Tag Archives: Sachsen-Anhalt

Allgemein verletzt k

Wegeleben (Sachsen-Anhalt): Alkoholisierter Fahrradfahrer flüchtet – Polizeibeamter verletzt sich

Am 15.März gegen 18:00 Uhr meldeten Zeugen der Polizei einen augenscheinlich erheblich alkoholisierten Fahrradfahrer, dieser soll beim Befahren der Brücke am Steinweg bereits gestürzt sein. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten in einer nahegelegenen Gartenanlage den Fahrradfahrer wahrnehmen, dieser flüchtete daraufhin. Bei der Nacheile lief ein Polizeibeamter mit dem Hals in einen Streckdraht eines defekten Maschendrahtzauns und verletzte sich dabei. Er zog sich eine Rissverletzung an Hals zu, welchem im Klinikum ambulant behandelt werden musste. Der Radfahrer konnte durch einen weiteren Polizeibeamten gestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Vorwert von 1,99 Promille. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den 28-jährigen Mann ein und ließen ihm eine Blutprobe entnehmen.

PM des PRev Harz vom 16.03.2019

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges Widerliches

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 16-Jähriger bespuckt, schlägt und beleidigt Zugbegleiterin

Am 30. Januar 2019, gegen 13:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg durch eine Zugbegleiterin über eine gegen sie verübte Körperverletzung informiert. Die 32-Jährige schilderte den Übergriff in einer Regionalbahn von Magdeburg nach Burg so. In ihrer Bahn wurde plötzlich der Alarm in der Bordtoilette ausgelöst. Besorgt ging sie dort hin und bat um Öffnung der Toilettentür. Darin befand sich der 16-Jährige und gab an, dass alles in Ordnung sei und er nur aus Versehen den Alarm betätigt hatte. Die Zugbegleiterin bat ihn um seinen Fahrausweis. Der Junge meinte, er habe weder einen Fahrschein, noch Geld, noch einen Ausweis. Sie bat ihn daraufhin am nächsten Haltepunkt den Zug zu verlassen. Nun wurde er beleidigend, beschimpfte die 32-jährige Zugbegleiterin als „Hure“ und „Nazischlampe“ und spuckte ihr ins Gesicht. Damit jedoch nicht genug. Auch holte er aus und schlug ihr mit der Hand an die Wange. Den „Tumult“ bekamen zwei weitere Reisende mit und mischten sich ein. Sie überwältigten den 16-Jährigen und konnten ihn bis zum nächsten Haltepunkt fixieren. In Gerwisch brachten sie ihn auf den Bahnsteig und der Zug fuhr ohne den Täter weiter. Die 32-jährige Zugbegleiterin wurde bei ihrer Rückankunft auf dem Hauptbahnhof in Magdeburg von Bundespolizisten völlig aufgelöst in Empfang genommen und schilderte die Tat. Sie musste wegen des Vorfalls ihren Dienst abbrechen. Aufgrund der Personenbeschreibung konnten die Bundespolizisten als Täter den 16-jährigen Nigerianer identifizieren, der bereits am Vormittag auf dem Hauptbahnhof Magdeburg wegen des Verstoßes gegen das Tiergesetz straffällig geworden ist. (siehe Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Magdeburg „Unglaublich – 16-Jähriger nimmt Taube in den Mund“) Nun muss er sich zusätzlich wegen Körperverletzung, Beleidigung und wegen des Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.

Die beiden Männer, die der Zugbegleiterin halfen sollen für ihre gezeigte Zivilcourage von der Bundespolizei geehrt werden.

PM der BPOLI Magdeburg vom 31.01.2019

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Drogen und Waffen bei polizeibekanntem Mann sichergestellt

Am heutigen Morgen, den 24.Januar 2019, gegen 01:30 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg darüber informiert, dass sich in einem Zug aus Brandenburg kommend ein 25-jähriger Mann befand, der weder einen Fahrschein noch Barmittel mit sich führte. Der 25-jährige nigrische Staatsangehörige war den Beamten kein Unbekannter, hatte er doch im September 2017 während einer Identitätskontrolle nach einer Schwarzfahrt in einer Regionalbahn die Flucht in dem Zug ergriffen. Während dieser Flucht hatte er zwei Frauen in seine Gewalt gebracht. Eine der Frauen, eine 22-Jährige würgte er und ließ selbst nicht ab, als ein Bahnmitarbeiter ihr zur Hilfe eilte. Im Gegenteil, dem Helfer biss er in das Handgelenk und verletzte ihn. Der hochaggressive Nigrer konnte am Hauptbahnhof Magdeburg nur unter zur Hilfenahme von insgesamt vier Polizeibeamten und dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Damals verletzten sich neben dem Bahnmitarbeiter auch zwei Beamte. Die beiden Frauen und eine Zugbegleiterin standen damals unter Schock und wurden neben dem verletzten Helfer in ein Krankenhaus gebracht. Es gelang der Bundespolizei den Mann in die Untersuchungshaft zu bekommen. Wenig später wurde er zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Die Strafe verbüßte er.

Heute früh führte der Nigrer neben einem 26 Gramm schweren Gemisch aus vermutlich Marihuana und Tabak, 20 Amphetamin-Pillen und sieben Röhrchen mit vermutlich Crystal Meth auch eine Schreckschusspistole, ein Messer und Pfefferspray mit sich. Alle mitgeführten Gegenstände wurden sichergestellt. Der 25-Jährige wird Strafanzeigen wegen des Besitzes und des Mitführens von Betäubungsmitteln und verbotenen Waffen sowie wegen des Erschleichens von Leistungen erhalten. Der Mann besitzt eine Duldung. Ein erneuter Antrag auf Haft wurde abgelehnt und der 25-Jährige konnte nach den polizeilichen Maßnahmen die Wache der Bundespolizei in Magdeburg verlassen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.01.2019

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: „ACAB“-Melder – SPD-Abgeordneter will mehr Respekt für Polizisten

„Der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben fordert mehr Respekt für Polizisten in Sachsen-Anhalt. Mit einer Internetseite will er ab kommender Woche Fälle dokumentieren, in denen der beleidigende Graffiti-Schriftzug „ACAB“ öffentlich gesprüht ist.“

Online-Artikel, 21.12.2018
https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/landespolitik/-acab–melder-spd-abgeordneter-will-mehr-respekt-fuer-polizisten-31780164?originalReferrer=&originalReferrer=https://www.google.com/

Anm. der Bloggerin: Ich finde die Idee super. Ich habe mal zu Beginn von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. etwas Ähnliches betrieben – das wird ein Fass ohne Boden. Ich wünsche Herrn Erben gute Nerven.

Allgemein Kritik

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Ermittlungen aufgenommen

Am Freitagabend sollen zunächst eine Deutsche (23) und ein Afrikaner (18) von zwei Personen im Bereich des Marktes in Sangerhausen beleidigt worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt trafen die beiden Geschädigten am gleichen Ort erneut auf die beiden Männer. Es sollen fremdenfeindliche Beleidigungen durch diese erfolgt sowie Körperverletzungen von beiden Seiten begangen worden sein.

Bei zwei der beteiligten Personen handelt es sich um pensionierte Polizeibeamte. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Fachkommissariat Polizeilicher Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung aufgenommen.

Die Pensionäre nahmen an einer privaten Veranstaltung in einer dortigen Gaststätte teil, an der auch aktive Polizeibeamte des Revierkommissariats Sangerhausen beteiligt waren.

Die PD Sachsen-Anhalt Süd prüft unverzüglich disziplinanarechtliche Schritte gegen die pensionierten Polizeibeamten.

PM der PD Sachsen-Anhalt Süd vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Wenn das so war, dann ist das ein unsägliches Verhalten dieser Pensionäre.

