Allgemein Polizisten helfen

Bremerhaven (Bremen): Verspielt

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Große Sorgen machte sich am Mittwochnachmittag die Mutter einer 8 Jahre alten Schülerin aus der Bütteler Straße, weil ihr Kind nicht nach Hause gekommen war. Sie rief daraufhin die Polizei.
Das Kind war nach dem Schulschluss schon zwei Stunden überfällig und hatte nicht mitgeteilt, wo es war. Die Polizei fahndete nach der Schülerin und fand sie schließlich auch. Die 8-Jährige war ganz in der Nähe ihrer Wohnung und spielte dort. Das Mädchen hatte dabei die Zeit völlig außer Acht gelassen. Umso glücklicher war die Mutter, als ihr ihre Tochter von den Polizeibeamten übergeben wurde.

PM der OPB Bremerhaven vom 17.08.2017

Allgemein Bravo

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Mann mit Axt in der Innenstadt unterwegs – Polizeibeamte entschärfen Situation

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Am Dienstagnachmittag teilte ein Passant der Polizei mit, dass er soeben in der Innenstadt eine Person gesehen habe, die eine Axt aus einer Tasche zog und in Richtung Bahnhof ging. Sofort rückten zwei Streifen aus und suchten nach dem etwa 50 Jahre alten Mann. Er wurde auf einem Grünstreifen an der B 34 beim Rheinschloß gesichtet und zum Stehenbleiben aufgefordert. Der Mann hatte ein Beil in der rechten Hand und ging auf die Beamten zu. Die blieben besonnen und erreichten, dass der Mann das Beil in ein Gebüsch warf. Im Anschluss daran ließ sich der 54-Jährige widerstandslos festnehmen. Da er offenbar psychisch erkrankt ist, wurde er einem Facharzt vorgeführt und danach in eine Klinik gebracht. Das Beil wurde sichergestellt. Für dessen Mitführen hatte der 54-Jhrige keine Erklärung. Soweit bisher bekannt, wurde niemand bedroht.

PM des PP Freiburg vom 16.08.2017

Allgemein Bravo Polizisten helfen Retter

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Hunde vor Verwahrlosung gerettet

Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnten Polizeibeamte aus Wismar gegen Mittwochmittag zwei Hunde aus einer Wohnung retten, die laut Tierärztin in einem schlechten Zustand waren. Als die Polizisten an dem Mehrfamilienhaus im Kagenmarkt eintrafen, vernahmen sie bereits das Gejaule der Hunde. Die dazugehörige Wohnung war schnell ausgemacht. Der Mieter, welcher der Polizei wegen anderer Delikte bereits hinlänglich bekannt ist, zeigte sich jedoch sehr unkooperativ, sodass ein zweiter Fundstreifenwagen zur Unterstützung herangezogen wurde. Durch kommunikatives Geschick der eingesetzten Polizisten war es schließlich möglich, zur Prüfung des Sachverhalts in die Wohnung zu gelangen. Die Beamten beurteilten die Lage für die Hunde als unzumutbar und auch der Hundehalter ließ Zweifel an der Eignung erkennen, sodass sowohl eine Amtstierärztin als auch Kameraden der Feuerwehr zur Tierrettung angefordert wurden. Die Amtstierärztin bestätigte die Einschätzung der Beamten und veranlasste den sofortigen Entzug der Hunde vom Halter. Die beiden Mischlingshunde wurden in ein Tierheim verbracht. Der 33 Jahre alte Mann wird sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen. Darüber hinaus wird gegen ihn aufgrund eines Zufallsfundes von drogenähnlichen Substanzen ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der PI Wismar vom 16.08.2017

Bravo Keine Macht den Drogen Verbrechensbekämpfung

Straß (Steiermark): Suchtmittelhändler festgenommen

Quelle: LPD Steiermark

Ein 61-jähriger slowenischer Staatsbürger steht im Verdacht, Mittwochnacht, 9. August 2017, eine größere Menge Suchmittel über die Grenze nach Österreich geschmuggelt zu haben.

Gegen 21.00 Uhr erhielten die Beamten der Polizeidiensthundeinspektion Graz den Auftrag den Pkw eines vermutlichen Suchmittelhändlers am Grenzübergang Spielfeld zu überprüfen. Die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Spielfeld waren zuvor auf den Pkw-Lenker bei einer Routinekontrolle aufmerksam geworden.

Bei der folgenden Durchsuchung des Pkw durch den Diensthund „Ecco“, verwies dieser mehrmals auf den linken vorderen Bereich (Radkasten/Motorraum) des Pkw. Bei der genaueren Durchsuchung dieses Bereiches konnte ein mit einer Blechplatte abgetrenntes Versteck und darin zwei in Folie eingewickelte Pakete gefunden werden. In diesen Paketen befanden sich rund ein Kilogramm Marihuana, zwanzig Gramm Kokain und zehn Gramm Heroin. Die Polizisten stellten das Suchtmittel sicher und nahmen den Verdächtigen fest. Der 61-Jährige wird in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert und der Staatsanwaltschaft Graz zur Anzeige gebracht.

PM der LPD Steiermark vom 10.08.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen Retter

Coburg (Bayern): Hund aus überhitztem Auto befreit

Hund im heißen PKW

Erschöpft und dehydriert konnte am Mittwochnachmittag ein Hund aus einem überhitzten Auto auf dem Parkplatz an der Brandensteinsebene befreit werden. Auf dem Veste-Parkplatz gegenüber der Brandensteinsebene parkte ein 46-Jähriger aus dem Landkreis Ansbach sein Fahrzeug und lies seinen Vierbeiner darin zurück. Die beiden Seitenscheiben des BMW waren zwar einen Spalt geöffnet. Dennoch erhitzte sich der Fahrzeuginnenraum derart stark, dass der Hund überhitzte und dehydrierte. Ein vorbeikommender Tourist sah den hechelnden Hund im Fahrzeug und wusste sich nicht anders zu helfen, als die Coburger Polizei zu rufen. Beim Eintreffen der Coburger Polizisten hatte sich der Hund mittlerweile in den Fußraum der Fahrerseite zurückgezogen, da dies offensichtlich noch die kühlste Stelle im Fahrzeug war. Die Ordnungshüter versuchten zunächst an den Fahrzeughalter telefonisch heranzutreten. Dies schlug allerdings fehl. Um dem Vierbeiner weitere Qualen zu ersparen, schlugen die Ordnungshüter mit dem Schlagstock die hintere Seitenscheibe des Autos ein, öffneten die Fahrertür und befreiten den erschöpften Hund aus seiner misslichen Lage. Da das Tierheim nur wenige hundert entfernt war, wurde der Hund kurzerhand von der Streifenbesatzung dorthin gebracht. Dort war er bestens versorgt und konnte später von seinem Hundehalter auch wieder abgeholt werden. Zum Zeitpunkt der Tierrettung betrug die Lufttemperatur im Schatten 27 Grad. Wie heiß es zu diesem Zeitpunkt im Fahrzeuginneren war, ist nicht bekannt. Der Fahrzeugbesitzer, sowie seine Freundin erschienen am Mittwochabend sehr ungehalten auf der Wache der Polizeiinspektion Coburg. Die Einsicht des Hundehalters „hielt sich in Grenzen“. Bei der Dame ging sie gegen Null. Es folgte der typische Standardsatz, den ein Polizist immer wieder zu hören bekommt: „Das haben wir schon hundertmal so gemacht, es ist noch nie etwas passiert.“ Den Hundehalter erwartet nun eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz.

PM der PI Coburg vom 10.08.2017

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Lavamünd (Kärnten): Suchaktion

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Am 09.08, mittags, kam eine 84-jährige Pensionistin aus der Steiermark beim Pilze sammeln im Bereich Hirschkogel, Gemeinde Lavamünd, Bezirk Wolfsberg, zu Sturz.
Die Frau verständigte mittels Handy selbst die Rettungskräfte, konnte jedoch keine genauen Angaben über ihren Aufenthaltsort machen, weshalb eine Suchaktion eingeleitet wurde.
Die Pensionistin, die nach kurzer Zeit aufgefunden werden konnte, musste in weiterer Folge von Mitgliedern der Bergrettung aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden.
Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber C 11 in das UKH Klagenfurt gebracht.
An der Suchaktion beteiligten sich 9 Mitglieder der Bergrettung, sowie mehrere Polizeibeamte.

PA der LPD Kärnten vom 09.08.2017

Allgemein Bravo Verbrechensbekämpfung

Kapfenberg (Steiermark): Räuber nach jahrelanger Fahndung festgenommen und verurteilt

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Polizisten klärten einen schweren Raub aus dem Jahr 2009 und nahmen einen 30-jährigen kosovarischen Staatsbürger fest. Dieser wurde nun zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Am 17. Februar 2009 gegen 01:20 Uhr überfielen drei Täter mit Pistolen bewaffnet ein Wettcafe in Kapfenberg und raubten aus einem Tresor einen hohen Bargeldbetrag. Sie bedrohten Angestellte und Gäste, fesselten diese und verletzten vier Personen zum Teil schwer.

Die umfangreichen Erhebungen verliefen 2009 jedoch ergebnislos und wurden vorläufig eingestellt. Ab Jänner 2017 wurden die Erhebungen vom Landeskriminalamt Steiermark wieder aufgenommen und aus verschiedenen Perspektiven neu beleuchtet. Es konnte der 30-jährige, in der Schweiz lebende Kosovare, als einer der unmittelbaren Täter ausgeforscht und in der Schweiz festgenommen werden. Am 7. August 2017 wurde der 30-Jährige am Landesgericht Leoben zu einer unbedingten Haft verurteilt. Die Erhebungen zur Ausforschung seiner bis dato unbekannten Mittäter werden fortgesetzt.

PA der LPD Steiermark vom 08.08.2017

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Langenargen (Baden-Württemberg): Verletzter Jungschwan im BMK-Yachthafen von Angelköder befreit

Symbolbild

Am vergangenen Sonntagnachmittag beteiligte sich die Wasserschutzpolizei vom Posten Langenargen an der Rettungsaktion eines Jungschwanes. Einige besorgte Freizeitkapitäne hatten das Tier, in dessen rechter Flosse sich ein Kunstangelköder mit zwei Drillingshaken verfangen hatte, nur mit einer Flosse schwimmend im Hafen entdeckt. Die verletzte Flosse hielt der Schwan nach oben aus dem Wasser. In einer gemeinsamen Aktion machten sich eine Tierärztin, zwei Angehörige der Tierfreunde Bodensee e.V., der Hafenmeister des BMK-Yachthafens sowie ein Beamter der Wasserschutzpolizei Langenargen daran, dem verletzten Schwan zu helfen. Hierzu wurde er auf dem Wasser zunächst von seiner Familie getrennt und anschließend eingefangen. Die Tierärztin entfernte nun fachgerecht die Drillingshaken, welche die Flosse mehrfach durchstochen und zusammengezogen hatten. Der Jungschwan, der während seiner ärztlichen Behandlung heftig Widerstand leistete, wurde anschließend wieder seiner Familie übergeben und konnte den weiteren Tagesverlauf bei bestem Wetter auf dem Bodensee genießen.

PM des PP Einsatz/Friedrichshafen vom 08.08.2017

Allgemein Allzeit bereit Gefahrenabwehr

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Nachtausflug einer Ziegenherde

Ausflug einer Ziegenherde

Mehrere Verkehrsteilnehmer teilten mit, dass zwischen der Einmündung der L 482 von der Eichelsbacher Mühle kommen und der Abfahrt zur Landstraße nach Riedelberg eine Herde Ziegen auf der Landstraße stehen würde. Die Funkstreife fuhr die Örtlichkeit an und wurde von ca. 60, sehr zutraulichen Ziegen umzingelt. Zunächst wurde versucht die sehr anhänglichen Tiere von der Straße zu vertreiben.
Das gelang nicht. Vielmehr hatte das Streifenteam alle Hände zu tun, die äußerst neugierigen Tiere davon abzuhalten, in den Funkstreifenwagen einzusteigen. Zur Unterstützung wurde ein zweites Streifenteam angefordert. Die Beamten versuchten zunächst auf einem naheliegenden Bauernhof den Besitzer der Tiere zu erreichen. Auch dieser Versuch ist gescheitert. Weder Klingel- noch Klopfgeräusche wurden erhört. Selbst das eingeschaltete Martinshorn wurde nicht wahrgenommen. Also wurde die Herde unter „Polizeischutz“ mit der Absicherung durch zwei Funkstreifenwagen zurück zum Bauernhof begleitet. Dort angekommen, wurde auch der Besitzer wach und hat sich weiter um die Tiere gekümmert. Für den zeitlich aufwendigen Polizeieinsatz werden jetzt Gebühren (deutlich über 600.– EUR) erfasst. – Für die Reinigung der „wohlriechenden Uniformteile“ müssen die Polizisten selbst sorgen.

PM der PD Pirmasens vom 07.08.2017

Allgemein Bravo Verbrechensbekämpfung

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Fahrraddieb binnen einer Stunde durch Sicherheitsmitarbeiter der Bahn und Bundespolizisten überführt

Am Samstag, dem 05. August 2017 zeigte ein 26-jähriger Mann um 07.50 Uhr den Diebstahl seines Fahrrades bei der Bundespolizei in Magdeburg an. Er hatte sein Mountainbike kurz zuvor im Personentunnel des Hauptbahnhofes abgestellt, um sich für seine anstehende Bahnfahrt noch etwas zu Essen zu kaufen. Dabei fiel ihm bereits ein Mann auf, der sich verdächtig verhielt. Nachdem der Besitzer des Fahrrades von seinem Einkauf zurückkam, war sein Rad verschwunden. Er wendete sich an zwei Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, die ihn an die Bundespolizei verwiesen. Gegen 08.30 Uhr bemerkten die beiden Bahnmitarbeiter eine Person auf Bahnsteig 1.
Diese fürte ein Mountainbike bei sich. Der Mann war allerdings auch schon in den frühen Morgenstunden im Bahnhof unterwegs,- allerdings ohne Fahrrad. Die Sicherheitsmitarbeiter informierten die Bundespolizisten über ihre Beobachtungen. Die eingehende Kontrolle des 37-Jährigen ergab, dass ihm das Fahrrad nicht gehörte. In der Dienststelle der Bundespolizei erkannte der wahre Besitzer des Rades sowohl sein Mountainbike, als auch den Fahrraddieb wieder. Es war der Mann, der ihm bereits am Morgen verdächtig vorkam. Den Dieb erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der BPOLI Magdeburg vom 06.08.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Verbrechensbekämpfung

Fehring (Steiermark): Seriendiebe ausgeforscht

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Polizisten der Polizeiinspektionen Ilz AGM und Fehring forschten zwei Verdächtige aus und konnten ihnen zahlreiche Diebstähle von Mopeds und Fahrrädern seit 2016 nachweisen.
Nach umfangreichen und intensiven Erhebungen ermittelten die Beamten im engen Zusammenwirken aller involvierten Polizeiinspektionen eine chronologische Vorgehensweise von bereits amtsbekannten Serientätern seit Juni 2016. Die Täter verübten immer an denselben Wochentagen (meist Freitag) gewerbsmäßige Diebstähle von Mofas und Fahrrädern sowie Einbruchsdiebstähle in Kellerabteile. Das Diebesgut, das in einem Planenanhänger abtransportiert wurde, verbrachten die Verdächtigen danach über die Grenze auf einen Markt in Ungarn und verkauften dieses dort sofort weiter. Dabei dürfte an über 40 Tatorten ein Gesamtschaden von über 50.000 Euro entstanden sein. Auf Grund dieser Erkenntnisse konnten gezielte Fahndungsmaßnahmen und Observationen durchgeführt werden.
Die beiden Tatverdächtigen, ein 41-Jähriger und dessen 26-jährige Lebensgefährtin, beide ungarische Staatsbürger, konnten am 5. August 2017 gegen 04:00 Uhr im Bereich Gniebing von Polizeistreifen angehalten und festgenommen werden.
Bei der Festnahme stellten die Beamten auf der Rückbank des Fahrzeuges einen Kindersitz mit dem sechs Wochen alten Baby der Tatverdächtigen fest. Die beiden Personen hatten somit bei den letzten diversen Straftaten vermutlich immer ihr Baby dabei. Am Anhänger des vom Verdächtigen gelenkten Fahrzeuges konnten zwei Mofas, ein Motorradhelm sowie ein Fahrrad sichergestellt und verschiedenen Tatorten zugeordnet werden.
Das Kleinkind wurde umgehend in Obsorge der Fürsorge übergeben und von der Mutter der Tatverdächtigen in Obhut genommen.
Die 26-Jährige ist zu den ihr angelasteten Taten geständig. Ihr Lebensgefährte ist diesbezüglich nur teilweise geständig.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Graz wurden die beiden Beschuldigten in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 06.08.2017

Allgemein Allzeit bereit Bravo Retter

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Rückwärts rollender Sattelzug wird von Polizisten gebremst

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Am Sonntagmorgen wurde der Polizei Bielefeld gegen 00:30 Uhr auf der Autobahn 2, in Richtung Hannover, ein Sattelzug gemeldet, der deutliche Schlangenlinien fuhr. Vor der Anschlussstelle Ostwestfalen-Lippe kollidierte er mit der rechten Seitenschutzplanke und fuhr weiter. Aufgrund der gefährdenden Fahrweise verhinderte ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford das Überholen dieses 40 Tonnen Sattelzuges mit polnischer Zulassung.
An der Ausfahrt der Anschlussstelle Herford-Ost konnte der Sattelzug von der Polizei zum Stillstand gebracht werden. Der Fahrer des Sattelzuges hielt dabei teils auf dem Hauptfahrstreifen, teils auf der Verzögerungsspur und schaltete die Beleuchtung aus. Als sich Polizeibeamte dem Sattelzug näherten, rollte dieser plötzlich rückwärts auf die Hauptfahrbahn der Autobahn 2. Sofort konnte ein Polizeibeamter auf die rollende Zugmaschine aufspringen, den Sattelzug abbremsen, und damit weiteren Schaden vermeiden. Während der anschließenden Verkehrskontrolle brach der Fahrer zusammen. Der hinzugerufene Notarzt stellte einen Alkohol- sowie auch Medikamentenkonsum des 62-jährigen polnischen Fahrers fest.
Zusätzlich konnte ein medizinischer Notfall nicht ausgeschlossen werden. Er wurde in ein Krankenhaus verbracht, wo er stationär verblieb. Der LKW wurde sichergestellt. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Der Gesamtsachschaden beträgt ca.2000 Euro.

