Allgemein Polizisten helfen Retter

Peine (Niedersachsen): Hilflose Person – erfolgreicher Einsatz eines Polizeihubschraubers

Um 03:18 Uhr meldete das Klinikum in Peine eine abgängige 84-jährige Patientin. Die nur spärlich bekleidete ältere Dame hatte unbemerkt in der Nacht ihr Klinikzimmer verlassen. Aufgrund der vorherrschenden Witterungsverhältnisse (Nachtfrost) bestand für die frisch operierte und orientierungslose Patientin Lebensgefahr.

Mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen suchten daraufhin die nähere Umgebung des Klinikums ab und suchten mögliche Kontaktadressen auf.

Zudem wurde für die intensiven Suchmaßnahmen ein Polizeihubschrauber aus Hannover angefordert. Die Patientin konnte im weiteren Verlauf gegen 05:29 Uhr durch die Besatzung des Polizeihubschraubers im Bereich des Mittellandkanals, vor dem dortigen Hafenbecken, aus der Luft gesichtet werden. Die Funkwagenbesatzungen am Boden konnten noch rechtzeitig Schlimmeres (einen möglichen Sturz in das kalte Wasser) verhindern. Durch einen Rettungswagen wurde die mittlerweile stark unterkühlte 84-Jährige zurück in das Klinikum gebracht. Laut Auskunft der Klinik am späten Samstagnachmittag besteht keine Lebensgefahr.

Die Patientin verbleibt bis auf weiteres im Klinikum.

PM der PI Salzgitter vom 16.12.2017

Allgemein Polizisten wird geholfen

Essen/ Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Polizeipräsident Frank Richter dankt Helfern für Zivilcourage

Am Donnerstagmorgen, 14. Dezember, dankten Polizeipräsident Frank Richter und Kriminaldirektor Ralf Ansorge vier Männern, die in Notsituationen Zivilcourage bewiesen hatten. (Bildquelle: Polizei Essen / Mülheim/Ruhr)

Am Donnerstagmorgen, 14. Dezember, dankten Polizeipräsident Frank Richter und Kriminaldirektor Ralf Ansorge vier Männern, die in Notsituationen Zivilcourage bewiesen hatten.

Drei der Männer waren am 3. November einem Mann zu Hilfe geeilt. Der 50-Jährige war aufgrund eines internistischen Notfalls mit seinem Auto von der Westfalenstraße in Essen abgekommen und in einen Nebenarm der Ruhr gefahren. Die Helfer setzten nicht nur den Notruf ab, sondern befreiten den Essener aus seinem im Wasser senkrecht stehenden Wagen.

In Mülheim hatte ein 28-Jähriger am 27. September eine Festnahme unterstützt. Während der Fahndung nach einem mutmaßlichen Räuber, war ein 19-Jähriger vor den Beamten in die U-Bahn-Station Stadtmitte geflüchtet. Dort widersetzte sich der Mülheimer seiner Festnahme. Der 28-Jährige hielt den Tatverdächtigen fest und stärkte so den Beamten den Rücken. Wenig später stellte sich heraus, dass der Mann nicht in den Raub involviert gewesen war, aber ein offener Haftbefehl gegen ihn vorlag.

„Wir möchten uns bei diesen Männern für ihren Einsatz bedanken. Sie haben nicht nur zugesehen, sondern Mut bewiesen. Zivilcourage ist jetzt, da das Gaffen in Notfallsituationen unsere Arbeit regelmäßig erschwert, wichtiger denn je“, so Polizeipräsident Frank Richter.

PM der Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr vom 14.12.2017

Allgemein Retter

Trier (Rheinland-Pfalz): Ehrung für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten als Lebensretter

Bildquelle: PP Trier

Polizeipräsident Rudolf Berg hat am Mittwoch, 13. Dezember, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte geehrt, die Menschen gerettet und sich dabei zum Teil selbst in große Gefahr gebracht hatten.

„Es ist mir als Polizeipräsident wichtig, ihre Leistungen in herausgehobener Weise anzuerkennen und nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, als wäre das alles selbstverständlich,“ begrüßte Polizeipräsident Berg 13 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich zur Feierstunde im Polizeipräsidium eingefunden hatten. Sie hatten in diesem und Ende vergangenen Jahres in sehr schwierigen Situationen Menschen vor dem Tod oder einem schweren Unglück gerettet und sich dabei zum Teil auch selbst in eine sehr gefährliche Situation gebracht. Berg betonte, dass die Polizeiarbeit oftmals sehr belastend, gefahrengeneigt und mit einem hohen Risiko verbunden sei. Das Lösen von Konfliktsituationen sei Teil des polizeilichen Alltags. Die Geehrten hätten ihre Pflicht nicht nur mit voller Hingabe erfüllt, sondern in einem Übermaß. Sie hätten in den jeweiligen Situationen schnell, professionell und klug gehandelt und dabei zum Teil bewusst Risiken für die eigene Sicherheit in Kauf genommen.

Folgende Beamtinnen und Beamten wurden ausgezeichnet:

Polizeikommissar Sebastian Dahm und Polizeikommissar Peter Schömann von der Polizeiinspektion Trier: am 17. Dezember 2016 waren sie in einem Einsatz bei einem Kellerbrand in Trier-Kernscheid. In dem Gebäude befanden sich mehrere Personen, die im oberen Stockwerk eingeschlossen waren. Eine Flucht durch das Treppenhaus war aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr möglich. Die Personen hatten sich auf den Balkon geflüchtet. Mit Hilfe zweier Leitern, die Sie auf einem Nachbargrundstück fanden, konnten Sie zwei Personen von einem Balkon retten. Eine dritte Person wurde von der Feuerwehr gerettet.

Polizeioberkommissarin Saskia Quiring und Polizeioberkommissar Edgar Schneider von der Polizeiinspektion Trier, die ebenfalls an dem Einsatz beteiligt waren, konnten aus Termingründen nicht an der Feierstunde teilnehmen.

Polizeikommissar Marco Rodermund und Polizeikommissar Adrian Mosur von der Polizeiinspektion Zell: am 26. März 2017 waren sie bei einem Einsatz in Pünderich. In einem Wohnhaus hatte eine Frau versucht, sich das Leben zu nehmen. Gemeinsam gelang es Ihnen und Ihren Kollegen in das Haus einzudringen und die 48-jährige Frau zu retten. Sie übergaben sie anschließend dem Rettungsdienst.

Polizeikommissaranwärterin Nicole Simons von der Hochschule der Polizei, die zur Einsatzzeit ein Praktikum bei der Polizeiinspektion Zell absolvierte und ebenfalls an dem Einsatz beteiligt war, konnte aus Termingründen nicht an der Feierstunde teilnehmen.

Polizeioberkommissarin Nadja Fetzer und Polizeikommissar Patrick Bernard von der Polizeiinspektion Schweich: am 23. April 2017 waren sie bei einem Einsatz in Trier-Ehrang. Dort hatte ein 29-jähriger Mann versucht, vor seiner drohenden Festnahme zu fliehen und war dabei aus dem Badezimmerfenster geklettert. Bei ihrem Eintreffen konnte er sich nur noch an dem Fensterrahmen festhalten und drohte ca. 12 Meter tief abzustürzen. Sie treten die Badezimmertür ein und konnten den Mann zurück in die Wohnung ziehen. Er wurde anschließend von Ihnen in die JVA Trier eingeliefert.

Polizeihauptkommissar Gerhard Bonertz von der Polizeiinspektion Hermeskeil: am 9. Juli 2017 fuhr er zu einem Einsatz auf der Autobahn A1. Dort hatte eine 55-jährige Frau während der Autofahrt einen Herzinfarkt erlitten und war am Steuer ihres Fahrzeuges zusammen gebrochen. Bereits drei Minuten nach der Meldung des Beifahrers waren Sie vor Ort. Sie zogen die bereits blau angelaufene Frau aus dem Auto. Sie reanimierten Sie über mehr als 20 Minuten bis der Notarzt eintraf. Dabei wurden Sie von einer später zufällig vorbeikommenden Ärztin des DRK Saarlouis und einem weiteren Helfer unterstützt.

Polizeikommissar Rene Dietrich und Polizeikommissar Fabian Schimper von der Polizeiinspektion Idar-Oberstein und Polizeikommissaranwärterin Simone Veldenzer, Hochschule der Polizei, die im Rahmen ihrer Ausbildung ebenfalls bei der Polizeiinspektion Idar-Oberstein eingesetzt war: am 13. Juli 2017 fuhren sie auf Streife durch die Hauptstraße in Idar-Oberstein. Von einer Passantin wurden Sie auf einen 77 Jahre alten Mann aufmerksam gemacht, der, zuvor von einem PKW-Anhänger gestürzt, leblos in einem Hinterhof lag. Sie organisierten unmittelbar notärztliche Hilfe und begannen, den kaum atmenden und bereits blau angelaufenen Verunglückten mittels Herzdruckmassage zu beleben, stabilisierten Sie den Mann, prüften laufend seine Vitalfunktionen und setzten die lebenserhaltende Herzdruckmassage fort. Dies führten Sie gemeinsam bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch.

Polizeikommissar Sven Konrad von der Polizeiinspektion Daun und Polizeikommissaranwärterin Sabine Barzen, Hochschule der Polizei, die im Rahmen ihrer Ausbildung ebenfalls bei der Polizeiinspektion Daun eingesetzt war: am 23. September 2017 waren sie bei einem Einsatz auf der L 28 bei Daun-Steinborn. Eine Frau hatte mitgeteilt, dass sie mit ihrem Mann im Auto unterwegs sei und er sich die Halsschlagader aufgeschnitten habe. Sie waren noch vor den Rettungskräften am Einsatzort und kümmerten sich um den stark blutenden Mann. Er konnte soweit stabilisiert werden, dass er gemeinsam mit seiner unter Schock stehenden Frau vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden konnte.

Kriminaloberkommissar Tobias Jacobs von der Kriminalinspektion Trier: am 16. November 2017 fuhr er in einem zivilen Dienstfahrzeug auf der A 1 unterwegs, als Sie an der Auffahrt Wittlich eine PKW-Stoßstange feststellten. Bei der Weiterfahrt Richtung Trier wurden Sie auf einen Audi aufmerksam, dessen Vorderrad beschädigt war und der in Schlangenlinie geführt wurde. Sie versuchten, den offensichtlich fahruntüchtigen Fahrzeugführer zum Anhalten zu bewegen, was zunächst misslang. Sie manövrierten Ihr Dienstfahrzeug so zwischen den Audi und die anderen Fahrzeugen, dass ein Sicherheitsabstand entstand. Als der Fahrzeugführer mit einer Leitplanke kollidierte und durch seine Fahrweise eine immer größere Gefahr entstand, setzten Sie sich mit ihrem Dienstfahrzeug vor den Audi, bremsten ihn ab, drängten ihn langsam gegen die Mittelleitplanke und brachten ihn zum Stehen. Wie sich herausstellte, hatte der Fahrer einen medizinischen Notfall erlitten. Sie dirigierten einen zufällig im Stau stehenden Rettungswagen an die Anhaltestelle, wo sich der Rettungsdienst um den Mann kümmern konnte.

Polizeikommissaranwärter Nicolas Bohr von der Hochschule der Polizei, der zur Einsatzzeit ein Praktikum bei der Kriminalinspektion Trier absolvierte und ebenfalls an dem Einsatz beteiligt war, konnte aus Termingründen nicht an der Feierstunde teilnehmen.

PM des PP Trier vom 13.12. (All cops are brave) 2017

Allgemein Gefahrenabwehr Illegale Waffen Verfassung

Alsfeld (Nordrhein-Westfalen): Nach Androhung von Straftat; Polizei nimmt 34-Jährigen fest

Zum zweiten Mal innerhalb von knapp 14 Tagen wurde gestern Abend (13.12.2017) in Alsdorf ein 34-jähriger Mann festgenommen. Er hatte gedroht, ein Mehrfamilienhaus, in dem er selbst wohnt, in die Luft zu jagen. Die Drohung hatten mehrere Bewohner des Hauses gehört und voller Sorge die Polizei alarmiert.

Die konnte den Mann nach einem sorgfältig vorbereiteten Einsatz und nach entsprechender Fahndung nicht weit vom Wohnhaus entfernt widerstandslos festnehmen.

Der 34-Jährige ist der Polizei bekannt. Der Mann bezeichnet sich selbst als Reichsbürger. Anfang Dezember hatten Spezialkräfte der Polizei nach Hinweisen aus der Bevölkerung die Wohnung des Mannes gestürmt und dort mehrere Schusswaffen, Munition, Hieb- und Stichwaffen sichergestellt.

Gestern Abend fanden Beamte und ein Sprengstoffspürhund in der Wohnung des Mannes Betäubungsmittel, das sichergestellt wurde.

PM des PP Aachen vom 13.12. (All cops are brave) 2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Polizei leistet Hilfe

Am Sonntag, 10.12.2017, gegen 13.30 Uhr, waren zwei Polizeibeamte der Reiterstaffel am Nymphenburger Schlosskanal unterwegs.

Um ca. 13.40 Uhr bemerkten sie ein weinendes Kind, welches zu seinem Vater lief. Hinter dem Mädchen gab es einige Passanten, die dem Vater mitteilten, dass seine Tochter in den Nymphenburger Schlosskanal gefallen sei. Die Passanten hatten sie soeben herausgezogen. Aktuell herrschten zu diesem Zeitpunkt etwa null Grad und Schneetreiben.

Da das vierjährige Mädchen komplett durchnässt war, wurde ihr Vater durch die Beamten der Reiterstaffel gebeten, mit ihnen zum Pferdetransporter zu kommen. Da der Vater keine Wechselkleidung für seine Tochter mit sich führte, zog ein Polizeibeamter seinen Dienstpullover und seine Fließjacke aus. Der Vater konnte ihr dann die trockene Kleidung anziehen. Ein Reitermantel kam dann noch zusätzlich als Decke zum Einsatz.

Eine drohende Unterkühlung konnte daher entsprechend verhindert werden.

Vater und Tochter wurden von der Mutter abgeholt. Bis zum Zeitpunkt der Abholung waren beide im Führerhaus des Pferdetransporters sicher und warm untergebracht.

PM des PP München vom 12.12.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Schwerer Schlag gegen Onlinehandel mit sogenannten „Designer Drogen“

Die Landeszentralstelle Cybercrime (LZC) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und die Kriminalinspektion Betzdorf führen ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen Händler sog. Designer Drogen (Neue psychoaktive Substanzen). Die Beschuldigten produzierten und vertrieben als „Kräutermischungen“, „Badesalze“, „Liquids“ oder „Pflanzendünger“ bezeichnete neuartige psychoaktive Stoffe. Diese als Rauschmittel genutzten Substanzen enthalten Inhaltsstoffe, insbesondere synthetische Cannabinoide und amphetaminähnliche Stoffe, die dem Betäubungsmittelgesetz oder dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz unterfallen. Die Bestellungen wurden über eine Vielzahl eigens hierfür durch die Beschuldigten erstellten und betriebenen Online-Shops abgewickelt. Im Laufe der Ermittlungen konnten insgesamt 13 solcher von den Beschuldigten im „clearnet“ betriebener Online-Shops festgestellt werden. Die Auslieferung der Ware erfolgte auf dem Postweg, die Bezahlung per Vorkasse oder Nachnahme. Hierzu hatten die Beschuldigten zahlreiche Bankkonten im In- und Ausland eingerichtet. Es ist von einem Kundenstamm von mehreren tausend Personen auszugehen. Die Täter brachten zuletzt täglich weit über 100 Päckchen und Pakete auf den Postweg. Am Morgen des 07.12.2017 wurden im Kreis Altenkirchen sowie in Nordrhein-Westfalen und Hessen von 139 Polizeibeamten aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen insgesamt 12 Objekte von 10 Beschuldigten durchsucht. Dabei konnten an fast allen Durchsuchungsorten große Mengen neue psychoaktive Substanzen, allein an einem Durchsuchungsort in Nordrhein-Westfalen ca. 50 Umzugskartons mit fast 30.000 zum Abverkauf vorbereiteter Verpackungseinheiten mit jeweils mehreren Gramm „Kräutermischungen“ sichergestellt werden. Die Bande vertrieb ihre Drogen zu Grammpreisen zwischen 12,- EUR und 30,- EUR. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel hat gerade erst begonnen. Das ganze Ausmaß der Betäubungsmittelgeschäfte der Bande lässt sich noch nicht abschätzen. Die Durchsuchungen führten darüber hinaus zur Sicherstellung zahlreicher Computer, Datenträger und Mobiltelefone sowie großer Mengen Verpackungsmaterial zum Portionieren und Versenden der Drogen. Beschlagnahmt wurden auch knapp 25.000,- EUR Bargeld und weitere Vermögenswerte, unter anderem Bankguthaben, Hausgrundstücke, sowie mehrere, zum Teil hochwertige Fahrzeuge. Insgesamt wurde Vermögen der Beschuldigten in Höhe von annähernd 2,5 Mio. Euro arrestiert. Vier deutsche Beschuldigte wurden festgenommen. Es handelt sich um einen 48-jährigen aus Duisburg, einen 58-jährigen aus Oberhausen und einen 29-jährigen und einen 39-jährigen Beschuldigten aus dem Kreis Altenkirchen. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Koblenz hatte zuvor auf Antrag der LZC Haftbefehle gegen die vier Beschuldigten wegen des Verdachts des bandenmäßigen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und neuen psychoaktiven Stoffen erlassen. Die vier Beschuldigten wurden am Morgen des 08.12.2017 dem Haftrichter vorgeführt, der die Haftbefehle aufrechterhielt. Die Beschuldigten, die sich in Untersuchungshaft befinden, machten vor dem Haftrichter keine Angaben zur Sache. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz sowie die Kriminalinspektion Betzdorf bedanken sich bei den Polizeipräsidien Koblenz, Duisburg, Oberhausen und Gießen, der Polizeikreisbehörde Höxter, dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und dem Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik für die hervorragende Zusammenarbeit. Presseauskünfte erteilt die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz E-Mail: juergen.brauer(at)genstako.jm.rlp.de Tel.: 0261/1307-30100 Hintergrund:

1. Die Landeszentralstelle Cybercrime (LZC) ist am 01.10.2014 bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz eingerichtet worden. Die Zentralstelle zieht Ermittlungen aus dem Bereich der Internetkriminalität des gesamten Landes dann an sich, wenn es sich entweder um Verfahren von besonderer Bedeutung, besondere Schwierigkeit und/oder von besonderem Umfang handelt.

2. Neue psychoaktive Stoffe Unter neuen psychoaktiven Stoffen versteht man neuartige, künstlich hergestellte psychoaktive Substanzen, welche im Wesentlichen aus synthetischen Cannabinoiden oder Derivaten bzw. Isomeren diverser herkömmlicher chemischer Betäubungsmittel, wie z.B. Amphetamin oder Metamphetamin, bestehen. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die neuen psychoaktiven Substanzen auch als Designerdrogen oder fälschlich als „Legal Highs“, „Herbal Highs“ oder „Research Chemicals“ bezeichnet. Bis zur Einführung des NpSG (26.11.2016) war der Umgang mit neuen psychoaktiven Stoffen nur dann unter Strafe gestellt, wenn der konkrete Wirkstoff in der Anlage 3 zum Betäubungsmittelgesetz genannt war. Dies führte dazu, dass permanent neue, chemisch abgewandelte psychoaktive Substanzen entwickelt wurden. Von den neuen psychoaktiven Substanzen gehen für die oft jungen Konsumenten erhebliche Gefahren aus, da mangels klinischer Untersuchungen und mangels entsprechender klinischer Erfahrungswerte die körperlichen Auswirkungen sowie etwaige Kurz- oder Langzeitfolgen der synthetischen Rauschmittel nicht abzuschätzen sind. Hinzu kommt, dass der Wirkstoffgehalt und die Wirkungsintensität der synthetischen Rauschmittel regelmäßig um ein Vielfaches höher sind als bei herkömmlichen Cannabisprodukten. In den letzten Jahren kam es deshalb auch zu einem erheblichen Anstieg der Zahl von Todesfällen nach dem Konsum neuer psychoaktiver Substanzen. Im Jahre 2016 wurden bundesweit 98 Todesfälle durch „Legal highs“ registriert.

PM des PP Oberhausen vom 11.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bückeburg (Niedersachsen): Festnahme nach Körperverletzung mit Messer

Ein 19jähriger Bückeburger konnte am Sonntag gegen 03.00 Uhr von eingesetzten Polizeibeamten auf dem Unterwallweg in Bückeburg überwältigt werden, der zuvor einen 26jährigen Mindener bei einem Streit auf der Straße mit einem Messer am Bein verletzt hatte.

