Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Essen (Nordrhein-Westfalen): „Angie“ stellt Einbrecher in Bedingrade – Dank wachsamer Nachbarin

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Die Diensthündin „Angie“ stellte in der Nacht von Donnerstag (19. Juli) auf Freitag (20. Juli) Einbrecher im Essener Stadtteil Bedingrade.

Gegen 2 Uhr wählte eine aufmerksame Frau auf der Lohstraße den Notruf der Polizei. Die 36-Jährige beobachte an einem Haus in der Nachbarschaft zwei verdächtige Personen. Weil ihre Nachbarn im Urlaub waren, hatte sie eh ein besonderes Augenmerk auf das Haus. Als die Unbekannten offensichtlich die Terrassentür aufhebelten, alarmierte sie über Notruf sofort die Polizei.

Die Leistelle setzte zahlreiche Streifenwagen ein. Auch Diensthundeführer, die in der Nacht auf Streife waren, fuhren nach Bedingrade zum Einsatzort.

Zwischenzeitlich flüchtete das verdächtige Duo durch ein Gartentor in unbekannte Richtung. Diensthündin „Angie“ nahm eine Geruchsspur auf und eilte ohne Sichtkontakt zu den Flüchtenden, über die Straße Heukenfeld in Richtung Hexbachtal, hinterher. Plötzlich signalisierte sie durch lautes Bellen ihrem Hundeführer ein Versteck im Dickicht an.

Die Polizeibeamten forderten mehrfach und lautstark dazu auf, aus dem Versteck zu kommen und drohten den Hundeeinsatz an.

Ein 17 Jahre alter mutmaßlicher Einbrecher versuchte nach der deutlichen Ansprache zu flüchten. Die 6-jährige Hündin biss daraufhin zu und verhinderte die Flucht. Der Gebissene erlitt hierdurch schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Sein Komplize (17) kauerte weiterhin in seinem Versteck und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.

Nach den Festnahmen kam noch Diensthund „Schiwago“ zum Einsatz.
Der Rüde (7) stöberte in der Umgebung des Festnahmeorts nach verdächtigen Gegenständen. Mit seiner feinen Nase fand er mehrere Tütchen mit Marihuana.

Das Einbruchskommissariat vernahm die beiden Jugendlichen am heutigen Tag. Sie haben die Tat eingeräumt. Das Betäubungsmittel hatten sie angeblich zum Weiterverkauf dabei.

Der Schwerverletzte befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.
Sein Mittäter ist auf freiem Fuß. Beide haben einen festen Wohnsitz in Essen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Essen vom 20.07.2018

Allgemein Bravo

Frankfurt-Nieder-Eschbach (Hessen): Falsche Polizisten festgenommen

Dank einer achtsamen Seniorin gelang der Frankfurter Polizei am Mittwoch in Nieder-Eschbach die Festnahme von drei falschen Polizeibeamten.

Zunächst, unter der Legende eines vermeintlichen Bankmitarbeiters, traten die Betrüger telefonisch mit der 80-jährigen Rentnerin in Kontakt. Ihr wurde suggeriert, dass ein illegaler Abbuchungsversuch von ihrem Konto aus dem Ausland verhindert wurde und man die Polizei eingeschaltet habe. Um ihr Vermögen zu sichern, solle sie das Geld abheben und an die zu ihr nach Hause kommende „Polizei“ übergeben.

Die Frankfurterin roch jedoch den Braten und verständigte ihrerseits die richtige Polizei. Dadurch konnte zunächst der Abholer, ein 23-jähriger Türke, und kurz darauf seine in einem Auto wartenden Komplizen, ein 24-jähriger Deutscher sowie ein 21-jähriger türkischstämmiger Deutscher, festgenommen werden. Alle drei Tatverdächtigen sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die aufmerksame Rentnerin hat ganz im Sinne der polizeilichen Empfehlungen gehandelt und sofort den Notruf 110 gewählt, so dass letztlich alles weitere durch die richtige Polizei vorbereitet werden konnte. Hier nochmal die Hinweise der Polizei:

– Bleiben Sie immer wachsam, Betrüger treten am Telefon immer häufiger auf

– Die Polizei wird niemals Bargeld oder Wertsachen auf diese Art und Weise abholen

– Rufen Sie sofort den Notruf 110 an, wenn Sie angeblich so von der „Polizei“ angerufen werden

– Angehörige werden gebeten, ihre betagten Eltern, Großeltern usw. zu informieren und zu unterstützen

– Niemals Geld oder Wertsachen an unbekannten Personen aushändigen

PM des PP Frankfurt a.M. vom 19.07.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Berlin: Bundespolizisten vollstreckten Montagmittag im Frankfurter Stadtgebiet vier Haftbefehle gegen einen Mann

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Gegen 12:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen Fußgänger, der in der Slubicer Straße in Richtung Polen unterwegs war. Bei der Überprüfung des 38-jährigen Polen stellten die Beamten fest, dass dieser mit vier Haftbefehlen von unterschiedlichen Staatsanwaltschaften gesucht wird. Außerdem wurde der 38-Jährige im Mai 2018 durch die Ausländerbehörde in Cottbus nach Polen abgeschoben.

Den ersten Haftbefehl erließ die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Mai 2018. Das dortige Amtsgericht hatte den Mann im Juli 2013 wegen Betrugs zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, wovon er noch 61 Tage zu verbüßen hat.

Ebenfalls im Mai 2018 erließ die Staatsanwaltschaft Ellwangen einen Haftbefehl gegen den Polen. Wegen Sachbeschädigung wurde er im Oktober 2013 vom Amtsgericht Crailsheim zu 400 Euro Geldstrafe bzw.
40 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt.

Im Juni 2018 folgte der dritte Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Betrugs. In dem Fall wurde der Pole im März 2016 vom Amtsgericht Berlin Tiergarten zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, wovon der Gesuchte noch 335 Tage zu verbüßen hat.

Der vierte Haftbefehl wurde ebenfalls im Juni 2018 von der Staatsanwaltschaft in Hannover erlassen. Das dortige Amtsgericht verurteile den 38-Jährigen im Dezember 2016 wegen Beihilfe zur Bandenhehlerei zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Aus diesem Urteil hat der Mann noch eine Restfreiheitsstrafe von 205 Tagen offen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten Bundespolizisten den Mann in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLD Berlin vom 17.07.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Retter

Villach (Kärnten): Erste allgemeine Hilfeleistung – Lebensrettung

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Am 17.07.2018 gegen 05:15 Uhr stürzte aus bisher noch nicht geklärtem Grund ein 59 Jahre alter Villacher von der Fußgängerbrücke beim Congresscenter in Villach in die Drau.

Der Sturz wurde von einer Mitarbeiterin eines Wachdienstes wahrgenommen und der Polizei angezeigt.

Von der Streife Trattengasse1 konnte die reglose Person im Bereich Fabrikssteig wahrgenommen werden.

Ein Beamter der Streife begab sich sofort mit einer Schwimmweste und einem Rettungsseil in das Wasser und konnte mit Unterstützung eines weiteren Polizeibeamten den Mann aus dem Wasser retten.

Von Angehörigen der Hauptfeuerwache Villach wurde im Anschluss sofort mit der Reanimation begonnen.

Nach Eintreffen der Rettung und des Notarztes konnte der Mann wiederbelebt und anschließend in das LKH Villach gebracht werden.

PA der LPD Kärnten vom 17.07.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Flensburg (Schleswig-Holstein): Bundespolizei verhaftet gesuchten georgischen Dieb

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Freitagabend gegen 21.30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Flensburger Bahnhof einen jungen Mann, der mit dem Zug aus Dänemark eingereist war. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass der 31-jährige Georgier mit Haftbefehl gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn wegen Diebstahls. Der Mann wurde verhaftet und mit zur Dienststelle genommen.

Da er die festgelegte Geldstrafe in Höhe von 390,- Euro nicht bezahlen konnte, wurde er ins Flensburger Gefängnis eingeliefert.
Dort verbringt er jetzt die nächsten 30 Tage.

PM der BPOLI Flensburg vom 16.07.2018

Allgemein Bravo Polizisten helfen Retter

Leoben (Steiermark): Rollstuhlfahrer aus Mur gerettet

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Ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Murtal stürzte Dienstagnachmittag, 10. Juli 2018, mit seinem Rollstuhl in die Mur. Einsatzkräfte retteten ihn.

Gegen 17:00 Uhr war ein 43-jährige Rollstuhlfahrer an der Mur im Bereich des Bahnhofplatzes zum Fischen. Durch eine Unachtsamkeit kippte er plötzlich nach vorne und stürzte mitsamt seines Rollstuhls in die Mur. Von einer tiefen Wasserstelle konnte er sich ohne Rollstuhl zu einer seichten Stelle in der Mitte der Mur retten und nach Hilfe rufen. Ein 16-jähriger Passant bemerkte von einer nahegelegenen Bushaltestelle aus die Hilferufe, hielt Nachschau und verständigte sofort die Einsatzkräfte. Nachdem der 43-Jährige von zwei Polizisten aus dem Wasser zum Ufer gezogen wurde, konnte er gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr an Land gebracht werden. Sein Rollstuhl wurde im Anschluss ebenso von den Einsatzkräften an Land gezogen.
Der 43-Jährige erlitt beim Vorfall keine Verletzungen und konnte nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort aus eigenem nach Hause fahren.

PA der LPD Steiermark vom 10.07.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung Kurioses

Görlitz (Sachsen): Erfolgreiche Nacheile – Zwei Tatverdächtige auf ihrer Flucht in Polen vorläufig festgenommen

In der Nacht zu Freitag haben mehrere Streifen des Einsatzzuges der Polizeidirektion Görlitz erfolgreich zwei flüchtende Diebe verfolgt. Die Nacheile auf polnisches Hoheitsgebiet und die Ergreifung der beiden Tatverdächtigen war filmreif.

Seinen Anfang nahm der Einsatz, als eine Zivilstreife gegen 02:40 Uhr auf der Promenadenstraße in Görlitz einen VW Passat stoppen wollte. An dem Volkswagen waren in Polen registrierte Kennzeichen angebracht, die nicht an diesen Wagen, sondern an einen Mercedes gehörten. Am Heck des Passats hing zudem ein Anhänger mit Görlitzer Kennzeichen. Der Fahrer des VW hielt jedoch nicht an, sondern fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Kunnerwitz davon.

Die Zivilstreife des Einsatzzuges der Polizeidirektion folgte dem flüchtenden Wagen und alarmierte Verstärkung. Bei voller Fahrt stieg offenbar der Beifahrer in den Kofferraum des Passats, öffnete die Heckklappe und löste die Kupplung des Anhängers. Die Zivilstreife konnte dem abscherenden Einachser mit Müh und Not ausweichen. Der führungslose Hänger krachte in die Hecke eines Wohnhauses.

Auf der Paul-Mühsam-Straße rammte sich der rote Volkswagen den Weg frei, als er die Bauzäune einer Straßenbaustelle an einer Eisenbahnbrücke einfach umfuhr. Doch auch hier entkam der flüchtende Wagen seinen Verfolgern nicht.

Weitere Streifen des Einsatzzuges der Polizeidirektion hatten den Volkswagen bereits auf der Bundesstraße 99 in Höhe des Berzdorfer Sees aufgenommen. Sie eilten dem Passat über den Grenzübergang Hagenwerder auf polnisches Hoheitsgebiet nach.

In Höhe der Ortschaft Kozmin erlitt der roten Wagen auf seiner Flucht einen Reifenschaden und fuhr sich auf einem Feld fest.

Hier griffen die Beamten des Einsatzzuges zu und nahmen die beiden Insassen des VW Passat vorläufig fest. Es handelte sich um zwei polnische Staatsbürger im Alter von 29 und 32 Jahren. Die beiden Tatverdächtigen sind beiderseits der Grenze bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Sie standen unter Drogen. Ein Test verriet den Konsum von Crystal. Die Görlitzer Beamten übergaben die beiden Diebe anschließend an eine Steife der zwischenzeitlich alarmierten Zgorzelecer Polizei.

Im Verlauf erster Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Anhänger kurz zuvor am Pfaffendorfer Weg in Görlitz gestohlen wurde. Auf der Ladefläche befand sich ein Moped, dass an der Schönberger Straße entwendet wurde. Auch ein Fahrrad und eine Pkw-Dachbox lagen auf der Ladefläche. Hier ist der Tatort des anzunehmenden Diebstahls noch nicht bekannt.

Der Kriminaldienst des Reviers Görlitz führt die weiteren Ermittlungen. Die Tatverdächtigen wurden von der polnischen Polizei in Gewahrsam genommen. Über ihr Schicksal entscheidet die polnische Justiz.

PM der PD Görlitz vom 06.07.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Retter

Lübeck (Schleswig-Holstein): Erfolgreiche Reanimation durch Polizeibeamte

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Polizeibeamte aus Lübeck wurden am Donnerstagvormittag (05.07.2018) gegen 11.00 Uhr im Bereich Krähenteich von Passanten auf eine Person hingewiesen, die nicht mehr ansprechbar sein sollte.

Die Polizisten vom 1. Polizeirevier fanden die Person um 11.02 Uhr zusammengesunken auf dem Wanderweg zwischen dem Krähenteich und der Straße „An der Mauer“. Der Mann reagierte weder auf Ansprache noch auf Schmerzreize, Puls und Atmung waren nicht feststellbar. Drei Beamte begannen daher unverzüglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, ein weiterer kümmerte sich um die Einweisung des angeforderten Rettungsdienstes (Rettungswagen und Notarzt). Ab 11.08 Uhr wurde die Reanimation gemeinsam mit der RTW-Besatzung fortgesetzt. Der um 11.16 Uhr eingetroffene Notarzt beurteilte den Patienten als soweit stabil, dass er mit dem RTW in eine Klinik transportiert werden konnte.

Durch den Notarzt wurde später telefonisch mitgeteilt, dass der 44-jährige Lübecker ohne die sofort eingeleitete Wiederbelebung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Einsatzort verstorben wäre.

PM der PD Lübeck vom 06.07.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Titisee-Neustadt/Löffingen (Baden-Württemberg): Täterfestnahme – Falscher Polizeibeamter auf frischer Tat festgenommen

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Bereits am Abend des 04.07.2018 kontaktierte eine 80jährige Frau kurz nach 20:00 Uhr die Polizei. Sie war kurz zuvor von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen worden, der sie darum bat aus Sicherheitsgründen ihren Schmuck und Goldmünzen zur Abholung zu richten. Die Sachen würden zeitnah abgeholt werden müssen. Kräfte der Polizeireviere Titisee-Neustadt, Freiburg-Süd und der Kriminalpolizei wurden eingewiesen, so dass wenige Stunden später der Abholer und zwei ihn unterstützende Personen vor Ort festgenommen werden konnten.

Hierbei handelt es sich um einen 27jährigen Mann kosovarischer Staatsangehörigkeit sowie einen 17-Jährigen syrischer Staatsangehörigkeit und einen 21-Jährigen deutscher Staatsangehörigkeit.

Alle drei sind aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein. Der 17Jährige ist bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten, die beiden anderen sind bereits im Bereich der Eigentums- und Gewaltkriminalität auffällig geworden.

Der 27-Jährige wurde am heutigen Tag (06.07.2018) dem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg Untersuchungshaft an.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor Telefonbetrügern und gibt folgende Verhaltenshinweise:

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
– Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
– Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
– Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
– Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion.

PM des PP Freiburg vom 06.07.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Keltern (Baden-Württemberg): Polizei eskortiert schwangere Frau ins Krankenhaus

Symbolfoto

Eine Verkehrskontrolle der besonderen Art erlebten Beamte des Polizeireviers Neuenbürg in der Nacht auf Donnerstag.

Kurz nach 01:00 Uhr bemerkte die Streife einen durch Keltern fahrenden Mercedes, der durch diverse aufsehenerregende Fahrmanöver auffiel. Als der 53-jährige Fahrer daraufhin einer Kontrolle unterzogen werden sollte, bemerkten die Polizisten, dass sich auf dem Rücksitz eine schwangere Frau in den Wehen befand. Die Beamten reagierten sofort, unterbrachen die Kontrolle und begleiteten nach kurzer Absprache mit dem 53-Jährigen das Fahrzeug zum Krankenhaus. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wurden zum Teil auch kurzzeitig Sondersignale eingesetzt.

Letztlich schaffte es die Frau noch rechtzeitig in den Kreissaal und alle Beteiligten waren glücklich. Dem Neugeborenen wünschen wir auf diesem Wege alles Gute!

PM des PP Karlsruhe vom 05.07.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): Festnahme falscher Polizeibeamter

(Ist zwar kein Bundespolizeiteddy, ist aber ein Symbolfoto)

Bereits am 25.06.2018 und 26.06.2018 wurden insgesamt 13 ältere Menschen aus Edenkoben und Umgebung von Betrügern, die sich als Polizeibeamten ausgaben, angerufen. Die angeblichen Polizeibeamten gaben vor, dass Einbrecher in unmittelbarer Nähe der Wohnorte der Angerufenen festgenommen worden seien. Diese Einbrecher hätten eine Liste von Einbruchsopfern mit sich geführt, darunter auch ihre Daten.
Anschließend befragten die angeblichen Polizeibeamten die Angerufenen nach ihren Konten sowie ihren Wertsachen zu Hause. Die meisten der Angerufenen schöpften Verdacht und beendeten die Gespräche. Nachdem die Polizei über die Anrufe informiert worden war, wurden die Ermittlungen vom Betrugskommissariat der Kriminalinspektion Landau übernommen. Im Rahmen der durchgeführten umfangreichen Ermittlungen konnten zwei Täterverdächtige ermittelt und durch Spezialkräfte der Polizei Rheinland-Pfalz am 02.07.2018 in Edenkoben festgenommen werden. Die 32- und 38-jährigen Beschuldigten stammen aus der Türkei und Litauen, wohnen jedoch im Bereich von Nordrhein-Westfalen. Sie wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landau heute Morgen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landau vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die beiden Männer kamen in Untersuchungshaft. Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei den beiden Festgenommen offensichtlich um Mitglieder einer überregional agierenden Bande, die auch vom Ausland aus agiert.

Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und empfiehlt eine umgehende Kontaktaufnahme mit der „richtigen Polizei“. Die Polizei kommt bei Einbrüchen selbst vor Ort und fragt nie telefonisch nach Vermögen oder Wertgegenständen. Lassen Sie sich nie unter Druck setzen und beenden sie notfalls das Telefonat. Falls Sie Zweifel haben, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, melden Sie sich bei ihrer örtlichen Polizei. Die Kriminalpolizei Landau erreichen Sie unter 06341/287-0 oder kilandau@polizei.rlp.de.

PM der PD Landau vom 03.07.2018

Allgemein Bravo Einfach nett Polizisten helfen

Bad Neustadt (Bayern): Die Polizei, Dein Freund und Helfer!