Allgemein Personalsituation

volkstimme. de: Polizisten leisten 283.000 Überstunden

„Sachsen-Anhalts Polizei schiebt einen Überstundenberg vor sich her – und der „Mount Everest“ wächst stetig an.“

Online-Artikel, 09.11.2018
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/beamte-polizisten-leisten-283000-ueberstunden

 

Auch schon ein paar Tage alt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich an der Sachlage seit Erscheinen des Artikels wenig geändert hat – außer dass die Anzahl der Überstunden noch weiter angestiegen ist.

Und es ist auch nicht auf Sachsen-Anhalt begrenzt.

Allgemein Unfall

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Unfallflucht unter 2,24 Promille

Am Dienstag in den Abendstunden rammte ein 52-jähriger Mann in der Victor-Jara-Straße mehrere Autos und verließ daraufhin die Unfallstelle. Nachdem Polizeibeamte die Unfallflucht aufnahmen, kehrte der Mann zurück und verursachte einen weiteren Unfall.

Gegen 19:00 Uhr wurde der Polizei durch einen Zeugen mitgeteilt, dass ein augenscheinlich alkoholisierter Mann, mit seinem Hyundai, beim Ausparken gegen mehrere Fahrzeuge stieß und sich danach entfernte. Polizeibeamte prüften den Sachverhalt und konnten unfalltypische Beschädigungen an einem Smart feststellen. Nach der Unfallaufnahme wollten die Beamten den Unfallort verlassen, als ihnen der 52-jährige entgegen kam. Durch Handzeichen versuchten sie den Hyundai-Fahrer zum Anhalten zu bewegen, dieser setzte sein Fahrt allerdings fort und fuhr gegen den Streifenwagen. Gegenüber der Polizei machte der Mann nur wirre Angaben. Ein Atemalkoholtest wurde durchgeführt, dieser ergab einen Wert von 2,24 ‰.

Gegen den Mann wurden die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 24.10.2018

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: Polizei-Fachschule – Drogendelikte ruinieren den Ruf

  • Der Rektor der Fachhochschule (FH) Polizei in Aschersleben befürchtet, dass Einzelfälle die gute Ausbildung in der Öffentlichkeit in den Schatten stellen.
  • Betreuungskonzepte sollen dazu beitragen, ähnliche Vorfälle zu vermeiden. Unter anderem werden auch die Eltern von noch minderjährigen Anwärtern verstärkt ins Boot geholt.
  • Außerdem werde es künftig einen psychologischen Test beim Aufnahmeverfahrens geben, erklärt Knöppler. Der Test werde aber erst für Einstellungen 2019 eingeführt.“

Online-Artikel, 18.10.2018
https://www.mz-web.de/aschersleben/polizei-fachschule-drogendelikte-ruinieren-den-ruf-31455266?originalReferrer=&originalReferrer=https://t.co/DD7OuC73Q2?amp=1

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Volksstimme. de: Polizisten-Würger in Psychiatrie

Der Mann, der im April erst Kinder sexuell belästigt und dann einen Polizisten fast zu Tide gewürgt hatte, wird dauerhaft in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht.

Online-Artikel, 17.08.2018

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e. V. wünschen dem Polizisten, ebenso wie den beiden Mädchen, dass sie den Übergriff gut verarbeiten können.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Naumburger Tageblatt: Amtsgericht Naumburg – Polizist der Beleidigung bezichtigt

„Weil der gebürtige Syrer einen Polizisten der Beleidigung bezichtigt hatte, ereilte ihn wenig später wegen falscher Verdächtigung eine 800-Euro-Geldstrafe per Strafbefehl.“

Online-Artikel, 08.06.2018
https://www.naumburger-tageblatt.de/lokales/amtsgericht-naumburg-polizist-der-beleidigung-bezichtigt-30586812

 

So kann es eben auch gehen. Polizeikritik stößt eben nicht überall auf unkritisch offene Ohren. Manche verlangen eben auch, dass man seine Aussagen belegen kann. Und ehe man sich’s versieht, hat man einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung offen …

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Staßfurt (Sachsen-Anhalt): Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens

In den frühen Sonntagmorgenstunden sollte ein Fahrzeugführer eines Mopedrollers, im Bereich Neundorfer Straße, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, da an dem Fahrzeug kein Licht eingeschaltet war. Der 21-jährige Kraftfahrzeugführer versuchte sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr im Bereich „Am Tierpark“ über eine Blumenrabatte. Da ein Weiterkommen dann nicht möglich war, schlängelte sich der junge Herr mit seinem Gefährt zwischen abgeparkten PKW´s hindurch. Hierbei streifte er einen PKW und stieß zu guter Letzt gegen den stehenden Funkstreifenwagen. Ein Polizeibeamter verletzte sich durch das Unfallgeschehen und musste mit Verdacht auf ein Halswirbeltrauma seinen Dienst beenden. Während der weiteren Abarbeitung des Sachverhaltes stellte sich heraus, dass der 21-jährige Kraftfahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, für das Krad keine Pflichtversicherung bestand und der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol das Kraftfahrzeug geführt hat. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Vorwert von  1,38 Promille. Nach erfolgter Blutprobenentnahme und Aufnahme aller beweiserheblichen Fakten wurde der Beschuldigte aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PRev Salzlandkreis vom 20.05.2018

Allgemein

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Ermittlungen der EG „Aufstieg“ kommen voran

Die nach den Ausschreitungen am Magdeburger Hasselbachplatz vom 21. April  (wir berichteten hier) gebildete Ermittlungsgruppe „Aufstieg“ bearbeitet derzeit 72 Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verdacht des Landfriedensbruches, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung.

Bislang konnten durch die mittlerweile sieben EG-Mitglieder 23 Tatverdächtige namentlich bekannt gemacht werden. Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen neben Zeugenvernehmungen auf die Auswertung des umfangreichen Videomaterials, die sehr personal- und zeitintensiv ist. Allein auf das durch das Bundeskriminalamt eingerichtete Hinweisportal wurden 142 Dateien mit mehreren Gigabite hochgeladen. Das gesamt Videomaterial umfasst eine dreistellige Gigabitemenge. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich nach Auswertung der Videodateien die Zahl der Ermittlungsverfahren weiter erhöhen könnte.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 15.05.2018

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Halle (Sachsen-Anhalt): 25-jähriger „Hausfriedensbrecher“ mit Haftbefehl gesucht

Am Montag, den 14. Mai 2018 fiel einer Streife der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Halle gegen 21.30 Uhr ein bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretener Mann auf. Da den Bundespolizisten bekannt war, dass gegen den 25-Jährigen ein Hausverbot der Deutschen Bahn für den Hauptbahnhof Halle vorlag, sprachen sie ihn an. Der Abgleich seiner Personalien im Datenbestand der Polizei ergab dann auch gleich noch zwei Feststellungen: Zum einen benötigte die Staatsanwaltschaft Leipzig seine aktuelle Adresse, zum anderen wurde er durch die Staatsanwaltschaft Halle per Vollstreckungshaftbefehl gesucht. Demnach wurde er im Januar 2018 durch das Amtsgericht Merseburg wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 300 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt. Der Mann wurde festgenommen. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Halle überstellt. Zudem fertigten die Bundespolizisten die Strafanzeige wegen des aktuellen Hausfriedensbruchs und informierten die Staatsanwaltschaft Leipzig über den Verbleib des Mannes.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.05.2018

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hedersleben (Sachsen-Anhalt): Verkehrsunfall mit zwei verletzten Polizeibeamten

Bildquelle: Prev Harz

Am Sonntag, den 29.04.2018, ereignete sich in der Ortslage Hedersleben ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Harz verletzt worden sind.

Gegen 20:00 Uhr sollte in der Ortslage Halberstadt ein PKW Fiat Scudo einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, da die auf dem Anhänger befindliche Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war. Offensichtlich bemerkte der männliche Fahrzeugführer die Kontrollabsicht und entfernte sich mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die Nachfahrt erfolgte unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten durch die Ortslagen Halberstadt, Harsleben, Münchenhof, Wegeleben, Hedersleben, Wedderstedt und Morgenrot. Hierbei wurden sowohl Bundes- und Landesstraßen als auch Feldwege genutzt.

