein-Westfalen): Großer Polizeieinsatz nach Zahlungsstreitigkeit mit Taxifahrer

Symbolfoto

Ein nächtlicher Zahlungsstreit zwischen einem Taxifahrer und einem Fahrgast endete heute Morgen auf dem Drostenbusch mit einem großen Polizeieinsatz und zwei festgenommenen Personen.

Gegen 2:45 Uhr schellten die Beamten an einer Wohnung am Drostenbusch, wo sich der vermeintliche Zahlungsunwillige aufhalten sollte. Nachdem ein 34-Jähriger die Wohnungstür öffnete, stürmte der gesuchte 32-Jährige auf ein angrenzendes Dach und kündigte an, sich vom Dach zu stürzen, sollten sich die Beamten nähern. Mehrere Streifenwagen aus den Polizeiinspektionen Nord und Mitte unterstützen die Beamten vor Ort, indem sie den Bereich großräumig sperrten.

Die zu Beginn alarmierten Beamten hielten währenddessen Kontakt zum 32-Jährigen und konnten ihn dazu bringen, sich von der Höhenrettung der Feuerwehr Essen bergen zu lassen.

Der 32-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und aufgrund einer möglichen psychischen Erkrankung in ein Essener Krankenhaus gebracht. Nach einer ärztlichen Begutachtung im Krankenhaus nahmen die Beamten den 32-Jährigen fest – gegen ihn lagen drei offene Haftbefehle vor, die möglicherweise ausschlaggebend für die Flucht gewesen seien könnten. Der Mann wurde so vom Krankenhaus direkt zum Polizeigewahrsam ins Präsidium gebracht.

Der 34-Jährige, der den Beamten die Tür geöffnet hatte, ließ sich widerstandlos festnehmen, nachdem eine Überprüfung seiner Person ergab, dass gegen ihn ebenfalls offene Haftbefehle vorlagen. In der Wohnung stellten die Beamten zudem Betäubungsmittel sicher. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Essen vom 14.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Polizisten helfen Retter

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei befreit vier geschleuste Personen aus LKW

Am Sonntagnachmittag meldete sich ein 36-Jähriger LKW-Fahrer in Aachen-Lichtenbusch über sein Handy bei der belgischen Polizei. Nach seiner Auskunft würden sich Personen auf seinem Auflieger befinden. Da sich der LKW noch auf deutschem Hoheitsgebiet in Fahrtrichtung Belgien befand, wurde die Bundespolizei von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt. Mehrere Einsatzwagen wurden daraufhin nach Aachen-Lichtenbusch entsandt. Hier konnten die Beamten 4 Personen aus dem Auflieger des Lastkraftwagens, nach Öffnen der Seitenplane, befreien. Zum Glück waren alle Personen unverletzt. Bei den befreiten Personen handelte es sich um zwei Iraker und jeweils einen Mann aus Kuwait und Syrien im Alter von 21 – 29 Jahren. Sie hatten vermutlich die Absicht gehabt, über Belgien nach England zu reisen. In späteren erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass bis auf den Syrer, alle Personen bereits in Norddeutschland und in Skandinavischen Ländern polizeilich bekannt sowie nach Stellung eines Asylantrages untergetaucht waren. Sie wurden nach ihrer Beanzeigung wegen der ausländerrechtlichen Verstöße in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen für das Ausländeramt Aachen eingeliefert. Der Syrer wurde nach Stellung eines Schutzersuchens an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Der LKW-Fahrer konnte im Anschluss seiner zeugenschaftlichen Vernehmung wieder die Dienststelle verlassen. Er hatte nach jetzigem Ermittlungsstand, nichts mit der Ausschleusung der Personen zu tun gehabt. Die Bundespolizei hat die weiteren Ermittlungen der mutmaßlichen Ausschleusung übernommen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Aachen, vom 14.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hannover (Niedersachsen): Duo nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen

Polizeibeamte haben Samstagnachmittag, 12.05.2018, zwei Männer (21 und 23 Jahre alt) an der Tegtmeyerallee im Stadtteil Ahlem festgenommen. Sie stehen im Verdacht, mit einem Pkw auf einen 21-Jährigen zugefahren zu sein, der einen Zusammenstoß nur durch einen Sprung zur Seite habe verhindern können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kriminalpolizei hatten sich der 21 Jahre alte Mann in Begleitung zweier Brüder (beide 18 Jahre alt) kurz vor 13:00 Uhr auf dem Gehweg der Tegtmeyerallee aufgehalten. Wenig später passierte die Mercedes E-Klasse das Trio und es kam zu einem ersten Streit zwischen dem jungen Mann und den Fahrzeuginsassen, der aufgrund von einschreitenden Anwohnern nicht weiter eskalierte.

Im weiteren Verlauf fuhr der 23 Jahre alte Fahrer mit dem Pkw auf der Küstriner Straße davon, wendete jedoch und steuerte das Fahrzeug direkt und offenbar ungebremst auf den 21-Jährigen zu. Dieser konnte eine Kollision nur durch einen Sprung zur Seite verhindern. Anschließend durchbrach der Mercedes einen Gartenzaun, überfuhr einen Baum und kam schlussendlich an einem Treppenabgang eines Mehrfamilienhauses zum Stehen.

Die beiden Fahrzeuginsassen stiegen aus dem beschädigten Wagen aus, bewaffneten sich laut Zeugenaussagen mit einem Baseballschläger bzw. Pfefferspray und attackierten den 21 Jahre alten Mann. Dieser wiederum setzte sich mit einem Messer zur Wehr und fügte den Angreifern Schnittverletzungen an den Händen zu.

Als die zwischenzeitlich alarmierten Beamten an der Tegtmeyerallee eintrafen, hielten sich dort etwa 30 aufgebrachte Personen auf. Darunter auch die beiden Pkw-Insassen, die vorläufig festgenommen und von Rettungswagen zur medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden. Gegen sie ermittelt die Kripo gegenwärtig wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover sollen sie morgen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der 21-Jährige, der die beiden Männer offenbar zuvor mit einem Messer verletzt hatte, flüchtete nach dem Vorfall zu Fuß vom Tatort. Er konnte jedoch wenig später von Polizisten in unmittelbarer Tatortnähe vorläufig festgenommen werden. Aktuell haben die Beamten gegen ihn ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen.

Derzeit sind der Polizei die Hintergründe der Tat unbekannt, die Ermittlungen dauern diesbezüglich an.

PM der PD Hannover vom 14.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Bad Langensalza (Thüringen): Fahrt unter Drogeneinfluss

Am Freitagabend wurde durch Polizeibeamte am Ortsausgang Großwelsbach in Richtung Thamsbrück ein Quad kontrolliert. Der Fahrer des Quad versuchte sich kurz zuvor durch Flucht der Kontrolle zu unterziehen. Im Verlaufe der Kontrolle konnte dann festgestellt werden, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und das Kennzeichen, welches sich am Quad befand, zudem eine Fälschung war. Ein durchgeführter Drogenvortest beim Fahrzeugführer verlief positiv auf Amphetamin/Methamphetamin. Beim Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme durchgeführt und das Fahrzeug beschlagnahmt.

PM der LPI Nordhausen vom 14.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Stuttgart (Baden-Württemberg): Nach Einbruch – zwei Tatverdächtige ermittelt

Polizeibeamte haben am Sonntagabend (13.05.2018) zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, in ein Zimmer eines Wohnheims an der Mönchhaldenstraße eingebrochen zu sein. Die beiden Tatverdächtigen traten gegen 21.30 Uhr die Tür zum Zimmer eines 18 Jahre alten Bewohners ein und stahlen Elektronikgeräte im Wert von mehreren Hundert Euro. Ein Sicherheitsmitarbeiter alarmierte daraufhin die Polizei, die das Duo kurz darauf festnahm. Die tatverdächtigen Deutschen werden im Laufe des Montags (14.05.2018) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Richter vorgeführt.

PM des PP Stuttgart vom 14.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Flensburg (Schleswig-Holstein): Sachbeschädigung durch Graffiti – Drei Festnahmen

Am frühen Samstagmorgen (12.05.18) nahmen Polizeibeamte drei Graffitisprayer in der Duburger Straße in Flensburg fest. Um 03.12 Uhr rief ein aufmerksamer Zeuge die Polizei. Er hatte zuvor beobachtet, wie drei junge Männer in der Knuthstraße mit Spraydosen mehrere Hausmauern besprühten. Dank der guten Personenbeschreibungen, die der Zeuge der Polizei gegeben hatte, konnten die Beamten nur wenige Minuten später drei Tatverdächtige in Tatortnähe festnehmen. Bei ihnen handelt es sich um junge Männer im Alter von 15, 18 und 19 Jahren. Die drei „Sprayer“ führten in ihren Taschen und Rucksäcken diverse Spraydosen und Graffiti-Stifte mit sich. Diese und andere Beweismittel wurden von den Beamten sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei jungen Männer wieder entlassen. Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

PM der PD Flensburg vom 14.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bezirk Linz-Land (Oberösterreich): 16-jähriger Brandstifter in Haft

Ein 16-jähriger einschlägig wegen Brandstiftung Bekannter ist der erneuten versuchten Brandstiftung verdächtig, als dieser am 10. Mai 2018 um 13:15 Uhr in dessen Zimmer einer betreuten Wohngruppe im Bezirk Linz-Land den Inhalt eines Feuerzeugbenzin-Fläschchens als Brandbeschleuniger über einem Mistkübel ausleerte und mit einem Feuerzeug in Brand setzte. Ein 17-jähriger Mitbewohner soll den 16-Jährigen dabei unterstützt haben.
Nach der Brandlegung verließen die beiden Burschen das Zimmer und versperrten dieses.
Zum Zeitpunkt der Brandsetzung befanden sich fünf Jugendliche und eine Sozialpädagogin in den Wohnräumlichkeiten.
Nach Auslösung des Rauchmeldealarms haben die Sozialpädagogin und mehrere Bewohner Löschmaßnahmen ergriffen, wodurch der Brand rasch gelöscht werden konnte und ein Übergreifen der Flammen auf das Mobiliar verhindert werden konnte.
Zum Motiv befragt gab der 16-jährige an, dass er einem gleichtaltrigen Mitbewohner Furcht einflößen wollte, da er von diesem gemobbt werde. Der 16-jährige Mitbewohner erlitt laut bisherigen Erkenntnissen eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit unbekannt. Der 16-jährige Täter, der sich geständig zeigte, wurde in die Justizanstalt Linz überstellt.

PA der LPD Oberösterreich vom 14.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Frankfurt-Höchst (Hessen): Großeinsatz der Polizei

In einem Café in der Bolongarostraße kam es heute Nachmittag (14. Mai 2018) zu einer unklaren Bedrohungslage, bei der ein Mann festgenommen wurde.

Gegen kurz nach drei wurde die Polizei alarmiert, weil ein mutmaßlich bewaffneter Mann zwei Frauen in einem Café bedrohte. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt und das Spezialeinsatzkommando angefordert.

Die zwei Frauen konnten unverletzt aus dem Café fliehen, während die Polizei das Objekt umstellte. Wenig später kam auch der mutmaßliche 48-jährige Täter heraus und wurde von einer Spezialeinheit festgenommen.

Im Augenblick sind die genauen Umstände des Sachverhalts noch nicht ermittelt. Ebenso unklar sind die Absichten des Mannes in dieser Sache. Die Beteiligten werden nun vernommen.

Die Ermittlungen dauern an. Es wird nachberichtet.

PM des PP Frankfurt / Main vom 14.05.2018

Allgemein Verkehrssicherheit

Brohl-Lützing (Rheinland-Pfalz): PKW Brand – Gaffer verwarnt

Am Freitagmorgen kam es zu einem PKW Brand auf der B9 in Höhe Brohl-Lützing. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Bundesstraße. Während des Einsatzes wurde festgestellt, dass einige Fahrzeugführer vorbeifahrender Fahrzeuge das Einsatzgeschehen mit dem Smartphone filmten. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde durch die Polizei Remagen eingeleitet.