Symbolfoto (aber es enstand in Fürth)

Am Montag kam eine 84-jährige Rentnerin ganz aufgelöst zur Polizei Bad Neustadt und wollte den Diebstahl ihrer Handtasche anzeigen. Sie hatte in der Stadt eingekauft und als sie sich zum Abschluss ein Eis gönnen wollte, war ihre Handtasche nicht mehr da. Während der Anzeigenaufnahme und dem Rekonstruieren ihres Weges, konnte die Handtasche durch eine eingesetzte Streifenbesatzung in der Eisdiele ausfindig gemacht werden. Der Inhalt war noch komplett vorhanden. Ende gut, alles gut.

PM der PI Bad Neustadt vom 03.07.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Klosterneuburg (Niederösterreich): Klosterneuburger Polizisten als Lebensretter

Symbolbild

Zwei Beamte der Polizeiinspektion Klosterneuburg bemerkten am 28. Juni 2018, gegen 08.35 Uhr, wie ein 63-jähriger Mann aus dem Bezirk Tulln vor einem Supermarkt im Stadtgebiet von Klosterneuburg ohne ersichtlichen Grund zu schwanken begann. Während sich sofort 2 Mitarbeiter des Supermarktes um den 63-Jährigen kümmerten sackte dieser zusammen und blieb reglos auf dem Boden liegen. Die beiden Polizisten eilten sofort zu dem Mann. Dort mussten sie feststellen, dass der am Boden liegende 63-Jährige keine Vitalzeichen mehr aufwies. Asspirant Markus H. und Inspektor Nikolaus H. begannen unverzüglich mit der Reanimation und forderten den Rettungsdienst an. Nach etwa 30 Sekunden zeigte die Reanimation Wirkung und der 63-Jährige begann wieder regelmäßig zu atmen. Er wurde bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes von den beiden Beamten versorgt.
Der 63-Jährige anschließend vom Rettungsdienst in das Universitätsklinikum Tulln verbracht.

PA der LPD Niederösterreich vom 28.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Kriminalitätsbekämpfung

St. Augustin (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter nimmt nach Feierabend einen Dieb auf frischer Tat fest

Ein Kollege der Bundespolizei hat am Mittwochmittag (27.06.2018) gegen 14.00 Uhr in seiner Freizeit einen Dieb bei einem Diebstahl aus einem LKW am Zedernweg in Sankt Augustin beobachtet und vorläufig festgenommen. Der Beamte, der seinen Dienst am Hauptbahnhof in Bonn versieht, hatte vor wenigen Tagen eine Anzeige wegen Handydiebstahls entgegen genommen. Vom unbekannten Täter lagen Aufzeichnungen der Videoüberwachungsanlage im Bahnhof vor. Am Mittwoch erkannte er den mutmaßlichen Täter, einen 25-jährigen Mann aus Marokko, im Zedernweg wieder. Der Tatverdächtige war in Begleitung eines weiteren Mannes. Der Bundespolizist alarmierte die Polizeiwache in Sankt Augustin und blieb den Verdächtigen auf den Fersen. Bevor der Streifenwagen der Wache eintraf, sah der Beamte, wie der 25-Jährige einen Rucksack aus einem unverschlossenen Handwerkerfahrzeug stahl. Er übergab den Rucksack an seinen Begleiter und wollte offensichtlich noch weitere Gegenstände aus dem Wagen stehlen. Der Polizist schritt nun ein und konnte den 25-Jährigen bis zum Eintreffen der alarmierten Streife festhalten.
Dem unbekannten Mittäter gelang die Flucht mitsamt des Rucksacks. Die Beute hat einen Wert von rund 150,- Euro. Der Festgenommene wird heute einem Richter zur beschleunigten Hauptverhandlung vorgeführt.
Die Ermittlungen zum flüchtigen Mittäter dauern an. Hinweise zu dem Mittäter, der als schlanker und circa 25-jähriger Mann mit nordafrikanischem Erscheinungsbild beschrieben wird, nimmt die Polizei in Sankt Augustin unter der Rufnummer 02241 541-3321 entgegen.

PM der KPB Rhein-Sieg Kreis vom 28.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Einfach nett Polizisten helfen Retter

Bremerhaven (Bremen): Entenfamilie entgeht Verkehrstod

Achtung Polente

Am Nachmittag des 25.06.2018 erschreckten Passanten und Autofahrer in Geestemünde vor dem Hauptbahnhof.
Gegen 16.00 Uhr watschelte eine Stockente mit ihren Küken auf dem Fahrbahntrenner der Friedrich-Ebert-Straße und drohte überfahren zu werden. Die Entenmutter hatte im beginnenden Berufsverkehr offensichtlich die Orientierung verloren.
Ein Streifenwagen des Reviers Geestemünde reagierte sofort. Mit eingeschaltetem Blaulicht wurde der Verkehr gewarnt und eine Polizistin ging langsam auf die seltsamen Verkehrsteilnehmer zu.

Keine Diskussion

Die Entenmutter erkannte möglicherweise die freundliche Staatsgewalt und ließ sich bereitwillig mit ihrem Nachwuchs bei Grünlicht über die nächste Fußgängerfurt in Richtung Gehweg führen. Fußgänger und Autofahrer staunten. Wieso folgen die Enten der Polizei?
Die engagierte Beamtin ging voran und lotste das Gefieder quer über den belebten Bahnhofsvorplatz in Richtung Bismarckstraße. Dabei wurde das Gespann oft fotografiert und mit Mobiltelefonen gefilmt. Stellenweise gab es sogar Applaus.
In der Bismarckstraße halfen Passanten auf dem Weg in Richtung Bürgerpark, bis die Entenmutter mit ihren Küken durch einen Zaun in Richtung Teich verschwand.

PM der OPB Bremerhaven vom 26.06.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bruchmühlbach-Miesau (Rheinland-Pfalz): Polizei rettet Maulwurfbaby

Polizei rettet Maulwurfbaby. Behutsam und vorsichtig hob ein Polizeikommissar das putzige Tierchen über die Bordsteinkante hinweg und setzte den kleinen Insektenfresser in eine nahegelegene Wiese. (Bildquelle: Polizei)

Was tippelt denn da über die Straße? Im Scheinwerferlicht des Polizeiautos taucht auf der Straße ein kleiner Maulwurf auf. Vergebens versucht er sich über eine Bordsteinkante in Sicherheit zu bringen, doch sie ist für den kleinen Kerl unüberwindbar hoch. Er schafft es nicht. Plötzlich ergreifen ihn zwei Hände. Das putzige Tierchen bekommt es mit der Angst zu tun…

Eine Polizeistreife kam am Donnerstagabend von einem Einsatz auf dem Schulgelände in der Jahnstraße zurück. Jugendliche sollen sich dort unberechtigt aufgehalten haben. Als die Streife eintraf, war niemand mehr da.

Auf dem Rückweg dann der überraschende Rettungseinsatz: Auf der vielbefahrenen Kaiserstraße schaffte es ein kleiner Maulwurf nicht, die Bordsteinkante zu erklimmen. Da war Gefahr im Verzug! Das Streifenteam der Polizei Landstuhl eilte dem Maulwurfbaby zur Hilfe. Behutsam und vorsichtig hob es ein Polizeikommissar über die Bordsteinkante hinweg und setzte den kleinen Insektenfresser in eine nahegelegene Wiese. Gerettet! Das Maulwürfchen machte sich sogleich auf und davon. Platz zum Buddeln war hier genug.

Ob Mauwurf oder Maulwürfin, das konnte letztlich nicht geklärt werden. Aber einen Namen hatte sich das Streifenteam für das Tierchen ausgedacht: Jahni, benannt nach der Straße zu der die Polizei ursprünglich gerufen worden war.

PM des PP Westpfalz vom 22.06.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter Verkehrssicherheit

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Verfolgungsfahrt endet im Wingert

Nach einem Streit mit seinem Vater verließ ein 26-jähriger Koblenzer die gemeinsame Wohnung und setzte sich, vermutlich unter Alkoholeinfluss stehend, ans Steuer des Pkw seines Vaters. Der hatte die Polizei zwischenzeitlich verständigt, die durch einen Polizeihubschrauber bei der Fahndung unterstützt wurde. Das Fahrzeug konnte dann auch kurze Zeit später durch die Hubschrauberbesatzung ausgemacht werden, die die Polizeifahrzeuge ständig über den Standort des Flüchtenden informierte. Der junge Mann legte eine Fahrt kreuz und quer durch verschiedene Koblenzer Ortsteile zurück sowie auch an die Untermosel. Dabei verursachte der 26-jährige diverse Straßenverkehrsgefährdungen und fuhr in Neuendorf sogar einen 16-jährigen Jugendlichen an, der zum Glück nur leichtverletzt wurde. Schließlich endete die Flucht in Lehmen. Der junge Mann fuhr in eine Sackgasse und weiter in einen Wingert. Dort rutschte er den Weinberg hinab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Durch die Streifenbeamten wurde er dann bewusstlos aus dem Pkw gerettet und im Anschluss durchs DRK in ein Krankenhaus verbracht. Sollte jemand durch den Fahrer des dunklen Pkw-Kombi zu Schaden gekommen sein, bittet die Polizeiinspektion Koblenz 2 um Kontaktaufnahme unter 0261-1032910 oder per Mail pikoblenz2@polizei.rlp.de.

PM des PP Koblenz vom 22.06.2018

Allgemein Illegale Waffen Keine Macht den Drogen

Wissen (Rheinland-Pfalz): Fahren ohne Fahrerlaubnis; Führen eines Kraftfahrzeuges unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln

Beamte der Polizeiinspektion Betzdorf kontrollierten am Fr., 22.06.2018, gegen 01:30 Uhr, auf dem Tankstellengelände an dem Europakreisel 3 junge Männer, die um einen Opel Corsa herumstanden und Bier tranken. Während der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 25-jährige Fahrzeugführer den Pkw widerrechtlich, d.h. gegen den Willen der Fahrzeughalterin benutzt hatte. Außerdem stand der 25-Jährige unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln. Die erforderliche Fahrerlaubnis zum Führen des Opel Corsa konnte er ebenfalls nicht vorweisen. Im Fahrzeug wurden ein selbstgebastelter sogenannter „Totschläger“ und Betäubungsmittel sowie Utensilien aufgefunden. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der 25-Jährige musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und Straßenverkehrsgesetz wurden vorgelegt.

PM der PW Wissen vom 22.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Strasbourg/Karlsruhe (Frankreich/Baden-Württemberg): Gemeinsame deutsch-französische Streife nimmt gesuchten Straftäter fest

Eine gemeinsame Streife der deutschen Bundespolizei und der französischen Grenzpolizei hat heute Nachmittag in einem Fernverkehrszug von Straßburg nach Karlsruhe einen gesuchten Straftäter festgenommen. Gegen den 28-jährigen polnischen Staatsangehörigen bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Diebstahl. Da er die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 23-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis gebracht.

PM der BPOLI Offenburg vom 22.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Sulzbach-Rosenberg (Bayern): Ohne Geld zwei Weißbier getrunken – Ermittler nimmt den Zechpreller in seiner Mittagspause fest

Ein Ermittler der Polizeiinspektion war am Donnerstag, während seiner Mittagspause in einem Cafe an der Rosenberger Straße. Dort musste er einen recht unangenehmen Zeitgenossen wahrnehmen, der offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss stand und die Bedienung äußerst respektlos anredete. Als es dann ums Bezahlen seiner zwei Weißbier ging, sagte er einfach, dass er eh kein Geld dabei habe und dass sie (Bedienung) ihn in Ruhe lassen solle.

 

Das war das Stichwort für den Polizeibeamten, der sich sofort in den Dienst versetzte und den aggressiven Mann aufforderte seine Zeche in Höhe von 6 Euro zu bezahlen.

Da er dies nicht konnte wurde er an Ort und Stelle vorläufig festgenommen und aus dem Cafe gebracht. Mit Unterstützung einer uniformierten Streifenbesatzung wurde er zur Identitätsfeststellung zur nahegelegenen Dienststelle gebracht. Ein vorsorglicher Alkotest ergab einen Wert von 2,6 Promille.

 

Nachdem feststand, dass der 50-Jährige in der Herzogstadt wohnhaft ist, wurde er zum Wohnsitz gebracht. Hier übergab er die den Betrag für die schuldig gebliebene Zeche an die Beamten. Diese wiederrum brachten das Geld der immer noch eingeschüchterten Bedienung.

Den 50-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Betruges.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 22.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Gefahrenabwehr Schmunzelmeldung

Mainz (Rheinland-Pfalz): SM-Spiel löst Polizeieinsatz aus

Am gestrigen Mittwoch, 20.06.2018, beobachteten gegen 20:30 Uhr Zeugen, wie ein Mann eine gefesselte Frau im Bereich der Josefsstraße aus dem Kofferraum zerrte und diese auf den Rücksitz seines Wagens setzte. Der 25-Jährige entfernte sich mit dem Wagen von der Örtlichkeit in unbekannte Richtung. Die Meldung löste bei der Polizei einen Großeinsatz aus. Nach dem Fahrzeug wurde gefahndet, zusätzliche Kräfte wurden alarmiert.

Ca. 30 Minuten später konnte das Pärchen in der Leibnizstraße kontrolliert werden. Beide gaben glaubhaft an, dass es sich bei dem Beobachteten um ein SM-Spiel gehandelt habe und dass sie niemanden damit erschrecken wollten.

Mit beiden Beteiligten wurde ein sensibilisierendes Gespräch geführt. Es wird derzeit zudem geprüft, den Verantwortlichen den Polizeieinsatz in Rechnung zu stellen.

PM des PP Mainz

Allgemein Keine Macht den Drogen

Witten (Nordrhein-Westfalen): Mit knapp 2,6 Promille gestoppt! – Autofahrerin fährt mit ihren Kindern durch Witten

Am gestrigen 20. Juni, gegen 14.20 Uhr, hielten Wittener Polizeibeamte in der Innenstadt einen Pkw an.

Am Steuer des Autos saß eine knapp 30 Jahre alte, augenscheinlich alkoholisierte Frau, die von ihren beiden Kindern begleitet wurde. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,6 Promille!

Daraufhin beendeten die Polizeibeamten die gefährliche Fahrt der Wittenerin, brachten sie zwecks Blutprobe in ein örtliches Krankenhaus und schrieben danach eine umfangreiche Strafanzeige.

Die beiden Kinder, die zur Grundschule bzw. in den Kindergarten gehen, wurden von ihrem Vater am Anhalteort abgeholt und nach Hause gebracht.

PM des PP Bochum vom 21.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung Prävention

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Zwei Knirpse machen „lange Finger“

Dass man sich nicht einfach unter den Nagel reißen kann, was man gerne hätte und was einem gefällt, haben hoffentlich zwei Jungs am Dienstag gelernt. Die beiden neun Jahre alten Kinder aus dem Stadtgebiet wurden am frühen Nachmittag in einem Geschäft in der Fruchthallstraße als „Langfinger“ überführt. Kurz vor halb 2 wurden die beiden Knirpse dabei erwischt, als sie Spielzeugautos und Sammelfiguren einstecken und mitnehmen wollten, ohne dafür zu bezahlen.

Nach einem „ernsten Wort“ durch die Polizeibeamten und Rücksprache mit den Eltern wurden sie ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten überstellt. Das Haus des Jugendrechts ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 20.06.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

München (Bayern): Polizist unterbindet Messerangriff

Am Montag, 18.06.2018, um 15.20 Uhr, kam es zu einem verbalen Streit zwischen einem 49-Jährigen und einem 53-Jährigen. In dessen Verlauf entnahm der 49-Jährige ein Messer aus einer Tasche die er bei sich trug. Mit diesem ging er auf den 53-Jährigen zu und führte mehrere Stichbewegungen in Richtung dessen Oberkörpers aus.

Der 53-Jährige konnte ausweichen, so dass er nur leicht verletzt wurde.

Der Vorfall wurde von einem uniformierten Verkehrspolizisten beobachtet, der mit einem dienstlichen Motorrad auf Streife war. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhr er nun auf die Kontrahenten zu.

Erst als der Verkehrspolizist abstieg und seine Waffe zog, ließ der 49-Jährige schließlich sein Messer fallen. Mit Hilfe eines zufällig in seiner Freizeit vorbeikommenden Polizisten, konnte der 49-Jährige festgehalten und gefesselt werden.

Der 49-Jährige wurde anschließend in die Haftanstalt gebracht. Es wurde Haftbefehl beantragt.

Beide Kontrahenten waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert.

PM des PP München vom 20.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Einfach nett Retter

Wil (St. Gallen): Entenküken von Autobahn gerettet

Entenküken von der Autobahn gerettet

Am Sonntagmorgen (17.06.2018), um 11 Uhr, ist ein Notruf bei der Kantonspolizei St.Gallen eingegangen, dass sich mehrere Enten auf der Autobahn A1 auf Höhe der Autobahneinfahrt befinden würden. Es gelang den Mitarbeitenden, mehrere Entenküken zu retten.

Beim Eintreffen der Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen waren ein Entenküken sowie die Entenmutter vorgängig bereits von einem Auto erfasst worden und verstorben. Gemeinsam mit der Kantonspolizei Thurgau gelang es den Polizistinnen und Polizisten, acht Entenküken einzufangen und in Sicherheit zu bringen. Sie wurden anschliessend bei einer geeigneten Tierauffangstation vorbeigebracht, wo sie nun aufgezogen werden.

PM der KAPO St. Gallen vom 18.06.2018

Allgemein

Neuwied (Rheinland-Pfalz): Streit in Neuwieder Gaststätte

Zwei junge Männer (26 und 22 Jahre alt), gerieten am Freitagabend, 15.06.2018, 20:08 Uhr mit einem anderen Besucher (43 Jahre alt) eines Lokals in der Neuwieder Innenstadt in verbalen Streit. Nachdem die beiden Männer aus der Gaststätte verwiesen worden waren, kehrten die beiden Männer, die beide auf der anderen Rheinseite wohnhaft sind, kurz danach zurück in das Lokal, wobei es zu einem Körperverletzungsdelikt zum Nachteil des 43jährigen Mannes kam, zudem wurde eine Fensterscheibe des Lokals beschädigt. Die beiden jungen Männer standen erheblich unter Alkoholeinwirkung und wurden durch die Polizei festgenommen, der Hauptaggressor wurde zur Ausnüchterung dem Gewahrsam der Pi Neuwied zugeführt. Das Verhalten der beiden Männer hat nun Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Körperverletzung zur Folge.

PM der PI Neuwied vom 17.06.2048

Allgemein Illegale Waffen

Wien: Sicherstellung von rund 80 Waffen

Am 16. Juni 2018 gegen 23:15 Uhr wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Meidling in den Bereich des Altmannsdorfer Angers gerufen. Laut einer Passantin, hätte ein Mann dreimal aus einem Fenster geschossen. Die Beamten konnten die Wohnung lokalisieren. Mit Unterstützung der WEGA wurde die Wohnungstüre geöffnet und ein 40-jähriger Mann in der Wohnung angehalten. In der Wohnung fanden die Beamten etliche Waffen, darunter auch Kriegsmaterial vor. Nach einer ersten Begutachtung durch ein sprengstoffkundiges Organ (SKO), wurden zwei Granaten und eine Hülse sichergestellt und sicher abtransportiert. Die Polizisten stellten zudem rund 80 Hieb- und Stichwaffen sowie Druckluft- und Gasdruckwaffen sicher. Der Mann zeigte sich hinsichtlich der Schüsse nicht geständig und wurde angezeigt. Bis zur Sicherung des Kriegsmaterials war die Breitenfurter Straße im Einsatzbereich gesperrt.

