Tag Archives: Sachsen

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Sächsische Zeitung: Mildes Urteil gegen linksextremen Gewalttäter

“Ein 26-jähriger Student hat bei den Krawallen im Februar 2011 vor laufenden Kameras 50 Steine auf Polizisten geworfen. Am Mittwoch kam er mit Bewährung davon.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 08.11.2014
http://www.sz-online.de/nachrichten/mildes-urteil-gegen-linksextremen-gewalttaeter-2962564.html

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Dresdner Fußballfans zu empfindlichen Strafen verurteilt

Symbolfoto
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Das Amtsgericht Bielefeld verurteilte gewalttätige Fußballfans von Dynamo Dresden zu empfindlichen Geldstrafen.

Am 6. Dezember 2013 kam es bei der Anreise zum Zweitligaspiel bei Arminia Bielefeld zu erheblichen Angriffen durch Anhänger von Dynamo Dresden gegen die eingesetzten Polizisten (wir berichteten hier). Aus der gewalttätigen Menschenmenge heraus wurden Straftaten wie Landfriedensbruch, (versuchte) gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigungen und verbotene Vermummung begangen.

Die ermittelnde Bundespolizeiinspektion Münster konnte auf erstellte Video-/Fotoaufzeichnungen zurückgreifen. Diese dienten als Fahndungshilfen auf deren Grundlage zahlreiche Täter identifiziert und einem Strafverfahren zugeführt werden konnten. Hierzu haben auch zahlreiche Hinweise aus der Öffentlichkeitsfahndung in den Printmedien und Wohnungsdurchsuchungen beigetragen.

In den vergangenen neun Monaten sind 20 Strafbefehle mit insgesamt rund 16.000 Euro ergangen. Teilweise wurden die Täter per Strafbefehl zu über 90 Tagessätzen verurteilt, so dass sie ab sofort als vorbestraft gelten. Die Urteile sind rechtskräftig. In bisher drei Ermittlungsverfahren ist vor Gericht Anklage erhoben worden, hier stehen die Hauptverhandlungen noch aus. Mit weiteren Verfahren ist zu rechnen. Weiterhin wurden noch 14 Stadionverbote gegen Gewalttäter ausgesprochen.

Die strategische Zielsetzung der Bundespolizei, durch gute Foto- und Videoaufnahmen eine nachhaltige Strafverfolgung zu erwirken, kam bei diesem Einsatz erfolgreich zum Tragen.

Im Hinblick auf das erneute Aufeinandertreffen der Mannschaften am Samstag (04.10.2014) hofft die Bundespolizei auf eine friedliche An- und Abreisephase der Fußballfans, damit dem sportlichen Gedanken Rechnung getragen wird.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Münster und BPOLI Dresden vom 30.09.2014

Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Chemnitz (Sachsen): Polizei bittet um Mithilfe nach Unfall mit Polizeifahrzeug

zeugenaufruf sachsenStadtzentrum – Polizei bittet um Mithilfe nach Unfall mit Polizeifahrzeug/Ergänzung zur Medieninformation Nr. 427 vom 8. August 2014/ Zeugengesuch

(TH) Die Polizei berichtete in der Medieninformation Nr. 427 über einen Verkehrsunfall:
Unter Einsatz von Martinshorn und blauem Blinklicht war am Donnerstag, dem 7. August 2014, gegen 16.10 Uhr, ein Polizeifahrzeug Mercedes Vito auf der Hartmannstraße landwärts unterwegs. Der 50-jährige Fahrer nutzte den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn und fuhr bei „Rot“ auf die Kreuzung Hartmannstraße/Leipziger Straße/Limbacher Straße/Reichsstraße. Dort kam es zur Kollision mit einem von der Reichsstraße kommenden, geradeaus in Richtung Leipziger Straße fahrenden Pkw Seat (Fahrer: 26). Bei dem Zusammenstoß wurde ein Polizeibeamter (52), Beifahrer im Polizeifahrzeug, leicht verletzt. Die beiden Fahrzeugführer blieben unverletzt.
Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer hat den Unfall beobachtet und kann weitere Angaben zum Unfallhergang machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Chemnitz, Telefon 0371 387-495808, entgegen.

PM der PD Chemnitz vom 13.08.2014

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Pulsnitz (Sachsen): Verkehrsunfall mit vier Verletzten

Symvolfoto
Symvolfoto

Pulsnitz, Kamenzer Straße, Höhe der Tankstelle 28.06.2014, 21:20 Uhr

Zwei Streifenwagen des Polizeirevieres Kamenz befanden sich Samstagabend in Pulsnitz auf einer Einsatzfahrt. Der Grund hierfür war eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die der Polizei über Notruf aus Radeberg gemeldet worden war. An beiden Streifenwagen war das Blaulicht und Sondersignal eingeschaltet. Als die Polizeifahrzeuge in der Kamenzer Straße eine Fahrzeugkolonne überholten, scherte plötzlich ein VW Phaeton nach links aus der Kolonne aus. Es kam zum Zusammenstoß mit dem zweiten Funkstreifenwagen, einem VW Golf. In der Folge schleuderten beide Fahrzeuge auf das Gelände einer Tankstelle. Die Einrichtung der Tankstelle blieb unbeschädigt. Die Beifahrerin (29) des Polizeifahrzeuges erlitt schwere Verletzungen, ihr Kollege (35) wurde leicht verletzt. Der Fahrer des VW Phaeton (48) wurde leicht, seine Beifahrerin (45) schwer verletzt. Die Schwerverletzten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen belief sich auf ca. 30.500 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Unfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM der PD Görlitz vom 29.06.2014

Allgemein Kritik

Spiegel-Online: Kritik auf Facebook: Polizei Sachsen stoppt Wasserwerfer-Gewinnspiel

Beim WM-Tippspiel der Polizei Sachsen sollte der Gewinner eine Fahrt im Wasserwerfer geschenkt bekommen. Die Idee kam jedoch gar nicht gut an.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 13.06.2014
http://www.spiegel.de/panorama/wm-tippspiel-polizei-sachen-verlost-fahrt-im-wasserwerfer-a-975111.html

Mein Leserbrief dazu an die Polizei Sachsen, den ich auf deren Facebook-Seite hinterlassen habe:

“Vielen Dank für all das Gute, was die Polizei tut. Nie hatten wir in Deutschland eine so demokratisch verfasste und rechtsstaatlich aufgestellte Polizei wie heute. Vielen Dank für den Schutz der Meinungsfreiheit bei Demonstrationen. Vielen Dank für die tägliche Gefahrenabwehr, den täglichen Schutz von uns Bürgern und das tägliche Anpacken von Problemen, an denen die Gesellschaft gescheitert ist und die sonst keiner anpacken will. Mir persönlich tut es sehr leid, wie das mit dem Gewinnspiel gelaufen ist. Aus meiner Sicht hättet Ihr das auch nicht zurücknehmen müssen. Das sicherste Zeichen einer Diktaturpolizei ist, dass man genau dies nicht öffentlich behaupten darf. Wer also genau das behauptet und nichts daraus folgern kann, dass das keinerlei Konsequenzen für ihn hat, dem könnt Ihr es eh nicht Recht machen. Der will auch gar nicht verstehen, dass Ihr auch seine Meinungsfreiheit schützt. Die meisten Menschen wissen die Arbeit unserer Polizei zu schätzen, die haben nur keine Zeit dafür, pausenlos vorm Internet zu hocken und einen Shitstorm nach dem anderen loszutreten. (An dieser Stelle sei mir auch die Bemerkung erlaubt, dass sich mir nicht erschließt, was genau nun ein Shitstorm mit Meinungsfreiheit zu tun hat – aus meiner Sicht ist das das Gleiche wie andere niederzubrüllen.) Vielen Dank für Euren täglichen Einsatz.”

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS

Leipzig (Sachsen): Schusswaffe eingesetzt

Es sollte ein rundum amüsanter Abend in einer Leipziger Diskothek werden, doch endete dieser in den zeitigen Morgenstunden folgenschwer. Eine männliche Person, deren Identität noch nicht abschließend geklärt ist, sollte aufgrund einer Auseinandersetzung der Lokalität verwiesen werden. Er zückte gegenüber einem Security-Mitarbeiter (23) ein Messer und stach auf diesen ein. Der 23-Jährige konnte durch eine Abwehrbewegung schwereren Verletzungen entgehen, erlitt aber an der Hand tiefe Schnittwunden und wurde stationär in einem Leipziger Krankenhaus aufgenommen.
Die männliche Person flüchtete nach dem Geschehen in Richtung Merseburger Straße. Er wurde jedoch von Zeugen verfolgt und konnte von den zwischenzeitlich informierten Polizisten an der Ecke Merseburger Straße/Endersstraße gestellt werden.
Daraufhin zückte der Mann ein Messer und richtete es gegen einen Polizisten. Da der Tatverdächtige alle Anordnungen der Beamten ignorierte und mildere Mittel ohne Erfolg blieben, wendeten zwei Polizisten die Schusswaffe an und trafen den Angreifer durch Schüsse. Er wurde in ein Leipziger Krankenhaus gebracht und notoperiert. Die Ermittlungen zum Geschehen wurden
umgehend in alle Richtungen aufgenommen und dauern an. Bisher konnten die Beteiligten noch nicht gehört werden, was für den heutigen Tag geplant ist. Da die Ermittlungen somit noch ganz am Anfang stehen, können derzeit keine weiteren Einzelheiten zum Sachverhalt mitgeteilt werden. Es wird zu gegebenem Zeitpunkt nachberichtet.

PM der StA Leipzig und der PD Leipzig vom 08.06.2014

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Freiberg (Sachsen): Polizeiauto nicht beachtet?

