Tag Archives: Schweiz

Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Sturz vom Dach fordert Todesopfer

Am frühen Sonntagmorgen (30.9.2018) ist eine Frau nach einem Sturz vom Dach des Zürcher Hauptbahnhofes verstorben.

Kurz nach 01.00 Uhr bestiegen vier Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren via ein gesichertes Baugerüst das Dach des Zürcher Hauptbahnhofes. Über der Querhalle brach eine Scheibe des Glasdaches unter dem Gewicht einer 17-jährigen Frau ein. Sie stürzte rund 12 Meter in die Tiefe. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche einer in der Bahnhofshalle anwesenden Fahndungspatrouille verstarb die Frau noch vor Ort.
Während der Reanimation löste sich eine noch im Dachrahmen steckende Glasscherbe und fiel auf einen der helfenden Polizisten. Der Mann wurde dadurch leicht verletzt und musste in ein Spital gefahren werden.

Die genauen Umstände dieses Vorfalles wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich/Sihl untersucht.

Nebst der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft standen auch die Berufsfeuerwehr Zürich, eine Ambulanz von Schutz & Rettung, ein Notarzt, je ein Team von Securitrans und Transportpolizei sowie ein Interventionsteam der SBB im Einsatz.

PM der KaPo Zürich vom 30.09.2018

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Ein normales Wochenende in Sachen Gewalt gegen Polizisten!

Am 2. September wurde in Thoiry/Frankreich eine Waadtländer Polizistin nach einer Verfolgungsjagd auf Täter, die im Waadtland einen Wohnwagen gestohlen hatten, schwer verletzt. Das
Opfer erlitt Kopf- und Gliederverletzungen und musste notfallmässig ins Genfer Unispital überführt werden. Die französische Justiz nahm zwei Verdächtige fest und klagte sie der versuchten Tötung an.

In der Nacht vom 1. auf den 2. September bewarfen in Bern Vermummte aus dem Umfeld des alternativen Kulturzentrums Reitschule die Polizei mit Steinen, Flaschen und Eisenstangen und verletzten dabei drei Berner Ordnungshüter.

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) wünscht den Polizistinnen und Polizisten, die in Ausübung ihrer Funktion verletzt wurden, rasche Genesung.

Der VSPB nimmt erneut und zum x-ten Mal mit Bestürzung von schwerwiegenden und unentschuldbaren Gewaltakten Kenntnis, wie sie dieses Wochenende gegen die Waadtländer Polizistin und die Berner Polizisten begangen wurden.

Zur Erinnerung: Es vergeht kein Wochenende, an dem nicht einer Polizistin oder einem Polizisten beim Einsatz Gefahr für Leib und Leben droht. Die Fälle nehmen Tag für Tag an Härte zu. Höchst besorgniserregend ist dabei vor allem ihre Regelmässigkeit. Jede Sekunde, jede Minute setzen Polizistinnen und Polizisten ihr Leben aufs Spiel, um der Bevölkerung Sicherheit und Frieden zu garantieren. Mit ihrem Einsatz ermöglichen sie, dass Personen, die sich einer Straftat oder eines Delikts verdächtigt gemacht haben, vor den Richter kommen.

Der VSPB erinnert am Rande dieser traurigen Ereignisse daran, dass er die politischen Behörden bereits 2009 auf das brisante Thema der Gewalt gegen Beamte aufmerksam gemacht hat. Von den Nationalräten Bernhard Guhl (BDP) und Marco Romano (CVP) wurden 2007 zwei parlamentarische Initiativen eingereicht, die eine Verschärfung der in Artikel 285 des Strafgesetzbuches vorgesehenen Strafen forderten. Die Mitglieder der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats haben sich im Februar 2018 versammelt und sich mit 20 zu 5 Stimmen für die von den beiden parlamentarischen Initiativen geforderte Verschärfung des Gesetzes ausgesprochen.

Doch seit dieser Stellungnahme herrscht anscheinend erneut Funkstille im Dossier! „Unsere Bundesbehörden müssen sich ihrer Verantwortung unbedingt stellen und diese Initiativen rasch
behandelnˮ, erklärt Johanna Bundi Ryser, Präsidentin des VSPB. „Ein verletzter oder toter Polizist kann die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr gewährleisten. Wir erwarten, dass der Staat in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber alles unternimmt, um seine Mitarbeiter vor jeder Form der Gewalt zu schützen, und dass er zudem diese niederträchtige Gewalt gegen seine Vertreter mit grösserer Härte bestraftˮ, fordert Johanna Bundi Ryser.

PM des Verbands schweizerischer Polizeibeamter vom 03.09.2018

Allgemein KS Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rorschach (St. Gallen): Polizist während Verkehrsdienst angefahren

Am Freitag (22.06.2018), um 23:30 Uhr, hat eine 24-jährige Autofahrerin einen Polizisten im Landhauskreisel der St.Gallerstrasse übersehen. Dort versuchte die Polizei das grosse Personen- und Verkehrsaufkommen in vertretbare Bahnen zu lenken. Der eher leicht verletzte Polizist suchte eigenständig ein Spital auf. Der Schaden am Auto beträgt 1000 Franken.

PM der KAPO St. Gallen vom 23.06.2018

Allgemein KS Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Henau SG: Polizistin auf Autobahn angefahren

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Am Freitagmorgen (20.04.2018), kurz nach 09:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1, zwischen Uzwil und Wil, eine 32-jährige Polizistin der Kantonspolizei St.Gallen angefahren worden. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen.

Der Kantonalen Notrufzentrale wurde gemeldet, dass sich auf der Überholspur der Autobahn Gegenstände befinden würden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen rückt daraufhin vor Ort aus. Um die Gegenstände zu entfernen und den Fahrstreifen kurzzeitig zu sperren, stellten sie das Patrouillenauto auf den linken Fahrstreifen und schalteten die Sondersignale ein. Während sich die Kollegin auf der linken Seite nach vorne begab, um die Gegenstände zu entfernen, fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Lieferwagen zwischen dem Polizeiauto und der Leitplanke durch und kollidierte mit der rechten Seite des Fahrzeugs mit der Polizistin. Die 32-Jährige wurde durch die Luft geschleudert und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Der Lieferwagenfahrer hielt sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen waren auch ein Notarzt und der Rettungsdienst vor Ort. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Kollegin von der Rega ins Spital geflogen. Auf der Autobahn A1 kam es zu einem grösseren Stauaufkommen, da beide Fahrstreifen komplett gesperrt werden mussten. Zurzeit fliesst der Verkehr wieder über den Pannenstreifen.

PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 20.04.2018

Allgemein

Zürich: Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz in S12 aus

Am Donnerstagmittag, 15. Februar 2018, wurde die Stadtpolizei Zürich wegen eines Streits, bei dem offenbar eine Waffe im Spiel war, nach Zürich Stettbach gerufen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte.

Kurz vor 12.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass in der S12 von Winterthur in Richtung Brugg AG ein Streit im Gange sei, bei dem auch eine Waffe im Spiel sei. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen kam es im Zug anfänglich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Einer der beiden zog während des Streits eine Schusswaffe. Nachdem mehrere Passagiere auf den Streit aufmerksam wurden und sich lautstark bemerkbar machten, versorgte der Mann die Waffe wieder und wechselte das Abteil. Als die S12 fahrplanmässig im Bahnhof Stettbach anhielt, durchsuchte die Spezialeinheit Skorpion und mehrere uniformierte Polizisten die S-Bahn. Dem Mann gelang es zwar den Zug und Bahnhof zu verlassen, er konnte jedoch in unmittelbarer Nähe durch eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich angehalten und kontrolliert werden. Die Waffe, eine Schreckschusspistole, konnte in einem Gebüsch sichergestellt werden. Nachdem seine Personalien abgeklärt worden waren, wurde er vor Ort entlassen. Es wird nun ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 15.02.2018

Unfall

Birmenstorf/A1 AG: Polizeiauto bei Unfall beschädigt

Beim Absichern einer Unfallstelle wurde gestern ein ziviles Polizeiauto in eine Kollision verwickelt. Mit Glück blieb einer der Polizisten unverletzt. Am Wagen entstand erheblicher Schaden.

Auf der A1 bei Birmenstorf ereignete sich am Dienstag, 23. Januar 2018, um 17.30 Uhr eine Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos. In Richtung Bern standen diese auf dem zweiten Überholstreifen. Die aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei Aargau sicherte die Unfallstelle ab. Dazu stellten die Polizisten den zivilen Patrouillenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht hinter den Unfallfahrzeugen ab. Gleichzeitig schaltete die Notrufzentrale die entsprechende Signalisation und setzte eine Radiomeldung ab.

Auf dem zweiten Überholstreifen fuhr ein Smart langsam an die Unfallstelle heran. Dessen Fahrerin wechselte auf den mittleren Fahrstreifen, um das Hindernis zu umfahren. Weil sie dabei ein herannahendes Auto übersah, kam es zur Kollision. Dadurch wurde der Smart gegen das Polizeiauto geschoben. Einer der Polizisten stand in diesem Augenblick genau dazwischen und wurde vom Smart touchiert.

Der Kantonspolizist blieb unverletzt. Auch wurde von den übrigen Beteiligten niemand verletzt. Am Polizeifahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Auch die übrigen Autos wurden beschädigt.

Die Kantonspolizei Aargau verzeigte die 47-jährige Smart-Fahrerin und nahm ihr den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Die Unfallstelle war kurz nach 18.30 Uhr geräumt.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 25.01.2018

 

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Thayngen SH: Polizeifahrzeug von der Strasse abgekommen

Am Mittwochvormittag (17.01.2018) hat sich in Thayngen (Ortsteil Opfertshofen) auf der Überlandstrasse 738 ein Alleinunfall mit einem Polizeifahrzeug ereignet. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Untersuchungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.

Am Mittwochvormittag (17.01.2018) war eine Autopatrouille der Schaffhauser Polizei auf einer Patrouillenfahrt im Oberen Reiat unterwegs in Richtung Bibern (Gemeinde Thayngen). Kurz nach der Ortsdurchfahrt von Opfertshofen (Gemeinde Thayngen) geriet das Patrouillenfahrzeug in einer Linkskurve im Flurgebiet «Chläffler» auf der schneebedeckten und teilweise eisglatten Fahrbahn ins Rutschen. Trotz einer vom Fahrer umgehend eingeleiteten Lenkkorrektur liess sich das Fahrzeug nicht mehr entscheidend kontrollieren und rutschte rechtsseitig den steil abfallenden Abhang hinunter.

Die beiden Polizisten zogen sich bei diesem Alleinunfall leichte Verletzungen zu. Am Patrouillenwagen und an einem Weidezaun entstand Sachschaden. Der Patrouillenwagen musste durch ein privates Fahrzeugbergungsunternehmen geborgen und abtransportiert werden.

Während der Verkehrsunfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die Überlandstrasse 738 zwischen Opfertshofen und dem Zentralschulhaus in Bibern kurzzeitig gesperrt werden.

Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.

PM der Kantonspolizei Schaffhausen vom 17.01.2018

Allgemein KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bern: Mann bei Flucht in Aare gesprungen

Am Dienstagabend hat die Kantonspolizei Bern in Bern einen Mann angehalten, welcher zur Haft ausgeschrieben war. Der 33-Jährige ergriff zunächst die Flucht und sprang dabei in die Aare. Er konnte durch die Einsatzkräfte gerettet werden.

Am Dienstag, 9. Januar 2018, gegen 1845 Uhr, stellte eine Fusspatrouille der Kantonspolizei Bern auf der Münsterplattform in Bern eine Person fest, die wegen Widerhandlungen gegen das Strafgesetz und das Ausländergesetz zu einer mehrmonatigen Haftstrafe ausgeschrieben war. Als der Mann die Einsatzkräfte erblickte, ergriff er zunächst mit dem Velo die Flucht in Richtung Münzrain. Von dort aus gelangte er in der Folge zu Fuss über mehrere Hausdächer und Böschungen an die Aarstrasse. Im Uferbereich auf Höhe der Kirchenfeldbrücke kletterte er über ein Geländer und sprang in die Aare.

Die Einsatzkräfte, welche umgehend die Verfolgung des Flüchtigen aufgenommen hatten, trafen kurz darauf am Aareufer ein. Mittels Zuwerfen von Rettungswurfleinen konnte der Mann schliesslich aus dem Wasser gerettet und angehalten werden. Er wurde zunächst durch die Polizisten vor Ort medizinisch betreut und in der Folge mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Bei der Nacheile zog sich zudem ein Polizist leichte Verletzungen zu und begab sich in ärztliche Behandlung.

Der 33-jährige Angehaltene konnte das Spital in der Zwischenzeit verlassen und wurde gemäss gültiger Ausschreibung in Haft genommen.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und der Kantonspolizei Bern vom 10.01.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Sargans SG: Gewalt und Drohung gegen Polizeibeamte – Anklage

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen klagt einen 57-jährigen Schweizer wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte an. Sie fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von 10 Monaten und eine Busse.

Am 2. November 2017 um ca. 18.40 Uhr rückten Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen zu einem Verkaufsgeschäft in Sargans aus, weil ein mutmasslicher Ladendiebstahl gemeldet wurde. Dem mutmasslichen Ladendieb, einem 57-jährigen Schweizer, wird vorgeworfen, die beiden ausgerückten Polizisten zunächst als Arschlöcher, Bullensäue und Wixxer beschimpft zu haben. Danach forderte er gemäss Anklage einen Beamten mit den Worten „Komm nur du Arsch, ich bin bereit“ zum Kampf auf, behändigte eine Taschenlampe und begab sich in Kampfposition. Ferner wird ihm vorgeworfen, einem der beiden Polizisten damit gedroht zu haben, ihn fertig zu machen und ihm beim nächsten Aufeinandertreffen ein Messer in den Rücken zu stechen. Daneben wird er beschuldigt, damit gedroht zu haben, den Polizeistützpunkt Mels mit einer selbstgebastelten Bombe aus Dünger in die Luft zu sprengen.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen hat gegen den mehrfach einschlägig vorbestraften 57-jährigen Schweizer Anklage wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Hausfriedensbruchs und geringfügigen Diebstahls beim Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland erhoben. Es wird eine unbedingte Freiheitstrafe von zehn Monaten und eine Busse von CHF 100.00 beantragt.

PM der StA des Kantons St. Gallen vom 14.12.2017

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Schweiz

Zürich: VBZ Kontrolleur angegriffen und verletzt – Täter verhaftet

Am Donnerstagmorgen, 3. August 2017, wurde im Kreis 9 ein VBZ-Mitarbeiter von einem Mann attackiert und verletzt. Die Stadtpolizei Zürich konnte den mutmasslichen Täter kurz nach der Tat festnehmen.

Kurz vor 08.30 Uhr führten Kontrolleure der VBZ im Bus der Linie 31 eine Billett-Kontrolle durch. Als ein Fahrgast kein Billett vorweisen konnte, stiegen sie mit ihm bei der Haltestelle Luggwegstrasse in Zürich-Altstetten aus. Nachdem sie ihm dort nochmals erklärt hatten, dass es sich um eine VBZ-Kontrolle handle, verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv. Er schlug auf den VBZ-Beamten ein und biss ihn in der Folge ins Bein. Danach entwendete er das Portemonnaie des Beamten und flüchtete vom Tatort. Die inzwischen alarmierte Stadtpolizei Zürich leitete sofort eine Nahbereichsfahndung nach dem Täter ein und konnte ihn, aufgrund von Hinweisen von Passanten, unweit des Tatorts verhaften. Das gestohlene Portemonnaie trug er noch auf sich. Mit Kopfverletzungen und einer Bisswunde musste der Kontrolleur ambulant im Spital behandelt werden. Der 30-jährige Schweizer wurde nach einer ersten Befragung durch Detektive der Stadtpolizei Zürich der Staatsanwaltschaft zugeführt.