PA der LPD Wien vom 17.06.2018

Allgemein

Trier (Rheinland-Pfalz): Junge Polizistinnen und Polizisten in der ältesten Stadt Deutschlands vereidigt

Mehr als 2000 Besucherinnen und Besucher waren angereist, um die Zeremonie vor der atemberaubenden Kulisse des Kurfürstlichen Palais in Trier mitzuerleben. Unter den Gästen befanden sich neben den Angehörigen der 541 Studierenden auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche, Justiz sowie aus dem benachbarten Ausland. Die Feierlichkeiten begannen bereits morgens im UNESCO-Weltkulturerbe der Konstantin-Basilika mit einem ökumenischen Gottesdienst, welcher durch Polizeiseelsorger gestaltet wurde. Unter den gespannten Blicken von Angehörigen und Gästen erfolgte der Einzug und die Aufstellung der 157 Polizeikommissar-Anwärterinnen und 384 Polizeikommissar-Anwärter im Palastgarten.

In seiner Rede betonte Minister Roger Lewentz die Bedeutung dieser Veranstaltung. „Die Polizei steht im besonderen Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Bevölkerung bekommt daher bereits jetzt die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, die zukünftig für ihren Schutz einstehen werden“. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei, fügte hinzu: „Der Diensteid, den die Studierenden heute abgelegt haben, ist besonderer Ausdruck von gelebter Demokratie“.

Den Höhepunkt des Festaktes bildete der Diensteid, bei dem die Studierenden sich verpflichteten, ihr gesamtes Verhalten an der freiheitlich demokratischen Grundordnung auszurichten. Zum Schluss ergriffen auch die Sprecherin des 18. sowie der Sprecher des 19. Bachelorstudienganges das Wort. „Durch die tolle Unterstützung der kompetenten Dozentinnen und Dozenten, Einsatztrainer sowie älterer Bachelorstudiengänge wurden wir bereits durch die ersten Module und die dazugehörigen Prüfungen geleitet. Alle hatten immer ein offenes Ohr und standen uns zu jeder Zeit mit Wissen und Erfahrung zur Seite“, fasste Nina Schäfer die ersten Monate des Studiums zusammen. „Ich spreche wohl für alle Kolleginnen und Kollegen, wenn ich sage, dass wir die Aufgaben, die der Polizeiberuf mit sich bringt, nicht nur als Beruf, sondern auch als Berufung ansehen“ fügte Lars Bühring abschließend hinzu. Nach dem offiziellen Teil war es für die Angehörigen der Studierenden dann endlich soweit, händeschüttelnd und umarmend gratulierten sie dem Polizeinachwuchs. Bei einem anschließenden Eintopfessen sowie Kuchen und Kaffee konnte der Tag mit der musikalischen Umrahmung des Landespolizeiorchesters seinen Ausklang finden.

Besonders hervorzuheben war auch das soziale Engagement der Studierendenvertretung der Hochschule der Polizei. Diese nutzte die Vereidigungsfeier aus aktuellem Anlass, um mit einer Spendenaktion die Hochwassergeschädigten des Landkreises Birkenfeld sowie des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu unterstützen.

PM der HdP vom 15.06.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bad Mergentheim (Baden-Württemberg): Polizeibeamter als Klettermaxe

Dank der Kletterkünste eines jungen Polizeibeamten konnte am Samstagnachmittag einer Frau in Bad Mergentheim rasch geholfen werden. Ein Nachbar hatte aus der Wohnung der 85-Jährigen Hilfeschreie gehört und die Polizei verständigt. Da die Wohnungstüre verschlossen war, kletterte der Polizist auf den Balkon im 1. Stock und konnte durch die geöffnete Balkontür in die Wohnung gelangen. Die Bewohnerin lag in der Küche auf dem Boden und konnte nicht mehr aufstehen. Wie sich herausstellte war die Seniorin unglücklich gestürzt und hatte sich den Kopf angeschlagen. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt.

PM des PP Heilbronn vom 17.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Leihwagen unterschlagen

Im Innenstadtbereich fiel den Polizeibeamten ein schwarzer Opel Astra durch die auffällige Fahrweise auf. Allerdings konnte der Fahrer nicht angehalten werden. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass es sich um einen Leihwagen handelte, der unterschlagen war. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde der Wagen am späten Abend in der Schäferstraße gesehen. Er konnte einem 31jährigen Mann zugeordnet werden, der noch im vergangenen Jahr in Pirmasens gewohnt hat und mittlerweile nach Frankreich verzogen ist. Des Weiteren bestand ein Haftbefehl gegen den Mann. Bei seiner Durchsuchung wurde außerdem eine geringe Menge an Marihuana gefunden.

PM der PD Pirmasens vom 15.06.2018

Allgemein Kurioses

Dansenberg (Rheinland-Pfalz): Zigarettenautomat zeigt sich widerspenstig

Eine Frau hat am Donnerstagabend die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch nehmen müssen. Was war passiert? Die 33-Jährige wollte sich an einem Automaten Zigaretten ziehen. Sie warf das Geld ein und wählte die gewünschte Marke aus. Allerdings gab das Gerät keine Packung frei. Das Ausgabefach blieb leer. Die Raucherin fasste mit der Hand ins Innere und kontrollierte die Klappe des Auswurfs. Dabei blieb sie mit dem Arm im Automaten stecken. Es gelang ihr nicht mehr, den Arm heraus zu ziehen. Die alarmierte Feuerwehr befreite die Frau schließlich aus ihrer misslichen Lage. Das Opfer blieb unverletzt. Auch der Zigarettenautomat wurde nicht beschädigt.

PM des PP Westpfalz vom 15.06.2018

Allgemein Kurioses

Herxheim (Rheinland-Pfalz): Longboard mit Elektroantrieb

Nicht schlecht staunten zwei Polizisten, als ihnen in der Offenbacher Straße ein junger Mann auf seinem Longboard mit 25 bis 30 Stundenkilometern entgegenkam. Er trug keinen Helm und hatte keine Schutzkleidung an. Der 25-jährige Mann aus Herxheim wurde angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass das Longboard mit einem Elektromotor ausgestattet war und nach Aussage seines Besitzers eine Geschwindigkeit bis zu 40 Kilometer erreicht. Die Geschwindigkeit regelte er über eine mitgeführte Fernbedienung und die Lenkung des Fahrzeuges erfolgt durch die Gewichtsverlagerung. Bei dem Longboard handelt es sich um ein zweirädriges Kleinkraftrad, das führerscheinpflichtig ist. Für das Kraftfahrzeug benötigt man eine Straßenzulassung, die es jedoch wegen der Art- und Beschaffenheit des Gegenstandes nicht gibt. Das Longboard wurde eingezogen und gegen den Fahrer ein Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

PM der PI Landau vom 15.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Festnahme eines bekannten Sparschweindiebs

Der 57-jährige Münchner ist bereits 1995 als sogenannter „Sparschweindieb“ polizeilich in Erscheinung getreten. In diesem Zusammenhang beging er bereits mehr als 260 Einzeltaten und verbüßte 15 Haftstrafen. Er gilt als Intensivtäter und wurde zuletzt Ende 2017 aus der JVA München Stadelheim entlassen.

Bereits kurz nach seiner Entlassung nahm er seine Arbeitsweise wieder auf und beging Mitte März 2018 den ersten Diebstahl eines Sparschweins aus einem Fahrradgeschäft in der Münchner Innenstadt. Es folgten weitere drei Diebstähle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München.

Der 57-Jährige agiert bayernweit und wurde auch in den Landkreisen Passau und Weilheim aktiv.

Der 57-Jährige betritt die Geschäfte und täuscht Kaufwillen vor. Bei einer günstigen Gelegenheit nimmt er die aufgestellten Sparschweine und Spendenkassen vom Tresen, steckt diese ein und verlässt dann das Geschäft. Teilweise gab er an auf seine Frau warten zu müssen, die sich ebenfalls im Laden aufhalten würde oder auf ein Telefonat oder eine SMS zu warten, bzw. zum Fahrzeug zu müssen, um sich um seinen Hund zu kümmern.

Nach richterlicher Vorführung erging Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr. Weitere Ermittlungen sind hier noch notwendig.

PM des PP München vom 14.06.2018

Allgemein

Dritter bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings

Hasskommentare im Internet zu hinterlassen ist denkbar einfach: Mit einem Mausklick können Beleidigungen, Bedrohungen oder fremdenfeindliche Kommentare verbreitet werden. Polizei und Justiz stellen sich diesen Straftaten konsequent entgegen. Dazu gehört der mittlerweile dritte bundesweite „Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings“ statt, der heute stattfindet und vom Bundeskriminalamt koordiniert wird.

Seit heute Morgen, 06.00 Uhr, sind 20 Polizeidienststellen in Berlin, Bayern, Brandenburg, Hessen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen des Aktionstags im Einsatz. Sie führen Wohnungsdurchsuchungen, Vernehmungen und weitere Maßnahmen gegen 29 Beschuldigte durch. Den Tätern wird vorgeworfen, strafbare Hasskommentare im Internet gepostet zu haben, etwa die öffentliche Aufforderung zu Straftaten, antisemitische Beschimpfungen oder fremdenfeindliche Volksverhetzungen. Der „einfache Mausklick“ zur Verbreitung von Hass im Netz kann für die Täter schwerwiegende Folgen haben: Volksverhetzung in sozialen Netzwerken oder Onlineforen wird mit Freiheitstrafe bis zu fünf Jahren bestraft.   Der Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings unterstreicht, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Das schnelle Löschen von Hasskommentaren im Internet, wie es das Anfang dieses Jahres in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz vorsieht, ist genauso wichtig wie die strafrechtliche Verfolgung der Täter. Dafür setzen sich die Strafverfolgungsbehörden in Bund und Ländern ein. So wurde der heutige Aktionstag mit der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime der Justiz in Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Köln (ZAC NRW) und dem LKA Nordrhein-Westfalen abgestimmt, die sich im Rahmen des nordrhein-westfälischen Projekts „Verfolgen statt nur Löschen“ einbringen.

Das Bundeskriminalamt ruft alle Menschen dazu auf, die Bekämpfung von Hass im Netz zu unterstützen. Wer im Internet und in sozialen Netzwerken auf Hass, Hetze und verbale Gewalt stößt oder sogar Opfer solcher Taten wird, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Einige Bundesländer halten dafür Internetportale bereit, über die jeder die Straftat auch anonym anzeigen kann. Diese Portale finden Sie beispielsweise auf der Homepage des BKA unter (www.bka.de/DE/KontaktAufnehmen/Strafanzeigen/strafanzeigen_node.html)oder auf dem Internetportal der deutschen Polizei unter www.polizei.de.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Laufe des Tages über die Social Media-Kanäle des Bundeskriminalamts. Auskünfte zu den Ermittlungen im Rahmen des heutigen Aktionstags zur Bekämpfung von Hasspostings erteilen die regional verantwortlichen Polizei- und Justizbehörden.

PM des BKA vom 14.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Cuxhaven (Niedersachsen): Rocker- und Clanszene: 170 Polizeibeamte durchsuchten 17 Objekte

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen mehrere Beschuldigte aus einem Cuxhavener Familienclan wegen Betäubungsmittelhandel, Verstoß gegen das Waffengesetz, Nötigung, Geldwäsche und weiteren Delikten wurden am Donnerstagmorgen ab 5 Uhr insgesamt 17 Gewerbe- und Privaträume im Innenstadtbereich Cuxhaven durchsucht. Der Hauptbeschuldigte ist Anführer der rockerähnlichen Vereinigung „Golden Brothers“, daher waren Mitglieder des Clubs und das Clubhaus selbst in der Deichstraße ebenso von den Maßnahmen betroffen.

Die Durchsuchungsmaßnahmen richteten sich gegen insgesamt 11 Beschuldigte im Alter zwischen 23 und 39 Jahren. Vorausgegangen waren monatelange verdeckte Ermittlungen sowie zwei weitere Durchsuchungsmaßnahmen gegen 2 Männer zwischen 20 und 22 Jahren einige Wochen zuvor. Bereits hierbei konnte die Polizei Beweismittel wie Rauschmittel auffinden.

Bei der Aktion am heutigen Donnerstag stellten die Ermittler unter anderem Betäubungsmittel, Schreckschusswaffen, Teleskopschlagstock, einen vermutlich gefälschten Reisepass und Bargeld sicher.

Vier Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die Maßnahmen verliefen weitgehend störungsfrei. An dem Einsatz waren rund 170 Polizeibeamte aus Niedersachsen, darunter auch Spezialeinheiten, Beamte der Bereitschaftspolizei Oldenburg und Diensthunde der Polizeidirektion Oldenburg beteiligt.

Die Durchsuchungen hatten sich aus einer Vielzahl von Erkenntnissen aus dem Milieu und polizeilichen Maßnahmen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stade ergeben.

PM der PI Cuxhaven vom 14.06.2018

 

Die erfolgten Durchsuchungen und Ermittlungen ergaben Hinweise auf den möglichen Ablageort von weiterem belastenden Material. Deshalb wurde mittags der Bereich des Schlossgartens in Cuxhaven mit einem Spürhund aus der Zentralen Polizeidirektion Hannover abgesucht. Weiteres Beweismittel wurde nicht gefunden.

Die 17 Durchsuchungen führten zu den bereits gemeldeten Beweismitteln und im Laufe des Vormittags auch zur Sicherstellung von Amphetaminen, einer weiteren Schreckschusswaffe, einem Schlagring, einer geringen Menge Schwarzpulver und mehreren tausend Euro Bargeld.

Drei der festgenommenen Clubmitglieder wurden heute Nachmittag nach rechtlichem Gehör wieder entlassen. Der Anführer der Cuxhavener „Golden Brothers“ wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade dem Gericht vorgeführt, wo entschieden werden wird, ob er in Untersuchungshaft kommt.

PM der PI Cuxhaven vom 14.06.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Füssen (Bayern): Gesetzestreue Achtjährige sorgt für Furore

Heute Morgen gegen 08:30 Uhr teilten Lehrer einer Schule bei der Polizei mit, dass eine achtjährige Schülerin in untypischer Weise nicht zum Unterricht erschienen war.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Mutter des Mädchens durch die Schule informiert worden. Diese gab besorgt an, dass ihre Tochter durch den Großvater am Morgen zur Bushaltestelle gebracht wurde. An der Schule kam sie jedoch nicht an.

Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Füssen sowie die Familie der jungen Vermissten auf die Suche. Zeitgleich ging eine Mitteilung bei der Polizei ein, dass ein Mädchen, auf welches die Beschreibung der Vermissten passte, auf einer Ortsverbindungsstraße gesehen wurde.
Da diese in Richtung des Wohnhauses der Familie führte, machten sich sofort Polizeibeamte auf den Weg dorthin. Glücklicherweise konnten sie die Achtjährige dort unversehrt antreffen, während die Familie noch immer nach ihr suchte.

Als die Beamten nach dem Grund des „Schulschwänzens“ fragten, staunten sie nicht schlecht. Die Achtjährige gab an, ihre Busfahrkarte zuhause vergessen und sich deswegen nicht getraut zu haben, in den Bus zu steigen.
Das Mädchen wurde anschließend durch den deutlich erleichterten Opa wohlbehalten in die Schule gebracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Kriminalitätsbekämpfung

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Fahrraddieb mit fauler Ausrede aufgekippt

Am Rande der Wolsdorfer Kirmes versuchte am Sonntag, den 27.05.2018 gegen 12:40 Uhr ein 44-jähriger Mann aus St. Augustin ein Fahrrad zu entwenden. Er versuchte mittels mitgebrachter Eisensäge das Fahrradschloss eines E-Bikes durchzusägen, was einem 42-jährigen Wolsdorfer, der ihn auf dem Weg zu seiner Schicht hinter der Biertheke seines Junggesellenvereins passierte, verdächtig vorkam. Der „Junggeselle“, der zudem noch Polizeibeamter der Wache Sankt Augustin ist, fühlte sich auch in seiner Freizeit verpflichtet nachzufragen, ob die handwerkliche Arbeit des Augustiners gedeckt vom Eigentum an dem Fahrrad wäre. Der erwischte „Handwerker“ gelobte feierlich, dass es sich um sein Fahrrad handeln würde, er den Schlüssel zu seinem Fahrradschloss versehentlich zuhause gelassen hätte. Dies erschien angesichts der Tatsache, dass es sich bei dem bearbeiteten Schloss um ein Zahlenschloss handelte wenig glaubhaft, sodass der 44-jährige Augustiner an Ort und Stelle festgenommen wurde. Als dann noch die Eigentümerin des Fahrrades erschien, räumte er den Diebstahlsversuch ein und wurde samt sichergestellter Säge durch einen Siegburger Streifenwagen der Wache zugeführt. Die 20-jährige Fahrradbesitzerin aus Siegburg war froh ihr Fahrrad, wenngleich auch mit beschädigtem Fahrradschloss, zu übernehmen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 27.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Dresden (Sachsen): Fliegerbombe gefunden – Bombe stellt keine Gefahr mehr dar

Von der Fliegerbombe, die am Dienstagnachmittag an der Löbtauer Straße Ecke Wernerstraße gefunden wurde, geht keine Gefahr mehr aus.

Gegen 16.00 Uhr untersuchte der Kampfmittelbeseitigungsdienst die zwischenzeitlich ausgekühlte Bombe. Im Ergebnis steht fest, dass der Einsatz der Raketenklemme den Zünder entfernt hat. Weiterhin gehen die Spezialisten davon aus, dass es dabei zu einer Teildetonation kam. Die Bombe wird nun zur Entsorgung in die zentrale Sammelstelle nach Zeithain gebracht.

Schäden sind derzeit in lediglich der unmittelbaren Umgebung festzustellen. Diese betreffen insbesondere ein angrenzendes Firmengebäude. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Polizeipräsident Horst Kretzschmar (59) zog heute ein erstes Resümee: „Dieser Einsatz hat nicht nur die Dresdner, sondern auch Feuerwehr, Rettungskräfte und die Polizei in Atem gehalten. Die Bombe, mit der wir es hier zu tun hatten, war hochgefährlich. Insbesondere die Explosion während der Entschärfung belegt das Gefahrenpotential derartiger Weltkriegsmunition. Vor diesem Hintergrund war der von uns betriebene Aufwand entsprechend hoch und zwingend notwendig. Letztlich freue ich mich, dass wir nunmehr endgültig Entwarnung geben können. Mein Dank gilt nicht nur den Einsatzkräften, die über zwei Tage unermüdlich arbeiteten, sondern auch den Dresdnern für ihr Verständnis.“

Die Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen werden nun schrittweise aufgehoben. Gleichzeitig stehen an der Notunterkunft im Messegelände Busse bereit, um die Menschen wieder in ihre Wohnungen zu bringen. Lediglich im Bereich des Fundortes kommt es im Rahmen der Abbaumaßnahmen weiterhin zu Behinderungen.