PM der POL Bielefeld vom 06.08.2017

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Herten (Nordrhein-Westfalen): Polizist reanimiert Autofahrerin nach Unfall

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Auf der Schulstraße ist am Mittwochnachmittag, gegen 14.40 Uhr, eine 71-jährige Autofahrerin aus Herten verunglückt. Sie bekam während der Fahrt Herzprobleme und fuhr gegen einen Baum. Ein Polizeibeamter aus Bottrop, der gerade nicht im Dienst war, kam zufällig an der Unglücksstelle vorbei. Er reanimierte die Frau bis der Notarzt eintraf. Die 71-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro.

PM des PP Recklinghausen vom 03.08.2017

Allgemein Polizisten helfen

Lörrach (Baden-Württemberg): „Tierischer“ Fall beschäftigt die Polizei – Eigentümer einer Echse gesucht

Einen weiteren „tierischen“ Einsatz zu bewältigen hatten Beamte des Polizeireviers Lörrach am Mittwochabend. Nachdem beim letzten Einsatz eine zutiefst erschreckte Frau vor einer heimischen Spinne beschützt wurde, mussten sich die Ordnungshüter dieses Mal um ein exotisches Tier kümmern. Kurz vor 18 Uhr teilte ein Pärchen mit, dass man während eines Spazierganges auf einem Waldweg (Verlängerung Alte Rheinfelder Straße) eine lebende Echse gefunden habe. Eine Streife kam vor Ort und schaute sich den Fremdling erst einmal an. Er war friedlich und ließ sich widerstandslos in eine mitgebrachte Transportkisten setzen. Danach wurde das Tier zu einem Experten gebracht, der es als Bartagame-Echse identifizierte. Ob der kleine Exot ausgebüxt ist oder ausgesetzt wurde, ist unklar. Die Polizei sucht nach dem Besitzer und bittet ihn, sich zu melden (Polizeirevier Lörrach, 07621-176500).

PM des PP Freiburg vom 03.08.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Polizisten helfen

Böblingen (Baden-Württemberg): Sucheinsatz mit gutem Ende

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Sechs Streifenbesatzungen der Polizei und ein Polizeihubschrauber waren am frühen Donnerstagmorgen an einem Sucheinsatz beteiligt, nachdem eine besorgte Mutter ihren 17-jährigen Sohn beim Polizeirevier Böblingen als vermisst gemeldet hatte. Der Jugendliche hatte gegen Mitternacht seine Rückkehr von einer Jugendfreizeit angekündigt und wollte mit dem Bus bis spätestens 01:30 Uhr zu Hause eintreffen. Nachdem diese Zeit verstrichen war und er auf Anrufe und Nachrichten nicht reagierte, wandte sich seine Mutter um 02:20 Uhr an die Polizei. Um 04:30 Uhr konnten die Polizisten ihre Suchmaßnahmen nach dem Anruf eines Böblinger Busunternehmens beenden. Wie sich herausstellte, hatte der 17-Jährige bei der Heimfahrt in der hintersten Reihe eines Busses Platz genommen und war dort eingeschlafen. Nach der letzten Haltestelle stellte der Fahrer seinen Bus im Depot ab, bemerkte den Schlafenden nicht und schloss sein Fahrzeug ab. Gegen 04:15 Uhr wachte der junge Mann auf und machte Mitarbeiter des Unternehmens auf sich aufmerksam. Die Polizei brachte ihn schließlich das letzte Stück nach Hause.

PM des PP Ludwigsburg vom 03.08.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo

Wertheim (Baden-Württemberg): Straftatenserie mit insgesamt 30 Fällen aufgeklärt, Täter gefasst

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Großer Erfolg für das Polizeirevier Wertheim: Den Beamten gelang die Aufklärung einer Straftatenserie mit insgesamt 30 Fällen im Zeitraum vom Herbst 2016 bis Mitte März 2017 und die Ermittlung von sieben Tatverdächtigen. Die jugendlichen und heranwachsenden Männer, vier davon im Alter von 15, die anderen im Alter von 16, 18 und 19 Jahren, werden verdächtigt, im Bereich Wertheim und dem angrenzenden Bayern verschiedene Diebstähle (u. a. Fahrräder, Diesel, Werkzeuge), Hausfriedensbruch, Brandstiftung und Sachbeschädigung begangen zu haben. Nach eingegangenen Hinweisen, intensiven Ermittlungen und mehrfachen Vernehmungen konnten die Polizeibeamten aus Wertheim bei Durchsuchungen einen Großteil des Diebesgutes bei den Tatverdächtigen sicher stellen und den Besitzern zurückgeben. Die jungen Männer, von denen einer bereits polizeibekannt war, sind offensichtlich auch verantwortlich für eine Serie von Missbrauchen des Notrufs 110. Sie zeigten sich fast ausnahmslos geständig. Die Ermittlungen dauern nun an.

PM des PP Heilbronn vom 02.08.2017

Allgemein Allzeit bereit

Halle (Sachsen-Anhalt): 7-jähriger Zugliebhaber allein unterwegs

Ob er tatsächlich einmal Lokführer wird? Ein kleiner Junge wurde am Dienstag, dem 01. August 2017, gegen 19.45 Uhr ganz allein durch eine Zugbegleiterin in einer S-Bahn auf der Strecke Halle/Neustadt – Halle/Hauptbahnhof festgestellt. Die Mitarbeiterin der Bahn informierte daraufhin die Bundespolizei in Halle. Die eingesetzten Bundespolizisten übernahmen den Jungen und kontaktierten die Erziehungsberechtigten. Auf die Nachfrage, warum er ausgerissen und in die Bahn gestiegen sei, erklärte der 7-Jährige den Bundespolizisten, dass er „einmal alleine ein wenig Zug fahren wollte“. Der Junge wurde kurze Zeit später an seine Mutter übergeben, die ihn wieder glücklich und erleichtert in ihre Arme schloss.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.08.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Würzburg (Bayern): Gelbwangen-Schmuckschildkröte ausgesetzt – Zeugen und Eigentümer gesucht

PI Würzburg / Quelle: Feichtinger

Am Montagvormittag hat die Mitarbeiterin einer Firma in der Dr.-Johanna-Stahl-Straße eine Schildkröte in einem dortigen Schwimmteich entdeckt und die Polizei informiert. Die Polizeibeamten brachten das Reptil anschließend in ein Tierheim.

Gegen 07:30 Uhr wurde das Tier beobachtet, als es sich die Seerosen im Schwimmteich schmecken ließ. Das Reptil konnte behutsam eingefangen und an die Polizeibeamten übergeben werden, die es schließlich nach Rücksprache mit der Stadt Würzburg in ein Tierheim brachten. Bei der etwa 25 cm großen Schildkröte handelt es sich um eine Gelbwangen-Schmuckschildkröte.

Da nicht auszuschließen ist, dass das Tier ausgesetzt wurde, werden Zeugen gebeten, sich mit den Operativen Ergänzungsdiensten der Polizei Würzburg unter der Tel.-Nr. 0931/457-0 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Würzburg-Stadt vom 01.08.2017

Allgemein Polizisten helfen

Rheinau (Baden-Württemberg): Erfolgreiche Vermisstensuche

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Bei der Suche nach einer Vermissten unweit der L 87 und dem Rench-Flutkanal wurde am frühen Montagabend neben Helfern der Feuerwehr und Suchhunden auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.
Nachdem die im Zuge eines Spazierganges von ihrem Lebensgefährten vermisst gemeldete Dame im Verlauf der Nacht nicht aufgefunden wurde, konnte in den heutigen Morgenstunden Entwarnung gegeben werden. Die Gesuchte wurde von einem aus dem Nachtdienst heimkehrenden Polizeibeamten wohlbehalten neben der L 87 angetroffen. Nach ersten Erkenntnissen dürften persönliche Gründe zu der unangekündigten und kurzfristigen ´Trennung´ des Pärchens geführt haben.

PM des PP Offenburg vom 01.08.2017

Allgemein Allzeit bereit Bravo

Schweinfurt (Bayern): Dein Freund und Helfer macht seinem Namen alle Ehre

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Den Slogan „Dein Freund und Helfer“ haben zwei Polizeibeamte am späten Sonntagabend wieder einmal nachdrücklich in die Tat umgesetzt. Einer etwas schon betagteren Dame konnte wieder zu ihrem Auto verholfen werden, welches sie partout nicht mehr finden konnte.
Gegen 22.30 Uhr wandte sich die Frau zunächst hilfesuchend an eine Nachbarin und teilte ihr mit, dass ihr Auto gestohlen worden ist, weil sie es nicht mehr finden könne. Nachdem man dann zusammen im Ortsbereich nach dem Auto gesucht hatte und es aber nicht finden konnte, wandte man sich schließlich in der letzten Not an die Polizei.
Die Ordnungshüter konnten schon recht bald Entwarnung geben. Sie fanden das Auto, es parkte ordnungsgemäß vor einer Wernecker Metzgerei.

PM der PI Schweinfurt vom 31.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Ebersdorf (Bayern): 3-Jährige in Ebersdorf auf Abwegen

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In einem unbeobachteten Moment schlich sich eine 3-Jährige am Donnerstag um 15 Uhr aus einem Anwesen in der Hinteren Wilhelmstraße und erkundete die Umgebung. In der Nähe des Rathausplatzes wurden drei Jugendliche auf die junge Ausreißerin aufmerksam und wunderten sich, dass diese alleine auf großer Entdeckungstour in Ebersdorf unterwegs war. Am Rathausplatz schauten sie gemeinsam nach einer Aufsichtsperson der 3-Jährigen. Nachdem sie niemanden auftreiben konnten, wandten sie sich schließlich an eine Verkäuferin einer Bäckereifiliale am Rathausplatz. Diese wiederrum verständigte die Coburger Ordnungshüter. Die 3-Jährige, die die Aufmerksamkeit ihrer drei älteren Spielgefährten offensichtlich genoss, bekam von der Verkäuferin sogar noch ein Eis auf Kosten des Hauses spendiert. Schnell konnten die Coburger Polizisten den Wohnort der 3-jährigen Ausreißerin ermitteln. Nach einer kurzen und spannenden Fahrt mit dem Streifenwagen, übergaben die Ordnungshüter die kleine Ausreißerin in die Arme ihrer überglücklichen Mutter. Diese hatte in der Zwischenzeit schon alle Hebel in Bewegung gesetzt um nach der Kleinen zu suchen. Ihren Erlebnisreichen Ausflug wird das 3-jährige Mädchen sicher nicht so schnell vergessen.

PM der PI Coburg vom 28.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Lambsheim (Rheinland-Pfalz): Landschildkröte auf Abwegen

Schildkröte pressefrei1

Anwohner der Bahnhofstraße in Lambsheim finden am Nachmittag des 27.07.2017 eine Landschildkröte auf den nahegelegenen Bahngleisen.
Sie wird durch die eingesetzten Polizeibeamten abgeholt und in artgerechte Verwahrung gegeben, bis der rechtmäßige Eigentümer ermittelt werden kann.

Hinweise bitte an die Polizeiwache Maxdorf unter 06237/934-100 bzw. die Polizeiinspektion Frankenthal unter 06233/313-0.

PM der PD Ludwigshafen vom 27.07.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen

Witten (Nordrhein-Westfalen): Wittener Polizei spendet für den Kinderhospizdienst

Eine Spende für unheilbar kranke Kinder: 300 Euro übergab Dorothea Gellenbeck, Leiterin der Polizeiinspektion Witten, jetzt an Ulrike Merk, Schatzmeisterin des Vereins „Kinderhospizdienst Ruhrgebiet“.

Der große Teil dieser Summe ist im Rahmen einer Verlosung beim Wittener Polizei-Info-Tag Anfang Juni zusammengekommen. Mehrere Polizeibeamte stockten die Spende noch etwas auf.

Der Verein wurde vor 16 Jahren gegründet und greift unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien mit weitreichenden Unterstützungsangeboten unter die Arme.

PM der POL Bochum vom 27.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Impflingen (Rheinland-Pfalz): Polizist betätigt sich als Pferdeflüsterer

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Am Mittwochnachmittag meldete eine 35-jährige Pferdebesitzerin ihre braune Stute abgängig.
Das Pferd sei beim Führen durchgegangen und auf einem Feldweg in Richtung Mörzheim weggelaufen. Nach kurzer Suche konnte das Pferd in einem Weinberg grasend von einem 32-jährigen Polizeikommissar festgestellt werden. Der Streifenbeamte betätigte sich als Pferdeflüsterer und konnte das Pferd beruhigen und an Ort und Stelle festhalten bis die erleichterte Pferdehalterin hinzukam und ihr Pferd auf die Pferdekoppel bei Ilbesheim brachte.

PM der PD Landau vom 27.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Schmunzelmeldung

Kempten (Bayern): Eichhörnchen hält sich fit im Fitnessstudio

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Rund zwei Stunden arbeitete gestern ein Eichhörnchen an seiner körperlichen Gesundheit. Hierzu nahm es kostenfrei ein Fitnessstudio in der Innenstadt in Anspruch. Den Sportlern und Angestellten fiel das Tier schon in der Früh auf, wie es sich an der Außenfassade eines Hotels in der Bahnhofstraße nach oben hangelte.
Dort legte es auf Höhe des Studios im vierten Stock eine Verschnaufpause ein und kletterte dann weiter einen Außenaufzug entlang bis in den 13. Stock des Gebäudes.

Nachdem es dort ausgiebig die Aussicht ins Allgäu genossen hatte, rutschte es nach unten und wusste nicht mehr so recht weiter. Mithilfe zweier Polizeibeamter und einer Angestellten, gelang es, das putzige Tierchen durch das Studio ins Treppenhaus zu lotsen. Vorher war es noch ordentlich durch das Studio im vierten Stock hindurch getobt. Unten angekommen, sprang es auf einen Baum und atmete vermutlich erstmal richtig durch.

PM der PI Kempten vom 26.07.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Kiel (Schleswig-Holstein): Gemeinsame Rettungsaktion DGzRS und Wasserschutzpolizei für verletzten Segler

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Am 22.07.2017 Uhr kam es um 14:53 in der Kieler Förde vor Bülk zwischen einer unter deutscher Flagge fahrenden Segelyacht und einem niederländischen Fahrgastsegelschiff zu einer Kollision.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden die Ausweichregeln für Fahrzeuge unter Segeln nicht beachtet. Zu diesem Zeitpunkt kam der Wind aus Osten mit etwa 6 Bft.

Der 79-jährige Bootsführer der Segelyacht traf dabei mit seinem Steven den Backbordanker des anderen Segelschiffes; umgekehrt wurde durch den Klüverbaum des Fahrgastsegelschiffes der Mast der Segelyacht aus dessen Verankerung gerissen.

Durch diese Kollision wurde der 79-Jährige verletzt. Die Segelyacht erlitt einen Totalschaden.

Zur Übernahme des Verletzten ging das mobile Streifenboot des Wasserschutzpolizeirevieres Kiel „Olsborg“ bei der Segelyacht länggseits, während sich die Yacht im Schlepp der STEPPKE, dem Tochterboot des Seenotrettungskreuzers BERLIN, befand.

