Allgemein Einfach nett Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): 7-Jähriger wusste sich zu helfen

Nachdem am gestrigen Nachmittag, den 19.Februar 2019 ein 7-Jähriger seinen Bus nach Hause verpasst hatte, wusste er zunächst nicht weiter.

Nach kurzem Überlegen ging er in den Hauptbahnhof Schwerin und wandte sich hilfesuchend an das Service Personal der Deutschen Bahn AG.

Da diese abrupt auch keine Idee hatten, verständigten sie die Bundespolizisten vom Revier in Schwerin, die den jungen Mann in ihre Obhut nahmen.

Auf dem Revier wurden dann der Name des Kindes sowie die Adresse der Eltern ermittelt und Verbindung mit der Mutter aufgenommen.

Zusammen mit den Polizisten kam man sich überein, den Jungen kontrolliert in den nächsten Bus Richtung Wohnort zu setzen.

Stolz wie „Bolle“ von zwei Polizisten begleitet zu werden, stapfte der junge Mann zum Bus, setzte sich und wurde wohlbehalten am Zielort von seinen Eltern in Empfang genommen. Der Busfahrer wurde zuvor gebeten, ein besonderes Auge auf den Jungen zu haben.

PM der BPOLI Rostock vom 20.02.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

B31 zwischen Freiburg und Kirchzarten (Baden-Württemberg): Schafrettungsaktion von Schäferin und Polizei

Am gestrigen Nachmittag gegen 16.00 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer ein Schaf, welches sich in unmittelbarer Nähe zur B31 befinden sollte. Vor Ort bot sich den eintreffenden Kollegen ein dramatisches Bild. Ein Schaf steckte mit dem Kopf in einem Brückengeländer fest und konnte sich nicht selbständig befreien. Es war offensichtlich auch schon sehr entkräftet.

Während die Streifenbesatzung vom Revier Freiburg-Süd versuchte das Tier zu besänftigen, informierte unser Führungs- und Lagezentrum eine ortsbekannte Schäferin, welche sogleich zur Stelle eilte. Nachdem die Schäferin und die Polizeibeamten das Schaf unversehrt aus seiner misslichen Lage befreien konnten, trugen sie das stark geschwächte Tier gemeinsam in das Transportfahrzeug der Schäferin. Wie lange es letztlich eingeklemmt gewesen ist, ließ sich nicht abschließend ermitteln.

Die gute Nachricht folgte am heutigen Morgen mit einem Anruf des Schäfers: Das Schaf hat sich nach einer ordentlichen Tränkung über Nacht erholt und ist wieder ganz das alte.

PM des PP Freiburg vom 19.02.2019

Allgemein Bravo

Malchow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei rettet eine Frau

Am 16.02.2019 gegen 00:45 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Röbel um Hilfe gebeten, da eine 57-jährige Dame aus einem kleinen Dorf bei Malchow angab, von ihrem betrunkenen Ehemann im Badezimmer eingeschlossen worden zu sein. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellte sich der Sachverhalt etwas anders dar. Der Ehemann öffnete erst nach mehrfachen Klopfen und Klingeln der Beamten, da er bereits schlief. Aus diesem Grund hat er auch die Hilferufe seiner Frau nicht gehört. Nachdem die Anruferin aus dem Badezimmer befreit wurde, stellten die Beamten fest, dass diese nicht verschlossen war. Die 57-Jährige selbst hat von Innen die Türklinke herausgerissen und konnte aus diesem Grund nicht alleine das Badezimmer verlassen. Im Gegensatz zu der Erstmeldung war nicht der Ehemann, sondern die 57-jährige Anrufe stark alkoholisiert. Der Atemalkoholtest zeigte bei ihr einen Wert von 2,24 Promille.

PM der PI Neubrandenburg vom 18.02.2019

Allgemein Einfach nett

Großwinternheim (Rheinland-Pfalz): Orientierungsloser betrunkener Karnevalist

Am frühen Morgen des 16.02.2019 meldeten mehrere besorgte Anwohner einen jungen Mann in einem Wohngebiet in Ingelheim-Großwinternheim, der an Haustüren klingeln und offenbar mit weiteren Personen telefonieren würde. Der junge Mann konnte durch eine Polizeistreife angetroffen und kontrolliert werden. Bei ihm handelte es sich um einen Karnevalisten, welcher nach dem Besuch einer örtlichen Fastnachtsveranstaltung stark angetrunken aber gut gelaunt erfolglos die Wohnung eines Kumpels suchte. Dieser hatte ihm eine Couch zur Übernachtung angeboten. Der Kumpel konnte nicht ausfindig gemacht werden, jedoch konnte der Karnevalist zur Schwabenheimer Straße gelotst werden, wo er sich von einem weiteren -nüchternen- Kumpel abholen ließ. Trotz seiner „Notlage“ bei eisigen Temperaturen verlor der junge Mann seine gute Laune nicht und betonte, dass die Fastnachtsveranstaltung in Großwinternheim einen Besuch absolut wert gewesen sei.

PM der PI Ingelheim vom 17.02.2019

Allgemein Kurioses Polizisten helfen

B 102 / L 812 / Abzweige Klausdorf / Malterhausen (Brandenburg): Unterstützung bei Viehtrieb

Polizeibeamte aus dem Revier Bad Belzig mussten am Samstagnachmittag kurzerhand einen Viehtrieb absichern. Ein Schäfer meldete sich telefonisch, dass er kurzfristig mit seiner Herde von insgesamt 1.050 Schafen die B 102 überqueren müsse. Mit einem Streifenwagen wurde der betroffene Streckenbereich abgesichert, so dass die B 102 über den Zeitraum von 50 min. wiederholt voll gesperrt werden musste. Vorbeikommende Verkehrsteilnehmer nutzten den “Stillstand“, um sich das seltene Schauspiel anzusehen. Der Schäfer berichtete zum Schluss, dass ihm ein Schaf entwischte und dieses in Richtung Altes Lager wegrannte. Das Schaf konnte mittlerweile eingefangen werden und ist wieder wohlbehalten in der Herde.

PM der PD Brandenburg West vom 17.02.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Meppen (Niedersachsen): Einbrecher festgenommen

Polizeibeamte haben gestern Abend gegen 21.25 Uhr einen 29-jährigen Mann festgenommen, der kurz vorher versucht hatte in das Bahnhofsgebäude einzubrechen. Er hatte mit einem Stein ein Loch in eine Glastür geschlagen und versucht in das Gebäude zu kommen. Als dies nicht gelang, flüchtete er. Dabei wurde er von einem Passanten beobachtet. Die Besatzung eines Streifenwagens konnte den 29-Jährigen wenige Meter vom Tatort entfernt stellen. Er wurde in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholwert ergab einen Wert von 1,53 Promille. Gegen den Mann wird jetzt ermittelt.

PM der PI Grafschaft Bentheim / Emsland vom 16.02.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Borken (Nordrhein-Westfalen): Polizisten fassen Fahrzeugdieb

Am Donnerstag, den 14.02.2019, stahl ein Fahrzeugdieb einen silbernen Dacia Dokker vom Boulevard und wurde noch am selben Tag von Polizeibeamten gestellt.

Der Fahrer des Dacias, ein 28-jähriger Bielefelder, entlud gegen 09:00 Uhr das Fahrzeug vor einem Lokal am Boulevard. Als er nach einiger Zeit zu seinem Auto zurückkehrte, stand der Dacia nicht mehr an seinem Abstellort. Daraufhin verständigte er die Polizei. Mittels digitaler Datenübertragung konnte der Fahrer den Standort seines Fahrzeugs nachvollziehen. Somit war es den Beamten möglich, den Standort des Fahrzeuges mit einem zeitlichen Verzug zu verfolgen. Der Dieb fuhr mit dem Fahrzeug zwischenzeitlich über die holländische Grenze und kehrte dann zurück ins Bundesgebiet. Die Polizeibeamten hielten das Fahrzeug letztlich in Borken an. Sie nahmen den Fahrzeugdieb, einen 40-jähriger Rostocker, vorläufig fest. Gegen ihn wird Anzeige wegen Diebstahls gestellt.

Die Weiterfahrt mit dem Dacia blieb jedoch auch dem Bielefelder untersagt. Wie die Beamten feststellten, war der 28-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

PM des PP Bielefeld vom 15.02.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Beindersheim (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz

Zu einem etwas größeren Polizeiinsatz kommt es am Donnerstag Mittag in Beindersheim, nachdem eine 50jährige Ehefrau auf der Wache erscheint und den Verdacht äußert, dass ihr Ehemann, der zu dem Zeitpunkt legal im Besitz mehrerer Schusswaffen ist, sich mit diesen verletzen möchte. Die Polizei aus Frankenthal fährt daraufhin mit mehreren Fahrzeugen das Wohnanwesen an, um den Sachverhalt zu erörtern. Dabei kann der 46-jährige unversehrt angetroffen und widerstandslos in Gewahrsam genommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses werden wenige weitere Waffen und Munition gefunden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Waffengesetz wird eingeleitet. Die Ermittlungen dauern noch an.

PM der PI Frankenthal vom 15.02.2019

Allgemein Bravo Einfach nett

Salzgitter (Niedersachsen): Polizei dankt aufmerksamer Zeitungsausträgerin für ihr aufmerksames Verhalten bei einem in einer Notlage befindlichen Hund.

Salzgitter, Thiede, Wolfgang-Borchert-Straße, 14.02.2019, 01:50 Uhr.

Die Polizei bedankt sich bei einer aufmerksamen Zeitungsausträgerin für ihr engagiertes Verhalten.

Was war passiert: Eine Zeitungsausträgerin meldete sich bei der Polizei. Sie habe bei diesem Anruf den Beamten mitgeteilt, dass sie ein markerschütterndes Tiergejaule wahrnehmen konnte. Ein zufällig in Thiede befindlicher Funkstreifenwagen war kurze Zeit später am Einsatzort und konnte das Geräusch einem Hund zuordnen, der in den Gartenteich gefallen war.

Das ältere, völlig unterkühlte und entkräftete Tier (18-jähriger Terrier-Mischling) konnte von den Polizeibeamten aus dem Matsch gezogen und gewärmt werden.

Da sich das Tier vermutlich über mehrere Stunden in dieser misslichen Lage befunden hatte, wurde der Hund mit deutlichen Worten an die Halterin übergeben. Die Polizei prüft derzeit, ob ein Verfahren gegen die Besitzerin eingeleitet wird.

PM der POL Salzgitter vom 14.02.2019

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Kanton St. Gallen (Schweiz): Über 500 Polizeihund-Einsätze im Jahr 2018

Im vergangenen Jahr haben die Hundeführerinnen und Hundeführer der Kantonspolizei St.Gallen gemeinsam mit ihren vierbeinigen Begleitern über 500 Einsätzen geleistet. Unsere Mitarbeitende stehen mit ihren Schutzhunden, Personen-, Drogen- und Sprengstoffspürhunden rund um die Uhr für den Einsatz zum Wohl der Bevölkerung bereit. Insgesamt erzielten sie 66 Erfolge.

Die insgesamt 23 Zugehörigen des Diensthundewesens der Kantonspolizei St.Gallen, davon zwei Mitarbeiter vollamtlich, bewältigten mit ihren 29 Diensthunden mehr Einsätze, als das Jahr Tage hat. Die Hunde sind genau wie ihre Besitzer Spezialisten auf unterschiedlichen Fachgebieten und übernehmen teilweise mehrere Funktionen. Die Hunde unterschiedlicher Rassen werden zum Schutz eingesetzt, spüren Drogen oder Sprengstoff auf und finden mit ihren feinen Nasen vermisste Personen oder geflüchtete Täter. Nicht zuletzt schützen sie auch unsere Polizisten. Seit ungefähr zwei Jahren lernen einige der Schutzhunde zudem, Fährten nach Individualgeruch aufzunehmen. Dazu gehört auch die Rottweilerhündin Yodi vom Amtsbach. Sie darf gemeinsam mit ihrem Herrchen mehrere letztjährige Erfolge für sich verbuchen:

Als ein Mann sich einer Polizeikontrolle widersetzte und flüchtete, konnte bei der Fahndung zuerst der verlassene Lieferwagen des Verdächtigen und später dank Yodis Nase der Mann selbst gefunden werden. Nur eine Woche später flüchtete erneut ein Autofahrer vor einer Polizeipatrouille. Während der Nachfahrt verloren die Mitarbeitenden das Auto aus den Augen, konnten es aber später finden. Auch dort war es Yodi zu verdanken, dass der Flüchtende angehalten und festgenommen werden konnte. In einem anderen Fall kam es zu Tätlichkeiten zwischen einem Ehepaar und einem Autofahrer. Das Paar entwendete das Auto des Mannes und flüchtete, bis es verunfallte. Danach versteckte es sich im Gebüsch. Yodis Bellen schüchterte die beiden derart ein, dass sie sich von der Polizei festnehmen liessen. Praktisch in letzter Minute wurde ausserdem eine Frau gerettet, die in den Wald ging, um Suizid zu begehen. Yodi fand mit ihrer sensiblen Nase den Weg zur Frau innert kürzester Zeit.

Nicht nur Yodi, sondern auch andere Diensthunde können Erfolge vorweisen. Die 12-jährige Malinoishündin Akira vom Staadermoor fand ein gleichaltriges, völlig durchnässtes Mädchen gerade noch rechtzeitig. Manchmal ist es aber trotz guter Bemühungen zu spät und vermisste Personen sind bereits verstorben. So stiess Lupo von der Bromen auf die Leiche einer abgestürzten Person im unwegsamen Gelände. In solchen Fällen erfolgt die Bergung meist in Zusammenarbeit mit dem Alpinkader der Kantonspolizei St.Gallen oder der Rega. Dank der Hilfe der Hunde fand man zudem in mehreren Fällen Diebesgut, Waffen oder Einbruchswerkzeug. Mithilfe von DNA-Tests konnten die Straftaten oftmals den schuldigen Personen zugeordnet werden.

Mit den Personenspürhunden mussten die Polizeihundeführerinnen und -führer im letzten Jahr 223 Mal ausrücken. Verteilt auf vier einsatzfähige Hundeteams bedeutet dies eine hohe Arbeitsbelastung. Auch die Drogenspürhunde waren nicht untätig: Sie leisteten mit ihren Besitzern 92 Einsätze und fanden insgesamt 25 Mal Drogen. Nebst mehreren Kilogramm Betäubungsmitteln konnten auch tausende Franken Bargeld sichergestellt werden. Das Sprengstoffspürhundewesen befindet sich zwar momentan noch im Aufbau, aber bisher wurden die zwei Teams im letztes Jahr bereits 22 Mal eingesetzt. Glücklicherweise wurde nie Sprengstoff gefunden. Dafür konnten Waffen und eine Hülse, die im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt stehen, sichergestellt werden.

Unsere Diensthunde ergänzen die polizeilichen Ermittlungen ideal und können dort eingesetzt werden, wo andere Mittel erschöpft sind. Die Diensthundeführerinnen und -führer der Kantonspolizei St.Gallen sind hoch motiviert, die Zusammenarbeit mit ihren vierbeinigen Begleitern weiterhin zu verbessern, um auch im laufenden Jahr wieder so gute Erfolge zu erzielen.

PM des Kanton St.Gallen vom 13.02.2019

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen Retter

Kiel (Schleswig-Holstein): Widerstand? Damit kennt sich die Polizei aus.

Am 11. Februar schob eine 99-Jährige ihren Rollator durch die Eingangstür der Polizeistation Elmschenhagen. Die durchaus rüstige Frau bat um Hilfe, weil Ihr Fahrrad nicht mehr funktionieren würde. Der Rollator irritierte die Beamten und sie rieten der Besucherin, doch besser auf das Fahrradfahren zu verzichten. Sie widersprach und meinte, es würde sich um ihr Trainingsgerät, ein Trimmrad, handeln. Dieses funktioniere nicht mehr. Sie wüsste nicht, wer ihr helfen könnte. Zwei Kollegen der Polizeistation Elmschenhagen suchten daraufhin mit ihr gemeinsam das Zuhause der Hilfesuchenden auf und konnten tatsächlich helfen:

der Widerstand zur Regulierung der Trainingsintensität war zu hoch eingestellt.

PM der PD Kiel vom 12.02.2019

Allgemein

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Polizei leistet Erste Hilfe der anderen Art

Am Dienstag, den 12.02.2019, gegen 18.00 Uhr, meldete ein PKW Fahrer ein vor ihm fahrendes Fahrzeug, dass durch unsichere Fahrweise auffiel. Der Anrufer verfolgte das verdächtige Auto bis zum Parkplatz eines Einkaufsmarktes. Eine bereits informierte Streife der Polizei trat an den PKW heran und stellte direkt fest, dass sich der Fahrer in einer medizinischen Notlage befand. Die Polizei konnte eine medizinische Erstversorgung in Form von Süßigkeiten im Markt besorgen und dem Fahrer verabreichen. Die professionelle Diabetesmedikation übernahm im Anschluss der Rettungsdienst, der den Mann mit einem kritischen Blutzuckerwert in ein Krankenhaus verbrachte.

PM der PI Bad Kreuznach vom 12.02.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Münster (Nordrhein-Westfalen): Polizisten ermitteln zwei Täter nach Raub mit Schusswaffe

Nachtrag zur Pressemitteilung: „Unter Vorhalt einer Schusswaffe Pizzalieferung geraubt – Polizei sucht Zeugen“ (ots vom 17.10.2018, 14:39 Uhr)

Nach einem Raub auf einen Pizzalieferanten Mitte Oktober (16.10., 22:55 Uhr) an der Parkallee, nahmen Polizisten nun zwei Tatverdächtige fest.

Die beiden 16-Jährigen hatten telefonisch eine Pizzalieferung bestellt, den Zusteller abgefangen und mit einer Schusswaffe bedroht. Anschließend war das Duo zu Fuß geflüchtet und hatte ein Fahrrad am Tatort zurückgelassen.

Umfangreiche Ermittlungen und die Sicherung einer DNA-Spur an der Leeze führten die Beamten auf die Spur der beiden 16-jährigen Münsteraner. Die Polizisten erwirkten beim zuständigen Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung der beiden. Dort fanden die Beamten am Dienstag (5.2.) eine Softair-Pistole, Patronenhülsen und das Tattelefon. Die Räuber zeigten sich in der anschließenden Vernehmung geständig. Sie müssen sich nun vor Gericht für die Tat verantworten.

