Allgemein Einfach nett Polizisten helfen

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Spaziergang mit Folgen

Bildquelle: PI Germersheim

Am Sonntagmorgen gegen 11.30 Uhr meldeten Spaziergänger eine hilfebedürftige Frau auf dem Wirtschaftsweg zwischen Hans-Mayer- und Konrad-Nolte-Straße. Vor Ort stellte sich heraus, dass die 81-Jährige ihre tägliche Spazierstrecke spontan ein wenig ausgeweitet hatte und nun auf Grund schmerzender Füße nicht mehr weitergehen konnte. Die Beamten der Polizei Germersheim fuhren die Dame anschließend zurück in ihr Altenzentrum, wo sie schon erwartet wurde. Die Germersheimerin bedankte sich herzlich bei den Polizisten und freute sich gemäß eigener Aussage nun schon sehr auf das anstehende Mittagessen. Dieses hatte sie sich laut Einschätzung der Beamten nach ihrer Wanderung auch redlich verdient.

PM der PI Germersheim vom 18.09.2018

Allgemein Polizisten helfen

Saalfeld (Thüringen): Kleine Familie nach kurzer Trennung wieder vereint

Am Samstag Nachmittag erkundigt sich eine 29 jährige Mutter beim Zugpersonal in der Südthüringenbahn nach dem Fahrtziel des Zuges. Plötzlich – ein Rucken im Zug und die Bahn setzt sich in Bewegung Richtung Sonneberg West. Auf dem Bahnsteig stand der Kinderwagen da ganz alleine mit ihrem knapp 3 jährigen Sohn. Ein beherzter junger Mann rief sofort die 110 an und zeitgleich auch die verzweifelte und am Boden zerstörte Mutter. Sofort wurde ein Streifenwagen zum Sonneberger Hauptbahnhof entsandt, um den kleinen Sohn vor Schaden zu bewahren. Zeitgleich fuhr ein zweiter Streifenwagen zum Westbahnhof, um die verzweifelte Mutter zu ihrem Sohn auf der Dienststelle zu bringen. Der kleine Sohn wurde mit dem Kinderwagen durch die eingesetzte Polizeibeamtin zur Polizeiinspektion Sonneberg geschoben. 10 Minuten später war die kleine Familie wieder vereint und Freudentränen flossen.

PM der LPI Saalfeld vom 18.09.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Gerolzhofen (Bayern): Polizeibeamte retten Pärchen aus verrauchter Wohnung

Aus einer völlig verqualmten Wohnung retteten am Sonntagnachmittag drei Beamte der Polizei Gerolzhofen einen 59-Jährigen und seine 60-jährige Partnerin. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach sorgte angebranntes Essen für die starke Rauchentwicklung, die Polizei rief ein dort gemeldeter Streit auf den Plan.

 

Vermutlich rettete ein vorausgegangener Streit dem Pärchen das Leben. Denn gegen kurz nach 17:00 Uhr teilte ein Anrufer der Polizei einen Streit in der Bahnhofstraße mit. Beim Eintreffen der Streife hörten die Beamten statt eines Streits den Alarm eines Rauchmelders. Nachdem auf lautstarkes Klopfen niemand reagierte, brachen die Polizisten die Tür auf und entdeckten in der Wohnung das nahezu regungslose Pärchen. Nach der Rettung aus der Wohnung erholten sich die beiden Gerolzhofener langsam und lehnten jegliche medizinische Hilfeleistung ab.

Das offensichtlich unter starken Alkoholeinfluss stehende Paar wurde mit der Zeit immer aggressiver und versuchte wieder in die immer noch stark verrauchte Wohnung zurückzukehren. Die Beamten hatten alle Hände voll damit zu tun sie von diesem Unterfangen abzuhalten und mussten sie schließlich zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam nehmen. Der 59-Jährige war so schwer alkoholisiert, dass ein hinzugezogener Arzt die Haftfähigkeit verneinte. Die Folge war die stationäre Einweisung in ein Krankenhaus, seine Partnerin verbrachte einen Großteil der Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion Schweinfurt.

Ohne das schnelle und entschlossene Handeln der drei Beamten der Polizeiinspektion Gerolzhofen hätte es laut dem eingesetzten Rettungsdienst zu unabsehbaren und irreparablen Gesundheitsschäden sowie dem Tod kommen können.

PM des PP Unterfranken vom 18.08.2018

Allgemein

Fürth (Bayern): „Stadt- und Polizeibienen“ traten offiziell ihren Dienst an

In Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Fürth wurde im Rahmen eines ganz besonderen Natur- und Artenschutzprojekts ein insektenfreundlicher Garten einschließlich mehrerer Bienenstöcke auf dem Gelände der Fürther Polizeiinspektion angelegt. Heute (17.09.2018) traten die Fürther „Stadt- und Polizeibienen“ offiziell ihren Dienst an.

 

Oberbürgermeister Jung und der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Fürth, Herr Leitender Polizeidirektor Dibowski, weihten heute die großzügig gestaltete Anlage ein. Vier Bienenvölker fanden nun auf der bislang ungenutzten Fläche der Polizeiinspektion ein neues Zuhause. Von hier schwärmen die Bienen aus, um den Wiesengrund entlang von Rednitz und Pegnitz, aber auch den innerstädtischen Bereich zu bestreifen und ihrer Arbeit nachzugehen.

Die daneben liegenden Grünflächen wurden insektenfreundlich bepflanzt, eine Kräuterspirale mit Natursteinmauern errichtet und auch ein Insektenhotel für Wildbienen erbaut. So leisten die Stadt Fürth und die Fürther Polizeiinspektion einen kleinen Beitrag, Grünflächen im städtischen Gebiet zu schaffen und dem aktuellen Bienensterben entgegenzuwirken. Weiterhin sind die „Stadt- und Polizeibienen“ ein, wenn auch ungewöhnliches, Beispiel für die enge Zusammenarbeit der beiden Behörden.

Zwei Beamte der Fürther Polizei (beide Hobby-Imker) betreuen in ihrer Freizeit die vier Bienenvölker. Der vermutlich ab dem nächsten Jahr gewonnene Honig soll als Erinnerungsgeschenk für offizielle Gäste von Stadt und Polizei dienen. Sofern die Honigproduktion einen Verkauf sinnvoll erscheinen lässt, soll der Erlös sozialen Zwecken zugutekommen.

PM des PP Mittelfranken vom 17.09.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Schmunzelmeldung

Landau (Rheinland-Pfalz): Atemlos durch die Nacht

Symbolfoto

17. September 2018, 00.02 Uhr In der Nacht zum Montag, kurz nach Mitternacht, fiel einer Polizeistreife ein Opel Astra-Fahrer in der Xylanderstraße auf. Am Steuer saß ein, der Polizei bekannter Mann, von dem die Polizisten wussten, dass er keinen Führerschein hat. Der Fahrer beschleunigte seinen Wagen, als er das Polizeiauto sah. Der 31-jährige Landauer fuhr auf den Parkplatz vor dem Versorgungsamt, stieg aus seinem Auto aus und flüchtete zu Fuß in Richtung Innenstadt. Nach wenigen Metern gab er sein Unterfangen auf, als er die läuferische Überlegenheit eines nacheilenden 57-jährigen Hauptkommissars anerkennen musste. Der Fahrer stand unter Drogeneinfluss, wie ein Vortest ergab. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

PM der PD Landau vom 17.09.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Retter

Lebring (Steiermark): Lebensrettung

Symbolbild

Sonntagabend, 16. September 2018, gelang es Polizisten, einen 43-Jährigen von einem Sprung von einer Autobahnbrücke abzuhalten.

Der 43-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz schickte seiner Tochter eine SMS, in dem er ankündigte, von der Autobahnbrücke auf die A9 zu springen. Gegen 21:50 Uhr kamen alarmierte Polizeikräfte zur Brücke, nachdem sie zuvor schon telefonischen Kontakt mit dem Mann hatten. Ein Polizist versuchte in einem minutenlangen Telefonat den 43-Jährigen von seinem Vorhaben abzuhalten. Daraufhin verließ der Mann die Autobahnbrücke. Weiters konnte eine Polizistin den 43-Jährigen vor Ort überzeugen, sich in einem Spital in Graz behandeln zu lassen. Dazu wurde er mit der Rettung nach Graz verbracht.

PM der LPD Steiermark vom 17.09.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Retter

Gerolzhofen (Bayern): Polizeibeamte retten Pärchen aus verrauchter Wohnung

Symbolfoto

Aus einer völlig verqualmten Wohnung retteten am Sonntagnachmittag drei Beamte der Polizei Gerolzhofen einen 59-Jährigen und seine 60-jährige Partnerin. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach sorgte angebranntes Essen für die starke Rauchentwicklung, die Polizei rief ein dort gemeldeter Streit auf den Plan.

Vermutlich rettete ein vorausgegangener Streit dem Pärchen das Leben. Denn gegen kurz nach 17:00 Uhr teilte ein Anrufer der Polizei einen Streit in der Bahnhofstraße mit. Beim Eintreffen der Streife hörten die Beamten statt eines Streits den Alarm eines Rauchmelders. Nachdem auf lautstarkes Klopfen niemand reagierte, brachen die Polizisten die Tür auf und entdeckten in der Wohnung das nahezu regungslose Pärchen. Nach der Rettung aus der Wohnung erholten sich die beiden Gerolzhofener langsam und lehnten jegliche medizinische Hilfeleistung ab.

Das offensichtlich unter starken Alkoholeinfluss stehende Paar wurde mit der Zeit immer aggressiver und versuchte wieder in die immer noch stark verrauchte Wohnung zurückzukehren. Die Beamten hatten alle Hände voll damit zu tun sie von diesem Unterfangen abzuhalten und mussten sie schließlich zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam nehmen. Der 59-Jährige war so schwer alkoholisiert, dass ein hinzugezogener Arzt die Haftfähigkeit verneinte. Die Folge war die stationäre Einweisung in ein Krankenhaus, seine Partnerin verbrachte einen Großteil der Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion Schweinfurt.

Ohne das schnelle und entschlossene Handeln der drei Beamten der Polizeiinspektion Gerolzhofen hätte es laut dem eingesetzten Rettungsdienst zu unabsehbaren und irreparablen Gesundheitsschäden sowie dem Tod kommen können.

PM des PP Unterfranken vom 17.09.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Einfach nett Polizisten helfen Retter

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Ist denn schon wieder Ostern? Polizei rettet zahmes Kaninchen von Straße

Die Polizei nahm das Kaninchen vorübergehend in ihre Obhut. Nun wartet es im Tierheim Bettikum auf seinen rechtmäßigen Besitzer. (Foto: Polizei Rhein-Kreis Neuss)

Für die, die es noch nicht wussten: Kaninchen sind dämmerungsaktive Tiere und deshalb auch schon einmal frühmorgens munter. Während die meisten Neusser noch schliefen, bemerkte eine Polizeistreife am Sonntag (16.09.), gegen 5 Uhr, ein zahmes Hauskaninchen an der Rheydter Straße Ecke Maastrichter Straße. Das Karnickel saß stur auf der Fahrbahn und machte keine Anstalten, seinen Posten zu verlassen. Um zu verhindern, dass die Fellnase unter die Räder gerät und damit es nicht zu gefährlichen Bremsmanövern von Autos kommt, nahmen die Polizisten das zahme Tier vorübergehend in ihre Obhut. Inzwischen wartet der ausgebüxte Mümmelmann (oder die Mümmelfrau) im Tierheim Bettikum darauf, vom Besitzer abgeholt zu werden. Wer also sein schwarz / weißes Kaninchen (Foto anbei) vermisst, wird gebeten, mit den Mitarbeitern des Tierheims Bettikum (Tel. 02137 6672) Kontakt aufzunehmen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 17.09.2018

Allgemein Verkehrssicherheit

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Zwei Fahrzeuge nach Poser-Kontrollen stillgelegt

Beamte der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 haben am Samstagnachmittag in der Ludwigshafener Innenstadt zielgerichtet Fahrzeuge mit sogenanntem Poser-Verhalten kontrolliert. In der Vergangenheit waren der Polizei sowohl durch eigene Ermittlungen, als auch durch Mitteilungen aus der Bevölkerung, mehrere Fahrzeuge aufgefallen, welche bei Benutzung unnötigen Lärm verursachten. Bei einer Verkehrskontrolle in der Innenstadt fiel den Beamten gegen 16:30 Uhr ein schwarzer Mercedes auf, bei welchem schwerwiegende Mängel festgestellt wurden. Da die Verkehrssicherheit durch die Mängel wesentlich beeinträchtigt war, wurde das Fahrzeug noch vor Ort außer Betrieb gesetzt. Die Kennzeichen wurden entstempelt und der PKW abgeschleppt. Gegen den 19-jährigen Fahrzeugführer aus Ludwigshafen, sowie den Halter, wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Ein weiteres Fahrzeug, welches durch mehrfaches Spielen am Gas unnötigen Lärm verursachte, wurde durch die Ermittler um 17:00 Uhr in der Von-der-Tann-Straße im Stadtteil Hemshof kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle wurde am Fahrzeug eines 21-jährigen Ludwigshafeners eine mobile Schallpegelmessung durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, dass das Fahrzeug vermutlich aufgrund von baulichen Veränderungen am Schalldämpfer deutlich zu laut war. Der weiße Mercedes Sportwagen wurde sichergestellt.

PM des PP Rheinpfalz vom 16.09.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Jugendschutzkontrollen

Wie bereits am Freitag, wurden auch am zweiten Abend des Nachmarktes in der Zeit von 19:30 – 23:00 Uhr Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdienstes der Stadt Bad Dürkheim und Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Dürkheim führten die Kontrollen im Bereich des Ludwigsplatzes – Zugang zum Kurpark -durch. In dem genannten Zeitraum wurden wiederum ca. 100 Jugendliche kontrolliert. Der überwiegende Teil der Jugendliche war schon alkoholisiert auf dem Weg zum Wurstmarktgelände. Es wurden mehr als 60 Liter alkoholhaltige Getränke mit Einverständnis der betroffenen Jugendlichen vor Ort ausgeschüttet.

PM der PI Bad Dürkheim vom 16.09.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Rosenheim (Bayern): Zöllner als Lebensretter

Der Leiter des Hauptzollamts Rosenheim Robert Woerner hat die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege München ZHS Fabian Pöltzleitner und ZHS Matthias Weidner für deren umsichtiges Handeln, mit dem Sie bei einem Routineeinsatz einer Frau das Leben retteten belobigt.

Während die Beamten am Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) in München einen Bus kontrollierten brach in unmittelbarer Nähe eine Reisende am Bahnsteig plötzlich zusammen. Die Frau hatte offensichtlich einen Krampfanfall und drohte akut zu ersticken.

Die Situation sofort erkennend griffen die beiden Zollbeamten ein und leisteten Erste Hilfe. Der Kiefer der Frau konnte jedoch durch den heftigen Krampf nicht geöffnet werden. Die Zeit drängte, da die Frau zu ersticken drohte. Geistesgegenwärtig ergriffen die beiden Ersthelfer eine ebenso unkonventionelle wie lebensrettende Maßnahme: Mit Hilfe des Plastikkeils, den die Beamten üblicherweise zum Öffnen von Fahrzeugverkleidungen verwenden. gelang es Ihnen, den Mund der Frau zu öffnen. Daraufhin konnte die Luftröhre von der Zunge befreit und der verschluckte Kaugummi entfernt werden. Erst daraufhin konnte die Frau wieder richtig zu Atmen beginnen. Der von Passanten herbeigerufenen Rettungsdienst übernahm die Reisende, die in einem stabilen Zustand ins nächste Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden konnte.

PM des HZA Rosenheim vom 16.09.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Bingen (Rheinland-Pfalz): 11 Tage Binger Winzerfest; Polizei hatte alle Hände voll zu tun

Insgesamt 20 Ermittlungsverfahren musste die Polizei im Zusammenhang mit dem Binger Winzerfest einleiten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies Steigerung um 2 Fälle. Bereits am Eröffnungstag waren eine Vielzahl von Polizeikräften eingebunden, als sich auf dem Rummelplatz eine größere Schlägerei ereignete, bei der auch Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Aus diesem Ereignis heraus ergaben sich auch zwei Widerstandsdelikte gegen Polizeibeamte. Allein 9 Körperverletzungsanzeigen wurden über die 11 Tage aufgenommen. Daneben wurden 2 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, da bei Personen geringe Mengen an Drogen sichergestellt wurden. Zudem wurden eine Beleidigung, zwei Diebstähle, 3 Fundunterschlagungen und eine Sachbeschädigung angezeigt. Einmal mehr zeigte sich der Rummelplatz als auffällige Örtlichkeit. Hier ereigneten sich 12 der insgesamt 20 Straftaten. Nicht verkannt werden darf, dass durch die starke Präsenz der Polizei, eine Vielzahl von Streitgeiten und unmittelbar bevorstehenden körperlichen Auseinandersetzungen im Vorfeld verhindert werden konnten.