PM der PI Remagen vom 13.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Ingelheim (Rheinland-Pfalz): Ungewöhnlicher Fund

Die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Ingelheim staunten nicht schlecht, als am Samstag-Mittag ein ehrlicher Finder eine Schildkröte auf der Dienststelle als „Fundsache“ abgab. Eine Beamtin nahm sich dem Tier bis zum Eintreffen der Tierhelfer an und teilte auch die privaten Erdbeeren mit dem Wirbeltier. Nach Beendigung des Spätdienstes passierte dann das Unglaubliche: Dieselbe Kollegin sah auf dem Heimweg im Bereich der ‚Konrad-Adenauer-Straße‘ in ‚Ingelheim am Rhein‘, eine weitere Schildkröte die Straße queren. Auch diesem Tier wurde sich temporär angenommen, bis der Nachtdienst an der Fundstelle eingetroffen war. Danke an die Tierhelfer Ingelheim, für die tierisch gute Zusammenarbeit und das Entgegennehmen unserer gepanzerten Teilzeitkollegen.

PM des PP Mainz vom 13.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Mainz (Rheinland-Pfalz): Sexuelle Belästigung

Die 22-jährige Geschädigte ging am frühen Sonntagmorgen gegen 05.20 Uhr durch die Emmerich-Josef-Straße in Richtung Schillerplatz. Hier kam ihr der 42-jährige Beschuldigte entgegen. Der Beschuldigte fasste der Geschädigten beim Vorbeigehen in den Schritt und berührte diese am Gesäß. Durch den Sicherheitsdienst eines in der Nähe befindlichen Clubs und durch einen privat vorbeifahrenden Polizeibeamten konnte der Beschuldigte gestellt und an eine alarmierte Streife übergeben werden. Eine Strafanzeige wegen sexueller Belästigung wurde aufgenommen und der Beschuldigte wurde mit einem Platzverweis entlassen.

PM des PP Mainz vom 13.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Worms (Rheinland-Pfalz): Schlange auf Streifzug

Am Samstag befand sich eine Polizeistreife auf dem Weg zu einem Einsatz, als sie gegen 12:30 Uhr in der Binger Straße in Worms auf wild gestikulierende Passanten aufmerksam wurde. Grund für die verständliche Aufregung war eine etwa 1,20 Meter lange Kornnatter, welche sich auf ihrem Streifzug auf dem Gehweg befand. Die ungiftige Schlange konnte durch die Beamten unversehrt eingefangen werden. Der Eigentümer konnte bis jetzt nicht festgestellt werden und wird gebeten, sich bei der Polizei in Worms zu melden.

PM der PD Worms vom 13.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Schmunzelmeldung

Wirges (Rheinland-Pfalz): Verdächtiges Päckchen mit lebendem Inhalt

Am Freitag den 11.5. meldete sich ein Mitarbeiter der Post bei hiesiger Polizei. Diesem war ein Päckchen aufgefallen bei welchem es im Inneren verdächtig kratzen würde. Die Polizei konnte den Empfänger erreichen und das Päckchen übergeben. In dem Päckchen befand sich ein australischer Riesenkäfer welcher als Tierfutter dient.

PM der PD Montabaur vom 13.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Lemgo (Nordrhein-Westfalen): Hund aus überhitztem Auto gerettet

Zeugen alarmierten am Samstagmittag die Polizei, weil sie auf einen Hund in einem geparkten PKW aufmerksam geworden waren. Das Tier war offensichtlich am Kollabieren. Der geparkte Ford stand auf dem Seitenstreifen der Bismarckstraße in praller Sonne. Im Koffer- /Gepäckraum der großen Limousine lag völlig apathisch ein großer Hund. Eine der Seitenscheiben des Autos war einen winzigen Spalt geöffnet. Nachdem die hinzugerufenen Polizeibeamten vergebens versucht hatten den Fahrzeughalter zu erreichen, zerschlug ein Beamter ein kleines Seitenfenster und öffnete den Wagen. Beiden Beamten gelang es, den großen und schweren Hund aus dem Auto zu heben, um ihm ausreichend „Belüftung“ zu verschaffen. Anwohner brachten Wasser für das Tier, das sich dann nach und nach erholte. Gegen die Autofahrerin ist ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet worden. Bei Sonneneinstrahlung erhöht sich die Innenraumtemperatur eines Fahrzeugs nach nur wenigen Minuten auf mindestens die doppelte Gradzahl. Da reicht es auch nicht aus, wenn bei Sonnenschein ein Fenster spaltbreit geöffnet wird. Dadurch entsteht keine Luftzirkulation. Das gilt sowohl für Menschen, insbesondere Kinder, als auch Tiere. Die Folgen sind die oben beschriebenen.

PM der KPB Lippe vom 13.05.2018

Allgemein Einfach nett Schmunzelmeldung Verkehrssicherheit

BAB 8 / Adelzhauser Berg (Bayern): Junggesellinnen stranden auf Autobahn – Historischer Reisebus erleidet Motorpanne

Ein ganz besonderes Gefährt haben sich 14 Freundinnen aus dem Landkreis Augsburg für den Jungesellinnenabschied am 12.05. überlegt. Sie buchten für die Fahrt am späten Vormittag von Augsburg nach „München zum Flughafen“- wie sie stets der Braut zu vermitteln versuchten- einen historischen Omnibus aus dem Jahr 1960.

Trotz der 58 Jahre, die der Bus, Marke Kässbohrer, nun auf dem Buckel hatte, war er zumindest optisch in einem tadellosem Zustand und ein echter Hingucker. Trotz intensiver Pflege und Wartung kann es dann leider doch mal vorkommen, dass nach vielen Jahrzehnten die Technik mal schlapp macht.

 

So geschah dies dann leider auch schon kurz nach dem Start der weiblichen Partytruppe.

Kurz nach dem Adelzhauser Berg fingt der Bus auf der BAB A8 in Richtung München stark zu rauchen an.

Die hinzugerufene Feuerwehr aus Adelzhausen konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Im Motorraum war lediglich ein Kühlwasserschlauch gerissen. Somit bestand weder für die Reisetruppe noch für andere Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr.

 

Da eine Reparatur vor Ort leider nicht möglich war, wurde der Bus mit Muskelkraft rückwärts in den Parkplatz geschoben. Ein Ersatzbus ist in der Zwischenzeit auch eingetroffen, sodass die Fahrt für die 15 Feierlaunigen auch schnell weitergehen konnte. Leider waren die Oldtimer der Firma für den Tag wohl schon ausgebucht und die Fahrt ging mit einem deutlich neueren Gefährt weiter. Trotz Rückschlag in Sachen nostalgischen Flair, ließen sich die Damen die Feierlaune nicht verderben und waren guter Dinge für den weiteren Verlauf des Tages. Zum Schluss gab’s dann noch ein letztes Erinnerungsfoto mit dem historischen Bus und ein paar Grüße der Polizeibeamten für das Hochzeitsalbum der künftigen Braut.

PM der VPI Fürstenfeldbruck vom 13.05.2018

Allgemein Polizisten helfen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Familie zu Fuß auf Bundesstraße unterwegs

Verschiedene Anrufer haben in der Nacht von Freitag auf Samstag Personen gemeldet, die zu Fuß mit Koffern beladen auf der Bundesstraße 270 von Siegelbach in Richtung Kaiserslautern laufen würden. Eine sofort entsandte Streife konnte in Höhe der Autobahnauffahrt eine indische Familie antreffen, die in der Tat auf dem Grünstreifen unterwegs zum Opelkreisel waren. Grund für den ungewöhnlichen und höchst gefährlichen Ausflug auf die Bundesstraße war, dass die Familie nach einem Besuch bei Verwandten einen Fernbus am Opelkreisel besteigen wollte, aber den Linienbus dorthin verpasst hatte. Daher machten sich die Urlauber zu Fuß auf den Weg zur Haltestelle. Durch einen Diensthundeführer konnte der Fernbus aufgenommen und an die Kontrollörtlichkeit gelotst werden, wo die Familie glücklich und wohlbehalten einsteigen und ihre Reise fortsetzen konnte.

PM des PP Westpfalz vom 12.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Darmstadt / Worms (Hessen / Rheinland-Pfalz): Schneller Fahndungserfolg der Polizei nach Diebstahl von Bronzestatuen und Grabschmuck – Zwei Tatverdächtige festgenommen

In der Nacht zum Freitag (10.-11.5) hatten es zunächst Unbekannte auf Grabschmuck und Bronzestauen im Wert von mehreren Tausend Euro auf dem Waldfriedhof in Darmstadt abgesehen. Angehörige hatten am Freitagmorgen, gegen 9 Uhr, die Polizei in Darmstadt über den Diebstahl informiert. Als die Beamten noch auf dem Friedhof waren, ergaben sich während der Tatortaufnahme, Dank Zeugenhinweise und nach ersten Ermittlungen schnell Hinweise zu den möglichen Tätern sowie einem auffälligen blauen Lastwagen vom Hersteller Mercedes, bei dem es sich um das Tatfahrzeug handeln sollte. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen führte die Spur der Diebe nach Worms und dort zu einem Schrotthändler. In enger Zusammenarbeit und unterstützt der Polizei Worms, gelang die Festnahme zweier Tatverdächtiger wenige Stunden später. Bei dem Versuch das erlangte Diebesgut bei dem Schrotthändler zu Geld zu machen, nahmen die Beamten zwei Männer, im Alter von 24 und 29 Jahren, fest. Umfangreiches Stehlgut wurde bei Durchsuchung des Fahrzeuges sichergestellt und konnte teilweise bereits von den Besitzern wiedererkannt und zugeordnet werden. Inwieweit die Beschuldigten, bei denen es sich um zwei Brüder aus der Rödermark handelt, mit ähnlich gelagerten Fällen in Verbindung gebracht werden können, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Das kriminelle Duo wird sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls und Störung der Totenruhe verantworten müssen. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern weiter an. Derzeit wird geprüft, ob beide Tatverdächtige noch im Verlauf des Freitags einem Haftrichter des Amtsgerichts in Darmstadt vorgeführt werden.

PM der PD Worms vom 11.05.2018

Allgemein Retter

Barth (Mecklenburg-Vorpommern): Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilien- und Geschäftshaus in der historischen Altstadt

Am 10.05.2018, gegen 05:07 Uhr, endeckten Beamte des Polizeireviers Barth, in der dortigen Baustraße, Ecke Lange Straße, Rauchentwicklung aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung. Die Beamten verständigten sofort die Feuerwehr und begaben sich anschließend zum besagten Haus um die Mieter zu evakuieren. Wenige Minuten später traf die Feuerwehr ein und begann zeitgleich mit den Löscharbeiten. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Barth, Pruchten und Zingst mit 54 Kameraden. Eine Mieterin wurde durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gefahren. Durch den schnellen und beherzten Einsatz von Feuerwehr und Polizei, konnte die vollständige Zerstörung des Hauses verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird dennoch mit 100.000,-Euro beziffert. Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Zur Ermittlung der Brandursache, wurde ein Brandursachenermittler hinzugezogen.

PM des PP Neubrandenburg vom 10.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Löbau (Sachsen): 14-Jährige nachts allein unterwegs – Bundespolizisten bringen das Mädchen nach Hause

Am Männertag kurz vor Mitternacht fiel den Beamten der Bundespolizeiinspektion Ebersbach am Bahnhof Löbau ein junges Mädchen auf, welches allein unterwegs war. Nicht nur aufgrund des Jugendschutzgesetztes, sondern auch in Anbetracht so einiger angetrunkener und geselliger Männer, die auf ihren Heimtouren waren, zögerten die Polizisten nicht lange und brachten die 14-Jährige nach Rosenbach nach Hause.