PM des PP Münster vom 12.02.2019

Allgemein Polizisten helfen

München (Bayern): Polizeibeamte auch nonverbal als Freund und Helfer im Einsatz

Am Freitag, 08.02.2019, gegen 19:40 Uhr, meldete ein 28-jähriger Mann dem polizeilichen Notruf über das Gehörlosentelefon den Verlust seiner Smart-Watch.

Der Begleiter des 28-jährigen konnte die Uhr derweil in der Astallerstraße orten.

Die verständigten Polizeibeamten der Polizeiinspektion 14 (Westend), erstellten vor Ort einen schriftlichen Fragenkatalog, da die Mitteiler lediglich mit Gebärdensprache kommunizieren konnten.

Nach Ortung der Uhr, konnten die Beamten zu deren Finder, einem 26-jährigen Münchner gelotst werden. Dieser hatte bereits mehrfach versucht, die auf der Smart-Watch angezeigte Notfallnummer zu kontaktieren, was an der fehlenden Sprachkommunikation des 28-jährigen Verlierers scheiterte.

Aufgrund des Engagements der eingesetzten Beamten, konnte der 28-jährige, der lediglich zu Besuch in München weilte, seine Uhr wiedererlangen.

Mit dem Gebärdenzeichen für „Dank“ bedankte er sich äußerst herzlich bei den Beamten.

PM des PP München vom 10.02.2019

Allgemein Polizisten helfen

Woltersdorf (Brandenburg): Rettungsdienst behindert – Polizei muss eingreifen

Am Freitagabend, gegen 22:30 Uhr, befand sich der Rettungsdienst zu einem Einsatz am Thälmannplatz. Hier hielten sich ca. 20 Jugendliche / Jungerwachsene auf und sprachen dabei auch dem Alkohol zu. Wegen des Verdachts einer Alkoholvergiftung bei einem der Beteiligten, wurde die Rettung gerufen. Statt helfen zu lassen, wurden die Retter durch die anderen Personen am Ort aggressiv angepöbelt und an ihrer Arbeit gehindert. Erst mit dem Erscheinen der Polizei konnte die Ordnung wieder hergestellt werden, es wurden die Personalien aller Störer festgestellt, sie erhielten einen Platzverweis.

PM der PD Brandenburg Ost vom 10.02.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Fahrraddieb von der Polizei festgenommen

Am Freitagabend, um 23:38 Uhr, meldet ein 34-jähriger Magdeburger der Polizei, dass er zwei dunkelgekleidete Personen beobachten konnte, welche soeben sein Fahrrad vor der Haustür entwendet haben. Anhand der Personenbeschreibung suchten Polizeibeamte den umliegenden Bereich ab und konnten dabei eine Person antreffen, welcher der Beschreibung entsprach. Der 41-jährige Beschuldigte war mit dem zuvor entwendeten Fahrrad unterwegs, weiterhin lag gegen den polizeibekannten Mann aus Magdeburg ein Haftbefehl vor. Der Geschädigte erhielt von der Polizei sein Fahrrad zurück, der Täter wurde in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt verbracht.

PM des PRev Magdeburg vom 10.02.2019

Allgemein Gefahrenabwehr Verkehrssicherheit

Berlin: Führerschein nach verbotenem Autorennen beschlagnahmt

Eine Zivilstreife des Abschnitts 35 beendete in der vergangenen Nacht ein Straßenrennen in Wedding. Gegen 23 Uhr bemerkten sie in der Seestraße, wie sich ein Mercedes und ein Renault ein Rennen lieferten. Die Beamten beobachteten, wie die beiden Autos an einer Ampel nebeneinander standen und bei Grün sofort Gas gaben. Dabei missachteten sie rote Ampeln, schnitten und gefährdeten andere Autofahrer bei Überholmanövern. Die Polizisten folgten den beiden deutlich zu schnell fahrenden Autos und stoppten sie noch in der Seestraße. Die Beamten stellten die Führerscheine der beiden 25-Jährigen und die Autos sicher.

PM der Polizei Berlin vom 09.02.2019

Allgemein Polizisten helfen

Köln (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt zwei Ausreißer (10 und 12 Jahre) in Gewahrsam

Zurückliegende Nacht wurden zwei Kinder im Kölner Hauptbahnhof durch Bundespolizisten in Gewahrsam genommen. Ein aufmerksamer Kölner hatte die Ausreißer am Zülpicher Platz angetroffen und sie gebeten mit ihm zur Polizei am Hauptbahnhof zu kommen; die alarmierte Bundespolizei nahm den 10- und 12-Jährigen in ihre Obhut.

Gegen 01:45 Uhr rief ein besorgter Bürger die Leitstelle der Bundespolizei an und bat um Hilfe, da er mit zwei Kindern am Servicepoint des Kölner Hauptbahnhofes stehen würde. Eine eingesetzte Streife der Bundespolizei nahm die beiden Jungen in Gewahrsam. Bei der Befragung des Mannes stellte sich heraus, dass der 10- und der 12-Jährige am Zülpicher Platz „unterwegs“ waren. Da der Kölner sich Sorgen machte, sprach er die Jungen an und bat sie, ihn zu einer Polizeidienststelle zu begleiten. Die Bundespolizisten fanden heraus, dass beide Jungen aus einer Jugendeinrichtung in Bergheim abgängig waren und veranlasste die Abholung der Ausreißer.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 08.02.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Brakel (Nordrhein-Westfalen): Polizeihunde stellen Einbrecher

Ein 22-jähriger Mann aus Brakel hat am Donnerstag, 07.02.2019, gegen 22:00 Uhr, versucht über den rückwärtigen Außenbereich in einen Markt für Heimwerker einzubrechen. Hierbei löste er die Alarmanlage aus. Durch die alarmierte Polizei konnte das Gelände schnell umstellt werden. Kurz bevor die ebenfalls hinzugerufenen Polizeidiensthunde für die Durchsuchung des Geländes und des Baumarktes eingesetzt wurden, stellte sich der Einbrecher und ließ sich von den Polizeibeamten festnehmen.

PM der KPB Höxter vom 08.02.2019

Allgemein

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Nur fünf Minuten nach Fahndungsanfrage nehmen Bundespolizisten 31-Jährigen fest

Eigentlich hätte ein 31-jähriger Mann aus Dortmund am heutigen Morgen (4. Februar) zu seiner Verhandlung am Dortmunder Amtsgericht erscheinen sollen. Dort ist er wegen Hausfriedensbruchs angeklagt. Allerdings kam der 31-Jährige seinem Termin nicht nach. Der zuständige Richter erließ kurzerhand einen Vorführungsbefehl. Da ein weiterer Zeuge den Mann kurz zuvor am Hauptbahnhof in Dortmund gesehen hatte, rief der Richter die dortige Bundespolizei an. Eine Streife fand den Mann dann auch nur fünf Minuten später am Haupteingang und nahm ihn fest.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 04.02.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Moers (Nordrhein-Westfalen): Brand einer Industriehalle – Polizei sperrt Straßen ab – Polizeihubschrauber im Einsatz

Am heutigen Vormittag kam es gegen 10.20 Uhr aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand in einem Firmenkomplex an der Klever Straße, in dem sich ein Reifenhandel, ein Autohändler sowie eine lackverarbeitende Firma befinden. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung evakuierten Polizeibeamte vorsichtshalber den Bahnhof Moers sowie einen angrenzenden Lebensmitteldiscounter.

Um sich einen Gesamtüberblick über den Brand und mögliche Beeinträchtigungen der nahegelegenen Autobahn zu verschaffen, war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, der den Einsatz von oben dokumentierte.

Nach ersten Ermittlungen ist bei dem Brand glücklicherweise niemand verletzt worden.

Für die Dauer der Löscharbeiten sperrten Polizeibeamte die Straßen rund um den Brandort ab. Die Löscharbeiten und die Sperrungen dauern derzeit noch an.

PM der KPB Wesel vom 08.02.2019

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Wertheim (Baden-Württemberg): Ladendiebe geschnappt

Einen Ermittlungserfolg konnten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeireviers Wertheim vor kurzem verbuchen. Sowohl im April als auch im September 2018 stahl ein Pärchen mehrere Kleidungsstücke aus einem Geschäft. Die zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Kriminellen wurden bei der Tat selbst nicht beobachtet, konnten aber später auf einer Überwachungskameraaufnahme gesehen werden. Am 18. Dezember 2018 wurden die Diebe letztlich auf frischer Tat ertappt und schließlich festgenommen. Auch für die früheren Diebstähle konnten der Mann und die Frau mithilfe der Filmaufnahmen der Überwachungskamera verantwortlich entdeckt werden. Der Mann ist 51 Jahre alt und zirka 1,82 Zentimeter groß . Er hat ein breites Gesicht, eine Glatze und hat eine dickleibige Statur. Auffallend an ihm sind sind mehrere Muttermale auf seiner Glatze. Seine Partnerin ist 46 Jahre alt und 1,72 Zentimeter groß, hat eine normale Figur und trägt lange, glatte blonde Haare. Die Polizei vermutet, dass die beiden Personen in der Vergangenheit vermutlich überregional agierten.

PM des PP Heilbronn vom 07.02.2019

Allgemein Allzeit bereit Bravo Verkehrssicherheit

Lüneburg (Niedersachsen): Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Einem in Freizeit befindlichen Polizeibeamten aus Schleswig-Holstein ist am späten Abend des 06.02.19 ein Audi-Fahrer aufgrund seiner sehr unsicheren Fahrweise aufgefallen. Er sprach den 72-Jährigen an und stellte in Folge fest, dass dieser nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Schleswig-Holsteiner rief daraufhin Kollegen aus Lüneburg an. Dem Audi-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und der Pkw-Schlüssel sichergestellt. Weiterhin wurde ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 07.02.2019

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern): Mann aus eisigem Wasser gerettet

Symbolfoto

Nach einem Hinweis haben Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen in Ludwigslust einen hilflosen Mann aus dem eisigen Wasser gerettet. Der als psychisch labil geltende 37-Jährige war nahe des Schlosses in das Becken der Wasserkaskaden gesprungen und beim Eintreffen der Polizei bereits leicht unterkühlt. Die Polizisten zögerten nicht, begaben sich ins Wasser und zogen den Mann an Land. Anschließend leisteten die Beamten Erste Hilfe. Leicht verletzt wurde der 37-Jährige dann in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PI Ludwigslust vom 04.02.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hamburg: Festnahme eines Einbrechers in Iserbrook

Polizeibeamte haben am späten Freitagabend einen 37-jährigen Mann aus Tadschikistan vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, kurz zuvor in zwei Einfamilienhäuser bzw. eine Wohnung eingebrochen zu sein. Das Landeskriminalamt 19/Castle hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die 54-jährige Bewohnerin eines Hauses in der Pferdeweide in Hamburg-Iserbrook bemerkte, als sie zur Tatzeit nach Hause kam, dass in ihrem Haus Licht brannte und die Vorhänge zugezogen waren. Da sie allerdings ausschließen konnte, das Haus in diesem Zustand verlassen zu haben, rief sie die Polizei. Als Beamte des Polizeikommissariates 26 das Haus betraten, entdeckten sie den 37-Jährigen, der zunächst über die Terrasse zu flüchten versuchte, dort allerdings von weiteren Beamten sofort vorläufig festgenommen wurde. Die Beamten stellten nun fest, dass der Mann zuvor gewaltsam über die Terrassentür in das Objekt eingedrungen war. Bei der Durchsuchung seiner Person fanden sie diversen, aus dem Haus stammenden Schmuck.

Gegen 18:00 Uhr war es zuvor zu einem versuchten Einbruch in der Isfeldstraße gekommen. Dort hatte ein zunächst noch unbekannter Täter ebenfalls versucht, die Terrassentür einer Wohnung aufzuhebeln, war allerdings durch die 75-jährige Bewohnerin gestört worden, woraufhin der Täter geflüchtet war. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Funkstreifenwagen sowie unter Einsatz des Polizeihubschraubers Libelle 2 blieben zunächst erfolglos.

Aufgrund des Modus Operandi sowie der Tatzeit- und Tatortnähe zwischen beiden Einbrüchen gehen die Ermittler des LKA 19/Castle allerdings davon aus, dass der 37-jährige Tadschike auch für diesen Einbruch als Tatverdächtiger in Frage kommen dürfte.

Der Mann wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

PM der Polizei Hamburg vom 03.02.2019

Allgemein Gefahrenabwehr Keine Macht den Drogen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Jugendschutzkontrollen

Am Freitagabend führte die Polizei an den bekannten Treffpunkten in der Kaiserslauterer Innenstadt Jugendschutzkontrollen durch.

Insgesamt wurden 40 Personen kontrolliert. Hierbei konnte ein 16-Jähriger aufgegriffen werden. Der Jugendliche war als vermisst gemeldet.

Bei einem 20-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Betäubungsmittel. Der Mann aus Kaiserslautern muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Weiterhin leitete die Polizei mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Den Betroffenen wird die Abgabe von Alkohol an Minderjährige, die Angabe falscher Personalien, der Besitz von Tabakwaren und das Urinieren in der Öffentlichkeit zur Last gelegt.

Die Polizei wird die Bereiche weiterhin kontrollieren.

PM des PP Westpfalz vom 02.02.2019

Allgemein Bravo Einfach nett

Nürnberg (Bayern): Diensthund mit Blutspende das Leben gerettet

Bereits am 24.01.2019 kam es beim 8-jährigen Diensthund Ivo zu einem medizinischen Notfall. Nur durch eine Not-OP in einer Nürnberger Tierklinik und der Blutspende eines anderen Diensthundes konnte er gerettet werden.

Ein zu diesem Zeitpunkt bei dem Hund (deutscher Schäferhund) nicht bekannter Milztumor war geplatzt und führte zu starken inneren Blutungen, weshalb eine Bluttransfusion notwendig war. Da jedoch nicht ausreichend Blutkonserven vorhanden waren, fragte die Tierklinik bei der Zentralen Diensthundestaffel der mittelfränkischen Polizei nach möglichen Blutspendern.

Die im Dienst befindlichen Hunde konnten für eine Blutspende nicht herangezogen werden, da für die Spende des Blutes eine Sedierung des Hundes notwendig ist. Deshalb wurden mehrere Diensthundeführer in der Freizeit benachrichtigt, ob ihre Diensthunde für eine Spende bereit stünden.

Alle Diensthundeführer waren sofort bereit, durch ihren Diensthund eine Blutspende für den schwer erkrankten Ivo abgeben zu lassen. Am schnellsten stand die 7-jährige Diensthündin Kira (belgischer Schäferhund) zur Verfügung. Unter Vollnarkose spendete sie in der Tierklinik 300 ml ihres gesunden Blutes. Das gespendete Blut wurde dem kranken Ivo noch direkt im Operationssaal verabreicht.

Die anderen Hundeführer hielten sich für einen weiteren „Blutspendeeinsatz“ bereit. Doch bereits einen Tag nach der Operation kam die freudige Nachricht, dass Ivo auf Grund der Blutspende schon auf dem Weg der Besserung ist.

Sie möchten wissen, ob Ihr Hund für solche Blutspenden geeignet ist? Dies können Sie bei Ihrem Tierarzt oder in einer Tierklinik erfragen. Sie werden dann in eine Liste eingetragen und im Notfall angerufen.

PM des PP Mittelfranken vom 31.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei und Zoll decken am Flughafen Düsseldorf Schmuggel auf

Am gestrigen Tag erschien ein 46-jähriger Japaner aus Tokio kommend bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle am Düsseldorfer Flughafen. Obwohl die vorgelegten Papiere keine Auffälligkeit zeigten und ihm die Einreise gestattet wurde, erschien das Verhalten dem kontrollierenden Bundespolizeibeamten merkwürdig. Weitere Bundespolizeibeamten observierten den Reisenden bei der Gepäckabholung. Als er den Flughafen durch den grünen Ausgangsbereich für anmeldefreie Waren verlassen hatte, wurde er von den hinzugezogenen Zollbeamten angesprochen. Bei einer Nachschau im mitgeführten Handgepäck stellten die Beamten von Zoll und Bundespolizei mehrere Uhren in einem Gesamtwert von ca. 650.000.-Euro, sowie 10.050.- Bargeld fest. Die Zolldienststelle am Flughafen übernahm die weiteren Maßnahmen, wobei auch eine Sicherheitsleistung von 82.500.- Euro angeordnet wurde. Abschließend sprach die Bundespolizei noch eine Einreiseverweigerung gegen den japanischen Staatsbürger aus, der sich dann für ca. 1000.- EURO ein Ticket kaufte und am Abend, ohne seine beschlagnahmten Uhren, nach Tokio zurück flog.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Flgh. Düsseldorf, vom 01.02.2019

Allgemein Bravo

Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz): Einbrecher auf frischer Tat festgenommen.

In der Nacht auf Freitag, 25.01.2019, um kurz vor 02:00 Uhr wurde der Polizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler von einem Anwohner der Heerstraße mitgeteilt, dass vom Gelände eines dortigen Autoteilehandels ein lauter Knall zu hören gewesen sei. Nun könne man den Schein einer Taschenlampe in den Büros der Firma sehen. Das Gebäude wurde zunächst umstellt und dann durchsucht. In diesem Moment kletterte eine dunkel gekleidete Person aus einem Fenster, überkletterte einen ca. 1,80 Meter hohen Zaun und versuchte in Richtung Umgehungsstraße zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige von den Polizisten gestellt und festgenommen werden. Er hatte zuvor eine Scheibe eingeschlagen und konnte so in das Gebäude gelangen. Es handelte sich um einen der Polizei gut bekannten, 25-jährigen Mann aus Bad Neuenahr. Er war in der Vergangenheit bereits mehrfach, u.a. als Dieb und Einbrecher aufgefallen. Am Freitagmorgen wurde er dem Richter vorgeführt und in Haft genommen.