PM der PI Bingen vom 12.09.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Köln/Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): Bande von Wohnwagendieben zerschlagen – sechs Männer festgenommen

Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion hat die Polizei Köln heute Morgen (12. September) zehn Wohnungen einer serbisch-montenegrinischen Bande in Köln und eine in Leverkusen durchsucht. Die Beamten nahmen fünf per Haftbefehl gesuchte Beschuldigte fest. Ihnen wird bandenmäßiger Diebstahl von Wohnwagen in mindestens 14 Fällen vorgeworfen. Bei der Durchsuchung in einer Unterkunft im Stadtteil Brück fanden die Beamten einen Mann, der sich in einem Kleiderschrank versteckt hatte. Er hatte zwar mit den aktuellen Ermittlungen nichts zu tun, jedoch lagen gegen ihn mehrere Haftbefehle vor, die nunmehr gegen ihn vollstreckt worden sind.

Mit Durchsuchungsbeschlüssen in der Hand betraten Polizisten gegen 5 Uhr die in der Innenstadt und den Stadtteilen Brück, Finkenberg, Meschenich sowie Küppersteg gelegenen Durchsuchungsobjekte. Beamte einer Spezialeinheit betraten zwei Wohnungen in Meschenich, weil Hinweise vorlagen, dass die Beschuldigten Zugriff auf Waffen haben könnten. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. In einer der beiden Wohnungen stellten die Ermittler tatsächlich eine scharfe Schusswaffe sicher, die nach derzeitigem Ermittlungsstand bei einem Wohnungseinbruch im Jahr 2017 entwendet worden war.

Den Festgenommenen werden mindestens 14 vollendete und drei versuchte Wohnwagendiebstähle vorgeworfen. Eine dieser Taten führte Anfang August zu einer breiten Medienberichterstattung, nachdem die flüchtenden Beschuldigten während einer Verfolgungsfahrt einen Caravan abgekuppelt und einen Streifenwagen gerammt hatten.

Dem heutigen Zugriff waren intensive verdeckte Ermittlungen der Kriminalpolizei Köln vorausgegangen. Bereits im Februar hatte die Polizei Köln beim Kriminalkommissariat 23 eine Ermittlungskommission zur Bearbeitung des Verfahrens eingesetzt. Über die Staatsanwaltschaft Köln beantragten die Ermittler für die fünf Hauptbeschuldigten Haftbefehle, die von einem Richter erlassen wurden.

Neben den sechs Festnahmen beschlagnahmten die Polizisten zwei Audis vom Typ S6. Zudem stellten die Beamten unter anderem eine Luxusarmbanduhr, Bargeld eine Schreckschusspistole und diverse Mobiltelefone sicher.

Die Zahl der Wohnwagendiebstähle in Nordrhein-Westfalen hat sich im Jahr 2017 fast verdreifacht. Vor diesem Hintergrund prüfen die Ermittler, ob die Festgenommenen noch für eine Vielzahl weiterer gleichgelagerter Straftaten verantwortlich sind. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Köln vom 12.09.2018

Allgemein

Zeit um „Danke“ zu sagen – „Danke-Polizei-Tag“ 2018

Bildquelle: PP Trier

Mit dem „Danke-Polizei-Tag“ möchte der Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Arbeit danken und über das Ausmaß der Gewalt gegen Polizisten informieren. Im Vorfeld des Tages informierten Innenminister Roger Lewentz, die Polizei und der Verein über die Thematik.

Der „Danke-Polizei-Tag“ geht auf eine Initiative des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ zurück. Im angelsächsischen Raum ist es Tradition, dass Bürger am dritten Samstag im September zu ihrer örtlichen Polizeistation gehen, um den „say thank you to a police officer day“ zu begehen. Der Verein arbeitet seit 2014 daran, diesen Tag auch in Deutschland einzuführen. Damit soll die Anerkennung für die von der Polizei geleistete Arbeit ausgedrückt werden, zumal diese oftmals mit Gewalt gegen Polizeibeamte verbunden ist. Seit 2015 übernimmt Innenminister Roger Lewentz die Schirmherrschaft über diesen Tag.

Bewusst hatte Polizeipräsident Rudolf Berg die Medienvertreter in den Besprechungsraum der Polizeiinspektion Trier eingeladen. „Diese Dienststelle ist mit den weitaus meisten Fällen von Gewalt gegen Polizeibeamte im Polizeipräsidium Trier konfrontiert,“ erläuterte Berg. Im vergangenen Jahr registrierte das Polizeipräsidium Trier insgesamt 389 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte. „Das reicht von Beleidigungen über Bedrohungen bis hin zu Körperverletzungen“, sagte der Polizeipräsident. Zwar seien bei der überwiegenden Anzahl dieser Taten keine verletzten Einsatzkräfte zu beklagen gewesen. Aber dennoch hätten sich im vergangenen Jahr 35 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte einer medizinischen Behandlung unterziehen müssen. Einer von ihnen ist Polizeioberkommissar Thomas Hillen. Er arbeitet im Wechselschichtdienst der Polizeiinspektion Trier und war bei einem Einsatz von einem offenbar betrunkenen Randalierer schwer im Gesicht verletzt worden. Hillen schilderte eindrucksvoll den brutalen Angriff. Gerke Minrath-Grunwald ist die Vorsitzende und Gründerin des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ (KGgP). Seit 2009 engagiert sich die Berufsschullehrerin für das Thema. 2011 gründete sie mit Gleichgesinnten den Verein. „Wir sind ein Verein von Bürgern für Polizeibeamte. Wir stehen hinter unserer Polizei,“ sagte sie. Der Verein verurteile Gewalt gegen Polizeibeamte und informiere über das Ausmaß. Innenminister Roger Lewentz lobte das Engagement des Vereins, mit dessen Hilfe öffentlich auf das Phänomen der Gewalt gegen die Polizei aufmerksam zu machen. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung stehe der Polizei positiv gegenüber. „Gewalt gegen Polizeibeamte und Hilfskräfte sind völlig inakzeptabel“, sagte der Minister. Gerke Minrath Grunwald stellte ihren Verein und dessen Ziele vor. Ein ganz wichtiger Aspekt der Vereinsarbeit sei das Vermitteln von Rückhalt und Wertschätzung direkt an die Polizistinnen und Polizisten. „Dies tun wir zum Beispiel mit dem Danke-Polizei-Tag“. Am kommenden Freitag und Samstag werden Mitglieder des Vereins in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz zahlreiche Polizeidienststellen besuchen und sich bei den Beamtinnen und Beamten für ihre Arbeit bedanken. „Die Polizisten sind der Grund, warum ich nachts gut schlafe,“ sagte die Vorsitzende und ermutigte die Bürgerinnen und Bürger ihrer Polizeidienststelle am „Danke-Polizei-Tag“ am kommenden Samstag, 15. September, einen Danke-Besuch abzustatten.

PM des PP Trier vom 11.09.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Baar ZG: Zuger Polizei verhaftet in Deutschland nach G20 Gesuchten

Symbolfoto

Eine Bürgerin meldet ein verdächtiges Fahrzeug. Die Polizei verhaftet kurz darauf den Halter. Dieser wird in Deutschland gesucht.

Am Montagabend (3. September 2018), kurz nach 19:30 Uhr, meldete eine Bürgerin ein verdächtiges Auto mit deutschem Kontrollschild beim Neugut in Baar. Die ausgerückten Einsatzkräfte überprüften das Fahrzeug und deren Halter. Die umfangreichen Abklärungen ergaben, dass der Mann in Deutschland mehrfach zur Verhaftung ausgeschrieben ist. Während der Kontrolle vor Ort fuhr der gesuchte Autolenker mit einem Mietfahrzeug vor, um sein Auto abzuschleppen. Er gab an, dass dieses einen Motorenschaden habe. Der 20-jährige Iraner wurde festgenommen.

Die für den Haftbefehl zuständige Staatsanwaltschaft in Hamburg beantragte die Auslieferung des 20-Jährigen. In der Folge wurde der wegen Nötigung und Delikten im Zusammenhang mit den Ausschreitungen anlässlich des G-20 Gipfels am 7. Juli 2017 (Landfriedensbruch, Körperverletzung, etc.) gesuchte Mann auf Anordnung des Bundesamtes für Justiz (BJ) von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug in Auslieferungshaft versetzt. Da er sich der Auslieferung nicht widersetzte, konnte er in einem vereinfachten Verfahren bereits am 10. September 2018 den deutschen Behörden übergeben werden.

PM der Zuger Polizei vom 11.09.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Hameln / Bad Münder (Niedersachsen): Schlag gegen falsche Polizeibeamte – 3 Täter in Haft

Seit den frühen Morgenstunden werden im Stadtgebiet Hameln, in Bad Münder und in Bremen zahlreiche Durchsuchungen durchgeführt. Hintergrund sind intensive verdeckte Ermittlungen der Hamelner Polizei und der Staatsanwaltschaft Hannover.

Die Hamelner Polizei ist einer Bande auf die Schliche gekommen, die im Verdacht steht, in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und auch anderen Bundesländern zahlreiche Betrugstaten „Falsche Polizeibeamte“ begangen zu haben. Diese Taten richten sich hauptsächlich gegen ältere Menschen und sind mit hohen Schadenssummen verbunden. Bei den hier verfolgten Straftaten dürfte der Gesamtschaden im deutlich 6-stelligen Bereich liegen.

Gegen drei der Beschuldigten konnten bereits im Vorfeld Haftbefehle erwirkt werden. Die Beschuldigten werden noch heute einem Haftrichter vorgeführt und in Justizvollzugsanstalten gebracht.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Polizei niemals am Telefon Fragen zu Wertsachen und vorhandenem Bargeld stellen wird. Geben Sie unbekannten Anrufern keine Auskunft über ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei oder anderen Behörden und Institutionen. Lassen Sie sich den Namen des Anrufers geben und legen Sie auf. Kontaktieren Sie anschließend ihre örtliche Polizeidienststelle und schildern Sie den Sachverhalt. Die Polizei ist für Sie jederzeit ansprechbar und wird Sie professionell beraten.

Gemeinsame PM der StA Hannover und der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 11.09.2018

Allgemein Polizisten helfen

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): 5-Jähriger Junge „ausgebüchst“

Am 11.09.2018 wurde die Polizei Schwerin gegen 13:00 Uhr zur Straßenbahnhaltestelle Stauffenbergstraße gerufen. Der Nahverkehr meldete einen 5-jährigen Jungen, welcher seine Mutter suchte.

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten durch kindgerechtes Befragen einige Daten des Kleinen in Erfahrung bringen, mit denen es schließlich gelang, dessen Wohnort ausfindig zu machen. Schlussendlich konnte der ausgebüchste Junge an seiner Wohnanschrift der Mutter übergeben werden. Es stellte sich heraus, dass er sich an einer Supermarktkasse von der Mutter davon schlich und dann auf eigene Faust die Gegend erkundete. Als er schließlich seine Mutter nicht mehr finden konnte, stieg er in eine Bahn und wandte sich an einen Straßenbahnfahrer.

PM des PP Rostock vom 11.09.2018

Allgemein Allzeit bereit Einfach nett Kurioses Schmunzelmeldung

Offenbach (Hessen): Kurioser Polizeieinsatz am Montagmorgen

„An der Turnhalle, in der Sackgasse liegt ein großes schwarzes Tier“, meldete ein Offenbacher am frühen Montagmorgen per Notruf der Einsatzzentrale der Polizei. Nach Angaben des Mitteilers könnte es sich um einen großen Hund, möglicherweise um einen Rottweiler handeln. Sofort machte sich eine Streifenbesatzung mit einer Fangschlaufe auf den Weg in die Friedensstraße. Vor Ort angekommen näherten sich die Polizeibeamten dem scheinbar leblosen Tier. Schließlich kam jedoch der erlösende Funkspruch: „Übergroßer Stoff-Panther überwältigt“. Nicht nur die Kollegen vor Ort hatten zu so früher Stunde ein Lachen im Gesicht. Wer seinen Stoff-Panther vermisst, kann sich auf dem 1. Revier unter der Rufnummer 069
8098-5100 melden. Bis dahin dient die übergroße flauschige Raubkatze als Reviermaskottchen.

PM des PP Südosthessen vom 10.09.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

BAB 2 / Parkplatz Vellern (Nordrhein-Westfalen): „Chickenrun“ auf der Autobahn

Bildquelle: Polizei Dortmund

Verkehrsteilnehmer verständigten am vergangenen Freitag, 7. September 2018, die Polizei Dortmund, da auf dem Gelände der Raststätte „Vellern-Nord“ mehrere Hühner über den Rastplatz liefen.

An der Einsatzörtlichkeit traf das Streifenteam dann tatsächlich auf zwei verängstigte Hühner die quer über den Rastplatz liefen. Um zu verhindern dass die die Hühner auf die Autobahn 2 laufen, nahmen die eingesetzten Beamten die Verfolgung des Federviehs auf. Das Hühnerduo widersetzte sich jedoch gekonnt und vehement der Festnahme. Nur mit Unterstützung von Zeugen konnten die widerspenstigen Hühner dingfest gemacht werden. Zwei Eier (von freilaufenden Autobahnhühnern) wurden ebenfalls sichergestellt.

Da die zwei Hühner keine Kennung hatten, wurden sie anschließend an den Tierschutzverein Unna e.V. übergeben.

PM des PP Dortmund vom 09.09.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Niederzissen (Rheinland-Pfalz): Aggressiv gegen Rettungsdienst – Polizei schreitet ein

Der Rettungsdienst bat die Polizei Remagen am frühen Sonntagmorgen um Unterstützung bei der medizinischen Versorgung einer hilflosen Person. Der 21jährige Verantwortliche hatte offenbar deutlich dem Alkohol zugesagt und zeigte sich höchst aggressiv gegenüber den Rettungskräften. Er konnte letztlich in ein nahegelegenes Krankenhaus sistiert und medizinisch versorgt werden.

PM der PI Remagen vom 09.09.2018

Allgemein

Nienburg (Niedersachsen): Ein Lichtblick, was Ehrlichkeit angeht

Vor dem Hintergrund der derzeitigen überregionalen Berichterstattung im Zusammenhang mit Flüchtlingen und den daraus resultierenden Geschehnissen, können kleine regionale Geschichten echte Herzwärmer sein. Eine solche erlebten die Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg in ihrer Dienststelle. Abends, schon weit nach 21.00 Uhr erschienen zwei 40 – 50 – jährige Männer in der Wache am Amalie-Thomas-Platz. Mit sehr wenigen deutschen und englischen Vokabeln konnten sie dem Kollegen erklären, dass sie irakische Flüchtlinge seien. Am Nachmittag waren sie von ihren Kindern angesprochen worden, weil diese einen einzelnen Geldschein mit einem etwas höheren Wert gefunden hatten. Diesen wollten sie nun bei der Polizei abgeben. Der Polizeibeamte machte unter ambitionierten Einsatz von Gestik und Mimik deutlich, wie sehr er die Ehrlichkeit der Kinder und der Erwachsenen anerkannte, worüber sich die ehrlichen Finder offensichtlich genauso sehr freuten, wie über ihr Recht als ehrliche Finder.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 05.09.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Nackenheim (Rheinland-Pfalz): Diebstahl von Kupferkabeln mit anschließender Täterfestnahme

Zu einer Festnahme eines Diebes von Kupferkabeln kam es am späten Freitagabend. Zuvor hatte ein Zeuge an der ehemaligen Kapselfabrik in Nackenheim eine Person gesehen, die vermutlich Stromkabel aus dem Innern des Gebäudes gestohlen hat. Der Zeuge kann das Kennzeichen des Pkws benennen, mit dem der Täter sich vom Tatort entfernte. An der Halteranschrift in Guntersblum konnte der Pkw aufgefunden werden. Da der Motor noch warm war und im Innern des Pkws Kabelreste gesehen werden konnten, wurde das Haus durchsucht. Hierbei konnten neben dem 30-jährigen selbst, auch umfangreiches Diebesgut (Strom- bzw. Starkstromkabel) aufgefunden werden. Bei der Durchsuchung wurden ebenso Betäubungsmittel aufgefunden. Da der 30 -jährige ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein einen Pkw geführt hat und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nun muss sich der 30-jährige wegen diverser Straftaten verantworten.

PM der PI Oppenheim vom 08.09.2018

Allgemein Schutz Meinungsfreiheit

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Kundgebung verlief friedlich – Mehrere hundert Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz

Die heutige Kundgebung auf den Rheinwiesen in Oberkassel verlief mit circa 3.500 Teilnehmern friedlich. Einige Fahnen mit verbotenen Symbolen wurden sichergestellt und entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Einige hundert Polizeibeamtinnen und -beamte sorgten für eine sichere Veranstaltung, die von dem Versammlungsleiter gegen 17.10 Uhr beendet wurde.