In der Ortslage Hedersleben kam der flüchtende Fahrzeugführer in der Klosterstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte einen am rechten Fahrbahnrand stehenden PKW Volkswagen.

Im weiteren Verlauf der Flucht kollidierte gegen 20:10 Uhr der Anhänger des PKW Fiat in der Magdeburger Straße in Hedersleben zunächst mit einem Funkstreifenwagen und anschließend mit einem Baum, sodass sich der Anhänger vom Zugfahrzeug löste. Durch den Zusammenstoß wurden ein 40-jähriger Polizeibeamter und eine 27-jährige Polizeibeamtin verletzt, sodass eine stationäre Behandlung in einer Klinik im Landkreis Harz erforderlich wurde.

Das Fahrzeug, besetzt mit einer männlichen und einer weiblichen Person, setzte seine Flucht bis zu einem Waldstück bei Morgenrot fort, wo es verlassen aufgefunden werden konnte. Die Absuche der dortigen Umgebung nach beiden zu Fuß flüchtigen Insassen erfolgte unter Einbeziehung eines Polizeihubschraubers der Bundespolizei sowie eines Fährtensuchhundes der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord. An den Fahndungsmaßnahmen waren darüber hinaus insgesamt sechs Funkstreifenwagen des Polizeireviers Harz und des Revierkommissariats BAB/ SVÜ Börde aus Blankenburg beteiligt.

PM des Prev Harz vorm 30.04.2018

Allgemein Trauriges

Mitteldeutsche Zeitung: Unfalldrama auf Europachaussee -Vater von getötetem Polizisten spricht über Verlust

„Wenn Michael Sips über seinen toten Sohn spricht, werden seine Augen wässrig. „Es ist nicht besser geworden“, sagt der 57-Jährige.  Der Schmerz ist noch immer da. Heute genauso wie vor drei Jahren. “

Online-Artikel, 25.04.2018
https://www.mz-web.de/halle-saale/unfalldrama-auf-europachaussee-vater-von-getoetetem-polizisten-spricht-ueber-verlust–30047490?dmcid=sm_em

 

Kürzlich schrieb mit ein Polizist als Reaktion auf eine Genesungskarte sinngemäß: „Ich finde es schön, dass Ihr Verein uns als Menschen ansieht – in meinem Fall als Menschen, der eine Ehefrau und zwei Kinder hat, die sich freuen, wenn ich gesund aus dem Dienst nach Hause komme.“

Auch die Angehörigen von Polizeibeamten sollten nicht vergessen werden.

Hier spricht ein Angehöriger sehr eindrucksvoll über seine Gefühle. Über den Fall haben wir seinerzeit auch berichtet.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten KS verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Polizeirevier bildet nach Ausschreitungen am Hasselbachplatz Ermittlungsgruppe „Aufstieg“ – Anzahl der verletzten Beamten mittlerweile auf 30 (!) erhöht

Nach den Ausschreitungen am Magdeburger Hasselbachplatz während der Feierlichkeiten anlässlich des Aufstiegs des 1.FCM in die 2. Bundesliga am vergangenen Samstag hat die Magdeburger Kripo eine entsprechende Ermittlungsgruppe „Aufstieg“ gebildet. Diese soll zentral alle Straftaten in diesem Zusammenhang bearbeiteten.

Bislang wurde durch die Polizei 19 Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Elf Personen waren während des Einsatzes zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen, wurden im Verlauf des Sonntags allerdings wieder entlassen.

Die Anzahl der verletzten Beamten erhöhte sich mittlerweile auf 30. Die meisten hatten Prellungen und Stauchungen erlitten. Fünf  Beamte sind nach wie vor nicht dienstfähig, zwei Kollegen befanden sich aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen bis heute in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Diese hohe Anzahl an verletzten Beamten ist nicht zuletzt das Ergebnis der hohen Gewaltbereitschaft auf Seiten der Randalierer.

Nachdem gegen 20.00 Uhr Kameraden der Feuerwehr durch körperliche Angriffe am Löschen eines durch Störer entfachten Feuers auf der Fahrbahn gehindert wurden und es zu mehreren Sachbeschädigungen (u.a. an der auf dem Hasselbachplatz installierten Videotechnik) und zunächst verbalen Angriffen gegen Polizeibeamte gekommen war, erfolgten nach 21.00 Uhr aus einer Personengruppe von 300 bis 500 Personen Flaschenwürfe auf Polizeikräfte. Gegen 22.20 Uhr sammelten sich 300 Störer, vermummten sich teilweise und es erfolgten nachfolgend wiederholt massive und gezielte Stein- und Flaschenwürfe aus dieser Gruppe in Richtung der Einsatzkräfte, die abgesetzt vom Hasselbachplatz im Bereich Leibnizstraße/Liebigstraße positioniert waren. Diese konnten den Angriffen nur durch eigene körperliche Gewalt und dem Einsatz von Pfefferspray begegnen. Da eine vollständige Beruhigung der Lage nur durch eine komplette Räumung des Hasselbachplatzes möglich war, wurden neben weiteren eigenen Einsatzkräften Polizeibeamte von der Landesbereitschaftspolizei und der Bundespolizei angefordert und hinzugezogen. Mit deren Unterstützung und unter Einsatz eines Wasserwerfers  konnte dann der Hasselbachplatz geräumt werden. Dazu erfolgten im Vorfeld mehrfach entsprechende Lautsprecherdurchsagen. Auch die Räumung selbst wurde von massiven Flaschenwürfen durch Störer gegen die Polizeibeamten begleitet, an zwei Stellen wurden Barrikaden errichtet. Den Angriffen auf Polizeibeamte musste dabei teilweise mit dem Einsatz des Schlagstocks begegnet werden. Die Einsatzmaßnahmen der Polizei dauerten bis gegen 02.00 Uhr an.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 23.04.2018

 

Siehe dazu auch die erste Pressemitteilung hier.

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Prävention

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Bundespolizisten ziehen 14-Jährige aus den Gleisen

Symbolfoto

Am 09.04.2018, gegen 19:45 Uhr meldeten Reisende aus einem Zug, dass sich im Bereich des Bahnhofs Magdeburg-Sudenburg ein Mädchen im Gleisbereich aufhalten solle. Aufgrund der enormen Lebensgefahr fuhr eine Streife der Bundespolizei mit Martinshorn und Blaulicht sofort zum Bahnhof Sudenburg und traf hier zwei Minuten später ein. Die Beamten konnten hier zunächst keine Person im Gleisbereich entdecken. Die beiden Bundespolizisten gingen an den Gleisen entlang Richtung Hauptbahnhof und sahen in einigen hundert Metern Entfernung ein Mädchen direkt in den Gleisen sitzen. Sie hatte Kopfhörer auf und tippte auf ihrem Smartphone. Schnellst möglichst liefen die Beamten zu dem Mädchen und rissen es überraschend von den Gleisen. Die 14-Jährige hatte die zwei Beamten überhaupt nicht bemerkt. Fatal: Das 14-jährige Mädchen war sich überhaupt nicht bewusst, dass sie sich in enormer Lebensgefahr befand. Sie gab an, sich hier ohne einen besonderen Grund aufzuhalten. Das Mädchen wurde in Gewahrsam genommen und mit auf die Wache der Bundespolizei zum Hauptbahnhof Magdeburg mitgenommen. Nach Rücksprache mit der Mutter, die sich momentan nicht in Magdeburg aufhielt, wurde das Mädchen nach eingehender Belehrung an ihre Großmutter übergeben. Da der Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen in diesen lebensgefährlichen Bereichen leider keinen Einzelfall darstellt, wenn auch dieser Fall von völliger Ignoranz der Lebensgefahr besonders ist, bittet die Bundespolizei darum, dass wiederholt auf die Gefahren auf Bahnanlagen und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hingewiesen wird. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg eines Zuges bei 100 Kilometer in der Stunde beträgt bis zu 1000 Meter.
Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 10.04.2018

Allgemein Kritik

Umstrittener Polizeieinsatz in Helbra

Kontrovers diskutiert wird derzeit ein Einsatz, der im sachsen-anhaltischen Helbra stattgefunden hat. Jugendamt und Gerichtsvollzieher vollstreckten mit Unterstützung der Polizei einen Sorgerechtsbeschluss in einer Grundschule. Ein Familiengericht hatte entschieden, dass eine Achtjährige bei ihrer Mutter besser aufgehoben sei als beim Vater.