PM der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler  vom 30.01.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Bundespolizei als Tierretter im Einsatz – kleiner Jack Russell Mix allein am Hauptbahnhof

Bildquelle: Bundespolizei MD

Am Montag, den 28.Januar 2019 waren Bundespolizisten als Tierretter im Einsatz. Gegen 16:00 Uhr meldeten Mitarbeiter der Bahn, dass ein kleiner Hund in der Vorhalle des Magdeburger Hauptbahnhofes allein umherlief. Bereits in den Vormittagsstunden hatten Zeugen ihn im Stadtgebiet Magdeburg bemerkt und versucht einzufangen. Dies misslang jedoch. Nun tauchte der kleine Jack Russell Mix stark verschmutzt, erschöpft und mit dem linken Vorderlauf hinkend auf dem Hauptbahnhof auf. Die Bundespolizisten fingen ihn ein und kümmerten sich anschließend liebevoll um den kleinen pflegebedürftigen Hund. Der Besitzer des verängstigten Tieres konnte nicht ermittelt werden. Die Tierrettung der Berufsfeuerwehr Magdeburg wurde über den süßen Vierbeiner informiert und übernahm seine weitere Versorgung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 29.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Maikammer (Rheinland-Pfalz): Überwachung Schulweg

Heute Morgen (29.01.2019) wurde in der Zeit zwischen 07.30 Uhr bis 8 Uhr eine Schulwegüberwachung an der Johannes-Leonhardt-Grundschule durchgeführt. Dabei wurden fünf Autofahrer mit einer Verwarnung von 30 Euro belegt, weil sie den Gurt nicht angelegt hatten. Zwei Verkehrsteilnehmer bekamen eine Kontrollaufforderung, da sie die Fahrzeugpapiere nicht mitführten. Da eine Mercedesfahrerin mit vereisten Scheiben unterwegs war und sie nur durch ein „Guckloch“ sehen konnte, wurde ihr die Weiterfahrt untersagt, bis die Scheiben an ihrem Fahrzeug eisfrei waren. Zudem erhielt sie eine Verwarnung. Hinweis der Polizei: Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht (…) nicht durch den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt wird.

PM der PI Edenkoben vom 29.01.2019

Allgemein

Bad Brückenau (Bayern): Streit unter alten Bekannten

Am Montagabend kam es im Ortsteil Römershag zu einer handfesten Streitigkeit. Die beiden Streithähne, ein Pärchen im fortgeschrittenen Alter, waren zum wiederholten Male nach dem Genuss von reichlich Alkohol aneinander geraten. Nachdem zuerst üble Schimpfworte fielen, wurden am Schluss Plastikflaschen benutzt, um damit aufeinander loszugehen. Einer der beiden wurde am Kopf leicht verletzt. Die angerückten Polizeibeamten sorgten für Ruhe und nahmen eine Strafanzeige auf.

PM der PI Bad Brückenau vom 29.01.2019

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Bredstedt (Schleswig-Holstein): Mädchen verpassen letzten Zug – Bundespolizisten helfen

Symbolfoto

Samstagmorgen gegen 01.15 Uhr stellten Bundespolizisten bei der Bestreifung des Bredstedter Bahnhofs zwei junge Mädchen fest. In der Befragung stellten die Beamten fest, dass die beiden 15 und 16-Jährigen den letzten Zug in Richtung Norden verpasst hatten.

Da die Streife in Richtung Niebüll weiterführte entschlossen sich die Bundespolizisten aufgrund der vorherrschenden Kälte und des Alters der Mädchen, die Beiden nach Hause zu fahren.

PM der BPOLI Flensburg vom 28.01.2019

Allgemein Verfassung

Grußwort des Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange zum Holocaustgedenktag am 27.01.2019 – Gedenkbahnfahrt des Jugendrings Dortmund

Heute gedenken wir der Opfer des schrecklichsten staatlich organisierten Verbrechens, das die Menschheit je erleben musste: Der Völkermord, die systematische Vernichtung unzähliger Menschen jüdischen Glaubens in den NS-Vernichtungslagern während der Diktatur des Nationalsozialismus. Im Jahr 2005 haben die Vereinten Nationen den 60sten Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz-Birkenau zum Anlass genommen, einen internationalen Gedenktag auszurufen. Auch heute, 74 Jahre danach, spüren wir die Verantwortung, die wir alle miteinander haben. Verantwortung dabei mitzuhelfen, dass Menschen jüdischen Glaubens in unserem Land nie wieder solches Leid angetan werden kann. Verantwortung dabei mitzuhelfen, dass die Grundwerte unserer Verfassung – Schutz der Menschenwürde, Gleichheitsrechte, Freiheitsrechte – für jeden in unserem Land unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe oder seiner Religionszugehörigkeit gelten. Nie wieder dürfen Menschen in unserem Land diskriminiert werden, weil sie z.B. eine bestimmte Religion haben, einer bestimmten ethnischen Minderheit angehören, oder weil sie homosexuell sind, oder weil sie eine körperliche oder geistige Behinderung haben.

Deshalb ist das Erinnern so wichtig. Deshalb ist die Veranstaltung des Dortmunder Jugendrings heute ein wichtiger Beitrag. Unsere gemeinsame Fahrt in der Gedenkbahn mit jungen Menschen und Künstlern ist ein öffentlich sichtbares Zeichen, dass wir zusammen für unsere weltoffene Demokratie und gegen Hass und Ausgrenzung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eintreten. An der heutigen Aktion beteiligen sich auch einige dienstjüngere Polizeibeamtinnen und -beamte aus dem Dortmunder Polizeipräsidium. Seit 2015 gibt es auch bei uns, bei der Polizei Dortmund, ein „Projekt“ Erinnerungsarbeit, das den Gedanken an den nationalsozialistischen Terror wachhält. Auch Polizei und Justiz haben ihren unrühmlichen Anteil an den Verbrechen des Nazi-Regimes. Seit 2015 gibt es eine Kooperation mit dem Jugendring Dortmund. Jugendliche und junge Polizeibeamte treffen sich regelmäßig, um ihren Erfahrungshorizont auszutauschen und zu erweitern. Sie haben gemeinsam NS-Erinnerungs- und Gedenkstätten wie die Wewelsburg, das KZ Niederhagen und – in den Niederlanden – das Untertaucherdorf in Aalten sowie das KZ Herzogenbusch aufgesucht. Hier und später auch im Polizeipräsidium Dortmund haben sie beeindruckende Zeitzeugengespräche mit dem niederländischen Holocaust-Überlebenden Bert Woudstra geführt.

Dass es darauf ankommt auch heute wachsam zu bleiben, zeigen ein auch in Deutschland wieder aufkeimender Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Auch in Dortmund gibt es eine kleine, aber gefährliche rechtsextremistische Minderheit, die die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht nur leugnet, sondern den NS-Staat sogar glorifiziert. Dagegen müssen Staat und Gesellschaft gemeinsam vorgehen. Wir, die Polizei Dortmund, sind klar aufgestellt:

– Für Demokratie und Rechtsstaat
– Gegen jeden Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit
– Gegen Hass und Ausgrenzung von Minderheiten.

Mit diesen Verfassungswerten treten wir an, um die Stärke des Rechts gegen das Recht des Stärkeren durchzusetzen.

Die Versammlung des Dortmunder Jugendringes in Form einer Straßenbahnfahrt mit Auftakt- und Abschlusskundgebung unter freiem Himmel zu dem Thema „Gedenkveranstaltung zum Holocaustgedenktag“ verlief unter Teilnahme von 200 Personen in der Spitze anmeldekonform und störungsfrei. Gegen Personen des rechtsextremen Spektrums ist die Polizei während der Versammlung in zwei Fällen konsequent vorgegangen. Ein während der Einfahrt der Gedenkbahn in die U-Bahn-Haltestelle Kampstraße hochgehaltenes Banner wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Dazu konnten die Tatverdächtigen ermittelt und Strafanzeigen gefertigt werden. Das Skandieren verfassungsfeindlicher Parolen einiger weniger Rechtsextremer zum Zeitpunkt der Abschlusskundgebung in Dorstfeld wurde durch Polizeikräfte umgehend unterbunden. Es wurden Platzverweise ausgesprochen und Strafanzeigen gegen sieben Tatverdächtige gefertigt. Eine Flagge, die im Zusammenhang zum heutigen Holocaustgedenktag den Tatbestand einer Straftat erfüllt, stellte die Polizei zudem sicher.

PM des PP Dortmund vom 27.01.2019

Allgemein

Cochem (Rheinland-Pfalz): Nacht in Polizeizelle verbracht

Im Zusammenhang mit einer Streiterei mit Sachbeschädigung vor einer Gaststätte in Cochem fielen in der Nacht zum Samstag zwei junge Männer aus der Eifel auf. Bei dem Streit ging das Glaselement einer Eingangstür zu Bruch. Bei der Aufnahme des Geschehens durch die Polizei zeigte sich einer der Männer uneinsichtig und störte die Maßnahmen der Polizei fortwährend. Ihm wurde daraufhin ein Platzverweis für den Bereich der Gaststätte erteilt. Da er sein störendes Verhalten nicht einstellte, wurde er in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Polizeizelle verbringen.

PM der PI Cochem vom 27.01.2019

Allgemein Kurioses

Meisenheim (Rheinland-Pfalz): Blutspuren lösen Polizeieinsatz aus

An mehreren Geschäften im Bereich Klenkertor / Saarstraße wurden am frühen Samstagmorgen von einer Zeugin Blutspuren entdeckt. Auch ein blutverschmierter Geldbeutel konnte von der Dame aufgefunden werden. Der Verdacht einer Straftat oder einer Gefahrenlage für Personen konnte von den verständigten Polizeibeamten schnell entkräftet werden. Anhand des Personalausweises konnte der Besitzer des Geldbeutels ausfindig gemacht werden. Der 19 Jahre alte Mann gab an, dass er am Abend zuvor etwas zu tief ins Glas geschaut habe. Bei einem Sturz habe er sich eine blutende Wunde an der Hand zugezogen und zu allem Unglück dann auch noch seine Geldbörse verloren. Mittlerweile war die Wunde gut versorgt und der junge Mann glücklich darüber, seinen Geldbeutel wieder in Empfang nehmen zu können.

PM der PI Lauterecken vom 27.01.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Polizeibeamte retten Rentner aus gefährlicher Situation

Am 26.01.2019, um 16.27 Uhr, teilte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Landshuter Allee telefonisch der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mit, dass er Rauch aus einer Nachbarwohnung wahrnehmen kann.

Der Mitteiler hatte durch die verschlossene Wohnungstür Kontakt mit dem Bewohner und konnte durch lautes Zurufen eruieren, dass der Rentner im Badezimmer liege und nicht mehr aufstehen könne. Inzwischen hat auch ein Rauchmelder in der Wohnung Alarm ausgelöst. Über die Einsatzzentrale der Polizei wurde sofort die Feuerwehr alarmiert.

Polizeistreifen der PI 42 (Neuhausen) waren in unmittelbarer Nähe zu dem Wohnobjekt und konnten sofort handeln. Trotz der starken Rauchentwicklung mussten die Beamten abwägen, in die Wohnung einzudringen, um die erkrankte Person zu retten.

Gewaltsam öffneten sie die Wohnungstür und drangen in das Badezimmer zu dem 69-Jährigen vor. Mit mehreren Streifenbesatzungen konnte der geschwächte Mann aus der Wohnung geborgen werden. Die nun eingetroffene Feuerwehr und der Rettungsdienst übernahmen die Versorgung des Rentners.

Nach ersten Ermittlungen hatte der Bewohner Essen auf dem Herd erwärmt, welches dann verbrannte und zu der starken Rauchentwicklung führte. Das Kommissariat 13 für Brände hat die Ermittlungen übernommen.

PM des PP München vom 27.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Berlin: Nach Schussabgaben bei einer Verfolgung – Haftbefehl wegen versuchten Mordes vollstreckt

Beamte der Polizei Berlin haben mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes gestern Abend im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes vollstreckt. Gegen 20 Uhr wurde der 42-Jährige in Neukölln verhaftet. Zugleich wurden auch seine Wohnanschrift sowie zwei Gaststätten durchsucht. Der Beschuldigte wird dringend verdächtigt, am 3. September 2018 kurz nach Mitternacht während einer Verfolgungsfahrt auf der Gradestraße nach einer vorangegangenen Auseinandersetzung im kriminellen Milieu aus einem fahrenden Pkw heraus auf ein Fahrzeug geschossen zu haben. Es sollen hierbei mehrere Schüsse aus einer halbautomatischen Pistole abgegeben worden sein, um den Fahrer, den der Verhaftete irrtümlich für einen Beteiligten an einem kurz zuvor erfolgten Schusswaffenüberfall auf eine Gaststätte hielt, aus Rache zu töten. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt. Der Haftbefehl soll dem Beschuldigten heute von einem Ermittlungsrichter verkündet werden.

Erstmeldung Nr. 1825 vom 3. September 2018: Zwei Verletzte nach Schussabgaben
Schwer verletzt wurden in der vergangenen Nacht zwei Männer in Britz. Ersten Erkenntnissen zufolge gaben Unbekannte kurz nach Mitternacht aus einem Fahrzeug heraus mehrere Schüsse auf eine Bar im Britzer Damm ab und verletzten die zwei Männer im Alter von 32 und 42 Jahren. Beide werden in einem Krankenhaus stationär behandelt. Dem Vernehmen nach soll derzeit keine Lebensgefahr bestehen. Das Fahrzeug, aus dem die Schüsse abgefeuert wurden, flüchtete anschließend in Richtung Gradestraße, verfolgt von einem Zeugen, der dem Täterfahrzeug hinterher fuhr. Hierbei feuerten die unbekannten Täter mehrere Schüsse auf das Fahrzeug des Zeugen ab, so dass dieser die Verfolgung abbrach. Der Zeuge blieb unverletzt. Die Ermittlungen wegen versuchten Mordes übernahm die 5. Mordkommission. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar.

PM Nr. 233 der Polizei Berlin vom 27.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Nürnberg (Bayern): Zwei Tatverdächtige nach Raubdelikt festgenommen

Am Freitagabend (25.01.2018) überfielen zwei zunächst unbekannte Täter einen Mann in er Nürnberger Südstadt und raubten ein Mobiltelefon. Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige festnehmen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befand sich der spätere 29-jährige Geschädigte gegen 20:45 Uhr in der Lothringer Straße und telefonierte, als er auf zwei unbekannte Männer traf. Diese sollen ihm anschließend das Mobiltelefon abgenommen haben. Im Zuge der daraufhin entstehenden Auseinandersetzung verletzte einer der beiden Täter den 29-Jährigen mit einer Stichwaffe an der Hand. Anschließend flüchteten die Täter.

Zeugen verständigten die Polizei. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd sowie weitere Polizeikräfte fahndeten nach den beiden unbekannten Tätern. Eine Streife der Polizeiinspektion Ergänzungsdienste stellte im Bereich der Habichtstraße zwei junge Männer fest, auf welche die Personenbeschreibung zutraf.

Als die Polizisten die beiden Männer einer Kontrolle unterziehen wollten, flüchteten diese sofort. Auf mehrere Anhalterufe reagierten sie ebenfalls nicht. In dieser Situation machte ein Polizeibeamter von seiner Schusswaffe Gebrauch, indem er einen Warnschuss abgab.

Die beiden Flüchtenden (22, 23 Jahre alt) konnten anschließend unverletzt festgenommen werden. Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten. Das Opfer erlitt durch den Angriff eine Schnittverletzung an der Hand, die durch den Rettungsdienst ärztlich versorgt werden musste.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen und führte die Spurensicherung durch.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei fortgeführt. Sie dauern derzeit noch an. Es wird ggf. nachberichtet.

PM des PP Mittelfranken vom 26.01.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Personen auf dünnem Eis in Schweriner Pfaffenteich eingebrochen

Trotz der niedrigen Temperaturen in den vergangenen Tagen und Nächten gilt nach wie vor: kein Betreten von Eisflächen auf Gewässern! Besonders in Ufernähe wirkt die Eisschicht trügerisch stabil.

So erging es in der Freitagnacht auch drei Schwerinern, welche gegen 02.20 Uhr den Schweriner Pfaffenteich betraten. Alle drei Personen brachen auf dem dünnen Eis ein. Nur durch das umsichtige Handeln anwesender Ersthelfer und den zufällig vorbeifahrenden Polizeibeamten, konnten alle drei Personen wieder an das rettende Ufer geholt werden. Eine Person erlitt eine derart starke Unterkühlung, dass sie im Klinikum weiterführend behandelt werden muss.

Der Fall ist Anlass genug erneut zu appellieren: Betreten Sie keine Eisflächen! Seien Sie auch Vorbild für die Kleinsten – gerade Kinder schätzen diese Gefahr häufig falsch ein.

PM des PP Rostock vom 26.01.2019

Allgemein Polizisten helfen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Wer schlägt, muss gehen!

Weil er seine Lebensgefährtin geschlagen hat, wird gegen einen Mann aus dem Stadtgebiet strafrechtlich ermittelt. Außerdem musste der 36-Jährige in der Nacht zu Mittwoch die gemeinsame Wohnung verlassen, den Schlüssel abgeben und erhielt eine Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz (Kontakt- und Näherungsverbot).

Die Frau hatte sich Hilfe suchend an die Polizei gewandt, weil ihr Lebensgefährte mitten in der Nacht alkoholisiert nach Hause gekommen war und angefangen hatte, auf sie einzuschlagen. Die Frau hatte sich zunächst mit ihrem Kind zu einem Bekannten geflüchtet und von dort die Polizei verständigt.

Die ausgerückte Streife machte den Täter bei einer Nachbarin ausfindig, händigte ihm die Verfügung aus, erteilte ihm einen Platzverweis und ließ sich die Wohnungsschlüssel geben. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 25.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Durchsuchungen im Rockermilieu – weitere scharfe Schusswaffe sichergestellt

Die Polizei Köln hat bei einer gemeinsamen Gaststättenkontrolle mit der Stadt Köln und dem Zoll am Donnerstagabend (24. Januar) in Köln-Buchforst eine weitere scharfe Schusswaffe bei einem 33-Jährigen sichergestellt. Die Polizisten fanden außerdem ein verbotenes Einhandmesser bei dem jungen Mann, der bislang im Rockermilieu noch nicht in Erscheinung getreten ist. Die ‚Budapest Frommer‘ (Kal. 7,65 mm) lag durchgeladen und mit 11 Patronen im Magazin in einer Tasche hinter einer Sitzbank der Shisha Bar auf der Heidelberger Straße.