Am Donnerstag befuhr gegen 14.50 Uhr der 70-jährige Fahrer eines Pkw Honda die Scheunenstraße aus Richtung Krankenhaus in Richtung B 101. Von der Elisabethstraße bog gleichzeitig der bevorrechtigte 46-jährige Fahrer eines Mercedes Vito (Polizeifahrzeug) nach rechts auf die Scheunenstraße ab. Der Honda-Fahrer kollidierte mit dem bevorrechtigten Mercedes, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 7 500 Euro entstand. Der Fahrer des Polizeiautos sowie ein weiterer Mitfahrer (50) erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.

PM der PD Chemnitz vom 23.05.2014

Allgemein Angriff Fahndung Fußball Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Gewalttätige Ausschreitungen anlässlich des Spieles DSC Arminia Bielefeld – SG Dynamo Dresden – Dresdener Anhänger gesucht

Am 6. Dezember 2013 kam es in der Anreisephase des Fußballspiels DSC Arminia Bielefeld – SG Dynamo Dresden (2. Liga) im Bahnhof Bielefeld zu erheblichen Angriffen durch Dresdener Anhänger gegen eingesetzte Polizeivollzugsbeamte. Aus der gewalttätigen Menschenmenge heraus wurden Straftaten wie Landfriedensbruch, versuchte gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung begangen. Gegen die besonders gewalttätig in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen wurde zwischenzeitlich eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet.

Die Bundespolizei bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe und fragt:
Wer kann Angaben zu den abgebildeten Personen und/oder deren Aufenthalt machen?

Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Hier der Link zu den Fahnungsfotos:

www.bundespolizei.de/DE/00Aktuelles/Fahndungen/2014/140411_ausschreitungen-dresdner-fans.html

 

 

Allgemein

Rodewisch (Sachsen): Auto fährt auf Feuerwehrmann zu

66451_10203478755560133_81551635_nEin 33-jähriger Mann musste sich am Mittwochvormittag mit einem Sprung zur Seite vor einen auf ihn zufahrenden PKW retten. Er ist dabei glücklicherweise unverletzt geblieben. Der Mann war auf dem Gelände der Feuerwehr am Mühlenweg, welches durch ein Vollsperrschild für den Verkehr gesperrt ist, mit Arbeiten beschäftigt. Gegen 11 Uhr kam aus Richtung Mühlenweg ein PKW auf das Areal gefahren. Der Feuerwehrmann gab dessen Fahrer Handzeichen, dass er nicht weiterfahren soll, auch damit er seinen PKW nicht durch umherliegende Schlauchkupplungen beschädigt. Der Fahrer verlangsamte daraufhin seine Geschwindigkeit und wollte anscheinend wenden. Doch dann beschleunigte er den PKW und fuhr direkt auf den Feuerwehrmann zu. Dieser konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten, um nicht angefahren zu werden. Der silber/beige Renault fuhr dann ohne anzuhalten weiter. Das Kennzeichen konnte noch erkannt werden. Im Auto sollen neben dem Fahrer noch eine Frau und hinten Kinder gesessen haben. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Zeugenhinweise bitte an das Revier in Auerbach, Telefon 03744/ 2550.

PM der PD Zwickau vom 24.04.2014

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 4, Dresden – Görlitz, AS Uhyst am Taucher (Sachsen): Zwei Polizeibeamte bei Unfall schwer verletzt

220px-Bundespolizeistern_blau.svgBei einem Verkehrsunfall auf der BAB 4 bei Uhyst am Taucher sind in der Nacht zu Dienstag (08.04.2014) zwei Beamte der Bundespolizei schwer verletzt worden. Die Streifenbesatzung der Inspektion Ebersbach hatte auf der Ausfädelungsspur einen gestohlenen VW T 5 abgesichert, als ein Lkw auf das Heck des stehenden Streifenwagens prallte. Die beiden 42-jährigen Polizisten hatten sich während der Kollision in dem VW Passat befunden.

Der Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach war gegen 00:40 Uhr auf der Autobahn bei Uhyst ein VW T 5 mit Dresdener Kennzeichen aufgefallen. Der Wagen fuhr in Richtung Görlitz. Um das Fahrzeug zu stoppen und zu kontrollieren, setzten sich die Beamten mit dem Dienstfahrzeug vor den Transporter. Der Fahrer im Zielfahrzeug folgte dem „Bitte Folgen“-Signal anstandslos.

In der Ausfädelungsspur der Anschlussstelle Uhyst am Taucher stoppte der Mann den T 5 plötzlich und sprang aus dem Fahrzeug. Er flüchtete in die Dunkelheit. Schnell wurde klar, warum: der Volkswagen wurde wenige Stunden zuvor in Dresden in der Flensburger Straße gestohlen.

Die Streife setzte zurück und positionierte den Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht hinter dem gestohlenen Pkw. Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen (GFG Bautzen, Gemeinschaftsprojekt der Bundespolizeidirektion Pirna und Polizeidirektion Görlitz) nahmen mit Unterstützung eines Hubschraubers der Bundespolizei die Suche nach dem flüchtigen Autodieb auf.

Während der Absicherung des gestohlenen Transporters näherte sich etwa gegen etwa 01:45 Uhr ein Lkw MAN der Ausschlussstelle. Der 43-jährige Berufskraftfahrer fuhr aus bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache mit etwa 60 km/h auf das Heck des stehenden Streifenwagens auf. Die beiden Beamten der Bundespolizei befanden sich zu dem Zeitpunkt in ihrem Dienstfahrzeug und wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Sie kamen in ein Klinikum, ihr Zustand sei stabil und nicht lebensbedrohlich. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Streifenwagen umher geworfen. Der MAN prallte danach auch gegen den VW T 5. Umherfliegende Trümmerstücke beschädigten zudem einen zivilen Streifenwagen der GFG Bautzen.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und dessen Ursache aufgenommen. Beide beschädigten Volkswagen wurden abgeschleppt. Beamte der Polizeidirektion Dresden informierten am Morgen den rechtmäßigen Eigentümer des VW T 5 über den Vorfall. Am etwa ein Jahr alten Streifenwagen der Bundespolizei entstand nach ersten Schätzungen Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 50.000 Euro. Die Soko Kfz hat die weiteren Ermittlungen zum Diebstahl des VW T 5 übernommen. Den vermutlichen Autodieb hat eine Streife der Autobahnpolizei am Vormittag auf der BAB 4 unweit von Uhyst gestellt.

PM der PD Görlitz vom 08.04.2014

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Leipzig (Sachsen): Ein etwa 100 km langes Auto?

Heute Morgen wollten Streifenbeamte eine allgemeine Verkehrskontrolle
durchführen. Der zu kontrollierende Opel Astra war soeben von der Straße am See auf die Lützner Straße eingebogen und fuhr vor dem Streifenwagen
stadteinwärts. Entgegen der Erwartung reagierte der Fahrer auf „Stopp Polizei“ und auf das eingeschaltete Blaulicht durch stark beschleunigte Fahrweise und Ausschalten der Fahrzeugbeleuchtung. Da dieses Verhalten für (Un-) Beteiligte ein zu hohes Gefahrenpotential bot, wurde die direkte Verfolgung in Höhe der Saarländer Straße abgebrochen. Kurz darauf erhielten die Beamten über Funk jedoch davon Kenntnis, dass zur Unterstützung gerufene Kollegen „Kontakt“ mit dem Opel Astra hatten. Dessen Fahrer hatte den Mercedes Vito in Höhe der Saalfelder Straße gerammt und anschließend seine Fahrt trotz schwer beschädigten Fahrzeugs fortgesetzt. Durch den Unfall wurde ein Beamter (23) leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Er konnte seinen Dienst zum Glück fortsetzen. Noch mehr stand ein Radfahrer mit Fortuna im Bunde, denn bei ihm blieb es bei einer folgenlosen Gefährdung. Die weitere Verfolgung gelang dann anhand einer Ölspur, welche in der Hauschildstraße endete. Dort hatte der Flüchtige den Opel abgestellt und seinen Weg zu Fuß fortgesetzt. Nicht zuletzt aufgrund des geringen Fußgängeraufkommens war der Mann (24) relativ leicht zu entdecken – er schlenderte entlang der Röntgenstraße. Im Besitz einer Fahrerlaubnis ist er nicht. Für den Opel bestand zudem keine gültige Haftpflichtversicherung, da er seit Anfang März abgemeldet war. Ferner waren die angebrachten Kennzeichen nie für den Pkw ausgegeben worden und der 24-Jährige hatte jene auch noch nachträglich mit Zulassungsplaketten versehen. Dabei bewies er eine gewisse Kreativität: Am vorderen Kennzeichen prangte das Zeichen der Stadt Leipzig und am hinteren der Stadt Dresden. Jetzt laufen Ermittlungen wegen diverser verwirklichter Delikte.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 13.03.2014

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Leipzig (Sachsen): Polizist von Hund gebissen

Nachdem der Leipziger (40) seine Besorgungen in einer Kaufhalle gemacht hatte, verließ er die selbige. Vor dem Geschäft traf er auf drei kleinere und angeleinte Hunde, wovon sich einer spontan und schmerzhaft im linken Knie des Mannes verewigte. Die kurz darauf erscheinende Halterin (51) der zwölf Beine verweigerte jedoch die Bekanntgabe ihrer Personalien. Mit dieser Taktik traf sie allerdings auf den Falschen, denn der Mann ist von Berufswegen Freund und Helfer. Obwohl der gezückte Dienstausweis schnell zum Einlenken der Frau führte, brach er nicht den Widerstand der haarigen Ursache für die zwischenmenschliche Begegnung. Der Hund biss erneut zu, wobei er wiederum das linke Knie ins Visier nahm. Neben einer löchrigen Jeans trug der 40-Jährige auch eine Verletzung davon und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Jetzt laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 30.01.2014

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

NonstopNews: Laserpointer-Blender muss für acht Monate ins Gefängnis, ohne Bewährung

“Hubschrauber der Bundespolizei wurde von 29-Jährigem mit Laserpointer attackiert – Tatverdächtiger nicht sehr kooperativ, Mann muss auch im Gericht Hand- und Fußfesseln anbehalten”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf NonstopNews.de vom 29.01.2014
http://www.nonstopnews.de/meldung/18223

 

Allgemein Schmunzeln

Görlitz (Sachsen):Ich glaube, mich tritt ein Kamel…

…dachte am Freitagnachmittag in Görlitz nicht nur der 57-jährige Fahrer eines Skoda Fabia. Um 14:28 Uhr ging ein kurioser Anruf im Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz ein. Der Leiter des Görlitzer Tierparks meldete, korrekterweise, einen Verkehrsunfall. Ein Kamel habe in der Blockhausstraße gegen ein Auto getreten.