Dies wurde zu einem sehr hässlichen Einsatz, da das Mädchen sich heftig wehrte. Der Vater des Kindes filmte (neben weiteren Filmern) den Einsatz. Bei einem der Filme, die dazu durchs Netz vagabundieren, fällt u.a. der Satz: „Sie vergewaltigen das Kind.“ (Unglaublich!)

Im Nachgang zu dem Einsatz gab es auf Facebook auch Morddrohungen gegen einen der eingesetzten Beamten; der Täter wurde ermittelt und bekam eine Gefährderansprache.

Nun wundert nicht, dass der Vater zu allen Mitteln greift, um seinen Standpunkt durchzusetzen, da kann man auch gerne mal die Tochter und die Polizei instrumentalisieren.

Auch, wenn mir kürzlich ein Polizist, den ich sehr schätze, mitteilte, dass seiner Ansicht nach die Motive der Filmer nicht als durchgängig negativ gesehen dürfen und dies zudem ein Zeichen unserer Zeit sei, kann ich nach wie vor an diesem Gefilme nichts Positives erkennen. Wenn man wirklich glaubt, dass man ein Verbrechen vor sich sieht, kann man es filmen und den Film dann der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen. Ab dem Augenblick, wo man es hochlädt, geht es um mehr als um die Sache an sich, und ich wüsste nicht, um was, außer darum, Klicks zu generieren oder eben eine andere persönliche Agenda zu verfolgen.

Auch das Facebook mehr und mehr zu Eliteplattform mutiert, wundert mich wenig, das ist ja der Grund dafür, warum wir zu diesem Schritt gegriffen haben, diese Gruppe zu eröffnen und bei einschlägigen Themen die Kommentare abzustellen.

Ich war bei dem Vorfall nicht dabei, allerdings erinnert mich die Empörungswelle schwer an einen Vorfall in einer Berufsschule in Nürnberg. Auch da gab es heftige Vorwürfe an die Adresse der Polizei, die sich letztlich als haltlos herausstellten. Mich würde interessieren, wie oft bereits im Vorfeld die Vollstreckung misslungen ist. Da so etwas ja nicht täglich in bundesdeutschen Schulen passiert, gehe ich mal davon aus, dass wir da einiges nicht wissen.

Last but not least finde ich auch mal wieder die Behauptung in einem Artikel interessant „die Polizei“ selbst habe den Einsatz abbrechen wollen. Wer ist denn in dem Fall „die Polizei“? Ist das eine Einzelmeinung aus der Einsatzleitstelle? Offenbar haben die eingesetzten Beamten vor Ort anders entschieden, das wären dann zwei „Einzelmeinungen“ gegen eine.

Quellen:
https://www.mz-web.de/landkreis-mansfeld-suedharz/familiendrama-in-helbra-polizei-wollte-den-eskalierenden-einsatz-selbst-abbrechen-29846502

https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/nach-einsatz-in-helbra-polizei-ermittelt-verdaechtigen-nach-morddrohung-29875842

Allgemein Urteil

Mitteldeutsche Zeitung: Streit über Polizeigewalt – Landgericht stuft harten Einsatz als Körperverletzung ein

Das Landgericht Magdeburg verurteilte einen 35 Jahre alten Bereitschaftspolizisten wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt zu 120 Tagessätzen à 70 Euro.

Das macht insgesamt 8.400 Euro, viel interessanter als das dürfte aber sein, dass man ab 91 Tagessätze als vorbestraft gilt.

Was war geschehen: Im Januar 2014 hatte vor dem Magdeburger Rathaus ein Betrunkener (30) den Hitlergruß gezeigt. Der 30-Jährige weigerte sich, seine Personalien anzugeben und wurde zu Boden gebracht. Dabei erlitt er Prellungen und Schürfwunden.

Online-Artikel, 15.03.2018
https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/streit-ueber-polizeigewalt-landgericht-stuft-harten-einsatz-als-koerperverletzung-ein-29870550?originalReferrer=https://t.co/v0T99Ie0or

 

Ich bin wirklich weit von reflexhafter Richterschelte entfernt, insbesondere wenn ich bei dem Vorfall nicht dabei war, aber das hier verstehe ich gerade nicht wirklich. Fehlt da in dem Artikel ein essentieller Teil der Geschichte?

Genau so wenig ist für mich nachvollziehbar, wie die Mitteldeutsche Zeitung darauf kommt, es habe sich um einen „harten Einsatz“ gehandelt. Ich lese aus dem Artikel, dass da zwei Polizisten mit einem Betrunkenen zu tun hatten. Der wollte seine Personalien nicht rausgeben, also musste er nach Papieren durchsucht werden. Was wäre denn die Alternative dazu gewesen, ihn auf den Boden zu bringen? Und was ist daran „hart“?

Ich stehe vor einem Rätsel.

Ich habe das LG Magdeburg angeschrieben und hoffe, dass ich das Urteil zu lesen bekomme und mich das dann erhellt…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Ein Jahr Haft ohne Bewährung nach Erschleichen von Leistungen, Widerstand gegen Bundespolizisten und Gewalt gegen Reisende mit vier Verletzten

Symbolfoto

Am heutigen Tag, dem 07.03.2018 erging das Urteil gegen einen 24-jährigen Nigerianer vor dem Amtsgericht in Magdeburg wegen räuberischer Erpressung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichen von Leistungen. Bei der öffentlichen Verhandlung waren die geschädigten Bundespolizisten, eine Zugbegleiterin und zwei weiteren weiblichen Opfer anwesend.

Was war geschehen:

Am Samstag, dem 09. September 2017 wurde die Bundespolizei in Magdeburg gegen 06:15 Uhr durch eine Zugbegleiterin über einen Mann ohne Fahrschein in einem Regionalexpress informiert. Der Zug war auf der Strecke Halle – Magdeburg unterwegs. Eine Streife der Bundespolizei stieg um 06:37 Uhr in Schönebeck in den betroffenen Zug ein. Der Täter hatte sich auf der Bordtoilette eingeschlossen. Nachdem die Bundespolizisten sich Zugang verschafft hatten, kontrollierten sie den Mann. Während dieser polizeilichen Maßnahme schlug der 24-Jährige wild um sich, trat nach den Bundesbeamten und riss sich los. Im weiteren Verlauf brachte er zwei unbeteiligte weibliche Reisende im Alter von 22- und 35 Jahren in seine Gewalt, würgte die 22-Jährige und versuchte sie zwischen sich und die Beamten zu bringen. Die beiden Frauen und die Zugbegleiterin erlitten einen Schock. Zusätzlich dazu wurde die 22-Jährige am Unterarm verletzt. Der Mann setzte seine Flucht anschließend im Zug fort. Den beiden Bundespolizisten kamen nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Magdeburg zwei weitere Kollegen sowie der Triebfahrzeugführer und ein Mitarbeiter der Bahn zur Hilfe. Gemeinsam und mittels einfacher körperlicher Gewalt sowie dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann vorläufig festgenommen werden. Dabei wurde der Bahnmitarbeiter von dem Mann gebissen und schwer am Handgelenk verletzt. Der Straftäter wurde festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Bei der Durchsuchung wurde eine Tüte mit 0,82mg Cannabis fest- und sichergestellt. Alle Geschädigten wurden durch zwei herbeigerufene Rettungswagen behandelt. Die 22-jährige Frau, der Bahnmitarbeiter und die Zugbegleiterin wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser verbracht. Die betroffenen Bundespolizisten wurden ebenfalls verletzt, sind dennoch weiterhin dienstfähig. Außerdem beschädigte der Mann die Brille eines Bundespolizisten.