Die am frühen Donnerstagabend durchsuchte Lounge-Bar ist den Ermittlern als Szenetreffpunkt bekannt. An dem Abend kontrollierten Zivilfahnder, Bereitschaftspolizisten, Zollbeamte und Mitarbeiter der Stadt Köln außerdem zwei weitere Gaststätten, rund 70 Fahrzeuge und 65 Personen. Dabei pfändeten Mitarbeiter der Stadt Köln in einer Bar auf der Gremberger Straße im Stadtteil Kalk bei fünf der 17 Anwesenden offene Forderungen in einer Höhe von insgesamt rund 6600 Euro.

Immer wieder treffen Polizei, Stadt und Zoll bei den Überprüfungen auf Straftäter, die keinen Rockerbezug haben. Die Kriminalpolizei nutzt die Erkenntnisse insbesondere für die Beobachtungen im Hinblick auf zu erwartende Neugruppierungen und Rekrutierungen neuer ‚Rocker‘.

PM des PP Köln vom 25.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Baiersbronn (Baden-Württemberg): 34-jähriger Mann mit Samurai Schwert löst Polizeieinsatz aus

Ein S-Bahn Führer hat am Mittwochabend, gegen 21.30 Uhr, die Polizei verständigt, nachdem er einen Fahrgast aus dem Zug verwiesen hatte. Der Passagier war mit einer Machete bewaffnet, worauf ihm die weitere Beförderung verweigert wurde. Die Ordnungshüter konnten den 34-jährigen Mann an der Haltestelle Klosterreichenbach/ Heselbach antreffen. Die Beamten forderten den Mann auf sich auf den Boden zu legen, wo er sich widerstandslos festnehmen ließ. Die Machete entpuppte sich als Dekorationswaffe in Form eines Samurai Schwertes mit stumpfer Klinge.

PM des PP Tuttlingen vom 25.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Lüneburg (Niedersachsen): „Notorischer Langfinger“ festgenommen

Einen polizeilich „gut“ bekannten 34-Jähriger wurde am Vormittag des 25.01.19 festgenommen, da der dringende Verdacht besteht, dass er aus einem Bekleidungsgeschäft in der Grapengießer Straße zwei Jacken entwendet und diese später verkauft hat. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete und verfolgte den Langfinger bis zu einem Tattoostudio, wo sich der Tatverdächtige versteckte. Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife wurde von dem Zeugen auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht. In Folge wurde der 34-Jährige vorläufig festgenommen.

PM der PI Lüneburg vom 25.01.2019

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Bremerhaven (Bremen): Diebestour vermasselt

Mit mehreren gestohlenen Waren aus den umliegenden Geschäften wurde ein 37 Jahre alter Mann am Montagabend im Gewerbegebiet Bohmsiel festgenommen. Wegen eines Alarms an der Kasse fiel der Ladendieb auf.

Der 37-Jährige passierte die Kassenzone in einem Elektronikgeschäft. Im Vorbeigehen löste er den Alarm der Diebstahlsicherungsanlage aus. Als er von mehreren Personen an der Kasse angesprochen wurde, rannte der Beschuldigte los und wollte flüchten. Ein Polizeibeamter, der sich gerade privat in dem Markt aufhielt, nahm sofort die Verfolgung des Mannes auf, ein weiterer Kunde schloss sich ihm an. Auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Verbrauchermarktes konnte der 37-Jährige schließlich festgenommen werden. Als die weiteren, inzwischen herbeigerufenen Polizeibeamten den Tatverdächtigen durchsuchten, fielen ihnen eine Reihe von Waren in die Hände, an denen noch die Preisschilder hingen. Wasch- und Bekleidungsartikel waren ebenso dabei wie Leder- und Elektroartikel. Alles verstaut in einem vermutlich ebenfalls gestohlenen Rucksack. Der 37-Jährige gab zu, zumindest einen Teil davon gestohlen zu haben. Die Ermittlungen dauern noch an.

PM der OPB Bremerhaven vom 22.01.2019

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Pforzheim (Baden-Württemberg): Pforzheim – Vier Hunde aus Kleinbus befreit

Symbolfoto

Bei einer Fahrzeugkontrolle der Verkehrspolizei am vergangenen Freitagmittag wurden vier Hunde in schlechtem Pflegezustand festgestellt und durch das Veterinäramt beschlagnahmt.

Bereits am 06.01.2019 wurde durch die Verkehrspolizei ein rumänischer Kleinbus aufgrund technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen. Nachdem am vergangenen Freitag ein weiterer vollbeladener Kleinbus mit Anhänger den verkehrsunsicheren Kleinbus aufgeladen hatte, überprüften die Spezialisten der Verkehrspolizei das Gespann genauer. Da auch hier erhebliche Zweifel an der Verkehrstauglichkeit der Fahrzeugkombination aufflammten, wurden Zugfahrzeug und Anhänger zum TÜV begleitet, der sowohl den Kleinbus, als auch den Anhänger als verkehrsunsicher einstufte. Beim Ausladen des Kleinbusses fielen den Polizisten vier Hunde in Tierboxen auf, die sich in einem schlechten Pflegezustand befanden. Das durch die Polizisten zur Verfügung gestellte Wasser wurde durch die Hunde gierig und dankbar aufgenommen. Das hinzugezogene Veterinäramt beschlagnahmte die Vierbeiner und leitete weitere Maßnahmen ein. Gegen den Fahrer des Kleinbusses wird ebenfalls ermittelt, da er im Verdacht steht illegal Beförderungsentgelt kassiert zu haben.

PM des PP Karlsruhe vom 21.01.2019

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamten und Rettungskräften gelingt Wiederbelebung

Symbolfoto

Heute Morgen (21. Januar 2019) haben zwei Polizeibeamte gemeinsam mit dem Rettungsdienst einen 65-Jährigen wiederbelebt.
Gegen 10:00 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei einen Hinweis auf einen medizinischen Notfall auf der Hubertusstraße. Als die Polizeibeamten eintrafen, fanden sie den 65-Jährigen leblos auf einem Sofa. Die beiden begannen sofort mit der Reanimation bis der Rettungsdienst eintraf.
Deren Spezialisten setzten dann die Reanimationsmaßnahmen fort, die nach ca. 20 Minuten zum Erfolg führten. Nur durch das schnelle Handeln konnte das Leben des Mannes gerettet werden, der nun im Krankenhaus weiterbehandelt wird.

PM des PP Krefeld vom 21.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Bollendorf (Rheinland-Pfalz): Größerer Polizeieinsatz

Am Samstagabend, den 19.01.2019, wurde die Polizei in Bitburg von einer 31-jährigen Frau aus dem Altkreis Bitburg angerufen, da sie von ihrem 35-jährigen Lebensgefährten in der gemeinsamen Wohnung attackiert wurde. Sie schilderte, dass sie sowohl gewürgt, als auch mit einem Messer bedroht wurde. Zudem sei sie gegen ihren Willen in der Wohnung festgehalten worden. In einem günstigen Moment habe sie flüchten und die Polizei alarmieren können.

Starke Kräfte der Polizeiinspektion Bitburg riegelten das Wohnanwesen hermetisch ab. Der Tatverdächtige wurde schließlich durch das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei Rheinland-Pfalz in seiner Wohnung festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Trier wird er morgen einem Haftrichter vorgeführt.

Die Geschädigte erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

PM der PI Bitburg vom 20.01.2019

Allgemein Keine Macht den Drogen

Mogendorf (Rheinland-Pfalz): PKW-Fahrer unter Drogeneinfluss gestellt

Polizeibeamte der PI Montabaur kontrollierten am 19.01.2019 um 11:35 Uhr einen PKW-Fahrer in der Krugbäckerstraße in Mogendorf. Da bei dem 33-jährigen Fahrer aus der VG Hachenburg drogentypische Konsumanzeichen feststellbar waren, wurde ihm ein Drogentest angeboten. Da er sich weigerte diesen durchzuführen, wurde bei ihm die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Die PKW-Schlüssel wurden zudem präventiv sichergestellt.

PM der PD Montabaur vom 20.01.2019

Allgemein Bevölkerungsschutz

Föhren (Rheinland-Pfalz): Polizeilicher Einsatz nach häuslicher Gewalt

Am Samstag, den 19.01.2019 gegen 16.45 Uhr musste die Polizei Schweich mit verstärkten Kräften einen Einsatz nach häuslicher Gewalt bewältigen. Eine 27-jährige Frau hatte sich zuvor gemeldet, dass sie von ihrem Lebenspartner während eines Streitgesprächs mit einem Fleischerbeil bedroht worden sei. Nur mit Hilfe ihrer Eltern habe sie die Flucht ergreifen und die Polizei alamieren können. Nach Heranziehung starker Polizeikräfte konnte ihr 29-jähriger Partner schließlich widerstandslos festgenommen werden. Da er sehr stark unter Alkoholeinfluss stand wurde er zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten auf richterliche Anordnung in den Polizeigewahrsam verbracht.

PM der PI Schweich vom 20.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Festnahme von drei Fahrzeugdieben

Am Mittwoch, 16.01.2019, gegen 21.00 Uhr, wurden Polizeikräfte auf einen Mercedes Transporter mit ukrainischer Zulassung im Münchner Westen aufmerksam, dessen Insassen sich auffällig verhielten.

 

Nach kurzer Beobachtung entschloss man sich, einen der drei Insassen (einen 17-jährigen Ukrainer) beim Verlassen des Fahrzeugs zu kontrollieren. Dieser versuchte jedoch unmittelbar zu flüchten, konnte jedoch kurz darauf durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 45 (Pasing) festgenommen werden.

Die beiden anderen Personen (zwei Ukrainer, ein 33-Jähriger und ein 69-Jähriger) versuchten mit dem Transporter zu flüchten, jedoch konnte das Fahrzeug in der Verdistraße durch weitere Einsatzkräfte gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden.

Sowohl in dem Fahrzeug als auch bei dem Flüchtenden wurde eine technische Ausrüstung aufgefunden, welche unter anderem bei einem Diebstahl von Fahrzeugen zum Einsatz kommt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben den konkreten Verdacht auf geplante Fahrzeugdiebstähle.

Die Täter wurden wegen eines schweren Bandendiebstahls von Kraftfahrzeugen angezeigt. Der Haftrichter erließ Haftbefehle gegen alle drei Personen.

Das Kommissariat 51 (Bandendelikte) prüft nun weitere Zusammenhänge mit früheren Taten.

PM des PP München vom 19.01.2019
Allgemein Bravo Retter

Lindau (Bayern): Wasserschutzpolizei rettet Schwan

Die Wasserschutzpolizei musste gestern Vormittag zu einem Seenotrettungseinsatz“ der besonderen Art im Kleinen See ausrücken. Ein Schwan hatte sich in einer Leine verfangen, die zwischen dem Bootssteg und einer Ankerboje verbunden war. Selbständig konnte er sich nicht mehr befreien, da die Leine bereits um den Flügel und den Schwimmfuß gewickelt war. Da der Zugang zu dem Bootssteg versperrt war, kamen zwei Mitarbeiterinnen einer Tierarztpraxis nicht an das Tier heran.
Als ein Schlüssel durch die Polizei organisiert worden war, konnte die Leine zwar vom Steg gelöst werden, das Tier hing aber immer noch an der Boje fest, die etwa fünf Meter vom Steg entfernt war. Schließlich rückte die Wasserschutzpolizei Lindau behutsam mit dem Schlauchboot an und kam zu Hilfe. Die Beamten befreiten das völlig entkräftete Tier aus seiner misslichen Lage und übergaben es an die Mitarbeiter der Tierarztpraxis.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.01.2019

Allgemein

München (Bayern): Festnahme von drei Fahrzeugdieben

Am Mittwoch, 16.01.2019, gegen 21.00 Uhr, wurden Polizeikräfte auf einen Mercedes Transporter mit ukrainischer Zulassung im Münchner Westen aufmerksam, dessen Insassen sich auffällig verhielten.

Nach kurzer Beobachtung entschloss man sich, einen der drei Insassen (einen 17-jährigen Ukrainer) beim Verlassen des Fahrzeugs zu kontrollieren. Dieser versuchte jedoch unmittelbar zu flüchten, konnte jedoch kurz darauf durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 45 (Pasing) festgenommen werden.

Die beiden anderen Personen (zwei Ukrainer, ein 33-Jähriger und ein 69-Jähriger) versuchten mit dem Transporter zu flüchten, jedoch konnte das Fahrzeug in der Verdistraße durch weitere Einsatzkräfte gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden.

Sowohl in dem Fahrzeug als auch bei dem Flüchtenden wurde eine technische Ausrüstung aufgefunden, welche unter anderem bei einem Diebstahl von Fahrzeugen zum Einsatz kommt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben den konkreten Verdacht auf geplante Fahrzeugdiebstähle.

Die Täter wurden wegen eines schweren Bandendiebstahls von Kraftfahrzeugen angezeigt. Der Haftrichter erließ Haftbefehle gegen alle drei Personen.

Das Kommissariat 51 (Bandendelikte) prüft nun weitere Zusammenhänge mit früheren Taten.

PM des PP München vom 18.01.2019

Allgemein Keine Macht den Drogen

Ochsenhauen (Baden-Württemberg): Polizei stoppt berauschten Fahrer

Gegen 23.50 Uhr war ein Mann in der Memminger Straße stadtauswärts unterwegs. Kurz vor der Lerchenstraße kontrollierte die Polizei den Audi. Die Polizisten hatten den Verdacht, dass der Pkw-Fahrer Drogen genommen hat. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht der Polizeibeamten. Im Krankenhaus nahm ihm ein Arzt Blut ab. Im Labor wird das Blut näher untersucht. Der Fahrer hatte Drogen dabei. Er gab das Marihuana freiwillig heraus. Die Streife durchsuchte dennoch den 22-Jährigen und das Auto. Ihn erwartet nun eine Anzeige.

Drogeneinfluss schränkt die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit extrem ein. Wer dann fährt, beeinträchtigt die Sicherheit des Straßenverkehrs. Somit entstehen viele Gefahrensituationen, die oft zu einem Unfall führen können. Die Polizei führt deswegen intensiv Verkehrskontrollen durch.

PM des PP Ulm vom 18.01.2019

Allgemein Allzeit bereit Bravo Einfach nett Polizisten helfen

Ortenau (Baden-Württemberg): Ärmel hochgekrempelt

Ein Beamter schiebt den E-Mobilfahrer nach Hause (Photo: PP Offenburg)

Beamte des zuständigen Polizeireviers in der westlichen Ortenau erreichte am Samstagnachmittag ein nicht allzu alltäglicher Notruf. Eine besorgte Anruferin meldete kurz nach 16 Uhr einen liegengebliebenen E-Mobilfahrer im Bereich einer vielbefahrenen Straße. Da die Batterie des elektrobetriebenen Kabinenfahrzeugs nicht mehr so wollte, wie der Senior am Steuer des Gefährts, kam dieser weder vor noch zurück. Die uniformierten Helfer krempelten also kurzerhand die Ärmel hoch und schoben das Elektromobil samt Passagier nach Hause. Zu nennenswerten Beeinträchtigungen des örtlichen Straßenverkehrs kam es nicht.

PM des PP Offenburg vom 14.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz am Pfälzischen Oberlandesgericht – Unbekannter droht mit Sprengsatz

Am heutigen Vormittag war die Polizei am Pfälzischen Oberlandesgericht wegen einer Bombendrohung im Einsatz. In der Nacht zum Dienstag (15. Januar 2019) ging per E-Mail beim Oberlandesgericht eine Drohung ein. In der Mail teilte die unbekannte Person mit, ein Sprengsatz sei im Gerichtsgebäude platziert und werde am 15. Januar 2019 explodieren. Die Polizei sicherte das Gebäude und überprüfte die Räume mit Unterstützung eines Sprengstoffspürhundes. Dabei konnten kein Sprengstoff aufgefunden und keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Eine Räumung des Gebäudes war nicht erforderlich.

Ein möglicher Zusammenhang zu den derzeit bundesweit gestreuten E-Mails mit Bombendrohungen an Gerichte wird überprüft.

Gemeinsame PM der StA Zweibrücken und des PP Westpfalz vom 15.01.2019

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Autobahnpolizei Rheinland-Pfalz: Sondereinsatz Alkoholkontrollen bei LKW-Fahrern

Am Sonntag, den 13.01.2019, wurde ein gemeinsames Projekt der 
Polizeiautobahnstationen Gau-Bickelheim, Ruchheim und Kaiserslautern 
zur Verhinderung alkoholbedingter Verkehrsunfälle durch LKW durch 
eine groß angelegte Kontrollmaßnahme gestartet.

Da sich immer wieder bundesweit verheerende Verkehrsunfälle aufgrund 
alkoholisierter LKW-Fahrer ereignen, ist die Verhinderung solcher 
Unfälle ein wichtiges Anliegen der beteiligten Dienststellen.
Bei Kontrollmaßnahmen wurde festgestellt, dass LKW-Fahrer häufig zum 
Ende der vorgeschriebenen Ruhezeit an den Wochenenden immer noch 
alkoholisiert sind.

Eine Verstärkung der Kontrollen vor Fahrtantritt und die damit 
verbundenen Untersagungen der Weiterfahrt bis zum Eintreten der 
Nüchternheit zeigten Wirkung - nach wenigen Monaten sank die Zahl der
alkoholisierten Fahrer auf den kontrollierten Park- und Rastplätzen 
deutlich.

Die beteiligten Polizeiautobahnstationen haben sich daher zur 
weiteren Reduzierung des Phänomens im Rahmen eines neuen Projekts 
stärker vernetzt, um zukünftig eine größtmögliche Fläche der 
Autobahnen 61, 62, 63, 6 und 650 dauerhaft sowohl präventiv als auch 
repressiv zu kontrollieren. Die zeitgleich stattfindenden 
Abfahrtskontrollen mit erhöhter Ausdehnung, auch über angrenzende 
Autobahnen hinweg, sollen den Kontrolldruck nochmals deutlich erhöhen
und somit die Zahl alkoholisierter Lkw-Fahrer und das damit 
verbundene Unfallrisiko weiter senken. Es ist geplant, die Vernetzung
weiter auch auf andere angrenzende Dienststellen hinweg auszudehnen. 

So fanden heute zeitgleich nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch
in Baden-Württemberg durch das PP Mannheim / Verkehrskommissariat 
Walldorf und das PP Karlsruhe groß angelegte Kontrollmaßnahmen im 
Hinblick auf alkoholisierte LKW-Fahrer statt. Auch die dortigen 
Dienststellen widmen sich bereits seit langem diesem Problem.

