Tag Archives: Schleswig-Holstein

Allgemein

Neumünster (Schleswig-Holstein): Bundespolizisten verhaften gesuchten Bulgaren

Freitagvormittag vollstreckten Bundespolizisten einen Haftbefehl für die Staatsanwaltschaft. Diese suchte den Bulgaren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der 23-jährige Bulgare wurde an seiner Arbeitsstätte in Neumünster angetroffen. Er wurde verhaftet und ihm der Haftbefehl eröffnet. Ihm wurde die Gelegenheit gegeben, die festgelegte Geldstrafe in Höhe von 1100,- Euro zu bezahlen.

Da er dies nicht konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort verbringt er nun die nächsten 110 Tage.

PM der BPOLI Flensburg vom 17.03.2019

Allgemein Ausrüstung

Landespolizei Schleswig-Holstein erprobt Drohnen

Anfang März diesen Jahres ist die Landespolizei in einen Nutzungstest von so genannten unbemannten Luftfahrtsystemen („Drohnen“) eingestiegen. Dazu wurden zwei Drohnen beschafft, die als Trainings- oder Einsatzgerät genutzt werden. Mit dem Test soll geprüft werden, ob und unter welchen Rahmenbedingungen Drohnen als polizeiliche Einsatzmittel genutzt werden können. Mögliche Einsatzszenarien sind die Suche nach Vermissten oder Flüchtigen, die Video-Dokumentation von Übungen sowie taktische Einsatzbegleitung und die Lageerkundung zum Beispiel bei Unfällen, an weiträumigen Tatorten oder bei Schadenslagen.

Die Landespolizei in Schleswig-Holstein verfügt bisher nicht über eigene Luftfahrzeuge wie zum Beispiel Hubschrauber. Werden Polizeihubschrauber benötigt, werden diese bei der Bundespolizei oder benachbarten Landespolizeien angefordert. Neben dem bewährten Einsatz dieser Polizeihubschrauber wird nun getestet, ob zusätzlich auch Drohnen taktisch bei konkreten Einsatzanlässen genutzt werden können. Die Testphase läuft zunächst bis zur Jahresmitte 2019. Danach wird ein Zwischenfazit gezogen und das weitere Vorgehen auf Basis der dann vorliegenden Erfahrungen geplant.

Für die Polizei sind Drohnen von Vorteil, da sich die Möglichkeit ergibt, auch unübersichtliches Gelände schnell und umfassend zu überprüfen. Damit können zum Beispiel vermisste oder flüchtige Personen schneller aufgespürt werden. Der Einsatz von Drohnen kann auch dem Schutz der eingesetzten Polizeikräfte dienen, um drohende Gefahren aufzuspüren, bevor die Einsatzkräfte damit konfrontiert sind.

Im Vorwege des Testverfahrens sind acht Polizeibeamtinnen und -beamte als Luftfahrzeugfernführer (Drohnensteuerer) ausgebildet worden. Zukünftig der Drohnensteuerer im Einsatz durch einen Video-Operator unterstützt, der für die Bedienung der Kameratechnik zuständig ist. Zu diesem Team stößt bei Bedarf noch ein „Spotter“, der für Luftraumbeobachtung und Kommunikation zuständig ist.

Zur eingesetzten Technik: Beide Drohnen sind in einer speziellen Version für den behördlichen Einsatz beschafft worden, die für die taktischen Anforderungen konfiguriert ist und eine Datenausleitung an Externe technisch unterbindet. Zum einen wird eine ca. 1 kg schwere Übungsdrohne verwendet, für den taktischen Einsatz ist eine größere (ca. 4 kg schwere) Drohne vorgesehen. Beide Geräte können ca. 30 Minuten in der Luft eingesetzt werden und werden ausschließlich bei konkreten Einsatzanlässen verwendet. Speziell für die Suche nach Vermissten wurde auch eine Wärmebildkamera beschafft. Für die Beschaffung sind rund 34.000 EUR aufgewendet worden.

Der Test wird sowohl vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz, als auch von der Luftsicherheitsbehörde begleitet. Die taktischen Einsätze der Drohne finden auf Grundlage des geltenden Polizei- bzw. Strafprozessrechts statt. Bei Versammlungen ist der Einsatz der Drohne grundsätzlich nicht zulässig.

PM des MdI Schleswig-Holstein vom 15.03.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kiel (Schleswig-Holstein): Bauzaunfuß auf Polizisten geworfen – Tatverdächtiger in U-Haft

Gemeinsam mit einer Staatsanwältin haben Polizeibeamte des 1. Polizeireviers Sonntagabend einen 24-Jährigen festgenommen, der vor dem Zweitligaspiel Holstein Kiel gegen den Hamburger SV einen 35 Kilogramm schweren Bauzaunfuß auf Polizeibeamte geworfen haben soll. Verletzt wurde dabei niemand. Der Tatverdächtige kam Montag in Untersuchungshaft.

Polizei und Staatsanwaltschaft sind sich sicher, dass der Mann vor Spielbeginn am 23. Dezember 2018 den Bauzaunfuß über einen Zaun hinüber auf die eingesetzten Beamten geworfen hat, während diese im Bereich der Turnhalle am Stadion gerade einen anderen Anhänger von Holstein Kiel festnahmen. Dieser hatte zuvor während eines Fanmarsches eine Absperrbake auf einen Polizeibeamten geworfen und diesen dabei leicht verletzt.

Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass durch den Wurf des 35 Kilogramm schweren Bauzaunfußes niemand verletzt wurde. Dennoch leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 24-Jährigen, der Sonntagabend in Altenholz festgenommen werden konnte.

Er wurde Montagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Untersuchungshaftbefehl erließ. Der Mann kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Gemeinsame Pressemeldung der StA und der PD Kiel vom 19.02.2019

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Lübeck (Schleswig-Holstein): Verdacht eines Tötungsdeliktes

++ Gemeinsame Medien-Information der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck ++

Am Mittwoch, 09.01.2019, fanden Polizeibeamte in einer Wohnung in Lübeck Travemünde einen erheblich verletzten, nicht ansprechbaren 79-jährigen Mann mit blutenden Schnittverletzungen an den Handgelenken im Wohnungsflur liegend vor. Die Ehefrau (74 Jahre) lag tot in ihrem Bett.

Die Tochter des Ehepaares war mit ihrer Mutter verabredet gewesen. Als auf ihr Klingeln die Tür zur Wohnung der Eltern nicht geöffnet wurde, sie aber Geräusche einer Person aus der Wohnung vernahm, die auf eine Notlage schließen ließen, wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden bei ihrem Eintreffen die Wohnungstür des Ehepaares sodann angelehnt vor. Hinter der Tür lag der 79-jährige, der umgehend in eine Lübecker Klinik eingeliefert wurde. Die dort festgestellten Verletzungen waren nicht akut lebensgefährlich.

Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der dringende Verdacht, dass der Ehemann zunächst seine Ehefrau erstickt und anschließend versucht hat, sich selbst das Leben zu nehmen.

Die Hintergründe des Tatgeschehens sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die vom Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck übernommen worden sind.

Die Staatsanwaltschaft hat den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des Verdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten beantragt. Die Vorführung des Beschuldigten vor den Haftrichter erfolgt noch am heutigen Tage.

PM der PD Lübeck vom 10.01.2019

Allgemein

Schleswig (Schleswig-Holstein): Nach gestrigen Großeinsatz in Schleswig, Mann mit Spielzeugwaffe ermittelt

Am Montagnachmittag (07.01.2019) gegen 15.20 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, dass sich eine männliche Person mit einer Waffe im Stadtgebiet Schleswig aufhalten soll.

Der Innenstadtbereich wurde daraufhin von einer Vielzahl von Polizeibeamten abgesperrt und überprüft. Es konnte keine verdächtige Person angetroffen werden.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte noch am Abend ein 40 Jahre alter Mann ermittelt und anschließend in seiner Wohnung, in einer betreuten Einrichtung, angetroffen werden. Eine Spielzeugwaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Bei der Spielzeugwaffe handelt es sich um eine Nachbildung einer Maschinenpistole, die auch für die eingesetzten Beamten zunächst nicht als eine Spielzeugwaffe zu erkennen gewesen wäre. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde gefertigt.

In der jüngsten Vergangenheit haben in der Öffentlichkeit getragene Spielzeugwaffen/Anscheinswaffen bereits mehrere Polizeieinsätze ausgelöst. Im Einzelfall ist es auch für die Polizei nicht sofort erkennbar, ob das Gegenüber eine scharfe Schusswaffe oder eine Anscheinswaffe bei sich trägt. Sehr schnell läuft man als vermeintlich schwer Bewaffneter Gefahr durch Polizeibeamte verletzt zu werden.

PM der PD Flensburg vom 08.01.2019

Allgemein Fahndung Möchte_man_nicht_erleben

Braak (Schleswig-Holstein): Schwerer Raub mit Schusswaffe – Zeugen gesucht

02. Januar 2018 | Kreis Stormarn – 29.12.2018 Braak

Am 29.12.2018, gegen 06:30 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Lübecker mit seinem beladenen MAN Lkw aus einem Warenlager in der Brookstraße in Braak los. Unmittelbar am Ende des Industriegebietes, in Höhe der dortigen Autobahnbrücke, wurde der Lkw durch einen vor ihm fahrenden Pkw (keine Angaben zum Typ möglich) gestoppt. Aufgrund einer aufleuchtenden Anzeige im Heck des Pkw hatte der 34-jährige den Eindruck, dass eine Polizeikontrolle bei ihm durchgeführt werden sollte. Plötzlich traten zwei Männer an die Fahrer- bzw. Beifahrertür des Lkw heran, öffneten die Türen und hielten dem Lübecker jeweils eine Schusswaffe an den Kopf. Der 34-jährige wurde unter Vorhalt einer Schusswaffe und in Begleitung eines Täters auf dem Beifahrersitz im Lkw zur Weiterfahrt in die Sackgasse Spötzen gezwungen. Im dortigen Wendehammer endete die Fahrt. Der Lübecker wurde gefesselt in seinem Führerhaus zurückgelassen.

Der Laderaum des Lkw wurde durch die Täter geöffnet. Daraus wurden ausschließlich Tabakwaren im Versicherungswert von ca. 50.000 entwendet.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Person

   - männlich
   - dünne Statur
   - dunkel gekleidet
   2. Person
   - männlich
   - ca. 1,80 cm
   - normale Statur
   - dunkel gekleidet

Beide sprachen sehr schlechtes deutsch, mit starkem osteuropäischem Akzent.

Der Lkw-Fahrer wurde bei der Tat nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Ahrensburg geführt.

Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise: Wer kann Angaben zu der Tat und den Tätern machen? Wem sind in der Umgebung der Brookstraße und der Straße Spötzen in Braak Personen oder Fahrzeuge aufgefallen.

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Tel. 04102/809-0.

PM der PD Ratzeburg vom 02.01.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Kiel (Schleswig-Holstein): Schusswaffenmeldung löst größeren Polizeieinsatz aus

Am 2. Weihnachtsfeiertag kam es in Kiel-Friedrichsort zu einem größeren Polizeiaufgebot, nachdem die Einsatzleitstelle der Polizei den Hinweis erhielt, dass es zu einer Bedrohung mittels Schusswaffen gekommen sei.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam es gegen 01:50 Uhr in der Straße An der Schanze unter mehreren Personen zu verbalen Streitigkeiten, in deren Verlauf der Beschuldigte eine Pistole und einen Revolver vorgezeigt habe, um seine Kontrahenten damit einzuschüchtern. Es wurden umgehend sechs Streifenwagen zum Einsatzort entsandt, da nicht klar war, ob es sich dabei um scharfe Schusswaffen handelte. Die Polizisten konnten den 55-jährigen Beschuldigte kurz darauf widerstandslos im Hausflur eines Mehrfamilienhauses vorläufig festnehmen. Im Anschluss händigte der Beschuldigte den Beamten in seiner Wohnung eine Schreckschusspistole und einen Schreckschussrevolver mit dazugehöriger Munition aus. Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Beamten vom 1. Polizeirevier Kiel haben die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

PM der PD Kiel vom 27.12.2018

Allgemein Wie blöd kann man sein?

Ratzeburg (Schleswig-Holstein): Mit 200 km/h durch die Baustelle

Am 17.11.2018 gegen 23:10 Uhr befuhr ein Zivilfahrzeug der Kriminalpolizei Lübeck auf dem Weg zu einem Einsatz die A 1 in Richtung Hamburg. Vor ihnen fuhr ein 55-jähriger Hamburger in seinem Saab Cabrio. Obwohl in der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h gilt, beschleunigte der Hamburger sein Cabrio plötzlich auf ca. 180 km/h. Nach der Baustelle fuhr er wieder die vorgeschriebenen 120 km/h. Die Polizeibeamten überholten das Fahrzeug und beobachteten die Fahrweise. Kurz vor der nächsten Baustelle in Höhe Barsbüttel beschleunigte der Fahrer erneut und überholte das Zivilfahrzeug. Nun fuhr er mit über 200 km/h bei erlaubten 80 km/h mehrere Kilometer durch die Baustelle und anschließend auf die A 24 nach Hamburg. An der Abfahrt Jenfeld konnte er schließlich durch die Polizeibeamten kontrolliert werden.

Eine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Auf den Hamburger kommt nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß zu.

Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

PM der PD Ratzeburg vom 21.11.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Unfall

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Unfall durch alkoholisierten Autofahrer bei Flucht vor Polizei

Heute Morgen ist ein PKW-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss gegen einen Baum gefahren, als er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wollten Polizeibeamte um 3 Uhr einen Renault-Fahrer kontrollieren, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Hamburger Straße unterwegs war. Sie fuhren daher mit dem Streifenwagen hinter das Fahrzeug und versuchten diesen zu stoppen. Als der 36-jährige Autofahrer dies bemerkte, versuchte er sich der Kontrolle zu entziehen, verlor im Rahmen dessen die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr gegen einen Baum. Daraufhin flüchtete der Elmshorner weiter zu Fuß, konnte aber durch die ihm folgenden Polizeibeamten geschnappt werden.

Während der sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen konnten die Beamten feststellen, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Die Atemalkoholkontrolle führte zu einem Wert von 1,67 Promille. Ein Drogenschnelltest ergab Hinweise auf den Konsum von Cannabis und Kokain.

Der Elmshorner wird sich nun strafrechtlich verantworten müssen. An dem PKW entstand ein Sachschaden von etwa 5000 Euro. Verletzt wurde niemand.

PM der PD Bad Segeberg vom 07.11.2018

Allgemein Bravo

Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme durch die Bundespolizei im Kieler Ostuferhafen

43-jähriger Russe soll ca. 12 Millionen Zigaretten nach Deutschland geschmuggelt haben.

Dienstagabend, 30.10.2018, führte die Bundespolizei im Kieler Ostuferhafen Kontrollen durch. Dabei ging den Beamten ein „dicker Fisch“ ins Netz. Bei der Kontrolle eines Lkw-Fahrers kam heraus, dass gegen den 43-jährigen ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Der Mann wird beschuldigt, zwischen 2009 und 2011 als Mitglied einer Bande ca. 12.000.000 Zigaretten nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Dabei entstand dem Fiskus ein Steuerschaden in Höhe von sage und schreibe 1.670.000 Euro. Gegen den 43-jährigen wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen und heute war gewissermaßen „Zahltag“. Nach Rücksprache zwischen der Bundespolizei und dem Bereitschaftsrichter verbrachte der 43-jährige die Nacht im Polizeigewahrsam und wurde dann am Mittwoch auf richterlichen Bescheid durch die Bundespolizei in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM der BPOLI Kiel vom 01.11.2018

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten KS Möchte_man_nicht_erleben Unfall verletzt

Bönningstedt / Hamburg / Ahrensburg (Schleswig-Holstein): Verfolgungsfahrt nach Pkw-Diebstahl mit Schussabgabe durch die Polizei

– Gemeinsame Medieninformation der Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg und der Polizei Hamburg –

Am 25.10.2018, gegen 01.35 Uhr, kam es in der Kieler Straße in 25474 Bönningstedt zum Diebstahl eines Pkw Mercedes Benz AMG. Eine Nachbarin des Fahrzeughalters hatte gehört, dass der Mercedes gestartet wurde. Als sie aus dem Fenster sah, fuhr das Fahrzeug, zusammen mit einem dunklen VW Passat Kombi, gerade weg. Da ihr dies um diese Uhrzeit merkwürdig vorkam, hinterfragte sie diesen Umstand beim Eigentümer, mit dem Ergebnis, dass der AMG tatsächlich gerade entwendet worden war.

Eine vom Eigentümer durchgeführte Fahrzeugortung ergab, dass sich der Mercedes zu diesem Zeitpunkt im Hamburger Stadtgebiet befand. Daraufhin informierte dieser die Polizei Hamburg. Gegen 02.05 Uhr konnte der Mercedes im Bargkoppelweg in Hamburg dann von der Hamburger Polizei angetroffen werden. An der Rotlicht zeigenden Lichtzeichenanlage Einmündung Hellmersbergerweg / Meiendorfer Weg sollte der Fahrer festgenommen werden. Zwei Streifenwagen blockierten den Mercedes vorne und hinten, um diesen an der Weiterfahrt zu hindern. Nach derzeit vorliegenden Informationen entzog sich der Fahrer des AMG jedoch der Festnahme, in dem er beide Streifenwagen rammte und dabei auch gezielt auf einen bereits ausgestiegenen Beamten zufuhr. Der Beamte konnte ein Umfahren nur durch einen Sprung zur Seite verhindern. Im Zuge dieses Manövers erfolgte eine Schussabgabe auf den AMG durch einen Beamten der Hamburger Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge wurde durch den Schuss niemand verletzt.

Im weiteren Verlauf flüchtete der AMG über die Meiendorfer Straße und Hamburger Straße in das Stadtgebiet Ahrensburg. Dort wurde das Fahrzeug zusammen mit dem o. g. dunklen VW Passat Kombi von Hamburger Beamten gesichtet. Ein weiterer Anhalteversuch im Bereich der B 75/Eulenkrugstraße schlug fehl, weil der VW Passat einen Streifenwagen offensichtlich gezielt rammte. Die Beamten blieben dabei jedoch unverletzt.

Durch dieses Manöver erlangte der Mercedes etwas Abstand zu den verfolgenden Streifenwagen und bog im weiteren Verlauf über den Braunen Hirsch in die Straße Vogelsang ein. Hier wurde der AMG dann mit laufendem Motor abgestellt vorgefunden. Der Fahrer war zu Fuß flüchtig. (02.25 Uhr)

Er wird wie folgt beschrieben.

– Vollglatze
– Kräftige Figur
– Osteuropäisches Erscheinungsbild

Infolge eines plötzlichen Bremsmanövers auf Grund der Antreffsituation des Mercedes kollidierten zwei Hamburger Streifenwagen miteinander. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt.

Eine weitere Fahndung nach dem fußläufig flüchtigen Täter verlief ohne Erfolg

Insgesamt waren 10 Streifenwagen der Polizeidirektion Ratzeburg sowie 22 Streifenwagen der Polizei Hamburg im Einsatz.

Die weiteren Ermittlungen zum Fahrzeugdiebstahl werden durch die Kriminalpolizei in Pinneberg geführt. Der entwendete Mercedes wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Zeugen gesucht. Wer hat gestern Nacht im Stadtteil Hagen in Ahrensburg eine Person gesehen, auf die Beschreibung zutrifft?

Weitere Geschädigte gesucht. Nach Wahrnehmung der eingesetzten Beamten haben der flüchtige Mercedes sowie der VW Passat im Verlauf der Verfolgungsfahrt möglicherweise weitere Fahrzeuge beschädigt.