Die genauen Umstände der Tat sind noch nicht geklärt.

Wahrscheinlich hatte der Bückeburger mit dem Mindener zuvor Streit auf einer Feier und bedrohte diesen und eine begleitende Personengruppe auf dem Unterwallweg mit einem Klappmesser. Nach Angaben des Bückeburgers wurde dieser zuvor von Personen aus der Gruppe geschlagen.

Der Mindener wurden mit einer Stichverletzung in das Mindener Klinikum verbracht. Das Tatmesser wurde von der Polizei sichergestellt.

PM der PI Nienburg / Schaumburg vom 11.12.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wien: Polizisten befreien erkrankte Person aus verschlossenem Fahrzeug

Am 08.12.2017 bemerkten gegen 04:50 Uhr Exekutivkräfte der Polizeiinspektion Schulgasse einen stehenden PKW mit laufendem Motor in zweiter Spur in der Schulgasse (18. Bezirk). Das Fahrzeug war von innen versperrt und der Lenker reagierte nicht auf die Ansprache durch die Beamten. Da die Gesundheit des Lenkers offensichtlich gefährdet schien wurde das Auto durch Einschlagen des Beifahrerfensters geöffnet. Der zwischenzeitlich zur Amtshandlung hinzugezogene Notarzt stellte bei dem Lenker (28) eine lebensbedrohliche Hypoglykämie fest und setzte entsprechende Erstmaßnahmen, wodurch der Mann stabilisiert werden konnte und kurz darauf das Bewusstsein wiedererlangte.

PA der LPD Wien vom 09.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Dülmen (Nordrhein-Westfalen): Falsche Polizisten in echter U-Haft

Wie berichtet wurde eine 81-jährige Frau aus Hiddingsel am Montag, 20.11.2017 Opfer eines „Falscher-Polizisten-Tricks“. Dabei übergab sie den Tätern ihren Schmuck zur angeblichen fotografischen Sicherung. Am Mittwoch, 22.11.2017 meldeten sich die Tätererneut bei ihr. Nun wollten sie auch noch das Geld der Seniorin überprüfen. Begleitet durch Polizeibeamte ließ sich die smarte Rentnerin auf die Anrufe ein und holte „Bargeld“ von der Bank. Bei der Übergabe konnten Zivilpolizisten einen 22-jährigen Tatverdächtigen aus Herne vorläufig festnehmen. Er verletzte sich dabei und kam ins Krankenhaus. Im Nahbereich wartete ein 19-jähriger Tatverdächtiger aus Herne im Auto des 22-jährigen. Er wurde ebenfalls vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster wurden beide Tatverdächtigen am nächsten Tag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser schickte die beiden Deutschen türkischer Herkunft in Untersuchungshaft. Im Folgenden durchsuchte die Polizei die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen weiteren Hintermännern dauern an.

PM der KPB Coesfeld vom 08.12.2017

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Xanten (Nordrhein-Westfalen): Brand in einem Mehrfamilienhaus – Vier verletzte Personen – Polizeibeamte treten Tür ein

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 02.30 Uhr löste ein Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Bemmelstraße aus. Ein 31-jähriger Bewohner informierte daraufhin umgehend die Feuerwehr und die Polizei. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr traten drei Polizeibeamte die Wohnungstür einer 19-jährigen Hausbewohnerin ein und retteten die bewussstlose Frau aus ihrer Wohnung. Alle anderen Hausbewohner konnten das Haus aus eigener Kraft verlassen. Die 19-Jährige und die drei Polizeibeamten verletzten sich bei dem Brand leicht. Während die 19-Jährige und eine 37-Jährige Polizeibeamtin stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten, konnten eine 24-jährige Polizeibeamtin und ein 22-jähriger Polizeibeamter das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an.

PM der KPB Wesel vom 08.12.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Person nach Herzstillstand von Polizeibeamten reanimiert

Bereits am Mittwoch, 06.12.2017, gegen 21.10 Uhr, wurde die Polizei aufgrund einer überlauten Party in einer Privatwohnung in der Thalkirchner Straße gerufen. Anwohner hatten sich über dielautstarke Party beschwert.

Noch während der Anfahrt wurde den eingesetzten Polizeibeamten mitgeteilt, dass dort eine erkrankte Person „durchdreht“. Beim zeitgleichen Eintreffen mit dem Rettungsdienst konnte ein 29-jähriger Münchner in der Wohnung aufgefunden werden.

Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um die „durchdrehende“ Person. Bei ihm bestand der Verdacht eines
Herzstillstandes. Eine weitere Person führte bereits Reanimationsmaßnahmen an dem 29-Jährigen durch. Einer der Polizeibeamten löste daraufhin den bereits erschöpften Ersthelfer bei der Herzdruckmassage ab, während der Rettungssanitäter bei dem Betroffenen Zugänge legte.

Durch die Reanimationsmaßnahmen des Polizeibeamten sowie des Ersthelfers konnte der 29-Jährige wieder zu Bewusstsein gebracht und
weitestgehend stabilisiert werden. Der 29-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.+

PM des PP München vom 08.12.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Stadthagen (Niedersachsen): Verletzte Katze bei der Polizei

In der Nacht von Mittwoch, 06.12.2017 auf Donnerstag, fanden zwei Polizeibeamte während einer Streifenfahrt in Lindhorst eine offenbar verletzte Katze in der Bahnunterführung. Noch in der Nacht wurde das Tier von einem Arzt untersucht und mit einem gebrochenen Hinterlauf behandelt. Ein Chip konnte nicht festgestellt werden. Den Rest der Nacht verbrachte das Tier im Kommissariat Stadthagen, bevor es am Donnerstagmorgen in das Tierheim umzog. Die Eigentümerin oder der Eigentümer wird gebeten, sich dort oder bei der Polizei in Stadthagen, 05721 / 40040, zu melden.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 07.12.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Hof (Bayern): 28-jähriger Hofer fährt mit Pkw in Untreusee

Heute, gegen 00:45 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Hofer mit seinem Pkw in den Untreusee. Der Mann durchbrach mit dem Pkw ein Absperrtor und fuhr ca. 20 Meter über die komplette Länge eines hölzernen Steges ins Wasser. Der Fahrer war mit über 1,6 Promille erheblich alkoholisiert. Vorangegangen war wohl ein Streit mit seiner Freundin. Er setzte sich in seinem Pkw und machte sich auf dem Weg zum Untreusee. Sein Vorhaben kündigte er zuvor telefonisch gegenüber der Freundin an. Diese verständigte unverzüglich die Polizei. Sofort wurde von der Polizeiinspektion Hof ein Streifenwagen zum Untreusee entsandt. Beim Eintreffen der Beamten konnten diese noch die Lichter des Fahrzeuges im Wasser erkennen. Der Fahrer hatte sich bereits aus dem Wagen begeben und hing an einer Boje. Ein Polizeibeamter entdeckte den Mann der aufgrund der Unterkühlung sich selbst nicht mehr ans Ufer retten konnte. Der Polizist entschied sich in das eiskalte Wasser zu steigen und brachte den Mann an das rettende Ufer. Vom Fahrzeug selbst war zwischenzeitlich nichts mehr zu sehen. Dies wurde dann später durch Rettungskräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und einem Abschleppunternehmen aus dem ca. 3 Meter tiefen Wasser geborgen. Der unterkühlte Mann   wurde mit dem Rettungsdienst in das Hofer Klinikum gebracht und wird dort derzeit noch medizinisch behandelt. Ihn erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen aufgrund der Trunkenheitsfahrt.

PM der PI Hof vom 07.12.2017

Allgemein Schmunzelmeldung

Fellbach (Baden-Württemberg): Huhn mit Nikolaustag überfordert? – Besitzer gesucht und gefunden

Ein freilaufendes Huhn war unter Umständen mit der heutigen Nikolaussituation überfordert und demonstrierte am frühen Nachmittag in einem friedlichen Marsch in der Uhlandstraße für das nächste Osterfest. Da der Verkehr dadurch ins Stocken geriet, wurde das Huhn von einem Passanten gebeten, das Eintreffen der Polizei abzuwarten-was auch gelang.

Bekanntmachung:

Ganz in der Nähe befindet sich ein Bauernhof. Dort wohnen sechs dunkle Hühner, die allesamt zuhause angetroffen wurden. Das freilaufende Huhn, welches zwischenzeitlich im Kofferraum des Passanten der Dinge harrte, die da kommen, wurde nun in Ermangelung jeglicher Erkenntnis bezüglich der Besitzverhältnisse dort für einen „Appel und ein Ei“ polizeilich untergebracht.

Sollten aus der Vermengung der Tiere Eier oder gar Küken hervorgehen und sich kein Besitzer melden, so soll der federviehfangende Passant sonntäglich ein Frühstücksei bekommen.

Sollte sich der tatsächliche Besitzer melden, so darf dieser sein Huhn, nach Rücksprache mit den Besitzern der Notunterkunft, aus der gesetzlich konformen Gefangenschaft „herauslösen“.

Die Personalien des Huhns sind derzeit unbekannt, die Beringung konnte nicht entziffert werden, da das Huhn Widerstand leisten wollte. Beim Hochnehmen zog es sein Fahrgestell gänzlich ein und beim Absetzen war die Differenz von Misthaufen und Ring zu gering, um etwas ablesen zu können. Setzte man das Huhn in Augenhöhe auf den Misthaufen, dann rannte es sofort bergab. Aus Deeskalationsgründen sowie den geschilderten praktischen Hemmnissen wurde auf weitere Maßnahmen verzichtet.

Der Besitzer darf sich gerne beim Polizeiposten zu Schmiden unter Telefon 0711/9519130 melden.

PM des PP Aalen vom 06.12.2017

 

Aufregung vom Nikolaustag unversehrt überstanden.

Nach dem gestrigen vorgezogenen Ostermarsch eines freilaufenden Huhns in Fellbach hat sich am Donnerstag die Besitzerin gemeldet.

„Berta“ lebt zusammen mit zwei Artgenossen in glücklicher Gartenhaltung in Fellbach-Schmiden. Sie wird aus dem engen Bekanntenkreis als lebhaft und frech beschrieben und hatte den Nikolaustag zu einem vorgezogenen unangemeldeten Ostermarsch genutzt (wir berichteten). Zum Motiv wollte sich Berta gegenüber den Ermittlern bislang nicht äußern. Nachdem sich das Huhn anfangs der Feststellung seiner Identität beharrlich verweigert hatte, hatte sich nach der umfangreichen Öffentlichkeitsfahndung die Besitzerin beim Polizeiposten Fellbach-Schmiden gemeldet. Die Polizeibeamten zeigten sich erleichtert und danken der Bevölkerung für die Unterstützung. Ein großer Dank geht natürlich an die Besitzerin des Bauernhofes, die Berta vorübergehend in Obhut genommen hatte.

Wir wünschen allen eine frohe Oster… ähmm-Entschuldigung Weihnachtszeit.

PM des PP Aalen vom 07.12.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Wendhausen (Niedersachsen): Sattelzug fährt in Schlangenlinien auf der Autobahn

In der Nacht vom 06. auf den 07. Dezember, gegen 00:30 Uhr, teilte ein Lkw-Fahrer der Einsatzleitstelle der Polizei Goslar über Notruf mit, dass unmittelbar vor ihm ein weißer Sattelzug in starken Schlangenlinien auf der Autobahn 7 in Höhe der Anschlußstelle Bockenem in Fahrtrichtung Hannover fahre. Kurze Zeit später konnten die eingesetzten Polizeibeamten der Autobahnpolizei Hildesheim zum gemeldeten weißen Lkw aufschließen und sahen die Angaben des Hinweisgebers bestätigt. Der Sattelzug fuhr auf dem rechten von drei Fahrstreifen mehrfach wiederholt in starken Schlangenlinien. Er benötigte mit seinem Sattelzug zu seinem Fahrstreifen noch den halben Stand- und sogar den halben Mittelfahrstreifen. Auf der Rastanlage Hildesheimer Börde-Ost wurde der Sattelzug schließlich angehalten und kontrolliert. Schon beim Öffnen der Tür konnten die Beamten starken Alkoholgeruch feststellen. Als der Fahrer aus seinem Sattelzug ausstieg, konnte er kaum gerade stehen. Er schwankte stark. Vor Ort wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,74 Promille. Da der beschuldigte 46-jährige Fahrer aus der Nähe von Hamburg seinen Sattelzug nicht mehr fahren durfte, musste der Sattelzug durch einen unbeteiligten LKW-Fahrer auf einem nahegelegenen Parkplatz sicher abgestellt werden. Anschließend wurde dem Fahrer in einem Hildesheimer Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis der Blutprobe liegt erst in einigen Tagen vor. Seinen Führerschein führte er nicht mit. Weitere Überprüfungen ergaben, daß der beschuldigte Fahrer vermutlich nicht im Bestitz eines gültigen Führerscheines ist.

PM der PI Hildesheim vom 06.12.2017

Allgemein Prävention Verkehrssicherheit

Lemgo (Nordrhein-Westfalen): Fahrradkontrollen auf Schulwegen

Auch in diesem Jahr kontrollierten die Lemgoer Schutzleute in der ersten Dezemberwoche die Beleuchtungseinrichtungen an Fahrrädern. Zielgruppe waren Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen, so dass sich die Kontrollen in den frühen Morgenstunden auf die Schulwege konzentrierten. Von 60 kontrollierten Fahrrädern wiesen 10 Fahrräder Beleuchtungsmängel auf. An 2 dieser 10 Fahrräder waren zudem auch noch die Bremsen nicht in Ordnung. In allen Fällen bekamen die Kinder und Jugendlichen einen sogenannten Elternzettel mit nach Hause, auf dem die festgestellten Mängel festgehalten worden sind. Damit sind die Eltern aufgefordert, die Mängel an dem Fahrrad ihres Kindes zu beheben und den Elternzettel an die Polizei zurückzusenden. Die Verstöße wären allesamt mit einem Verwarngeld zu ahnden gewesen. Die Polizeibeamten beließen es jedoch bei einer mündlichen Verwarnung, damit auf der einen Seite das Taschengeld für die Reparatur des Fahrrades reicht und auf der anderen Seite noch ein wenig Geld für Weihnachtsgeschenke übrig ist.

PM der KPB Lippe vom 06.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Freudenstadt (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz an Schule

Nach einer in der Nacht auf Mittwoch bei der Schulleitung der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt eingegangenen Nachricht, ist es am Morgen des Mittwochs vorsorglich zu einem größeren Polizeieinsatz an der Schule gekommen. Gegen 06.45 Uhr teilte die Schulleitung der Polizei mit, dass der Schule eine Nachricht vorliege, wonach ein vermeintlicher Schüler „etwas“ gegen einen Lehrer unternehmen wolle. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren daraufhin vorsorglich zur Schule. Auch DRK-Rettungskräfte wurden eingesetzt. In Absprache mit der Schulleitung blieb die Schule bis zur näheren Klärung und Einschätzung der eingegangenen Nachricht vorläufig geschlossen. Zum Schulbeginn um 07.30 Uhr eintreffende Schüler wurden betreut. Nachdem feststand, dass keine Bedrohungslage vorlag, konnten die Schüler unter Aufsicht der anwesenden Polizeibeamtinnen und Beamten kurz nach 08 Uhr geordnet die Schule betreten. Anschließend wurde der polizeiliche Einsatz beendet. Derzeit dauern die polizeilichen Ermittlungen zu dem Verfasser der E-Mail-Nachricht an.

Aus gegeben Anlass weist die Polizei nochmals explizit auf die zu erwartende hohe Strafe hin, die der Gesetzgeber für solche Delikte vorsieht:

Wer „den öffentlichen Frieden durch Androhung von Straftaten stört“ (§ 126 StGB) muss mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer hohen Geldstrafe rechnen.

Doch nicht nur die gesetzliche Strafandrohung steht für solche Taten im Raum. Wer den öffentlichen Frieden – und dazu gehört auch der Betrieb an einer Schule – durch Androhung von Straftaten stört, dem können im Einzelfall auch die immens hohen Kosten für einen notwendigen gewordenen Polizeieinsatz und den Einsatz von Rettungskräften in Form eines entsprechenden Gebührenbescheides auferlegt werden.

PM des PP Tuttlingen vom 06.12.2017

Allgemein Bravo

Breisach (Baden-Württemberg): Erfolgreiche Konfliktbewältigung

Ein Konflikt zwischen zwei Verkehrsteilnehmern konnte durch die erfolgreiche Mediation eines krisenerprobten Polizeibeamten zur Zufriedenheit aller gelöst werden. Folgender Vorfall hatte sich am Montagnachmittag ereignet. Eine Fußgängerin kreuzte auf dem Parkplatzgelände bei den Lebensmittelmärkten in der Straße Zum Kaiserstuhl unachtsam den Fahrstreifen vor einem herannahenden Pkw. Dieser hielt an und der Fahrer bedeutete der Fußgängerin mittels entsprechender Gestik, dass sie doch besser aufpassen möge. Als diese dann weitergehen wollte, fasste der Autofahrer den gleichen Entschluss und fuhr der Fußgängerin hierbei wohl fast über die Füße. Diese war darob so sehr echauffiert, dass sie den Weg zum Polizeirevier einschlug, um dort das Ungeheuerliche zu melden. Hier nahm sich ein erfahrener Beamter der Angelegenheit an. Nach Ermittlung des Fahrzeugführers stellte er den telefonischen Kontakt zwischen diesem und der klageführenden Fußgängerin her. Nachdem dieser sich bei ihr förmlich entschuldigt hatte, war für sie die Angelegenheit erledigt und alle Differenzen ausgeräumt.

PM des PP Freiburg vom 05.12.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Serviceleistung! – „Ich hab Heroin dabei, weiß aber nicht genau wo“ – Bundespolizei hilft 28-Jährigem bei der Suche

Als „Serviceteam“ verstand sich gestern Abend (03. Dezember) eine Streife der Bundespolizei, welche einem 28-jährigen Mann aus Selm half, sein Heroin zu finden.

Gegen 19:00 Uhr fiel der Streife der 28-Jährige im Dortmunder Hauptbahnhof auf. Der Mann aus Selm verhielt sich seltsam, schaute sich immer wieder suchend um und wirkte augenscheinlich nervös. Daraufhin wurde er angesprochen und nach Betäubungsmittel befragt. Bereitwillig erklärte der Mann, dass er Heroin dabei hätte. Wo genau, daran könne er sich jedoch nicht mehr erinnern.

Daraufhin erklärten sich die Bundespolizisten sofort bereit, bei der Suche zu helfen. In der Wache wurden sie dann auch schnell fündig, was kurz zur Erleichterung bei dem Mann aus Selm führte. Das Gefühl währte aber nicht lange weil die Drogen, 6,1 Gramm Heroin, sichergestellt wurden.

Gegen den vergesslichen Mann, der bereits wegen zahlreicher Drogenverstöße polizeibekannt ist, wurde ein Ermittlungsverfahren unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 04.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Lüneburg (Niedersachsen): Takedown 2.0 : Polizei und Staatsanwaltschaft schalten ein weiteres global agierendes Botnetz aus

Erneut schalteten die Ermittler der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Verden (Aller) ein international agierendes Botnetz aus, mit dem die Schadsoftware Andromeda weltweit verbreitet worden war. Nachdem Ende des letzten Jahres ein erfolgreicher Schlag gegen die internationale Botnetzinfrastruktur „Avalanche“ gelang, erfolgte nunmehr ein weiterer Takedown am vergangenen Mittwoch letzter Woche.

Die modular aufgebaute Schadsoftware Andromeda war in den vergangenen Jahren nicht nur in der Infrastruktur „Avalanche“ festgestellt worden, sondern wurde auch über ein weiteres Botnetz verteilt. Diesbezüglich hatte das Federal Bureau of Investigation (FBI) der Vereinigten Staaten bereits ein gesondertes Umfangsverfahren geführt, als Avalanche im letzten Jahr abgeschaltet worden war. Im Zuge der gewonnenen Erkenntnisse aus dem Avalanche-Komplex konnten im weiteren Verlauf der Ermittlungen die Polizeibeamten der ZKI Lüneburg die US-amerikanischen Kollegen unterstützen und gemeinsam die Abschaltung des weiteren Botnetzes planen und vorbereiten.

