Tag Archives: Zoll

Allgemein KS

Osnabrück (Niedersachsen): Zöllner verletzte sich bei der Abfertigung

Bildquelle: Zoll

Am 14. März 2018 kam ein Mann aus der Stadt Osnabrück zum Zollamt Fledder, um dort sein Paket aus China abzuholen. Routinemäßig öffnete er dieses im Beisein der Zöllner. Bei der Entnahme der Ware durch einen Beamten entlud sich ein Lichtbogen eines Elektroschockers, der als Taschenlampe getarnt war. Dabei verletzte sich der Abfertigungsbeamte. Insgesamt kamen drei dieser Elektroimpulsgeräte zum Vorschein. Hierbei handelte es sich um verbotene Gegenstände. In den Ring um die Lampe sind bei diesen Geräten rechts und links Elektroden eingearbeitet, über die Hochspannungs-Blitzentladungen hörbar abgegeben werden. Das soll den Gegner abschrecken. Wird dieser Ring einem Menschen auf den Körper gesetzt, können heftige Stromschläge den Betroffenen außer Gefecht setzen. Es gibt auf den Markt zugelassene Elektroschocker. Diese Geräte tragen das Prüfzeichen der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt zur Bestätigung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit und dürfen von Erwachsenen gekauft werden.

„Im Gegensatz dazu sagt das Waffengesetz ganz eindeutig, dass Elektroschocker, die einen Gebrauchsgegenstand vortäuschen oder mit Gegenständen des täglichen Bedarfs verkleidet sind, als getarnte Waffen verboten sind“, so der Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück, Christian Heyer.

Die Elektroschocker wurden von den Zöllnern eingezogen. Den Empfänger des Postpakets erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM des HZA Osnabrück vom 14.03.2018

Allgemein Trauriges

Todesschüsse von Ludwigsdorf jähren sich zum 20. Mal Zöllner gedachten am 10. Februar ihrer getöteten Kollegen

Am 10. Februar 1998 wurden Zollobersekretär Thomas Haupt und Zollobersekretär Ralph Schulze während ihrer Dienstverrichtung am Zollamt Ludwigsdorf getötet. Ein scheinbar geistig verwirrter Insasse eines Reisebusses aus Kasachstan erschoss beide Zöllner, als diese den Bus kontrollierten.

Auch nach 20 Jahren ist dieses schreckliche Ereignis allen Zöllnerinnen und Zöllnern immer noch im Bewusstsein. „Gemeinsam mit Angehörigen des Hauptzollamtes Dresden, der Görlitzer Dienststelle sowie der Personalvertretungen werden wir an diesem Tag unserer beiden Kollegen gedenken“, so Heike Wilsdorf, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Dresden. Dazu wird am 10. Februar 2018, 11.00 Uhr am Zollamt Löbau, Weststraße 16

am Gedenkstein für Thomas Haupt und Ralf Schulze, eine feierliche Kranzniederlegung stattfinden.

Am 10. Februar 1998, nur wenige Stunden nach dem tragischen Ereignis in Ludwigsdorf, starben an der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz ein deutscher und ein Schweizer Zöllner, ebenfalls durch Schüsse während einer Zollkontrolle.

PM des HZA Dresden vom 09.02.2018

Allgemein Blog Bravo Fahndung

Frankfurt – Marburg (Hessen): Festnahme des mutmaßlichen Lieferanten der beim Amoklauf in München am 22.07.2016 verwendeten Schusswaffe und Munition

Symbolfoto
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Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main haben am 16.08.2016 in Marburg einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen festgenommen, der dringend verdächtig ist, mit Schusswaffen und Munition illegal Handel getrieben und unter anderem die anlässlich des Amoklaufs in München am 22.07.2016 verwendete Tatwaffe und Munition geliefert zu haben. Ausgangspunkt für die Festnahme waren Ermittlungen gegen einen 62-jährigen Buchhalter aus Nordrhein-Westfalen und einen 17-jährigen Schüler aus Hessen, die beide in Verdacht stehen, bei dem mutmaßlichen Waffenhändler aus Marburg Schusswaffen und Munition erworben zu haben. Der 62-jährige soll anlässlich eines Treffens am 04.06.2016 in Marburg von dem mutmaßlichen Waffenhändler eine Pistole und 100 Patronen im Kaliber 7,65mm im Tausch gegen eine Pistole und 97 Patronen im Kaliber 9x19mm erworben haben. Die eingetauschte Pistole nebst Munition konnte anlässlich der Durchsuchung der Wohnung des 62-jährigen im Regierungsbezirk Amsberg am 27.07.2016 aufgefunden und sichergestellt werden. Der 17-jährige Tatverdächtige soll anlässlich eines Treffens in der ersten Julihälfte 2016 in Marburg von dem mutmaßlichen Waffenhändler ein Repetiergewehr Karabiner Modell 1931 und 157 Patronen im Kaliber 7,5mm zum Preis von 1.150,00 EUR erworben haben. Beides konnte anlässlich der Durchsuchung des Zimmers des 17-jährigen in der elterlichen Wohnung in Nordhessen in der Nacht vom 02. auf den 03.08.2016 aufgefunden und sichergestellt werden. Des Weiteren wurden dort eine Pistole Walther PK 380, drei Gewehre verschiedener Kaliber, vier Revolver verschiedener Kaliber, weitere