An den drei Tagen waren mehr als 590 Feuerwehr- und Rettungskräften sowie Mitarbeiter der Dresdner Stadtverwaltung im Einsatz. Hinzu kamen mehr als 1.200 Polizeibeamte, darunter Kollegen von der Bundespolizei, der Thüringer Polizei sowie der Sächsischen Bereitschaftspolizei.

PM der PD Dresden vom 24.05.2018, 16:30 Uhr

 

Nachdem es nach der teilweisen Umsetzung der Bombe in dem Bereich des Fundortes zu einer erhöhten Hitzeentwicklung gekommen war, beginnen nun die Maßnahmen zur Abkühlung.

In Abstimmung mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden die Bombe und das unmittelbare Umfeld mit Hilfe eines Löschroboters durch die Feuerwehr mit Wasser abgekühlt.

Ein Hubschrauber, eine Drohne und ein weiterer Roboter der Polizei werden die Maßnahmen mittels Kameras zur Steuerung des Löscheinsatzes übertragen.

Wenn nach Einschätzung der Spezialisten die Bombe ausreichend abgekühlt ist, wird sie vom Brandschutt befreit. Von der anschließenden Gefahreneinschätzung wird abhängen, inwieweit der Umfang des Sperrgebiets angepasst werden kann.

Da die Gefahr einer Explosion weiterhin besteht, hält die Polizei den Bereich derzeit weiterhin abgesperrt. (sg)

PM der PD Dresden vom 24.05.2018; 12:23 Uhr

Die Fliegerbombe, die am Dienstagnachmittag an der Löbtauer Straße Ecke Wernerstraße gefunden wurde, ist bei einem neuerlichen Entschärfungsversuch gegen 23.15 Uhr teilweise umgesetzt.

Die Polizei hat die Umgebung abgesperrt. Personen sind nach einem ersten Erkenntnisstand nicht verletzt worden.

Zum Ausmaß der Schäden liegen noch keine Informationen vor.

PM der PD Dresden vom 23.05.2018, 23:15 Uhr

 

Die Entschärfung der Fliegerbombe, die gestern Nachmittag an der Löbtauer Straße Ecke Wernerstraße gefunden wurde, musste unterbrochen werden.

Laut den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde der Zünder bereits teilweise hineingedrückt und ist somit nicht mehr frei zugänglich. Bei einer Bewegung des Zünders oder der Bombe ist eine Detonation wahrscheinlich.

Es wird einen weiteren Versuch geben, den Zünder mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung aus der Ferne herauszulösen. Da die Gefahr einer Umsetzung der Bombe in diesem Zusammenhang relativ groß ist, müssen zunächst die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden. Dazu wird um die Bombe herum ein Schutzwall aus Dämmmaterial errichtet. Weiterhin sollen verschieden Gebäude und Einrichtungen auf ähnliche Weise geschützt werden. Diese Maßnahmen werden mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Alle Evakuierungsmaßnahmen sowie Straßensperrungen werden damit auf unbestimmte Zeit verlängert.

PM der PD Dresden vom 23.05.2018, 12:45 Uhr

 

Die Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Entschärfung der Fliegerbombe in der Dresdner Friedrichstadt dauern an.

Zwischenzeitlich haben Einsatzkräfte die Räumung des Bereichs abgeschlossen (Stand 09.50 Uhr). Es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen. Knapp 1.300 Bewohner wurden in der Ausweichunterkunft in der Messe Dresden aufgenommen.

Verzögerung gab es insbesondere bei der Räumung der beiden Seniorenheime und der geriatrischen Klinik.

Aktuell kontrolliert die Polizei nochmals den eingerichteten Sicherheitsbereich. Im Anschluss werden die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der Bombe beginnen.

PM der PD Dresden vom 23.05.2018, 10:01 Uhr

 

Die Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Entschärfung der Fliegerbombe in der Dresdner Friedrichstadt dauern an. Die avisierte Zeitschiene konnte aufgrund der zahlreichen Betroffenen nicht gehalten werden.

Vor diesem Hintergrund weißt die Polizei dringend darauf hin, dass ein Zutritt zum Evakuierungsgebiet aktuell nicht möglich ist.

Dahingehend können verschiedene Geschäfte, Betriebe, Einkaufsmärkte sowie eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule in diesem Bereich nicht tangiert werden.

Gleichzeitig ist das Gebiet nach wie vor für den Fahrverkehr gesperrt.

PM der PD Dresden vom 23.05.2018, 04:50 Uhr

 

Am späten Nachmittag wurde bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe an der Löbtauer Straße Ecke Wernerstraße gefunden.

Die Einsatzkräfte haben nunmehr mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Unter den betroffenen Objekten befinden sich unter anderem ein Pflegeheim an der Löbtauer Straße sowie ein Seniorenzentrum an der Wernerstraße mit insgesamt mehr als 230 Bewohnern.

Es ist geplant, die Maßnahmen bis 03.00 Uhr abzuschließen.

PM der PD Dresden vom 23.05.2018, 01:02

 

Am späten Nachmittag wurde bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe an der Löbtauer Straße Ecke Wernerstraße gefunden.

Einsatzkräfte sperrten den unmittelbaren Fundort ab. Nach Einschätzung der Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes handelt es sich um eine fünf Zentner Fliegerbombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie ist mit einem Zünder ausgestattet und muss vor Ort entschärft werden.

In diesem Zusammenhang plant die Polizei notwendige Evakuierungsmaßnahmen. Diese werden sich auf die Gebiete entsprechend der Karte in Anlage erstrecken.

Aktuell sind bereits die Löbtauer Straße sowie die Wernerstraße für den Fahrverkehr gesperrt.

PM der PD Dresen vom 22.05.2018, 21:54 Uhr

 

Am späten Nachmittag wurde bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe an der Löbtauer Straße Ecke Wernerstraße gefunden.

Im Zusammenhang mit den Evakuierungen sind Notunterkünfte in der Messe Dresden am Messering (Eingangsbereich Tor 1) eingerichtet worden. Für den Transport zu den Unterkünften stehen ab sofort Busse der DVBAG an der Reisewitzer Straße Ecke Schillingstraße sowie an der Straße Altlöbtau Ecke Lübecker Straße bereit.

Die Polizei bittet die Anwohner bis 03.00 Uhr ihre Häuser zu verlassen.

Nach bisherigen Einschätzungen sind rund 8.700 Menschen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen.

Die Stadt Dresden hat zwischenzeitlich ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Rufnummer (0351) 488 7666 zu erreichen.

PM der PD Dresden vom 22.05.2018, 17:10 Uhr

 

 

Allgemein Gefahrenabwehr

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Schreckschussmunition im Hotel löst Polizeieinsatz aus

Mehrere Schuss Pistolenmunition in einem Hotelzimmer im Magdeburger Herrenkrug sorgten am heutigen Dienstag für einen Polizeieinsatz.

Angestellte des Hotels hatten in einem Gästezimmer eine Packung mit Pistolenmunition festgestellt und die Polizei informiert. Da zunächst der Verdacht bestand, dass es sich um scharfe Munition handelt und der Hotelgast möglicherweise mit einer scharfen Waffe unterwegs war, kamen auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) des Landeskriminalamtes zum Einsatz.

Diese konnten nach vorausgegangenen polizeilichen Ermittlungen den Mieter des Hotelzimmers in einem Objekt in der Lessingstraße feststellen und kurzzeitig  in Gewahrsam nehmen. Bei den Ermittlungen  stellte sich heraus, dass es sich bei der aufgefundenen Munition um Schreckschussmunition handelte. Der Verbleib der dazugehörigen Schreckschusspistole ist gegenwärtig noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Gegen den 27-jährigen Mann wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen des Verdachts der Unterschlagung eingeleitet, da er mit einem unterschlagenen PKW unterwegs war.

PM des PRev Magdeburg vom 24.05.2018

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Sömmersdorf (Bayern): Bissige Katze

Leichte Verletzungen zog sich ein Polizeibeamter am frühen Mittwochmorgen zu. Beim Versuch eine verletzte Katze einzufangen, wurde er von ihr gebissen. Nach einer anschließenden kurzen Behandlung in einem Schweinfurter Krankenhaus konnte er seinen Dienst aber wieder fortsetzen.

Gegen 7 Uhr teilte eine Autofahrerin mit, dass sie am Ortsausgang von Sömmersdorf in Fahrtrichtung Euerbach eine verletzte Katze am Straßenrand wahrgenommen hat.

Die am Einsatzort eintreffende Streifenbesatzung konnte das Tier am angegebenen Platz auch vorfinden. Offensichtlich war die Katze von einem Auto angefahren und zurückgelassen worden. Dadurch hatte sie sich erhebliche Verletzungen an ihren Hinterläufen zugezogen. Die sehr aggressive Katze ließ sich aber so ohne weiteres nicht einfangen, so dass eine Transportbox herbeigeschafft werden musste. Bei den weiteren Einfangversuchen biss das verletzte Tier einen der Ordnungshüter durch den Lederhandschuh hindurch in den Mittelfinger der linken Hand, ehe sie in die Box eingesperrt werden konnte. Anschließend erfolgte der Transport in ein Tierheim. Dort wurde sie dann einer tierärztlichen Versorgung zugeführt.

PM der PI Schweinfurt vom 24.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen Retter

Berlin: Frau aus dem Wasser gerettet

Polizei und Feuerwehr retteten gestern in Kreuzberg eine Frau aus dem Landwehrkanal. Gegen 1.45 Uhr bemerkte ein Zeuge die 35-Jährige im Wasser nahe der Zossener Brücke und alarmierte die Rettungskräfte. Polizisten des Abschnitts 53, die zuerst den Ort erreichten, begannen umgehend mit der Rettung der Frau. Dazu sprang ein Polizeibeamter in den Kanal, der die Frau, die bereits untergetaucht war, zurück an die Wasseroberfläche und anschließend in Richtung des Ufers zog. Dabei bemerkte er, dass die Frau einen Hund in ihren Armen hielt, der jedoch nicht mehr gerettet werden konnte. Mit einer Rettungsleine war das Herausholen der Frau wegen der hohen Kanalmauer nicht möglich, so dass die Frau schließlich über eine Strickleiter der Feuerwehr aus dem Wasser gebracht werden konnte. Anschließend kam die 35-Jährige mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

PM des PP Berlin vom 12.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Reutlingen/Kirchheim (Baden-Württemberg): Unwetter sorgt für eine Vielzahl von Einsätzen – Polizeibeamte retten 81-Jährigem das Leben

Symbolfoto

Das am Montagabend, ab 18 Uhr, im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen einsetzende Unwetter mit Starkregen hat für eine Vielzahl von Einsätzen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gesorgt. Am heftigsten wüteten die Gewitter im Bereich Kirchheim und in Reutlingen, wo auch die meisten Einsätze zu verzeichnen waren.
Mehrere Polizeibeamte haben dabei in Kirchheim einen 81-jährigen Mann vor dem Ertrinken gerettet.

Gegen 19.45 Uhr waren zwei Autofahrer in einer Unterführung in der Hegelstraße im Hochwasser steckengeblieben. Während sich der Lenker eines VW-Passats noch selbst in Sicherheit bringen konnte, musste ein 81-jähriger BMW-Fahrer auf fremde Hilfe hoffen. Der Senior konnte sein Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen und musste tatenlos zusehen, wie der Wasserspiegel in seinem Auto rasant anstieg, bis es schließlich kurz unter dem Fahrzeugdach stand. Rettung nahte in Person mehrerer Polizeibeamter, die mit einem Nothammer eine Scheibe des Pkw einschlugen, den Mann aus seinem Fahrzeug zogen und im allerletzten Moment in Sicherheit brachten. Das Fahrzeug des Mannes verschwand nur Augenblicke später komplett unter der Wasseroberfläche. Während der 81-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen wohl mit einem Schrecken davon kam, musste ein Beamter wegen Schnittverletzungen in eine Klinik gebracht werden.

Wie bereits in der Vergangenheit liefen auch am Montagabend, überwiegend in den Landkreisen Reutlingen und Esslingen, etliche Keller und Tiefgaragen voll Wasser. Auch die Kanalisation vieler Straßen war der Ableitung der immensen Fluten nicht mehr gewachsen.
Besonders betroffen waren in Kirchheim zwei Unterführungen im Bereich der Autobahnanschlussstellen Kirchheim-West und Kirchheim-Ost. Dort waren mehrere Fahrzeuge in überschwemmten Fahrbahnsenken stecken geblieben und mussten geborgen werden.

In Reutlingen trat die Echaz im Bereich der Mühlstraße über die Ufer und überflutete Fahrbahnen. In Metzingen war es die Erms, die den Wassermassen nicht mehr gewachsen war. Eine Baugrube in Sondelfingen lief voll mit Wasser, weshalb die Standfestigkeit eines Baukrans kurzzeitig in Frage stand und drohte umzukippen.

Auch der Scheibengipfeltunnel in Reutlingen war von einer Sperrung betroffen. Am Nordportal war es zu einem kleineren Erdrutsch gekommen, wobei elektrische Leitungen für die Röhre beschädigt wurden. Der Tunnel musste deshalb bis kurz nach Mitternacht geschlossen werden.

Neben Einsätzen wegen kleinerer Erdrutsche, mit Geröll verschmutzten Fahrbahnen und umgestürzten Bäumen ereigneten sich insgesamt neun Verkehrsunfälle, die auf Aquaplaning und auf die schlechte Sicht zurückzuführen waren. Die Unfälle blieben aber glücklicherweise allesamt ohne größere Folgen.

Der Großteil der gesperrten Fahrbahnen konnte zwischenzeitlich wieder frei gegeben werden.

Nennenswerte Personenschäden hat es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gegeben. Die Höhe der entstandenen Sachschäden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

PM des PP Reutlingen vom 12.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

München (Bayern): Einbrecher in Ramersdorf festgenommen

Am Samstag, 09.06.2018, kam es gegen 12.15 Uhr in Ramersdorf zu einem Einbruch. Der Täter drang hierbei über ein Kellerfenster in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchte es. Die 51-jährige Hausbewohnerin bekam nun auf ihrem Mobiltelefon einen Alarm. Ihr Handy war mit einer Alarmanlage und einer Video-überwachungsanlage in ihrem Wohnanwesen gekoppelt.
Sie verständigte daraufhin sofort die Polizei.

Als die polizeilichen Einsatzkräfte das Haus umstellt hatten, kam der Tatverdächtige nun freiwillig aus dem Gebäude und konnte festgenommen werden.

Bei ihm handelt es sich um einen 33-jährigen Moldauer, der in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist. Er trug einen Rucksack mit Einbruchwerkzeug bei sich.

Er wird nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über seine Untersuchungshaft entscheiden wird.

PM des PP München vom 10.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Giebelstadt (Bayern): Nach Schuss auf Feuerwehrfest – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft – Zustand des Geschädigten stabil

Nachdem am Samstagnachmittag ein 55-Jähriger auf einem Feuerwehrfest durch einen Schuss schwer verletzt worden war, wurde der Tatverdächtige am Sonntag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Richter erließ Haftbefehl und Beamte brachten den 70-Jährigen anschließend direkt in eine Justizvollzugsanstalt.

Wie bereits berichtet, ist der Beschuldigte dringend tatverdächtig, am Samstag, gegen 15.45 Uhr, auf dem Veranstaltungsgelände des Feuerwehrfestes seinen Nachbarn aus nächster Nähe mit einem Schuss schwer am Oberkörper verletzt zu haben. Beamte der Ochsenfurter Polizei nahmen mit der Unterstützung zahlreicher unterfränkischer Kräfte den 70-Jährigen nur 45 Minuten nach der Tat in seinem Wohnhaus im Landkreis Würzburg fest.

Der Geschädigte war mit einem Rettungshubschrauber in eine Würzburger Klinik gebracht und dort notoperiert worden. Sein Zustand ist derzeit stabil.

Am Sonntagvormittag wurde der Beschuldigte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg zu den Hintergründen der Tat erfolgen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Gemeinsame PM der StA Würzburg und des PP Unterfranken vom 10.06.2018

 

Während einer Traktor-Show auf einem Feuerwehrfest hat ein Tatverdächtiger seinen Nachbar mittels eines Schusses schwer verletzt. Während der 55 Jahre alte Geschädigte mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen wurde, nahm die Ochsenfurter Polizei den 70-jährigen Tatverdächtigen in dessen Wohnhaus fest. Die Ermittlungen führt die Würzburger Kriminalpolizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat der Tatverdächtige auf dem Feuerwehrfest in Euerhausen gegen 15.45 Uhr den Geschädigten durch einen Schuss aus naher Entfernung massiv verletzt. Der Tatverdächtige verließ unmittelbar nach der Schussabgabe durch den aktuell noch nicht näher benennbaren Gegenstand das Festgelände und fuhr mit seinem Pkw zu seiner Wohnanschrift im Landkreis Würzburg. Der 55-jährige Geschädigte, der schwerste Verletzungen im Oberkörperbereich erlitten hatte, wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Würzburger Klinik geflogen, wo er sofort notoperiert wurde. Sein Zustand ist derzeit kritisch aber nicht lebensbedrohlich.

Die Einsatzleitung hatte die Polizeiinspektion Ochsenfurt inne, die tatkräftige Unterstützung von benachbarten Dienststellen erhielt. Auch Streifen aus dem benachbarten Baden-Württemberg waren alarmiert worden und standen auf Abruf bereit. Der Beschuldigte wurde durch Aussagen von Zeugen rasch identifiziert. Da er sich nach der Tat auf seinem Grundstück aufhielt, wurde zunächst das Anwesen umstellt und gesichert. In einem günstigen Moment gelang den Polizisten dann schließlich nur 45 Minuten nach der Tat die Festnahme des 70-Jährigen. Dabei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Das bereits verständigte Spezialeinsatzkommando wurde somit nicht benötigt. Anschließend übernahm die Würzburger Kriminalpolizei vor Ort die Sachbearbeitung.

Der zuständige Jour-Staatsanwalt hat bereits die Sicherstellung des Fahrzeugs des Tatverdächtigen, die Durchsuchung von Pkw und Wohnanwesen, sowie die Vorführung des Beschuldigten am Sonntag beim zuständigen Ermittlungsrichter angeordnet.

Der Beschuldigte wurde nach der Festnahme umgehend zur Dienststelle der Kriminalpolizei Würzburg gebracht. Zwischen dem Beschuldigte und dem Opfer gibt es eine Vorbeziehung, beide sind seit langen Jahren Nachbarn. Die Hintergründe der Tat sowie das Motiv des 70-jährigen sind bislang noch unklar und nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Würzburger Kriminalpolizei wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt werden.

Die Beobachtungen von Zeugen sind zur Rekonstruktion des Tagesablaufes von großer Wichtigkeit. Die Sachbearbeiter des Falles bitten deshalb Zeugen, die das unmittelbare Tatgeschehen, die Flucht des Tatverdächtigen vom Festgelände oder auch relevante Handlungen vor der Tat beobachtet haben, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden. Auch Personen, die möglicherweise Filmaufnahmen von der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter dieser Nummer bei der Würzburger Kriminalpolizei zu melden und den Beamten dieses Videomaterial zugänglich zu machen.