Etwaige weitere Geschädigte sowie mögliche Zeugen werden gebeten sich mit ihrer zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

PM der PD Ratzeburg vom 25.10.2018

Allgemein KS

Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein): Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch

Am 07.10.2018, gegen 11:30 Uhr, kam es in Bad Oldesloe, Schützenstraße, zu einem Polizeieinsatz, in dessen Verlauf von Polizeibeamten auch die Schusswaffe gegen eine Person eingesetzt wurde.

Nach Rücksprache mit der STA Lübeck wird eine Medieninformation erst im Laufe des kommenden Tages erfolgen.

Gemeinsame PM der StA Lübeck und der PD Ratzeburg vom 07.10.2018

 

Am heutigen Sonntag (07.10.) kam es um 11.25 Uhr in Bad Oldesloe im Bereich der Schützenstraße, zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter die Schusswaffe einsetzte. Infolge der Schussgabe wurde ein 22-jähriger in Bad Oldesloe aufhältiger Obdachloser, derart verletzt, dass er noch an dem Ereignisort verstarb.

Über Notruf war der Polizei zuvor gemeldet worden, dass sich im Bereich der Schwimmhalle in Bad Oldesloe eine Person mit einem Messer in der Hand aufhalten würde. Als die alarmierten Polizisten (zwei Streifenwagen aus Bad Oldesloe und eine weitere Streifenwagenbesatzung aus Bargteheide) dort eintrafen, trafen sie die Person nicht an. Gut 300 Meter weiter entfernt konnte im Rahmen der Suche eine Besatzung den gesuchten Mann antreffen.

Es kam zu einem Schusswaffengebrauch. Dabei wurde der 22-jährige Deutsche derart verletzt, dass er noch vor Ort verstarb.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft, das Kommissariat 1 und die Spurensicherung (K 6) der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, ermitteln. Sie werden von der Schutz- und Kriminalpolizei aus der Polizeidirektion Ratzeburg unterstützt.

Am Ereignisort wurde unter anderem ein Messer mit einer Klingenlänge von 18 cm aufgefunden und sichergestellt.

Zu den weiteren Ermittlung sowie den Sachverhaltsablauf werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht – sie sind Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen.

Die Öffentlichkeitsarbeit wird von der Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck übernommen. Das Büro ist zurzeit besetzt. Ein weiterer Pressesprecher befindet sich in Bad Oldesloe auf der dortigen Dienststelle des Polizeireviers Bad Oldesloe im Berliner Ring.

PM der PD Lübeck vom 07.10.2018

 

Am gestrigen Sonntag (07.10.) kam es um 11.25 Uhr in Bad Oldesloe im Bereich der Schützenstraße, zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter die Schusswaffe einsetzte. Infolge der Schussgabe wurde ein 21-jähriger in Bad Oldesloe aufhältiger Obdachloser, derart verletzt, dass er noch an dem Ereignisort verstarb. Über den Notruf der Polizei wurde mitgeteilt, dass eine Person mit einem Messer in der Hand durch Oldesloe im Bereich der Schwimmhalle laufen würde. Aufgrund der Personenbeschreibung bestand bei den Polizeibeamten die Vermutung, dass es sich um einen amtsbekannten und psychisch kranken 21-jährigen Oldesloer handeln dürfte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen wenige Minuten später auf die zuvor genannte Person im Bereich der Schützenstraße. Dieser hatte ein Messer mit einer Klingenlänge von 18 cm in seiner Hand. Nach ersten Zeugenaussagen ist derzeit davon auszugehen, dass es nach der vorangegangenen Abgabe eines Warnschusses zu einer Konfrontation mit den Polizeibeamten kam, in welcher der 21-jährige Mann trotz mehrfacher Aufforderung das Messer wegzulegen und nach Einsatz eines Pfeffersprays bedrohlich und mit gegen den Oberkörper gerichteten Stichbewegungen auf die Beamten zuging. Ein Beamter des Polizeireviers Bad Oldesloe gab zwei Schüsse ab. Diese trafen den 21-jährigen im Oberkörperbereich. Der junge Mann ist noch am Einsatzort an den Folgen der Schussverletzung gestorben. Der Leichnam wurde in die Lübecker Rechtsmedizin gebracht. Eine Obduktion ist durch die Staatsanwaltschaft Lübeck angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.

Am gestrigen Sonntag wurde in der Folgemeldung das Alter der verstorbenen Person falsch angegeben. Der Mann war 21 Jahre alt. Wir bitten diesen Irrtum zu entschuldigen.

Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck Christian Braunwarth, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Stefan Muhtz, Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Gemeinsame PM der StA Lübeck und der PD Lübeck vom 08.10.2018

 

Am 07.10.2018 verstarb in Bad Oldesloe ein 21-jähriger Mann infolge eines Schusswaffeneinsatzes durch einen Polizeibeamten. Zuvor waren die Beamten durch den 21-jährigen mit einem Messer bedroht worden, dessen Klingenläge 18 cm betrug. Die Rechtsmedizin in Lübeck hat den Leichnam des Verstorbenen am gestrigen Tage im Auftrag der Staatsanwaltschaft obduziert. Dabei wurde festgestellt, dass die Schussabgabe zu schwersten inneren Verletzungen vornehmlich im Bereich der Luftröhre und der Lungenarterie führte, was einen ganz erheblichen Blutverlust zur Folge hatte. Dies korrespondiert mit den Angaben aus den bisherigen Vernehmungen der weiteren an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten, welche unmittelbar nach der Schussabgabe an der Person des 21-jährigen Mannes waren. Aufgrund des massiven Blutverlustes überprüften die Polizeibeamten die Vitalfunktionen des Mannes und konnten bereits kurz darauf keinen Puls mehr feststellen. Der wenig später eingetroffene Notarzt konnte nur den Tod des 21-jährigen Mannes feststellen.

Die Ermittlungen dauern weiter an.

Gemeinsame PM der StA Lübeck und der PD Lübeck vom 09.10.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kiel (Schleswig-Holstein): Betrunkener Fahrzeugführer kollidiert mit Streifenwagen

Am frühen Sonntagmorgen gegen 02:50 Uhr kam es im Düsternbrooker Weg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem betrunkenen Fahrzeugführer und einem Polizeifahrzeug. Der alkoholisierte 35-jährige Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 1,77 Promille, als dieser aus der Innenstadt kommend mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Landtag fuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde eine 35-jährige Polizeibeamtin leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Streifenwagen war nicht mehr fahrbereit. Dem 35-Jährigem wurde eine Blutprobe entnommen.

PM der PD Kiel vom 10.09.2018

Allgemein Angriff Blog KS Möchte_man_nicht_erleben

Rosdorf (Schleswig-Holstein): Polizei setzt sich gegen Hunde zur Wehr

Am Donnerstag, den 02. August 2018, gegen 14.30 Uhr, kam es in Rosdorf, Kreis Steinburg, zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Ein 41 jähriger Postzusteller hatte die Polizei informiert. Die Beamten der Polizeistation Kellinghusen fanden den Mann leicht verletzt in seinem Auto vor. Der Briefträger berichtete den Beamten, dass er beim Ausliefern von Post von zwei Hunden aus dem gegenüberliegenden Haus angegriffen worden sei. Die Hunde seien auf ihn zugestürmt und einer hat ihn in die Brust gebissen. Durch den Angriff hatte er einen Bluterguss und Schürfwunden erlitten. Als die Hunde sich zurückzogen, sei er in sein Auto geflüchtet. Nach der Anzeigenaufnahme setzte der Zusteller seinen Weg fort. Als die Beamten mit einer Anwohnerin sprachen, kamen plötzlich beide Hunde wieder sehr aggressiv auf die Beamten zugelaufen. Ein Polizist zog seine Dienstwaffe und schoss 4 Mal auf die angreifenden Hunde. Dabei wurde ein Hund verletzt. Beide zogen sich nun auf ihr Grundstück zurück. Die Polizisten sicherten nun das Grundstück gegen erneute Angriffe ab und informierten den Besitzer der Hunde, der von seiner Arbeitsstelle erst nach einer Stunde angefahren kam und sich um den leichtverletzten Hund kümmerte. Der 38 jährige Hundebesitzer hatte seine Bulldoggen eigentlich hinter der Umzäunung seines Hauses gewähnt. Die Hunde hatten sich allerdings herausgegraben. Der Hundehalter wird sich wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Hundegesetz verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 03.08.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kiel (Schleswig-Holstein): Cabrioletfahrer durch Flaschenwurf verletzt

Ein 47-Jähriger war am heutigen Morgen um 05.18 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, als er durch das offene Verdeck seines Cabriolets mit einer Glasflasche beworfen und verletzt wurde. An der Kreuzung Harmsstraße/Königsweg hielt der Geschädigte mit seinem Auto an, da eine männliche Person unvermittelt auf die Straße getreten war. Zunächst sei die Person verbal aggressiv geworden. Dann habe der Mann eine Bierflasche in Richtung des Geschädigten geworfen. Dieser versuchte noch auszuweichen, wurde aber am Arm getroffen, woraufhin die Flasche zerbrach. Alarmierte Beamte des 3. Polizeirevier Kiel erschienen vor Ort und verbrachten den Täter zur Dienststelle. Dort wurde dem Mann auf Anordnung des Amtsgericht Kiel eine Bluptrobe entnommen. Bei dem Geschädigten handelt es sich um einen Polizeibeamten, welcher sich zum Tatzeitpunkt nicht im Dienst befand und sich auch nicht als Polizeibeamter zu erkennen gab. Er wurde durch den Flaschenwurf leicht am Schulterblatt und Ellenbogen verletzt und ist am heutigen Tag nicht mehr dienstfähig. Gegen den Täter wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

PM der PD Kiel vom 31.07.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Stockelsdorf (Schleswig-Holstein): Vier verletzte Polizeibeamte bei Verkehrsunfall mit zwei Funksteifenwagen

Am späten Sonntagabend, 24. Juni 2018, kam es in Stockelsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Streifenwagen, bei dem vier Polizeibeamte teilweise schwer verletzt wurden. Die Funkwagen befanden sich in einem Einsatz.

Gegen 23.45 Uhr wurde der Einbruchalarm bei einem Verbrauchermarkt in Stockelsdorf ausgelöst. Ferner gingen mehrere Notrufe bei der Polizei Regionalleitstelle ein. Die Anrufer teilten mit, dass zwei männliche Personen flüchtig sein, die offenbar in den Markt eingebrochen waren.

Für den Einsatz waren mehrere Funkstreifen eingesetzt.

In der Segeberger Straße stießen zwei der eingesetzten Streifenwagen vom 2. Polizeirevier Lübeck gegeneinander. Es handelt sich um einen Mercedes Vito und einen VW Passat. Der Passat kam auf der Seite zum Liegen, der Vito stieß am Ende gegen einen Ampelmast.

Vier Polizeibeamte (25J./m., 31J./m., 34J./m. und 21J./w.) wurden bei dem Unfall teilweise schwer verletzt und in Lübecker Krankenhäuser gebracht. Nach bisherigem Stand besteht bei keinem von ihnen Lebensgefahr.

Das Dach des VW Passats musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät abgetrennt werden, damit die zwei Insassen das Fahrzeug verlassen konnten.

Die Segeberger Straße musste am Unfallort voll gesperrt werden. Die Vollsperrung konnte nach der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle gegen 02 Uhr aufgehoben werden.

Noch während die verletzten Polizeibeamten vor Ort versorgt wurden, erschienen Zeugen und gaben Laptops ab, die vermutlich bei dem Einbruchdiebstahl entwendet worden waren.

Wie genau es zu dem schweren Verkehrsunfall kommen konnte, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Auch dauern die Ermittlungen in Bezug auf den Einbruchdiebstahl noch an.

Zur Abarbeitung des Unfalls waren auch vier Rettungswagen, der leitende Notarzt, zwei Notärzte, der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und ein Löschfahrzeug eingesetzt.

Sollten sich Zeugen zu dem Einbruchdiebstahl melden, werden diese gebeten, sich ab Montagvormittag an die Telefonnummer 0451-1310 zu wenden.

PM der PD Lübeck vom 25.06.2018

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Heiligenhafen (Schleswig-Holstein): Polizeigebäude nach verdächtiger Briefsendung geräumt

Am heutigen Dienstag (19.06.2018) ging gegen 11.40 Uhr eine Briefsendung auf dem Polizeirevier Heiligenhafen ein, aus der ein weißes Pulver herausrieselte.

Bis zur endgültigen Klärung, um welche Substanz es sich bei dem weißen Pulver gehandelt hat, wurde die Dienststelle in der Lauritz-Maßmann-Straße geräumt. Mit lediglich leichten Einschränkungen konnten die Beamten ihren Dienst aus den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr heraus aufrechterhalten. Darüber hinaus wurden polizeiliche Einsätze für das Polizeirevier Heiligenhafen vonseiten der Regionalleitstelle der Polizei an die benachbarten Polizeidienststellen vergeben.

Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich ärztlich untersucht. Die ersten ärztlichen Begutachtungen ergaben keine Hinweise auf etwaige gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den Kollegen.

Vonseiten der Polizei in Heiligenhafen wurden Ermittlungen aufgenommen. Es wird untersucht, um was es sich bei der Substanz handelt, um sodann eine strafrechtliche Bewertung des Sachverhalts vornehmen zu können.

Das sichergestellte Pulver wurde zur Analytik in ein Kieler Labor transportiert.

PM der PD Lübeck vom 19.06.2018

Allgemein Ausrüstung

Beamtinnen und Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck beteiligen sich an dem Pilotprojekt Bodycam der Landespolizei Schleswig-Holstein

Die Landespolizei Schleswig-Holstein testet seit dem 15.06.2018 für ein Jahr den Einsatz von Körperkameras („Bodycams“) im Rahmen eines Pilotprojektes.

Vor dem Hintergrund eines anhaltend hohen Gewaltniveaus gegenüber Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten erfolgte in den vergangenen zwei Jahren bereits eine Verbesserung der persönlichen Ausstattung der Polizistinnen und Polizisten im Land. Darüber hinaus wird nun im Rahmen eines einjährigen Pilotprojektes erprobt, ob und wie durch den Einsatz der Körperkameras insbesondere die Anzahl der Übergriffe auf Polizeibeamte gesenkt werden kann. Es soll auch geprüft werden, inwieweit die mobile Videoüberwachung als Mittel der visuellen Beweissicherung geeignet ist, um einerseits Beteiligte einer polizeilichen Maßnahme vor ungerechtfertigten Eingriffsmaßnahmen, aber auch vor ungerechtfertigter Strafverfolgung zu schützen und anderseits ggf. die Aufklärung von Straftaten deutlich zu erleichtern.

Das 2. Polizeirevier Lübeck ist eine von drei Dienststellen der Landespolizei bei denen die Bodycams im Rahmen der täglichen Einsatzwahrnehmung als präventivpolizeiliche Maßnahme Anwendung finden. unter anderem bei Kontrollsituationen bei denen aufgrund der Gesamtumstände mit einer Gefährdung für die Polizeikräfte oder unbeteiligte Dritte zu rechnen ist, wird die Kamera eingesetzt.

Leitender Polizeidirektor Norbert Trabs zu dieser Projektbeteiligung:

Als Verantwortlicher für die Sicherheit und Gesundheit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehe ich den Einsatz einer Bodycam positiv. Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.

Die Anzahl der Vorfälle, in denen Polizeibeamtinnen und -beamte Opfer von Gewalt werden, sind in Lübeck seit Jahren konstant hoch. Alleine 2017 wurden 103 Kolleginnen und Kollegen bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt. Die Verhinderung dieser Taten ist eines meiner vordringlichen Ziele. In diesem Zusammenhang möchte ich wissen, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, diese Situation zu verbessern. Daher wurde eine wissenschaftliche Untersuchung initiiert, die sich mit den Ursachen der Gewalt gegen Polizeibeamte in Lübeck befasst. Mit den Ergebnissen rechne ich im Frühjahr 2019.

PM der PD Lübeck vom 19.06.2018

Allgemein Ausrüstung

Landespolizei Schleswig-Holstein startet Pilotprojekt Bodycam am 15.06.2018

Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird ab dem 15.06.2018 für ein Jahr den Einsatz von Körperkameras („Bodycams“) im Rahmen eines Pilotprojektes testen.

Vor dem Hintergrund eines anhaltend hohen Gewaltniveaus gegenüber Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten erfolgte in den vergangenen zwei Jahren bereits eine Verbesserung der persönlichen Ausstattung der Polizistinnen und Polizisten im Land. Darüber hinaus wird nun im Rahmen eines einjährigen Pilotprojektes erprobt, ob und wie durch den Einsatz der Körperkameras insbesondere die Anzahl der Übergriffe auf Polizeibeamte gesenkt werden kann. Darüber hinaus gilt es zu testen, inwieweit die mobile Videoüberwachung als Mittel der visuellen Beweissicherung geeignet ist, um einerseits Beteiligte einer polizeilichen Maßnahme vor ungerechtfertigten Eingriffsmaßnahmen, aber auch vor ungerechtfertigter Strafverfolgung zu schützen und anderseits ggf. die Aufklärung von Straftaten deutlich zu erleichtern.

Der Verantwortliche Projektleiter, Polizeidirektor Axel Behrends, stellte nun das Pilotprojekt am Donnerstag, den 14.06.2018, im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein der Öffentlichkeit vor.

Wo kommen die Bodycams zum Einsatz? Drei Dienststellen der Landespolizei beteiligen sich an dem Pilotprojekt. Dies sind das 2. PR Lübeck, das 4. PR Kiel und die 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin. Bei den genannten Polizeirevieren soll die Bodycam im Rahmen der täglichen Einsatzwahrnehmung als präventivpolizeiliche Maßnahme u.a. auch in Kontrollsituationen Anwendung finden, bei denen aufgrund der Gesamtumstände mit einer Gefährdung für die Polizeikräfte oder unbeteiligte Dritte zu rechnen ist. Die landesweit einsetzbaren Kräfte der 1. Einsatzhundertschaft werden die Bodycam insbesondere bei öffentlichen Veranstaltungen mitführen. Dazu zählen neben den Vergnügungs- und Open-Air-Veranstaltungen („Kieler Woche“, „Travemünder Woche“, „Wacken Open Air“ pp.) auch Fußballbegegnungen und größer angelegte Kontrollmaßnahmen zur Gefahrenabwehr innerhalb Schleswig-Holsteins. Nur Beamtinnen und Beamte, die sich freiwillig bereit erklärt haben, die Kamera zu tragen, wirken bei dem Pilotprojekt mit.

Wo kommen die Bodycams zum Einsatz? Der Einsatz der Bodycams erfolgt ausschließlich an öffentlich zugänglichen Orten. Dabei handelt es sich um dem öffentlichen Verkehr gewidmete Bereiche oder solche, die nach dem erkennbaren Willen des Berechtigten von jedermann genutzt oder betreten werden können (z.B. Gaststätten, Diskotheken, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel pp.). Die Nutzung von Bodycams in Privatwohnungen oder im Rahmen von Demonstrationen ist nicht vorgesehen.

Welche Technik nutzt die Landespolizei für das Pilotverfahren? Für das Pilotverfahren sind 40 Kameras der Marke „Reveal D3“ beschafft worden. Hinzu kommen Ladestationen, Klett-Schriftzüge zur Kennzeichnung und IT-Ausstattung zur Auswertung und Sicherung von Aufnahmen.

Das für das Pilotverfahren gewählte Kameramodell beinhaltet einen Frontmonitor, in dem sich videografierte Personen sehen können. Neben der Transparenz der dienstlichen Handlung hält dies dem Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes auch den Spiegel vor.