175 Patronen verschiedener Kaliber und ca. fünf Kilogramm Schwarzpulver aufgefunden und sichergestellt.

Im Anschluss wurden umgehend die Ermittlungen zur Identifizierung des mutmaßlichen Waffenhändlers aufgenommen. Der Kontakt zwischen dem mutmaßlichen Waffenhändler und seinen beiden mutmaßlichen Kunden war über einschlägige Internetforen im „Darknet“ zustande gekommen. Die Kommunikation zur Vorbereitung der Geschäfte erfolgte unter Nutzung des Verschlüsselungsprotokolls „Bitmessage“, das einen anonymen Austausch von E-Mail-ähnlichen Nachrichten in einem Peer-to-Peer-Netzwerk ermöglicht. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde mit dem mutmaßlichen Waffenhändler ein Scheingeschäft über die Lieferung einer Maschinenpistole nebst 4 Magazinen mit insgesamt 700 Patronen und einer Pistole Modell Glock 17 (3. Generation) nebst 2 Magazinen mit 100 Patronen im Kaliber 9x19mm zum Gesamtpreis von

8.000,00 EUR vereinbart. Im Zuge der Vorbereitung des Scheingeschäfts erklärte der mutmaßliche Waffenhändler, er habe die anlässlich des Amoklaufs in München am 22.07.2016 verwendete Pistole Modell Glock 17 nebst Munition an den Amokschützen geliefert. Die Schusswaffe will der mutmaßliche Waffenhändler anlässlich eines Treffens in Marburg am

20.05.2016 und 350 Patronen im Kaliber 9m19mm anlässlich eines zweiten Treffens in Marburg am 18.07.2016 an den späteren Amokschützen von München verkauft haben. Die Angaben des mutmaßlichen Waffenhändlers werden gestützt durch Erkenntnisse aus den von der Staatsanwaltschaft München I und dem Bayerischen Landeskriminalamt geführten Ermittlungen. Der mutmaßliche Waffenhändler konnte am

16.08.2016 anlässlich der geplanten Übergabe der Schusswaffen in Marburg von Kräften der Zentralen Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ), einer Spezialeinheit des Zollkriminalamts Köln, festgenommen und die zum Verkauf bestimmte Maschinenpistole und Pistole Modell Glock 17 nebst Munition sichergestellt werden. Weiterhin führte der mutmaßliche Waffenhändler in einem Schulterholster eine durchgeladene Pistole zur Eigensicherung bei sich. Der Beschuldigte ist vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter in Marburg vorgeführt. Der Ermittlungserfolg beweist erneut, dass es im Internet keine lückenlose Anonymität und keinen vollständigen Schutz vor Strafverfolgung gibt. Dies gilt auch für das sog. „Darknet“.

Insbesondere Verstöße gegen das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Betäubungsmittelgesetz können auch bei Ersttätern mit empfindlichen Strafen geahndet werden. An dieser Tatsache vermag auch die vermeintliche Anonymität und Leichtigkeit, mit der im „Darknet“ illegale Waren und Dienstleistungen aller Art erworben werden können, nichts zu ändern. Das Bewusstsein, sich für die im Internet begangenen Straftaten uneingeschränkt strafrechtlich verantworten zu müssen, muss sich künftig noch stärker entwickeln.

gez. Alexander Badle Oberstaatsanwalt Einladung zur Pressekonferenz am 17.08.2016 um 10.30 Uhr Ort: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main Wilhelm – Fay – Straße 11 65936 Frankfurt am Main Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main stehen für O-Töne zur Verfügung. Es besteht zudem die Möglichkeit, von den sichergestellten Schusswaffen und der Munition Film-und Fotoaufnahmen zu fertigen. Bitte kommen Sie rechtzeitig Informationen zur ZIT: Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität ist am 01.01.2010 als Außenstelle der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Sitz in Gießen errichtet worden.