PM der Stapo Zürich vom 04.08.2017

Allgemein Unfall

Brüttisellen (Zürich): Kollision zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Lastwagen

Am Donnerstagvormittag (27.7.2017) hat sich in Brüttisellen ein Verkehrsunfall zwischen einem Patrouillenwagen und einem Lastwagen ereignet. Eine Polizistin wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Kurz nach 9.30 Uhr fuhr die 28-jährige Lenkerin eines Patrouillenwagens auf der A53 Richtung Zürich. Bei der Rampe Rapperswil-Zürich beabsichtigte sie nach links in die Werksverbindung abzubiegen. Dabei kam es aus zurzeit nicht geklärten Gründen zur seitlichen Kollision mit dem Lastwagen eines 30-jährigen Chauffeurs, der ebenfalls Richtung Zürich unterwegs war. Die Lenkerin des Polizeifahrzeuges wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

PM der KAPO Zürich vom 27.07.2017

Allgemein

Rheintaler.ch: Rehetobel: Verletzte Polizisten werden wieder gesund

„Der Gesundheitszustand der beiden Polizisten, die 3. Januar während einer Hausdurchsuchung angeschossen wurden und schwere Verletzungen erlitten haben, hat sich stark gebessert. Heute ist davon auszugehen, dass sie vollständig genesen werden, schreibt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.“

Online-Artikel, 05.05.2017
https://rheintaler.ch/artikel/rehetobel-verletzte-polizisten-werden-wieder-gesund/39648

Wir berichteten hier:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2017/01/04/rehetobel-ar-polizeieinsatz-nach-schiesserei-polizisten-angeschossen-polizist-in-lebensgefahr/

Allgemein

Basler Zeitung: Zürichs iCop

„Patrick Jean ist der erste Facebook-Polizist der Schweiz. Was erlebt man in diesem Job? Bilanz nach drei Jahren.“

Online-Artikel, 29.05.2017
http://bazonline.ch/wetter/allgemeinelage/der-facebookpolizist/story/25264247

Allgemein

Konsequent gegen Gewalt

Ein Sicherheitsthema beherrscht in letzter Zeit die öffentliche Aufmerksamkeit: die Gewalt gegen die Polizei, die im Rahmen von Krawallen immer wieder zum Ausbruch kommt. Wir dürfen uns durch solche Gewaltexzesse nicht irritieren lassen. Klar beunruhigen sie uns, und klar müssen wir alles tun, um unsere Mitarbeitenden zu schützen. Das machen wir mit modernster Schutzausrüstung, mit grosszügigen Aufgeboten und mit entsprechender Taktik.

Ob es auch Verschärfungen des Strafrechts braucht, mag einstweilen dahingestellt bleiben; das geltende Recht bietet eigentlich genügend Handhabe, um auch einmal Untersuchungshaft anzuordnen oder den Strafrahmen auszuschöpfen und unbedingte Strafen auszusprechen. Und im Übrigen sollten wir uns nicht zu sehr irritieren lassen: Unter den Krawallanten sind wenige Gewalttäter. Denen muss man aber mit Konsequenz entgegentreten, und das wird auch von den Polizeikorps so gemacht.

Die grosse Mehrheit der Bevölkerung ist auf der Seite der Polizei und hat grosses Vertrauen in die Polizei. Dieses Vertrauen müssen wir unbedingt erhalten – durch korrektes und besonnenes Handeln, durch verhältnismässiges Vorgehen und durch respektvolles Auftreten. Diese Werte zu leben, bedeutet aber zugleich, dass ich mich als Polizeikommandant in der Pflicht sehe, alles zu tun, um meine Mitarbeitenden zu schützen. Sie sollen aus jedem Einsatz – notabene zum Wohl der Sicherheit der Bevölkerung in diesem Kanton – unversehrt heimkehren.

PM der Kantonspolizei Zürich vom 08.30.2017Schwe

Allgemein Schweiz

Murgenthal AG: Polizeiliche Schussabgabe: Verfahren gegen Polizisten eingestellt, Anklage gegen Angreifer

Die Staatsanwaltschaft Baden hat das Verfahren gegen zwei Polizisten, die Ende Juni 2016 in Murgenthal auf einen Mann schossen, der sie zuvor mit einer Axt und einem Gertel angegriffen hatte, eingestellt. Gegen den Angreifer, einen 37-jährigen Kosovaren aus dem Kanton Luzern, hat die Staatsanwaltschaft Anklage unter anderem wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung erhoben.

 Am Abend des 27. Juni 2016 griff in Murgenthal ein 37- jähriger Kosovare nach einer Personenkontrolle eine Patrouille der Regionalpolizei Zofingen mit einer Axt und einem Gertel an. Nachdem der Angreifer weder auf Zurufe noch auf den Einsatz von Pfefferspray reagiert hatte, gaben zwei Regionalpolizisten auf kurze Distanz mehrere Schüsse auf den Mann ab und verletzten ihn am rechten Oberschenkel und am linken Unterarm.

Die mit der Strafuntersuchung gegen die zwei Polizisten betraute Staatsanwaltschaft Baden kommt nun zum Schluss, dass der Schusswaffengebrauch verhältnismässig und rechtmässig war. Insbesondere hat die Untersuchung gezeigt, dass für die Polizisten nebst dem Gebrauch der Schusswaffe keine Alternativen bestanden, sich in dieser Notwehr- und Notwehrhilfesituation gegen den mit Axt und Gertel bewaffneten Angreifer zu schützen. Das Verfahren gegen die Polizisten wegen vorsätzlicher Körperverletzung wurde deshalb eingestellt. Die Einstellungsverfügungen sind noch nicht rechtskräftig.

Beschuldigter nur teilweise schuldfähig Gegen den Angreifer hat die Staatsanwaltschaft Baden Anklage erhoben wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung, eventualiter wegen mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung sowie wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Tod, beziehungsweise die schweren Körperverletzungen der Polizisten zumindest in Kauf genommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 2,5 Jahren.

Das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten kommt zum Schluss, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Krankheit nur teilweise schuldfähig war. Die Staatsanwaltschaft beantragt deshalb, die Freiheitsstrafe zugunsten einer stationären Massnahme aufzuschieben. Die Anklage ist am Bezirksgericht Zofingen hängig.

PM der Oberstaatsanwaltschaft Aargau vom 28.02.2017
Allgemein

20 Minuten: Polizist mit Herzschuss ist ausser Lebensgefahr

„Die beiden Polizisten, die im Zuge der Hausdurchsuchung in Rehetobel AR angeschossen wurden, sind auf dem Weg der Besserung.“

Online-Artikel, 12.01.2017
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/24225022

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Tagblatt: Polizei schlüpft nicht in Opferrolle

„Gewalt und Drohungen gegen Polizeibeamte nehmen schweizweit zu – auch in der Stadt. Bei der Stadtpolizei fühlt man sich für diese Entwicklung gewappnet und will Übergriffe konsequent anzeigen.“

Online-Artikel, 11.01.2017
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadt/Polizei-schluepft-nicht-in-Opferrolle;art197,4874931

Tragisch

Bern: Frau leblos in Zelle aufgefunden

Am Donnerstagmorgen ist im Regionalgefängnis Bern eine Insassin verstorben. Die genaue Todesursache wird untersucht. Hinweise auf eine Selbsthandlung oder Dritteinwirkung liegen aktuell nicht vor.

Am Donnerstag, 29. Dezember 2016, gegen 0650 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in einer Zelle des Regionalgefängnissen in Bern eine Insassin leblos aufgefunden worden sei. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen konnte nur noch der Tod der Frau festgestellt werden. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 33-jährige Schweizerin.

Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Todesfall aufgenommen. Insbesondere wird die genaue Todesursache durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern untersucht. Gemäss aktuellem Kenntnisstand liegen keine Hinweise auf eine Selbsthandlung oder Dritteinwirkung.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 29.12.2016

Allgemein

Bevölkerungsbefragung 2016: Die Stadtzürcher Bevölkerung stellt der Stadtpolizei ein sehr gutes Zeugnis aus

Die Zürcherinnen und Zürcher fühlen sich in ihrer Stadt sicher. Sie vertrauen der Stadtpolizei in hohem Mass und sie erachten den Schutz durch die Polizei als gut und angemessen. Die Polizistinnen und Polizisten erlebt die Bevölkerung als hilfsbereit und korrekt. Diese und zahlreiche weitere Erkenntnisse brachte die im Sommer 2016 durchgeführte Bevölkerungsumfrage der Stadtpolizei Zürich.

Im Auftrag der Stadtpolizei Zürich führte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut DemoSCOPE AG zwischen dem 21. Juni und dem 4. August 2016 eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durch. Insgesamt 2282 Personen ab 15 Jahren mit Wohnsitz in der Stadt Zürich (Ausländer/innen mit C-Aufenthalt und Schweizer/innen) beantworteten Fragen zum subjektiven Sicherheitsgefühl, zu Einstellung und Vertrauen gegenüber der Polizei sowie zu weiteren Themen. Die Befragung konnte online (Anteil: 72 %) oder telefonisch (Anteil: 28 %) beantwortet werden.

Hohes subjektives Sicherheitsgefühl

Die Bevölkerung fühlt sich in der Stadt Zürich generell sicher – vor allem tagsüber. 97 % der Befragten fühlen sich, wenn sie alleine in der Stadt unterwegs sind, eher (25 %) oder sehr (72 %) sicher. Nachts hingegen fühlt sich fast jede fünfte Person unsicher oder ist aus Sicherheitsgründen gar nie alleine unterwegs. Rund die Hälfte meidet aus Sicherheitsgründen nachts bestimmte Orte. Hier wird vor allem die Langstrasse genannt.

Der Anteil jener Personen, die ihr eigenes Quartier im Vergleich mit den anderen als weniger sicher beurteilen, ist im Stadtkreis 4 (24 %) am grössten. In den Stadtkreisen 5 (12 %), 11 (14 %) und 12 (16 %) sind die Anteile etwas höher als in den übrigen Stadtteilen.

Strassenverkehr und störende Personengruppen als dringendstes Sicherheitsproblem

Als dringendstes einzelnes und von der Polizei zu lösendes Sicherheitsproblem wird spontan am häufigsten der Strassenverkehr genannt. Dieses Resultat relativiert sich, wenn die Antworten thematisch gruppiert werden. Dann stehen Probleme mit bestimmten Bevölkerungsgruppen wie „Dealer“, „Betrunkene“, „Jugendliche“ oder „ Ausländer“ im Vordergrund. An zweiter Stelle folgen grosse Personenansammlungen bei Demonstrationen, Sportanlässen oder anderen Grossveranstaltungen.

92 % mit Polizeischutz und -präsenz zufrieden

Fast alle Befragten erachten den Schutz der Bevölkerung durch die Stadtpolizei als vollkommen (36 %) oder eher (56 %) genügend. Jene 6 %, die den Schutz für eher ungenügend (5 %) oder ungenügend (1 %) halten, begründen dies am häufigsten mit zu wenig Präsenz/Patrouillen. Auf Nachfrage geben 62 % der Befragten an, dass die Präsenz von Fusspatrouillen gerade richtig sei, für 29 % ist sie zu klein. Bei den Patrouillen mit einem Fahrzeug stimmt die Präsenz für 71 % der Befragten. Für 13 % könnten es mehr und für 7 % weniger Patrouillen sein.

Gute Erfahrungen und ausgezeichnete Vertrauenswerte

Knapp die Hälfte aller Befragten hatte im Lauf der letzten fünf Jahre persönlichen Kontakt mit der Polizei. Die überwiegende Mehrheit (83 %) derjenigen, die mit der Polizei in Kontakt standen, beurteilen das Verhalten der Polizistinnen und Polizisten als korrekt. Jede zehnte Person beurteilt das Verhalten als nur teilweise korrekt und jede zwanzigste Person ist der Meinung, die Polizei habe sich nicht korrekt verhalten.

Die Zürcherinnen und Zürcher haben generell ein sehr hohes Vertrauen in die Stadtpolizei. Auf einer Skala von 1 (sehr wenig Vertrauen) bis 10 (sehr hohes Vertrauen) geben sie im Durchschnitt eine Note von 8.1. Bei den befragten Ausländer/innen ist das Vertrauen sogar noch höher (8.3) als bei den Schweizer/innen (8.1).

„Die Stadtpolizei wird in der Bevölkerung stark wahrgenommen und prägt mit ihrem professionellen und korrekten Handeln das Lebensgefühl in der Stadt Zürich. Das ist eine grosse Verantwortung. Wir werden weiterhin unser Bestes geben, damit wir dieses hohe Vertrauensniveau halten, wenn nicht sogar noch ausbauen können“, so Kommandant Daniel Blumer.

Angemessenes Handeln der Polizei

Während 56 % der Befragten das Handeln der Polizei im Allgemeinen als „gerade richtig“ beurteilen, erachten es 13 % für zu wenig konsequent und 6 % für zu konsequent. Je 13 % machen keine oder keine eindeutigen Angaben. Zu wenig konsequent handelt die Polizei aus Sicht der Bevölkerung insbesondere bei Demonstrationen, Ausschreitungen bei Fussballspielen und allgemein bei Krawallen. Ebenfalls sehr häufig genannt werden zu wenig konsequente Kontrollen von Autofahrenden und vor allem von Velofahrenden.

Hilfsbereit, kompetent und freundlich

Die Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten kommen bei der Bevölkerung insgesamt sehr gut an. So werden sie von je über 80 % der Befragten als eher (53 %) bzw. sehr hilfsbereit (35 %), eher (57 %) bzw. sehr (28 %) kompetent und eher (55 %) bzw. sehr (29 %) freundlich wahrgenommen. Nur von einer Minderheit werden der Polizei negative Eigenschaften zugeschrieben. Am häufigsten werden dabei eher/sehr stur, einschüchternd oder arrogant genannt.

„Die positive Wahrnehmung überwiegt klar. Für ein Polizeikorps ist es jedoch wichtig, dass die Bevölkerung ihm den Spiegel vorhält. Wir werden das Thema des Verhaltens vertieft anschauen“, meint der Kommandant.

Gewalt gegenüber der Polizei

Die grundsätzlich positive Einstellung der Bevölkerung gegenüber der Stadtpolizei widerspiegelt sich darin, dass 92 % der Ansicht sind, Gewalt gegenüber Polizisten müsse konsequent bestraft werden (stimme eher zu: 28 %; stimme voll zu: 64 %). Zwar teilen 58 % die Meinung, dass Gewalt zum Berufsrisiko von Polizistinnen und Polizisten gehört (stimme eher zu: 44 %; stimme voll zu: 14 %), aber nur 8 % stimmen der Aussage zu, dass Polizistinnen und Polizisten die Gewalt durch ihr Verhalten provozieren (stimme eher zu: 7 %; stimme voll zu: 1 %).

Videoüberwachung, Bodycams und Personenkontrollen

Gegenüber Videoüberwachung und dem Einsatz von Bodycams ist die Bevölkerung relativ offen eingestellt. Die Akzeptanz hängt dabei vom Einsatzgebiet ab. Sehr gut vorstellen können sich die Befragten einen Einsatz bei Grossveranstaltungen, Sportanlässen und Demonstrationen.

Insgesamt 60 % der Befragten finden es gut, wenn die Polizei gezielt Personen kontrolliert, auch wenn nur ein geringer Verdacht besteht (stimme eher zu: 34 %; stimme voll zu: 26 %). Im Zusammenhang mit Personenkontrollen wurde zudem danach gefragt, ob die Polizei alle Menschen gleich behandle. Rund ein Drittel (das sind 779 Personen) aller Befragten hat den Eindruck, die Stadtpolizei behandle nicht alle gleich – ohne dies zu werten. Folgende Gruppen würden nach Angaben dieser 779 Personen teilweise anders behandelt: Jugendliche (8 %), Randständige/Drogenabhängige/Kriminelle (12 %), Ausländer/innen; Migrant/innen; Asylsuchende (34 %), dunkelhäutige oder ausländisch aussehende Menschen (44 %). Eine vertiefte Analyse zeigte, dass der Umstand tendenziell negativ konnotiert wird.

„Dieses Resultat ist für mich Anlass, das Korps noch verstärkt für das Prinzip der „fairen und effektiven Polizeiarbeit zu sensibilisieren. Wenn wir im Hinblick auf Polizeikontrollen die daraus entstehenden Fragen richtig beantworten, stellt sich z. B. die Frage des Ethnic Profilings gar nicht mehr erst“, erläutert der Kommandant.  

Optimale Abstimmung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung

Die Bevölkerung der Stadt Zürich ist mit ihrer Polizei weitestgehend zufrieden. Dennoch wird die Stadtpolizei in den nächsten Monaten einzelne Themen vertieft anschauen. Dies mit dem Ziel, die Polizeiarbeit optimal auf die Bedürfnisse und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung abzustimmen.