Gemeinsame PM der StA Würzburg und des PP Unterfranken vom 09.06.2018

 

 

Festnahme 45 Minuten nach der Tat! Super!

Allgemein Polizisten helfen Retter

Innsbruck (Tirol): Wohnungsbrand

Am 08.06.2018 gegen 14:42 Uhr brannten in einer, im 4. Stock gelegenen, Wohnung in Arzl Speisen in einem Kochtopf an. Der Brandgeruch wurde von einer Nachbarin wahrgenommen, die sogleich die notwendige Verständigung durchführte. Beim Eintreffen der Polizei konnten diese hinter der verschlossenen Türe die Stimme der Wohnungsinhaberin hören. Die 75-jährige Österreicherin konnte die Türe vorerst nicht selber öffnen. Kurze Zeit später gelang es der Frau schließlich doch die Wohnungstüre aufzusperren und ein Polizeibeamter zog die Frau, die hinter der Türe lag, aus der Wohnung. Dort wurde sie sofort von Rettungssanitätern versorgt. Von der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde anschließend die Wohnung durchlüftet.

Die 75-Jährige erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in die Klinik Innsbruck eingeliefert.

PA der LPD Tirol vom 09.06.2018

Allgemein Verfassung

Gemeinsamer Gedenktag von rheinland-pfälzischen und luxemburgischen Polizeistudierenden in Hinzert begangen

Rheinland-pfälzische und luxemburgischen Polizeistudierende am Mahnmal der Gedenkstätte in Hinzert. (Bildquelle: HdP RLP)

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Zusammentreffens der Studierenden aus beiden Ländern besuchten die Studierenden der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und der Polizeischule Luxemburg die Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert in der Nähe von Trier. Im Anschluss an den Besuch von drei im angrenzenden Wald gelegenen Gedenksteinen, den „Stätten der Unmenschlichkeit“, die an die Erschießung von Beteiligten des Luxemburger Generalstreiks durch das NS-Regime erinnern, wurden die Teilnehmenden durch das Dokumentations- und Begegnungshaus der Gedenkstätte sowie zum angrenzenden Ehrenfriedhof und der Sühnekapelle geführt. Am dortigen Mahnmal legten sie eine gemeinsame Schweigeminute ein und gedachten mit einer Kranzniederlegung den Opfern des Konzentrationslagers in Hinzert.

Der internationale Gedenktag Hinzert zwischen der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und der Polizeischule Luxemburg dient in erster Linie dazu, sich im Gedenken der Opfer der damaligen NS-Diktatur auszutauschen und zu reflektieren, welche Lehren gemeinsam aus dieser Zeit heute gezogen werden können und welche gesellschaftspolitischen Entwicklungen sich nach dieser Zeit ergeben haben.

Am Nachmittag diskutieren die Studierenden aus Deutschland und Luxemburg innerhalb eines Kommunikationsforums in Arbeitsgruppen zu den Aspekten ‚Erinnerung und Reflektion‘, ‚Freundschaft und Zusam-menarbeit‘ sowie ‚Verbinden und Zukunft gestalten‘. Dabei stand vor allem die Rolle der Polizei im heutigen demokratischen Rechtsstaat im Vordergrund. Seitens der luxemburgischen Kollegen bedankte man sich für den Tag. „Es war ein Tag des ‚Nachdenkens‘, des ’niemals zu Vergessen‘ und, was mir sehr imponiert hat, des regen Austausches zwischen den deutschen und luxemburgischen Studierenden. Wir waren sehr gerne eure Gäste und wir freuen uns jetzt schon darauf, euch nächstes Jahr bei uns in Luxemburg begrüßen zu dürfen.“

PM der HdP RLP vom 08.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Bei Polizeibeamten geklingelt – Untersuchungshaft!

Am Donnerstag (07.06.2018) gegen 12.15 Uhr hat ein 33-jähriger Kölner an der Haustür eines Haushaltes im Troisdorfer Westen geklingelt. Nach eigenem Bekunden wollte der Kölner nach Arbeit fragen. Der Bewohner des Hauses, ein Polizeibeamter der Polizeiwache Troisdorf, wurde aufgrund der Aussage misstrauisch und überprüfte den 33-Jährigen. Es stellt sich heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Raubes vorlag. Kurzerhand wurde der Kölner an der Haustür festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 08.06.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Landshut (Bayern): Polizeibeamte reanimieren Suizidenten

Am Donnerstag, gg. 17.30 Uhr, wurden Polizei und Rettungsdienst zu einer leblosen Person im Stadtgebiet gerufen. Der Betreffende, ein 63-jähriger Landshuter, hatte versucht, sich auf dem Gelände seines Anwesens das Leben zu nehmen. Bei Eintreffen der Polizeistreife wies der Mann keinerlei Vitalfunktionen mehr auf. Die beiden Polizeibeamten begannen daraufhin sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Nach einigen Minuten traf die Besatzung eines Rettungswagens ein. Eine rund 20-minütige Reanimationsphase der Polizisten im Zusammenwirken mit den Rettungsassistenten war notwendig, um den Mann buchstäblich „ins Leben zurückzuholen“. Es waren wieder Herzaktivitäten zu verzeichnen. Der Mann wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

PM der PI Landshut vom 08.06.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Schweinfurt (Bayern): Hund schaut fern

Einen Einbruch der etwas anderen Art gab es für zwei Polizeibeamte am frühen Freitagmorgen im Stadtteil Eselshöhe zu bewerkstelligen.

Ein „Fernseh schauender Hund“ konnte schließlich für den Einsatz „verantwortlich gemacht“ werden.

Kurz nach Mitternacht teilte eine verunsicherte Hausbewohnerin am Polizeinotruf mit, dass sie gerade heimgekommen ist. Da die Mutter verreist ist, müsste das Haus eigentlich leer sein. Jetzt sei aber die Terrassentür leicht geöffnet und der Fernseher würde laufen.

Natürlich begab sich sofort eine Streifenwagenbesatzung zu der mitgeteilten Örtlichkeit und konnte aber schon kurze Zeit später Entwarnung geben.

Der Spurenlage nach zu urteilen hatte der Haushund es irgendwie hinbekommen, die ge- aber nicht verschlossene Terrassentür zu öffnen. Dort legte er sich dann ganz entspannt auf die große Couch. Unter ihm lag die Fernbedienung, mit der er anscheinend den Fernseher eingeschaltet hat.

PM der PI Schweinfurt vom 08.06.2018

Allgemein KS Polizisten helfen Retter

Speyer (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte holen Kinder aus überheizendem Auto

Symbolfoto

Mittwoch, 06.06.2018, 14.00-14.25 Uhr Eine 36-jährige Frau aus Muggensturm verständigte über Notruf die Polizei, da sich die Türen ihres Fahrzeugs verriegelt hätten, der Fahrzeugschlüssel im Zündschloss stecke und ihre 1- und 3-jährigen Kinder sich angegurtet im Auto befänden. Bei Eintreffen der Beamten in der Jahnstraße saßen die Kinder bereits seit 20 Minuten in dem PKW. Aufgrund der herrschenden Außentemperaturen von 34 Grad wurde mit Zustimmung der Mutter nicht auf das Eintreffen eines Notdienstes gewartet, sondern durch eine 23-jährige Polizeibeamtin eine Scheibe eingeschlagen, um die Kinder aus dem heißen Auto zu befreien. Hierbei verletzte sich die Beamtin leicht am Daumen.

Die Polizei Speyer bittet darum, bei den aktuell herrschenden Temperaturen darauf zu achten, dass Kinder oder andere auf Hilfe angewiesene Personen sowie Tiere nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt in Fahrzeugen allein gelassen werden.

PM der PI Speyer vom 07.06.2018

Allgemein Kurioses Polizisten helfen

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Polizei – Dein Freund und Helfer – Polizisten befreien Kind von „Fußfesseln“

Am Mittwochnachmittag erreichte die Polizei ein ungewöhnlicher Hilferuf einer Mutter. Deren vierjährige Tochter hatte sich beim Spielen Handschellen an den Füßen angelegt, ohne sich darüber im klaren zu sein, wo sich die Schlüssel dafür befinden. Da die „Fußfesseln“ auch ziemlich eng angelegt waren, zögerten die hinzugerufenen Polizeibeamten nicht lange, griffen zum Bolzenschneider und befreiten das Mädchen. Warum die Eltern überhaupt im Besitz derartiger Fesselmaterialien sind, bleibt ungeklärt. Nach einem belehrenden Gespräch rückten die Beamten wieder ab.

PM des PP Freiburg vom 07.06.2018

Allgemein Gefahrenabwehr

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mit Waffe in Auto hantiert – Polizei kann aufklären

Eine aufmerksame Zeugin hat am Dienstagnachmittag die Polizei verständigt und auf ein Fahrzeug mit drei verdächtigen Personen hingewiesen. Wie die Frau kurz vor 17 Uhr mitteilte, war sie in der Mozartstraße auf einen Pkw aufmerksam geworden, in dem der Beifahrer mit einer Schusswaffe hantierte.

Mit Hilfe der Beschreibung des Fahrzeugs wurde umgehend eine Fahndung eingeleitet und anhand des Kennzeichens auch die Halteranschrift ermittelt. Der gesuchte Wagen und die Polizeistreife trafen wenig später gleichzeitig an der eingetragenen Adresse ein.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde lediglich ein mittelalterlicher, schussunfähiger Vorderlader gefunden. Es befanden sich keine weiteren Waffen im Wagen.

Der Beifahrer, der zuvor mit der Schusswaffe gesehen worden war, gab an, bei dem Vorderlader handele es sich um ein Geschenk eines Freundes. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass er durch das „öffentliche“ Hantieren mit der Waffe für Unruhe gesorgt habe.

Alle drei Insassen des Fahrzeugs wurden sensibilisiert, künftig sorgsamer und verantwortungsbewusster mit solchen „Geschenken“ umzugehen.

PM des PP Westfpalz vom 06.06.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Worms (Rheinland-Pfalz): Drogenhändler gefasst

Seit August 2017 ermitteln Staatsanwaltschaft Mainz und Kriminalinspektion Worms gegen eine Tätergruppierung aus Worms wegen des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Den Männern wird vorgeworfen Kokain und Marihuana aus den Niederlanden nach Deutschland eingeführt und in Umlauf gebracht zu haben.

Aus diesem Grund wurden am 23.05.2018 in Worms, Mannheim und Bürstadt mehrere Wohnungen, Geschäftsräume und Gartengrundstücke durchsucht und insgesamt 6 Personen vorläufig festgenommen. Gegen einen 26-jährigen und einen 36-jährigen Wormser und einen 33-jährigen Mannheimer wurden Haftbefehle erlassen. Insgesamt konnten bei den Durchsuchungsaktionen, bei denen Spezialeinheiten aus ganz Rheinland-Pfalz beteiligt waren, eine Pistole mit Munition, zwei Kilogramm Amfetamin sowie ein Kilogramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Weiterhin wurden zwei hochwertige Fahrzeuge im Wert von ca. 100.000 Euro sichergestellt .

Bereits am 31.01.2018 konnte ein 34-jähriger Kurierfahrer nach einer Beschaffungsfahrt in die Niederlande festgenommen werden. In seinem Fahrzeug wurden zwei Kilogramm hochqualitatives Kokain aufgefunden, welches offensichtlich für den Wormser-Markt bestimmt war. Das Kokain hatte einen Verkaufswert von ca. 150.000 Euro. Der Mann befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.

Im Anschluss kam es am 25.04.2018 zur Festnahme eines 24-jährigen Wormsers und der damit verbundenen Sicherstellung von ca. neun Kilogramm Marihuana, einem Kilogramm Kokain sowie mehreren Tausend Ecstasy-Tabletten. Weiterhin wurden etwa 100 Schuss Munition, mehrere Tausend EUR Bargeld sowie drei hochwertige Fahrzeuge im Wert von ca. 100.000 Euro sichergestellt. Auch der 24-jährige Wormser wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er befindet sich ebenfalls in Untersuchungshaft.

Insgesamt kam es in diesem Ermittlungskomplex zur Sicherstellung von ca. 11 Kilogramm Marihuana, drei Kilogramm Kokain, zwei Kilogramm Amfetamin und ca. 2000 Ecstasy-Tabletten. Fünf Personen befinden sich in Untersuchungshaft.

PM der PD Worms vom 06.06.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Neunkirchen (Saarland): 19-Jährige nach Suizidankündigung gerettet

Am heutigen Donnerstag, dem 31.05.2018, hielt eine 19-jährige die Polizei in Atem. Gegen 12:45 Uhr ging die Meldung bei der Polizeiinspektion Neunkirchen ein, dass sich die junge Frau das Leben nehmen will, indem sie von der Konrad-Adenauer-Brücke in den Gleisbereich springen will. Beim Eintreffen von Landes-, Bundespolizei, Rettungskräfte und der Feuerwehr, saß die aus der Nähe von Kassel stammende junge Frau auf der Brüstung hinter dem Brückengeländer und ihre Beine ragten in gefährlicher Nähe zur Oberleitung. Nach langem Hin und Her konnten eine Beamtin und ein Beamter der PI Neunkirchen das Mädchen dazu bewegen, dass sie sich freiwillig in die Obhut der Polizei begab. Der Polizeieinsatz dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Während dieser Zeit war die Oberleitung vom Bahnhof Neunkirchen in Richtung Wellesweiler abgeschaltet. Der Zugverkehr war eingestellt. Es kam zu mehreren Zugausfällen. Ebenso kam es wegen weiträumiger Absperrung des Ereignisortes zu Verkehrsbehinderungen. Nach der Rettung wurde die 19-Jährige von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Auslöser für die Suizidabsicht könnten nach erstem Ermittlungsstand familiäre und partnerschaftliche Probleme gewesen sein.

PM der BPOLI Bexbach vom 06.06.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Diebstahl in Kaufhaus – Täter wird von Zeugen verfolgt und von sprintstarkem Polizeibeamten gefasst

Am Dienstagvormittag wurde der Polizei mitgeteilt, dass es am Rathausplatz zu einem Ladendiebstahl kam und mehrere Personen den flüchtenden Täter verfolgen. Eine Streife fahndete sofort nach dem Beschuldigten und sichtete ihn nach dem Hinweis einer Zeugin unweit des Tatortes. Ein Beamter stieg sofort aus und setzte dem Flüchtenden nach. Der Beamte hatte das deutlich bessere Sprintvermögen, holte den Mann ein und nahm ihn fest. Bei der Kontrolle des Beschuldigten kam heraus, dass er Lebensmittel gestohlen hatte und zudem Hausverbot hatte. Als Konsequenz gab es zwei Anzeigen – eine wegen Diebstahls und die andere wegen Hausfriedensbruchs.

PM des PPFreiburg vom 06.06.2018

Allgemein Bravo

Hannover (Niedersachsen)/Hamburg: Zivilfahnder der Bundespolizei nehmen professionellen Taschendieb im ICE fest – Zuführung in die U-Haftanstalt – Beschuldigter ist für weitere Taten verdächtig-

Am 01.06.2018 gegen 15.45 Uhr nahmen Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Hamburg im Rahmen einer zielgerichteten Fahndung gegen Taschendiebe einen polizeilich bekannten Mann (m. 53) nach fünf versuchten Taschendiebstählen (u.a.
Griff in geschulterten Rucksäcken von Reisenden) in einem ICE auf der Fahrt von Hamburg nach Hannover vorläufig fest. Der Beschuldigte beschimpfte die eingesetzten Beamten lautstark, reagierte aggressiv und wiedersetzte sich der polizeilichen Maßnahme.

Zuvor geriet der Tatverdächtige bereits im Hamburger Hauptbahnhof durch sein tätertypisches Verhalten in das Visier der eingesetzten Fahnder und wurde auch nach Einstieg in den abfahrbereiten ICE auf der Fahrt nach Hannover weiter observiert.

Nach Halt des ICE im Hauptbahnhof unterstützten uniformierte Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Hannover die weiteren Maßnahmen der Zivilfahnder und verbrachten den Beschuldigten zum Bundespolizeirevier.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der Beschuldigte (m.53) über die Bundespolizeiinspektion Hannover der U-Haftanstalt zur Haftrichtervorführung zugeführt.

Hinweis: Der Beschuldigte ist für einen weiteren Diebstahl mit Computerbetrug im Hauptbahnhof Hannover dringend tatverdächtig. Einer Geschädigten (w.77) aus Bayern wurde bereits am 27.05.2018 die mitgeführte Handtasche entwendet. Anschließend wurde von einem bis dahin unbekannten Täter mit der EC Karte der Geschädigten an Geldautomaten im Hauptbahnhof Hannover Bargeld in der Höhe von
2000,00 Euro von ihrem Konto abgehoben.

Am 30.05.2018 brachte die Geschädigte den Diebstahl sowie den Computerbetrug bei einer Polizeiinspektion an ihrem Wohnort zur Anzeige. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Bargeldabhebungen im Hauptbahnhof Hannover durchgeführt wurden. Daraufhin wurde der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hannover in die weiteren Ermittlungen mit eingebunden.

Aufgrund einer intensiven Auswertung entsprechender Überwachungskameras im Hauptbahnhof Hannover ist der polnische Staatsangehörige dringend verdächtig die Bargeldabhebungen an Geldautomaten durchgeführt zu haben. Hierzu dauern die weiteren Ermittlungen noch an.

PM der BPOLD Hannover vom 04.06.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Rosenheim/A93 (Bayern): Auf den Sohn ist Verlass. Bundespolizei findet vermisste 14-Jährige und gesuchte Straftäter

Symbolfoto

Die Bundespolizei hat am ersten Juni-Wochenende mehrere polizeilich gesuchte Personen in Gewahrsam genommen. Darunter befand sich auch ein 14-jähriges Mädchen. Die junge Österreicherin, die sich eigentlich in einer Betreuungseinrichtung in Tirol aufhalten sollte, wurde von den Beamten am Rosenheimer Bahnhof kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass sie als vermisst gemeldet und seit Ende Mai europaweit gesucht worden war. Die Ausreißerin konnte der Obhut der österreichischen Polizei anvertraut werden.

Auf der A 93 bei Kiefersfelden trafen die Bundespolizisten außerdem auf einen Portugiesen und einen Rumänen, die im Rahmen der Grenzkontrollen verhaftet wurden. Den portugiesischen Staatsangehörigen suchte laut Polizeicomputer die Münchner Staatsanwaltschaft. Er hatte wegen Erschleichens von Leistungen eine Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro zu zahlen. Der 26-Jährige, der Beifahrer in einem Pkw war, konnte den geforderten Betrag entrichten. Doch statt seine Reise gleich wieder fortzusetzen, musste er erst noch eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz abwarten. Bei der Durchsuchung des Gepäcks fanden die Beamten im Geldbeutel des Mannes noch eine kleinere Menge an Cannabisblüten.

