Tag Archives: Zürich

Allgemein

Zürich: Rückwärtsfahrender Streifenwagen touchiert Rollstuhlfahrer und Kind

Am Dienstagnachmittag, 27. November 2018, erlitt ein Rollstuhlfahrer leichte Verletzungen als er von einem rückwärtsfahrenden Streifenwagen touchiert worden ist.

Kurz nach 15.00 Uhr fuhr ein Streifenwagen an der Schulstrasse 44 rückwärts aus einem Parkfeld. Dabei übersah der Lenker offenbar einen Rollstuhlfahrer sowie ein Kind und touchierte die beiden. Aufgrund der Berührung stürzte der Rollstuhlfahrer. Glücklicherweise verletzte er sich dabei nur leicht, wurde aber sicherheitshalber zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das 7-jährige Mädchen erlitt beim Unfall Schürfungen und Prellungen, die vor Ort ambulant behandelt werden konnten. Zur Unfallabklärung wurde die Kantonspolizei Zürich aufgeboten.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 27.11.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Bike-Polizist nach Kollision mit Lastwagen verletzt – Zeugenaufruf

Am Freitagnachmittag, 22. Juni 2018, kam es im Bereich der Bushaltestelle am Bahnhofquai zu einer Kollision zwischen einem uniformierten Bike-Polizisten und einem Lastwagen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen standen kurz nach 15.30 Uhr der Lastwagen und ein Bike-Polizist der Stadtpolizei Zürich beim Lichtsignal am Bahnhofquai zwischen der Bushaltestelle der Linie 46 und der Tramhaltestelle Bahnhofquai. Als die Lichtsignalanlage auf Grün wechselte, fuhren beide gleichzeitig los. In der Folge wurde der Velofahrer vom Lastwagen touchiert und am Bein verletzt. Er musste mit mittelschweren Verletzungen hospitalisiert werden. Der genaue Unfallhergang ist unklar und wird nun von der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

Zeugenaufruf:

Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, zu melden.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 22.06.2018

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Zürich: Rettungssanitäter bei Einsatz angespuckt und gefährdet

Am Freitagabend, 2. Februar 2018, wurden Rettungssanitäter während eines Einsatzes im Kreis 4 behindert und angegriffen. Drei Personen wurden festgenommen.

Kurz nach 22.30 Uhr mussten Rettungssanitäter von Schutz & Rettung wegen eines medizinischen Notfalls an die Dienerstrasse ausrücken. Als sie danach mit dem Patienten im Rettungswagen wegfahren wollten, war die Strasse von einem Auto blockiert. Nachdem sich der Sanitäter bei den Autoinsassen bemerkbar gemacht hatte, machte das betreffende Auto etwas mehr Platz, sodass das Sanitätsfahrzeug langsam vorbeifahren konnte. Dabei wurde der Sanitäter vom Beifahrer des Autos durch das geöffnete Fenster angespuckt. Daraufhin stoppte er das Fahrzeug und bat seinen Kollegen, der sich um den Patienten kümmerte, die Polizei zu avisieren und ein zweites Rettungsteam anzufordern. Danach stieg er aus. Als er neben dem Sanitätsfahrzeug stand, fuhr das andere Auto rückwärts in seine Richtung. Um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden, musste der Sanitäter rasch zur Seite treten. Praktisch gleichzeitig schlug ein unbekannter Passant gegen das Rettungsfahrzeug und verhielt sich gegenüber dem Sanitäter aggressiv und bedrohlich. Von der zwischenzeitlich eingetroffenen Stadtpolizei konnten der aggressive Mann, die Autolenkerin und der Beifahrer verhaftet und für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache gebracht werden. Der Patient wurde dem zweiten Rettungsteam übergeben, das ihn ins Spital brachte. Nach ersten Befragungen durch Detektive wurden die beiden Männer im Alter von 25 und 26 Jahren wieder entlassen. Die 23-jährige Autolenkerin wurde der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt.

Schutz & Rettung erfasst seit 2010 detailliert die Vorfälle mit Gewalt. In der Stadt Zürich kommt es bei zirka einem Prozent aller Rettungsdienst-Einsätzen zu einem solchen Vorfall (335 im Jahr 2016). Dabei handelt es sich hauptsächlich um verbale Gewalt, sprich um Beschimpfungen und verbale Drohungen. Im Jahr 2016 registrierte Schutz & Rettung 130 Fälle von leichter bis schwerer körperlicher Gewalt. Ein Trend zu mehr Vorfällen konnte in den letzten Jahren nicht festgestellt werden.

Gemeinsame PM von Schutz & Rettung sowie der Stadtpolizei Zürich vom 05.02.2018

 

Allgemein Demo Schweiz

Zürich: 20 Personen nach Ausschreitungen vor Zürcher Derby identifiziert

In einem umfangreichen Ermittlungsverfahren mit Einbezug einer Öffentlichkeitsfahndung konnte die Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 20 Tatverdächtige identifizieren. Die vier Personen, die bei der Öffentlichkeitsfahndung im Juli 2015 gesucht worden waren, konnten ermittelt werden.