Nach dieser Attacke gelang es der Bundespolizei bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg Untersuchungshaft gegen den Nigerianer zu erwirken. Die Ermittlungsergebnisse der Bundespolizeiinspektion Magdeburg wurden zeitnah der Staatsanwaltschaft Magdeburg vorgelegt.

In seinem Plädoyer ging der Oberstaatsanwalt Dr. Nopens nochmal auf die massive Gewaltbereitschaft des Nigerianers ein, der aus einer Leistungserschleichung heraus einen Verbrechenstatbestand verwirklichte. Auch wurde auf die seelischen Schmerzen der unbeteiligten Frauen und der Zugbegleiterin eingegangen, die ihnen mit und seit dieser Tat widerfuhren.

Der Richter verurteilte, den Nigerianer, der in Deutschland geduldet ist, zu einem Jahr Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.03.2018

Allgemein Personalsituation

Mitteldeutsche Zeitung: Lange Wartezeiten nach Notruf – Polizei braucht fast eine halbe Stunde zu Einsatzorten

„Die Zeitspanne vom Alarmieren der Polizei bis zum Eintreffen des Streifenwagens ist in Sachsen-Anhalt weiterhin groß. Im vergangenen Jahr dauerte es durchschnittlich 25 Minuten und 11 Sekunden.“

Online-Artikel, 19.02.2018
https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/lange-wartezeiten-nach-notruf-polizei-braucht-fast-eine-halbe-stunde-zu-einsatzorten-29723426

Allgemein Personalsituation

Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar – Eine ausgezehrte Polizei ist langsam

„Sachsen-Anhalts Polizei ist unterbesetzt und daher überlastet. Das weiß jeder im Landtag, das weiß auch das Innenministerium. Ursache ist die in Sachsen-Anhalt über lange Zeit unerbittlich betriebene Sparpolitik.“

Online-Artikel, 22.02.2018
https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/landespolitik/kommentar-eine-ausgezehrte-polizei-ist-langsam-29723654

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Mitteldeutsche Zeitung: Richter greifen durch Gericht verurteilt Pöbler wegen Polizistenbeleidigung

Vor dem Amtsgericht in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) wurden in zwei Fällen Verurteilungen wegen Beleidigungen von Polizeibeamten gefällt.

Online-Artikel, 12.12.2017
https://www.mz-web.de/weissenfels/richter-greifen-durch-gericht-verurteilt-poebler-wegen-polizistenbeleidigung-29280498

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Bernburg (Sachsen-Anhalt): Unfall mit Personenschaden

Am Dienstagmorgen wurden bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße / Köthensche Straße zwei Polizeibeamte verletzt. Die beiden waren mit dem Funkstreifenwagen aus Richtung Bahnhofstraße kommend in Richtung Annenstraße unterwegs. Ein anderer Fahrzeugführer war zu diesem Zeitpunkt auf der Köthenschen Straße als Linksabbieger in Richtung Bahnhofstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß, in dessen Folge die beiden Beamten verletzt wurden. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

PM des PRev Salzlandkreis vom 05.12.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt): Haft für 32-Jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte – Eltern lehnen Strafzahlung ab

Am heutigen Tag, dem 23.11.2017, gegen 00:15 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Dessau einen 32-jährigen Mann. Bei der Überprüfung seiner Personalien im Fahndungssystem der Polizei wurde bekannt, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau vorlag. Demnach wurde gegen den Mann im Dezember vergangenes Jahr ein Strafbefehl durch das Amtsgericht Dessau-Roßlau, wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, erlassen. Die Strafe wurde mit 80 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder der Zahlung von 800 Euro verhängt. Da sich der Verurteilte dem Strafantritt nicht stellte, wurde gegen ihn der Haftbefehl erlassen. Nach seiner heutigen Verhaftung rief er seine Eltern an und bat sie, die Strafe zu begleichen. Das lehnten diese aber ab und so wurde der 32-Jährige in die Justizvollzugsanstalt nach Halle verbracht. Hier trat er seine 80-tägige Freiheitsstrafe an.

PM der BPOLI Magdeburg vom 23.11.2017

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Weißenfels (Sachsen-Anhalt): Sanitäter angegriffen

Ein Mann hat am 09.09.2017 gegen 02:28 Uhr in der Weißenfelser Klosterstraße einen Sanitäter geschlagen. Nach dem was bislang bekannt ist, lag der Mann regungslos am Boden und wurde auf Grund seiner augenscheinlichen Hilfsbedürftigkeit durch einen Sanitäter angesprochen. Plötzlich sei dieser aufgesprungen und habe dem Helfer Faustschläge ins Gesicht versetzt. Der 61-Jährige erlitt dadurch Rötungen und Schwellungen. Man konnte den aggressiven Betrunkenen festhalten, bis die alarmierten Polizeibeamten vor Ort waren. Es handelt sich um einen 43 Jahre alten Mann aus Uichteritz, gegen den nun ermittelt wird.

PM der PD Sachsen-Anhalt Süd vom 10.09.2017

Allgemein Personalsituation

Mitteldeutsche Zeitung: Kritik an Sparkurs – Krankenschein statt Uniform bei der Polizei

„Sachsen-Anhalts Landespolizisten fehlen immer häufiger wegen Krankheit im Dienst. Laut Landes-Innenministerium stieg die Krankenstandquote  2016 auf 9,5 Prozent.  Nach Zahlen der Techniker Krankenkasse ist sie damit  mehr als doppelt so hoch wie der Bundesschnitt (4,2 Prozent). Vor zehn Jahren lag  die Krankheitsquote der Vollzugsbeamten noch bei  7,5 Prozent, 2011 bei  8,1 Prozent. Im Schnitt  nimmt jeder Polizist im Land 34,8 Fehltage in Anspruch. “

Online-Artikel, 14.06.2017
http://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/kritik-an-sparkurs-krankenschein-statt-uniform-bei-der-polizei-27791058?dmcid=sm_em

 

Allgemein

Deutschlandfunk: Maroder Dienstsitz – „Das schlechteste Dienstgebäude der Polizei“

„Der Putz bröckelt, die Fenster sind undicht, die Arbeitsbedingungen katastrophal: Seit Jahrzehnten hat sich in Sachsen-Anhalts größtem Polizeirevier in Magdeburg nichts getan. Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat sich deshalb zu einem drastischen Schritt entschieden. Nicht zum ersten Mal.“

Online-Artikel, 10.05.2017

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Seehausen (Sachsen-Anhalt): Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen

Während der Einsatzfahrt eines Polizeifahrzeuges kam es am Sonntag gegen 14:15 Uhr in der Lindenstraße zu einem Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen. Ein Streifenwagen mit Sonder-und Wegerecht, besetzt mit drei Beamten im Alter von 21 bis 27 Jahren, fuhr auf der linken Fahrspur in Richtung Zentrum, um eine 28-jährige Mercedes-Fahrerin sowie einen dahinter fahrenden 60-jährigen Mitsubishi-Fahrer zu überholen. Die 28-Jährige lenkte ihr Fahrzeug an den rechten Fahrbahnrand, der Mitsubishi-Fahrer nahm den sich nähernden Streifenwagen nicht wahr und setzte zum Überholen des Mercedes an. Um ein Auffahren zu verhindern, wurde das Polizeifahrzeug zurück auf die rechte Fahrbahnseite gelenkt und kollidierte dort mit dem stehenden Mercedes. Die 28-Jährige Fahrerin des Mercedes wurde durch die Wucht des Aufpralls schwer verletzt, ihre 50-jährige Beifahrerin leicht. Zwei der Polizeibeamten wurden leicht verletzt, ein dritter Polizeibeamter blieb unverletzt. An dem Mercedes sowie dem Streifenwagen entstand Totalschaden.