Die am Sonntag in der Zeit zwischen 18.00 und 00.00 Uhr 
durchgeführten Auftakt-Kontrollen hatten rein präventiven Charakter. 
Die Beamten kontrollierten auf den jeweiligen Park- und Rastplätzen 
ihres Dienstbezirks die rastenden LKW-Fahrer. Standen diese unter 
Alkoholeinfluss, wurde die Weiterfahrt bis zum Nachweis der 
Nüchternheit untersagt. 

Die Ergebnisse verdeutlichen wieder, wie enorm wichtig derlei 
Kontrollmaßnahmen sind:

Insgesamt wurden 328 Berufskraftfahrer kontrolliert, davon waren 68 
(21 %) alkoholisiert.
19 Fahrer wiesen einen Wert zwischen 0,5 und 1,09 Promille auf. 25 
Fahrer überschritten den Wert von 1,1 Promille! Der Spitzenwert lag 
2,34 Promille. Insgesamt wurde 48 Mal die Weiterfahrt präventiv 
untersagt!

Einzelergebnisse der Kontrollen durch die Autobahnpolizei 
Gau-Bickelheim:
Insgesamt kontrollierte LKW-Fahrer: 89
Davon alkoholisiert: 24
Unter 0,5 Promille: 12
Zwischen 0,5 und 1,09 Promille: 3
Zwischen 1,0 und 1,99 Promille: 9
In 12 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Spitzenwert: 1, 69 Promille.

Einzelergebnisse der Kontrollen durch die Autobahnpolizei Ruchheim:
Insgesamt kontrollierte LKW-Fahrer: 167
Davon alkoholisiert: 30
Unter 0,5 Promille: 12
Zwischen 0,5 und 1,09 Promille:9
Zwischen 1,0 und 1,99 Promille: 9
In 22 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Spitzenwert: 2,34 Promille.

Einzelergebnisse der Kontrollen durch die Autobahnpolizei 
Kaiserslautern:
Insgesamt kontrollierte LKW-Fahrer: 72
Davon alkoholisiert: 14
Zwischen 0,5 und 1,09 Promille: 7
Zwischen 1,0 und 1,99 Promille: 7
In 14 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Spitzenwert: 1,84 Promille.


Die Fahrer verhielten sich während der Kontrollen alle kooperativ. 
Die Beamten erklärten ausführlich den Sinn und Zweck der Maßnahme, um
Verständnis und Einsicht zu wecken.

Im nächsten Schritt werden die gemeinsamen Kontrollmaßnahmen um die 
repressive Komponente erweitert und intensiviert, d.h. es werden dann
zusätzlich Kontrollen im fließenden Verkehr stattfinden.

PM der PASt Gau-Bickelheim vom 15.01.2019

Allgemein Polizisten helfen

Bad Schwartau (Schleswig-Holstein): Pkw in den Gleisen – Bahnschranken schlossen sich

Horrorvorstellung – man steht noch mit dem Fahrzeug in den Gleisen, plötzlich schließen sich die Schranken.

Dies erlebte gestern Abend eine 59-jährige Pkw-Fahrerin in Bad Schwartau. Als die Schranken am Bahnübergang Kaltenhöfer Straße sich nach Durchfahrt eines Zuges wieder öffneten, setzte sich der Tross der wartenden Fahrzeuge in Richtung Sereetz in Bewegung, die 59-jährige schloss sich mit ihrem Pkw an. Kurz hinter dem BÜ zweigen nach rechts und links jedoch zwei Straßen ab und dort wollte wohl ein anderer Verkehrsteilnehmer abbiegen. Der Fahrzeugführer würgte jedoch seinen Motor ab und dadurch stauten sich die nachfolgenden Fahrzeuge auf, mit der Folge, dass die 59-jährige mit ihrem Pkw mitten auf den Gleisen zum Stehen kam. Da sich der nächste Zug – zwar nicht unmittelbar – in der Annäherung befand, schlossen sich die Schranken wieder und die 59-jährige befand sich mit ihrem Pkw in einer äußerst misslichen Situation. Über die Leitstelle der Bundespolizei wurde sofort eine Streckensperrung veranlasst, es kam zu keiner weiteren Gefährdung.

„Wir weisen aus diesem Anlass eindringlich darauf hin, dass die Gleise erst dann überfahren werden dürfen, wenn der Weg auch tatsächlich frei ist. In diesem Fall schloss sich die Verkehrsteilnehmerin augenscheinlich routinemäßig einfach dem Tross der losfahrenden Fahrzeuge an, ohne die Wartepflicht zu beachten und an einen möglichen Rückstau zu denken.“

PM der BPOLI Kiel vom 15.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Jena (Thüringen): Absuche des Justizzentrum nach Bombendrohung beendet

Seit 13.10 Uhr ist der Gebäudekomplex des Justizzentrums wieder freigegeben, der polizeiliche Einsatz wegen einer Bombendrohung beendet.

Das Gebäude wurde durch Polizeibeamte nach verdächtigen Gegenständen abgesucht, auch zwei Sprengstoffsuchhunde waren mit im Einsatz.

Es wurde nichts Verdächtiges gefunden.

PM der LPI Jena vom 15.01.2019

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Autofahrer stand unter Drogeneinfluss

Am Montag kontrollierten Polizeibeamte gegen 21.55 Uhr auf der Werther Straße einen 20-jährigen Autofahrer aus Borken. Ein Drogentest verlief positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC, sodass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und den Fall zur Anzeige brachten. Ein Arzt entnahm dem Borkener eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können.

PM der KPB Borken vom 15.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bad Rappenau (Baden-Württemberg): 18-Jähriger in Untersuchungshaft

Seit längerer Zeit hat die Polizei die Ansammlung Jugendlicher rund um den Bad Rappenauer Bahnhof im Blick. Unter ihnen ein 18-Jähriger, gegen den die Polizei bereits in 15 Fällen, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz ermittelt hat. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei des Hauses des Jugendrechts und des Polizeipostens Bad Rappenau wird ihm jetzt schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und unerlaubter Besitz einer Schusswaffe zur Last gelegt, weshalb die Staatsanwaltschaft Heilbronn einen Haftbefehl beantragte, der am vergangenen Freitag durch das Amtsgericht Heilbronn in Vollzug gesetzt wurde. Der Heranwachsende soll kurz vor Weihnachten am Bahnhof in Bad Rappenau in der Unterführung zur Raiffeisenstraße anlässlich der Auseinandersetzung zweier 13- und 14-jähriger Jungen den 13-Jährigen aufgeforderte haben, seinen Widersacher zu schlagen und zu treten und ihm hierfür seinen persönlichen Schutz zugesagt haben. Im Nachgang der Schlägerei soll er noch im Dezember von dem 14-jährigen Opfer der Schlägerei Schutzgeld erpresst und auch erhalten haben. Das Geld wurde von einem 13-jährigen Freund des 14-Jährigen bezahlt. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, führte der 18-Jährige an dem Tag eine Schreckschusswaffe mit sich, um die Jungen zu verängstigen und drohte mit Gewalt gegen die gesamte Familie des 14-Jährigen, falls der 13-Jährige nicht bezahlen würde. Diese Fälle zeigen deutlich, dass der Bereich um den Bad Rappenauer Bahnhof zu Recht in den Fokus der Polizei gerückt ist. „Wir werden es nicht dulden, dass sich dort eine Szene entwickelt und Kinder und Jugendliche erpresst und geschlagen werden und der Bereich als Drogenumschlagplatz unter Jugendlichen angepriesen wird. Unsere Kontrollmaßnahmen werden dort verstärkt“, kündigte der Revierführer des Polizeireviers Eppingen, Erster Polizeihauptkommissar Fred Walko, an.

PM des PP Heilbronn vom 15.01.2019

 

Anm. der Bloggerin: Gaaaanz starke Jungs. Sich an Kindern vergreifen … was für Helden …

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Wiesbaden (Hessen): Vorausschauende Polizeibeamte nehmen Dieb und Betrüger fest

Da hatte ein polizeibekannter Dieb und Betrüger seine Rechnung ohne die umsichtig handelnden Beamten der Wiesbadener Polizei gemacht. In der Folge konnte der gesuchte Straftäter am Sonntagabend in der Wiesbadener Spielbank festgenommen werden. Doch der Reihe nach. Am Sonntagabend meldete sich die Angestellte eines Wiesbadener Hotels auf der Wilhelmstraße bei der Polizei und berichtete den Beamten, dass in ihrem Hotel wohl ein Betrüger unterwegs gewesen sei. Dieser habe mit einer augenscheinlich gestohlenen Kreditkarte Leistungen in dem Hotel in Anspruch genommen und währenddessen auch noch Kleiderspinde im Sport-und Erholungsbereich der Anlage aufgebrochen. Aufmerksam wurde man auf den Betrug, als sich die eigentliche Besitzerin der gestohlenen Kreditkarte telefonisch in dem Hotel meldete und von einer Abbuchung berichtete, die sie augenblicklich festgestellt habe. Sie sei jedoch überhaupt nicht mehr im Besitz der belasteten Karte. Aufgrund des engen Zeitrahmens musste sich der Täter noch in Wiesbaden aufhalten. Mehrere Beamte machten sich nun daran, telefonisch und durch ein Aufsuchen „präventiv“ verschiedene Restaurationen, Bars, Cafés oder andere Institutionen zu sensibilisieren. Bei einem Auftreten der verdächtigen Person, eine Personenbeschreibung lag vor, sollte schnell der Notruf gewählt werden. Und tatsächlich, gegen 20:40 Uhr meldete sich die Spielbank Wiesbaden und sofort fuhr eine Streife vor Ort. Dort konnte der Tatverdächtige festgenommen werden. Bei einer intensiven Überprüfung seiner Personalien staunten die Beamten nicht schlecht. Hatten sie doch einen einschlägig vorbestraften, 36-Jährigen aus dem Raum Frankfurt festgenommen. Er hatte wegen ähnlicher Delikte schon eine Haftstrafe abgesessen und war aktuell wieder per Haftbefehl gesucht. Bei einer Durchsuchung seiner Person und seines Hotelzimmers konnte mutmaßlich weiteres Diebesgut und Werkzeug zum Öffnen von Kleiderspinden aufgefunden werden. Gestern wurde der Festgenommene dann in die Justizvollzugsanstalt Frankfurt verbracht.

PM des PP Westhessen, PD Wiesbaden, vom 15.01.2019

Allgemein verletzt

Ettlingen (Baden-Württemberg): Katze leistete im Rahmen einer Rettungsaktion heftigen Widerstand

Am Freitag, gegen 11:45 Uhr, alarmierte eine aufmerksame Frau in Ettlingen die Polizei, da sie auf dem Haus der Nachbarn eine hilflose Katze entdeckt hatte. Offenbar traute sich der Vierbeiner nicht von alleine wieder nach unten.

Beamte des Polizeireviers Ettlingen fuhren die Straße Obere Zwingergasse an, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Weder die Besitzer des betroffenen Objektes, noch der Besitzer der Katze konnten ausfindig gemacht werden. Die Katze befand sich sichtlich verängstigt, in etwa vier Metern Höhe, kurz über der Regenrinne und versuchte vergebens einen Weg aus ihrer Misere zu finden.

Da man sie nicht ihrem eigenen Schicksal überlassen wollte, beschlossen die Polizisten kurzerhand eine Rettungsaktion durchzuführen. Mit Hilfe der inzwischen auf den Plan gerufenen Nachbarschaft, konnte eine Leiter organisiert werden. So stiegen die Beamten schließlich auf das Dach empor, um das hilflose Tier zu retten.

Die Katze war wohl zunächst ein wenig misstrauisch und fuhr ihre Krallen aus. Ein Beamter erlitt durch die erfolgte tierische Gegenwehr Kratzwunden am Kopf. Schließlich ließ sich der Vierbeiner jedoch gemächlich nach unten befördern. Auf sicherem Boden angekommen, flüchtete die Katze in unbekannte Richtung.

PM des PP Karlsruhe vom 14.01.2019

Allgemein

Zoll Schönefeld: Kuriosester Fund 2018

Flughafen Schönefeld: Eine artengeschützte Boa befreiten Zöllner in den Abendstunden des 24.12.2018 aus der Hose eines Reisenden.

Der 43-jährige Mann wollte per Flugzeug nach Israel reisen. Auf dem Weg durch die Sicherheitskontrolle fiel den dortigen Mitarbeitern auf, dass er etwas in seiner Hose mitführte, das dort nicht hingehörte. Das Sicherheitspersonal rief Bundespolizei und Zoll hinzu. In einem separaten Bereich wurde der Mann aufgefordert, den entsprechenden Inhalt zu offenbaren. Aus dem Bund seiner Hose holte er einen kleinen Stoffbeutel hervor, der eine lebende Boa enthielt. Da der Reisende keine entsprechenden Dokumente vorgelegen konnte, wurde das 40 cm lange Tier von den Beamten des Hauptzollamts Potsdam beschlagnahmt. Den Mann erwartet ein Bußgeldverfahren. Die Schlange wurde in die Reptilien-Auffangstation nach Brandenburg/Havel gebracht.

Zusatzinformationen: Boas sind nach Anhang B des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) geschützt. Die Ein- und Ausfuhr in die und aus der Europäischen Union ist reglementiert und erfordert grundsätzlich die vorherige (schriftliche) Genehmigung einer Artenschutzbehörde eines EU-Mitgliedstaates.

PM des HZA Potsdam vom 14.01.2019

Allgemein

Bundespolizei hilft beim Schneechaos in Berchtesgaden

Seit dem heutigen Morgen sind 230 Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei im Berchtesgadener Land zur Katastrophenhilfe eingesetzt. Die Direktion Bundesbereitschaftspolizei stellt dabei den größten Anteil der eingesetzten Kräfte (225 Beamte aus den Bundespolizeiabteilungen Deggendorf, Bayreuth und Bad Bergzabern). Zusätzlich zu den Beamten wird umfangreiches technisches Gerät in Form von Zugmaschinen, Unimogs, Stromaggregaten und Beleuchtungstechnik eingesetzt.

Vor Ort werden zusammen mit dem Technischen Hilfswerk (THW) gemeinsame Gruppen gebildet, um eine effektive und schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Am 14. Januar 2019 um 10:30 Uhr besuchte der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer die Einsatzkräfte des THW und der Bundespolizei. Er ließ sich zunächst in die Lage vor Ort einweisen, um im Anschluss das Gespräch mit den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen zu suchen und ihnen den Dank für das gezeigte Engagement auszusprechen

Der Einsatz der Bundespolizei ist zunächst bis Mittwoch vorgesehen.

PM des BPOLP vom 14.01.2019

Allgemein Retter

Ludwigsstadt (Bayern): Glück im Unglück – Rettungsaktion erfolgreich

Rechtzeitig konnte am Samstagnachmittag ein Rentner aus einer misslichen Lage befreit werden. Er lag hilflos im Schnee, konnte mit seinem Mobiltelefon noch Hilfe organisieren.

Der 83-Jährige aus dem thüringischen Lehesten wollte sich nach den Hochlandrindern eines Bekannten umsehen. Diese befinden sich derzeit hinter dem Steinbruch in Richtung Landesgrenze. Deshalb befuhr er mit seinem Fahrzeug einen völlig verschneiten Feldweg und blieb im Schnee stecken. Nachdem er aus seinem Pkw ausgestiegen war, fiel er hinter seinem Fahrzeug in Rückenlage in den Schnee und aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Glücklicherweise hatte er sein Handy griffbereit in der Jacke und auch Empfang. Somit konnte er seine lebensbedrohliche Situation sowie seinen ungefähren Standort in dem abseits gelegenen Gelände der Rettungsleitstelle Coburg mitteilen. Diese wiederum verständigte die Polizeiinspektion Ludwigsstadt, da seine Beschreibung über seinen Standort für Ortsunkundige nicht eindeutig zugeordnet werden konnte. Auf Grund sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnte der noch immer im Schnee liegende Senior bereits kurze Zeit später von den eingesetzten Streifenbeamten gefunden und unverletzt nach Hause gebracht werden. Auf Grund der vorherrschenden Minustemperatur blieb dem Gestürzten somit Schlimmeres erspart.

PM des PP Oberfranken vom 13.01.2019

Allgemein Polizisten helfen

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Polizei fängt entlaufene Hähne ein

Am Freitagvormittag meldete ein 64-jähriger Ludwigshafener der Polizei zwei entlaufene Hähne in der Langgartenstraße. Beamte der Polizeiinspektion 2 konnten die verängstigten Tiere in der Nähe des Schwimmgeländes der BASF feststellen. Mit Hilfe der Tierrettung der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen gelang es, die zwei Ausreißer einzufangen und in Sicherheit zu bringen. Da beide Hähne keine Angaben zur Sache und den Umständen ihrer Erkundungstour machen, konnte bislang nicht in Erfahrung gebracht werden woher die Tiere stammen.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.01.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Personensuche in Bitburg – Person gefunden

Die Suchmaßnahmen der Einsatzkräfte führten zum Auffinden der gesuchten Person um 12.20 Uhr. Der seit der Nacht vermisste 86 Jahre alte Mann wurde von Polizeikräften in Bitburg auf stillgelegten Gleisanlagen im Bereich des Stadions aufgefunden. Der Vermisste war stark unterkühlt und lag im Gleisbett. Der Rettungsdienst übernahm umgehend die Versorgung der Person.

PM der PI Bitburg vom 09.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Frankenberg (Hessen): Schnelle Festnahme von zwei Ladendieben

Am vergangenen Dienstag kurz vor 14 Uhr haben zwei männliche Personen im Telekom-Shop in Frankenberg in der Bahnhofstraße zwei Handys aus der Ausstellung entwendet und sind damit geflüchtet. Dieser Vorfall wurde durch einen Zeugen, der sich im Shop aufhielt, beobachtet und anschließend sofort der Polizei gemeldet. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach den beiden Tätern verlief jedoch erfolglos. Allerdings konnten die Täter durch die vorhandene Videoüberwachung aufgezeichnet werden. Die entsprechenden Bilder wurden vom Geschäftsführer des Telekom-Shop an den Mitbewerber, dem Vodafone-Shop im Frankenberger Tor, übermittelt. Gestern Mittag um kurz vor 12 Uhr erschienen die beiden männlichen Personen aus dem Vorfall vom Dienstag, im Vodafone-Shop und wurden sofort durch das dortige Personal erkannt. Beide wurden durch einen Angestellten in ein Gespräch verwickelt, während ein weiterer Angestellter die Polizei verständigte. Die sofort entsandten Polizeibeamten konnte dann beide Personen noch im Geschäft festnehmen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei junge Männer mit Wohnsitz in Frankenberg im Alter von 15 und 20 Jahren. Sie gaben gegenüber der Polizei den Diebstahl der Handys zu, die auch noch in ihrem Besitz waren und durch die Polizei sichergestellt wurden. Nach allen erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden beide wieder entlassen.