Nach einem kurzen Moment des Erstaunens griffen die eingespielten Routinen. Eine Streife des Polizeireviers Görlitz nahm sich des Sachverhaltes an. Vor Ort bestätigte sich das kuriose Ereignis, das aus polizeilicher Sicht ein Verkehrsunfall ist. Mitarbeiter des Tierparks waren mit einer kleinen Karawane auf dem Weg zur Stadthalle, um dort für das anstehende Drei-Königs-Singen zu proben. Mit dabei waren Trampeltier Alia (w/15), ihre Tochter Chemali (etwa 1 Jahr), die Hauskuh Gretel und Eselhengst Herbert.

Als der Tross die Eisenbahnbrücke passieren wollte, fuhr ein Skoda vorbei. Das verschreckte Trampeltierdame Alia. Mit dem Hinterlauf trat sie gegen den Wagen. Dort blieb eine kleine Delle als bleibendes Andenken zurück. Verletzt wurde bei dem Unfall weder Mensch noch Tier. An dem Skoda entstand ein Sachschaden von wenigen hundert Euro, den sicherlich eine Versicherung begleichen wird.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 04.01.2014

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

sz-online.de: SGD distanziert sich von Randalierern

“Der Verein hat noch am Freitagabend mit der Aufarbeitung der gravierenden Vorkommnisse in Bielefeld begonnen. Derweil fordert Arminia-Geschäftsführer Uhlig harte Maßnahmen gegen Dynamo.

“Das sind keine Fans von Dynamo! Das sind Kriminelle, die Angst und Schrecken verbreiten“, erklärte Dynamos Geschäftsführer Christian Müller am Samstag in einer Mitteilung.

…”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 07.12.2013
http://www.sz-online.de/nachrichten/sgd-distanziert-sich-von-randalierern-2725788.html

Allgemein Kritik

Dresden (Sachsen): Mann tot aufgefunden – 55-Jähriger nach Tötungsdelikt festgenommen

Auf einem Grundstück ist von Polizeibeamten der Leichnam eines 59-jährigen Mannes gefunden worden. Nach den ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde der Mann Opfer eines Tötungsdeliktes. Das Opfer lebte in Hannover und galt als vermisst.

Als Tatverdächtiger wurde ein sächsischer Polizeibeamter, der als Sachverständiger im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamtes Sachsen tätig war, wegen des Verdachts des Mordes festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen den Tatverdächtigen einen Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht beantragt.

Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen und zum konkreten Tathergang können aufgrund der laufenden Ermittlungen heute nicht bekanntgegeben werden.

Quelle: PM der PD Dresden vom 28.11.2013

Wieder mal ein krassses Beispiel von Corpsgeist… *Sarkasmus Ende*

Allgemein Trauriges Unfall

Böhlen (Sachsen): Schwerer Verkehrsunfall mit tödlichen Ausgang

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Vormittag auf der B 2 in Höhe des Segelflughafens Böhlen. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Sattelzug „SCANIA“ (Muldenkipper) einer 40-jährigen Fahrerin, die die B 2 in Richtung Zwenkau fuhr und einem Sattelzug „IVECO“, der in Richtung Leipzig rollte. Den Rettern des Einsatzes bot sich ein grauenvoller Anblick. Der Sattelzug „IVECO“ lag umgekippt im Straßengraben. Der 39-jährige Fahrer konnte leicht verletzt geborgen werden. Anders sah es mit dem Muldenkipper aus. Das Fahrerhaus war komplett abgerissen. Die 40-jährige Fahrerin wurde im Fahrerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt geborgen. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Hilfe verstarb die Frau noch am Unfallort. Seit 10:18 Uhr ist die B 2 komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei, die Feuerwehr, das Rettungswesen, die Rechtsmedizin, der Verkehrsunfalldienst und die DEKRA sind vor Ort. Die Ermittlungen und Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 25.11.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

MDR.de: Gewalt gegen Polizei – Sächsische Polizeigewerkschaft fordert härtere Strafen

“Bürger bringen der Polizei laut Umfragen ein größeres Vertrauen entgegen als noch in den neunziger Jahren. Dennoch gibt es immer mehr Polizisten, die angegriffen werden, vor allem im Streifendienst. Doch diese Taten werden bislang weniger streng geahndet als der Widerstand gegen Beamte bei Vollzugsmaßnahmen. Sachsens GdP-Landeschef will das ändern.”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf MDR.de vom 20.11.2013
http://www.mdr.de/sachsen/gewalt-gegen-polizei100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

Allgemein Demo

Schneeberg (Sachsen): Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Kundgebungen und Aufzüge durch die Stadt

Drei Versammlungen waren am Samstag in der Stadt Schneeberg angemeldet.

Zum Thema „Refugees welcome – gegen den rassistischen Mob in Schneeberg und überall“ begann gegen 16 Uhr ein Demonstrationszug, an dem ca. 950 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Die Mehrheit war mit Bussen oder Pkw angereist.

17 Uhr begann ein Aufzug, zu dem Fraktionen des Schneeberger Stadtrates unter dem Motto „Initiative für Menschlichkeit“ aufgerufen hatten. Auf einer Zwischenkundgebung sprach neben anderen Rednern auch der Innenminister des Freistaates Sachsen, Markus Ulbig, zu den Teilnehmern. Zirka 1 500 Bürger, vorwiegend aus Schneeberg und Umgebung, schlossen sich dieser Versammlung an.

An dem gegen 18 Uhr begonnenen Aufzug zum Thema „Fragt uns Bürger! Wir sagen NEIN zum Asylmissbrauch!“ beteiligten sich nach Veranstalterangaben ca. 1 500 Menschen, darunter viele Zugereiste. Ungefähr 700 Teilnehmer zählte die Abschlusskundgebung.

Die Polizeidirektion Chemnitz wurde im polizeilichen Einsatz zur Gewährleistung der Versammlungsfreiheit von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Bereitschaftspolizei Baden-Württembergs und Niedersachsens sowie der Bundespolizei unterstützt. Insgesamt waren rund 950 Polizisten im Einsatz.

Die Polizei bilanziert mit dem Ende der Versammlungen den weitgehend friedlichen Verlauf.

Störversuche aus dem Demonstrationszug „Refugees Welcome“ konnten frühzeitig unterbunden werden. Aus diesem Aufzug wurden mehrere Farbbeutel geworfen, wodurch ein Passant am Straßenrand leicht verletzt und ambulant behandelt wurde. Auch Polizeibeamte wurden von Farbbeuteln getroffen, jedoch nicht verletzt.

Gegen Teilnehmer des Aufzuges „Fragt uns Bürger! …“ wurden mehrere Anzeigen wegen des Verdachts des  Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen (Mitführen von Vermummungsgegenständen, Pfefferspray  bzw. Schlaghandschuhen). Ebenfalls aus diesem Aufzug heraus wurde ein freier Fotoreporter (32) offensichtlich durch einen Faustschlag verletzt. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Aufgrund der in der Kleinstadt Schneeberg fast gleichzeitig stattfindenden Versammlungen und Aufzüge kam es in den Nachmittags-und Abendstunden zu Verkehrseinschränkungen vor allem in der Innenstadt. Sperrungen entlang der Aufzugsstrecken, u.a. auch auf der B 169 bzw. B 93, wurden durch die Verkehrspolizei jedoch auf das Notwendige beschränkt.

Gegen  21. 45 Uhr waren alle Straßensperrungen aufgehoben.

Quelle: PM der PD Chemnitz vom 16.11.2013

Da ich nicht weiß, ob die Farbbeutelwürfe auf die Polizei beabsichtigt waren (ich nehme es an, aber es steht so nicht im Text, lagere ich diese Meldung mal hier zwischen….

Allgemein Kritik

LVZ-Online: Versuchter Mord: Haftbefehl aufgehoben – Polizist aus Leipzig ist wieder auf freiem Fuß

“Schwerer Vorwurf gegen einen Leipziger Polizisten: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Beamten wegen versuchten Mordes im Dienst. Der Mann saß in Untersuchungshaft, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Der Polizist hatte allerdings Haftbeschwerde eingelegt. Das Landgericht prüfte die Einwände und hob am Mittag den Haftbefehl auf: Ein dringender Tatverdacht bestehe nicht – der Mann ist wieder auf freiem Fuß.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Leipziger Volkszeitung vom 14.11.2013
http://www.lvz-online.de/leipzig/polizeiticker/polizeiticker-leipzig/versuchter-mord-polizist-aus-leipzig-von-sek-einheit-festgenommen/r-polizeiticker-leipzig-a-214983.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Personalsituation

Bild.de: Polizei-Chef im Stadtrat – „Ich fahre meine Leute auf Verschleiß!“

Der Leipziger Polizeichef im Stadtrat: “… heftige Kritik Richtung Freistaat. Der will bis 2025 jede fünfte Stelle bei der Polizei streichen. Merbitz: „Ich kann’s bald nicht mehr hören. Ich fahre meine Beamten auf Verschleiß. Der Krankenstand steigt. Wir kommen mit dem Abarbeiten der Fälle kaum nach. Es gibt keinen Beamten, der im Revier sitzt und nichts tut. Ich brauche mehr Polizei!“”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Bildzeitung vom 16.10.2013
http://www.bild.de/regional/leipzig/polizei/polizeichef-merbitz-spricht-im-stadtrat-33002906.bild.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Personalsituation

Bild.de: Burnout im Amt – Polizisten in der Psychoklinik, sogar ein Selbstmord-Versuch im Revier!