PM des PP Düsseldorf vom 08.09.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte und zivile Helfer retten im letzten Moment Essenerin vor dem sicheren Tod

Symbolfoto

Normalerweise berichtet die Polizei nicht über Suizidversuche, aber dieser wird den Kollegen sicherlich länger in Erinnerung bleiben. Gestern (6. September) gegen 9:45 Uhr meldete die Leitstelle über den Funkkanal, dass eine Frau von außen an einem Geländer im 14. Stock eines Hauses an der Norbertstraße hängen würde. Der Funkspruch war noch nicht ausgesprochen, da eilten bereits eine Polizeikommissarin und ein Polizeikommissar aus der Wache Rüttenscheid zu dem naheliegenden Gebäude und sprinteten in den 13. Stock. Weitere Streifenwagen fuhren augenblicklich zum Einsatzort, sperrten die Fahrbahn und liefen ebenfalls in den 12. und 13. Stock. Im Laubengang trafen die Beamten auf den Mitteiler, der die verzweifelte Frau mit aller Kraft am Gürtel und am Arm festhielt. Sofort ergriffen auch die Beamten die Handgelenke der Frau und lösten den sichtlich erschöpften Mann ab. Ein weiterer Zivilist erschien kurz darauf ebenfalls auf dem Laubengang, erkannte die Situation und unterstützte die Beamten. Eine junge Polizeikommissarin übernahm die Gesprächsführung und versuchte, mit beruhigender Stimme die Frau dazu zu bewegen, wieder zurück über die Brüstung zu steigen. Doch die Frau wiederholte, nicht mehr leben zu wollen. Die weiteren alarmierten Polizisten im 12. Stock konnten die Beine der Frau ergreifen und sie von dort über das Geländer schließlich in Sicherheit ziehen. In einem Essener Krankenhaus wird die verletzte, aber glücklicherweise lebende Frau jetzt versorgt. Die Polizei Essen dankt den eingesetzten Beamten und den beteiligten Bürgern der Stadt!

PM des PP Essen vom 07.09.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Frankfurt/Siegen/Haiger (Hessen/NRW/Hessen): Hartnäckigkeit der Fahnder zahlt sich aus

Nicht locker ließen zivile Polizeibeamte aus Frankfurt und verfolgten zwei verdächtige Frauen vom Frankfurter Stadtgebiet über Siegen (NRW) bis zurück nach Hessen, wo sie schließlich in Haiger-Niederroßbach einen Trickbetrug begingen.

Den Beamten fielen die beiden, ihnen nicht unbekannten, Frauen in der Frankfurter Innenstadt auf und sie nahmen die Fahndung auf. Als die Frauen am Dienstagmorgen mit dem Zug nach Siegen fuhren, folgten ihnen die Frankfurter Fahnder. Eine der beiden Frauen blieb in einem Lokal in Siegen, während die Zweite mit einem Taxi nach Haiger-Niederroßbach in die Hardtwaldstraße fuhr.

Dort beging die 21-jährige Betrügerin, gegen 14.00 Uhr, einen sogenannten „Enkeltrick“. Die 21-Jährige telefonierte zunächst mit dem 89-Jährigen und holte anschließend einen Umschlag mit mehreren tausend Euro von dem Geschädigten ab. Auf frischer Tat ertappt, nahmen die Beamten die 21-Jährige auf dem Weg zurück zum Taxi fest. Fast zeitgleich klickten bei ihrer 16-jährigen Komplizin in Siegen die Handschellen.

Anschließend überstellten die Frankfurter Polizisten die beiden Tatverdächtigen an die Kriminalpolizei in Dillenburg, welche die Ermittlungen in diesem Fall führt. Heute werden die Frauen in Limburg dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Frankfurt / Main vom 05.09.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Scheibenhardt, Bienwald (Rheinland-Pfalz): Bundespolizei rettet freilaufenden Husky auf der B9

Bildquelle: Bundespolizei

Gestern Nachmittag retteten Bundespolizisten einen freilaufenden Hund auf der B9 im Bereich des Grenzübergangs. Der weiße Husky irrte im Bereich der vierspurigen Bundesstraße umher und entging mehrfach nur knapp einem Unfall mit den Autos. Die hinzugerufenen Beamten nahmen den zutraulichen und verängstigten Hund zunächst mit auf die Dienststelle – auch er war sichtlich erleichtert. Der Besitzer des Tiers konnte bislang nicht ermittelt werden. Er wurde dem Tierheim „Maria Höffner“ in Landau übergeben. Dort stellten die Mitarbeiter fest, dass der Hund gechipt, allerdings nicht registriert ist. Hinweise zu dem Tier bitte an den Tierschutzbund Südpfalz e.V.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 04.09.2018

Allgemein Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Rosenheim (Bayern): Herbstfest – Polizei betätigt sich als Schuster

Bildquelle: Polizei Rosenheim

Pünktlich zum Erntedankfest gönnte sich der Regen eine Pause. Zahlreiche Besucher kamen am Sonntagvormittag zum ökumenischen Gottesdienst in den Mangfallpark und folgten der feierlichen Zeremonie. Auch beim traditionellen Festzug durch die Rosenheimer Innenstadt war die Stimmung fröhlich. Die Wiesenwache musste nur selten einschreiten und es war ein entspannter Tag, aus Sicht der Polizei. Lediglich die Parkmoral ließ ein wenig zu wünschen übrig.

Rettungswege, Behindertenparkplätze und Feuerwehranfahrtszonen sind unbedingt freizuhalten und werden konsequent freigeschleppt. Diese Erfahrung mussten gestern insgesamt sieben Fahrzeugführer machen, die ihr Fahrzeug am Abschlepphaken wieder fanden. In Anbetracht der zu erwartenden Abschleppkosten hätte sich die Fahrt ins Parkhaus durchaus rentiert. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Abschleppungen jedoch bislang zurück (2017 (19) / 2018 (13).

Ohne Grund und Vorwarnung kam ein 26-jähriger Tiroler gegen 22.15 Uhr auf zwei Beamten der Rosenheimer Polizei zu und beleidigte diese mehrfach massiv. Jeglicher Versuch der Kollegen, den jungen Burschen zu beruhigen misslang, weshalb der überhitzte Wiesngast zur Abkühlung direkt vom Haupteingang des Herbstfestes in die Arrestzelle der Polizeiinspektion Rosenheim geleitet werden musste.

Freund und Helfer, Problemlöser, Berater, Seelentröster, Streitschlichter, und und und… Die Tätigkeitsbereiche, in denen unsere Kolleginnen und Kollegen der Wiesnwache gefragt sind, sind sehr vielfältig und zugleich abwechslungsreich. Genau aus diesem Grund sollte man beim Dienst auf der Wiesn flexibel sein, was eine ganz besondere Herausforderung für die Beamtinnen und Beamten an diesem Wiesenwochenende zeigte. Ein Wiesngast, welcher dem ersten Eindruck zu Folge nicht alkoholbedingt etwas „aus dem Tritt“ geraten war, bat um Hilfe. Der junge Mann kam auf die Wiesnwache und klagte über eine sich ablösende Sohle an seinem „Trachtengeläuf“, was seine Fortbewegung erheblich einschränkte. Kurzerhand griffen die Kolleginnen und Kollegen in die polizeiliche Trickkiste (aktuell befand sich kein gelernter Schuster im Dienst) und versorgten das angeschlagene Schuhwerk ziemlich professionell mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.

PM des PP Oberbayern Süd vom 03.09.2018

Allgemein Einfach nett

Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Polizist spielt am Schlossplatz Klavier

„Ungewöhnlicher Anblick am Stuttgarter Schlossplatz: Ein Polizist sitzt am Klavier und spielt – und das auch noch richtig gut. Den Zuhörern gefällt es, die Polizei teilt das Video stolz.“

Online-Artikel, 03.09.2018
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.koenigstrasse-stuttgart-stuttgarter-polizist-spielt-am-schlossplatz-klavier.26400d2e-6d1f-499d-8354-26c68be59730.html

Allgemein Polizisten helfen Retter

Sand am Main (Bayern): Lebensretter am Baggersee – 27-jähriger Polizeiauszubildender beweist Zivilcourage

Ein 27-jähriger Polizeischüler und dessen Freunde haben am Samstagnachmittag einem 63 Jahre alten Mann das Leben gerettet. Der Schwimmer war im Baggersee am Campingplatz untergegangen und wäre ohne die Hilfe des Trios ertrunken. Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Haßfurt wird den 27-Jährigen, der den Mann aus dem Wasser gezogen hatte, einladen, um ihm persönlich zu danken.

 

Gegen 17.00 Uhr hatten drei Zeugen am Baggersee beobachtet, wie ein Schwimmer im See untergegangen war. Zuvor hatte der Mann versucht, seinem durch die Strömung abgetriebenen Boot hinterherzukommen. Ein 27-Jähriger erkannte den Ernst der Lage sofort und sprang ins Wasser. Mit Hilfe seiner 24-jährigen Begleitung und einem ein Jahr älteren Freund zog er den 63-Jährigen aus dem See. Die drei Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe, da der Mann immer wieder das Bewusstsein verlor. Ein verständigter Notarzt konnte den Zustand des Schwimmers schließlich stabilisieren. Anschließend brachte der Rettungsdienst den Mann in einen Klinik.

Der 63-Jährige aus Nürnberg befindet sich noch immer im Krankenhaus, er ist glücklicherweise auf dem Weg der Besserung. Sowohl die Ehefrau des 63-Jährigen als auch die Haßfurter Polizei ist voll des Lobes für die tolle Reaktion des 27-Jährigen, der aktuell eine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Dachau absolviert. Die Haßfurter Polizei wird den Polizeischüler für die Lebensrettermedaille und einen Preis der DLRG vorschlagen.

PM des PP Unterfranken vom 03.09.2018

Allgemein Bravo Einfach nett

Helmerkamp (Niedersachsen): Känguru am Fahrbahnrand der L 284 inmitten der Ortschaft Helmerkamp festgenommen

Am gestrigen Tage, sowie heute in den frühen Morgenstunden, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer ein Känguru am Fahrbahnrand der L 284 inmitten der Ortschaft Helmerkamp hoppeln. Das ca. 50 – 60 cm große Tier hoppelte am Fahrbahnrand auf und ab und kreuzte mehrfach die Fahrbahn. Bei der erfolgten Überprüfung durch Beamte der Polizeiinspektion Celle konnte dann das Tier nach kurzem Widerstand eingefangen werden. Weder Känguru noch eingesetzte Polizeibeamte oder weiter beteiligte Personen wurden verletzt. Das Tier befindet sich derzeitig in einem guten Zustand.
Der Eigentümer des Tieres möge sich bitte mit der nächstgelegenen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.

PM der PI Celle vom 03.09.2018

Allgemein Prävention Verkehrssicherheit

Mainz (Rheinland-Pfalz): Schulwegsicherung an Grundschule

Heute Morgen, rund um den Schulbeginn, haben Polizisten der Polizeiinspektion Mainz 2 eine Großkontrolle inklusive Verkehrsüberwachung mit Schwerpunkt Schulwegsicherung an einer Grundschule in Mainz-Mombach durchgeführt. Die Stadt Mainz kontrolliert die Geschwindigkeit vorbei fahrender Fahrzeuge und Parkverstöße. Zudem unterstützen zehn Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei die Kollegen der Polizeiinspektion Mainz 2. Die Kontrolle ist sehr positiv aufgenommen worden.

Die Polizeibeamten führen zahlreiche Bürgergespräche mit Anwohnern, Lehrern, Eltern und Kindern. Insgesamt werden 26 Fahrzeuge kontrolliert. Viele Kinder sind ordnungsgemäß gesichert. Es werden jedoch mehrere Verstöße wegen fehlender bzw. mangelhafter Kindersicherung festgestellt. So werden vier Verwarnungen in einer Höhe von bis zu 55 Euro ausgesprochen und zwei Bußgelder in Höhe von 60 Euro erhoben, weil in diesen beiden Fällen die Kinder gar nicht gesichert waren. Vier Fahrzeugführer parken im Halteverbot, um ihre Kinder aussteigen zu lassen. Ein weiterer Fahrer wird ohne Sicherheitsgurt festgestellt und fährt ohne gültigen Führerschein. Der Fahrzeugschlüssel wird sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Alle Fahrzeugführer sehen ihr Fehlverhalten ein und begrüßen trotz Verstoßes die polizeilichen Maßnahmen.

„Man konnte in viele große Kinderaugen schauen und auch die Eltern hatten ein Lächeln auf den Lippen. Ich habe mehrmals den Satz gehört: Es sollten viel öfter solche Kontrollen stattfinden!“, sagt eine Polizistin.

PM des PP Mainz vom 31.08.2018

Allgemein Polizisten helfen

Hamburg: Ungewöhnliche Hilfeleistung: Polizeibeamte helfen beim Überqueren der Köhlbrandbrücke

Zeit: 30.08.2018, 20:00 Uhr Ort: Hamburg-Wilhelmsburg, Köhlbrandbrücke/Fahrtrichtung Waltershof

Polizeibeamte der Verkehrsstaffel Innenstadt/West haben gestern Abend einer unter Höhenangst leidenden Frau beim Überqueren der Köhlbrandbrücke geholfen.

Bei der Auffahrt auf die Köhlbrandbrücke fiel der Besatzung des zivilen ProViDa-Fahrzeugs „Vera West 41“ ein Opel auf, der ihnen rückwärts fahrend entgegen kam.

Bei der Überprüfung berichtete die niederländische Fahrerin den Beamten auf Englisch, dass sie unter starker Höhenangst leide und sich deshalb nicht traue, über die Brücke zu fahren. Ihre mitfahrende Tochter war jugendlichen Alters und damit zu jung, ihr die Fahrt über die Brücke abzunehmen.

Damit beide ihren Weg zurück in die Niederlande fortsetzen konnten, boten die Beamten an, die Überfahrt zu übernehmen. Die Fahrerin nahm dieses Angebot umgehend an.

Während der Überfahrt nahm sie auf der Rücksitzbank Platz. Sie hielt sich die Augen zu, wirkte starr vor Angst und verlor augenscheinlich ihre Gesichtsfarbe.

Dass bei der Fahrerin unmittelbar nach dem Überqueren der Brücke zügig Erleichterung eintrat, bemerkten die Beamten am schnellen Zurückkehren der verloren gegangenen Gesichtsfarbe.

Nachdem sie sich mehrfach bei ihren Helfern bedankt hatte, setzten Mutter und Tochter ihren Weg zurück in die Niederlande selbstständig fort.

PM der Polizei Hamburg vom 31.08.2018

Allgemein

Nordkurier: WEISSER RING – Für die Opfer fahren Polizisten 1000 Kilometer

„Die Strecke von Hamburg bis Dresden nehmen 24 Sportler unter die Rennräder, darunter auch ein US-Generalkonsul. Alles für einen Verein, der Opfern hilft.“
Allzeit bereit Polizisten helfen

Billigheim-Ingenheim (Rheinland-Pfalz): Bundespolizist greift ein

Ein 49-jähriger Mann aus Bad Bergzabern pöbelte auf dem Parkplatz vor dem Edeka-Supermarkt grundlos eine Kundin an. Täter und die spätere Geschädigte kannten sich nicht. Mit einem Schotterstein beschädigte der Mann zunächst die Fahrertür des Mercedes worin die Frau saß. Dann fügte er ihr mit dem Stein noch Kratzer am Oberarm zu. Zufällig sah dies ein 25-jähriger Mann, der sich in unmittelbarer Nähe des Geschehens aufhielt. Es war ein Bundespolizist, der in seiner Freizeit einkaufen wollte. Er kam der Frau zu Hilfe und hielt den flüchtigen Täter auf. Bei dem anschließenden Handgemenge kam der Helfer zu Fall und verletzte sich leicht am Oberarm. Seine Jeans wurden zerrissen. Nachdem er sich als Polizist auswies, gab der Täter seinen Widerstand auf. Aufgrund der Eigen- und Fremdgefährdung des Störers wurde er in das Pfalzklinikum eingewiesen.

PM der PI Landau vom 30.08.2018

Allgemein Einfach nett

Bochum (Nordrhein-Westfalen): „Hallo junger Mann!“

Bildquelle: Polizei Bochum

Manchmal gibt es Sachverhalte und Situationen, die für uns aus der Pressestelle des Polizeipräsidiums Bochum auch nicht immer ganz einfach sind. Darum wählen wir jetzt mal einen anderen Weg.

„Hallo junger Mann,

bereits vor einigen Wochen hast du zusammen mit deinen Freundinnen und Freunden vom Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V. in Witten unsere Verkehrsbühne an der Universitätsstraße in Bochum besucht.

Wir waren begeistert, mit welcher Euphorie ihr alle dabei wart. Und du hast, obwohl es dir gesundheitlich schwer fiel, alle unsere Bereiche besucht. Insbesondere deine leuchtenden Augen, als du auf dem Polizeimotorrad gesessen hast, haben uns tief berührt.

Mit deinen erst 17 Jahren hast du schon so viel im Leben durchmachen müssen und noch einen schweren Weg vor dir. Dein größter Herzenswunsch, einmal mit einem Polizeimotorrad mitfahren zu dürfen…was sollen wir dazu noch sagen?

Wir haben es uns nicht nehmen lassen, für dich eine Fahrt zu organisieren. Auch für uns war es ein Erlebnis, dich aus Witten abzuholen und mit dir zusammen im Beiwagen um den Kemnader Stausee zu fahren.

Wir hoffen, du hast dich während dieser Fahrt so richtig als Motorradpolizist fühlen können.

Diese Fahrt war nur für dich und es war uns eine Ehre, dich mitnehmen zu dürfen!

Wir wissen auch nicht, wie wir diesen Brief beenden sollen, da dein Weg bestimmt nicht leicht ist.

Alles Liebe,

Deine Polizei“

Allgemein Schmunzelmeldung

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Perspektivwechsel

Das ungehobelte Verhalten eines Hotelgastes hat am späten Mittwochabend zu einem Polizeieinsatz in der Lange Straße geführt. Nachdem sich der aggressive 27-Jährige auch durch gutes Zureden der vom Personal des Beherbergungsbetriebes um Hilfe gebetenen Beamten nicht beruhigen ließ, musste er auf die Annehmlichkeiten des gehobenen Etablissements verzichten und den Rest der Nacht kostenpflichtig im ´Hôtel de Police´ verbringen. Ein juristisches Nachspiel folgt dem Perspektivwechsel nicht.