Der Kommandant der Stadtpolizei Zürich zeigt sich erfreut über das Resultat der Umfrage: „Ich verstehe die sehr positive Rückmeldung aus der Bevölkerung als Kompliment für unser ganzes Korps und als Anerkennung für all das, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei in den vergangenen Jahren geleistet haben.“

PM der Stadtpolizei Zürich vom 08.12.2016

Allgemein Kritik Schweiz Urteil

vol.at: Raser beleidigt: Schweizer Polizist vor Gericht freigesprochen

Nachdem ein YouTube-Video, das einen schweizer Polizisten zeigt, der  bei der Verhaftung eines Rasers diesen zu Boden stieß und wüst beleidigte, im vergangenen Jahr hohe Wellen, schlug, ging das Ganze vor das Kreisgericht St. Gallen. Der Richter meinte, „dass man die Äußerungen des Polizisten im Kontext der Situation sehen müsse“. und sprach ihn frei.

Der rasende Motorradfahrer war im April wegen 46 grober und 28 einfacher Verletzungen der Verkehrsregeln zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 23 Monaten mit zwei Jahren Probezeit verurteilt. Zudem musste er 1000 Franken Strafe zahlen und die Verfahrenskosten tragen.

Online-Artikel, 18.11.2016
http://www.vol.at/raser-beleidigt-schweizer-polizist-vor-gericht-freigesprochen/5018847

Das Kreisgericht Sankt Gallen sprach einen Polizisten frei, der wegen Beleidigung eines Rasers vor Gericht stand. Sowohl von der Verfolgungsfahrt (bei der einige Mitmenschen durch den Raser gefährdet wurden) als auch von der Festnahme existiert ein Video von der Helmkamera, das sich natürlich (!) auf Youtube wiederfand (wo auch sonst…).
 
Macht Euch selbst ein Bild, ab Minute 13 kommt etwa die Polizei ins Spiel, aber man kann im Prinzip die ganze Zeit über den Kopf schütteln.
 
Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. finden es richtig, dass dieser Polizist frei gesprochen wurde, denn dass man in solch einer Situation fassungslos ist, ist verständlich. Da kann man auch mal die Contenance verlieren.
 
Für die, die nicht differenzieren können und uns jetzt fragen werden, warum sie hier nicht fröhlich und nach Herzenslust durchbeleidigen und -pöbeln dürfen: Im Eifer des Gefechts mal die Contenance zu verlieren ist etwas vollkommen anderes als daheim auf der Couch in Ruhe und in der vermeintlichen Sicherheit des Internets anderen verbal an die Wäsche zu gehen.
Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Nufenen GR: Beim Verkehrsdienst Polizist leicht verletzt

In Nufenen ist am Sonntagmittag ein Polizist bei einer Kollision mit einem Personenwagen leicht verletzt worden.

Durch die einsetzenden Schneefälle kam es auf der A13 in Nufenen, beim sogenannten Sagastutz, zu Verkehrsstockungen. Diese wurden durch Fahrzeuge verursacht, welche auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht weiterfahren konnten. Eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden war mit der Verkehrsregelung beschäftigt und half den Lenkern der steckengebliebenen Fahrzeuge. Währenddessen fuhr ein Personenwagenlenker von San Bernardino Richtung Thusis. Bei der Stelle, wo der Verkehrsfluss einseitig betrieben wurde, konnte er sein Fahrzeug mit Sommerpneu nicht genügend abbremsen und kollidierte mit einem stehenden Lieferwagen. Danach kam es zur Kollision mit dem Polizist, welcher dahinter den Verkehr regelte. Der leicht verletzte Verkehrspolizist wurde zur Kontrolle mit der Ambulanz ins Spital nach Thusis überführt. Er konnte dieses jedoch bereits wieder verlassen.

PM der Kantonspolizei Graubünden vom 06.11.2016

Allgemein Kritik

Blick.ch: Ein Drittel mehr Anzeigen – Der neue Volkssport: Polizisten verklagen

„Ein Blick in die Kriminalitätsstatistik fördert Erschreckendes zutage: Immer mehr Beamte werden wegen Amtsmissbrauch angezeigt.“

Online-Artikel, 03.10.2016
http://www.blick.ch/news/schweiz/ein-drittel-mehr-anzeigen-der-neue-volkssport-polizisten-verklagen-id5558328.html

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Matzingen TG: Polizist durch Diensthund leicht verletzt

Am Montagmorgen wurde ein Polizist während eines Einsatzes in Matzingen von einem Diensthund gebissen und leicht verletzt.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau rückten am Montagmorgen wegen einer Festnahme im Zusammenhang mit einer angeordneten Ausschaffung zum Durchgangsheim für Asylsuchende in Matzingen aus.

Während des Einsatzes flüchtete der 34-jährige Algerier in ein Waldstück. Daraufhin fahndeten mehrere Patrouillen nach dem Flüchtigen. Auch ein Diensthund der Kantonspolizei Thurgau wurde beigezogen. Bei diesem Einsatz wurde ein Polizist vom Diensthund gebissen. Beim Unfall erlitt er leichte Handverletzungen. Nach einer ambulanten Behandlung konnte der Polizist das Spital bereits wieder verlassen.

PM der Kantonspolizei Thurgau vom 19.09.2016

Allgemein

Zürich: Mann nach Sprung von Tankstellendach erheblich verletzt

Am Donnerstagnachmittag, 15. September 2016 sprang ein Mann im Kreis 6 von einem Tankstellendach rund drei bis vier Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei.

Kurz nach 15.00 Uhr meldete ein Passant, dass auf dem Vordach der Tankstelle an der Sonneggstrasse 42 ein verletzter Mann stehe. Als die erste Polizeipatrouille wenige Minuten später an der Sonneggstrasse eintraf, befand sich der blutüberströmte Mann mit einem Messer in der Hand immer noch auf dem Dach der Tankstelle. Kurz nachdem die Polizisten ihn angesprochen hatten, sprang er plötzlich und ohne Vorankündigung auf das Trottoir. Der 34-jährige Mann musste von der Sanität mit zurzeit unbekannten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Detektive der Stadtpolizei Zürich klären zurzeit die genauen Umstände und Hintergründe des Vorfalls ab.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 15.09.2016

Allgemein Blog Fahndung

Liestal (Basel-Landschaft): Polizei durch Laserpointer geblendet – Belohnung ausgesetzt

SchwyzIn der Nacht auf Sonntag, 7. August 2016, gegen 02.43 Uhr, wurde eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft während der Fahrt in der Fraumattstrasse in Liestal mit einem Laserpointer geblendet. Zwei Polizisten mussten sich danach ins Spital begeben. Die Polizei sucht Zeugen sowie allfällige weitere Betroffene.
Der Vorfall ereignete sich etwa auf der Höhe der Liegenschaft Nummer 35, das Patrouillenfahrzeug war in Fahrtrichtung Liestal-Zentrum unterwegs. Die beiden Polizisten im Fahrzeug wurden jeweils im Augenbereich durch den Laserstrahl erfasst und mussten sich anschliessend mit Augenreizungen in Spitalpflege begeben.
Eine Fahndung nach der Täterschaft verlief bis zur Stunde ohne Erfolg, weitere Abklärungen sind im Gang. Die Polizei Basel-Landschaft appelliert mit Nachdruck daran, solchen Unsinn zu unterlassen und erstattete Anzeige gegen Unbekannt.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Für sachdienliche Hinweise, welche zur Ermittlung der Täterschaft führen, wird eine Belohnung von bis zu CHF 3‘000.– ausgesetzt. Für sachdienliche Informationen wenden sie sich bitte an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35.

PM der Kapo Basel Landschaft vom 12.08.2016

Allgemein Urteil

Berner Zeitung: Der Polizist hat richtig gehandelt

„Kein Amtsmissbrauch, keine Tätlichkeit, keine Körperverletzung. Ein Berner Kantonspolizist wurde vor Gericht freigesprochen. Er handelte verhältnis- und rechtmässig, als er einen Verdächtigen zu Boden drückte.“ (Zitat des Teasers des verlinkten Artikels)

Online-Artikel, 19.05.2016
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/amtsmissbrauch-berner-polizist-vor-gericht/story/11859278

Allgemein Schweiz

Ossingen ZH: Mann wollte sich Kontrolle entziehen und wurde durch die Polizei verletzt

Am Freitagabend (13.5.2016) versuchte sich ein Personenwagenlenker in Ossingen einer Polizeikontrolle zu entziehen, indem er sich dieser widersetzte. Durch die Polizei erfolgte ein Schusswaffeneinsatz, worauf der Mann die Flucht ergriff. Aufgrund der erlittenen Verletzungen begab er sich etwas später ins Spital, wo er festgenommen wurde.

Gegen 22 Uhr meldete sich eine Frau bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei und gab an, einen maskierten Mann im Quartier gesehen zu haben, welcher mit einem Personenwagen weggefahren sei. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung fiel den ausgerückten Polizisten am Bahnhof Ossingen ein dem signalisierten Personenwagen sehr ähnliches Auto auf. Als ein Funktionär den Insassen kontrollieren wollte, widersetze er sich den wiederholten, Anweisungen sowie der polizeilichen Überprüfung und fuhr los. Nach einem Schusswaffeneinsatz, welcher vom Kontrollierenden ins Fahrzeuginnere erfolgte, beschleunigte der Lenker sein Tempo und ergriff die Flucht.

Kurz vor 23 Uhr begab sich ein Mann mit Schussverletzungen am Arm in die Notfallaufnahme eines Spitals im Kanton Thurgau. Abklärungen ergaben, dass es sich um den in Ossingen geflüchteten Verdächtigen handelt. Er wurde durch die Kantonspolizei Thurgau festgenommen.

Der Schusswaffeneinsatz durch die Polizei wird, wie in solchen Fällen üblich, von der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich untersucht.

Beim Verhafteten handelt es sich um einen 36-jährigen Kosovaren, welcher im Kanton Thurgau wohnhaft ist. Aufgrund von weiteren Ermittlungen dürfte es sich um einen mutmasslichen Einbrecher handeln. Er wird nach der Spitalentlassung der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

PM der Kantonspolizei Zürich vom 14.05.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Blick.ch: Reitschul-Krawalle – Polizist erlitt bleibenden Gehörschaden

„Eine regelrechte Schlacht boten sich Polizisten und Chaoten vor der Berner Reitschule. Sie bringt für einen Polizisten lebenslange Konsequenzen.“

Online-Artikel, 12.05.2016
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/reitschul-krawalle-polizist-erlitt-bleibenden-gehoerschaden-id5011445.html

Allgemein Schweiz Urteil

Blick.ch: Serbe in Bauch geschossen – Elite-Polizist schuldig gesprochen

„Das Bezirksgericht Bremgarten AG hat einen Aargauer Polizisten der Sondereinheit «Argus» und einen Polizeioffizier zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Sie waren 2009 an einem Einsatz beteiligt gewesen, bei dem ein Randalierer mit zwei Schüssen verletzt worden war.“

Online-Artikel, 29.04.2016
http://www.blick.ch/news/schweiz/mittelland/serbe-in-bauch-geschossen-elite-polizist-schuldig-gesprochen-id4977082.html?utm_source=email&utm_medium=social_user&utm_campaign=blick_mobile

Allgemein Kritik Urteil

Aargauer Zeitung: Anwalt des Verurteilten: «Wie soll da ein Polizist seinen Job noch erfüllen können?»

„Zwei Schuldsprüche und ein Freispruch für die Polizisten im Argus-Prozess von Bremgarten. Die Anwälte akzeptieren die Urteile nicht. Diese Schuldsprüche seien nicht nachvollziehbar.“

Online-Artikel, 29.04.2016
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/anwalt-des-verurteilten-wie-soll-da-ein-polizist-seinen-job-noch-erfuellen-koennen-130235938

Allgemein Kritik Schweiz

news.ch: Prozess wegen Schusswaffeneinsatz – Drei Aargauer Polizisten vor Gericht

„Drei Aargauer Kantonspolizisten müssen sich am heutigen Donnerstag vor dem Bezirksgericht Bremgarten AG wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen schweren Körperverletzung verantworten. Ein Polizist ist zudem wegen versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt.“

Online-Artikel, 28.04.2016
http://www.news.ch/Drei+Aargauer+Polizisten+vor+Gericht/695335/detail.htm

Allgemein Urteil

Blick.ch: Freiburger Gericht spricht Polizisten nach tödlichen Schüssen frei

„Das Freiburger Kantonsgericht hat am Freitag den Freispruch eines Polizisten bestätigt, der im April 2010 in einem Autobahntunnel einen französischen Autodieb erschoss.“

Online-Artikel, 29.04.2016
http://www.blick.ch/news/schweiz/justiz-freiburger-gericht-spricht-polizisten-nach-toedlichen-schuessen-frei-id4975631.html

Allgemein

Tagesanzeiger: Tatort Schrebergarten: Urteil gegen zwei Polizisten aufgehoben

„Das Bundesgericht zerpflückt ein Urteil des Zürcher Obergerichts. Es sei willkürlich und dessen Schlussfolgerungen «mit sachlichen Gründen nicht haltbar».“

Online-Artikel, 24.03.2016
http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/56f3cda4ab5c37734b000001

Allgemein Schweiz Urteil

Polizeinews.ch: Verletzung vermutlich nicht von Gummischrot

„Die Staatsanwaltschaft I hat im Zusammenhang mit den Vorfällen an der „Tanz dich frei“-Veranstaltung in Winterthur das Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs und fahrlässiger schwerer Körperverletzung am 3. Februar 2016 eingestellt. Aufgrund der Auswertung des Bildmaterials ist es sehr unwahrscheinlich, dass die schwere Augenverletzung einer Teilnehmerin durch den polizeilichen Gummischroteinsatz verursacht wurde. Der wiederholte Einsatz von Gummischrot war zudem verhältnismässig.“

Online-Artikel, 09.02.2016
http://www.polizeinews.ch/Verletzung+vermutlich+nicht+von+Gummischrot/570351/detail.htm

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Luzern: Bussen und Geldstrafen bis zu 15’600 Franken für Fussballrandalierer

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat 10 Fussballrandalierer zu Geldstrafen und Bussen verurteilt. Zudem haben alle Personen Stadion- und Rayonverbote erhalten. Die Verurteilten hatten sich im Mai 2015, nach einem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich, an gewalttätigen Ausschreitungen in der Stadt Luzern beteiligt.

76% identifiziert: Hohe Aufklärungsrate von unbekannten Fussballrandalierern
Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich vom 25. Mai 2015 ist es in der Stadt Luzern zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppierungen gekommen (siehe Medienmitteilung von 25.5.15). 34 unbekannte Beteiligte wurden von der Polizei gesucht. Die polizeilichen Ermittlungen und eine anschliessende Öffentlichkeitsfahndung führten dazu, dass insgesamt 26 Personen (Aufklärungsrate von rund 76%) identifiziert werden konnten. Weiterhin sind acht Beteiligte unbekannt und werden per Öffentlichkeitsfahndung gesucht (siehe: https://polizei.lu.ch/fahndung/randalierer).

Über 15’000 Franken Geldstrafe, Busse und Untersuchungskosten für Fussballrandalierer
Bisher wurden 10 Fussballrandalierer von der Staatsanwaltschaft Luzern verurteilt. Die Männer wurden u.a. wegen Landfriedensbruch, Vermummung und/oder Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte schuldig gesprochen. Sie wurden mit Geldstrafen zwischen 3’900.- bis 15’600.- Franken bestraft. Zudem müssen die Verurteilten Bussen bis zu 4’000 Franken und die Untersuchungskosten bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig. Den Betroffenen hat die Luzerner Polizei entsprechende Rayonverbote ausgesprochen. Zudem hat der FC Luzern auf Empfehlung der Polizei allen Verurteilten ein schweizweites Stadionverbot für drei Jahre ausgesprochen. Die Fälle von zwölf weiteren, identifizierten Randalierern wurden an Staatsanwaltschaften oder Jugendanwaltschaften von anderen Kantonen abgetreten. In weiteren vier Fällen kam es zu Einsprachen. Diese Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.