PM des PP  Nordhessen, PD Waldeck-Frankenberg, vom 11.01.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Polizist rettet mit schneller Reaktion Menschenleben

In der Regel berichtet die Pressestelle der Polizei nicht über Einsätze, deren Anlass ein Suizid war. Zum einen soll damit die Privatsphäre der Betroffenen geschützt werden. Zum anderen soll die Berichterstattung keine Nachahmungstaten auslösen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 11. Januar, konnten Polizeibeamte und Rettungskräfte der Feuerwehr jedoch gleich zwei Menschen von ihren Vorhaben abbringen.

In der Nacht erhielt die Polizei Kenntnis davon, dass ein Mülheimer seinen Suizid angekündigt hatte. Augenblicklich leitete die Polizei Maßnahmen ein, um dies zu verifizieren und den Mann zu finden. Aus Mülheim meldete sich dann ein Taxifahrer, der eine Person beobachtet hatte und nun befürchtete, dass sich diese etwas antun wolle. Sofort fuhren eingesetzte Zivilkräfte zu der beschriebenen Stelle.

Dort entdeckten die Beamten die Person und näherten sich von zwei Seiten. Es handelte sich jedoch nicht um den gesuchten Mann, sondern um eine Frau. Offenbar beabsichtigte sie, in die Ruhr zu springen. Dies erkannte ein Beamter, rannte los und griff beherzt zu. Er hielt die Frau fest und zog sie zu sich, sodass er sie am Boden sichern konnte. Schließlich wurde die Frau von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Parallel liefen immer noch die Ermittlungen zu dem gesuchten Mann. Er konnte zeitnah durch die Polizei ausfindig gemacht werden und wurde dann von Rettungskräften ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Wenn Sie sich in einer verzweifelten Lage befinden, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Wenn Sie – wie der Taxifahrer in diesem Fall – eine Situation beobachten, die ihnen merkwürdig vorkommt und sich eine Person in Gefahr bringen könnte – zögern Sie nicht und rufen Sie die 110 an!

PM der Polizei Essen / Mülheim an der Ruhr vom 11.01.2019

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Frau in lebensbedrohlicher Lage bei Polizeikontrolle entdeckt

Am Mittwoch, 09.01.2019, gegen 12.45 Uhr, führte das Fachkommissariat 35 (Prostitution) eine routinemäßige Kontrolle in einem Etablissement in der Machtlfinger Straße durch. Dabei trafen sie auf zwei Prostituierte, die den Beamten mitteilten, dass sich eigentlich keine weiteren Personen in dem Betrieb befinden sollten. Trotzdem wurde die Kontrolle weitergeführt, um auszuschließen, ob nicht doch noch weitere Personen anwesend wären.

Bei der anschließenden Begehung der vorhandenen Zimmer, betraten die Beamten einen unversperrten Raum und konnten darin eine 44-Jährige aus dem Landkreis München vorfinden, welche auf eine Ansprache nicht mehr reagierte.

Die Frau war in einem augenscheinlich sehr schlechten gesundheitlichen Zustand. Es wurde umgehend der Rettungsdienst alarmiert, der die Frau danach medizinisch versorgte.

Die Rettungswagenbesatzung diagnostizierte eine akute, lebensgefährliche Unterzuckerung. Die 44-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert.

Laut Angaben der eingesetzten Rettungswagenbesatzung hätte der Zustand der Betroffenen ohne Behandlung binnen weniger Stunden zum Tode führen können.

PM des PP München vom 10.01.2019

Allgemein Bevölkerungsschutz

Oberfranken: Winterliche Straßenverhältnisse bringen Verkehr zum Stillstand – Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Andauernder, kräftiger Schneefall brachte den Verkehr auf der A 72 zwischen dem Autobahndreieck Hochfranken und dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland in der vergangenen Nacht zeitweise zum Erliegen. Die Räum- und Streudienste, das Technische Hilfswerk, das Bayerische Rote Kreuz und die Verkehrspolizei Hof haben deshalb auch jetzt noch alle Hände voll zu tun.

 

Gegen 19 Uhr ging bei der Einsatzzentrale Oberfranken die Mitteilung ein, dass ein Gefahrgutfahrzeug in der Überfahrt von der A72 zur A9 wegen winterlicher Straßenverhältnisse liegen geblieben war und quer auf der Fahrbahn stand. Eine Weiterfahrt Richtung Berlin war damit nicht mehr möglich.

Wenig später blieben mehrere Lastwagen und Sattelzüge am so genannten „Saaleanstieg“, zwischen den Anschlussstellen Hof-Töpen und Hof-Nord, auf den schneebedeckten, teilweise vereisten Fahrbahnen hängen. Zahlreiche Kraftfahrer wollten überholen, blieben mit ihren schweren Lastzügen ebenfalls stecken und blockierten die A72 in Richtung Hof schließlich vollständig. Für die Räum- und Streufahrzeuge der Autobahnmeisterei Rehau war kein Durchkommen mehr.

Letztendlich musste die A72 abschnittsweise mit einem Unimog ab der AS Hof-Nord entgegen der Fahrtrichtung, insbesondere an den für Lkw problematischen Steigungen geräumt werden. Erst nach Mitternacht, gegen 1.30 Uhr, konnte der Verkehr zunächst wieder langsam fließen. Etliche Lkw-Fahrer mussten geweckt werden.

In den Morgenstunden verschärfte sich die Situation erneut. Der heftige Schneefall – es fielen in drei Stunden etwa 40 cm Neuschnee – behinderte das effektive Räumen und Beseitigen liegengebliebener Fahrzeuge.

Erhebliche Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr

 

Momentan (Stand: 7.45 Uhr) staut sich der Verkehr auf der A72 von Plauen Richtung Bayern auf etwa 15 Kilometer und auf der A 93 von Rehau-Nord zum Dreieck Hochfranken auf etwa 12 Kilometer zurück. Das Bayersiche Rote Kreuz Hochfranken versorgt die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer.

Die Polizei Oberfranken bittet um der Witterung angepasste Fahrweise. Winterausrüstung ist dringend erforderlich!

Darüber hinaus mussten die Dienststellen im Landkreis Hof in der vergangenen Nacht zehn Verkehrsunfälle aufnehmen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Schließlich hielten auch etliche Bäume der Schneelast nicht mehr Stand, blockierten Landstraßen und mussten von den Straßenmeistereien bzw. Feuerwehren beseitigt werden.

PM des PP Oberfranken vom 10.01.2019

Allgemein Bravo

Soest (Nordrhein-Westfalen): Nach 41 Dienstjahren in den Ruhestand

Nach 41 Dienstjahren hatte heute, Polizeihauptkommissar Winfried Quandel, seinen letzten Arbeitstag. Der noch 60-jährige Hauptkommissar wurde am Donnerstag von Polizeidirektor Jochen Brauneck, im Kreise seiner Vorgesetzten, des Personalratsvorsitzenden und einem Vertreter der Verwaltung, verabschiedet. Quandel ist gelernter Werkzeugmacher und kam 1977 zur Polizei, nach dem ihn sein damaliger Handballtrainer, der bereits Polizeibeamter war und seine beruflichen Veränderungswünsche erkannte, sagte: „Komm doch zu uns!“ Dem Ruf folgte der heute 60-Jährige und kam über berufliche Stationen in Stukenbrock, Bonn und Olpe erstmalig 1984 in die Kreispolizeibehörde Soest. Von 2000 – 2001 nahm er noch einmal die Herausforderung auf und studierte in Dortmund. Anschließend versah er im Streifendienst, dem Verkehrsdienst und der Leitstelle, an verschieden Orten im hiesigen Kreisgebiet, seinen Dienst. Zuletzt war Winfried Quandel als Gruppenführer beim Verkehrsdienst in Lippstadt tätig. Der Polizeihauptkommissar lebt mit seiner Frau in Warstein und hat drei erwachsene Kinder. Langweilig wird es ihm wohl, in seinem „Ruhestand“, nicht werden. Zu seinen Hobbys zählen das Schreinern und Radfahren. Seine längste Tagestour, so Quandel, war eine Radstrecke von 240 km in den Harz.

PM der KPB Soest vom 10.01.2019

Bildquelle: POL Soest

Allgemein Bravo Einfach nett Polizisten helfen

Oranienburg (Brandenburg): Peppi gefunden

Ein Hund wurde gestern gegen 10.00 Uhr von Zeugen entlang der Autobahn in der Nähe des Kreuzes Oranienburg gemeldet. Beamte der Autobahnpolizei konnten den Schafpudel aufnehmen und anhand seines Halsbandes identifizieren. Er hörte auf den Namen Peppi und war in einem Tiersuchportal im Internet von seinen Besitzern als vermisst gemeldet worden. So konnten die Beamten die Hundebesitzer schnell ermitteln und informieren. Peppi wurde bereits seit dem 31.12. vermisst. Er konnte an seine Besitzer übergeben werden.

PM der PD Nord vom 10.01.2019

Allgemein Einfach nett

Giessen (Hessen): Ein Tatort – eine ungewöhnliche Fundsache & ein glücklicher Junge

Wie so oft sind es die kleinen Dinge des Alltags, die allen Beteiligten eine große Freude machen können. So ist es natürlich auch bei Polizisten – vor allem dann, wenn sie, wie in diesem schönen Beispiel, anderen eine Freude machen können.

Es ist ein Sommertag im vergangenen Jahr, als Mitarbeiter eines Kommissariats aus Gießen in einem Waldgebiet im Lahn-Dill-Kreis einen Tatort untersuchen. Es geht um ein Umweltdelikt. Bei der Spurensuche bei Hohenahr-Erda machen sie dieses Mal eine ungewöhnliche Entdeckung: Sie finden einen Ballon mit einer angehängten Karte.

Auch wenn der Ballon so gar nichts mit ihrem Tatort zu tun hat, stellen sie das Fundstück natürlich sicher, denn auch die Polizisten wissen, dass solche Ballons in aller Regel mit einem Gewinnspiel verbunden sind, bei dem der Absender des am weitesten geflogenen Ballons sich über einen Preis freuen kann. So sendeten die Ermittler also die Karte, die aus Sankt Augustin bei Bonn kam und gut 100 Kilometer zurückgelegt hatte, an den Absender zurück.

Nun erreichte die Polizisten ein Dankschreiben des jungen Absenders.

Im Rahmen eines Kinderfestes schickte er den Ballon mit der Karte auf die Reise. Um sich bei den Polizisten zu bedanken, fügte der kleine Mann eine wundervolle Zeichnung bei (siehe Foto).

PM via Website des PP Mittelhessen – Rubrik „Aus dem Polizeialltag“ vom 09.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Birkenfeld (Rheinland-Pfalz): Festnahme durch Spezialkräfte der Polizei Rheinland-Pfalz

Am Sonntag, dem 06.01.2019, gegen 23:20 Uhr, wurden zwei mit Haftbefehl gesuchte Gewalttäter in Birkenfeld, in einem Mehrfamilienhaus, durch Spezialkräfte der Polizei Rheinland-Pfalz festgenommen. Die Täter waren von der Staatsanwaltschaft Regensburg unter anderem wegen Eigentumsdelikten zur Festnahme ausgeschrieben. Dieser versuchten sie sich durch „Untertauchen“ in Birkenfeld zu entziehen. Neben den Speziallkräften der Polizei Rheinland – Pfalz waren Beamte der Polizeiinspektionen Birkenfeld, Idar-Oberstein, Baumholder und der Diensthundestaffel im Einsatz. Die Festgenommenen wurden noch in der Nacht einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz überstellt.

PM der PI Birkenfeld vom 08.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Münster (Nordrhein-Westfalen): Polizisten stoppen zweifachen Fahrraddieb

Am Montagnachmittag (07.01., 14:25 Uhr) kontrollierten Polizeibeamte einen 37-Jährigen an der Wolbecker Straße. Er hatte ein Fahrrad mit einem Anhänger dabei. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Leeze Mitte Dezember aus einem Keller an der Friedrich-Ebert-Straße gestohlen wurde. Die Beamten stellten das Fahrrad sicher. Der Mann blieb mit seinem Anhänger zurück.

Wenige Minuten später trafen Polizisten den 37-Jährigen erneut mit einem Fahrrad an. Er hatte seinen Anhänger daran befestigt und schob das Gespann über den Gehweg. Die Beamten kontrollierten ihn. Der 37-Jährige gab zu, das weiße Mountainbike soeben entwendet zu haben. Auch dieses Fahrrad nahmen die Polizisten dem 37-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat, ab.

Ihn erwarten zwei Strafanzeigen wegen Fahrraddiebstahls.

PM des PP Münster vom 08.01.2019

Allgemein

Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg meldet Rekordzahlen 2018

Göppingen, 07.01.2019 – „Ich freue mich sehr über die tolle Einsatzbilanz unserer Polizeihubschrauberstaffel“, sagte der Präsident des Polizeipräsidiums Einsatz, Ralph Papcke. „2018 war das erfolgreichste Jahr der Staffel, seit ihrer Gründung im Jahr 1965. Unsere Erfolgsquote bei den Such- und Fahndungseinsätzen konnte 2018 um 28 % gegenüber dem Jahr 2017 gesteigert werden“.Die Polizeihubschrauberstaffel ist eine Organisationseinheit des in Göppingen angesiedelten Polizeipräsidiums Einsatz. Der Sitz der Staffel ist am Landesflughafen in Stuttgart. Dort stehen fünf Maschinen. Zudem gibt es eine Außenstelle auf dem Baden-Airpark in Rheinmünster-Söllingen, bei der ein Polizeihubschrauber stationiert ist. Die Hubschrauberstaffel hat ein breites Einsatzspektrum. Neben Personensuchen, Fahndungen, Gewässerüberwachungsflügen, verkehrspolizeilichen Einsätzen und Flügen bei Großveranstaltungen zur Bildübertragung, unterstützen die Pilotinnen und Piloten die Spezialeinheiten des Landes bei ihren Einsätzen. Ebenso haben die fliegenden Polizistinnen und Polizisten ein Augenmerk auf Umweltverstöße und helfen aus der Luft bei der Aufklärung großer Schadensereignisse. Seit Dezember 2018 ist die Staffel zudem in der Lage, Einsätze mit einer Rettungswinde zu fliegen und so die Bergwachten im Land bei der Rettung verunglückter Personen in schwer zugänglichem Gelände zu unterstützen. Als Besonderheit unterhält die Polizeihubschrauberstaffel einen luftfahrttechnischen Betrieb, der vom Luftfahrtbundesamt zertifiziert wurde. Somit ist es möglich einen Großteil aller erforderlichen und vorgeschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Hubschraubern selbst durchzuführen. Bei Sucheinsätzen nach vermissten Personen wurden 75 Menschen lebend gefunden (2017: 62). Bei Personen- und Fahrzeugfahndungen konnte die Staffel insgesamt 46 Erfolge vermelden (2017: 29). 15 Mal (2017: 13) gelang es den Hubschrauberbesatzungen, angebaute Cannabisplantagen aus der Luft zu entdecken. Der Leiter der Hubschrauberstaffel, Polizeidirektor Michael Bantle, betonte in diesem Zusammenhang, dass sich das neue Hubschraubermuster – Airbus H 145 – in vollem Umfang bewährt hat. Bantle weiter: „Die Erfolge des Jahres 2018 sind nicht zuletzt auf den neuen Hubschrauber, der mit mordernster Technik ausgestattet ist, zurückzuführen. Eine hochmotivierte und professionell agierende Mitarbeiterschaft tut ein Übriges, um dieses erfreuliche Resultat zu erzielen. Denn die Technik ist nur so gut, wie die Menschen, die damit umgehen“. Im vergangenen Jahr flog die Staffel insgesamt 2.830 Einsätze (2017: 2.608). Diese Einsätze wurden im Schichtbetrieb, rund um die Uhr geleistet. Die Zahl der Flugstunden betrug hierbei ca. 3.248 Stunden. (2017 ca. 2.999 Flugstunden). Bemerkenswert ist insbesondere die gestiegene Zahl der Nachteinsätze, die die Besatzungen vor ganz besondere psychische und physische Herausforderungen stellen. Hierbei kommt eine Bildverstärkerbrille zum Einsatz. Im vergangenen Jahr wurden 777 Nachteinsätze geflogen (2017: 703). In diesem Zusammenhang appelliert Ralph Papcke an das Verständnis der Bevölkerung für nächtlichen Fluglärm: „Flüge des Polizeihubschraubers in der Nacht sind stets von höchster Dringlichkeit und stehen in den meisten Fällen im Zusammenhang mit der Suche nach vermissten Menschen oder der Fahndung nach flüchtigen Straftätern. Die Rettung von Menschenleben oder die Festnahme von Straftätern hat oberste Priorität. Unter Umständen zählt jede Minute. Wir tun aber alles, um dabei die Beeinträchtigungen durch Fluglärm so gering wie möglich zu halten“.

Exemplarische Fälle

1. Zufallsfund 3.12.2018 Im Rahmen einer Suchaktion nach einer dementen Frau wurde durch die Besatzung eines Polizeihubschraubers auf freiem Feld ein Mann festgestellt, welcher offensichtlich unterhalb eines Strommasten etwas ein- oder ausgrub. Herangeführte Bodenkräfte konnten 20.000.- EUR sicherstellen. Nach Angaben der Person stammt das Geld aus Scheidungsstreitereien, Finanzermittlungen laufen.