“Ausgebrannt, überarbeitet; die Reviere unterbesetzt, der Krankenstand so hoch wie nie. Dazu permanente Wochenend- und Sondereinsätze. „Ich muss meine Leute auf Verschleiß fahren“, polterte Polizeipräsident Bernd Merbitz (56) zuletzt im Stadtrat.”

Quelle und mehr:

http://www.bild.de/regional/leipzig/burnout-syndrom/polizisten-burnout-im-amt-33113064.bild.html

 

Wenn das so stimmt, dann ist das schrecklich…

Allgemein

spiegel.de: Prozess gegen Pfarrer König: Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt

Im Prozess um den Jenaer Jugendpfarrer Lothar König wurden Videos vorgeführt. Sie zeigten, wie zwei Polizisten ohne Ankündigung auf einen mutmaßlichen Steinewerfer einprügeln. Gegen die Beamten wurde daraufhin ermittelt. Nun wurden die Verfahren eingestellt.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 25.10.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-pfarrer-lothar-koenig-ermittlungen-gegen-polizisten-eingestellt-a-929997.html

*Sarkasmusmodus ein* Es ist natürlich ganz und gar unmöglich, dass die Staatsanwaltschaft mehr weiß als der Spiegel? *Sarkasmusmodus aus*

Allgemein KS Möchte_man_nicht_erleben

Leipzig (Sachsen): Auf Flucht abgestürzt

Am heutigen Tag sollte durch Polizeibeamte ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichtes Leipzig realisiert werden wegen Unterschlagung und Erschleichung von Leistungen. Der 26-Jährige hatte eine Schadensersatzleistung zu zahlen. Die Bewährungsauflagen wurden von ihm nicht erfüllt und dementsprechend sollte er seine Haft Ende August antreten. Da er auch dies ignorierte, wurde ein Haftbefehl erlassen.
Am heutigen Mittag wurde die Wohnung des 26-Jährigen durch Polizeibeamte aufgesucht. Der Mann versuchte, sich durch Flucht aus dem Fenster in der 1. Etage der Festnahme zu entziehen. Dieser Versuch scheiterte, denn er stürzte dabei ab und verletzte sich schwer am Rücken. Er wurde durch das Rettungswesen sofort in ein Krankenhaus verbracht. Die ganze Aktion schützt ihn nicht davor, dass er seine sechs monatige Freiheitsstrafe trotzdem antreten muss, wenn sein Gesundheitszustand es zulässt.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 07.10.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dresden (Sachsen): Drei Verletzte bei Zusammenstoß mit Streifenwagen

Am Donnerstagabend ereignete sich ein folgenschwerer Unfall, bei dem drei Personen verletzt wurden und ein Sachschaden in Höhe von rund 44.000 Euro entstand.

Eine Polizeistreife (Fahrer 26) befuhr mit einem Mercedes Vito die Kleestraße in Richtung Leipziger Straße. Ein 60-jähriger Fahrer eines Kia Rio fuhr zur selben Zeit auf der Geblerstraße in Richtung Schützenhofstraße. An der gleichberechtigten Kreuzung Geblerstraße/ Kleestraße kollidierte der Kiafahrer mit dem von rechts kommenden Mercedes.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Streifenwagen gegen einen parkenden Audi geschleudert, der den vor ihm parkenden Ford auf ein weiteres Auto schob.

Durch die Kollision wurde der 60-Jährige schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Mercedes sowie sein 38-jährige Beifahrer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der Mercedes und der Kia mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 44.000 Euro.

Quelle: PM der PD Dresden vom 13.09.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Freiberg (Sachsen): Schwer verletzter Polizeibeamter bei Unfall zwischen Funkstreifenwagen und VW Passat

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagnachmittag, gegen 16.15 Uhr, in Freiberg im Bereich der Kreuzung Chemnitzer Straße/Wallstraße. Ein Einsatzfahrzeug des Polizeireviers Freiberg (Fahrer: Polizeihauptmeister, 48 Jahre) war mit Blaulicht und Sondersignal zu einem Unfall mit  einer verletzten Person unterwegs, als es an die Kreuzung heranfuhr, bei der die Ampel “Rot” zeigte. An dieser hielt das Fahrzeug der Polizei an und ließ einen von links kommenden LKW passieren, beim erneuten Anfahren kollidierte der Streifenwagen mit einem ebenso von links kommenden VW Passat (Fahrerin: 39 Jahre). Der Beifahrer des Funkstreifenwagen (Polizeihauptkommissar, 42 Jahre) wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrer verletzten sich leicht, es entstanden ca. 25 000 Euro Sachschaden.
Die Untersuchung des Unfallhergangs dauert an.

Quelle: PM der PD Chemnitz vom 13.07.2013

Das ist zwar schon eine Weile her, aber ein so schwerer Unfall verdient durchaus Beachtung.

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Hoyerswerda (Sachsen): Dreist! Krad vom Polizeirevier-Hof geklaut – zwei Tatverdächtige

Ermittlungserfolg in eigener Sache! Nicht einmal die Polizei ist vor Langfingern sicher. Verschwand doch zwischen Montag und Dienstag dieser Woche ein sichergestelltes „Yamaha“-Krad (XJK 600), das auf dem Gelände des Hoyerswerdaer Polizeireviers abgestellt war. Die offenbar dreisten Diebe hatten an mehreren Stellen eines Nachbargrundstücks den Zaun durchgeschnitten, sich dann das Krad geholt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Ermittler in eigener Sache eine heiße Spur hatten. Nach umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten die Ordnungshüter zwei Tatverdächtige (Männer im Alter von 38 und 40) schnappen – und zwar mitsamt dem gestohlenen Krad. Die beiden mutmaßlichen Diebe wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen in der Sache dauern allerdings noch an.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 10.07.2013

Allgemein Angriff Trauriges Widerliches

Zwickau (Sachsen): Rettungssanitäter attackiert

Auf der Ricarda-Huch-Straße in Zwickau wurden am Dienstagnachmittag zwei Rettungssanitäter bei einem Angriff durch einen 22-jährigen Passanten angegriffen und  verletzt. Die beiden Sanitäter waren dort mit einem Rettungswagen im Einsatz, um eine ältere Frau ins Krankenhaus zu fahren. Der offensichtlich und Drogen stehende 22-Jährige attackierte plötzlich die beiden Sanitäter, 24 und 30 Jahre alt, um an Schmerzmittel zu gelangen. Bei der Gegenwehr wurden beide Sanitäter verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Ein Drogentest bei dem 22-jährigen Täter verlief auf Amphetamine positiv. Kurz darauf musste ein Rettungswagen angefordert werden, da sich sein Gesundheitszustand aufgrund seines Drogenkonsums zusehends verschlechterte. Er wurde in einer Klinik für Psychiatrie stationär aufgenommen.

Quelle: PM der PD Zwickau vom 03.07.2013

Allgemein

otz.de: Aktualisiert – “Demokratiepreis” für Jenaer Pfarrer Lothar König

“Das Thüringer Sozialministerium zeichnet den umstrittenen Jenaer Jugendpfarrer Lothar König für sein Engagement gegen Rechtsextremismus mit dem “Thüringer Demokratiepreis” aus.” Dies wird in Thüringen sehr kontrovers diskutiert, da derzeit vor dem Amtsgericht in Dresden ein Prozess gegen Lothar König läuft. Der Ausgang des Verfahrens ist noch offen. König wird darin “schwerer aufwieglerischer Landfriedensbruch” sowie Aufruf zur Gewalt gegen Polizeibeamte vorgeworfen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der OTZ vom 14.06.2013
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Demokratiepreis-fuer-umstrittenen-Jenaer-Pfarrer-Lothar-Koenig-1305139696#.UbtXQQ7ksxE.facebook

Allgemein Bravo

Hochwassereinsatz: Einsatzkräfte retten Mann aus der Elbe

Die Bereitschaftspolizei Nordrhein-Westfalen unterstützt gegenwärtig im Rahmen des Hochwassereinsatzes die Polizeidirektion Dresden. So waren heute Morgen (11.06.) auch Einsatzkräfte der 2. Bereitschaftspolizeihundertschaft Bochum im Bereich der Elbbrücke in Riesa im Einsatz.

Gegen 09.15 Uhr machten die Polizisten ein ungewöhnliche Entdeckung: Unterhalb der Eisenbahnbrücke trieb ein Mann in der Elbe. Er drohte in die starke Strömung des Hochwassers der Elbe zu gelangen. Die Beamten reagierten aufgrund der offensichtlichen Lebensgefahr für den Unbekannten sofort und sprangen beherzt in die 12°C kalten Fluten der Elbe.

Die zwei jungen Beamtinnen (26 und 29 Jahre) und ihr 39-jähriger Kollege schwammen zu der gefährdeten Person und konnten sie kurze Zeit später mit vereinten Kräften retten.

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Das couragierte Handeln der jungen Kollegen aus Nordrhein-Westfalen macht mich stolz. Es steht sinnbildlich für die Tatkraft und die Entschlossenheit aller Einsatzkräfte, die in den vergangenen Tagen Sachsen zur Seite standen.“

Bei dem Geretteten handelt es sich um einen 81-jährigen Riesaer. Seine Frau hatte ihn zwischenzeitlich als vermisst gemeldet. Der Senior wurde mit starken Unterkühlungen in das Krankenhaus nach Riesa gebracht. Die Retter sind bei guter Gesundheit. Sie setzen ihren Dienst fort.