Die Infektion des Opfer-Systems mit der Schadsoftware „Andromeda“ erfolgt zum einen per E-Mail, welche einen schadhaften Link enthält. Durch Anklicken des Links laden sich die Opfer ein Microsoft Office-Dokument auf ihren Computer, mit dem sie zu einem Download aufgefordert werden, der dann die Infizierung auslöst. Zum anderen kann die Infizierung über sog. Drive-by-Exploits erfolgen. Diese befinden sich auf kompromittierten Werbebannern oder Websites, hauptsächlich solche mit zweifelhaftem Inhalt (Pornographie, illegale Verkäufe, Verstoß gegen Urheberrechte durch Videostreaming etc.). Der Schädling späht das infizierte Opfer-System aus und ist in der Lage, einen Banking-Trojaner nachzuladen, der auf die ausgespähten Daten der Opfer abgestimmt ist. Mittels dieser Schadsoftware gelang es den Tätern in den letzten Jahren mehrere Millionen PC-Systeme zu infizieren. Hauptangriffsziele der Schadsoftware waren Nordamerika, Asien und in Europa im Schwerpunkt die Länder Rumänien, Italien, Deutschland und Polen.

Das FBI hatte die Ermittlungen im Jahr 2015 gemeinsam mit der Firma Microsoft Inc. begonnen. Durch die gemeinsamen Analysen des Botnetzes und die Identifizierung von strukturrelevanten Steuerservern schafften sie die Grundlage für den weiteren Takedown. Ermittlungen führten das FBI in Weißrussland zu einem Tatverdächtigen, der hauptsächlich für die Software-Angriffe verantwortlich sein dürfte. Weißrussische Strafverfolgungsbehörden nahmen ihn am 29.11.2017 fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmten die Ermittler zahlreiche verfahrensrelevante Datensysteme und Speichermedien.

Des Weiteren haben die Strafverfolgungsbehörden die zur Verbreitung der Schadsoftware eingesetzten 7 Steuerserver in 6 verschiedenen Ländern beschlagnahmt bzw. abgeschaltet. Darüber hinaus werden 1.500 Domains der Schadsoftware Andromeda mit einer sog. Sinkholing-Maßnahme belegt. Dadurch wurden allein am 30.11.2017 weltweit 1,35 Millionen IT-Systeme identifiziert, die mit der Andromeda Schadsoftware befallen waren. Eine Benachrichtigung der Betroffenen über die Infizierung hat noch am selben Tage begonnen (siehe auch www.bsi-für-buerger.de)

Über die europäische Behörde Europol baten die US-amerikanischen Behörden um Unterstützung bei der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg und der Staatsanwaltschaft Verden für ihre Sinkholing-Maßnahme, um von den gewonnenen Erfahrungen aus dem letzten Jahr zu profitieren und somit einen größtmöglichen Erfolg für die geplanten Maßnahmen zu generieren. Gemeinsam planten sie die erforderlichen Durchsuchungen, Beschlagnahmen von Servern und Domains sowie die Festnahme eines Tatverdächtigen. An den Maßnahmen zur Bekämpfung der Schadsoftware Andromeda waren die Länder Finnland, Frankreich, Polen, Italien, Russland, Niederlande, Weißrussland und USA beteiligt.

Zeitgleich wurden die seit einem Jahr laufenden Sinkholing-Maßnahmen aus dem Avalanche-Verfahren verlängert. Dazu erfolgten zahlreiche Analysen von Schadprogrammen auf ihre genaue Funktionsweise sowie notwendige Anpassungen der Sinkholing-Maßnahmen mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), des Fraunhofer Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE), der Shadowserver Foundation sowie dem Registrar of Last Resort (ROLR). Insgesamt werden in diesem Jahr weitere 750.000 Domains durch strafprozessuale Maßnahmen dem Missbrauch durch die Täter entzogen. Dabei sind die im letzten Jahr geknüpften weltweiten Beziehungen mit Behörden und Institutionen äußerst hilfreich, um auch zukünftig weltweit eine erfolgreiche Schutzmaßnahme für die Nutzer von Computersystemen zu gewährleisten.

Eine Verlängerung dieser Maßnahmen war notwendig, da bundesweit immer noch 39 Prozent der ursprünglich in Avalanche infizierten Computersysteme bis heute weiterhin infiziert sind – weltweit sogar 55 Prozent.

Die Koordinierung der Zerschlagung des Botnetzes für die Schadsoftware „Andromeda“ und die Verlängerung der Sinkholing-Maßnahmen gegen die ehemaligen Server von Avalanche erfolgte erneut über eine zentrale Befehlsstelle bei Europol. Hier wurden die Maßnahmen von Vertretern der beteiligten Staaten und den genannten privaten Partnern gesteuert und überwacht. Parallel dazu koordinierte Eurojust das Vorgehen auf justizieller Seite.

In die Umsetzung aller genannten Maßnahmen waren insgesamt 27 Staaten eingebunden, unter anderem Finnland, Niederlande, Frankreich, Italien, Polen, Weißrussland, Österreich, Australien, Belgien, Canada, Spanien, Montenegro, Pakistan, Singapore, Taiwan, United Kingdom sowie Tonga.

PM der PI Lüneburg vom 04.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): Leverkusenerin von Berliner gestalkt – Festnahme

Infolge einer im Oktober begonnenen Facebook-„Freundschaft“ ist ein polizeibekannter Mann (49) aus Berlin gegenüber einer Leverkusenerin derart aufdringlich geworden, dass die Geschädigte sich am 14. November an die Polizei wandte. Eine Streifenwagenbesatzung nahm den in der Bundeshauptstadt bereits vielfach als Stalker Aufgetretenen nach einem Zeugenhinweis am Donnerstagabend (30. November) in Wohnortnähe der Geschädigten fest.

Nachdem die Leverkusenerin dem Bekannten seinerzeit deutlich gemacht hatte, dass sie keine engere Beziehung zu ihm wünsche, hatte der bis dahin höflich auftretende 49-Jährige andere Seiten aufgezogen: Per Handy, Festnetz und soziale Netzwerke versuchte er nun unablässig, Kontakt herzustellen. Auch auf Nachbarn und Arbeitskollegen der Leverkusenerin drang er ein und versuchte immer aggressiver, Druck auf die „Angebetete“ auszuüben. Unter anderem gab er drohend an, über Waffen zu verfügen.

Mehrfach durchgeführte Gefährderansprachen beeindruckten den Berliner offenbar nicht. Bei einer dort bereits 2013 durchgeführten Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten über 100 Schreckschusswaffen sowie Schwarzpulver sicher. Kurz, bevor der Stalker in Leverkusen gestellt wurde, hatte er Klingel- und Briefkastenschilder der Leverkusenerin entfernt und deren Briefkasten aufgebrochen. Er wohnte zu diesem Zeitpunkt in einem Leverkusener Hotel.

Bei seiner Vernehmung durch das Kriminalkommissariat 57 machte der 49-Jährige kaum sachdienliche Angaben. Die umgehende Durchsuchung seines Hotelzimmers mit seiner Einwilligung führte zur Auffindung und Sicherstellung einer Schreckschusspistole mit geladenem Magazin sowie eines Brecheisens und diverser Schraubendreher. Waffenrechtliche Erlaubnisse kann der Berliner nicht vorweisen.

Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Nachstellung, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

PM des PP Köln vom 04.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Schlägerei / gefährliche Körperverletzung

Symbolfoto

Zu einer Schlägerei mit etwa 10 beteiligten Personen kam es in der Nacht zum Sonntag in einer Gaststätte in Bad Neuenahr. Bei der Auseinandersetzung wurden mehrere Personen durch Platz- oder Schnittwunden verletzt. Eine Person war nach Schlägen gegen den Kopf bewusstlos zusammengebrochen. Die Täter flüchteten zu Fuß vom Tatort. Nach einer Provokation im Bereich der Tanzfläche, ein Gast war mit Bier bespritzt worden, war Reizgas gesprüht worden. Die Gäste verließen das Lokal und gingen vor die Tür. Dort eskalierte die Auseinandersetzung in eine Schlägerei, bei der auch offensichtlich ein Messer eingesetzt wurde.

Ein 37-jähriger erlitt Platzwunden an der Stirn und eine längere Schnittwunde am Hinterkopf. Einem 20-jährigen Neuenahrer wurde mehrfach auf den Hinterkopf geschlagen; er erlitt Platzwunden am Kopf und war durch die Schläge bewusstlos geworden. Zur Einsatzbewältigung und Fahndung nach den Tätern waren 8 Beamte, davon vier Kollegen der PI Remagen, eingesetzt. Die Beteiligten waren zum Teil erheblich alkoholisiert.

PM der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 03.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Angebranntes Essen

Brandgeruch und einen ausgelösten häuslichen Rauchmelder meldet am 02.12.2017 gegen 12:10 Uhr der Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Albrecht-Dürer-Ring in Frankenthal. Dies kann durch die eingesetzten Polizeibeamten und die alarmierte Feuerwehr Frankenthal vor Ort auch so bestätigt werden. Nach dem Öffnen der Wohnungstür wird durch die Feuerwehr eine stark verqualmte Wohnung und ein Topf mit dem angebrannten Essen auf dem Herd vorgefunden. Personen befinden sich keine in der Wohnung. Die Wohnung wird durch die Feuerwehr entlüftet. Ein Schaden in der Wohnung oder gar an dem Gebäude wurde durch den ausgelösten Rauchmelder und dem damit verbundenen schnellen Eingreifen der Rettungskräfte verhindert.

Lassen Sie auf keinen Fall den Herd eingeschaltet, wenn sie das Haus verlassen. Schalten Sie immer erst das Kochfeld aus, bevor Sie die Küche verlassen, denn oft lenken das Klingeln des Telefons oder ein spontaner Besuch vom Kochen ab und das Essen auf dem Herd ist schnell vergessen. Legen Sie niemals brennbare Dinge, auch nicht für kurze Zeit, auf die Herdplatte. Schnell wird aus Versehen oder durch aus Unachtsamkeit eine Herdplatte eingeschaltet.

PM der PI Frankenthal vom 03.12.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Die Polizei war zur rechten Zeit am richtigen Ort

Oft wird die Anwesenheit der Polizei von Betroffenen als störend empfunden. Das war am Freitag, dem 01.12.2017, gegen 15:05 Uhr am Paulshof in Koblenz einmal ganz anders. Beamte der Polizeiinspektion 2 führten eine Verkehrskontrolle durch, als es in unmittelbarer Nähe zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Renault Clio und einem Ford Transit kam. Die 24-jährige Fahrerin des Ford Transit entfernte sich sofort mit dem Wagen von der Unfallstelle, ohne die erforderlichen Angaben zu machen. Der andere Unfallbeteiligte sprach die Polizisten an, die unmittelbar die Verfolgung der Flüchtenden aufnahmen und sie kurze Zeit später anhalten konnten. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass die kürzlich haftentlassene junge Dame nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Aus diesem Grund hatte sie ein vitales Interesse, sich den Ermittlungen zu entziehen. Der Gesamtschaden wird auf 2000,-EUR geschätzt.

PM des PP Koblenz vom 03.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Keine Macht den Drogen

Waldböckelheim (Rheinland-Pfalz): Geburtstagsparty mit Polizeieinsatz – ungeladener Gast schlug mehrfach zu

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen 01:40 Uhr während einer größeren Geburtstagsparty (18. Geburtstag) in Waldböckelheim zu mehreren Körperverletzungen. Der Schläger, ein 17-Jähriger aus Bad Kreuznach, erschien ohne Einladung auf der Party und provozierte die übrigen Gäste. Im weiteren Verlauf seines Auftritts schlug er drei Gäste, die hierbei jeweils leicht verletzt wurden und teilweise vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Der 17-Jährige, der mit 0,8 Promille deutlich alkoholisiert war, wurde anschließend von den Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und nach Hause gebracht. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Bad Kreuznach vom 03.12.2017

Allgemein Polizisten helfen

Haren (Niedersachsen): Unbekannte legen zwei Feuer

Zwischen Samstagnachmittag und der folgenden Nacht ist es in Haren zu zwei Sachbeschädigungen durch Feuer gekommen. Zunächst hatten Unbekannte in einem Rohbau an der Wesuweer Straße Papier in Brand gesetzt. Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Flammen gegen 18 Uhr mittels eines Feuerlöschers ersticken. Gebäudeschaden entstand nicht. Um kurz nach 0 Uhr wurde dann an der Straße Am Brookdeich eine Altpapiertonne angezündet. Die Flammen wurden durch die Harener Feuerwehr gelöscht. Der entstandene Sachschaden ist gering. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, wird aktuell geprüft. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05932)72100 bei der Polizei Haren zu melden.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 03.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Rüsselsheim (Hessen): 23-Jähriger mit Messer angegriffen/Tatverdächtiger festgenommen

Vor einem Lokal in der Alten Poststraße wurde eine 23 Jahre alter Mann in der Nacht zum Samstag (2.12.)gegen 3.00 Uhr von einem Angreifer mit einem Messer verletzt. Der Täter flüchtete nach der Tat. Im Rahmen der anschließenden Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte später einen 26-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Der 23-Jährige wurde durch den Stich leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Den 26-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Südhessen vom 03.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Nürnberg (Bayern): Tourist ließ Drohne über Christkindlesmarkt fliegen – Festnahme

An der Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarktes (01.12.2017) sorgte ein 27-jähriger Tourist kurzzeitig für Verwirrung. Er ließ eine sog. Drohne über der Menschenmenge fliegen.

Kurz vor dem Prolog des Nürnberger Christkindles (ca. 17:30 Uhr) bemerkten eingesetzte Polizeibeamte (und wohl auch zahlreiche Besucher des Marktes) eine Drohne, die im Bereich der Pressetribüne über der Menschenmenge schwebte. Einsatzkräfte hatten den Flugkörper bereits beim Aufsteigen bemerkt und sich unverzüglich auf die Suche nach dem Piloten gemacht. Dieser fand sich in unmittelbarer Nähe der Pressetribüne. Mittels einer Fernsteuerung steuerte er das Gerät über der Menschenmenge.

Der Mann wurde umgehend aufgefordert, die Drohne zur Landung zu bringen und sich zu legitimieren. Kurz darauf stand der Flugkörper wieder am Boden. Es handelte sich um eine Flugdrohne mit vier Rotoren. An ihr war eine Kamera angebracht. Der Tourist gab an, er habe nur den Prolog des Nürnberger Christkindles aufnehmen wollen.

Der Drohnenbesitzer wurde unverzüglich zur Polizeiwache Rathaus gebracht und als Beschuldigter eines Strafverfahrens vernommen. Er machte Angaben zum Sachverhalt. Ein anderer Hintergrund als das Filmen des Prologes ergab sich nicht.

Die Drohne wurde sichergestellt. Sie wird zusammen mit der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth übergeben. Gegen den 27-Jährigen wird wegen eines Verstoßes nach dem Luftverkehrsgesetz und zahlreicher Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem unberechtigten Fliegen von Drohnen ermittelt.

Die Nürnberger Polizei weist darauf hin, dass der Einsatz von Drohnen über Menschenmengen strafrechtliche Relevanz besitzt. Dieses Vorgehen zieht stetiges Handeln der Einsatzkräfte sowie die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens nach sich. Die Sicherstellung des Fluggerätes ist der Regelfall.

Dank des unverzüglichen und konsequenten Einschreitens der Einsatzkräfte im Rahmen des Sicherheitskonzeptes für den Nürnberger Christkindlesmarktes war es möglich, den Verursacher dieses Vorfalls innerhalb kürzester Zeit zu lokalisieren und festzunehmen. Der Beschuldigte wurde nach abgeschlossener Sachbearbeitung wieder entlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 03.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz an der Steinstraße

Ein 24-jähriger Deutscher wurde am Abend nach dem Einsatz der Verhandlungsgruppe der sächsischen Polizei in einer Wohnung an der Steinstraße festgenommen. Der Mann muss sich wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Ein 54-jähriger Fußgänger hatte zunächst beobachtet, wie ein unbekannter Mann auf der Pillnitzer Straße, in Höhe Steinstraße, einen Radfahrer anpöbelte und schließend auf den Kopf schlug. Als der Zeuge den Angreifer daraufhin ansprach, beleidigte der Unbekannte den 54-Jährigen und drohte schließlich dessen Frau, die ihn begleitete, mit einer Waffe umzubringen.

Der Unbekannte begab sich anschließend in ein Mehrfamilienhaus an der Steinstraße. Wenige Minuten später kehrte er zurück und lief dem 54-Jährigen hinterher. In einer Entfernung von ca. 10 Metern zog er eine Pistole aus seiner Jackentasche und zielte in Richtung des 54-Jährigen. Anschließend ließ er die Waffe wieder sinken und ging in das Haus zurück.

Aufgrund der Bedrohung mit einer Schusswaffe führte die Dresdner Polizei einen Einsatz durch. Dresdner lebEl-Einsatzkräfte sicherten den Einsatzort, gleichzeitig wurden die Verhandlungsgruppe und das Spezialeinsatzkommando (SEK) des Landeskriminalamtes Sachsen angefordert.

Gegen 21.00 Uhr öffnete der Unbekannte den Beamten der Verhandlungsgruppe die Wohnungstür, worauf ihn Polizeibeamte vorläufig festnahmen. Der Einsatz des inzwischen eingetroffenen SEK war damit nicht mehr notwendig.

In der Wohnung fanden die Polizisten eine Pistole, welche sich als Schreckschusswaffe herausstellte.

Der Unbekannte konnte als 24-jähriger Deutscher identifiziert werden. Er stand unter dem Einfluss vom Cannabis. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Dresden vom 02.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Täterfestnahme nach Schul-Einbrüchen

Heute Morgen meldet gegen 06:27 Uhr ein Spaziergänger, dass er gerade seinen aufgebrochenen Roller hinter der Friedrich-Ebert-Schule aufgefunden hat. Zwei Täter rennen bei seinem Erscheinen in Richtung der Sporthalle davon. Bei Eintreffen der Streifen rennen diese beiden Personen in verschiedene Richtungen davon, einer davon kann nach einer Verfolgung zu Fuß festgenommen werden.

Im Laufe des Vormittags wird dann nach und nach das Ausmaß der nächtlichen Straftaten deutlich. Zunächst brechen die Täter in die Robert-Schumann-Schule ein und verwüsten mehrere Büros. Entwendet wird unter anderem ein Laptop. Anschließend wird sowohl die Friedrich-Ebert-Schule als auch deren Turnhalle angegangen und eine Vielzahl von Räumen durchwühlt und zerstört. Die Täter entwenden zudem an verschiedenen Orten der Stadt fünf Roller, welche im Bereich der Schulen aufgefunden werden, zudem entleeren sie mehrere Feuerlöscher. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf mehrere 10.000 EUR.

Durch eine Ermittlungsgruppe des Jugendsachgebietes Ludwigshafen (JuReLu) wurden die Ermittlungen am frühen Morgen übernommen. In der Folge konnten bisher insgesamt vier Tatverdächtige namentlich ermittelt werden, alles Jugendliche im Alter von 15 – 16 Jahren aus Frankenthal und Ludwigshafen. Zwei Tatverdächtige wurden vernommen und zeigten sich umfassend geständig.

Umfangreiche Ermittlungen zu der Sache folgen.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Gemeinsame PM der StA und der PI Frankenthal vom 02.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Polizisten helfen

Berg (Bayern): Illegalen Hundetransport auf langer Fahrt von Zagreb nach Berlin gestoppt

 Beamte des Zolls stoppten in der Nacht zum Donnerstag bei Berg einen illegalen Tiertransport. Insgesamt neun Hundewelpen und ihre Mutter kamen nun in die Obhut des Tierheimes. Polizeibeamte aus Naila haben die Ermittlungen nach dem Tierschutzgesetz aufgenommen.

Im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle war den Zollbeamten der illegale Tiertransport durch einen penetranten Fäkalgeruch in dem Auto aufgefallen. Bei der Überprüfung des Wagens entdeckten die Beamten neun kleine Hundewelpen und die dazugehörige Hundemutter, wobei die Tiere in kleinen Boxen eingepfercht waren. Der Fahrer, ein 40-jähriger Mann aus Banja Luka gab an, dass er die etwa acht Wochen alten Welpen nach Berlin bringen wollte. Nach Hinzuziehung der Nailaer Polizeibeamten und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kamen die Hunde in ein Tierheim. Gleichzeitig leiteten die Polizisten ein Verfahren nach dem Tierschutzgesetz ein, denn die Tiere hätten aufgrund ihres Alters und der nicht vorhandenen Impfung nicht in das Bundesgebiet eingeführt werden dürfen. Dem 40-jährigen Tiertransporteur erwartet nun eine Anzeige wegen mehrerer Verstöße gegen tierschutz- und tierseuchenrechtlicher Bestimmungen. Der Mann musste vorab eine Sicherheitsleistung bezahlen. Außerdem schalteten die Beatmen das Veterinäramt ein und die Hunde bleiben vorerst in behördlichen Gewahrsam.