2. Festgestellte Tatverdächtige am 19.10.2018 Nach erfolgtem Einbruch in Kirchzarten durchbrach ein Zweirad eine Kontrollstelle. Das Fahrzeug konnte durch den Polizeihubschrauber aufgenommen werden. Nach Flucht in den Schlosspark wurde dieses abgestellt und 2 Tatverdächtige gingen fußläufig in dem weitläufig bewaldeten Gebiet flüchtig. Durch präzise Standortdurchsagen konnten die Tatverdächtigen festgenommen werden. Diebesgut und Wechselkleidung wurden aufgefunden. Weitere festgestellte mutmaßliche Einbrecher am 25.10.2018 Nach einem Einbruchsversuch waren 2 Tatverdächtige im Bereich des Bahnhofs Bötzingen flüchtig. Ein Tatverdächtiger konnte auf einer Streuobstwiese festgestellt werden. Beim Annähern einer herangeführten Streife rutschte dieser eine Böschung hinab und flüchtete in einem Bachlauf in entgegengesetzte Richtung. Nachdem sich der mutmaßliche Einbrecher unter einer Brücke versteckt hatte, konnte er durch die gelotsten Bodenkräfte festgenommen werden. Tatverdächtiger Nr. 2 wurde im Bereich der Bahngleise an einer Böschung ebenfalls durch die Besatzung festgestellt. Herangeführte Streifen nahmen diesen ebenfalls fest.

3. Feststellung eines Tatverdächtigen nach Laserblendung des Polizeihubschraubers am 15.07.2018 Im Rahmen einer Personensuche wurde der Polizeihubschrauber mehrfach bei Emmendingen von einem grünen Laser getroffen und der Co-Pilot geblendet. Mit dem Kamerasystem konnte die Ursprungsörtlichkeit festgestellt werden und eine Streife wurde entsandt. An der festgestellten Adresse befanden sich drei Personen auf einem Balkon, von denen eine immer noch mit dem Laser hantierte und weitere Male den Polizeihubschrauber traf. Die Straftaten wurden dokumentiert und die Personalien durch die Bodenkräfte festgestellt.

4. Feststellung eines Tatverdächtigen nach Laserblendung am 23.02.2018 Während eines Demogeschehens in Pforzheim wurde der Polizeihubschrauber mehrfach von einem grünen Laserstrahl getroffen. Die Kamera wurde in die Richtung ausgerichtet und ein weiterer Laserstrahl konnte dokumentiert werden. Als Tatverdächtiger konnte eine männliche Person festgestellt werden. Beim Näherkommen des Polizeihubschraubers rannte der Mann in sein Haus am Ortsrand, dabei leuchtete er einige Male mit dem Laser auf den Erdboden. Gegenüber der herangeführten Streife gab er an, die ganze Zeit im Haus gewesen zu sein. Das Beweisvideo kann seine Aussage eindeutig widerlegen…

Infobox Die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg fliegt ihre Einsätze im Rahmen eines 24-h-Schichtbetriebs. Dabei unterstützt sie unter anderem die Polizeikräfte am Boden bei den Aufgaben, bei denen Hilfe aus der Luft einen optimalen oder schnellen Einsatzerfolg verspricht.

Das Fluggerät – der H 145 von Airbus Helicpoters Technische Daten: Triebwerke: 2 x Turbomeca Arriel 2E mit jeweils 575 kW Höchstgeschwindigkeit: ca. 280 km/h Reisegeschwindigkeit: ca. 250 km/h max. Reichweite: ca. 670 km max. Abfluggewicht: 3.650 kg Länge über alles: 13,63 m Breite: 2,45 m Höhe: 3,45 m Hauptrotordurchmesser: 11,00 m

PM des PP Einsatz vom 08.01.2019

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Gefahrenabwehr

Lengerich-Münster (Nordrhein-Westfalen): Geiselnahme in Sporthalle – Polizei nimmt Täter fest – 45 Kinder und Jugendliche unverletzt

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Kreispolizeibehörde Steinfurt und der Polizei Münster

Ein 25-jähriger Mann hat am Montag (7.1., 17:14 Uhr) eine Turnhalle an der Bahnhofstraße in Lengerich betreten und die anwesende Übungsgruppe mit dem Zünden einer Bombe bedroht.

„Nach derzeitigem Erkenntnisstand betrat der Mann aus dem Kreis Steinfurt die Turnhalle und drohte damit, in der Halle deponierte Sprengsätze zu zünden“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt das Geschehene. „Nach einigen zusammenhangslosen Forderungen ließ der Täter zunächst die Kinder und Jugendlichen gehen. Die beiden 23-jährigen Betreuerinnen konnten kurze Zeit später ebenfalls die Halle verlassen.“ Alle 43 Mitglieder der Übungsgruppe im Alter von 12 – 18 Jahren und beide Betreuerinnen blieben unverletzt.

„Spezialeinheiten der Polizei Münster haben den Täter um 18:20 Uhr im Eingangsbereich der Turnhalle überwältigt und festgenommen“, erklärte der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Martin Mönnighoff. „Der Mann hatte bei seiner Festnahme keine Waffen dabei.
Sicherheitshalber haben Polizisten mit Sprengstoffspürhunden die Sporthalle abgesucht, jedoch keinen verdächtigen Gegenstand gefunden.“

Polizisten betreuten die Kinder und Jugendlichen zunächst in einem benachbarten Baumarkt, bevor die Erziehungsberechtigten sie in ihre Obhut nahmen.

Der Täter wird zurzeit vernommen. „Die Ermittler haben bislang noch keine Hinweise auf die Motivation des Täters“, fasste der Oberstaatsanwalt den bisherigen Ermittlungsstand zusammen. „Sie gehen aktuell dabei auch Hinweisen auf eine psychische Erkrankung des Mannes nach.“

PM der POL Münster vom 07.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Täterfestnahme nach Einbruch in Sportboot

Am Donnerstag den 03.01.2019 wurde durch einen Zeugen dem Polizeipräsidium Koblenz mitgeteilt, dass eine männliche Person im Bereich Koblenz-Oberwerth eine abgeschlossenen Steganlage widerrechtlich betreten habe und auf ein dort befindliches Sportboot gestiegen sei. Eine installierte Alarmanlage wurde ausgelöst. Vor Ort konnte unter der Persenning eine 33-jährige männliche Person aufgegriffen werden. Dieser wurde vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP ELT, WSP Koblenz, vom 04.01.2019

Allgemein Gefahrenabwehr

Hamburg: Randalierende Person durch LKA 24 vorläufig festgenommen

Tatzeit: 03.01.2018, 19:14 Uhr Tatort: Hamburg-Schnelsen, Wogemannsburg

Beamte der Spezialeinheit (LKA 24) haben gestern Abend einen 50-jährigen Deutschen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in einem psychischen Ausnahmezustand in einem Krankenhaus randaliert und sich von dort unerlaubt entfernt zu haben. Das zuständige Landeskriminalamt 131 führt die weiteren Ermittlungen.

Der psychisch auffällige Deutsche befand sich in Behandlung in einem Krankhaus in Hamburg-Schnelsen. Dort randalierte er in einem geschützten Raum und zerstörte mit einem Tischbein aus Metall die Doppelverglasung eines Fensters. Im Anschluss verließ er das Krankenhaus und flüchtete in Richtung der Straße Wogenmannsburg. Dort schlug der 50-Jährige eine Scheibe eines Wohnhauses ein, gelangte so in das Innere des Gebäudes, verbarrikadierte sich und drohte sich selbst zu verletzten. Im Gebäude befanden sich keine weiteren Personen.

Die in der Zwischenzeit alarmierten Polizeibeamten sperrten die Örtlichkeit ab und forderten zur Unterstützung die Spezialeinheit des Landeskriminalamts an. Die Beamten des LKA 24 konnten schließlich den offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befindlichen Mann überwältigen und vorläufig festnehmen. Hierbei wurde der 50-Jährige leicht verletzt. Er wurde im Anschluss medizinisch versorgt, in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.

Die unmittelbar von dem Vorfall betroffenen und unter Schock stehenden Anwohner wurden vor Ort durch das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung für Dritte.

Das Landeskriminalamt 131 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM der Polizei Hamburg vom 04.01.2019

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Freiberg (Sachsen): Mutmaßliche Autoeinbrecher gestellt

Beim Vorbeifahren an seiner Garage in der Straße Turmhofschacht bemerkte der Besitzer (35) eines davor abgestellten und abgemeldeten Pkw Chevrolet, dass die Motorhaube des Fahrzeugs offen stand. Kurzerhand entschloss sich der 35-Jährige dem nachzugehen und bog ab. Bei der Überprüfung überraschte der Mann zwei Unbekannte, als diese am Fahrzeug zugange waren. Die Täter flüchteten fußläufig und konnten kurze Zeit später durch alarmierte Polizeibeamte, aufgrund von Fußspuren im Schnee, in einem Waldgebiet festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Auch das Fahrzeug der Tatverdächtigen (25, 29) wurde in der Nähe, samt entwendeter Autobatterie des Chevrolet, aufgefunden. Der entstandene Gesamtschaden beziffert sich auf ca. 1 000 Euro.

PM der PD Zwickau vom 04.01.2019

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Friedberg (Hessen): Schwein gehabt – Glücksschwein „Frederick“ wohlbehalten zurück

Glücksschweine aus Marzipan kennt zu Silvester jeder. Als Glücksbringer fürs neue Jahr werden sie verschenkt. Klar, ein echtes Schwein wäre auch als Geschenk etwas unhandlich und die süße Variante ist zudem eine leckere Nascherei. Nicht zum Verzehr gedacht ist das Hausschwein Frederick, welches die Friedberger Polizei zum Jahreswechsel auf Trab hielt.

Durch die ersten Böller und Raketen noch einige Stunden vor dem Jahreswechsel verschreckt, machte sich das Hausschwein am Silvesterabend von einem landwirtschaftlichen Hof bei Bönstadt davon. Um kurz vor 19 Uhr ging die Meldung über den Ausflug von Frederick bei der Polizei ein. Schon kurz darauf meldeten es Verkehrsteilnehmer auf der nahegelegenen Landstraße.

Teils zu Fuß, teils mit dem Auto, nahmen Besitzer, Passanten und die Polizei die Verfolgung nach dem Tier auf, welches etwas ziellos wirkend durch die Straßen rannte. In Bönstadt schließlich gelang es den Verfolgern das Tier in eine Scheune eines Landwirtes zu treiben. Das Glücksschwein konnte von seinem Besitzer wohlbehalten nach Hause geholt werden und dort ins neue Jahr starten.

Nicht aus Marzipan, aber doch sicher glücksbringend, wird Frederick dort bis zu seinem Lebensende hoffentlich noch viel Jahre verbringen.

PM des PP Mittelhessen vom 03.01.2019

Allgemein Bravo

Hildesheim (Niedersachsen) / Berlin: Vermisste 12-jährige Hildesheimerin wieder da

Die seit dem 20.12.2018 vermisste 12-jährige Chanice aus Hildesheim ist am 01.01.2019 in Berlin aufgegriffen worden.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte sie am 01.01.2019 durch Berliner Polizeibeamte angetroffen werden. Sie ist nach eigenen Angaben nach dem Verschwinden aus der elterlichen Wohnung sofort nach Berlin gereist und hat dort auf der Straße gelebt. Mit in Berlin kennengelernten Personen feierte sie Silvester. Nachdem am Neujahrstag bekannt wurde, dass sie erst 12 Jahre alt und seit einigen Tagen aus der elterlichen Wohnung abgängig ist wurde die Berliner Polizei informiert. Das Mädchen wurde in Berlin in einer Wohneinrichtung für Jugendliche untergebracht. Von dort wird der Rücktransport der 12-jährigen nach Hildesheim organisiert.

PM der PI Hildesheim vom 02.01.2019

Allgemein Bravo

Herne (Nordrhein-Westfalen): Parkscheinautomat gesprengt – Polizei nimmt Tatverdächtigen (18) fest | Zeugen gesucht 02.01.2019 – 09:08

Kurz nach der Sprengung eines Parkscheinautomaten am frühen Neujahrsmorgen haben Herner Polizeibeamte einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.

Zeugen beobachteten, wie mehrere junge Männer gegen 0.35 Uhr einen Parkscheinautomaten auf dem Willi-Pohlmann-Platz zur Explosion brachten – offenbar nutzten sie dafür Silversterknaller.

Als wenig später eine Polizeistreife eintraf, flüchteten drei Personen fußläufig. Den Beamten gelang es, einen Tatverdächtigen (18, aus Herne) zu stellen. Der hatte kurz vor seiner Festnahme Gegenstände in einen Busch geworfen – dabei handelte es sich um mehrere nicht in Deutschland zugelassene Knallkörper.

Das Herner Kriminalkommissariat (KK 35) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 02323 / 950 8510 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) um Zeugenhinweise.

PM der POL Bochum vom 02.01.2019

Allgemein Bravo

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung in Gastwirtschaft

Gegen 7:45 Uhr meldete am 01.01.2019 ein 30-Jähriger, dass es in einer Kneipe in der Hartmannstraße zu einer Messerstecherei gekommen sei. Ein alkoholisierter 37-Jähriger sei mit je einem Messer in beiden Händen in die Gastwirtschaft gekommen und habe versucht, willkürlich auf Personen einzustechen. Mehrere Gäste konnten ihn mit Barhockern zu Boden bringen, sodass der 37-Jährige in Richtung Schanzstraße floh. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Ein 45-Jähriger erlitt oberflächliche Schnittwunden an der Stirn. Ein 27-Jähriger wurde durch Abwehrbewegungen an zwei Fingern verletzt.

Durch Polizeibeamte konnte er am Goerdelerplatz festgenommen werden. Auf Grund einer psychischen Erkrankung wurde er in eine psychiatrische Klinik verbracht. Zum Tatzeitpunkt hatte der 37-Jährige einen Alkoholwert von 1,53 Promille.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.01.2019

Allgemein Bravo

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksame Zeugen helfen Einbrecher dingfest zu machen

Zwei junge Diebe im Alter von 15 und 17 Jahren sind nach einem Einbruch im Neuenweg am letzten Freitag (28.12.18) festgenommen worden. Die Haftrichterin erließ die Untersuchungshaft.

Ein Zeuge hatte gegen 11.25 Uhr einen lauten Knall gehört, der vom Grundstück des Nachbarn kam. Als er dort hin lief hatten die Täter ihn offensichtlich bemerkt und sind geflüchtet. Eine andere Nachbarin sah eine junge Frau und einen jungen Mann vom Grundstück auf den Neuenweg rennen. Sie konnte der Polizei eine Beschreibung der Täter geben.

Mit dieser Beschreibung wurde sofort eine Fahndung eingeleitet. Ein Mitarbeiter der KVB teilte daraufhin mit, dass ein Pärchen, auf die diese Beschreibung passen würde, mit der Straßenbahn in Richtung Bensberg unterwegs sei. Polizeibeamte konnten die Täter schon wenig später auf einem Verbindungsweg zwischen dem Busbahnhof und der Kauler Straße festnehmen.

Beide sprechen nach eigenen Angaben kein Deutsch und haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Sie wurden zur Wache gebracht, wo sie mit Hilfe einer Dolmetscherin vernommen werden sollten. Doch sie verweigerten jede Aussage. Nachdem sie zunächst auch noch falsche Personalien angegeben hatten, wurden sie der Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ U-Haftbefehle. Das Jugendamt wurde verständigt.

Ob die beiden Täter auch für andere Einbrüche verantwortlich sind, werden die Ermittlungen der zuständigen Kriminalfachdienststelle in den kommenden Wochen zeigen.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 02.01.2019

Allgemein Bravo

Dissen (Niedersachsen): Unfallflüchtiger fuhr auf drei Reifen nach Hause

Nach einer Unfallflucht an der Ecke Industriestraße/Heidländerweg waren die eingesetzten Polizeibeamten als Fährtenleser erfolgreich und konnten den Verursacher dadurch bis zu dessen Wohnanschrift in Bad Rothenfelde verfolgen. Eine Zeugin hatte sich gegen 9 Uhr bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass etwa 15 Minuten zuvor ein Auto gegen einen kleinen Baum gefahren sei. Nach dem Unfall sei der Fahrer ausgestiegen und wenig später aber weitergefahren. Eine Streifenwagenbesatzung schaute sich daraufhin die Unfallstelle an und fand neben einigen Trümmerteilen auch ein auswertiges Kennzeichen. Sie mussten aber keine weiteren Ermittlungen anstellen, sondern folgten den Schäden, die der beschädigte Wagen auf dem Fahrbahnbelag hinterlassen hatte. Das Auto hatte nämlich den rechten Vorderreifen verloren und war dann auf der Felge weggefahren worden. Nach etwa drei Kilometern standen die Beamten dann vor einem Haus in Bad Rothenfelde, wo sie das beschädigten Auto samt Unfallfahrer antrafen. Der Mann erklärte, dass er aufgrund eines Reifenplatzers von der Straße abgekommen und deshalb gegen den Baum geprallt war.

PM der PI Osnabrück vom 02.01.2019

Allgemein Bravo

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Bewaffneter Raubüberfall auf Geldtransporter

Am Montag, den 31.12.2018, gegen 12:15 Uhr überfiel ein 28-jähriger Bielefelder einen Geldboten in der Bahnhofstraße.

Zwei Mitarbeiter einer Transportfirma hatten ihren Wagen vor einem Geschäft in der Bahnhofstraße zwischen der Karl-Eilers-Straße und der Arndstraße geparkt. Als einer der beiden aus einem Laden kam und einen Geldkoffer in den Geldtransportwagen stellen wollte, nährte sich ihm ein Mann mit einer Pistole in der Hand. Er zielte auf den Mitarbeiter und forderte die Herausgabe des Koffers. Zeugen beobachteten, wie der Unbekannte darauf in Richtung Arndtstraße davonlief. Ein 27-jähriger und ein 66-jähriger Bielefelder verfolgten den Täter in sicherem Abstand und beobachteten, wie er den Geldkoffer in einer Unterführung der Mindener Straße unter mehreren Decken eines Nachtquartiers versteckte. Dann setzte der Mann seine Flucht in Richtung Goldstraße fort. Mehrere Passanten deuteten den eintreffenden Polizeibeamten den Weg, den der Flüchtige entlang gelaufen war. Wenige Meter in der Goldstraße hielten die Polizisten den Täter an und nahmen ihn vorläufig fest. Da er nach Zeugenaussagen eine Pistole bei sich trug, fesselten die Beamten den 28-jährigen Bielefelder umgehend. Neben der Schusswaffe, die sich als Attrappe herausstellte, trug der Mann ebenfalls eine Perücke und Handschuhe bei sich. Polizeibeamte händigten den Geldkoffer an die Geldboten aus. Der Räuber trat am folgenden Tag die Untersuchungshaft an.