Quelle: PM der PD Dresden vom 11.06.2013

Allgemein Was fürs Herz

Bautzen (Sachsen): 8-Jähriger klingelt bei der Polizei

Ein 8-jähriges Kind hat sich Sonntagabend in Bautzen hilfesuchend an die Polizei gewandt. Der Junge meldete sich im Autobahnpolizeirevier an der Thomas-Müntzer-Straße und fragte, ob die Polizisten ihn nicht nach Hause fahren könnten. Etwa zwei Kilometer bis ins Bautzener Stadtgebiet hatte er noch vor sich. Der 8-Jährige war alleine mit seinem Fahrrad unterwegs und nun zu müde, um noch weiter zu fahren. Die Suche nach seinem Zuhause gestaltete sich schwierig, aber die Beamten lösten das Rätsel. Kurze Zeit später konnte die aufgelöste Mutter ihr Kind wieder in die Arme schließen. Somit fand das große Abenteuer ein gutes Ende.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 10.06.2013

Allgemein Bravo

Freie Presse: Frankenberger Aktion geht in Offensive

“Was mal lokal begann, soll nun mittelsächsisch ausgedehnt werden. Erich-Viehweg-Mittelschüler wollen in Schulen im gesamten Landkreis mehr Verständnis für die Arbeit der Polizei wecken.”

Eine sehr lobenswerten Aktion in Sachsen. Ich persönlich finde es ein bisschen schade, dass der Artikel mit keinem Wort erwähnt, dass dabei auch sehr viele Informationsmaterialen des Vereins “Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.” zum Einsatz kamen. Immerhin hat es sehr viel Zeit, Geld und Herzblut gekostet, diese zu erstellen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Freien Presse vom 28.05.2013
http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/MITTWEIDA/Frankenberger-Aktion-geht-in-Offensive-artikel8402691.php

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Bautzen (Sachsen): Messerstecherei in Bistro

Am Samstagabend ereignete sich in einem Bautzener Bistro ein Zwischenfall zwischen zwei Männern. Ein 25-Jähriger hatte gegen 23:00 Uhr das Lokal betreten. Mit einem Messer attackierte er einen 24-Jährigen. Ein Zeuge konnte den Angreifer vom verletzten Opfer wegreißen. Anschließend flüchtete der 25-Jährige aus dem Lokal.

Die sofort zum Einsatzort geeilten Streifen des Polizeireviers Bautzen stellten den Tatverdächtigen auf der Friedensbrücke. Hier wollte er augenscheinlich in die Tiefe springen. Die Polizeibeamten verhinderten den Suizid des Mannes.

Der verletzte 24-Jährige kam in ein Klinikum. Er erlitt mehrere Stich- bzw. Schnittwunden. Lebensgefahr bestand nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den Angreifer übernommen. Nach aktuellem Erkenntnisstand ist von einer Beziehungstat auszugehen.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 27.05.2013

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

BAB 4 bei Uhyst (Sachsen): Drei Verletzte, davon zwei Polizeibeamte, nach Unfall

Am Mittwochabend hat sich auf der BAB 4 bei Uhyst am Taucher ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Polizeibeamte der Bundespolizei (Fahrerin 34 und Beifahrer 46) und auch ein 65-jähriger Mercedes-Fahrer schwer verletzt wurden. Er war mit seinem Auto in der rechten Fahrspur auf das Heck des vorausfahrenden VW Golf der Bundespolizei aufgefahren. Der Streifenwagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand. Die schwarze Mercedes Limousine kollidierte mit der linken Leitplanke und blieb in der linken Fahrspur liegen. Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Burkau und des Rettungsdienstes versorgten die Schwerverletzten vor Ort, diese kamen in verschiedene Krankenhäuser. Auch eine Gruppe des Technischen Hilfswerks unterstützte mit acht Kameraden die Einsatzmaßnahmen an der Unfallstelle. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Görlitz bis in die frühen Morgenstunden gegen 03:15 Uhr voll gesperrt. Die verunfallten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der insgesamt entstandene Schaden wurde auf etwa 22.500 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen zu Unfallhergang und -ursache übernommen und sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen auch telefonisch unter 03591 367-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 16.05.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Tödlicher Unfall des Mannschaftswagens der Bereitschaftspolizei auf der BAB 14 in Sachsen – Zeugenaufruf

Zwei Tage nach dem tragischen Unfall auf der BAB 14, bei Kilometer 17.6, kurz nach der Anschlussstelle Döbeln-Ost, in Richtung Leipzig, bei dem zwei Polizeibeamte tödlich und drei Polizeibeamte schwer verletzt wurden, werden Augenzeugen des Geschehens gesucht! Eines der Gruppenfahrzeuge, mit welchem die Dresdner Bereitschaftspolizisten auf dem Weg zum Fußballeinsatz nach Leipzig unterwegs waren, verunglückte am Mittwoch (08.05.2013), gegen 15:15 Uhr, nachdem dieses aufgrund einsetzender starker Regenfälle nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Leitplanke durchbrach. In fünfzehn Meter Tiefe blieb der Mercedes Sprinter, der gegen einen Baum prallte, liegen.

Die Einsatzbeamten aus dem zweiten Gruppenfahrzeug, welche hinter dem Unfallfahrzeug fuhren, und eintreffende Rettungskräfte zogen die fünf Polizisten schwer und schwerstverletzt aus dem Fahrzeug.

Für zwei Kollegen (m (24); m (27)) kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Die anderen drei Schwerverletzten (m (32); m (28);  m (28)) wurden mit Rettungshubschrauber in verschiedene Kliniken geflogen und dort intensivmedizinisch versorgt. Ihr Gesundheitszustand hat sich so stabilisiert, dass keiner der drei Schwerverletzten in Lebensgefahr schwebt, zwei Kollegen konnten bereits von der Intensivstation auf die Wachstation verlegt werden.

Am Unfalltag blieb die BAB 14, ab Anschlussstelle Döbeln-Ost von 15:45 Uhr bis 18:50 Uhr voll gesperrt.

Das Unfallfahrzeug wurde zur technischen Untersuchung sichergestellt. Ein durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz beauftragter Sachverständiger der Dekra wird vor Ort Untersuchungen aufnehmen, um die Unfallursache gutachterlich zu bestimmen. Nicht auszuschließen ist, dass auch der plötzlich einsetzende Regen mit ursächlich für diesen tragischen Unfall ist. Zur Aufklärung der Unfallursache sucht die Polizei nun dringend Hinweise von Autofahrern, die Beobachtungen zum Unfallgeschehen und zur Wettersituation, die zur Unfallzeit am Unfallort herrschte, machen können.

Bitte wenden Sie sich an die VPI Leipzig, Schongauer Straße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 10.05.2013

Allgemein Trauriges

Spendenaufruf für die tödlich verunglückten Beamten der Bereitschaftspolizei

Am 8. Mai 2013 wurden bei einem tragischen Unfall auf dem Weg zu einem Einsatz zwei Angehörige der Bereitschaftspolizei tödlich verletzt. Der Schmerz und das Mitgefühl sind groß. Mit der Errichtung eines Spendenkontos möchte die sächsische Polize den Familien helfen, auch wenn niemand in der Lage ist, wirklich zu helfen.
Die Spenden sind zweckgebunden und sollen den Hinterbliebenen Unterstützung in dieser schweren Zeit geben.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für alle Zuwendungen bedanken, die Sie an folgende Bankverbindung überweisen können:

Kontoinhaber: Hauptkasse Freistaat Sachsen
Bank: Ostsächsische Sparkasse
Kontonummer: 315 582 500 5
BLZ: 850 503 00
Verwendungszweck/Betreff: 7040 00535-3, Aost: 031605-9

Allgemein Tragisch Trauriges Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

A14 bei Döbeln (Sachsen): Mannschaftswagen der Polizei verunfallt – zwei Polizisten ums Leben gekommen, drei schwer verletzt

Für das heutige Fußballspiel Regionalliga Nordost zwischen Red Bull Leipzig und dem 1. FC Lok Leipzig wurde durch die Polizeidirektion Leipzig ein Polizeieinsatz durchgeführt. Zur Realisierung des Einsatzes ersuchte die Polizeidirektion Leipzig das Präsidium der Bereitschaftspolizei Sachsen um personelle Unterstützung.
Im Rahmen ihres Einsatzauftrages für die Polizeidirektion Leipzig verunglückte auf der Anfahrt von Dresden zum Einsatzort Leipzig auf Autobahn A14 in Höhe der Anschlussstelle Döbeln-Ost ein Einsatzfahrzeug der Bereitschaftspolizei.

Bei diesem Unfall kamen auf tragische Weise zwei Beamte ums Leben. Drei weitere Beamte wurden teilweise schwer verletzt. Ihnen wurde sofort die notwendige medizinische Betreuung zu Teil.