Medienmitteilung der StA Luzern vom 10.02.2016

Allgemein

20min.ch: Beiss-Attacken machen Polizei zu schaffen

„Polizisten im Einsatz werden wiederholt bespuckt, gekratzt oder gebissen. Wegen Krankheitsgefahr für die Beamten zieht das jeweils ärztliche Abklärungen nach sich.“

Online-Artikel, 26.01.2016
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Wird-ein-Polizist-gebissen–folgen-medizinische-Tests-21205503

Allgemein Schweiz

Tages-Anzeiger: Zürcher Polizist durch Kinderpornos traumatisiert

„Gewalt und Kinderpornographie: Ein Zürcher Stadtpolizist hat seit der Sichtung ein Trauma. Eine Berufskrankheit? So urteilt das Bundesgericht.“

Online-Artikel, 15.01.2016
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/zuercher-polizist-durch-kinderpornos-traumatisiert/story/28998786

Allgemein KS Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Birsfelden/A18/Einfahrt auf A2/Bananenbrücke BL: Zwei Polizisten von schleuderndem Auto erfasst und verletzt

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Symbolfoto

Auf der Autobahn A18, im Bereich der Einfahrt Birsfelden BL auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern, kam es am Montagmorgen, 28. Dezember 2015, ab 05.50 Uhr, zu mehreren Verkehrsunfällen wegen der dort gefrorenen Strasse. Dabei wurden zwei Polizisten der Polizei Basel-Landschaft, welche auf der Brücke über die Autobahn A2 mit einem ersten Unfall beschäftigt waren, gegen 06.30 Uhr von einem schleuderndem Auto erfasst und verletzt.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte sich gegen 05.52 Uhr auf der sogenannten Bananenbrücke (Zufahrt aus Richtung Birsfelden über die A2) wegen der glatten Strasse ein erster Selbstunfall ereignet; verletzt wurde niemand. Während die angerückte Polizeipatrouille mit den entsprechenden Massnahmen beschäftigt war, näherte sich ein weiterer Personenwagen.

Dieses Auto geriet ebenfalls ins Schleudern und erfasste die beiden Polizisten. Kurz danach rutschte noch ein weiterer Personenwagen in die Richtung der verletzten Polizisten, kollidierte mit der Leiteinrichtung, touchierte aber die beiden Polizisten nicht.

Bei der Kollision mit dem ersten Auto, das ins Rutschen geraten war, zogen sich die beiden Polizisten Verletzungen zu und mussten durch die Sanität Basel ins Spital eingeliefert werden. Sie konnten das Spital am späteren Vormittag wieder verlassen, sind aber sicher bis Ende Jahr krank geschrieben und nicht arbeitsfähig. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Bananenbrücke bis gegen 08.45 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet, die dadurch entstandenen Verkehrsbehinderungen waren marginal. Bei den insgesamt drei Verkehrsunfällen am praktisch gleichen Ort wegen der gefrorenen Strasse blieben die Autolenkenden unverletzt, es entstanden Sachschäden.

PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 28.12.2015

Allgemein Fahndung Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Etzgen (Aargau): Lastwagen kollidierte mit Patrouillenfahrzeug und flüchtete (Zeugenaufruf)

66451_10203478755560133_81551635_nHeute Morgen streifte ein Lastwagen ein Patrouillenfahrzeug der Regionalpolizei Oberes Fricktal, welches eine Unfallstelle absicherte. Eine Polizistin wurde dabei leicht verletzt. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt, ohne anzuhalten, fort. Die Kantonspolizei sucht den Unfallfahrer.

Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) sucht den verantwortlichen Lastwagenfahrer sowie Personen, welche zu diesem Angaben machen können.

 

PM der Kantonspolizei Aargau vom 22.10.2015

Allgemein Fahndung Schweiz

Frick (Aargau): Nach Flucht vor Polizei gefasst

SchwyzEine unbekannte Täterschaft brach in der Nacht in Schinznach in ein Restaurant ein. Auf der Fahndung sichtete die Polizei dann ein verdächtiges Auto. Die folgende Flucht endete in Frick mit einem Unfall. Die Polizei nahm den Lenker fest.

Der Bewohner eines Gästezimmers im Restaurant Röstifarm in Schinznach Dorf wurde am Sonntag, 16. August 2015, kurz nach zwei Uhr durch verdächtige Geräusche geweckt. Er bemerkte dann, dass offensichtlich Einbrecher im Haus waren. Diese flüchteten mit mehreren tausend Franken Bargeld als Beute. Die Kantonspolizei Aargau und die Regionalpolizei Brugg lösten sofort eine intensive Fahndung aus.

In Linn kreuzte eine Polizeipatrouille gegen 3.30 Uhr einen dunklen Wagen, der aus einem Waldstück kam. Beim Anblick der Polizei schaltete der unbekannte Lenker das Licht aus und flüchtete über Feldwege. Die Polizei wendete und folgte dem Auto, verlor dieses aber nach kurzer Zeit aus den Augen.

Minuten später sichtete eine andere Patrouille das gesuchte Auto bei Frick. Wiederum flüchtete der unbekannte Lenker, konnte die Polizei aber diesmal nicht abschütteln. Als er dann in Frick auf die A3 auffahren wollte, geriet der BMW auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem nachfolgenden Polizeiauto. An beiden Autos entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Der Lenker liess sich widerstandslos festnehmen. Es handelte sich um einen 24-jährigen Türken aus dem Freiamt. Noch ist unklar, weshalb er flüchtete und ob er mit dem Einbruch in Verbindung steht. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 16.08.2015

Allgemein Kritik Schweiz Urteil

Einsatz „Windstock“: Verurteilter Polizist verbleibt bei der Kantonspolizei Schwyz im Innendienst

Schwyz
Symbolfoto

Am frühen Morgen des 12. September 2012 kam es nach einer polizeilichen Anhaltung von zwei Einbrechern auf der Ibergereggstrasse in Rickenbach/SZ zu einem Schusswaffeneinsatz durch einen Mitarbeiter der Kantonspolizei Schwyz mit Todesfolge.

Das kantonale Strafgericht verurteilte den Polizisten am 14. April 2014 wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Es erachtete die eigentliche Schussabgabe als gerechtfertigt (Putativnotwehr), wobei die Situation bei pflichtgemässer Vorsicht hätte vermieden werden können. Das Kantonsgericht hat mit Urteil vom 20. Januar 2015 diese Verurteilung bestätigt. Die bedingte Freiheitsstrafe wurde von 15 auf 24 Monate erhöht. Das Urteil ist inzwischen in Rechtskraft erwachsen.

Das Polizeikommando Schwyz leitete gegen den Polizisten ordentlicherweise eine Administrativuntersuchung ein. Nachdem das Urteil gegen den Polizisten rechtskräftig geworden ist, konnte nun auch diese abgeschlossen werden. Sie kommt zum Schluss, dass beim Einsatz keine Dienstpflichtverletzungen auszumachen sind, welche über das Strafurteil hinausgehen. Der Polizist verbleibt weiterhin im rückwärtigen Dienst der Kantonspolizei Schwyz.

PM der Kantonspolizei Schwyz vom 02.06.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Luzern: Rayonverbote, Bussen und Geldstrafen bis zu 12’000 Franken für fünf Fussballrandalierer

Symbolfoto
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Die Staatsanwaltschaft Luzern hat fünf Fussballrandalierer zu Geldstrafen und Bussen verurteilt. Zudem hat die Luzerner Polizei für alle Verurteilten  Rayonverbote verfügt. Die Randalierer hatten sich im August 2014 nach einem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich an Ausschreitungen beteiligt.

Am 16. August 2014 kam es in der Stadt Luzern nach dem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich zu Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppierungen. Fünf Polizisten wurden dabei verletzt (wir berichteten hier). Zudem entstand an diesem Abend ein Sachschaden von über 30’000 Franken.

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen fünf Männer abgeschlossen, welche sich an den Ausschreitungen beteiligt hatten. Sie sind 20, 21, 22, 37 und 38 Jahre alt und stammen aus der Schweiz (3), Portugal und  Bosnien und Herzegowina. Die Männer wohnen in den Kantonen Luzern (1), Zürich (2) und Nidwalden (2).

Sie wurden von der Staatsanwaltschaft je nach Verhalten wegen Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und des missbräuchlichen Verwendens von Pyrotechnik schuldig gesprochen. Sie wurden mit bedingten Geldstrafen zwischen 2’500.- bis 12’000.- Franken bestraft. Zudem müssen die Randalierer Bussen bis zu 3’000 Franken und die Untersuchungskosten bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig.

Zudem hat Ihnen die Luzerner Polizei entsprechende Rayonverbote ausgesprochen.

PM der Staatsanwaltschaft Luzern vom 28.05.2015

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: Polizei schockt mit Präventions-Video

„Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr tödliche Folgen haben. Um die Bevölkerung aufzurütteln, hat die Lausanner Polizei ein ungewöhnliches Video produziert.“

Online-Artikel, 20min.ch, 05.05.2015
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Polizei-schockt-mit-Praeventions-Video-12909258

 

Allgemein

Luzern LU: Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Privatperson: Zeugen gesucht

Symbolfoto
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Die Staatsanwaltschaft Luzern sucht Zeugen, welche am vergangenen Sonntag eine Auseinandersetzung zwischen Polizisten und einem Passanten am Franziskanerplatz in der Stadt Luzern beobachtet haben. 

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 19. April 2015, kurz nach 20.00 Uhr am Franziskanerplatz in der Stadt Luzern. Im Zusammenhang mit einer Festnahme einer mutmasslichen Drogenkonsumentin, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Passanten und den Polizeibeamten. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der 63-jährige Passant arretiert und zur Klärung der Personalien mitgenommen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung bezüglich des Vorfalls eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft Luzern sucht Zeugen, welche diese Auseinandersetzung beobachtet oder eventuell sogar gefilmt haben. Hinweise bitte direkt an Tel. 041 248 80 52.

PM der Staatsanwaltschaft Luzern vom 22.04.2015

Allgemein Schweiz Urteil

20min.ch: Polizist überfährt Rotlicht und baut Unfall – verurteilt

„Ein Zürcher Stadtpolizist hat während eines Notfalls ein Rotlicht überfahren und einen Unfall verursacht. Nun wurde er wegen eines groben Verkehrsdelikts verurteilt.“

Online-Artikel, 20min.ch, 13.04.2015
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/13688460

Allgemein Schweiz Tragisch

SRF: Polizist akzeptiert Urteil wegen fahrlässiger Tötung

„24 Monate bedingte Freiheitsstrafe für fahrlässige Tötung und Körperverletzung: Dieses Urteil des Schwyzer Kantonsgerichts zieht der angeklagte Polizist nicht vor das Bundesgericht. Er erschoss 2012 einen unbewaffneten Einbrecher.“

Online-Artikel, srf.ch, 08.04.2015
http://www.srf.ch/news/schweiz/polizist-akzeptiert-urteil-wegen-fahrlaessiger-toetung

Allgemein Schweiz Urteil

NZZ: Freispruch für Aktivistin – Ist das Anschreien eines Polizisten strafbar?

„Bei einer illegalen Standaktion gegen das Zürcher Justiz- und Polizeizentrum kam es zu einem Pfefferspray-Einsatz, weil eine junge Aktivistin einen Polizisten angeschrien hatte.“

Online-Artikel, NZZ, 23.03.2015
http://www.nzz.ch/zuerich/ist-das-anschreien-eines-polizisten-strafbar-1.18507797

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

blick.ch: Wer ist hier der Idiot?

„Ein falsch parkiertes Polizei-Auto verärgerte einen Zeugen so sehr, dass er die Polizisten mit «Arschlöcher» beschimpfte. In einem offenen Brief wendet sich der betroffene Polizist nun an den Verfasser des Posts.“

17.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/polizist-martin-heer-38-aus-waedenswil-zh-wehrt-sich-gegen-facebook-poebler-wer-ist-hier-der-idiot-id3573295.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Blick.ch: Prügelknabe Polizist – Umgefahren – wegen Parkbusse!

„Lorenzo Rossi, Wachtmeister von Lugano Paradiso TI wurde wegen einer Parkbusse umgefahren. Schuld an der zunehmenden Aggression gegen Beamte sei die Kuscheljustiz, sagt Marco Regazzoni, Polizei-Kommandant von Paradiso TI.“

Online-Artikel, Blick.ch, 16.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/pruegelknabe-polizist-umgefahren-wegen-parkbusse-id3570581.html

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Blick.ch: Gewalt gegen Polizisten immer krasser – «Sie wollten uns töten»

„Ein Mob griff im Dezember Polizisten mit Steinen, Petarden und Fackeln an, 7 wurden verletzt. Die Betroffenen sagen: «Ein Wunder, dass es keine Toten gab!»“

Online-Artikel, Blick.ch, 15.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/gewalt-gegen-polizisten-immer-krasser-sie-wollten-uns-toeten-id3568833.html

 

Auch in unseren Nachbarstaaten ist die Situation für Polizisten nicht immer einfach. Hier ein Bericht aus der Schweiz, der sich insbesondere auf eine Krawallnacht in Zürich im letzten Dezember bezieht, über die wir ebenfalls hier berichteten.

Anfang Januar war ich übrigens in Zürich und bekam dort von einem sehr netten Stadtpolizisten gezeigt, wo genau sich der Zug der Randalierer bewegt hatte. Man konnte noch Spuren der Zerstörung sehen.

Dem Polizisten, der einen bleibenden Hörschaden zurückbehalten hat, wünsche ich an dieser Stelle alles Gute und viel Kraft. Man kann damit leben lernen, ich weiß da ziemlich genau, wovon ich spreche.

Übrigens hat unser Verein neben Mitgliedern in Österreich auch Mitglieder in der Schweiz. Das Phänomen der Gewalt gegen Polizisten spielt sich im gesamten deutschsprachigen Raum ab.

Allgemein Personalsituation Schweiz

Blick.ch: Der Schweiz fehlen 6000 Polizisten!

„Polizeibeamte sind besorgt über die steigende Terrorgefahr in Europa. Sie fordern jetzt mehr Personal. Der Schweiz fehlen bereits heute 6000 Polizisten.“

Online-Artikel, Blick.ch, 15.03.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/ordnungshueter-schlagen-wegen-terror-gefahr-alarm-der-schweiz-fehlen-6000-polizisten-id3569474.html

Allgemein Schweiz Urteil

20min.ch: Polizist gegen Kopf gekickt – 031-Mitglied verurteilt

In Worblaufen (Kanton Bern) wurde die Polizei wegen Lärmklagen zu einer illegalen Privatparty gerufen und erklärte die Party für beendet. Die Teilnehmer dieser Party widersetzen sich:
Bilanz: Beschimpfungen, Angriffe mit Tritten, Schlägen, Steinen, Dachlatten, Bauabschrankungen und Gittern, zwei verletzte Polizisten (Fingerbiss, Gesichtsverletzung durch Steinwurf).

Vor dem Regionalgericht Bern fiel gestern gegen einen der „Feiernden“ ein Urteil: Eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten, zusätzlich eine unbedingte Geldstrafe von mehreren tausend Franken wurden dem Angeschuldigten auferlegt.

„«Wie bei einem Freistoss hat der Beschuldigte mit seinem Fuss aufgezogen und dabei auf den Kopf des am Boden knienden Polizisten gezielt», so die Richterin bei der Urteilseröffnung. Voller Schwung hätte er so eine schwere Verletzung in Kauf genommen – ein weiterer involvierter Polizist konnte den Schlag jedoch abwenden.“

Online-Artikel, 20min.ch, 11.03.2015
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/18611821

Hier der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der Kantonspolizei Bern:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2012/08/18/worblaufen-be-zwei-polizisten-im-einsatz-verletzt/

Allgemein Kritik Schweiz

Tages-Anzeiger: Polizist erhält Strafbefehl wegen Bauschänzli-Besuch

„Weil er sich von einem Milieu-Wirt ans Oktoberfest auf dem Bauschänzli einladen liess, kassiert ein Zürcher Stadtpolizist einen Strafbefehl.“

Online-Artikel, Tagesanzeiger, 11.03.2015
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Polizist-erhaelt-Strafbefehl-wegen-BauschaenzliBesuch-/story/16179208

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Polizei-Schweiz.ch: Gewalt gegen die Polizei – Es braucht Strafen mit Signalwirkung!