Am Samstag, 21. Februar 2015, zündeten FCZ-Anhänger vor dem Zürcher Fussballderby bei der Besammlung auf der Fritschiwiese sowie beim anschliessenden Fanmarsch zum Stadion in hohem Mass verbotene Knallpetarden und Handlichtfackeln, so dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht mehr gewährleistet war. Der Marsch wurde deshalb durch Einsatzkräfte von Stadt- und Kantonspolizei Zürich gestoppt und eingekesselt. Um mögliche Straftäter zu eruieren, wurden alle Beteiligten einer Personenkontrolle unterzogen. Die Polizistinnen und Polizisten wurden während der Kontrolle immer wieder von aussen von weiteren FCZ-Fans massiv bedrängt sowie mit Steinen, pyrotechnischen und anderen Gegenständen beworfen. (Siehe Medienmitteilung vom 21. Februar 2015)

Detektive der Stadtpolizei führten in den folgenden Monaten umfassende Abklärungen durch, indem sie Hinweisen nachgingen, Befragungen durchführten sowie Bild- und Videomaterial sichteten. Aufgrund dessen eröffnete die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl Strafverfahren gegen insgesamt 26 Tatverdächtige. 16 davon konnten aufgrund von polizeilichen Ermittlungen identifiziert werden. Vier weitere Personen konnten bei einer im Juli 2015 durchgeführten Öffentlichkeitsfahndung ermittelt werden. Ein Gesuchter meldete sich selber, drei konnten aufgrund von Hinweisen identifiziert werden.

Schlussendlich konnten durch das Ermittlungsverfahren 20 Tatverdächtige identifiziert werden. Es handelt sich um 19 Schweizer und einen Kroaten im Alter von 17 bis 44 Jahren. 8 Personen wohnen in der Stadt Zürich, 8 im Kanton Zürich und vier in den Kantonen Schwyz und Aargau. Ihnen werden Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch, Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Missachten des Rayonverbots vorgeworfen. Die Fahndung nach den sechs bisher nicht identifizierten Personen läuft weiter.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 17.09.2015

Allgemein Unfall

Winterthur (Zürich): Rückwärts in Polizeifahrzeug geprallt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (5./6.7.2013), kurz nach 0.30 Uhr, prallte ein alkoholisierter Autolenker beim Rückwärtsfahren gegen ein ziviles Einsatzfahrzeug der Stadtpolizei Winterthur. Verletzt wurde niemand; es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Franken.Ein 30-jähriger deutscher Autolenker fuhr verbotenerweise durch das Obertor in Richtung Graben und bog nach links in die Neustadtgasse ab. Hinter dem deutschen Auto bog das zivile Einsatzfahrzeug in die Neustadtgasse ein. Plötzlich bremste der Autolenker aus ungeklärten Gründen, legte den Rückwärtsgang, fuhr rasant rückwärts und prallte gegen das Polizeifahrzeug. Beim Autolenker wurden eine Blutentnahme und eine Urinprobe angeordnet.

PM der Stapo Winterthur vom 09.07.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Zürich: Stadtpolizei verhaftet u.a. einen Mann, der mutmaßlich am 1. Mai einen Polizisten schwer verletzte

Im Zusammenhang mit Straftaten am vergangenen 1. Mai 2012 verhaftete die Stadtpolizei Zürich am Dienstag, 10. Juli 2012, fünf Personen. Einer der Festgenommenen wird beschuldigt, einen Polizisten mit einem Wurfkörper am Kopf schwer verletzt zu haben.

Am Nachmittag des 1. Mai 2012 gab es im Kreis 4 gewalttätige Ausschreitungen. Dabei wurden mehrere Polizisten angegriffen und einer durch einen Wurfkörper so schwer am Kopf verletzt, dass er seither arbeitsunfähig ist. Zudem wurden diverse Container in Brand gesetzt und dadurch ein Fahrzeug stark beschädigt. Im weiteren wurden diverse strafbare Handlungen wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz  begangen. Intensive Ermittlungen der Stadtpolizei Zürich führten zu fünf Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Am Dienstag, 10. Juli 2012, wurden die fünf Schweizer von den zuständigen Polizeikorps festgenommen. Vier von ihnen an ihren Wohnorten in der Stadt Zürich, im Kanton Zürich und im Kanton Baselland. Ein Mann stellte sich bei der Stadtpolizei Zürich, nachdem er vernommen hatte, dass eine Fahndung nach ihm eingeleitet worden war. Nach ersten Befragungen wurden sie der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat sowie der zuständigen Jugendanwaltschaft zugeführt. Inzwischen wurde bei allen ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Quelle: Gemeinsame PM der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und Stadtpolizei Zürich vom 13.07.2012

Keine Gewalt gegen Polizisten berichtete hier.

Aus der Ursprungsmeldung ging gar nicht hervor, dass der Polizist so schwer verletzt wurde, sonst hätten wir selbstverständlich eine Besserungskarte geschickt. Das wird aber nun nachgeholt. Schon vorab an dieser Stelle unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Allgemein Erster Mai

Tages-Anzeiger.ch: Polizei will am 1. Mai erneut hart vorgehen

In Zürich plant die Polizei für diesen 1. Mai das gleiche Vorgehen wie im Vorjahr.