Der Präsident der PD Leipzig, Polizeipräsident Bernd Merbitz, zeigt sich tief betroffen: „Die Kollegen wollten uns helfen und verloren ihr Leben. Dieser Verlust ist schmerzlich und tragisch.“

Quelle: PM der PD Leipzig vom 08.05.2013

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Widerliches

endstation-rechts.de: Dynamo Dresden-Fans verhöhnen tödlich verunglückten Polizisten mit Zitat der Rechtsrockband „Landser“

“Vor rund einem Monat kam ein Polizist bei einer Übung ums Leben, mit der sich die Sicherheitskräfte auf mögliche Ausschreitungen bei Fußballspielen vorbereiten wollten. In einigen Stadien wird der Hubschrauberpilot nun verhöhnt – in Dresden sogar mit einem Zitat der Neonazi-Band „Landser“”

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf endstation-rechts.de vom 22.04.2013
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8190:dynamo-dresden-fans-verh%C3%B6hnen-t%C3%B6dlich-verungl%C3%BCckten-polizisten-mit-zitat-der-rechtsrockband-%E2%80%9Elandser%E2%80%9C&Itemid=773

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben

Lengenfeld (Sachsen): In letzter Sekunde

Durch das schnelle Handeln von Beamten des Polizeireviers Auerbach konnte am Sonntagnachmittag in der Lutherstraße eine Katastrophe verhindert werden. Nachdem ein Familienvater (47) im Wohnhaus und im Gartenbereich Kraftstoff verteilt hatte, übergoss er sich selbst und wollte sich anzünden. Bei Eintreffen der Polizei hielt er bereits das Feuerzeug in der Hand, konnte aber in letzter Sekunde überwältigt werden. Auch seine Ehefrau (43) und die Tochter (12) blieben zum Glück unverletzt. Der Mann stand zu diesem Zeitpunkt unter Alkoholeinwirkung mit knapp 1,4 Promille. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Quelle: PM der PD Zwickau vom 08.04.2013

Allgemein Demo Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

spiegel.de: Jugendpfarrer Lothar König vor Gericht: Aufrührer im Namen des Herrn

Hat der Jugendpfarrer Lothar König bei der Anti-Nazi-Demo in Dresden 2011 Protestler zu Gewalt gegen die Polizei aufgepeitscht? Vor dem Amtsgericht Dresden kam es zu heftigen Wortgefechten zwischen seinem Verteidiger und der Staatsanwältin, König selbst hielt eine denkwürdige Rede.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 4.04.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dresden-lothar-koenig-wegen-schweren-landfriedensbruchs-vor-gericht-a-892566.html

Hier ein Blogbeitrag von mir zu diesem Thema (aus dem August 2011):
http://kggp.de/Blogosphere/kggp-classic/2011/08/14/ohne-ansehen-der-person/

Allgemein Demo Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

welt.de: Pfarrer vor Gericht – “Deckt die Bullen mit Steinen ein”

“Der Jugendpfarrer Lothar König steht vor Gericht. Er soll bei Protesten gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Dresden zur Gewalt aufgerufen haben. Die Linke bezeichnet den Prozess als “Farce”.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 04.04.2013
http://www.welt.de/politik/deutschland/article115021265/Deckt-die-Bullen-mit-Steinen-ein.html

Hier ein Blogbeitrag von mir zu diesem Thema (aus dem August 2011):
http://kggp.de/Blogosphere/kggp-classic/2011/08/14/ohne-ansehen-der-person/

Allgemein Demo

Dresden (Sachsen): Haltlose Vorwürfe der IG Freiräume

Polizeipräsident Dieter Kroll:

„Die Vorwürfe der „IG Freiräume“ sind frei erfunden und deshalb haltlos.

Das heißt, wir haben die angezeigte Versammlung im öffentlichen Raum abgesichert und danach Gefahren für den Straßenverkehr abgewehrt.“

Für den vergangenen Sonnabend hatte die neu gegründete „Interessen-gemeinschaft Freiräume“ bei der Stadt Dresden einen Fahrradcorso angezeigt. Durch die Versammlungsbehörde erfolgte die Umwandlung des Corsos in eine

Standkundgebung auf der Ostraallee.

Es kamen ca. 150 Teilnehmer, vorwiegend mit dem Fahrrad. Nach der Kundgebung erfolgte in Abstimmung mit der Polizei ein Fahrradkonvoi über die Friedrichstraße und Maxstraße auf die Könneritz- und Weißeritzstraße. Am Sammelpunkt Columbusstraße erfolgte durch den Versammlungsleiter die Beendigung der Versammlung.

Im Anschluss fuhren die Teilnehmer erst in zwei Gruppen weiter, formierten sich später wieder zu einer großen Gruppe und fuhren so über die Nossener Brücke. Auf Grund ihrer Fahrweise erfolgte die Aufforderung, die Regeln der Straßenverkehrsordnung  zu beachten. Dieser kamen sie nicht nach, so dass zur Verhinderung von Unfällen verkehrsregulierend eingegriffen wurde.

Am Kundgebungsort „Hübnerstraße“ gab ein Redner nochmals die Auflösung der Kundgebung bekannt. Aus der Gruppe lösten sich daraufhin ca. 60 Personen, die erst getrennt, anschließend wieder zusammen in Richtung Innenstadt fuhren. Sie missachteten erneut die Straßenverkehrsordnung. Die Gruppe nutzte die gesamte Fahrbahnbreite, so dass der Verkehrsfluss zur Verhinderung von Unfällen erneut angehalten werden musste. Ampelschaltungen wurden durchgängig missachtet. Trotz wiederholter Aufforderung, missachteten die Radfahrer stetig die bestehenden Verkehrsregeln.

Nach dem Passieren des Hauptbahnhofes bog diese Gruppe auf die Prager Straße ein und wurde zur Ahndung der begangenen Ordnungswidrigkeiten angehalten. Die Beamten nahmen dazu die Personalien auf. Zur Verhinderung einer erneuten nicht angezeigten Versammlung wurden die Personen einzeln entlassen und mit einem Platzverweis belegt.

Auf Grund der Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, wie Rotlichtverstöße, Nichtbenutzen des rechten Fahrstreifens und Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer aber auch Missachtung von Zeichen und Weisung durch Polizeibeamte sowie die Durchführung einer nicht angezeigten Versammlung, werden diese mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen.

Quelle: PM der PD Dresden vom 25.03.2013

Allgemein

Bundesautobahn 17/ Bad Gottleuba (Sachsen): Mehrfachtäter verhaftet

Am 07. März 2013 in der Nacht stellten die Fahnder vom Bundespolizeirevier Breitenau einen Serben (38 Jahre) im Reisebus fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien aus seinem neu ausgestellten serbischen Reisepass gab es vorerst keine polizeilichen Erkenntnisse. Jedoch gab es Zweifel an seiner vorgelegten Identität aus dem Reisepass.

Damit seine wahre Identität ermittelt wird, wurde er einer weiteren Überprüfung unterzogen. Das Ergebnis hatte für ihn längerfristige Konsequenzen für seinen zukünftigen Aufenthalt in Deutschland. Der Mann wurde bereits mit drei Haftbefehlen durch das Amtsgericht Tiergarten in Berlin gesucht. Im Jahr 2011 hat er nicht auf die Strafantrittsladung des Gerichtes reagiert und war untergetaucht. In der Zwischenzeit beschaffte er sich einen neuen Reisepass mit anderen Personalien, um seine wahre Identität bei Personenkontrollen zu verschleiern.

Das Gericht verurteilte den Serben in den letzten Jahren wegen Hehlerei, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahlshandlungen. Resultierend aus den drei Haftbefehlen, waren noch 23 Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen.

Wenige Stunden nach seiner Identifizierung auf der Bundesautobahn 17 hatte er seinen Haftantritt in Dresden.

Quelle: PM der BPOLI Altenberg vom 07.03.2013

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Allgemein

Polizeidirektion Waiblingen distanziert sich vom Deutschen Polizeihilfswerk

Dieser Tage fand in einer Backnanger Gaststätte eine Informationsveranstaltung einer Gruppierung statt, die sich „Deutsches Polizei Hilfswerk“ nennt. Die Veranstaltung wurde lediglich im Internet beworben. 40 Personen nahmen an der Versammlung teil. Aus dem Internetauftritt der bisher in Baden-Württemberg noch nicht in Erscheinung getretenen Gruppierung ist ersichtlich, dass die Gruppe vornehmlich bislang in Sachsen aufgetreten ist und teilweise polizeiähnliche Uniformen, zum Teil mit der Aufschrift Polizei, trägt. Die Gruppe „Deutsches Polizei Hilfswerk“ hat ihren Sitz in Dresden.  Laut Angaben eines „Funktionärs“ aus Sachsen will man in Baden-Württemberg Fuß fassen. Die Polizeidirektion Waiblingen betont ausdrücklich, dass diese Organisation weder mit der Polizeidirektion Waiblingen offizielle Kontakte hat oder hatte und weder als Teil, noch als Partner der Baden-Württembergischen Polizei anzusehen ist.

Quelle: PM der PD Waiblingen vom 08.2.2013

Und wo wir gerade bei Thema sind: Mit uns haben die auch nichts zu tun und wir auch nicht mit denen!

Allgemein Bravo

Dresden (Sachsen): Polizist rettete Frau aus der Elbe

Heute Mittag erhielt die Dresdner Polizei einen Notruf. Passanten hatten beobachtet, wie eine Frau unterhalb des Rosengartens in die Elbe gegangen war.

Die Polizei rückte sofort aus. Als die erste Streifenwagenbesatzung am Ort des Geschehend eintraf, befand sich die Frau bereits gute zehn Meter entfernt vom Ufer. Da andere Hilfe nicht greifbar war, sprang ein 41-jähriger Polizeibeamter beherzt ins eiskalte Wasser und zog die Frau aus der Elbe. Dabei kam ihm noch ein zweiter Polizist (40) zu Hilfe. Gemeinsam konnten sie die Frau ans Ufer bringen. Die Frau wies bereits eine starke Unterkühlung auf und musste in ein Dresdner Krankenhaus gebracht werden. Der 37-Jährigen geht es den Umständen entsprechend gut.

Auch ihr Retter in blau-weiß musste vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht werden. Zwischenzeitlich ist er wieder im Dienst. Ersten Erkenntnissen zufolge war die 37-jährige Frau aus Radebeul in suizidaler Absicht in die Elbe gegangen. Sie wird medizinische Betreuung finden.