Dabei stürzte eine Kollegin ins Wasser Sie wurde an Bord des Seenotrettungskreuzers BERLIN genommen und mit trockener Kleidung versorgt. Der verletzte Mann wurde von dem mobilen Streifenboot „Olsborg“ durch Unterstützung des Küstenstreifenbootes Staberhuk nach Strande zur ärztlichen Versorgung verbracht. Die Segelyacht wurde vom Tochterboot des SK „Berlin“ nach Laboe geschleppt. Auf dem Fahrgastsegelschiff wurden keine Personen verletzt; das Schiff blieb unversehrt.

Währenddessen wurde der Seenotrettungskreuzer BERLIN zu einem weiteren Einsatz für eine Segelyacht mit Mastbruch gerufen. An Bord konnte die Polizistin bei diesem Rettungseinsatz die Seenotretter unterstützen. Nach dem Einsatz wurde sie von den Seenotrettern an Bord ihres eigenen Einsatzfahrzeugs wieder abgesetzt.

PM der PD Kiel vom 24.07.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Verkehrssicherheit

Halver (Nordrhein-Westfalen): Kuhherde auf Bundesstraße

ausgebüxte Kuhherde an Bundesstraße

Eine Kuhherde machte heute Morgen einen Ausflug zur Eugen-Schmalenbach-Straße und zur Bundesstraße 229. Um 7 Uhr meldeten Autofahrer den Vorfall in Ostendorf über den Notruf der Polizei. Die Herde – bestehend aus 52 Kühen – konnte mit Hilfe vorbeifahrender Bürger, Anwohnern, dem Bauern und nicht zuletzt den angerückten Polizeibeamten wieder eingefangen und auf die Weide zurückgebracht werden. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 21.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Wolfsburg (Niedersachsen): Polizei befreit 89 Jährige aus Wohnzimmer

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„Polizei dein Freund und Helfer“, dies erfuhr eine 89 Jahre alte Wolfsburgerin, als sie sich am Donnerstagmittag in ihrem Wohnzimmer eingeschlossen sah. Die ältere Dame wollte ihr Wohnzimmer verlassen, als sie plötzlich den Griff der Türklinke in der Hand hielt. Die Tür ihres Wohnzimmers ließ sich nicht mehr aus eigner Kraft öffnen. In ihrer Not rief die Rentnerin gegen 11.53 über Notruf die Polizei um Hilfe. Eine 32 Jahre Polizeikommissarin und ein 27 Jahre alter Polizeikommissar rückten aus, um die Dame zu befreien. Am Ort angekommen warf ihnen die Gefangene den Wohnungsschlüssel aus dem Fenster und die beiden Polizeibeamten konnten in die Wohnung der Dame gelangen. Hier öffneten sie die Wohnzimmertür und befreiten die Rentnerin. Anschließend reparierten die Beamten die Türklinke, sodass sich die Wohnzimmertür wieder störungsfrei öffnen und schließen ließ.
Die überglückliche Dame bedankte sich bei den beiden Ordnungshütern und wollte wissen, was die beiden jungen Polizisten für die Rettungsaktion und Reparatur der Türklinke bekämen. Kommentar der beiden Beamten: „Gar nichts. Das ist doch unser Job, das haben wir gerne gemacht!“

PM der POL Wolfsburg vom 20.07.2017

Allgemein Einfach nett

Gundelfingen (Baden-Württemberg): Ein Geschenk für Mama – Vierjähriger geht alleine einkaufen

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Nicht schlecht staunte die Verkäuferin eines Lebensmittelmarktes in Gundelfingen am Mittwochmorgen (19.7.2017), als ein kleiner Junge ohne Begleitung an ihrer Kasse erschien, um ein einsames Brötchen zu kaufen. Auf Nachfrage erklärte der Knirps, dass er vier Jahre alt sei und seine Mama mit einem Laugenbrötchen zum Frühstück überraschen wolle. Da der Bub bereits zuvor anderen Passanten alleine auf der Straße aufgefallen war, wurde die Polizei verständigt. Den ebenfalls staunenden Beamten gegenüber bestätigte der kleine Mann auf Abwegen zwar sein frühreifes Vorhaben, konnte ihnen jedoch nicht erklären, wo genau er zuhause ist. In Begleitung der fürsorglichen Polizisten gelang es aber nach einer längeren Suche zu Fuß, die richtige Haustüre zu finden und den kleinen Ausreißer seiner überglücklichen Mutter zu übergeben. Diese hatte bereits mit einem jüngeren Geschwister des Vierjährigen verzweifelt nach dem plötzlich Verschwundenen gesucht. Nach einem verständnisvollen, aber mahnenden Gespräch mit den Polizeibeamten wird die erleichterte Mutter nun künftig die Wohnungstüre im Auge und sorgfältig verschlossen halten.
Über die liebevoll gemeinte Geste ihres Sohnes darf sie sich aber irgendwo im Stillen auch freuen.

PM des PP Freiburg vom 19.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Einfach nett Gefahrenabwehr Schmunzelmeldung

Dormagen (Nordrhein-Westfalen): Zahme Hirschkuh auf Wanderschaft – Polizei bringt „Daisy“ wohlbehalten zurück

daisy on tour

Am Mittwoch (19.7.), gegen 7:45 Uhr, erhielt die Polizei den Anruf eines Radfahrers, der eine zahme Hirschkuh auf einem Feldweg meldete.
Tatsächlich stellten Polizeibeamte wenige Minuten später fest, dass zwischen Straberg und dem Tannenbusch ein zutraulicher Paarhufer stand, der sich von dem Anrufer streicheln ließ und sich zunächst nicht vom „Fleck bewegte“. Schnell war herausgefunden, dass das Tier namens „Daisy“ eigentlich auf einer umzäunten Weide am Straberger Weg zu Hause ist. Zu ihren Gefährten gehören dort mehrere Pferde. Die zutrauliche Hirschkuh hat offensichtlich einen Weg über den Zaun in Richtung Freiheit gefunden, wobei sie auch die Kreisstraße 12 überquert haben dürfte – gefährliche Ausweichmanöver von Autofahrern nicht ausgeschlossen.

Bevor das Tier auf den Dormagener Straßen zum Verkehrshindernis werden konnte, dirigierten Polizisten die friedliche Daisy mittels Streifenwagen in Richtung Heimat. Daisy zeigte sich nahezu unbeeindruckt von der Polizeibegleitung und trottete vor dem Streifenwagen her. Um Unfälle oder andere gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden, die beispielsweise durch Vollbremsungen entstehen können, sperrten Polizisten kurz die Kreisstraße 12. Zu Verkehrsstörungen kam es nicht. Schon weit vor dem Straberger Weg empfing der Pfleger seine „Daisy“ mit offenen Armen. Der Polizeieinsatz war somit um kurz nach 8 Uhr beendet.

Ob „Daisy“ einfach langweilig war, ob sie die weite Welt erkunden oder das sogenannte „Sommerloch“ in den Medien füllen wollte, ist bislang nicht bekannt.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 19.07.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Keine Macht den Drogen Verbrechensbekämpfung

Waldkraiburg (Bayern): Empfindlicher Schlag gegen die örtliche Rauschgiftszene

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Im Zeitraum vom 03.07.2017 bis 16.07.2017 wurden durch Kräfte der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Waldkraiburg, sowie der Krimalpolizei Mühldorf a.Inn, verstärkt zielgerichtete Kontrollen und Ermittlungen im örtlichen Rauschgiftmilieu im Stadtgebiet Waldkraiburg durchgeführt. Diese führten zu zahlreichen, teilweise äußerst umfangreichen Ermittlungsverfahren, sowie zu einer beträchtlichen Anzahl an Sicherstellungen.

In dem zweiwöchigen Zeitraum wurden so durch die eingesetzten Beamten aufgrund der zahlreichen Kontrollen, aber auch durch im Anschluss folgende Ermittlungen und Vernehmungen insgesamt 21 polizeiliche Ermittlungsverfahren mit teils mehreren Tatverdächdigen und über 170 Einzeltaten eingeleitet. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird gegen 11 Tatverdächtige der Vorwurf des Handels mit Betäubungsmitteln – teils in nicht geringer Menge – in bislang mindestens 71 Einzelfällen erhoben.

Insgesamt wurden polizeiliche Ermittlungen gegen 21 männliche und eine weibliche Tatverdächtige in einem Altersspektrum von 15 bis 33 Jahre eingeleitet. Aus polizeilicher Sicht erfreulich ist, dass der Anteil der jugendlichen Tatverdächtigen (u. 18 Jahre) im Vergleich zum Vorjahr etwa um die Hälfte von ca. 40 Prozent auf knapp über 20 Prozent gesunken ist. Dies lässt darauf schließen, dass einige Jugendliche auch aufgrund der verstärkten Kontrolltätigkeiten aus dem vergangenen Jahr nachhaltig sensibilisiert werden konnten. Ein scheinbar unbelehrbarer 15-jähriger Tatverdächtiger, gegen welchen bereits im Jahr 2016 ermittelt wurde, geriet jedoch leider auch dieses Jahr gleich zwei Mal in den Fokus der Ermittler.

Aus oben bezeichneten Ermittlungsverfahren resultierte eine beachtliche Anzahl an sichergestellten Betäubungsmitteln und sonstigen Gegenständen, welche den Tatverdächtigen als Tamittel fungierten. So konnten im Rahmen der Kontrollen, sowie der zahlreichen, auf richterlichen Beschluss hin durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen insgesamt knapp 900 Gramm Marihuana, 3,1 Kilogramm Cannabissamen, knapp über 200 Gramm neue psychoaktive Stoffe (vermeintlich legale „Kräutermischungen“), geringere Mengen an Amfetamin, sowie zahlreiche Mobiltelefone sichergestellt werden. Zudem wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Geldbetrag in mittlerer dreistelliger Höhe beschlagnahmt, bei welchem es sich um vermeintliches Drogengeld handelt. …

Abschließend kann angemerkt werden, dass aufgrund nun anstehender Ermittlungsarbeit und Vernehmungen weitere Tatverdächtige ermittelt werden können. Aufgrund der beträchtlichen Anzahl an eingeleiteten Ermittlungsverfahren kann die zweiwöchige Kontrollaktion durchaus als erfolgreicher Schritt gegen die örtliche Betäubungsmittelszene gewertet werden. Neben nicht unerheblichen Geldstrafen haben einige Tatverdächtige, wie erwähnt, eine empfindliche Freiheitsstrafe zu befürchten.

PM des PP Oberbayern Süd vom 18.07.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Gefahrenabwehr

Dresden (Sachsen): Beamte mussten Kleinkind aus Auto befreien

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Dresdner Polizeibeamte mussten gestern Nachmittag ein Kleinkind aus einem Auto an der Vorwerkstraße befreien.

Passanten hatten die Polizei verständigt, da sich in einem Fiat ein augenscheinlich allein zurückgelassenes schreiendes Kleinkind befand. Als die Beamten vor Ort eintrafen, schrie das Mädchen immer noch. Es wirkte verängstigt und war durchgeschwitzt. Am Auto waren lediglich die hinteren Fenster einen Spalt geöffnet. Die Polizisten zerschlugen daraufhin eine Seitenscheibe und retteten das Kind aus dem Wagen.

Die Eltern des 17 Monate alten Kindes trafen etwa 15 Minuten später wieder am Fahrzeug ein. Das Mädchen hatte sich zwischenzeitlich erholt, sodass keine medizinische Versorgung notwendig war.

Die Polizei prüft den Verdacht einer Körperverletzung.

PM der PD Dresden vom 18.07.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Verbrechensbekämpfung

Fürstenau (Niedersachsen): Seniorin bestohlen – Täter ermittelt

Am Sonntagvormittag, gegen 10.45 Uhr, wurde die Polizei über einen Diebstahl in der Konrad-Adenauer-Straße informiert. In einer Wohnanlage war eine Seniorin bestohlen worden.
Die Frau konnte berichten, dass ein unbekannter Mann an ihrer Tür geklingelt habe und ihr in gebrochenem Deutsch berichtet habe, dass er von einer kirchlichen Einrichtung käme und Spenden sammeln würde.
Dann habe der Mann unaufgefordert ihre Wohnung betreten und die Räume und Schränke durchsucht. Der Eindringling nahm Bargeld und Kaffee an sich und versuchte noch, der Seniorin zwei Ringe zu stehlen. Die ältere Dame konnte sich wehren und Pflegerinnen informieren, woraufhin der Täter flüchtete. Die Pflegekräfte verfolgten ihn und konnten einen Teil des Diebesgutes zurückfordern. Als sie erklärten, dass sie jetzt die Polizei rufen würden, verschwand der Täter in Richtung Innenstadt. Weit kam er jedoch nicht, denn Polizeibeamte des PK Bersenbrück hatten zwischenzeitlich erfahren, dass eine größere Personengruppe sich an einem weißen Mercedes Sprinter mit ausländischem Kennzeichen traf. Zu dieser Gruppe zählte auch der Flüchtige. Die Personengruppe (10 Erwachsene und ein Kind) wurde überprüft, der zuvor gestohlene Kaffee konnte von den Beamten sichergestellt werden. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige gegen 16.40 Uhr entlassen.

PM der PI Osnabrück vom 17.07.2017

Allgemein Verbrechensbekämpfung

Olsberg (Nordrhein-Westfalen): Einbrecher auf der Flucht geschnappt

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Am 06.07.2017, kurz nach Mitternacht, wurde der Polizei Brilon ein Einbruch in eine Firma in der Straße „Zur Hammerbrücke“ in Bruchhausen gemeldet. Ein Zeuge hatte zwei verdächtige Personen auf dem Firmengelände gesehen und die Polizei informiert. Innerhalb weniger Minuten waren die Beamten mit zwei Streifenwagen vor Ort. Sie durchsuchten zunächst die Räume nach den Tätern. Während der Tatortaufnahme hörten die Beamten auf einmal verdächtige Geräusche aus der näheren Umgebung und das Zersplittern von Glas aus dem angrenzenden Autohaus. Sie sahen einen Taschenlampenschein und hörten Laufgeräusche. Umgehend nahmen sie zu Fuß die Verfolgung des augenscheinlich flüchtenden Einbrechers auf.
Dieser schlug sich durchs Dickicht bis auf die Hochsauerlandstraße.
Der Täter war nicht zu erkennen, doch feuchte Fußspuren auf dem Asphalt und seine Laufgeräusche machten eine Verfolgung weiter möglich. Der Täter floh über einen Zaun auf eine Wiese. Er warf zwei Rucksäcke von sich, um schneller laufen zu können, doch die Beamten blieben ihm auf den Fersen. An einem Stacheldrahtzaun kam der Täter nicht schnell genug herüber. Er wurde von dem Beamten gepackt und zu Boden gebracht. Dabei fiel eine Waffe aus der Hose des Festgenommenen. Er wurde am Boden fixiert, gefesselt und zum Streifenwagen gebracht. Bei dem Täter handelt es sich um einen 21-jährigen Mann aus Polen. Er trug Militärkleidung, eine Sturmhaube und Handschuhe bei seiner Festnahme. Bei der mitgeführten Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, wie sich hinterher herausstellte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und am nächsten Morgen dem Haftrichter vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 14.07.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten wird geholfen Schmunzelmeldung

Münchberg (Bayern): Premiere bei der Polizei Münchberg; Belohnung an 10-Jährige übergeben

Im Mai 2017 ereignet sich ein Trickdiebstahl in einer Münchberger Tankstelle. Durch ein geschicktes Ablenkungsmanöver der Kassiererin gelang es einer Gruppe von mehreren Männern, in den Personalbereich der Tankstelle zu gelangen und nach Bargeld und anderen Wertgegenständen zu suchen. Der zufällig in der Tankstelle aufhältlichen Xenia-Doreen Weiß fielen diese Männer bereits beim Betreten der Tankstelle auf. Aufmerksam und ohne selbst Aufsehen zu erregen, beobachtete sie die Männer bei ihrem kriminellen Handeln. Bei der Suche nach Bargeld verursachte ein Täter Geräusche und flüchtete mit seinen Mittätern, ohne etwas entwenden zu können. Xenia-Doreen lief sofort nach Hause, holte ihre Mutter und beide konnten anschl. das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges notieren und so wertvolle Täterhinweise an die Polizei weitergeben. Die Täter waren wegen der gleichen Arbeitsweise schon an anderen Orten aufgefallen.
Mit einem Geldbetrag, den ihr der Dienststellenleiter Horst Hör zusammen mit dem Sachbearbeiter Andreas Hübler neben einem Schreiben des Polizeipräsidenten überreichte, bedankte sich die Polizei für das vorbildliche Verhalten.
Beim anschließenden Gespräch ergab sich, dass ihr Opa Polizeibeamter bei der Polizei Münchberg war. Offensichtlich hat er ihr einige polizeiliche Gene weitergegeben, sonst wäre dieses umsichtige und professionelle Verhalten fast nicht zu erklären.