PM des Zollfahndungsamtes Frankfurt vom 16.08.2016

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A 30 bei Quendorf (Niedersachsen): Drei schwer verletzte Zollbeamte bei Unfall auf der Autobahn

Symbolfoto
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Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Autobahn A 30 in Höhe Quendorf wurden eine Zollbeamtin und zwei Zollbeamte schwer verletzt.

Nach den bisherigen Feststellungen der Autobahnpolizei befuhr gegen kurz nach 2100 Uhr ein 31-jähriger Fahrer aus Emsbüren mit einem Geländewagen auf dem Hauptfahrstreifen die Autobahn in Richtung Osnabrück. Kurz nach der Anschlussstelle Bad Bentheim/ Nordhorn fuhr der Fahrer aus Unachtsamkeit ungebremst auf einen mit etwa 80 Stundenkilometer fahrenden VW Bulli des Zolls auf. Der Bulli des Zolls geriet durch die Wucht des Aufpralls ins Schleudern und prallte zunächst gegen die Seitenschutzplanke, schleuderte zurück über die Fahrbahn und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug kam auf dem Überholfahrstreifen zum Stillstand. Der Geländewagen schleuderte nach dem Zusammenstoß gegen die Seitenschutzplanke. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt.

Der 59-jährige Fahrer des Zollfahrzeugs und eine 20-jährige Zollbeamtin wurden schwer verletzt. Der auf dem Beifahrersitz befindliche 63-jährige Zollbeamte wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die drei Personen wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser nach Enschede, Nordhorn und Lingen gebracht. Der Fahrer des Geländewagens zog sich leichte Verletzungen zu und erlitt einen Schock.

Die Autobahn in Richtung Osnabrück wurde bis gegen 03.30 Uhr voll gesperrt. Nach Ende der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn gereinigt werden. Es kam zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen mit Staubildung bis zu drei Kilometer. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 50000 Euro.

PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 12.11.2014

 

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

wort.lu: Anwalt: „Täter haben dritten Zöllner nicht gesehen“

„Es war eine Routineüberprüfung, die zum Drama ausartete: Bei einer Fahrzeugkontrolle an der Aire de Capellen wurde in der Nacht zum 18. Oktober ein Zöllner angefahren und lebensgefährlich verletzt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe von Wort.lu vom 02.12.2013
http://www.aws-spnm.net/de/view/anwalt-taeter-haben-dritten-zoellner-nicht-gesehen-529c4c8be4b0ef8369d0bd8b

Allgemein

Wort.lu: Versuchter Totschlag an Zollbeamten: Verdächtiger stellt sich

„Medienberichten zufolge hat sich der Verdächtige Jérémy Lousth am Sonntag den französischen Behörden in Bar-le-Duc (F) gestellt. Der junge Mann, soll in der Nacht zum 18. Oktober auf der Aire de Capellen einen Zollbeamten angefahren und schwer verletzt haben.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe von Wort.lu vom 27.10.2013
http://www.wort.lu/de/view/versuchter-totschlag-an-zollbeamten-verdaechtiger-stellt-sich-526d596ee4b0eafd74f448ba

Ein Auslieferungsverfahren nach Luxemburg läuft. (Désormais, dans le cadre du mandat d’arrêt européen émis par le juge d’instruction luxembourgeois, une procédure d’extradition vers le Grand-Duché est en cours.)

Quelle: Bulletin de presse de la Police Grand Ducale du 28.10.2013

Was den Gesundheitszustand des jungen Zollbeamten betrifft, so können wir wohl nur hoffen und beten.