PM des PP Oberfranken vom 02.12.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Schweich (Rheinland-Pfalz): Polizei dein Freund und Helfer – Beamte der Polizeiautobahnstation helfen Lkw-Fahrer

Symbolfoto

Ein kurioser Fall – auch für die Polizei . Heute Nacht, 1. Dezember, meldete sich ein Trucker gegen 3.10 Uhr bei der Polizeiautobahnstation Schweich. Er hatte sich ausgesperrt und bat über die Notrufsäule um Hilfe.

Als er seine Notdurft auf der A 602 nahe dem Moseltaldreieck verrichten wollte, verschloss sich der Lkw eines 63-jährigen Truckers selbst. Zu dieser Zeit  herrschte starker Schneefall mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Glücklicherweise informierte der Mann über eine Notrufsäule die Polizei.

Nur mit einer langen Unterhose, einem T-Shirt und Pantoffeln bekleidet, nahmen die eingesetzten Polizeibeamten den 63-jährigen Lkw-Fahrer kurzerhand mit zur Dienststelle und versorgten ihn mit warmem Kaffee. Zum Glück war auch eine Kollegin mit russischen Wurzeln im Dienst, die mit dem russisch sprechenden Fahrer reden und offene Fragen klären konnte.

Doch nicht nur die Polizei war als Helfer vor Ort.  Auch ein Mitarbeiter der MAN-Notrufzentrale erklärte sich bereit – unabhängig von der Zahlungsfähigkeit es Truckers, den Auftrag zu übernehmen. Nachdem der Notdienst von MAN den Lkw innerhalb kürzester Zeit geöffnet hatte, konnte der 63-Jährige seine Fahrt fortsetzen.

PM der PASt Schweich vom 01.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Traunstein (Bayern): Polizei gelingt Festnahme eines mutmaßlichen Doppelmörders

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei aus Nordrhein-Westfalen fahndeten per Haftbefehl und Öffentlichkeitsfahndung nach einem chinesischen Staatsangehörigen, der Ende Oktober in Gelsenkirchen zwei Frauen getötet haben soll. Am Donnerstag, 30. November 2017, konnte der Gesuchte in einer Gemeinde im Landkreis von der Traunsteiner Polizei widerstandslos festgenommen werden. Der entscheidende Hinweis war zuvor aus der Bevölkerung gekommen.

Am Sonntagnachmittag, 29. Oktober 2017, waren in einem Massagesalon in Gelsenkirchen die Leichen von zwei asiatischen Frauen (46 und 56 Jahre alt) gefunden worden. Schnell war für die Ermittler der Mordkommission Gelsenkirchen klar, dass die Frauen Opfer eines Gewaltverbrechens geworden waren. In den Fokus der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei geriet bald ein chinesischer Staatsangehöriger, der flüchtig war. Nach dem Tatverdächtigen wurde seit Anfang November mittels einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht, ein Haftbefehl gegen ihn bestand bereits.

Am Donnerstag, 30. November 2017, bekam die Polizeiinspektion Traunstein den Hinweis, dass sich der Gesuchte in einer Gemeinde im Landkreis aufhalten würde. Beamte der Inspektion und des Einsatzzuges (OED) umstellten das betreffende Haus. Überrascht und widerstandslos ließ sich der Tatverdächtige wenig später festnehmen, als er gerade ein Zimmer in dem Anwesen verlassen wollte. Eine Überprüfung ergab, dass es sich zweifelsfrei um den gesuchten und – wie die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden ergaben – tatsächlich wohl 39-jährigen Chinesen handelt.

In Abspreche mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden in Nordrhein-Westfahlen und der hiesigen Staatsanwaltschaft wurde der Mann im Laufe des heutigen Tages einem Richter vorgeführt und kam in eine Justizvollzugsanstalt in der Region in Haft. Von dort aus wird er nach Nordrhein-Westfalen überstellt.

PM des PP Oberbayern Süd vom 01.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Illegale Waffen Verfassung

Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Einsatz mit Spezialeinsatzkommando; Polizei findet Waffen bei selbsternannten Reichsbürger

Die Aachener Kripo hat am Morgen mit einem Spezialeinsatzkommando die Wohnung eines 34-jährigen Mannes in der Alsdorfer Innenstadt durchsucht. Die Beamten fanden dabei mehrere Schusswaffen und Hiebwaffen. Darüber hinaus konnten Betäubungsmittel entdeckt und sichergestellt werden.

Gegen den 34-Jährigen wurde ermittelt, weil er im Verdacht steht, in der Vergangenheit bei Streitigkeiten im Straßenverkehr auf einen anderen Verkehrsteilnehmer mit einer Schreckschusswaffe geschossen und ihn dabei verletzt zu haben. Der Mann gilt als gewalttätig. Er selbst betitelt sich als Reichsbürger.

Ob sich unter den sichergestellten Schusswaffen auch die Tatwaffe befindet, wird noch untersucht.

PM des PP Aachen vom 01.12.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern): Schlägerei auf dem Weihnachtsmarkt – Polizei schreitet ein

Am Abend des 01.12.2017 wurde auf dem gut besuchten Weihnachtsmarkt gegen 20:15 Uhr über den Polizeinotruf im Bereich des sogenannten „Nussknackermarktes“ am Lindencenter eine Schlägerei zwischen mehreren Personen gemeldet. Zwei auf dem Weihnachtsmarkt eingesetzte Polizeibeamte waren schnell vor Ort und konnten die Lage zügig beruhigen. Zur Unterstützung kamen noch zwei weitere Streifenwagen zum Einsatz. Bei der Befragung der beteiligten Personen und Zeugen stellte sich heraus, dass sich lediglich zwei Personen geschlagen haben sollen. Die beiden 22- und 33- Jahre alten beteiligten Einheimischen erhielten für den Rest des Abends einen Platzverweis. Da ein Tatbeteiligter dieser Aufforderung nicht nachkam und im Beisein der Polizeibeamten weiterhin versuchte seinen Kontrahenten anzugreifen, musste dieser zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung seiner 2,9 Promille Atemalkohol im polizeilichen Gewahrsam. Eine Strafanzeige wurde von Amts wegen aufgenommen.

PM des PP Rostock vom 01.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Polizisten helfen

Stuttgart (Baden-Württemberg): Frau offenbar zur Prostitution gezwungen – Polizei hilft

Polizeibeamte haben am Donnerstag (30.11.2017) eine 27-Jährige festgenommen, die im Verdacht steht, eine 20 Jahre alte Frau zur Prostitution gezwungen zu haben. Die junge Frau wandte sich am Mittwoch (28.11.2017) hilfesuchend an den Betreiber eines Imbissstandes, der die Polizei alarmierte. Sie erzählte den Beamten, dass sie von der 27-Jährigen vor zirka einem Monat unter falschen Voraussetzungen nach Deutschland gelockt worden war und seither von dieser zur Prostitution gezwungen werde. Ihre Einnahmen musste sie offenbar vollumfänglich an die Tatverdächtige abgeben. Diese verlieh ihren Forderungen nach dem Dirnenlohn offenbar mit Schlägen Nachdruck. Ermittlungen wegen des Verdachts der Zwangsprostitution wurden gegen die 27 Jahre alte Rumänin eingeleitet. Sie wurde am Freitag (01.12.2017) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Richter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 01.12.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Trier (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt mehrere falsche Polizeibeamte fest

Fast täglich gehen bei den Polizeidienststellen in der Region Anzeigen ein, in denen Bürger von Anrufen angeblicher Polizeibeamter berichten, die mit erfundenen Geschichten über angebliche Festnahmen versuchen, an das Geld der Angerufenen zu kommen. Jetzt konnten Beamte der Kripo Trier drei Tatverdächtige festnehmen. Die Betrugsmasche ist damit allerdings nicht beendet. Die Polizei rät zu Aufmerksamkeit und gibt Tipps zum Schutz solcher krimineller Machenschaften.

Die Masche ist im Grunde immer dieselbe: angebliche Polizeibeamter rufen bei meist älteren Mitbürgern an und berichtet von der Festnahme osteuropäischer Einbrecherbanden. Bei den angeblich Festgenommenen seien Unterlagen mit den persönlichen Daten der Angerufenen gefunden worden, darunter auch Bankverbindungen. Mit einer geschickten Gesprächsführung bringen die Täter ihre Opfer dazu, Auskünfte über Bargeld oder Schmuck preiszugeben. Die Kriminellen erschleichen sich so großes Vertrauen, dass die arglosen Angerufenen sogar größere Bargeldbeträge von ihren Konten abheben, um das Geld den angeblichen Polizeibeamten zur Überprüfung zu übergeben. Alleine im November verzeichnete die Trierer Polizei dutzende solcher Anrufe. Glücklicherweise haben die meisten Angerufenen auf die Masche durchschaut und die „richtige“ Polizei informiert. Allerdings gibt es auch immer wieder Fälle, in denen arglose Opfer ihr Erspartes verloren.

Umfangreiche Ermittlungen der Trierer Kripo hatten am Montagtagmittag zur Festnahme von zwei Männern im Alter von 23 und 31 Jahren geführt, die im Verdacht stehen, mehrere dieser Taten begangen zu haben. Bei ihrer Festnahme in Trier führten die Beschuldigten eine größere Bargeldsumme mit sich. Weitere Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass sie den fünfstelligen Betrag zuvor mit der „falscher-Polizist-Masche“ von einem Rentner aus Trier ergaunert hatten. Ein dritter Tatverdächtiger, der im Verdacht steht, an einem Teil der Taten beteiligt gewesen zu sein, wurde am Montagabend festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier wurden die in Idar-Oberstein wohnenden Männer dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Der ordnete gegen zwei Beschuldigte die Untersuchungshaft an. Der Haftbefehl gegen den dritten Beschuldigten wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

„Die Täter gehen sehr professionell vor,“ sagt Pressesprecher Karl-Peter Jochem vom Polizeipräsidium Trier, „sie suchen sich ihre Opfer anhand „alt klingender Vornamen“ in Telefonbüchern aus, sind offenbar in psychologischer Gesprächsführung geübt und führen in kurzer Zeit zahlreicheiche gleichgelagerte Taten und Anrufe aus.“ Alleine in den vergangenen beiden Tagen wurden bei Polizeidienststellen in der Region sechs verdächtige Anrufe angezeigt, in denen es aber nicht zu Geldübergaben kam. „Die insgesamt hohe Zahl entsprechender Anzeigen zeigt, dass unsere bisherigen Präventionshinweise bei den meisten Menschen angekommen sind,“ sagt Jochem, „trotzdem gelingt es den skrupellosen Tätern immer wieder, einzelne Menschen mit ihrer Masche reinzulegen.“

Zum Schutz vor dieser Betrugsmasche rät die Polizei:

– Polizisten machen keine Hausbesuche, um „nach dem Rechten zu sehen“. Sie fragen Sie nicht nach Ihren Kontodaten.
– Die Polizei ruft Sie nicht zu Hause an um Sie nach Ihren Vermögensverhältnissen zu Fragen oder gar um größere Bargeldbeträge zu bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu ihren Vermögensverhältnissen oder Kontodaten preis.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson zu sein vorgibt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese von der Telefonauskunft geben.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Wenn Sie Zweifel an der Echtheit des Anrufers haben, legen Sie einfach auf.
– Informieren Sie nach einem verdächtigen Anruf zeitnah die Polizei.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

PM des PP Trier vom 30.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Mainz (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz nach Chemikalienfund

Am Donnerstagvormittag hat die Kriminalpolizei Mainz einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Mainz vollstreckt und dabei geringe Mengen Chemikalien in einer Wohnung in der Heiliggrabgasse aufgefunden.

Wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ist in den letzten Monaten gegen einen 28-jährigen Mainzer ermittelt worden. Er soll unter anderem versucht haben, verschiedene Chemikalien im Internet zu bestellen. Die Kriminalpolizei Mainz hat hierzu heute Morgen die Wohnung des Beschuldigten aufgesucht und ihn angetroffen. Gleichzeitig fanden die Polizisten mehrere kleine Behältnisse mit geringen Mengen unbekannter Chemikalien vor. Da die Gefährlichkeit dieser Substanzen zunächst nicht eingeordnet werden konnte, wurden die Spezialisten des Entschärferdienstes des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz hinzugezogen. Diese erkannten zumindest eine Explosionsgefährlichkeit beim Vermischen dieser Substanzen. Aufgrund der geringen Mengen war eine Gefährdung anderer Personen oder Wohnungen aber von vorneherein nicht gegeben. Um Gefährdungen während des Transportes der Chemikalien aus der Wohnung, sowohl für die Einsatzkräfte der Polizei, Berufsfeuerwehr Mainz, des Rettungsdienstes als auch Unbeteiligter auszuschließen wurde eine großräumige Absperrung eingerichtet. Insgesamt wurden 10 zehn Anwohner aufgefordert ihre Wohnungen zu verlassen. Auch vier Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates mussten ihre, unmittelbar an der Heiliggrabgasse gelegenen Büros, verlassen. Die Entschärfer des Landeskriminalamtes haben zwischenzeitlich die gefährlichen Substanzen aus der Wohnung gebracht und werden diese im Laufe des Abends noch vernichten. Weitere Substanzen werden noch durch Chemiker des Landeskriminalamtes überprüft um jegliche Gefährdungen auszuschließen.

Die Polizei rechnet damit, noch am Abend die Sperrung wieder aufheben zu können und die Anwohner in ihre Wohnung zu lassen.

Gemeinsame PM der StA und des PP Mainz vom 30.11.2017

 

Bei der Durchsuchung einer Wohnung in der Heiliggrabgasse in Mainz sind durch Chemiker und Entschärfer des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz mehrere explosionsgefährliche Substanzen gefunden worden. Wie während der Sicherstellung festgestellt werden konnte, hatte der Beschuldigte, ein 28-jähriger Mainzer entgegen erster Feststellungen einige Chemikalien bereits vermischt. Diese hätten bei einer falschen Behandlung explodieren und auch Schäden verursachen können. Auch ältere, bereits eingetrocknete Substanzen sind dabei gefunden worden. Um jegliche weitere Gefahr auszuschließen haben sich die Experten der Polizei dazu entschlossen, auch alle anderen aufgefundenen Behältnisse zu untersuchen. Dies wird am Freitagmorgen stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der betroffene Haus gesperrt. Die betroffenen Anwohner sind durch das Bischöfliche Ordinariat über Nacht im Erbacher Hof untergebracht worden. Der Beschuldigte verbleibt über Nacht in polizeilichem Gewahrsam. Die gefährlichen, sogenannten Selbstlaborate sind am Abend noch durch eine kontrollierte Sprengung in einem Steinbruch vernichtet worden. Alle anderen bereits sichergestellten Substanzen werden in einem Entsorgungsbetrieb zwischengelagert und zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls vernichtet. Die Polizei bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen der Gefahrenabwehr und bedankt sich bei der Berufsfeuerwehr Mainz, dem THW, den bereitstehenden Rettungsdiensten und dem bischöflichen Ordinariat für die hervorragende Zusammenarbeit.

PM des PP Mainz vom 30.11.2017

 

Die Polizei Mainz hat ihre Durchsuchungsmaßnahmen in einer Wohnung in der Heiliggrabgasse gegen 14:00 Uhr beendet. Sie hat mit Unterstützung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz seit gestern Mittag, alle dort aufgefundenen Chemikalien sichergestellt, zum Teil entsorgt oder vernichtet.

Nachdem die Durchsuchungsmaßnahmen am gestrigen Abend unterbrochen wurden um den Anwohnern der Nachbarhäuser eine Rückkehr in ihre Wohnungen zu ermöglichen, hat die Polizei Mainz ihre Arbeit heute Morgen gegen 10:00 Uhr fortgesetzt. Ziel war es, gemeinsam mit dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Mainz, Gefahren durch den Umgang mit Chemikalien durch den Beschuldigten auszuschließen. Da der 28-Jährige aufgrund der gegen ihn betriebenen Ermittlungen im Verdacht steht keine Gewähr für einen sicheren Umgang mit Chemikalien zu bieten, wurde neben den explosionsgefährlichen Mischungen auch alles entsorgt, was im weitesten Sinne chemische Stoffe enthält. Hierzu gehörten z.B. Öle, Reinigungszusätze, Brennspiritus, andere Haushaltsmittel, aber auch z.B. Wunderkerzen.

Chemiker des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz werden zur Überprüfung der Zusammensetzung und Gefährlichkeit der Substanzen, weitere Analysen durchführen. Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnete die Entlassung des Beschuldigten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an. Es lagen keine Vorrausetzungen für eine Untersuchungshaft vor.

Die Einsatzmaßnahmen der Polizei Mainz sind dabei in einem perfekten Zusammenspiel von der Berufsfeuerwehr Mainz, dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Mainz, den Rettungsdiensten Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, Bischöflichen Ordinariat und dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz unterstützt worden.

PM des PP Mainz vom 01.12.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Osnabrück (Niedersachsen): Alkoholisierter Fahrgast versucht Zugbegleiterin zu würgen – Polizeibeamtin überwältigt Angreifer

Ein betrunkener Fahrgast hat gestern auf der Zugfahrt von Frankfurt/Main bis Osnabrück eine Zugbegleiterin bedroht und versucht sie zu würgen. Eine zufällig anwesende Polizeibeamtin konnte den Angreifer überwältigen.

Der 50-jährige deutsche Staatsangehörige war von Frankfurt/Main aus bis Münster/Westfalen ohne Fahrschein mit einem Intercity gefahren. Bei der Fahrscheinkontrolle bis Osnabrück verweigerte er jedoch die Kontrolle und lief zunächst vor der Zugbegleiterin durch mehrere Waggons davon. Als er von der Bahnmitarbeiterin eingeholt wurde, beschimpfte er diese und drohte „ihr die Fresse einzuschlagen“ und versuchte die Frau zu würgen. Eine zufällig anwesende Beamtin der Polizei Hamburg verhinderte dies durch ihr sofortiges Eingreifen. Sie überwältigte den Mann und konnte ihm Handschellen anlegen.

Bei der Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Osnabrück gegen 20 Uhr übernahmen die hinzugerufenen Kollegen der Bundespolizei den gewalttätigen Mann. Die Beamten stellten bei dem Mann einen Atemalkoholwert von 1,38 Promille fest und leiteten ein Strafverfahren gegen den 50-Jährigen ein. Offenbar befand sich der Mann in einem emotionalen Ausnahmezustand und willigte schließlich, nachdem er sich beruhigt hatte, in einen freiwilligen Klinikaufenthalt ein.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 30.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Illegale Waffen

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizisten ziehen scharfe Schusswaffe und Munition aus dem Verkehr

Dank eines aufmerksamen Zeugen (38) hat die Polizei Köln gestern Abend (29. November) eine scharfe Schusswaffe und die dazugehörige Munition beschlagnahmt. Der Kölner hatte vor einem Supermarkt im Stadtteil Rondorf einen Rollstuhlfahrer (34) bemerkt, der für kurze Zeit eine Pistole in der Hand hielt. Folgerichtig griff der 38-Jährige zum Telefon und wählte den Polizeinotruf 110.

Gegen 19.20 Uhr sah der Zeuge den Rollstuhlfahrer und machte eine wichtige Beobachtung: „Ich habe gesehen, wie dieser Mann eine Pistole aus seiner Tasche nahm und die Waffe nach kurzer Zeit wieder wegsteckte“, erklärte der 38-Jährige später bei der Anzeigenaufnahme.

Die hinzugerufenen Polizisten trafen den Verdächtigen noch im Eingangsbereich des am Weißdornweg gelegenen Supermarkts an. Aufgrund des konkreten Hinweises auf eine Waffe fesselten die Beamten den Mann. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten in seiner Tasche eine scharfe Pistole. Im Magazin befand sich die dazu passende Munition. Da der Waffenträger keine Erlaubnis zum Führen dieser Waffe vorweisen konnte, beschlagnahmten die Beamten umgehend die Pistole, das Magazin und die Munition.

Anschließend durchsuchten die Uniformierten die Wohnung des Beschuldigten nach weiteren Waffen. Die Polizisten fanden fünf Gewehrpatronen und beschlagnahmten auch diese.