PM der BPOLI Eberbach vom 11.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wolfratshausen (Bayern): Polizisten leisten bei bewusstloser und stark alkoholisierter Diabetikerin erste Hilfe

Am 11.05.2018 wurde der Polizeiinspektion Wolfratshausen gegen 20:00 Uhr eine bewusstlose und stark alkoholisierte Frau vor einem Anwesen am Gries in Wolfratshausen mitgeteilt. Die eingesetzten Polizeibeamten leisteten daraufhin bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt erste Hilfe bei der Frau. Bei der darauf folgenden Behandlung stellte sich heraus, dass die 50-jährige Frau an Diabetes leidet und aufgrund der erheblichen Alkoholisierung bei der Frau vorübergehend Lebensgefahr bestand. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

PM der PI Wolfratshausen vom 12.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Mühldorf (Bayern): Polizeibeamte in Freizeit stellen unfallflüchtige Radfahrerin

Am Freitag, 11.05.2018, gegen 20:00 Uhr kam es in der Bahnhofstraße in Mühldorf  zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem Pkw. Eine 58-jährige afghanische Asylbewerberin war ohne erkennbaren Grund mit ihrem Fahrrad gegen einen geparkten Pkw Audi gefahren und gestürzt. Zwei Mühldorfer Polizeibeamte, die sich in Freizeit befanden,  beobachteten dies und hielten die gerade flüchtende Radfahrerin an. Da sich die Frau nicht ausweisen konnte, musste eine Streife hinzugerufen werden. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Die Frau blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Gegen sie wird nun wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

PM der PI Mühldorf vom 12.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Laufach (Bayern): Randalierer nach Familienstreit und Verkehrsunfall in Gewahrsam genommen

Am frühen Samstagmorgen, gegen 01.20 Uhr, kam es zu einem heftigen Familienstreit in dessen Verlauf ein stark alkoholisierter 21-jähriger Mann auf seine Eltern losging und dabei beide verletzte. Währenddessen trat er noch eine Türe ein und entfernte sich anschließend mit einem Pkw Mercedes. Im Ortsteil Hain befuhr er den Alten Weg in Richtung Gewerbegebiet. An der dortigen Kreuzung fuhr er mit seinem Pkw in eine Hecke und stieß danach frontal gegen einen Baum. Daraufhin entfernte er sich zu Fuß von der Unfallstelle, konnte aber kurz danach von den Polizeibeamten aufgegriffen werden. Da ein Alkoholtest einen Wert von fast 1,8 Promille ergab, wurde eine Blutentnahme veranlasst, die im Klinikum Aschaffenburg durchgeführt wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Im Anschluss wurde er zur Dienststelle verbracht und für den Rest der Nacht in Sicherheitsgewahrsam genommen. Der stark beschädigte Mercedes musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Schaden beläuft sich auf 5200 Euro. Die Eltern des 21-jährigen mussten nach der Auseinandersetzung im Klinikum Aschaffenburg ambulant behandelt werden.

PM der PI Aschaffenburg vom 12.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Herbstein (Hessen): Polizei befreit Rehbock aus misslicher Lage

Am Vatertagsmorgen, gegen 8 Uhr, teilte eine Verkehrsteilnehmerin mit, dass sich ein Rehbock in einem Weidezaun verfangen hatte. Eine Streife der Polizeistation Lauterbach fuhr nun zum Ereignisort, Nahe der B 275, zwischen Herbstein und Altenschlirf. Der Rehbock hatte sich durch eigene Befreiungsversuche mit seinem Gehörn hoffnungslos in der Litze des Weidezauns verfangen. Der Streife gelang es schließlich den Bock einzufangen und freizuschneiden. Das erwies sich als nicht ungefährlich, da der Bock ein ausgeprägtes Gehörn hatte und sehr agil war.

PM des PP Osthessen vom 11.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Elbingerode (Niedersachsen): Freilaufender Ziegenbock

Ein freilaufender Ziegenbock, ein im Fell heller und stattlicher Kerl, nutzte den Feiertag, um im Bereich Schwiegershausen, Düna und Elbingerode für Aufregung unter den Wanderern zu sorgen. Er konnte dann trotz erheblichen Widerstandes in Elbingerode eingefangen werden und kann nun vom Besitzer abgeholt werden. Telefonische Auskunft gibt die Polizei in Osterode unter Tel. 05522-5080.

PM der PI Northeim/Osterode vom 11.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Keine Macht den Drogen

Arnstadt (Thüringen): Trinken, beleidigen, schlagen – Alkohol lockerte Zunge und Fäuste

Ein 23Jähriger hatte gestern Abend, gegen 22.45 Uhr, vermutlich aufgrund ausgiebigen Alkoholgenusses weder seine Zunge noch seine Fäuste unter Kontrolle. Erst beleidigte er auf einer Feier im Hof eines Mehrfamilienhauses in der Lessingstraße eine anwesende junge Frau. Dann schlug er auf drei Männer im Alter zwischen 22 und 25 Jahren ein, die dazwischen gehen und den Beleidigungen ein Ende setzen wollten. Die Polizei kam mit mehreren Streifenwagenbesatzungen vor Ort und sorgte für Ruhe. Die drei Männer erlitten leichte Verletzungen. Der Täter hatte 1,77 Promille. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen erstattet.

PM der LPI Gotha vom 11.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Rechts vorbei in Fahrzeugheck mit Flucht und Alkohol – Verfolgung und Festnahme durch Polizist in Freizeit

Nicht immer im Dienst, aber dennoch immer bereit, sich in den Dienst zu versetzen… Diesem Motto ist am gestrigen Donnerstag (10. Mai) auch ein Polizeibeamter aus der Kreispolizeibehörde Wesel gefolgt, der eigentlich frei hatte.

Sein Frei dauerte bis 20:45 Uhr – dann wurde er Zeuge eines verbotenen Überholmanövers mit anschließendem Auffahrunfall und Flucht. Und schwupps: schon versetzte sich der 23-Jährige in den Dienst.

Nach Angaben des Polizeibeamten, der seinen Dienst in der Kreispolizeibehörde Wesel versieht, fuhr er zur Unfallzeit auf dem linken Fahrstreifen der B 236n in Fahrtrichtung Schwerte. Der spätere Unfallflüchtige, ein 40-jähriger Mann polnischer Herkunft, nahte sehr schnell mit einem VW T4 hinter ihm heran. Plötzlich überholte ihn der T4 verbotener Weise auf dem rechten Fahrstreifen. Was der Fahrer dabei nicht sah: auf dem rechten Fahrstreifen fuhr bereits ein Auto – allerdings deutlich langsamer als der T4. Unweigerlich kam es zum Zusammenstoß der beiden Autos.

Während der blaue Kleinwagen (Kennzeichen und Fahrer unbekannt) direkt nach dem Zusammenstoß auf den Seitenstreifen fuhr, setzte der Pole seine Fahrt unbeeindruckt fort.

Der 23-jährige Polizeibeamte folgte dem Flüchtigen, alarmierte die Polizei und signalisierte dem Unbekannten mehrfach, anzuhalten. Ohne Erfolg – im Gegenteil: Der Tatverdächtige setzte sogar an, auf den linken Fahrstreifen zu wechseln, auf dem sich der Polizeibeamte in seinem Auto befand. Im letzten Moment lenkte der Unbekannte das Auto dann nach rechts in die Ausfahrt zur Brackeler Straße, der 23-Jährige tat es ihm gleich. Auch als der T4 in die Kaltbandstraße abbog und anhielt, blieb er dran. Dann stiegen beide aus. Der Unbekannte torkelte auf den Zeugen zu und stieß ihm – obwohl sich dieser als Polizeibeamter zu erkennen gab – mehrfach gegen den Oberkörper. Der 23-Jährige brachte den 40-Jährigen zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der uniformierten Dortmunder Polizeibeamten fest.

Die Beifahrerin (19) und ein unbeteiligter Lkw Fahrer (33) bestätigten diese Angaben.

Der Beifahrer des Polen, ein 45-jähriger Landsmann, gab lediglich an, dass er nicht gefahren sei – aus gutem Grund offensichtlich, denn auch er war deutlich alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille.

Der 40-Jährige hingegen lehnte einen freiwilligen Atemalkoholtest ab. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Aus gefahrenabwehrenden Gründen stellten die Polizeibeamten den Fahrzeugschlüssel und den Fahrzeugschein sicher. Eine Sicherheitsleistung konnte nicht erbracht werden. Eine erkennungsdienstliche Behandlung wurde angeordnet. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Für die weiteren Ermittlungen ist die Polizei auf der Suche nach dem bislang unbekannten Fahrer des blauen Kleinwagens, auf dessen Heck der Pole aufgefahren war. Er hatte sich während der Sachverhaltsklärung in der Kaltbandstraße von dem Unfallort auf der B 236n entfernt, ohne sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen und den Unfall aufnehmen zu lassen.

Zeugen melden sich bitte bei der Polizeiinspektion 2, Polizeiwache Nord, unter der Rufnummer 0231 – 132 -2321.

PM des PP Dortmund vom 11.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Kirchenlamitz (Bayern): Polizei „rettet“ Mann aus Straßengraben

Am Freitag um 00.48 Uhr teilte ein 46-jähriger Mann über Notruf der Einsatzzentrale der Polizei mit, dass er nicht mehr hochkomme, seine Füße im Wasser lägen und er nicht wisse, wo er sei beziehungsweise den Abend über war. Daraufhin führte die Einsatzzentrale eine SMS-Ortung durch und eine Streife fuhr den so ermittelten Ort, etwa einhundert Meter nach Kleinschloppen in Richtung Fichtenhammer, an. Hier fanden die Beamten den 46-Jährigen schlafend an der tieferliegenden Fahrbahnböschung im Gras liegend, mit den Füßen im seicht mit Wasser gefüllten Straßengraben, auf. Der Mann war stark alkoholisiert und wurde aufgrund seiner hilflosen Lage von der Polizeistreife nach Hause gebracht, was für ihn jedoch nicht ganz kostenlos bleiben wird.

PM der PI Wunsiedel vom 11.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Lahnstein (Rheinland-Pfalz): Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, gegen 00.15 Uhr, wurde in Lahnstein in der Sebastianusstraße ein PKW-Fahrer durch eine Streife der Polizei Lahnstein kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er Anzeichen von Drogenkonsum aufwies. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv und bestätigte den Verdacht des Betäubungsmittelkonsums. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, sein Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Ihn erwarten nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige sowie ein Strafverfahren. Weiterhin besteht der Verdacht, dass der Autofahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen an.

PM der PI Lahnstein vom 10.05.2018

Allgemein Verkehrssicherheit

Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz): Unfallflucht geklärt

Ein 76 Jahre alter Verkehrsteilnehmer verursachte am 9.5. einen Unfall in der Kurtalstraße. Hierbei stieß er beim Ausparken gg. ein anderes Fahrzeug und beschädigte dieses. Danach fuhr er einfach weiter. Aufmerksame Zeugen sahen dies jedoch und notierten das Kennzeichen, sodass der Verursacher im Zuge der Ermittlungen gefunden wurde. Er gab an, den Anstoß nicht bemerkt zu haben. Schäden an seinem Fahrzeug stimmen jedoch in Lage und Höhe mit denen am beschädigten Fahrzeug überein. Der Gesamtschaden beträgt mind. 1000.- EUR.