PM der PI Münchberg vom 13.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Halle (Sachsen-Anhalt): Bundespolizisten helfen – Vierjähriger allein auf dem Hauptbahnhof Halle

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Am 12.07.2017, gegen 19:30 Uhr wurden Bundespolizisten auf einen kleinen Jungen aufmerksam, der sich allein in einem Geschäft auf dem Hauptbahnhof Halle aufhielt. Die Beamten konnten nach einer kurzen Befragung und Absuche der näheren Umgebung auch keine Begleitung des Vierjährigen feststellen. Zur weiteren Klärung dieses Sachverhaltes nahmen die Bundespolizisten den kleinen Mann in ihre Obhut und führten ihn in die Wache der Bundespolizei.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass aktuell kein kleines Kind vermisst gemeldet wurde. Aber kein Problem, der Vierjährige erklärte den Beamten, dass es nicht schlimm sei und er seinen Weg nach Hause schon ganz allein findet. Kurzum wollten die Beamten den Jungen nach Hause begleiten. Als sie auf diesem Weg wieder mit ihm in die Halle des Hauptbahnhofes gingen, kam ihnen schon die Mutter des Jungen entgegengelaufen und schloss ihren kleinen Sohn erleichtert in ihre Arme. Sie war sehr glücklich und bedankte sich herzlich bei den Bundespolizisten, für die Hilfe und dass ihrem Kleinen nichts zugestoßen war.

PM der BPOLI Magdeburg vom 13.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Immenstadt (Bayern): Die gute Tat | Es ging um die Abschlussprüfung

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Eine Streifenbesatzung der Immenstädter Polizei stieß heute zufällig auf eine junge Frau, die sich auf der Bundesstraße 19 in einer misslichen Lage befand. Die Beamten halfen ihr unkompliziert.

Gegen 9:30 Uhr fuhr die Auszubildende mit ihrem Roller auf der B19 nach Kempten, um sich in der Berufsschule einer alles entscheidenden Abschlussprüfung zu stellen. Auf Höhe Sondert blieb der „125er-Roller“ wegen eines technischen Defektes stehen.

Zufällig waren Beamte der Polizeiinspektion Immenstadt zu einem Termin nach Kempten unterwegs und hielten selbstverständlich an. Die verzweifelte Schülerin schilderte den Beamten ihre Hilflosigkeit: Sie hatte ihr Handy daheim vergessen, konnte niemanden informieren, keiner hatte angehalten, sie komme hier nicht weg und der Prüfungstermin stehe kurz bevor.

Kurzentschlossen wurde von der Dienststelle aus die Schule informiert und die Streife brachte die 18-Jährige ohne Umwege zu Prüfung nach Kempten. Während der Fahrt beruhigten.

PM der PI Immenstadt vom 11.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Baden-Baden – Rentnerin in Nöten

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Den auf Fußstreife befindlichen Polizeibeamten des Polizeireviers Baden-Baden fiel am Samstagmittag eine Frau in einem Geldinstitut in der Sophienstraße auf. Die über 90-jährige Dame hatte ihre Scheckkarte in den Geldausgabeschlitz gesteckt und nicht mehr herausbekommen. Die Beamten halfen der Frau, die nach eigenen Angaben in ihrer Verzweiflung bis Montag in dem Vorraum übernachten wollte. Mit einem Küsschen links und rechts bedankte sich die Dame bei ihren Helfern und kehrte guten Mutes samt zurückerhaltener EC-Karte nach Hause zurück.

PM des PP Offenburg vom 10.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Verbrechensbekämpfung

Wolfsburg (Niedersachsen): Zeuge passte auf, Polizei agierte schnell – Zwei Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

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Dem aufmerksamen und vorbildlichen Verhalten eines Zeugen und dem schnellen und übersichtlichen Zusammenarbeiten verschiedener Polizeikräfte aus Fallersleben, Königslutter ist es zu verdanken, dass zwei Einbrecher am späten Samstagabend in der Straße Wegfeld überwältigt und festgenommen werden konnten. Es war gegen 23.38 Uhr als ein Zeuge verdächtige Geräusche aus einem Haus in der Nachbarschaft bemerkte. Der Zeuge rief geistesgegenwärtig die Polizei, da er wusste, dass die Hausbewohner sich im Urlaub befinden.
Die Polizei war wenige Minuten später am Einsatzort und konnte Taschenlampenschein in dem betreffenden Wohnhaus feststellen. Die Beamten umstellten das Haus, aus dem wenige Sekunden später zwei maskierte Täter heraustraten und durch den Garten fliehen wollten.
Hier wurden sie von den Einsatzkräften überwältigt und widerstandslos festgenommen. Bei der Durchsuchung der beiden Festgenommenen konnte diverses Aufbruchswerkzeug und unterschiedliche Gegenstände aufgefunden werden, die aus dem Einbruch in das Wohnhaus oder anderen Diebstählen stammten. Bei der genaueren Untersuchung des Tatortes stellten die Ermittler fest, dass die Täter mit brachialer Gewalt die Haustür geöffnet und diverse Räume im Innern des Hauses nach Schmuck und Bargeld durchsucht hatten. Ferner führten die beiden Täter Personaldokumente bei sich, aus denen hervorging, dass es sich um einen 27 Jahre alten und einen 42 Jahre alten Mann, beide aus Braunschweig handelt. Während der 27 Jährige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten war, ist der 42 Jährige den Beamten wegen diverser Einbruchsdiebstähle kein Unbekannter mehr. Die beiden Beschuldigten wurden am Montagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen beide Beschuldigte Untersuchungshaftbefehl erließ. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Wolfsburg vom 10.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Bevölkerungsschutz Polizisten helfen Retter

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Vierjähriger alleine auf Reisen

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Gestern Abend wurde eine Reisende in der S-Bahn von Achern nach Karlsruhe, unmittelbar nach dem Halt in Durmersheim, auf einen kleinen Jungen aufmerksam, der offensichtlich alleine unterwegs war. Die aufmerksame Frau sprach daraufhin den kleinen Fahrgast an und hielt nach den Eltern Ausschau.

Da der Vierjährige keine Angaben über seine Herkunft bzw. seine Erziehungsberechtigten machen konnte, wurde er im Hauptbahnhof Karlsruhe in die Obhut der Bundespolizei übergeben.

Die Beamten konnten im Rahmen der Ermittlungen bei den umliegenden Polizeidienststellen feststellen, dass der kleine Bahnfahrer aus Achern kommt und von seiner Mutter bereits als vermisst gemeldet wurde. Beim freudigen Wiedersehen auf der Dienststelle der Bundespolizei erklärte die Mutter, dass der Junge unbedingt seine Oma mit dem Zug besuchen wollte. Er habe sich nicht auf später vertrösten lassen und sei plötzlich und unbemerkt aus der Wohnung verschwunden.

Dem aufgeweckten Jungen gefiel es wohl sehr gut auf der Polizeidienstelle. Nach seinem zweistündigen Aufenthalt erklärte der kleine Ausreißer, später unbedingt Polizist werden zu wollen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 10.02.2017

Allgemein Allzeit bereit Verbrechensbekämpfung

Bremerhaven (Bremen): Polizeistreife trifft auf Einbrecher

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Ein scheinbar herrenloses Fahrrad und ein Rucksack schienen einer Polizeistreife am Sonntagabend verdächtig, als die Beamten durch den Amerikaring fuhren. Der Eindruck täuschte nicht. Die Polizisten ertappten einen 22-jährigen Einbrecher auf frischer Tat.
Als die Einsatzkräfte einen Blick in den Rucksack warfen, stießen sie auf typisches Einbruchswerkzeug. Bei der Kontrolle eines Lagerraums entdeckten sie eine offene Tür. Noch bevor sie nachschauen konnten, rief der 22-Jährige den Beamten zu, dass er rauskommen würde. Der junge Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Sein Equipment wurde sichergestellt.

PM der OPB Bremerhaven vom 10.07.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Verbrechensbekämpfung

Gifhorn (Niedersachsen): Polizei fasst Einbrecher

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Auf frischer Tat von der Polizei ertappt wurde in der Nacht zum Sonntag in Gifhorn ein Einbrecher, der versucht hatte, gewaltsam in eine Gärtnerei einzudringen.

Der 25-jährige Gifhorner überstieg gegen Mitternacht den rückwärtigen Zaun des Gartencenters „Grüner Garten“ an der Nordhoffstraße. Am Gebäude hebelte er anschließend eine Seitentür auf. Dort wurde er möglicherweise gestört und flüchtete zu Fuß in Richtung Allerkanal.

Die von der Gärtnereibesitzerin alarmierte Polizei löste umgehend eine Fahndung nach dem flüchtigen Täter aus. Nur wenige Minuten später gelang es einer Streifenwagenbesatzung, den 25-jährigen unweit des Tatortes zu stellen. Er ließ sich von den Beamten widerstandslos festnehmen.

PM der PI Gifhorn vom 10.07.2017

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Aurich (Niedersachsen): Fuchsbaby gerettet

Im Rahmen der Streife trafen die Beamten auf eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin, die einen verletzten Fuchs von der Fahrbahn im Bereich der Emder Straße in Aurich gerettet hat. Das Baby Reineke wurde von den Beamten in Obhut genommen und zu einem Tierarzt gebracht.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 09.07.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Verbrechensbekämpfung

Kirchdorf (Aargau): Festnahme dank Diensthundeeinsatz

Am Freitagabend, 7. Juli 2017, kurz vor Mitternacht rückten Patrouillen der Stadtpolizei Baden und der Kantonspolizei Aargau nach Kirchdorf aus. Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging die Meldung via Polizeinotruf 117 ein, wonach am Tobelackerweg ein verdächtiger Mann aufgefallen sei, der sich auf einem Balkon einer Liegenschaft befand und anschliessend geflüchtet sei.
Rasche Festnahme durch Stadtpolizeipatrouille
Eine ausrückende Patrouille der Stadtpolizei Baden erblickte beim Eintreffen eine verdächtige Person. Der Diensthundeführer der Stadtpolizei konnte die Fährte aufnehmen und es gelang, nach weniger als 15 Minuten, einen Tatverdächtigen zu stellen und festzunehmen. Der Angehaltene, ein 44-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ohne Wohnsitz in der Schweiz, versuchte sich der Kontrolle zu entziehen, was jedoch misslang.
Bargeld und mutmassliches Deliktsgut mitgeführt
Bei der Durchsuchung konnten die Polizei Bargeld sowie weitere Wertgegenstände sicherstellen.
Die Kantonspolizei Aargau leitete umgehend die Ermittlungen gegen den Festgenommenen ein.

Medienmitteilung der KAPO Aargau vom 08.07.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Augsburg (Bayern): Geschlägert, gesoffen, gerettet

Die Mischung aus Hitze, gehörig Alkohol und jede Menge Frust hat einem 50-Jährigen gestern (06.07.2017) offenbar nicht gut getan – es hätte ihn sogar fast das Leben gekostet.

Eigentlich wollte der Augsburger kurz vor 21.00 Uhr zum Schwimmen in den Kaisersee an der Mühlhauser Straße gehen. Dort angekommen sah er einen 41-jährigen türkischen Badegast auf einem Stuhl sitzen, was ihn offenbar derart störte, dass er sofort zum Stänkern anfing, den Sitzenden beschimpfte und mit der Faust ins Gesicht schlug. Als der Geschädigte, der zudem eine Beinprothese trägt, daraufhin vom Stuhl fiel, eilte ihm ein anderer Badegast zu Hilfe und rief umgehend die Polizei.

Gegenüber der Streife machte der 50-Jährige dann wirre Angaben zu dem Vorfall, was auch nicht verwunderlich war bei einem Alkoholwert von über zwei Promille. Als ihm erklärt wurde, dass er in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung in der Arrest gebracht wird, sprang er völlig unvermittelt in das Wasser und schwamm ca. 30 – 40 Meter bis etwa in die Hälfte des Sees hinaus. Nach kurzer Zeit ruderte er hilflos mit den Armen, verharrte auf der Stelle und ging mehrmals unter. Die Polizeibeamten erkannten die lebensbedrohliche Situation, einer entledigte sich seiner Uniform und sprang (mit Unterwäsche bekleidet) ins Wasser um den Ertrinkenden zu retten. Dieser wurde anschließend nach ärztlicher Begutachtung ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Zur Zeit des tätlichen Übergriffs auf den 41-Jährigen befanden sich noch andere Badegäste auf der Landzunge des Kaisersees. Diese hatten sich aber offenbar wegen des Verhaltens des 50-jährigen Tobsüchtigen noch vor dem Eintreffen der Streife entfernt. Diese Badegäste werden nun gebeten, sich als Zeugen bei der PI Augsburg Ost unter 0821/323 2310 zu melden.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.07.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Polizei leistete Hilfe

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Da waren sogar die eingesetzten Polizeibeamten sprachlos… Am Dienstag, 04.07.2017, 19,00 Uhr, wurde der Koblenzer Polizei über Notruf mitgeteilt, dass sich in der Straße „In der Hohl“ eine ältere Dame mit einem Elektrofahrstuhl festgefahren hätte und Hilfe bedürfe. Diese war mit ihrem Fahrzeug in der sehr stark abschüssigen Straße von der Karthause kommend in Richtung Moselweis unterwegs, als sich ihr Kleid im Antrieb des Rollstuhls verfing und ihr Gefährt zum Stillstand brachte. Nachdem die 69-Jährige aus der misslichen Situation befreit wurde, wurde sie zu ihrer Wohnung geleitet. Da sie im Beisein der Beamten über starke Schmerzen klagte, wurde sie in die Obhut des DRK übergeben.

PM des PP Koblenz vom 05.07.2017

Allgemein Polizisten helfen

Halle (Sachsen-Anhalt): Bundespolizei befreit Mann aus Toilette

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Mit einem skurrilen Sachverhalt sah sich die Bundespolizei am gestrigen Tag, dem 04. Juli 2017, gegen 18.40 Uhr am Hauptbahnhof Halle konfrontiert. Ein 53-jähriger Mann blockierte an einem Schnellrestaurant eine Toilette, indem er sich mit einem Stuhl davor setzte und die Tür versperrte. In der Örtlichkeit selbst befand sich ein weiterer Mann, der bereits seit zehn Minuten darin verharrte und aufgrund der Stuhlsperre samt Sitzblockade nicht heraus kam. Nach dem der 53-Jährige die Streife der Bundespolizei wahrnahm, stand er auf und der 72-jährige Eingesperrte konnte die Toilette endlich verlassen. Hintergrund der ganzen Aktion war ein angeblicher Diebstahl von zwei vollen Bierflaschen. Der 72-Jährige führte nach seiner Befreiung zwei Einkaufstüten mit Leergut bei sich. Die Ermittlungen bezüglich des Diebstahls gegen den 72-Jährigen laufen. Zudem muss sich der 53-Jährige während Freiheitsberaubung verantworten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 05.07.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizist und Passant durch Hundebiss verletzt

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Zwei Hunde sind am Sonntagabend in der Kurt-Schumacher-Straße ausgebüxt. Einer von ihnen zeigte sich „bissig“ und schlug gleich zweimal zu. Die Betroffenen wurden jeweils am Bein verletzt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte die Hundebesitzerin die beiden Vierbeiner in die Obhut ihrer Hundesitterin übergeben und das Haus verlassen. Die „Aufpasserin“ ihrerseits verließ später ebenfalls das Haus – dabei verschloss sie offenbar die Haustür nicht richtig, so dass die beiden Tiere unbeaufsichtigt auf die Straße laufen konnten. Dort kläfften die beiden vorbeikommende Passanten an und einer der Hunde biss einem 37-jährigen Mann in den Oberschenkel.

Den alarmierten Polizeibeamten gelang es zunächst, die Hunde von der Straße zu treiben, um eine Gefährdung des Straßenverkehrs zu verhindern. Da beide Tiere kein Halsband trugen, fragten sich die Polizisten in der Nachbarschaft durch, wem die Vierbeiner denn gehören. Dabei wurde einer der Beamten von einem der Hunde ebenfalls gebissen und am Unterschenkel verletzt.

Das Tier konnte mit Hilfe von Pfefferspray auf Abstand gebracht werden, und es gelang, die Hunde in den Garten ihrer Besitzerin zu sperren. Anschließend wurde die ausfindig gemachte Hundesitterin verständigt, die vor Ort kam, um sich um die Hunde zu kümmern.

Das Ordnungsamt der Stadt Kaiserslautern wird über den Einsatz informiert, um in eigener Zuständigkeit weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Hundehalterin muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 03.07.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Königstein im Taunus (Hessen): Zwei Verletzte bei Wohnhausbrand

Am Montagmorgen, gegen 05:00 Uhr, mussten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wegen eines Wohnhausbrandes in der Wiesbadener Straße in Schneidhain ausrücken. Offensichtlich stand das Gebäude in Vollbrand, konnte aber durch die Feuerwehr gelöscht werden. Leider erlitten sowohl der einzige Hausbewohner, ein 52-jähriger Mann, als auch ein Polizeibeamter Verletzungen durch Rauchgase und mussten in nahegelegenen Krankenhäusern behandelt werden. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ca. 60.000 Euro. Mittlerweile ergaben Ermittlungen durch die Brandexperten der Bad Homburger Kriminalpolizei, dass eine Fahrlässigkeit, bezüglich des Umganges mit Kerzen, ursächlich für das Feuer gewesen sein könnte.