Seinem Sohn hat es ein 60-jähriger Rumäne zu verdanken, dass er aus der Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei nach wenigen Stunden wieder entlassen werden konnte. Der Osteuropäer wurde, wie die Bundespolizei herausfand, von der Staatsanwaltschaft in Ravensburg wegen besonders schweren Diebstahls mit einem Haftbefehl gesucht. Die festgesetzte Geldstrafe belief sich auf 1.650 Euro. Mangels eigener finanzieller Möglichkeiten drohte dem Mann ersatzweise eine rund 80-tägige Freiheitsstrafe. Er konnte jedoch seinen Sohn verständigen, der bereit war, die Justizschulden des Vaters zu übernehmen und das Geld zu überweisen.

PM der BPOLI Rosenheim vom 04.06.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Gefahrenabwehr Kriminalitätsbekämpfung

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Sieben auf einen Streich – Festnahmen am laufenden Band…

Symbolfoto

Sieben Festnahmen auf einen Streich in gut drei Stunden – so geschehen in der Nacht von Samstag auf Sonntag (3.6.) in der Zeit von kurz nach 1 Uhr bis kurz nach 4 Uhr im Sunderweg, in der Holsteiner Straße und in der Burgholzstraße.

Sunderweg, 1:06 Uhr, zwei Tatverdächtige Ein Zeuge (19 / Dortmund) meldete sich bei der Polizei und gab an, dass er gerade zwei mutmaßliche Fahrraddiebe gestört habe. Nach eigenen Angaben verließ er das Haus am Sunderweg um kurz nach 1 Uhr nachts. Dabei bemerkte er zwei verdächtige Personen, von denen einer sich umschaute und der andere neben einem Fahrrad am Boden kniete. Beim Erblicken des Zeugen entfernten sich die beiden Unbekannten von dem Fahrrad. Polizeibeamte trafen das Duo im Nahbereich an und nahmen es vorläufig fest. Es handelt sich um einen 19-Jährigen, der alle Schuld von sich wies, allerdings seinen Kumpel belastete. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 16-Jährige, der einen Bolzenschneider nur zufällig mit sich führte, stritt einen versuchten Diebstahl ab. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Eltern übergeben.

Gegen beide wurden die Ermittlungen wegen des Versuchs des besonders schweren Diebstahls eines Fahrrades aufgenommen.

Holsteiner Straße, 1:25 Uhr, drei Tatverdächtige Kurz darauf drei weitere Festnahmen. Eine Zeugin meldete der Polizei verdächtige Geräusche an einem Supermarkt im Lütgenholz. Die Polizeibeamten stellten dort wie beschrieben drei Personen fest, die beim Erblicken der Polizei versuchten zu fliehen. Polizeibeamte nahmen jedoch alle drei fest. Es handelt sich um 16-jährige Teenager (ein Mädchen, zwei
Jungen) aus Dortmund bzw. ohne festen Wohnsitz. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Trio mutmaßlich für einen Einbruch in das Büro einer Wohngruppe an der Holsteiner Straße verantwortlich ist. Hier war eingebrochen und ein Tresor entwendet worden. Teile der Beute fanden die Beamten beim Trio auf und stellten diese sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden zwei von ihnen einer Jugendschutzstelle zugeführt. Der dritte wurde nach gesundheitlichen Problemen in ein Krankenhaus transportiert, danach ebenfalls entlassen.

Gegen das Trio wurden Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aus Büroräumen eingeleitet.

Münsterstraße, 4:19 Uhr, zwei Tatverdächtige Um kurz nach 4 Uhr erhielten Polizeibeamte einen Einsatz zur Münsterstraße. Dort sollen sich drei unbekannte Täter an einem Motorroller zu schaffen machen.
Bei der Anfahrt zum Einsatzort entdeckte eine Streifenwagenbesatzung den beschriebenen Motorroller mit zwei Personen besetzt auf der Burgholzstraße / Schubertstraße. Beim Erblicken der Polizei flüchtete der eine, ein 17-Jähriger aus Werne, zu Fuß. Der andere, ein 16-jähriger Dortmunder, mit dem gestohlenen Motorroller. Doch es nützte nichts: Auch sie wurden von Polizeibeamten gestellt und festgenommen. Eine dritte Person wurde nicht gesichtet.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden auch sie entlassen. Gegen beide wird nun wegen des besonders schweren Diebstahls von Mopeds und Krafträdern ermittelt. Gegen den 16-jährigen Fahrer des Rollers zusätzlich noch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Der Roller wurde sichergestellt und konnte kurz darauf seinem Eigentümer wieder ausgehändigt werden.

PM der POL Dortmund vom 04.06.2018

Allgemein Einfach nett Kurioses Polizisten helfen Schmunzelmeldung

Bremerhaven (Bremen): Vogel sitzt auf Küchenschrank

Bei mir piept´s

Aufgeregt telefonierte am frühen Sonntagmorgen eine ältere Dame aus Geestemünde mit der Polizei und teilte mit, dass in ihrer Wohnung ein kleines Vögelchen auf dem Küchenschrank sitzt und jämmerlich piept. Die 75-Jährige brauchte einen Rat, was nun zu tun sei.
Die Polizisten fuhren in die Humboldtstraße, um den Vogel einzufangen und schnell wieder in die Freiheit zu entlassen. Aber es kam ganz anders. In der Küche der Wohnung war es zunächst ruhig. Dann hörte auch die Beamten das regelmäßige, kurze und klägliche Piepen. Aber dieses Signal kam nicht von einem Vogel, sondern von einem Rauchmelder an der Zimmerdecke. Die Batterie war fast leer und das Warngerät gab kurze Impulse, um darauf aufmerksam zu machen.
Die Mieterin hatte in ihrem guten Haushalt selbstverständlich Ersatzbatterien und die Polizisten wechselten den Energiespender aus.

PM der OPB Bremerhaven vom 03.06.2018

Allgemein Polizisten helfen

Obernzell (Bayern): Schildkröte aufgefunden – Polizei gerufen

Symbolfoto (aber es enstand in Fürth)

Motorradfahrer stoppt zwecks Schildkröte.
Einen seltenen Fund machte ein 18-jähriger Untergriesbacher am Samstagnachmittag in Obernzell. Der junge Mann war mit seinem Motorrad auf der Jochensteiner Straße unterwegs, als eine Schildkröte die Fahrbahn überqueren wollte. Da er davon ausging, dass die Schildkröte ausgesetzt wurde, rief er die Polizei. Da es sich jedoch um eine Wasserschildkröte handelte, wurde diese wieder in Donaunähe ausgesetzt. Dort fühlte sich das Tier auch sichtlich wohl, da sie in dieser umgehend untertauchte.

PM der PI Hauzenberg vom 03.06.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Köln (Nordrhein-Westfalen): Gebrochener Flügel; Hilfe durch Bundespolizei

Ein Kölner Bundespolizist kümmert sich um den verletzten Vogel!

Donnerstagabend sprach ein Reisender eine Streife der Bundespolizei an, dass ein verletzter Vogel an Gleis 2 des Kölner Hauptbahnhofs liegen würde. Die Bundespolizisten nahmen sich dem verletzten Falken an, damit er an den Tiernotdienst übergeben werden konnte.

Gegen 21:30 Uhr informierte ein Reisender Bundespolizisten darüber, dass er im Gleisbereich einen verletzten Vogel gesehen habe, der vermutlich gegen eine Glasfassade im Hauptbahnhof geflogen sei und sich dabei einen Flügel gebrochen habe. Die Beamten kümmerten sich umgehend um das Tier und nahmen es mit zur Dienststelle. Der Tiernotdienst der Feuerwehr Köln holte den verletzten Turmfalken noch am Abend bei der Bundespolizei ab.

PM der BPOLD St. Augustin vom 01.06.2018

Allgemein Bevölkerungsschutz Bravo Keine Macht den Drogen

Harburg und Stade (Niedersachsen): Erfolgreicher Schlag gegen organisierten Drogenhandel

Seit März war eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe des Zentralen Kriminaldienstes neun Männern auf der Spur, die in Hollenstedt, Neu Wulmstorf, Buxtehude und Bargstedt bandenmäßig mit Drogen handelten. In den letzten Wochen konnte der Tatverdacht durch umfangreiche Observations- und Überwachungsmaßnahmen erhärtet werden.

Am Montag (28. Mai) schlugen die Beamten zu: insgesamt 56 Polizistinnen und Polizisten durchsuchten in den frühen Morgenstunden die Wohnungen der neun Beschuldigten. Die Männer im Alter von 19 bis
28 Jahren wurden dabei an ihren jeweiligen Wohnanschriften angetroffen und vorläufig festgenommen. Sie alle wurden erkennungsdienstlich behandelt und vernommen. Der 28-jährige Hauptbeschuldigte war den Behörden bereits einschlägig bekannt.

Bei vier Beschuldigten wog der Tatbeitrag so schwer, dass die Staatsanwaltschaft Stade Anträge auf Erlass eines Haftbefehls stellte. Ein Haftrichter folgte am Dienstag diesen Anträgen. Die vier Männer wurden in Untersuchungshaft genommen und in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Bei den Durchsuchungen konnten insgesamt rund 1,5 kg Marihuana und Haschisch, 10 g Kokain, rund 150 Tabletten Potenzmittel sowie 40 Ampullen Steroide sichergestellt werden. Weiterhin fanden die Beamten rund 16.000 EUR Bargeld, welches vermutlich aus Drogengeschäften stammte. Das Geld sowie vier hochwertige Fahrzeuge der Marken Audi, BMW und Mercedes die mutmaßlich auch mit Drogengeld beschafft worden sind, wurden zur Vorbereitung der Einziehung ebenfalls sichergestellt.

Für die Ermittler geht damit eine sehr arbeitsintensive Phase zu Ende. Sobald die Nachermittlungen abgeschlossen sind, gehen die Akten an die Staatsanwaltschaft Stade, wo dann die Anklage gegen die Beschuldigten vorbereitet wird.

PM der PI Harburg vom 31.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Billigheim-Ingenheim (Rheinland-Pfalz): Gefahrenstelle Nudelsalat

Am Dienstagmorgen wurde von einem Verkehrsteilnehmer auf der Landstraße zwischen Billigheim und Barbelroth ein Gegenstand auf der Fahrbahn gemeldet. Der Gegenstand entpuppte sich als festgefahrener Nudelsalat. Auf einer Länge von 2 Metern war die Fahrbahn im Ausgang einer Kurve mit Nudelsalat verschmutzt und rutschig geworden. Der Fahrbahnbelag ließ sich mit polizeilichen Mitteln nicht von der Straße lösen, weswegen die Straßenmeisterei (SM) eingeschaltet wurde. Bis zum Eintreffen der SM wurde die Gefahrenstelle abgesichert. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Hinweise über den Verlierer des Nudelsalates gibt es bislang nicht.

PM der PI Landau vom 30.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

vice. com: 55-Jährige sucht ihr Gebiss und lockt damit Polizei ins eigene Drogenversteck

„Ihre Zähne hat sie mittlerweile wieder, aber drei Personen bekommen jetzt Anzeigen.“

Online-Artikel, 24.05.2018
https://www.vice.com/de/article/59q9zd/55-jahrige-sucht-ihr-gebiss-und-lockt-damit-polizei-ins-eigene-drogenversteck

Allgemein Bravo Polizisten helfen Retter

Norden (Niedersachsen): Hund aus Auto befreit

Symbolfoto

In Norden war die Polizei am Dienstagmittag gegen 12:40 Uhr auf dem Parkdeck eines Einkaufzentrums, Bahnhofstraße, im Einsatz. Ein 40 Jahre alter Mann aus Norden hatte trotz der sommerlichen Temperaturen einen kleinen Mischling in einem BMW zurückgelassen. Vergeblich versuchten die Beamten, den Halter auf verschiedenen Wegen ausfindig zu machen. Da es dem Hund zunehmend schlechter ging, schlugen die Polizisten die Scheibe des Autos ein. Gegen den Halter wurde ein Verfahren eingeleitet.

Aus diesem aktuellem Anlass weist die Polizei auf die aktuelle Rechtslage hin. Grundsätzlich gilt: Wer sein Tier eingesperrt der Hitze überlässt, kann nach § 17 des Tierschutzgesetztes zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer ein Tier bei sommerlichen Temperaturen in einem Auto vorfindet, muss zunächst versuchen, den Besitzer ausfindig zu machen.
Gelingt dies nicht, sollte die Polizei gerufen werden. Die Scheibe eines Fahrzeugs darf nur dann eingeschlagen werden, wenn ein so genannter entschuldigender Notstand vorliegt. Das ist der Fall, wenn es dem Tier erkennbar so schlecht geht, dass das Warten auf den Besitzer oder die Polizei eine unmittelbare Gefahr für das Leben des Tieres bedeuten könnte. Es empfiehlt sich, den Zustand und die Situation vor Ort zu dokumentieren – etwa mit einem Foto.

Wer eine Scheibe einschlägt, ohne die Polizei zu verständigen, riskiert eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Zusätzlich könnten Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 29.05.2018

Allgemein Bravo Kriminalitätsbekämpfung

Görlitz (Sachsen): Haftbefehl vollstreckt und der Schwarzarbeit überführt

Symbolfoto

Bundespolizisten nehmen bei einer Kontrolle auf der BAB 4 bei Görlitz einen Ukrainer fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Dann stellt sich heraus, dass der Mann in Kassel „schwarz gearbeitet“ hatte und sich demzufolge illegal in Deutschland aufhielt.

Am Montagabend den 29. Mai 2018 gegen 19:00 Uhr erfolgte an der Autobahnabfahrt Kodersdorf die Festnahme des 59-Jährigen. Gegen ihn lag ein Strafbefehl des Amtsgerichts Fulda vor. Dieser war wegen einer Urkundenfälschung erlassen worden.

Der Mann war gerade dabei sein Portemonnaie zu zücken, um die Haftstrafe durch eine Zahlung von 275,00 Euro abzuwenden. Dabei fiel den Beamten ein Notizblock auf, in dem er fein säuberlich die Arbeitszeiten seiner einwöchigen, unerlaubten Tätigkeit im Baugewerbe aufgelistet hatte.

Nach der Strafanzeige gegen den Ukrainer wegen unerlaubtem Aufenthalt wurde der Lohn beschlagnahmt und eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Strafverfahren einbehalten. Insgesamt zahlte der 59-Jährige mehr als 1275 EUR.

Über weitere Sanktionen, wie eine Wiedereinreisesperre, entscheidet die für die Aufenthaltsbeendigung zuständige Ausländerbehörde am heutigen Dienstag

PM der BPOLI Ludwigsdorf vom 29.05.2018

Allgemein Bravo Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Frankfurt-Praunheim (Hessen): Unerwarteter Drogenfund

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Gestern (28.05.2018) stießen Polizeibeamte unerwartet auf einen großen Drogenfund.

Gegen 07.30 Uhr suchte eine Streife im Rahmen von Ermittlungen in einem Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung die Wohnung eines 37 Jahre alten Mannes in der Ludwig-Landmann-Straße auf. Dieser war nicht Zuhause, dafür sein Vermieter. Dieser führte die Beamten zu dem Zimmer des 37-Jährigen. Wie sich zeigte, war der Tatverdächtige tatsächlich nicht da. Als die Polizisten in das Zimmer hineinlinsten, sahen sie Marihuana auf einem Tisch liegen. Eine Durchsuchung des Zimmers ergab, dass es bei den 5 Gramm Marihuana nicht bleiben sollte. Die Beamten fanden mehr als 850 Gramm Marihuana sowie etwa 95 Gramm weißes Pulver. Um was es sich bei dem Pulver konkret handelt, muss noch geprüft werden.

Das Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 29.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Bravo Polizisten helfen

Lörrach (Baden-Württemberg): Polizeibeamte befreien Hund aus überhitztem Auto

Am Montagnachmittag teilte eine Passantin der Polizei mit, dass in der Markus-Pflüger-Straße einem Hund geholfen werden sollte. Dieser befinde sich in einem Auto, das schon längere Zeit in der prallen Sonne steht. Eine Streife sah nach dem rechten und traf die von der Passantin beschriebene Situation auch tatsächlich an. Der Hund erweckte den Anschein, am Ende seiner Kräfte zu sein. Die Beamten schritten zur Tat, öffneten das Auto und befreiten den Hund. Da er Erschöpfungserscheinungen zeigte, brachten ihn die Ordnungshüter zum Polizeirevier und gaben ihm dort erst mal etwas zu trinken. Die Hundebesitzerin kam eine knappe Stunde danach zur Wache. Ehe die Frau ihren Vierbeiner mitnehmen durfte, wurde sie an ihre Pflichten erinnert und bekam eine Anzeige.

PM des PP Freiburg vom 29.05.2018

Allgemein Einfach nett Schmunzelmeldung

Dalem-Schmidtheim (Nordrhein-Westfalen): Pferde ausgebüxt – Polizei konnte Vierjähriger Entwarnung geben

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Am Freitagnachmittag (16.51 Uhr) wurden drei freilaufende Pferde auf der Neustraße in Schmidtheim gesichtet. Die Eigentümer standen schnell fest und wurden durch die Polizei angerufen.

Am Telefon meldete sich die vierjährige Tochter der Eigentümer, die sich ganz souverän verhielt und zunächst sichergehen wollte, ob es sich wirklich um die Polizei handelt. Sie gab an, dass ihre Eltern derzeit auf der Suche nach den Pferden sind, die beim Ausbrechen den Holzzaun der Weide zerstört haben. Schlimm sei dies aber nicht, da ihr Papa „Muckis“ habe und den Zaun schnell reparieren werde.

Auf die Frage des jungen Mädchens, ob die Pferde jetzt ins Gefängnis müssen, konnte der Polizeibeamte beruhigend antworten.

Die Pferde wurden wohlbehalten auf die Weide zurückgebracht.

PM der KPB Euskirchen vom 28.05.2018

Allgemein Was sonst keiner anpacken will

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Nächtlicher Störenfried landet im Polizeigewahrsam

Wegen eines nächtlichen Ruhestörers ist die Polizei am späten Sonntagabend in die Jägerstraße ausgerückt. Ein Anwohner hatte kurz vor 23 Uhr gemeldet, dass ein Mann vor seinem Haus herumschreien und gegen den Rollladen klopfen würde.

Vor Ort traf die ausgerückte Streife auf einen amtsbekannten Mann, der einen verwirrten Eindruck machte und den Beamten eine wenig glaubhafte Geschichte auftischte. Demnach sei er von dem Anwohner mit einer Waffe bedroht worden. Der Anwohner konnte jedoch glaubhaft belegen, dass er sich lediglich mit einer Taschenlampe umgeschaut und keinerlei Waffen im Haus habe.

Dem Störenfried auf der Straße wurde ein Platzverweis erteilt und der Mann nach Hause begleitet. Die Ruhe hielt jedoch nicht lange an: Nur wenige Minuten, nachdem die Streife wieder gefahren war, meldete sich der Anwohner erneut – weil der Randalierer schon wieder vor seinem Fenster herumschrie.

Die Polizeibeamten fanden den „Verursacher“ tatsächlich vor Ort schreiend. Er wurde in Gewahrsam genommen; auf den Mann kommt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige zu, weil er den Platzverweis nicht befolgt hat.