Wenn ein Polizist bei einer Kontrolle 30 Meter mitgeschleift wird oder ein gebüsster Automobilist zuerst ausfällig wird, dann mit seinem Auto zurücksetzt, um mit Vollgas die Polizisten anzufahren, dann ist es höchste Zeit für Null-Toleranz bei Gewalt und Drohungen gegen Polizistinnen und Polizisten. Es sind Szenen wie man sie nur aus Actionfilmen kennt, die sich im Tessin zugetragen haben. Diese Taten sind für den Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB unbegreiflich und müssen mit aller Härte bestraft werden. Es brauch jetzt ein starkes Signal, denn nur so kann diese gefährliche Entwicklung gestoppt werden. „Wir fordern auch die nationale Politik endlich dazu auf unsere – im 2009 eingereichte – Petition „Stopp der Gewalt gegen die Polizei“ aus der Schublade zu nehmen und griffige Massnahmen zu beschliessen“, sagt VSPB-Generalsekretär Max Hofmann.“

Online-Artikel, Polizei-Schweiz,ch, 09.03.2015
http://www.polizei-schweiz.ch/ger_details_57421/Gewalt_gegen_die_Polizei_-_s_braucht_Strafen_mit_Signalwirkung.html

Allgemein Kritik

20min.ch: Genf – Polizist verherrlicht Nazi-Regime – Job weg

„Wegen Nazi-Posts auf Facebook hat Genf einem Polizisten gekündigt. Der Mann will den Entscheid nicht akzeptieren.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf 20min.ch vom 25.02.2015
http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/Polizist-verherrlicht-Nazi-Regime—Job-weg-23232216

Ich kenne mich mit der Schweizer Rechtslage diesbezüglich nicht aus, aber rein aus dem Bauch raus finde ich das korrekt, solche Leute zu kündigen. Die von ihm zur Schau gestellte Ideologie passt nicht zu einer demokratisch legitimierten und rechtsstaatlich verfassten Polizei…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Urteil

Luzern: 14’300 Franken Geldstrafe und 1‘500 Franken Busse für Luzerner „Fussballchaot“

Symbolfoto
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Die Staatsanwaltschaft Luzern hat einen 27-jährigen Fussballchaoten wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden, Landfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot zu einer Geldstrafe von 14’300 Franken verurteilt. Zudem hat er eine Busse von 1’500 Franken und amtliche Kosten von 1’210 Franken zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.   

Am 16. August 2014 kam es in der Stadt Luzern nach dem Fussballmatch FC Luzern gegen den FC Zürich zu Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppierungen. Fünf Polizisten wurden dabei verletzt (siehe Medienmitteilung vom 18.8.2014). Zudem entstand an diesem Abend ein Sachschaden von über 30’000 Franken.

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen den 27-jährigen Randalierer aus der Stadt Luzern abgeschlossen. Der Verurteilte hat sich vor dem  Luzerner Fanlokal „Zone 5“ im Pulk der Hooligans aufgehalten und diese zum Teil koordiniert.

Der Mann wurde vom zuständigen Staatsanwalt wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden, Landfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot zu einer Geldstrafe von 14’300 Franken verurteilt (davon 4’400 Franken unbedingt).  Zudem muss er eine Busse von 1’500 Franken und amtliche Kosten von 1’210 Franken bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig. Der 27-jährige Verurteilte ist mehrfach einschlägig vorbestraft.

Die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden führen aktuell noch drei Untersuchungen gegen mutmassliche Täter, welche an den Ausschreitungen vom 16.8.14 beteiligt waren. Weitere Abklärungen zur Identifikation der Randalierer laufen.

PM der StA Luzern vom 17.02.2015

Allgemein

Aargauer Zeitung: Schuss auf Einbrecher: Keine Anklage gegen Aargauer Polizisten

„Ein Aargauer Kantonspolizist, der am Pfingstsonntag 2014 in Sins AG mit seiner Dienstwaffe einen Einbrecher angeschossen und verletzt hatte, wird nicht angeklagt. Die Staatsanwaltschaft stellte das Strafverfahren ein.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Aargauer Zeitung vom 17.02.2015
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/schuss-auf-einbrecher-keine-anklage-gegen-aargauer-polizisten-128847748?google_editors_picks=true

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Berner Zeitung: Und wieder wird der Polizistenmord verherrlicht

„Im Internet ist zum wiederholten Mal ein Video aufgetaucht, in dem der Polizistenmord von Schafhausen als «göttliche Gerechtigkeit» gepriesen wird.“

Artikel in der Online-Ausgabe der Berner Zeitung vom 04.02.2015
http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Und-wieder-wird-der-Polizistenmord-verherrlicht/story/29479085

Unfassbar!

Allgemein Schweiz

NZZ: Schwyz – Strafmass gegen Polizist verschärft

„Der Polizist, der 2012 an einer Fahrzeugkontrolle einen unbewaffneten Einbrecher erschossen hat, hat eine fahrlässige und nicht eine vorsätzliche Tötung begangen. Das Kantonsgericht hat diese Verurteilung der Vorinstanz bestätigt, aber die Freiheitsstrafe erhöht.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ vom 23.01.2015
http://www.nzz.ch/newsticker/schwyz-strafmass-gegen-polizist-verschaerft-1.18467422

Allgemein Schweiz

blick.ch: Härtere Strafe für Schwyzer Polizist

„Das Berufungsgericht hat das Strafmass gegen den Schwyzer Polizisten Reto N. erhöht, der 2012 bei einer Kontrolle einen unbewaffneten Einbrecher erschoss.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Blick vom 23.01.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/einbrecher-erschossen-haertere-strafe-fuer-schwyzer-polizist-id3430079.html

Allgemein

blick.ch: Polizist droht härtere Strafe – Todesschütze von Ibergeregg steht wieder vor Gericht

„Vor dem Kantonsgericht Schwyz hat heute morgen der Berufungsprozess gegen den Polizisten begonnen, der 2012 bei Schwyz einen unbewaffneten moldawischen Einbrecher (†24) erschossen hatte.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Blick vom 20.01.2015
http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/polizist-droht-haertere-strafe-todesschuetze-von-ibergeregg-steht-wieder-vor-gericht-id3420727.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Schwere Gewaltdelikte bei Ausschreitungen – Zeugenaufruf – 10’000 Franken Belohnung

Zeugenaufruf_neutral_kleinDie Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich für Gewaltdelikte und die Kantonspolizei Zürich teilen mit:

Im Nachgang zu den gewalttätigen Ausschreitungen am 12. Dezember 2014 in der Stadt Zürich, wird für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft von zwei schweren Gewaltdelikten führen, eine Belohnung von bis zu 10’000 Franken ausgesetzt. Bei den äusserst gewalttätigen Ausschreitungen wurden sieben Polizeiangehörige verletzt und ein Sachschaden von weit über einer Million Franken angerichtet.

Um etwa 22.30 Uhr griffen Unbekannte an der Zweierstrasse ein Fahrzeug der Stadtpolizei Zürich massiv mit Wurfgegenständen sowie direktem Beschuss mit pyrotechnischen Gegenständen an, rissen die Fahrzeugtüre auf und warfen eine brennende Fackel in das mit Polizisten besetzte Fahrzeug. Dadurch entstanden eine massive Gefährdung der Mitarbeitenden der Polizei sowie Brandschäden an Material und Fahrzeug.

Um 23.55 Uhr griffen ebenfalls vermummte Täter die Regionalwache Aussersihl an der Militärstrasse 105 an. Es wurden ebenfalls Wurfgegenstände und pyrotechnische Gegenstände gezielt gegen die Polizisten eingesetzt. Dabei wurden Beamte verletzt. Die diensthabenden Polizisten konnten die Gewaltangriffe schliesslich durch den Einsatz von Gummischrot aus der Wache heraus abwenden.

Im Zusammenhang mit diesen beiden schweren Gewaltdelikten ist für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen, eine Belohnung von gesamthaft bis zu 10‘000 Franken ausgesetzt worden. Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei Zürich, Telefon: 044 247 22 11, E-Mail: justice@kapo.zh.ch oder an jeden Polizeiposten.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 13.01.2015

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Wädenswil (Zürich): Grosser Schaden bei Brand

Bei einem Brand im Barbereich eines Restaurants ist am frühen Donnerstagmorgen (20.11.2014) in Wädenswil ein Schaden von etwa 100’000 Franken entstanden. Zwei Polizisten zogen sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Kurz nach 3.00 Uhr meldete ein Taxifahrer beim Bahnhof Wädenswil eine Rauchemission. Die aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei stellte in der Bar eines Restaurants im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses einen Brand fest. Bei der Evakuation der 21 Bewohner der Liegenschaft zogen sich die Polizisten eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Sie mussten durch Rettungssanitäter des Seespitals Horgen betreut werden. Die alarmierte Feuerwehr von Wädenswil konnte den Brand rasch löschen. Durch die Flammen entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 100’000 Franken.

Die Ursache des Feuers ist noch nicht geklärt. Entsprechende Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich sind im Gang.

PM der Kantonspolizei Zürich vom 20.11.2014

Allgemein

St. Gallen: Häftling erhängt sich in seiner Zelle

Am späten Dienstagnachmittag (21.10.2014), hat sich im Gefängnis St.Gallen ein 19-jähriger Schweizer mit seinem Pullover erhängt. Der Mann war seit Samstag inhaftiert. Er hatte Strafen von insgesamt 45 Tagen abzusitzen wegen Vermögensdelikten und weil er seine Bussen nicht bezahlt hatte.

Der Mann wurde bei der Essenverteilung erhängt gefunden. Trotz sofortiger Reanimation und Aufgebot eines Notarztes konnte der 19-Jährige nicht mehr gerettet werden. Hinweise auf eine Dritteinwirkung bestehen nicht. Beim verstorbenen Mann hatte es im Vorfeld keinen Hinweis auf die Gefahr einer Selbsttötung gegeben. Er hatte rund eine Stunde vor dem Auffinden noch Kontakt mit dem Gefängnispersonal. Die Staatsanwaltschaft St.Gallen hat, wie in solchen Fällen üblich, eine Untersuchung eingeleitet.

PM der K-POL St. Gallen vom 23.10.2014

Allgemein Schweiz

Bern: Schussabgabe bei Polizeieinsatz

Am Sonntagmittag ist es im Rahmen eines Polizeieinsatzes wegen eines flüchtenden Mannes zu einem Dienstwaffeneinsatz gekommen. Der Mann konnte angehalten werden. Durch die Schussabgabe wurde niemand verletzt.

Die Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 5. Oktober 2014, kurz nach 11 Uhr, zur Kontrolle zweier Personen am Bahnhof Wankdorf beigezogen. Die beiden Männer waren zuvor im Zug aufgegriffen worden und hatten sich geweigert, sich auszuweisen. Während ein Mann nach der Ankunft am Bahnhof angehalten werden konnte, ergriff der zweite Mann die Flucht in Richtung Stauffacherstrasse.

Im Rahmen der Nachsuche konnte dieser im Bereich des Waldes an der Haldenstrasse angetroffen werden. Beim Versuch, den Mann zu kontrollieren flüchte dieser jedoch erneut, woraufhin ihn die Einsatzkräfte mehrmals aufforderten, stehen zu bleiben. In der Folge wurde auch ein Schuss aus einer Dienstwaffe abgegeben. Der Mann konnte schliesslich angehalten werden.

Durch die Schussabgabe wurde niemand verletzt. Beide Männer wurden für weitere Abklärungen auf eine Wache geführt. Der Vorfall wird nun weiter untersucht.

PM der Kantonspolizei Bern vom 06.10.2014

Schweiz Tragisch Trauriges

Urdorf (ZH): In Zelle erhängt

Ein Mann hat sich in der Nacht auf Montag (29.9.2014) in einer Abstandszelle der Kantonspolizei Zürich in Urdorf erhängt. Er hatte zuvor einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht. Es bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung.

Kurz vor 21.00 Uhr verursachte der 40-jährige Schweizer auf der Aargauerstrasse in Birmensdorf mit seinem Auto einen Selbstunfall mit Sachschaden. Nach der Unfallaufnahme und der Abnahme einer Blut- und Urinprobe im Limmattspital wurde der angetrunkene Lenker auf den Verkehrsstützpunkt Urdorf mitgenommen. Aufgrund seines Zustandes wurde ein Arzt aufgeboten, um dessen Hafterstehungsfähigkeit bzw. die Notwendigkeit einer fürsorgerischen Unterbringung zu prüfen, wobei der Lenker bis zum Eintreffen des Arztes in einer Abstandszelle untergebracht wurde. Beim Eintreffen des Arztes fanden die Polizisten den Unfallverursacher erhängt in seiner Zelle vor. Der Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Hinweise auf eine Dritteinwirkung bestehen nicht. Die Staatsanwaltschaft Limmattal-Albis hat, wie in solchen Fällen üblich, eine Untersuchung eingeleitet.

PM der POL Zürich vom 29.09.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

NZZ: Gewalt gegen Polizisten – Dein Freund und Fussabtreter

Ein Bericht aus der Schweiz: „Körperliche und verbale Attacken gegen Polizisten nehmen seit Jahren zu. Die Beamten selber fühlen sich als Freiwild – und von der Justiz im Stich gelassen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung vom 19.09.2014
http://www.nzz.ch/zuerich/dein-freund-und-fussabtreter-1.18386512

Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ganterschwil (SG): Zwei Personen vom Dach gestürzt

Am Dienstag (16.09.2014), um 8:05 Uhr, ist an der Florastrasse ein 68-Jähriger bei Dacharbeiten an seinem Haus rund dreieinhalb Meter in die Tiefe gestürzt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Bei der Tatbestandsaufnahme kam es zu einem weiteren Unfall, ein 49-jähriger Polizist stürzte ebenfalls vom Dach. Er wurde leicht verletzt.

Der 68-Jährige Hausbesitzer war bei der Montage einer Photovoltaikanlage auf dem Dach behilflich. Dabei rutschte er auf den feuchten Dachplatten aus, schlitterte über das Dach, fiel auf das Gerüst und stürzte dann von rund dreieinhalb Meter auf eine Steintreppe. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Bei der Tatbestandsaufnahme stieg ein Polizist auf das Dach, um Fotos zu machen. Dabei rutschte er ebenfalls auf den feuchten Dachplatten aus, stürzte auf das Gerüst und von dort rund zweieinhalb Meter auf die Wiese. Er erlitt einen Sehnenriss und mehrere Prellungen. Er wurde zur Kontrolle mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.

PM der K-POL St Gallen vom 16.09.2014

Allgemein

Zürich-Flughafen: Grosse Menge Kokain sichergestellt

Kantonspolizisten haben am Montag (21.7.2014) im Flughafen eine Frau verhaftet, welche dreieinhalb Kilogramm Kokain in ihrem Reisekoffer transportiert hatte.

Die 29-jährige Deutsche flog von São Paulo nach Zürich und wollte nach Malaga weiter reisen. Im Transitbereich des Flughafens Kloten kontrollierten Kantonspolizisten die Frau und ihr Gepäck. Es wurde festgestellt, dass im Reisekoffer in Rucksäcken sowie einem Schminkset insgesamt dreieinhalb Kilogramm Kokain eingebaut waren. Der momentane Marktwert der Drogen beträgt über eine Million Franken.

Die mutmassliche Drogenkurierin wird der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Zweigstelle Flughafen, zugeführt.

PM der Kantonspolizei Zürich vom 23.07.2014

 

Allgemein Schweiz

Biel BE: Mann aus Fenster von Polizeiwache gesprungen

Am Donnerstagmorgen ist in Biel ein Mann aus einem Fenster der Polizeiwache gesprungen. Er wurde verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern bedauert den Vorfall.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagvormittag, 17. Juli 2014, auf der Wache der Kantonspolizei Bern in Biel. Ein Mann, welcher am Vortag im Zusammenhang mit einem Einbruch in Ins angehalten worden war und sich in vorübergehender Festnahme befand, hatte sich um kurz nach 0930 auf die Toilette begeben. Ersten Abklärungen zufolge rannte er dabei auf einem Gang im Polizeigebäude unvermittelt los und sprang aus einem Fenster im 2. Stock. Der Verletzte musste in der Folge mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen befindet er sich nicht in Lebensgefahr.

Die Kantonspolizei Bern bedauert den Vorfall. Sie wird sich dafür einsetzen, dass die Umstände des Vorfalls genau untersucht werden.

PM der Kantonspolizei Bern vom 17.07.2014

Allgemein Kritik Schweiz

Zürich ZH: Anklage gegen einen ehemaligen Stadtpolizisten wegen Bestechung erhoben

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat am 6. Mai 2014 beim Bezirksgericht Zürich gegen einen ehemaligen Polizeibeamten der Stadtpolizei Zürich Anklage wegen sich bestechen lassen, Amtsgeheimnisverletzung und Begünstigung erhoben. Der Beschuldigte soll mehrfach vertrauliche Informationen weitergegeben haben.