Ist das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) eingebunden? Das ULD begleitet das laufende Pilotprojekt und wird im Rahmen seiner Zuständigkeit die Videoaufnahmen aus den Bodycams sichten. Im Vorwege erfolgte bereits eine Einbindung des ULD zur Vorbereitung des Pilotverfahrens.

Auf welcher Rechtsgrundlage kommen die Bodycams zum Einsatz? Der Einsatz von Videokameras zur Gefahrenabwehr durch die Polizei wird durch § 184 Abs. 3 LVwG legitimiert. Danach ist es bei polizeilichen Maßnahmen zum Schutz der Polizei oder eines Dritten möglich, Bild- und Tonaufnahmen anzufertigen. Dies muss offen erfolgen, also für den Aufgenommenen erkennbar sein. In Ausgestaltung der Vorschrift des § 184 LVWG sind die örtlichen und sachlichen Voraussetzungen für das Aufzeichnen und Speichern der Bild- und Tondaten sowie das Pre-Recording in einer verbindlichen Handlungsanweisung im Detail definiert und klar bestimmt.

Woran kann man erkennen, ob gefilmt wird? Die Videoaufzeichnung erfolgt offen, also für jedermann erkennbar. Die Einsatzkräfte, die eine Bodycam tragen, sind daher eindeutig gekennzeichnet. Dazu wird ein Klettschriftzug „Video“ an der Außentragehülle bzw. an der Uniform angebracht. Außerdem verfügt das ausgewählte Bodycam-Modell über einen Farbmonitor, der dem Betroffenen die Videoaufzeichnung anzeigt. Der Start der Aufnahme wird zudem optisch und akustisch signalisiert.

Was bedeutet Pre-Recording? Der Begriff Pre-Recording bezeichnet eine Voraufzeichnung. Technisch bedeutet dies, dass bei Auslösen des Aufnahmeknopfes zusätzlich die letzten Sekunden vor der Aktivierung der Aufnahme hinzugefügt werden. Es ist zu prognostizieren, dass sich gerade in diesem Zeitraum die entscheidende eskalierende Szene, die zur Anordnung der Videoaufzeichnung geführt hat, abgespielt haben dürfte. Außerdem wird somit ebenfalls die Anordnung selbst enthalten sein. Die Aufnahme kann aber auch der Beweissicherung dienen, z.B. bei einer vorangegangenen Beleidigung oder einem unvermittelten Angriff. Die Dauer der verschlüsselten Voraufzeichnung ist auf 30 Sekunden begrenzt. Eine dauerhafte Aufzeichnung während der Streife oder gar einer gesamten Schicht ist nicht vorgesehen.

Wird auch Ton aufgezeichnet? Die Bodycam zeichnet neben dem Bild in HD-Qualität ebenfalls den Ton auf. Neben den Bildaufnahmen gehören Tonaufnahmen zur relevanten Dokumentation einer Situation.

Wie lange werden Aufnahmen gespeichert und wann werden sie gelöscht? Videoaufnahmen unterliegen gem. § 184 Abs. 3 LVwG einer Löschfrist von maximal drei Tagen. Abweichend hiervon kann länger gespeichert werden, wenn die betroffene Bürgerin/der betroffene Bürger dies wünscht oder die Aufnahme der Strafverfolgung dient.

Wie geht es nach dem Pilotversuch weiter? Das Landespolizeiamt legt am Ende der Erprobungszeitraumes einen Erfahrungsbericht vor. Dieser enthält unter anderem Erfahrungsrückmeldungen der Bodycam-Träger, statistische Auswertungen zu Gewaltvorfällen während des Projektzeitraumes und eine Bewertung zu den praktischen Erkenntnissen über die Tauglichkeit und Wirksamkeit der Bodycam. Damit wird die Grundlage für eine abschließende Entscheidung über die Einführung oder Nicht-Einführung der Bodycam bei der Landespolizei Schleswig-Holstein geschaffen.

PM des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein vom 14.06.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kieler Nachrichten: Kritik an Urteil für Polizei-Angreifer

„Der Schlag gegen seinen Kopf war so heftig, dass der Preetzer Polizist Nico Skrotzki im Herbst 2017 schwer verletzt wurde. Das Strafmaß für den Täter bezeichnete er als „zweiten Schlag ins Gesicht“, erklärte er am Freitag. Klaus Schlie kritisierte die Justiz.“

Der 16-jährige Täter hat 50 Arbeitsstunden bekommen und soll 250 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Online-Artikel, 01.06.2018
http://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Polizist-in-Preetz-verletzt-Heftige-Kritik-an-Urteil-fuer-Angreifer

Allgemein Tragisch Trauriges

Flensburger Tageblatt: „Das wünscht sich kein Polizist“

„Aus der Politik gibt es durchweg Anerkennung für das beherzte Eingreifen der jungen Polizeibeamtin.“

Online-Artikel, 01.06.2018
https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/das-wuenscht-sich-kein-polizist-id20004057.html

 

Meines Erachtens sollte man die junge Frau erstmal zu sich kommen lassen, bevor man aus dieser für sie scheußlichen Situation auf ihrem Rücken politisches Kapital schlägt.

Allgemein Trauriges

Kölnische Rundschau: Polizistin schweigt Ermittlungen nach Messerattacke im IC laufen

„Nach der Messerattacke in einem Zug in Flensburg suchen die Ermittler weiter nach dem Motiv für die Tat. So müsse unter anderem noch geklärt werden, ob die Polizistin und der später von ihr erschossene 24 Jahre alte Angreifer schon vor dem Angriff Kontakt im Zug gehabt hätten, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt am Montag auf Nachfrage.“

Online-Artikel, 04.06.2018
https://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/polizistin-schweigt-ermittlungen-nach-messerattacke-im-ic-laufen-30564444

Lasst die junge Frau doch einfach mal zu sich kommen …

Allgemein KS

Flensburg (Schleswig-Holstein): Zwei Verletzte und eine getötete Person am Bahnhof

Am Mittwochabend (30.05.18) gegen 19:00 Uhr kam es in einem Zug im Flensburger Bahnhof zu einem Vorfall, bei dem ein Mann getötet wurde. Ein Mann und eine Frau wurden nach ersten Erkenntnissen durch Messerstiche verletzt. Bei der Frau handelt es sich um eine 22-jährige Polizeibeamtin. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass die Polizeibeamtin ihre dienstliche Schusswaffe eingesetzt hat.

Die Hintergründe zum Geschehen sind derzeit völlig unklar. Weitere Angaben zu den beteiligten Personen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg haben die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Flensburg vom 30.05.2018

Allgemein

Hohenlockstedt (Schleswig-Holstein): Einsatz des Spezialeinsatzkommandos

In der Nacht zum Sonntag war das Spezialeinsatzkommando in Hohenlockstedt eingesetzt, nachdem dort in einer Wohnung ein Schuss gefallen war. Wie sich letztlich herausstellte, stammte dieser aus der Schreckschusspistole eines polizeilich bereits bekannten Mannes.

Am Samstagnachmittag beobachteten Anwohner des Schäferweges einen Nachbarn, der sich auf seinem Balkon aufhielt und dort mit einer Schusswaffe hantierte. Zunächst registrierten die Zeugen dieses Verhalten nur, riefen aber gegen 23.00 Uhr die Polizei, nachdem sie einen Schuss wahrgenommen hatten. Aufgrund der unklaren, möglicherweise gefährlichen Lage und der Erkenntnis, dass der Betroffene in der Vergangenheit psychisch auffällig war, kam das Spezialeinsatzkommando gegen 02.00 Uhr zum Einsatz. Nach der Anordnung der Wohnungsdurchsuchung durch einen Staatsanwalt öffneten die Spezialkräfte die Wohnungstür des Hohenlockstedters und trafen hier auf den 57-Jährigen. Der saß in der Dunkelheit, eine Waffe vor sich. Hierbei handelte es sich um eine Schreckschusswaffe samt Munition, die die Beamten sicherstellten. Der Betroffene zeigte sich gegenüber den Polizisten kooperativ und begab sich freiwillig zur Behandlung auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.

PM der PD Itzehoe vom 07.05.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben Tragisch Trauriges

Kiel (Schleswig-Holstein): Vier Wochen alter Säugling getötet – Tatverdächtiger festgenommen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist ein vier Wochen alter Säugling in einer Wohnung in der Rendsburger Landstraße zu Tode gekommen. Als dringend tatverdächtig gilt der 19 Jahre alte Vater des Mädchens. Er befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand der Kieler Mordkommission kam es gegen 03:45 Uhr zu der Tat durch den alkoholisierten Tatverdächtigen. Die Polizei wurde zunächst alarmiert, da der 19 Jahre alte Deutsche in der Wohnung randalieren sollte. Bei Eintreffen der Beamten des 3. Reviers fanden diese das vier Wochen alte Kind derart schwer verletzt vor, dass eine sofortige Reanimation zunächst durch die eingesetzten Beamten und anschließend durch einen Notarzt erfolglos blieb. Eine Obduktion des Säuglings soll Klarheit über die Todesursache bringen.

Der Vater des Kindes konnte in dem Mehrfamilienhaus angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er war deutlich alkoholisiert und stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Mutter und weitere Angehörige des Säuglings werden durch ein Kriseninterventionsteam (KIT) betreut. Die eingesetzten Polizeibeamten und die Angehörigen des Rettungsdienstes der Kieler Berufsfeuerwehr werden ebenfalls betreut.

Weitere Angaben werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht.

PM der PD Kiel vom 27.04.2018

 

Allgemein Ausrüstung

Kiel (Schleswig-Holstein): Präsentation neuer Ausrüstungsgegenstände

In den vergangenen Monaten erfolgten erhebliche Anstrengungen, um ein umfangreiches Ausstattungspaket zur Bewältigung terroristischer Einsatzlagen zu konzeptionieren, zu beschaffen und der Landespolizei zur Verfügung zu stellen.

Dieses Ausstattungspaket wurde heute (23.04.2018) im Rahmen eines medienöffentlichen Termins durch Innenminister Hans-Joachim Grote und den Leitenden Polizeidirektor Thomas Thiede vorgestellt.

Innenminister Hans-Joachim Grote zur Polizeiausrüstung: „Die stärkste Waffe ist und bleibt gegenüber – auch gewaltbereiten – Bürgerinnen und Bürgern zunächst immer noch das Wort. In sogenannten „lebensbedrohlichen Einsatzlagen“ wird dies jedoch nicht ausreichen. Als oberster Dienstherr stehe ich als Innenminister in der Verantwortung, dass unsere Polizistinnen und Polizisten optimal ausgerüstet sind. In den vergangenen beiden Jahren wurden insgesamt 15,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Handlungs- und Reaktionsfähigkeit der Landespolizei in diesen sogenannten lebensbedrohlichen Lagen zu gewährleisten. Schließlich sorgen die Polizeibeamtinnen und – beamten tagtäglich mit ihrem Einsatz für die Sicherheit in Schleswig-Holstein.“

Folgende neue Ausrüstungsgegenstände wurden beschafft:

1. Neue Schutzausstattung: Diese besteht aus einem Plattenträgersystem („schwere Schutzweste“), dem ballistischen Helm und der Splitterschutzbrille. Das Plattenträgersystem verstärkt den ballistischen Schutz der Kräfte und sorgt dafür, dass auch militäri-sche Munition aus Schnellfeuergewehren nicht durchdringen kann. Der ballistische Helm bietet Schutz gegen Beschuss aus Revolvern, Pistolen und Maschinenpistolen, die Splitterschutzbrille gegen Explosionssplitter und Schrapnelle. An dem Plattenträgersystem befindet sich auch ein so genanntes Individual First Aid Kit. Dieses dient der notfallmedizinischen Versorgung von Opfern in Bereichen, in denen kein Rettungsdienst arbeiten kann und auch der Eigenversorgung der Einsatzkräfte.

2. Die neue Mitteldistanzwaffe: Die Landespolizei hat sich für das Gewehr MCX des Herstellers SIG Sauer entschieden. Aus der Aus- und Bewertung terroristischer Anschläge in Europa in den vergangenen Jahre resultierte der Bedarf eines flächendeckend verfügbaren Gewehrs, mit dem auch gegen militärisch ausgerüstete Täter wirksam agiert werden kann. Die bisher vorhandenen Pistolen und Maschinenpistolen sind hier nur eingeschränkt wirksam, das Gewehr G3 hätte zwar die erforderliche Durchschlagskraft, ist aber nicht flächendeckend vorhanden und taktisch eingeschränkter einsetzbar. Mit dem MCX-Gewehr verfügt die Landespolizei zukünftig über eine Waffe, die universell einsetzbar ist, d.h. auch im Übungsbetrieb mit Farbmarkiermunition und auf den vorhandenen Schießständen. Die vorhandenen Maschinenpistolen sind darüber hinaus um ein Rotpunkt-Visier und zusätzliche Magazine ergänzt worden.

3. Beladesystem für Funkstreifenwagen: Die zusätzliche Ausrüstung muss auch in den Funkstreifenwagen Platz finden. Dies wird mit neuen Auszugs-Beladesystemen für die Streifenwagen vom Typ VW Passat und Mercedes-Benz E-Klasse gewährleistet. Das Beladsystem gewährleistet, dass

- das komplette Einsatzgerät im Streifenwagen untergebracht werden
kann,
- diese Unterbringung den taktischen Erfordernissen, insbesondere 
dem schnellen Zugriff, gerecht wird und
- die Grundsätze von Ergonomie, Unfallsicherheit und 
Ladungssicherung beachtet werden.

4. Kontrollstellenausrüstung: Bestimmte taktische Aufträge bei terroristischen Lagen bedingen einen so umfangreichen Ausrüstungs- und damit Platzbedarf, dass die Landespolizei auch ganz neue Wege gegangen ist. Zur Ausrüstung von Kontrollstellen wurden daher Anhänger beschafft, die mit einem umfangreichen Equipment zum Auf-bau und Betrieb von Kontrollstellen im Straßenverkehr ausgestattet sind. Diese Ausrüstung wird flächendeckend im Land, d.h. in jeder Polizeidirektion, vorgehalten.

Thomas Thiede, der im Innenministerium und Landespolizeiamt fachverantwortlich für die Belange des polizeilichen Aufgabenvollzugs ist, erläuterte:

„Die Bandbreite dessen, worauf wir uns einstellen müssen, ist sehr groß. Wir haben daher in einem gleichermaßen großen Umfang bei der Anpassung des taktischen Vorgehens und auch bei der Beschaffung zusätzlicher Ausrüstung reagiert. Alles, was der Sicherheit der Polizistinnen und Polizisten dient, muss nach Erkennen und Nachweis einer Schutzwirkung prioritär und so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden. Diese größtmögliche Sicherheit für unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen brauchen wir, um unseren gesetzlichen Auftrag erfüllen zu können: Den Schutz der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und die Gewährleistung einer effektiven Strafverfolgung“.

PM des Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein vom 23.04.2018

Allgemein Prävention

Flensburg (Schleswig-Holstein): Polizei verstärkt Maßnahmen gegen Störungen der öffentlichen Sicherheit durch Jugendliche in der Innenstadt

Die Polizei in Flensburg intensiviert ihre Kontrollen von Jugendlichen, nutzt die rechtlichen Möglichkeiten der Ortshaftung und erklärt einen umgrenzten Bereich der Innenstadt zum „gefährlichen Ort“. Der an diesem Wochenende beginnende Jahrmarkt steht ebenfalls im Fokus der Beamten.

Seit Freitag, 23.03.2018, ist ein begrenzter Bereich der Innenstadt als sogenannter „Gefährlicher Ort“ eingestuft. Damit unternimmt die Polizeidirektion Flensburg einen weiteren Schritt, die mit Sorge zu betrachtende Situation in der Flensburger Innenstadt, zu beruhigen. Nach zahlreichen Vorkommnissen, an denen maßgeblich polizeibekannte Jugendliche beteiligt sind, hat die Polizeidirektion Flensburg ihre Präsenz im Flensburger Zentrum bereits seit Dienstag spürbar erhöht.

Mit der Einstufung eines umgrenzten Bereiches der Innenstadt zum „gefährlichen Ort“, nimmt die Polizei die rechtlichen Möglichkeiten des Landesverwaltungsgesetzes in Anspruch, verdachtsunabhängig jede dort anwesende Person kontrollieren zu können.

Schwerpunkt der zielgerichteten Kontrollen sind Jugendliche, die im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen und Straftaten stehen könnten. Aber auch Mitläufer und Schaulustige sollen dabei identifiziert werden. Rädelsführer sollen isoliert, Auseinandersetzungen und Straftaten verhindert werden. Unruhestifter werden des Ortes verwiesen. Jugendliche, die den Platzverweisen nicht nachkommen, werden in Polizeigewahrsam genommen und können von den Eltern auf der Polizeiwache abgeholt werden. Aggressives Verhalten wird nicht geduldet und sofort unterbunden. Außerdem sollen sich möglicherweise anbahnende Strukturen erkannt und verhindert werden.

Der am Wochenende beginnende Jahrmarkt steht ebenfalls stark im Fokus der Polizei. Der Jahrmarkt ist ein Anziehungspunkt für viele Jugendliche und es ist zu erwarten, dass die für Störungen und Straftaten verantwortlichen Personen sich ebenfalls dort hinbegeben werden. Deshalb wird die Polizei auch dort ihre Präsenz verstärken.
Die Polizei hat die rechtliche Möglichkeit, Aufenthaltsverbote auszusprechen. Das bedeutet für identifizierte Straftäter und Störer, dass ihnen ein komplettes Jahrmarktsverbot droht.

Erläuterungen zum „gefährlichen Ort“:

Grundlage für die Einstufung zum „gefährlichen Ort“ ist das polizeiliche Lagebild. Die Auswertung dieses Lagebildes hat ergeben, dass in diesen nun festgelegte Bereichen in der Flensburger Innenstadt seit dem 01.01.2018 eine Häufung von Straftaten verzeichnet wurde. Darunter fallen Raubdelikte, Körperverletzungsdelikte und Diebstähle. Ein Großteil dieser Straftaten ist den auffälligen Jugendlichen zuzuordnen.

Für den Bereich zwischen den Straßenzügen Holm/Südermarkt und Süderhofenden mit der nördlichen Begrenzung der Hafenspitze und der südlichen Begrenzung Angelburger Straße wird deshalb die Anordnung eines gefährlichen Ortes durch die Polizeidirektion Flensburg für den Zeitraum vom 23.03.2018 – 20.04.2018 bekanntgegeben.

An diesen Orten genügt alleine die Anwesenheit der Personen (Ortshaftung), um kontrolliert zu werden. Eine konkrete Gefahr wird nicht vorausgesetzt. Die Maßnahme ist zunächst auf vier Wochen befristet, kann nach weiterer Prüfung jedoch verlängert werden. Die Rechtsgrundlage ist dem § 180 Abs. 3 Landesverwaltungsgesetz zu entnehmen.

Hintergrund: Verantwortlich für diese Taten ist ein kleiner Kreis von Jugendlichen, die der Kriminalpolizei bekannt sind. Einige dieser Intensivtäter sitzen aktuell in Haft oder haben bereits Haftstrafen hinter sich. Bei den polizeibekannten Jugendlichen handelt es sich um junge Menschen im Alter von 13 – 21 Jahren. Es sind unterschiedliche Nationalitäten vertreten, darunter auch deutsche Staatsangehörige. Feste Strukturen innerhalb der Jugendgruppen sind nicht erkennbar. Es kann in diesem Zusammenhang nicht von rivalisierenden Banden gesprochen werden. Die Auseinandersetzungen werden in der Regel zwischen den Gruppen gesucht. Dabei entwickeln sich nichtige Anlässe, angereichert durch Provokationen, zu Körperverletzungsdelikten. Die Rädelsführer scharen bewusst Mitläufer um sich, die in erster Linie erlebnisorientiert sind und nicht von vornherein auf strafbare Handlungen aus sind. Diese könnten von den bekannten Straftätern jedoch beeinflusst werden.

Nach einer angeblichen Verabredung zu einer Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen am Montagnachtmittag (19.03.2018) wurden fünf deutsche Jugendliche in Gewahrsam genommen. Es wurden an unterschiedlichen Orten 30 – 50 junge Menschen angetroffen. Die Rädelsführer traten durch aggressives Verhalten offen hervor. Die Stimmung bei den Mitläufern und Schaulustigen war latent aggressiv.
Diese Personen kamen den Aufforderungen der Polizei nach. In den Folgetagen gingen wiederum Meldungen über geplante Auseinandersetzungen bei der Polizei ein. An verschiedenen Orten in der Innenstadt wurden durch die Polizei Personengruppen festgestellt, die offensichtlich darauf warteten, dass es zu Streit und Straftaten kommen wird. Es wurden in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche Personalien festgestellt und Platzverweise erteilt. Am Mittwochabend wurde zudem ein 17-Jähriger in Gewahrsam genommen, der den Anordnungen der Polizei nicht nachkam.

PM der PD Flensburg vom 23.03.2018

Allgemein

BAB 1 bei Stapelfeld (Schleswig-Holstein): Streifenwagen angefahren

Am 27.02.2018 wurde im Auffahrtsbereich der A1 in Richtung Lübeck ein Streifenwagen angefahren.

Gegen 05:25 Uhr wurden Polizeibeamte des Polizeiautobahnreviers Bad Oldesloe zu einem Unfall auf der A1 (Anschlussstelle Stapelfeld) gerufen. In Fahrtrichtung Lübeck kam es im Auffahrtsbereich zur A1 zu einem Zusammenstoß zweier LKW. Die Polizeibeamten stellten den Streifen am rechten Fahrbahnrand ab und schalteten Blaulicht, Warnblinker und Verkehrslenkungspfeile ein. Als die Beamten nach wenigen Minuten zum Streifenwagen zurückkehrten, musste sie feststellen, dass ein unbekannter PKW den linken Außenspiegel abgefahren hatte. Der Fahrzeugführer flüchtete unerkannt in Richtung Lübeck.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer hat den Unfall gesehen und kann Hinweise zu dem PKW oder dem Fahrzeugführer geben?

Zeugenhinweise bitte an das Polizeiautobahnrevier Bad Oldesloe unter 04531 / 1706 – 0.

PM der PD Lübeck vom 01.03.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ahrensburg (Schleswig-Holstein): Unfall mit Streifenwagen

Am 21.02.2018 gegen 07:40 Uhr kam es in Ahrensburg zu einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen.

Der Streifenwagen war mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz. An der Einmündung Manfred-Samusch-Straße / Klaus-Groth-Straße fuhr der Streifenwagen unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten in den Kreuzungsbereich ein. Ersten Ermittlungen zufolge soll die dortige Ampel für den Streifenwagen rotes Licht gezeigt haben. Ein 46 jähriger Ahrensburger fuhr mit seinem Audi aus der Klaus-Groth-Straße kommend, ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein. Anschließend kam es zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Hierzu sind noch weitere Ermittlungen erforderlich. Bei dem Unfall wurden die Polizeibeamten (26 m und 30 w Jahre) und der Ahrensburger leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000,- Euro.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nun einen Radfahrer als möglichen Zeugen. Dieser ist zum Unfallzeitpunkt auf der Klaus-Groth-Straße in Richtung CCA gefahren.

Bei dem Radfahrer soll es sich um einen ca. 50 jährigen Mann mit grauen Haaren und schwarzem Mantel gehandelt haben. Der Mann war auf einem Damenrad unterwegs.

Der Radfahrer und mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bargteheide unter 04532 / 7071 – 0 zu melden.

PM der PD Ratzeburg vom 24.02.2018

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Tönning (Schleswig-Holstein): Rottweiler verletzen zwei Menschen und müssen erschossen werden

Dienstagabend (16.01.18) wurden in Tönning zwei Menschen von zwei Rottweilern gebissen und leicht verletzt. Die Tiere waren außer Kontrolle geraten und mussten erschossen werden.

Gegen 20:15 Uhr wurde ein 15-jähriger Junge in der Friedrichstädter Chaussee in Höhe der Rettungswache von den Hunden angefallen und gebissen. Die Tiere waren ihm von seinem Vater zur Aufsicht überlassen worden. Ein vorbeifahrender Radfahrer wurde ebenfalls von den Rottweilern gebissen. Der 26 Jahre alte Mann und der 15-jährige Junge wurden bei dem Vorfall leicht verletzt und zur Wundversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die beiden Rottweiler befanden sich beim Eintreffen der Polizeibeamten hinter einer Leitplanke auf einem Grünstreifen. Einer der Hunde hatte sich offenbar mit seiner Leine im Gestrüpp verfangen. Der verantwortliche 52-jährige Hundehalter erschien vor Ort, war jedoch nicht imstande, sich um die Tiere zu kümmern oder diese einzufangen. Er rief selbst einen Jäger an, der die Tiere erschießen sollte. Bemühungen der Polizei einen Tierarzt für eine mögliche Betäubung der Tiere hinzuzuziehen oder die Hunde einzufangen scheiterten.

Als sich der im Gestrüpp verfangene Hund losreißen konnte und beide Rottweiler Richtung Ortskern liefen, blieb den Beamten keine andere Möglichkeit mehr und sie mussten auf die Tiere schießen. Eines der Tiere wurde tödlich getroffen, das andere verletzt und im Anschluss durch den eingetroffen Jäger erlöst.

Gegen den Hundehalter wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der PD Flensburg vom 17.01.2018

Allgemein

ndr.de: Neue Details nach Schüssen in Wahlstedt

„Nach Schüssen auf einen Mann in Wahlstedt (Kreis Segeberg) hat die Polizei Details zu dem Einsatz mitgeteilt. Nach Angaben eines Sprechers [der Staatsanwaltschaft, Anm. der Bloggerin] schossen die Beamten am Sonntag auf einen 38-Jährigen, weil dieser sie mit einer Waffe bedroht hatte.“

Online-Artikel, 02.01.2018
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Neue-Details-nach-Schuessen-in-Wahlstedt,polizeischuesse104.html

Allgemein Schmunzeln

Hamburger Abendblatt: Mann flieht vor Polizei – und steigt bei Zivilfahnder ein

„Der flüchtige Straftäter sagte: „Ich werde verfolgt, geben Sie Gas.“ Polizist einer besonderen Fahndungsgruppe verhaftete den Mann.“

Online-Artikel, 25.09.2017
https://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article212040275/Mann-flieht-vor-Polizei-und-steigt-bei-Zivilfahnder-ein.html?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook

Allgemein

svz.de: Polizist sorgt für sicheren Schulstart

„Kontaktbeamter Heiko Mohr kontrolliert an den drei Grundschulen im Amtsbereich Stralendorf“

Online-Artikel, 08.09.2017
https://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/polizist-sorgt-fuer-sicheren-schulstart-id17772836.html

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 1 bei Stapelfeld (Schleswig-Holstein): Verkehrsunfall mit 4 verletzten Personen,

Am heutigen Tagen, gegen 13.15 Uhr, kam es auf der BAB 1, Fahrtrichtung Norden, Höhe Anschlußstelle Stapelfeld zu einem Verkehrsunfall mit 4 beteiligten Fahrzeugen, darunter drei Fahrzeugen der Landespolizei Bremen.Es wurden insgesamt 4 Personen (Ein Polizeibeamter und drei Kinder) verletzt und mit Rtws in umliegende Krankenhäuser transportiert. Über die Art der Verletzungen ist zurzeit noch nichts bekannt. Lebensgefahr besteht nicht.Alle am Unfall beteiligten Fahrzeuge befuhren den Baustellenbereich (Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60 km/h) zwischen Barsbüttel und Stapelfeld. Nach zurzeit vorliegenden ersten Erkenntnissen fuhr der Fahrer eines Wohnmobils mit seinem Fahrzeug auf das letzte der vor ihm fahrenden Polizeifahrzeuge auf und schob dieses auf die zwei davor fahrenden Polizei-Fahrzeuge.Die drei Kinder befanden sich als Mitfahrer in dem Wohnmobil.Der genauere Sachverhalt wird nach Vorliegen der Schriftlage am morgigen Tag über die Pressestelle der PD Ratzeburg mitgeteilt.

PM der PD Ratzburg vom 14.08.2017

Allgemein

ndr.de: Wieder Ärger um Containerdorf für G20-Polizei

Auch Polizisten aus Schleswig-Holstein wollen nicht im Containerdorf bleiben, das die Rheinland-Pfälzer bereits abgelehnt hatten…

Online-Artikel, 05.07.2017
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wieder-Aerger-um-Containerdorf-fuer-G20-Polizei,polizei4510.html

Sollen jetzt die übrigen 12 Bundesländer und die Bundespolizei da auch noch durchgeschleust werden, oder ist jetzt mal klar, dass das Teil unbewohnbar ist????

Allgemein

Kieler Nachrichten: Polizei und Justiz gingen gegen Kollegen vor

„Beim Kampf gegen die Rockerkriminalität in Schleswig-Holstein sind auch Landespolizisten wie Verbrecher behandelt worden. Der Fall Horst Büscher (Name geändert) gilt vielen Polizisten als besonders abstoßendes Beispiel.“

Online-Artikel, 25.11.2017
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Rocker-Affaere-Polizei-und-Justiz-gingen-gegen-Kollegen-vor

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Kiel (Schleswig-Holstein): Drohung mit Schreckschusswaffe hätte tödlich enden können

Es ist schon fast drei Wochen her. Dennoch möchten wir diesen Einsatz vor dem Hintergrund der allgemeinen Sicherheitslage zum Anlass nehmen, und auf eine Gefahr hinweisen. Am Sonnabend, den 20. Mai, kam es in der Eutiner Straße gegen 18:00 Uhr zu einem Streit zwischen einem 21-jährigen Mann und seiner 26-jährigen Nachbarin. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung versuchte ein 41-jähriger Bekannter der Frau den Streit zu schlichten. Der jüngere Mann schlug ihm daraufhin mehrmals auf den Kopf und flüchtete anschließend. Einige Minuten spatter kam er mit einer Pistole in der Hand zurück und drohte damit, beide zu erschießen. Dann gab er einen Schuss in die Luft ab.

Sechs Beamte der Kieler Polizei hatten sich unter Führung des 4. Polizeireviers bereits auf den Weg gemacht und sammelten sich in der Nähe des Ereignisses, als der Schuss fiel. Die Beamten gingen daraufhin konsequent gegen den Waffenträger vor. Mit zwei Schutzschilden und zwei Maschinenpistolen im Anschlag näherten sie sich dem Aggressor und überwältigten ihn.

Es ist keine gute Idee, mit Anscheinswaffen – in diesem Fall handelte es sich um eine so genannte PTB-Waffe – in der Öffentlichkeit aufzutreten. Derartige Ereignisse lösen immer wieder größere Polizeieinsätze aus.

Auch wenn die Beamten hier professionell und hoch trainiert diesen für sie selbst bedrohlichen Einsatz bewältigten ohne zu schießen, kann es dabei grundsätzlich zum Einsatz unserer eigenen Waffen kommen.

Mit schwerwiegenden Folgen für alle Beteiligten.

PM der PD Kiel vom 09.06.2017

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls auf der B 76 schwer verletzt

Symbolfoto

Heute Morgen wurde ein Polizeibeamter auf der B 76, in Höhe der Ausfahrt Kronshagen-Süd, Fahrtrichtung Norden, bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls schwer verletzt. Ein Pkw-Fahrer hatte die Unfallstelle vermutlich übersehen und fuhr auf den Streifenwagen auf, als der Polizeibeamte etwas aus dem Kofferraum holen wollte.

Gegen 06:10 Uhr war ein Pkw auf der B 76 von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Eine Streifenwagenbesatzung wurde von der Einsatzleitstelle zum Unfallort entsandt. Bei der Unfallaufnahme begab sich der 57-jährige Polizeibeamte gegen 06:40 Uhr an den Kofferraum des VW-Passat, an dem das Blaulicht und die Warnblinker eingeschaltet waren. Der 52-jährige Fahrer eines Smart erkannte die Unfallstelle vermutlich zu spät und fuhr in diesem Moment auf den Streifenwagen auf. Der Polizeibeamte wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus.

Der Fahrer des Smart blieb beim dem Unfall unverletzt. Der Sachschaden an beiden Pkw wird auf ca. 2000 Euro geschätzt.

PM der PD Kiel vom 09.06.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kieler Nachrichten: Trostpflaster für verletzte Polizisten

„Der Respekt gegenüber Polizisten nimmt ab, die Zahl der tätlichen Angriffe auf sie zu. Diese Erfahrung mussten auch drei Beamte der Polizeidirektion Bad Segeberg machen. Sie waren monatelang dienstunfähig. Als kleine Entschädigung erhielten sie in Kaltenkirchen von einem Hilfsfonds Reisegutscheine.“

Online-Artikel, 29.03.2017
http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Segeberg/Trostpflaster-fuer-verletzte-Polizisten-in-Kaltenkirchen-ueberreicht

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Kiel (Schleswig-Holstein): Kind läuft vor Streifenwagen

Montagnachmittag ist ein fünf Jahre altes Mädchen in der Hafenstraße unvermittelt auf die Straße gelaufen und dort mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Das Kind blieb unverletzt.

Der Wagen des 2. Reviers bog gegen 16:40 von der Andreas-Gayck-Straße in die Hafenstraße ab, als das Kind plötzlich zwischen stehenden Fahrzeugen auf die Straße trat. Der 34 Jahre alte Polizeibeamte konnte einen Zusammenstoß trotz Notbremsung nicht verhindern, so dass das Mädchen zu Boden stürzte. Die angeforderte Besatzung eines Rettungswagens stellte keine Verletzungen bei dem Kind fest – es blieb beim Schreck.

PM der PD Kiel vom 07.02.2017

Allgemein Ausrüstung

shz.de: Warum Polizisten mit digitalen Funkgeräten oft mulmig ist

„Die Polizei ist bundesweit auf digitalen Funk umgestiegen. Nicht überall klappt der Umgang damit so gut wie in Schleswig-Holstein.“

Online-Artikel, 15.01.2017
http://www.shz.de/lokales/warum-polizisten-mit-digitalen-funkgeraeten-oft-mulmig-ist-id15844521.html

Allgemein Ausrüstung

Lübecker Nachrichten: Landespolizei bekommt G36-Sturmgewehre

„Schleswig-Holsteins Landespolizei wird mit dem Schnellfeuergewehr G36 ausgerüstet. Das hat die SPD-Grünen-SSW-Landesregierung jetzt beschlossen. Die Polizisten sollen damit schneller und besser auf mögliche Terroranschläge reagieren können.“

Online-Artikel, 12.01.2017
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Landespolizei-bekommt-G36-Sturmgewehre

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lübeck (Schleswig-Holstein): Unfall mit Zivilfahrzeug der Polizei

Am heutigen Freitagmorgen (30.12.) hielt zunächst eine Zivilstreife des 4. Polizeireviers bei Rotlicht vor der Ampel in der Kronsforder Allee in Höhe der Uhlandstraße. Gegen 10.00 Uhr wurden die Beamten zur Unterstützung eines Bank-Alarmes in der Ratzeburger Allee eingesetzt. Das Magnetblaulicht wurde auf dem Fahrzeugdach angebracht und das Signalhorn eingeschaltet. Zeitgleich fuhr aus der Uhlandstraße ein Opel Astra, welcher nach Zeugenaussagen „Grünlicht“ hatte, in die Straße ein und der Fahrer nahm offenbar das sogenannte Martinshorn und zuckende Blaulicht nicht wahr.

Aus Sicht der Beamten fuhr der 71-jährige Opelfahrer aus Lübeck zunächst langsam, so dass sie glaubten, er hätte sie gesehen. Als die Beamten angefahren waren, nahm der Opel allerdings auch Geschwindigkeit auf, so dass ein Unfall nicht mehr verhindert werden konnte. Durch den Anstoß der Fahrzeuge prallte der Astra gegen eine Straßenlaterne.

Die 80-jährige Beifahrerin im Opel erlitt leichte Prellungen im Brustbereich und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gefahren. Der 71-jährige Fahrer wurde offenbar nicht verletzt. Der 36-jährige Polizeibeamte als Fahrer erlitt leichte Verletzungen an der Hand; seine 24-jährige Kollegin blieb unverletzt.

Beide Fahrzeuge sind beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Straße war zeitweise voll gesperrt. Das 1. Polizeirevier hat den Unfall aufgenommen.

PM der PD Lübeck vom 30.12.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

NDR.de: Haftstrafe nach Attacke auf Polizisten in Kiel

Das Amtsgericht Kiel verurteilte einen 21-Jährigen zu anderthalb Jahren Jugendhaft ohne Bewährung. Er hatte während einer Kontrolle einen Polizeibeamten so schwer verletzt, dass dieser zweieinhalb Monate dienstunfähig gewesen war (mehrfacher Nasenbruch, Bruch der Augenhöhle, Jochbeinbruch und einen Bänderriss am Fuß)

Online-Artikel, 21.11.2016
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Haftstrafe-nach-Attacke-auf-Polizisten-in-Kiel,polizist254.html

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Großhansdorf (Schleswig-Holstein): Verkehrsunfall unter Polizeibeteiligung mit vier verletzten Personen

Symbolfoto
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Am heutigen Mittag, gegen 13:00 Uhr kam es in Großhansdorf in der Sieker Landstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden.

Ersten Ermittlungen zufolge stießen ein mit zwei Beamten und einem Schülerpraktikanten besetzter Funkstreifenwagen und ein mit einer männlichen Person besetzter Pkw BMW frontal zusammen. Der Funkstreifenwagen befand sich auf einer Einsatzfahrt. Bei dem Zusammenstoß wurden alle vier Insassen in den beiden Fahrzeugen verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Sachverständiger wurde angefordert.

Nähere Angaben können momentan noch nicht gemacht werden. Eine Folgemeldung wird im Laufe des morgigen Tages gefertigt.

PM der PD Ratzeburg vom 30.10.2016

 

Ergänzend zur gestrigen Pressemitteilung zum Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens der Polizei wird folgender momentaner Ermittlungsstand berichtet:

Der Funkstreifenwagen der Polizei befuhr auf einer Einsatzfahrt die Sieker Landstraße in Richtung Ortsmitte. Einsatzgrund war der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt, wobei die betreffende Verkehrsteilnehmerin bereits mehrere stark gefährliche Situationen verursacht haben sollte. Da Eile geboten war, fuhr das Polizeifahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn.

Im Verlauf einer Rechtskurve geriet der Funkstreifenwagen auf regennasser Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem BMW eines 51-jährigen Bargteheiders.

Im Streifenwagen befanden sich ein 24- und 31-jähriger Polizeibeamter sowie auf dem Rücksitz ein 15-jähriger Schülerpraktikant.

Der 31-jährige Polizeibeamte (Beifahrer) wurde leicht verletzt, die anderen drei Unfallbeteiligten sind schwerer verletzt und wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht.

Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter an die Unfallstelle, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Bis 16.30 Uhr war die Sieker Landstraße komplett gesperrt, die nicht mehr fahrbereiten unfallbeteiligten Pkw wurden abgeschleppt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden beim Polizeiautobahn- und Bezirksrevier in Bad Oldesloe geführt.

Die alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin, die Anlass für den Einsatz gegeben hatte, wurde schließlich durch andere Polizeibeamte gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,9 Promille

PM der PD Ratzeburg vom 01.11.2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

NDR.de: Mädchen-Gang attackiert Bundespolizei

„Die Bundespolizei in Kiel ermittelt gegen eine Mädchenbande, die den Beamten über zehn Wochen lang zu schaffen gemacht hat. Die Beamten sind sich sicher: vier Mädchen – zwischen 13 und 16 Jahre alt – haben im Sommer mit einer wahren Vandalismus-Serie begonnen – sie sollen damals mit einer Bierflasche die Windschutzscheibe eines Peterwagens eingeschlagen haben.“

Online-Artikel, 14.10.2016
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Maedchen-Gang-attackiert-Bundespolizei,maedchen266.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

shz.de: Nach Angriff in Kiel-Gaarden: Solidarität mit verletztem Polizisten

Der 37-Jährige erlitt Ende Juli im Einsatz bei einem brutalem Angriff Knochenbrüche und einen Bänderriss. Gegen den tatverdächtigen Intensivtäter wurde Anklage erhoben.“

Online-Artikel, 15.09.2016

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Rümpel (Schleswig-Holstein): Dachstuhlbrand eines Guthauses

Heute Morgen, gegen 06:00 Uhr, wurden Beamte des Polizeirevieres Bad Oldesloe nach Rümpel in die Straße Klinken gesandt, da dort der Dachstuhl eines Gutshauses brennen soll.

Da vor Ort nicht klar war, ob sich noch Personen in dem brennenden Haus befanden, entschlossen sie die beiden als erste eingetroffenen Polizeibeamten, das Gebäude zu betreten. Es stellte sich jedoch heraus, dass alle fünf Bewohner – zwei Männer (einer davon 37 Jahre) und drei Frauen (50, 75 und 95 Jahre) das Haus selbständig bzw. mit Hilfe verlassen konnten. Bei der Rettungsaktion wurden beide Polizeibeamte (weiblich, 27 Jahre und männlich, 22 Jahre) leicht verletzt. Ebenfalls leicht verletzt wurden der 37 Jährige Mann, und die beiden älteren Frauen. Die 95-jährige Frau kam vorsorglich in ein Krankenhaus.

Bei dem Brand ist der komplette Dachstuhl Opfer des Feuers geworden. Die eingesetzten Feuerwehren aus Rümpel, Pölitz, Bad Oldesloe und Fischbek konnten ein Übergreifen auf die beiden darunter befindlichen Stockwerke verhindern. Diese sind jedoch durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Gutshaus ist derzeit nicht bewohnbar.

Zur genauen Ursache des Feuers kann die Kriminalpolizei noch keine genauen Angaben machen. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor. Die Brandermittlungen dauern an.  Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro.

Derzeit ist die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, die sich vermutlich bis in den frühen Nachmittag hineinziehen.

PM der PD Ratzeburg vom 14.09.2016

Allgemein

shz.de: Aus dem Alltag des einzigen Insel-Sheriffs

Paul Pastors arbeitet in einer Ein-Mann-Wache auf Pellworm und geht demnächst in Rente“

Online-Artikel, 28.08.2016
http://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/aus-dem-alltag-des-einzigen-insel-sheriffs-id14672346.html

Allgemein Blog Möchte_man_nicht_erleben Prävention

Niebüll (Schleswig-Holstein): Vorsicht Betrugsfälle: Verdächtige Telefonanrufe

Sie durchforsten deutsche Telefonbücher und Tageszeitungen, gezielt nach älteren Menschen, die dort auch mit ihrer Anschrift verzeichnet sind. Und wenn sie anrufen, geben sie sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Und sie haben nur ein Ziel: Sie wollen IHR Geld! Sie nutzen rücksichtslos das Vertrauen älterer Menschen zur Polizei aus und wenden dabei hauptsächlich folgende Maschen an: Der akzentfrei Deutsch sprechende Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgibt, spricht seine Opfer mit Namen an und bringt zuweilen zum Ausdruck, dass er weiß, wo sie wohnen. Er berichtet z.B. von vermehrten Einbrüchen in der Umgebung und einem festgenommen Täter, bei dem man Zettel mit Namen und Adressen, auch die der Angerufenen, gefunden habe. Man mache sich nun Sorgen und hinterfragt die vorhandenen Vermögenswerte. Diese wolle man für sie sicher verwahren…

So geschehen in Breklum und Stadum, doch die Betroffenen älteren Menschen aus Stadum waren sehr umsichtig. Sie vertrauten der angezeigten Telefonnummer: 04662-110 in ihrem Display nicht und riefen die örtliche Polizeistation in Leck an. Diese suchten die Ansuchenden auf und nahmen die Ermittlungen auf. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Die Täter bedienen sich modernster Telekommunikationsmittel, die es ermöglichen, jede beliebige Rufnummer im Display der Geschädigten erscheinen zu lassen. Auch die der zuständigen Kriminalpolizeidienststelle! Übrigens: Die Polizei ruft Sie nie von der Rufnummer 110 aus an.

Was können Sie tun, um sich und ihre Angehörigen zu schützen?

-Überprüfen Sie Ihren Telefonbucheintrag. Ändern Sie ihn gegebenenfalls. Ihr Vorname sollte abgekürzt sein und eine Anschrift ist oft nicht nötig.

-Machen Sie Fremden gegenüber nie Angaben über Ihre Vermögenswerte. Polizeibeamte würden Sie nie danach oder gar nach Passwörtern fragen.

-Polizei und Staatsanwaltschaft würden Sie niemals telefonisch zu einer Zahlung auffordern. Sie erhalten immer eine schriftliche Zahlungsaufforderung auf dem Postweg.

– Lassen Sie sich nicht zu etwas drängen, dass Ihnen nicht behagt. Falsche Scham spielt den Betrügern in die Tasche!

– Deponieren Sie keine Wertsachen auf Anordnung vor dem Haus.

– Haben sich Unbekannte angemeldet, holen Sie sich Unterstützung ins Haus. Polizeibeamte in Zivil weisen sich immer aus.

– Wenn Sie sich unsicher sind, notieren Sie Namen, Dienststelle und Rufnummer des Anrufers und legen Sie auf. Wählen Sie den Serviceruf der Polizei 110 oder die Kriminalpolizeistelle in Niebüll 04661/4011-0 .

PM der PD Flensburg vom 16.08.2016

Allgemein Fahndung Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kiel (Schleswig-Holstein): Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Angriff auf Polizeibeamten (Folgemeldung)

Zeugenaufruf_neutral_kleinDas Kommissariat 2 der Kieler Bezirkskriminalinspektion hat die weiteren Ermittlungen bezüglich des Angriffs auf einen 37 Jahre alten Polizeibeamten des 4. Reviers, der dabei schwere Verletzungen erlitten hatte, aufgenommen. Die Beamten suchen nun nach weiteren Zeugen des Vorfalls.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sich während des Polizeieinsatzes in der Gaardener Schulstraße rund 30 Schaulustige eingefunden, die den Einsatz teilweise auch mit ihren Smartphones gefilmt haben sollen. Auf die Aussagen der Zeugen beziehungsweise deren Videoaufnahmen sind die Ermittler nun angewiesen. Personen, die noch nicht von der Polizei befragt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

PM der PD Kiel vom 02.08.2016

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Hohenaspe (Schleswig-Holstein): Behinderung des Rettungsdienstes

Am 24.07. gegen 03.15 Uhr wurde eine Streife in die Hauptstraße entsandt, da es dort zu einer Sachbeschädigung gekommen sei, bei der eine Person verletzt wurde. Vor Ort wurde hatte ein Gast versehentlich die Glasscheibe der dortigen Gaststätte beschädigt und sich dabei erhebliche Schnittverletzungen an der Hand zugezogen. Da er unter Alkoholeinfluss stand, wollte er sich zunächst nicht behandeln lassen. Erst Vater und Onkel konnten ihn davon überzeugen und begaben sich mit in den Rettungswagen. Als sie diesen wieder verlassen sollten, damit die Sanitäter die Wundversorgung vornehmen konnten, kam es hier zur Konfrontation zwischen Sanitätern und den beiden Familienangehörigen des Verletzten. Schließlich mussten sie aus dem Fahrzeug gedrückt werden. Nun werden weitere Ermittlungen den genauen Sachverhalt klären und die beiden Beschuldigten sich evtl. dann einem Verfahren wegen Behinderung von oder tätlicher Angriff auf Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 25.07.2016

Allgemein Blog Prävention

Bad Segeberg (Schleswig-Holstein): Warnung vor falschen Polizeibeamten

Schleswig HolsteinDie Polizei warnt aus aktuellem Anlass erneut vor Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Gestern Nachmittag hatte sich bereits in Elmshorn ein angeblicher Kripobeamter bei zwei Rentnern gemeldet und diese unter verschiedenen Vorwänden aufgefordert, ihr ganzes Geld bei der Bank abzuheben. Dies sollte dann von der Polizei abgeholt werden. Heute Vormittag gab es bereits drei weitere gleichartige Fälle in Trappenkamp. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei nicht um echte Polizeibeamte handelt und dass auch kein Polizeibeamter jemals eine solche Forderung stellen würde. Seien Sie misstrauisch und legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

PM der PD Bad Segeberg vom 22.07.2016

Allgemein Ausrüstung

Schleswig-Holstein – Vorstellung neuer Ausrüstungsgegenstände der Landespolizei SH

Außentragehülle der Landespolizei SH (Bildquelle: LPA Schleswig-Holstein)
Außentragehülle der Landespolizei SH (Bildquelle: LPA Schleswig-Holstein)

Innenminister Stefan Studt und Landespolizeidirektor Ralf Höhs stellten am 05.04.2016 der Öffentlichkeit neue Ausrüstungsgegenstände vor. Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterten sie den Weg und die Gründe für die Beschaffung.

Die Polizei ist Träger des staatlichen Gewaltmonopols. Der Respekt gegenüber der Polizei und ihre Anerkennung sind Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Aufgabenwahrnehmung der Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten im demokratischen Rechtsstaat und insbesondere ihrer Sicherheit im Einsatz. Innenminister Stefan Studt: „Gewalt gegen Polizisten ist nicht akzeptabel, sie verdienen den Respekt der Bevölkerung. Wir tun alles, um Polizistinnen und Polizisten zu schützen und ihnen die notwendige Ausrüstung an die Hand zu geben.“

Die Führung der Landespolizei trägt auf allen Ebenen Verantwortung für die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags. Dazu gehört auch die Verantwortung für die eingesetzten Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten. Insofern ist das Thema „Optimale Ausrüstung und Ausstattung“ ein Führungsthema, weil alle Führungskräfte im Sinne von Fürsorge stets ihr Augenmerk auf Optimierungsbedarfe aber auch auf das jeweilige Verhalten der Kolleginnen und Kollegen im Einsatz richten müssen. Landespolizeidirektor Ralf Höhs: „Alles, was der Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen dient, muss nach Erkennen und Nachweis einer Schutzwirkung prioritär und so schnell wie möglich auch zur Verfügung gestellt werden.“

Die Schutzwirkung und die Sicherheit für die Polizistinnen und Polizisten sind die maßgeblichen Kriterien bei der Priorisierung der Beschaffung und der Haushaltsplanung. Auf Basis dieser Festlegungen hat das Landespolizeiamt in den letzten zwei Jahren – auch und insbesondere aufgrund ständiger Auswertung und Analyse von Einsatzberichten des operativen Dienstes – eine Vielzahl von Beschaffungen gestartet bzw. konzeptionelle Grundentscheidungen getroffen.

Das äußere Erscheinungsbild hat Einfluss auf die Bereitschaft, Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte anzuwenden. Insofern ist neben der Erkennbarkeit und Funktionalität der Aspekt der Einheitlichkeit sehr wichtig. Durch die Beschaffung der neuen Ausrüstungsgegenstände wird sich das äußere Erscheinungsbild der Polizei verändern:

  • Außentragehülle: Der Arbeitsplatz der Schutzpolizistinnen und Schutzpolizisten ist der Streifenwagen. Bisher am Gürtel getragene, umfangreiche Ausrüstung schränkt die Bewegungsfreiheit ein und stört beim Sitzen im Fahrzeug. Aus diesem Grund werden möglichst viele Ausrüstungsgegenstände an der Tragehülle untergebracht, unter anderem die ballistische Schutzweste samt Stichschutz. Durch das Tragen der Hülle werden die Polizistinnen und Polizisten für die Bürgerinnen und Bürger besser zu erkennen sein.
  • Stichschutz: Die Einführung des Stichschutzes ergibt sich aus der Auswertung der Einsätze mit Messern oder abgeschlagenen Flaschen, die als Gegenstände zum Stechen gegen Polizistinnen und Polizisten benutzt werden. Der Stichschutz optimiert die Schutzwirkung der ballistischen Schutzweste.
  • Weiße Dienstmütze: Die aktuelle Uniform ist zwar schick, „fällt aber nicht ins Auge“, so dass Polizistinnen und Polizisten nicht immer erkannt werden. Die weiße Dienstmütze trägt zu einem besseren Erscheinungsbild und zur Erkennbarkeit, zum Beispiel in der Fußgängerzone oder Veranstaltungen, bei.
  • Tragekonzept Digitalfunk: Mit Einführung des Digitalfunks sind neue Funkgeräte ausgeliefert worden, die an den unterschiedlichen Halterungen wie Gürtel oder Außentragehülle per Verschlüsse sicher getragen, aber auch schnell abgenommen werden müssen. Hierfür ist ein einheitliches kompatibles System angeschafft worden. Es wird genutzt, wenn die Außentragehülle nicht getragen wird.

Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten Schleswig-Holstein und des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein vom 05.04.2016

Allgemein

Polizeidirektion Bad Segeberg/Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein): Kriminalstatistik 2015-Auszug

Erneut haben die Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte abgenommen. In 2015 sind 38 Fälle (2014: 43) registriert.

PM der PD Bad Segeberg vom 11.03.2016

Allgemein

Polizeidirektion Bad Segeberg/Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein): Kriminalstatistik 2015 – Auszug

Erneut haben die Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte abgenommen. In 2015 sind 62 Fälle (2014: 80) registriert.

PM der PD Bad Segeberg vom 11.03.2016

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bimöhlen (Schleswig-Holstein): Hubschrauber der Bundespolizei abgestürzt – zwei Tote, ein Schwerverletzter

BPOL_TrauerIn Bimöhlen ist heute gegen 20.00 Uhr ein Hubschrauber abgestürzt. Es handelt sich hierbei nach ersten Informationen um einen Hubschrauber der Bundespolizei vom Typ Eurocopter 135. Der Hubschrauber war nach ersten Erkenntnissen mit drei Personen besetzt. Zum Gesundheitszustand liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Hubschrauber ist am Ortsrand von Bimöhlen abgestürzt. Gebäude oder Unbeteiligte wurden vermutlich nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Rettungsarbeiten vor Ort dauern an.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 25.02.2016, 20:39 Uhr

Bei dem Hubschrauberabsturz kamen zwei Insassen ums Leben. Ein weiteres Besatzungsmitglied wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Eine Polizeipressesprecherin ist mittlerweile am Unglücksort eingetroffen.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 25.02.2016, 21:35 Uhr

Die Insassen des Hubschraubers befanden sich auf einem Fortbildungsflug und waren in Fuhlendorf gestartet. Der Einsatz an der Unglücksstelle dauert an. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Mitarbeiter von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig sind auf dem Weg zum Unglücksort.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 25.02.2016, 22:40 Uhr

Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um den 31-jährigen Piloten. Lebensgefahr kann bei ihm nicht ausgeschlossen werden. Verstorbenen sind der 33-jährige Copilot und ein 42-jähriger Mitinsasse. Es handelt sich bei ihnen um Bundespolizeibeamte der Fliegerstaffel Fuhlendorf. Am Unglücksort eingesetzt waren vier Wehren der Freiwilligen Feuerwehr mit 65 Kräften, drei RTW, zwei NEF, diverse Kräfte der Bundes- und der Landespolizei sowie ein Kriseninterventionsteam.

Die Ermittlungen dauern weiter an. Angaben zur Unglücksursache können derzeit noch nicht gemacht werden.

Pressemitteilung der PD Bad Segeberg vom 26.02.2016, 00:14 Uhr

Allgemein Personalsituation

shz.de: Demos, Fußball, Flüchtlinge: Polizisten in SH sind am Limit

Einsatzhundertschaft mit Überstunden-Rekord. Die Gewerkschaft fordert eine zweite Einheit.“

Online-Artikel, 13.10.2015

http://www.shz.de/schleswig-holstein/politik/demos-fussball-fluechtlinge-polizisten-in-sh-sind-am-limit-id10949331.html

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Flensburg (Schleswig-Holstein): Streit eskaliert: 13-jährige nach Hundebiss verletzt, verantwortliche Halterin gesucht

Montagabend, 11.8.15, gegen 20:45 Uhr, kam es zu Streitigkeiten auf der Flensburger Burgstraße, wobei eine 13-jährige von zwei unbekannten Frauen mit Worten aus dem Sexualjargon beleidigt wurde. Im Weiteren drohte eine der Frauen der 13-jährigen damit, ihre beiden Hunde auf sie zu hetzen. Die Tiere (ähnlich Bullterrier) waren von der Situation bereits angespannt. Als sich die Jugendliche abgewendet hatte, biss einer der angeleinten Hunde schmerzhaft zu.

Die Frauen entfernten sich. Die gebissene Jugendliche, Angehörige und Zeugen erstatteten Anzeige. Beamte vom 1. Polizeirevier leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die 13-jährige begab sich in ärztliche Behandlung.

Die Frauen werden wie folgt beschrieben: Beide waren untersetzt, ca. 170 cm groß und trugen dunkle lange Haare. Die Hundehalterin trug zudem ein schwarz-weiß gestreiftes Oberteil. Einer der Hunde hatte weißes Fell. Die Begleiterin (ohne Hunde) trug ein schwarzes Oberteil und eine Leggings.

Verantwortliche, Zeugen und Hinweisgeber melden sich bitte unter

0461/484-0 bei der Polizei.

PM der PD Flensburg vom 12.08.2015

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Preetz (Schleswig-Holstein): Plötzlicher Angriff durch Pflegehund

In der vergangenen Nacht kam es in Boksee zu einem überraschenden Angriff durch einen in Pflege genommenen Hund. Die Hundehalterin wurde durch Bisse erheblich verletzt. Der Hund musste durch eingesetzte Beamte erschossen werden.

Am Dienstagmorgen gegen 01:55 Uhr ging ein Notruf bei der Rettungsleitstelle Kiel ein, dass eine Hundehalterin durch einen in Pflege genommenen Hund angegriffen und erheblich verletzt worden sei.

Der Staffordshire-Terrier sei plötzlich völlig ausgerastet und hatte die Hundekennerin aus unerklärlichen Gründen in Bein und Gesäß gebissen, konnte durch sie jedoch in der Küche separiert werden.

Beim Eintreffen der Beamten befand sich der Terrier noch in der Küche und musste auf Grund seines aggressiven, unberechenbaren Verhaltens mit mehreren Schüssen getötet werden. Die Hundehalterin wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in das UKSH-Kiel gebracht

PM der PD Kiel vom 11.08.2015

Allgemein

shz.de: Polizei-Statistik: Alle acht Tage fällt ein Schuss, ein Toter in SH

2014 starben sieben Menschen durch Schüsse von Beamten – in fast allen Fällen war es Notwehr. Ein Mann wurde in Schleswig-Holstein durch Polizeikugeln getötet.“

Online-Artikel, 19.07.2015

http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/panorama/polizei-statistik-alle-acht-tage-faellt-ein-schuss-ein-toter-in-sh-id10244386.html

Wenn man sich weit genug durch den Artikel durcharbeitet, stößt man auch auf folgende Information: „Auch wenn es rechnerisch gesehen alle paar Tage vorkommt, dass aus einer Polizeiwaffe geschossen wird: Es handelt sich immer noch um Einzelfälle, obwohl Polizisten verstärkt über Attacken auf Beamte klagen.“
Danke dafür!

Begrüßenswert wäre aus Sicht von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. noch, wenn auch eine Information erfolgen könnte, dass so ein tödlicher Schusswaffengebrauch für den betroffenen Beamten kein Spaziergang ist, und viele von ihnen im Nachgang leiden und manche auch lange Zeiten der Dienstunfähigkeit durchleben.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Föhrden-Barl (Schleswig-Holstein): Schwerer Unfall auf der B 206 – 37-Jährige fährt betrunken in Schwertransportbegleitfahrzeug

Symbolfoto
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Gestern Abend, um kurz vor 22 Uhr, ist eine 37-jährige Frau aus dem Kreis Steinburg betrunken und ungebremst in ein Polizeibegleitfahrzeug eines Schwertransportes gefahren. Die Frau ist dabei schwer, zwei Polizeibeamte des Verkehrsüberwachungsdienstes Neumünster sind leicht verletzt worden.

Die 37-Jährige befuhr die Hauptstraße von Föhrden-Barl kommend in Richtung Bad Bramstedt. Kurz hinter der Ortschaft passierte sie zunächst das erste ihr entgegenkommende Polizeibegleitfahrzeug, den sogenannten Vorwarner. Sie reagierte aber nicht auf die Zeichen des Vorwarners und fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit weiter. Der Fahrer des zweiten Begleitfahrzeuges erkannte dies und reduzierte die Geschwindigkeit und damit die des ihm nachfolgenden überbreiten Schwertransportes auf Null. Ungebremst steuerte die 37-Jährige ihren Honda frontal gegen den mittig der Fahrbahn absichernden Vito. Durch die Kollision wurde die Frau so schwer verletzt, dass sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die beiden Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen, sind zunächst aber nicht mehr dienstfähig.

An dem Dienstfahrzeug und dem Honda entstand massiver Sachschaden.

Polizeibeamte aus Bad Bramstedt nahmen den Unfall auf. Die Bundesstraße war für rund drei Stunden voll gesperrt.

Wie sich schnell herausstellte, war die Frau offenbar volltrunken. Ein Atemalkoholtest am Unfallort ergab einen Wert von 1,96 Promille. Zudem trug sie ihre Brille nicht, die sie laut Eintrag in den Führerschein beim Autofahren tragen muss. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ist eingeleitet, eine Blutentnahme war im Krankenhaus erfolgt. Der Führerschein der Beschuldigten ist sichergestellt.

Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aus dem Honda waren Betriebsstoffe ausgetreten.

PM der PD Bad Segeberg vom 25.06.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Hamburger Abendblatt: NORDERSTEDT Mildes Urteil für benebelten Randalierer

Im schleswig-holsteinischen Norderstedt wurde ein 26-Jähriger (vorbestraft, zum Tatzeitpunkt unter dreifacher Bewährung) wegen Beleidigung und Bedrohung von Polizeibeamten zu einer Geldstrafe von 250 Euro verurteilt. Ich sag dazu mal nichts… außer: Lasst Euch nicht entmutigen, liebe Polizeibeamte. Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. und jede Menge anderer Nichtpolizisten stehen hinter Euch.

Online-Artikel, 17.06.2015

Allgemein Kritik

LN-Online: G7-Treffen in Lübeck verursacht bei Polizei zehntausende Überstunden

„Gerade richtig oder unverhältnismäßig? Über den Polizeieinsatz beim G7-Außenministertreffen in Lübeck gehen die Meinungen im Kieler Landtag weit auseinander. Innenminister Studt zieht eine durchweg positive Bilanz. Für Grüne und Piraten war der Aufwand zu hoch.“

Online-Artikel, Lübecker Nachrichten, 21.05.2015
http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/G7-Gipfel/G7-Treffen-in-Luebeck-verursacht-bei-Polizei-zehntausende-Ueberstunden

Allgemein Ausrüstung KS Personalsituation

Abendblatt: POLIZEI IN NORDERSTEDT „Man kann uns nicht mit Finanzbeamten vergleichen“

„Ärger über Sparmaßnahmen der Landesregierung: Der emotionale Auftritt von Polizeirevierleiter Jochen Drews vor der Norderstedter Politik“

Online-Artikel, Hamburger Abendblatt, 07.05.2015
http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article205299793/Man-kann-uns-nicht-mit-Finanzbeamten-vergleichen.html

Wir stehen hinter Ihnen, Herr Drews.

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Holsteinischer Courier: AUS DEM GERICHT : Polizist auf dem Gänsemarkt attackiert

Vor dem Amtsgericht Neumünster in Schleswig-Holstein wurde ein 24-Jähriger zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt, nachdem er im März 2014 im Rahmen eines Einsatzes wegen einer Auseinandersetzung auf dem Gänsemarkt gegen einen der einschreitenden Polizisten gewalttätig vorgegangen war (getreten, gespuckt, ihn wüst beleidigt und gedroht, seine Familie fertig zu machen).
Den Vorwurf des Angeklagten an die Adresse des betroffenen Polizisten, dieser habe ihn geschlagen, glaubte das Gericht offensichtlich nicht.

Online-Artikel, shz.de, 10.04.2015
http://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/polizist-auf-dem-gaensemarkt-attackiert-id9420066.html

Hier der Text der damaligen Pressemitteilung der schleswig-holsteinischen Polizei zu diesem Vorfall.

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Kiel (Schleswig-Holstein): Zahlreiche Glätteunfälle inbesondere auf Brücken, Polizist hatte Glück im Unglück

Heute früh kam es mit dem einsetzenden Berufsverkehr zu insgesamt 20 Pkw-Unfällen im Bereich Kiel und Plön.

Symbolfoto
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In Kiel wurden elf, in Plön neun Fälle mit Fahrzeugen gemeldet, die in einen Unfall verwickelt waren. In den meisten Fällen war die starke Glätte ursächlich.

Insbesondere auf den Brücken kam es zu Rutschpartien. Auf der Holtenauer Hochbrücke waren vier Fahrzeuge, auf der Levensauer Hochbrücke ein Pkw und auf der Friesenbrücke zwei Fahrzeuge beteiligt.

Es entstand vor allem Sachschaden. Leider wurden aber auch mehrere Verkehrsteilnehmer leicht verletzt.

Glück im Unglück hatte ein 54-jähriger Polizeibeamter der Polizeistation Preetz. Der Kollege ist bei einer Unfallaufnahme auf der Landesstraße 49 bei Pohnsdorf verletzt worden. Der Beamte hatte einen Verkehrsunfall aufgenommen, auf den er auf dem Weg nach Kirchbarkau zugekommen war. Auf spiegelglatter Fahrbahn rutschte ein heranfahrender Pkw in den Funkstreifenwagen.

Der Polizist stand unmittelbar vor seinem Streifenwagen und wurde von diesem erfasst. Der verletzte Kollege wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Preetz gebracht. Er konnte mittlerweile aus diesem entlassen werden und ist heute nicht mehr dienstfähig.

Der aufgefahrene Fahrzeugführer wurde auch leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus Preetz eingeliefert. Nach derzeitigem Stand war seine Geschwindigkeit der Witterung nicht angepasst.

Am Funkstreifenwagen entstand erheblicher Sachschaden. Er musste abgeschleppt werden.

PM der PD Kiel vom 02.04.2015

Allgemein Kritik

shz.de: Elite-Polizist auf Abwegen

Der Vorwurf: Der SEK-Beamte ließ sich krankschreiben, um bewaffnet als Promi-Personenschützer zu arbeiten.“

Online-Artikel, Flensburger Tageblatt, 21.03.2015
http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/elite-polizist-auf-abwegen-id9274711.html

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Verkehrsunfall zwischen Pkw und Funkstreifenwagen der Polizei mit einer schwerverletzten und einer leichtverletzten Person

Symbolfoto
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Heute kam es in Elmshorn, im Kreuzungsbereich Schulstraße/Feldstraße/Holstenstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Funkstreifenwagen der Polizei bei dem eine Person schwer und eine leicht verletzt wurden. Eine 39-Jährige aus Elmshorn befuhr gegen 12.00 Uhr mit ihrem VW Sharan die Schulstraße in Richtung Bahnhof. Sie ordnete sich kurz vor der Holstenstraße auf dem dortigen Fahrstreifen für Rechtsabbieger  ein. Die dortige Lichtzeichenanlage zeigte für Rechtsabbieger Grünlicht. Die 39-Jährige bog dann allerdings nicht rechts ab, sondern fuhr in den Kreuzungsbereich ein, um diesen geradeaus zu überqueren. Die Ampel zeigte für den Geradeausverkehr zu diesem Zeitpunkt Rotlicht. Ein 45-jähriger Polizeibeamter von der Stadtwache Elmshorn befuhr mit einem Streifenwagen zum Unfallzeitpunkt die Holstenstraße in Richtung Feldstraße und beabsichtigte bei Grünlicht die Kreuzung geradeaus zu überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der Pkw. Die 39-Jährige zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu und wurde ins UKE Hamburg eingeliefert. Der 45-jährige  Polizeibeamte wurde leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung im Klinikum Elmshorn bereits wieder entlassen werden, ist aber derzeit nicht mehr dienstfähig. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden, außerdem wurde ein Ampelmast beschädigt. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei etwa 30.000 Euro. Der Kreuzungsbereich musste bis 14.00 Uhr teilweise gesperrt werden. Die Staatsanwaltschaft  Itzehoe ordnete zur Klärung der genauen Unfallursache die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an. Beide Pkw wurden sichergestellt.

PM der PD Bad Segeberg vom 21.03.2015

Gewalt_gg_Polizisten

Kriminalstatistik 2014 – Weniger Straftaten und weniger Wohnungseinbrüche im Kreis Pinneberg

Der Leiter der Polizeidirektion Bad Segeberg, Andreas Görs, und der Leiter der Kriminalinspektion Bad Segeberg, Ingo Minnerop, haben heute in Elmshorn in einer Pressekonferenz die Kriminalstatistik für den Kreis Pinneberg vorgestellt.

Die Polizeidirektion (PD) Bad Segeberg, zuständig für die Kreise Segeberg und Pinneberg, verzeichnet für den gesamten PD-Bereich eine minimale Zunahme aller registrierten Straftaten auf knapp über 36 Tausend Fälle. Der Wert ist dennoch der zweitniedrigste (nach 2013) in den letzten acht Jahren. Die Zahl der Wohnungseinbrüche im PD-Bereich sinkt insgesamt um neun Prozent, hier gibt es jedoch in den beiden Kreisen unterschiedliche Entwicklungen. Die Aufklärungsquote in der PD Segeberg liegt bei 45,7 Prozent. „Im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität haben wir durchschnittlich etwas mehr als jede 10. Tat aufgeklärt“, sagt Behördenleiter Andreas Görs, „das ist das beste Ergebnis in den letzten acht Jahren, doch wir wollen noch besser werden.“

Im Kreis Pinneberg zählt die Polizei mit insgesamt 20.355 Straftaten etwas weniger Taten als im Vorjahr. Andreas Görs: „Der Abnahmetrend der letzten Jahre setzt sich hier, wenn auch etwas verlangsamt, erfreulich fort!“ Nahezu jede zweite Tat im Kreis Pinneberg wird aufgeklärt. „Die diesjährige Quote von 47,7 Prozent erreicht den zweithöchsten Wert in den letzten zehn Jahren“, so Görs.

Die Aufklärungsquote im Bereich der Sexualdelikte (148 Fälle) erfährt dabei eine erwähnenswert positive Entwicklung von 56,5 Prozent auf 78,4 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit, im Kreis Pinneberg Opfer einer Straftat zu werden, bemisst sich an der sogenannten Häufigkeitszahl. Diese bleibt auch im dritten Jahr hintereinander unter 7.000 und liegt damit nach wie vor unter dem Landesdurchschnitt.

Straftaten begangen durch Jugendliche und Heranwachsende nehmen nach vier Jahren des Rückgangs wieder zu, nämlich um 9,4 Prozent (+150 Tatverdächtige). Die Altersgruppe 14 bis 18 stellt dabei den größten Anteil und hat damit die Gruppe der Heranwachsenden im Alter 18 bis unter 21 Jahren überholt. Ingo Minnerop: „Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass diese Feststellung einmalig ist.“

Mit 43,1 Prozent aller registrierten Straftaten dominieren auch in 2014 die Diebstähle (8.782 Fälle) die Kriminalstatistik quantitativ.

Es gibt hier eine Steigerung um 1,1 Prozent. Besonders erfreulich:

Diebstähle aus Wohnungen (einfache und schwere Fälle) nehmen um 20 Prozent ab (in Fallzahlen: 1.167 in 2013 zu 942 in 2014). Das Aufklärungsergebnis fällt jedoch mit 19,3 Prozent auf das Ergebnis aus 2012. Die Fälle der Wohnungseinbrüche (schwere Fälle) nehmen um 168 auf 673 ab, davon entfallen 212 Fälle (2013: 299) auf Tageswohnungseinbrüche, die damit somit sogar um 30 Prozent zurückgehen. „Ganz offensichtlich haben die erheblichen Anstrengungen aller Dienststellen somit nicht nur einen weiteren Anstieg verhindern, sondern eine Reduzierung auslösen können“, resümiert Ingo Minnerop. Auch Prävention ist wichtig und zahlt sich aus. Daher gab es auch im Jahr 2014 durch das Präventionssachgebiet bei der Polizeidirektion Bad Segeberg wieder zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Einbruchschutz“ für die Bürger. Andreas Görs: „Die Bekämpfung von Wohnungseinbruchdiebstählen wird auch in Zukunft ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein.“

Auf der anderen Seite stellt die Polizei nun eine deutliche Zunahme von Diebstählen aus Werkstätten, Büros und Lagern fest. Die Zahl steigt von 476 in 2013 auf 574 in 2014.

Rohheitsdelikte nehmen insgesamt weiter ab (-2,2 Prozent).

Erfreulich: Auch die schweren und gefährlichen Körperverletzungen gehen weiter zurück. Die Anzahl der Raubstraftaten nimmt nur leicht, um neun Fälle, auf insgesamt 136 Fälle zu (nach einem Minus von 60 Taten im Vorjahr). Über die Hälfte der Raubtaten in 2014 sind Fälle des Straßenraubes (74 in 2014 zu 45 in 2013). Damit verändert sich dieses Deliktsfeld signifikant in diese Ausrichtung. Raub und insbesondere Straßenraub wird durch Jugendkriminalität dominiert. Die Zahl der aufgeklärten Raubstraftaten kann auf 62,5 Prozent erhöht werden (2013: 59,1 Prozent).

Brandstiftungen nehmen um vier auf  insgesamt 74 Fälle zu. Die Aufklärungsquote liegt bei 47,3 Prozent. In 59 Fällen lag der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung oder des Herbeiführens einer Brandgefahr vor, gegenüber 43 Fällen im Vorjahr.

Rauschgiftkriminalität nimmt weiter zu und bleibt ein Deliktsfeld, das die Polizei weiterhin intensiv beschäftigen wird. Im Jahr 2014 hat die Polizei in 975 Fällen (2013: 939) wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Wie in den Vorjahren stehen aber die Nutzerdelikte insbesondere mit Cannabis mengenmäßig im Vordergrund. Die Aufklärungsquote ist hoch: sie liegt bei 82,7 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr haben die Fälle von Widerstand gegen Polizeibeamte abgenommen (- 7 auf 80 Fälle). In 33 Fällen wurden Polizeibeamte Opfer von Körperverletzungen. Insgesamt summiert sich die Zahl der Opfer auf Polizeiseite auf 255 gegenüber 117 Tatverdächtigen.

PM der PD Bad Segeberg vom 10.03.2015

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Marne (Schleswig-Holstein): Hänger einer Zugmaschine prallte gegen Streifenwagen – Totalschaden am Dienstfahrzeug

Heute Morgen (8.56 Uhr) wollten Polizeibeamte den Fahrer (25) einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Anhänger kontrollieren. Sie überholten das Gespann eines Unternehmens aus Friedrichskoog, das den Voigtsweg in Richtung Helserdeich befuhr, und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen.

Eine falsch eingestellte Bremsanlage am Hänger war letztlich dafür verantwortlich, dass die Zugmaschine gegen den stehenden Streifenwagen geschoben wurde. Am Polizeifahrzeug entstand Totalschaden.

Infolge des Unfalls verletzten sich die Beamten. Sie waren anschließend nicht mehr dienstfähig.

Im Zuge der Unfallermittlungen stellte sich auch heraus, dass die Ladung (20 Möhren-Holzkisten) nicht ausreichend gesichert und der Anhänger offenbar deutlich überladen war.  Folgen der Rechtswidrigkeiten: Untersagung der Weiterfahrt bis der verkehrssichere Zustand wieder hergestellt ist, Wägung des Anhängers wegen vermuteter Überladung, Veranlassung einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Itzehoe vom 16.02.2015

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Marne (Schleswig-Holstein): : Hänger einer Zugmaschine prallte gegen Streifenwagen – Totalschaden am Dienstfahrzeug

Heute Morgen (8.56 Uhr) wollten Polizeibeamte den Fahrer (25) einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Anhänger kontrollieren. Sie überholten das Gespann eines Unternehmens aus Friedrichskoog, das den Voigtsweg in Richtung Helserdeich befuhr, und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen.

Eine falsch eingestellte Bremsanlage am Hänger war letztlich dafür verantwortlich, dass die Zugmaschine gegen den stehenden Streifenwagen geschoben wurde. Am Polizeifahrzeug entstand Totalschaden.

Infolge des Unfalls verletzten sich die Beamten. Sie waren anschließend nicht mehr dienstfähig.

Im Zuge der Unfallermittlungen stellte sich auch heraus, dass die Ladung (20 Möhren-Holzkisten) nicht ausreichend gesichert und der Anhänger offenbar deutlich überladen war. Folgen der Rechtswidrigkeiten: Untersagung der Weiterfahrt bis der verkehrssichere Zustand wieder hergestellt ist, Wägung des Anhängers wegen vermuteter Überladung, Veranlassung einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Itzehoe vom 16.02.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Husumer Nachrichten: POLIZIST AUS HUSUM – Tödliche Schüsse auf Asylbewerber: Es war Notwehr

Das Verfahren gegen den Polizeibeamten, der am 4.12. in Husum einen Mann erschoss, der mit Messern auf ihn losging, wurde eingestellt.

Im zweiten Absatz des Artikels wird recht ausführlich dargelegt, warum die Staatsanwaltschaft zu der Schlussfolgerung kam, dass dem Polizeibeamten keine andere Möglichkeit blieb.

Dem Artikel ist zu entnehmen, dass der betroffene Beamte dank entsprechender Unterstützungsangebote wieder im Dienst ist. Darüber freuen wir uns.

Insgesamt erfreulich finde ich den gesamten Artikel: sehr ausführlich und abgesehen von der leicht verbesserungswürdigen Überschrift wirklich sehr wertneutral.
Danke dafür an die Husumer Nachrichten.

http://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/toedliche-schuesse-auf-asylbewerber-es-war-notwehr-id8936711.html

Allgemein

Schleswiger Nachrichten: Dorfpolizisten schlagen Alarm

Die Personaldecke auf dem Lande wird immer dünner. Polizisten im Kreis Schleswig-Flensburg müssen oft lange Wege zurücklegen, bis sie am Einsatzort sind.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Schleswiger Nachrichten vom 10.02.2015
http://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/dorfpolizisten-schlagen-alarm-id8924006.html

Allgemein Ausrüstung

Lübecker Nachrichten: Lübeck – Probleme beim Polizeifunk: „Zustände machen uns wütend“

Zwei Lübecker Polizeibeamte erlebten Anfang Januar einen heftigen Einsatz, im Laufe dessen sie angegriffen wurden. Wegen Empfangsproblemen konnten sie keine Unterstützung rufen. Ihre Erfahrungen haben sie in einem anonymen Brief an die Lübecker Nachrichten zusammengefasst.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Lübecker Nachrichten vom 24.01.2015
http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Probleme-beim-Polizeifunk-Zustaende-machen-uns-wuetend

Wenn das so stimmt, bin ich bestürzt. Aus meiner persönlichen Sicht ist es das Mindeste, jenen, die täglich im Dienst an uns allen stehen, vernünftige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Allgemein

Steinburg bei Bargteheide (Schleswig-Holstein): Streifenwagen musste alkoholisierter Autofahrerin ausweichen

Eine Streifenwagenbesatzung musste in der Silvesternacht auf der Kreisstraße 37 (Bereich Steinburg bei Bargteheide) einer alkoholisierten Autofahrerin ausweichen, um einem Frontalzusammenstoß zu entgehen. Die 45- jährige Frau aus der Nähe von Ahrensburg kam gegen 01.50 Uhr mit ihrem Pkw Hyundai einer Streifenwagenbesatzung aus Steinburg entgegen. Sie fuhr mit ihrem Wagen von Todendorf aus in Richtung der Gemeinde Steinburg/ Ortsteil Sprenge sehr weit in der Mitte der Fahrbahn und hatte das Fernlicht eingeschaltet. Sie fuhr immer weiter hinüber, so dass sie schon auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Polizeibeamte musste, um einem Frontalzusammenstoß zu entgehen, nach rechts ausweichen und geriet dabei auf den Grünstreifen. Er hielt dort an. Die 45- jährige fuhr jedoch unbeirrt weiter geradeaus, am Streifenwagen vorbei, ohne auch nur die geringste Lenkkorrektur vorzunehmen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Die 45- jährige ignorierte das Blaulicht, „Stopp Polizei“ und die „Lichthupe“. Nach ein paar hundert Metern hielt die Frau endlich an. Als die 45- jährige aus ihrem Wagen stieg, hatte sie Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Sie torkelte stark, hatte eine „verwaschene“ Aussprache und roch deutlich nach Atemalkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei der Frau ergab einen Wert von 2,46 Promille. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Auf dem Rücksitz, im Kindersitz, saß noch ihr 7- jähriger Sohn. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten die Beamten Mutter und Sohn nach Hause.

PM der PD Ratzeburg vom 02.01.2015

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hamburger Abendblatt: Mutter mit Golfschläger getötet – Bruder warnte vergeblich

In Kiel startet der Prozess gegen einen 50-Jährigen, der seine Mutter mit einem Golfschläger erschlug. Als Nebenkläger treten die beiden Polizeibeamten auf, die bei der Festnahme verletzt wurden.
„Die Beamten entgingen nur durch schnelle Ausweichreaktion Schlägen gegen den Kopf. Einer von ihnen war wochenlang dienstunfähig und leidet noch heute unter den Folgen. Er hatte die Tote in einer Blutlachen und mit zur Unkenntlichkeit zertrümmerten Schädel gefunden.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblattes vom 10.12.2014
http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article135235893/Mutter-mit-Golfschlaeger-getoetet-Bruder-warnte-vergeblich.html

Beiden Polizeibeamten danke für ihren Einsatz und demjenigen, der heute noch mit den Folgen zu kämpfen hat, jede mögliche Unterstützung, um das irgendwann zu verarbeiten.


Hier der Link zum Text der damaligen Originalpressemitteilung der PD Kiel dazu:
http://kggp.de/Blogosphere/galerie/2014/04/13/kiel-schleswig-holstein-mann-greift-bei-festnahme-beamte-an/

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

shz.de: Die Angst des Polizisten vor dem Todesschuss

Ein wohltuend sachlicher Artikel zum Thema polizeilicher Schusswaffengebräuche aus Anlass des tödlichen Schusswaffengebrauches in Husum. Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. bedankt sich ausdrücklich beim Autoren dieses Artikels.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf shz.de vom 07.12.2014
http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/die-angst-des-polizisten-vor-dem-todesschuss-id8389411.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Husumer Nachrichten: Husum: Polizist erschießt Messerstecher

Ein Mann griff ein Ehepaar an. Als der 24-Jährige dann auf Polizisten losging, wurde er erschossen. Aus Notwehr, sagt die Staatsanwaltschaft.

Der Polizist ist nach Informationen unserer Zeitung Vater von zwei Kindern. Er ist ein erfahrener Beamter, jetzt traumatisiert und dienstunfähig.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Husumer Nachrichten vom 05.12.2014
http://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/husum-polizist-erschiesst-messerstecher-id8375486.html

 

Allgemein Personalsituation

hallo-holstein.de: Bitterstes Weihnachtsgeschenk in der Geschichte der Landespolizei

Nicht nur die Schleswig-Holsteiner haben sich nach Lektüre des angehängten Artikels einen Kaffee gespart, es sieht ja in anderen Ländern nicht besser aus. Und wenn es noch besser aussieht – was nicht ist, kann ja noch werden…

Online-Artikel in hallo-holstein.de vom 05.12.2014
http://hallo-holstein.de/freie-meinungen/126-berichte-meldungen-artikel-kommentare-unserer-leser/17602-bitterstes-weihnachtsgeschenk-in-der-geschichte-der-landespolizei

Allgemein Veranstaltungshinweise

Lübeck (Schleswig-Holstein): Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei übergibt Zuwendung am 6. November 2014

Am Donnerstag, 6. November 2014, 16.00 Uhr wird der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei Klaus Schlie, Landtagspräsident, an einen Polizeibeamten aus Lübeck die Zuwendung für eine Kur- und Betreuungsmaßnahme übergeben.

Im Juli 2012 wurde der Beamte mit fünf weiteren Kollegen zu einer Schlägerei in einer Lübecker Diskothek entsandt. Dort war es zu heftigen körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Personen gekommen. Beim Auseinanderbringen der Streitenden und Schlichten wurden die Beamten von einem der Täter äußerst aggressiv angegangen. T. wurde von einem der Täter gewürgt, sein Kehlkopf war dabei wie in einer Zange. Den Kollegen gelang es nicht, ihn zu befreien. Mit letzter Kraft konnte er sich losreißen. Während des Würgevorgangs verspürte er Todesangst.

Der Beamte erhält für sich und seine Lebensgefährtin eine einwöchige Kur- und Betreuungsmaßnahme im Berchtesgadener Land.

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die es sich seit dem Jahre 2001 zur Aufgabe gemacht hat, im Dienst schwer verletzten oder gar getöteten Polizeibeamten bzw. deren Angehörigen und Familien in ihrer schwierigen Situation mit einer Zuwendung, die den speziellen Verhältnissen angemessen ist, unter die Arme zu greifen.

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei hat seit Bestehen in über 81 Fällen bei Polizeibeamtinnen und -beamten, die bei Einsätzen Opfer von gewalttätigen An-griffen wurden und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen hatten, Unterstüt-zung durch Zuwendungen geleistet. Dabei wurden Zuwendungen in Höhe von ca. 144.000 EUR ausgekehrt. Der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei Klaus Schlie: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Unterstützung we-der eine Verarbeitung der Erlebnisse noch eine Wiedergutmachung darstellen kann. Sie ist aber ein Zeichen gesellschaftlicher Solidarität.“

2013 gab es in Schleswig-Holstein 1.188 Fälle von Widerstandshandlungen und Gewaltdelikte, in denen 354 Beamtinnen und Beamte verletzt wurden. Das bedeutet, durchschnittlich jeden Tag hat es in Schleswig-Holstein mehr als drei Übergriffe gegeben. Die Vorfälle ereigneten sich im überwiegenden Teil bei dem „normalen“ Polizeidienst wie Präsenzstreifen, Familienstreitigkeiten, aber auch bei Festnahmen und Durchsuchungen.

Der Hilfsfonds arbeitet rein ehrenamtlich; Vorstandsmitglieder sind Landtagspräsi-dent Klaus Schlie, Minister a.D. Prof. Günther Jansen, Jens Ruge, früherer FDP-Landespolitiker, Uwe Müller, Polizeidirektor a.D., und Karl-Hermann Rehr, Landesgeschäftsführer der GdP Schleswig-Holstein. Ehrenvorstandsvorsitzender ist Landespolizeidirektor a.D. Wolfgang Pistol.

Der Hilfsfonds verfügt ausschließlich über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich der Arbeit der Polizei verpflichtet fühlen.

Die Kontoverbindung des Hilfs- und Unterstützungsfonds lautet:

PSD Bank Kiel eG IBAN: DE47 2109 0900 2902 9836 00 BIC: GENODEF1P11

Achtung Presse: Die Übergabe findet am Donnerstag, 6. November 2014, um 16.00 Uhr im 2. Polizeirevier Lübeck, Hansestraße 22, Großer Besprechungs-raum 2. OG, 23558 Lübeck, statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Anschrift: Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V. c/o Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Schleswig-Holstein Max-Giese-Straße 22, 24116 Kiel Tel. 0431 / 17091 Fax 0431 / 17092

PM der PD Lübeck vom 03.11.2014

 

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung: Kreis Rendsburg-Eckernförde : Gewalt gegen Polizisten wird brutaler

Während die Angriffe abnehmen, steigt die Zahl der verletzten Beamten in Rendsburg-Eckernförde. Familienstreits sind nach den Erfahrungen der Polizei am schlimmsten.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der schleswig-holsteinischen Landeszeitung vom 14.10.2014
http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/gewalt-gegen-polizisten-wird-brutaler-id7926126.html

 

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein) geht zwar die Anzahl der Attacken auf Polizeibeamte zurück, die Verletzungen werden aber gravierender, da die Täter gewalttätiger werden.
Man muss allerdings dazu sagen, dass drei Jahre kein Zeitraum sind, aus dem man statistisch belastbare Schwankungen entnehmen kann. Soviel kann man allerdings mit Sicherheit sagen: Es gibt Gewalt gegen Polizisten und sie ist zu hoch!

Allgemein

Lübeck (Schleswig-Holstein): Galt der Steinwurf in Buntekuh den Polizeibeamten? – Zeugenaufruf

Zeugenaufruf_neutral_kleinAm gestrigen Mittwochabend (08.10.) nahmen zwei Beamte des 2. Polizeireviers einen Einsatz in Lübeck-Buntekuh wahr.

Gegen 18.30 Uhr wurden die beiden Polizisten (41/w. und 38/m.) zu einem Hochhaus entsandt, um dort eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind zu klären. Dazu wurde der Funkwagen nahe der Feuerwehreinfahrt geparkt. Gegen 18.40 Uhr verließ die beiden den Wohnblock und gingen zum Streifenwagen.

Im Schutz der Dunkelheit wurde offenbar von einem Balkon ein gut faustgroßer Porenbetonstein in die Richtung der Beamten geworfen. Dieser schlug ca. 2 Meter neben der Beamtin auf dem Asphalt auf und zerplatzte in viele Einzelteile.

Die Beamten der Polizeistation Buntekuh ermitteln hinsichtlich einer gefährlichen Körperverletzung. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

PM der PD Lübeck vom 09.10.2014

Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lübeck (Schleswig-Holstein): Nach Widerstand gegen Polizeibeamte werden noch Zeugen gesucht

66451_10203478755560133_81551635_nAm Sonntag, 06.07.2014, hatte ein 32-jähriger Mann zunächst an der Falkenwiese Badegäste belästigt. Als die Polizei daraufhin einschritt, leistete der Lübecker erheblichen Widerstand und verletzte zwei Polizeibeamte. Erst als zwei Männer den Polizeibeamten zur Hilfe kamen, konnte dieser unter Kontrolle gebracht werden (siehe hier bzw. weiter unten).

Die Ermittler suchen nun noch dringend Zeugen:

1. Die Anrufer, die den Fall telefonisch gemeldet haben, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden, da sie bisher namentlich nicht feststehen.

2. Ferner werden noch Zeugen gesucht, die den später Festgenommenen schon vorher im Bereich der Falkenwiese/Wakenitzufer beobachtet haben und Angaben über sein gezeigtes Verhalten machen können.

Der Fall wird bei der Polizeistation Hüxtertor bearbeitet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0451-1310 zu melden.

PM der PD Lübeck vom 15.07.2014

Ursprungsmeldung: Lübeck (Schleswig-Holstein): Widerstand – zwei verletzte Beamte

 Ein 32-jähriger Lübecker belästigte am gestrigen Sonntag (06.07.) Badegäste an der Falkenwiese. Gegenüber den Polizisten leistete er Widerstand; beide Beamte wurden erheblich verletzt und sind zunächst nicht dienstfähig. Der Tatverdächtige soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Lübeck begründet die Vorführung mit dem Haftgrund der Wiederholungsgefahr.

Als eine Streifenwagenbesatzung gegen 15.50 Uhr am Einsatzort eintraf, zeigten die Anrufer auf einen Mann, welcher zuvor Badegäste belästigt und Streit gesucht hatte. Dieser gab zunächst falsche Personalien an und sollte zwecks Identitätsfeststellung mit zum Streifenwagen kommen. Dort beleidigte er die 44-jährige Polizistin und spuckte während des Gespräches immer wieder direkt neben den Beamten auf den Boden. Er wurde zunehmend aggressiver, versuchte gezielt mit den Fäusten nach den Beamten zu schlagen und sollte in der Folge zu Boden gebracht und fixiert werden. Bei der Fesselung leistete er dann aktiv Widerstand, beleidigte, zog der Beamtin an den Haaren, nahm diese in den Schwitzkasten und fing an sie zu würgen und in das Gesicht zu schlagen. Dabei brüllte er sie mit dem Worten: “Du alte Schlampe, jetzt geb ich es Dir richtig”, an. Aufgrund des Würgegriffes hatte die Beamtin zeitweise Atemnot und war benommen und kaum handlungsfähig.

Der 33-jährige Polizist versuchte den Mann von seiner Kollegin zu lösen. Dieser trat und schlug dann aber auch auf den Kollegen ein. Es kamen zwei männliche Passanten zur Hilfe und erst nach dem Einsatz des Pfeffersprays hörte er auf und konnte bis zum Eintreffen weiterer Streifenwagenbesatzungen fixiert werden.

Die Beamtin erlitt folgende Verletzungen: Platzwunde rechtes Auge, Prellung Schläfe und Nase, aufgeplatzte Lippe, Rippenprellung, Schürfwunden Ellenbogen, Prellung Finger.

Der Beamte erlitt folgende Verletzungen: Hämatom am Auge, eventuelle Augenbodenfraktur, Schürfwunden an beiden Knien, Beide wurden ins Krankenhaus gebracht; sind zurzeit nicht dienstfähig und wurden krankgeschrieben.

Der Tatverdächtige wurde in das Zentralgewahrsam gebracht. Dort wurde eine Blutprobe entnommen. Der Bereitschaftsrichter ordnete eine Fortdauer der Gewahrsamnahme bis zum heutigen Montag an.

Zwischenzeitlich sind die Personalien festgestellt, es handelt sich um einen 32-jährigen Lübecker aus dem Bereich St. Gertrud. Er ist polizeilich bereits aufgefallen und als gewalttätig bekannt. Die Lübecker Staatsanwaltschaft wird ihn heute beim Haftrichter vorführen lassen.

Ein Dank geht an beiden Männer, die dem Beamten zu Hilfe eilten und ihm bei der Befreiung der Kollegin aus dem Würgegriff und bei der Fesselung halfen und einer Frau, die der Polizei ihre Fotoaufnahmen zur Verfügung stellte.

Allerdings ist auch anzumerken, dass der Wiesenbereich gut besucht war. Viele der Badegäste hatte es vorgezogen zuzusehen und ihre Handys für private Videoaufnahmen zu nutzen. Hier wäre Zivilcourage wünschenswerter gewesen.

PM der PD Lübeck vom 07.07.2014

 

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lübeck (Schleswig-Holstein): Widerstand – zwei verletzte Beamte/Nachmeldung

Ein 32-jähriger Lübecker belästigte am Sonntag (06.07.) Badegäste an der Falkenwiese. Gegenüber den Polizisten leistete er Widerstand; beide Beamte wurden erheblich verletzt und sind zunächst nicht dienstfähig.

Nachtrag 08.07.2014

Der 32-jährige Tatverdächtige wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck begründet die Vorführung mit dem Haftgrund der Wiederholungsgefahr. Der Haftrichter ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann ist in der Justizvollzugsanstalt Lübeck untergebracht.

PM der PD Lübeck vom 08.07.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kiel (Schleswig-Holstein): Kiel: Landespolizeidirektor Ralf Höhs zeigt sich empört über die Veröffentlichung sensibler Dokumente durch den Landtagsabgeordneten Dr. Breyer

Schleswig HolsteinLandespolizeidirektor Ralf Höhs zeigt sich heute (Freitag, 27.06.2014) zutiefst empört über die Veröffentlichung als Verschlusssache eingestufter interner Polizeipapiere und Beschlüsse von Amtsgerichten auf der Internetseite des Landtagsabgeordneten Dr. Patrick Breyer. Landespolizeidirektor Ralf Höhs: „Mir fehlt jegliches Verständnis für die Veröffentlichung. Dies gefährdet Polizeibeamte, Richter sowie Zeugen und Beschuldigte in teilweise noch laufenden Ermittlungsverfahren. Dr. Breyer teilt einer breiten Öffentlichkeit einschließlich unseres polizeilichen Gegenübers umfänglich Ermittlungsinhalte und Polizeitaktiken aus hochsensiblen Bereichen der Organisierten Kriminalität und aus einem schweren Sexualdelikt mit.“ Dieses Verhalten zwingt uns, unser polizeitaktisches Vorgehen umzustellen und mit der durch die Veröffentlichung entstandenen potentiellen Gefahrenlage umzugehen. Darüber hinaus prüft die Staatsanwaltschaft Kiel die Strafanzeige nach § 353b StGB wegen des Verdachts der Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht. Dr. Breyer hat sich als Landtagsabgeordneter der Piraten in der Vergangenheit außerordentlich intensiv als Wahrer des Datenschutzes und der Freiheitsrechte der Bürger dargestellt. Daher ist es umso befremdlicher, dass er sich in diesem Fall über die Grundrechte von Polizeibeamten hinwegsetzt. Landespolizeidirektor Ralf Höhs: „Unverständlich, geradezu grotesk ist das derzeitige Verhalten des Abgeordneten. Trotz seiner Ankündigung, die Dokumente aus dem Internet zu nehmen und seiner persönlichen Entschuldigung gegenüber den Betroffenen, befinden sich noch heute sensible Daten abrufbar über die Homepage von Dr. Breyer im Netz.“

PM des LPA Schleswig-Holstein vom 27.06.2014

Allgemein

Hamburger Abendblatt: Strafanzeige gegen Piraten nach Veröffentlichung von Polizistendaten

„Der schleswig-holsteinische Pirat Patrick Breyer hat Polizistendaten ins Netz gestellt. Die anderen Fraktionen in Kiel reagierten mit scharfer Kritik. Beamte fürchten Ungemach aus dem Rockermilieu.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Hambuger Abendblattes vom 25.06.2014
http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article129458744/Strafanzeige-gegen-Piraten-nach-Veroeffentlichung-von-Polizistendaten.html

Interessant, wenn man mal vergleicht, welche bundesweiten Wellen das Stehlen der Daten von Michael Schumacher macht und hier das hätten wir ohne einen unserer Leser nicht gefunden.
Ich hoffe auch mal, dass die Wahl der leicht altertümlich und damit verharmlosend anmutenden Vokabel „Ungemach“ durch den Artikelautoren im Teaser ein Versehen war.