PM des PP Westpfalz vom 28.05.2018

Allgemein Polizisten helfen

Schopfheim (Baden-Württemberg): Polizei – Dein Freund und Helfer: Polizisten „befreien“ eingezäuntes Auto

Am Samstagmorgen erreichte die Polizei der Hilferuf einer jungen Autofahrerin. Diese hatte gegen 11.30 Uhr ihr Auto in der Adolf-Müller-Straße auf einem der Parkplätze vor der Sparkasse abgestellt und machte Besorgungen. Als sie wieder zu ihrem Auto zurückkehrte, traute sie kaum ihren Augen. Um ihr Auto herum wurde ein Bauzaun aufgebaut, so dass sie nicht mehr wegfahren konnte. Die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten zögerten nicht lange und legten selbst Hand an. Sie öffneten kurzzeitig den Bauzaun und ermöglichten der jungen Frau das Herausfahren aus dem „Käfig“ – Ende gut, alles gut.

PM des PP Freiburg vom 28.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Münster (Nordrhein-Westfalen): Durch Freundlichkeit aufgefallen – Festnahme durch Bundespolizei

Am Samstagvormittag (26.05.2018) winkte ein 33-jähriger Gronauer im Hauptbahnhof Münster einer Streife der Bundespolizei freundlich zu. Die Bundespolizisten winkten zurück. Auf dem Rückweg winkte der Mann erneut den Beamten freundlich zu. Nun fragten die Beamten ihn: „Kennen wir uns?“ Die verblüffende Antwort: „Ja, Sie haben mich doch vor 6 Jahren festgenommen“. Daraufhin ließen die Polizisten sich den Ausweis des Mannes zeigen und staunten erneut. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 33-Jährige von der Staatsanwaltschaft Traunstein gesucht wurde.

Wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er noch eine Gesamtgeldstrafe in Höhe von rund 4100,00 Euro zu zahlen, ersatzweise 90 Tage Haft zu verbüßen. Ein entsprechender Strafvollstreckungshaftbefehl seitens des Amtsgerichts Traunstein lag bereits vor

Da der zurzeit wohnungslose Gesuchte den haftbefreienden Geldbetrag nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Bundespolizisten wiederum fest und führten ihn der Justizvollzugsanstalt in Münster zu.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Münster, vom 28.05.2018

Allgemein Polizisten helfen

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Vater und Tochter (10) werden getrennt – Bundespolizei sorgt für „Happy End“

Die „schöne Seite“ des Polizeiberufs durften Einsatzkräfte der Bundespolizei vergangenen Samstag (26. Mai) erfahren. Einsatzkräfte sorgten am Dortmunder Hauptbahnhof für eine „Familienzusammenführung“.

Gegen 23:00 Uhr hatte sich ein 30-jähriger Oberhausener bei der Bundespolizei gemeldet. Der irakische Asylbewerber erklärte, dass seine 10-jährige Tochter beim Halt des RE 3 im Dortmunder Hauptbahnhof den Zug nicht rechtzeitig verlassen konnte. Die Türen schlossen sich und der Zug fuhr mit dem Mädchen weiter.

Die Bundespolizei informierte daraufhin den Triebfahrzeugführer des RE 3, der beim Halt in Castrop-Rauxel feststellte, dass sich die 10-Jährige nicht mehr in dem Zug befand. Daraufhin fuhr eine Streife der Bundespolizei zum Bahnhof nach Mengede, wo sie die junge Oberhausenerin wohlbehalten antraf.

In der Bundespolizeiwache konnten sich Vater und Tochter später wieder in die Arme schließen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, 28.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Köln (Nordrhein-Westfalen): Jagdhund im Auto gelassen – Strafanzeige gegen Halter

Am Samstagnachmittag (26. Mai) hat ein Hundebesitzer (57) aus dem Westerwaldkreis seine etwa 2,5 Jahre alte Jagdhündin für mehrere Stunden im geschlossenen Auto zurückgelassen. Alarmierte Polizeibeamte schlugen eine Scheibe ein. Sie befreiten die geschwächte Hündin aus dem stark aufgeheizten Fahrzeug und kühlten sie mit Wasser. Gegen den 57-Jährigen, der kurz darauf zu seinem Auto kam, leiteten die Beamten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein und schrieben einen Bericht an das Veterinäramt des Westerwaldkreises.

Mitarbeiter der Stadt Köln hatten gegen 16.30 Uhr das Streifenteam der Polizei auf den in der Sonne geparkten Wagen am Charles-de-Gaulle-Platz in Deutz aufmerksam gemacht. Da alle Fahrzeugscheiben komplett geschlossen waren und der stark hechelnde Hund bereits Schaum an den Lefzen hatte, griffen die Beamten zum Nothammer und schlugen eine Seitenscheibe ein. An der frischen Luft und mit Wasser versorgt erholte sich die „Münsterländerin“.

PM des PP Köln vom 27.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Verkehrssicherheit

Braunschweig (Niedersachsen): Gullydeckel gegen Bushaltestelle geworfen- Täter gestellt

Am Sonntagmorgen gegen 07.20 Uhr meldeten Zeugen, dass zwei Männer einen Gullydeckel gegen eine Bushaltestelle in der Bertramstr. werfen. Die Täter konnten aufgrund der guten Beschreibung auf der Kurt-Schumacher-Str. gestellt werden. Ermittlungen ergaben, dass der Gullydeckel in der Busspur zur Haltestelle Bertramstr. herausgenommen wurde. Der 34-jährige Student gab die Tat zu und musste den Gullydeckel im Beisein der Polizeibeamten wieder einsetzen. An der Bushaltestelle konnten nur Kratzspuren am Glas und leichte Beschädigungen am Fahrplankasten festgestellt werden. Ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr wurde eingeleitet. Sein Begleiter hatte sich an der Tat nicht beteiligt. Während der Ermittlungen flehte er immer wieder Papa herbei.

PM der PI Braunschweig vom 27.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Altenburg (Thüringen): Eine Verletzte Frau nach Küchenbrand

Am Freitagmittag wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Wohnungsbrand in die Eschenstraße gerufen. Dort drang dichter Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Zuerst eintreffende Polizeibeamte konnten mit Hilfe von mitgeführten Feuerlöschern den Brand bekämpfen. Ersten Erkenntnissen nach hatte sich auf einer Herdplatte ein abgestelltes Behältnis entzündet. Die Wohnungsmieterin wurde durch eingeatmete Rauchgase leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr kontrollierte schließlich den Brandort und belüftete das Gebäude.

PM der LPI Gera vom 27.05.2018

Allgemein Schmunzelmeldung

Cochem (Rheinland-Pfalz): Katze auf Streifenfahrt

Bildquelle: Polizei Cochem

Auf eine Reise von über mehr als 70 Kilometern in einem Streifenwagen der Polizei Cochem machte sich in der Nacht auf Samstag eine kleine, schwarze Katze.

Diese stieg offensichtlich im Rahmen eines Einsatzes anlässlich eines Nachbarschaftsstreits im Bereich Ulmen unbemerkt im Schutz der Dunkelheit in den Streifenwagen ein und machte es sich auf der Rückbank des Streifenwagens bequem. Von dort aus ging es entlang der Mosel bis in den Hunsrück zu einem weiteren Einsatz der Polizisten.

Während der anschließenden Rückfahrt wunderten sich die Beamten über einen unangenehmen Geruch im Wageninnern. Auf der Dienststelle angekommen entdeckten die Einsatzkräfte das ruhig schlafende Kätzchen und die Ursache der Geruchsbelästigung. Mangels eines Katzenklos, hatte die Dienstmütze eines Beamten für das „große“ Geschäft herhalten müssen.

Beim anschließenden Verbringen des Tieres zurück zum Ort des Zusteigens, sorgte es für eine weitere Überraschung. So sprang das zuvor noch tief schlafende Tier zwischen die beiden Polizisten auf die Mittelkonsole und erschreckte diese fast zu Tode. Ob die Miezekatze der vorangegangenen Streitsituation entfliehen oder einfach nur eine Spritztour mit der Polizei machen wollte, konnte ihr nicht entlockt werden.

PM der PI Cochem vom 26.05.2018

 

Ich hab lange überlegt, ob ich das nicht doch besser als Gewalt gegen Polizisten verbuchen soll – wegen dem Teil mit der Dienstmütze…

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen

Kirrweiler (Rheinland-Pfalz): Entlaufenes Pferd hält Beamte auf Trab

Ein tierischer Einsatz hat die Polizei in Lauterecken am frühen Samstagmorgen beschäftigt. Wie der Polizei durch eine besorgte Bürgerin mitgeteilt wurde, habe ein Haflinger Hengst in Kirrweiler das Weite gesucht und sei von seiner Weide ausgebüxt. Versuche ihrerseits, das Tier einzufangen seien gescheitert. Da der verantwortliche Pferdehalter nicht erreicht werden konnte, trat die Streife der Polizei Lauterecken auf den Plan und nahm sich der Sache an. Die Beamten konnten das Pferd schließlich, mit Unterstützung einer weiteren Bürgerin, in alter „Cowboymanier“ einfangen und in ein nahegelegenes Gatter verbringen.

PM der PD Kaiserslautern vom 26.05.2018

Allgemein

Remagen (Rheinland-Pfalz): Polizei stoppt Crashfahrer – Sachschaden von mehreren tausend Euro

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 26-jähriger Autofahrer rammte am frühen Donnerstagmorgen auf einer Nebenstraße im Ortsteil Kripp zwei geparkte PKW, mehrere Mülltonnen und schließlich einen Kabelverteilerkasten, bevor er seine Fahrt über die Quellenstraße in Richtung B9 fortsetzte. Gegen 03.20 Uhr informierten Anwohner den Vorfall. Eine Streife konnte die Verfolgung schnell aufnehmen. Zunächst versuchte der Fahrer der Polizei mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen. Als weitere Streifenwagen sich der Verfolgung anschlossen gab er schließlich entnervt auf und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er nutzte unberechtigt den PKW einer Bekannten und besitzt außerdem keinen Führerschein. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Remagen vom 24.05.2018

Allgemein Einfach nett Schmunzelmeldung

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Mit dem Schreck davon gekommen …

Eine selbstgebaute Vogelscheuche rief gestern (23.05.2018) die Polizei auf den Plan. Gegen 14 Uhr rief eine besorgte 19-Jährige die Polizei an und teilte mit, dass eine Person an einem Balkon im 12. Stock eines Hochhauses am Londoner Ring hängen würde. Als die Polizeibeamten am Hochhaus nach oben schauten, sah es tatsächlich so aus, als würde ein Mensch am Balkon hängen. Schnell wurde die betroffene Wohnung im 12. Stock ausfindig gemacht. Völlig verwundert über die Anwesenheit der Polizei öffnete der 35-jährige Bewohner die Wohnungstür. Es stellte sich heraus, dass der Bewohner eine Vogelscheuche aus Jacken, Luftballons und Handschuhen gebastelt hatte und diese außen an seinem Balkon befestigte, um nervige Tauben abzuwimmeln. Da die Vogelscheuche aus einiger Entfernung täuschend echt wie ein Mensch aussah, baten die Polizeibeamten den 35-Jährigen seine „Bastelei“ abzuhängen, um derart weitere Einsätze zu vermeiden.

PM des PP Rheinpfalz vom 24.05.2018

Allgemein Einfach nett Polizisten helfen

Rodalben-Clausen (Rheinland-Pfalz): 1. FCK und Polizei kicken für guten Zweck

Die Traditionsmannschaft des 1. FC Kaiserslautern und die Auswahlmannschaft des Polizeipräsidiums Westpfalz kickten am Mittwochabend zugunsten des Fördervereins der Kindertagesstätte Hawestrolche in Clausen. Rund 300 Fußballbegeisterte, große und kleine, kamen, um sich das Benefizspiel beim Heimatverein von Werner Melzer, dem FK Clausen, anzuschauen. Der FCK-Rekordspieler stand zwar nicht auf dem Platz, feuerte aber seine Mannschaft an.

Technisch überlegen präsentierte sich der 1. FC Kaiserslautern und ging bereits in der 10. Minute durch einen Treffer von Daniel Graf in Führung. Konterstark glichen die Ordnungshüter in der 19. Minute aus. Michael Traumer schoss das Tor. Kurz bevor FIFA-Schiedsrichter Christian Dingert die erste Halbzeit abpfiff, ging die Mannschaft des Polizeipräsidiums in der 39. Minute durch einen Treffer von Alexander Klos 1:2 in Führung.

Während sich Schiedsrichter und Mannschaften erfrischten, dankte Polizeivizepräsident Franz-Josef Brandt den Akteuren, die das Benefizspiel ermöglichten. Hardy Höfli, Team-Coach der Traditionself, trug die Idee einer Fußballbegegnung zwischen Club- und Polizeimannschaft vor über zehn Jahren von Bremen in die Westpfalz. Alljährlich kickten die Hanseaten gegen eine Polizeiauswahl, um sich mit dieser Geste bei den Polizisten für die geleistete Arbeit bei Heimspielen zu bedanken. Zum zehnten Mal standen sich in diesem Jahr die Traditionsmannschaft des 1. FC Kaiserslautern und die Auswahlmannschaft des Polizeipräsidiums Westpfalz gegenüber – ein kleines Jubiläum.

Erfrischt ging es für die Mannschaften in die zweite Halbzeit. Die im Defensivbereich engagiert arbeitende Polizeimannschaft konnte in der 50. Minute den Ausgleichstreffer von Kai Krämer nicht verhindern. Doch die laufstarken Beamten setzten zum Konter an und erzielten das 2:3 in der 56. Minute. Torschütze war Marcel Engel. Das offene Spiel auf beiden Seiten spiegelte letztlich den Endstand der Begegnung wider. Mit einem Treffer in der 65. Minute glich Daniel Graf von der Traditionself zum 3:3 aus.

430 Euro hatten Helferinnen und Helfer bis zur Halbzeitpause für den Förderverein der Kindertagesstätte Hawestrolche gesammelt. Und die Spendenbereitschaft der Fußballfans riss auch bis Spielende nicht ab, so dass zur Freude von Stefanie Stephan, Vorsitzende des Fördervereins, und von Annelie Matheis, Leiterin der Kindertagesstätte, letztlich noch der ein und andere Euro hinzukam.

Rund um Leo Burkhart vom FK Clausen sorgten Vereinsmitglieder engagiert dafür, dass Zuschauer, Mannschaften und Schiedsrichter einen schönen Fußballabend in der Südwestpfalz erlebten. Ob Getränke, Bratwürste und Flammkuchen, für alle war gesorgt. Vereinsmitglied Axel Demberger moderierte und zeigte Talent als Stadionsprecher.

Abseits des Rasens informierte die Polizei rund ums Thema Einbruchschutz und Interessierte über Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungswege und Karrieremöglichkeiten bei der Polizei. Einen Funkstreifenwagen und einen Polizeihubschrauber einmal hautnah anschauen oder sich reinsetzen und anfassen dürfen, darüber freuten sich insbesondere die jüngeren Gäste.

PM des PP Westpfalz vom 24.05.2018

Allgemein

Mainz-Altstadt (Rheinland-Pfalz): Täterfestnahme nach Graffiti

Am Mittwoch, 23.05.2018, melden gegen 23:30 Uhr Zeugen der Polizei Mainz einen Sprayer, welcher im Bereich der Kapuzinerstraße eine Hauswand bemalt. Der beschuldigte 30-Jährige kann im Bereich des Hänleingässchens kontrolliert werden. Er führt neben drei Spraydosen auch ein so genanntes „Tag-Buch“ mit sich.

Gegen den 30-Jährigen, welcher im Anschluss an die Festnahme erkennungsdienstlich behandelt wird, wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung durch Graffiti eingeleitet.

PM des PP Mainz vom 24.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Holzminden (Niedersachsen): Polizisten retten kleinen Waschbären

Im Lüchtringer Weg in Holzminden trafen die Polizeibeamten am Mittwochmorgen nach einem Hinweis eines Verkehrsteilnehmers auf einen kleinen Waschbären. Dieser drohte beim orientierungslosen Hin- und Herlaufen von einem Fahrzeug überfahren zu werden. Die Polizisten kümmerten sich um das Tier und gaben es in eine örtliche Aufzuchtstation.

PM des PK Holzminden vom 23.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Drei Esel auf Abwegen – Polizeistreifen fingen Ausreißer ein

Bildquelle: Polizei Bonn

Drei kleinere Esel hielten die Besatzung der Bad Godesberger Polizeiwache in der Nacht zum 25.05.2018 in Atem: Gegen 03:30 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Anrufe zu drei Eseln ein, die scheinbar ziellos über die Straßen von Bad Godesberg irrten. Nachdem unter anderem auch „Standortmeldungen“ aus den Bereichen Friedrich-Ebert-Allee und Kurfürstenallee eingegangen waren, stellten die Polizisten die drei Langohren schließlich vor einer Apotheke in der Röntgenstraße fest. Die augenscheinlich überraschten Esel wurden dann von den Beamten zur nahegelegenen Bad Godesberger Polizeiwache „abgeführt“ und dort angeleint. Neben beruhigenden Streicheleinheiten war jetzt für die Polizisten auch die Versorgung mit Wasser und kleinere Futterrationen angesagt. Unbestätigten Meldungen zufolge hörte der augenscheinliche Anführer des ausgesprochen friedlichen Trios auf den Namen „Klaus-Dieter“. Im Zuge der intensiven Ermittlungen konnte dann festgestellt werden, dass die drei Ausreißer aus dem Raum Wachtberg stammen – die erleichterte Besitzerin nahm die drei Esel in den frühen Morgenstunden unversehrt wieder in Empfang.

PM des PP Bonn vom 25.05.2018

Allgemein Gefahrenabwehr Polizisten helfen Retter

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Rottweiler befindet sich auf fremden Firmengelände

Seit dem 25.05.2018, 04:13 Uhr, hält sich auf einem Firmengelände am Rottweg ein fremder Rottweiler auf. Den Mitarbeitern dieser Firma ist es nicht möglich das Firmengelände zu betreten. Die Polizei befindet sich ebenfalls vor Ort. Der Hundehalter konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden. Das Tier lässt keine Person an sich heran. Das Ordnungsamt versucht in der näheren Umgebung den Hundebesitzer zu ermitteln. Wer kann Hinweise auf den Hundehalter geben? Hinweise werden an die Polizei Borken, Tel.: 02861-9000 erbeten.

PM der KPB Borken vom 25.05.2018, 05:29 Uhr

 

Die Suche nach dem Halter des Rottweilers kann zurück genommen werden. Der Besitzer ist an dem Firmengelände eingetroffen und hat seinen Hund abgeholt.

PM der KPB Borken vom 25.05.2018, 05:38 Uhr

 

Viele Medien berichten derzeit, dass ein Tierarzt verständigt worden sei, um den Rottweiler einzuschläfern.

Wir stellen an dieser Stelle klar, dass die Polizei diese Überlegung weder angestellt noch kommuniziert hat.

Es war lediglich die Möglichkeit überlegt worden, den Hund betäuben zu lassen. Dazu kam es nicht, da der Hundehalter nach kurzer Zeit ausfindig gemacht werden konnte und den Hund abholte. So war die Situation schnell und im Sinne aller Beteiligten bereinigt.