Wie der 34-Jährige in den Besitz der Pistole kam, ist Bestandteil weiterer Ermittlungen. Bei einer ersten Vernehmung gab der Beschuldigte an, dass er die Waffe lediglich zu seiner Verteidigung mitführte. Er muss sich jetzt wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

PM des PP Köln vom 30.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Schliengen (Baden-Württemberg): Polizei „verdonnert“ Autofahrerin zum Scheibenwischen

Eine nicht ganz einfache Diskussion mit einer Autofahrerin mussten Polizeibeamte am Mittwochabend in Schliengen führen. Den Beamten fiel um 21 Uhr ein Auto auf, das in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Die Streife stoppte das Auto und kontrollierte die Fahrerin. Die war nüchtern, weshalb Alkoholeinwirkung als Grund für die auffällige Fahrweise schon mal wegfiel. Auch sonst wirkte die Fahrerin fit. Nach einem prüfenden Blick in den Innenraum wussten die Ordnungshüter Bescheid. Sämtliche Scheiben waren von innen beschlagen und die Frau fuhr somit fast „blind“ durch die Gegend. Die Fahrerin wies alle Schuld von sich, nahm den Fahrzeughersteller in die Pflicht und schob ihm die Schuld für die Misere in die Schuhe. An kalten Tagen würde dieses Problem immer auftauchen und sei ganz eindeutig auf einen Konstruktionsfehler zurückzuführen – basta. Die Beamten konnten die Frau so nicht weiterfahren lassen und verdonnerten sie zum Scheibenwischen. Erst als die Sicht wieder frei und klar war, erhielt die Dame grünes Licht und durfte ihre Fahrt fortsetzen.

PM des PP Freiburg vom 30.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Gramzow (Brandenburg): Rollende Gefahr aus dem Verkehr gezogen

Ein mit 22 Tonnen Stahl voll beladener Sattelzug aus Polen wurde heute Morgen gegen 08.00 Uhr auf der Bundesstraße 96 zwischen Gramzow und Fürstenberg einer Kontrolle unterzogen. Der Sattelzug kam aus den Niederlanden und wollte nach Neustrelitz in Mecklenburg Vorpommern. Bei der Inaugenscheinnahme bot sich den Beamten ein Bild des Schreckens. Am Auflieger waren alle Bremsen funktionslos. Eine Vollbremsung hätte sofort zum „Einknicken“ des Sattelzuges geführt. Ein erhebliches Schadensereignis wäre die Folge gewesen. Ein Gutachter bestätigte den Verdacht und stufte den Sattelzug als absolut verkehrsunsicher ein. Der Sattelzug hatte nur noch eine Abbremsung von 18 Prozent. Der Fahrer wusste, dass die Bremsen funktionslos waren. Da sein Chef die Weiterfahrt trotz des Mangels angeordnet hat,  stellte er seinen Fahrstil darauf ein. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Sicherheitsleistung erhoben.

PM der PD Brandenburg Nord vom 30.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Jesendorf (Mecklenburg-Vorpommern): Bußgeldbewehrt: Ungesicherte Gasflasche auf der Ladefläche

Donnerstagvormittag stellten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Wismar auf der B 192 mehrere Geschwindigkeitsverstöße sowie zwei Verstöße gegen die Ladungssicherungspflichten fest. Zwischen 9:30 und 12 Uhr kontrollierten die drei Beamten des Reviers knapp 200 Fahrzeuge. Hierbei fielen insbesondere eine VW-Fahrerin auf, die statt erlaubten 70 km/h Höhe Abzweig Jesendorf mit 101 km/h gemessen wurde. Ihr und auch vier weiteren Fahrern droht ein Bußgeld wegen einer zu hohen Geschwindigkeit. Acht weitere Fahrer müssen mit einem Verwarngeld rechnen. Zusätzlich kontrollierten die Beamten auch Transporter in Bezug auf die Ladungssicherung. Gleich zu Beginn der Maßnahmen stoppten sie einen 66-Jährigen Citroen-Fahrer, der auf seiner Ladefläche eine ungesicherte Gasflasche ohne Schutzkappe transportierte. Auch bei einem 58 Jahre alten Fahrer eines Mercedes-Transporter stellten die Polizisten Mängel bei der Ladungssicherung fest. Gegen beide wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Sowohl die Einhaltung der Geschwindigkeit als auch eine korrekte Ladungssicherung dienen unter anderem der Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere dem Schutz vor schwerwiegenden Verletzungen im Falle eines Unfalls. Zur Verringerung der Unfälle mit Personenschäden wird die Polizei weiterhin regelmäßig Kontrollen diesbezüglich durchführen.

PM der PI Wismar vom 30.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Ermittlungserfolg gegen Rauschgifthändler im Darknet

Am 28.11.2017 haben Polizeibeamte unter Leitung des Bundeskriminalamtes (BKA) insgesamt zehn Wohnungen in Aachen, Alsdorf, Herzogenrath, München und Seefeld/BY durchsucht. Die Maßnahmen dienten der Sicherstellung von Betäubungsmitteln sowie der Sicherung digitaler Beweismittel. Es wurden insgesamt vier Haftbefehle vollstreckt. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen unter Sachleitung der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Köln (ZAC NRW). Gegen zwei der Männer aus Aachen und Herzogenrath im Alter von 25 und 28 Jahren besteht der dringende Tatverdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Ihnen wird vorgeworfen, gemeinschaftlich unter Verwendung verschiedener Benutzerkennungen und der Nutzung des TOR-Netzwerkes im Darknet in einer Vielzahl von Fällen Betäubungsmittel, unter anderem Heroin und Kokain, in größeren Mengen verkauft zu haben. Dabei sollen sie Umsätze in siebenstelliger Höhe erwirtschaftet haben. Das kriminell Erlangte wurde im Zuge der heutigen Maßnahmen abgeschöpft. Zwei weitere Beschuldigte, ein Mann aus Aachen und einer aus Seefeld/BY, beide im Alter von 23 Jahren, sind dringend verdächtig, die Beschaffungsvorgänge und die Geschäfte unterstützt zu haben. Ausgangspunkt der aktuellen Ermittlungen war ein gemeinsam mit den Bundesländern auf Polizeiebene abgestimmter Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Bekämpfung Organisierter Kriminalität im Themenkomplex Darknet. In den durchsuchten Wohnungen wurden teilweise Betäubungsmittel und Utensilien, unter anderem Feinwaagen, Folienschweißgerät und Verpackungsmaterial, sichergestellt. Neben den BKA-Kräften waren auch Kräfte des PP Aachen und benachbarter Dienststellen sowie des Bayerischen LKA und der KPI Fürstenfeldbruck an dem Einsatz beteiligt. Die Ermittlungen des Bundeskriminalamtes unter Sachleitung der ZAC NRW dauern an.

PM der StA Köln und des BKA vom 30.11.2017

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Heilbronn (Baden-Württemberg): Wohnhaus nach Brandalarm evakuiert – Polizeibeamter verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein Polizeibeamter bei einem Einsatz am Mittwochabend in Heilbronn. Weil ein Rauchmelder in einer Nachbarwohnung laut schrillte, verständigte ein Anwohner des Mehrfamilienhauses in der Weststraße gegen 23.30 Uhr die Polizei. Da in der Wohnung, aus der die Polizeibeamten Rauchgeruch wahrnahmen, Licht brannte und auf Läuten niemand öffnete, bestand der Verdacht, dass sich die 51-jährige Bewohnerin vermutlich in einer hilflosen Lage befand. Hierauf traten die Polizisten die Wohnungstür ein. Da die Rauchentwicklung jedoch bereits so massiv geworden war, konnten die Polizeibeamten die Räumlichkeiten auch nach mehreren Minuten nicht betreten. Erst Einsatzkräfte der zwischenzeitlich eingetroffenen Berufsfeuerwehr konnten die Wohnung mit Atemschutzmasken betreten. Dabei stellten sie fest, dass sich niemand in der Wohnung befand. Da eine Gefährdung der Bewohner des siebenstöckigen Wohnhauses nicht ausgeschlossen werden konnte, veranlassten die Beamten eine Räumung des Hauses, in der 21 Parteien wohnhaft sind. Die Feuerwehr konnte zwischenzeitlich den Brand ausfindig machen. Die 51-jährige Bewohnerin hatte vermutlich einen noch glühende Zigarettenkippe in den Müll geworfen, woraufhin sich dieser entzündete. In der Wohnung entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Die 51-Jährige, die noch während des Einsatzes stark alkoholisiert nach Hause zurückkam, muss nun mit einer Strafanzeige wegen Fahrlässiger Brandstiftung rechnen. Bei dem Einsatz erlitt einer der eingesetzten Polizeibeamten eine Rauchgasvergiftung und musste stationär im Krankenhaus versorgt werden.

PM des PP Heilbronn vom 30.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Schaffhausen SH: Schaffhauser Polizei verhaftet Diebesbande

Die Schaffhauser Polizei hat am Dienstagnachmittag (31.10.2017) zwei junge Männer und einen Jugendlichen festgenommen. Die drei Personen werden verdächtigt, mehrere Diebstahlsdelikte, darunter Diebstähle aus Turnhallengarderoben als auch Fahrzeugdiebstähle, begangen zu haben.

Am Dienstagnachmittag (31.10.2017) meldete eine Person, dass ihr und weiteren Berufsschülern Wertgegenstände aus einer Garderobe einer Turnhalle auf der Breite in der Stadt Schaffhausen gestohlen worden sind. Zudem wurde ein schwarzes Motorrad, das vor der Dreifachsporthalle parkiert war und dessen Fahrzeugschlüssel sich ebenfalls in der besagten Garderobe befunden hatte, gestohlen.

Das Motorrad konnte noch gleichentags (31.10.2017) von einer Patrouille der Schaffhauser Polizei sichergestellt werden. Anlässlich einer Fahndung konnte an nahegelegener Örtlichkeit ein 20-jähriger Tatverdächtiger widerstandslos festgenommen werden. In der Folge konnten aufgrund von Vorführungs- und Hausdurchsuchungsbefehlen, die von der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen ausgestellt worden sind, in einer nahegelegenen Wohnung zwei weitere Tatverdächtige, darunter ein Jugendlicher, festgenommen werden.
Die drei festgenommenen Personen stehen unter dringendem Tatverdacht, die Diebstähle in der Turnhallengarderobe und den Motorraddiebstahl begangen zu haben. Bei der Hausdurchsuchung konnten durch die Schaffhauser Polizei fast alle gestohlenen Wertgegenstände und weiteres Deliktsgut sichergestellt werden.

Wie die Ermittlungen der Schaffhauser Polizei ergaben, dürften zwei der Festgenommenen bereits am Vortag (Montag, 30.10.2017) weitere Diebstähle aus einer Garderobe einer anderen Turnhallen der Stadt Schaffhausen begangen haben. Dabei stahlen sie unter anderem eine Identitätskarte und Bankkarte, mit der es ihnen gelang unter falscher Identität an einem Bankschalter mehrere hundert Franken abzuheben. Die drei festgenommenen Personen stehen auch im Zusammenhang mit einem Lieferwagendiebstahl vom 24. Oktober 2017 (siehe Medienmitteilung vom 31.10.2017 auf www.shpol.ch).

Die beiden jungen Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen für 10 Tage in Untersuchungshaft genommen. Gegenüber dem Jugendlichen wurden Ersatzmassnahmen angeordnet. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass das Trio für weitere Diebstahlsdelikte verantwortlich ist. Alle drei Tatverdächtigen werden sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Allgemeine Abteilung sowie Abteilung Jugendanwaltschaft, verantworten müssen.

PM der Polizei Schaffhausen vom 30.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Stuttgart (Baden-Württemberg): Prostituierte bestohlen – Tatverdächtiger in Haft

Polizeibeamte haben in der Nacht zum Sonntag (26.11.2017) einen 27 Jahre alten Mann festgenommen, dem vorgeworfen wird, in einem Laufhaus an der Leonhardstraße eine 26-jährige Prostituierte bestohlen zu haben. Der Tatverdächtige vereinbarte mit der 26-Jährigen gegen 00.25 Uhr sexuelle Handlungen. Nachdem er das Zimmer wieder verlassen hatte, stellte die Frau fest, dass der 27-Jährige offenbar ihr Mobiltelefon im Wert von mehreren Hundert Euro gestohlen hat. Der 26-Jährigen gelang es, das Mobiltelefon zu orten, Polizeibeamte nahmen den mutmaßlichen Dieb daraufhin an der Stadtbahnhaltestelle Charlottenplatz fest und fanden bei ihm das mutmaßlich gestohlene Mobiltelefon. Die Beamten führten den gambischen Tatverdächtigen am Sonntag (26.11.2017) dem zuständigen Richter vor, der den beantragten Haftbefehl bestätigte und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 28.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Offenburg (Baden-Württemberg): Großeinsatz nach anonymer Drohung

Ein mutmaßlich unter falschem Namen an das Postfach eines Gymnasiums übermitteltes Email hat heute Vormittag zu einem polizeilichen Großeinsatz in der Oststadt geführt. Nach Überprüfung der Inhalte des am heutigen Morgen erhaltenen Schreibens und Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte um 10.44 Uhr Entwarnung gegeben werden. Während der polizeiliche Einsatz rund um die Schule beendet werden konnte, dauern die Ermittlungen der Kripo zum Verfasser der Zeilen noch an. Ob dieser auch für ähnlich gelagerte Drohschreiben in Schramberg und möglicherweise auch in anderen Bundesländern verantwortlich ist, wird überprüft. Zu Unterrichtsausfällen kam es nicht.

PM des PP Offenburg vom 28.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Illegale Waffen

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): „Ich finde mein Messer nicht!“ – Betrunkener 26-Jähriger sorgte für Zugverspätung – Bundespolizei stellt Karambit-Messer sicher

Bildquelle: Bundespolizei

Für Angst und Schrecken sorgte Samstagabend (25. November) ein 26-jähriger Mann aus Menden in einem Regionalzug.

Der alkoholisierte Mann hielt sich gegen 19 Uhr in der RB 59 auf. Dort soll er sich nach Zeugenaussagen äußerst aggressiv verhalten und lautstark immer wieder ein Messer erwähnt haben. Offensichtlich fand er sein mitgeführtes Messer nicht.

Eingeschüchtert vom Verhalten des Mannes informierten Reisende den Triebfahrzeugführer. Dieser informierte die Polizei und setzte die Weiterfahrt am Haltepunkt Dortmunder Hörde aus.

Bundespolizisten führten den Mendener aus dem Zug und durchsuchten ihn. Dabei konnte ein sogenanntes Karambit-Messer (siehe Bild) sichergestellt werden. Zudem wurde der 26-Jährige von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Die Bundespolizei leitete gegen den wegen Gewaltdelikten bereits polizeibekannten Mann ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Später wurde er, ohne Messer, vor Ort entlassen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 27.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Landau (Rheinland-Pfalz): Jugendliche Fahrraddiebe überführt

Der Geschädigte eines Fahrraddiebstahls entdeckte sein Fahrrad am Hauptbahnhof. Das City-Herrenrad war ihm vor zwei Wochen zu Hause gestohlen worden. Nun stand es am Bahnhof, zusammen verbunden und abgeschlossen mit einem weiteren Fahrrad. Die Polizei wurde verständigt. Vor Ort warteten der Geschädigte und zwei Jugendliche aus Landau im Alter von 15 und 14 Jahren. Der Ältere der Beiden gab an, dass ein Fahrrad ihm gehöre und er das andere Rad nur aus Versehen mit abgeschlossen hatte. Auf die Frage hin, wie sein Freund zum Bahnhof kam, antwortete der Jüngere der Beiden, dass er von seinem Vater dorthin gebracht wurde. Eine Rückfrage bei dem Vater bestätige die Angaben des Sohnes nicht. Dem Geschädigten wurde das gestohlene Fahrrad ausgehändigt und die beiden Jugendlichen erwartet eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls.

PM der PI Landau vom 27.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Angebliche Bedrohungslage an Schule

Ein Zettel eines unbekannten Verfassers mit der Ankündigung einer Bedrohung für den heutigen Tag (27. November 2017) wurde gegen 7.00 Uhr im Briefkasten der Carl-Benz-Schule in Koblenz gefunden. Obwohl derzeit keine konkreten Hinweise auf eine Gefahrenlage ersichtlich sind, laufen sicherheitshalber die Überprüfungen vor Ort. Es besteht kein Anlass zur Besorgnis.

PM des PP Koblenz vom 27.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Stendal (Sachsen-Anhalt): Zugbegleiter mit Faustschlag auf die Nase attackiert – Bundespolizei stellt Täter

Am gestrigen Sonntagabend, dem 26.11.2017, gegen 21:15 Uhr wurden Bundespolizisten in Stendal über eine Körperverletzung gegen einen Zugbegleiter informiert. Die Tat ereignete sich in einem aus Berlin kommenden Intercity-Express (ICE). Der 43-jährige Zugbegleiter kontrollierte hier einen Reisenden, der keine Fahrkarte nachweisen konnte. Bargeld, um die Beförderungsleistung vor Ort zu zahlen, hatte der 29-Jährige ebenfalls nicht. Zur Erstellung einer Fahrpreisnacherhebung händigte der Erschleicher zwar seine Identitätskarte aus, auf dieser war jedoch keine Wohnanschrift hinterlegt. Jedoch benötigte der Zugbegleiter eine gültige Wohnanschrift und teilte dieses dem 29-jährigen Polen mit. Daraufhin kam es zu einem verbalen Streit, in dessen Folge der Mann dem Zugbegleiter einen Faustschlag auf den Nasenrücken versetzte. Der Geschädigte erhielt hierdurch einen sogenannten Cut auf dem Nasenrücken, war jedoch weiter handlungsfähig und informierte sofort die Bundespolizei. Auf dem Hauptbahnhof Stendal konnten die Bundespolizisten den 29-jährigen Täter stellen. Der Mann wurde in die Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof Stendal gebracht. Der Zugbegleiter konnte trotz der Verletzung seinen Dienst fortsetzen. Der Täter wurde durch die Bundespolizei wegen des Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung angezeigt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wertheim (Baden-Württemberg): Dein Freund und Lebensretter

Geistesgegenwärtig handelten zwei Polizeibeamten des Polizeireviers Wertheim am Sonntagmorgen in einer Tankstelle im Berliner Ring in Wertheim und retteten dadurch einem 37-Jährigen das Leben. Im Vorfeld wurde dem Polizeirevier eine randalierende und pöbelnde Person im Tankstellshop gemeldet. Beim Eintreffen der Streife wurde den Beamten mitgeteilt, dass sich der Randalierer nun alleine im Bistro befinden würde. Schon beim Betreten des Bistros erkannten die Polizisten einen leblos am Boden knieenden Mann der bereits blau im Gesicht angelaufen war. Bereits nach ersten durchgeführten Erste-Hilfe-Maßnahmen begann er glücklicherweise wieder zu atmen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der stark alkoholisierte Mann durch die Beamten betreut. Warum der Betrunkene zu ersticken drohte ist bislang nicht bekannt.

PM des PP Heilbronn vom 27.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter Vermisstensuche

Hochsauerlandkreis / Soest (Nordrhein-Westfalen): Verirrte Kinder dank neuem System gefunden

Die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis testet seit letzter Woche ein neues Ortungssystem. Anrufer, welche nicht wissen wo sie sich befinden, erhalten eine SMS mit einer kurzen Anleitung zur Übersendung der eigenen GPS-Daten. Die Leitstelle kann anschließend zielgenau die Einsatzkräfte entsenden und so beispielsweise Verirrte oder spezielle Einsatzorte finden. Am Sonntagabend gingen sowohl in Soest als auch im Hochsauerlandkreis diverse Notrufe von Kindern ein, welche sich in einem Waldgebiet bei Ense verlaufen hatten. Die Leitstelle der Polizei im Hochsauerlandkreis schickte daraufhin mithilfe des neuen Systems eine Ortungs-SMS. Die Kinder hielten sich an die vorgegeben Schritte und übersandten so die GPS-Daten. Die Kinder wurden kurze Zeit später durch die eingesetzten Polizeibeamten aus Arnsberg und Werl in unmittelbarer Nähe des übermittelten Orts gefunden.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 27.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Siegen (Nordrhein-Westfalen): In Cafe: Mann befüllt Pistolenmagazin

Ein 56-jähriger Siegener, der am Freitagabend in einem Cafe in der Siegener Innenstadt ein Pistolenmagazin mit Patronen befüllte, löste damit unweigerlich einen Polizeieinsatz aus.