Allgemein Angriff EU

Totschlagversuch Tankstelle Capellen Neuer Zeugenaufruf: Fahndung nach LOUSHT Jérémy

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen wegen versuchten Totschlags und Rebellion anlässlich einer Zollkontrolle, wobei ein Luxemburger Zöllner schwer verletzt wurde, konnten die Ermittler die beiden Fahrzeuginsassen mittlerweile identifizieren.
Beide stammen aus Carignan Frankreich, département des Ardennes)
Indessen der Beifahrer dem zuständigen Untersuchungsrichter vorgeführt werden konnte, ist jetzt auch der Fahrer, als LOUSTH Jérémy identifiziert worden.
Gegen ihn wurde nationaler und internationaler Haftbefehl erlassen.
Die Polizei veröffentlicht jetzt einen weiteren Zeugenaufruf:

-Wer kann Angaben zu dem BMW 3er Serie mit Stufenheck, von anthrazitgrauer Farbe, mit den französischen Erkennungstafeln WW 509 AS (F) machen. Das Fahrzeug weist sichtbare Beschädigungen im Bereich der Motorhaube sowie der Windschutzscheibe auf? -Wer kann Angaben bezüglich des derzeitigen Aufenthaltsortes von LOUSTH Jérémy tätigen?
Hinweise, welche vertraulich behandelt werden, können an die Kriminalpolizei an die Telefonnummer 4997-6113 oder an den Notruf 113 oder aber an jede zuständige lokale Polizeidienststelle gerichtet werden.

Bilder sehen Sie hier!

Quelle: Bulletin de presse du 25.10.2013

Allgemein

Zeugenaufruf: Totschlagversuch gegen Zöllner in Capellen (Luxembourg)

Im Zusammenhang mit dem versuchtem Totschlag zum Nachteil eines Zollbeamten (wir berichteten), welcher in der Nacht vom Donnerstag, dem 17.10. zum Freitag 18.10.2013 kurz vor Mitternacht, anlässlich einer Zollkontrolle auf der Autobahnraststätte der BP – Aire de Capellen (A6 Richtung Luxembourg), von einem flüchtenden Fahrzeug angestossen und lebensgefährlich verletzt worden ist, bittet der Service de Police Judiciaire [Anm. der Bloggerin: Kriminalpolizei] die Bevölkerung um ihre Mitarbeit.

  • Wem ist in der fraglichen Nacht kurz nach 00.00 Uhr ein Fahrzeug der Marke BMW 3er mit Stufenheck, von anthrazitgrauer Farbe, mit den ungültigen französischen Erkennungstafeln WW 509 AS (F) auf der A6, beziehungsweise der A4 / A13 in Richtung Frankreich oder eventuell in den angrenzenden Ortschaften entlang der A6 oder der A4 / A13 aufgefallen? Das Fahrzeug dürfte sichtbare Beschädigungen im Bereich der Motorhaube sowie der Windschutzscheibe aufweisen.
  • Wem ist das Fahrzeug bereits zuvor einmal aufgefallen?
  • Wer kann Angaben bezüglich der beiden Mannspersonen machen, welche anlässlich ihres Tankaufenthaltes auf der Autobahnraststätte von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden sind? (Bitte diesem Link folgen, um die Bilder anzusehen.)

Hinweise, welche vertraulich behandelt werden, können an die Kriminalpolizei an die Telefonnummer 4997-6113 oder aber an den Notruf 113 weitergeleitet werden.

Quelle: Bulletin de presse de la Police Grand Ducale vom 24.10.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mörfelden-Walldorf (Hessen): Betrunkener Autofahrer verursacht Verkehrsunfall und verletzt dabei zwei Zollbeamte

Am Sonntagmorgen um 05.45 Uhr befuhr ein 40jähriger aus Baden-Württemberg stammender PKW-Fahrer, die B486 in Richtung Mörfelden. Wenige Meter vor dem Behelfsparkplatz setzte er zum Überholen eines vor ihm fahrenden PKW an. Aufgrund der Tatsache, dass der PKW-Führer mit 1.9 Promille unterwegs war, verschätzte er sich beim Überholmanöver und touchierte den vor ihm fahrenden PKW. Daraufhin kamen beide beteiligte PKW von der Straße ab und landeten im Straßengraben. In dem vorausfahrenden PKW befanden sich zwei auf dem Weg zum Dienst befindliche Zollbeamte, die dabei leicht verletzt worden. Bei dem alkoholisierten Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme durchgeführt und dessen Führerschein sichergestellt.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 14.000 EUR.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 11.08.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mörfelden-Walldorf (Hessen): Zwei Zollbeamte bei Unfall mit betrunkenem Autofahrer verletzt