Quelle: PM der PD Dresden vom 01.02.2013

Allgemein Demo Urteil

mdr.de: Dresden – Haftstrafe für Demonstrant aus Berlin

“Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte mit einem Megafon zum Durchbrechen einer Polizeisperre aufgerufen und die Aktion koordiniert hatte.”

Tja, das Versammlungsrecht ist eben nicht nur dazu da, um sich darauf zu berufen, sondern eben auch, um sich dran zu halten. Nicht immer nur die anderen.

Bin mal gespannt auf die Berufung.

Online-Artikel bei mdr.de vom 17.01.2013
http://www.mdr.de/nachrichten/urteil-krawalle100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Allgemein Demo

welt.de: Prügelvorwürfe gegen sächsische Polizisten vom Tisch

In Dresden wurden die Ermittlungen gegen einen Polizeibeamten von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Am Rande eines Neonazi-Aufmarsches in Hamburg-Wandsbek war es zu Ausschreitungen gekommen. Dabei soll er eine Demonstrantin schwer verletzt haben.
Gegen vier andere sächsische Polizisten waren die Verfahren schon vorher eingestellt worden.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 13.01.2013
http://www.welt.de/newsticker/news3/article112732159/Pruegelvorwuerfe-gegen-saechsische-Polizisten-vom-Tisch.html

Allgemein Angriff Demo Gewalt_gg_Polizisten Kritik

Mitteldeutsche Zeitung: Krawalle in Leipzig – Polizei vermutet Zusammenhang mit Jalloh-Prozess

Quelle und mehr:
Online-Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung vom 15.12.2012
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1355553417117

 

 

Ja, das macht wirklich Sinn, in Leipzig herumzurandalieren, Sparkassen und Behörden zu entglasen und Polizisten mit Steinen zu bewerfen wegen eines Prozesses in Dessau….

 

Allgemein Bravo Möchte_man_nicht_erleben

Zwickau (Sachsen): Polizist bewahrt Lebensmüden vor dem Tod

Ein Mann hat am Donnerstagmittag damit gedroht vom neunten Stock eines Hochhauses an der Marienthaler Straße zu springen. Daraufhin rückten Feuerwehr und Polizei an. Ein Beamter konnte den Lebensmüden (20) mit Worten überzeugen, von dem Vorhaben abzulassen. Der Mann wurde daraufhin in Sicherheit gebracht.

Quelle: PM der PD Südwestsachsen vom 29.11.2012

Allgemein Trauriges

Zwickau (Sachsen): Polizei trauert um verstorbenen Beamten

Die Polizeidirektion Südwestsachsen trauert um einen verstorbenen Beamten. Der Polizist (53) war am 14. November bei der Aufnahme eines Unfalles auf der Bundesautobahn 72 von einem Fahrzeug erfasst worden. Am Mittwoch erlag er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Polizeipräsident Jürgen Georgie: „Wir verlieren mit ihm einen sehr sorgfältigen und pflichtbewussten Kollegen.“
Es ist der zweite Unfall binnen zwei Jahren bei dem ein Bediensteter der Polizeidirektion Südwestsachsen ums Leben kam. Erst im März 2011 verunglückte nahe der vogtländischen Ortschaft Reuth ein Polizist (50) mit seinem Dienstmotorrad.

Quelle: PM der PD Südwestsachsen vom 22.11.2012

Hier die Original-Pressemitteilung.

Und hier ein Link zu einem Artikel in der Freien Presse.

Unsere herzliche Anteilnahme den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen.

Allgemein Unfall

BAB 72/Lengenfeld (Sachsen): Polizist bei Unfallaufnahme lebensbedrohlich verletzt – Zeugenaufruf

Bei seiner Arbeit ist ein 53-jähriger Polizeihauptmeister der Autobahnpolizei Reichenbach am Mittwochmorgen lebensbedrohlich verletzt worden. Er war gegen 5:20 Uhr gerade bei der Aufnahme eines Unfalles auf der Richtungsfahrbahn Hof, etwa ein Kilometer vor der Anschlussstelle Reichenbach, als ein Seat Ibiza (Fahrerin 42) die Unfallstelle passieren wollte. Dabei geriet der Kleinwagen auf der überfrorenen Fahrbahn außer Kontrolle und erfasste den Polizeibeamten. Die dabei erlittenen Verletzungen werden zurzeit im Heinrich-Braun-Krankenhaus Zwickau behandelt. Der Seat kam nach dem Zusammenstoß auf dem Dach zum Liegen. Zwei Insassinnen (49 und 59 Jahre) im Seat wurden dabei leicht verletzt. Am Ibiza und dem Polizei-Passat entstand Sachschaden von ca. 15.000 Euro bzw. ca. 500 Euro.
Bei dem Unfall, der gerade durch die Polizeistreife aufgenommen wurde, war ein VW Caddy aufgrund der Straßenglätte gegen 4:50 Uhr ins Schleudern geraten und hatte sich auf dem Bankett überschlagen (Sachaschaden: ca. 5.000 Euro). Dadurch waren der Standstreifen und die rechte Fahrspur blockiert. Der 59-jährige Fahrer hatte bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitten.

Zum Unfall zwischen dem Seat und dem Polizeibeamten sucht die Polizei dringend einen Zeugen. Dabei handelt es sich um einen Sattelzug-Fahrer, welcher hinter dem Seat unterwegs war und das Unfallgeschehen vor sich hätte sehen müssen. Er war im rechten Fahrstreifen unterwegs und hatte dann unfallbedingt in den linken gewechselt.
Dieser Unbekannte und weitere mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich an das Autobahnpolizeirevier in Reichenbach zu wenden, Telefon 03765/ 500.

Quelle: PM der PD Südwestsachsen vom 14.11.2012

Allgemein

Landespolizeipräsidium Sachsen informiert über Polizeikooperation in Weißrussland

Sächsische Bereitschaftspolizei Partner des Bundes

Die Europäische Union hat Weißrussland im Mai 2009 in die Östliche Partnerschaft aufgenommen. Hintergrund war das zum damaligen Zeitpunkt bestehende Ziel der EU, durch Kooperation auf eine rechtstaatliche Entwicklung in Weißrussland hinzuwirken. In diese Bemühungen ordnete sich auch die polizeiliche Zusammenarbeit ein. Das Auswärtige Amt wandte sich daher Anfang 2009 an das Bundesinnenministerium mit dem Ziel, eine polizeiliche Zusammenarbeit mit Weißrussland aufzunehmen.
Das Bundesinnenministerium und der Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder wählten die Bereitschaftspolizei des Freistaates Sachsen als Partner, weil umfangreiche Erfahrungen in der polizeilichen Zusammenarbeit mit den Staaten Mittel- und Osteuropas vorhanden sind. Die Kosten für alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Kooperation übernahm der Bund.
Weißrussland ist Austragungsland für die Eishockeyweltmeisterschaft 2014. Ziel der polizeilichen Zusammenarbeit sollte ein Erfahrungsaustausch rund um die polizeiliche Bewältigung von sportlichen Großveranstaltungen sein.
In der Zeit vom 20. bis 25. November 2009 befand sich eine vierköpfige weißrussische Delegation im Präsidium der Bereitschaftspolizei. Ziel dieses Arbeitsbesuches war es, im Rahmen der polizeilichen Zusammenarbeit der Länder vor allem die Aufgaben der Bereitschaftspolizei im Zusammenhang mit Großveranstaltungen kennenzulernen.
Im Rahmen des Besuchsprogramms nahmen die weißrussischen Polizeibeamten als Einsatzbeobachter an den Polizeieinsätzen anlässlich des Fußballspiels des FSV Zwickau gegen Sachsen Leipzig sowie bei einer Demonstration am 24. November 2009 in Leipzig teil.
Im Mittelpunkt standen dabei die Deeskalationsstrategie der Polizei und die Arbeit mit szenekundigen Beamten.
Auf Bitten des Bundesinnenministeriums und in Abstimmung mit dem Inspekteur der  Bereitschaftspolizeien der Länder übernahm die sächsische Bereitschaftspolizei im Jahr 2010 weitere Fortbildungsaufgaben im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit Weißrussland.
Im Februar 2010 erfolgte ein Besuch einer deutschen Delegation unter Federführung des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der Länder in Minsk. An den Abstimmungsgesprächen über weitere Fortbildungen war auch der Leiter der sächsischen Bereitschaftspolizei beteiligt.
Daran schlossen sich zwei Hospitationsaufenthalte von jeweils vier Führungskräften der Polizei Weißrusslands in Deutschland an. So erfolgte eine Einsatzbeobachtung beim Polizeieinsatz im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen am 13. Februar 2010 in Dresden und eine weitere Einsatzbeobachtung in Begleitung der sächsischen Bereitschaftspolizei vom 5. bis 8. November 2010 zum CASTOR-Einsatz im Wendland.
Darüber hinaus weilten zwei Mitarbeiter des Innenministeriums Weißrusslands zur Sprachhospitation vom 26. Juli bis 21. August 2010 bei der 3. Bereitschaftspolizeiabteilung Chemnitz. Diese Fortbildung stand in unmittelbarem Zusammenhang mit der Eishockeyweltmeisterschaft und den dort notwendigen internationalen Kontakten.
In Minsk fand vom 17. bis zum 24. Oktober 2010 ein Arbeitsbesuch  mit dem Schwerpunkt “Lagebewältigung zur Eishockeyweltmeisterschaft 2014“ statt. An dem Treffen in Zusammenarbeit mit der Polizei Baden-Württemberg nahmen zwei Beamte und ein Psychologe der Bereitschaftspolizei Sachsen teil.
Die mit dem Bundesinnenministerium abgestimmten Unterstützungsmaßnahmen endeten im November 2010.
Ausrüstungsgegenstände wurden durch die sächsische Polizei nicht an die weißrussische Polizei übergeben.