Artikel vom 28.04.2012:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Polizei-will-am-1-Mai-erneut-hart-vorgehen/story/24080270

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

In der Schweiz wird das Persönlichkeitsrecht von Polizisten mit Füßen getreten

„Zwischen den Ordnungshütern und den Chaoten tobt der Kampf nicht nur an Wochenenden in der Zürcher Innenstadt. Er geht im Internet weiter.

Laut Oberlin tangieren die Fotos das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen, denn «auch zivile Polizisten haben das Recht am eigenen Bild».“

Quelle und mehr:
http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/Hetzjagd-auf-Polizisten-im-Internet/story/21546666

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Hetzjagd-auf-Polizisten-im-Internet/story/19335075?utm_medium=twitter&utm_campaign=zuri24&utm_source=%40zuri24

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Züricher „Pranger“???

Soeben stolperte ich über diesen Tweet:
„Widerlich: In der #Schweiz führte die Polizei jetzt den Pranger wieder ein http://bit.ly/ozQWqO #zürich“
Quelle: http://bit.ly/pX5mlC

Also, zuerst einmal: wir haben hier keinen Pranger. Ein Pranger diente in der Justiz des Mittelalters und erst Recht in der verschärften Justiz der frühen Neuzeit (von etwa 1670 bis etwa 1790, das war europaweit sehr unterschiedlich) dazu, einen bereits Verurteilten zur Schau zu stellen. Diese „alte“ Justiz war im Übrigen nicht annähernd so willkürlich und wahllos, wie es heute gerne, besonders in einschlägigen Hollywoodproduktionen, dargestellt wird. Was nicht heißen soll, dass mir diese Art der Justiz liegen würde, ganz im Gegenteil! Ich bevorzuge bei weitem die moderne Rechtsordnung. Schließlich habe ich oft genug gesagt, dass ich auf dem Boden unserer Verfassung stehe. Ein Pranger ist nichts, was ich gut finden oder rechtfertigen würde.

Nichtsdestoweniger sollte man auch hier wissen, wovon man spricht, anstatt einfach mit irgendwelchen Begriffen um sich zu werfen, deren Bedeutung man offensichtlich nicht kennt. Die aber in gewissen Kreisen irgendwie gut kommen, ne…

Das Ziel der Zurschaustellung am Pranger war das Erzeugen eines Schamgefühls beim überführten Täter sowie eine Abschreckung der Bevölkerung, es ihm gleichzutun.

Insofern haben wir hier in doppeltem Maße keinen Pranger. Erstens handelt es sich nicht um Verurteilte, denn auch im Rechtsstaat Schweiz werden ordentliche Urteile von Gerichten gefällt und nicht von der Polizei. Zweitens wurde man nicht an den Pranger gestellt, weil man unbekannt war und gesucht wurde. Wäre ja auch schlecht gegangen.

Es handelt sich lediglich um Fahndungsfotos.

Jeder Kredit- und Scheckkartenbetrüger landet mit Fahnungsfotos im Internet. Zumindest in Deutschland. Das wird ganz offenbar nicht als „widerlich“ empfunden.

Hier hingegen benutzt der Twitterer das Wort „widerlich“, weil Personen gesucht werden, die Menschen angegriffen haben.

Bin ich die einzige, die sich da Fragen zum Thema „Werte“ stellt?

P.S.: Hier im Übrigens der Link zur PM der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat sowie der Stadtpolizei Zürich dazu:
http://www.stadt-zuerich.ch/content/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich/medien/medienmitteilungen/2011/juli/staatsanwaltschaft-zuerich-limmat-und-die-stadtpolizei-zuerich-t.html
Es ist also nicht so, als habe die Polizei Zürich das einfach mal so entschieden, ohne eine entsprechende Legitimierung durch die Staatsanwaltschaft.

Allgemein Demo Erster Mai Schweiz

Kein Polizist in Zürich und Heilbronn verletzt

Dank veränderter Einsatztaktiken wurden dieses Jahr in Hamburg, Berlin und Co. weniger Polizeibeamte verletzt als gewöhnlich. Aber immer noch zuviel.

Sowohl in Heilbronn als auch in Zürich fuhr die Polizei noch mal eine ganz andere Taktik. In beiden Städten völlig unterschiedlich,  aber sie hatten eines gemein: es war einfach Schluss mit lustig. Und es wurde niemand verletzt!!!

Heilbronn:

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Polizei-verhindert-Krawalle;art4319,944998

Zürich:

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/31450621

Allgemein Erster Mai

Wünsche für’s Wochenende

Guten Morgen zusammen. Allen, die heute in den Einsatz müssen, sei es in Berlin, Hamburg, Zürich, Wien, Heilbronn oder wo auch immer der Kittel brennt: Ich wünsche Euch eine halbwegs erträgliche Walpurgisnacht und dass Ihr halbwegs gesund nach Hause kommt. Allen, die „nur“ die in den Mai Tanzenden verartzen müssen, die ein paar Maibowlen zuviel geschlürft haben, wünsche ich das Gleiche. Passt auf Euch auf!