PM der PD Landau vom 10.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Mainz-Altstadt (Rheinland-Pfalz): Einbrecher in Gesundheitsamt schläft ein

In der Nacht zum Dienstag übersteigt ein 32-jähriger Mainzer das Hoftor zum Gesundheitsamt und bricht in das Gebäude ein. Dort begibt er sich in verschiedene Räume und nimmt einen Notfallkoffer, diverse Medikamente, zwei Sauerstoffflaschen und einen Rezeptblock an sich. In einem weiteren Raum kocht sich der Täter anschließend eine Instantsuppe und einen Kaffee und legt sich zum Schlafen auf einen dortige Liege. Als eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes gegen sechs Uhr ihre Arbeit beginnen will, sieht sie den schlafenden Einbrecher und die bereitgelegten Gegenstände dort und verständigt die Polizei. Die Polizeibeamten können den Beschuldigten kurz darauf festnehmen und bringen ihn nach Anordnung der Untersuchungshaft durch einen Ermittlungsrichter in eine Justizvollzugsanstalt.

Zu einem weiteren Einbruchsversuch kam es in der gleichen Nacht in ein Anwesen in der Ludwigsstraße. Die Spurensicherung der Polizei konnte umfangreiche Feststellungen an einem beschädigten Fenster treffen. Die weiteren Ermittlungen müssen nun zeigen, ob der Täter auch für diesen Einbruch in Frage kommt.

PM des PP Mainz vom 09.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Verkehrssicherheit

Thörey (Thüringen): Unbelehrbarer Pkw-Fahrerin Fahrzeugschlüssel abgenommen

Einer 46jährigen VW-Fahrerin untersagten Polizeibeamte gestern Nachmittag die Weiterfahrt. Sie war ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln am Steuer eines VW Lupo angetroffen worden. In dem Fahrzeug fanden die Beamten bei ihrer Kontrolle zudem eine geringe Menge Crystal. Mehrere Anzeigen und eine Blutentnahme folgten. Offensichtlich ohne nachhaltige Wirkung. Denn am frühen Abend trafen die Beamten erneut auf die Frau am Steuer des Lupo. Sie stand jetzt zudem unter Alkoholeinfluss, wie der Wert eines Tests ergab. Den Fahrzeugschlüssel stellten die Beamten dieses Mal sicher. Es folgten wiederum Blutentnahme und mehrere Anzeigen.

PM der LPI Gotha vom 09.05.2018

Allgemein Polizisten helfen

Waltershausen (Bayern): Aggressiver Biber

Mit einem aggressiven Biber musste sich in der Nacht von Freitag auf Samstag die Streife der Polizeistation Bad Königshofen auseinandersetzen. Gegen 00.30 Uhr teilten Gäste des „Braustüble“ mit, dass sich in der Ortsmitte ein ziemlich großer Biber auf der Straße befindet, welcher die Leute anfaucht und insgesamt einen bedrohlichen Eindruck macht. Als die Beamten ankamen, erkannten sie, dass der Biber augenscheinlich eine Verletzung am Rücken hatte und vermutlich eine Pause brauchte. Zur weiteren Versorgung des Tiers verständigten die Beamten einen Mitarbeiter des Tierheims Wannigsmühle. Bis dieser eintraf, hatte der Biber genug Kraft geschöpft und konnte wieder selbständig in die Milz gelangen.

PM der PI Bad Königshofen vom 08.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Um Aalen herum (Baden-Württemberg): Keine Schonfrist für Mamis vor dem Muttertag

Eine Menge Aufregung gab es am Montagvormittag. Zunächst war ein kleines Mädchen sehr aufgeregt, weil die Mama nicht mehr aufwacht. Dann war ein Mann aufgeregt, den das Kind in seiner Not willkürlich anrief und seine Notlage schilderte. Allerdings ohne in der Aufregung Name und Anschrift zu nennen. Zum guten Glück reagierte der Angerufene zweimal richtig, notierte sich die angezeigte Telefonnummer und verständigte die Polizei. Und weil eine Notlage drohte, herrschte auch dort – natürlich professionelle – Aufregung. Deshalb fuhr auch nicht nur die Polizei pfeilschnell zur Adresse im Altkreis Aalen, zu der die Telefonnummer gehörte, sondern verständigte auch zeitgleich die Rettungsleitstelle, die einen Rettungswagen und den Notarzt entsandte. Vor Ort angekommen, konnte das knapp vierjährige Mädchen schnell glücklich gemacht werden, denn die Mutter hatte nur so fest geschlafen, dass das Kind mit seinen Weckversuchen scheiterte. Und die Mutter weiß nun, dass ruhende Mütter allerhöchstens am Muttertag eine Schonfrist bekommen.

PM des PP Aalen vom 30.04.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Köln (Nordrhein-Westfalen): „Des Menschen bester Freund“ bringt Wohnungsnachbarn auf die Palme – Polizei schreitet ein

Er gilt gemeinhin als eigentlich ruhig, gutmütig und vor allem anhänglich. Und genau dahingehend könnte im aktuellen Sachverhalt bereits der Hase im Pfeffer gelegen haben. Zumal man dem meist Schwarzhaarigen des Weiteren nachsagt, durch seine aufgeschlossene und kommunikative Art den positiven Umgang der Menschen untereinander erheblich fördern zu können. Mag sein. Grundsätzlich. Bei einem Einsatz in der Nacht auf Sonntag (6. Mai) musste eine Kölner Streifenwagenbesatzung allerdings diesen positiven Charaktereigenschaften eines jungen Labrador-Rüden auf die Sprünge helfen.

Gegen 2.10 Uhr hatten Anwohner der Oranienstraße im beschaulichen Ortsteil Vingst die Polizei alarmiert. Die Mieter des betreffenden Mehrfamilienhauses beklagten sich über das „seit Stunden andauernde, jämmerliche Jaulen und Bellen“ eines Hundes. In der Etagenwohnung liefe auch der Fernseher, so die in ihrer Nachtruhe empfindlich gestörten Melder.

Auf Klopfen, Klingeln und auch Anrufe seitens der Polizisten bei dem Inhaber (36) der beleuchteten Wohnung reagierte jedoch niemand. Deutlich vernehmbar für die Uniformierten war jedoch das unablässige Winseln des Vierbeiners. Letzten Endes öffneten die Beamten die Tür – zumal hier eine bestehende Notlage nicht ausgeschlossen werden konnte.

Tja, und in einer Ebensolchen befand sich dann auch der zu diesem Zeitpunkt allein in der Wohnung anwesende Labrador. Eilends nahmen die Beamten den freundlichen Schnuffi an die Leine – und führten ihn im Zuge der Gefahrenabwehr in einem benachbarten Grüngelände „Gassi“. Mit umgehendem, um nicht zu sagen durchaus beachtlichem Erfolg. Nicht unerheblich erleichtert ließ sich der Rüde anschließend von den verständnisvollen Ersatz-Herrchen wieder nach Hause geleiten. Diese verschlossen die Tür hinter ihm wieder ordnungsgemäß, nicht ohne zuvor noch eine entsprechende Mitteilung für den Mieter zu hinterlassen.

Dem Vernehmen nach wurde infolge dieser Hilfestellung für den nunmehr beruhigten, „vierbeinigen Kölner“ die weitere, wohlverdiente Nachtruhe seines Wohnumfelds gewährleistet.

PM des PP Köln vom 06.05.2018

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Immenstadt (Bayern): Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Am Sonntag gegen 13:00 Uhr teilte ein Zeuge der PI Immenstadt mit, dass am Parkplatz P2 ein Pkw stehen würde, in dem ein Hund eingesperrt wäre. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass der Hund durch die Sonneneinstrahlung auf den Pkw bereits deutliche Erschöpfungserscheinungen zeigte. Der Pkw konnte durch eine leicht geöffnete Seitenscheibe geöffnet und der Hund aus dem Pkw geborgen werden. Dabei wurde ein Beamter durch Kratzen und einen Biss des Hundes leicht verletzt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, hatte die 54-jährige Hundehalterin ihr Tier ca. 1 ½ Stunden im Pkw zurück gelassen. Diese muss nun mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.05.2018

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Vilsbiburg (Bayern): Starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus – Vier Personen leicht verletzt

Am Sonntag, 06.05.2018, wurde die Feuerwehr aufgrund starker Rauchentwicklung zu einem Mehrfamilienhaus in die Schützenstraße gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren die Bewohner bereits aus dem Haus.

Die Ermittler der Landshuter Kripo prüfen derzeit, ob eine brennende Zigarette ursächlich für die starke Rauchentwicklung war, im Fokus der Beamten steht ein 67-jähriger Bewohner des Mehrfamilienhauses. Zu allem Überfluss musste der 67-Jährige gegen seinen Willen durch die Polizeibeamten mit Zwang aus dem verrauchten Gebäude verbracht werden. Beide Beamte erlitten leichte Verletzungen, ebenso der 67-Jährige und eine weitere Bewohnerin des Mehrfamilienhauses.

PM des PP Niederbayern vom 07.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Oberstdorf (Bayern): Betrunkener in Supermarkt eingebrochen

Ein aufmerksamer Nachbar rief die örtliche Polizei, da er beobachtete, wie ein betrunkener „Trachtler“ in einen Verbrauchermarkt eingestiegen ist. Der 17jährige ließ sich auch von zwei geschlossenen Eingangstüren nicht aufhalten. Die Streife konnte den erheblich betrunkenen einheimischen Trachtler wartend an der Kasse antreffen. Er hatte einen Kasten Bier bereitgestellt, welchen er mit 20 Euro an der geschlossenen Kasse bezahlen wollte. Da die Eingangstüre beschädigt wurde, erwarten ihn nun diverse Anzeigen unter anderem wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.05.2018

Der Dank gilt dem Presseteam, das diese Schmunzelmeldung veröffentlichte. Auch wenn es auf der einen Seite traurig ist, dass sich ein 17-Jähriger schon derart um den Verstand saufen kann….

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Esslingen (Baden-Württemberg): Polizei nimmt mutmaßlichen Exhibitionisten fest

Weil er sich am frühen Montagabend vor einer 23-Jährigen entblößt hat, ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen 65 Jahre alten Tatverdächtigen, der im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden konnte. Die Frau, die gegen 18.30 Uhr einen Waldweg zwischen Baltmannsweiler und Lichtenwald entlang ritt, bemerkte den Mann bereits aus einiger Entfernung und erkannte, dass er sich unmittelbar vor dem Zusammentreffen hinter einem Gebüsch versteckte. Als sie die Stelle passierte, sah sie den 65-Jährigen völlig entblößt und onanierend unmittelbar hinter dem Gebüsch. Sein Blick ruhte dabei auf der 23-Jährigen. Die Frau ritt sofort weiter und verständigte nach etwa einer halben Stunde die Polizei. Im Rahmen der Fahndung mit mehreren Streifenwagenbesatzungen konnte der 65-jährige Deutsche, auf den die Beschreibung des Täters zutraf, mitten im Wald vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige, der bislang noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, wurde in der Folge zum Polizeirevier verbracht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Reutlingen vom 08.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Stuttgart (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Erpresser ermittelt

Polizeibeamte haben mittels eines DNA-Abgleichs einen 20 Jahre alten Mann ermittelt, der im Verdacht steht, am 15.12.2017 am Abgang von der Königstraße zur Schmale Straße Bargeld von einem 26-Jährigen erpresst zu haben. Wenige Minuten nach der Tat hatten Polizeibeamte im Rahmen der Fahndung in der Nähe des Tatorts eine dreiköpfige Personengruppe kontrolliert. Bei dem 20-Jährigen fanden sie bei der Durchsuchung zwei Messer auf und beschlagnahmten sie. Eine molekulargenetische Untersuchung ergab nun an der Klingenspitze eines Messers DNA-Spuren, die mit der DNA des Opfers übereinstimmen. Der polizeibekannte Tatverdächtige bleibt auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft Ulm auf freiem Fuß, ihn erwartet eine Strafanzeige wegen schwerer räuberischer Erpressung.

PM des PP Stuttgart vom 08.05.2018

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Wormser Zeitung: Mehr als 7600 Klimmzüge sind das Ziel: Polizist Maik Herwig will in Worms den Weltrekord knacken

Hier ein Artikel aus der Rubrik „Menschen in Uniform“.