PM des PP Offenburg vom 30.09.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bewaffneter Überfall auf eine Postagentur – Polizei stellt flüchtigen Tatverdächtigen

Heute Mittag (30.08.2018) gegen 12.20 Uhr überfiel ein männlicher Tatverdächtiger einen Kiosk mit Postagentur auf der Vaalser Straße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er die Herausgabe von Bargeld. Anschließend floh er, ohne Beute erhalten zu haben, zu Fuß. Im Rahmen einer direkt eingeleiteten auch grenzübergreifenden polizeilichen Fahndung, konnte der Tatverdächtige auf der Hörn angetroffen und festgenommen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Aachen vom 30.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Nürnberg (Bayern): Rettungssanitäter angegriffen – Polizei musste einschreiten

Ein Rettungseinsatz im Nürnberger Stadtteil Muggenhof endete am gestrigen Nachmittag (29.08.2018) mit einem Angriff gegen die Sanitäter. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.

Gegen 14:15 Uhr fuhr ein Rettungswagen in die Fahrradstraße, um einem 21-Jährigen, der sich in ärztlicher Notlage befand, zu Hilfe zu kommen. Der junge Mann zeigte sich zunächst kooperativ. Plötzlich änderte sich allerdings seine Stimmung und er schlug wild um sich. Bei dem Versuch ihn zu beruhigen, zwickte er einem der beiden Helfer in den Arm. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West wurde hinzugerufen und nahm den renitenten Mann vorläufig fest.

Der 21-Jährige stand mutmaßlich unter Drogeneinfluss und war somit nach wie vor auf ärztliche Hilfe angewiesen. Auf Grund dessen wurde er zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete eine Blutentnahme bei dem Tatverdächtigen an. Er muss sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte – verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 30.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

BAB 61, Parkplatz Hauxberg (Rheinland-Pfalz): Hilferufe: Polizei befreit 16 Männer aus Sattelzug

Auf dem Autobahnparkplatz „Hauxberg“ an der A61, zwischen Alzey und Gundersheim, hatte ein Verkehrsteilnehmer gegen 13.00 Uhr Hilferufe mehrerer Menschen aus einem verschlossenen Auflieger eines dort abgestellten Sattelzugs gemeldet. Der Fahrer des ausländischen LKW, ein 27-jähriger Serbe, öffnete den eingetroffenen Polizeikräften den Sattelauflieger, aus dem 16 mutmaßlich afrikanische Flüchtlinge befreit werden konnten. Einer der Männer musste zur Prüfung seines Gesundheitszustands in ein Krankenhaus gebracht werden, den weiteren Personen ging es den Umständen entsprechend gut. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Schleusung und illegalen Einreise aufgenommen. Der Fahrer wird derzeit mit Dolmetscher vernommen, Einzelheiten und nähere Hintergründen liegen bislang nicht vor. Die 15 Männer wurden in die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende nach Ingelheim gefahren.

PM der PD Worms vom 28.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Rodalben (Rheinland-Pfalz): Bereitschaftspolizei hilft bei Festnahme

Dienstag 28.8.2018, 11.45 h. Mit Unterstützung durch Beamte der Bereitschaftspolizei konnte ein Haftbefehl vollstreckt werden. Der 35jährige, mehrfach vorbestrafte Mann, wurde zur Verbüßung einer Restfreiheitsstrafe von deutlich über einem Jahr festgenommen und in die JVA nach Zweibrücken verbracht.

PM der PD Pirmasens vom 29.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Verkehrssicherheit

Lauterecken (Rheinland-Pfalz): Patient ist uneinsichtig – Arzt und Polizei verhindern Autofahrt

Die Polizei hat am Dienstag einen Arzt unterstützt dessen Patient mit dem PKW nach Hause fahren wollte. Bei dem Mann, dessen Alter für die Bewertung eigentlich keine Rolle spielt, war eine Kreislaufschwäche diagnostiziert worden. Von einer selbstständigen Autofahrt war aus Gründen der Gefährdung von ihm selbst und der Allgemeinheit Abstand zu nehmen. Nach einigen deutlichen Worten der Polizisten sah der Mann schließlich die Notwendigkeit ein und ließ sich von Familienangehörigen abholen.

Wer trotz körperlicher Mängel ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt und dadurch andere Menschen oder fremde teure Sachen gefährdet, begeht eine Straftat.

PM der PD Kaiserslautern vom 29.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Frankfurt (Hessen): Einbrecherpärchen im Dönergrill festgenommen

Ein Einbrecherpärchen ist heute in den frühen Morgenstunden bei einem Einbruch in einen Dönergrill überrascht und vorläufig festgenommen worden.

Zeugen bemerkten das Gaunerpärchen gegen 04.15 Uhr in der Frankenallee und verständigten sofort die Polizei. Dabei stand die 35-jährige Frau offenbar vor dem Laden Schmiere, während der 38-jährige Mann drinnen unter anderem über 60 Dosen Getränke sowie eine angebrochene Flasche Jack Daniels zusammenraffte.

Beim Eintreffen der Polizei hatten die beiden Einbrecher gerade den Dönergrill verlassen, konnten aber kurz darauf in Tatortnähe mitsamt ihrer Beute gestellt werden.

Beide Festgenommenen sind hinreichend mit Eigentumsdelikten polizeibekannt. Sie kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen inzwischen wieder auf freien Fuß.

PM des PP Frankfurt / Main vom 29.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen): Durchsuchungen

Seit den frühen Morgenstunden durchsucht die Bundespolizei mit einem Großaufgebot von 350 Einsatzkräften insgesamt 21 Wohnungen in Kleve, Moers, Duisburg, Viersen, Bottrop und Herne. Die Staatsanwaltschaft Kleve ermittelt gegen einen namentlich bekannten 21-Jährigen indischen Staatsangehörigen wegen banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und Urkundenfälschung. Er wurde mit Haftbefehl gesucht und konnte heute Morgen festgenommen werden. Ihm wird vorgeworfen, in einer Vielzahl von Fällen einreisewilligen indischen Landsleuten gefälschte griechische Visa besorgt zu haben, um die Einreise in das Schengen-Gebiet zu ermöglichen. Zudem besorgte der Schleuser totalgefälschte rumänische Heiratsurkunden und vermittelte rumänische Staatsangehörige als angebliche Ehefrauen. Mit diesen meldeten sich die Geschleusten dann unter Vorlage der gefälschten Dokumente bei deutschen Einwohnermeldeämtern an und erhielten so ein Bleiberecht in Deutschland sowie eine Erlaubnis zum Arbeiten. Für seinen Dienst verlangte der Schleuser zwischen 14.000 und 17.000 EUR von jedem eingereisten Inder. In einigen Fällen hatten die Inder zuvor bereits unter falschen Personalien erfolglos ein Asylverfahren betrieben und waren anschließend in Deutschland untergetaucht. Im Rahmen der heutigen Maßnahmen konnten sechs der geschleusten indischen Männer festgenommen werden, sie sollen noch heute dem Richter vorgeführt werden, um sie in Abschiebehaft zu nehmen. Sie sollen zeitnah in ihr Heimatland rückgeführt werden. Hinsichtlich 50 weiterer angetroffener indischer Staatsangehöriger laufen derzeit ausländerrechtliche Überprüfungen. Gegen die rumänischen Frauen wurden ebenfalls Strafverfahren eingeleitet. Derzeit dauern die Maßnahmen noch an.

Gemeinsame PM der StA Kleve und der BPOLI Kleve vom 29.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Blendung einer Rettungshubschrauberbesatzung durch Laserpointer – Verfahren eingeleitet

Am Dienstag, 28.08.2018, gegen 22.00 Uhr, war ein 48-jähriger Hubschrauberpilot mit seinem Rettungshubschrauber im Anflug auf eine Landezone in der Lindwurmstraße. Mit an Bord waren ein 37-jähriger Notfallsanitäter sowie zwei Patienten.

Beim Anflug wurde der Pilot mit einem grünen Laserpointer geblendet. Der Laserpointer zielte direkt ins Cockpit des Hubschraubers.

Der 48-Jährige konnte noch rechtzeitig den Kopf wegdrehen und blieb dadurch unverletzt.

Der 37-jährige Notfallsanitäter, der sich im hinteren Teil des Hubschraubers bei den Patienten aufhielt, wurde durch den Laserpointer im Auge getroffen. Blieb jedoch nach ersten Erkenntnissen unverletzt.

Der Pilot konnte trotz der Umstände den Rettungshubschrauber sicher landen und informierte im Anschluss die Polizei über den Vorfall.

Da der Laserstrahl offensichtlich aus dem Bereich um die Bavaria-Statue losgeschickt wurde, wurden entsprechende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und einige Personen dort kontrolliert.

Es sind jedoch noch weitere Ermittlungen notwendig. Eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr wurde erstellt.

PM des PP München vom 29.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Kühlauflieger ungekühlt – mehrere Tonnen Dönerfleisch aus dem Verkehr gezogen

Polizeibeamte haben am Sonntag (26.8.) auf der A 44 bei Anröchte einen Sattelzug kontrolliert. Hintergrund war die Überprüfung des Sonntagsfahrverbotes, doch am Ende entdeckten die Beamten mehrere fragwürdige Dinge.

Der 59-jährige Fahrer aus Lünen war gegen 10.50 Uhr mit besagtem Sattelzug in Richtung Dortmund unterwegs. Geladen hatte dieser 24 Tonnen Dönerfleisch. Bei der Kontrolle auf dem Parkplatz „Völlinghauser Flur“ hörten die Polizisten zunächst deutliche Betriebsgeräusche des Kühlaggregats. Dass dieses augenscheinlich nicht funktionierte, offenbarte eine Temperaturmessung vor Ort: Obwohl am Gerät minus 19 Grad Celsius eingestellt waren, betrug die Ladungstemperatur knapp sechs Grad Celsius!

Auf Nachfrage gab der Fahrer in einer ersten Einlassung an, dass ihm der Defekt bekannt sei. Sein Chef würde die Ware später wieder einfrieren.

In der Folge wurde das Fahrzeug durch Mitarbeiter des Veterinärdienstes des Kreises Soest verplombt. Zur genauen Prüfung und Entsorgung der Ware wurde der Fall an den Kreis Unna übergeben.

Zu allem Überfluss hatte der 59-jährige Fahrer mit knapp 13 Stunden die zulässige Lenkzeit deutlich überschritten. Entsprechende Anzeigen folgten.

Der Warenwert des unsachgemäß transportierten Fleisches lag bei knapp 43.000 Euro.

PM des PP Dortmund vom 28.08.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Gefahrenabwehr

Stuttgart (Baden-Württemberg): Bundes- und Landespolizei üben den Ernstfall

Die Bundespolizeidirektion Stuttgart und das Polizeipräsidium Stuttgart üben in der Nacht von 11. September auf 12. September 2018 mit Unterstützung der DB AG und der Feuerwehr Stuttgart das Vorgehen im Falle eines terroristischen Anschlages im Hauptbahnhof Stuttgart. Die Bundespolizei führte derartige Übungen bereits an Bahnhöfen in Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main, Lübeck, Hannover und München durch.

Während der Übung kann es durch die Simulation von Schüssen und Explosionen zu Lärmbelästigungen rund um den Hauptbahnhof kommen. Auch eine Vielzahl von Statisten, die als Verletzte geschminkt sind, werden Teil der Übung sein und dienen der realistischen Darstellung. Durch die nächtliche Übungszeit sollen dabei die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst geringgehalten werden. In der Zeit von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr werden Teile des Hauptbahnhofes sowie der Taxistand mit Sichtschutzzäunen für die Öffentlichkeit gesperrt. Einige Züge werden in diesem Zeitraum auf andere Gleise verlegt.

Die Beobachtung der Übung durch Medienschaffende ist im Rahmen eines pressefreien Durchgangs möglich. Bild-, Ton- und Filmaufnahmen sind zugelassen. Dazu laden wir alle interessierten Journalistinnen und Journalisten herzlich ein.

Ihre Anmeldung mit einer Kopie des Presseausweises senden Sie bitte bis zum 4. September 2018 an presse.stuttgart@polizei.bund.de. Weitere Details hierzu erhalten Sie nach erfolgreicher Akkreditierung. Das Teilnehmerkontingent ist aus logistischen Gründen begrenzt und wird nach Eingang der Meldungen vergeben.

PM der BPOLD Stuttgart vom 28.08.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Herford (Nordrhein-Westfalen): Raubüberfall am Bahnhof auf 18-Jährigen – Polizeihund stellt zwei Täter

Symbolfoto

Am frühen Samstagmorgen (25.8.) hat die Polizei zwei männliche Täter nach einem Raubüberfall festgenommen. Gegen 04:35 Uhr zwangen unter Androhung von Gewalt drei Beschuldigte einen 18-Jährigen aus Horn – Bad Meinberg, vom Bahnhofsbereich in die Unterführung zur Steinstraße zu gehen. Auf dem Fußgängerweg schubste einer der Täter den Geschädigten und forderte die Herausgabe des Portemonnaies. Nach Erhalt der Beute flüchteten sie vom Tatort. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung erhielt ein Diensthundeführer einen Zeugenhinweis, der zu einer verdächtigen Personengruppe im Bereich Steintorwall führte. Als die Unbekannten durch den Beamten zur Kontrolle angesprochen wurden, flüchteten die Verdächtigen. Daraufhin setzte der Polizist seinen Diensthund ein, der zwei Täter stellte und verbellte. Anschließend konnten sie widerstandslos festgenommen werden. Bei den beiden Tätern handelte es sich um einen 20- und 21-Jährigen aus Bad Salzuflen. Der dritte unbekannte Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Nach der Identitätsfeststellung wurden die Beschuldigten von der Polizeiwache entlassen, müssen sich aber nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung verantworten.

PM der KPB Herford vom 27.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Mainz (Rheinland-Pfalz): Mit Weinflasche zugeschlagen

Während des Mainzer Weinmarkts werden eingesetzte Polizeibeamte auf einen 28-jährigen Randalierer aufmerksam, welcher andere Festbesucher belästigt und bedrängt. Als die Polizeibeamten den Randalierer ansprechen, schlägt dieser einer bisher unbekannten, männlichen Person unvermittelt ins Gesicht. Daraufhin wird der 28-jährige Tatverdächtige von den Beamten zu Boden gebracht und fixiert. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entfernt sich die unbekannte geschädigte Person. Weiterhin macht ein 50-jähriger Standbetreiber die Polizeibeamten auf sich aufmerksam und teilt mit, dass sein 49-jähriger Mitarbeiter unmittelbar zuvor von dem 28-jährigen Tatverdächtigen mit durch einen Schlag mit einer Weinflasche am Ohr verletzt worden sei. Der 49-jährige Geschädigte ist bereits im Krankenhaus in Behandlung. Im Anschluss wird der 28-Jährige auf die Dienststelle verbracht und es werden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die unbekannte geschädigte Person wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Mainz 1 unter Tel.: 06131/65-4110 zu melden.

PM des PP Mainz vom 26.08.2018

Anm. der Bloggerin: Der Dank bezieht sich auf das Eingreifen der Beamten.

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bernau (Brandenburg): 80-jährige Vermisste

In den Nachmittagsstunden des 25.08.2018 wurde die Polizeiinspektion Barnim von Mitarbeitern des Bernauer Krankenhauses über eine 80-jährige Vermisste informiert. Die 80-Jährige hatte das Krankenhaus eigenständig verlassen. Da sie erst kürzlich eine Operation an ihrem Herzen hatte, konnte eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden. Polizeibeamte überprüften unter anderem umgehend ihre Wohnanschrift in Bernau und tatsächlich stellten sie hier die 80-Jährige fest. Mitarbeiter des Krankenhauses wurden darüber informiert. Diese organisierten den Rücktransport ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung.

PM der PD Brandenburg Ost vom 26.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Weinsberg (Baden-Württemberg): Polizeibeamte retten Betrunkenen

Ein Mann, der auf der Eisenbahnbrücke in Weinsberg stehe und Steine herunter werfe, wurde in der Nacht zum Samstag, kurz nach Mitternacht gemeldet. Als die Polizei eintraf, war der Steinewerfer nicht mehr da. Auf der Straße lagen noch Steine und eine Hausfassade wurde durch die Steinwürfe beschädigt. Zwei Polizisten gingen dann die Schienen entlang in Richtung Heilbronn. Es zeigte sich, dass die beiden den richtigen Riecher hatten. Nach etwa 200 Metern sahen sie den Mann schlafend auf den Schienen liegen. Der Mann wurde so schnell wie möglich vom Gleiskörper gebracht. Ein Atemalkoholtest bei dem 26-Jährigen ergab einen Wert von über zwei Promille. Er schlief seinen Rausch in einer Zelle aus.