Tischnachbarn hatten den 56-Jährigen dabei beobachtet, wie sich dieser gegen 18.45 Uhr an einen freien Tisch des Cafes setzte, dort ein Pistolenmagazin herausholte und dieses dann mit Patronen befüllte.

Die besorgten Tischnachbarn verließen vor diesem Hintergrund vorsichtshalber das Cafe und alarmierten die Polizei. Diese rückte mit zwei Streifenwagen, darunter Zivilkräften, an. Der 56-Jährige konnte alsdann in dem Cafe von den Beamten fixiert werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten in einer mitgeführten Tüte einen Koffer mit einer Schreckschusswaffe, ein bereits gefülltes Magazin mit Schreckschussmunition sowie weitere Patronen und ein Holster. Die Gegenstände wurden anschließend von der Polizei sichergestellt. Gegen den 56-Jährigen, der im Übrigen nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins war, wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 27.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Neuhaus am Rennweg (Thüringen): Bei nächtlicher Kontrolle gestohlenes Fahrrad sichergestellt

Einen Fahndungstreffer erzielten in der Nacht zu Montag Polizisten der PI Sonneberg in Neuhaus am Rennweg. Den Beamten fielen in der Sonneberger Straße kurz nach Mitternacht zwei Radfahrer auf, die ohne Licht die Straße entlang fuhren. Im Rahmen der Fahndungsüberprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrrad, welches ein 28-Jähriger mit sich führte, nach einem Diebstahl in Neuhaus-Schierschnitz in Fahndung gestellt worden war. Das Mountainbike der Markte Bulls wurde sichergestellt. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet.

PM der LPI Saalfeld vom 27.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz nach Notruf

Am Samstag, den 25.11.2017, gegen 20:15 Uhr, erfolgte ein Notruf bei der Polizei Ludwigshafen. Der Mitteiler glaubte bei einem Besucher der Spielhalle in der Ludwigsstraße eine im Hosenbund getragene Schusswaffe erkannt zu haben. Bei dem daraufhin durchgeführten Polizeieinsatz wurde bei einem 25- jährigen Gast eine mitgeführte Schreckschusswaffe festgestellt. Der Mann konnte eine Erlaubnis, sog. Kleiner Waffenschein, zum Führen der Schreckschusswaffe vorzeigen. Während des Einsatzes kam es aufgrund Absperrmaßnahmen zu Einschränkungen im Personen- und Straßenverkehr.

PM des PP Rheinpfalz vom 26.11.2017

Allgemein Schmunzelmeldung

Lindau (Bayern): Drogenschmuggler mit Autopanne

Eine Panne an ihrem Pkw wurde den beiden 39- und 28jährigen Männern aus dem württembergischen Raum zum Verhängnis. Eine Streife der Lindauer Fahnder traf auf die beiden türkischstämmigen Männer als sie auf den Abschleppdienst warteten. Dies war zunächst nicht weiter verdächtig. Als einer der Beamten jedoch bemerkte, dass sie sich das Warten mit einer Broschüre zum Anbau von Drogen verkürzten, war das Interesse geweckt. Die Befragung nach mitgeführten Betäubungsmittel machte die Herren so nervös, dass sie heftig zum Schwitzen begannen. Eine Nachschau in deren Pannenauto erbrachte auch gleich den Grund für die Nervosität. Unter anderem konnten Kleinmengen an Marihuana und Hasch neben 25 Cannabissetzlingen und zugehörigen Aufzuchtutensilien im Auto aufgefunden werden. Wie sich herausstellte haben die beiden Männer die Betäubungsmittel zuvor in Österreich gekauft, bevor sie die Panne hatten. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnungen der beiden „Gärtner“ wurden nochmals je Kleinmengen an Marihuana sichergestellt. Die Herren erwartet nun ein Strafverfahren wegen der Einfuhr und Besitz von Betäubungsmittel.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 26.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Hilfloser Mann auf der Meckenemstraße

Am Samstag wurde ein Fahrradfahrer gegen 17.35 Uhr auf einen offensichtlich durch übermäßigen Alkoholgenuss hilflosen Mann aufmerksam, der auf dem Geh-/Radweg der Meckenemstraße lag. Polizeibeamten nahmen den einschlägig bekannten 39-jährigen in Bocholt wohnhaften Mann zum Schutz der eigenen Person bis zur ausreichenden Ausnüchterung in Gewahrsam.

PM der KPB Borken vom 26.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg (Bayern): Vorweihnachtliche Herbergssuche – 21 Flüchtlinge auf der Bundesstraße 14 bei der Ortschaft Haid ausgesetzt

Am Samstagabend (25.11.2017) gegen 20.15 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg die Meldung einer Autofahrerin, dass sich auf der Bundesstraße 14 im Bereich der Ortschaft Haid eine größere Gruppe von Personen, darunter auch Kinder, zu Fuß in Richtung Weigendorf bewegt. Während die Landkreisbewohnerin mit ihrem Wagen die am Straßenrand befindliche Personengruppe zum fließenden Verkehr hin absicherte, machten sich Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg, des Einsatzzuges der Operativen Ergänzungsdienste Amberg und der benachbarten Polizeiinspektion Hersbruck auf den Weg nach Haid. Dort trafen sie kurze Zeit später auf insgesamt 21 Menschen aus dem Iran, dem Irak und Afghanistan, darunter auch 5 Kinder im Alter zwischen 2 und 7 Jahren.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die Personen nach einer mehrere Tage andauernden Reise auf der Ladefläche eines Lkw erst kurz zuvor bei Haid am Fahrbahnrand ausgesetzt worden waren.

Während auch überregional die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Lkw anliefen, transportierten die vor Ort befindlichen Polizeibeamten die Flüchtlinge – allesamt wohlauf – zur Dienststelle nach Sulzbach-Rosenberg.

Über die Amberger Rettungsleitstelle konnte sodann in den Räumen der Polizeiinspektion ein Betreuungseinsatz hochgefahren werden. Unter Führung eines Einsatzleiters Rettungsdienst stellte die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des BRK Amberg die erste Versorgung der Menschen mit Essen und Getränken sicher.

Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wurden die Flüchtlinge in den frühen Morgenstunden des Sonntag in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Regensburg verbracht.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 26.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Brutale Körperverletzung aufgeklärt

Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen zwei Jugendliche und einen jungen Mann aus dem Stadtgebiet. Dem Trio wird vorgeworfen, Anfang September am Stiftsplatz zwei Männer attackiert und zusammengeschlagen zu haben.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei im Haus des Jugendrechts wurden die beiden 27 und 28 Jahre alten Opfer am Abend des 2. September auf dem Stiftsplatz von den Unbekannten auf Zigaretten angesprochen. Sie lehnten es jedoch ab, den jungen Männern Kippen zu geben und ließen sich auch nicht auf den angebotenen Tauschhandel (Bier gegen Zigaretten) ein.

Daraufhin griffen die Täter den 28-Jährigen an. Ihm wurde eine Flasche gegen den Kopf geschlagen und zerschmettert, zudem wurde sein Kopf mit Fäusten traktiert, bis er am Boden lag. Aber selbst dann ließen die Schläger nicht von ihm ab – mehrmals wurde dem Mann gegen den Kopf getreten und zudem auch noch auf ihn gespuckt.

Auch sein 27 Jahre alter Begleiter wurde festgehalten und geschlagen. Erst als Passanten nach Polizei und Krankenwagen riefen, hörten die Schläger auf und rannten in Richtung Spittelstraße davon. Das 28-jährige Opfer erlitt stark blutende Platzwunden am Kopf und wurde mit Verdacht auf eine schwere Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige erlitt mehrere Abschürfungen und eine Beule am Hinterkopf.

Von den Tätern war zunächst nur bekannt, dass sie sich vor dem Angriff auf die beiden Männer am Stiftsplatz aufgehalten und dort Alkohol getrunken hatten. Von den Polizeibeamten wurden vor Ort mehrere Flaschen, eine Bierkiste, mehrere Zigarettenstummel, eine Brille und weitere mögliche Spurenträger sichergestellt.

Die Ermittlungen führten die Polizeibeamten zu den drei Tatverdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren. Alle drei sind schon häufig polizeilich aufgefallen und unter anderem auch als gewalttätig bekannt.

Zwei von ihnen haben in ihren Aussagen eingeräumt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, der dritte hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Akte wird nun der Staatsanwaltschaft zur Entscheidung über das weitere Vorgehen vorgelegt.

PM des PP Westpfalz vom 24.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

BAB 61 bei Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Polizeiautobahnstation – Rettungsgasse nicht gebildet, 295 Euro bezahlt

Eine Sicherheitsleistung von 295 Euro bezahlte ein Lkw-Fahrer aus Ungarn am Freitag, 24.11.2017. Der 49-jährige scherte um 06:30 Uhr auf der Autobahn 61, Richtung Koblenz, am Mutterstadter Kreuz auf den linken Fahrstreifen aus, um sich nicht in die Schlange seiner Kollegen einordnen zu müssen, die wegen Bergungsmaßnahmen im Bereich der Parkplatzes Sandberg  im Stau standen. Dadurch verhinderte er nicht nur die Bildung der Rettungsgasse, sondern missachtete auch das Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen. Nachdem der Verkehr wieder anlief, überholte der Fahrer noch verbotenerweise rechts, was dem nachfolgenden Zeugen dann doch zu viel war. Er verständigte die Polizeiautobahnstation, die den flotten Lkw-Fahrer kontrollierte.

PM der PASt Ruchheim vom 24.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

BAB 6 bei Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Polizeiautobahnstation – Rettungsgasse kontrolliert – 27 Verstöße geahndet

Die Autobahnpolizei führte am Freitag, 24.11.2017, zusammen mit dem Landeskriminalamt-Verkehrsunfallprävention, der Hubschrauberstaffel und den Zentralen Verkehrsdiensten eine Überwachung der Rettungsgassenvorschrift auf der Autobahn 6 bei Frankenthal durch. Bei der vierstündigen Aktion, zu der auch die Presse eingeladen war, wurden 27 Fahrer/innen wegen Nichtbildung der Rettungsgasse angehalten. Die Betroffenen müssen mit Bußgeldbescheiden über 200 Euro und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Weitere Kontrollen sind geplant. Deshalb noch einmal die Bitte der Polizei: Bilden Sie die Rettungsgasse. Rettungsgasse rettet Leben!

PM der PASt Ruchheim vom 24.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Schifferstadt (Rheinland-Pfalz): Polizei erwischt Alkoholsünder bei Laserkontrolle

Beamte der Polizeiinspektion Schifferstadt haben am Donnerstagabend zwischen 22:00 und 23:00 Uhr eine Laserkontrolle in der Burgstraße durchgeführt. Die erlaubten 30 km/h sind elf Mal überschritten worden. Der Schnellste war mit 44 km/h unterwegs, was ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro nach sich zieht. Bei einem Autofahrer haben die Polizisten zudem noch Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Den 34-jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Seinen Führerschein haben die Beamten bereits sichergestellt. Die Führerscheinstelle ist ebenfalls über den Vorfall informiert worden.

PM der PI Schifferstadt vom 24.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Traunsteiner Schleierfahnder stellen 78.000 Stück unverzollter Zigaretten sicher

Ein nicht alltäglicher Aufgriff gelang den bayerischen Schleierfahndern aus Traunstein am Donnerstagmittag, 23. November 2017. Ein Ehepaar hatte versucht, fast 80.000 Stück unverzollter Zigaretten ins Land zu schmuggeln und waren dabei äußerst professionell vorgegangen.

Ins Visier der Schleierfahnder aus Piding geriet am Donnerstag in den Mittagsstunden ein polnischer Pkw, welcher auf der A8 in Richtung München unterwegs war. Bei dem Fahrzeuglenker handelte es sich um einen 39-jährigen Mann, seine 40-jährige Ehefrau saß mit im Pkw. Bei beiden handelt es sich sowohl um rumänische als auch ukrainische Staatsbürger. Als Grund für ihre Reise gaben sie an, auf Arbeitssuche und deshalb auf dem Weg von Rumänien nach Spanien zu sein.

Trotz des „normalen“ äußeren Eindrucks, welchen das Pärchen machte und der augenscheinlich plausiblen Erklärung, hatten die Beamten Zweifel an der Richtigkeit dieser Angaben. Deshalb entschloss man sich, den Pkw samt Insassen auf der Dienststelle in Piding/Urwies genauer unter die Lupe zu nehmen.

Und einmal mehr sollte sich der Fahndungsinstinkt der Pidinger Schleierfahnder als richtig bewahrheiten – nachdem aufgrund von Unstimmigkeiten die Heckstoßstange des Pkw demontiert wurde, kam ein Zugang zu einem nachträglich, professionell verbauten Schmuggelversteck ans Tageslicht. Darin befanden sich hunderte Schachteln Zigaretten.

Im weiteren Verlauf der Durchsuchung wurden sowohl durch die Schleierfahnder, als auch durch hinzugezogene Beamte der Kontrolleinheit Verkehr des Zolls noch zahlreiche weitere Schmuggelverstecke aufgefunden – alle randvoll gefüllt mit Zigaretten. Herkunftsland der Zigaretten dürfte wohl die Ukraine gewesen sein.

Ein Vergleich der Tabakpreise in Deutschland mit denen in der Ukraine macht deutlich, weshalb Kriminelle versuchen, sich auf diese Weise zu berreichern. Während in Deutschland der Preis pro Schachtel mittlerweile bei über sechs Euro liegt, geht diese in der Ukraine noch für unter einem Euro über die Ladentheke. Bei der hier aufgefundenen Menge beträgt somit der ungefähre Preisunterschied stattliche 20.000 Euro. Selbst wenn das Schmugglerpärchen die Zigaretten zum „Sonderpreis“ weiterverkauft hätte, wäre wohl ein 5-stelliger Gewinn drin gewesen.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm im Anschluss zuständigkeitshalber das Zollfahndungsamt in München. Das Ehepaar wurde wegen gewerbsmäßigen Schmuggels nach der Abgabenordnung zur Anzeige gebracht. Beide mussten die Nacht in den Arrestzellen in Piding verbringen und werden im Laufe des Freitag (24.11.) dem zuständigen Richter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Oberbayern Süd vom 24.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Frankfurt-Gallus (Hessen): Navidiebe festgenommen

Drei mutmaßliche Navidiebe hat die Frankfurter Polizei heute in den frühen Morgenstunden in der Weilburger Straße vorläufig festgenommen. Gegen 03.30 Uhr war das italienische Trio aufmerksamen Anwohnern aufgefallen, die auch umgehend die Polizei verständigten. Vor Ort konnten zwei beschädigte Autos mit eingeschlagenen Scheiben festgestellt werden, aus denen offenbar mobile Navigationsgeräte gestohlen wurden.

Im Zuge der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung wurden alle drei Tatverdächtigen im Alter von 33 bis 43 Jahren vorläufig festgenommen. Das Diebesgut fand sich in einer Reisetasche.

PM des PP Frankfurt / Main vom 24.11.2017

Allgemein Polizisten wird geholfen

Gotha (Thüringen): Polizeihelfer flüchtig

Am Mittwoch, gegen 12.30 Uhr, erhielten Polizeibeamte bei der Verfolgung eines flüchtigen Ladendiebs Hilfe von einem unbekannten Mann. Ein Beamter verfolgte zu Fuß den Dieb in die Pfortenwallgasse hinein. Der Fahrer eines braunen Mitsubishi Pickups schnitt dem Dieb den Weg ab und ermöglichte so dessen Festnahme. Der unbekannte Helfer entfernte sich während der Beamte mit der Festnahme des Flüchtigen befasst war. Die Landespolizeiinspektion Gotha möchte sich auf diesem Weg bei dem Helfer für seine Unterstützung bedanken und ihn bitten, mit der Pressestelle der Polizei Kontakt unter 03621/7811503 aufzunehmen.

PM der LPI Gotha vom 24.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Freiburg (Baden-Württemberg): Simonswald: Dem Navi vertraut

Immer wieder kommt es vor, dass sich Autofahrerinnen und Autofahrer blind auf die Angaben ihres Navigationssystems verlassen und erst sehr spät erkennen müssen, dass der Blick auf die „echte“ Straße wichtiger gewesen wäre. In der Nacht auf Freitag fuhr eine junge Frau aus dem Ruhrgebiet durch Simonswald. Mit dem Ziel Brend fuhr sie bergwärts in Richtung Obersimonswald und bog der Empfehlung ihres Navigationsgerätes für den kürzesten Weg entsprechend in Richtung Nonnenbach ab. Dass der Weg aber zum einen für Autos gesperrt war und sich immer mehr Hindernisse in den Weg stellten, schien die Frau zwar zu verwundern, aber nicht zum Umdrehen zu bewegen. Unter anderem überfuhr sie mit ihrem Smart mehrere kleine Tannenbäumchen und auch einen Bachlauf, bis sie letzten Endes nicht mehr weiter kam. Mit Ortungstechnik gelang es der Polizei das Smartphone der hilflosen Frau und somit auch sie selbst ausfindig zu machen und sie aus ihrer Notlage zu befreien. Leider kam bei der Suche nach dem tief im Wald stehenden Auto auch der Reifen eines Streifenwagens zu schaden, so dass sie Beamten ihre Suche zunächst zu Fuß fortsetzen mussten. Letzten Endes begleiteten die Polizeibeamten die Frau wieder zurück auf den geteerten Weg und wiesen ihr die richtige Strecke zu ihrem Fahrziel. Erst im Anschluss konnten sie sich dann um ihren beschädigten Streifenwagen kümmern.

PM des PP Freiburg vom 24.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Augsburg (Bayern): Sexualtäter festgenommen

Schneller Fahndungserfolg am frühen Morgen: Heute (24.11.2017) kurz nach 07.15 Uhr wurde über Notruf mitgeteilt, dass ein ca. 40-jähriger Mann im Bereich der Haltestelle Bukowina-Institut/PCI sich mit entblößtem Glied vor Kindern gezeigt und dabei auch masturbierende Bewegungen gemacht habe. Eine 20-jährige Schülerin konnte den Mann ebenfalls wahrnehmen und eine entsprechende Personenbeschreibung abgeben. Bei den anschließenden Fahndungsmaßnahmen konnte sie den Täter dann noch in Tatortnähe wiedererkennen, der dann kurz vor 07.30 Uhr von der Außendienstleiterstreife festgenommen wurde. Der 38-jährige wurde anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert. Die Kripo Augsburg hat die weiteren Ermittlungen gegen den Augsburger, der bereits einschlägig, aber auch wegen anderer Delikte in Erscheinung getreten ist, übernommen.

Gesucht werden nun noch zwei Mädchen im Alter von ca. 10 und 12 Jahren, die dem Mann entgegengelaufen sind und den Vorfall als Betroffene mitbekommen haben müssten. Sie konnten vor Ort nicht mehr angetroffen werden, da sie vermutlich zum Schulunterricht mussten.

Diese beiden jungen Schülerinnen sollen sich unbedingt bei der Kripo Augsburg unter 0821/323 3810 melden, ebenso wie noch andere mögliche Geschädigte oder weitere Zeugen.

PM des PP Schwaben Nord vom 24.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bezirk Braunau am Inn (Oberösterreich): Erfolgreiche Suchaktion

Ein Fischereiaufsichtsorgan zeigte am 23. November 2017 um 16:45 Uhr bei der Polizei die Abgängigkeit eines Fischers am Holzöstersee, dessen Platz seit zwei Stunden verlassen war, an.
Beim Eintreffen der Beamten am Fischerplatz konnte dort der Führerschein des 44-Jährigen aus Salzburg vorgefunden werden. Weiters wurden neben der Fischerausrüstung ein Mobiltelefon, Geldbörse, mehrere Flaschen Alkohol und Tabletten gefunden. Es konnte Kontakt mit dem Vater des Fischers aufgenommen werden, welcher über psychische Probleme seines Sohnes informierte.
Von den einschreitenden Beamten wurden sofort weitere Einsatzkräfte angefordert. Die eintreffende FFW Franking begann mit 15 Mann die Suchaktion rund um den See. Um 18 Uhr konnte der gesuchte Fischer am Ufer des Holzöstersees aufgefunden werden. Dieser war lediglich leicht bekleidet, durchnässt und kaum ansprechbar. Der 44-Jährige wurde von der Rettung und vom Notarzt aus Burghausen erstversorgt und ins LKH Salzburg gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt Einbrecher auf frischer Tat fest

Symbolfoto

Großeinsatz der Polizei Koblenz in der Nacht zu heute, Donnerstag, 23.11.2017, gegen 02.30 Uhr. Ein aufmerksamer Anwohner hatte verdächtige Geräusche vom Gelände eines Supermarkts in der Arenberger Straße in Koblenz-Ehrenbreitstein gemeldet. Außerdem habe er auf dem Dach des Supermarktes eine Person mit Taschenlampe gesehen.