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

hl-live.de: Polizeibeamten in der Freizeit angegriffen

Vor dem Amtsgericht Lübeck wurde am 13. Juni 2014 ein 29-Jähriger zu 120 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt, weil er einem Polizisten, der privat in einer Lübecker Disko unterwegs war, durch Faustschläge gegen den Kopf Prellungen und Platzwunden zugefügt hat. Als Tatmotiv wird Rache für einen länger zurückliegenden Polizeieinsatz angenommen.
Die Staatsanwaltschaft hat Revision eingelegt.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf hl-live.de vom 20.06.2014
http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=92194

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Plön (Schleswig-Holstein): Zwei Polizisten und eine junge Frau bei Verkehrsunfall verletzt

Donnerstagabend ist es in Plön zu einem Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen und einem PKW gekommen. Alle drei Insassen wurden verletzt, einer der Polizisten ist vorerst nicht dienstfähig.

Der Streifenwagen der Plöner Polizeizentralstation fuhr gegen 18:45 Uhr mit Sonderrechten auf dem Weg zu einem Einsatz über die Kreuzung Rautenbergstraße / Lütjenburger Straße. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn übersah bzw. überhörte die 23-Jährige Fahrerin des PKW den Streifenwagen, so dass es zum Zusammenstoß kam. Beide Polizisten verletzten sich, einer der beiden musste zunächst im Krankenhaus behandelt werden und ist vorerst nicht dienstfähig. Auch die Fahrerin des VW Golf erlitt Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

PM der PD Kiel vom 09.05.2014

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Sylter Rundschau: Zuwendungen für Polizisten – „Der Respekt fehlt“

Auch in den paradiesischeren Ecken des Landes fehlt es an Respekt und Wertschätzung… zwei Sylter Polizisten bekamen gestern Zuwendungen aus dem Unterstützungsfonds der Polizei, weil sie nach Einsätzen für längere Zeit dienstunfähig waren.
Allerdings hat nur einer dieser Einsätze auf Sylt stattgefunden, der zweite Beamte wurde bei einem Einsatz in Sachen Rote Flora in Hamburg verletzt.
Ich wünsche den beiden jeweils einen hilfreichen Kuraufenthalt.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Sylter Rundschau vom 27.03.2014
http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/der-respekt-fehlt-id6113121.html

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Husum (Schleswig-Holstein): Diensthund „Janus“ bei der Festnahme eines Einbrechers verletzt

Montagabend, 24.03.14, gegen 20:00 Uhr, hat sich ein 19- jähriger Pole gewaltsam Zutritt zu einem Getränkelager in der Gutenbergstraße in Husum verschafft.

Nach Aussage eines Mitarbeiters, der die Polizei informierte, sei es in der Vergangenheit wohl häufiger zu Leergutdiebstählen gekommen. Dieser Mitarbeiter hatte aktuell eine männliche Person auf dem Gelände der Firma beobachtet.

Die durch die Kooperative Regionalleitstelle eingesetzten Polizeibeamten, des Polizeireviers Husum, wurden durch zwei Diensthunde unterstützt. Hinter einer Palette mit Pfandkisten hatte sich der 19- jährige Täter versteckt, der durch den Diensthund gefunden wurde. Die eingesetzten Beamten konnten die 19- jährigen festnehmen und für weitere Maßnahmen zum Polizeirevier verbringen.

Bei der Absuche des Geländes hat sich der Diensthund „Janus“ am Stacheldrahtzaun verletzt. Er konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen.

Der 19- jährige hat sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen eines Besonders schweren Fall des Diebstahls zu verantworten.

Quelle: PM der PD Flensburg vom 25.03.2014

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bredstedt (Schleswig-Holstein): Psychisch Kranker begeht mehrere Straftaten

Samstagnachmittag, 08.03.14, gegen 14:45 Uhr, kam es in Bredstedt zu mehreren auffälligen Straftaten durch einen psychisch kranken 23- jährigen Mann.

Dieser ist durch Anwendung massiver Gewalt in die unbemannte Polizeistation Bredstedt eingebrochen. Dort hat er persönliche Dinge von Polizeibeamten sowie Uniformteile entwendet.

Mit diesen bekleidet ging er auf die Straße und trat im Bereich des Marktes gegen einen haltenden Pkw. Der 26- jährige Pkw- Fahrer stieg aus und sprach den 23- jährigen Mann an. Dieser ging dann gleich auf ihn los und schlug auf ihn ein. Der 26- jährige Pkw-Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

Anschließend ging der psychisch Kranke 23-jährige auf einen haltenden 15-jährigen Rollerfahrer los und riss diesen von seinem Fahrzeug. Auch dieser verletzte sich dabei leicht.

Der 23- jährige flüchtete zu Fuß und konnte später durch die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Bredstedt widerstandslos festgenommen werden. Er wurde der Fachklinik Riddorf zugeführt.

Quelle: PM der PD Flensburg vom 10.03.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

shz.de: Wirbel um Albigs Kritik an der Justiz

„Ein Polizist soll fast zu Tode gewürgt worden sein. Nun rügt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident das lange Verfahren um den Angriff auf den Beamten. Dafür erntet Albig viel Kritik, auch für seine Äußerung zu Gefahrengebieten in SH.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der SHZ vom 07.02.2014
https://www.shz.de/schleswig-holstein/politik/wirbel-um-albigs-kritik-an-der-justiz-id5644811.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Kiel (Schleswig-Holstein): Landespolizei stellte Ergebnis der „Arbeitsgruppe Gewalt gegen Polizeibeamte“ dem Führungspersonal vor

Am 5. Februar hat die Arbeitsgruppe „Gewalt gegen Polizeibeamte“ ihre Ergebnisse 300 Führungskräften aller Führungsebenen der Landespolizei Schleswig-Holstein im Rahmen einer Sonderlehrveranstaltung in der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz vorgestellt. Erfahrungsberichte betroffener Polizeibeamter und Impulsvorträge der extern eingeladenen Vortragenden Frau Karoline Ellrich, KFN Niedersachsen, Bernd Winterfeldt, Staatsanwaltschaft Kiel, Bernd Möller, Senator für Umwelt, Sicherheit und Ordnung in der Hansestadt Lübeck und Professor Dr. Rafael Behr, Akademie der Polizei Hamburg, vertieften darüber hinaus das Thema.

In den zurückliegenden Jahren ist die Gewalt gegen Polizeibeamte bundesweit angestiegen und immer öfter brutal verübt und erlebt worden, auch in Schleswig-Holstein. Wissenschaftliche Studien und bundes- wie landesweite Lagebilder befassen sich mit dem Phänomen. Die Medien greifen das Thema in der Berichterstattung auf und rücken es in den Fokus der Öffentlichkeit.

Am meisten sind die Polizistinnen und Polizisten des Streifendienstes betroffen, denen die Gewalt in ihrem Dienst alltäglich begegnet. Das bundesweite Lagebild des BKA aus dem Jahr 2011 weist über 52.000 Polizeibeamtinnen und -beamte aus, die Opfer von Gewalt wurden; über 11000 verletzten sich dabei leicht, 300 schwer. In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2013 1.188 (2012 1.315, 2011 1.262) Gewalttaten gegen Polizeibeamte verübt. Durch Widerstände und Körperverletzungen, gefährliche wie gemeinschaftliche, wurden 354 (2012 443, 2011 443) Polizistinnen und Polizisten verletzt. Hinzu kommen unzählige Ausbrüche verbaler Gewalt, die Beamtinnen und Beamten wurden respektlos behandelt, übel beschimpft und beleidigt. All das hinterlässt Spuren.

Die Landespolizei verfolgt seit einigen Jahren verschiedene Ansätze, um dem Phänomen der Gewalt gegen Polizeibeamte entgegenzuwirken. Zum einen hat sich die Aus -und Fortbildung auf die Provokationen, Aggressionen und die damit verbundene Gewalt mit Anpassungen im Einsatztraining sowie mit veränderten Ausbildungsthemen eingestellt. Vorrang hat immer, einen Konflikt gewaltfrei zu lösen. Zum anderen reagierte die Polizei mit einer verbesserten Ausrüstung auf die Gewalteinwirkungen, so zum Beispiel mit der Einführung der ballistischen Schilde für jeden Streifenwagen, der Ausstattung der Einsatzkräfte mit der Pistole P 99 Q oder einem neuen wesentlich einsatzfähigeren Teleskopschlagstock. Um für Schleswig-Holstein weitere Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen und diese in einem ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, wurde im April 2013 die Arbeitsgruppe „Gewalt gegen Polizeibeamte“ unter Leitung des Leitenden Polizeidirektors Bernd Lohse eingerichtet. In der Arbeitsgruppe haben auch Kolleginnen und Kollegen des operativen Einzeldienstes mitgewirkt, die täglich hautnah mit der Gewalt – beginnend in ihrer verbalen Form – konfrontiert werden. Bernd Lohse: „Der Arbeitsgruppe und mir ganz persönlich war besonders wichtig, das Thema komplex zu erfassen und dabei ganz praktische Ergebnisse zu erzielen, die jeder Polizeibeamtin und jedem Polizeibeamten helfen, die täglichen Einsätze sicherer zu bestehen.“ Die Arbeitsgruppe hat drei wesentliche Schwerpunkte herausgearbeitet:

1. Jeder einzelne Polizeibeamte, ob Einsatz- oder Führungskraft, trägt für sich und seine Kollegen Verantwortung im täglichen Dienst. Er entscheidet darüber, wie er sich besser schützen kann. Dazu gehört, wie er das Erlernte anwendet, wie er ausgerüstet ist und wie er dem Bürger gegenübertritt.

2. Die Führung in der Landespolizei vom Landespolizeidirektor bis zum Dienstgruppen- und Stationsleiter nimmt ihrer Rolle gemäß Einfluss auf den Schutz jeder Polizistin und jedes Polizisten. Das Führungsverhalten muss landesweit durchgängig sein, die Führungskräfte bereit sein, bestehende Regelungen aber auch neue sinnvolle Ideen und Veränderungen nach vorne zu tragen. Nur so können diese an der Basis umgesetzt werden.

3. Die Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern, den Gesundheitsbehörden und der Staatsanwaltschaft erfordert weiterhin Ausdauer und Beharrlichkeit. Viele präventive Ansätze können nur mit diesen Partnern umgesetzt werden. Daher ist es wichtige Aufgabe verantwortlicher Führungskräfte, den Dialog zu vertiefen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die dazu beitragen, Gewalt gegen Polizeibeamte deutlich zu reduzieren.

Die Arbeitsgruppe hat für die Umsetzung eine Vielzahl konkreter Schritte erarbeitet. Einige dieser Vorschläge sind neu und innovativ, andere schon seit Jahren bekannt und hinreichend diskutiert, sie werden jetzt wieder aufgenommen.

Ministerpräsident Torsten Albig hat die Bestrebungen der Landespolizei gelobt, ein Konzept zur Gewalt gegen Polizisten erarbeiten zu lassen. „Der Respekt gegenüber der Polizei ist stellenweise dramatisch gesunken. Dieser Entwicklung müssen wir uns stellen“, sagte der Regierungschef. Die Polizeibeamten hätten bei der Ausübung ihres Berufs einen Anspruch auf größtmögliche Sicherheit.

Innenminister Andreas Breitner wies auf die besondere Aufgabe der Polizei hin und würdigte die Ergebnisse der Arbeitsgruppe: „Politik und Gesellschaft sind in der Pflicht, rechtsstaatliche Polizeiarbeit offensiv und öffentlich zu unterstützen. Jedem muss klar sein: Wer Polizeibeamte angreift, greift Rechtsstaat und Demokratie an. Ich akzeptiere keinerlei Rechtfertigung für Gewaltakte gegen Polizeibeamte. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zeigen erneut, dass die Polizei Probleme entschlossen anpackt und Lösungen aufzeigt. Ich rufe die Polizeiführung und jeden einzelnen Polizeibeamten auf, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe im Berufsalltag mit Leben zu erfüllen.“

Landespolizeidirektor Ralf Höhs resümierte: „Die Fallzahlen der Gewalt gegen Polizeibeamte sind inakzeptabel hoch. Ich stehe dafür, dass wir uns gleich nach der Veranstaltung an die Arbeit machen. Denn die Verantwortungsträger der Polizei haben nun die Aufgabe, das Thema auf Grundlage des AG-Ergebnisses innerhalb der Polizei so zu platzieren, dass Polizistinnen und Polizisten weniger Gewalt auf der Straße erfahren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir aber auch die externen Partner wie Staatsanwaltschaften und Kommunen noch stärker mit einbeziehen.“

Quelle: PM des LPA Schleswig-Holstein vom 05.02.2014

Was mir persönlich bei dn Ergebnissen der Arbeitsgruppe so ein bisschen fehlt, ist der Hinweis auf das gesamtgesellschaftliche Problem dahinter. Es ist ja mehr als in Ordnung, darüber nachzudenken, wie sich Polizeibeamte besser schützen können und was die Polizei selbst dazu tun kann. Aber irgendwie wären sie damit doch ohne die entsprechenden Worte des Innenministers ganz allein in der Verantwortung gelassen… und WER ist nochmal der Täter bei derartigen Angriffen?

Zu diesem Anlass ein Artikel aus den Lübecker Nachrichten vom 06.02.2014 und eine Veröffentlichung des NDR dazu.

Allgemein Ausrüstung verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Lübecker Nachrichten: Digitalfunk versagte: Zwei Lübecker Polizisten verletzt

„Der Digitalfunk schreibt weiter negative Schlagzeilen. Laut FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki seien im Oktober letzten Jahres zwei Lübecker Polizisten verletzt worden, weil sie vergeblich um Hilfe funkten. Ihr Funkspruch sei auf Fehmarn statt in der Leitstelle angekommen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Lübecker Nachrichten vom 23.01.2014

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Flensburg (Schleswig-Holstein): Zwei Polizeibeamte bei Unfall verletzt

Gegen 20:30 Uhr kam es zu einem schweren Unfall ausgelöst durch eine 38-jährige Geisterfahrerin, die auf der A7 aus Dänemark kommend in Richtung Hamburg auf der verkehrten Seite fuhr. Um diese zu stoppen, wurden umgehend mehrere Einsatzwagen der Polizei eingesetzt. An der Anschlussstelle Schuby konnte die 38-Jährige in ihrem Peugeot mit spanischem Kennzeichen gestoppt werden. Dies war nur möglich durch eine Vollsperrung mittels mehrerer Streifenwagen und technischer Hilfsmittel. Die merklich alkoholisierte 38-Jährige wurde zum Streifenwagen verbracht. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,55 Promille. Während dieser umfangreichen Absperrmaßnahmen durchbrach ein 77- jähriger Mercedesfahrer aus Flensburg die Absperrung und fuhr in einen Streifenwagen. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach vorne geschleudert. Dabei wurden durch den Streifenwagen zwei Polizeibeamte verletzt, die anschließend medizinisch versorgt werden mussten. Der 77-jährige musste medizinisch in dem Heliosklinikum versorgt werden. An den Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Quelle: PM der PD Flensburg vom 01.01.2014

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Ahrensburg (Schleswig-Holstein): Verkehrsunfall mit Streifenwagen

Bei einem Verkehrsunfall unter der Beteiligung einer Streifenwagenbesatzung in der Nacht zu Samstag zogen sich die Beteiligten leichte Verletzungen zu. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Ahrensburg fuhr gegen 02.50 Uhr nach aktuellem Ermittlungsstand mit Sonderrechten von der Straße An der Doppeleiche in Richtung der Straße Woldenhorn. Bei Rotlicht fuhr der 25- jährige Fahrer des Streifenwagens in den Kreuzungsbereich hinein. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 71- jähriger Mann aus der Nähe von Bad Oldesloe mit seinem Ford Galaxy von der „Großen Straße“ aus bei Grünlicht ebenfalls in den Kreuzungsbereich hinein. Der Streifenwagen prallte frontal gegen die rechte Seite des Ford Galaxy. Der Ford Galaxy schleuderte dadurch nach links hinüber, kippte auf den Gehweg und rutschte dort einige Meter weit auf der linken Fahrzeugseite entlang, bevor er zum Stillstand kam. Der Streifenwagen drehte sich leicht nach rechts und kam auf der „Großen Straße“ im Bereich der Kreuzung zum Stehen. Der 71- jährige und seine 56- jährige Beifahrerin, ebenfalls aus der Nähe von Bad Oldesloe, zogen sich leichte Verletzungen zu. Die beiden mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der 25- jährige Polizeibeamte und seine 28- jährige Beifahrerin trugen leichte Verletzungen davon. Sie mussten ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Sie sind derzeit bis auf weiteres nicht im Dienst. Der Sachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Quelle: PM der PD Ratzeburg vom 23.12.2013

Allgemein Dämliche Vorurteile

shz.de: Kaum Schüsse aus Polizeipistolen im Norden

Polizisten aus Schleswig-Holstein haben in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 14 Mal auf Menschen geschossen und 2069 Mal auf Tiere.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf shz.de vom 17.12.2013
http://www.shz.de/nachrichten/newsticker-nord/kaum-schuesse-aus-polizeipistolen-im-norden-id5222376.html

Es wäre durchaus hilfreich, wenn dazugeschrieben worden wäre, dass es sich bei Schüssen auf  Tiere um Schüsse handelt, mit denen nach Wildunfällen schwer verletzte Tiere von ihrem Leiden erlöst werden. Nichts, was irgendein Polizist, den ich kenne, auch nur ansatzweise gern tut.

Aus meiner Sicht lässt es tief blicken, dass die Kommentarfunktion deaktiviert wurde… mal sehen, wann wir das hier tun müssen.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Bornhöved (Schleswig-Holstein): Telefonierender Radfahrer musste in Justizvollzugsanstalt

Am Dienstag, den 17.12.13, kontrollierten Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg gegen 11.00 Uhr einen 29-jährigen Radfahrer in Bornhöved, der eifrig telefonierte, obwohl er mit seinem Fahrrad fuhr. Zur Fertigung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und weil er keine Ausweispapiere mitführte, wurden die von ihm gemachten Angaben durch eine Datenabfrage bei der Einsatzleitstelle überprüft. Hierbei stellte sich dann heraus, dass er rechtskräftig wegen Polizeibeamtenbeleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1350 EUR verurteilt wurde. Da er diese Geldstrafe nicht beglichen hatte, wurde eine Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen angeordnet.

Nachdem er ein paar persönliche Sachen gepackt und sich von seinen Eltern verabschiedet hatte, wurde er einer Justizvollzugsanstalt zugeführt und wird nun die Feiertage dort verbringen. Er nahm es sehr gelassen, zumal ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest stattliche 1,4 Promille ergab.

Quelle: PM der PD Bad Segeberg vom 18.12.2013

Allgemein Ausrüstung

Kieler Nachrichten: Schleswig-Holstein – Neue Streifenwagen für die Polizei

„Die Landespolizei bekommt in den nächsten Jahren rund 485 neue blau-silberne Streifenwagen. Die Einsatzfahrzeuge sind mit hochmoderner Technik ausgestattet, unter anderem mit einem neuen Signalton nach US-Vorbild.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten vom 12.12.2013
http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Polizei-in-Kiel-bekommt-neue-Streifenwagen-Fahrzeuge-verfuegen-ueber-modernste-Technik