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich führt seit 2011 ein Verfahren gegen einen ehemaligen Polizeibeamten der Stadtpolizei Zürich. Konkret wird ihm vorgeworfen, während rund eines Jahres einem Bekannten verschiedentlich vertrauliche Daten aus der polizeilichen Datenbank weitergegeben zu haben. So soll er unter anderem auf Anfrage seines Bekannten hin, diesem zweimal Auskunft über Verhaftungen im Umfeld von Betäubungsmittelverfahren gegeben haben und ihm auch Informationen über ein gegen ihn selber laufendes Verfahren weitergegeben haben. Der Beschuldigte soll sodann verschiedentlich darüber Auskunft gegeben haben, ob Personen in der Datenbank aufgeführt sind, eine Adresse weitergegeben und auf Anfrage seines Bekannten den Inhaber einer Telefonnummer abgeklärt haben. Informationen, die er von seinem Bekannten über eine ausgeschriebene Person erhalten habe, soll er zudem für sich behalten haben, anstatt pflichtgemäss den zuständigen Stellen zu vermelden. Dem Beschuldigten wird weiter angelastet, für seine Dienste und die Weitergabe der Informationen von seinem Bekannten im Gegenzug Fr. 10‘000.– erhalten zu haben.

Die Staatsanwaltschaft II hat gestützt auf diese Vorwürfe am 6. Mai 2014 beim Bezirksgericht Zürich Anklage wegen sich bestechen lassen, mehrfacher Amtsgeheimnisverletzung und mehrfacher Begünstigung erhoben. Die Strafanträge werden an der Hauptverhandlung gestellt.

Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft II  vom 26.05.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Gefängnisstrafe für Angriff auf Polizisten am 1. Mai 2012

Symbolfoto
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Das Bezirksgericht Zürich hat einen 32-jährigen Mann, der am 1. Mai 2012 einen Stein gegen zivile Fahnder der Stadtpolizei geworfen und dadurch die Verletzung eines Stadtpolizisten in Kauf genommen hatte, zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verurteilt. Die Stadtpolizei nimmt dieses Urteil mit Genugtuung zur Kenntnis.

Obwohl der 1. Mai 2012 weitgehend friedlich verlaufen war, kam es am Nachmittag im Kreis 4 zu einigen kleineren Ausschreitungen mit Sachbeschädigungen und Angriffen auf Polizisten. Dabei errichteten Teilnehmer der illegalen Nachdemo auch eine Strassenbarrikade und zündeten diese an. Zudem wurden Container in Brand gesteckt und parkierte Autos beschädigt. Die eingreifenden Polizisten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen und mit pyrotechnischen Gegenständen beschossen. Ein 33-jähriger ziviler Stadtpolizist wurde dabei von einem Stein am Kopf getroffen und schwer verletzt. (Siehe auch Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich vom 1. Mai 2012, 20.30 Uhr : Vorläufige Bilanz der Stadt- und Kantonspolizei Zürich zu den Ereignissen im Anschluss an den offiziellen 1. Mai-Anlass)

Im nachfolgenden aufwändigen Ermittlungsverfahren konnten Detektive der Stadtpolizei einen 32-jährigen Schweizer eruieren und festnehmen, der durch einen Steinwurf die Verletzungen des Polizisten in Kauf genommen hatte. In der Folge konnten dem Mann auch noch verschiedene weitere Delikte im Zusammenhang mit Ausschreitungen an unbewilligten Demonstrationen sowie an einem Fussballspiel nachgewiesen werden.

Mit der heutigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe zu 2 Jahren und 11 Monaten endete nun das Strafverfahren. Die Anklage vor dem Bezirksgericht erfolgte im abgekürzten Verfahren gemäss Art. 358 bis 362 der Strafprozessordnung, da der Angeklagte die Vorwürfe in der Strafuntersuchung im Wesentlichen anerkannt hatte.

Der Angeklagte wurde wegen versuchter schwerer Körperverletzung, begangen durch einen Steinwurf auf ungeschützte zivile Polizeibeamte am 1. Mai 2012 in Zürich, mehrfachem Landfriedensbruch, begangen an der Antirepressionsdemo vom 4. Juni 2011 in Bern, der Anti-WEF Demo vom 21. Januar 2012 in Bern, der Nachdemo vom 1. Mai 2012 und dem Fussballspiel FC Zürich gegen FC Basel vom 6. Mai 2012 in Zürich, sowie wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Beamte, begangen an der Nachdemo vom 1. Mai 2012 und dem Fussballspiel FCZ-FCB vom 6. Mai 2012, und Sachbeschädigung und mehrfachem Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz, begangen am 1. Mai 2012, verurteilt.

Das Kommando der Stadtpolizei Zürich begrüsst dieses Urteil sehr und wertet es auch als klares Signal, dass Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten nicht toleriert wird. Durchschnittlich wird in der Stadt Zürich jede Woche eine Polizistin oder ein Polizist Opfer von tätlichen Angriffen. Hauptsächlich geschieht dies bei Verhaftungen und Kontrollen. Glücklicherweise bleibt es in den meisten Fällen bei kleineren Blessuren. Es gibt aber immer wieder Fälle, bei denen Angehörige der Stadtpolizei erheblich verletzt werden und über längere Zeit nicht arbeiten können. In den letzten Jahren hat die Gewaltbereitschaft nicht nur gegenüber der Polizei sondern auch gegenüber von Sanität und Feuerwehr zugenommen. Das ist eine Situation, die nicht toleriert werden kann. Umso erfreulicher ist daher das heutige Urteil. Der 33-jährige Detektiv der Stadtpolizei, der am 1. Mai 2012 mit einem Steinwurf angegriffen und am Kopf getroffen wurde, leidet bis heute an den Verletzungsfolgen und war mehrere Monate arbeitsunfähig. Seine Tätigkeit als Fahnder musste er aufgeben.  Er arbeitet heute als Ermittler der Kriminalabteilung im Innendienst.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 21.05.2014

Hier übrigens der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der Stadtpolizei Zürich.

Allgemein Kritik Urteil

Luzern: Polizist wegen Amtsmissbrauch und Körperverletzung verurteilt

(Luzern, 14. April 2014 ) Die Staatsanwaltschaft vom Kanton Luzern hat einen Polizisten der Luzerner Polizei wegen Amtsmissbrauch und einfacher Körperverletzung mit einer Geldstrafe und Busse bestraft. Der Polizist wurde beschuldigt, dass er bei einer Festnahme einen rumänischen Einbrecher mit den Füssen getreten hat. Der Vorgang wurde von einer Überwachungskamera dokumentiert.

Der Vorfall ereignete sich am 3. Juni 2013 in der Stadt Luzern. Zwei rumänische Einbrecher waren am Löwenplatz in ein Uhrengeschäft eingebrochen und wurden vor Ort von der Polizei festgenommen. Auf einem Überwachungsvideo der betroffenen Firma war sichtbar, dass ein Polizist bei der Festnahme einen – auf dem Fussboden liegenden Einbrecher – mehrmals mit dem Fuss tritt. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung gegen den verantwortlichen Polizisten abgeschlossen. Er wurde wegen Amtsmissbrauch und einfacher Körperverletzung mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 140 Franken und einer Busse von 1’000 Franken bestraft. Zudem hat er die Untersuchungskosten von rund 800 Franken zu bezahlen. Gegen den Strafbefehl hat der Beschuldigte keine Einsprache erhoben. Nachdem die Einsprachefrist abgelaufen ist und die Oberstaatsanwaltschaft den Strafbefehl überprüft und genehmigt hat, ist das Urteil rechtskräftig.

PM der Staatsanwaltschaft Luzern vom 14.04.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz

Flawil SG: Brandstiftung an Polizeiauto in Flawil: 43-Jähriger hat sich gestellt

Der Fall der Brandstiftung an einem Patrouillenwagen in Flawil vom 22.03.2014 (wir berichteten hier) ist geklärt. Ein 43-jähriger Mann hat sich letzte Woche bei der Staatsanwaltschaft gemeldet und zugegeben, den Brand am Polizeiauto verursacht zu haben. Er regte sich darüber auf, dass sein Sohn von der Polizei kontrolliert wurde.

In der Nacht auf den Samstag, 22. März 2014, wurde der Sohn des 43-jährigen Mannes von der Polizei kontrolliert, als er in Flawil mit seinem Roller ohne das notwendige „L“ unterwegs war. Der 43-Jährige regte sich über die Kontrolle seines Jünglings auf. Er setzte kurz vor 3 Uhr nachts vor der Polizeistation Flawil einen dort parkierten Patrouillenwagen in Brand. Dazu verwendete er Petrol, das er bei sich zu Hause im Keller gelagert hatte.

Das Polizeiauto erlitt einen Totalschaden. Auch die Hausfassade der Polizeistation Flawil und ein weiteres Auto wurden durch den Brand beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

Der 43-jährige Mann hat sich letzte Woche bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen, Untersuchungsamt Gossau, gestellt. Er wird voraussichtlich wegen Brandstiftung beim Gericht angeklagt.

PM der StA Sankt Gallen vom 07.04.2014

Allgemein Bravo

Stadt Bern: Regierungsratskandidat angehalten

Am Wahlsonntag ist vor dem Rathaus in der Stadt Bern ein Regierungsratskandidat angehalten worden. Er hatte zunächst Flyer auf dem Boden hinterlassen und weigerte sich in der Folge, sich auszuweisen. Da der Mann folglich vor Ort nicht kontrolliert werden konnte, musste er auf eine Wache geführt werden.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 30. März 2014, um 1415 Uhr auf dem Rathausplatz in Bern. Der betreffende Regierungsratskandidat hatte zunächst Flyer auf dem Boden des Rathausplatzes verteilt. Als eine Polizeipatrouille ihn daraufhin ansprach und kontrollieren wollte, weigerte sich der Mann, sich gegenüber der Polizei auszuweisen. Da er sich zudem Zutritt zum Rathaus verschaffen wollte, wurde er von den Polizisten zurückgehalten. In der Folge setzte sich der Mann zu Boden. Nachdem er die mehrmaligen Aufforderung, sich gegenüber der Patrouille auszuweisen, vor Ort nicht nachkam, musste er schliesslich zur Kontrolle auf eine Wache geführt werden. Der Mann versuchte sich dagegen zu sperren, weshalb er schliesslich zu Boden geführt werden musste.

Der Mann wird sich wegen Hinderung einer Amtshandlung zu verantworten haben. Daneben kommt es zu einer Busse wegen Littering. Er wurde nach der Kontrolle wieder entlassen.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 30.03.2014

Ein Regierungsrat ist in der Schweiz Mitglied der Kantonsregierung, also in etwa einem Landesminister vergleichbar. Schön, dass in der Schweiz für alle die gleichen Rechte und Gesetze gelten….

Allgemein Ausrüstung Schweiz

Flawil SG: Brennender Patrouillenwagen

Am Samstag (22.03.2014), kurz vor 3 Uhr, ist ein Patrouillenwagen vor der Polizeistation Flawil aus unbekannten Gründen in Brand geraten und total beschädigt worden. Mit den Folgeschäden beläuft sich der gesamte Sachschaden auf mehrere zehntausend Franken.

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Die Patrouille hielt sich rund eine halbe Stunde in der Polizeistation Flawil auf, als sie auf den Brand aufmerksam wurde.

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Die verständigte Feuerwehr Flawil konnte den Brand löschen. Die Hausfassade der Polizeistation Flawil und ein weiteres Auto wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Zur Klärung der Brandursache ist das Auto sichergestellt worden.

Quelle: PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 22.03.2014

Allgemein

Luzern LU: Polizeioffizier wegen Bundesgerichtsurteil suspendiert

(Luzern, 3. Februar 2014) Das Bundesgericht hat ein Urteil des Bundesstrafgerichts gegen einen Offizier der Luzerner Polizei unter anderem wegen fahrlässiger Tötung bestätigt. Der Kommandant a.i. der Luzerner Polizei hat umgehend reagiert und die Suspendierung des 62-jährigen Polizisten verfügt.

 

Tödlicher Sprengunfall im Jahr 2009

Die Verurteilung geht auf einen Sprengunfall an einem Weiterbildungskurs in Stans/Oberdorf zurück. Bei diesem Vorfall im Jahr 2009 wurde ein 33-jähriger Mann tödlich verletzt. Ein weiterer Kursteilnehmer wurde schwer verletzt. Das Bundesstrafgericht hatte 2012 den Kursleiter und einen weiteren Instruktoren unter anderem der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Das Bundesgericht hat nun eine Beschwerde der beiden Beschuldigten abgewiesen.

Umgehende Suspendierung des Kursleiters

Adi Achermann, Kommandant a.i., und die Geschäftsleitung der Luzerner Polizei haben Ende letzter Woche Kenntnis vom Urteil erhalten. Kdt a.i. Adi Achermann hat entschieden, dass der 62-jährige Offizier der Luzerner Polizei per sofort suspendiert wird.

„Ich bedauere diesen Entscheid sehr, er ist allerdings aufgrund unserer Personalvorschriften und Dienstbefehle unerlässlich“, betont Adi Achermann. Die Luzerner Polizei hält fest, dass der Polizeioffizier mit grossem Engagement während Jahrzehnten und in verschiedenen Bereichen wichtige Beiträge zur Professionalisierung der Polizeiarbeit geleistet hat.

Der Betroffene wurde am Samstagmorgen durch den Kommandanten a.i. über die Massnahme informiert. Die vorübergehend sistierte Administrativuntersuchung wurde wieder aufgenommen.

Quelle: PM der Luzerner Polizei vom 03.02.2014

Allgemein Schweiz Tragisch

Zürich ZH: In Zelle verstorben

Ein 39-jähriger Mann ist am Dienstagabend (14.1.2014) tot in seiner Zelle im Zürcher Polizeigefängnis aufgefunden worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung; es steht ein Suizid im Vordergrund.

Bei einer Kontrolle fanden Mitarbeiter des Gefängnisses den Häftling um 16.30 Uhr leblos in seiner Zelle vor. Trotz der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmassnahmen durch die Gefängnisangestellten und die herbeigerufene Sanität konnte der Häftling nicht wiederbelebt werden. Der 39-jährige Algerier stand unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte in Strafuntersuchung und wäre in den nächsten Tagen für den vorzeitigen Strafantritt in eine andere Haftanstalt gebracht worden.

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat – wie in solchen Fällen üblich – eine Untersuchung über die Todesursache unter Einbezug des Institutes für Rechtsmedizin eingeleitet.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 15.01.2014

Allgemein Schweiz Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Zürich: Kollision zwischen Polizeifahrzeug und Personenwagen

Am Mittwochmorgen, 8. Januar 2014, kam es im Kreis 4 zu einer Kollision zwischen einem Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei und einem Personenwagen. Dabei wurde der Lenker des Personenwagens leider leicht verletzt.

Kurz vor 10.30 Uhr war ein Streifenwagen der Stadtpolizei mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn auf der Seebahnstrasse zu einem Brand in Zürich-Seebach unterwegs. Während der Dringlichkeitsfahrt kam es im Kreuzungsbereich Seebahn-/Hohlstrasse zu einer Kollsion mit einem von links kommenden Auto. Der 34-jährige Lenker dieses Fahrzeugs erlitt beim Unfall einen Knochenriss an einem Arm und musste zur ambulanten Behandlung ins Spital gebracht werden. Ein Polizist erlitt eine leichte Prellung am Knie. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Kantonspolizei Zürich geführt.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 08.01.2014

Allgemein Schweiz

Boswil (Aargau): Schussabgabe bei Fahrzeugkontrolle – Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren abgeschlossen

Am Samstag, 16. März 2013 ist es in Boswil zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten gekommen, bei der eine Person verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren gegen den Polizisten eingestellt; gegen eine weitere Person wurde ein Strafbefehl erlassen.

Auf der Basis der getätigten Untersuchungen ist die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach zum Ergebnis gekommen, dass dem Polizisten kein sorgfaltswidriges Verhalten vorgeworfen werden kann. Der Polizist verhielt sich in der konkreten Einsatzsituation vorschriftsgemäss und schätzte die Situation nach den ihm bekannten Informationen richtig ein. Aus diesen Gründen wurde das Strafverfahren gegen ihn eingestellt.
Strafbefehl gegen „Opfer“

Der 28-jährige Schweizer, welcher durch die Schussabgabe im Brustbereich verletzt wurde, wurde mittels Strafbefehl zu sechs Monaten Freiheitsstrafe, bedingt, und einer  Busse von CHF 1’600.00 verurteilt. Er hatte vorgängig zur Situation, die dann zur Schussabgabe geführt hat, dem Fahrzeughalter, der ihn nach Hause gefahren hatte, den Autoschlüssel entwendet und ist mit dessen Auto davon gefahren, wobei er mehrere Verkehrsregelverletzungen beging. Im Weiteren stand er unter Alkohol- wie auch Drogeneinfluss und hatte zum Tatzeitpunkt keinen Führerausweis. Sowohl die Einstellungsverfügung wie auch der Strafbefehl sind rechtskräftig.