Durch Streifen der Inspektionen Koblenz, Bendorf und Lahnstein wurde das Gebäude sehr schnell umstellt. Kurz danach stieg tatsächlich ein Mann, wie sich später herausstellte ein 18-Jähriger Koblenzer, vom Dach des Marktes und wurde festgenommen.

Aufgrund des Verdachts, dass der junge Mann nicht allein gewesen sein könnte, wurde mithilfe der Drehleiter der zur Hilfe gerufenen Feuerwehr Koblenz das Dach des Gebäudes durch Polizeibeamte abgesucht. Dabei konnten Einbruchswerkzeug und weitere Hinweise auf einen Einbruchsversuch gefunden werden. Mittäter konnten jedoch auch bei einer Absuche im Inneren des Marktes nicht festgestellt werden.

Den Festgenommen erwartet nun ein Strafverfahren wegen schweren Diebstahls.

PM des PP Koblenz vom 23.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Budenheim (Rheinland-Pfalz): Schulweg überwacht, erzieherische Gespräche mit Kindern und Eltern

Am Mittwoch haben Polizeibeamte den Schulweg zur Lennebergschule in Budenheim überwacht. Pünktlich vor dem Beginn der Schule haben die Beamten sich am Fußgängerüberweg in der Binger Straße in Höhe der Gutenbergstraße positioniert. Trotz der in der Nähe stehenden Polizisten missachteten einige Schüler tatsächlich das Rotlicht der Ampel und überquerten die Straße. Die Polizisten redeten mit diesen Kindern und wiesen sie auf die Gefahren des Straßenverkehrs und die Einhaltung der Regeln hin. Unmittelbar vor der Schule sind zahlreiche Eltern mit ihrem Auto vorgefahren und haben trotz bestehender Verbotsschilder ihre Kinder direkt vor dem Schulgebäude abgesetzt. Diese Elterntaxis sorgen immer wieder und an vielen Schulen für Behinderungen und Gefahrensituationen. In verkehrserzieherischen Gesprächen sind die Fahrer und Fahrerinnen darauf hingewiesen worden, ihre Kinder an einem etwas weiter entfernten Ort abzusetzen. Dies hat nicht nur eine Entlastung des Verkehrs, sondern auch eine Verringerung gefährlicher Situationen rund um Schulen zur Folge. Gleichzeitig können Kinder mehr Eigenständigkeit entwickeln, indem sie lernen einen Teil des Schulwegs alleine zurücklegen.

PM des PP Mainz vom 23.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Edesheim (Rheinland-Pfalz): Hohe Beanstandungsquote bei Verkehrskontrollen

Am 22.11.2017, zwischen 08:45 Uhr und 10:25 Uhr, musste die Polizei im Rahmen einer Standkontrolle eine Vielzahl von Fahrzeugführern beanstanden, die u.a. den Gurt nicht angelegt hatten, widerrechtlich telefonierten oder Mängel an ihren Fahrzeugen hatten. Erschreckenderweise kam es bei 25 kontrollierten Fahrzeugen zu insgesamt 18 Beanstandungen.

PM der PI Edenkoben vom 23.11.2017

Allgemein Bevölkerungsschutz

Augsburg/Landkreis Augsburg (Bayern): Durchsuchungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (Ausreisen nach Syrien)

In einem von der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München geführten Ermittlungsverfahren werden heute seit 06.00 Uhr insgesamt 13 Wohnobjekte im Bereich Augsburg/Landkreis Augsburg durchsucht.

Ziel ist die Gewinnung von Beweismitteln zur Aufklärung der Hintergründe der gemeinsamen Ausreise von drei Personen von Augsburg in Richtung Syrien. Bei den 3 Beschuldigten handelt es sich um einen 31jährigen in Augsburg geborenen Deutschen, der zum Islam konvertiert war, um einen 22 Jahre alten in Augsburg geborenen türkischen und einen 22 jährigen afghanischen Staatsangehörigen.

Es besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten geplant hatten, sich der in Syrien operierenden terroristischen Vereinigung „Hai´at Tahrir al-Sham“ anzuschließen, um sich dort militärisch ausbilden zu lassen und anschließend sich an Kampfhandlungen oder Anschlägen zu beteiligen. Als die 3 Beschuldigten im Juni 2017 versucht hatten, über die Türkei nach Syrien einzureisen, wurden sie von den türkischen Behörden wegen Terrorismusverdachts festgenommen. Sie befinden sich gegenwärtig in türkischer Untersuchungshaft.

Daneben wird gegen mögliche Helfer im Zusammenhang mit der vorgenannten Ausreise ermittelt.

Das hiesige Ermittlungsverfahren wurde bereits im Mai 2017 eingeleitet, nachdem Hinweise bezüglich der Ausreise der Beschuldigten bekannt geworden waren. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt die 3 Beschuldigten bereits ausgereist.

Der Polizeieinsatz wird vom Operativen Staatsschutz der KPI(Z) Schwaben Nord durchgeführt, welcher auch mit den Ermittlungen beauftragt ist.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

BAB 9 bei Beelitz (Brandenburg): Polizei stoppt betrunkenen LKW-Fahrer

Ein 50-jähriger, polnischer Staatsbürger fuhr mit seinem in Deutschland angemeldeten LKW in Schlangenlinien die Autobahn A10 entlang. Zeugen informierten darüber die Autobahnpolizei, welche ihn an der AS Beelitz Heilstätten auf der A9 kontrollieren konnten. Er bestritt zwar vehement Alkohol getrunken zu haben, pustete sich aber auf einen Wert von 1,92 Promille. Weiterhin konnten mehrere Unfallspuren am LKW erkannt werden und auch der Fahrer hatte an der rechten Stirn eine frische Platzwunde sowie kleine Hämatome. Er selbst macht vor Ort keine Angaben dazu, ob er einen Unfall gehabt hatte. Es bestand jedoch der dringende Tatverdacht, dass der Beschuldigte ein Unfall unter Alkoholeinwirkung verursacht hat und sich daraufhin unerlaubt vom Unfallort entfernt hatte. Der genaue Unfallort konnte vorerst nicht lokalisiert werden. Der Mann wurde zur Behandlung seiner Kopfwunde und zur Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend gab er zu, in Westdeutschland am Abend zuvor Alkohol getrunken und dann gegen Betonteile gefahren zu sein. Der LKW wurde vorerst sichergestellt und der Mann vorläufig festgenommen um ihn in einem beschleunigten Verfahren schnell verurteilen zu können.

PM der PD Brandenburg West vom 23.11.2017

 

Allgemein Bravo

Hochstadt (Rheinland-Pfalz): Müllwagenfahrer verhindert schlimmeren Unfall

Schutzengel Müllwagen, Bildquelle: Polizei

Am Mittwochmorgen sicherte ein BMW-Fahrer sein Auto nicht gegen ein Wegrollen ab, als er in der Neustadter Straße in Höhe der Tankstelle parkte. Auf der abschüssigen Fahrbahn rollte der 3er BMW in Richtung Dorfmitte davon. In diesem Moment kam ein Müllwagen angefahren. Dessen Fahrer, ein 31-jähriger Mann, erkannte die Situation mit dem führerlosen Fahrzeug und setzte sich mit seinem Müllwagen vor den BMW. Er drückte diesen dann mit seinem hinteren Trittbrett nach rechts auf den Gehweg, wo der BMW an einem Verkehrszeichen zum Stehen kam. Der BMW wurde im Frontbereich und an der Stoßstange beschädigt. Der Müllwagen erlitt am Trittbrett eine geringe Beschädigung (siehe Foto). Durch das umsichtige und rasche Handeln des Müllwagenfahrers konnte ein größerer Unfallschaden verhindert werden.

PM der PI Landau vom 22.11.2017

Heute mal kein Polizist – aber das DANKE ist verdient!!!

Allgemein Bevölkerungsschutz Prävention

Sicherheit auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt

Die Polizei Ludwigshafen wird auch in diesem Jahr alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unseren Bürgerinnen und Bürgern ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Anknüpfend an die bundesweite Gefährdungslage gehen wir nach wie vor bei allen größeren Veranstaltungen von einer hohen abstrakten Gefährdungslage aus. Dies gilt ebenso für den Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen, auch hier liegen uns keine konkreten Erkenntnisse vor. Bereits im Vorfeld des Marktes haben wir mit dem Veranstalter LUKOM und der Stadt Ludwigshafen Sicherheitsgespräche geführt. Dabei wurden unter anderem Sperren an Zufahrtswegen besprochen. Diese wurden vom Veranstalter eingerichtet. Ebenso wurden die Standbetreiber sensibilisiert und um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Damit sollen verdächtige Personen und Gegenstände frühzeitig erkannt werden. Die Polizei Ludwigshafen wird auf dem Weihnachtsmarkt, in Abstimmung mit dem kommunalen Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen, mit uniformierten Kräften sichtbar präsent sein. Dabei werden auch Polizeibeamte mit Bodycams zum Einsatz kommen. Ebenso setzen wir zivile Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ein. Während der Öffnungszeiten werden wir zudem den Bereich des Weihnachtsmarktes mit Video überwachen.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Niederbayern: Mutmaßliche Serieneinbrecher festgenommen – niederbayernweite Einbrüche in Wohnungen, Garagen und Pkw geklärt

Ein mutmaßliches Einbrecherduo, einen 28-jährigen und einen 27-jährigen Rumänen, konnte die Polizei am Samstag, 18.11.2017, festnehmen, gegen beide erging Haftbefehl.

 

Im Zeitraum zwischen 09.11.2017 bis 18.11.2017 kam es in den Landkreisen Dingolfing-Landau, Landshut und Rottal-Inn zu einer Serie von Wohnungs-, Garagen- und Pkw-Einbrüchen mit einem Beuteschaden im fünfstelligen Bereich. Zivilen Einsatzkräften aus Landshut ist es nun gelungen, am vergangenen Wochenende unter der Einsatzleitung der Landauer Polizei mit Unterstützung ihrer Dingolfinger Kollegen zwei mutmaßliche Serieneinbrecher, einen 27- und 28-jährigen Rumänen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau festzunehmen. Auf das Konto der beiden Männer gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand etwa 23 Einbrüche in Wohnhäuser, Garagen und Pkw`s.

Bei der Auswahl des Diebesgutes waren die Beiden nicht wählerisch, entwendet wurde u. a. Bargeld, Fahrräder, Navigationssysteme, Mobiltelefone, Notebooks, Personaldokumente, Kosmetika, Motorsägen sowie hochwertige Bau- und Werkzeugmaschinen.

Ein Großteil des Diebesgutes konnte bei der am 18.11.2017 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erfolgten Wohnungsdurchsuchung aufgefunden und sichergestellt werden. Ein beträchtlicher Anteil der sichergestellten Tatbeute konnte bislang noch keiner Straftat zugeordnet werden.

Ob und in wie weit die beiden Männer für weitere Taten in Frage kommen ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Gegen die beiden Tatverdächtigen erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut Haftbefehl. Beide wurden am Sonntag, 19.11.2017, in verschiedene bayerische Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Landau a. d. Isar dauern an.

PM des PP Niederbayern vom 22.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Aschaffenburg (Bayern): Wohnsitzloser Fahrradteiledieb verliert Sprintduell gegen Polizeibeamte

Am Dienstagmorgen, gegen 02:20 Uhr, fiel einer uniformierten Streife der Polizeiinspektion in der Ludwigstraße an den Fahrradständern, gegenüber der Postbank, eine männliche Person auf, die an einem Rad hantierte. Die Ordnungshüter wurden misstrauisch und wollten eine Kontrolle durchführen. Dies hatte jedoch der Mann wahrgenommen, sich auf sein Rad gesetzt und war zügig ohne Licht über die Frohsinnstraße, Erthalstraße und Weißenburger Straße unter Missachtung mehrerer Rotlichte in Richtung Schlossberg geflüchtet. Als er in Mainnähe nach links in die Suicardusstraße einbog, war die Fahrt für das Streifenauto aufgrund Bodenpfosten zu Ende. Obwohl der Flüchtende seinen mitgeführten Rucksack weggeworfen und über einen Metallzaun geklettert war, holten ihn die Ordnungshüter ein, konnten ihn zu Boden bringen und fesseln. Der 29-Jährige wurde festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Er führte mehrere Messer und Werkzeug mit sich. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks konnten diverse geklaute Fahrradteile von verschiedenen Rädern entdeckt und sichergestellt werden. Der Dieb räumte die Taten ein. Im Weiteren konnten die Polizisten drogentypische Ausfallerscheinungen feststellen, so dass durch eine Ärztin eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Nachdem der junge Mann keinen festen Wohnsitz vorweisen konnte, wurde er dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen dauern an, insbesondere bezüglich des mitgeführten hochwertigen schwarzen Fahrrades der Marke Haibike.

PM der PI Aschaffenburg vom 22.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Rettung einer Waldohreule erfolgreich

Durch eine Passantin wurde der Polizei in Germersheim mitgeteilt, dass sich am Rheinhauptdeich eine kleine Eule in einem Seil in einer Höhe von vier Metern verfangen habe. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr konnte die kleine Waldohreule schließlich befreit werden. Aufgrund einer leichten Verletzung am Flügel wurde sie durch das Forstamt in eine Wildstation gebracht.

PM der PI Germersheim vom 21.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Suizid im letzten Augenblick verhindert

Einer aufmerksamen Streifenwagenbesatzung ist es zu verdanken, dass im letzten Augenblick verhindert werden konnte, dass sich ein 22-jähriger Mann von der Kaiser-Wilhelm-Brücke stürzt. Der Mann stand bereits auf der Brüstung der Brücke mit Blickrichtung Großer Hafen, als die Polizeibeamten mit dem Funkstreifenwagen zufällig die K.-W.-Brücke befuhren. Durch beherztes Eingreifen konnten sie ihn an sein Vorhaben hindern. Er gab den Kollegen gegenüber an, nicht mehr mit Leben klar zu kommen. Der junge Mann wurde der psychiatrischen Abteilung des Klinikums Wilhelmshaven zugeführt.

PM der PI Wilhelmshaven / Friesland vom 21.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Durchsuchungen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat

In einem Ermittlungskomplex der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§§ 129b Abs. 1, 129a Abs. 1 Nr. 1 StGB) und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a StGB) haben Beamte des Hessischen Landeskriminalamts in den frühen Morgenstunden am 21. November 2017 insgesamt 8 Wohnungen in Kassel, Hannover, Essen und Leipzig durchsucht.

Die Ermittlungen richten sich gegen 6 syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 20 und 28 Jahren, die sich seit Dezember 2014 (4 Beschuldigte), bzw. August und September 2015 als Asylantragsteller in Deutschland aufhalten und die in Verdacht stehen, Mitglieder der ausländischen terroristischen Vereinigung, die sich selbst „Islamischer Staat (IS)“ nennt, zu sein. Die Beschuldigten werden weiterhin verdächtigt, einen Anschlag mit Waffen oder Sprengstoff auf ein öffentliches Ziel in Deutschland vorbereitet zu haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen war die Anschlagsplanung noch nicht abgeschlossen.

An den Durchsuchungen waren insgesamt ca. 500 Polizeibeamte des Hessischen Landeskriminalamts und weiterer Polizeidienststellen der Länder beteiligt.

Die Beschuldigten sind anlässlich der Durchsuchungen vorläufig festgenommen worden. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

PM des LKA Hessen vom 21.11.2017

Allgemein Einfach nett

Wörrstadt (Rheinland-Pfalz): Freund und Helfer

Symbolfoto

Einer Streife der Polizei Alzey fiel am Montag, 20.11.2017, gegen 01.15 Uhr, ein geparktes Auto am Parkplatz Neuborn auf, in dem ein Mann schlief. Wie sich herausstellte hatte der 78-Jährige eine Reifenpanne hatte und bis auf diesen Parkplatz gefahren war. Der Mann hatte weder Werkzeug für die erforderliche Reparatur im Auto, noch ein Mobiltelefon. Also wollte er warten, bis seine Angehörigen aufgrund seiner ausbleibenden Rückkehr nach ihm suchen. Die Beamten konnten eine Angehörige des Mannes verständigen, die ihn kurz darauf abholte.

PM der PI Alzey vom 20.11.2017

Allgemein Verkehrssicherheit

Ailertchen (Rheinland-Pfalz): Linienbusfahrer unter Alkoholeinfluss

Am Fr., 17.11.2017 gegen 13 Uhr wurde der Fahrer eines Linienbusses einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass der 50 Jahre alte Mann aus der Verbandsgemeinde Westerburg leicht alkoholisiert war. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

PM der PI Westerburg vom 20.11.2017

Allgemein Prävention

Speyer (Rheinland-Pfalz): Präventionsstreife

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei wurden am vergangenen Wochenende im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Speyer Präventionsstreifen mit der Zielrichtung „Vermeidung von Wohnungseinbrüchen“ durchgeführt und zahlreiche Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Es kam zu keinen relevanten Feststellungen.

PM der PI Speyer vom 20.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

Obergünzburg (Bayern): Waldkauz nimmt PKW die Vorfahrt

Symbolfoto

Am 18.11.2017 gegen 23.30 Uhr kam es in Obergünzburg zu einem Verkehrsunfall. Eine 61jährige PKW-Lenkerin fuhr von Obergünzburg Richtung Ronsberg, als ihr ein Waldkauz die Vorfahrt nahm und mit dem PKW kollidierte. Dabei wurde der PKW an der rechten Seite beschädigt. Die PKW-Fahrerin kam mit dem Schrecken davon, der Waldkauz verletzte sich am Flügel. Er kam zur Erstversorgung mit auf die Dienststelle und wurde am nächsten Tag an die Greifvogelauffangstation Dietmannsried weitergegeben.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.11.2017

Allgemein Polizisten helfen

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aggressiver 20-Jähriger

Eine Nacht in der Polizeizelle verbracht hat ein junger Mann aus dem Stadtgebiet. Er durfte unter Polizeiaufsicht seinen Rausch ausschlafen, nachdem er am zweimal hintereinander wegen seines aggressiven Verhaltens aufgefallen war.

Das erste Mal hatte eine Streife am späten Sonntagabend am Pfaffplatz mit dem 20-Jährigen zu tun. Hier war der junge Mann – aus bislang unbekannten Gründen – mit einem 24 Jahre alten Bekannten in Streit geraten. Beide waren alkoholisiert und gaben an, dass es lediglich zu einer Schubserei gekommen sei; verletzt wurde niemand. Schon bei dieser Gelegenheit zeigte sich der 20-Jährige sehr aggressiv. Die Gemüter konnten jedoch zunächst beruhigt werden.

Rund eine Stunde später meldeten Zeugen, dass der junge Mann nun seine Freundin in der gemeinsamen Wohnung bedrängen würde. Wie die Lebensgefährtin bestätigte, hatte sich ihr Partner „hoch aggressiv“ gezeigt und herumgeschrien.

Der 20-Jährige wurde daraufhin zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen. Laut Schnelltest hatte er einen Pegel von 1,66 Promille.

PM des PP Westpfalz vom 20.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Rheinbach-Peppenhoven (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Drogendealer vorläufig festgenommen

Polizeibeamte des Einsatztrupps der Kölner Autobahnpolizei schnappten am Sonntagabend (19.11.2017) einen mutmaßlichen Drogendealer auf der Raststätte Peppenhoven, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und rund 500 Gramm Marihuana mit sich führte.

Gegen 22:25 Uhr fiel den Polizeibeamten ein verdächtiges Fahrzeug auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Peppenhoven auf. Sie überprüften den 27-jährigen Fahrer, bei dem sich Hinweise auf den Konsum von Drogen ergaben. Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Beamten rund 500 Gramm Marihuana, das in einer verschweißten Plastiktüte verpackt war sowie ein Springmesser.

Der 27-Jährige wurde wegen des Verdachts der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge festgenommen. Nachdem ihm bei der Polizeiwache Rheinbach eine Blutprobe entnommen wurde, brachten ihn die Beamten in das Polizeigewahrsam Bonn. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung in Remagen stellten Beamte des Polizeipräsidiums Koblenz außerdem etwa 270 Gramm Marihuana sowie 13.000,- Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.