PM des PP Westhessen, PD Hochtaunus, vom 03.07.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Zürich: Stadtpolizei rettet Mann aus Limmat

Am frühen Samstagmorgen, 1. Juli 2017, rettete eine Streifenwagenpatrouille beim Bahnhofquai im Kreis 1 einen Mann aus der Limmat. – Stapo ZH/PN

Kurz nach 05.30 Uhr wurde eine Streifenwagenpatrouille der Stadtpolizei Zürich, Höhe Bushaltestelle, beim Bahnhofquai von einem VBZ-Chauffeur auf eine in der Limmat treibende Person aufmerksam gemacht.

Mit der Hilfe eines Rettungsringes gelang es den Polizisten in der Folge, den im Wasser treibenden Mann unterkühlt aber unverletzt an Land zu ziehen.

Gemäss seinen Angaben war ihm zuvor das Mobiltelefon in die Limmat gefallen. Als er sich ins Wasser begeben habe, um sein Handy zu retten, sei er selbst in Not geraten.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 03.07.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wien-Favoriten: Erfolgreicher Defi-Einsatz durch Polizisten

Am 30.06.2017 wurden Beamte der Wiener Polizei gegen 20:50 Uhr zu einem Einsatz in die Franz-Koci-Straße gerufen. Eine Frau hatte die Einsatzkräfte alarmiert, weil ihr 73-jähriger Ehegatte aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands in der Wohnung zusammengebrochen war. Die beiden Beamten, die als erstes am Einsatzort eingetroffen waren, leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, wobei auch ein Defibrillator zum Einsatz kam. Der Pensionist konnte stabilisiert werden und wurde in weiterer Folge durch die Wiener Berufsrettung in ein Krankenhaus gebracht.

PA der LPD Wien vom 01.07.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt zwei Dealer am Hauptbahnhof fest

In der Anreisephase zur Musikveranstaltung „Ruhr in Love“ stellten Bundespolizisten am Oberhausener Hauptbahnhof, um 12.45 Uhr, drei deutsche Männer fest, die vermutlich mit Drogen handelten. Daraufhin erfolgte die Festnahme von zwei Tatverdächtigen.

In der Vorhalle des Oberhausener Hauptbahnhofs reagierten drei junge Männer (26, 27, 28) sehr nervös auf die Anwesenheit der Bundespolizisten. Als die Beamten die Männer ansprachen, wurde aufgrund ihres Verhaltens schnell klar, dass sie etwas zu verbergen hatten. Eine Durchsuchung vor Ort lehnte das Trio ab. Bei der Mitnahme zum Bundespolizeirevier in Oberhausen versuchte der 26-Jährige im Beisein der Bundespolizisten ein Röhrchen mit einem weißen Pulver wegzuschmeißen.

Auf der Dienststelle wurden im Rahmen der Durchsuchung des Trios bei zwei der Männer (27, 28) in verschiedenen Behältnissen, 92 Tabletten Amphetamin, 35 Gramm Amphetamin in Pulverform, ein Joint sowie ein Verschlusstütchen mit Marihuana festgestellt. Des Weiteren konnten bei ihnen 560 Euro in einer Stückelung von 20 und 50 Euro Scheinen Bargeld aufgefunden werden. Die Bundespolizei nahm die beiden Männer vorläufig fest und übergab sie der zuständigen Kriminalwache des Polizeipräsidiums Oberhausen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des gewerbsmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Der 26-Jährige muss sich lediglich wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in geringen Mengen verantworten und konnte von der Dienststelle entlassen werden.

PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Bundespolizeiinspektion Düsseldorf, vom 01.07.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Stadt und Kreis Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrten verhindert

Schon mehrmals ist es Polizeibeamten in dieser Woche gelungen, Trunkenheitsfahrten zu unterbinden. Von Sonntag bis Donnerstag wurden bei Routinekontrollen vier alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Die Polizei appelliert an alle Autofahrer: Don’t drink and  drive !

Am Sonntag zwischen 2 und 3 Uhr konnten zwei Autofahrer im Stadtbereich von Kaiserslautern einer Verkehrskontrolle unterzogen  werden. Bei beiden Fahrern wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Alcotest bei einem 18-jährigen Fahranfänger ergab einen Wert von 0,5  Promille. Allerdings gilt für den jungen Mann während der Probezeit die Null-Promille-Grenze!

Der Alcotest des anderen Fahrers ergab einen Wert 0,91 Promille. Beide Fahrer wurden mit zur Dienststelle genommen, um einen weiteren für das Gericht verwertbaren Alcotest durchzuführen.

Am Mittwochnachmittag wurde in der Hauptstraße in Otterberg bei einer Verkehrskontrolle ebenfalls Alkoholgeruch bei einem Fahrer  festgestellt. Ergebnis des Alcotests: 0,8 Promille. Der 55-jährige Mann wurde mit zur Dienststelle genommen, um einen weiteren Alcotest zu absolvieren.

Am Donnerstag gegen 0:45 Uhr wurde in der Mainzer Straße eine Verkehrskontrolle bei einem 62-jährigen Rollerfahrer durchgeführt. Den Beamten fiel sofort die starke Alkoholfahne des Mannes auf. Ein Alcotest ergab einen Wert von 1,22 Promille. Da ab 1,1 Promille von einer Straftat die Rede ist, musste dem Beschuldigten auf der Dienststelle eine Blutprobe von einem Bereitschaftsarzt entnommen werden.

Auf die ersten drei Fahrer kommen Bußgeldstrafen und der Führerscheinentzug für eine begrenzte Zeit zu. Gegen den Rollerfahrer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.  Sein Führerschein wurde sofort sichergestellt.

PM des PP Westpfalz vom 29.06.2017

 

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Bedrohungslage – Zugriff durch Spezialkräfte der Polizei erfolgt

Am Mittwochvormittag, gegen 10.00 Uhr, erhielt die Polizei in Wilhelmshaven die Mitteilung über eine Bedrohungslage in einem Mehrparteienhaus im Stadtnorden Wilhelmshavens. Nach Angaben einer Familienangehörigen hatte sich ein 35-jähriger Mann alleine in seiner Wohnung in der Dirschauer Straße mit einer Machete bewaffnet verschanzt. Zuvor soll die Person weiterhin geäußert haben, jemanden umbringen zu wollen. Ermittlungen ergaben zudem, dass die Person in der Vergangenheit bereits psychisch auffällig geworden war und Betäubungsmittelkonsument ist.

Die in dem Haus wohnenden und zur Zeit des Einsatzes anwesenden Personen wurden evakuiert sowie der Einsatzort durch die Einsatzkräfte weiträumig abgesperrt.

Durch die Hinzuziehung von Spezialeinsatzkräften, dem SEK aus Hannover, konnte die Person dann gegen 13.30 Uhr unverletzt in seiner Wohnung festgenommen werden.

Zu der Motivlage können aktuell noch keine Angaben gemacht werden. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden Waffen vorgefunden, die im Rahmen der noch andauernden Ermittlungen rechtlich eingeordnet werden müssen.

Nach Beendigung des Einsatzes konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

PM der Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland vom 28.06.2017

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen Retter

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Bundespolizei nimmt 7-Jährigen in Gewahrsam

So hatte sich der 7-Jährige seinen Ausflug sicher nicht vorgestellt. Ohne seine Eltern zu fragen setzte sich der Kleine am 27.06. 2017, gegen 18:40 Uhr in Schönebeck (Elbe) in einen Zug und fuhr zum Hauptbahnhof in Magdeburg. Glücklicherweise wurde eine Zugbegleiterin auf den kleinen Mann aufmerksam und informierte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Der 7-Jährige wurde von den Beamten auf die Dienststelle geführt. Hier nahmen die Bundespolizisten Kontakt mit der Mutter des Jungen auf, die ihn schon vermisste. Überglücklich schloss sie ihn in der Wache der Bundespolizei wieder in ihre Arme und fuhr mit ihm nach Hause. Warum der kleine Mann diesen Ausflug machte, war ihm nicht zu entlocken.

PM der Bundespolizeiinspektion Magdeburg vom 28.06.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Gemeinsame Kontrollen der Polizei und der Stadt Ludwigshafen in der Nördlichen Innenstadt

emeinsam mit der Stadt Ludwigshafen führte das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Dienstag (27.6.2017) in der Zeit von 15 bis 21 Uhr Kontrollen im Bereich der nördlichen Innenstadt (u.a. Hartmannstraße, Prinzregentenstraße, Kanalstraße, Goerdelerplatz) durch.

Insgesamt wurden 104 Personen und 55 Fahrzeuge kontrolliert. Ein 30-Jähriger fuhr ohne Führerschein und nutzte an seinem PKW ein nicht zugelassenes Kfz-Kennzeichen. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Kennzeichenmissbrauch. Eine 52-Jährige war mit ihrem Mofa unterwegs und hatte ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen montiert. Sie muss sich für den Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

In der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr wurden explizit Fahrzeuge im Bereich der Hartmannstraße und am Goerdelerplatz kontrolliert. Von insgesamt 55 kontrollierten Fahrzeugen waren 34 Fahrzeuginnsassen nicht angeschnallt. Drei Fahrer nutzten ein Mobiltelefon während der Fahrt. Sechs Kinder waren im Fahrzeug nicht ordnungsgemäß angeschnallt bzw. nicht gesichert.

PM des PP Rheinpfalz vom 28.06.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Maria Lankowitz (Steiermark): Drogendealer festgenommen

Polizeibeamten gelang die Ausforschung eines mutmaßlichen Drogenproduzenten und zwei Personen, die das Suchtgift verteilt haben dürften.

Ausgehend aus einer groß angelegten Ermittlungsaktion, bei der in den Monaten Dezember 2016 und Jänner 2017 insgesamt acht im Bezirk Voitsberg tätigte Drogendealer festgenommen werden konnten, wurde der Umstand bekannt, dass ein Teil des damals verkauften Marihuanas von einem Unbekannten in einem Haus in Maria Lankowitz erzeugt und verteilt wurde.

Ein 44-Jähriger konnte identifiziert werden. Ihm wurden – zumindest seit 2015 – die fortlaufende Aufzucht von Cannabispflanzen und Gewinnung von insgesamt rund vier Kilogramm Marihuana in seinem Wohnhaus in Maria Lankowitz nachgewiesen. Den Verkauf übernahmen zwei Bekannte, eine 33-Jährige und deren 19-jähriger Neffe. Der 19-Jährige steht im Verdacht, im Jahr 2016 rund 1,6 Kilogramm Marihuana an die Endabnehmer in der Jugendszene im Raum Voitsberg verkauft zu haben.  Es konnten bislang insgesamt 25 Abnehmer bzw. Endkonsumenten der Drogen ermittelt werden.  Durch den Verkauf erzielten die Verdächtigen einen Gewinn von mindestens 18.000 Euro. Alle drei Verdächtigen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. In einem Keller des 44-Jährigen wurden eine Indoor-Anlage zur Aufzucht von Cannabis, zum Verkauf vorbereitetes Marihuana sowie aus den letzten Verkäufen stammendes Bargeld sichergestellt.

PA der LPD Steiermark vom 27.06.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Dresden (Sachsen): Polizei als Erntehelfer – 52 Cannabispflanzen festgestellt

Nach einem Zeugenhinweise stellten Dresdner Polizeibeamte gestern Nachmittag über 50 Cannabispflanzen und weitere bereits getrocknete Betäubungsmittel sicher.

Ein Zeuge hatte am Mittag die Polizei informiert, dass er in einem Grundstück am Flügelweg mehrere bis zu zwei Meter hohe Cannabispflanzen gesehen hatte. Die Beamten gingen dem Hinweis nach und stellten letztlich 52 bis zu 210 cm hohe Pflanzen sowie acht Pflanzlinge mit einer Größe bis zu 40 cm fest. Die Polizisten wurden als „Erntehelfer“ tätig und zogen alle Pflanzen aus dem Boden.

Bei der Durchsuchung des Anwesens fanden die Beamten zudem in verschiedensten Behältnissen bereits getrocknete Pflanzenteile. Die Pflanzen sowie die getrockneten Teile wurden sichergestellt.

Die Dresdner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

PM der PD Dresden vom 27.06.2017

Allgemein Polizisten helfen

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Orientierungslos am Hauptbahnhof

Offensichtlich unbemerkt hat sich eine Rentnerin aus ihrem Pflegeheim aus dem Stadtteil Lütten-Klein entfernt und galt seit mehreren Stunden als abgängig.

Gegen 20:30 Uhr des gestrigen Abends konnte sie dann in einer S-Bahn von Warnemünde nach Rostock angetroffen werden.

Sie wirkte auf die Beamten der Bundespolizei äußerst verwirrt und stark orientierungslos. Auf Fragen konnte sie den Beamten nur bedingt antworten.

Trotz ihres Zustandes gelang es die Personalien sowie ihren gewöhnlichen Aufenthalt zu ermitteln, so dass sie von den Beamten wohlbehalten an das Pflegepersonal übergeben werden konnte.

PM der BPOLI Rostock vom 27.06.2017

Allgemein Verbrechensbekämpfung

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Karriereende für Intensivtäter – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

Der Bundespolizei gelang es am Dienstag, den 27.06.17 gegen 09:00 Uhr einen 49-jährigen Gewalttäter festzunehmen. Gegen Ihn lagen gleich 2 Haftbefehle des Amtsgerichts Freiburg vor. Die „Karriere“ des Mannes zieht sich durch das gesamte Strafregister. Bandenmäßiger Diebstahl, Kfz- Diebstahl, besonders schwerer Fall des Diebstahl, Wohnungseinbruchsdiebstahl, mehrere Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte und Körperverletzung werden dem Mann zur Last gelegt. Auch wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung wurde gegen ihn ermittelt. Zahlreiche Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz stehen eben-falls in seinen Akten. Nach einem weiteren Diebstahl hat das Amtsgericht Freiburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen eines vorausgegangenen Diebstahldeliktes erlassen. Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz liegt ein weiterer Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg vor. Am heutigen Tage wurden bei dem 49-Jährigen eine geringe Menge Marihuana und 2 Ampullen Ketamin sichergestellt. Ketamin ist ein Arzneistoff, welcher vorwiegend in der Anästhesie Verwendung findet. Nach Abschluss der Maßnahmen bei der Bundespolizeiinspektion Aachen wurde er der Justiz zugeführt, um ihn dem Haftrichter vorzuführen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Aachen vom 27.06.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Diensthunde Jack und Ivo „deeskalieren“ – Bundespolizei verhindert Massenschlägerei vor Schnellrestaurant

Diensthund Ivo Foto: Bundespolizei

Eigentlich war es eine ziemlich langweilige Nachtschicht für die beiden Bundespolizeidiensthunde Jack und Ivo. Dann wurde es aber kurz doch noch aufregend für die beiden holländischen und belgischen Schäferhunde.

Denn kurz vor dem Dienstende, um 05:30 Uhr am Samstagmorgen (24. Juni) gerieten in einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof zwei größere Personengruppen in Streit. Dieser setzte sich dann vor dem Restaurant, unweit der Bundespolizeiwache, fort.

Da sich die Gemüter der Beteiligten, trotz Anwesenheit von Einsatzkräfte der Bundespolizei, nicht beruhigen wollten und die streitenden Parteien sogar noch per Smartphone Verstärkung organisierten, bekamen Ivo und Jack dann doch noch Arbeit.

Um eine Massenschlägerei der mittlerweile auf 20 Personen angewachsenen Gruppe zu verhindern, kamen die beiden Diensthunde zum Einsatz.

Ohne den Beißkorb abnehmen zu müssen, sorgten die beiden Bundespolizisten auf „acht Pfoten“ für schnelle Entspannung vor dem Schnellrestaurant. Gegen alle Personen wurden Platzverweise ausgesprochen, welchen diese auch zügig nachkamen.

Passend zum Dienstende, waren die beiden Schäferhunde dann auch wieder in den Räumlichkeiten der Bundespolizeiwache und durften mit Ihren Hundeführern nach Hause fahren.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 26.06.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Flughafen Köln/Bonn (Nordrhein-Westfalen): Versuchte Kindesentziehung durch Beamte der Bundespolizei verhindert

Die Tante des Kindes hatte im Auftrag des Vaters versucht, ein 5-jähriges Mädchen mit nach Moskau zu nehmen, obwohl das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht geklärt war. Bei der polizeilichen Ausreisekontrolle stellten die Beamten fest, dass das Mädchen als vermisst gemeldet und zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war.

Das Mädchen und dessen Begleitperson wurden zur Aufklärung des Sachverhalts mit zur Dienststelle genommen. Anschließend wurde das Kind bis zur Übergabe an die Mutter in die Obhut des zuständigen Jugendamtes gegeben.