PM des PP Heilbronn vom 26.08.2018

Allgemein Polizisten helfen

Niederstetten (Baden-Württemberg): Kuh stoppt Bahn

Gerade noch rechtzeitig konnte der Fahrer eines Regionalexpresses bei Niederstetten anhalten, bevor die Bahn gegen eine auf den Schienen stehende Kuh prallte. Die alarmierten Polizeibeamten des Reviers Bad Mergentheim nahmen dann einen zwei Kilometer langen Fußmarsch auf sich. Um das Tier vom Gleiskörper bis auf eine Wiese zu führen. Dann konnte sie wieder zurück zu ihrer Herde getrieben werden. Dank des tierischen Einsatzes der Polizisten konnte der Regionalexpress seine Fahrt fortsetzen.

PM des PP Heilbronn vom 26.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Mainz (Rheinland-Pfalz): Herrenloser Koffer – Absperrmaßnahmen in der Altstadt

Am heutigen Tag gegen 14.50 Uhr meldete ein Zeuge einen herrenlosen Koffer im Bereich der Liebfrauenstraße. Vor Ort können durch die Polizei keine Hinweise auf den Besitzer bzw. Zeugen über denjenigen, der den Koffer abgestellt hat, erlangt werden. Auf dem Liebfrauenplatz, der ca. 50 m entfernt ist, befinden sich noch ca. 200 Personen. Zur Überprüfung des Koffers wurde der Bereich rund um den Liebfrauenplatz gesperrt und der Koffer durch Spezialkräfte untersucht. Glücklicherweise befanden sich keine gefährlichen Gegenstände in dem Koffer, so dass gegen 17.35 Uhr die Absperrmaßnahmen aufgehoben worden sind. Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Betroffenen der Absperrmaßnahmen für ihr Verständnis.

PM des PP Mainz vom 25.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bingen / Rhein (Rheinland-Pfalz): Erfolgreiche Vermisstensuche

Am Freitagnachmittag wird der Polizei Bingen eine seit ca. zwei Stunden aus dem Seniorenwohnheim im Stadtteil Bingerbrück abgängige 96-jährige Bewohnerin gemeldet. Nach umfangreichen Suchmaßnahmen unter Einbeziehung eines Polizeihubschraubers, eines Personenspürhundes, der Freiwilligen Feuerwehr und mehreren Streifenbesatzungen kann die 96-jährige noch vor Einbruch der Dunkelheit von Kräften der Binger Feuerwehr in einem Waldstück oberhalb der Bundesstraße 9, mehrere hundert Meter vom Seniorenheim entfernt, aufgefunden werden. Die äußerlich unverletzt, jedoch desorientiert wirkende Dame wird zur ärztlichen Untersuchung in das Binger Krankenhaus verbracht.

PM der PI Bingen vom 25.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Verkehrssicherheit

Landau (Rheinland-Pfalz): Bäckereieinbrecher ohne Führerschein nach Verkehrskontrolle gefasst

Am 24. August 2018 gegen 3 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Landau in der Landauer Innenstadt einen 44-jährigen PKW-Fahrer aus dem Saarland. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Die Polizeibeamten fanden im Kofferraum des Fahrzeuges einen Tresor.

Eine halbe Stunde nach der Verkehrskontrolle wurde ein Einbruch in eine Bäckerei in der Königsstraße in Landau gemeldet.

Der Tresor konnte dieser Bäckerei zugeordnet werden, so dass der dringende Verdacht bestand, dass der 44-Jährige diesen aus der Bäckerei gestohlen hatte.

Der Mann wurde daher vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landau durch Beamte der Kriminalinspektion Landau dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landau vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

PM der KI Landau vom 24.08.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Waldlaubersheim (Rheinland-Pfalz): Verhinderte Trunkenheitsfahrt

Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizeiinspektion Bad Kreuznach offensichtlich deutlich alkoholsierte Berufskraftfahrer die sich im Restaurant des Autohofes auffällig verhalten würden. Bei den folgenden polizeilichen Überprüfungen wurde in der Tat festgestellt, dass zwei niederländische Berufskraftfahrer deutlich unter Alkoholeionfluß standen. Zur Verhinderung einer Trunkenheitsfahrt wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

PM der PI Bad Kreuznach vom 24.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Chemnitz (Sachsen): Duo nach Raub festgenommen

Chemnitzer Polizeibeamte haben am Donnerstag zwei Männer (39,33) festgenommen, die einen 74-Jährigen beraubt hatten. Sie befinden sich zwischenzeitlich in Haft.
Am Donnerstagnachmittag, gegen 14.45 Uhr, näherten sich die beiden Männer der Straßenbahnhaltestelle Stollberger Straße/Lortzingstraße und gingen auf den dort sitzenden 74-jährigen Mann zu. In der Folge attackierten sie den Senior, wobei dieser stürzte. Anschließend nahmen die beiden Männer die Geldbörse mit rund 150 Euro Bargeld des Chemnitzers an sich und liefen in Richtung Parkstraße davon. Der Senior erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Alarmierte Einsatzkräfte suchten die Umgebung ab und konnten die beiden Räuber in der Straßburger Straße stellen. Sie wurden vorläufig festgenommen.
Bei den Ermittlungen der Beamten zeigte sich, dass die Täter schon an den vorangegangenen Tagen in den Fokus der Polizei gerieten. Bereits am Dienstagabend (21. August 2018), gegen 18.35 Uhr, wurden Beamte in die Lützowstraße gerufen, da die beiden Männer untereinander in Streit geraten waren. Einen Tag später, am Mittwochabend (22. August), gegen 19.15 Uhr, kam es in derselben Straße erneut zu einer tätlichen Auseinandersetzung der beiden mit einem 37-jährigen Mann. Am Donnerstagmorgen, gegen 6.40 Uhr, wurden die zwei Täter in einer Gartenlaube auf der Kohlstraße angetroffen. Sie hatten offenbar in der Laube genächtigt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurden die beiden Tatverdächtigen einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Haftbefehle und setzte sie in Vollzug. Die Männer wurden daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der PD Chemnitz vom 24.08.2018

Allgemein Polizisten helfen

Die PD Göttingen spendet Monitore und Drucker für die Kinderhilfe Afghanistan

Bildquelle: PD Göttingen

Der Präsident der PD Göttingen, Uwe Lührig hat am heutigen Tage 47 Monitore und 13 Laserdrucker inklusive Zubehör an die Kinderhilfe Afghanistan übergeben. Die Kinderhilfe Afghanistan ist eine private Hilfsorganisation, die von Dr. med. Erös und seiner Frau Anette 1998 ins Leben gerufen wurde und seit Jahren Kinder und Frauen im Krisengebiet durch schulische und medizinische Projekte unterstützt. Die Spende ist möglich geworden, da die Polizeidirektion Göttingen ebenso wie die gesamte Polizei Niedersachsen im Frühjahr dieses Jahres auf ein neues Betriebsmodell umgestellt hat und im Zuge dessen auch die technischen Geräte den aktuellen Anforderungen angepasst wurden. Abgeholt wurden die Monitore und Drucker von Emal Barekzai. Er ist für die Hilfsorganisation in ganz Deutschland unterwegs um Sachspenden entgegenzunehmen und sie im Container auf dem Seeweg nach Afghanistan zu transportieren. Nicht nur die Polizei unterstützt Kinderhilfe Afghanistan, auch Krankenhäuser und Behörden spenden medizinische Geräte und Hardware. Eckhard Maurer – Polizeibeamter im Ruhestand, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „khyberchild e. V.“ und aktiver Unterstützer der Kinderhilfe Afghanistan hat den Kontakt zwischen Polizei und der Hilfsorganisation hergestellt und es sich nicht nehmen lassen, bei der Übergabe persönlich dabei zu sein. Uwe Lührig und Eckard Maurer sind sich einig: „Im Krisengebiet in Afghanistan können wir mit unseren Altgeräten einen sinnvollen und wichtigen Beitrag zur Aufbauhilfe leisten. Aus diesem Grund sind wir froh, dass die Übergabe so schnell und unbürokratisch von statten gehen konnte.“ Für den Polizeipräsidenten steht fest: „Als ich auf die Möglichkeit der Spende aufmerksam wurde, war für mich völlig klar, dass wir helfen“. Eckhard Maurer ergänzt: „Die Monitore und Drucker werden ganz sicher dankbare Abnehmer finden. An welchen Stellen genau sie zum Einsatz kommen, entscheidet Dr. Erös vor Ort selbst.“

PM der PD Göttingen vom 24.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Ponitz (Thüringen): Polizeieinsatz

Gestern Abend (23.08.018), gegen 21:25 Uhr meldet ein Zeuge der Polizei, in der Schmöllner Straße ein verdächtiges Päckchen gefunden zu haben. Den Polizeibeamten vor Ort bestätigte sich die Information, so dass der Bereich abgesperrt und Spezialkräfte des TLKA angefordert wurden. Diese sprengten das Paket und konnten Entwarnung geben. Der Verdacht auf möglichen Sprengstoff bestätigte sich nicht. Das zerstörte Paket wurde dennoch sichergestellt und wird der Folge untersucht. Aufgrund der dahingehend aufgenommen Ermittlungen können keine weiteren Auskünfte zum Geschehen gegeben werden.

PM der LPI Gera vom 24.08.2018

Allgemein

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter rettet „Batman“

Bildquelle: KPB Siegburg

Im Innenhof entdeckte ein Polizeibeamter der Polizei Siegburg gestern (22.08.2018) eine orientierungslos umher krabbelnde Fledermaus, die offenbar zu schwach zum Fliegen war. Ob Mensch oder Maus – einer hilflosen Kreatur wird geholfen. Sowas ist schließlich Ehrensache für einen Polizisten. Also sammelte der Kollege die geschwächte Fledermaus in einer Pappschachtel ein und nahm sie mit ins Büro. Auf der Suche nach einem Expertenrat landete der Kollege schließlich bei der Fledermaus-Hotline des Naturschutzbundes. Dort erklärte man ihm, dass die Fledermaus vermutlich dehydriert sei. Um sie aufzupäppeln, flößte er ihr also mit einem Teelöffel Wasser ein. Die Hilfsaktion ist geglückt: Nach der Stärkung und einer kleinen Verschnaufpause im Büro war die Fledermaus fit für den Weiterflug.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 23.08.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Dealer versucht vor der Polizei zu flüchten

Eine Funkstreifenbesatzung überprüfte zwei Personen in der Winzler Straße. Beide amtsbekannten Personen sollten auch durchsucht werden. Ein 32jähriger Mann wollte sich dieser Maßnahme entziehen, indem er von der Kontrollstelle wegrannte. Ein Polizeibeamter verfolgte ihn und konnte sehen, wie er eine kleine Blechdose unter einem geparkten Auto verstecken wollte. Kurze Zeit später wurde der Flüchtende eingeholt und vorläufig festgenommen. Auch das Metallkästchen wurde gefunden. Darin befanden sich typische Rauschgiftutensilien. Außerdem wurden darin mehrere für den Straßenverkauf vorbereitete Rauschgifttütchen gefunden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der PD Pirmasens vom 22.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Festnahmen in den Niederlanden – Ermittlungserfolg gegen Geldautomatensprenger

Gestern, in den frühen Morgenstunden, haben Beamte der Kriminaldirektion Mainz mit ihren niederländischen Kollegen und Unterstützung von Europol in Amsterdam und Nieuwegein die Wohnungen von tatverdächtigen Geldautomatensprengern durchsucht. Diese Tätergruppierung soll unter anderem für Sprengungen in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg verantwortlich sein.

Den Durchsuchungen ging ein Zugriff durch eine niederländische Spezialeinheit voraus. Insgesamt konnten vier europäische Haftbefehle vollstreckt werden. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen wurden weiterhin umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Den erfolgreichen Festnahmen waren intensive und monatelange Ermittlungen des Fachkommissariats für Bandenkriminalität, K 15, der Kriminaldirektion Mainz vorausgegangen.

In diesem Jahr sind in Rheinland-Pfalz bislang 18 Geldautomaten gesprengt worden. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 23 in Rheinland-Pfalz. Die Ermittlungen in Rheinland-Pfalz hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zentral dem Polizeipräsidium Mainz übertragen, die landesweite Lage und die Analyse des Phänomens erfolgt durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz.

Die gestrige Festnahme- und Durchsuchungsaktion reiht sich in eine Serie von erfolgreichen Maßnahmen gegen Geldautomatensprenger in Rheinland-Pfalz ein. Es handelt sich um den vierten Ermittlungserfolg in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr. Bereits am 18.04.2018 konnte in Kirchheimbolanden eine polnische Tätergruppierung in einer gemeinsamen Aktion des LKA Baden-Württemberg, unterstützt durch das Fachkommissariat der Kriminaldirektion Mainz, auf frischer Tat festgenommen werden. Dieser polnischen Gruppierung können Taten in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg zugerechnet werden.

Weitere Ermittlungen gegen Geldautomatensprenger werden derzeit in Zusammenarbeit mit dem LKA Rheinland-Pfalz durchgeführt.

PM des LKA RLP vom 22.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Erfurt (Thüringen): Äpfel werden 89-jähriger Rentnerin zum Verhängnis

Symbolfoto

Polizeibeamte wurden heute Vormittag bei einer Streifenfahrt am Erfurter Herrenberg auf einen Elektrorollstuhl aufmerksam. Dieser stand ohne Fahrer mitten auf dem Fußweg. Der Schlüssel steckte noch. Als der Verkehrslärm weniger wurde, hörten sie ganz leise Hilferufe von der anderen Straßenseite. Mitten im hohen Gras lag eine 89-jährige Rentnerin. Sie war beim Apfelpflücken in ein Loch getreten und dabei gestürzt. Fast eine Stunde muss die Rentnerin dort gelegen und um Hilfe gerufen haben. Durch den lauten Straßenlärm hatte sie aber keiner gehört. Mit Verdacht auf Knochenbruch wurde die Frau in ein Klinikum gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 22.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bayern: Polizeien Senden und Neu-Ulm retten Säugling

Einer deutlich aufgelösten Mutter konnte gestern von Beamten der Polizei Senden und Neu-Ulm geholfen werden. Außerdem wirkten Mitarbeiter von umliegenden Geschäften beruhigend auf die Frau ein.

 

Gegen 10 Uhr kam erschien sie bei der Sendener Dienststelle und meldete, dass sie sich versehentlich aus ihrem Pkw ausgeschlossen habe; der Fahrzeugschlüssel lag im verschlossenen Fahrzeug. Außerdem – was die 30-Jährige so in Aufregung versetzt hatte – befand sich ihr acht Monate alter Bub noch im Fahrzeug.

Einem hinzugezogenen Mitarbeiter eines Autoservicedienstes gelang die Öffnung des Pkw leider nicht. Aus diesem Grund handelten die Beamten unkompliziert, denn die Zeit drängte: Sie verständigten die Neu-Ulmer Kollegen, die einen Ersatzschlüssel am Wohnort der Familie organisierten. Hierzu waren sie „mit Erlaubnis“ über die offene Balkontüre in die Wohnung eingestiegen und fuhren den Schlüssel nach Senden.

Vermutlich wegen eines technischen Defekts ließ sich aber mit diesem Schlüssel der Wagen auch nicht öffnen, weshalb nur noch die letzte Möglichkeit Erfolg versprach. Die Beamten schlugen die Seitenscheibe ein.
Das Wichtigste war letztendlich das Ergebnis, welches die Mutter wieder beruhigte. Ihr Kleinkind war wohlauf und hatte aufgrund seines tiefen Schlafes von der ganzen Aktion nichts mitbekommen. Außerdem war das Auto glücklicherweise im Schatten abgestellt.
„Ende gut alles gut.!“

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Berlin: Auf frischer Tat erwischt

Polizeibeamte der 24.Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht in Spandau drei mutmaßliche Diebe vorläufig fest. Gegen 1.45 Uhr fiel den Polizisten auf dem Brunsbütteler Damm ein Fiat Kleintransporter auf, in dem sich drei Männer befanden. Die Polizisten entschieden sich, das Fahrzeug zu überprüfen und stellten schnell fest, dass die am Fiat angebrachten Kennzeichen nicht zu diesem gehörten. Weiterhin fanden sie in dem Kleintransporter drei hochwertige Felgen sowie Radkreuze und Radmuttern. Die drei Insassen im Alter von 19 und 20 Jahren wurden rechtlich belehrt und gaben wenig später zu, die Felgen von einem davor geparkten Jaguar entfernt zu haben. Zudem räumten sie ein, die am Fiat angebrachten Kennzeichen zuvor gestohlen zu haben. Die Männer wurden vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und Sachbeschädigung dauern an.

PM der Polizei Berlin vom 22.08.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Neustadt / Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt verhindert

Ein 31jähriger Rollerfahrer, der auf dem Parkplatz neben dem Polizeigebäude geparkt hatte, machte am Wochenende zwei Polizeibeamte auf sich aufmerksam, als er verzweifelt versuchte, seinen Roller mittels Kickstarter zu starten. Die Kollegen sprachen den Mann an und stellten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergabe eine Atemalkoholkonzentration von 1,74 Promille. Die Fahrt mit dem Roller wurde untersagt und der Fahrzeugschlüssel vorläufig einbehalten.