Quelle: PM der StA des Kantons Aargau vom 17.12.2013

Hier der Link zur ersten Pressemitteilung dazu.

Allgemein Schweiz

Grellingen BL: Polizei erwischt Raser – Fahrzeug durch Staatsanwaltschaft beschlagnahmt

Die Polizei Basel-Landschaft hat am Donnerstagmorgen, 5. Dezember 2013 einen Raser erwischt, der auf der Delsbergstrasse in Grellingen in Richtung Zwingen unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft eröffnete ein Strafverfahren und beschlagnahmte das Fahrzeug.

Die Polizei Basel-Landschaft führte am Donnerstagmorgen auf der Delsbergstrasse in Grellingen, in Fahrtrichtung Zwingen, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Um 10.34 Uhr wurde ein Personenwagen mit Schweizer Kontrollschildern mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h gemessen. Erlaubt gewesen wären 50 km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz fuhr der Lenker 65 km/h zu schnell. Nach der neuen Gesetzgebung, welche seit dem 1. Januar 2013 in Kraft ist, handelt es sich im vorliegenden Fall um ein Raserdelikt.

Personenwagen beschlagnahmt
Der fehlbare Lenker – ein 30-jähriger Türke – musste seinen Führerausweis an Ort und Stelle abgeben. Er hat zudem mit einem mindestens zweijährigen Führerausweisentzug sowie einer empfindlichen Strafe zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Mann ein Strafverfahren eröffnet und die Beschlagnahme seines Fahrzeuges verfügt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 06.12.2013

Keine schlechte Idee, das KfZ zu beschlagnahmen… das sichert wenigstens, dass der Mensch dann nicht ohne Führerschein weiter spazieren fährt.

Allgemein Schmunzeln Schweiz

Zürich: Gestohlenes Handy in Polizeigebäude geortet

Am Sonntagmorgen, 1. Dezember 2013, kurz nach 07.00 Uhr beobachtete ein Angestellter einer Bar an der Langstrasse im Kreis 4, wie ein Unbekannter einem Mann das Portemonnaie aus der Gesässtasche entwendete. Er nahm die Verfolgung des Diebes auf und machte eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenpatrouille auf den Vorfall aufmerksam. Der 27-jährige Marokkaner konnte nach kurzer Verfolgung verhaftet und in die Regionalwache Aussersihl geführt werden. Kurze Zeit später erschien ein Mann in der Wache Aussersihl und gab an, dass er sein gestohlenes Mobiltelefon in diesem Gebäude geortet habe. Die Polizisten kontrollierten darauf die Effekten des Verhafteten und fanden das Mobiltelefon des Anzeigeerstatters.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 02.12.2013

Allgemein Bravo

Deutsche Polizisten absolvieren Berufspraktikum bei der Luzerner Polizei

Zwei deutsche Polizisten absolvieren im November bei der Luzerner Polizei ein Auslandspraktikum. Die deutschen Beamten verrichten ihren Dienst in Uniform der deutschen Polizei.  

Zwei Absolventen des Masterstudiengangs der Hochschule Polizei Villingen-Schwenningen absolvieren vom  11. – 15. November 2013 ein Praktikum bei der Luzerner Polizei. Die beiden Polizeiobermeister T. Rau und  U. Link befinden sich in der Weiterbildung in den gehobenen Polizeidienst und werden nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung zu Polizeikommissaren befördert. Teil des Studiums ist ein Berufspraktikum im Ausland.

Ihr Praktikum in Luzern leisten die zwei deutschen Polizisten in ihrer Uniform bei der Sicherheitspolizei Stadt und Land.

Bildquelle: Polizei Luzern
Bildquelle: Polizei Luzern

Quelle: PM der Polizei Luzern vom 11.11.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ruswil (Luzern): Polizistin von Auto angefahren und schwer verletzt – Zeugen gesucht

Am Montagabend musste eine Patrouille der Luzerner Polizei in Ruswil einen toten Fuchs von der Strasse entfernen. Dabei wurde eine Polizistin von einem Personenwagen frontal erfasst. Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht. Die Lenkerin des Autos blieb unverletzt.

Polizistin angefahren und verletzt

Am Montagabend, 04.11.2013, ca. 21:15 Uhr, erhielt die Luzerner Polizei die Meldung, dass sich bei der Liegenschaft Gremsen in Ruswil ein toter Fuchs auf der Fahrbahn befindet. Als die Patrouille der Luzerner Polizei den toten Fuchs von der Fahrbahn entfernen wollte, wurde eine Polizistin  – trotz getragener Leuchtweste –  von einem heranfahrenden Auto frontal erfasst und zu Boden geworfen. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht. Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Die 79-jährige Lenkerin (CH) des Autos blieb unverletzt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte starker Regen. Die genauen Umstände, welche zum Verkehrsunfall führten, werden abgeklärt. Die Untersuchungen führt die zuständige Staatsanwaltschaft Sursee.

Polizei sucht unbekannte Autofahrer

Zwei unbekannte Autofahrer haben die Unfallstelle kurz vor dem Unfall passiert. Die Luzerner Polizei sucht diese beiden Fahrer als Auskunftspersonen. Hinweise bitte direkt an Tel. 041 248 81 17.

Quelle: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Luzern vom 05.11.2013

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Altendorf SZ: Zwei Polizisten und Diensthund bei Verfolgung verletzt

Bildquelle: Kantonspolizei Schwyz
Bildquelle: Kantonspolizei Schwyz

Am Dienstagabend, 29. Oktober 2013, 18.45 Uhr, meldete ein aufmerksamer Bürger der Kantonspolizei Schwyz, dass an der Brandweid in Altendorf möglicherweise eingebrochen werde. Kurze Zeit später konnte eine Polizeipatrouille am Rainweg zwei verdächtige Männer verhaften. In unmittelbarer Nähe der zwei Rumänen stellte die Polizei zudem einen Rucksack mit Einbruchswerkzeugen sicher.
Bei der Fahndung nach den Einbrechern konnte der Diensthund Aika vom Surenblick eine Fährte aufnehmen. Am Rainweg spürte sie einen unbekannten Mann auf, welcher sofort die Flucht ergriff. Bei der Verfolgung stürzten der Flüchtende und Aika vom Surenblick in eine Kiesgrube. Dabei zog sich der Diensthund Verletzungen zu und musste die Verfolgung abbrechen. Zwei Polizisten erlitten bei der Verfolgung des Unbekannten ebenfalls leichte Verletzungen. Obwohl der unbekannte Mann vom Diensthund gebissen wurde, gelang ihm in der Dunkelheit die Flucht.
Die Identität der beiden Verhafteten steht noch nicht fest. Ob sie für den Einbruchsversuch an der Brandweid und weitere Straftaten in Frage kommen, wird zurzeit abgeklärt.

Quelle: PM der Kantonspolizei Schwyz vom 30.10.2013

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Tanz-dich-frei-Ausschreitungen in Winterthur – 35 mutmassliche Straftäter identifiziert

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben im Nachgang zu den Ausschreitungen an der Tanz-dich-frei-Demonstration in Winterthur vom 21. September 2013 (KGgP berichtete hier) bislang insgesamt 35 Personen identifiziert, denen Straftaten wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden.

Die aus Kantonspolizisten und Winterthurer Stadtpolizisten gebildete gemeinsame Ermittlungsgruppe hat die zur Verfügung stehenden Bildaufnahmen ausgewertet und gleichzeitig weitere Abklärungen vorgenommen. Gestützt darauf konnten bislang 35 Personen identifiziert werden, denen Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden. Gegen die mutmasslichen Täter werden Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland erstattet.

Die ausgewerteten Aufnahmen zeigen, wie Kundgebungsteilnehmer Seenotfackeln, massive Knallkörper, Flaschen und Steine gegen die Polizei werfen, was insgesamt drei verletzte Polizisten zur Folge hatte. Bei diesen bislang 35 Personen handelt es sich grösstenteils um Schweizer im Alter von 18 bis 46 Jahren.

Dank dem gemeinsamen Einsatz der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich konnten am 21. September 2013 Ausschreitungen im Stadtzentrum von Winterthur verhindert und der durch Kundgebungsteilnehmer angerichtete Sachschaden in engen Grenzen gehalten werden.

Quelle: PM der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich vom 25.10.2013

Allgemein Schweiz

Zizers (Graubünden): Geiselnahme unblutig beendet – Täter verhaftet

Die Geiselnahme im Nachtclub Midnight Emotiones in Zizers ist in der Nacht auf Freitag unblutig beendet worden. Der 30-jährige mutmassliche Täter hat sich kurz vor 1 Uhr ergeben und konnte von den Einsatzkräften vor dem Haus verhaftet werden. Die Geiseln konnten in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstagnachmittag um 16.25 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden gemeldet, dass im Nachtclub Midnight Emotiones in Zizers eine Auseinandersetzung im Gang sei. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei zwei Schüsse abgefeuert. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus und sperrte das Gebiet grossräumig ab. Der mutmassliche Täter, ein 30-jähriger syrischer Staatsangehöriger, verschanzte sich mit drei Personen im Haus. Seine Geiseln waren zwei Frauen im Alter von 23 und 48 Jahren sowie ein 43-jähriger Mann. Die genauen Umstände der Tat werden abgeklärt, im Vordergrund steht ein Beziehungsproblem.

Verhandlungsführer im Einsatz
Den Einsatzkräften vor Ort gelang es, über einen polizeilichen Verhandlungsführer und einen Bekannten des Täters Kontakt mit dem Mann aufzunehmen und mit ihm zu verhandeln. Im Laufe des Abends liess er die männliche Geisel schliesslich frei. Der Mann konnte das Haus unversehrt verlassen und wurde von den Einsatzkräften in Empfang genommen und weggeführt. Nach weiteren zähen Verhandlungen warf der 30-Jährige schliesslich kurz vor 1 Uhr in der Nacht die Waffe aus dem Fenster und kam mit erhobenen Händen aus dem Haus. Dort wurde er von den Einsatzkräften überwältigt und verhaftet. Die beiden Frauen, die bis zum Schluss in seiner Gewalt waren, blieben unverletzt.

Einsatzkräfte stark gefordert
Die Aktion, die über acht Stunden andauerte, forderte von den Einsatzkräften vollen Einsatz und höchste Konzentration. Neben der Kantonspolizei Graubünden waren auch die Stadtpolizei Chur, Polizeikräfte aus den Kantonen Glarus und Zürich und aus dem Fürstentum Liechtenstein sowie die Rettung Chur vor Ort. Die Kantonsstrasse zwischen Trimmis und Zizers war während des Einsatzes gesperrt. Die Nationalstrasse A13 war normal befahrbar.

Quelle: PM der Kantonspolizei Graubünden vom 03.10.2013

Allgemein Bravo Schweiz

20min.ch: «Das Mädchen hat überlebt – das ist das Wichtigste»

„Polizist Marc Kormann (39) ist der Held der Hauptstadt – der Familienvater rettete ein kleines Mädchen aus der Aare.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf 20min.ch vom 25.09.2013
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Das-Maedchen-hat-ueberlebt—das-ist-das-Wichtigste–12659327

Danke! wp-monalisa icon

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten KS Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Unbewilligte Tanz-dich-frei-Demonstration in Winterthur – Nachbearbeitung durch die Polizei

Die Stadtpolizei Winterthur ersuchte im August 2013 die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der polizeilichen Bewältigung einer unbewilligten Demonstration, zu der in den sozialen Medien unter dem Motto „Tanzveranstaltung“ aufgerufen wurde. Die Kantonspolizei unterstützte in der Folge die Stadtpolizei Winterthur mit einem grösseren Aufgebot in einem gemeinsam geführten Einsatz. Der Auftrag an die Polizei lautete dahingehend, dafür zu sorgen, dass sich die unbewilligte Kundgebung vom Bahnhofplatz nicht in die von Geschäften gesäumten Strassen der Innenstadt von Winterthur verlagern konnte, um so grössere Sachschäden verhindern zu können. Dieser angesichts der engen räumlichen Verhältnisse schwierige Auftrag wurde weitgehend erfüllt; es blieb bei Sachschäden im Umfang von wenigen tausend Franken. Zu bedauern ist, dass verschiedene Personen im Zuge der Ereignisse verletzt wurden.

Kantonspolizei und Stadtpolizei Winterthur werten derzeit den Einsatz vom vergangenen Wochenende aus. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Polizistinnen und Polizisten von Kantonspolizei und Stadtpolizei Winterthur mit selten gesehener Gewalt konfrontiert waren und dass sie ihre Arbeit in einem äusserst aggressiven und gewaltbereiten Umfeld verrichten mussten. Noch vor der Einkesselung um ca. 23.00 Uhr kam es zu gewalttätigen Angriffen gegen die Polizei. Die Einsatzkräfte wurden in der Folge mit äusserst gefährlichen Seenotfackeln, Feuerwerksraketen und gesundheitsgefährdenden Knallkörpern beschossen, mit Steinen und Flaschen beworfen und waren massivsten verbalen Provokationen ausgesetzt. Mehrere Polizisten erlitten dabei Verletzungen und mussten ins Spital eingeliefert werden. Daraufhin erfolgte der Entscheid, die Teilnehmenden dieser unbewilligten und äusserst gewaltbereiten Ansammlung festzuhalten und zu kontrollieren, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Die in der Menge anwesenden Personen hatten vor und während der abschliessenden Einkesselung durch die Polizei über lange Zeit bis 02.00 Uhr Gelegenheit, sich zu entfernen, wozu sie mehrmals mittels Lautsprechern aufgefordert wurden; von dieser Möglichkeit machten zahlreiche Personen Gebrauch. Insgesamt wurden 93 Demonstrantinnen und Demonstranten in Polizeigewahrsam genommen und kontrolliert, wobei zwei sodann der Staatsanwaltschaft zugeführt wurden.

Im Zuge der üblichen Einsatz-Nachbereitung werden nun sämtliche internen Aufzeichnungen sowie die ausgestrahlten TV-Beiträge ausgewertet. Dabei geht es darum, allfällige Lehren zu ziehen und für allfällige weitere derartige Operationen gewappnet zu sein. Dabei werden auch die eigenen Aktionen genau analysiert und wenn nötig kritisiert, stets mit dem Ziel, für zukünftige Einsätze optimal vorbereitet zu sein. Geprüft wird im Übrigen auch die Einleitung von Verfahren wegen Gefährdung des Lebens und Gewalt und Drohung gegen Beamte etc.

Die Kantonspolizei ist bestrebt, ihren Auftrag zur Wahrung der Sicherheit der Bevölkerung unter grösstmöglicher Zurückhaltung umsetzen, wobei sie aber angemessen und rechtzeitig auf Gewaltausbrüche zum Nachteil Unbeteiligter wie auch der eigenen Mitarbeitenden zu reagieren hat. Die hier auf der Homepage der Kantonspolizei Zürich einsehbaren Videoausschnitte und Bilder sollen der Öffentlichkeit einen gewissen Eindruck von der Stimmung an der als „Tanz-dich-frei“ angekündigten, unbewilligten Demonstration vermitteln.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 24.09.2013

Allgemein Kritik

Haltung der Kantonspolizei Zürich zum Bericht der NKVF (Nationale Kommission zur Verhütung von Folter)

Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) ist am Dienstag (3.9.2013) mit einem Bericht über einen Besuch im Massnahmenzentrum Uitikon an die Öffentlichkeit gelangt. Darin geht sie auf einen Vorfall ein, bei dem während einer polizeilichen Intervention durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich ein Destabilisierungsgerät (DSG) eingesetzt wurde. In ihrem Bericht unterliess die Kommission die Erwähnung wichtiger Fakten.