Das Kriminalkommissariat 33 der Bonner Polizei übernahm die weitergehenden Ermittlungen, nach denen der 27-Jährige heute dem Haftrichter vorgeführt werden wird.

PM des PP Bonn vom 20.11.2017

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Polizeibeamte retten Betrunkenen aus dem Gleisbereich der U-Bahn

Am Samstag, 18.11.2017, gegen 02.35 Uhr, stürzte ein alkoholisierter 19-jähriger Münchner in den Gleisbereich des U-Bahnhofes Königsplatz. Dies konnte durch dort anwesende Beamte der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) beobachtet werden, die den Studenten sofort aus dem Gleisbereich ziehen konnten.

Der 19-Jährige blieb durch den Vorfall unverletzt und konnte an seine Mutter übergeben werden.

Wichtiger Hinweis:
Bitte denken Sie auch an die MVG-Notfallsäule am Bahnsteig! Wenn eine Personen ins Gleisbett gestürzt ist, bitte unbedingt sofort den „Nothaltgriff“ ziehen. Dadurch wird der Zugverkehr angehalten. Anschließend an der gleichen Säule den „Notrufknopf“ betätigen und dem MVG-Betriebszentrum mitteilen, was passiert ist. Von dort kann dann auch der Fahrstrom der U-Bahn abgeschaltet werden. Bitte nie selbst ins Gleisbett gehen. Dabei besteht Lebensgefahr!

PM des PP München vom 20.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Steinen (Baden-Württemberg): Familienstreit eskaliert – Polizei dringt in Wohnung ein und nimmt Randalierer fest

In der Nacht zum Sonntag musste die Polizei ein weiteres Mal in eine familiäre Auseinandersetzung eingreifen. Letzten Endes kam es zur Festnahme eines Beteiligten. Den ersten Einsatz gab es kurz vor 22 Uhr, nachdem es zu Sachbeschädigungen gekommen war. Beim Eintreffen einer Streife war alles ruhig und die Streitparteien befanden sich in ihren Wohnungen. Einige Zeit später flammten die Auseinandersetzungen erneut auf. Einer der Beteiligten warf Flaschen und andere Gegenstände aus dem Dachfenster und schrie lauthals herum. Da sich der 43-Jährige nicht beruhigte und die Situation zu eskalieren drohte, rückten mehrere Streifen zur Unterstützung an. Nach Umstellung des Hauses drangen Polizeibeamte in die Wohnung des streitsüchtigen Mannes ein. Der befand sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand und hatte ein Messer bei sich. In der Wohnung befand sich eine zweite Person, die ebenfalls ein Messer hatte. Beide Männer wurden überwältigt und ihnen die Messer abgenommen. Der 43-jährige, stark alkoholisierte Beschuldigte, wurde anschließend in Gewahrsam genommen und weitere Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 20.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Kurioses

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Einsatz des Kampfmittelräumdienstes

Symbolfoto

Am Freitag, den 17.11.2017, gegen 21:00 Uhr kam es in Ludwigshafen in der Wattstraße zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus. Der unbekannte Täter warf hierbei unter anderem eine Scheibe des Wohnhauses mit einem verrosteten Zünder einer Stabbrandbombe ein. Diese wurde zuvor im Garten des 91 jährigen Geschädigten aufgefunden. Der oder die Täter wurden bei der Tatausführung offensichtlich gestört und flüchteten in unbekannte Richtung. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro

Die Fundörtlichkeit wurde durch die Polizei weiträumig abgesperrt. Des Weiteren wurden die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, der kommunale Vollzugsdienst der Stadt Ludwigshafen und der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen. Nach ersten Feststellungen handelte es sich um eine „4-Pound-britische-Stabbrandbombe“ bei der sowohl vom Zünder als auch vom Brandkörper keine Gefahr mehr ausging.

Das Verhalten der unbekannten Täter dürfte dennoch als extrem riskant und gefährlich anzusehen sein.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.11.2017

Allgemein Schutz Meinungsfreiheit

Remagen (Rheinland-Pfalz): Versammlungsgeschehen in Remagen

Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten heute zu Versammlungen und Kund-gebungen in Remagen aufgerufen und bei der Kreisverwaltung Ahrweiler angemeldet. Aufgabe der Polizei ist es, die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Versamm-lungsfreiheit zu gewährleisten und Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, setzte die Polizeidirektion Mayen mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein.

Um 11:00 Uhr fand an der „Schwarzen Madonna“, einer kleinen Friedenskapelle in der Nähe der Rheinwiesen, ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Über den Tag verteilt fanden in Remagen und am Rhein-Ahr-Campus eine Vielzahl von verschiedenen Veranstaltungen statt, welche sich gegen die rechte Gesinnung richteten.

Die Anhänger „Rechts“, ca. 200 Personen, trafen sich ab 12.00 Uhr im Bereich des Güterbahnhofs an der B 9. Die Teilnehmer zogen durch verschiedene Straßenzüge der Innenstadt. Nach einer Kundgebung in der Nähe der Friedenskapelle ging der Aufzug wieder zurück zum Güterbahnhof und endete dort.

Zirka 350 Personen des linken Spektrums suchten heute den Weg nach Remagen. Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Gruppen konnte durch die eingesetzten Polizeikräfte verhindert werden.

PM der PD Mayen vom 18.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Gau-Algesheim (Rheinland-Pfalz): Alkohol im Straßenverkehr

Gleich zweimal wurde die Polizei am gestrigen Samstag mit Alkoholdelikten in Gau-Algelsheim befasst.

Zunächst war einem nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten um 18.48 Uhr der Fahrer eins PKW aus dem Raum Bad Kreuznach aufgefallen. Den verständigten Kollegen gegenüber räumte dieser in der Nähe des Freizeitbades „Rheinwelle“ ein, Alkohol getrunken zu haben. Mit einem vor Ort gemessenen Atemalkoholwert von mehr als 2,8 Promille bestätigte sich der Verdacht einer Alkoholfahrt mehr als deutlich.

Auch der nahezu zeitgleich (18.49 Uhr) mitgeteilte Streit zwischen einem Rad- und Autofahrer mündete letztlich in einer Blutentnahme im Krankenhaus. In diesem Kontext wurde die Dienststelle sinngemäß darüber informiert, dass am Bahnhof Gau-Algesheim ein Autofahrer einen Radfahrer von seinem Fahrzeug gedrängt habe; nun streite man sich heftig. Vor Ort wurden bei dem Radfahrer leichte Hautabschürfungen festgestellt; diese bedurften keiner unmittelbaren Versorgung. Nach ersten Angaben zufolge fuhren PKW und Fahrradfahrer zeitweise nebeneinander. Der Autofahrer erklärte, der Radler sei in „Schlangenlinien“ und dabei gegen sein Fahrzeug gefahren; er sei letztlich selbst gestützt und habe vorher zudem beleidigend gestikuliert. Der Leichtverletzte erklärte seinerseits, er sei von dem PKW abgedrängt worden; an diesem waren leichte Kratzspuren zu erkennen. Ein Atemalkoholtest bei dem Fahrradfahrer ergab letztlich 1,78 Prom. Atemalkohol. Er musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus folgen.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Ingelheim vom 19.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Zweimal Angriffe gegen DB-Kontrollpersonal – Haftbefehl vollstreckt

Am Samstag (18. November) kam es zu zwei körperlichen Attacken gegen DB-Kontrollpersonal. Zusätzlich wurde ein Haftbefehl vollstreckt.

Nr. 317 – Ein 23-jähriger gambischer Staatsangehöriger fuhr gegen 05:55 Uhr ohne gültigen Fahrschein in einer S8, Richtung Herrsching. Auf Höhe Hirschgarten sollte der Mann nach der Fahrscheinkontrolle von Mitarbeitern der Deutsche Bahn von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Hierbei beleidigte er die Bahnmitarbeiter und schlug einem von diesen gegen das Kinn. Gegen den Afrikaner wird wegen von der Bundespolizei wegen Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen ermittelt.

Nr. 318 – Ein 34-jähriger aus Untergiesing geriet kurz nach 15 Uhr in einer S7 auf Höhe Neuperlach Süd mit einem Kontrolleur des zivilen Prüfdienstes in eine körperliche Auseinandersetzung. Ein 22-jähriger Ramersdorfer, der versuchte schlichtend einzugreifen, wurde von dem 34-Jährigen getreten. Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung wurden eingeleitet. Dazu werden u.a. die Aufzeichnungen der S-Bahnkameras ausgewertet.

Nr. 319 – Gegen 15:50 Uhr wurde ein 31-jähriger luxemburgischer Staatsangehöriger am Hauptbahnhof einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Saarbrücken festgestellt. Wegen Trunkenheit im Verkehr wurde gegen den Mann eine Geldstrafe in Höhe von 3.120 Euro ausgesprochen. Da er das Geld bislang nicht beigebracht hatte, wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Da der 31-Jährige das Geld auch bei der Bundespolizei nicht vorlegen konnte, musste er die angeordnete, 130-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten und wurde deswegen an die Justizbehörden überstellt.

PM der BPOLI München vom 19.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Mann randaliert in Krankenzimmer

Am Samstagabend demolierte ein 27-jähriger Mann in der Median Klinik Gunzenbachhof das Inventar eines Untersuchungszimmers. Grund für sein Verhalten dürfte in einer psychotischen Verhaltensstörung durch Rauschgiftkonsum zu suchen sein. Während die eingesetzte Polizeistreife auf Verstärkung wartete, zündete der Mann im Untersuchungszimmer Handtücher und Kissen an. Bei einem Notzugriff wurde der Mann überwältigt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr wurden Feuerlöschmaßnahmen durchgeführt und die betreffende Station geräumt. Drei Polizeibeamte und ein diensthabender Arzt mussten aufgrund von Ruchgasinhalation in der Stadtklinik Baden-Baden behandelt werden. Sie wurden nur leicht verletzt. Die Feuerwehr Baden-Baden war mit 25 Mann und sechs Fahrzeugen im Einsatz. Nachdem die gesamte Station belüftet wurde, konnten die Patienten ihre Zimmer wieder beziehen. Der 27-jährige konnte nach medikamentöser Behandlung in der Klinik verbleiben.

PM des PP Offenburg vom 19.11.2017

Allgemein Gefahrenabwehr

Bonn (Nordrhein-Westfalen): COP 23: Großeinsatz zur Weltklimakonferenz beendet

Der längste Großeinsatz in der Geschichte der nordrhein-westfälischen Polizei ist beendet. In den vergangenen zwei Wochen sorgten Polizeibeamte aus ganz Nordrhein-Westfalen rund um die Uhr für den störungsfreien Verlauf der Weltklimakonferenz und die Sicherheit der mehr als 25.000 registrierten Teilnehmer aus 196 Staaten. Die Polizei sicherte auch die bunten und friedlichen Demonstrationen vieler Tausend Menschen und trug mit dazu bei, dass sich die Verkehrsbehinderungen für Bonnerinnen und Bonner, die Berufspendler und Gäste durchweg in Grenzen hielten. „Die Welt hat in den letzten zwei Wochen auf Bonn geschaut. Unsere Stadt hat sich erneut als sicherer und verlässlicher Konferenzort präsentiert. Ich bin froh und stolz, dass die Polizei Bonn einen wichtigen Teil dazu beigetragen hat“, zog Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa ein positives Fazit. „Mein Dank gilt allen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die in den vergangenen zwei Wochen auch bei Wind und Wetter vor Ort für die Menschen ansprechbar waren. Mit ihrem freundlichen und professionellen Auftreten haben auch sie für das angenehme Konferenzklima gesorgt“, stellte die Behördenleiterin heraus. Auch der Polizeiführer des Großeinsatzes, Leitender Polizeidirektor Helmut Pfau, zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzverlauf: „Die Konferenz fand ohne Störungen statt. Die Sicherheit der Konferenzteilnehmer war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Wir haben mehreren Tausend Menschen den friedlichen und bunten Protest ermöglicht und konnten die Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Minimum reduzieren. Damit haben wir unsere Ziele erreicht. Die mehrmonatige und intensive Vorbereitung, die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern sowie das hervorragende Auftreten der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten haben zum Erfolg dieses Polizeieinsatzes geführt, den es in dieser Form in Nordrhein-Westfalen noch nicht gab.“ Bei der Planung und der Durchführung erhielt die Polizei Bonn Unterstützung von zahlreichen Polizistinnen und Polizisten sowie Polizeibediensteten aus ganz Nordrhein-Westfalen. Rund 1300 Einsatzkräfte waren täglich rund um die beiden Konferenzzonen, im Stadtgebiet sowie in Bussen und Bahnen zivil und uniformiert im Einsatz und für die Menschen ansprechbar. Dies galt auch für die Bundespolizei, die gleichzeitig an Bahnhöfen und in den Zügen der Deutschen Bahn AG präsent war. Die Polizei begleitete während des Konferenzzeitraumes zahlreiche Demonstrationen, Mahnwachen und Kundgebungen. Daran beteiligten sich mehrere Tausend Teilnehmer. Alle Versammlungen verliefen friedlich und ohne nennenswerte Störungen. Zum Höhepunkt der Konferenz am 15. November 2017 waren viele Minister der Teilnehmerstaaten, UN-Generalsekretär António Guterres, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sowie zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs zu Besuch in Bonn. Auch deren Sicherheit war jederzeit gewährleistet. Die Polizei konnte die mit den Kolonnenfahrten verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen gering halten. Wie im gesamten Konferenzzeitraum zeigte sich die Verkehrslage entspannter als zuvor erwartet. Die Bonnerinnen und Bonner sowie alle Berufspendler hatten sich gut auf die Situation eingestellt. Schon im Vorfeld der Konferenz waren viele Unternehmen und Behörden aus dem Bundesviertel über mögliche Beeinträchtigungen informiert worden. „Es war uns sehr wichtig, die Menschen frühzeitig und aktuell über die Verkehrssituation zu unterrichten“ so Polizeiführer Helmut Pfau. Seit dem 25. Oktober 2017 standen die Bonner Ordnungshüter mit einem Bürgertelefon für Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus berichteten sie täglich auf ihrer Webseite bonn.polizei.nrw sowie über Twitter (#cop23verkehr) und Facebook über den Polizeieinsatz und aktuelle Verkehrsbeeinträchtigungen. Weil die Informationen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zur Verfügung standen, nutzten neben den Bonner Bürgerinnen und Bürgern auch viele Konferenzteilnehmer diesen Service. Über den Großeinsatz hinaus, waren aber auch für den polizeilichen Alltag in Bonn und der Region jederzeit ausreichend viele Polizeibeamte im Dienst. Traditionelle Veranstaltungen konnten wie gewohnt stattfinden. So feierten am 11. November die Bonner Jecken unbeschwert und sicher den Sessionsbeginn auf dem Marktplatz. Zudem begleiteten Bonner Polizeibeamte auch die traditionellen Sankt Martinsumzüge.

PM des PP Bonn vom 18.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Sonneberg (Thüringen): Berauschter LKW-Fahrer

Einen berauschten LKW-Fahrer zogen Polizeibeamte nach Zeugenhinweisen am Donnerstagnachmittag in Sonneberg aus dem Verkehr. Gegen 15.00 Uhr untersagten die Beamten dem Kraftfahrer in der Bettelhecker Straße die Weiterfahrt, nachdem sie bei ihm mehrere Gramm Haschisch fanden und er den Konsum von Drogen vor der Fahrt zugab. Außerdem musste der Mann aus Hof eine Blutentnahme im Krankenhaus über sich ergehen lassen. Gegen den 42-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 17.11.2017

Allgemein Keine Macht den Drogen Verkehrssicherheit

Breitungen/Werra (Thüringen): Berauscht gefahren

Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagmittag in Breitungen führten Polizeibeamte bei einem 35-jährigen Fahrer eines VW Passats einen Drogentest durch. Dieser zeigte eine Beeinflussung des Fahrers durch Cannabis an. Der Mann musste im Klinikum in Schmalkalden eine Blutprobe abgeben und durfte nicht mehr weiterfahren.

PM der LPI Suhl vom 17.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Köln (Nordrhein-Westfalen): Über 250 Spinde in Krankenhäusern aufgebrochen – Polizei nimmt Serientäter fest

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei am gestrigen Mittwoch (16. November) im Kölner Stadtteil Chorweiler einen Serientäter (33) festgenommen. Der Mann steht in dringendem Verdacht, in verschiedenen Krankenhäusern im Stadtgebiet Köln sowie in Leverkusen und Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) über 250 Spinde aufgebrochen zu haben.

Seit Ende September 2017 hatte sich die Zahl der Spindaufbrüche in Umkleidekabinen von Kölner Krankenhäusern exorbitant gehäuft. Dabei wurde in kürzester Zeit ein Anstieg von etwa 200 Delikten gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt. Hinzu kamen bis Mitte November weitere Straftatenserien in diesem Deliktsbereich im Rhein-Kreis Neuss.

Die intensive Ermittlungsarbeit der Polizei Köln führte schließlich auf die Spur des 33-Jährigen, der in der Vergangenheit bereits hinreichend wegen gleichgelagerter Delikte polizeilich in Erscheinung getreten war. Aufgrund einer erheblichen Restfreiheitsstrafe wurde er bereits mit zwei Haftbefehlen gesucht.

Gestern wurde der Gesuchte in der Wohnung seiner Freundin, wo er sich unangemeldet aufhielt, widerstandlos festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten Diebesgut wie Geldbörsen und Mobiltelefone.

In seiner Vernehmung räumte der 33-Jährige die Taten ein. Ein Haftrichter schickte ihn in Untersuchungshaft.

PM des PP Köln vom 17.11.2017

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Goslar (Niedersachsen): Aufmerksame Bürger und eingesetzte Polizeibeamtinnen und -beamte verhindern mögliche Einbruchshandlungen

Gestern Mittag meldeten Anwohner aus Ohlhof der Polizei mehrere Personen, die in diesem Stadtteil lohnenswerte Objekte ausbaldowerten.

Im Rahmen der daraufhin erfolgten Fahndung wurde ein Pkw mit ausländischem Kennzeichen, besetzt mit zwei Osteuropäern, in diesem Bereich festgestellt, kurzfristig beobachtet und schließlich in der Innenstadt kontrolliert. Diese Überprüfung führte zwar nicht zum Auffinden von Einbruchswerkzeugen oder Diebesgut, aber zur Feststellung, dass einer der Insassen über erhebliche kriminalpolizeiliche Vorerkenntnisse im Bereich des Einbruchdiebstahls verfügte.

Im Laufe des Nachmittags erfolgten weitere Meldungen aus den Stadtteilen Jürgenohl und Georgenberg.

Hier klingelten entweder Bettlerinnen oder aber Personen, die um Arbeit nachfragten. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnten auch hier mehrere Personen festgestellt und überprüft werden. Obwohl auch hierunter teilweise solche mit entsprechenden Erkenntnissen waren, konnten allerdings auch in diesen Fällen keine Straftaten nachgewiesen werden.

Das massive und vor allem schnelle Auftreten der polizeilichen Einsatzkräfte dürfte aber entsprechenden Eindruck hinterlassen haben.

Das konnte auch schon am Mittwoch beobachtet werden. An diesem Tag waren zwanzig Polizeibeamtinnen und -beamte in den genannten Stadtteilen unterwegs, um nach potentiellen Einbrechern Ausschau zu halten.

Dabei wurden u.a. mehrere Personen festgestellt, die Dachdeckerleistungen anboten. Sie entfernten sich nach ihrer Kontrolle ebenso wie andere überprüfte Personen, die mit kriminalpolizeilichen Erkenntnissen im Einbruchsbereich aufwarten konnten.

Auch wenn bei diesen Maßnahmen keine Tatverdächtigen ermittelt werden konnten, sind nicht nur die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten mit dem präventiven Ergebnis der Aktionen sehr zufrieden.

Tatsächlich sind in den letzten Tagen keine Einbruchstraftaten im Goslarer Stadtgebiet angezeigt worden!

Das ist auch ein Verdienst der Bürgerinnen und Bürgern, die uns angerufen haben, sondern auch den vielen, die Augen und Ohren in ihrem Wohnumfeld offen halten.

Bitte informieren Sie Ihre Polizei auch weiterhin sofort, wenn Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrem Umfeld bemerken. Dabei sollte auch bedacht werden, dass es sich bereits beim bloßen Betteln nicht selten um ein Ausbaldowern späterer Tatorte handelt.

Nur gemeinsam ist es möglich, den Verdrängungseffekt zu erzielen, der nötig ist, damit wir alle uns sicher fühlen können.

Vielen Dank!

PM der PI Goslar vom 17.11.2017