Am Sonntagmorgen um 05.45 Uhr befuhr ein 40jähriger aus Baden-Württemberg stammender PKW-Fahrer, die B486 in Richtung Mörfelden. Wenige Meter vor dem Behelfsparkplatz setzte er zum Überholen eines vor ihm fahrenden PKW an. Aufgrund der Tatsache, dass der PKW-Führer mit 1.9 Promille unterwegs war, verschätzte er sich beim Überholmanöver und touchierte den vor ihm fahrenden PKW. Daraufhin kamen beide beteiligte PKW von der Straße ab und landeten im Straßengraben. In dem vorausfahrenden PKW befanden sich zwei auf dem Weg zum Dienst befindliche Zollbeamte, die dabei leicht verletzt worden. Bei dem alkoholisierten Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme durchgeführt und dessen Führerschein sichergestellt.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 14.000 EUR.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 11.08.2013

Allgemein Schmunzeln

Oberhausen (NRW): „Amtshilfe“

Wie im schlechten Witz kamen sich ein Pärchen und die um Hilfe gebetenen Polizeibeamten einer Oberhausener Wache in den Abendstunden des 26. Mai vor.

Ein Zollbeamter kam mit seinem Pkw zur Polizei. Auf der Wache stellte er sich vor und gab an, dass er seiner im Pkw befindlichen Freundin zu Anschauungszwecken seine Handfesseln angelegt habe und nun sein Schlüssel nicht mehr funktioniert.

Die junge Dame saß mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf dem Beifahrersitz und nahm es zunächst lustig. Aber nicht lange, denn es konnte von den helfenden Polizeibeamten nur eine Handfessel geöffnet werden, da das Schloss der anderen defekt war.

Damit die junge Frau von dieser fesselnden Situation befreit werden konnte, wurde das Pärchen an die Feuerwehr verwiesen.

Wie lange die Befreiung noch gedauert hat und wie der Zollbeamte die zerstörte Handfesseln seinem Dienstherren erklärte, kann nicht vermeldet werden.

Quelle: PM des PP Oberhausen vom 31.05.2013

 

Allgemein Bravo

Leer (NDS): Zufällig anwesende Zollbeamte beruhigen Auseinandersetzung mit Schreckschusswaffe

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am 20.04.2013, gegen 21.30 Uhr, auf der Heisfelder Straße. Drei Pkw fuhren stadteinwärts. Vorne ein Pkw Renault, in der Mitte ein Pkw BMW und hinten ein Pkw VW Golf. Im Renault saß die ehemalige Lebensgefährtin/Ehefrau des BMW-Fahrers. Während der Fahrt kam es zwischen dem BMW-Fahrer und dem Renault-Fahrer zu Nötigungshandlungen. Es wurde dicht aufgefahren und stark abgebremst. In Höhe km 1,2 hielten der BMW und der Renault am Fahrbahnrand an. Jetzt wollte der unbeteiligte VW-Fahrer an den beiden Fahrzeugen vorbeifahren. Als er sich in Höhe des BMW befand fuhren der BMW der Renault plötzlich los, ohne dies anzuzeigen. Es kam zur Kollision zwischen dem VW und dem BMW. Der VW-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Zwischen den Fahrzeuginsassen des BMW und des Renault kam es anschließend an der Unfallstelle zu verbalen Auseinandersetzungen, in deren Verlauf einer der Beteiligten eine Schreckschusswaffe zog. Zwei zufällig anwesende Zollbeamte konnte die Situation beruhigen und die Schreckschusswaffe sicherstellen, für die der Besitzer keine Erlaubnis vorweisen konnte. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden.

Quelle: PM der PI Leer / Emden vom 21.04.2013

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Allgemein Tragisch Unfall

Bad Reichenhall (Bayern): Zollbeamter nach Lkw-Kontrolle verstorben

Berchtesgadener Land. Aus bisher noch ungeklärter Ursache wurde am Montagabend, 09.07.2012, ein deutscher Zollbeamter am ehemaligen Grenzübergang Walserberg von einem Sattelzug überrollt. Der Beamte verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 58-jährige Zollbeamte hatte am Montagabend, gegen 19.15 Uhr, die Abfertigung eines türkischen Sattelzug vor der Ausreise nach Österreich abgeschlossen. Der 32-jährige türkische Kraftfahrer setzte anschließend die Zugmaschine in Bewegung und überrollte dabei den Zollbeamten, der sich offensichtlich hinter dem Anhänger der Zugmaschine befand. Der Mann verstarb trotz sofortiger Reanimation noch an der Unfallstelle.
Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein hat die Sachbearbeitung vor Ort übernommen. Zur Klärung des Unfallhergangs und der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Traunstein ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben sowie eine Obduktion angeordnet. Gegen den türkischen Kraftfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.

Unser herzlichstes Beileid den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen.