Tag Archives: Todesfall

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben

Berlin: Mann in Krankenhaus verstorben

Der am 27. Dezember 2018 während eines Polizeieinsatzes bewusstlos gewordene Mann ist heute in einem Krankenhaus verstorben. Dies teilte eine Ärztin des behandelnden Krankenhauses in Neukölln der Polizei heute Nachmittag telefonisch mit. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an und werden vom Landeskriminalamt geführt.

Erstmeldung Nr. 2720 vom 28. Dezember 2018: Pfefferspray gegen aggressiven Mann eingesetzt
Gegen einen äußerst aggressiven Mann mussten Einsatzkräfte gestern Nachmittag in Tempelhof das Pfefferspray einsetzen und ihn fesseln. Kurz vor 17 Uhr alarmierten Mitarbeiter einer Bäckerei die Polizei zum Tempelhofer Damm, da ein Mann mit freiem Oberkörper dort randaliert haben soll. Da der 36-Jährige den Aufforderungen der Beamten das Geschäft zu verlassen nicht nachkam, musste er rausgeführt werden. Nach Aussagen der am Einsatz beteiligten Beamten hat er mit seinem Ellbogen nach einem der Polizisten geschlagen und getreten. Nur mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte gelang es den immer wieder um sich tretenden 36-Jährigen zu fesseln und ihn in eine

Zelle eines angeforderten Gefangenentransporters zu bringen. Dort schlug er mehrmals mit seinem Kopf gegen die Scheibe des Fahrzeuges. In dem Polizeigewahrsam angekommen sprang der Mann beim Öffnen der Fahrzeugtür den Polizeidienstkräften entgegen. Um weitere Attacken des Angreifers zu verhindern, setzte ein Beamter das Pfefferspray gegen den Mann ein. Letztlich mussten mehrere Dienstkräfte den vehement um sich tretenden Mann tragen, um ihn dem Gewahrsam zuzuführen. Nach Aussagen der Beteiligten verlor der Festgenommene plötzlich das Bewusstsein, so dass ein Arzt aus dem Gewahrsam hinzueilen musste, um den Mann bis zum Eintreffen eines alarmierten Notarztes zu reanimieren. Der 36-Jährige kam zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Angestellte des Polizeigewahrsams wurden bei dem Einsatz verletzt und mussten ihren Dienst beenden. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme soll nun klären, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.

PM Nr. 89 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg, vom 12.01.2019

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Nach Schussverletzung bei Einsatztraining – Polizeibeamter (23) gestorben

Am Montagabend (10. Dezember) ist der bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn durch einen Schuss verletzte Polizeibeamte (23) gestorben.

Der junge Beamte war nach den bisherigen Ermittlungen am Nachmittag des 26. November durch einen Schuss in den Hals seitens eines weiteren Polizeibeamten (22) schwer verletzt worden. (Wir berichteten hier.)

Die genauen Umstände und Hintergründe sind weiterhin Bestandteil der laufenden Ermittlungen der Ermittlungsgruppe.

PM des PP Bonn vom 11.12.2018

Allgemein Trauriges

Merzig (Saarland): Polizeibeamter und Ehefrau in gemeinsamer Wohnung tot aufgefunden

Ein 49-jähriger Polizeibeamter des Landespolizeipräsidiums und dessen 45-jährige Ehefrau sind am heutigen Vormittag (04.11.2018) tot in ihrem gemeinsamen Wohnanwesen in Merzig aufgefunden worden.

Die Spezialisten des Dezernats für Straftaten gegen das Leben haben die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Hinweisen zufolge könnte ein Familiendrama der Hintergrund des tragischen Ereignisses sein.

PM des LPP Saarland vom 06.11.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

krone. at: Polizist erschoss Betrunkenen: Es war Notwehr

„Nach den tödlichen Schüssen eines jungen Polizisten auf einen stark alkoholisierten und mit einem Messer bewaffneten 51-Jährigen in Vorarlberg steht nun fest, dass den Beamten keine Anklage in dem Fall erwartet. „Der Waffengebrauch war gerechtfertigt“, hieß es dazu am Dienstagvormittag seitens der Staatsanwaltschaft. Es habe sich um Notwehr gehandelt.“

Online-Artikel, 04.09.2018
https://www.krone.at/1765770

 

Hier der Text der damaligen Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg dazu:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2017/11/06/lauterach-vorarlberg-toedlicher-schusswaffengebrauch-der-polizei/

Allgemein Tragisch

sol. de: Tobias Hans äußert sich zum tragischen Tod eines Polizisten in Saarbrücken

„Tobias Hans sowie die ehemaligen Ministerpräsidenten des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Müller äußern sich in einer offiziellen Stellungnahme zu dem tragischen Tod eines Polizisten in Saarbrücken, der für alle drei als Personenschützer gearbeitet hatte.“

Online-Artikel, 03.09.2018
https://www.sol.de/news/update/News-Update,282005/Tobias-Hans-aeussert-sich-zum-tragischen-Tod-eines-Polizisten-in-Saarbruecken,282207

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Kollegen und Angehörigen des Mannes unser herzliches Beileid.

Allgemein Tragisch

Saarbrücker Zeitung: Polizist tötet sich selbst in der Saarbrücker Dienststelle

„Am Montagmorgen gegen acht Uhr wurde die Leiche eines Polizeibeamten auf dem Gelände der Polizei in der Saarbrücker Mainzerstraße aufgefunden.“

Online-Artikel, 03.09.2018
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/polizist-begeht-in-saarbruecken-selbstmord_aid-32365829

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Kollegen und Angehörigen des Mannes unser herzliches Beileid.

Allgemein Tragisch Trauriges

Saarbrücken (Saarland): 54-jähriger Polizeibeamter in Diensträumen tot aufgefunden

Saarbrücken. Am heutigen Morgen (03.09.2018) fanden Mitarbeiter bei Dienstbeginn ihren Kollegen tot in den Diensträumen im Polizeiareal Mainzer Straße in Saarbrücken. Die bisher bekannten Umstände deuten auf einen Freitod hin.

Landespolizeipräsident Rupp: „Ich bin traurig und tief betroffen über den Tod unseres langjährigen Kollegen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl gelten den Angehörigen und den Kollegen des Verstorbenen.“

PM des LPP Saarland vom 03.09.2018

Allgemein Trauriges

Wiesbaden (Hessen): 53-Jähriger verstirbt in Polizeigewahrsam

Ein 53-jähriger Mann aus Hofheim ist in der vergangenen Nacht in einer Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums Westhessen verstorben. Er war zuvor durch Beamte der Hofheimer Polizei dort eingeliefert worden.

Der Mann wurde am gestrigen Abend, gegen 20.15 Uhr, im Bereich eines Freizeitgeländes in Kriftel (Main-Taunus-Kreis) durch die Polizeibeamten in einer hilflosen Lage aufgefunden. Aufgrund eines augenscheinlichen Drogenkonsums war der Mann nicht in der Lage sich zu orientieren. Daher entschlossen sich die Polizisten den Mann bis zum nächsten Tag in Gewahrsam zu nehmen. Durch einen hinzugezogenen Arzt wurde gegen 21.20 Uhr zunächst die Gewahrsamsfähigkeit des Betroffenen festgestellt und der Mann anschließend von der Polizeistation Hofheim aus nach Wiesbaden ins dortige Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurde er regelmäßig kontrolliert. Bei einer der Kontrollen wurde er schließlich gegen 01.30 Uhr leblos in seiner Zelle aufgefunden. Ein sofort verständigter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Hinweise für die Ursache des plötzlichen Todes des 53-Jährigen liegen derzeit noch nicht vor. Dazu sind weitere Untersuchungen notwendig. Die Kriminalpolizei Frankfurt hat die Todesermittlungen übernommen.

PM des PP Westhessen vom 01.09.2018

Allgemein Tragisch Trauriges

Amaury Delrez – so hieß der in Belgien erschossene Polizist

Der in Belgien erschossene 38-jährige Polizist hatte einen Namen: Amaury Delrez.
http://www.lalibre.be/actu/belgique/policier-abattu-a-spa-amaury-va-laisser-un-grand-vide-5b82daefcd7053fadc547ee3

http://www.sudinfo.be/id71731/article/2018-08-26/amaury-38-ans-est-le-policier-tue-lors-du-controle-qui-mal-tourne-spa

Er hatte eine Familie, der er furchtbar fehlen wird.

Allgemein Blog KS Trauriges

Sonneberg (Thüringen): Trauer um Polizeibeamtin

Die Polizeibeamtin, die am 15.07.2018 in Sonneberg während eines Einsatzes durch einen Blitzschlag lebensbedrohlich verletzt wurde, ist am 26.07.2018 im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen.
Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen unserer Kollegin. Wir sind zutiefst betroffen von der Nachricht des Ablebens unserer geschätzten Kollegin, die im Alter von 24 Jahren auf tragische Weise aus dem Leben gerissen wurde.

PM der LPI Saalfeld vom 27.07.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Grenzecho: Unfall – Ermittlungen auf Polizisten ausgeweitet

„Neun Tage nach dem Verkehrsunfall auf Höhe von Lausdorn (zwischen Weiswampach und Heinerscheid), bei dem ein Polizist getötet wurde, ist der Fahrer, der vor einer Kontrolle geflüchtet war, am Montag aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Zudem wurde bekannt, dass die Ermittlungen in der vergangenen Woche auf den Polizisten, der den Polizeibus fuhr, ausgeweitet worden seien.“

Online-Artikel, 23.04.2018
http://www.grenzecho.net/region/eifel-ardennen/ermittlungen-auf-polizisten-ausgeweitet

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall

Zirndorf (Bayern): Tödlicher Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt der Polizei

Heute Nachmittag (15.04.2018) kam es am Ortseingang des Zirndorfer Stadtteils Wintersdorf (Lkrs. Fürth) zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein Streifenfahrzeug der mittelfränkischen Polizei kollidierte während einer Einsatzfahrt mit einem Kleinkraftrad.

 

Der Streifenwagen der Polizeiinspektion Stein (BMW, 3er-Serie) war gegen 16:45 Uhr im Rahmen einer Einsatzfahrt auf der Rothenburger Straße in Fahrtrichtung Ammerndorf unterwegs. Im Kreuzungsbereich zur Ansbacher Straße in Wintersdorf kollidierte das Einsatzfahrzeug, das mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, mit dem Kleinkraftrad eines 30-jährigen Mannes. Dieser war von der Ansbacher Straße in den Kreuzungsbereich zur Rothenburger Straße eingefahren. Bei dem Zusammenstoß mit dem Streifenfahrzeug erlitt der Fahrer des Kleinkraftrades tödliche Verletzungen.

Unmittelbar im Anschluss an die Kollision prallte das Polizeifahrzeug außerdem gegen einen grauen Audi A4, der auf der Rothenburger Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Der 68-jährige Fahrer des Audi sowie der 30-jährige Fahrer des Streifenwagens und dessen 22-jährige Kollegin blieben äußerlich unverletzt, wurden jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und dort betreut.

Die drei beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt. Die Höhe des wirtschaftlichen Schadens wird nach ersten Schätzungen auf insgesamt etwa 40.000 Euro beziffert. Die abschließenden Unfallermittlungen werden von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg durchgeführt. In diesem Zusammenhang erfolgte die Sicherstellung der drei unfallbeteiligten Fahrzeuge. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird in die Unfallrekonstruktion außerdem ein Sachverständiger eingebunden.

Das betroffene Teilstück der Rothenburger Straße war während der Dauer der Unfallaufnahme sowie der Räumungsarbeiten für den Verkehr gesperrt. Einsatzkräfte der Feuerwehr leiteten den Verkehr weiträumig ab. Die Sperrung der Rothenburger Straße wird voraussichtlich noch bis ca. 21:30 Uhr andauern.

PM des PP Mittelfranken vom 15.04.2018

Allgemein KS Luxemburg Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lausdorn (Luxemburg): Tödlicher Verkehrsunfall auf der A7 – Zwei Polizeiwagen kollidiert

Nachdem sich ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle in Weiswampach entzogen hatte, nahmen zwei Polizeistreifen die Verfolgung des verdächtigen Wagens im Eildienst auf. Zu einem gegebenem Moment befanden sich die Einsatzwagen auf der N7, wo es in Höhe Lausdorn bei einem Wendemanöver von einem der Polizeiwagen zu einer Kollision mit dem zweiten Einsatzwagen kam. Hierbei wurden 2 Beamte lebensgefährlich verletzt. Der Beamte, der einen der Wagen gesteuert hatte erlag seinen schweren Verletzungen an der Unfallstelle. Eine Polizeibeamtin, die als Beifahrerin in diesem Fahrzeug Platz genommen hatte, wurde mit schweren Verletzungen zum Krankenhaus gebracht wo sie notoperiert wurde. Drei weitere Polizisten aus dem zweiten Wagen erlitten leichtere Verletzungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Vom verdächtigem Fluchtwagen fehlt z.Zt. jede Spur. Die Staatsanwaltschaft aus Diekirch war vor Ort und beauftragte die Polizeiinspektion (IGP) mit den Ermittlungen. Vor Ort war auch der Mess- und Erkennungsdienst zwecks Spurensicherung.
Die Unfallstelle war für die Dauer der Rettungsarbeiten sowie der Unfallbestandsaufnahme bis ca. 13h00 komplett für den Verkehr gesperrt.

Bulletin de presse de la Police Grand Ducale du 14.04.2018

 

 

Online-Artikel vom 14.04.2018 dazu:
http://www.tageblatt.lu/headlines/luxemburg-polizist-verunglueckt-auf-n7/

Allgemein

Der Westen: Verstorbener Polizist (†32) in Köln: Kollegen trauern in bewegender Anzeige um jungen Polizisten

Online-Artikel, 25.02.2018
https://www.derwesten.de/region/verstorbener-polizist-32-in-koeln-kollegen-trauern-in-bewegender-anzeige-um-jungen-polizisten-id213540845.html

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Berlin: Tödlich verletzte Autofahrerin nach Verkehrsunfall mit Einsatzwagen der Polizei

Symbolfoto

In der Grunerstraße in Mitte ereignete sich heute gegen 13.10 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Einsatzwagen der Polizei Berlin und einem Renault. Trotz schnell eingetroffener medizinischer Hilfe verstarb die 21-jährige Fahrerin des Renaults noch am Unfallort.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Polizeiwagen auf dem linken Fahrstreifen zu einem aktuell gemeldeten Überfall in Richtung Leipziger Platz mit Sonder- und Wegerechten unterwegs, als er mit dem Renault zusammenprallte. Der Einsatzwagen traf das andere Fahrzeug auf der linken Seite in Höhe der Fahrertür.
Die beiden im Polizeiwagen sitzenden Mitarbeiter des zuständigen Abschnittes wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen konnte nach ambulanter Behandlung entlassen werden, während sein Kollege stationär aufgenommen wurde.
Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM Nr. 253 der Polizei Berlin, Mitte, vom 29.01.2018

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Frankfurt / Main (Hessen): Tödlicher Verkehrsunfall – Zeugenaufruf

Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am Freitag, den 19. Januar 2018, gegen 23.00 Uhr, auf der Hanauer Landstraße (Fechenheim) zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Zu dem genannten Zeitpunkt war ein mit zwei Personen besetztes Zivilfahrzeug der Polizei, ein Pkw der Marke Mercedes C-Klasse, auf der Hanauer Landstraße in stadtauswärtiger Richtung unterwegs. Der Wagen befand sich in keinem Einsatz und fuhr ohne Sondersignale. Etwa in Höhe der Straße Am roten Graben kam es zu einer Kollision mit dem Fahrer eines Motorrollers. Dieser, ein 53-jähriger Frankfurter, wurde bei dem Zusammenprall schwer verletzt und verstarb wenige Minuten später an der Unfallstelle. Reanimationsversuche durch die beiden Polizeibeamten bzw. später durch die Rettungskräfte verliefen erfolglos. Der Roller wurde erheblich beschädigt, der Mercedes weist an der linken Fahrzeugseite Beschädigungen durch den Unfall auf.

Die Ermittlungen zum Hergang des Verkehrsunfalles dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 7. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75510700 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Frankfurt / Main vom 20.01.2018

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

WDR.de: A61-Unfall bei Viersen: Polizistin außer Lebensgefahr

Die beiden bei dem schweren Unfall in Viersen verletzten Polizeibeamten sind auf dem Weg der Besserung.

Die 48-jährige Polizistin ist außer Lebensgefahr, der 22-jährige Polizist ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung.

Online-Artikel, 16.01.2018
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/viersen-unfall-autobahn-polizistin-verletzt-100.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen weiterhin gute Besserung und viel Kraft bei der Verarbeitung dieses Unfalls.

Allgemein Trauriges

RP-Online: Getötete Polizistin in Gronau beigesetzt – „Sie hat das Leben geliebt und gelebt“

„Die 23 Jahre alte Polizistin, die auf der Autobahn 61 in Viersen getötet wurde, ist am Samstag in ihrer Heimatstadt Gronau beigesetzt worden. An der Trauerfeier in der Kirche St. Agatha im Stadtteil Epe nahmen rund 1200 Personen teil.“

Online-Artikel, 08.01.2018
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/polizistin-auf-a61-bei-viersen-getoetet-sie-hat-das-leben-geliebt-aid-1.7306721

Allgemein Tragisch Trauriges

Kreispolizeibehörde Viersen (NRW): Spenden für die betroffenen Kollegen

Viele Menschen haben uns nach einem Spendenkonto für die betroffenen Kollegen und ihre Familien gefragt. Einige Bürger waren auf der Wache, um ihre Bargeldspenden abzugeben. Vielen Dank dafür.

Die Kreispolizeibehörde Viersen darf selber keine Spenden annehmen. Wir haben mit der Polizeistiftung NRW vereinbart, dass Menschen, die für die Hinterbliebenen oder die verletzten Kollegen etwas spenden möchten, diese Zuwendungen auf das Konto der Polizeistiftung NRW überweisen mögen. Unter dem Stichwort „Viersen“ können Sie Ihre Geldspende auf folgende Bankverbindung bei der Kreissparkasse Köln überweisen: Kontonummer: 72724 Bankleitzahl: 37050299 IBAN: DE 19 37050299 000 0072724.

PM der KPB Viersen vom 29.12.2017

Allgemein Tragisch Trauriges

Kreispolizeibehörde Viersen (NRW): Danke für die zahlreichen Kondolenzen

Bildquelle: KPB Viersen

Es ist tröstlich zu erfahren, wieviel Anteilnahme wir aus der Bevölkerung erhalten. Wir bedanken uns ganz herzlich. Neben zahlreichen Beileidsbekundungen über Twitter oder Email, per Briefpost und Telefon sind Bürgerinnen und Bürger auf der Wache auch persönlich erschienen. Sie haben für unsere verstorbene Kollegin und die beiden Schwerverletzten gebetet und Blumen und Kerzen vor der Wache niedergelegt.

Wir werden die Kondolenz- und Genesungswünsche sammeln und den Eltern und Angehörigen der drei Kollegen übermitteln.

Wir hoffen für die beiden Verletzten weiterhin auf eine baldige und vollständige Genesung. Der Zustand unserer lebensgefährlich verletzten Kollegin hat sich leicht stabilisiert, doch leider ist eine Lebensgefahr immer noch nicht ausgeschlossen. Dem schwer verletzten Kommissaranwärter geht es den Umständen entsprechend besser.

Danke, wenn Sie alle mit Ihren Gedanken weiter an unserer Seite stehen!

PM der KPB Viersen vom 29.12.2017

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Viersen (Nordrhein-Westfalen): Schwerer Verkehrsunfall bei Fahndung auf der A 61 – 23-jährige Polizistin getötet – Zwei weitere Beamte schwer verletzt

Dem aktuellen Stand der Ermittlungen zufolge erhielten die grenznahen Polizeidienststellen über die Landesleitstelle NRW von der Polizei in Maastricht gegen 20.45 Uhr den Hinweis auf einen verdächtigen Lkw. Der Sattelzug mit ukrainischem Kennzeichen solle sich in Schlangenlinien auf der A 61 aus den Niederlanden kommend in Richtung Koblenz bewegen. An der sofort ausgelösten Fahndung beteiligten sich, neben Streifenwagen der Autobahnpolizei Düsseldorf, auch Fahrzeuge der Polizei Viersen. Eine Streifenwagenbesatzung (48-jährige Fahrerin, 22-jähriger Beifahrer, 23-Jährige auf der Rückbank) befand sich circa 700 Meter hinter der Anschlussstelle Viersen mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkanlage auf dem Seitenstreifen. Ein 40-jähriger Zeuge (NL), der den verdächtigen Lkw gemeldet hatte und sich nach wie vor hinter dem 40-Tonner befand, konnte gegen circa 21 Uhr beobachten, wie der Sattelzug in Höhe des Streifenwagens plötzlich von links bis auf den Seitenstreifen zog und dort den Funkstreifenwagen rammte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 23-jährige Polizistin auf der Rückbank des BMW getötet. Ihre beiden Kollegen erlitten schwerste Verletzungen und werden stationär behandelt.

Der 48-jährige ukrainische Lkw-Fahrer wurde festgenommen und wird derzeit vernommen. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über zwei Promille. Ihm wurden Blutproben zur Feststellung seiner Alkoholisierung und eines möglichen Drogenkonsums entnommen.

Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde die A 61 zwischen den Anschlussstellen Viersen und Mackenstein gesperrt.

PM des PP Düsseldorf vom 28.12.2017, 9:48 Uhr

Innenministerium NRW: Trauer um im Einsatz verstorbene Polizeibeamtin – Innenminister Reul: Meine Gedanken sind bei der Familie, den Freunden und den Kollegen der Beamtin

Zum Tod der heute Nacht auf der Autobahn A 61 im Einsatz verstorbenen Polizeibeamtin erklärt NRW-Innenminister Herbert Reul:

„Mich hat diese Nachricht zutiefst getroffen. Meine Gedanken sind bei der Familie, den Freunden und den Kollegen der verstorbenen Beamtin. Mit nur 23 Jahren wurde sie plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen. Zugleich bange und hoffe ich mit den beiden schwerverletzten Polizisten. Dieser schreckliche Vorfall zeigt einmal mehr, welchen Gefahren unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten Tag für Tag ausgesetzt sind.“

Das Ministerium hat für die Streifenwagen der NRW-Polizei Trauerflor angeordnet.

PM der MIK NRW vom 28.12.2017, 11:28 Uhr

 

Polizistin aus Nordrhein-Westfalen im Einsatz tödlich verunglückt Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauert

Die Fahrzeuge und Boote der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns tragen ab sofort Trauerflor und Trauerbeflaggung. Mecklenburg-Vorpommerns Polizistinnen und Polizisten bekunden damit als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer um eine Polizeibeamtin des Landes Nordrhein-Westfalen, die in Ausübung des Dienstes heute Nacht nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 61 verstorben ist. In einem Kondolenzschreiben spricht Innenminister Lorenz Caffier der Familie, den Freunden und Kollegen sowie seinem NRW-Amtskollegen, Innenminister Herbert Reul, seine aufrichtige Anteilnahme aus. Den beiden schwerverletzten Polizisten wünscht er baldige Besserung. „Obwohl uns allen natürlich das enorm hohe Risiko als Polizist und die besonderen Gefahren bewusst sind, ist es immer wieder schrecklich, wenn solche Unfälle passieren und Menschen plötzlich aus dem Leben gerissen werden“, so Minister Caffier. „Wenn unsere Streifenwagen und -boote Trauer tragen, zeigt dies unsere gemeinsame Trauer mit den befreundeten Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen.“ Die Trauerflore können ab sofort an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

PM des IM-MV vom 28.12.2017, 13:34 Uhr

 

Kreispolizeibehörde Viersen: Landrat und Abteilungsleiter bringen ihre tiefe Trauer und Bestürzung zum Ausdruck

Mit sehr großer Bestürzung haben Landrat Dr. Andreas Coenen und der Abteilungsleiter der Polizei Viersen, LPD Manfred Krüchten, auf den tragischen Ausgang des Einsatzes der Viersener Polizei am Mittwochabend auf der BAB 61 reagiert. Der Abteilungsleiter, der sofort am Mittwochabend die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Polizeiwache Viersen aufsuchte, informierte den in Urlaub weilenden Landrat über den Tod der jungen Polizistin und die schweren Verletzungen einer 48-jährigen Beamtin der Viersener Polizeiwache sowie eines in der Ausbildung befindlichen 22-jährigen Kommissaranwärters.

Landrat Dr. Andreas Coenen: „Ich bin zutiefst betroffen und spreche der Familie der Verstorbenen mein herzlichstes Beileid aus. Den beiden schwer verletzten Polizeibeamten wünsche ich eine hoffentlich schnelle und vollständige Genesung. Was immer in meiner Macht als Leiter der Kreispolizeibehörde Viersen steht, werde ich tun, um sowohl den trauernden und bangenden Familien und Freunden der betroffenen Mitarbeitern wie auch der gesamten Belegschaft der Kreispolizeibehörde Viersen beizustehen.“

Bereits am Mittwochabend fanden sich auf der Viersener Polizeidienststelle Betreuungsteams, Notfall- und Polizeiseelsorger ein, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser sehr belastenden Situation beizustehen. Die Betreuungsmaßnahmen dauern derzeit noch an.

Abteilungsleiter Manfred Krüchten: „Natürlich stehen die Türen sowohl beim Landrat als auch bei mir für jeden Mitarbeiter offen, der Gesprächsbedarf hat. Ich bedanke mich ausdrücklich für die professionelle Hilfe der Betreuungsteams und Seelsorger bei der Bewältigung dieser sehr belastenden und traurigen Situation. Mein ausdrücklicher Dank geht auch an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Polizei- und Aufsichtsbehörden, die die Viersener Wache auch in den nächsten Tagen im Einsatz unterstützen werden, damit unsere am schwersten betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Viersener Polizeiwache in Ruhe trauern und das Erlebte verarbeiten können.“

Viele Beileidsbekundungen von Polizeibehörden in der ganzen Bundesrepublik und Bürgerinnen und Bürgern haben die Behörde heute auf den unterschiedlichsten Wegen erreicht. Die mitfühlenden Worte trösten. Dafür bedanken wir uns herzlich. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden unserer Kolleginnen und unseres Kollegen.

PM der KPB Viersen vom 28.12.2017, 16:53

 

Die Pressestelle der Polizei Düsseldorf hat heute um 09:48 Uhr bereits über den schweren Verkehrsunfall am 27.12.2017 um ca. 21:00 Uhr berichtet, bei welchem ein 48-jähriger ukrainischer LKW-Fahrer auf der A 61 einen Streifenwagen gerammt hat, wodurch eine 23-jährige Polizeibeamtin getötet wurde.

Eine 48-jährige Polizeibeamtin und ein 22-jähriger Polizeibeamter mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Bei der 48jährigen Polizisten bestand Lebensgefahr.

Bei der Polizei Mönchengladbach ist heute wegen des Anfangsverdachts eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes eine Mordkommission eingerichtet worden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, der 48jährige LKW-Fahrer vernommen. Am Abend wurde er auf der Grundlage der fortgeschrittenen Ermittlungsergebnisse wegen des dringenden Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Fahrlässigen Tötung und der Fahrlässigen Körperverletzung einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an.

Gemeinsame PM der StA und des PP Mönchengladbach vom 28.12.2017, 19:05 Uhr

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Wiesloch (Baden-Württemberg): Todesfall bei Unterstützungseinsatz

Ein 41 Jahre alter Mann, der am Montag (18.12.) gegen 11.30 Uhr im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) randalierte und von der hinzugerufenen Polizei überwältigt wurde, kollabierte kurze Zeit später und verstarb gegen 14.15 Uhr in einer Klinik.

Der Mann war seit 2002 in stationärer Behandlung im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) in Wiesloch. Am Morgen des 18.12.17 schlug und trat er mehrfach gegen eine Betonsäule im ummauerten Innenhof einer Station. Anschließend randalierte er in einem angrenzenden Raucherraum. Dabei warf er Einrichtungsgegenstände gegen das Sicherheitsglas in Richtung der Pflegekräfte. Zudem hebelte er im Zustand völliger Rage einen Fensterflügel aus der Verankerung. Daraufhin forderten Mitarbeiter der Einrichtung Polizeikräfte zur Unterstützung an. Unter dem Einsatz von Pfefferspray gelang es, den Mann zu überwältigen und an Händen und Füßen zu fesseln. Mit einem Krankentransportwagen des PZN wurde die Person gemeinsam von Pflegekräften und Polizeibeamten zur dortigen forensischen Station verbracht. Während des Transports wehrte sich der Mann weiterhin massiv. Direkt nach der Ankunft an der Station 13 kollabierte der 41-Jährige, als er aus dem Fahrzeug geholt werden sollte.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen und Verständigung eines Notarztes verstarb der Mann schließlich um 14.15 Uhr im Universitätsklinikum Heidelberg.

Die Ermittlungen wurden durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen.

Die genaue Todesursache wird derzeit rechtsmedizinisch untersucht. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat hierzu beim Amtsgericht Heidelberg die Obduktion des Mannes durch das Institut für Rechtsmedizin Heidelberg beantragt.

Gemeinsame PM der StA Heidelberg und des PP Mannheim vom 21.12.2017

Allgemein Trauriges

B 44 bei Groß-Gerau (Hessen): Bei Unfallaufnahme verletzte Polizistin verstorben

Die bei einem Unfall auf der B 44 zwischen Groß-Gerau und Mörfelden verletzte Polizeibeamtin ist noch in den späten Abendstunden (18.12.17) ihren schweren Verletzungen erlegen und im Krankenhaus verstorben. Wir haben über den Unfall berichtet.

PM des PP Südhessen vom 19.12.2017

Bei einer Unfallaufnahme zu einem Wildunfall auf der B44 zwischen Mörfelden und Groß-Gerau wurde eine Polizeibeamtin am Montagabend (18.12.17) schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Polizeibeamtin gegen 18.45 Uhr von einem in Richtung Mörfelden fahrenden Pkw erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Die Streife von der Polizeistation Groß-Gerau war um 18.15 Uhr zu dem Unfall entsandt worden. Zur Klärung der Unfallursache ist derzeit ein Sachverständiger vor Ort. Die B 44 ist zwischen der Anschlussstelle Groß-Gerau Nord und dem Abzweig Worfelden voll gesperrt. Der 62 Jahre alte Pkw Fahrer aus Mörfelden wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock.

PM des PP Südhessen vom 18.12.2017

Allgemein KS Tragisch

Burgwald (Hessen): Mann verstirbt bei Festnahme

Am 08.12.2017 gegen 16:00 Uhr wurden über Notruf Streitigkeiten im sozialen Nahbereich in Ernsthausen (Gemeinde Burgwald) gemeldet. Aufgrund der durch die entsandte Streife vor Ort getätigten Wahrnehmungen wurde ein sofortiges Einschreiten erforderlich. Da die Situation weiter zu eskalieren drohte, musste eine männliche Person aufgrund massiver Widerstandshandlungen festgenommen werden. Diese verstarb aus bisher noch ungeklärten Gründen. Sofort durchgeführte Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Die Staatsanwaltschaft Marburg sowie das Hessische Landeskriminalamt haben die Ermittlungen übernommen.

Weitere Informationen liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Gemeinsame PM der StA Marburg und des LKA Hessen vom 10.12.2017

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz im Nordwesten endet mit einer verstorbenen Person

Symbolfoto

Am Donnerstag, den 09.11.2017, gegen 15:30 Uhr, kamen im Rostocker Blockmacherring Beamte der Polizeiinspektion Rostock zur Unterstützung einer notärztlichen Maßnahme bei einem 30-jährigen Mann zum Einsatz.

Nach Eintreffen der Polizeibeamten randalierte der Mann in der Wohnung und warf Möbelstücke aus dem Fenster. Da nach ersten Erkenntnissen auch eine Gefahr für Leib und Leben des Mannes bestand, verschafften sich die Einsatzkräfte nach mehreren erfolglosen Gesprächsversuchen Zutritt zum Schlafzimmer. Dort versuchten sie die Situation zu beruhigen und den Mann unter Kontrolle zu bringen. Dabei traten plötzlich gesundheitliche Probleme auf, die so schwerwiegend  waren, dass der 30-Jährige daran verstarb.

Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Rostock eine Obduktion angeordnet. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen übernommen.

PM des PP Rostock vom 10.11.2017

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Konstanz (Baden-Württemberg): 7. Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 04.08.2017 Vorwürfe eines Türstehers sind haltlos

Nach detaillierter Auswertung der Einsatzunterlagen verwahrt sich die Polizei gegen die in verschiedenen Medien erhobenen Vorwürfe, Streifenwagenbesatzungen seien bei der Abgabe der ersten Schüsse des Tatverdächtigen bei der Diskothek gewesen und hätten nicht rechtzeitig eingegriffen.
Einsatzprotokolle und Funkverkehr sowie die von der Sonderkommission gesicherten Videoaufnahmen der im Innen- und Außenbereich der Diskothek installierten Kameras und die Befragung von Zeugen, insbesondere des Sicherheitspersonals, haben übereinstimmend ergeben, dass zum Zeitpunkt der Rückkehr des Tatverdächtigen zur Diskothek keine Streifenwagenbesatzung oder ein anderes Fahrzeug des Polizeipräsidiums Konstanz, auch nicht der Bundespolizei, auf dem Parkplatz stand. Die Besatzung, die nach dem ersten Einsatz zu der Diskothek gefahren war und den 34-Jährigen, der zuvor im Innenbereich randaliert und deswegen ein Hausverbot erhalten hatte, nicht mehr antreffen konnte, verließ nach der Anzeigenaufnahme um 04.18 Uhr den Parkplatz. Sieben Minuten später ließ sich der Tatverdächtige von dem Taxifahrer im Bereich der westlichen Zufahrt der Diskothek absetzen. Während er sich über den Parkplatz gehend, dem Hauteingang näherte, gab er erste Schüsse aus dem mitgeführten Sturmgewehr ab. Anschließend betrat der 34-Jährige den Vorraum, bewegte sich auf die Kassenboxen zu und hielt sich im dahinter liegenden Foyer sowie in der sogenannten Main Hall auf, wo er auch zwei Schüsse Richtung Decke abfeuerte. Dies haben die dort installierten Kameras aufgezeichnet. Im Ergebnis wurden nach bisherigem Kenntnisstand im Eingangsbereich ein Türsteher tödlich, ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter und zwei Gäste, ein Mann und eine Frau, schwer verletzt. Mindestens acht Personen erlitten bei der panikartigen Flucht leichte Verletzungen oder einen Schock. Als der Tatverdächtige, der offensichtlich auf der Suche nach seinem Schwager, dem ehemaligen Betriebsleiter der Diskothek, war, das Gebäude wieder verließ, verschlossen Security-Mitarbeiter die Haupteingangstür. Während viele Besucher und einige Türsteher über verschiedene Türen, Notausgänge oder Fenster die Diskothek verließen, kehrte der 34-Jährige wieder zum Haupteingang zurück. Nachdem er einige Schüsse auf die Tür abgegeben und auch durch die Türverglasung geschossen hatte, schlug er mit der Schulterstütze des M 16 mehrmals gegen die Verglasung, wobei die Schulterstütze zerbrach. Kurz darauf wendete er sich ersten eintreffenden Streifenwagen zu, deren Besatzungen aus einsatztaktischen Erwägungen nicht vor die Diskothek fuhren, sondern ihre Fahrzeuge abgesetzt auf der Max-Stromeyer-Straße abstellten, um dort in Deckung ihre Schutzausrüstung anzulegen. Hierbei wurde einer der Beamten hinter dem Streifenwagen kniend durch ein Projektil getroffen, das den ballistischen Schutzhelm durchschlug und den Polizisten schwer verletzte. Beim anschließenden Schusswechsel mit den Interventionsteams der Polizei wurde der Tatverdächtige lebensgefährlich verletzt und erlag trotz einer Notoperation im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis des Opfers und des 34-Jährigen waren die Schussverletzungen todesursächlich. Ob der Tatverdächtige zur Tatzeit unter Einfluss berauschender Mittel stand, muss durch die toxikologische Untersuchung geklärt werden, deren Ergebnis aber noch aussteht. Dem vorläufigen Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen zufolge sind von dem 34-Jährigen mindestens 24 Schüsse abgegeben worden. Die Ermittlungen des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts zur Herkunft der Kriegswaffe sowie die Abklärung der Sonderkommission zur waffenrechtlichen Erlaubnis des Tatverdächtigen dauern an.

PM des PP Konstanz vom 04.08.2017

Allgemein Blog KS

Berlin-Mitte: Mann nach Sprung vom Balkon gestorben

Ein Mann, der gestern Nachmittag in Gesundbrunnen von einem Balkon gesprungen ist, verstarb in den späten Abendstunden. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein 17-Jähriger gegen 16.30 Uhr über den Notruf die Polizei zu einer Wohnung in die Koloniestraße, da mehrere Personen versuchen würden, in die Wohnung zu gelangen. Die Personen sollen laut dem Anrufer bewaffnet gewesen sein und die Bewohner mit dem Tode bedroht haben. Am Ort eingetroffen konnten Polizeibeamte im Hausflur vor der betreffenden Wohnung keine Personen feststellen. Auf Klingeln öffnete der Jugendliche einen Spalt die Tür und gab an, dass die Personen bereits weg seien. Zur weiteren Klärung des Sachverhalts und zur Prüfung, ob sich die Bewaffneten tatsächlich entfernt hatten, begaben sich die Polizisten in die Wohnung und nahmen eine Anzeige wegen Bedrohung auf. In der Wohnung hielten sich der Jugendliche, sein 44 Jahre alter Vater, seine 67-jährige Großmutter und zwei 37 und 45 Jahre alte Bekannte der Familie auf. In der Wohnung entdeckten die Polizisten sechs Fahrräder, von denen eins zur Fahndung ausgeschrieben war. Alle Fahrräder wurden zur Überprüfung der Eigentumsverhältnisse sichergestellt. Nach Angaben der Bekannten sollen sie und der 44-Jährige zuvor Drogen konsumiert haben. Bei der Fahndungsnachfrage zu dem 44-Jährigen wurde den eingesetzten Beamten mitgeteilt, dass dieser Mann mit Haftbefehl gesucht werde. Dies eröffneten die Polizisten dem Mann. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, bat er darum, sich Kleidung für den Haftaufenthalt zu packen. Dazu ging der 44-Jährige auf den Balkon im vierten Obergeschoss, um offenbar Kleidungsstücke vom Wäscheständer zu holen. Plötzlich kletterte der Mann über die Balkonbrüstung und ließ sich fallen. Schwer verletzt wurde er in eine Klinik gebracht. Trotz Notoperation verstarb der 44-Jährige am Abend. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass der Verstorbene nicht mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Wie es zu der falschen Information zu dem Haftbefehl kommen konnte, wird derzeit geprüft. Eine Obduktion des Verstorbenen wurde bei der Staatsanwaltschaft Berlin angeregt.

PM des PP Berlin vom 20.07.2017

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Marktoberdorf (Bayern): Suizid mit Schusswaffe

Ein Angehöriger der Polizeiinspektion Marktoberdorf nahm sich am Mittwochvormittag in den Räumen der Inspektion unter Verwendung seiner Dienstwaffe das Leben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ehrenamtliche der Notfallseelsorge waren im Einsatz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.07.2017

Allgemein Österreich Tragisch Trauriges Unfall

nachrichten.at: Rettungsflug in den Tod: Windböe brachte Helikopter in Turbulenzen

„Zwei Tage nach dem tödlichen Helikopter-Unglück am Eisenerzer Reichenstein nahe Trofaiach in der Steiermark gibt es erste Erkenntnisse zur Unfallursache: „Beim Abflug dürfte eine Windböe den Helikopter unvermittelt in die Tiefe gerissen haben“, sagt Fritz Grundnig, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark. Dadurch kollidierten die drei Personen, die an dem Bergeseil hingen, mit dem waldigen und felsigen Gelände. Dabei dürfte das Seil gerissen sein. Es könnte an einer Felskante beschädigt worden sein, so die Vermutung.“

Online-Artikel, 07.06.2017
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Rettungsflug-in-den-Tod-Windboee-brachte-Helikopter-in-Turbulenzen;art4,2588541

Allgemein KS Österreich

Eisenerzer Reichenstein bei Trofaiach (Steiermark): Zwei Tote bei Alpinunfall, darunter ein Alpinpolizist

Am Nachmittag ereignete sich in der Nähe des Eisenerzer Reichensteins (Raum Trofaiach / Obersteiermark) ein Alpinunfall. Ein Mann und eine Frau (Identität noch nicht geklärt) sollten mittels Hubschrauber von einem Beamten der Alpinpolizei per Seil gerettet werden.

Aus derzeit noch unbekannter Ursache löste sich das Seil vom Hubschrauber und die drei Personen stürzten in die dort befindliche Schlucht.

Der 28-jährige Flugretter und die Frau sind mittlerweile am Berg verstorben. Der Mann erlitt bei dem Absturz schwere Verletzungen.

Presseaussendung der LPD Steiermark vom 04.06.2017

 

Allgemein KS Tragisch Unfall

Köln (Nordrhein-Westfalen): 26-jähriger Polizeibeamter von Stadtbahn erfasst und verstorben

Polizeistern_NRW_TrauerAm Donnerstagmorgen (1. Dezember) hat eine Stadtbahn der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) in der Kölner Innenstadt einen Fußgänger erfasst und tödlich verletzt. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam ist im Einsatz.

Nach bisherigen Ermittlungen fuhr der 28-jährige Triebwagenführer gegen 5.20 Uhr an der Haltestelle Zülpicher Platz in Richtung Rudolfplatz los. Unmittelbar nach Erreichen der Tunneleinfahrt erfasste die Stadtbahn eine Person und verletzte sie tödlich. Der 28-Jährige erlitt einen Schock.

Die Identität des Verstorbenen, sowie die Gründe für den Aufenthalt der Person im Tunnel sind derzeit noch unklar. Für die Dauer der Unfallaufnahme ist der Bahnverkehr voraussichtlich bis 10 Uhr gesperrt.

Bei dem tödlich verletzten Fußgänger handelte es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen 26-jährigen Polizeibeamten der Polizei Köln.

„Ich bin von dem tragischen Vorfall sehr betroffen. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt jetzt den Angehörigen des Opfers und den Kolleginnen und Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet haben“, sagt Polizeipräsident Jürgen Mathies.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang des tödlichen Geschehens dauern an.

Pressemitteilungen des PP Köln vom 01.12.2016

Allgemein

Langen / Emsland (Niedersachsen): Drei Tote bei Unfall mit Rettungswagen

ei einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Donnerstag auf der Thuiner Straße kamen drei Personen in einem Rettungswagen ums Leben. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr ein 21-jähriger Rettungssanitäter gegen 01.45 Uhr den Rettungswagen in Richtung Thuine. Im Fahrzeug befanden sich ein weiterer 33-jähriger Rettungssanitäter und ein 59-jähriger Patient. Ausgangs einer Rechtskurve kam der Rettungswagen aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Die beiden Rettungssanitäter und auch der Patient, der angeschnallt auf der Liege lag, kamen ums Leben. Neben der Polizei war die Freiwillige Feuerwehr und Notfallseelsorger zur Betreuung der Angehörigen und der Rettungskräfte waren im Einsatz.

PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 10.11.2016

 

Der Rettungswagen, der in der Nacht zum Donnerstag verunglückt ist, und bei dem zwei Rettungssanitäter und der Patient ums Leben kamen, führte einen Patiententransport durch. Gegen 01.20 Uhr war der Rettungswagen von der Wohnung des 59-Jährigen im südlichen Emsland los gefahren und wollte nach Thuine zum Krankenhaus. Nach den bisherigen Feststellungen gehen Polizei und Rettungsdienst davon aus, dass der Wagen ohne Einsatzmittel (kein Blaulicht, kein Martinshorn) unterwegs war. Wie bereits berichtet, befuhr ein 21-jähriger Rettungssanitäter gegen 01.30 Uhr mit dem Rettungswagen die Kreisstraße 322 in Richtung Thuine. Im Fahrzeug befanden sich hinten im Patientenraum ein weiterer 33-jähriger Rettungssanitäter und ein 59-jähriger Patient, der angeschnallt auf der Liege lag. Vor einer Rechtskurve kam der Rettungswagen aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. „Die Geschwindigkeit ist an der Unfallstelle auf 70 km/h beschränkt. Zum Unfallzeitpunkt war die Fahrbahn zwar nass, aber es gab kein Glatteis. Die Unfallstelle und auch der Rettungswagen sind am Donnerstagvormittag noch einmal untersucht worden. Der Rettungswagen war zum Unfallzeitpunkt technisch einwandfrei und mit Winterreifen ausgerüstet. Eine Beteiligung eines anderen Fahrzeugs können wir definitiv ausschließen. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, können wir nicht sagen“, so ein Polizeisprecher. Die Ehefrau des verstorbenen Patienten war einige Zeit nachdem ihr Mann abgeholt worden war in Richtung Krankenhaus gefahren und hatte den bereits verunfallten Rettungswagen entdeckt und die Rettungskräfte verständigt. Neben der Polizei waren die Freiwillige Feuerwehr Langen und Notfallseelsorger zur Betreuung der Angehörigen und der Rettungskräfte im Einsatz. Die beiden Rettungssanitäter kommen aus Nordrhein-Westfalen.

PM der PI Emsland / Grafschaft Bentheim vom 10.11.2016

 

Allgemein

Einladung zum Trauer- und Gedenkgottesdienst in der Lorenzkirche in Nürnberg (Schusswaffengebrauch gegen Polizeibeamte in Georgensgmünd, Landkreis Roth)

img_7480_kleinZu einem ökumenischen Gottesdienst mit der evangelischen Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern und mit dem Weihbischof Bernd Haßlberger zum Gedenken an den getöteten 32-jährigen Polizeibeamten möchten wir hiermit alle, die dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen möchten, am

Samstag, den 29.10.2016, 15.00 Uhr,
in die Kirche St. Lorenz
90402 Nürnberg, Lorenzer Platz 1,

einladen.

 

Neben dem Landespolizeipräsidenten Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer und dem mittelfränkischen Polizeipräsidenten Johann Rast werden Abordnungen aller Verbände der bayerischen Polizei aus ganz Deutschland sowie aus dem benachbarten Ausland erwartet. Im Rahmen der Gedenkfeier sprechen Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Mittelfrankens Polizeipräsident Johann Rast und Polizeidirektor Holger Stein.

Bürgerinnen und Bürger, die ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen möchten, sind zu diesem Gottesdienst eingeladen.

An der Lorenzkirche wird auch die Möglichkeit bestehen, sich in die Kondolenzbücher einzutragen.

Zu Beginn dieser Trauerfeier, also um 15:00 Uhr, soll die polizeiliche Arbeit in Bayern eine Minute ruhen. Alle Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei können zu diesem Zeitpunkt, so es das Einsatzgeschehen zulässt, innehalten und ihrem getöteten Kollegen gedenken.

PM des PP Mittelfranken vom 26.10.2016

Allgemein

NÖN.at: St. Pölten – Polizist tot: „Geht mir persönlich sehr nahe“

Räuber erschoss jungen Exekutivbeamten aus Kärnten. Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler und Kollegen sind erschüttert.“

Online-Artikel, 12.07.2016
http://www.noen.at/st-poelten/st-poelten-polizist-tot-geht-mir-persoenlich-sehr-nahe/17.942.421

Ein österreichischer Dienststellenleiter spricht über seine Gefühle nach dem Tod des 23-Jährigen Polizisten, auf den bei einem Supermarktüberfall in Wien geschossen worden war.

Ich persönlich kann seine Gefühle ganz gut nachvollziehen, mich überkommen auch oft Muttergefühle, wenn so junge Menschen betroffen sind.

Seine Aussagen über das Risiko, das Streifenpolizisten tragen, deckt sich übrigens mit einigen Aussagen, die sich in den Infomaterialen des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden.

Allgemein Österreich Tragisch

heute.at: „Sehr aufwändig und würdevoll“ Ehrenbegräbnis für erschossenen Polizisten

„Jener 23-jährige Polizist, der nach einer Schießerei in einem Supermarkt seinen schweren Verletzungen erlegen ist, wurde am Samstagvormittag mit polizeilichen Ehren in seiner Heimatgemeinde St. Kanzian zu Grabe getragen. Alle österreichischen Polizeiinspektionen wurden deshalb schwarz beflaggt.“

Online-Artikel, 09.03.2016
http://www.heute.at/news/oesterreich/Ehrenbegraebnis-fuer-erschossenen-Polizisten;art23655,1311397

Tragisch Trauriges Unfall

kurier.at: Polizist verunglückte am Weg zur Dienststelle mit dem Motorrad

„Drei Biker kamen in Niederösterreich bei Kollisionen mit zwei Autos und einem Traktor ums Leben.“

Online-Artikel, 02.07.2016
http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/polizist-verunglueckte-am-weg-zur-dienststelle-mit-dem-motorrad/207.586.066

Allgemein Tragisch Trauriges

Spendenkonto für die Hinterbliebenen von Daniel Witte, dem bei einem Unfall bei Wismar getöteten Polizisten

Bildquelle: Polizei Westmecklenburg

Bildquelle: Polizei Westmecklenburg

 

Quellen:
Facebookseite der Polizei Westmecklenburg:
https://www.facebook.com/PolizeiWestmecklenburg/photos/a.156149904730109.1073741828.156122558066177/287113051633793/?type=3&theater

Facebookseite der GdP Mecklenburg-Vorpommern:
https://www.facebook.com/gdp.mv/photos/a.224862717654972.1073741826.216782695129641/714306762043896/?type=3&theater

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauert um verunglückten Kollegen

Mit tiefer Betroffenheit hat der Minister für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, auf die traurige Nachricht vom plötzlichen Tod eines Polizeibeamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern reagiert, der vergangene Nacht im Rahmen seiner Dienstausübung tödlich verunglückt ist. Die Fahrzeuge der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns können ab sofort mit Trauerflor fahren.

„Obwohl uns allen natürlich das enorm hohe Risiko als Polizist und die besonderen Gefahren des Berufes bewusst sind, ist es dennoch furchtbar, solchen Unfällen relativ hilflos gegenüberzustehen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Mein tiefes Mitgefühl gilt in dieser Stunde seinen Angehörigen, Freunden und allen Kollegen und ich wünsche viel Kraft in den Zeiten der Trauer.“

„Mit dem Tragen des Trauerflors bekunden Mecklenburg-Vorpommerns Polizisten als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer und nehmen Abschied von einem geliebten Lebensgefährten, Vater, Freund und Kollegen, der in Ausübung seines Dienstes auf tragische Weise sein Leben verlor, und sie zeigen seinen Angehörigen, dass die Landespolizei ihnen in der schweren Zeit der Trauer beisteht“, erklärt Minister Caffier.

Die Trauerflore können ab sofort bis zum Tag der Beisetzung an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

PM des IM MVP vom 05.06.2016

Allgemein KS Tragisch Trauriges Unfall

L 12 zwischen Barnekow und Woltersdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit getötetem Polizeibeamten

polizeistern_mvpAm 04.06.2016 ereignete sich gegen 23:30 Uhr auf der L 12 zwischen Barnekow und Woltersdorf (LK NWM) ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein Polizeibeamter des Polizeihauptreviers Wismar führte zum o.g. Zeitpunkt eine Personenkontrolle durch. Dazu stellte er den Funkstreifenwagen an den rechten Fahrbahnrand ab. Hierbei befand sich der handelnde Beamte hinter seinem Einsatzfahrzeug. Während der Maßnahmen fuhr eine 67-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Seat auf den Streifenwagen auf. Der Polizeibeamte wurde von dem auffahrenden PKW erfasst, gegen sein Einsatzfahrzeug geschleudert und eingeklemmt. Der Streifenwagen wurde durch den Aufprall nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Der 40-jährige Beamte verstarb noch an der Unfallstelle. Die Kraftfahrerin des Seat wurde leichtverletzt. Die L12 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt.

PM des PP Rostock vom 04.06.2016

Allgemein Tragisch Trauriges

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Auch nach 60 Jahren – unvergessen! 45-jähriger Polizist kam vor 60 Jahren bei einer Einsatzfahrt ums Leben

polizeistern_rlpSeit Kriegsende sind im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz insgesamt 19 Polizeibeamte während der Dienstausübung ums Leben gekommen. Darunter leider auch, der damals 45-jährige Gendarmerie-Hauptwachtmeister Hans Müller, der aus Koblenz-Lay stammte.

Müller war am Sonntag, 29. April 1956, mit zwei weiteren Beamten in einem Streifenwagen unterwegs, als er um kurz vor 21.00 Uhr über einen schweren Unfall informiert wurde, der sich auf der B 9 ereignet hatte.

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die drei Polizisten in Richtung Unfallstelle. Als sie auf der Bonner Straße (B 9) in Höhe der Straßeneinmündung Pollenfeldweg einen anderen Pkw überholen wollten, bog dieser zeitgleich, ohne auf den von hinten herannahenden Streifenwagen zu achten, nach links in den Pollenfeldweg ein. Der Fahrer des Streifenwagens versuchte noch auszuweichen. Allerdings geriet der Wagen ins Schleudern und überschlug sich.

Gendarmerie-Hauptwachtmeister Müller, der als Beifahrer im Streifenwagen saß, wurde aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Wie seine beiden Kollegen, die ebenfalls verletzt wurden, kam Herr Müller ins Krankenhaus, wo er allerdings, aufgrund der Schwere der Verletzungen eine Woche später verstarb.

Gendarmerie-Hauptwachtmeister Hans Müller hinterließ im Jahr 1956 seine Ehefrau und zwei noch minderjährige Söhne.

Das Polizeipräsidium Koblenz hält alle Verstorbenen in ehrendem Gedenken.

PM des PP Koblenz vom 28.04.2016

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor – 56 Jahre alter Mann erlitt vermutlich aufregungsbedingten Herztod

Ba_Wü_Lederjacke_kleinDer Tod eines 56 Jahre alten Mannes nach einem Polizeieinsatz am Montagmorgen in der Karlsruher Wielandtstraße (wir berichteten hier) war vermutlich auf erhebliche Vorerkrankungen des Verstorbenen zurückzuführen. Nach dem nunmehr vorliegenden und noch als vorläufig anzusehenden Obduktionsergebnis sehen die Mediziner deutliche Anzeichen für einen aufregungsbedingten Herztod. Mit einem abschließenden Ergebnis der Obduktion kann allerdings erst nach Vorliegen weiterer noch ausstehender Untersuchungen gerechnet werden.

Wie berichtet, hatte sich der 56-Jährige gegenüber Polizeibeamten, die zur Amtshilfe bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses eingesetzt waren, mit einem erhobenen Hammer zur Wehr gesetzt. Unmittelbar nachdem er zu Boden gebracht und von den Polizisten gefesselt wurde, hatte er plötzlich die Besinnung verloren. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen war der Mann kurz nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus verstorben.

Gemeinsame PM von StA Karlsruhe und PP Karlsruhe vom 20.04.2016

Allgemein Tragisch Unfall

Zentrale Trauerfeier der Bundespolizei für bei Hubschrauberabsturz tödlich verunglückte Kollegen

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

Am 4. März 2016 haben Angehörige, Freunde und Kollegen auf dem Gelände der Bundespolizei in Fuhlendorf Abschied von den beiden am vorvergangenen Donnerstag bei einem Hubschrauberabsturz nahe Bimöhlen (Schleswig-Holstein) tödlich verunglückten Kollegen genommen.

Im Beisein von etwa 600 Trauergästen dankte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, den Angehörigen der Verstorbenen dafür, „dass Sie uns die Gelegenheit geben, unsere Kollegen und Kameraden auf diese Weise gemeinsam mit Ihnen verabschieden zu dürfen“. Er ging in seinen Worten auch auf den schwerverletzten Piloten ein, der ebenfalls an Bord des Hubschraubers gewesen war.

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

Romann betonte im Weiteren, dass die beiden Polizeibeamten „in Ausübung ihres Dienstes für unser Land verstorben“ seien.

Hintergrund:

Am 25. Februar 2016 war gegen 20 Uhr ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf am Ortsrand von Bimöhlen (nahe Bad Bramstedt) abgestürzt. Bei dem Unglück starben zwei Beamte, ein weiterer wurde schwer verletzt. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bildquelle: Bundespolizei
Bildquelle: Bundespolizei

 

 

 

 

 

 

 

 

PM des BPOLP vom 04.03.2016

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Spendenaufruf Flugunfall Fuhlendorf (Bundespolizeistiftung)

Flugunfall

 

Hier geht es zur Homepage der Bundespolizei-Stiftung, wo auch noch einmal die Kontodaten einsehbar sind.

An dieser Stelle noch einmal unser herzlichstes Beileid den Angehörigen, Freunden und Kollegen der Verstorbenen. Dem Verletzten wünschen wir herzlichst gute Besserung.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bimöhlen (Schleswig-Holstein): Hubschrauber der Bundespolizei abgestürzt – zwei Tote, ein Schwerverletzter

BPOL_TrauerIn Bimöhlen ist heute gegen 20.00 Uhr ein Hubschrauber abgestürzt. Es handelt sich hierbei nach ersten Informationen um einen Hubschrauber der Bundespolizei vom Typ Eurocopter 135. Der Hubschrauber war nach ersten Erkenntnissen mit drei Personen besetzt. Zum Gesundheitszustand liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Hubschrauber ist am Ortsrand von Bimöhlen abgestürzt. Gebäude oder Unbeteiligte wurden vermutlich nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Rettungsarbeiten vor Ort dauern an.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 25.02.2016, 20:39 Uhr

Bei dem Hubschrauberabsturz kamen zwei Insassen ums Leben. Ein weiteres Besatzungsmitglied wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Eine Polizeipressesprecherin ist mittlerweile am Unglücksort eingetroffen.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 25.02.2016, 21:35 Uhr

Die Insassen des Hubschraubers befanden sich auf einem Fortbildungsflug und waren in Fuhlendorf gestartet. Der Einsatz an der Unglücksstelle dauert an. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Mitarbeiter von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig sind auf dem Weg zum Unglücksort.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 25.02.2016, 22:40 Uhr

Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um den 31-jährigen Piloten. Lebensgefahr kann bei ihm nicht ausgeschlossen werden. Verstorbenen sind der 33-jährige Copilot und ein 42-jähriger Mitinsasse. Es handelt sich bei ihnen um Bundespolizeibeamte der Fliegerstaffel Fuhlendorf. Am Unglücksort eingesetzt waren vier Wehren der Freiwilligen Feuerwehr mit 65 Kräften, drei RTW, zwei NEF, diverse Kräfte der Bundes- und der Landespolizei sowie ein Kriseninterventionsteam.

Die Ermittlungen dauern weiter an. Angaben zur Unglücksursache können derzeit noch nicht gemacht werden.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 26.02.2016, 00:14 Uhr

Allgemein

WAZ: Tödlicher Unfall auf A44 – Bewährungsstrafe für Lkw-Fahrer

Am 2. Juli 2015 starben gegen 1 Uhr morgens auf der A44 bei Lichtenau eine Polizeibeamtin (46) und ein Polizeibeamter (51), nachdem ein LKW-Fahrer auf den Streifenwagen aufgefahren war.

Heute wurde der LKW-Fahrer zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und vier Monate Haft gefordert.

Dem verlinkten Artikel lassen sich weitere Informationen entnehmen. Allerdings ist der Artikel an der Stelle ungenau, an der steht „. Eine Polizistin (46) aus Olsberg-Bruchhausen und ihr Kollege (51) aus Büren verbrannten im Auto.“

Das ist korrekt, allerdings hatte das vorläufige Obduktionsergebnis vom 6. Juli 2015 ergeben, dass beide an den Unfallverletzungen starben, bevor der Wagen in Flammen aufging. Das macht sie nicht wieder lebendig, aber ich denke, es ist ein kleiner Trost zu wissen, dass sie das Feuer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr mitbekommen haben. Deshalb war es mir wichtig, darauf noch einmal hinzuweisen.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Angehörigen, Freunden und Kollegen der beiden Verstorbenen an dieser Stelle noch einmal herzliches Beileid und weiterhin viel Kraft für die Verarbeitung dieses Unfalls. Wir hoffen, dass die Tatsache, dass ein Urteil gefallen ist, auch ein wenig zur Verarbeitung beiträgt.

Online-Artikel, 23.02.2016
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/prozess-um-toedlichen-unfall-lkw-fahrer-nahm-medikamente-id11590831.html

Hier noch einmal der Link zum Text der damaligen Pressemitteilungen der Polizei Bielefeld:
http://kggp.de/…/bab-44-bei-lichtenau-nordrhein-westfalen-…/

Und hier der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der Polizei Bielefeld zum Obduktionsergebnis:
http://kggp.de/…/vorlaeufiges-obduktionsergebnis-zum-verke…/

Allgemein KS Österreich Trauriges Unfall

A2, Höhe Pörtschach (Kärnten): Tödlicher Verkehrsunfall

AT_klein_SchriftHeute gegen 04.30 Uhr stieß ein Klein-LKW aus Eigenverschulden gegen die rechte Leitschiene auf der A2, Fahrtrichtung Klagenfurt, Höhe Pörtschach. In Folge wurde die Unfallstelle von der Polizei und der Asfinag abgesichert, Blaulicht und Early-Warner am Funkstreifenwagen waren in Betrieb.

Etwa eine Stunde später überfuhr ein 60-jähriger Klagenfurter mit seinem Pkw aus bisher noch unbekannter Ursache eine vor der Unfallstelle aufgestellte Warnleuchte, streifte einen Absicherungswagen der Autobahnmeisterei und kollidierte danach seitlich mit einem die Unfallstelle passierenden Lkw-Zug aus Slowenien (Überholspur). Bei dieser Kollision wurde der Tank des Lkw aufgerissen. Durch die Kollision mit dem Lkw-Zug dürfte der Pkw des Klagenfurters auf die erste Fahrspur zurückgeschleudert worden sein und stieß dann frontal gegen einen 54-jährigen Polizeibeamten, der mit Absicherungstätigkeiten befasst war. Der Polizeibeamte wurde gegen den im Bereich der Unfallstelle stehenden Abschleppwagen geschleudert. Schlussendlich prallte der Pkw noch gegen einen im Bereich der Unfallstelle abgestellten Abschlepp-Lkw. Der Lenker des Abschleppfahrzeuges konnte sich durch einen Sprung zur Seite vor einer Kollision mit dem Pkw retten, erlitt dabei aber leichte Verletzungen.

Der Beamte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Klinikum Klagenfurt gebracht, wo er wenig später verstarb.

Der Unfalllenker (Alkotest 0,0 Promille) wurde unbestimmten Grades verletzt und ebenfalls wie seine 59-jährige Beifahrerin ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt gebracht.

Zur Klärung der Unfallumstände wurde von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt ein Sachverständiger bestellt. Die diesbezüglichen Erhebungen werden jedenfalls einige Tage in Anspruch nehmen.

Quelle: Presseaussendungen des Landespolizeidirektion Kärnten vom 26.01.2016

Allgemein KS Tragisch verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 4 bei Bad Hersfeld (Hessen): Bundespolizist stirbt bei Hilfeleistung an Unfallstelle, zwei Bundespolizisten schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

BPOL_TrauerAm Montagnachmittag ereignete sich gegen 15.30 Uhr auf der BAB 4, zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und Bad Hersfeld zunächst ein Verkehrsunfall, bei dem ein Personenwagen auf dem linken Fahrstreifen an der Leitplanke beschädigt liegen blieb. Wenig später kam ein weiteres Fahrzeug an die Unfallstelle. Die darin befindlichen drei Bundespolizisten waren auf der Heimfahrt nach ihrem Dienst und versuchten die Unfallstelle abzusichern. Sie verließen dazu ihr Fahrzeug und wurden von einem weiteren herannahenden Auto erfasst. Dabei wurde ein Bundespolizeibeamter getötet, seine beiden Kollegen schwer verletzt. Auch zwei Personen aus dem zuerst verunfallten Fahrzeug erlitten leichte Verletzungen, wurden aber ebenfalls zur ärztlichen Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Fahrzeugs, der in die helfenden Bundespolizisten geprallt war, wurde ebenfalls mit bisher der Polizei nicht bekannten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahn ist derzeit in Fahrtrichtung Osten voll gesperrt, eine Umleitung ist eingerichtet, zurzeit aber überlastet mir Verkehrsstaus von mehreren Kilometern. Über die Dauer der Vollsperrung können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei rät, zur großräumigen Umfahrung. Die Staatsanwaltschaft Fulda hat ein Gutachten zur Unfallrekonstruktion in Auftrag gegeben. Eine Abschlussmeldung erfolgt, sobald alle benötigten Daten bekannt sind.

Unfallzeugen werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661 / 105-0, die Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld unter 06621 / 5088-0, oder jede andere Polizeidienststelle sowie die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu wenden.

PM des PP Osthessen-Fulda vom 30.11.2015, 18:50 Uhr

Auf der Autobahn BAB 4 HEF/A4,AD Kirchheim–Bad Hersfeld, hat sich gegen 15.30 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet. Die BAB 4 ist ab dem Kirchheimer Dreieck in Fahrtrichtung Eisenach wegen dieses schweren Unfalls derzeit voll gesperrt. Nähere Angaben zum Unfallhergang können noch nicht gemacht werden.

PM des PP Osthessen-Fulda vom 30.11.2015, 16:30 Uhr

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Pottenstein (Bayern): 71-Jähriger stirbt nach Sturz vom Balkon

Symbolfoto
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Tödliche Verletzungen zog sich am Samstagabend ein 71-jähriger Mann nach einem Sturz von einem Balkon zu. Beamte der örtlichen Polizei wollten ihn auf Grund eines bestehenden Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Bamberg wegen Betrugsdelikten festnehmen. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Bayreuth ermitteln.

Im Zuge von Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich der gesuchte 71-Jährige derzeit als Gast in einem Beherbergungsbetrieb im Gemeindebereich Pottenstein aufhielt. Als die Polizisten den Mann aufsuchten, flüchtete er auf den Balkon und stürzte von dort mehrere Meter in die Tiefe. Die Beamten eilten nach unten und leisteten umgehend Erste Hilfe. Ein alarmierter Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Kriminalpolizei Hof hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Gemeinsame PM des PP Oberfranken und der StA Bayreuth vom 26.07.2015

 

Allgemein Tragisch Unfall

Vorläufiges Obduktionsergebnis zum Verkehrsunfall auf der BAB 44/ Lichtenau

Polizeistern_NRW_TrauerAm Montag, 06.07.2015, fand die Obduktion der beiden auf der BAB 44 tödlich verunglückten Polizeibeamten (wir berichteten hier) statt. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis erlitten die 46-jährige Polizeibeamtin und ihr 51-jähriger Kollege bei dem Verkehrsunfall jeweils schwere multiple Verletzungen, die für sich genommen bereits tödlich gewesen sein dürften, bevor der Brand in dem Streifenwagen ausbrach.

Die Ermittlungen des Verkehrskommissariates der Polizei Bielefeld zu dem Verkehrsunfall dauern an. Den Ersthelfern, die noch versucht hatten, die Polizeibeamten aus dem Streifenwagen zu retten, werden ebenso wie den bei dem Verkehrsunfall eingesetzten und unmittelbar betroffenen Polizeibeamten Betreuungsangebote unterbreitet. Das Ergebnis der Blutprobe des LKW-Fahrers steht noch aus.

Gemeinsame Presseerklärung der StA Paderborn und des PP Bielefeld vom 07.07.2015

Allgemein KS Trauriges Unfall

BAB 44 bei Lichtenau (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizeibeamte versterben bei Verkehrsunfall

Polizeistern_NRW_TrauerAm frühen Donnerstagmorgen, 02.07.2015, ereignete sich auf der BAB 44, Richtung Dortmund, in Höhe der Anschlussstelle Lichtenau, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Polizeibeamte in ihrem Streifenwagen verstarben.

Um 00.52 Uhr warteten eine 46-jährige Polizeibeamtin und ein 51-jähriger Polizeibeamter in ihrem Streifenwagen auf dem Standstreifen im Bereich der Anschlussstelle Lichtenau, um eine andere Polizeistreife bei der Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeuges zu unterstützen.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr nach bisherigen Erkenntnissen ein 34-jähriger LKW-Fahrer auf den stehenden Streifenwagen auf. Der Streifenwagen geriet durch die Kollision in Brand. Obwohl sofort einige Ersthelfer vor Ort waren, konnten die beiden Polizeibeamten nicht mehr aus dem Streifenwagen gerettet werden. Sie verstarben vor Ort. Die beiden verstorbenen Polizeibeamten versahen Dienst bei der Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Bielefeld. An dem Einsatz beteiligte Polizeibeamte der Autobahnpolizei werden derzeit durch ein Betreuungsteam der Polizei NRW betreut. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Ein Drogenvortest verlief bei dem 34-Jährigen positiv. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Polizei Paderborn. Ein Sachverständiger wurde angefordert. LKW und Streifenwagen wurden sichergestellt. Die Unfallaufnahme dauert derzeit noch an. Die BAB 44 ist in Richtung Dortmund nach wie vor voll gesperrt.

PM des PP Bielefeld vom 02.07.2015

Polizei Bielefeld trauert um tödlich verunglückte Kollegen

Nach dem tragischen Verkehrsunfall am Donnerstag, 02.07.2015, auf der BAB 44 trauert die Polizei Bielefeld um die tödlich verunglückten Kollegen.

Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere wurde in ihrem Urlaub im Ausland über den tragischen Verkehrsunfall informiert. Sie zeigte sich entsetzt: „Die Nachricht über den tragischen Tod zweier Mitarbeiter hat mich tief getroffen und sehr traurig gemacht. In Gedanken bin ich bei den Angehörigen der Verstorbenen, wie auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich bedanke mich für die große Anteilnahme, die wir als Polizeipräsidium sowohl von Bürgerinnen und Bürgern, als auch von Polizeibeamtinnen und -beamten aus ganz Deutschland erfahren haben.“

Am Unfallort fand gestern eine umfangreiche Spurensuche und Beweisaufnahme mit Hilfe von Luftbildaufnahmen eines Helikopters statt. Nach Aussagen von Zeugen waren an dem Streifenwagen auf dem Standstreifen die Warnblinkanlage und das Blaulicht eingeschaltet gewesen. Ein beauftragter Sachverständiger bestätigte die bisherigen Erkenntnisse der Polizei nach einer ersten Inaugenscheinnahme der Unfallstelle. Die Leichen wurden beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Paderborn ordnete eine Obduktion an. Die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall dauern an.

Die Polizei Bielefeld spricht den Zeugen vor Ort, die noch versucht haben, die Polizeibeamten aus dem Fahrzeug zu retten, ausdrücklich Lob und Dank aus. Zu gegebener Zeit wird sich die Polizei Bielefeld auch noch persönlich bei den Ersthelfern bedanken.

PM des PP Bielefeld vom 03.07.2015

Allgemein Österreich Urteil

Salzburger Nachrichten: 20 Monate Haft wegen tödlichen Unfalls bei Krampusumzug

„Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen ist am Donnerstag ein 31-Jähriger am Landesgericht Korneuburg zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte Ende November 2014 mit dem Auto einen Polizisten niedergestoßen, der einen Krampusumzug in Fischamend gesichert hatte.“  Der 50-jährige Polizist verstarb im März 2015. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Online-Artikel, 25.06.2015
http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/chronik/sn/artikel/20-monate-haft-wegen-toedlichen-unfalls-bei-krampusumzug-155433/

Wir berichteten sowohl über den Vorfall an sich:
http://kggp.de/Blogosphere/blog/2014/11/30/fischamend-niederoesterreich-polizist-bei-unfall-schwer-verletzt/

als auch über den Tod des Polizeibeamten.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. möchten an dieser Stelle noch einmal den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen unsere herzlichste Anteilnahme aussprechen.

Allgemein Kritik

WDR: „Faustschlag-Fall“ in Gelsenkirchen: Angehörige des Opfers legen Beschwerde ein

Am Neujahrstag kam es in Gelsenkirchen zu einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt, in dessen Rahmen ein 44-Jähriger festgenommen sollte. Er wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, ein Polizeibeamter versetze ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Der 44-Jährige stürzte mit dem Hinterkopf auf den Bürgersteig. Am 6. Januar verstarb er an den Folgen dieses Einsatzes.

Die Staatsanwaltschaft hat vor einigen Tagen die Ermittlungen gegen die vier eingesetzten Polizeibeamten eingestellt.

Nun legen die Angehörigen des Verstorbenen Beschwerde ein, weil sie möchten, dass der Fall vor Gericht kommt.

Online-Artikel, 17.06.2015
http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/anwalt-legt-beschwerde-ein-100.html

Den Angehörigen des Verstorbenen sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.

Den Polizeibeamten, denen dieser Einsatz sicherlich nicht in den Kleidern hängen geblieben ist, wünschen wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. weiterhin viel Kraft beim Verarbeiten dieses Einsatzes.

Den Artikel über die Verfahrenseinstellung bekommt Ihr hier über diese URL:
http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/ermittlungen-eingestellt-100.html

Und über diese URL bekommt Ihr den Text der damaligen Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen:
http://kggp.de/Blogosphere/blog/2015/01/09/gelsenkirchen-nordrhein-westfalen-haeusliche-gewalt/

Allgemein KS Luxemburg Unfall

Dippach (Luxemburg): 39-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle tödlich verletzt

Bildquelle: Police Grand Ducale
Bildquelle: Police Grand Ducale

In der Nacht zum 5. Juni ereignete sich um 1:30 Uhr ein Autounfall auf der Hauptstraße von Dippach. Eine Polizistin wurde dabei schwer verletzt, sie erlag in den frühen Morgenstunden ihren Verletzungen.

Eine Patrouille der Polizei von Capellen kontrollierte ein Fahrzeug, als die Beamtin von einem Auto angefahren und umgestoßen wurde. Mit Beschluss des stellvertretenden Staatsanwalts von Luxemburg wurde der Fahrer des Unfallwagens festgenommen.

Aus ermittlungstechnischen Gründen war die Straße bis zum Morgen gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Bulletin de presse de la Police Grand Ducale du 05.06.2015

Allgemein Trauriges

Mitteldeutsche Zeitung: Beisetzung von Alexander S. in Halle – 400 Trauergäste erweisen getötetem Polizisten die letzte Ehre

Gestern wurde in Halle der 27-jährige Polizist Alexander S. beigesetzt, der am 23.04. bei einer Geschwindigkeitskontrolle ums Leben kam (wir berichteten). Der Polizeibeamte wurde von einem Motorradfahrer, der mit 140 km/h unterwegs war, erfasst. Beide starben.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Angehörigen und Kollegen des verstorbenen Polizisten weiterhin viel Kraft bei der Verarbeitung dieses Todesfalls.

Ich persönlich finde es sehr schön, dass so viele Trauergäste auf der Beerdigung waren.

Online-Artikel, Mitteldeutsche Zeitung, 11.05.2015
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/beisetzung-von-alexander-s–in-halle-400-trauergaeste-erweisen-getoetetem-polizisten-die-letzte-ehre,20640778,30672516.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Widerliches

Mitteldeutsche Zeitung: Nach Motorradunfall auf der halleschen Europachaussee – Gedenkkreuz für Polizisten gestohlen

„Ein Gedenkkreuz, dass Familie und Freunde des verstorbenen Polizisten im Rahmen einer Trauerfeier am Unfallort auf der halleschen Europachaussee aufgestellt hatten, wurde abgebrochen und gestohlen.“

Online-Artikel, mz-web.de, 30.04.2015
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/nach-motorradunfall-auf-der-halleschen-europachaussee-gedenkkreuz-fuer-polizisten-gestohlen,20640778,30567830.html

U N F A S S B A R !!!!

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben Tragisch

Grünstadt/Kaiserslautern (RLP): Nach Schusswaffengebrauch – 40-jähriger Mann verstorben

Polizeistern_RLPDer am Montagnachmittag nach einem Schusswaffengebrauch eines Polizeibeamten schwer verletzte 40 Jahre alte Mann, ist in der Nacht zum Dienstag im Krankenhaus verstorben.

Wegen eines mutmaßlichen Streites unter Eheleuten war es kurz nach 17 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in der Uhlandstraße gekommen. Bei dem Einsatz hatte ein Beamter zur Schusswaffe gegriffen und den Mann im Bauchbereich getroffen, nachdem der 40-Jährige mit einem Küchenmesser auf die Einsatzkräfte losgegangen war. Wir berichteten hier.
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Fachkommissariat des Polizeipräsidiums Westpfalz haben die Ermittlungen aufgenommen.
Presseanfragen sind grundsätzlich an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft zu richten.

Gemeinsame PM der StA Frankenthal und des PP Westpfalz vom 28.04.2015. 11:05 Uhr

Der am Dienstagnachmittag bei einem Polizeieinsatz schwer verletzte und in der folgenden Nacht verstorbene 40-jährige Mann ist an seinen Schussverletzungen gestorben – das ist das Ergebnis der am Dienstag im rechtsmedizinischen Institut in Mainz durchgeführten Obduktion.

Nach den Untersuchungen steht zweifelsfrei fest, dass der Mann von zwei Schüssen im Baubereich getroffen worden war, die letztlich zum Tod geführt haben.
Wegen eines mutmaßlichen Streites unter Eheleuten war es kurz nach 17 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in der Uhlandstraße gekommen. Bei dem Einsatz hatte ein Beamter zur Schusswaffe gegriffen und den Mann im Bauchbereich getroffen, nachdem der 40-Jährige mit einem Küchenmesser auf die Einsatzkräfte losgegangen war.
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Fachkommissariat des Polizeipräsidiums Westpfalz haben die Ermittlungen aufgenommen.

Gemeinsame PM der StA Frankenthal und des PP Westpfalz vom 28.04.2015. 15:13 Uhr

Allgemein KS Tragisch

Halle/Saale (Sachsen-Anhalt): Polizist und Motorradfahrer sterben bei Unfall

Am Donnerstag, 23.04.2015, gegen 18.20 Uhr starben ein 27 Jahre alter Polizist sowie ein 31-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall auf der Europachaussee in Halle.

Der Motorradfahrer war mit einem weiteren Fahrer mit mindestens 140 km/h unterwegs (teilweise wird von 180 km/h gesprochen), erlaubt sind 70 km/h. Gleichzeitig führte die Polizei dort eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Zuerst fielen die Motorradfahrer dem Polizeibeamten mit dem Radarmessgerät auf. Der 27-jährige Polizist wollte dann den 31-Jährigen stoppen, dieser erfasste ihn mit dem Motorrad und prallte anschließend vor einen Lichtmast. Beide verstarben.

Quellen:

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/toedlicher-crash-auf–europachaussee-in-halle-polizist-und-motorradfahrer-sterben-bei-unfall,20640778,30509772.html

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/nach-toedlichem-unfall-auf-der-europachaussee-in-halle-toter-polizist-war-schiedsrichter-beim-hfc,20640778,30517024.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sprechen hiermit den Angehörigen beider Verstorbenen unser herzliches Beileid aus.

Wir distanzieren uns allerdings von jeglichen Kommentaren, die dem Polizisten eine Mitschuld am Geschehen unterjubeln wollen. Nicht er war deutlich zu schnell unterwegs. Entsprechende Kommentare stellen Gewalt gegen Polizisten sowie gegen die Angehörigen des verstorbenen Polizisten dar.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch

Frankfurt/Wiesbaden (Hessen): Stellungnahme zum Bericht der BILD-Frankfurt („Zwei Oberkommissare erschießen sich im Büro“)

Unter der Überschrift „Zwei Oberkommissare erschießen sich im Büro“ wurde am Abend auf BILD.de ein Artikel eingestellt.

Innerhalb kürzester Zeit erfolgten Kommentare in den sozialen Netzwerken, die völlig unangemessen, pietätlos und in tiefster Weise verletzend für die Angehörigen, Freunde und Kollegen sind.

Die Polizei Frankfurt möchte auf diesem Weg folgendes klarstellen:

Am Osterwochenende nahmen sich ein Polizeibeamter der Hessischen Polizeiakademie in Wiesbaden und ein Polizeibeamter des Polizeipräsidiums Frankfurt in ihren jeweiligen Büros das Leben.

Beide überaus tragischen Fälle haben nichts miteinander zu tun und haben nicht nur zwei Familien in tiefe Trauer gestürzt, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen.

Die Gründe für die Taten liegen jeweils im familiären Bereich und haben keinerlei dienstlichen Bezug.

Weder hat die Polizei „etwas zu vertuschen“, noch „steckt mehr dahinter“.

Zwei Menschen, zwei Kollegen, haben ihrem Leben unabhängig voneinander ein Ende gesetzt.

Die Frankfurter Polizei in Vertretung aller hessischen Kolleginnen und Kollegen ist in Gedanken bei den Angehörigen, die nun zusätzlich einem völlig unnötigen öffentlichen Druck ausgesetzt werden.

PM des PP Frankfurt / Main vom 15.04.2015

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

München (Bayern): Ableben einer in Gewahrsam genommenen Person bei der Polizeiinspektion 11

BayernAm Mittwoch, 08.04.15, gegen 14.15 Uhr, wurden über Notruf die Einsatzzentrale der Polizei München und die Integrierte Rettungsleitstelle darüber informiert, dass am Marienplatz vor dem Fischbrunnen eine stark angetrunkene männliche Person liegen würde.
Im Beisein von Beamten der Polizeiinspektion 11 begutachteten daraufhin Angehörige des verständigten Rettungsdienstes den stark angetrunkenen 51-jährigen Mann. Bei der Untersuchung wurden vom Rettungsdienst keine Gründe gefunden, die eine Überführung der Person in ein Krankenhaus notwendig gemacht hätten.

Aus diesem Grund wurde der betrunkene Mann (auf Grund seines hilflosen Zustandes) von der Polizeistreife in Gewahrsam genommen, um ihn einer überwachten Ausnüchterung in einer Haftzelle zuzuführen. Der 51-Jährige leistete keinerlei Widerstand und musste während des Transportes auch nicht fixiert werden.

Auf der Polizeiinspektion ließen die Beamten ordnungsgemäß die Gewahrsamnahme durch den Ermittlungsrichter telefonisch bestätigen.

Der Betrunkene wurde in der Haftzelle schlafend durch die diensthabenden Beamten in angemessenen Zeitabständen (ca. alle 15 Minuten) kontrolliert. Bei einer Nachschau um 16.15 Uhr wurde der 51-Jährige mit blau angelaufenem Gesicht auf der Seite liegend aufgefunden. Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden sofort eingeleitet. Die Herz-Druck-Massage wurde bis zur Übernahme durch den verständigten Notarzt aufrechterhalten und von diesem dann weitergeführt.

Die ärztliche Reanimation stellte der anwesende Notarzt um 16:50 Uhr leider erfolglos ein. Der 51-Jährige war in der Haftzelle verstorben.

Die Leichenschau erfolgte vom Forensischen Leichenschaudienst München. Das Kommissariat 12 der Polizei München übernahm vor Ort die Ermittlungen. Es ergaben sich keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Als vorläufig festgestellte Todesursache wurde von den Medizinern eine Alkoholintoxikation attestiert. Die Obduktion des Verstorbenen wird am Donnerstag, 09.04.2015, im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt.

PM des PP München vom 09.04.2015

Allgemein

Frankfurter Neue Presse: Tödlicher Spaziergang: Mann nach Schüssen auf Polizisten vor Gericht

„Ein Polizist wird bei einem Spaziergang mit Hunden erschossen. Der mutmaßliche Täter soll aus Angst vor den Tieren gehandelt haben. Nun muss der 58-Jährige wegen Mordes vor Gericht.“

Online-Artikel, FNP, 04.04.2015

http://www.fnp.de/rhein-main/Toedlicher-Spaziergang-nbsp-Mann-nach-Schuessen-auf-Polizisten-vor-Gericht;art1491,1341266

Zwar war der Polizist in diesem Fall tragischerweise ein Zufallsopfer und somit handelt es sich bei diesem Tötungsdelikt nicht explizit um Gewalt gegen Polizeibeamte, aber dennoch bringen wir dem Prozess entsprechendes Interesse entgegen.

 

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Memmingen (Bayern): Suizid mit Schusswaffe

297356_2043562048292_1221577444_31713908_1280521746_nDie Kriminalpolizeiinspektion Memmingen ermittelt seit Montagvormittag wegen des Suizides eines Polizeibeamten.

 

Gegen 11 Uhr war bei Steinheim, abseits einer Straße, von einem Spaziergänger eine Person tot aufgefunden worden. Im weiteren Verlauf musste festgestellt werden, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen aus der Region stammenden 58-jährigen Polizeibeamten handelt, der zuletzt im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West tätig war. Der Beamte, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Krankenstand befand, hat sich mit seiner privaten Waffe erschossen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.03.2015

Allgemein KS Österreich

Fischamend (Niederösterreich): Von Pkw angefahrener Polizist gestorben

„in vor dreieinhalb Monaten bei einem Krampusumzug in Fischamend von einem Pkw niedergestoßener Polizist (wir berichteten hier) ist seinen Verletzungen erlegen. Der Krampusverein der Gemeinde im Bezirk Wien-Umgebung gab das Ableben am Freitag via Facebook bekannt. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion NÖ bestätigte auf Anfrage den Tod des Kollegen.“

Online-Artikel, Kurier, 13.03.2015
http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/fischamend-von-pkw-angefahrener-polizist-gestorben/119.262.298

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Holzheim (Bayern): Gedenkgottesdienst für im Dienst getöteten Polizeibeamten

297356_2043562048292_1221577444_31713908_1280521746_nAm Donnerstag, 22.01.2015, jährt sich der Todestag des vom Tankstellenräuber Boro Matic am Bonner Platz in München erschossenen Kollegen Markus Jobst zum zwanzigsten Mal.

Der damals 21-jährige Polizeimeister war im Rahmen der Sofortfahndung von dem Gewaltverbrecher am U-Bahnhof kaltblütig getötet worden. Der Polizistenmörder flüchtete zunächst unerkannt, konnte aber fünf Tage später in Nürnberg festgenommen werden. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und sitzt derzeit noch in der JVA Straubing.

Markus Jobst wurde in seiner Heimatgemeinde in Holzheim am Forst (Lkr. Regensburg) beigesetzt. Dort findet zum 20. Jahrestag ein Gedenkgottesdienst für den im Dienst verstorbenen Polizeibeamten statt.

PM des PP Oberpfalz vom 20.01.2015

Allgemein KS Tragisch Unfall

Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall mit einer getöteten und drei leicht verletzten Personen

200px-Polizei-MVP-Logo.svgAm 14. Januar 2015 gegen 17:00 Uhr wurde die Polizei über einen schweren Verkehrsunfall auf der B 104 informiert. Ein 29-jähriger Fahrer eines VW Kleintransporters T5 (Einsatzfahrzeug der Landespolizei) befuhr die B 104 aus Richtung Pasewalk in Richtung Löcknitz und beabsichtigte am Abzweig Krugsdorf nach links abzubiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden 25-jährigen Fahrer eines PKW VW Passat. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei der Kleintransporter umkippte und im Einmündungsbereich halb auf der Straße, halb auf dem Seitenstreifen zum Liegen kam. Der PKW VW Passat kam nach links von der Straße ab und kollidierte dort mit einem Straßenbaum. Die 48-jährige Beifahrerin im PKW VW Passat erlag, trotz sofortiger Reanimation durch den Notarzt, noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Der Fahrer des PKW VW Passat, der Fahrer und die 24-jährige Beifahrerin im Kleintransporter T5 wurden leicht verletzt und mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Pasewalk verbracht. Die B 104 war zur Verkehrsunfallaufnahme und Bergung der verunfallten Fahrzeuge für ca. 3 Stunden vollgesperrt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 40.000,- EUR. Ein Unfallsachverständiger der DEKRA und die Kriminalpolizei haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Neubrandenburg vom 15.01.2015

Allgemein Tragisch

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Häusliche Gewalt

Am Donnerstag, dem 01.01.2015, wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr wegen häuslicher Gewalt zur Jakobstraße im Gelsenkirchener Ortsteil Bismarck gerufen. Noch während die vor dem Tatverdächtigen auf die Straße geflüchtete 57 Jahre alte Geschädigte die Polizei informierte, entfachte dieser in ihrer Wohnung ein Feuer. Bis die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bekam, mussten mehrere ältere Bewohner des Mehrfamilienhauses von der Polizei in Sicherheit gebracht werden. Da der 44-jährige, der Polizei wegen Gewaltdelikten bekannte mutmaßliche Brandstifter sich gegen seine Festnahme wehrte, versetzte ihm ein Polizeibeamter einen Faustschlag ins Gesicht. Der Verdächtige fiel zu Boden und zog sich eine Kopfverletzung zu. Er wurde notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus in Essen verbracht. Aufgrund des zwischenzeitlich gegen ihn wegen schwerer Brandstiftung erlassenen Haftbefehls des Amtsgerichts Essen wurde der Verdächtige am 02.01.2015 in das Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg verlegt, wo nach Einschätzung der behandelnden Ärzte seine Weiterversorgung gewährleistet war. Das Justizvollzugskrankenhaus hielt jedoch am 05.01.2015 seine Rückverlegung in das Essener Krankenhaus für erforderlich, wo er am 06.01.2015 verstarb. Zur Aufklärung des Sachverhaltes hat die Staatsanwaltschaft Essen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, in dem auch die Rechtmäßigkeit des polizeilichen Handelns bei der Festnahme des Tatverdächtigen überprüft wird. Zur Feststellung der Todesursache wird sein Leichnam am 07.01.2015 obduziert.

PM des PP Gelsenkirchen vom 06.01.2015

Allgemein Luxemburg Tragisch Trauriges

Sterpenich (Luxemburg): Polizist nimmt sich das Leben

In den frühen Morgenstunden des 05.12.2014 wurde ein Polizeibeamter tödlich verletzt. Er befand sich auf einer Patrouille nahe am Grenzübergang Sterpenich. Der SAMU, die Polizei Capellen sowie die Polizei Arlon waren vor Ort. Die Ermittlungen wurden seitens der belgischen Polizei aufgenommen.

Bulletin de presse de la Police Grand Ducale du 05.12.2014

Im Nachgang stellte sich heraus, dass es sich um einen Suizid handelte. „Der Beamte… stieg aus dem Auto und erschoss sich mit der Dienstwaffe.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Tageblattes vom 05.12.2014
http://www.tageblatt.lu/nachrichten/faits_divers/story/Polizist-nahe-Sterpenich-getoetet-25369695

Allgemein Tragisch

Augsburger Allgemeine: Bäumenheim – Kein Verfahren: Tödliche Schüsse auf Polizisten waren Notwehr

Die Staatsanwaltschaft Augsburg wird kein Verfahren einleiten gegen die SEK-Beamten, die im Juli 2014 in Asbach-Bäumenheim einen Kollegen erschießen mussten. Nach Würdigung aller Informationen sei die Reaktion der Einsatzkräfte gerechtfertigt gewesen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 12.11.2014
http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Kein-Verfahren-Toedliche-Schuesse-auf-Polizisten-waren-Notwehr-id31985947.html

 

Ich stelle mir solch einen Einsatz sowieso schon nicht einfach vor. Die Einsatzkräfte haben wirklich alles versucht. Schon andere Einsätze, die so enden, bleiben sicherlich niemandem in den Kleidern hängen – aber hier war es ein Kollege. Das war sicherlich heftig. Meine Hochachtung vor Menschen, die diesen Beruf ergreifen. Musste ich mal wieder loswerden…
Hier übrigens noch der Link zu den Texten der damaligen Pressemitteilungen des PP Schwaben Nord:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2014/07/13/asbach-baeumenheim-bayern-sek-muss-kollegen-erschiessen/

Allgemein KS Tragisch Trauriges

Ehekirchen (Bayern): 54-Jähriger stirbt bei polizeilicher Vollzugshilfe

Symbolfoto
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Auf Anforderung des Gesundheitsamtes sollte heute Mittag, gegen 12.30 Uhr, ein 54-Jähriger Mann aus Ehekirchen zu Hause abgeholt und beim Gesundheitsamt in Neuburg vorgeführt werden.

Zum Vollzug der Maßnahme wurden Beamte der zuständigen Polizeiinspektion Neuburg eingesetzt. Da sich der 54-Jährige weigerte mitzukommen, sollten ihm Handschellen angelegt werden. Plötzlich verlor der 54-Jährige das Bewusstsein. Der Notarzt wurde sofort verständigt und Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Der 54-Jährige wurde in ein nahe liegendes Krankenhaus eingeliefert. Dort ist er kurze Zeit später verstorben.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat den kriminalpolizeilichen Erstangriff übernommen. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat für morgen eine Obduktion angeordnet.

PM des PP Oberbayern Nord vom 13.10.2014

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am 13.10.14 bereits berichtete verstarb am Montag ein 54-Jähriger bei einer polizeilichen Vollzugshilfe für das Gesundheitsamt.

Bei der gestern durchgeführten Obduktion ergab sich, dass ein lagebedingter Erstickungstod ursächlich war, der durch eine bestehende Herzvorerkrankung und hohes Körpergewicht begünstigt wurde.

Die Untersuchungen werden von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt und dem Bayerischen Landeskriminalamt geführt.

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat gegenwärtig kein Ermittlungsverfahren gegen die beiden am Einsatz beteiligten Polizeibeamten eingeleitet.

PM des PP Oberbayern Nord vom 15.10.2014

Allgemein KS Tragisch Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wachenroth (Bayern): Zwei Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall auf Autobahn – A3 weiterhin komplett gesperrt

Symbolfoto
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Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Höchstadt und Schlüsselfeld sind am Samstagmorgen zwei Personen tödlich verletzt worden. Ein Beifahrer und zwei Polizeibeamte erlitten schwere Verletzungen. Der Fahrer eines Klein-Lkw hatte offenbar übersehen, dass auf dem Standstreifen ein Pannen-Pkw in einen Parkplatz geschoben wurde, wobei ein Streifenwagen das Geschehen absicherte. Beim Aufprall wurde das Polizeiauto gegen das Pannenauto geschleudert. Die A3 ist in Richtung Würzburg bis auf weiteres komplett gesperrt.
In den Morgenstunden war ein Auto mit einer Panne liegen geblieben und stand dann auf den Seitenstreifen. Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried war gegen 05.30 Uhr an der Stelle eingetroffen. Die Beamten entschlossen sich, in Absprache mit dem Fahrer, dieses Auto zu einem nahe gelegenen Parkplatz zu schieben. Dazu setzte sich einer der Polizisten ans Steuer des Pkw, während der Fahrer schob und das Dienstauto dahinter mit Blaulicht abgesichert hat.

Ein nachfolgender Fahrer eines Klein-Lkw hat diese Situation offenbar übersehen. Er ist dann in voller Fahrt gegen das Heck des Dienstautos geprallt und hat den Streifenwagen gegen das Pannenauto geschoben. Der Mann, der sich schiebend dazwischen befand, wurde eingeklemmt und tödlich verletzt. Der Fahrer des Klein-Lkw wurde herausgeschleudert und erlitt ebenfalls tödliche Verletzungen. Sein Beifahrer und die beiden Polizisten erlitten schwere Verletzungen. Sie wurden alle in Krankenhäuser eingeliefert.

Die A3 ist in Richtung Würzburg seitdem komplett gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg ist inzwischen eine Sachverständige vor Ort. Die Unfallaufnahme erfolgt durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt – Werneck.

PM des PP Unterfranken vom 11.10.2014

Nachtrag zum Verkehrsunfall auf der A 3 mit zwei Toten und drei Schwerstverletzten – Autobahn mittlerweile wieder frei gegeben

 

Nachdem die Fahrbahn durch eine Spezialfirma von einer größeren Ölspur gereinigt wurde, ist die A 3 seit 11:30 Uhr wieder komplett frei gegeben.

Bei dem Verkehrsunfall war der 35-jährige Halter eines Fiat Punto tödlich verletzt worden, der zuvor mit einer Panne liegen geblieben war. Der Mann aus den Niederlanden verstarb noch an der Unfallstelle.

Auch der Fahrer des ungarischen Kleintransporters erlag seinen Verletzungen. Der 23-Jährige und sein 36-jähriger Beifahrer waren beide nicht angeschnallt gewesen. Der Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Sein Mitfahrer wurde in dem VW-Autotransporter eingeklemmt. Er schwebt zur Stunde noch in Lebensgefahr.

Die beiden 57- und 25-jährigen Polizeibeamten wurden vermutlich nicht so schwer verletzt wie zunächst angenommen. Sie werden die Nacht über noch stationär im Krankenhaus behandelt.

Die Spurensicherung durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektionen Schweinfurt-Werneck und Würzburg-Biebelried sowie der Sachverständigen an der Unfallstelle ist abgeschlossen. Eine Staatsanwältin aus Erlangen, die die Ermittlungen an der Unfallstelle leitete, ordnete die Sicherstellung der Fahrzeuge an. Warum der ungarische Fahrer des VW-Kleintransporters auf dem Standstreifen fuhr und in den Streifenwagen prallte, ist bislang noch völlig unklar.

Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.

An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Schlüsselfeld mit 18 Mann sowie die Autobahnmeisterei Geiselwind mit 5 Mann im Einsatz. Außerdem waren Notärzte und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an Kräften und Fahrzeugen vor Ort.
Während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten musste die A 3 in Fahrtrichtung Würzburg bis 11.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Autobahnpolizei Erlangen-Höchstadt leitete den Verkehr von der Autobahn ab. Auf den Umleitungsstrecken hatten sich kilometerlange Rückstaus gebildet.

PM des PP Unterfranken vom 11.10.2014

Nach dem schrecklichen Verkehrsunfall auf der A3 am frühen Samstagmorgen, bei dem zwei Personen getötet wurden, befinden sich die drei Verletzten inzwischen auf dem Weg der Besserung. Die beiden Polizeibeamten konnten am Sonntag bereits die Klinik wieder verlassen. Der Beifahrer in dem Kleintransporter des Unfallverursachers wurde inzwischen von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird am Dienstag die Leiche des ungarischen Fahrers obduziert.
Wie bereits berichtet, war ein Niederländer mit seinem Fiat Punto auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Höchstadt/Nord und Schlüsselfeld mit einer Panne liegen geblieben. In den frühen Morgenstunden war die Mitteilung über dieses Pannenfahrzeug dann bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried eingelaufen. Eine Streifenbesatzung dieser Dienststelle traf dann gegen 05:15 Uhr am Einsatzort ein.

Da es sich hier in Fahrtrichtung Würzburg um eine leicht abschüssige Stelle handelte und der nächste Parkplatz nur einige 100 Meter entfernt war, entschlossen sich die Polizisten in Absprache mit dem Fahrer, das Pannenfahrzeug zu dem Parkplatz zu schieben. Das Streifenfahrzeug fuhr mit Blaulicht hinterher, um das Geschehen auf dem Standstreifen abzusichern. Schon nach wenigen Metern kam es dann zu dem schrecklichen Verkehrsunfall. Ein 3,5 Tonner aus Ungarn, der einen Anhänger aufgeladen hatte, fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Streifenwagen auf und schob diesen auf den zuvor mit einer Panne liegen gebliebenen Fiat Punto. Der ursprüngliche Fahrer, der das Auto schob, wurde zwischen beiden Fahrzeugen eingeklemmt und tödlich verletzt.

Der Unfallverursacher wurde nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen aus seinem Fahrzeug geschleudert. Der 23-Jährige starb ebenfalls an der Unfallstelle. Sein 36-jähriger Beifahrer war in dem Transporter eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde der Mann mit schwersten Verletzungen in ein Erlanger Krankenhaus eingeliefert.

Ebenfalls schwere Verletzungen hatte man zunächst bei den beiden Polizeibeamten vermutet, die am Steuer des Dienstautos bzw. am Steuer des Pannen-Pkw saßen. Die beiden Beamten wurden ebenfalls vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann in das Klinikum Bamberg bzw. in die Uniklinik Würzburg gebracht.

Die Unfallaufnahme hatte die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck übernommen. Die A3 war knapp sechs Stunden in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde in dieser Zeit von der Autobahnpolizei Erlangen-Höchstadt von der Autobahn abgeleitet, wobei sich auf den Umleitungsstrecken Kilometer lange Rückstaus gebildet hatten.

Der Gesundheitszustand der drei in Krankenhäuser eingelieferten Unfallbeteiligten hat sich inzwischen gebessert. Der verletzte Beifahrer in dem ungarischen Kleintransporter wird jetzt auf einer normalen Krankenstation weiter behandelt. Die beiden 57 und 25 Jahre alten Verkehrspolizisten konnten am Sonntag die Krankenhäuser bereits wieder verlassen. Sie hatten sich u.a. schwere Prellungen und einen Nasenbeinbruch zugezogen.

Inzwischen gibt es Erkenntnisse, dass die beiden Ungarn nach Deutschland unterwegs waren, um hier Fahrzeuge aufzukaufen. Zur Klärung der genauen Unfallursache und hier insbesondere der Frage, warum der Fahrer des ungarischen Autotransporters das deutlich erkennbare Blaulicht am Dienstfahrzeug übersehen und voller Fahrt auf dem Standstreifen gegen das Dienstauto geprallt ist, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg eine Sachverständige hinzugezogen. Bis hier erste Ergebnisse vorliegen, werden erfahrungsgemäß einige Wochen vergehen.

PM des PP Unterfranken vom 13.10.2014

Allgemein Trauriges Unfall

Potsdam: Potsdam: Stellungnahme des Bundespolizeipräsidiums zum Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Anlass des Flugunfalls am 21. März 2013 auf dem Berliner Maifeld

220px-Bundespolizeistern_blau.svgDie Bundespolizei nimmt den Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) zum tragischen Hubschrauberunglück auf dem Berliner Maifeld vom 21. März 2013 zur Kenntnis.

Unbeschadet der noch ausstehenden sorgfältigen Auswertung des Berichts kommt die Bundespolizei schon jetzt nach einer ersten eigenen Bewertung zu teilweise anderen Ergebnissen als der Untersuchungsführer der BFU.

Konkret beurteilt die Bundespolizei den Vorhalt von angeblich zu geringen Abständen der gelandeten bzw. des zur Landung ansetzenden Hubschraubers auf dem Maifeld anders als der Untersuchungsführer der BFU. Die polizeilichen Einsatzszenarien bieten in den wenigsten Fällen Landemöglichkeiten, die denen zugelassener Flugplätze nahe kommen. Im täglichen bundespolizeilichen Flugbetrieb wird unter weit schwierigeren Bedingungen und Abständen geflogen und gelandet (wie z.B. beim letzten Elbehochwasser).

Auch der Vorhalt eines angeblich „zu späten Abbruchs“ des zur Landung ansetzenden 3. Hubschraubers geht fehl. Vor dem sogenannten Referenzverlust („White Out“) war ein Abbruch des Landevorganges nicht nötig, weil der Pilot bis wenige Sekunden vor der Kollision Sichtkontakt zum Einweiser hatte und die ersten beiden Hubschrauber problemfrei landeten. Nach dem Referenzverlust war ein Abbruch nicht mehr möglich.

Ebenso wird der Vorhalt von angeblich unzureichenden Kommunikationsverhalten der eingesetzten Hubschrauberbesatzungen zurückgewiesen. Aus fliegerischer Sicht verringert unnötige Kommunikation grundsätzlich die Konzentration, insbesondere während anspruchsvoller Landemanöver, speziell bei Verbandsflugverfahren. Die Angehörigen des Bundespolizei-Flugdienstes sind, sofern als fliegendes Personal eingesetzt, grundsätzlich gehalten, im Cockpit nur die zwingend erforderliche Kommunikation zu betreiben insbesondere bei Start und Landungen (Funkdisziplin). Der erfolgreiche Einsatz des Bundespolizei-Flugdienstes, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Rettung eines in der Riesendinghöhle verunglückten Forschers im Frühsommer des laufenden Jahres (unter sehr schwierigen Wetterbedingungen), aber auch die tägliche Luftrettung, gibt diesem Prinzip Recht. Außerdem hat der Untersuchungsführer der BFU die Kommunikation nicht vollständig ausgewertet.

Für die Bundespolizei sind und bleiben Polizeihubschrauber unverzichtbares Einsatzmittel zur Unterstützung einer Vielzahl von polizeilichen Lagen, zur Luftrettung und zur Katastophenhilfe. Dabei hält die Bundespolizei mögliche Risiken für Mensch und Material so klein als irgend möglich. Unabwendbare Risiken sind jedoch sowohl im Einsatz als auch Übungs- und Ausbildungsflugbetrieb nicht immer zu vermeiden.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, dazu: „Ich hatte und ich habe vollstes Vertrauen in unseren Bun-despolizei-Flugdienst – vor dem Maifeld und nach dem Maifeld.“

PM des BPOLP Potsdam vom 09.10.2014

Allgemein Tragisch Trauriges

Spendenaufruf: Hilfe für die Familie des tödlich verunglückten Polizeibeamten Andreas P.

Berlin_2Nach dem tragischen Unfalltod unseres Kollegen Andreas P. herrscht immer noch tiefe Betroffenheit innerhalb der Berliner Polizei, insbesondere dort, wo aus kollegialem Miteinander in vielen gemeinsamen Dienstjahren enge Freundschaften entstanden sind. Nicht nur bei seiner letzten Dienststelle, dem Polizeiabschnitt 26, war der 54-jährige Beamte hoch angesehen und wegen seiner besonderen Umsicht als „Mr. Eigensicherung“ bekannt.

Der erfahrene Oberkommissar war am 17.09.2014 „zivil“ eingesetzt, um Einbrecher in Wilmersdorf aufzuspüren. Nachdem er per sms-Nachricht gerade noch mit seinem Streifenpartner den nächsten Treffpunkt vereinbart hatte, wurde er beim Überqueren der Lewishamstr. – kurz vor dem Adenauerplatz-Tunnel – von einem Transporter erfasst und verstarb wenige Stunden später im Benjamin-Franklin-Krankenhaus.

Der tiefe Kummer und die überwältigende Anteilnahme sind für viele unserer Kolleginnen und Kollegen so ausgeprägt, weil das Mitgefühl mit der zurückgelassenen Familie von Andreas in diesem Fall ganz besonders konkret und greifbar ist. Denn im Mittelpunkt dieser Tragödie steht mit seiner Frau ebenfalls eine Polizistin. Die 29-Jährige hatte bislang als Obermeisterin in Teilzeit ihren Beruf auf dem Polizeiabschnitt 22 und die Fürsorge für den gemeinsamen siebenjährigen Sohn in Einklang gebracht. Diese heile Welt steht nun Kopf, seit sie in dem Krankenhaus, in dem Jahre zuvor schon ihr Großvater sowie Vater gestorben waren, erfahren musste, dass dort nun auch ihr Ehemann seinen schweren Verletzungen während der Notoperation erlegen ist. Da weiterhin „nur“ von einem Unfall im Dienst ausgegangen wird, beschränkt sich die Hinterbliebenenversorgung auf ein deutlich reduziertes Witwen- und Waisengeld.

Wir teilen das unvorstellbare Leid unserer Kollegin und ihres Sohnes und wollen unsere eigene Hilflosigkeit durchbrechen, in dem wir verhindern, dass sie nun auch noch mit ihrem Kind ihr vertrautes Heim und behütetes Umfeld verlassen muss. Mit Erreichen der hier zunächst angestrebten Spendensumme würde wenigstens die durch den Verlust des Ehemannes sehr angespannte finanzielle Situation spürbar entschärft werden, so dass die Trauerarbeit nicht von existentiellen Ängsten bestimmt wird. Die angedachte Spendensumme ist eine notwendige Soforthilfe, jeder zusätzliche Euro gibt Mutter und Sohn Mut und Sicherheit für die weitere Zukunft.

Auch die kleinste Spende unterstützt unser Ziel.

Die „v.-Hinckeldey-Stiftung “ hat sich als Träger dieses Spendenprojektes zur Verfügung gestellt. Alle Gelder werden zu 100 % an die Witwe weitergeleitet und jeder Spender erhält auch zum Jahresende eine entsprechende Spendenbescheinigung.

Vielen Dank für die Unterstützung und auch die bereits jetzt schon erkennbare große Anteilnahme bei so vielen Menschen dieser Stadt.

In tiefer Trauer –
die Kolleginnen und Kollegen von Andreas P.

In großer Anteilnahme –
mit seiner Ehefrau und seinem Sohn

Zum Spenden folgen Sie bitte diesem Link:
https://www.betterplace.org/de/projects/22177-todlich-verungluckter-polizeibeamter-andreas-p-hilfe-fur-seine-familie

Die Echtheit des Spendenaufrufes wurde durch Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. verifiziert. Der Verantwortliche, Herr Schipper-Kruse, Polizeibeamter bei der Polizei Berlin und stellvertretender Leiter des Abschnitts 22, ist für Rückfragen unter der Telefonnummer 030-4664-222001 zu erreichen.

Eine Kontonummer für jene, die nicht so gern Online-Banking betreiben, wird folgen.

Allgemein KS Tragisch Unfall

Berlin: Nach Verkehrsunfall verstorben

Symbolfoto
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Ein junger Mann erlag gestern Nachmittag seiner schweren Verletzung, die er am vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden in Kreuzberg bei einem Verkehrsunfall erlitten hatte.
Wie berichtet, war gegen 4.15 Uhr Beamten an der Potsdamer- Ecke Großgörschenstraße ein „Mercedes“ aufgefallen, der offensichtlich zu schnell unterwegs war und Fahrzeuge überholte. Die Polizisten versuchten daraufhin, den Wagen zu stoppen. Als der Fahrer dies bemerkte, gab er Gas. Die Polizeibeamten folgten daraufhin zunächst dem Flüchtenden mit dem Einsatzfahrzeug, verloren ihn jedoch an der Katzbach- Ecke Kreuzbergstraße aus den Augen.
Kurz darauf stand ein Funkwagen am Südstern an einer roten Ampel, als plötzlich an diesem der gesuchte Wagen vorbeifuhr und die Kreuzung bei „Rot“ passierte. Der Fahrer fuhr in Richtung Mehringdamm mit offensichtlich hoher Geschwindigkeit und mißachtete weitere rote Ampelsignale. An der Kreuzung Zossener Straße stieß der „Mercedes“ ersten Ermittlungen zufolge bei Rot mit einem von links kommenden Einsatzwagen zusammen, der die Gneisenaustraße mit eingeschaltetem Blaulicht bei Grün geradeaus überfahren wollte. Daraufhin schleuderte der „Mercedes“ gegen zwei geparkte Autos. Durch den Aufprall wurden weitere vier geparkte Autos und ein Baum beschädigt. Der „Mercedes“-Fahrer im Alter von 21 Jahren, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist und der Polizei als Intensivtäter bekannt ist, wurde leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Dort musste er sich auch einer angeordneten Blutentnahme unterziehen, da er nach Alkohol roch. Im Anschluss wurde er zur Gefangenensammelstelle gebracht, da gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen war. Der gleichaltrige Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus, wo er gestern Nachmittag verstarb. Während ein Polizeibeamter in dem gerammten Auto unverletzt blieb, erlitt der Andere eine Armverletzung, die ambulant behandelt wurde.
Der 21-jährige Mann ist der 37. Mensch, der im Jahr 2014 in Berlin infolge eines Verkehrsunfalls getötet wurde.

PM Nr. 2247 der Polizei Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg/Tempelhof-Schöneberg, vom 24.09.2014

Erste Meldung dazu:

Bei einem Verkehrsunfall wurden heute früh in Kreuzberg zwei Personen verletzt und mehrere Autos beschädigt. Gegen 4.15 Uhr fiel einer Besatzung eines Funkwagens an der Potsdamer Ecke Großgörschenstraße in Schöneberg ein „Mercedes“ auf, der schnell unterwegs war und Fahrzeuge überholte. Die Beamten versuchten daraufhin, den Wagen zu stoppen. Als der Fahrer dies bemerkte, gab er Gas. Der Einsatzwagen folgte daraufhin zunächst dem Flüchtenden, verlor ihn jedoch an der Katzbach- Ecke Kreuzbergstraße aus den Augen. Die Beamten sowie weitere Unterstützungskräfte suchten in der Nähe nach dem „Mercedes“. Kurz darauf stand ein Funkwagen am Südstern an einer roten Ampel, als plötzlich an diesem der gesuchte Wagen vorbeifuhr und die Kreuzung bei Rot passierte. Er war in Richtung Mehringdamm mit offenbar hoher Geschwindigkeit unterwegs und überfuhr weitere Kreuzungen der Gneisenaustraße bei Rot. An der Zossener Straße stieß der „Mercedes“ bei Rot mit einem von links kommenden Einsatzwagen zusammen, der die Gneisenaustraße mit eingeschaltetem Blaulicht bei Grün geradeaus überfahren wollte. In Folge des Zusammenstoßes schleuderte der „Mercedes“ über die Gneisenaustraße bis zur Solmstraße und prallte hinter der Kreuzung gegen zwei geparkte Autos. Durch den Aufprall wurden weitere vier geparkte Autos und ein Baum beschädigt. Der „Mercedes“-Fahrer im Alter von 21 Jahren wurde leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Dort musste er sich auch einer angeordneten Blutentnahme unterziehen, da er nach Alkohol roch. Im Anschluss wurde der Fahrer, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist und der Polizei als Intensivtäter bekannt ist, zur Gefangenensammelstelle gebracht, da er bereits mit einem Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Der gleichaltrige Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Während ein Polizeibeamter unverletzt blieb, erlitt der andere eine Armverletzung, die ambulant behandelt wurde. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Gneisenaustraße ab der Zossener Straße in Richtung Mehringdamm bis etwa 11.45 Uhr gesperrt.

PM Nr. 2224 der Polizei Berlin, Tempelhof-Schöneberg/Friedrichshain-Kreuzberg, vom 21.09.2014

Allgemein Trauriges

Berlin: Zivilpolizist verstarb nach Verkehrsunfall – Zeugen gesucht

Zeugenaufruf_Berlin_kleinDer Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 sucht weiterhin Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang, der sich am 17. September 2014 in Charlottenburg ereignet hatte.
Wie bereits berichtet, war der zivil gekleidete Polizeibeamte gegen 14.40 Uhr in Höhe der Lewishamstraße 9, an der Einfahrt des Adenauertunnels, Fahrtrichtung Wilmersdorf, beim Überqueren der Straße von einem Kleintransporter erfasst und tödlich verletzt worden. Die genauen Umstände, die zu dem Unfall führten, sind weiterhin unklar. Laut derzeitigem Ermittlungsstand gab es Zeugen, die dem Verletzten an der Unfallstelle zur Hilfe eilten. Eventuell befand sich darunter auch der Fahrer oder eine Fahrerin eines silberfarbenen Autos der Marke „Mercedes“, Fabrikat „E-Klasse“.

Die Ersthelfer, aber auch andere Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich umgehend mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664 – 481 800 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

PM Nr. 2245 der Polizei Berlin,Charlottenburg – Wilmersdorf,  vom 24.09.2014

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Berlin: Polizist verstirbt nach Verkehrsunfall – Zeugenaufruf

Berlin_2Zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang kam es gestern Nachmittag in Charlottenburg. Nach bisherigem Kenntnisstand überquerte ein 54-jähriger Mann gegen 14.40 Uhr an der Einfahrt des Adenauertunnels, Fahrtrichtung Süd, die Fahrbahn und wurde dabei von einem Kleintransporter, den ein 60-Jähriger steuerte, erfasst und lebensgefährlich verletzt. Herbeigerufenen Rettungskräften der Berliner Feuerwehr gelang es noch den Mann wiederzubeleben. Er kam zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus, wo er jedoch noch am Nachmittag seinen schweren Verletzungen erlag. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Berliner Polizeibeamten, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Dienst befand.

Der genaue Hergang des Unfalls ist bisher unklar und ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. In diesem Zusammenhang bittet der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 Zeugen, die den Unfall und das Geschehen beobachtet haben, sich unter der Rufnummer (030) 4664 – 481 800 zu melden.

Pressemitteilung der Polizei Berlin Nr. 2189, Charlottenburg – Wilmersdorf,  vom 18.09.2014

Allgemein Kritik Tragisch Urteil

Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilung eines Polizeibeamten wegen fahrlässiger Tötung („Fall Ouri Jallow“)

Symbolfoto
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Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs, der als Revisionsgericht zum zweiten Mal mit dieser Strafsache befasst war, hat die Revisionen des Angeklagten, der Nebenkläger und der Staatsanwaltschaft gegen ein Urteil des Landgerichts Magdeburg verworfen, mit dem ein 54jähriger Polizeihauptkommissar wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt worden war.

Gegenstand des Verfahrens ist der Tod des 22-jährigen aus Sierra-Leone stammenden Ouri Jallow in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers Dessau am 7. Januar 2005. Der Angeklagte war zu diesem Zeitpunkt in dem Polizeirevier als verantwortlicher Dienstgruppenleiter tätig. Nach den Feststellungen des Landgerichts verstarb Ouri Jallow an einem inhalativen Hitzeschock, nachdem er die Matratze in Brand gesetzt hatte, auf der er fixiert war. Dabei verwendete er ein Feuerzeug, das entweder zuvor bei seiner Durchsuchung übersehen worden war oder ein Polizeibeamter in der Gewahrsamszelle verloren hatte.

Ouri Jallow war zu diesem Zeitpunkt hochgradig alkoholisiert. Er wies bei seiner Festnahme eine Blutalkoholkonzentration von fast drei Promille auf. Seine Fixierung war auf Empfehlung eines Arztes erfolgt, weil er bei Aufnahme in den Gewahrsam Selbstverletzungsversuche unternommen hatte. Das Landgericht Dessau-Roßlau hatte den Angeklagten am 8. Dezember 2008 nach einer ersten, an 58 Tagen durchgeführten Hauptverhandlung vom Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge im Amt freigesprochen. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil auf die Revisionen der Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger wegen Fehlern in der Beweiswürdigung auf (Urteil vom 7. Januar 2010 – Az. 4 StR 413/09, vgl. Pressemitteilung des Bundesgerichtshof Nr. 3/2010) und verwies die Sache an das Landgericht Magdeburg zurück. Dieses sprach den Angeklagten am 13. Dezember 2012 nach 67-tägiger Hauptverhandlung wegen fahrlässiger Tötung schuldig, weil er es zugelassen habe, dass der Gewahrsam des Ouri Jallow ohne ständige optische Überwachung vollzogen worden sei. Gegen dieses Urteil legten sowohl der Angeklagte, als auch die Nebenkläger und die Staatsanwaltschaft Revision ein. Während der Angeklagte seinen Freispruch anstrebte, zielten die Revisionen der Nebenkläger und der Staatsanwaltschaft auf eine Verurteilung des Angeklagten wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge (§ 239 Abs. 4 StGB).

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Verurteilung des Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung bestätigt. Er hat in Übereinstimmung mit dem Landgericht einen Sorgfaltsverstoß des Angeklagten bejaht, weil er als zuständiger Dienstgruppenleiter nicht für eine ständige optische Überwachung des späteren Todesopfers gesorgt hat. Eine solche Überwachungsmaßnahme war wegen der besonderen Umstände des Gewahrsamsvollzugs (starke Alkoholisierung, Gefahr weiterer Selbstverletzungen, eingeschränkte Selbstschutzmöglichkeiten infolge der Fixierung) geboten. Durch die unzureichende Überwachung des Ouri Jallow wurde dessen Tod auch mitverursacht.

Der Senat hat das Landgericht im Ergebnis auch insoweit bestätigt, als es den Angeklagten nicht wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge schuldig gesprochen hat. Zwar hat es der Angeklagte nach Übernahme der Verantwortung für den Gewahrsamsvollzug gesetzeswidrig unterlassen, eine richterliche Entscheidung über die Freiheitsentziehung herbeizuführen. Dieses Unterlassen ist aber für den Tod von Ouri Jallow nicht ursächlich geworden, weil – auch unter Berücksichtigung des Grundsatzes „in dubio pro reo“ – davon auszugehen ist, dass der zuständige Richter im Falle seiner Einschaltung wegen des selbstgefährdenden Verhaltens des Ouri Jallow und seiner hochgradigen Alkoholisierung den Gewahrsam zum Schutz vor Selbstverletzung für zulässig erklärt und dessen Fortdauer angeordnet hätte. Ouri Jallow wäre deshalb auch bei ordnungsgemäßem Vorgehen des Angeklagten nicht freigekommen.

Das Urteil des Landgerichts Magdeburg ist damit rechtskräftig (Urteil vom 4. September 2014)

  •   4 StR 473/13 LG Magdeburg – Urteil vom 13. Dezember 2012
  • Az. 21 Ks 141 Js 13260/10 (8/10) – Karlsruhe, den 4. September 2014
  • § 37 Abs. 1 Nr. 1 SOG-LSA (Gewahrsam) – Fassung vom 23. September 2003
    (1) Die Polizei kann eine Person in Gewahrsam nehmen, wenn dies 1. zum Schutz der Person gegen eine Gefahr für Leib oder Leben erforderlich ist, insbesondere weil die Person sich erkennbar in einem die freie Willensentschließung ausschließenden Zustand oder sonst in hilfloser Lage befindet.. …
  • § 38 SOG-LSA (richterliche Entscheidung) (1) Wird eine Person auf Grund … § 37 festgehalten, hat die Polizei unverzüglich eine richterliche Entscheidung über Zulässigkeit und Fortdauer der Freiheitsentziehung herbeizuführen …

Pressemitteilung des BGH Nr. 127/2014 vom 04.09.2014

 

Allgemein Kritik Tragisch

Augsburger Allgemeine: Polizisten töten Polizisten: Forscher kritisiert die Beamten

Einen psychisch labilen Kollegen getötet haben Polizisten in Asbach-Bäumenheim, weil er eine Waffe auf die Beamten richtete. Doch war der Zugriff der Spezialkräfte wirklich nötig?

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 28.07.2014
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Polizisten-toeten-Polizisten-Forscher-kritisiert-die-Beamten-id30663132.html

 

 

Die einen tragen in mehr als schwierigen Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, die Verantwortung und fällen Entscheidungen, die sie sich mit Sicherheit nicht leicht machen. Die anderen analysieren diese Entscheidungen dann bequem von der Couch aus…. und wissen natürlich besser, was in einer solchen Lage hätte getan werden sollen.

Allgemein

ODMP: In Erinnerung an Gerd Höllige

„Gerd Höllige wurde am 28.07.2002 bei einem Routineeinsatz in Bad Godesberg erschossen.“

http://www.odmp.info/mod/polizei/index.php?site=details&id=141

Allgemein Demo

Burghausen (Bayern): Spontanversammlung vor Polizeiinspektion

BayernRund 50 Personen aus dem Umfeld des gestern bei einer Festnahmeaktion in der Herderstraße getöteten 33-Jährigen haben sich heute (26.07.2014) am Spätnachmittag spontan vor der Polizeiinspektion versammelt. Es kam kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr musste durch Beamte der Polizeiinspektion Burghausen umgeleitet werden.

Gegen 18:00 Uhr versammelte sich eine Gruppe von rund 50 Personen vor der Polizeiinspektion, die lautstark ihren Unmut und ihre Verärgerung über den Tod des 33-Jährigen am gestrigen Abend in der Herderstraße in Burghausen zum Ausdruck brachten. Die Teilnehmer führten hierbei Transparente mit, deren Inhalte den gestrigen Polizeieinsatz harsch kritisierten.Diese Personenansammlung führte zeitweise zu erheblichen Verkehrstörungen auf der Marktler Straße. Gegen 19:30 Uhr zog die Gruppe demonstrierend in Richtung Stadtmitte, wendete dort und kehrte wieder zur Polizeiinspektion zurück. Dort löste sich die Versammlung größtenteils auf. Nach weiteren intensiven Gesprächen mit Polizeibeamten verließen auch die restlichen Personen die Örtlichkeit. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche Polizeikräfte aus benachbarten Dienststellen zur Unterstützung nach Burghausen beordert.

PM des PP Oberbayern Süd vom 26.07.2014
Hier der Link zur ersten Pressemitteilung dazu.
Allgemein Tragisch

Focus: Beim Spazierengehen ermordet – Mann erschoss Polizisten aus panischer Angst vor Hunden

„Der Mord an einem Polizisten in Hessen hatte nichts mit dessen Beruf zu tun. Offenbar hatte der Täter panische Angst vor den Hunden des Opfers und schoss daher unvermittelt auf den Beamten. Seine Polizeikollegen sind erschüttert.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe das Focus vom 25.07.2014
http://www.focus.de/panorama/welt/beim-spazierengehen-ermordet-mann-erschoss-polizisten-aus-angst-vor-seinen-hunden_id_4017536.html

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lohr (Bayern): Frontalzusammenstoß mit Polizeiauto – Fahranfänger tödlich verletzt

BayernBei einem Frontalzusammenstoß mit einem VWBus der Polizei ist am Mittwochabend auf der Bundesstraße 26 zwischen Lohr und Neuhütten der Fahrer eines Pkw tödlich verletzt worden. Die beiden Insassen des Dienstfahrzeuges der Polizei wurden schwer verletzt. Zur Klärung der Unfallursache ist ein Sachverständiger eingeschaltet worden.

Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart war gegen 20:40 Uhr mit einem VW Scirocco auf der B 26 aus Richtung Aschaffenburg kommend in Richtung Lohr unterwegs. Im Verlauf einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn, wo es frontal gegen einen entgegenkommenden VW-Bus der Polizei aus Aschaffenburg geschleudert wurde. Nach dem Aufprall verkeilte sich der Scirocco noch zwischen der linken Leitplanke und dem VW-Bus.
Die beiden Polizisten, eine 37-Jähriger und seine 30-jährige Kollegin, konnten noch aus eigener Kraft ihr Fahrzeug verlassen, der eingeklemmte junge Mann musste jedoch aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Für ihn kam jede Hilfe am Unfallort zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die Beamten erlitten u.a. Knochenbrüche und Schnittverletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Sie waren auf dem Heimweg von einem Einsatz im Bereich Lohr am Main zu ihrer Dienststelle in Aschaffenburg gewesen. Zum Zeitpunkt des tragischen Geschehens war die Fahrbahn aufgrund vorangegangener Regenschauer nass.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Unfallsachverständiger zur Klärung der Unfallursache angefordert. Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Die B 26 musste etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Zur Verkehrslenkung und am Unfallort waren die Feuerwehren aus Lohr, Rothenbuch, Rechtenbach und Neuhütten mit 68 Mann eingesetzt. Die Straßenmeisterei war ebenfalls vor Ort.

PM des PP Unterfranken vom 01.05.2014

Bilder von der Unfallstelle sind hinter diesen beiden Links hinterlegt:

http://www.wuerzburgerleben.de/2014/05/01/fahranfaenger-verunglueckt-toedlich-bei-unfall-mit-polizeibus/

http://teamdiem-unterfrankenaktuell.blogspot.de/2014/04/frontalzusammensto-mit-polizeifahrzeug.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Biedenkopf (Hessen): 37-jähriger Mann stirbt während eines Polizeieinsatzes

Polizeistern-HessenIn der Nacht zum Mittwoch, 16. April, setzte bei einem 37-jährigen Mann während eines Polizeieinsatzes aus noch unbekannten Gründen die Atmung aus. Eine Obduktion soll genaue Aufschlüsse über die Todesursache bringen.

Der offenbar psychisch kranke Mann hatte sich nach einem missglückten Fluchtversuch vehement gegen die beabsichtigte Verbringung ins Krankenhaus gewehrt und dabei nach den eingesetzten Beamten geschlagen. Die konnten den etwa 1,90 Meter großen und übergewichtigen Mann mit viel Mühe mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigen. Bei dem Einsatz ließen plötzlich sämtliche körperlichen Aktivitäten nach. Die vor Ort anwesenden Rettungskräfte stellten einen Atemstillstand fest und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die der Notarzt fortsetzte. Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Nachbarn im Haus in einem Wohngebiet in der Stadt riefen um 21.35 Uhr die Polizei an, weil der als psychisch krank bekannte Mann im Haus an anderen Wohnungen klingelte und eine Wohnungstür eingetreten hatte. Die Untersuchung des gesamten, weiteren Geschehensablaufs übernahm das Hessische Landeskriminalamt. Weitere Presseauskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft Marburg vor und sind erst nach der Obduktion und weiteren Vernehmungen zu erwarten.

Gemeinsame PM des PP Mittelhessen, PD Marburg-Biedenkopf, und der StA Marburg vom 16.04.2014

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Strafrechtliche Ermittlungen gegen einen 28-jährigen Polizeibeamten aus Kelheim beendet

BayernWie bereits in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 02.03.2014 bekanntgegeben, wurden am Sonntag, dem 02.03.2014 gegen 00.45 Uhr von Polizeikräften in einer Kelheimer Wohnung eine 18-jährige Frau und ein 28-jähriger Polizeimeister der Polizeiinspektion Kelheim tot aufgefunden.

Schon nach den ersten Erkenntnissen der Strafverfolgungsbehörden, insbesondere aufgrund des Tatortbefundes und der Tatsache, dass die beiden Leichen Schussverletzungen aufwiesen, erhärtete sich der Verdacht, dass der 28-jährige Polizeibeamte zunächst mit mehreren Schüssen aus einer Dienstwaffe seine 18-jährige Lebensgefährtin und dann sich selbst mit derselben Dienstwaffe erschossen haben dürfte. Bei dieser Dienstwaffe – dies ergaben die Ermittlungen sehr schnell – handelte es sich um die Waffe einer Kelheimer Polizeibeamtin, die ihre Waffe samt zugehöriger Munition vorschriftsgemäß in den Räumen der PI Kelheim verschlossen verwahrt hatte und welche sich ihr 28-jähriger Kollege in den Nachmittagsstunden des 01.03.2014 unbemerkt und durch gewaltsames Aufbrechen des Verwahrbehältnisses verschafft hat.

Nachdem die 25-jährige Polizeibeamtin zu Beginn ihrer Nachtschicht am 01.03.2014 gegen 19.00 Uhr festgestellt hatte, dass das ihr zugewiesene Verwahrbehältnis gewaltsam geöffnet und ihre Dienstwaffe samt Munition daraus entnommen worden war, richtete sich der Tatverdacht alsbald gegen ihren 28-jährigen Kollegen, so dass durch die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern umgehend umfassende Einsatzmaßnahmen in die Wege geleitet wurden, um dessen aktuellen Aufenthalt festzustellen. Diese Maßnahmen führten im weiteren Verlauf zu der Erkenntnis, dass sich der gesuchte Polizeimeister in seiner Wohnung in Kelheim aufhalten dürfte, weshalb sich dann am 02.03.2014 gegen 00:45 Uhr Beamte einer Spezialeinheit gewaltsam Zutritt zu dieser Wohnung verschafften.

Nach den ersten Tatortbefundergebnissen der KPI Regensburg und der KPI Landshut übernahmen am 02.03.2014 um 12.00 Uhr Beamte des Bay. Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg war bereits ab 01.30 Uhr des 02.03.2014 in die Ermittlungen eingebunden und beantragte noch am 02.03.2014 beim Amtsgericht Regensburg die Durchführung einer Obduktion der beiden Leichen, um weitere Erkenntnisse zum Tatgeschehen und der Tatzeit zu erhalten.

Das Ergebnis, der am 03.03.2014 durchgeführten Obduktionen ist nun bei der Staatsanwaltschaft Regensburg eingegangen. Danach wurde die 18-jährige Lebensgefährtin des 28-jährigen Polizeimeisters in den Nachmittagsstunden des 01.03.2014 durch sechs Schüsse in den Kopf getötet. Auch der Polizeimeister erlitt einen tödlichen Kopfschuss. Alle Schüsse wurden aus der in der Tatwohnung aufgefundenen, zuvor entwendeten Dienstwaffe abgegeben.

Aufgrund des Tatortbefundes und des Obduktionsergebnisses bestehen keine Zweifel, dass der 28-jährige Polizeibeamte in den Nachmittagsstunden des 01.03.2014 in dessen Wohnung seine Lebensgefährtin erschossen und sich dann mit derselben Tatwaffe selbst getötet hat.

Da nun zweifelsfrei feststeht, dass der einzige eines Tötungsdelikts verdächtige Tatbeteiligte sich nach der Tat selbst das Leben genommen hat, sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Regensburg abgeschlossen.

Weitere Auskünfte, etwa zu den Hintergründen der Tat, der Person des Tatopfers und des mutmaßlichen Täters können aus Gründen der zu schützenden postmortalen Persönlichkeitsrechte und der Tatsache, dass sich weitere strafrechtliche Ermittlungen wegen des Todes des mutmaßlichen Täters verbieten, nicht erteilt werden.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Regensburg, des PP Niederbayern sowie des LKA Bayern vom 19.03.2014

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

München (Bayern): Nachtrag zum tragischen Todesfall bei Unfallaufnahme

BayernWie bereits berichtet, kam es am Montag, 17.03.14, gegen 10.50 Uhr, kam es in der Heckenstallerstr. (östliche Fahrtrichtung) an der Kreuzung zur Passauerstr. zu einem Auffahrunfall. Hierzu konnten noch weitere Erkenntnisse gewonnen werden.

Ein 59-jähriger Landwirt, der mit seiner 60-jährigen Ehefrau unterwegs war, übersah mit seinem BMW den vor ihm bremsenden Ford. Dieser wurde von einem 81 jährigen Rentner gesteuert, der nach dem Unfall über leichte Kopfschmerzen klagte.

An dem BMW entstand mittlerer Sachschaden. Der Schaden beim Ford wird als wirtschaftlicher Totalschaden geschätzt. .

Während der Unfallaufnahme durch die hinzugerufenen Polizeibeamten der PI 15 erregte sich der 59-jährige Unfallverursacher so stark, dass er sowohl seine Ehefrau als auch die eingesetzten Polizeibeamten körperlich anging.

Von den Polizeibeamten wurde er daraufhin am Boden fixiert. Dabei kollabierte der Landwirt.

Er wurde sofort sowohl von den Polizeibeamten als auch von einem anwesenden Arzt reanimiert. Trotz Defibrillation konnte nur noch der Tod des Landwirts festgestellt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen bestanden beim Verstorbenen schwerwiegende medizinische Vorerkrankungen, die ausschlaggebend für den Notfall gewesen sein könnten.

Am Nachmittag wurde im IRMed München eine Obduktion bei dem Verstorbenen durchgeführt. Als vorläufiges Ergebnis kann von einem natürlichen Tod ausgegangen werden. Gravierende Vorerkrankungen an Herz und Lunge wurden festgestellt. Es wurden keine Verletzungen oder Befunde festgestellt, die im Zusammenhang mit der Festnahmesituation stehen.

Quelle: PM des PP München vom 17.03.2014

Hier der Text der ersten Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München dazu.

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburger Abendblatt: Hamburger Polizist liegt nach Unfall auf A 1 im Koma

„Bei der Kollision verlor der Vater seine zwei kleinen Kinder im Alter von vier und sechs Jahren. Sie verbrannten auf der Rückbank. Die Unfallursache ist noch unklar.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblattes vom 20.01.2014
http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article124014612/Hamburger-Polizist-liegt-nach-Unfall-auf-A-1-im-Koma.html

Dem Polizisten wünsche ich gute Besserung und seiner Frau viel Kraft. Beiden, wenn er wieder erwacht, wünsche ich viel,viel Kraft für die Zeit der Trauer. So etwas Furchtbares wie diesen Unfall und seine Folgen wünsche ich wirklich niemandem.

Allgemein Schweiz Tragisch

Zürich ZH: In Zelle verstorben

Ein 39-jähriger Mann ist am Dienstagabend (14.1.2014) tot in seiner Zelle im Zürcher Polizeigefängnis aufgefunden worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung; es steht ein Suizid im Vordergrund.

Bei einer Kontrolle fanden Mitarbeiter des Gefängnisses den Häftling um 16.30 Uhr leblos in seiner Zelle vor. Trotz der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmassnahmen durch die Gefängnisangestellten und die herbeigerufene Sanität konnte der Häftling nicht wiederbelebt werden. Der 39-jährige Algerier stand unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte in Strafuntersuchung und wäre in den nächsten Tagen für den vorzeitigen Strafantritt in eine andere Haftanstalt gebracht worden.

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat – wie in solchen Fällen üblich – eine Untersuchung über die Todesursache unter Einbezug des Institutes für Rechtsmedizin eingeleitet.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 15.01.2014

Allgemein Tragisch Trauriges

Dormagen (Nordrhein-Westfalen): Tragischer Unfall bei der Feuerwehr

Am Samstagabend gegen 19:10 Uhr ereignete sich auf dem Gelände der Feuerwehr Dormagen an der Kieler Str. ein tragischer Unfall. Ein 44-jähriger Feuerwehrmann, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, kam dabei ums Leben. Nach ersten Ermittlungen beabsichtigte er einen LKW aus der Halle zu fahren. Dabei wurde er unglücklich zwischen Fahrertür und Karosserie eingeklemmt. Er erlag seinen schweren Verletzungen am Unfallort. Zur Unfallursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird dabei von einem Sachverständigen unterstützt.

Anlass für den Feuerwehreinsatz war Gasgeruch im Stadtteil Horrem. Ursache hierfür war, wie sich später herausstellte, ein Defekt in einer Beimischstation. Dort werden dem Erdgas Geruchsstoffe zugesetzt. Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

Quelle: PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 06.10.2013

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

krone.at: Mordversuch an Jäger – Wilderer war gewalttätig

Nach und nach werden Details der Vorgeschichte des Wilderers und auch der Ablauf des Einsatzes, bei dem die ersten Schüsse fielen bekannt. Offenbar ein extrem gewaltbereiter Mensch.

Ein Silberstreif am Horizont: dem verletzten Polizeibeamten geht es besser. Er wird psychologisch betreut.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronen-Zeitung vom 18.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Wilderer_war_gewalttaegig_-_Cobra_wusste_Bescheid-Mordversuch_an_Jaeger-Story-376176?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Österreich Tragisch Trauriges

Landespolizei Niederösterreich trauert

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich trauert um Gruppeninspektor Johann ECKER, 51 Jahre,
PI Gresten,

Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich
Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich

Gruppeninspektor Manfred DAURER, 44 Jahre, PI Scheibbs

Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich
Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich

und Revierinspektor Roman BAUMGARTNER, 38 Jahre, EKO Cobra.

 

Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich
Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich

Die drei Polizisten sind bei der Ausübung ihres Dienstes am 17.9.2013 gewaltsam ums Leben gekommen.

Die Geschäftsführung der Landespolizeidirektion Niederösterreich spricht den trauernden Angehörigen ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Durch den schweren Verlust unserer Kollegen, die ihren Dienst stets vorbildlich, gewissenhaft und erfolgreich ausübten, verliert die Polizei in Niederösterreich engagierte und liebenswürdige Kameraden, was uns sehr betroffen macht.

Unser Mitgefühl gilt auch den Angehörigen, des ebenfalls ums Leben gekommenen Rettungssanitäter Johann DORFWIRTH.

Quelle: PA der LPD Niederösterreich vom 17.09.2013

Im Namen von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. schließe ich mit der aufrichtigen Anteilnahme an.

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Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Quendorf (NDS): Bundespolizist bei Unfall getötet

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen auf der Autobahn A 30 im Bereich Quendorf wurde ein 48-jähriger Motorradfahrer aus Berge (Landkreis Osnabrück) tödlich verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr der Mann gegen 05.40 Uhr die Autobahn in Richtung Niederlande. Hinter ihm fuhr ein 35-jähigrer Pole mit einem Opel Vivaro. Aus noch nicht geklärter Ursache bemerkte der Autofahrer nach eignen Angaben bei schlechten Sichtverhältnissen durch Dunkelheit und Nieselregen einen plötzlichen Anstoß an seinem Fahrzeug. Das Fahrzeug kam nach etwa 500 Metern mit einem platten Reifen auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Dort wechselte der Fahrer zunächst den Reifen und macht sich gegen 06.50 Uhr auf die Suche nach der Ursache für den Anstoß. Dabei fand der 35-Jährige den Motorradfahrer mit dem Motorrad hinter der Leitplanke auf dem Grünstreifen. Durch den verständigten Notarzt konnte gegen 07.15 Uhr nur noch der Tod des Motorradfahrers festgestellt werden. Der polnische Fahrer und seine sechs Mitfahrer blieben unverletzt. Die Autobahn wurde bis gegen 10.20 Uhr halbseitig in Richtung Niederlande gesperrt. Gegen den Autofahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro einbehalten. Bei dem Motorradfahrer handelt es sich um einen Bundespolizisten, der auf dem Weg zur Arbeit war.

Quelle: PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 15.09.2013

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Bundespolizist auf dem Weg zum Dienst verunglückt

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Heute Morgen verunglückte ein Bundespolizist tödlich, der mit seinem Motorrad auf dem Weg zum Dienst war. Die Umstände sind mehr als tragisch. Mir persönlich fehlen da gerade ein bisschen die Worte.

Unser tiefempfundenes Beileid seinen Angehörigen, Freunden und Kollegen.

 

Quelle und mehr:
Online-Artikel und Filmbeitrag auf NDR.de vom 14.09.2013
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/motorradunfall139.html

Allgemein Trauriges Unfall

Die Kantonspolizei Wallis ist in Trauer – Kantonspolizist auf Dienst-Töff verunglückt

Am 27. August 2013 am späten Nachmittag, zog sich ein Kollege bei einem Verkehrsunfall in der Region St. Niklaus schwere Verletzungen zu. Mit einem Helikopter wurde er ins Inselspital nach Bern geflogen. Die Kantonspolizei Wallis hat die traurige und schmerzhafte Aufgabe ihnen mitzuteilen, dass der Berufskollege an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben ist.

Dieser tragische Tod des Mitarbeiters, in Ausübung seiner Funktion, löst innerhalb der Kantonspolizei eine grosse Betroffenheit aus.

Unser 50-jähriger Kollege war sehr geschätzt. Er war bekannt für seine grossen  beruflichen und menschlichen Kompetenzen innerhalb  und ausserhalb der Polizei.

Der Kommandant, sein Stab, die Kader, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen das Leid mit seiner Frau, seinen beiden Kindern und allen Familienangehörigen.

Die Kantonspolizei würdigt ihren Kollegen, der mit Respekt für den Kanton Wallis, seine Bürgerinnen und Bürger, mit unseren Werten “Ehre und Treue” gedient hat.

Quelle: PM der Kantonspolizei Wallis vom 02.09.2013

 

St.Niklaus: Motorradfahrer der Kantonspolizei schwer verletzt

Infolge eines Sturzes verletzte sich am 27.08.2013, gegen 16’00 Uhr, ein Motoradfahrer der Kantonspolizei schwer.

Der 50-jährige Agent der Kantonspolizei verkehrte mit seinem Polizeimotorrad von St.Niklaus in Richtung Stalden. Auf der regennassen Strasse kam er in einer Rechtskurve zu Fall, schlitterte unter der Leitplanke hindurch und blieb schwer verletzt ausserhalb der Strasse liegen.

Mittels eines Helikopters der Air-Zermatt wurde er geborgen und schwerverletzt nach Bern ins Inselspital überflogen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Wallis vom 27.08.2013

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Möchte_man_nicht_erleben

Berliner Morgenpost: Polizist erschoss Mann im Neptunbrunnen aus Notwehr

„Der tödliche Schuss eines Polizisten auf einen psychisch kranken Mann im Neptunbrunnen nahe dem Berliner Alexanderplatz war aus Sicht der Staatsanwaltschaft gerechtfertigte Notwehr. Mit dieser Begründung hat die Behörde ihre Ermittlungen gegen den Beamten eingestellt, wie ihr Sprecher Martin Steltner mitteilte.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Berliner Morgenpost vom 23.08.2013
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article119335186/Polizist-erschoss-Mann-im-Neptunbrunnen-aus-Notwehr.html

Allgemein Dämliche Vorurteile Gewalt_gg_Polizisten

Augsburger Allgemeine: Todesschüsse – Wenn Polizisten schießen

„In Merching wurde ein Mann von Polizisten erschossen. Insgesamt sterben in Deutschland bei Einsätzen aber relativ wenige Menschen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 18.08.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Wenn-Polizisten-schiessen-id26666431.html

Zuerst einmal vielen Dank an den Autoren dieses Artikels. Das ist zur Abwechslung eine sehr wohltuende Sichtweise der Dinge.

Mir fehlt allerdings der Hinweis darauf, dass Polizeibeamte nicht nur Opfer von Schusswechseln werden, wenn sie sterben. Kein Polizist schießt gerne auf Menschen (auf Tiere übrigens auch nicht) und sie brauchen nicht umsonst nach einem tödlichen Schusswaffengebrauch viel Unterstützung. Manche erholen sich davon (zum Glück), manche werden damit nie mehr fertig. In jedem Fall wird ihr Leben dadurch total verändert.

Dennoch – großes Lob an den Schreiber! wp-monalisa icon

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Idar-Oberstein (RLP): Tötungsdelikt im Industriegebiet

Die Umstände des Tötungsdeliktes, bei dem am frühen Donnerstagmorgen, 20. Juni, zwei Menschen in Idar-Oberstein ums Leben kamen, sind weitestgehend geklärt.

Ein 35-jähriger Mann hatte kurz vor 6 Uhr auf dem Hof eines Industriebetriebes in Idar-Oberstein einen 46-jährigen Mann erschossen und sich anschließend selbst mit einer Schusswaffe getötet.
Die bisherigen Ermittlungen haben bestätigt, dass es sich um eine Eifersuchtstat handelte. Nähere Auskünfte zu den Hintergründen der Tat werden mit Rücksicht auf die Familien der beiden Männer auch weiterhin von Seiten der Ermittlungsbehörden nicht gegeben.

Der 35-Jährige benutzte bei der Tatausführung zwei Schusswaffen. Es handelt sich um zwei Pistolen, die sich legal in seinem Privatbesitz befanden. Der Mann, der Mitglied eines Schützenvereins war, besaß eine entsprechende Waffenbesitzkarte.

Die beiden Toten wurden heute bei der Gerichtsmedizin in Mainz obduziert. Demnach wurde das 46-jährige Opfer von mehreren Schüssen aus einer Waffe getroffen und ist daran verstorben. Auch der 35-Jährige verstarb aufgrund einer Schussverletzung, die er sich unmittelbar nach der Tat selbst mit der anderen mitgeführten Waffe beibrachte.

Aufgrund verschiedenen Nachfragen wird bestätigt, dass es sich bei dem 35-jährige Mann um einen Bediensteten einer Justizvollzugsanstalt handelt.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Bad Kreuznach und des PP Trier vom 21.06.2013

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall

Stuttgarter Polizeipräsident Thomas Züfle tödlich verunglückt

Innenminister Reinhold Gall: „Züfle war ein Kommunikationstalent, tolerant im Denken und handelte mit Fingerspitzengefühl“

„Die Polizei Baden-Württemberg hat mit dem Stuttgarter Polizeipräsidenten Thomas Züfle einen vorbildlichen, verlässlichen und geradlinigen Amtschef verloren. Er hat sein Amt mit starker Persönlichkeit, sozialer Kompetenz und viel Erfahrung ausgefüllt. Züfle war ein Kommunikationstalent, tolerant im Denken und handelte mit Fingerspitzengefühl. Mein tief empfundenes Beileid gilt der Familie des Verstorbenen“, sagte Innenminister Reinhold Gall am Montag, 17. Juni 2013, in Stuttgart.

Thomas Züfle habe das Amt des Präsidenten in schwierigen Zeiten angetreten. Er sei im Spannungsfeld von Kommunalpolitik, Öffentlichkeit und den Kollegen gestanden und habe die gegensätzlichen Interessen ausgleichen müssen. „Ihm ist es gelungen, dass die Stuttgarter Polizei nicht auf den Konflikt Stuttgart 21 reduziert wurde“, betonte Gall. „Thomas Züfle habe ich als neuen Polizeipräsidenten ausgesucht, weil ich ihm zutraute, die schwierigen Aufgaben dieses Amts zu meistern, und er hat mich nie enttäuscht“, so der Innenminister.

„Das Polizeipräsidium Stuttgart steht täglich mit über 2.000 Menschen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein. Thomas Züfle hat im Konflikt um Stuttgart 21 klargestellt, dass alle Menschen in dieser Stadt friedlich demonstrieren können, aber Gewalt nicht geduldet wird“, sagte Landespolizeipräsident Dr. Wolf Hammann. Er verliere mit Züfle einen Wegbegleiter, der die Fähigkeit und den Mut hatte, auch hinter den Horizont zu schauen und neue Wege zu gehen. Hervorzuheben sei der transparente Führungsstil ergänzt durch präzise Urteilsfähigkeit.

Thomas Züfle folgte beim Polizeipräsidium Stuttgart am 28. Juli 2011 auf Siegfried Stumpf, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand getreten war. Seit Januar 2007 hatte er die Polizeidirektion Tübingen geleitet. Er war davor bereits ein Jahr beim Polizeipräsidium Stuttgart tätig, beauftragt mit der Leitung der Kriminalinspektion 1, zuständig unter anderem für Kapitaldelikte. Zuvor war Züfle Referent im Innenministerium und im Auslandseinsatz in Afghanistan.

Quelle: PM der Innenministeriums Baden-Württemberg vom 17.06.2013

Mein herzliches Beileid der Familie, Freunden und Kollegen, auch im Namen des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.

Allgemein Unfall

SRonline.de: Polizistin getötet: Pkw-Fahrer trifft keine Schuld

Der junge Mann, der im Oktober auf der A1 eine Polizistin bei einer Verkehrskontrolle angefahren und getötet hat, ist von der Staatsanwaltschaft entlastet worden. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass dem Fahrer kein fahrlässiges Verhalten vorzuwerfen sei.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf der Homepage des Saarländischen Rundfunks vom 27.05.2013
http://www.sr-online.de/sronline/nachrichten/panorama/unfall_ermittlungsverfahren_polizistin_quierschied_kontrolle100.html

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schusswechsel mit Polizei -Vermutlich handelt es bei dem Getöteten um einen Serienräuber

Über die Fahrzeugidentifizierungsnummer (FIN) des Fahrzeuges konnte der letzte Halter des Vans ermittelt werden. Dabei handelt es sich um einen 49-jährigen Mann aus dem Lkr. Fürstenfeldbruck.

Die Wohnung des 49-Jährigen wurde gestern noch durchsucht. Bei der Durchsuchung wurden Gegenstände sichergestellt, die darauf hindeuten, dass es sich bei dem Getöteten um den sogenannten „Waldläufer“ handeln könnte, gegen den die Kripo Fürstenfeldbruck schon seit mehreren Jahren ermittelt.

Es steht noch nicht mit Sicherheit fest, dass der Halter des Vans der Getötete ist. Eine zweifelsfreie Identifizierung steht noch aus.
Der Getötete wurde gestern noch obduziert. Todesursächlich war eine Schussverletzung.

Der 43-jährige Polizeibeamte der Polizeiinspektion Landsberg wurde glücklicherweise nicht schwer verletzt, da er eine Schutzweste trug, die ihm möglicherweise das Leben rettete.

Bei seinem Streifenpartner handelt es sich um einen 19-jährigen Beamten der, wie bereits berichtet, psychologisch betreut wurde.

Am Tatort sichergestellten Waffenarsenal, das der Täter "am Mann" trug. (Bildquelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord)
Am Tatort sichergestellten Waffenarsenal, das der Täter „am Mann“ trug. (Bildquelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord)

Quelle: PM des PP Oberbayern Nord vom 26.05.2013

Weitere Bilder, u.a. von dem Täterfahrzeug sowie dem beschossenen Polizeifahrzeug findet sich in der Online-Ausgabe der Bild von heute (26.05.2013) hinter diesem Link.

Allgemein Bravo

herthabsc.de: 20.000 Euro Erlös beim Benefizspiel

Bei dem Benefizspiel von Hertha BSC gegen die Bundespolizeiauswahl kamen 20.000 Euro zusammen.

Quelle und mehr:
Artikel auf der Homepage von Hertha BSC
http://www.herthabsc.de/de/intern/erloes-benefizspiel/page/2686–17-17-.html

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Berlin: Mann in Polizeigewahrsam gestorben

Ein Mann, der aufgrund seiner starken Alkoholisierung dem Polizeigewahrsam zugeführt worden war, ist gestern Abend verstorben. Gegen 21.30 Uhr war der 65-Jährige stark alkoholisiert auf dem U-Bahnhof Mehringdamm sitzend aufgefunden und aufgrund seines hilflosen Zustandes von einem Rettungswagen dem Polizeigewahrsam zugeführt worden. Als ein Arzt gegen 23 Uhr die Verwahrfähigkeit des Mannes prüfen wollte, stellte er den Tod des 65-Jährigen fest. Nach bisherigen Ermittlungen ist ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Die genaue Todesursache soll eine gerichtsmedizinische Untersuchung klären.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 18.05.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Tödlicher Unfall des Mannschaftswagens der Bereitschaftspolizei auf der BAB 14 in Sachsen – Zeugenaufruf

Zwei Tage nach dem tragischen Unfall auf der BAB 14, bei Kilometer 17.6, kurz nach der Anschlussstelle Döbeln-Ost, in Richtung Leipzig, bei dem zwei Polizeibeamte tödlich und drei Polizeibeamte schwer verletzt wurden, werden Augenzeugen des Geschehens gesucht! Eines der Gruppenfahrzeuge, mit welchem die Dresdner Bereitschaftspolizisten auf dem Weg zum Fußballeinsatz nach Leipzig unterwegs waren, verunglückte am Mittwoch (08.05.2013), gegen 15:15 Uhr, nachdem dieses aufgrund einsetzender starker Regenfälle nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Leitplanke durchbrach. In fünfzehn Meter Tiefe blieb der Mercedes Sprinter, der gegen einen Baum prallte, liegen.

Die Einsatzbeamten aus dem zweiten Gruppenfahrzeug, welche hinter dem Unfallfahrzeug fuhren, und eintreffende Rettungskräfte zogen die fünf Polizisten schwer und schwerstverletzt aus dem Fahrzeug.

Für zwei Kollegen (m (24); m (27)) kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Die anderen drei Schwerverletzten (m (32); m (28);  m (28)) wurden mit Rettungshubschrauber in verschiedene Kliniken geflogen und dort intensivmedizinisch versorgt. Ihr Gesundheitszustand hat sich so stabilisiert, dass keiner der drei Schwerverletzten in Lebensgefahr schwebt, zwei Kollegen konnten bereits von der Intensivstation auf die Wachstation verlegt werden.

Am Unfalltag blieb die BAB 14, ab Anschlussstelle Döbeln-Ost von 15:45 Uhr bis 18:50 Uhr voll gesperrt.

Das Unfallfahrzeug wurde zur technischen Untersuchung sichergestellt. Ein durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz beauftragter Sachverständiger der Dekra wird vor Ort Untersuchungen aufnehmen, um die Unfallursache gutachterlich zu bestimmen. Nicht auszuschließen ist, dass auch der plötzlich einsetzende Regen mit ursächlich für diesen tragischen Unfall ist. Zur Aufklärung der Unfallursache sucht die Polizei nun dringend Hinweise von Autofahrern, die Beobachtungen zum Unfallgeschehen und zur Wettersituation, die zur Unfallzeit am Unfallort herrschte, machen können.

Bitte wenden Sie sich an die VPI Leipzig, Schongauer Straße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 10.05.2013