PM des PRev Stendal vom 08.05.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mitteldeutsche Zeitung: Tod auf der Europachaussee – Polizist Alexander S. soll nicht vergessen werden

„Mit nur 27 Jahren war das Leben von Alexander S. vorbei: Der junge Polizist starb vor zwei Jahren bei einem dramatischen Unfall auf der Europachaussee. Er wurde im Dienst von einem Motorradfahrer überfahren, beide Männer wurden bei dem Zusammenstoß getötet.“

Online-Artikel, 21.04.2017
http://www.mz-web.de/halle-saale/tod-auf-der-europachaussee-polizist-alexander-s–soll-nicht-vergessen-werden-26743006

Allgemein Tragisch Trauriges

Mitteldeutsche Zeitung: Drama auf der Europachaussee Gedenk-Fußballspiel für getöteten Polizisten

„Am Todestag des bei einer Kontrolle getöteten Polizisten gedenken seine Kollegen mit einem Benefiz-Fußballspiel an Alexander S.. Der 27-Jährige war vor knapp zwei Jahren auf der Europachausse von einem Motorradfahrer überfahren worden. Beide Männer wurden bei dem Zusammenstoß getötet.“

Online-Artikel, 13.03.2017
http://www.mz-web.de/halle-saale/drama-auf-der-europachaussee-gedenk-fussballspiel-fuer-getoeteten-polizisten-26187556

Allgemein

Durchsuchungen in mehreren deutschen Städten gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen Vereinigung

Symbolfoto

In einem Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsextremistischen Vereinigung werden aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs seit heute Morgen (25. Januar 2017) insgesamt 12 Wohnungen und weitere Räumlichkeiten in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt durchsucht, darunter die Wohnungen von sieben Beschuldigten. An dem Einsatz sind etwa zweihundert Polizeibeamte der Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt beteiligt.

Gegen sechs Beschuldigte, die vorwiegend über soziale Medien miteinander vernetzt sind, besteht der Verdacht, sich zu einer rechtsextremistischen Vereinigung (§ 129a StGB) zusammengeschlossen zu haben. Sie sollen seit Frühjahr 2016 in Planungen eingetreten sein, bewaffnete Angriffe auf Polizisten als Repräsentanten des Staates, Asylsuchende und Menschen der jüdischen Glaubensgemeinschaft zu begehen. Dem siebten Beschuldigten wird vorgeworfen, die Gruppe durch Beschaffungshandlungen unterstützt zu haben.

Ziel der heutigen Durchsuchungsmaßnahmen ist es, weitere Beweismittel für das tatsächliche Bestehen einer Vereinigungsstruktur sowie zu den angeblich geplanten Straftaten und zu etwaigen Tatmitteln zu gewinnen. Erkenntnisse zu konkreten Anschlagsplanungen liegen derzeit nicht vor.

Mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft das Landeskriminalamt Baden-Württemberg beauftragt. Weitergehende Auskünfte können mit Blick auf die laufenden Ermittlungen und die noch andauernden Durchsuchungsmaßnahmen derzeit nicht erteilt werden.

PM der GBA vom 25.01.2017

Allgemein Personalsituation

Mitteldeutsche Zeitung: Erst Abbau, jetzt Aufstockung Sachsen-Anhalt will Zahl der Polizisten deutlich erhöhen

  • „In keiner Frage waren sich die Parteien im vergangenen Jahr so einig wie in der nach mehr Polizisten.
  • Dieses Jahr will das Land doppelt so viele Anwärter ausbilden, um dem Ziel näher zu kommen.
  • Doch die Kapazitäten der zuständigen Fachhochschule reichen dafür nicht.“

Online-Artikel, 15.01.2017
http://www.mz-web.de/25539536 ©2017

 

Allgemein

MDR.de: Demonstration in MagdeburgPolizisten fordern Weihnachtsgeld

„In Magdeburg haben am Dienstag Polizisten aus Sachsen-Anhalt mobil gemacht. Sie forderten die Landesregierung auf, ihr Wahlversprechen einzulösen: Weihnachtsgeld noch in diesem Jahr. Doch die Koalition aus CDU, SPD und Grünen will das Geld erst ab kommendem Jahr zahlen.“

Online-Artikel, 06.12.2016
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/polizei-demo-in-magdeburg-100.html

Allgemein Kritik

Mitteldeutsche Zeitung: Radfahrer verletzt – Überraschende Wende nach Verfolgungsjagd auf Reilstraße

„Polizei versucht Verkehrssünder auf dem Radweg auszubremsen, 26-Jähriger stürzt und erleidet schwere Kopfverletzungen, Angehörige erstattet Anzeige gegen den Fahrer des Polizeiwagens, Verfahren gegen Polizisten nach einem halben Jahr eingestellt“

Online-Artikel, 01.10.2016
http://www.mz-web.de/24829352 ©2016

 

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: Auf Streife in Magdeburg Was macht ein Polizist eigentlich den ganzen Tag?

„Knapp vier Stunden nach Schichtbeginn drückt Michael Laube zum ersten Mal das Gaspedal durch. Dreimal schneller Knopfdruck, dann schallt die Polizeisirene durch Magdeburg und das Blaulicht leuchtet.“

Online-Artikel, 05.09.2016
http://www.mz-web.de/24694668

Ich hatte ja auch schon ab und an die Ehre (und das meine ich ernst), unserer Polizei beim Arbeiten über die Schulter schauen zu dürfen. Mich persönlich hat das ja regelmäßig schwer beeindruckt. Einschränkend möchte ich aber schon sagen, dass eine einzige Schicht, die man sich ansieht, nicht zwingend umfassend die Frage beantwortet, die in der Artikelüberschrift steht…
 
Liebe Polizistinnen und Polizisten, Ihr macht einen tollen Job. Danke für Euren täglichen Einsatz für uns alle.
Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Dessau (Sachsen-Anhalt): 22-jähriger Mann – 2 Haftbefehle – 250 Tage Gefängnis

Ein 22-jähriger Mann verlor in der Vergangenheit sein Handy. Ein ehrlicher Finder gab es am Servicepoint der Deutschen Bahn im Dessauer Hauptbahnhof ab. Dort wollte der Eigentümer sein Handy heute gegen 13.20 Uhr abholen. Da er kein Ausweisdokument mit sich führte, wurde die Bundespolizei um Unterstützung gebeten. Die Personalienfeststellung mit einer sich anschließenden Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem förderte ein erstaunliches Ergebnis zu Tage. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Dessau – Roßlau gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht. Er wurde zum einen vom Amtsgericht Köthen wegen einer gemeinschaftlich begangenen Sachbeschädigung im Juni des vergangenen Jahres zu einer Geldstrafe von 1650 Euro oder 110 Tagen Haft verurteilt. Zum anderen verhängte das gleiche Gericht im August 2015 eine Geldstrafe von 1400 Euro oder 140 Tagen Haft. Grund dieser Verurteilung waren eine vorsätzlich durchgeführte Trunkenheitsfahrt sowie mehrere Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte. Da der 22-Jährige in beiden Fällen seine Haft nicht antrat, erließ die Staatsanwaltschaft die Vollstreckungshaftbefehle. Der Mann wurde noch vor Ort festgenommen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.06.2016

Allgemein Kritik

mdr.de: Innenminister entzieht Dessauer Revierleiter die Dienstgeschäfte

„Die Ereignisse rund um den Mordfall Dessau ziehen immer größere Kreise. Jetzt hat Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) dem Stiefvater des Tatverdächtigen die Dienstgeschäfte als Leiter eines Polizeireviers in Dessau entzogen. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Eltern am vergangenen Freitag eine Kneipe eröffnet haben – einen Tag nach der Trauerfeier für die getötete Studentin und kurz vor der Abreise der chinesischen Eltern mit der Asche ihrer Tochter.“

Online-Artikel, 07.06.2016
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/mordfall-dessau-elternteil-versetzt-100.html

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Hausdurchsuchungen bei Fußballstörern nach Landfriedensbruch am Hauptbahnhof Dessau (Sachsen-Anhalt)

Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg
Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg

Am Dienstag, den 26.04.2016, fanden ab 05:00 Uhr durch 39 Beamte der Bundespolizei im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Magdeburg, wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, bei vier namentlich bekannten „Fußballstörern“ Hausdurchsuchungen statt. Hintergrund des Verfahrens waren die Übergriffe durch ca. 70 vermummte Fans des 1. FC Magdeburg am 24.01.2016 gegen ca. 30 Fans des Halleschen FC (HFC) auf dem Hauptbahnhof Dessau. Bei den Übergriffen wurden zwei HFC-Fans schwer verletzt, wobei einer der Verletzten erst 15 Jahre alt war. Zudem wurde auch ein Bundespolizist getreten und geschlagen. Der 55-jährige Beamte ist bis heute dienstunfähig.