PM des PP Bielefeld vom 02.01.2019

Allgemein Einfach nett

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): Ein ehrlicher Jahresausklang

„Jeden Tag eine gute Tat“, dachte sich wohl ein Touristenpärchen in Edenkoben. Das Paar befand sich im Kurzurlaub, um den Jahreswechsel in der schönen Pfalz zu feiern. Am Nachmittag besorgten sie im örtlichen Supermarkt noch die letzten Kleinigkeiten, als sie auf dem Parkplatz unter einem Auto zwei Einhundert Euroscheine fanden. Ein Ausruf an die Besitzer des Fahrzeugs, unter welchem die Scheine lagen, brachte keinen Erfolg, da diese das Geld nicht verloren hatten. Kurzum fanden sich die Beiden auf unserer Dienststelle wieder, um das Geld dort abzugeben. Das erstaunte sogar die Beamten. „Klar, man hätte von dem Geld wirklich gut Essen gehen können, aber jeder Bissen hätte nicht geschmeckt“, gab der ehrliche Finder zu. Es kam wie es kommen musste, eine sehr aufgelöste junge Frau kam auf die Dienststelle, da die Information des Supermarktes sie auf die Polizei verwiesen hatte. Sie konnte sich glaubhaft als Besitzerin des Geldes identifizieren und bekam das Geld somit ausgehändigt. Ein dickes Lob ging an die ehrlichen Finder und es war ein wirklich schöner Abschluss zum Jahr 2018.

PM der PI Edenkoben vom 01.01.2019

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Lübeck (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter verhindert Sturz von der Brücke

Symbolfoto

Am Freitagmorgen (28.12.) sah ein Polizeibeamter eine Frau auf der Brücke des Waldhusener Weges oberhalb der Bundesstraße 75 stehen. Er konnte sich unbemerkt von hinten nähern und verhinderte so einen Sturz, da die Frau zwischenzeitlich über das Gelände gestiegen war.

Gegen 06:30 Uhr fuhr ein 57-jähriger Polizeibeamter von Travemünde kommend in Richtung Stadt zum Dienst und konnte sehen, dass eine Frau jenseits des Brückengeländers oberhalb der Bundesstraße 75 stand. Ihm gelang es, sich dieser anzunähern und sie festzuhalten. Gemeinsam mit einem hilfsbereiten Fahrer eines Stadtwerkebusses konnten die beiden die Frau wieder hinter das Geländer auf den Gehweg zurückholen. Von den zwischenzeitlich eingetroffenen Streifenbeamten wurde festgesellt, dass die 77-jährige Lübeckerin offenbar verwirrt war. Sie gab gegenüber den Beamten an, dass sie geträumt habe und um
5:30 Uhr spazieren ging. Wie und warum sie über das Geländer gekommen war, konnte nicht geklärt werden.

Die Lübeckerin wurde in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PD Lübeck vom 31.12.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Mainz (Rheinland-Pfalz): Festnahme eines dringend Terrorverdächtigen

Die Polizei hat heute Nachmittag in Mainz einen 26-jährigen Syrer festgenommen.

Der Festnahme liegt ein Auslieferungsersuchen der niederländischen Justiz zugrunde, dem zufolge der Festgenommene im dringenden Verdacht steht, sich an Vorbereitungen zur Begehung eines terroristischen Anschlags in den Niederlanden beteiligt zu haben.

Der Festgenommene verfügt über keinen Wohnsitz in Deutschland und ist hier auch noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Wohnung, in der er angetroffen wurde, wurde im Zuge der Festnahme durchsucht.

Weitere Details können derzeit nicht bekannt gegeben werden. Darüber entscheidet die ermittlungsführende Polizei in Rotterdam. Die Ermittlungen dauern an. Die deutschen und holländischen Polizeibehörden stehen in engem Kontakt.

Das Auslieferungsverfahren führt die Landeszentralstelle Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus, die bei der Generalstaatsanwaltschaft ansiedelt ist, unterstützt durch das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt.

Der Festgenommene wird morgen dem Haftrichter in Mainz vorgeführt werden. Über die Zulässigkeit der Auslieferung hat das Oberlandesgericht Koblenz zu entscheiden, über die Bewilligung der Generalstaatsanwalt in Koblenz.

PM des LKA Rheinland-Pfalz vom 29.12.2018

 

Innenminister Roger Lewentz hat der rheinland-pfälzischen Polizei und deren Spezialkräfte für ihren erfolgreichen Einsatz im Rahmen eines internationalen Ermittlungsverfahrens in Mainz gedankt. „Die gelungene Festnahmeaktion hat gezeigt, dass die Kooperation mit der niederländischen Polizei länderübergreifend funktioniert hat und die rheinland-pfälzische Polizei für solche Einsätze gut vorbereitet ist“, so Lewentz.

PM des LKA Rheinland-Pfalz vom 29.12.2018

Allgemein

Görlitz (Sachsen): Polizei sagt DANKE SEHR fürs Danke sagen

Ein angenehmes Schreiben hat über die Weihnachtsfeiertage das Polizeirevier in Görlitz erreicht. Leider ohne einen Absender anzugeben, bedankte sich eine Verfasserin namens Pauline für den steten Einsatz der Ordnungshüter. Sie richtete ihr Schreiben an alle Polizistinnen sowie Polizisten und bezog die Kameraden der Feuerwehr sowie Sanitäter des Rettungsdienstes in ihr Lob ein:

„Ich bewundere euch sehr, dass ihr jeden Tag für uns da seid und die Stadt sicherer macht. (…) Auch wenn mal ein „doofer“ Tag ist, seid ihr immer am lachen und lasst euch nicht runter ziehen. (…) Bitte macht weiter so!“ 

Liebe Pauline, das machen wir sehr gerne. Und ein ganz herzliches Danke sehr fürs Danke sagen. Wir werden das Lob gerne an all unsere Bediensteten weiterleiten.

PS: Schreib doch einfach unserer Berufsberaterin Michaela Böttcher einmal eine E-Mail an berufsberatung@polizei.sachsen.de. Vielleicht passt Du ja gut in unser Team.

PM der PD Görlitz vom 28.12.2018

Allgemein

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland spendet 440 EURO an die Schlüsselblume e.V. – eine Unterstützung für die Informations- und Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt

Am Donnerstagnachmittag, 27.12.2018, übergab der Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, Jörn Kreikebaum an Frau Gastmann, erste Vorstandsvorsitzende der Schlüsselblume e.V., eine Spendensumme in Höhe von 440 EURO.

Diese Summe wurde an den beiden am 09. und 23.08.2018 in der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland stattfindenden Gesundheitstagen gesammelt.

Auf dem Gelände des Fliegerhorstes in Upjever taten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei im Spätsommer etwas für ihre körperliche Fitness. Neben dem alljährlich zu leistenden Leistungstest wurde auch der Teamgeist gestärkt, außerdem kam der soziale Gedanke nicht zu kurz:

Es wurde fleißig für den ehrenamtlich arbeitenden Verein Schlüsselblume gesammelt, so dass eine Spendensumme in Höhe von 440 EURO zusammenkam.

„Wir freuen uns riesig über die Spende!“ Mit diesen Worten nahm Sabine Gastmann, erste Vorstandsvorsitzende der Schlüsselblume e.V., die von Jörn Kreikebaum übergebene Summe freudig entgegen (FOTO).

Die Schlüsselblume ist eine Informations- und Beratungsstelle, an die sich von sexueller Gewalt betroffene Mädchen, Jungen und jungen Erwachsenen wenden können. Sie bietet eine erste Anlaufstelle, an die man sich auch anonym wenden kann, um sofort die erwünschte Hilfe bekommen zu können.

Außerdem werden alle Personen beraten, sowie Institutionen, die betroffene Mädchen und Jungen unterstützen möchten und Personen, die die Befürchtung haben, dass einem Mädchen oder Jungen sexuelle Gewalt widerfährt.

„Die Spendensumme fließt in unsere so wertvollen Beratungen“ freut sich Gastmann. „Für die Betroffenen ist die Beratung zwar kostenlos, jedoch hat der Verein bestimmte Kosten zu tragen, so dass diese Summe eine sehr große Hilfe für uns ist!“

Nähere Informationen zur Schlüsselblume finden Sie auch unter www.schluesselblume.net

PM der PI Wilhelmshaven / Friesland vom 28.12.2018

Allgemein Retter verletzt

Bad Lauterberg (Niedersachsen): Bedrohung mit Messer

Am Donnerstag gegen 19.30 Uhr bedrohte ein 23-Jähiger in einem Mehrfamilienhaus in der Wissmannstraße eine im selben Haus wohnende 35-Jährige mit einem großen Messer. Beim Eintreffen einer Streife der Bad Lauterberger Polizei war der Täter weggegangen und zunächst nicht auffindbar.

Gegen 20.15 Uhr meldeten Hausbewohner, dass der 23-Jährige zurück sei. Beim erneuten Eintreffen der Polizei flüchtete er in seine Wohnung im dritten Stock des Hauses und verbarrikadierte sich in einem seiner Zimmer. Hier drohte der Mann aus dem Fenster zu springen.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Lauterberg baute unter dem Fenster zur Sicherheit ein Sprungtuch auf. Die Zimmertür wurde aufgebrochen und der Bad Lauterberger überwältigt. Bei dem Einsatz wurde zwei Polizeibeamte verletzt und mussten sich ärztlich versorgen lassen.

Der 23-Jährige wurde in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Die Ermittlungen der Bad Lauterberger Polizei dauern an.

PM der PI Northeim/Osterrode vom 28.12.2018

Allgemein Bravo

Heringsdorf (Brandenburg): Polizei stellt Randalierer auf frischer Tat in Seebad Heringsdorf, Landkreis Vorpommern-Greifswald

Am 26.12.2018 teilt gegen 21:00 Uhr ein Mitarbeiter eines Heringsdorfer Hotels eine Sachbeschädigung an mehreren PKW mit. Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen Hotelmitarbeiter handeln, welcher kurz zuvor nach Hause geschickt wurde, sich aber nicht mehr vor Ort befand.Am Hotel wurde durch Polizeibeamte des Polizeirevieres Heringsdorf mit der Anzeigenaufnahme und Tatortarbeit begonnen. Es wurden zwei beschädigte Fahrzeuge von Hotelmitarbeitern, sowie eine beschädigte Glastür festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich hier auf ca. 800 Euro. Noch während der Tatortarbeit,ging im Hotel ein Anruf ein, dass eine Person auf dem ausgelagerten hoteleigenen Parkplatz versuchen soll in ein Fahrzeug einzubrechen. Da sich die Straße zum Parkplatz derzeit im Bau befindet und man einen Umweg fahren muss, entschlossen sich zwei der drei eingesetzten Polizeibeamten dazu, den Tatort fußläufig aufzusuchen, während der Funkwagen durch den dritten Beamten nachgeführt wurde. Am Tatort angelangt, konnte ein 24-jähriger polnischer Staatsangehöriger festgestellt werden, welcher erheblich alkoholisiert war (1,80 Promille). Er wurde zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich um den besagten Hotelmitarbeiter handelte, der zuvor die PKW seine Kollegen beschädigte. Im Anschluss ging er zu seinem PKW auf dem hoteleigenen Parkplatz. Der Parkplatz ist mit einer Schranke versehen, welche nur mittels Transponder zu öffnen ist. Da er diesen nicht bei sich führte, brach er vermutlich den Schlagbaum ab, um das Parkplatzgelände verlassen zu können. Leider bedachte er dabei nicht, dass er seinen Fahrzeugschlüssel ebenfalls nicht mit sich führte. Er versuchte in seinen PKW zu gelangen, indem er an allen Türgriffen und am Griff zum Kofferraum zog. Dabei verursachte er scheinbar so viel Lärm, dass Zeugen dies als versuchten Einbruch deuteten und daraufhin das Hotel informierten. In seinen PKW gelangte er nicht, da er vorher von der Polizei gestellt werden konnte. Da er bereits zuvor die beiden PKW am Hotel beschädigt hatte, wurden alle Fahrzeuge auf dem Parkplatz in Augenschein genommen. Glücklicherweise wurden keinen weiteren beschädigten Fahrzeuge festgestellt. An der Schranke wird der Schaden auf ca.500 Euro geschätzt. Die Nacht verbrachte der Randalierer im Polizeigewahrsam. Eine Spurensicherung ist vor Ort erfolgt. Die weiteren Ermittlungen wird durch die Kriminalpolizei in Heringsdorf geführt.

PM des PP Neubrandenburg vom 27.12.2018

Allgemein Bravo

A9 / Bayreuth (Bayern): Nach Fahndungstreffer Fluchtversuch unternommen

Einen zur Fahndung ausgeschriebenen Audi A6 zogen Mittwochnacht Polizeibeamte an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd aus dem Verkehr. Beim Versuch sich der Kontrolle zu entziehen, beschädigte der alkoholisierte 26-jährige Fahrer ein Polizeifahrzeug. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig fest und stellten das Fahrzeug sicher.

Gegen 22.40 Uhr geriet der Audi A6 ins Visier einer Streifenbesatzung. Bei einer Fahndungsabfrage stellte sich heraus, dass das Fahrzeug gesucht wird. Der Audi aus dem Zulassungsbereich Werra-Meißner-Kreis sollte an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd angehalten werden. Allerdings versuchte der Fahrer zu flüchten und beschädigte hierbei ein Streifenfahrzeug sowie die Schutzplanke. Im weiteren Verlauf gelang es den Polizeibeamten den 26-Jährigen vorläufig festzunehmen. Bereits hier ergaben sich deutliche Anhaltspunkte auf eine Alkoholisierung des Mannes. Ein Alkotest ergab einen Wert von über 1,2 Promille, weswegen der Beschuldigte eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Weiter stellte sich heraus, dass der 26-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Fahndung, die Polizei Bayreuth-Land zu den Verkehrsdelikten übernommen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

PM des PP Oberfranken  vom 27.12.2018

 

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Bad Cannstatt (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft und Polizei geben bekannt: Spielhalle überfallen – Tatverdächtigen ermittelt und festgenommen

Polizeibeamte haben am Freitag (21.12.2018) in Bad Cannstatt einen 32 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, am 19. November 2018 eine Spielhalle an der Königstraße überfallen zu haben (siehe hierzu auch unsere Pressemitteilung vom 20.11.2018). Der 32-Jährige bedrohte damals die alleine anwesende 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer und erbeutete mehrere Hundert Euro Bargeld. Umfangreiche Ermittlungen führten nun auf die Spur des 32-Jährigen, der in einem Wohnheim in Bad Cannstatt festgenommen wurde. Der deutsche Tatverdächtige ist anschließend mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter vorgeführt worden, der den bereits bestehenden Haftbefehl in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 27.12.2018

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Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): ebende Tiere in Kartons Kleintransporter mit unsachgemäßer Ladung gestoppt

Am Donnerstag, 20.12.2018, kontrollierten Polizeibeamte gegen neun Uhr morgens auf der Bismarckstraße im Stadtteil Bismarck einen Kleintransporter. Der 40-jährige Fahrer hatte neben Paketen und Päckchen auch lebende Tiere geladen. Diese befanden sich unter anderem in einfachen Kartons, zwischen anderen Stückgütern. Die gesamte Ladung war nicht ordnungsgemäß gesichert, so dass die Tiere durch Verrutschen oder Umkippen der Ladung ungeschützt und der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt waren. Die durch die Polizeibeamten hinzugezogenen Mitarbeiter des Veterinäramtes stellten fest, dass die Tiere bereits seit über 22 Stunden ohne Wasser waren. Ein Karton, in dem sich ein Kaninchen befand, war bereits aufgeweicht und hatte nur sehr wenige kleine Luftlöcher. Das Kaninchen brachten die Mitarbeiter zum Tierheim, von wo die Empfängerin des Paketes das Tier abholen kann.

Auch die anderen Transportboxen hatten nur winzige Luftlöcher. So wurden in einer kleinen Holzkiste drei Wellensittiche gefunden, die mitten auf der Ladefläche im Bereich der Seitenschiebetür stand. Als sie durch die Beamten geöffnet wurde, versuchten die gestressten und verängstigten Tiere sich in eine Ecke der winzigen Kiste zu drängen. Den Fahrzeugführer erwartet eine Anzeige wegen nicht ordnungsgemäßer Ladungssicherung. Das Veterinäramt ermittelt gegen den Paketdienst und gegebenenfalls auch gegen den Versender der Tiere. In diesem Zusammenhang ein Appell der Polizei: „Lebende Tiere im Internet zu bestellen, ist zwar nicht illegal, doch sollte man darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen die Tiere verpackt und versendet werden“.

PM der POL Gelsenkirchen vom 27.12.2018

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Freiburg (Baden-Württemberg): Zwei Überfälle am selben Tag – Drei dringend Tatverdächtige in Haft

Innerhalb kurzer Zeit werden der Polizei zwei Überfälle in St. Georgen und Zähringen gemeldet. Drei dringend Tatverdächtige werden vorläufig festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Zunächst erschien am Samstag, 22.12.2018, gegen 17 Uhr, ein 13-jähriger Junge mit seinem Vater beim Polizeirevier Freiburg-Süd. Der Junge berichtete, er sei kurz zuvor an der Straßenbahnhaltestelle Innsbrucker Straße von drei jungen Männern überfallen worden. Unter Vorhalt einer Schusswaffe sei ihm ein Basecap entwendet worden. Noch während der ersten Ermittlungen wurde ein weiterer Überfall auf eine Bäckereifiliale in der Zähringer Straße gemeldet. Dort sei eine Verkäuferin gegen 17:50 Uhr von drei Maskierten mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe eines dreistelligen Geldbetrags gezwungen worden.

Im Zuge der anschließenden Fahndung wurden ein 15-jähriger Syrer und ein 18-jähriger Deutscher durch Polizeibeamte als mutmaßliche Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen. Bereits die ersten Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht und die Festgenommenen gaben schließlich zu, beide Überfälle verübt zu haben. Der dritte mutmaßliche Täter, der noch flüchtig war, konnte ebenfalls noch am selben Abend ermittelt werden. Der 16-jährige Deutsche wurde an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg wurden die drei dringend Tatverdächtigen am Tag nach ihrer Festnahme dem Haftrichter beim Amtsgericht Freiburg vorgeführt. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

PM des PP Freiburg vom 27.12.2019