PM der PI Neustadt / Weinstraße vom 21.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Konradsreuth (Bayern): Drei Schafe, zwei Polizeibeamte und eine Tierärztin

Schaf

Was haben Polizeibeamte eigentlich mit Schafen zu tun? Eigentlich nichts. Jedoch änderte sich die Situation für eine Streife der Hofer Polizei plötzlich. Ein Anwohner am Lustgarten verständigte gestern, gegen 06.37 Uhr, die Inspektion, weil in seinem Vorgarten drei Schafe standen und drohten auf die Fahrbahn zu laufen. Vor Ort stellen die Polizisten fest, dass die Schafe durch ein Loch in einem Zaun von einer nahegelegenen Weide in den Vorgarten geschlupft waren. Da der Besitzer der Tiere zunächst nicht greifbar war, wurde eine ortsansässige Tierärztin um Hilfe gebeten. Mit vereinten Kräften und viel Geschick gelang es letztendlich die Tiere zu sichern. Der Mitteiler stellte seinen Pkw-Anhänger zur Verfügung. Ohne jegliche Scheu begaben sich die Tiere auf die Ladefläche des Anhängers. Zwischenzeitlich wurde auch der Besitzer erreicht, der glücklich war, das seine „Schäfchen wieder im Trockenen“ waren. Die Tiere wurden auf die Weide zurück gebracht.

PM der PI Hof vom 21.08.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Braunschweig (Niedersachsen): Polizist stellt Ladendieb in seiner Freizeit

Während seiner Freizeit konnte ein Polizeibeamter einen Ladendieb beobachten und festnehmen. Der 25-jährige hielt sich zu einem Stadtbummel in einem Kaufhaus am Bohlweg auf. Hierbei beobachtete er einen 30-jährigen Mann, der ihm dienstlich als Ladendieb bekannt war. Der Verdächtige steckte zunächst eine Sonnenbrille ein. Anschließend verließ er das Geschäft. Der Polizist konnte den Beschuldigten mit Hilfe eines 20-jährigen Unbeteiligten in den Schlossarkaden bis zum Eintreffen einer Polizeistreife festhalten.

In dem mitgeführten Rucksack des Festgenommenen befanden sich noch diverse T-Shirts, die als weiteres Diebesgut sichergestellt wurden. Der 30-jährige gab die Tat schließlich zu. Er muss mit einem Verfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls rechnen.

PM der PI Braunschweig vom 21.08.2018

Allgemein Bravo Polizisten helfen Retter

Pfullendorf (Baden-Württemberg): Gutes Ende einer Personensuche

Symbolfoto

Ein glückliches Ende nahm am Sonntagabend die Suche nach einem 96-jährigen Senioren, der gegen 18.00 Uhr aus einem Altenheim als vermisst gemeldet wurde. Der hochbetagte und unter Demenz leidende Mann hatte sich mit seinem Rollator aus dem Heim entfernt und war nicht mehr zurückgekehrt. Da von einer Gefährdung auszugehen war, wurden nach erfolgloser Suche durch die örtliche Polizei ein Polizeihubschrauber und Mantrailer-Hunde angefordert. Gegen 21.00 Uhr fand man den Vermissten schließlich unverletzt in einem Raum des Krankenhauses Pfullendorf, wo er eine Fernsehsendung schaute.

PM des PP Konstanz vom 20.08.2018

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei nimmt Vierjährigen in Gewahrsam Unternehmungslustiger afrikanischer Junge fährt alleine mit Stadtbahn

Symbolfoto

Eigenartig kam es Mitarbeitern der Stadtbahn in Bielefeld vor als ein 4-jähriger afrikanische Junge allein am Freitagabend (17.08.2018) mit der Stadtbahn der Linie 1 zum Hauptbahnhof in Bielefeld fuhr.

Den ebenso erstaunten herbeigerufenen Bundespolizisten erklärte der 4-Jährige Marvillus, er habe die Gunst der Stunde genutzt und sich gegen 20.00 Uhr aus der elterlichen Wohnung geschlichen.

Bekleidet mit seinem Schlafanzug wollte er einmal allein mit der Stadtbahn zum Hauptbahnhof zu fahren.

Da die Eltern nicht erreichbar waren wurde der kleine Marvillus von der Bundespolizei dem Jugendamt der Stadt Bielefeld übergeben.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.08.2018

Allgemein Polizisten helfen

Mainz (Rheinland-Pfalz): Eine kleine Odyssee…

Gegen 18.30 Uhr verliert die Mutter beim Einkaufen in einem Einkaufsmarkt ihren 5-jährigen Sohn aus den Augen. Nachdem er auch nicht zur Wohnanschrift gelaufen war, informierte sie die Polizei. Mit mehreren Zivil- und Funkstreifen und der Unterstützung des Polizeihubschraubers wurden die Suchmaßnahmen intensiviert. Ein Personenspürhund war auf der Anfahrt, als gegen 20.30 Uhr der Junge wohlbehalten aufgegriffen wurde. Er war aufgefallen, als er alleine aus der S-Bahn in Offenbach ausstieg, anscheinend ist er mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof gefahren und dort in die S-Bahn eingestiegen.

PM des PP Mainz vom 18.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizist stellt Handtaschenräuber auf frischer Tat

Am Mittwoch, den 15.08.2018 um 07:55 Uhr, hielt eine 16-jährige Radfahrerin in der Hamburger Chaussee in Höhe der Hausnummer 348 an einer roten Ampel. Ein 43-jähriger Mann fuhr dabei mit einem Fahrrad in hoher Geschwindigkeit an ihr vorbei und ergriff ihre Handtasche. Die junge Frau versuchte noch, die Tasche festzuhalten. Dem Täter gelang es jedoch, ihr die Tasche wieder zu entreißen und zu flüchten.

Ein Polizeibeamter des 3. Polizeireviers, der gerade frei hatte und privat mit seinem PKW am Tatort an der Ampel wartete, beobachtete den Sachverhalt. Sofort nahm er die Verfolgung des Täters auf, stellte ihn und nahm ihn vorläufig fest. Ein weiterer Zeuge eilte ebenfalls zur Hilfe. Gemeinsam konnten sie den Täter einer Streifenwagenbesatzung des 3. Polizeireviers übergeben. Die Geschädigte erhielt ihre gestohlene Handtasche zurück. Bei weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass auch das vom Täter genutzte Fahrrad gestohlen war. Nach Personalienfeststellung wurde die Person vor Ort entlassen.

PM der PD Kiel vom 17.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hameln (Niedersachsen): Polizeibeamte retten vier Personen aus verqualmtem Wohnhaus

Der besonderen Aufmerksamkeit von zwei Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass vier Männer aus einem stark verqualmten Wohnhaus gerettet werden konnten.

Am frühen Freitagmorgen führten Beamte der Polizei Hameln Verkehrskontrollen im Bereich der Pyrmonter Straße in Hameln durch, als sie gegen 00.50 Uhr auf das Piepen eines Rauchmelders aufmerksam wurden.

Die Polizisten folgten dem Geräusch bis zu einem Wohnhaus an der Pyrmonter Straße. Da in dem Haus Licht brannte, konnten die Beamten sehen, dass das Erdgeschoss komplett verqualmt war. Aufgrund der eingeschalteten Beleuchtung musste davon ausgegangen werden, dass sich Personen in dem Haus befanden.

Über Funk wurde umgehend die Feuerwehr alarmiert.

Da die Rauchentwicklung zu massiv war, konnten die 26-jährige Polizistin und ihr 24-jähriger Kollege das Haus nicht betreten. Aus diesem Grund entschieden sie sich dazu, durch lautes Rufen und Klopfen, mögliche Bewohner, auf sich und die Gefahr aufmerksam zu machen.

Kurze Zeit später verließen zunächst zwei Männer (41 und 51 Jahre), augenscheinlich aufgeweckt durch den Lärm, das Haus. Wenig später folgte ein dritter Mann (54 Jahre).

Durch die Feuerwehr der Stadt Hameln wurde während des Einsatzes eine vierte männliche Person (52 Jahre) schlafend im Keller angetroffen und ins Freie gebracht.

Das Haus wurde anschließend durch die Feuerwehr belüftet. Ursächlich für die starke Rauchentwicklung sei angebranntes Essen auf dem Herd gewesen.

Zwei der vier Hausbewohner wurden durch den Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert, da bei ihnen der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 17.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Laufen (Bayern): Ehrung der Wasserwacht für mutige Polizeibeamte

Der Vorsitzende der Wasserwacht Berchtesgadener Land Rudi Schierghofer und die Vorsitzende der Wasserwacht Oberbayern Birgit Moosbauer, haben die Polizistin Monika Breitenlohner und den Polizisten Florian Lebesmühlbacher für ihr äußerst mutiges Handeln im April diesen Jahres ausgezeichnet. Die beiden Polizisten erhielten die Rettungsmedaille am Bande als höchste Auszeichnung der Wasserwacht. Diese Auszeichnung erhalten Lebensretter, die in schwierigen Situationen unter Einsatz des eigenen Lebens Menscheneben retten. Mit der Rettungsmedaille am Bande erhielten die beiden Beamten zusätzlich eine Ordensspange zum Tragen an der Uniform.

Wie berichtet, war der Polizei am 09.04.2018 gemeldet worden, dass ein Mann leblos in der Salzach treiben würde. Als die alarmierte Streifenbesatzung am Einsatzort eintraf, konnten die Beamten diesen glücklicherweise sehr schnell ausmachen. Ohne zu zögern gingen Polizeihauptmeisterin Monika Breitenlohner und Polizeiobermeister Florian Lebesmühlbacher in das zehn Grad kalte Wasser, um den in der Flussmitte treibenden Mann zu retten. Erschwerend kam hinzu, dass die Salzach an jenem 09. April 2018 mit 420 Kubikmeter pro Sekunde Hochwasser führte. Den beiden Beamten gelang es schließlich, den 51-jährigen Österreicher zu retten und an Land zu bringen. Er wurde noch vor Ort vom Notarzt behandelt und kam mit einer lebensbedrohlichen Unterkühlung in ein Krankenhaus. Der Mann überlebte. Für diese mutige Aktion bedankte sich nun die Wasserwacht Berchtesgadener Land, Birgit Moosbauer und Rudi Schierghofer wünschten den beiden Beamten alles Gute und viel Glück für ihre weitere Zukunft.

PM der PI Laufen vom 17.08.2018

Allgemein Prävention Verkehrssicherheit

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): Fahrzeug- und Fahrradkontrollen am Schulzentrum in der Weinstraße

Eine Fahrradkontrolle wurde am heutigen Morgen (16.08.2018, 07.30 Uhr bis 08.15 Uhr) in der Weinstraße am dortigen Schulzentrum durchgeführt. Dabei mussten 25 Schülerinnen und Schülern eine entsprechende Mängelkarte ausgestellt werden, da die Fahrräder nicht verkehrssicher waren. Zwei Schüler mussten verwarnt werden, weil sie während der Fahrt überlaute Musik mittels Kopfhörer hörten. Auffällig war, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule brachten, was zu einer erhöhten Unfallgefahr führen kann. Eltern fürchten sich um die Sicherheit ihrer Kinder, übersehen aber dabei, dass sie die Sicherheit vieler anderer Kinder gefährden. In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei erneut an die Eltern, ihre Kinder zu Fuß zur Schule zu begleiten. Neben der Fahrradkontrolle wurde der Wirtschaftsweg zwischen der Friedhofstraße und der Weinstraße überwacht. Von zehn der kontrollierten Fahrzeugführer mussten acht Autofahrer mit 20.- Euro Verwarnungsgeld belegt werden, da diese verbotswidrig den Wirtschaftsweg benutzten. Die Kontrollen werden fortgesetzt

PM der PI Edenkoben vom 16.08.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung Verkehrssicherheit

Nürnberg (Bayern): Rettungsgasse blockiert – Bußgeld kassiert

Zwei Verkehrsteilnehmer bildeten vor kurzem auf der Südwesttangente keine Rettungsgasse. Beide erwartet nun ein hohes Bußgeld.

 

Gegen 15:15 Uhr kam es auf der Südwesttangente etwa auf Höhe der Anschlussstelle Kleinreuth in Fahrtrichtung Hafen verkehrsbedingt zu stockendem bzw. stehendem Verkehr. Eine Zivilstreife der Nürnberger Verkehrspolizei bemerkte einen Pkw, der direkt vor dem mit Videomessanlage ausgerüsteten Dienstfahrzeug fuhr und sich zur Mitte der Fahrbahn hin einordnete. Der Fahrer fuhr hierbei so dicht auf den Vordermann auf, dass ihm das Bilden einer Rettungsgasse im Ernstfall nicht mehr möglich gewesen wäre.

Die Polizisten zeichneten das Verhalten des 56-jährigen Mannes auf und zeigten ihm die Aufnahme im Rahmen einer anschließend durchgeführten Kontrolle.

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer fiel den gleichen Beamten wenig später auf, als er mit seinem Transporter langsam an gleicher Örtlichkeit fuhr. Obwohl die anderen Verkehrsteilnehmer eine nahezu vorbildliche Rettungsgasse gebildet hatten, ordnete sich der 26-Jährige mit seinem Fahrzeug so weit in der Fahrzeugmitte ein, dass die Polizeibeamten befürchten mussten, dass er selbst die Rettungsgasse befahren wolle.

Auch dieser Kraftfahrer wurde anschließend kontrolliert. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte sich der Mann so einen besseren Blick nach vorne verschaffen.

Beide Fahrzeugführer zeigten sich, insbesondere nachdem sie das polizeiliche Videomaterial vorgeführt bekamen, sehr einsichtig. Sie erwartet jetzt jeweils ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro sowie zwei Punkte beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.

In diesem Zusammenhang weisen wir die Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass eine Rettungsgasse nicht erst dann gebildet werden muss, wenn sich Polizei- und Hilfskräfte nähern, sondern bereits bei stockendem Verkehr. Die Rettungsgasse muss zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen gebildet werden.

Ein Verstoß wird, wie oben beschrieben, mit einem Bußgeld von 200 Euro und zwei Punkten in Flensburg geahndet. Sollten Rettungskräfte dadurch behindert, gefährdet oder sogar geschädigt werden, fällt das Bußgeld noch deutlich höher aus. Zudem sieht der Bußgeldkatalog ein einmonatiges Fahrverbot vor.

Immer häufiger kommt es auch vor, dass Insassen an Unfallstellen vorbeifahrender Fahrzeuge, Videoaufnahmen oder Fotos von Unfallstellen und -opfern fertigen. Dieses Verhalten kann durchaus strafrechtliche Konsequenzen, z. B. ein Verfahren wegen unterlassener Hilfeleistung oder Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen nach sich ziehen.

Deshalb appelliert die Polizei dringend an alle Kraftfahrer, bei Unfällen Hilfe zu leisten und Video- oder Fotoaufnahmen zu unterlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 16.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Diensthundeführer hilft bei Familienzusammenführung

Am Montag, 13.08.2018, gegen 20.30 Uhr, befand sich ein Polizeibeamter mit seinem Diensthund auf Streife im Olympiapark.

Im Bereich des Olympiabergs traf er vor einem Gebüsch einen weinenden Jungen an. Das Kind konnte dem Beamten verständlich machen, dass es wohl auf dem stattfindenden Sommerfest seine Eltern verloren hatte.

Der Polizeibeamte fuhr gemeinsam mit dem Jungen die nähere Umgebung ab. In der Nähe eines Sanitätscontainers konnte die Familie des Jungen angetroffen werden und alle miteinander vereint werden.

Bei ihnen handelt es sich um Touristen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Junge war sechs Jahre alt.

PM des PP München vom 16.08.2018
Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Suizidversuch in Haftzelle verhindert

Am Mittwoch, 15.08.2018, kam es in einem Hotel in Freimann zu einem Polizeieinsatz, weil ein 43-jähriger Münchner einen 28-jährigen Münchner Hotelangestellten geschlagen hatte.

Der 43-jährige Mann sowie seine weibliche Begleiterin erhielten einen Platzverweis. Diesem kamen sie nicht nach. Deshalb mussten der 43-jährige Münchner und eine 36-jährige Münchnerin bei der Polizeiinspektion 47 in Gewahrsam genommen werden.

Kurz darauf am Donnerstag, 16.08.2018, gegen 00.10 Uhr, bemerkten Beamte der Polizeiinspektion 47 im Rahmen ihres regelmäßigen Kontrollganges, dass die 36-jährige Münchnerin in der Haftzelle auf dem Bett lag und sich ihr T-Shirt um den Hals gezogen hatte. Dabei zog sie das T-Shirt mit einer Hand nach oben, um sich augenscheinlich damit zu erdrosseln.

Der offensichtliche Suizidversuch wurde durch die beiden Beamten sofort unterbunden. Sie wurde anschließend von einem Rettungsdienst untersucht und in ein Klinikum eingewiesen.
Bei dem Vorfall blieb die 36-Jährige unverletzt.

PM des PP München vom 16.08.2018

Allgemein Einfach nett Schmunzelmeldung

Abtsgmünd (Baden-Württemberg): Suchaktion nach 9-Jährigem endet mit Entschuldigungsbrief bei der Polizei

Reue hat ein 9-Jähriger am Donnerstagvormittag bei der Polizei gezeigt, nachdem er zuvor unerlaubt von einer Ferientagesbetreuung bei Abtsgmünd ausgebüxt war. Der Bub war am Donnerstagmorgen von seiner Mutter, wie schon die ganze Woche, zu der Ferienbetreuung gebracht worden. An diesem Morgen wollte nicht bei der Betreuung bleiben, weshalb er sich unerlaubt entfernte. Als ein Betreuer dies bemerkte, alarmierte er die Polizei, welche sich auf die Suche nach dem Jungen machte. Inzwischen war der Bub von einem Autofahrer aufgegriffen worden, der ihn an der B 19 gesehen hatte.