Durch umfangreiche Ermittlungen konnten, unter anderem aus vorhandenem Videomaterial der Taten, die vier Beschuldigten namentlich gemacht werden. Das Amtsgericht Magdeburg ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Magdeburg eine Durchsuchung bei diesen vier Personen an. Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann aus Zerbst, einen 16-jährigen Jugendlichen aus Barleben, einen 24- und einen 25-jährigen Mann aus Magdeburg. Ziel der Durchsuchungen war es, Beweismittel aufzufinden, um eine genaue Zuordnung der Taten zu den jeweiligen Tätern beweiskräftig zu unterlegen. Da zwei der Beschuldigten bereits durch ein hohes Gewaltpotential polizeilich in Erscheinung getreten waren, wurden die Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg durch Spezialkräfte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung aus Halle unterstützt. Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter eine Vielzahl von Speichermedien und Mobiltelefonen. Zudem wurden in den Objekten verbotene Pyrotechnik, verbotene Messer, eine Schreckschusspistole, Sprayerutensilien und Drogen aufgefunden. Weitere Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz werden eingeleitet. Zur Vorbeugung weiterer Straftaten wurden zwei Männer erkennungsdienstlich behandelt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.04.2016

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: Polizist beleidigt Zeitzer muss 400 Euro Strafe zahlen

Schon ein paar Tage alt, aber irgendwie kamen wir nie dazu, es unterzubringen.

Online-Artikel, 24.02.2016
http://www.mz-web.de/zeitz/polizist-beleidigt-zeitzer-muss-400-euro-strafe-zahlen-23621078

Immerhin kostete eine Beleidigung hier auch mal Geld, auch wenn wir nicht wissen, ob dem Täter die 400 Euro weh taten.

Auf alle Fälle freuen wir von Keine Gewalt gegen Polizisten uns, dass eine Beleidigung hier auch mal Folgen hatte.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Mitteldeutsche Zeitung: Landgericht Halle – Haft nach Angriff auf Polizisten

Vor dem Landgericht Halle wurde ein 39-Jähriger zu 6 Monaten Haft verurteilt, weil er nach einem Drittligaspiel aus vier Metern Entfernung eine volle Getränkedose nach einem Polizisten geworfen hatte.

Online-Artikel, 22.02.2016
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/landgericht-halle-haft-nach-angriff-auf-polizisten,20640778,33834096.html?dmcid=sm_em

Allgemein Personalsituation

Mitteldeutsche Zeitung: Interview mit Holger Stahlknecht – Die überforderte Polizei

„Sachsen-Anhalts Polizei arbeitet am Limit und der Bürger auf der Straße spürt bereits erste Konsequenzen. Über die aktuelle Lage sprach MZ-Redakteur Hendrik Kranert-Rydzy mit Innenminister Holger Stahlknecht (CDU).“

Online-Artikel, 04.12.2015
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/interview-mit-holger-stahlknecht-die-ueberforderte-polizei,20641266,32705750.html#plx1987620387

Allgemein

MZ: Fall Jalloh: Polizist soll 430 000 Euro Verfahrenskosten zahlen

Online-Artikel, 16.10.2015
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/fall-jalloh–polizist-soll-430-000-euro-verfahrenskosten-zahlen,20641266,32176490.html

Allgemein Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mitteldeutsche Zeitung: Amtsgericht Bernburg – Beißattacke auf Polizisten in Silvesternacht

„Eine Paar ging in der Silvesternacht in Bernburg auf zwei Beamte los, die daraufhin im Krankenhaus landeten. Das Amtsgericht Bernburg verurteilt beide Angeklagten zu Geldstrafe.

Dies, ihre Geständigkeit und die Tatsache, dass beide bisher nicht straffällig geworden sind, führten dazu, dass die Frau mit einer Geldstrafe von 700 Euro und ihr Partner mit 2000 Euro „davonkamen“.“

Online-Artikel, 12.10.2015
http://www.mz-web.de/bernburg/amtsgericht-bernburg-beissattacke-auf-polizisten-in-silvesternacht,20640898,32141672.html?dmcid=sm_tw#plx1338069623

Allgemein Personalsituation

Volksstimme.de: Sachsen-Anhalt – Polizei kommt an die Belastungsgrenze

„Flüchtlingskrise, Kriminalität, Demonstrationen und Fußballspiele: Innenminister Stahlknecht sieht die Polizei am Limit.“

Online-Artikel, 16.09.2015
http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/20150916/sachsen-anhalt-polizei-kommt-an-die-belastungsgrenze?fbc=fb-shares

Ist ja nicht vom Himmel gefallen, diese Tatsache….

Allgemein Fußball

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Fußballderbys zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC

220px-Bundespolizeistern_blau.svgZusammenfassung der Bundespolizeiinspektion Magdeburg: Am Sonntag, den 16. August 2015 fand in der Landeshauptstadt die Fußballbegegnung der 3. Liga zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC statt. Insgesamt nutzten 660 Gästefans die Reisezüge der Deutschen Bahn, um nach Magdeburg zu reisen. 1284 Anhänger des 1. FC Magdeburg fuhren ebenfalls mit der Bahn. Insgesamt waren Bundespolizisten aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen – Anhalt und Berlin eingesetzt.

Folgende Straftaten verzeichnete die Bundespolizei:

Bereits Donnerstagnacht, gegen 21.30 Uhr betätigte ein bisher unbekannter Täter die Notbremse eines Regionalexpress am Bahnhof Schönebeck – Felgelegen. Circa 10 – 12 vermummte Personen besprühten den Zug auf insgesamt 92 Quadratmetern mit blauer und weißer Farbe.

Der Zugführer wurde während der Aktion unter Androhung von Schlägen gezwungen, im Zug zu verbleiben. Im Zug selbst befanden sich ca. 20 Reisende. Die Täter flüchteten danach in bereitstehende Fahrzeuge.

Der bedrohte Zugführer musste seinen Dienst aufgrund eines Schocks abbrechen. Der betroffene Zug, der in Richtung Halle unterwegs war, wurde sofort aus dem Verkehr genommen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Im Vorfeld der Begegnung wurden am Wochenende noch drei weitere Graffitis mit Fußballbezug durch die Bundespolizei festgestellt. Zum einen wurde am Haltepunkt Schönebeck – Süd die Relaisstation auf einer Fläche von 5 Quadratmetern in blau, weiß und schwarz mit Schriftzügen des 1. FC Magdeburg besprüht. Zum anderen wurde die Fahrplanvitrine am Haltepunkt Magdeburg – Herrenkrug mit dem Schriftzug „FCM Zone!“ und eine Fahrplanvitrine im Hauptbahnhof Stendal mit Magdeburger Fanbekundungen beschmiert.