Ich persönlich bin schon bei dem Gedanken an mehr als einen Klimmzug völlig atemlos…  … entsprechend finde ich bereits 1250 extrem beeindruckend.

Online-Artikel, 05.05.2018
http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/mehr-als-7600-klimmzuege-sind-das-ziel-polizist-maik-herwig-will-in-worms-den-weltrekord-knacken_18735886.htm

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen Maik Herwig, dass er sein Ziel erreicht und möglichst viel Geld für die Krebshilfe und die Kinderkrebshilfe zusammen bekommt.

Allgemein

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Einsames Lämmchen: Polizei hilft bei der Familienzusammenführung

Samstagmorgen meldete ein Zeuge ein Lamm, welches an der Baarstraße im Gebüsch stand. Polizeibeamte nahmen das einsame Schäfchen in ihre Obhut. Von seiner Herde und vor allem seiner Mama war weit und breit jedoch nichts zu sehen. Nach einigen Telefonaten konnte schließlich die zuständige Schäferin ermittelt werden. Offensichtlich war das Lamm ausgebüxt. Die Schäferin brachte das Tier zurück zu seiner Familie.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 07.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Rollerdiebe auf frischer Tat ertappt

Ein Zeuge bemerkte Freitagnacht, 04.05.2018, drei Männer, die einen Roller stahlen und eine Spritztour machten. Polizeibeamte nahmen das betrunkene Trio vorläufig fest.

Ein Polizeibeamter fuhr gegen 23:45 Uhr privat mit seinem Auto die Krackser Straße entlang. Plötzlich bemerkte er im Bereich der Eckhardtsheimer Straße drei Männer, die sich an einem geparkten Roller zu schaffen machten. Kurz darauf starteten die Diebe das Kleinkraftrad und fuhren zu dritt in Richtung Senne.

Der Beamte alarmierte die Leitstelle und verfolgte das Trio. An der Ecke Niederheide/ Postheide lenkten die Diebe den Roller in eine Schutzhütte. Der Polizist sprach die Täter an und hielt sie bis zum Eintreffen des Streifenwagens fest.

Gegenüber den Polizisten gaben die alkoholisierten Männer an, den Roller im Wald gefunden zu haben. Ein 21-jähriger Bielefelder gab zu, den Roller ohne Führerschein gefahren zu haben.

Die Polizisten nahmen die 21 bis 22 Jahre alten Täter aus Bielefeld mit auf das Präsidium. Zuvor mussten sie im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben.

Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte das Trio das Präsidium verlassen. Den Roller stellten die Beamten sicher.

PM des PP Bielefeld vom 07.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Riegsee (Bayern): Erfolgreiche Wiederbelebung durch Polizeibeamte

Am 06.05.18, gegen 14.55 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Murnau informiert, dass eine Frau bewusstlos im Eingangsbereich der Damen-Toilette des Campingplatzes liegen würde. Ein Zeuge gab an, dass die Frau ohne Fremdeinwirkung plötzlich zusammengebrochen sei. Die eingesetzte Streifenbesatzung konnte die Dame, eine 53-Jährige aus Geretsried, als Ersthelfer erfolgreich wiederbeleben. Sie wurde anschließend mit dem Rettungswagen in die Unfallklinik verbracht.

PM der PI Murnau vom 07.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Ensheim (Rheinland-Pfalz): Aggressive Wespe

Eine aggressive Wespe wurde für einen 20-Jährigen aus Alzey zum Problem. Der Alzeyer befuhr am Donnerstag, 03.05.2018, 16.45 Uhr, in einem PKW die Landesstraße 401 von Wörrstadt nach Ensheim. In der Linkskurve flog eine Wespe durch das offene Seitenfenster dem Alzeyer ins Gesicht und stach ihm anschließend ins Bein. In der Folge verzog der Fahrer das Lenkrad und stieß gegen die Leitplanke. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Über das Befinden der Wespe liegen keine Informationen vor.

PM der PI Alzey vom 04.05.2018

Anm. der Bloggerin: Der Nachsatz ist das, was mich zum Schmunzeln bringt. Der Rest natürlich nicht.

Allgemein Keine Macht den Drogen Was sonst keiner anpacken will

Bad Kissingen (Bayern): Mann mit 4,88 Promille unterwegs

Nachdem zwei 39-jährige Männer dem Alkohol in der Innenstadt ordentlich zugesprochen hatten, konnten sie sich nicht mehr auf den Beinen halten. Der Wirt einer Gaststätte verweigerte daher den Ausschank an die sichtlich betrunkenen Männer und verständigte die Rettungsleitstelle. Aufgrund der hohen Alkoholisierung kamen Beide mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Dort verweigerte einer der Personen die Behandlung und wollte das Krankenhaus ohne Zustimmung der behandelnden Ärztin verlassen. Die hinzugerufene Polizeistreife musste in Folge dessen noch zweimal zum Krankenhaus fahren und den aggressiven Trunkenbold besänftigen und fixieren. Nachdem der Mann wieder haftfähig war, wurde er schließlich in der Zelle der PI ausgenüchtert und konnte dort seinen Rausch ausschlafen.

PM der PI Bad Kissingen vom 06.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Emden (Niedersachsen): Psychisch auffällige Person in Emden

Gestern Abend gegen 22 Uhr meldeten Anwohner aus der Nordertorstraße in Emden eine verhaltensauffällige männliche Person auf dem Dach von einem Mehrfamilienhaus. Sofort eingesetzte Polizeibeamte vom PK Emden und vom Rettungsdienst konnten vor Ort auf dem Dach von einem Mehrfamilienhaus einen 32 jährigen Emder feststellen, der sich in einer außergewöhnlichen psychischen Situation befand. Ferner warf der Emder vereinzelt Dachziegel auf die Nordertorstraße und gefährdete dadurch Personen und Sachwerte. Durch die Feuerwehr und Polizei wurde die Nordertorstraße abgesperrt. Mit gezielter besonnener Gesprächsführung durch besonders geschulte Polizeibeamte gelang es heute Morgen gegen 05:50 Uhr den jungen Emder in die Obhut der Polizei zu bewegen. In der Folge wurde der unverletzte Mann in das Klinikum Emden eingeliefert. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben einen konkreten Einfluss und Besitz von Betäubungsmittel. Hierzu musste die Polizei ein Strafverfahren einleiten.

PM der PI Leer / Emden vom 06.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Wien: 40-jähriger verurteilter Gewalttäter von Wiener Zielfahndern festgenommen

Zielfahnder des Landeskriminalamts Wien nahmen am 04. April 2018 gegen 07:45 Uhr in der Mariahilfer Straße einen Tatverdächtigen fest, gegen den ein europäischer Haftbefehl bestand. Der 40-Jährige war in Italien zu einer Haftstrafe von 5 Jahren und einem Monat verurteilt worden, wovon er noch 4 Jahre und 1 Monat zu verbüßen hat. Der Festgenommene wurde von einem italienischen Gericht verurteilt, weil er in den Jahren 2010 bis 2011 seine Lebensgefährtin mehrmals geschlagen haben soll, wodurch diese schwere Verletzungen erlitt. Der Mann wurde in eine Justizanstalt gebracht und wird von dort aus nach Italien ausgeliefert.

PA der LPD Wien vom 05.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Heidelberg (Baden-Württemberg): Mit Messer bedroht und nach kurzer Verfolgung durch Polizeibeamte festgenommen

Am Freitagabend bedrohte ein 17-Jähriger auf der Neckarwiese im Bereich der Theodor-Heuß-Brücke einen 21-Jährigen mit einem Messer. Als Grund konnten die Beamten im weiteren Verlauf Meinungsverschiedenheiten feststellen. Der Geschädigte konnte vor Ort anwesende Polizeibeamte der Sicherheitspartnerschaft „Sicher in Heidelberg“ auf den Sachverhalt aufmerksam machen. Diese haben den Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung noch vor Ort festgenommen. Auch das zuvor weggeworfene Taschenmesser konnte durch die Beamten gesichert werden. Sowohl der Tatverdächtige, als auch der Geschädigte waren nicht unerheblich alkoholisiert. Trotz dass sich der 17-Jährige noch vor Ort und mehrfach für sein Handeln entschuldigte, muss er nun einem Ermittlungsverfahren entgegensehen. Dieses wird durch das Polizeirevier Heidelberg-Mitte geleitet.

PM des PP Mannheim vom 06.05.2018

Allgemein Was sonst keiner anpacken will

Bocholt-Suderwick (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landete in Polizeizelle

Am Samstagabend pöbelte ein alkoholisierter 63-jähriger Mann aus Bocholt auf dem Suderwicker Marktplatz an der Sporker Straße Passanten und urinierte in die Beete. Hinzugerufene Polizeibeamte nahmen den Mann gegen 21.50 Uhr bis zur ausreichenden Ausnüchterung in Gewahrsam.

PM der KPB Borken vom 06.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Drogen im Straßenverkehr

Am Freitag kontrollierten Polizeibeamte gegen 14.50 Uhr einen 24-jährigen Autofahrer aus Isselburg. Da der 23-Jährige anhand des Ergebnisses eines Drogentests unter Cannabiseinfluss stand, untersagten die Beamten die Weiterfahrt und leiteten Bußgeldverfahren (Minimum 500 Euro, plus „Punkte“, plus Fahrverbot, plus Verfahrenskosten) ein. Ein Arzt entnahm dem Isselburger eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können.

PM der KPB Borken vom 06.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Emsdetten (Nordrhein-Westfalen): Entenrettung

Offensichtlich die Orientierung hatte eine Ente und ihre 13 Küken verloren, die heute Morgen, gegen 10.15 Uhr, auf der Elbersstraße umher lief. Eine wachsame Zeugin hatte die Beamten informiert und mitgeteilt, dass die Familie, ohne auf die Verkehrsvorschriften zu achten, sich im öffentlichen Straßenverkehr bewege. “ Das birgt Gefahren“ dachten sich die informierten Beamten und retteten flugs die gesamte Familie aus dem Gebüsch gegenüber der Polizeiwache. Auf der Wache und auf dem Hinterhof war kein Platz für eine Entenfamilie und so wurde mit Hilfe des Baubetriebhofs ein neues Domizil im Stadtpark gefunden. Als die Tiere dort freigelassen wurden, bewegten sie sich nach kurzer Zeit sichtlich entspannter als im Stadtgebiet. Alles noch mal gut gegangen!

PM der KPB Steinfurt vom 04.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Rehlingen-Siersburg (Saarland): Die Polizei als Kletterretter

Am vergangenen Donnerstagabend stürzten im Wald rund um die Siersburg zwei 22 Jahre alte Männer aus Saarlouis und Dillingen einen steilen, ca. 40 Meter tiefen Hang hinunter, nachdem sie bei Dunkelheit vom Weg abgekommen waren. Sie verletzten sich hierbei so stark, dass eine eigenständige Rettung für die beiden nicht mehr möglich war. Die Mutter eines der Verletzten alarmierte die Polizei, nachdem sie über Handy von ihrem Sohn über den Unfall informiert wurde.

Aufgrund des schwierigen Geländes und der herrschenden Dunkelheit gestaltete sich die Suche für die eingesetzten Polizeibeamten zunächst schwierig. Nach einer ersten groben Lokalisierung der Verletzten durch ein Telefonat mit diesen, konnte die Absturzstelle durch gegenseitiges Zurufen aufgefunden werden. Da zum augenblicklichen Zeitpunkt keine andere Möglichkeit der Rettung bestand und der Zustand der Verletzten unklar war, kletterte ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion Saarlouis zu den Verunglückten und befreite sie aus ihrer misslichen Lage. Nur unter großem Kraftaufwand gelang es ihm, beide zu bergen.