Quelle: PM des LPP Sachsen vom 28.08.2012

Allgemein Unfall

Chemnitz (Sachsen): Unfall mit zwei schwer verletzten Polizeibeamten

Der 19-jährige Fahrer eines Pkw VW befuhr am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, die Gellertstraße aus Richtung Stadion kommend. Er kreuzte, trotz Zwingpfeil nach rechts, die bevorrechtigte Hainstraße geradlinig und kollidierte mit einem dort stadtwärts fahrenden Polizeifahrzeug (Mercedes Vito, Fahrer: 39). Dabei wurden der Mercedes-Fahrer, seine Beifahrerin (37) sowie der Beifahrer (24) des VW schwer verletzt. Eine weitere Insassin (17) des VW erlitt leichte Verletzungen, der VW-Fahrer selbst blieb unverletzt. Die beiden im Polizeitransporter befindlichen Diensthunde (Rasse: Malinois) überstanden den Unfall äußerlich unverletzt, werden jedoch heute einem Veterinärmediziner vorgestellt.
An den Fahrzeugen entstand Sachschaden, der sich insgesamt auf ca. 23.000 Euro beziffert.

Quelle: PM der PD Chemnitz-Erzgebirge vom 24.08.2012

Allgemein Kritik Möchte_man_nicht_erleben

Freie Presse: Polizei erschießt Hund bei Razzia: Junge Mutter erhebt Vorwürfe

“SEK tötet Boxer-Mischling und verhaftet Verdächtigen – in Anwesenheit zweier Kinder…

Spooner ist der Liebling der Familie. “Der Dicke”, wird er liebevoll genannt. “Der Hund hat auf uns aufgepasst. Das ist ein Familienmitglied.” Der Polizist habe grundlos auf das Tier geschossen, sagt die Besitzerin: “Der Hund hat auf dem Sessel geschlafen.” Die Kugeln töten den Vierbeiner, er fällt vom Sessel, eine große Blutlache bildet sich.”

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Freien Presse vom 16.08.2012
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Polizei-erschiesst-Hund-bei-Razzia-Junge-Mutter-erhebt-Vorwuerfe-artikel8069985.php

Ok, den Einsatz selbst kann ich nicht beurteilen. Aber mir als Hundebesitzerin will doch das Verhalten des Hundes sehr eigenartig vorkommen. Da sind jede Menge Fremde in der Wohnung, es herrscht, wie weiter oben im Artikel beschrieben wird, ein “furchtbarer Lärm” und der Hund liegt im Sessel und pennt? Ja, nee, ist klar. Mit viereinhalb eigentlich ein bisschen jung für Taubheit. Und widersprüchlich zu der Aussage “Der Hund hat auf uns aufgepasst.” Ist ja ein toller Aufpasser, wenn er einen SEK-Einsatz verpennt…. 

 

 

 

Allgemein

Polizei Sachsen: Aktenübergabe an den Untersuchungsausschuss erfolgt

Das Sächsische Staatsministerium des Innern, das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen und das Landeskriminalamt Sachsen haben dem Landtag umfangreiche Unterlagen übergeben, welche der Untersuchungsausschuss „Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen“ Anfang Mai 2012 angefordert hatte. Hintergrund sind mehrere Beweisbeschlüsse, die der Untersuchungsausschuss in seiner zweiten Sitzung am 30. April 2012 gefasst hatte. Der Rechercheaufwand war erheblich, da der Untersuchungszeitraum bis zum 3.Oktober 1990 zurückreicht.

Ebenso wurden dem Bundestagsuntersuchungsausschuss „Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund“  in den vergangenen Wochen bereits ein großer Teil der Akten und Unterlagen übersandt, die auf der Grundlage von Beweisbeschlüssen angefordert  wurden.

Quelle: PM der Polizei Sachsen vom 07.06.2012

Allgemein Demo

Dresdner Polizei setzt auf Deeskalation

Polizeipräsident Dieter Kroll: „Niemand will die Bilder von den Ausschreitungen 2011 in diesem Jahr wieder sehen. Der Schlüssel dafür ist eine direkte Kommunikation mit Anwohnern, Gewerbetreibenden und Demonstranten. Unsere Kommunikationsteams werden genau das tun. Sie werden sich als Gesprächspartner anbieten, offen auf die Demonstrationsteilnehmer zugehen und mit diesen selber das Gespräch suchen. Diese Form der Deeskalation funktioniert aber nur dann, wenn alle daran interessiert sind“.

Die Polizei setzt dafür am 13. Februar erstmalig so genannte Kommunikationsteams ein. Durch ihre ständige Gesprächsbereitschaft wollen die Beamten Konflikten vorbeugen und dadurch letztlich deeskalierend wirken. Die Polizisten aus Berlin und Niedersachsen sind anhand ihrer neongelben und roten Westen leicht zu erkennen. Außerdem werden sie die weiße Rose, Symbol für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt, an ihrer Uniform tragen.

Unter der Weste tragen die Beamten einen Einsatzanzug, jedoch keinerlei Schutzkleidung. Dieses Erscheinungsbild soll bereits optisch deeskalierend wirken und unterscheidet sich von den Uniformen der Einsatzhundertschaften.

In den Kommunikationsteams werden Polizeibeamte aus den verschiedensten Dienstbereichen eingesetzt. Sie üben die Tätigkeit zusätzlich zu ihrem regulären Dienst aus.

Durchlassstellen für Anwohner und Gewerbetreibende

Der polizeiliche Kerneinsatzbereich, und damit die meisten Absperrungen und Kontrollen, befindet sich im Stadtteil „Wilsdruffer Vorstadt“ und insbesondere auf dem 26er Ring zwischen der Wiener Straße und der Schweriner Straße.

Dieter Kroll: „Die Absperrungen ziehen zwangsläufig Einschränkungen für Anwohner, Gewerbetreibende und Berufstätige nach sich. Um diesen Berechtigten den Zugang zu ihrer Wohnung oder ihrem Arbeitsplatz zu ermöglichen, werden wir am Einsatztag Durchlassstellen einrichten.“

Die Durchlassstellen werden am 13. Februar veröffentlicht.

Sperrungen im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz

Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz werden unter anderem folgende Straßen und Parkplätze für den Fahrverkehr gesperrt:

Parkplätze:
Schießgasse, Hasenberg/Steinstraße, Reitbahnstraße, Sarrasanistraße, Pirnaischer Platz, Ringstraße

Straßen:
Bayrische Straße, Petrikirchstraße und die Roquettestraße (zwischen Ockerwitzer Straße und Mobschatzer Straße)

Bundesweite Unterstützung bei Einsatzbewältigung

Der Einsatz der Dresdner Polizei beginnt in den frühen Abendstunden des 12. Februars und dauert bis in den Morgen des 14. Februars an. In diesem Zeitraum werden insgesamt 4.500 Polizeibeamte verschiedene Aufgaben wahrnehmen.

Die meisten Einsatzkräfte werden ab Montagmittag im Stadtgebiet präsent sein. Dabei werden die sächsischen Beamten von Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützt.

Einschränkungen werden auf der Homepage der sächsischen Polizei stündlich aktualisiert

Am Einsatztag informiert die Polizei über einen Ticker auf der Homepage der Polizeidirektion Dresden zu aktuellen Einschränkungen. Man erreicht die Seite über einen zentralen Link auf www.polizei.sachsen.de.

Resonanz Informationsangebote

Seit Mittwoch erhalten Interessierte am Kontakttelefon der Polizeidirektion Dresden Hinweise im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz. Von den Informationsangeboten machten an den ersten beiden Tagen 75 Bürger Gebrauch (60 Telefonanrufe, 15 E-Mail-Kontakte).

Quelle: PM der PD Dresden vom 10.02.2012

Allgemein Bravo

Pirna (Sachsen): 15-Jährige gerettet – Suizid verhindert

Heute Morgen liefen im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion mehrere Anrufe eines Mädchens ein, welches um Hilfe bat und gleichzeitig mitteilte, dass sie springen wollte. Sie gab allerdings nicht ihren Aufenthaltsort an. Eine Handyortung war ebenfalls nicht möglich. Durch eine aufmerksame Anwohnerin kam glücklicherweise etwas später die Information, dass sich ein junges Mädchen auf der Brüstung des Balkons in der 11. Etage des Hochhauses befand und augenscheinlich beabsichtigte herunter zu springen. Ihre Beine würden schon über der Brüstung hängen. Als die Polizisten eintrafen hatte sich alles zugespitzt, denn die 15-Jährige befand sich schon außerhalb der Balkonbrüstung.  In Würdigung der Umstände entschlossen sich die Einsatzbeamten zum sofortigen Zugriff. In dem Moment, als sie am Balkon ankamen, was zeitgleich mit dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgte, ließ sich das Mädchen vom Balkon fallen. Durch sofortiges Zufassen seitens der Einsatzbeamten konnte die Jugendliche am Oberkörper festgehalten und auf den Balkon zurückgezogen werden. Sie befindet sich gegenwärtig in ärztlicher Obhut.

Quelle: PM der PD Oberes Elbtal-Osterzgebirge vom 09.06.2011

Allgemein Ausrüstung

Neuer Wasserwerfer für die sächsische Polizei

“Das neue Fahrzeug, WaWe 10 genannt, ersetzt ein mittlerweile 20 Jahre altes Modell. Insgesamt sollen bundesweit 28 WaWe 10 angeschafft werden, die beiden ersten gelieferten Wasserwerfer bekamen die Polizei Sachsen und Hamburg. In den kommenden Jahren sollen zwei weitere der modernen Geräte an die sächsische Polizei ausgeliefert werden.”

Quelle:

http://leipzigseiten.net/index.php?option=com_content&view=article&id=11850:innenminister-ulbig-uebergibt-neuen-wasserwerfer-an-saechsische-polizei&catid=68:sachsen&Itemid=277