Die Kantonspolizei Zürich wurde im konkreten Fall vom Massnahmenzentrum um dringende Unterstützung gebeten, weil die betreffende Person alkoholisiert aus einem Urlaub zurückgekehrt war und sich äusserst aggressiv und renitent verhielt. In Anbetracht der Vorgeschichte des heute 28-jährigen Mannes, er befindet sich wegen eines schweren Gewaltverbrechens im Massnahmenvollzug, mussten die Einsatzkräfte von einer akuten Selbst- und Drittgefährdung ausgehen. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte beruhigte sich die Situation, eskalierte aber wenig später erneut und die betreffende Person bedrohte eine Betreuerin und weitere Anwesende mit Körpergewalt. Zum wiederholten Mal wurden ihr vergebens die Folgen einer polizeilichen Intervention erklärt. Schliesslich versuchten mehrere Polizisten den Mann zu überwältigen. Aufgrund der engen örtlichen Verhältnisse und wegen heftigstem Widerstand des Mannes musste ihm mit einem DSG (Destabilisierungsgerät) im sogenannten Kontaktmodus ein kurzer Stromstoss versetzt werden, damit er unter Kontrolle gebracht und mit Handfesseln arretiert werden konnte. Beim Einsatz wurde niemand verletzt. Aufgrund des Vorfalles wurde die Person bei der Strafverfolgungsbehörde zur Anzeige gebracht, die sie mittels Strafbefehl wegen „Hinderung einer Amtshandlung“ zu einer Geldstrafe (rechtskräftig) verurteilte. Wie immer bei einem DSG-Einsatz erfolgte eine interne Prüfung, welche ergab, dass der Einsatz sowohl recht- als auch verhältnismässig war.

Die Kantonspolizei Zürich hat den gestern (3.9.2013) erschienen Bericht der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Die Kommission hat, wie im Bericht erwähnt, die Kantonspolizei Zürich um eine Stellungnahme gebeten. Bereits im April 2013, zwei Wochen nach der Aufforderung zur Stellungnahme durch die NKVF, kam die Kantonspolizei Zürich mit einem ausführlichen Bericht dem Ersuchen der Kommission nach. Es ist unverständlich, dass im jetzt veröffentlichten Bericht der NKVF in keiner Weise auf die Stellungnahme eingegangen wird und sich auch kein Hinweis findet, dass diese umgehend erfolgt ist.

Quelle: PM der Kantonspolizei Zürich vom 04.09.2013

Allgemein Schweiz

Berner Zeitung: «Polizisten erleben Gewalt, Familiendramen und Schicksale»

„Eine Fotoausstellung zeigt den Alltag der Polizeiarbeit. Stefan Blättler, Kommandant der Kapo Bern, spricht über das Image der Polizei, Gewalt gegen Beamte, die Reitschule und Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Berner Zeitung vom 04.09.2013
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/Polizisten-erleben-Gewalt-Familiendramen-und-Schicksale/story/21491419

Allgemein Trauriges Unfall

Die Kantonspolizei Wallis ist in Trauer – Kantonspolizist auf Dienst-Töff verunglückt

Am 27. August 2013 am späten Nachmittag, zog sich ein Kollege bei einem Verkehrsunfall in der Region St. Niklaus schwere Verletzungen zu. Mit einem Helikopter wurde er ins Inselspital nach Bern geflogen. Die Kantonspolizei Wallis hat die traurige und schmerzhafte Aufgabe ihnen mitzuteilen, dass der Berufskollege an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben ist.

Dieser tragische Tod des Mitarbeiters, in Ausübung seiner Funktion, löst innerhalb der Kantonspolizei eine grosse Betroffenheit aus.

Unser 50-jähriger Kollege war sehr geschätzt. Er war bekannt für seine grossen  beruflichen und menschlichen Kompetenzen innerhalb  und ausserhalb der Polizei.

Der Kommandant, sein Stab, die Kader, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen das Leid mit seiner Frau, seinen beiden Kindern und allen Familienangehörigen.

Die Kantonspolizei würdigt ihren Kollegen, der mit Respekt für den Kanton Wallis, seine Bürgerinnen und Bürger, mit unseren Werten “Ehre und Treue” gedient hat.

Quelle: PM der Kantonspolizei Wallis vom 02.09.2013

 

St.Niklaus: Motorradfahrer der Kantonspolizei schwer verletzt

Infolge eines Sturzes verletzte sich am 27.08.2013, gegen 16’00 Uhr, ein Motoradfahrer der Kantonspolizei schwer.

Der 50-jährige Agent der Kantonspolizei verkehrte mit seinem Polizeimotorrad von St.Niklaus in Richtung Stalden. Auf der regennassen Strasse kam er in einer Rechtskurve zu Fall, schlitterte unter der Leitplanke hindurch und blieb schwer verletzt ausserhalb der Strasse liegen.

Mittels eines Helikopters der Air-Zermatt wurde er geborgen und schwerverletzt nach Bern ins Inselspital überflogen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Wallis vom 27.08.2013

 

Allgemein Kritik

Überwachungsvideo: Luzerner Polizist überschreitet Grenzen

www.srf.ch/player/tv/news-clip/video/ausschnitt-aus-dem-ueberwachungsvideo?id=9f3fbc39-5184-49bb-b144-237d35e134ad

 

Unschön für all jene schweizer Polizisten, die ihre Arbeit ordentlich und mit Hingabe verrichten. Danke in die Schweiz an alle Polizisten, die das tun und die ich teilweise auch schon kennenlernen durfte.

Allgemein Kritik Schweiz

Blick.ch: Gewalttätige Beamte – Luzerner Prügel-Polizisten mit Samthandschuhen angefasst

„Der Berner alt Oberrichter Jürg Sollberger untersuchte Fälle von Gewaltausübung durch Luzerner Polizisten. Jetzt liegt ein Zwischenbericht vor.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Blick vom 20.08.2013
http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/luzerner-pruegel-polizisten-mit-samthandschuhen-angefasst-id2413105.html

Allgemein Schweiz

Die eine Sekunde – Kantonspolizei Zürich

Ein schönes Imagevideo, das m.E. gut die verschiedenen Facetten der Polizeiarbeit darstellt. Aus meiner persönlichen Sicht kommt es ja auch oft zu Übergriffen gegen Polizeibeamte, weil viele gar nicht mehr wissen (wollen), was eigentlich die Aufgabe der Polizei ist. Das ist natürlich nur ein Aspekt… dennoch kann eine kleine Aufklärung nicht schaden.

https://www.youtube.com/watch?v=A0G7-mfFXvQ

Allgemein Angriff Ausrüstung Gewalt_gg_Polizisten Schweiz verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Tages-Anzeiger: Laserattacken: Polizisten sind machtlos und prüfen Schutzbrillen

„Mit Laserpointern haben Street-Parade-Besucher Polizei und Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindert. Die Geblendeten mussten in ärztliche Behandlung. Nun prüfen die Korps Schutzmassnahmen.

Drei geblendete Beamte mussten an der Street-Parade vom Wochenende auf den Sanitätsposten verarztet werden. Bei insgesamt elf behandelten Fällen am Grossanlass geht die Polizei von gezielten Angriffen aus.“

Quelle und mehr: Artikel in der Online-Ausgabe des Tages-Anzeigers vom 12.08.2013
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Laserattacken-Polizisten-sind-machtlos-und-pruefen-Schutzbrillen/story/23035990

Hier der Link zur Pressemitteilung der Stadtpolizei Zürich dazu.

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

„Fußballfan“ weiterhin in Untersuchungshaft

Ein vermutlich der „Ultra-Szene“ zuzurechnender, einer gefährlichen Körperletzung dringend verdächtiger „Fußballfan“ verbleibt in der Untersuchungshaft. Das hat der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm mit Beschluss vom 18.07.2013 unter Zurückweisung der Haftbeschwerde des 24-jährigen Beschuldigten aus Bern entschieden.
Der Beschuldigte soll der „Ultra-Szene“ des schweizerischen Fußballvereins Young Boys Bern angehören, die Kontakt zu Ultra-Gruppierungen des Wuppertaler SV unterhalten soll. Zwischen den Ultra-Szenen der beiden Vereine soll es Absprachen geben, nach denen man sich wechselseitig zu Derbys und brisanteren Spielen begleitet, wobei tätlichen Auseinandersetzungen mit gegnerischen Gruppierungen nicht ausgewichen werden soll. Aus Anlass des Fußballspiels Wuppertaler SV gegen Rot-Weiß-Essen soll sich der Beschuldigte am 10.05.2013 mit Anhängern des Wuppertaler SV am Essener Hauptbahnhof aufgehalten haben. Dort soll er einen Polizeibeamten, der einen Wuppertaler „Fan“ nach einer Sachbeschädigung vorläufig festnehmen wollte, von hinten mit einer gefüllten Bierflasche gezielt auf dem Hinterkopf geschlagen haben, so dass diese zerbrach. Dabei soll der Beamte bewusstlos zu Boden gefallen und eine große Platzwunde erlitten haben.
Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Fluchtgefahr ist gegen den Beschuldigten noch am Tattage Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet worden.
Der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat die Anordnung der Untersuchungshaft bestätigt und die (weitere) Haftbeschwerde des Beschuldigten zurückgewiesen. Gegen den Beschuldigten bestehe der dringende Tatverdacht u.a. einer gefährlichen Körperverletzung. Im Ermittlungsverfahren vernommene Zeugen hätten das Tatgeschehen beobachtet, das auch durch Lichtbilder und Videoaufnahmen bestätigt werde. Es bestehe der Haftgrund der Fluchtgefahr. Eine gefährliche Körperverletzung sei mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren zu bestrafen. Innerhalb dieses Strafrahmens drohe dem Beschuldigten im Falle seiner Verurteilung eine erhebliche, vollstreckbare Freiheitsstrafe. Dabei dürfte nach Ansicht des Senats zu berücksichtigen sein, dass die Tat dem besonders ahndungswürdigen Bereich der Gewaltanwendung durch „Hooligangruppierungen“ zuzuordnen sei. Die Straferwartung begründe einen beträchtlichen Fluchtanreiz. Dieser werde durch einen festen Wohnsitz, die berufliche Stellung als Bankangestellter und famliäre Bindungen des Beschuldigten in der Schweiz nicht beseitigt. Durch einen Fluchtversuch und massiven gewaltsamen Widerstand bei seiner Festnahme habe der Beschuldigte gezeigt, dass er im Grunde nicht bereit sei, sich dem Strafverfahren in Deutschland zu stellen.
Beschluss des 5. Strafsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 18.07.2013 (5 Ws 245 u. 266/13)
Hier der Link zum damaligen Zeugenaufruf der Mordkommission.
Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben Schweiz Tragisch Trauriges

Bennwil BL: Mann erschoss sich vor den Augen der eingesetzten Polizeibeamten

In der Oberbaselbieter Gemeinde Bennwil BL kam es am Freitag Abend, 5. Juli 2013, zu einem heftigen Fall von Häuslicher Gewalt zwischen einem Ehepaar; die entsprechende Meldung war bei der Polizei Basel-Landschaft kurz vor 19.00 Uhr eingegangen.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte in einem Einfamilienhaus ein 52-jähriger Schweizer seine 38-jährige Ehefrau (ebenfalls Schweizerin) massiv bedroht, woraufhin die Frau aus dem Haus flüchtete und die Polizei informierte. In der Folge entwickelte sich dann vor Ort eine schwierige Situation. Der Mann verschanzte sich mit einem Karabiner im Haus und liess in den Stunden darauf keinerlei Kommunikation zu.

Die Polizei Basel-Landschaft war mit diversen Kräften – darunter die Verhandlungsgruppe sowie die Sondereinheit Barrakuda (Intervention) – vor Ort und versuchte mehrmals, den Mann anzusprechen. Er verweigerte jedoch jegliche Kommunikation. Vor Ort waren auch die Sanität Liestal sowie (wegen der Ausleuchtung) die Verbundfeuerwehr Hölstein/Bennwil/Lampenberg/Niederdorf und die Stützpunkt-Feuerwehr Liestal.

Gegen Mitternacht entschloss sich die Polizei, ins Haus einzudringen, wo der Mann im Badezimmer aufgespürt werden konnte. Beim Anblick der Polizei erschoss sich der Mann im Badezimmer und war auf der Stelle tot. Weitere Verletzte gab es nicht; seitens der Polizei kam es zu keiner Schussabgabe.

Weitere Abklärungen zu diesem aussergewöhnlichen Todesfall sind im Gang, und zwar durch die Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Nähere Angaben können mit Rücksicht auf die laufenden Abklärungen, aus taktischen Gründen sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen derzeit nicht gemacht werden.

Besten Dank für das Verständnis!

Anmerkung an die Medien

Mutmassliche Suizide sowie Fälle von Häuslicher Gewalt werden von der Polizei (schweizweit) in aller Regel nicht proaktiv kommuniziert. Diese Information erfolgt, da in diesem Fall auf Kanälen, welche der Polizei nicht bekannt sind, rasch diverse Medien vom Vorfall Kenntnis erhielten und zum Teil auch vor Ort erschienen. Diese Information dient der generellen Information, aber auch dazu, Gerüchte, Mutmassungen und Fehlinformationen zu verhindern. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Medien um Pietät und entsprechend zurückhaltende Berichterstattung.

Quelle: PM der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 06.07.2013

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Emmen LU: Beschuldigter wollte sich Hafteröffnung entziehen und stürzt ab Fenstersims

Donnerstag, 27. Juni 2013 wurde ein Mann der Staatsanwaltschaft Emmen zur Hafteröffnung zugeführt. Während einem Gespräch mit seinem Pflichtverteidiger flüchtete der Beschuldigte zum Fenster und fiel vom 3. Stock auf den Boden. Verletzt wurde der Mann ins Spital eingeliefert.

Donnerstag, 27. Juni 2013 wurde um ca. 15:00 Uhr ein 23-jähriger türkischer Staatsangehöriger der Staatsanwaltschaft in Emmen vorgeführt. Er wird mehrerer Diebstähle beschuldigt. Vor der geplanten Hafteröffnung durch den Staatsanwalt, führte der Beschuldigte mit seinem amtlichen Verteidiger in einem Besprechungszimmer ein Gespräch.

Um sich der bevorstehenden Haft zu entziehen flüchtete er via Fenster. Er konnte das abgeschlossene Fenster aufreissen und beabsichtigte entlang der Fassade von Fenstersims zu Fenstersims zu flüchten. Beim einen Fenster fiel er ab dem dritten Stock auf ein Steinbeet, wo er verletzt liegen blieb. Durch eine Ambulanz wurde er stabilisiert und ins Spital eingeliefert. Der Verletzungsgrad ist zurzeit noch nicht bekannt.

Der Beschuldigte wurde im vergangenen März auf Diebestour durch die Luzerner Polizei festgenommen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Luzern vom 27.06.2013

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„Tanz dich frei“: Entscheid zu gross angelegter Öffentlichkeitsfahndung

Rund um den Anlass „Tanz dich frei“ vom 25. Mai 2013 (wir berichteten hier) sind in der Stadt Bern zahlreiche Straftaten verübt worden. Nun hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eine gross angelegte Öffentlichkeitsfahndung verfügt. Fotos noch unbekannter Personen, die unter dringendem Tatverdacht stehen, werden kommende Woche auf der Website der Kantonspolizei Bern publiziert.

Rund um den Anlass „Tanz dich frei“ vom 25. Mai 2013 sahen sich die Einsatzkräfte der Polizei, der Sanitätspolizei und der Feuerwehr mit einer massiven Gewaltbereitschaft konfrontiert. Es kam unter anderem zu zahlreichen Sachbeschädigungen und zu Plünderungen. Ebenfalls wurden Einsatzkräfte angegriffen.

Die Kantonspolizei Bern leitete nach den Ereignissen umfangreiche Ermittlungen ein. Dabei wurde auch ein Zeugenaufruf lanciert, woraufhin diverses Foto- und Videomaterial einging. Dieses wie auch polizeieigenes Bildmaterial wurden in der Folge von mehreren Spezialisten detailliert ausgewertet. So konnten zahlreiche mutmassliche Straftäter bezeichnet werden. Zu Fahndungszwecken hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland nun die Veröffentlichung von Fotos, welche noch unbekannte mutmassliche Straftäter zeigen, verfügt. Die entsprechende Publikation auf der Website der Kantonspolizei Bern erfolgt ab dem 17. Juni 2013.

Personen, die sich rund um den Anlass strafbar gemacht haben, haben die Möglichkeit, sich selbst bei der Kantonspolizei Bern zu melden und damit die Aufschaltung der sie betreffenden Fahndungsfotos zu verhindern: Tel. 031 634 41 11.

Quelle: PM der  Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 11.06.2013