Nach dem Einsatz erschien der Bub mit seiner Mutter beim Polizeiposten Abtsgmünd und entschuldigte sich für den von ihm ausgelösten Polizeieinsatz. Er überreichte ein von ihm selbst angefertigtes Entschuldigungsschreiben, welches die Polizeibeamten sehr gerne annahmen. Weil es so nett war, anbei der Wortlaut im Original: „Liebe Polizei, ich entschuldige mich für den erger, ich werde das niewider tuhn..“

PM des PP Aalen vom 16.08.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Gras-Ellenbach/ Affolterbach (Hessen): …das Gedächtnis eines Polizeiermittlers

Das Gedächtnis eines erfahrenen Polizeiermittlers der Polizeistation Wald-Michelbach ist einem 48 alten Mann aus dem Ortsteil Gras-Ellenbach am Dienstagnachmittag (14.8) zum Verhängnis geworden. Gegen den Mann wird wegen Diebstahl und Betrug ermittelt.

Während eines Polizeieinsatzes „Am Kurpark“, bei dem die eingesetzten Polizeibeamten einen verletzten Mann mit einem Messer suchten, kreuzte der 48-Jährige zufällig den Weg. Einem der Beamten kam der Mann bekannt vor, so dass er ihn anhielt, um seine Personalien überprüfen zu können. Dazu begleiteten die Beamten den 48-Jährigen mit nach Hause. Schnell war klar, dass der Gras-Ellenbacher der gesuchte Mann in zwei laufende Ermittlungsverfahren war.

Der Geldbeutel einer 27-jährigen Frau aus Reichelsheim wurde Ende Juli in Affolterbach gestohlen. Mit der EC-Karte hob ein bislang Unbekannter wenige Tage später über 300 Euro ab. Der Geldabholer, der mittlerweile identifizierte 48-Jährige aus Gras-Ellenbach, wurde von der Überwachungskamera aufgezeichnet. Das Leugnen war zwecklos, der Mann gab die Tat zu. Mit dem Geld will der 48-Jährige seine Schulden beglichen haben. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten noch auf zwei Schusswaffen, die nachträglich baulich verändert wurden, so dass ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt. Für das neue und die bereits bestehenden Ermittlungsverfahren wird sich der 48-Jährige demnächst strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PP Südhessen vom 16.08.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Mit 2,15 Promille unterwegs

Am 14.08.2018 gegen 23.00 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Autofahrer auf, der mit großen Schlangenlinien auf der Langgartenstraße in Richtung Oppau fuhr. Als sie ihn anhielten, stellten sie deutlichen Alkoholgeruch fest. Auf Nachfrage erklärte der 39-Jährige, er habe zwei Bier getrunken. Ein Atemalkoholtest ergab jedoch 2,15 Promille, was auf einen deutlich höheren Alkoholkonsum hindeutet. Die Polizeibeamten nahmen den 39-Jährigen mit zur Dienststelle, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und beschlagnahmten den Führerschein.

PM des PP Rheinpfalz vom 15.08.2018

Allgemein Verkehrssicherheit

Bad Sobernheim (Rheinland-Pfalz): Sattelzug mit erheblichen Reifenmängeln unterwegs

Einer aufmerksamen Zeugin fiel gegen 12:00 Uhr ein Sattelzug mit schadhaften Reifen auf, der das Industriegebiet von Bad Sobernheim befuhr, woraufhin die Frau die Polizei verständigte. Schließlich stellte sich heraus, dass sich 3 Reifen am Anhänger des 40-Tonners bulgarischer Herkunft in einem äußerst verkehrsunsicheren Zustand befanden. So war die Lauffläche bereits teilweise abgelöst und die Flanken wiesen tiefe Löcher auf. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der 68-jährige Lkw-Fahrer musste an Ort und Stelle ein Bußgeld entrichten sowie für Ersatz der betreffenden Reifen sorgen.

PM der PI Kirn vom 15.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Schwörstadt (Baden-Württemberg): Mutiger Polizeibeamter fängt verletzten Mäusebussard auf der B 34 ein

Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer teilte dem Polizeirevier Rheinfelden am Dienstagabend mit, dass seit etwa drei Stunden ein regungsloser, aber lebendiger „Adler“ an der Bundesstraße 34 zwischen dem „Blauen Bock“ und Schwörstadt sitze. Vor Ort erwies sich der beschriebene Vogel weniger als „Adler“, sondern vielmehr als stattlicher Mäusebussard. Dieser schien infolge einer Flügelverletzung nicht unerhebliche Probleme beim Abheben zu haben. Da es den Polizeibeamten leider nicht möglich war, in der Kürze der Zeit dem betroffenen Vogel eine Fürsorge mit seiner Leibspeise „Feldmäuse“ zuteil werden zu lassen, wurde zur Unterstützung ein Mitarbeiter des Tierheimes in Rheinfelden hinzugezogen. Nach dessen Eintreffen wurde ein Beamter in die hohe Kunst der Falknerei eingewiesen und wagte sich sogleich – mit einer roten Steppdecke bewaffnet – an das todesmutige Unterfangen, den „Adler“ einzufangen. Dies gelang ihm schon beim ersten Anlauf, sodass der Bussard an das Tierheim übergeben werden konnte und somit hoffentlich einer alsbaldigen Genesung entgegensieht.

PM des PP Freiburg vom 15.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bad Münstereifel (Nordrhein-Westfalen): Verwahrloste Katzen dem Tierheim übergeben

Eine aufmerksame Zeugin (66) meldete sich am Dienstagnachmittag (16 Uhr) bei der Polizei Euskirchen und machte Angaben über einen starken Verwesungsgeruch in einem Mehrfamilienhaus in Bad Münstereifel. Da nicht von außen festgestellt werden konnte, woher dieser Geruch stammte, wurde die Wohnungstür durch die eingesetzten Polizeibeamten geöffnet. Hier fanden diese zwei stark verwahrloste Katzen vor, die bereits große Teile ihres Fells verloren hatten. Trinkwasser war nicht vorhanden und sie waren vermutlich auch während der Hitzewelle der vergangen Tage alleine. Die Katzen wurden in die Obhut des Tierheims Mechernich gegeben. Gegen den Tierhalter wird nun ermittelt.

PM der KPB Euskirchen vom 15.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Sankt Martin (Rheinland-Pfalz): Nach Fenstersturz aus Flussgraben gerettet

Symbolfoto

Ein Zeitungsausträger meldete gegen 02:45 Uhr eine ältere Dame, welche an einem Fenster vor ihrer Wohnung drei Meter über dem dortigen Bachlauf hänge und um Hilfe rufe. Sie klammere sich mit beiden Händen an die Fensterbrüstung und stehe mit dem linken Bein auf der unterhalb befindlichen Fensterumrandung. Bei Eintreffen der Polizei vor Ort war die 93 Jährige Frau bereits mangels Kraft vom Fenster abgestürzt und in den angrenzenden Bach gefallen. Die beiden Polizeibeamten konnten nur mit größter Kraftanstrengung und mit Hilfe des Zeitungsausträgers die Dame aus dem Wasser retten und an Land erstversorgen. Der mittlerweile eingetroffene Notarzt übernahm die weitere Versorgung vor Ort, anschließend wurde die vom Sturz schwerverletzte Frau in die BG Unfallklinik nach Oggersheim verbracht. Weshalb die Frau aus dem Fenster fiel wird derzeit noch durch die Polizei untersucht.

PM der PI Edenkoben vom 14.08.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

St. Pölten (Niederösterreich): 16 Einbruchsdiebstähle in Sportanlagen in Nieder- und Oberösterreich geklärt – 3 Festnahmen

Symbolbild

Im Zuge der Ermittlungen haben Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, gemeinsam mit der Kriminaldienstgruppe des Bezirkspolizeikommandos Urfahr-Umgebung einer mutmaßlichen polnischen Tätergruppe insgesamt 16 Einbruchsdiebstähle in Nieder- und Oberösterreich nachgewiesen. Der entstandene Gesamtschaden beträgt mehr als 150.000 Euro, wobei der Wert des Diebesgutes mit mehr als 140.000 Euro sowie der Sachschaden mit fast 10.000 Euro beziffert wird.

Seit Anfang 2017 verübte eine vorerst unbekannte Tätergruppe in regelmäßigen Abständen Einbruchsdiebstähle in Sportanlagen in Nieder- und Oberösterreich und stahlen dabei zahlreiche Rasenmähertraktoren.

Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, koordinierten gemeinsam mit der Kriminaldienstgruppe des Bezirkspolizeikommandos Urfahr-Umgebung aufgrund der Überörtlichkeit sowie der offensichtlichen Professionalität der Tätergruppe die Ermittlungen. Durch umfangreiche Ermittlungen und operativen Maßnahmen, angeordnet von der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau, bestand schließlich der dringende Verdacht, dass es sich bei den Beschuldigten um eine Tätergruppe aus Polen handelte.

In der Nacht des 12. April 2018, zwischen 00.45 Uhr und 01.25 Uhr, verübte die Tätergruppe einen Einbruchsdiebstahl in eine Sportanlage in Mitterndorf an der Fischa, Bezirk Baden, und verluden einen Rasenmähertraktor auf einen Lkw. Im Zuge eines koordinierten Zugriffs gegen 05.00 Uhr wurden ein 29-Jähriger, ein 30-Jähriger sowie ein 32-Jähriger, alle polnische Staatsbürger, von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität des Landeskriminalamtes Niederösterreich im Ortsgebiet von Drasenhofen, Bezirk Mistelbach, festgenommen.

Die Polizisten fanden bei der Persons- und Fahrzeugdurchsuchungen sowohl den gestohlenen Rasenmähertraktor als auch 25 verschiedene Schlüssel von Rasenmähertraktoren sowie Lichtbilder von Diebesgut vor und stellten dies sicher. Die Beschuldigten zeigten sich bei der Einvernahme teilgeständig. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau in die Justizanstalt Krems an der Donau eingeliefert.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen haben die Polizisten aus Nieder- und Oberösterreich der mutmaßlichen Tätergruppe insgesamt 16 Einbruchsdiebstähle in Sportanlagen nachgewiesen.

PA der LPD Niederösterreich vom 13.08.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten vollstrecken vier Haftbefehle am Wochenende am Flughafen Düsseldorf

Symbolfoto

Am Wochenende konnten am Flughafen Düsseldorf insgesamt vier Personen durch die Bundespolizei bei der Ausreise festgenommen werden. Davon konnten drei Männer die Geldstrafe in der Gesamthöhe von 7.935,50 EUR bezahlen.

Bei der Ausreisekontrolle in die Türkei stellten die Bundespolizisten am Flughafen Düsseldorf fest, dass der 50-jährige Italiener von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gesucht wurde. Der in Düsseldorf wohnende Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von 40 Tagen oder 687,50 EUR wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses verurteilt. Nach Entrichtung der Geldstrafe konnte der Mann seine Reise nach Antalya fortsetzen.

Des Weiteren wurde ein Rumäne bei der Ausreise nach Larnaca/ Zypern festgenommen, da er durch die Staatsanwaltschaft Koblenz wegen diverser Eigentumsdelikte zur Fahndung ausgeschrieben war. Dem 27-Jährigem wird vorgeworfen im Juni 2010 in fünf Fällen Diebstähle mit vier weiteren Mittätern begangen zu haben. Hierbei sollen Kleidungsstücke und Schuhe im Wert von 592,98 EUR entwendet worden sein. Nach Eröffnung des Haftbefehls wurde die Person dem Haftrichter beim Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt.

Aufgrund einer Fahndungsausschreibung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Betruges wurde ein 41-Jähriger bei der Ausreisekontrolle nach Kroatien festgestellt. Der Deutsche konnte die Freiheitsstrafe von 182 Tagen abwenden, in dem er die Gesamtstrafe von 6.882 EUR bei der Bundespolizei entrichtete.

Ebenso konnte ein Türke seine Geldstrafe von 375,- EUR begleichen.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg verurteilte den 53-Jährigen zu 25 Tagen, weil er gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat.
Der Mann konnte seine Reise anschließend in die Türkei fortsetzen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 13.08.2018

Allgemein Polizisten helfen

Weiden i. d. Opf. (Bayern): Hilferuf aus Toilettenanlage

Am Freitagabend erreichte die Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. eine Mitteilung über einen Hilferuf der etwas anderen Art.

Ein 40-jähriger verrichtete seine Notdurft auf den Toiletten des ZOB. Just in diesem Moment wurde jedoch die Zugangstür zum Toilettenabgang von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes abgeschlossen, so dass der Mann von nun an auf dem stillen Örtchen regelrecht „gefangen“ war. Der Mann wusste sich nicht anders zu helfen, als laut um Hilfe zu rufen. Die Hilferufe des Mannes nahmen aufmerksame Passanten wahr, welche wiederrum die Polizei verständigten.

Der Polizeistreife vor Ort gelang es schnell den Sicherheitsdienst ausfindig zu machen und mit Hilfe dessen den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien. Mit dessen Befreiung trat vermutlich nun die endgültige Erleichterung des Mannes ein.

PM der PI Weiden i. d. Opf. vom 12.08.2018

Allgemein Polizisten helfen

Hollstadt (Bayern): „Technische“ Hilfeleistung durch Polizeibeamten

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden Polizeibeamte der PI Mellrichstadt am frühen Sonntag Morgen gerufen. Ein 38-jähriger Mann wollte im Wohnhaus seiner Mutter übernachten. Beim Versuch die Haustüre des Anwesens aufzuschließen, brach dieser den Schlüssel ab. Dies hatte zur Folge, dass er nicht in das Haus gelangte. Einem technisch versierten Polizeibeamten gelang es jedoch, den abgebrochenen Teil des Schlüssels, mittels einer Arterienklemme, welche vom verständigten Rettungsdienst zur Verfügung gestellt wurde, und einer vom Polizeibeamten mitgeführten Beißzange zu entfernen. Der junge Mann gelangte jedoch auch durch die Hilfeleistung der Polizeibeamten nicht in das Haus, da das Anwesen alarmgesichert ist und der Mann nicht im Stande war, die Alarmsicherung abzustellen. Der Mann kam bei einer Nachbarin unter und durfte dort die restliche Nachtruhe verbringen.

PM der PI Mellrichstadt vom 12.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Leipzig (Sachsen): Bundespolizei Leipzig organisiert in Frankreich medizinische Hilfe für tschechischen LKW – Fahrer

Am Donnerstagnachmittag erschien bei der Bundespolizei Leipzig eine tschechische Staatsbürgerin und bat um Hilfe.

Beitragsbild

Sie hatte gerade einen Anruf von ihrem Bruder, einem LKW-Fahrer, er-halten. In diesem Telefonat teilt er ihr mit, dass er unter Schweißausbrüchen und Schwindelanfälle leidet und nicht weiterfahren kann. Außerdem konnte er sich nicht mehr richtig artikulieren. Da er weder der deutschen, englischen oder französischen Sprache mächtig ist, könne er auch keinen Notruf absetzen. Außerdem wähle sich sein Handy immer in ein französisches Netz ein. Er stehe irgendwo auf einem Parkplatz in Frankreich, kurz vor der deutschen Grenze.

Für Bundespolizisten lag der Verdacht eines medizinischen Notfalls nahe.

Mit Händen, Füßen, Telefon, Kartenmaterial und GPS-Daten konnte schließlich der mögliche Standort des Hilfesuchenden gefunden werden. Es war ein Parkplatz in der Nähe von Lauterbourg in Frankreich an der Grenze zu Deutschland.

Sofort wurden die Kollegen der Bundespolizei in Bienwald informiert. Diese alarmierten den französischen und deutschen Rettungsdienst und begaben sich mit allen verfügbaren Einsatzkräften auf die Suche nach dem Kraftfahrer.

Kurze Zeit später wurde der 34-jährige Tscheche gefunden und den Rettungskräften übergeben. Der LKW-Fahrer wurde in ein Krankenhaus in Frankreich eingeliefert.

PM der BPOLI Leipzig vom 10.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Schwabach (Bayern): Polizeibeamter rettet Mann vor dem Ertrinken – Von Polizeibeamten geretteter Mann verstorben

Heute Vormittag (08.08.2018) rettete ein Polizeibeamter in Feucht (Lkrs. Nürnberger Land) einen Mann vor dem Ertrinken. Der 28-Jährige befand sich bereits unter Wasser und hatte das Bewusstsein verloren.

Beitragsbild

Gegen 10:00 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein, ein Mann sei beim Baden in einem Feuchter See verunglückt und befinde sich unter Wasser. Ein Beamter der Polizeiinspektion Altdorf bekam den Unglücksfall mit und eilte sofort zum Badeweiher. Da er auch privat bei der Wasserwacht ist, sprang er sofort ins Wasser und half den Rettungskräften bei der Suche. Tatsächlich konnte er den Ertrinkenden aus dem Wasser ziehen und begann umgehend mit der Reanimation. Ihm und Kräften des BRK gelang es glücklicherweise, den Mann wieder zu Bewusstsein zu bringen. Der Verunglückte wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Neben den örtlichen freiwilligen Feuerwehren sowie der Wasserwacht war auch das Kriseninterventionsteam vor Ort, um Angehörige des Verunglückten zu betreuen.