In einem Rettungswagen wurden sie erstversorgt. Einer der Verunglückten war so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

PM der PI Saarlouis vom 04.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Friedenstaube landet auf Streifenwagen – Siegener Wachleiter: „Diesmal war einfach alles anders…“

Polizeihauptkommissar Theis mit Friedenstaube auf Siegener Streifenwagen (Bildquelle: Polizei Siegen)

Auch an diesem 1. Mai (2018) kamen, wie fast schon traditionsgemäß in den letzten Jahren, wiederum einige hundert Maiwanderinnen und -wanderer zum alljährlichen Treffpunkt am Rabenhain in Siegen-Volnsberg.

Rund 400 waren es diesmal an der Zahl, so schätzt der Leiter der Polizeiwache Siegen, Polizeihauptkommissar Thilo Theis, der jetzt höchstselbst vor Ort war, um die Lage dort persönlich in Augenschein zu nehmen.

Und während es in den vergangenen Jahren für die dort eingesetzten Polizeibeamten immer wieder reichlich Arbeit der eher unangenehmeren Art gab, sprich man hatte alle Hände voll zu tun, um vornehmlich alkoholbedingte Exzesse (Pöbeleien, Schlägereien, Sachbeschädigungen, Widerstandshandlungen etc.pp) in den Griff zu bekommen, so kam es diesmal außer einer einzigen kleineren Schlägerei zu keinerlei weiteren Zwischenfällen.

Tja, „The times they are vielleicht doch a changin´“, so dachte sich der ob der friedlichen Zusammenkunft der immerhin mehreren hundert Menschen äußerst zufriedene Wachleiter und fügte in seinen Gedanken noch ein „Es geht also doch auch anders…“ hinzu.

Und als er deshalb voller Herzensruhe gerade den Einsatzort wieder verlassen und sich gemächlichen Schrittes zu seinem Streifenwagen zurückbegeben wollte, da glaubte der erfahrene Hauptkommissar seinen Augen nicht zu trauen. Hatte doch in der Zwischenzeit auf seinem Dienstgefährt eine weiße Friedenstaube Platz genommen! Und schien sich dort auch ausgesprochen wohl zu fühlen. Anstalten jedenfalls, den Polizeistreifenwagen wieder verlassen zu wollen, unternahm die Taube nicht.

Stattdessen zufriedenes Taubengurren. Gurr-Gurr-Guuuuur. Nun beherrscht Thilo Theis als Wachleiter schon viele Fähigkeiten, das ist klar und das muss auch so sein. Aber Taubensprache….nun ausgerechnet die…, dazu hatte sich kein Polizeidozent in seiner Ausbildung je geäußert. Und überhaupt: In seinen fast 40 Dienstjahren hatte Thilo Theis noch nie gehört, dass jemals eine Friedenstaube auf einem Streifenwagen der Polizei gelandet wäre. Nein, in ganz Deutschland war ihm kein solcher Fall bekannt. Das also stand mal fest.

Aber irgendetwas, das war dem Hauptkommissar auch klar, irgendwas wollte die Taube ihm doch sagen. Irgendeine Botschaft wollte das friedvolle Tier ihm doch verkünden. Sonst wäre es ja nicht ausgerechnet auf seinem Streifenwagen gelandet.

Thilo Theis spitzte deshalb all seine Sinne und trat näher an die Taube heran. Und tatsächlich, da vernahm der doch ein altes Bob-Dylan-Vogellied, das die weiße Friedenstaube da mit leiser und sanfter Stimme vor sich her gurrte.

„The times they are a changin´.

Die Zeit der bösen Raben, die ist nun vorbei.

Die Tauben helfen jetzt der Polizei.

Und auf dem Rabenhain,

da kehrt nun endlich Frieden ein.“

Thilo Theis summte das Lied bedächtig mit, stieg gelassen in seinen Streifenwagen, drehte den Zündschlüssel rum und dachte so für sich: „Verstehe doch einer diese Vogelwelt. Früher ließen sich die Eulen nach Athen tragen, heutzutage landet ´ne Friedenstaube auf meinem Streifenwagen. Aber egal: Hauptsache in meinen Revier herrscht Ruhe und Ordnung. Und wer weiß, vielleicht erlebe ich es in meiner aktiven Zeit noch, dass der Rabenhain anschließend von den Wanderern auch noch vernünftig aufgeräumt wird…Ich will die Hoffnung nicht aufgeben….Vielleicht kommt ja noch mal ein Vogel geflogen.“

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 03.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Herzogenrath (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei und Landespolizei schlichten „Massenschlägerei“ und verhindern weitere Eskalationen

Am Mittwoch den 02.05.18 gegen 15:16 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Aachen über eine angebliche Massenschlägerei am Bahnhof in Herzogenrath über die Notfallleistelle der Deutschen Bahn AG in Duisburg informiert. Die Schlägerei fand in der Regionalbahn 33, Zug-Nr.: 10381 (Strecke Duisburg – Mönchengladbach – Geilenkirchen – Aachen) statt.

Es wurden mehrere Streifenwagen der Bundes- und Landespolizei zum des Ort des Geschehens gerufen. Diese erreichten mit Blaulicht und Martinshorn den Bahnhof in Herzogenrath. Die vor Ort eingetroffenen Polizeibeamten konnten den Streit unter den Beteiligten „Streithähnen“ schnell schlichten. Nach Übergabe der Beteiligten an die Bundespolizei wurden diese zur Wache am Hauptbahnhof in Aachen verbracht, wo weitere polizeiliche Maßnahmen durchgeführt wurden. Augenscheinlich konnten bei dem Geschädigten, keine größeren Verletzungen festgestellt werden. Nach jetzigem Erkenntnisstand sollen insgesamt drei Männer an der Schlägerei beteiligt gewesen sein.

Der Ursprung der Schlägerei war, laut Auskunft des Geschädigten, beim Einstieg in den Zug am Bahnhof in Geilenkirchen. Hier soll der Geschädigte unabsichtlich gegen einen der Beschuldigten gestoßen sein. Dieser habe ihn dann gegen die verschlossene Zugtüre gedrückt und ihn mit dem zweiten Beschuldigten mit Fäusten und dem Teleskopschlagstock geschlagen.

Die Bundespolizei hat diesbezüglich die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe:

– Wer hat am 02.05.18 gegen 15:00 Uhr Streitigkeiten unter den drei Männern in der Regionalbahn 33 auf Höhe Geilenkirchen in Fahrtrichtung Herzogenrath beobachtet und kann sachdienliche Angaben zu den Personen oder dem Tathergang machen?

– Wer kann Angaben zum zweiten Beschuldigte machen? Er ist vor Eintreffen der Polizeibeamten am Bahnhof in Herzogenrath geflohen und konnte nicht im Rahmen der Nahbereichsfahndung gestellt werden. Er wird von dem Geschädigten, wie folgt beschrieben: ca. 185 cm groß, blaue Augen, helle Haare und trug zum Tatzeitpunkt blaue Jeans und ein blaues Capy.

Sachdienliche Angaben können unter der bundesweiten und kostenfreien Hotline der Bundespolizei: 0800 6 888 000 oder jeder anderen Polizeidienstelle gemacht werden.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Aachen, vom 03.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Erfolgreiche Videoauswertung – Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei schnappen Rucksackdieb

Am Mittwochmorgen konnten Bundespolizisten einen Dieb nach Videoauswertung im Stadtgebiet Köln festnehmen, der nun im Gefängnis sitzt.

Ein 46-Jähriger zeigte gegen 05:30 Uhr einen Diebstahl auf der Bundespolizeiwache am Kölner Hauptbahnhof an. Kurz zuvor hatte er den Hauptbahnhof zum Rauchen verlassen und bei Wiederkehren in die C-Passage festgestellt, dass sein abgestellter Rucksack entwendet worden war – Täterhinweise konnte er nicht angeben. In dem Rucksack befanden sich Schmuck und Elektronikartikel im Wert von 1800EUR.

Beamten der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe der Bundespolizei (FEG TD) konnten den Diebstahl anhand der Videoüberwachungsanlage im Bahnhof nachvollziehen und fahndeten im Nahbereich nach dem Täter: erfolgreich! Am Neumarkt wurde der 46-jährige Kölner erkannt. Um 07:30 Uhr klickten die Handschellen und ein Großteil des Diebesgutes wurde bei der Durchsuchung seines eigenen Rucksacks aufgefunden.

Der polizeibekannte Mann gab die Tat zu und der Haftrichter entschied, dass der Straftäter bis zur Hauptverhandlung in einer Justizvollzugsanstalt einsitzen muss.

Der Geschädigte hielt den aufgefundenen Teil seiner entwendeten Gegenstände zurück.

In diesem Zusammenhang rät die Bundespolizei: „Achten Sie auf Ihre Wertsachen!“: Gerade auf belebten öffentlichen Plätzen sind viele Reisende im Gedränge unterwegs. Das nutzen Taschendiebe immer wieder aus. Weitere Tipps finden Sie auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 03.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Aschaffenburg (Bayern): Polizeistreifen verhindern den Start von angetrunkenen Lastzugfahrern

Am frühen Mittwochmorgen, um 06:30 Uhr, wurden in der Limesstraße zwei 51- und 59-jährige Kraftfahrer von Polizeibeamten vor Fahrtantritt kontrolliert. Der Rumäne und der Pole wollten in angetrunkenem Zustand ihren Lastwagen in Betrieb nehmen. Atemalkoholtests ergaben Werte zwischen 0,6 und 0,8 Promille. Deshalb wurden von den Ordnungshütern die Fahrzeugschlüssel gefahrenabwehrend sichergestellt. Nach einer erneuten Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit konnten beide einige Stunden später straflos ihr „Gefährt“ starten.

PM der PI Aschaffenburg vom 03.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Trier (Rheinland-Pfalz): 27-Jähriger treibt in der Mosel – Rettung durch Polizei und Feuerwehr

Symbolfoto

Am Dienstagabend, gegen 23:30 Uhr, wurde der Polizei durch einen Zeugen eine in der Mosel treibende Person gemeldet.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Suche durch die Polizei und die Feuerwehr kann ein Mann im mittleren Bereich unterhalb der Römerbrücke im Wasser treibend gesichtet werden. Die Berufsfeuerwehr begab sich parallel mit einem Rettungsboot auf das Wasser. Schweres Gerät zum Ausleuchten der Örtlichkeit wurde innerhalb kürzester Zeit an der Römerbrücke positioniert.

Durch ein Streifenteam der Polizeiinspektion Trier konnte Kontakt zu dem im Wasser befindlichen Mann aufgenommen werden. Dieser drohte abzutreiben und schrie um Hilfe. Kurzentschlossen legten die beiden Beamten einen Teil ihrer Kleidung ab, übergaben ihre Dienstwaffen an Kollegen und schwammen bei ca. 4,5 Grad Celsius Außentemperatur zu der sich in hilfloser Lage befindlichen Person. Nach ca. 60 – 70 Metern konnten sie den Mann bis zum Eintreffen des Rettungsbootes der Berufsfeuerwehr festhalten und ins Boot heben.

Anschließend wurde der 27-Jährige aus dem Stadtgebiet sowie die beiden Beamten durch die Rettungskräfte ans rettende Ufer verbracht. Der Mann, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde in ein Trierer Krankenhaus verbracht.

Die Römerbrücke wurde für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Im Einsatz befand sich die Berufsfeuerwehr Trier mit einem Rettungsboot, einem Lichtmastkraftwagen, mehreren Rettungswagen, ein Notarzt sowie 4 Streifenteams der Polizeiinspektion Trier.