Gegen die Tante des Kindes wurde wegen Entziehung Minderjähriger Anzeige erstattet.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei minderjährigen Kindern, die nicht in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten reisen, besonders intensive Kontrollen vorgenommen werden, um Vorfällen von Kindesentziehungen entgegenzuwirken. Es ist ratsam, dass für einen solchen Fall eine von den Erziehungsberechtigten ausgestellt Vollmacht mitgeführt und diese bei einer polizeilichen Kontrolle unaufgefordert vorgelegt wird.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Flughafen Köln/Bonn, vom 26.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Attersee (Oberösterreich): Polizisten retten Mann mit Schlauchboot

Am 25. Juni 2017 verständigte ein 50-Jähriger aus Alkoven telefonisch um 21:15 Uhr die Bezirksleitstelle Vöcklabruck und teilte mit, dass er sich am Attersee in Seenot befindet. Sofort fuhren Polizisten mit dem Polizeimotorboot auf den See und suchten den Mann. Er konnte gegen 21:45 Uhr in der Seemitte treibend, mit seinem Schlauchboot gefunden werden. Die Bootsbergung wurde durchgeführt und der 50-Jährige unverletzt und samt Schlauchboot zum Ufer gebracht. Er hatte bereits seit eineinhalb Stunden versucht, mittels Rudern an ein Ufer zu gelangen, was ihm jedoch aufgrund der Strömung am Attersee sowie nachlassenden körperlichen Kräften nicht mehr gelang. Der Außenbordmotor ließ sich nicht mehr starten, nachdem der Starter „abgebrannt“ war.

PA der LPD Oberösterreich vom 26.06.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Nach Schwarzfahrt – Bundespolizei nimmt entwichenen Strafgefangenen im Hauptbahnhof fest

Symbolbild

Eigentlich sollte es nur eine Routineüberprüfung nach einer Schwarzfahrt werden. Doch dann flüchtete ein 20-Jähriger. Wie sich später herausstellte hat er auch allen Grund dafür. Als entwichener Strafgefangener wurde er durch die Hamburger Polizei gesucht.

Gegen 07:00 Uhr gestern Morgen (24. Juni) wurden Bundespolizisten zu einem Zug im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Weil der 20-jährige Hamburger einen Intercity (Osnabrück – Dortmund) ohne Fahrausweis genutzt hatte, sollten seine Personalien festgestellt werden.

Sofort nach Eintreffen der Bundespolizisten flüchtete der Mann vom Bahnsteig. Den „Kurzstreckenlauf“ gegen die Bundespolizisten hatte er bereits nach wenigen Metern verloren und wurde anschließend zur Wache gebracht.

Dort stellte sich heraus, dass die Beamten einen in Hamburg entwichenen Strafgefangenen vor sich hatten. Dort sollte sich der 20-Jährige eigentlich in einer JVA aufhalten. Weil er im Verdacht steht einen Polizeibeamten angegriffen zu haben, wurde ein bislang aufgehobener Haftbefehl wieder in Kraft gesetzt. Mutmaßlich könnte dies der Auslöser gewesen sein, dass sich der 20-Jährige aus Hamburg absetzte.

Bundespolizisten lieferten ihn später in das Dortmunder Polizeigewahrsam ein.

Zudem leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung gegen den 20-Jährigen ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 25.06.2017

Allgemein Verbrechensbekämpfung

Bornheim (Rheinland-Pfalz): Aufmerksame Polizeibeamtin

Der Aufmerksamkeit einer Polizeibeamtin ist es zu verdanken, dass möglicherweise zwei Diebstähle aufgeklärt werden können. Bei einer Unfallaufnahme in Bornheim fragte sie nach dem Ausweis eines Unfallzeugen, der als Beifahrer im Auto saß. Der 19-jährige Landauer konnte sich zunächst nicht ausweisen und gab an, keinen Führerschein zu besitzen. Diese Aussage wurde wiederlegt durch zwei, in seiner Geldbörse befindlichen Führerscheine, die er bei der Kontrolle in der Hand hielt. Die Führerscheine waren auf verschiedene Namen ausgestellt und die Dokumente nach Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben. Der Mann wurde darauf angesprochen. Er will die Führerscheine vor Wochen gefunden und vergessen haben sie abzugeben.

PM der PI Landau vom 23.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bezirk Vöcklabruck (Oberösterreich): Zuerst wurde „Justin“ der Bieber gerettet, nun „Bambi“ der Rehbock

Am 22. Juni 2017 erhielt die Bezirksleitstelle der Polizeiinspektion Vöcklabruck um 7:36 Uhr einen äußerst kuriosen Notruf. Laut einem anonymen Anzeiger befinde sich ein kleines Reh im Mühlbach neben einem Einkaufsmarkt in Vöcklabruck. Ohne genau zu wissen, wo sich das Reh denn befinden soll, machte sich eine Funkstreife sofort auf die Suche nach dem scheinbar verunglückten Tier. Nur kurze Zeit später konnten die drei Polizisten den kleinen Rehbock, der dort im knietiefen Wasser nicht vor- und zurückzukommen schien, sowie offensichtlich massiv gegen die Strömung ankämpfte, wahrnehmen. Da sich genau an dieser Stelle jene Unterführung des Mühlbachs befindet, die den Bach unter dem Parkplatzgelände zweier Einkaufsmärkte durchfließen lässt, bestand für das Tier akute Lebensgefahr. Dies nahm sich ein couragierter Polizeischüler, der die beiden erfahrenen Polizisten an jenem Tage begleiten durfte auch zu Herzen und sprang ohne groß nachzudenken „in voller Montur“ in den Bach. Der Polizeischüler konnte den jungen Bock so vor dem sicheren Tod retten. Triefnass und mit kleinen Schürfwunden an den Händen ließ der couragierte Retter das Tier in einem nahegelegenen Waldstück dann auch wieder frei. Und wieder waren es Polizisten der Polizeiinspektion Vöcklabruck, die einem verirrten Waldbewohner zurück in die Wildnis verhalfen.

PA der LPD Oberösterreich vom 22.06.2017

Allgemein Allzeit bereit Keine Macht den Drogen

Coburg (Bayern): Polizisten stellen Drogenbesitzer während des Dienstsports

Dumm gelaufen ist der Donnerstagvormittag für einen 23-jährigen Untersiemauer, der kurz nach 10 Uhr in der Früh auf einer Bank am Goldbergsee genüsslich einen Joint konsumierte.

Den zufällig im Rahmen des Dienstsports vorbeijoggenden Beamten der Coburger Polizeiinspektion stieg beim Passieren des Mannes der typische Marihuanageruch in die Nase. Die Ordnungshüter gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen den Mann zunächst fest. Per Mobiltelefon wurden die Kollegen informiert, die den 23-Jährigen abholten und zur Dienststelle brachten. Bei der Durchsuchung des Untersiemauers entdeckten die Beamten in dessen Rucksack noch eine größere Menge Marihuana, die deutlich über eine Menge für den Eigenkonsum hinaus ging. In der Wohnung des Untersiemauers wurden die Polizisten nochmals fündig. Die Polizei Coburg ermittelt nun wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM des PP Oberfranken vom 23.06.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Verkehrsmoral im Sinkflug?

Symbolbild

In der Woche ab dem 12.06.2017 widmeten sich Beamte der Koblenzer Innenstadtinspektion verstärkt dem Straßenverkehr in Koblenz. Allein die Anzahl von 172 Verstößen lässt schon aufhorchen. Mit 81 Gurt- und 69 Handyverstößen als einsame Spitzenreiter liegt ein klarer Befund auf dem Tisch: Anschnallen scheint nicht wichtig und Telefonieren am Steuer normal zu sein.

„Dabei belegen Statistiken, dass bei nicht angeschnallten Fahrzeuginsassen deutlich schwerwiegendere Verletzungen, bis hin zum Tod, zu verzeichnen sind. Und Ablenkung im Straßenverkehr durch die Nutzung von Smartphones scheint das derzeit vielleicht größte Unfallrisiko zu sein“, so POK Sven Hoffmann, der die Kontrollaktion leitete.

Auch über das in weiten Teilen fehlende Unrechtsbewusstsein bei den ertappten Fahrern zeigten sich die Beamten überrascht, wobei die Aussage eines kontrollierten Fahrers: „Ihr solltet besser Terroristen fangen“ wohl am Thema vorbeigeht.

Ein weiteres Beispiel für die sinkende Verkehrsmoral stellt die Situation im Bereich der Luisenstr./Casinostr. dar. Dort wurden seit März diesen Jahres 279 Verstöße gegen das bestehende Rechtsabbiegeverbot festgestellt. Auch hier zeigten sehr viele ertappte Verkehrsteilnehmer keinerlei Einsicht.

PM des PP Koblenz vom 22.06.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Spielplatz für Drogengeschäfte zweckentfremdet?

Ein Spielplatz in der Straße „Am Belzappel“ ist am Dienstagabend zum Abwickeln von Drogengeschäften sozusagen zweckentfremdet worden. Kurz vor 20 Uhr zogen mehrere junge Männer, die sich auf dem Gelände aufhielten, die Aufmerksamkeit von Polizeibeamten auf sich und wurden daraufhin kontrolliert.

Bei drei der Kontrollierten wurden Drogen in unterschiedlichen Mengen gefunden und von den Beamten sichergestellt. Einer der Männer – ein 28-Jähriger aus dem Stadtgebiet – hatte außer den Betäubungsmitteln auch eine größere Menge Bargeld bei sich. Vermutlich stammt es aus Drogenverkäufen.

Noch am selben Abend wurde die Wohnung des Mannes auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsucht. Hier konnte weiteres Rauschgift und Beweismaterial – rund 140 Gramm Marihuana, 21 junge Hanfpflanzen, diverse Betäubungsmittelutensilien, sowie eine Schreckschusspistole – gefunden und sichergestellt werden.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ist eingeleitet.

PM des PP Westpfalz vom 22.06.2017

Allgemein Allzeit bereit

Bacharach (Rheinland-Pfalz): Einsatz Feuerwehr und Polizeihubschrauber

Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde die Polizei über ein im Rhein treibendes, herrenloses Surfbrett unterrichtet. Vor Ort meldeten sich weitere Zeugen, die angaben, auch ein treibendes Paddel wahrgenommen zu haben. Da die Gefahr bestand, dass eine Person in den Rhein gefallen sein könnte, erfolgte eine Absuche durch Kräfte der Feuerwehr Bacharach und der Wasserschutzpolizei. Auch der Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Weitere Zeugen verwiesen auf zwei Mädchen, die zuvor mit dem Board gespielt hatten. Die Mädchen konnten angetroffen und befragt werden. Sie bestätigten, mit dem Board gespielt zu haben. Dann sei das Board abgetrieben und sie seien nicht nachgeschwommen.

PM der PI Bingen vom 22.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Polizisten wird geholfen Retter

München (Bayern): Polizisten retten Person aus Eisbach – Englischer Garten

Am Mittwoch, 21.06.2017, gegen 23.10 Uhr, waren Beamte der Münchner Polizeiinspektion 11 (Altstadt) im Englischen Garten eingesetzt. Beim Verlassen des Englischen Gartens hörten die Beamten leise Hilferufe. Diese kamen aus der Richtung einer Brücke im Eisbach.

 

Die Beamten entdeckten dort eine männliche Person im Wasser. Während sich einer der beiden Beamten sofort ans Wasser begab, um der Person zu helfen, rief die mit eingesetzte Polizeibeamtin zwei vorbeikommende Passanten hinzu.

Die beiden 20 und 25 Jahre alten Männer leisteten sofort Hilfe. Ein vorbeikommender 22-Jähriger half ebenfalls.

Der Mann konnte gemeinsam erfolgreich aus dem Wasser gezogen werden. Bei ihm handelt es sich um einen 74-jährigen Rentner. Bei der Rettungsaktion rutschten die beiden 20 und 25 Jahre alten Helfer ins Wasser. Sie konnten sich jedoch selbst wieder aus dem Wasser retten.
Die genauen Umstände, wie der Rentner ins Wasser gelangte, sind derzeit nicht bekannt. Er wurde durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst erstversorgt.

Obwohl die beiden Helfer, die in den Eisbach gefallen waren, stark durchnässt waren, gaben sie an, ihre Hilfe als selbstverständlich zu sehen.

PM des PP München vom 22.06.2017
Allgemein Allzeit bereit Verbrechensbekämpfung

Niederwerrn (Bayern): Polizeibeamte sind immer im Dienst – damit hatten Leergutdiebe wohl nicht gerechnet

Dass Polizeibeamte immer im Dienst sind, wurde am Montagnachmittag zwei Leergutdieben zum Verhängnis. Jetzt läuft ein Verfahren wegen Diebstahls gegen die beiden Jugendlichen.

Kurz vor 18 Uhr waren die beiden Ordnungshüter, Vater und Sohn, zu Besuch in einem Haus in der Nähe eines Getränkemarktes.

Während die beiden Männer sich auf dem Balkon aufhielten, konnten sie beobachten, wie bei dem Getränkehandel plötzlich eine Getränkekiste über die Umzäunung flog. Wenige Sekunden später nahm eine weitere Kiste denselben Weg.

Ohne lange zu fackeln begaben sich die beiden Ordnungshüter außer Dienst schnellsten Schrittes zum Tatort und konnten dort einen 16-Jährigen und seinen 17-jährigen Komplizen feststellen, wie sie sich gerade mit dem Leergut davonmachen wollten.

Die Diebe wurden festgenommen und das Diebesgut zum Markt zurückgebracht. Die beiden hatten vorgehabt, das Leergut in einem anderen Markt zu Geld zu machen. Daraus ist dank der beiden „Spielverderber“ nichts geworden.

PM der PI Schweinfurt vom 22.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Polizisten wird geholfen Retter

München (Bayern): Polizisten retten Person aus Eisbach – Englischer Garten

Am Mittwoch, 21.06.2017, gegen 23.10 Uhr, waren Beamte der Münchner Polizeiinspektion 11 (Altstadt) im Englischen Garten eingesetzt. Beim Verlassen des Englischen Gartens hörten die Beamten leise Hilferufe. Diese kamen aus der Richtung einer Brücke im Eisbach.

 

Die Beamten entdeckten dort eine männliche Person im Wasser. Während sich einer der beiden Beamten sofort ans Wasser begab, um der Person zu helfen, rief die mit eingesetzte Polizeibeamtin zwei vorbeikommende Passanten hinzu.

Die beiden 20 und 25 Jahre alten Männer leisteten sofort Hilfe. Ein vorbeikommender 22-Jähriger half ebenfalls.

Der Mann konnte gemeinsam erfolgreich aus dem Wasser gezogen werden. Bei ihm handelt es sich um einen 74-jährigen Rentner. Bei der Rettungsaktion rutschten die beiden 20 und 25 Jahre alten Helfer ins Wasser. Sie konnten sich jedoch selbst wieder aus dem Wasser retten.
Die genauen Umstände, wie der Rentner ins Wasser gelangte, sind derzeit nicht bekannt. Er wurde durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst erstversorgt.

Obwohl die beiden Helfer, die in den Eisbach gefallen waren, stark durchnässt waren, gaben sie an, ihre Hilfe als selbstverständlich zu sehen.

PM des PP München vom 22.06.2017
Allgemein Polizisten helfen Retter Schmunzelmeldung

Bückeburg (Niedersachsen): Entengroßfamilie gerettet

Symbolfoto

Eine Funkstreifenwagenbesatzung des Einsatz-und Sofortdienstes der Polizei Bückeburg hat heute morgen gg. 08.00 Uhr auf der Gartenstraße in Bückeburg dreizehnfaches Leben gerettet.

Unmöglich? Nun gut, es war eine Entenfamilie. Aber dennoch, auch diese polizeiliche Lage muss bewältigt werden.

Eine Entenmutter begab sich mit ihren 12 Küken mitten im Berufsverkehr vom Unterwallweg über die Ampelkreuzung der Bahnhofstraße in die Gartenstraße auf Wanderschaft.

Verkehrsteilnehmer informierten die Polizei von dem Verkehrshindernis. Mittlerweile hatten Anwohner die Entenfamilie von der Gartenstraße auf eine Hofeinfahrt gelockt.

Hier versteckten sich die Küken mit ihrer Enten-Mama unter Autos und hinter Mülltonnen.

Die Beamten sahen sich einem energischen tierischen Widerstand ausgesetzt, der schließlich in einem polizeilichen Gewahrsamstransport in einem Karton endete und verbal mit einem wilden Geschnatter begleitet wurde.

Die Enten wurden im Schlosspark ausgesetzt und die Beamten ernteten nur ein Kopfschütteln der Freigelassenen.