Dank des schnellen und beherzten Einschreitens des Polizeibeamten konnte das Leben des 28-Jährigen gerettet werden.

Die genaue Ursache für den Unfall ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

PM des PP Mittelfranken vom 08.08.2018

Wie bereits berichtet, rettete ein Polizeibeamter in Feucht (Lkrs. Nürnberger Land) einen Mann vor dem Ertrinken. Der Mann befand sich bereits unter Wasser und hatte das Bewusstsein verloren.

Der 28-jährige Mann verunglückte gegen 10:00 Uhr beim Baden in einem Feuchter See. Ein Polizeibeamter sprang ins Wasser und half den Rettungskräften bei der Suche. Es gelang ihm den bewusstlosen Mann aus dem Wasser zu bergen. Durch die sofort durchgeführten Reanimationsmaßnahmen kam der 28-Jährige wieder zu Bewusstsein. Der Verunglückte wurde daraufhin in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Dort verstarb der 28-Jährige im Laufe des heutigen Nachmittags an den Folgen des Unglücks. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken und das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen.

PM des PP Mittelfranken vom 08.08.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Berlin: Sieben Sprayer in einer Nacht festgenommen

Symbolfoto

Innerhalb weniger Stunden nahmen Bundespolizisten insgesamt sieben Graffiti-Sprayer in der Nacht von Samstag zu Sonntag fest.

Gegen Mitternacht beobachteten Bahnmitarbeiter eine neunköpfige Gruppe beim Beschmieren einer abgestellten S-Bahn am Bahnhof Ahrensfelde. Nachdem die Sprayer den Zug auf einer Gesamtfläche von über 100 m² besprüht hatten, verließen sie die Bahnanlagen fußläufig.
In Zusammenarbeit mit den Bahnmitarbeitern gelang es den alarmierten Bundespolizisten kurze Zeit später drei Deutsche und zwei Schweden festzunehmen. Die Beamten leiteten gegen die fünf Männer im Alter zwischen 28 und 37 Jahren Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Gegen 2:30 Uhr beobachteten Bahnmitarbeiter am S-Bahnhof Greifswalder Straße eine weitere Personengruppe beim Besprühen einer abgestellten S-Bahn. Bundespolizisten nahmen daraufhin zwei der drei Tatverdächtigen im Nahbereich fest. Der 20-jährige Schweizer und der 22-jährige Italiener beschmierten gemeinsam mit ihrem unbekannten Komplizen die S-Bahn auf einer Gesamtfläche von rund sieben Quadratmetern. Auch gegen diese Tatverdächtigen ermittelt die Bundespolizei wegen Sachbeschädigung.

PM der BPOLD Berlin vom 06.08.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Diensthund „Biene“ überführt einen Einbrecher

Symbolfoto

Am Samstag, den 04.08.2018, stiegen Einbrecher in eine Tankstelle an der Walther-Rathenau-Straße ein. Der Eigentümer meldete den Einbruch der Polizei, die einen Täter festnahmen.

Gegen 01:30 Uhr betraten zwei Männer das Gelände einer Tankstelle an der Walther-Rathenau-Straße. Einer stieg durch ein Fenster in das Geschäft ein, während sein Begleiter Schmiere stand. Als der Eingestiegene im Verkaufsraum Zigaretten und Alkoholflaschen in einen Sack packte, lief bei dem Tankstellen-Eigentümer eine Alarmmeldung über den Einbruch auf. Der Bielefelder informierte sofort die Polizei.

Auf der Flucht vor der Polizei ließen die Täter die Beute sowie einen Rucksack noch in der Nähe der Tankstelle zurück. Die Polizeibeamten stellten circa 100 Zigarettenschachteln und 15 Flachmänner sicher.

Die Diensthündin „Biene“ und ihr Hundeführer nahmen einen der Täter in Tatortnähe, bei dem Versuch eine Jacke aus einem Gebüsch zu nehmen, fest. Die Fahndung nach dem Zweiten verlief negativ

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 46-jährigen polizeibekannten Einbrecher ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Kriminalbeamte führten ihn am 05.08.2018 der Richterin vor, die einen Untersuchungshaftbefehl erließ.

Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter 0521-545-0 entgegen.

PM der POL Bielefeld vom 06.08.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen): Hartnäckiger Polizist klärt 12 Jahre alte Straftat auf

Symbolfoto

In der letzten Woche mussten Sankt Augustiner Polizisten einen 31-Jährigen in Gewahrsam nehmen. Der aus Sankt Augustin stammende Mann hatte eine Bekannte aus dem Ginsterweg durch seine Anwesenheit belästigt. Da er dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, nahmen die Beamten ihn mit zur Polizeiwache und setzten ihn in die Gewahrsamszelle. Der 31-Jährige hatte ein sehr hochwertiges Carbon-Rennrad dabei, welches nicht in das Gesamtbild passte. Einen Eigentumsnachweis hatte der Sankt Augustiner nicht. Einer Straftat konnte das Fahrrad nicht zugeordnet werden, da der Rahmen aus Carbon keine Serien- oder Individualnummer hatte. Ein Beamter der Wache Sankt Augustin wollte sich nicht mit der Tatsache abfinden, dass der 31-Jährige mit dem teuren Rennrad gehen kann, obwohl offensichtlich etwas nicht stimmte. Er suchte das Fahrrad nach irgendeiner Kennzeichnung ab und fand den Aufkleber eines Fahrradhändlers aus Bonn. Ein kurzer Anruf brachte etwas Licht in die Angelegenheit, da es sich bei dem Fahrrad um ein handgefertigtes Produkt auf speziellen Kundenwunsch handelte. Der Händler konnte sich sogar daran erinnern, dass er das Fahrrad 2006 gebaut hatte. Den Namen des Kunden wusste er natürlich auch. Nach dem Anruf bei dem damaligen Eigentümer war die Freude groß. Das 2800,- Euro teure Fahrrad war im November 2006 aus seiner Garage gestohlen worden. Eine Versicherung für das Rennrad hatte er nicht, da das Rad keine Fahrradrahmennummer hatte. Am letzten Freitag hat der überglückliche Eigentümer nach 12 Jahren sein Carbon-Rad auf der Polizeiwache in Empfang genommen. Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls ermittelt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 05.08.2018

Allgemein Bravo Polizisten helfen

Stuttgart (Baden-Württemberg): Tierischer Einsatz im Stuttgarter Osten

Zu einem besonderen Einsatz im Dienste des Tierschutzes waren am Freitag (03.08.2018) die Beamten des Polizeireviers Ostendstraße unterwegs. Eine Anwohnerin aus dem Höscheleweg hatte den Beamten eine Fledermaus in ihrer Wohnung gemeldet. Diese war übriggeblieben aus einer Gruppe von zirka 20 Zwergfledermäusen, die ihrer Wohnung schon in der Nacht zuvor
(02.08.2018 auf 03.08.2018) durch ein offenstehendes Fenster einen Besuch abgestattet hatten. Die 68-jährige Dame bat die Polizei gegen
13.00 Uhr um Unterstützung, da sie die Fledermaus hinter einem Bücherregal versteckt wähnte. Auf ihrer Suche im zweiten Stock des Wohnhauses konnten die uniformierten Fledermausretter noch weitere acht hinter Bildern und Regalen versteckte Tiere aufspüren. Aus ihrem Tagschlaf gerissen, wechselten die nachtaktiven Tiere sofort in den Flugmodus. Sie konnten mit unkonventionellem Fangwerkzeug – hierzu hatten die Polizisten eigens eine Gardine aus den Diensträumen mitgebracht – behutsam und unverletzt eingefangen werden. Die Beamten transportierten die harmlosen Säugetiere in einem Karton zu einer nahegelegenen Parkanlage und entließen sie dort bei Einbruch der Dunkelheit wieder in die Freiheit.

PM des PP Stuttgart vom 04.08.2018

Bravo Polizisten helfen Retter

Offenburg (Baden-Württemberg): Geburtstagskind aus Auto gerettet

Symbolfoto

Die unglückliche Verkettung zweier Zufälle hat ein Kleinkind am heutigen Nachmittag in eine gefährliche Situation gebracht. Der Dreikäsehoch wurde in einem in der Berliner Straße abgestellten Auto versehentlich eingeschlossen und von hinzugerufenen Polizeibeamten durch das Einschlagen einer Scheibe aus seiner misslichen Lage befreit. Wie sich herausstellte, hatte die Mutter des 1-Jährigen den Schlüssel ihres Wagens beim Beladen im Kindersitz des Nachwuchses abgelegt. Kurz darauf dürfte der findige Filius den Schlüssel in die Hand bekommen und das Auto durch Betätigen der Fernbedienung verschlossen haben. Ein Knopfdruck, der zumindest der Mutter aufgrund eines zweiten Umstandes noch lange im Gedächtnis bleiben dürfte: Der unversehrt befreite Sohnemann feiert heute seinen ersten Geburtstag.

PM des PP Offenburg vom 02.08.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Nach Durchsuchungen in Oberhausen, Heiligenhaus und Mülheim an der Ruhr: Falsche Polizeibeamte festgenommen

Im Zuge eines mehrmonatigen Ermittlungsverfahrens der Kriminalpolizei Ludwigsburg wegen bandenmäßigen Betrugs zum Nachteil älterer Menschen haben Polizeibeamte mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos am Donnerstagmorgen Wohnungen in Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Heiligenhaus (Nordrhein-Westfalen) durchsucht und zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 23 Jahren vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, seit Februar diesen Jahres in mehreren Fällen im süddeutschen Raum und in der Schweiz telefonisch Kontakt zu älteren Menschen aufgenommen und sie als angebliche Polizeibeamte zur Herausgabe von Vermögenswerten in Höhe von mehreren Zehntausend Euro gebracht zu haben.

Wie die Ermittlungen zudem ergaben, soll der 21-Jährige aus Mülheim an der Ruhr einem 40 Jährigen aus Heiligenhaus zwei Schusswaffen zum Kauf angeboten haben. Aufgrund dieser Erkenntnis wurden die Durchsuchungsmaßnahmen an den Wohnorten der beiden Männer durch ein Spezialeinsatzkommando begleitet. In den Wohnungen fanden sich Schreckschuss- und Softair-Waffen, jedoch keine scharfe Schusswaffe. Die Ermittler stellten drüber hinaus Unterlagen und Speichermedien sicher, die noch ausgewertet werden müssen.

Gegen die beiden 21 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen hatte das Amtsgericht Ludwigsburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart bereits im Vorfeld Haftbefehl erlassen. Gegen den 23-Jährigen wurde der Haftbefehl am Donnerstag in Vollzug gesetzt. Der 21-Jährige soll am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.

Der 40-Jährige befindet sich wieder auf freiem Fuß.

PM des PP Ludwigsburg vom 02.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bad Nauheim (Hessen): Rüstiger Rentner mit dem E-Bike durch die Wetterau

Symbolfoto

Ein rüstiger 90-Jähriger verabschiedete sich am Dienstag gegen 11 Uhr bei seiner Familie. Er brach mit seinem E-Bike in einem Bad Nauheimer Ortsteil auf, um auf einem nahe gelegenen Bauernhof Kartoffeln einzukaufen. Die Angehörigen machten sich jedoch Sorgen, als er um 21 Uhr noch immer nicht vom Einkauf zurückgekehrt war. Sie informierten die Polizei, die nach dem Senior suchte. Hatte der Mann vielleicht einen Unfall und lag irgendwo verletzt? War er möglicherweise bei der Hitze dehydriert und hilflos? Was war geschehen? Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde zusätzlich der Hubschrauber alarmiert. Mit der Wärmebildkamera suchten die Piloten nach dem Mann abseits der Straßen und Wege. Um 22.30 Uhr kam der erlösende Anruf eines Krankenhauses in Bad Nauheim: Der Gesuchte ist bei uns! – Aufatmen – Ein Rettungsdienst hatte den Radler im etwa 20 km entfernten Karben aufgegriffen und zur Abklärung in das Krankenhaus gebracht. Er konnte wohlbehalten seiner erleichterten Familie überstellt werden. Der Mann gab an, dass er sich verfahren hatte und wunderte sich, wie er so weit vom Weg abkommen konnte.

PM des PP Mittelhessen vom 01.08.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hockenheim (Baden-Württemberg): Hund in Auto zurückgelassen – Polizei schlägt Scheibe ein

Symbolfoto

Dank einer Anwohnerin der Albert-Einstein-Straße in Hockenheim, konnten die Polizeibeamten des Polizeireviers Hockenheim am Dienstagabend einen Hund aus einem verschlossenen Auto befreien. Eine Zeugin informierte die Polizei darüber, dass seit 25 Minuten ein VW Lupo in der prallen Sonne stehen würde, bei dem alle Scheiben geschlossen waren. Im Fahrzeug befand sich ein kleiner Mischlingshund. Bei einer gemessenen Außentemperatur von 36 Grad Celsius eilten die Polizeibeamten sofort zu Hilfe. In der Zwischenzeit versuchte die Zeugin mit einem weiteren Anwohner das Auto mit Wasser aus einem Gartenschlauch herunter zu kühlen. Die Beamten machten sich vor Ort sofort auf die Suche nach der Fahrzeughalterin, die allerdings nicht ausfindig gemacht werden konnte. Da sich der Hund mittlerweile nachweislich 40 Minuten im Fahrzeug befand, schlug diese dann die Seitenscheibe mit dem Schlagstock ein. Just in diesem Moment kam die Hundehalterin vor Ort.
Während der zitternde Hund mit feuchten Tüchern abgekühlt wurde, belehrten die Beamten die wenig einsichtige Hundehalterin eindringlich. Diese muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Ausreichender Durchzug war in ihrem Auto nach dem Polizeieinsatz aber zweifellos vorhanden.

PM des PP Mannheim vom 01.08.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): „Bullerei“ an der Anschlussstelle – Polizeistreife fängt umherstreifenden Jungbullen ein

Quelle: POL Dortmund
Jungbulle

Der Arbeitsalltag von Polizeibeamten ist vielfältig und abwechslungsreich. So auch am heutigen Dienstag (31. Juli), als ein Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Freudenberg gegen 9.35 Uhr auf einen Jungbullen aufmerksam wurde, der im Bereich der Anschlussstelle Haiger-Burbach umherstreifte.

Das „Rindvieh“, wie Jungbullen auch genannt werden, hatte sich in einem günstigen Moment aus einem Tiertransporter davongestohlen und erkundete die unmittelbare Umgebung. Dies sorgte im Bereich der Anschlussstelle bei vielen Verkehrsteilnehmern für deutliche Verwirrung, da ein umherstreifender Jungbulle eben nicht in das alltägliche Bild einer Anschlussstelle an der A45 gehört.

Gemeinsam mit einem zufällig vorbeikommenden Kollegen der Bundespolizei, fing man zu Dritt das Tier ein und band es zunächst mittels Abschleppseil an der Schutzplanke fest. Während seiner „Festnahme“ zeigte er den Polizeibeamten seinen Unmut, indem er kurz die Front des Streifenwagens auf seine Hörner nehmen wollte.
Glücklicherweise erlitten weder Bulle noch Streifenwagen einen Schaden.

Gemeinsam mit dem Besitzer verlud man den Bullen dann in einen Anhänger.

PM der POL Dortmund vom 31.07.2018

Allgemein Bravo Einfach nett Polizisten helfen

Heinsberg (Nordrhein-Westfalen): Polizei „Dein Freund und Helfer“

Symbolfoto

Wenn jemand eine Reise unternimmt, der kann so manches erzählen. Da dürfte auch einer Seniorin aus Thüringen der Gesprächsstoff nicht ausgehen, die eine Fahrt in den westlichsten Kreis der Bundesrepublik machte. Letzte Woche ging es frühmorgens zunächst mit dem Zug gen Westen. Die Stunden verflogen und schließlich kam sie mit dem Taxi in der Nacht im Kreis Heinsberg an.
War die Reise schon beschwerlich, kam noch weiteres Unheil hinzu.
Zwar hatte sie Bargeld eingesteckt, doch das reichte nur noch für die Bezahlung der ungeplanten Fahrtkosten. Eine Übernachtung war nicht mehr drin. Also ging es zur Bank, um Geld abzuheben. Doch die Bankkarte versagte ihren Dienst, so dass der Automat nichts herausgab. Wie sollte sie nun mittellos eine Bleibe für die Nacht finden? Dem hilfsbereiten Taxi-Fahrer kam die Idee, sich doch an die Polizei zu wenden. Er fuhr die 86-jährige Dame zur Heinsberger Wache und die Beamten nahmen sich der Frau an. Doch trotz intensiver Bemühungen konnte keine Unterkunft für die Seniorin gefunden werden.
„Kann ich nicht hierbleiben und auf das Öffnen der Bank warten?“, fragte sie die Polizisten. Diese kamen dem Wunsch der Seniorin nach und betreuten sie bis in den Morgen. Sie sorgten für Essen und Trinken, auch auf einer Pritsche konnte sie sich ausruhen. Nach dem von den Beamten spendierten Frühstück machte sie sich auf den Weg zur Bank, bekam ihr Geld und konnte ihre Reise im Kreis Heinsberg fortsetzen. Nicht nur die Unannehmlichkeiten sondern vielmehr die Polizei als Freund und Helfer werden ihr noch lange in Erinnerung bleiben.

PM der KPB Heinsberg vom 30.07.2018