PM des PP Trier vom 02.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz): Randalierer unter Alkoholeinfluss

Am Nachmittag des 30.04.2018 wurde durch mehrere Anwohner mitgeteilt, dass eine Person randalieren und Scheiben einschlagen würde. Bereits beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung wurde der 31-jährige Mann aus Bad Bergzabern mit einem Messer in der Hand festgestellt. Dieser konnte nach dem Einsatz von Pfefferspray gefesselt werden. Der Beschuldigte hatte zuvor mehrere Sachbeschädigungen begangen und stand deutlich unter Alkoholeinfluss, daher wurde ihm nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Bad Bergzabern vom 02.05.2018

Allgemein

Simmern (Rheinland-Pfalz): Sternenregen – Ernennungen (13. Bachelorstudiengangs Polizeidienst)

Bildquelle: HdP RLP

Heute war für 194 junge Menschen ein ganz besonderer Tag. Die Absolventinnen und Absolventen des 13. Bachelorstudiengangs Polizeidienst erhielten ihren lang ersehnten ersten silbernen Stern auf der Schulter. Überglücklich nahmen sie aus den Händen von Staatsminister Lewentz ihre Bachelorurkunden in der Hunsrückhalle in Simmern entgegen. Drei Jahre Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz liegen hinter ihnen, darunter auch viele Monate polizeipraktischer Ausbildung in den Polizeipräsidien des Landes. Gleich zu Beginn der Feierlichkeit spielte das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Christian Küchenmeister die neue Erkennungsmelodie der Hochschule der Polizei mit dem Titel „Prepared for your dreams“. Das Musikstück wurde von dem ebenfalls zum Polizeikommissar ernannten Patrick Wachtel komponiert. „Ich freue mich heute ganz besonders, dass Sie nun die Polizei kräftig verstärken“, bekräftigte der Minister. Allen Absolventinnen und Absolventen wünschte er alles Gute für ihren weiteren Lebensweg und dankte zugleich auch all denen, die dazu beigetragen haben, dass sie ihre Ausbildung erfolgreich abschließen konnten. „Heute haben die Studierenden ihren verdienten Lohn erhalten. Die Polizeipräsidenten können froh sein, sie bekommen tolle Leute“, freute sich der Direktor der Hochschule der Polizei Friedel Durben. Als Jahrgangsbeste mit der Note „sehr gut“ (13,60 Punkte) erhielt Ariane Reifenhäuser vom Polizeipräsidium Koblenz dann als Erste die lang ersehnten Urkunden aus den Händen des Staatsministers. Im Beisein von Weihbischof Franz Josef Gebert aus dem Bistum Trier überreichte die frisch ernannte Polizeikommissarin Annika Schwarz und Polizeikommissar Steffen Schwibinger eine Spende des 13. Bachelorstudiengangs in Höhe von 500 Euro an Diakon Clemens Fey von der am Polizeicampus Hahn angrenzenden Jugendkirche „crossport to heaven“.

PM der HdP RLP vom 30.04.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Essen (Nordrhein-Westfalen): Mit 2,7 Promille Personen belästigt – Bundespolizei bringt 31-Jährigen in die Ausnüchterungszelle

Einen völlig alkoholisierten Essener nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei Samstagnacht (28. April) im Essener Hauptbahnhof in Gewahrsam. Der Mann hatte zuvor Personen belästigt und bedroht.

Gegen 02:50 Uhr trafen Bundespolizisten den erheblich alkoholisierten 31-Jährigen im Hauptbahnhof an. Kurz darauf meldeten sich mehrere Personen bei den Beamten und erklärten, dass der Essener sie zuvor belästiget und bedroht hätte.

Der Mann, der alkoholbedingt erhebliche Ausfallerscheinungen zeigte, wurde zur Wache gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,7 Promille. Zur Ausnüchterung kam er später in das Polizeigewahrsam.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 30.04.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hannover (Niedersachsen): 30-Jähriger nach mehreren Brandlegungen festgenommen

Polizeibeamte haben Sonntagabend, 29.04.2018, einen 30 Jahre alten Mann an der Liebigstraße festgenommen. Er steht im Verdacht, im hannoverschen Stadtteil List insgesamt sechs Feuer vorsätzlich gelegt zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kriminalpolizei war es am Sonntag in den frühen Abendstunden innerhalb weniger Stunden zu sechs Bränden im Stadtteil List gekommen. Gegen 19:50 Uhr meldete eine Zeugin per Notruf ein Feuer an einem Einfamilienhaus an der Höfestraße. Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen auf dem Grundstück zwei Holzstapel in Flammen, die zwischenzeitlich bereits auf einen Dachüberstand übergegriffen hatten. Dank des schnellen Eingreifens der Brandbekämpfer konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden. In einem weiteren Fall stand eine Holzhütte an der Höfestraße in Flammen. Dabei zog sich ein 37-Jähriger bei Löscharbeiten eine leichte Rauchgasvergiftung zu, eine stationäre Behandlung war nicht erforderlich.

Darüber hinaus brannten an der Höfestraße, der Liebigstraße sowie dem Sylter Weg zwei Container, eine Garage und ein Holzstapel.

Mehrere Zeugen beobachteten bei den Taten einen Verdächtigen auf einem Damenrad, wie dieser teilweise fluchtartig die Örtlichkeiten verließ. Anhand einer Personenbeschreibung konnten die Beamten den 30-Jährigen schlussendlich gegen 20:15 Uhr an der Liebigstraße vorläufig festnehmen. Nun ermittelt die Kripo gegen ihn in drei Fällen wegen schwerer Brandstiftung und in drei Fällen wegen Sachbeschädigung durch Feuer. Zusätzlich muss sich der Festgenommene – er verfügt gegenwärtig nicht über einen festen Wohnsitz – wegen Diebstahls verantworten, da er das bei den Taten genutzte Damenrad offenbar zuvor von einem Hinterhof an der Höfestraße gestohlen hatte. Ein Haftrichter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover Untersuchungshaft für den 30-Jährigen an.

Der bei den Bränden entstandene Gesamtschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden.

PM der PD Hannover vom 30.04.2018

Allgemein Polizisten helfen

Lörrach (Baden-Württemberg): Polizei hilft Besucher aus der Schweiz aus der Patsche

Ein Malheur widerfuhr einem Basler Bürger am Sonntagnachmittag in Lörrach. Der 54-jährige Mann machte auf seiner Velotour Zwischenstation in Lörrach und entschloss sich, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Um seinen Drahtesel vor Dieben zu schützen, schloss er es ab. Im Verlaufe seines Aufenthaltes verlor er den Schlüssel des Fahrradschlosses und merkte den Verlust erst, als er sich auf den Heimweg machen wollte. Nun war guter Rat teuer. Nach kurzer Überlegung schulterte der Basler sein Velo, trug es zum Polizeirevier und erzählte den Beamten von seinem Missgeschick. Nachdem feststand, dass der 54-Jährige die Wahrheit erzähle, schritten die Ordnungshüter mit dem dienstlichen Bolzenschneider zur Tat und knackten das Schloss. Damit ersparten sie dem Basler weitere Unannehmlichkeiten und erhielten von ihm ein herzlichen „Merci vielmols“.

PM des PP Freiburg vom 30.04.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Haltern am See (Nordrhein-Westfalen): Polizisten löschen Papiertonnenbrand

Am Dienstagabend, gegen 21.20 Uhr, fiel Polizeibeamten auf der Hullerner Straße eine brennende Mülltonne am Eingang zum Kletterpark auf. Die Polizisten konnten den Brand mit einem Feuerlöscher aus dem Streifenwagen löschen und damit verhindern, dass die Flammen auf das Waldstück übergriffen. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Tonne dann komplett ablöschen. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 02.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mit über zwei Promille hinterm Steuer

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Polizei ein betrunkener Autofahrer in der Zollamtstraße gemeldet. Zeugen konnten beobachten, wie ein Autofahrer von dem dortigen Parkplatz losfuhr und beim Einfahren auf die Zollamtstraße gegen den Bordstein stieß. Anschließend fuhr der Mann noch ein Stück weiter und stellte seinen Wagen schließlich auf dem Gehweg ab. Dort schlief er hinter dem Steuer ein. Als die Polizeibeamten das Fahrzeug kontrollierten, schlug ihnen deutlicher Alkoholgeruch aus dem Innenraum entgegen. Ein Atemtest bescheinigte dem 38-jährigen Fahrer einen Wert von 2,28 Promille. Er musste mit zur Dienststelle kommen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Seinen Führerschein musste der Autofahrer abgeben und ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Westpfalz vom 29.04.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Landau (Rheinland-Pfalz): Nun auch Fifty Shades of Grey in Landau

Ein Passant meldete telefonisch bei der Polizei in Landau, dass er aus einem Anwesen in der Moltkestraße laute Geräusche wahrgenommen habe. Er meinte, dass eine Frau schreien würde. Die Örtlichkeit wurde durch die Polizei umgehend aufgesucht. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Geräusche aus der Wohnung eines jungen Pärchens kamen, welches sich intensiv und lautstark liebte.

PM der PI Landau vom 28.04.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Die frühe Streife fängt……..

Am frühen Samstagmorgen kontrollierte eine Streife einen 30-jährigen Fahrzeugführer in der Andernacher Straße. Dabei stellten sie Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes fest. Ein Alkotest ergab dann auch 1,53 Promille, so dass der junge Mann neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein bei der Polizei lassen musste.

PM des PP Koblenz vom 29.04.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Rheinpfalz .de: Kaiserslautern: Polizei macht Schluss mit Drogen, Müll und Schlägereien

„Müll, Pöbeleien, Ruhestörungen und Körperverletzungen – dass sich so viele Menschen in der Fruchthallstraße treffen, das bleibt nicht ohne Folgen. Seit März führen Polizei und Ordnungsamt Schwerpunktkontrollen zwischen Mall und Schillerplatz durch. Am Donnerstagabend war es wieder soweit.“

Online-Artikel, 27.04.2018
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern/artikel/kaiserslautern-polizei-macht-schluss-mit-drogen-muell-und-schlaegereien/

Allgemein Polizisten helfen Retter

Lörrach (Baden-Württemberg): Rettung von Entenküken (Ente gut, alles gut)

Am Samstag, 28.04.2018, meldeten gegen 15.30 Uhr Anwohner eine im Kanal schwimmende Entenfamilie. Den Küken drohe, in den Rechen des dortigen Kraftwerks getrieben zu werden. Sie hätten auf Grund der baulichen Gegebenheiten keine Möglichkeit, den Kanal selbständig zu verlassen und seien wegen des andauernden Kampfs gegen die Strömung bereits erschöpft. Durch eine Streife des Polizeireviers Lörrach wurde der Kanal daraufhin überprüft und die Entenmama samt 8 Küken festgestellt. Da nach Einschätzung der Anwesenden der Tod der Entenküken drohte, begab sich einer der Beamten bauchnabeltief in das – wie er später mitteilte noch sehr kalte – Wasser, und rettete unter Hilfe eines zugeführten Keschers 7 der Entenbabys. Ein bereits weit abgetriebenes Küken konnte von einem kleinen Jungen, der glücklicherweise seinen eigenen Kescher geholt hatte, aus dem Wasser gefischt werden. Leider konnte keine geeignete Stelle gefunden werden, an der die Tiere auf die Abholung durch die Mutter hätten belassen werden können. Aus diesem Grund erklärte sich das Tierheim zur Aufnahme und Aufzucht der Tiere bereit. Die versammelte Anwohnerschaft applaudierte und lobte den Einsatz der beteiligten Polizeibeamten ausdrücklich.

PM des PP Freiburg vom 29.04.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Pkw-Fahrer kollabiert und wird reanimiert

Am Freitag, 27.04.2018, gegen 14.55 Uhr, fuhr ein 52-jähriger Münchner mit seinem VW Transporter auf der Landsberger Straße stadteinwärts.

An der Kreuzung zur Barthstraße verlor der Münchner plötzlich das Bewusstsein und fuhr mit seinem Pkw nach links auf das Hochgleis der Tram. Der Pkw blieb nach ca. 50 Metern stehen.