Ob die Enten an der Bahnhofstraße die Ampelkreuzung bei Rot überquert haben, ließ sich nicht mehr rekonstruieren. Diesbezüglich hat die Polizei die Ermittlungen eingestellt.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 21.06.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrten nach Disco-Besuch verhindert

Um Trunkenheitsfahrten zu verhindern, hat sich die Polizei am frühen Samstagmorgen in der Zollamtstraße auf dem Parkdeck einer Discothek umgeschaut. Insgesamt fünf junge Frauen und Männer konnten auf diesem Weg von einer gefährlichen „Dummheit“ abgehalten werden.

Während der Überprüfung des Parkdecks fielen den Beamten zwischen 5.30 und 6.30 Uhr mehrere Personen auf, die entweder gerade auf dem Weg zu ihrem Auto waren oder bereits schlafend im Fahrzeuginnenraum lagen. Die Überprüfungen ergaben bei allen, dass sie alkoholisiert waren – ihre „Pegel“ reichten von 0,44 bis zu 1,25 Promille. Damit sie nicht in diesem Zustand ihr Auto starten und losfahren, wurden die jeweiligen Fahrzeugschlüssel und Führerscheine sichergestellt. Alle zeigten sich einsichtig. Sie können ihre Sachen in nüchternem Zustand wieder auf der Dienststelle abholen.

PM des PP Westpfalz vom 19.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Kleiner Spatz beschäftigt die Polizei

Am gestrigen 20. Juni waren Bochumer Polizeibeamte plötzlich in einen tierischen Einsatz eingebunden, als sie von einer aufgeregten Frau (41) um Hilfe gebeten wurden.

Was war in den heißen Mittagsstunden passiert? „Aus heiterem Himmel“ war die Bochumerin Opfer eines „Luftangriffs“ geworden. Ein Spatzenjunges machte offensichtlich seine ersten Flugversuche im Bochumer Luftraum.

Als die Kraft in der heißen Mittagssonne nachließ, landete der junge Sperling auf dem Kopf der Spaziergängerin. Hier fühlte sich der Piepmatz augenscheinlich so wohl, dass er seinen neuen Landeplatz nicht mehr verlassen wollte.

Gutes Zureden der Beamten und selbst das Absetzen des Tieres konnten den kleinen Piepmatz nicht davon überzeugen, zu seinen Artgenossen zurückzukehren. Stets raffte er sich wieder auf, drehte eine Runde und landete unter den Augen der Polizeibeamten wieder auf dem Haupt der 41-Jährigen. Diese hatte in der Zwischenzeit ihre Angst verloren und den kleinen Vogel in ihr Herz geschlossen.

Jetzt kreist der kleine Spatz schon wieder über Bochum, von neuen spektakulären Landungen ist uns nichts bekannt.

PM des PP Bochum vom 21.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Osthessennews: Auf Hessentag in Rüsselsheim – Rettungsmedaille an Polizeibeamte Roman Hildwein und Axel Rode

Die Polizeioberkommissar Roman Hildwein aus Bad Hersfeld und Polizeioberkommissar Axel Rode aus Hauneck erhielten am Samstag auf dem Hessentag in Rüsselsheim von Ministerpräsident Bouffier die Hessische Rettungsmedaille überreicht.“

Online-Artikel, 18.06.2017
http://osthessen-news.de/n11562317/rettungsmedaille-an-polizeibeamte-roman-hildwein-und-axel-rode.html

Allgemein Polizisten helfen Retter

BAB 280 bei Bunde (Niedersachsen): Entenküken von der Autobahn gerettet

Bildquelle: Bundespolizei

Eine Streife der Bundespolizei hat heute Vormittag einem Entenküken das noch junge Leben gerettet.

Die Beamten hatten das kleine Küken bemerkt, wie es ganz alleine ohne seine Familie und offensichtlich orientierungslos auf der Autobahn 280 herumlief.

Weil sich das junge Tier durch seinen Spaziergang auf der Fahrbahn in akute Gefahr gebracht hatte, fingen die tierlieben Bundespolizisten das Küken vorsichtig ein.

Nach der Rettungsaktion wurde es schließlich unversehrt zu seiner Entenfamilie in einem angrenzenden Teich gebracht.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 16.06.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz Gefahrenabwehr

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Bombendrohung

Um 11.40 Uhr ging bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ein Anruf ein, bei dem eine weibliche Stimme eine Bombendrohung gegen einen Lebensmitteldiscounter in der Bahnhofstraße aussprach. Der Markt wurde daraufhin geräumt. Durch die Polizei wurden die anliegenden Straßen sowie der unmittelbare Einsatzbereich gesperrt. Im Rahmen der Ermittlungen konnte eine 45-jährige Frau aus Ludwigshafen ermittelt werden. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ im Sinne des § 126 StGB eingeleitet. Die Ursache für ihren Anruf ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

PM des PP Rheinpfalz vom 16.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Obertraun (Oberösterreich): Erschöpfter Wanderer rief Notruf – nächtliche Rettungsaktion

Eine aus fünf Personen bestehende Gruppe stieg am 14. Juni 2017 um 15 Uhr von Obertraun aus über den markierten Wanderweg Nr. 692 in Richtung Hoher Sarstein auf. Ziel der Gruppe war die Obertrauner Sarsteinhütte, 1620m, eine Selbstversorgerhütte.
Zwei der Gruppe kamen um 17:45 Uhr in der Hütte an, zwei noch etwas später. Zwei waren erheblich erschöpft und haben sich und ihre Kondition wohl etwas überschätzt.

Um 22:05 Uhr verständige einer der Gruppe, ein 20-Jähriger aus Obertraun via Euro Notruf 112 von seinem Handys ohne SIM Karte die BLS Gmunden und teilte dem Beamten mit, dass er am Weg zum Sarstein in einer Seehöhe von ca. 1200m vom Weg abgekommen sei. Er habe kein Licht bei sich und der Akku vom Handy werde auch bald leer sein.
Auf Grund der geschilderten Ortsangabe wurde davon ausgegangen, dass sich der 20-Jährige im Bereich der sog. „Goiserer Aussicht“ aufhalten muss. Er wurde angewiesen, dort zu bleiben und auf die Rettungskräfte zu warten.
Um 22:10 Uhr wurde der Bergrettungsdienst Obertraun alarmiert, um eine Suchaktion durchzuführen.
Der Polizeihubschrauber „Libelle FLIR Wien“ wurde mit dem Hintergrund avisiert um festzustellen, ob der Wanderer auch wirklich im vermuteten Bereich aufhältig ist. In Ermangelung einer SIM Karte in seinem Handy konnte er ja nicht zurückgerufen werden.

Zwischenzeitlich stiegen auch zwei Personen von der Hütte in Richtung „Goiserer Aussicht“ ab, um nach dem 20-Jährigen zu suchen. Sie fanden ihn auch und brachten ihn zur Hütte, wo alle um 0:05 Uhr eintrafen. Telefonisch koordiniert wurde diese Aktion von einem 57-Jährigen aus Neukirchen am Walde, der sich zum Arbeiten auf der Hütte befand.

PA der LPD Oberösterreich vom 16.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Lübeck (Schleswig-Holstein): Aus dem Wasser gerettet

Am gestrigen Donnerstagabend (15.06.) wurde über Notruf der Polizei mitgeteilt, dass eine Person ins Wasser des Landgrabens gesprungen sei. Als Polizei und Feuerwehr gegen 21.10 Uhr eintrafen, konnten sie eine Frau mittig zwischen Stadtgraben und Elbe-Lübeck-Kanal, zirka 20 Meter vom Ufer entfernt, wahrnehmen.

Ein 29-jähriger Lübecker hatte diese ebenfalls gesehen und war bereits im Wasser und herangeschwommen und hielt die Frau über Wasser. Ihm kam ein 30-jähriger Polizeibeamter des 4. Polizeireviers zur Hilfe. Gemeinsam konnten die beiden Schwimmer die Frau an Land bringen.

Die 25-jährige Frau wurde zunächst ärztlich versorgt und befindet sich in weiterer, fachärztlicher Betreuung. Der Beamte zog sich diverse Schürfwunden zu. Diese wurden zügig versorgt – er ist weiterhin im Dienst.

PM der PD Lübeck vom 16.06.2017

Allgemein Polizisten helfen

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Mann geht auf Rettungskräfte los

Symbolfoto

Ein 27-Jähriger musste am Sonntag (11.6.2017) in die Schranken gewiesen werden, weil er zuvor auf Rettungskräfte losging. Die medizinischen Rettungskräfte wurden gegen 11.59 Uhr zu einem medizinischen Notfall in die Luitpoldstraße gerufen, da dort ein nicht ansprechbarer Mann liegen würde. Als zwei Sanitäter (18 und 31 Jahre) den 27-jährigen betrunkenen Mann auf die Trage legen wollten, rastete dieser aus und versuchte auf die beiden Helfer einzuschlagen. Die Sanitäter mussten sich im Rettungswagen verbarrikadieren, um sich vor dem Randalierer zur schützen. Die Polizei konnte den betrunkenen 27-Jährigen schließlich bändigen. Er kam anschließend in ein Krankenhaus.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wien-Margareten: 43-jähriger Mann erfolgreich reanimiert

Beamte der Polizeiinspektion Kopernikusgasse konnten am 13. Juni 2017 um 20.00 Uhr mittels Erste-Hilfe-Maßnahmen und dem Defibrillator das Leben eines 43-jährigen Mannes retten. Beim Eintreffen der Polizisten in der Hamburgerstraße lag der Mann bereits ohne Bewusstsein am Boden. Die Beamten aktivierten und verwendeten sofort den Defibrillator. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen weitergeführt. Der verständigte Notarzt konnte den Mann stabilisieren, er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Hintergrund: Aufgrund der intensiven Streifentätigkeit der Polizei kann ein Einsatzfahrzeug in kurzer Zeit an jedem Einsatzort in Wien eintreffen. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod werden aus diesem Grund vom Verein „PULS“ in Zusammenarbeit mit der LPD Wien seit mehr als zwei Jahren sukzessive die Streifenwagen der Wiener Polizei mit Defibrillatoren ausgestattet und die Streifenpolizisten im Umgang mit dem Gerät geschult. So konnten von den Wiener Polizistinnen und Polizisten mittlerweile über 90 Leben gerettet werden.

PA der LPD Wien vom 15.06.2017

Allgemein Allzeit bereit

Berlin: Streit zwischen vier Männern – Polizist außer Dienst geht dazwischen

In Mitte kam es gestern Abend zu einem Streit zwischen vier Männern, der nur beendet werden konnte, als ein Polizeibeamter, der privat unterwegs war, dazwischen ging. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen zwei alkoholisierte 32- und 33-Jährige gegen 21.15 Uhr in der Köpenicker Straße zwei 25- und 26-Jährige zunächst angepöbelt und daraufhin mit diesen in Streit geraten sein. Nach Aussage der beiden jüngeren Männer soll der 33-Jährige laut „Heil Hitler“ geschrien haben, woraufhin sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt hatte. Der Polizist, der gerade mit seinem Fahrzeug an einer Kreuzung hielt, bemerkte den Streit, stieg aus und gab sich durch Zeigen seines Dienstausweises und lautes Rufen als Polizist zu erkennen. Als die sich Schlagenden darauf nicht reagierten, ging er dazwischen und brachte den 33-Jährigen zu Boden. Wenig später trafen Unterstützungskräfte ein, die die Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie der wechselseitigen Körperverletzung schrieben. Keiner der vier Beteiligten trug sichtbare Verletzungen davon und alle vier verzichteten auf ärztliche Behandlungen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Berlin vom 15.06.2017

Allgemein Verbrechensbekämpfung

Hamburg: Schlag der Bundespolizei gegen Schleuserbande: Verhaftung

Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock, Dienstort Flensburg, hat gestern einen 22-jährigen syrischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern in das Bundesgebiet verhaftet und vier Wohnungen in Hamburg und eine Wohnung in Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) von Tatverdächtigen durchsucht.

Die Ermittlungen der Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg richten sich gegen drei syrische sowie einen türkischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 22 und 37 Jahren, die in mindestens acht Fällen Ausländer von Athen über Rom und von dort weiter auf dem Landweg mit Fernbussen bis nach München eingeschleust haben sollen. Hierfür sollen die Geschleusten bis zu 8.000 Euro Schleuserlohn gezahlt haben. Teilweise wurden die Geschleusten mit gefälschten Dokumenten ausgestattet.

Bei den Durchsuchungen wurden neben Laptops, Mobiltelefonen auch 9.530 Euro Bargeld sichergestellt. Der 22-jährige verhaftete Syrer wurde gestern in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg eingeliefert. An dem Einsatz waren rund 60 Beamte eingesetzt. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

PM der BPOLI Bad Bramstedt vom 15.06.2017

Allgemein Einfach nett

Geilenkirchen-Süggerath (Nordrhein-Westfalen): Polizei, dein Freund und Helfer

Symbolfoto

Am Nachmittag des 6. Juni stürmte es auch im Kreisgebiet. Als Beamte der Geilenkirchener Polizeiwache durch die Ortschaft Süggerath fuhren, bemerkten sie eine ältere Dame, die langsam über den Bürgersteig ging und sich an einem Zierbäumchen festhielt. Die Polizisten hielten an und erkundigten sich nach dem Wohlbefinden der Frau. Sie gab an, dass es ihr gut ginge, sie aber Mühe habe, das Zierbäumchen bei dem starken Wind vor Schaden zu bewahren. Kurzerhand besorgten die Beamten einen Hammer und eine Stange, die sie dann in den Boden schlugen. Anschließend befestigten sie das Bäumchen, das so den Naturkräften widerstehen konnte. Begleitet von den Dankesworten Süggeratherin, die sehr erfreut über die spontane Hilfe durch die Polizei war, setzten die Beamten dann ihre Streifenfahrt fort.

PM der KPB Heinsberg vom 14.06.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Hamburg: Pkw-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss von Polizeibeamten gestoppt

Symbolfoto

Beamte des Verkehrsunfalldienstes haben am Freitagabend einen 32-Jährigen Deutschen angehalten, der im Verdacht steht, unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss mit stark überhöhter Geschwindigkeit in einem Baustellenbereich gefahren zu sein.

Im Rahmen der Streifenfahrt bemerkte die Besatzung eines ProViDa-Fahrzeugs der Verkehrsdirektion Innenstadt/West einen VW-Passat, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit von hinten aufschloss. Als die Beamten von dem PKW überholt wurden, nahmen sie die Verfolgung auf und dokumentierten die Geschwindigkeitsüberschreitung auf Video. Der 32-jährige Fahrer fuhr bei einer zugelassenen Geschwindigkeit von 100 km/h mit 161km/h auf der BAB 7, in Richtung Norden. Im folgenden Baustellenbereich Höhe Volkspark wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt. Der 32-Jährige fuhr trotzdem mit über 160km/h weiter und wurde erst später durch langsamere Autos eingebremst.

Die Beamten lotsten den Passat-Fahrer an der Anschlussstelle Stellingen von der Autobahn, stoppten und überprüften ihn dort. Bei dem Mann wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,04 Promille. Zudem lagen im Fußraum des VW Passat mehrere leere Bierflaschen.

Der 32-Jährige wurde zwecks Blutprobenentnahme dem Polizeikommissariat 27 zugeführt. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt und dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt.

PM der Polizei Hamburg vom 11.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Polizeialltag: Erst Streit, dann Sorgen gemacht; Ende gut – alles gut

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Fast täglich rückt die Polizei zu knapp 300 Einsätzen aus. Dabei erfahren die Beamtinnen und Beamten Sachverhalte, die das wirkliche Leben widerspiegeln. Es ist viel Routine dabei. Sachverhalte wiederholen sich, einige bleiben in Gedanken hängen, andere wiederum nicht.

Gestern war wieder ein Einsatz, der bei den jungen Polizisten nachhallte. Ein altes Ehepaar hatte sich in die Haare bekommen, heftig. Am späten Abend rief dann der Ehemann aufgeregt und besorgt bei der Polizei an. Die Oma, so nannte er sie, habe wohl Schlaftabletten genommen. Wie viel wisse er nicht, die Packung sei jedenfalls leer. Mit Blaulicht und Sirene brausten die Beamten zum Einsatzort. Parallel dort-hin unterwegs ein Rettungswagen. Gerade angekommen gab es aber schon Entwarnung: Die Oma war nach hoheitlicher Ansprache schnell wach – vor allem überrascht ob des ihr gegenüber stehenden Aufgebotes. Nach dem Streit mit dem Opa habe sie die einzige Tablette, die noch in der Verpackung war, eingenommen. Doch nur, um nach dem Streit überhaupt einschlafen zu können, so die alte Dame.

Somit konnten die Polizisten den Rettungswagen abbestellen. Eine Vermittlung zwischen den Parteien, sprich Oma und Opa, schien offensichtlich auch nicht mehr nötig. Die Angst um den Partner hatte die beiden wieder zusammengeschweißt. Der Anlass, warum man sich überhaupt in die Haare bekommen hatte, schien eh vergessen….