Zur Ergänzung weisen wir auch darauf hin, dass der Hund niemanden angegriffen hat und nicht aggressiv war.

Die Suche nach dem Halter des Rottweilers kann zurück genommen werden. Der Besitzer ist an dem Firmengelände eingetroffen und hat seinen Hund abgeholt.

PM der KPB Borken vom 25.05.2018, 16:44 Uhr

 

 

Allgemein Polizisten helfen Retter

Freiburg-Hochdorf (Baden-Württemberg): Tierischer Einsatz für Polizeistreife

Ein Anwohner teilte der Polizei heute gegen 14:00 Uhr mit, dass sich in einer Tiefgarage im Sailerweg in Freiburg-Hochdorf eine Schlange befinden würde.

Eine Streife des Polizeipostens Freiburg-Weststadt fuhr an und konnte die Schlange dort ebenfalls feststellen. Über einen Schlangen-Experten wurde abgeklärt, dass es sich um eine Ringelnatter handelte, die „einfach nur in einen Eimer gescheucht werden müsse“, um sie dann im Wald auszusetzen.

Einer der beiden Polizeibeamten scheuchte also wie ihm geheißen und verschloß daraufhin den Eimer mit einem Deckel.

Die Ausreißerin konnte somit wohlbehalten wieder in einem Waldstück in Hochdorf ausgesetzt werden.

PM des PP Freiburg vom 25.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Witten (Nordrhein-Westfalen): Ente gut, alles gut: Familienzusammenführung nach wilder Verfolgungsjagd

Ein gefährliches Raubtier, eine wilde Verfolgungsjagd und eine erfolgreiche Familienzusammenführung – was sich liest wie die Zutaten für einen Actionthriller, ist in Wahrheit die Chronologie eines tierischen Falls, den Wittener Polizeibeamte am Donnerstag, 24. Mai, gelöst haben.

In Begleitung mehrere Kinder betrat eine Wittenerin am Abend die Wache; in den Händen einen Karton, aus dem aufgeregtes Gepiepse drang. Es handelte sich um sieben Entenküken, die von ihrer Mutter getrennt worden waren. Schuld daran? Genau: eine Katze. Die hatte die Mutterente zuvor über den Hof gejagt, bis diese irgendwann den geordneten Rückzug antrat und davonflatterte. Die Küken blieben zurück und irrten über den Hof. Als die Mutter auch nach einer Stunde nicht zurückkehrte, fingen die Kinder des Hauses mit vollem Körpereinsatz alle Küken ein.

Als mögliches Zuhause der Enten identifizierten die Kükenretter und die Polizisten schnell den nahen Hammerteich. Eine Streifenwagenbesatzung packte den Karton auf den Rücksitz, fuhr zum Teich und lauschte. Tatsächlich hörten die Beamten Entengeschnatter – und die Küken schienen zu antworten. Sofort ließen sie die Mini-Enten aus dem Karton und machten so die Familienzusammenführung perfekt.

Ente gut, alles gut.

PM des PP Bochum vom 25.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizeibeamte nehmen „Langfinger“ und „Schwarzfahrer“ am Hauptbahnhof in Aachen fest

Innerhalb von 20 Minuten klickten gleich zweimal die Handschellen der Bundespolizei. Zivilfahnder hatten in der Vorhalle des Hauptbahnhofs in Aachen eine verdächtige Person kontrolliert. Bei der Überprüfung in den Fahndungsbeständen stellte sich heraus, dass sie einem gesuchten Taschendieb auf die Spur gekommen waren. Gegen den 25-Jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund in mindestens 5 Fällen vor. Der gesuchte „Langfinger“ wurde nach seiner Festnahme in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert.

In einem weiteren Fall hatten die Beamten 20 Minuten später wieder das richtige „Näschen“. Sie kontrollierten einen 63-Jährigen, der von der Staatsanwaltschaft Aachen wegen mehrerer Delikte wegen Erschleichen von Leistungen gesucht wurde. Der vorliegende Haftbefehl war zur Strafvollstreckung mit einer Geldstrafe von 720,- Euro belegt. Er hatte sich in der Vergangenheit der Strafvollstreckung entzogen, so dass die Staatsanwaltschaft ihn zur Festnahme ausschrieb. Da der 63-Jährige die verhängte Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er jetzt ersatzweise eine 60-tägige Haftstrafe absitzen. Er wurde auch in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Aachen, vom 24.05.2018

Allgemein Illegale Waffen

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): PKW-Kontrolle: Positiver Drogentest Faustmesser sichergestellt

Polizeibeamte kontrollierten gestern, gegen 21 Uhr, einen 47-jährigen Lüdenscheider. Während der Kontrolle bemerkten sie typische Auffälligkeiten (gerötete Augen, erweiterte Pupillen), die auf den Konsum von Betäubungsmitteln zurückzuführen sind. Ein Schnelltest brachte erhärtete den Verdacht. Der Test verlief positiv auf Kokain. Der Mann wurde durchsucht, um ihn mit zur Wache zu nehmen. Dabei fanden die Polizisten ein Faustmesser, welches der Mann nach eigenen Angaben für die Arbeit benötige. Das verbotene Messer wurde sichergestellt. Ein Arzt entnahm dem 47-Jährigen eine Blutprobe. Ihn erwarten zwei Strafverfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 25.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Betrunkenen von der Straße geholt

Einen sturzbetrunkenen Mann haben Polizeibeamte in der Nacht zu Mittwoch im wahrsten Sinne des Wortes von der Straße geholt. Passanten hatten gegen Mitternacht die Polizei alarmiert, weil der offenbar hilflose Mann mitten auf der Fahrbahn lag.

Die ausgerückte Streife fand ihn schlafend vor, er war ganz offensichtlich stark alkoholisiert. Der Mann war nicht in der Lage, einen Atemalkoholtest durchzuführen.

Der hinzugerufene Rettungsdienst brachte den 64-Jährigen vorsorglich ins Krankenhaus.

PM des PP Westpfalz vom 23.05.2018

Allgemein Keine Macht den Drogen Kriminalitätsbekämpfung

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Drogendealer in Haft – Ermittlungen gegen die „Vendetta-Gang“

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und das Rauschgiftkommissariat der Kripo Pirmasens ermitteln seit Monaten gegen einen 21-jährigen Pirmasenser Drogendealer wegen gewerbsmäßigem Handel mit Amphetamin und Cannabis. In einem anderen Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels mit Waffen war der Mann bereits im Jahr 2017 noch als Heranwachsender vom Amtsgericht Pirmasens zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Trotz dieser Verurteilung ließ sich der Mann aber nicht vom BTM-Handel abhalten. Innerhalb der Pirmasenser Drogenszene war er weiterhin als potente Adresse für den Erwerb von Betäubungsmittel bekannt. Sowohl ermittelte Abnehmer des Dealers, als auch Zeugen waren aus Angst nicht dazu bereit gegen den Dealer belastende Aussagen zu machen, selbst vor Gericht nicht. Grund hierfür war offensichtlich die Tatsache, dass sich um den Pirmasenser eine Gruppe von 15-20 Personen gebildet hatte, die in der Szene als „Vendetta“-Gruppe bekannt ist. In der lokalen Presse wurde über eine Hauptverhandlung gegen einen Drogenabnehmer des Mannes am Landgericht Zweibrücken berichtet, bei der sich der dort Angeklagte nach Besprechung mit seinem Anwalt aus Angst um sich selbst, seiner Lebensgefährtin und deren Kind, weigerte, eine Aussage zu machen. Auch mehrere Zeugen verweigerten in dieser Verhandlung aus den gleichen Gründen die Aussage. Ein weiterer Zeuge erklärte dem Zeitungsartikel folgend, dass der Drogendealer, dessen bevorzugtes Revier eine Musikkneipe in Pirmasens sei, eine eigene Gang gegründet habe, um Leute einzuschüchtern und zu erpressen. Der Zeuge bezeichnete den Beschuldigten als „großen Fisch, der von der Polizei nicht genug beachtet werde.“ Durch gemeinsame Ermittlungen von Schutz- und Kriminalpolizei Pirmasens konnten mittlerweile die Mitglieder dieser „Gang“ identifiziert werden. Mehrere Personen sind in der Vergangenheit insbesondere auch durch Gewaltdelikte in Erscheinung getreten. Am letzten Donnerstagabend wurde der Beschuldigte durch eine Polizeistreife in der Nähe seiner Wohnung einer Kontrolle unterzogen. Dabei konnte bei dem Mann eine Haschischplatte aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwalt Zweibrücken daraufhin in Gewahrsam genommen. Am vergangenen Freitagmorgen erfolgten dann mehrere richterlich angeordnete Durchsuchungen im Winzler Viertel, bei denen noch Restbestände von insgesamt 0,5 kg Amphetamin und auch Cannabis sichergestellt werden konnten. Durch die Staatsanwaltschaft wurde daraufhin die sofortige Vorführung des Beschuldigten beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Zweibrücken angeordnet. Es erging Haftbefehl und Untersuchungshaft wurde angeordnet. Der 21-Jährige befindet sich nun in einer rheinland-pfälzischen Justizvollzugsanstalt und wartet auf seinen Prozess.

PM der PD Pirmasens vom 23.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen): Gesuchter Sexualstraftäter von Zivilfahndern gefasst

Einen per Haftbefehl gesuchten 32-jährigen Sexualstraftäter hat die Polizei Minden-Lübbecke am Dienstagabend in Bad Oeynhausen gefasst. Zivilfahnder nahmen den Mann gegen 20 Uhr in der Hagenstraße fest.

Der 32-Jährige leistete keinen Widerstand. Der Gesuchte befand sich zum Zeitpunkt seiner Festnahme in Begleitung von zwei Familienangehörigen als Mitfahrer in einem Pkw. Offenbar, so die Erkenntnisse der Beamten, wollte sich der Mann gerade ins Ausland absetzen. An dem Einsatz waren mehrere Zivilfahnder beteiligt.

Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam in Minden wurde der Mann am Mittwoch in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 32-Jährige war von einem Gericht wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstraße von zwei Jahren und 11 Monaten verurteilt worden. Die Haftstrafe hatte er jedoch nicht angetreten.

PM der KPB Minden-Lübbecke vom 23.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Oldenburg in Holstein (Schleswig-Holstein): Polizisten reanimierten erfolgreich

Am gestrigen Dienstagmorgen (22.05.) wurden Polizeibeamte in den Giddendorfer Weg geschickt, da dort ein Mann gestürzt sein sollte. Ein Rettungswagen war ebenfalls unterwegs.

Vor Ort fanden die 19-jährige Polizeikommissarsanwärterin und der 45-jährige Polizeihauptkommissar einen in der stabilen Seitenlage liegenden Mann vor. Der 67-jährige hatte eine dunkelrote Gesichtsfarbe und atmete nicht. Die beiden Beamten führten bis zum Eintreffen des Rettungswagens die erforderliche Reanimation durch. Der Mann konnte anschließend stabilisiert ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen Mittag war der ältere Mann wieder stabil, ansprechbar und offensichtlich auf dem Weg der Besserung.

PM der PD Lübeck vom 23.05.2018

Allgemein Kriminalitätsbekämpfung

Arnstadt (Thüringen): Gestohlener Kinderwagen zurück bei Eigentümerin

Gestern, zwischen 10.30 Uhr und 13.00 Uhr, wurde aus dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Rosenstraße ein Kinderwagen gestohlen. In einem weiteren Kinderwagen, der niemanden vor Ort zugeordnet werden konnte, befanden sich Hinweise, die die Polizeibeamten in die Paulinzellaer Straße führten. Dort stand tatsächlich der gestohlene Kinderwagen im Hausflur eines Wohnhauses. Eine 34jährige Frau hatte ihn mitgenommen. Gegen sie wurde Anzeige wegen Diebstahls erstatte. Der gestohlene Kinderwagen ging an seinen rechtmäßigen Besitzer zurück.

PM der LPI Gotha vom 23.05.2018

Allgemein Allzeit bereit Polizisten helfen

Heidelberg (Baden-Württemberg): Radfahrer bei Sturz schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Symbolfoto

Nach den bisherigen Unfallermittlungen ohne Fremdeinwirkung stürzte am Samstag gegen 11 Uhr ein 51-jähriger Radfahrer auf dem Grenzhöfer Weg und verletzte sich dabei schwer. Der Mann war mit einem Mountainbike von Eppelheim in Richtung Heidelberg-Wieblingen unterwegs, als er in Höhe der Autobahnbrücke der A 656 vermutlich aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung stürzte. Zwei Polizeibeamte, die privat unterwegs waren, führten die ersten Hilfsmaßnahmen durch. Ein Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber an die Unfallstelle gebracht wurde, konnte den Verletzten stabilisieren, anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in eine Klinik nach Heidelberg gebracht. Die weitere Bearbeitung hat das Verkehrskommissariat Heidelberg übernommen.

PM des PP Mannheim vom 22.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Magdeburg / Stendal (Sachsen-Anhalt) – Hamburg: 70-Jähriger vergisst lebenswichtiges medizinisches Gerät in der Bahn – Bundespolizei hilft

Symbolfoto

Auf dem Weg zu einer Kreuzfahrt ab Hamburg, vergaß ein 70-Jähriger in einem Zug Richtung Magdeburg am 20.05.2018, gegen 06:10 Uhr sein lebenswichtiges Beamtmungsgerät und seine lebenswichtigen Medikamente in eben diesen. Da es für ihn von Magdeburg an nun per Bus weiter nach Hamburg gehen sollte, wandte er sich hilfesuchend an die Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Magdeburg. Den Ernst der Lage sofort erkennend, setzten sich die Beamten umgehend mit ihren Kollegen im Bundespolizeirevier Stendal in Verbindung, da der Zug dorthin unterwegs war. Die Beamten in Stendal nahmen hier Kontakt mit dem Zugbegleiter der Bahn auf, der die Gegenstände bereits in sein Gewahrsam genommen hatte. Die Bundespolizisten veranlassten, dass der Zugbegleiter das Gerät und die Medikamente schnellstmöglich am Bahnhof Uelzen an einen Zugbegleiter geben sollte, der mit einer Bahn Richtung Hamburg unterwegs war. Hier sollten die verloren gegangenen Gegenstände am Servicepoint des Hauptbahnhofes Hamburg abgegeben werden, wo sie der Besitzer nach seiner Ankunft in Hamburg wieder an sich nehmen konnte. Es ist gut gegangen! In Hamburg bekam der 70-Jährige seine Medikamente und sein Beatmungsgerät wieder und konnte seine Kreuzfahrt antreten. Herzlich bedankte er sich bei den Bundespolizisten und den Mitarbeitern der Deutschen Bahn für die Unterstützung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 21.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Münster (Nordrhein-Westfalen): 8-jähriger Ausreißer allein im Intercity unterwegs -Zugbegleitpersonal nahm sich des Kindes an und verständigte die Bundespolizei

Am Samstagnachmittag (19.05.2018) gegen 15:35 Uhr traf das Zugbegleitpersonal des Intercitys (IC) 2200 von Recklinghausen nach Münster im Zug auf einen 8-jährigen Jungen.

Da das Kind augenscheinlich ohne Begleitung war und zudem keine Angaben zu seinem Reiseziel machen konnte, wurde die Bundespolizei in Münster um Unterstützung gebeten.

Nach fahrplanmäßigem Halt des Zuges im Hauptbahnhof Münster übergab das Zugbegleitpersonal das Kind einer am Bahnsteig wartenden Streife der Bundespolizei.

Die Bundespolizisten nahmen den Jungen mit zu ihrer Dienststelle. Hier ergaben ihre Ermittlungen, dass er sich unerlaubt aus seiner elterlichen Wohnung in Herne entfernt hatte.

Nach Rücksprache mit seinen Eltern sorgten die Bundespolizisten dafür, dass er seinen überglücklichen Eltern wieder zugeführt werden konnte. Zuvor wurde er u.a. mit Süßigkeiten und Getränken bei „Laune“ gehalten. Den Grund für sein „Ausreißen“ verriet er den Beamten jedoch nicht.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Münster, vom 21.05.2018

Allgemein

BAB 73 bei Forchheim (Bayern): „Ente gut“ – beinahe alles gut!

Bildquelle: Polizei

In eine missliche Lage geriet am Pfingstsonntagnachmittag eine Entenfamilie auf der Autobahn A73.

Die Mutter mit ihren kleinen Entlein hatte sich in der Autobahnbaustelle bei Forchheim verirrt. Da für die elf Küken der Fahrbahnteiler aus Beton jedoch unüberwindlich war, konnten sie die vielbefahrene Autobahn nicht mehr selbständig verlassen. Einer alarmierten Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bamberg gelang es zunächst die elf Küken behutsam einzusammeln. Auch die besorgte Entenmutter nahmen die Beamten im Anschluss in Gewahrsam, die ihre jungen Schützlinge selbstverständlich nicht alleine lassen wollte.

Und so ließen die beherzten Polizisten die tierische Familie nur kurze Zeit später unbeschadet am sicheren Ufer der Regnitz wieder frei. Bei der Rückfahrt entdeckte die Streifenbesatzung dann leider auch einen überfahrenen Erpel – möglicherweise den Vater der Familie. Die Verkehrspolizisten sind sich allerdings sicher: Die Rettung der übrigen Familienmitglieder war eine durch Vogel-Kot verdreckte Diensthose und ein ebenso verschmutzter Streifenwagen allemal wert.

PM des PP Oberfranken vom 21.05.2018

Allgemein Polizisten helfen Retter

Selow (Mecklenburg-Vorpommern): Schildkröte aufgefunden

Bereits am 19.05.2018 wurde in Selow bei Bützow eine Landschildkröte aufgefunden. Der genaue Auffindeort war die Hauptstraße Höhe des alten Kindergartens.

Die Schildkröte wurde zwischenzeitlich zum Polizeirevier Bützow gebracht und wird durch einen im Umgang mit diesen Tieren erfahrenen Polizeibeamten versorgt.

Wer das Tier vermisst, wird gebeten sich im Polizeirevier Bützow zu melden (Tel.: 038461 / 4240).

PM des PP Rostock vom 21.05.2018

Allgemein

Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Renitenter Fahrgast in der Regionalbahn

Ein 39-Jähriger fiel am Samstagabend vielen Zuggästen in einer Regionalbahn zwischen Kaiserslautern und Landstuhl unangenehm auf. Nachdem der Mann willkürlich Mitreisende im Zug anpöbelte, bat einer dieser Mitreisenden beim Halt des Zuges am Landstuhler Bahnhof die Polizei um Hilfe. Auch auf die Ansprache der Polizisten wollte der offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss Stehende nicht eingehen. Er weigerte sich partout den Zug zu verlassen und das aggressive Verhalten gegenüber seiner Mitmenschen einzustellen. Deshalb wurde der Mann von den Einsatzkräften aus dem Zug begleitet. Den restlichen Abend verbrachte er auf der Polizeidienststelle, da er sich dem Aufenthaltsverbot für den Bahnhof widersetzte.

PM der PD Kaiserslautern vom 20.05.2018