Eine Streife der Polizeiinspektion 41 (Laim), die in der selben Richtung auf der Landsberger Straße fuhr, beobachtete den Vorfall und begann nach der Rettung des Fahrers sofort mit der Reanimation bis zum Eintreffen des Notarztes.

Der 52-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Trambahnlinien 18 und 19 wurden bis zur Bergung des Fahrzeugs in Richtung Stadtmitte eingestellt.

Das Fahrzeug des 52-Jährigen wurde nicht beschädigt. Andere Verkehrsteilnehmer wurden zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Zur Unfallaufnahme wurde ein Fahrstreifen stadteinwärts für ca. eine Stunde gesperrt. Der Verkehr wurde vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 29.04.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen Retter

Unna (Nordrhein-Westfalen): Bus verliert Reifen während der Fahrt – Besatzung eines Polizei-Streifenwagens verhindert Personenschaden

Symbolfoto

Am heutigen Nachmittag, 27.04.2018, kurz nach 16 Uhr, befuhr ein 52jähriger Unneraner mit dem Bus eines im Kreis Unna ansässigen Unternehmens den Südring in Unna in Richtung Hauptbahnhof. Ein Streifenwagen der Polizei Unna befuhr den Ring kurz dahinter auf der linken Spur und bemerkte, dass sich der hintere linke Zwillingsreifen des Busses zu lösen drohte. Daraufhin beschleunigten die Beamten ihr Fahrzeug bis in Höhe des Busfahrers und gaben ihm Anhaltezeichen. Gleichzeitig beobachtete der Fahrer des Polizeifahrzeuges im Rückspiegel, dass sich der Reifen löste, einen Rechtsdrall bekam und in Höhe des Hellwegcenters in Richtung des Gehwegs rollte. Die Polizeibeamten reagierten geistesgegenwärtig mit einem geschickten Fahrmanöver und konnten den Reifen mit dem Streifenwagen abdrängen, so dass dieser ins Gebüsch rollte und keiner der Passanten auf dem Gehweg verletzt wurde.

Der Streifenwagen wurde bei der Rettungsaktion beschädigt, alle beteiligten Personen blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro.

Der Bus wurde sichergestellt, um die Ursache für das Ablösen des Reifens klären zu können.

PM der KPB Unna vom 27.04.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Pirmasenser Drogenfahnder vereiteln Drogendeal

Gerade als ein 28-jähriger Deutschamerikaner und ein 52-jähriger Deutscher eine Plastiktüte mit 3 kg Amphetamin am Dienstagabend auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Zweibrücken an den Aufkäufer übergeben wollen, schlägt die Polizei zu. Pirmasenser Drogenfahnder mit Unterstützung einer Spezialeinheit können insgesamt fünf Tatbeteiligte des Drogendeals vorläufig festnehmen. Drei Männer, ein Italiener, ein Türke und ein deutscher Staatsangehöriger im Alter von 24 und 25 Jahren hatten die beiden Drogendealer, die selbst mit einem Baseballschläger bewaffnet waren, zur Absicherung des Geschäftes mitgebracht. Diese warteten in einem schwarzen BMW in Sichtweite, um jederzeit eingreifen zu können. Alle Tatbeteiligten sind der Polizei schon bekannt, insbesondere auch durch Gewaltdelikte. Beim Zugriff der Polizei wurde eine Person leicht verletzt, wesentlichen Widerstand gab es jedoch nicht. Auch die zuständige Staatsanwaltschaft war bei dem Einsatz vor Ort und ordnete zwei Anschlussdurchsuchungen von Wohnungen im Saarland an, die noch in der Nacht mit Unterstützung der Saarländischen Polizei vollzogen wurden. Dort konnten weitere Betäubungsmittel und Beweismittel vorgefunden und sichergestellt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Zweibrücken erfolgte am Mittwochnachmittag die Vorführung der beiden Drahtzieher des Drogendeals bei der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Zweibrücken. Sie erließ auch gegen beide Beschuldigte Haftbefehle. Im Anschluss daran wurden sie in eine rheinlandpfälzische Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei den drei anderen Tatbeteiligten verzichtete die Staatsanwaltschaft Zweibrücken auf eine richterliche Vorführung, nachdem diese in ihren Vernehmungen geständig waren und ihren Tatbeitrag eingeräumt hatten.

PM der PD Pirmasens vom 26.04.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Retter

München (Bayern): Mitteilung über Knallgeräusche und Schreie im Bereich einer Schule verursacht Polizeieinsatz

Am Donnerstag, 26.04.2018, gegen 09.30 Uhr, hörte eine Mitarbeiterin einer Schule in der Ungsteiner Straße Knallgeräusche und Schreie, die ihr bedrohlich vorkamen. Daraufhin wählte sie richtigerweise den Polizeinotruf 110.

Zahlreiche Streifen der Münchner Polizei eilten daraufhin umgehend zum Einsatzort. Ca. 900 Schüler verließen die Schule und begaben sich an zuvor bestimmte Sammelpunkte. Eine Klasse blieb in der Schule und schloss sich im Klassenzimmer ein.

Einsatzkräfte der Polizei, auch unter Beteiligung von Spezialeinheiten, suchten die Schule ab. Bei der Absuche wurden keine Auffälligkeiten und Hinweise auf eine Gefährdung festgestellt. Auch eine Befragung verschiedener Personen, die sich in der Schule aufgehalten hatten, ergaben keine weiteren Erkenntnisse.

Die Herkunft der Geräusche konnte abschließend nicht geklärt werden. Da keine Gefahr mehr bestand, konnten die Schüler gegen 11.20 Uhr in die Schule zurückkehren.

Die Münchner Polizei nimmt solche Mitteilungen sehr ernst und war deshalb mit einem hohen Kräfteansatz von ca. 100 Polizeibeamten vor Ort.

PM des PP München vom 26.04.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Mainz (Rheinland-Pfalz): Fahrer unter Alkoholeinfluss

Im Rahmen einer Streifenfahrt bemerkten Polizeibeamte auf der Rheinstraße im Bereich der Nato-Rampe ein Fahrzeug mit getönten vorderen Seitenscheiben. Bei der Kontrolle des Fahrers (54 Jahre) fiel den Beamten Alkoholgeruch auf. Der Fahrer wurde mit zur Dienststelle genommen, wo ein freiwillig gereichter Atemalkoholtest 1,43 Promille ergab. Der Fahrzeugschlüssel und die Fahrerlaubnis wurden sichergestellt, ihm wurde eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit am Steuer wurde gefertigt.

PM des PP Mainz vom 25.04.2018

Allgemein Polizisten helfen

Mayen (Rheinland-Pfalz): Einsatz mit Herz

Ein 7-jähriger Junge aus Mayen erschien am 23.04.2018, gegen 16:10 h, weinend in einem Schnellrestaurant und bat um Hilfe. Er war durch einen älteren Kumpanen nach einer Nachhilfestunde alleine gelassen worden und kannte seinen Heimweg nicht mehr. Das Kind wurde bis zum Eintreffen der Polizei durch Angestellte des Schnellrestaurants verköstigt und wurde schließlich durch die Polizeibeamten sicher nach Hause gebracht.

PM der PI Mayen vom 25.04.2018

Allgemein Polizisten helfen

Bexbach (Saarland): Bundespolizei bringt entlaufenen Hund und Eigentümerin wieder zusammen

Magic Mike unter „Polizeischutz“ (Bildquelle: Bundespolizei)

Der kleine Kerl wurde heute Morgen der Bundespolizei in Bexbach durch eine besorgte Tierfreundin überstellt, nachdem er ohne Halsband und Leine durch Höchen geirrt war. Die Fahndung nach dem Besitzer konnte schon kurze Zeit später beendet werden. Der Hundehalter meldete sich bei der Polizei in Homburg. Wohlbehalten konnte der Mops, mit dem Namen Magic Mike, übergeben werden.

PM der BPOLI Bexbach vom 25.04.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Zittau (Sachsen): Polizei fasst Ladendieb nach Sprint

Nach einem beherzten Sprint hat eine Streife des Reviers Zittau-Oberland am Dienstagabend einen 37 Jahre alten Ladendieb in Zittau gefasst. Der Tatverdächtige hatte zuvor aus einem Supermarkt an der Hochwaldstraße mehrere Flaschen Alkohol, zwei Powerbanks und Spielzeug entwendet. Als der Beschuldigte auf seiner Flucht die alarmierten Beamten entdeckte, entledigte er sich seiner Beute und rannte davon. Doch das half ihm nicht, die Ordnungshüter waren schneller und so klickten vorerst die Handschellen. Wie ein Test nachwies, stand der Dieb unter dem Einfluss von Amphetaminen. Da er laut Zeugenaussagen zuvor mit einen Pkw unterwegs war, muss er sich neben der Strafanzeige wegen Diebstahls nicht nur vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Zusätzlich wird sich die Bußgeldstelle des Landkreises wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln für ihn interessieren.

PM der PD Görlitz vom 25.04.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

München (Bayern): Fremdsprachenkompetenz eines Polizeibeamten hat Folgen für Schnellfahrer

Am Dienstag, 24.04.2018 errichtete die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung in der Allacher Straße eine Geschwindigkeitskontrollstelle.
Gegen 14.10 Uhr wurde ein schwarzer BMW gemessen, der mit 64 km/h, anstelle der erlaubten 50 km/h unterwegs war.
Die Überschreitung von 11 km/h hätte ein Verwarnungsgeld von 15 Euro zur Folge gehabt.

Bei der Anhaltung des BMW stellte sich heraus, dass der 31-jährige Bosnier mit dem Auto von seiner Frau unterwegs war. Er konnte kein gültiges Ausweisdokument, keinen Führerschein und keine Betriebserlaubnis für die Veränderungen am Fahrzeug vorweisen.

Als er seine Personalien angeben sollte, wurde er zunehmend nervöser und machte widersprüchliche Angaben. Die Überprüfung seiner Angaben ergab vor Ort, dass er die Personalien seines Freundes angegeben hatte.

Schließlich telefonierte der Fahrer mit seiner Ehefrau und wechselte dabei von der deutschen in die kroatische Sprache. Ein daneben stehender Polizeibeamter war ebenfalls der kroatischen Sprache mächtig und konnte hören, wie der 31-Jährige seine Ehefrau aufforderte den Ausweis und Führerschein seines Freundes, welcher ihm ähnlich sieht, vorbeizubringen.

Der Fahrer wurde nun zur Identitätsfeststellung zu einer Polizeidienststelle gebracht.
Dort gab er an, dass er bewusst falsche Personalien angegeben hat, da er keine deutsche Fahrerlaubnis besitzt.

Den 31-Jährigen erwarten jetzt ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Personalienangabe, sowie Ermittlungen wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis und ein Bußgeld wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung.

Seine Ehefrau muss ebenfalls mit einem Strafverfahren wegen des Gestattens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen, da sie ihrem Ehemann ihr Fahrzeug überlassen hatte, obwohl sie wusste, dass dieser keine Fahrerlaubnis besitzt.

PM des PP München vom 25.04.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Einfach nett Polizisten helfen

Mayen (Rheinland-Pfalz): Einsatz mit Herz

(Ist zwar kein Bundespolizeiteddy, ist aber ein Symbolfoto)

Ein 7-jähriger Junge aus Mayen erschien am 23.04.2018, gegen 16:10 h, weinend in einem Schnellrestaurant und bat um Hilfe. Er war durch einen älteren Kumpanen nach einer Nachhilfestunde alleine gelassen worden und kannte seinen Heimweg nicht mehr. Das Kind wurde bis zum Eintreffen der Polizei durch Angestellte des Schnellrestaurants verköstigt und wurde schließlich durch die Polizeibeamten sicher nach Hause gebracht.

PM der PD Mayen vom 24.04.2018