PM des PP Aachen vom 07.06.2017

Allgemein Allzeit bereit

Mainz (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte stellen Zechbetrüger

Ein 34-Jähriger verzehrte in einem Lokal in der Adolf-Kolping-Straße ein Mittagsmenü und zwei Kaffees. Ohne bezahlt zu haben stand er auf und wollte das Lokal verlassen. Der Inhaber bemerkte dies, folgte ihm und hielt den Mann am Arm fest. Der 34-Jährige konnte sich jedoch losreißen und weglaufen. Das wurde von zwei Polizeibeamten beobachtet, die zufällig privat in der Nähe unterwegs waren. Diese konnten den Zechbetrüger stellen und bis zum Eintreffen der diensthabenden Beamten festhalten.

PM des PP Mainz vom 07.06.2017

Allgemein Polizisten helfen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Papagei erkundet Bundespolizeirevier

Am Sonntag, 04. Juni 2017, machte ein Graupapagei das Bundespolizeirevier Kaiserslautern unsicher. Zwei Spaziergänger im Stadtpark Kaiserslautern staunten nicht schlecht, als ihnen ein Graupapagei direkt aus einem Baum auf die Schultern flog. Die beiden jungen Männer aus Syrien brachten den zutraulichen Papagei schließlich zum Bundespolizeirevier Kaiserslautern. Durch eine Recherche in den sozialen Netzwerken wurde der Besitzer schnell ausfindig gemacht. Die Grauamazone mit dem Namen „Kuku“ erkundete bei mehreren Freiflügen die Diensträume der Bundespolizei. Bis zur Abholung betreuten die Beamten den Vogel, der sogar auf den Schultern der Kollegen landen durfte. Die beiden Finder erhielten nach Abholung eine kleine Anerkennung durch den überglücklichen Besitzer. Allen Beteiligten wurde nochmals für die Betreuung der Fundsache, auch in den sozialen Netzwerken, gedankt.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 07.06.2017

Allgemein Einfach nett

Offenbach (Rheinland-Pfalz): Die Polizei – Dein Freund und Helfer

Symbolfoto

03. Juni 2017, 20.30 Uhr Auf dem Weg zum Dienst stellte ein 23-jähriger Polizeikommissar eine ältere Frau an der Landstraße zwischen Offenbach und Landau fest. Die 94-jährige Frau war zu Fuß unterwegs und wirkte leicht desorientiert. Der junge Polizeibeamte lud die Frau in sein Auto ein und nahm sie mit auf die Dienststelle. Dort angekommen lag bereits eine Vermisstenmeldung über eine abgängige ältere Frau aus der Seniorenresidenz in Offenbach vor. Bei der Frau handelte es sich um die Gesuchte. Sie wurde zurück an ihr Wohnheim gebracht.

PM der PI Landau vom 06.06.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Schwegenheim (Rheinland-Pfalz): Weiterfahrt untersagt

Am Montagabend gegen 18 Uhr wurden Polizeibeamte der PI Germersheim zu einem Erdbeerfeld nach Schwegenheim gerufen, da sich dort ein Fahrzeugführer aufhielt, welcher zuvor im Bereich Harthausen wegen seiner langsamen Fahrweise auffiel. Die Beamten überprüften den Fahrer, welcher mitteilte, dass er absichtlich langsam gefahren sei, da seine Reifen beschädigt wären. Die Beamten bestätigten die Auffassung des Fahrers nach Überprüfung des Fahrzeuges und erklärten ihm, dass das Fahrzeug in diesem Zustand nicht verkehrssicher sei. Daher dürfe er damit auch nicht vor Behebung der Fahrzeugmängel weiterfahren. Der Fahrer aus Speyer lies letztlich sein Fahrzeug abschleppen, zeigte jedoch kein Verständnis für die Einleitung des Mängelberichts-/Ordnungswidrigkeitsverfahren bzw. die Untersagung der Weiterfahrt.

PM der PI Germersheim vom 06.06.2017

Allgemein

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Polizei klärt Serie von 25 Graffiti-Sprayereien

Der Polizei in Rheda-Wiedenbrück ist es gelungen, eine Serie von etwa 25 Graffiti-Sprayereien zu klären. Als Tatverdächtige konnten insgesamt sechs Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 ermittelt werden.

Die Kriminalbeamten kamen auf die Spur der Beschuldigten, nachdem vier von ihnen am frühen Montagmorgen (05.06., 01.00 Uhr) auf frischer Tat bei einer Sprayerei ertappt wurden.

Eine aufmerksame Zeugin hatte zur Tatzeit mehrere Personen beobachtet, die mit Taschenlampen auf dem Gelände eines Einkaufsmarktes an der Straße Kaiserforst hantierten. Daraufhin benachrichtigte die Frau die Polizei über den Polizeiruf 110.

Als die sofort eingesetzten Polizeibeamten eintrafen, verließen gerade vier junge Männer auf Fahrrädern das Gelände des Einkaufsmarkts in Fahrtrichtung „Am Breiten Schem“.

Nach mehreren Flucht- und Ausweichmanövern konnten drei der Tatverdächtigen schließlich auf dem Kaiserforst gestellt und festgehalten werden. Dem vierten Jugendlichen gelang die Flucht.

Bei der Durchsuchung der drei jungen Männer fanden die Polizeibeamten mehrere Farbspraydosen vor, die sichergestellt wurden.

An dem Verbrauchermarkt wurden frische, farblich passende Graffitis vorgefunden.

Daraufhin wurden die drei Beschuldigten für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Polizeiwache Rheda-Wiedenbrück gebracht.

Im Rahmen ihrer polizeilichen Vernehmungen gaben die drei Jugendlichen zu, dass sie mit drei weiteren Mittätern in wechselnder Beteiligung für insgesamt etwa 25 Graffiti-Sprayereien verantwortlich waren, die sie seit Dezember vergangenen Jahres in Wiedenbrück auf verschiedene Gebäude aufgesprüht hatten.

Die polizeilichen Ermittlungen zu dieser Serie und den genauen Tatorten dauern an.

Gegen die sechs Schüler zwischen 15 und 17 Jahren aus Rheda-Wiedenbrück wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

PM der KPB Gütersloh vom 06.06.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Uettingen (Bayern): In Schlangenlinien mit Sattelzug – Polizei stoppt Lastwagenfahrer

In Schlangenlinien unterwegs und unter erheblichem Alkoholeinfluss war ein 46-jähriger Lkw-Fahrer, den die Polizei am Sonntagabend stoppte. Zuvor hatte er auf der Autobahn die Leitplanke mehrfach gestreift. Vorbildlich folgten ihm Zeugen und teilten den Ordnungshütern stets seinen aktuellen Standort mit.

 

Gegen 20.40 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf von der A3. Verkehrsteilnehmer waren auf Höhe Randersacker in Fahrtrichtung Frankfurt auf einen osteuropäischen Sattelzug mit Auflieger aufmerksam geworden, dessen Fahrer in Schlangenlinien fuhr. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried machte sich sofort auf den Weg. Vorbildlich hielten die Zeugen stets via Telefon Kontakt zur Einsatzzentrale, so dass der aktuelle Standort immer bekannt war.

Nach mindestens zweimaligem Streifen der Mittelleitplanke und einem verursachten Schaden in Höhe von einigen hundert Euro verließ der Lkw-Fahrer die A3 an der Anschlussstelle Helmstadt und konnte in Uettingen gestoppt und kontrolliert werden. Rasch war klar, warum der Mann am Steuer in Schlangenlinien unterwegs war. Sein Gang schwankte und aufgrund der starken Alkoholisierung war ein Atemalkoholtest unmöglich.

Der 46-jährige Osteuropäer verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Er musste sich auf der Wache eine Blutprobe gefallen lassen. Ein Atemalkoholtest am Montagmorgen ergab noch einen Wert von gut einem Promille. Der Sattelzug mit polnischen Kennzeichen bleibt bis auf weiteres stehen. Die Polizei verständigte den Fuhrunternehmer. Gegen den 46-Jährigen wird jetzt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 05.06.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Mehrere Trunkenheitsfahrten an Pfingstsonntag

Am Pfingstsonntag kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Pirmasens zu mehreren Trunkenheitsfahrten. In Pirmasens wurde am Nachmittag ein Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnten die Beamten starken Alkoholgeruch wahrnehmen. Der Fahrer gab an, dass er am Vorabend reichlich Alkohol getrunken hätte. Ein durchgeführter Alkotest ergab schließlich immer noch einen Restalkoholwert von 0,64 Promille. In Ruppertsweiler konnte im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei einem Mofafahrer ebenfalls Atemalkohol festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 0,82 Promille. Bei beiden Vorfällen wurde die Weiterfahrt untersagt und die Fahrzeugführer mussten die Beamten auf die Polizeiinspektion Pirmasens begleiten. Deutlich mehr Alkohol hatte ein 41-Jähriger Mann aus Münchweiler intus. Dieser befuhr mit seinem Fahrrad die Elisabethenstraße in Münchweiler und benötigte hierbei die gesamte Fahrbahnbreite. Ein durchgeführter Alkotest ergab schließlich einen Wert von 2,9 Promille, weshalb auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde.

PM der PD Pirmasens vom 05.06.2017

Allgemein

Nürburgring (Rheinland-Pfalz): Rock am Ring 2017

In der Zeit vom 02.-04.06.2017 fand die Festivalveranstaltung „Rock am Ring“ am Nürburgring statt. Die Anreise der ca. 87.000 Festivalbesucher erfolgte bereits in der Mehrheit am 31.05.2017 und 01.06.2017. Am Freitag, 02.06.2017 kam es aufgrund einer terroristischen Gefährdungslage zur Unterbrechung des Spielbetriebs und Räumung des Festivalgeländes. Nachdem das Gelände mit negativem Ergebnis durchsucht wurde, konnte der Festival-Bereich wieder an den Veranstalter übergeben werden. Der Spielbetrieb wurde am 03.06.2017 mit 30 Minuten Verspätung wieder aufgenommen. Das weiter Festival und der damit verbundene polizeiliche Einsatz verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt waren ca. 1400 Polizeikräfte (incl. zusätzlicher Kräfte und Spezialeinheiten während der Unterbrechung) im Einsatz. Im Verlauf der Veranstaltung kam es zu insgesamt 364 Strafanzeigen, davon u.a. 237 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetzt, 15 Taschendiebstähle, 27 Diebstähle aus Zelten und 13 Körperverletzungen. Bei 27 Kraftfahrzeugführern wurden Hinweise für den Konsum von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr festgestellt. Es ereigneten sich insgesamt 36 Verkehrsunfälle, davon 4 mit Personenschäden (leichtverletzt).

PM des PP Koblenz vom 05.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Retter in der Not: Tapferer Matti kann aus Auto befreit werden

Erleichterte Gesichter blicken am gestrigen Donnerstag (1. Juni) in die Kamera für ein Erinnerungsfoto. Allen voran der dreijährige Matti. Dank der Hilfe seines persönlichen „Schutzengels“ vom ADAC konnte er aus dem verschlossenen Auto seiner Mutter gerettet werden.

Wie kam der Junge überhaupt in die missliche Lage?

Er war mit seiner Mutter gegen 10.30 Uhr auf dem Parkplatz „Am Poter“ in Bochum-Linden. Nachdem sie ihn sicher in seinem Kindersitz angeschnallt hatte, geht sie um das Fahrzeug rum zur Fahrerseite. Sie will die Tür öffnen, das Auto aber ist verriegelt – der Schlüssel liegt gut sichtbar auf dem Beifahrersitz. Matti ist eingeschlossen. Sein Glück im Unglück: Das Fahrzeug parkt im Schatten.

Die hinzugerufenen Polizeibeamten informieren den ADAC und versuchen während der Wartezeit, zusammen mit der Mutter, Matti durch die Scheibe dazu zu bringen, sich selbst abzuschnallen und nach dem Fahrerschlüssel zu greifen. Der Kindersitz zeigte aber seine Wirkung und war trotz großer Mühe des tapferen Jungen „kindersicher“.

Dann die Erlösung: Der ADAC-Mitarbeiter konnte die Beifahrertür öffnen und so den Weg zum Schlüssel freigeben. So waren nicht nur Matti und Mutti froh, auch die Beamten der Polizei Linden und der ADAC-Mitarbeiter können nun wieder lachen.

PM des PP Bochum vom 02.06.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter 26-Jähriger schlägt Freundin – Polizei schreitet ein

Am 02.06.2017 gegen 02.50 Uhr hörten Polizeibeamte eine Frau in einer Wohnung schreien. Es stellte sich heraus, dass der 26-jährige Freund die 30-Jährige in den vergangenen Wochen mehrfach geschlagen hatte. In dieser Nacht habe er sie mit der Faust und der flachen Hand gegen Körper und Kopf geschlagen. Zudem habe er sie so fest gestoßen, dass sie mit dem Kopf gegen eine Ecke einer Steinwand gefallen sei. Da der 26-Jährige alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung und Vermeidung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Es wurden bei ihm 1,82 Promille festgestellt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.06.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Monsheim (Rheinland-Pfalz): Polizisten retten Säugling

Symbolfoto

Bei 30° und sengender Hitze meldete sich eine 30-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Grünstadt über Notruf bei der Polizei. Sie hatte ihr Auto auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Monsheim abgestellt und sich ausgesperrt. Tragisch daran war die Tatsache, dass sich im Fahrzeug ihr vor drei Wochen neugeborenes Kind befand. Die kurze Zeit später vor Ort eintreffenden Polizeibeamten erkannten die für den Säugling lebensgefährliche Situation und schlugen eine Seitenscheibe ein. Sie rettenden das Kind aus dem völlig überhitzen Fahrzeug und kühlten es mit feuchten Umschlägen. Anschließend wurde der kleine Junge vom Rettungsdienst ins Klinikum Worms verbracht. Zu seinem Gesundheitszustand ist aktuell nichts bekannt. Der Polizeibeamte, welcher die Seitenscheibe eingeschlagen hatte, wurde durch Glassplitter verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter fortsetzen.

PM der PD Worms vom 01.06.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Mainz (Rheinland-Pfalz): Zivile Sonderstreifen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität

Die Kriminalpolizei Mainz bestreift in unregelmäßigen Abständen immer wieder neuralgische Punkte in Mainz mit dem Ziel, die Rauschgiftkriminalität zu bekämpfen.

Am 31.05.2017 waren zwischen 17:00 Uhr und 21:30 Uhr zivile Sonderstreifen im Bereich Hauptbahnhof, King-Siedlung, Kaiserstraße und Rheinufer unterwegs. Insgesamt wurden hier 44 Personen kontrolliert, 13 davon hatten bereits polizeiliche Erkenntnisse. 35 Personen wurden durchsucht. Als Folge der Kontrollen ergaben sich mehrere Strafanzeigen (1 x Handel mit Marihuana, Bereich King-Siedlung, 1 x Handel mit Haschisch im Bereich Parkanlage in der Kaiserstraße, 1 x Anbau von Marihuana mit Sicherstellung einer Cannabispflanze). Außerdem wurde mutmaßliches Dealgeld sichergestellt, die Wohnung eines Beschuldigten nach richterlicher Anordnung durchsucht und ein Einhandmesser sichergestellt.

Am Wochenende (28.05.2017) hatte die Polizei ebenfalls Sonderstreifen eingesetzt, die 12 Personen näher kontrolliert hatten. Hier kam es zu Strafanzeigen wegen Handels mit Haschisch, Besitzes und Erwerbs von Haschisch, Besitzes und Erwerbs von Marihuana und der Beleidigung eines Polizeibeamten. Sichergestellt wurden etwas Dealgeld sowie die aufgefundenen Betäubungsmittel. Als Anschlussmaßnahme erfolgte eine Wohnungsdurchsuchung.

Im Einzelnen: In der Boppstraße fielen einer Sonderstreife am 31.05.2017, 17:30 Uhr, zwei Männer auf, die eine Hanfpflanze mit sich führten. Bei der folgenden Personenkontrolle gab einer der beiden Männer an, dass es sich um eine weibliche Hanfpflanze handele und diese ihm gehöre. Die Pflanze wurde sichergestellt.

In der Kaiserstraße entdeckten die Beamten der Sonderstreife am 31.05.2017, 21:16 Uhr, einen 25-jährigen Mann, der mehrere Brocken Haschisch mit sich führte. Diese wurden sichergestellt.

Im Bereich Münsterstraße konnte am 28.05.2017 ein Betäubungsmittelgeschäft beobachtet werden. Im Rahmen einer anschließenden Kontrolle konnte bei einem Abnehmer eine kleinere Menge Haschisch aufgefunden und sichergestellt werden. Der 36-jährige „Dealer“ führte ebenfalls eine kleinere Menge Haschisch sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung mit sich. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung konnte noch weiteres Haschisch aufgefunden und sichergestellt werden. Während der Wohnungsdurchsuchung wurde ein Polizeibeamter durch einen anwesenden Zeugen beleidigt.

PM des PP Mainz vom 01.06.2017