Während der Anreisephase stellten eingesetzte Bundespolizisten am Hauptbahnhof Halle einen 28-jährigen Mann fest, der ein T-Shirt mit beleidigenden Aufschriften trug. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung. Auch im Magdeburger Hauptbahnhof stellten die Kräfte einen 37-jährigen Shirt-Träger mit der Aufschrift „ACAB“ fest.

Auf dem Weg zum Hauptbahnhof Halle warfen vier Hallesche FC Anhänger im Alter von 21, 24, 30 und 39 Jahren Feuerwerkskörper auf dem Riebeckplatz. Ein Böller landete unmittelbar neben einer Familie.

Der 5-jährige Sohn der Familie erlitt dabei ein Knalltrauma und musste ärztlich behandelt werden. Den Tätern droht ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Zusätzlich fanden die Bundespolizisten bei den Männern weitere pyrotechnische Erzeugnisse und eine Sturmhaube. Die Gegenstände wurden sichergestellt.

Im Zug von Halle nach Magdeburg zeigte ein 33-Jähriger den begleitenden Einsatzkräften den Hitlergruß und rief „Heil Hitler“.

Dies bescherte ihm eine Anzeige wegen des Verwendens von verfassungswidrigen Kennzeichen. Zusätzlich schlug ein 47-Jähriger auf eine Deckenverkleidung im Fahrgastraum ein und beschädigte diese.

Er erhält eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. In einer anderen Regionalbahn, die von Stendal nach Magdeburg unterwegs war, schlugen bisher unbekannte Täter eine Fensterscheibe ein.

Die Rückreise der Fans verlief bis zum jetzigen Zeitpunkt reibungslos.

PM der BPOLI Magdeburg vom 16.08.2015

Allgemein Prävention

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Fotos im Gleisbett – Bundespolizei belehrt Kinder und warnt vor den Gefahren

bpoli-md-fotos-im-gleisbett-bundespolizei-belehrt-kinder-und-warnt-vor-den-gefahren   Am 12. August 2015, gegen 16.00 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg über spielende Kinder im Gleisbereich des Bahnhofes Magdeburg – Neustadt informiert. Eine sofort eingesetzte Streife traf auf insgesamt neun Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren. Die vier Jungen und fünf Mädchen erstellten Fotos und sogenannte Selfies von sich in den Gleisen. Nachdem die Bundespolizisten die Teenager aus dem Gefahrenbereich geholt hatten, wurden sie ausgiebig über die Risiken ihres Handelns belehrt. Die Bundespolizei stellt bezüglich der Fotos im Gleisbett derzeit einen neuen und vor allem gefährlichen Trend bei den Jugendlichen fest. Die jungen Leute wählen immer häufiger die Bahnschienen als Hintergrundmotiv. Die geschossenen Fotos werden in diversen sozialen Netzwerken eingestellt und sollen Mut, Fernweh, den Lebensweg oder die Unzertrennlichkeit zwischen zwei Freunden symbolisieren. Die Gefahr, die sich durch solch ein Handeln ergibt, wird fast immer unterschätzt. Das Fotografieren selbst beansprucht die gesamte Aufmerksamkeit, die Umgebung gerät dabei schnell aus dem Blick. Man verlässt sich auf die Voraussicht der Freunde oder sein Gehör. Doch selbst bei Windstille hört man die modernen Züge zu spät. Eine Bahn, die sich mit 160 km/h nähert, benötigt für eine Strecke von 100 Metern nur 2,25 Sekunden. Es gab bereits mehrere tödliche Unfälle, bei denen die Ermittlungen ergaben, dass zuvor Fotos geschossen wurden. So wurden vor drei Jahren in Schwaben, zwei Mädchen, 13- beziehungsweise 16 Jahre alt, von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Zwei Jahre später sind in Lünen zwei Freundinnen, 14 und 15 Jahre alt, an den Bahngleisen ums Leben gekommen. In beiden Fällen fanden die Ermittler Fotos auf den Handys und den Chipkarten der Fotokameras, wie die Mädchen zwischen den Schienen posieren. Die Bundespolizei bietet die Möglichkeit für Informationsveranstaltungen in Schulen, gezielte Präventionsgespräche mit den Betroffenen und weiteres Informationsmaterial zu dieser Thematik an. So wird sie auch in diesen Fall auf die Schüler und Schülerinnen zugehen. Außerdem droht den Jugendlichen ab 14 Jahren ein Bußgeld wegen des unbefugten Aufenthaltes im Gleis.

PM der BPOLI Magdeburg vom 13.08.2015

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter

Staßfurt (Sachsen-Anhalt): Bedrohung eines Mitarbeiters der Stadt

Breits am Montagnachmittag kam es in der Steinstraße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem „Falschparker“ und dem Außendienstmitarbeiter der Stadt. Gegen 14:07 Uhr, befand sich der Mitarbeiter des Ordnungsamtes (m/57) mit einer weiteren Kollegin auf Streife in der Innenstadt. Vor einem Imbiss stand verbotswidrig ein Mercedes auf dem Gehweg, daraufhin wurde der Fahrzeugführer, der gerade im Begriff war sein Mittagsmahl am Imbiss einzunehmen auf das verkehrswidrig Verhalten hingewiesen. Der machte lautstark klar, dass er sich etwas zu essen holt und sich jetzt nicht um sein Fahrzeug kümmern wird. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes nahm daraufhin sein dienstliches Handy und wollte zur Beweissicherung ein Foto des ordnungswidrig abgestellten Fahrzeuges machen. Daraufhin wurde er lautstark beschimpft und ihm das Handy aus der Hand gerissen. Alle umstehenden Menschen sahen schon fassungslos in Richtung des Geschehens. Nachdem der Mitarbeiter die Polizei kontaktierte, wurde das Handy mit den Worten „Ich weiß ja wo du wohnst und wo dein Haus ist!“ zurückgegeben. Der Vorfall wurde dann bei der Polizei als Strafanzeige wegen Beleidigung und Bedrohung aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren gegen den der 32-Jährigen eingeleitet.

PM des PRev Salzlandkreis vom 12.08.2015

Allgemein Kritik Urteil

Legal Tribune Online: Körperverletzung bei Blockupy-Demo – Fünf Monate Haft für Polizisten

„Als „absolut unverhältnismäßig“ beurteilte die Richterin am AG Frankfurt das Verhalten eines Polizisten bei der Blockupy-Demonstration. Und verurteilte ihn wegen Körperverletzung im Amt zu fünf Monaten Haft – auf Bewährung.“

Online-Artikel, 23.07.2015
http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ag-frankfurt-917-ds-6140-js-249338-13-polizist-blockup-demo-haft-geldauflage-koerperverletzung-im-amt/?utm_content=bufferd06e2&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Allgemein Urteil

Frankfurter Rundschau: BLOCKUPY-DEMO – Prügelnder Polizist verurteilt

„Weil er einen friedlichen Demonstranten brutal misshandelte, verurteilt das Frankfurter Amtsgericht einen Polizisten zu fünf Monaten Haft auf Bewährung. Kollegen hatten den Mann angezeigt.“

Online-Artikel, 23.07.2015
http://www.fr-online.de/frankfurt/blockupy-demo-pruegelnder-polizist-verurteilt-,1472798,31294210.html

Allgemein Urteil

Mitteldeutsche Zeitung: Polizist aus Magdeburg verurteilt – Blockupy-Demonstranten geschlagen und gestoßen

„Ein 32-jähriger Polizist aus Magdeburg ist wegen Misshandlung eines Demonstranten während einer Blockupy-Demonstration im Juni 2013 verurteilt worden. Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen spielten eine entscheidende Rolle.“

Online-Artikel, 23.07.2015
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/polizist-aus-magdeburg-verurteilt-blockupy-demonstranten-geschlagen-und-gestossen,20641266,31294222.html#plx19691482

Allgemein Urteil

Frankfurter Neue Presse: Polizist wegen Körperverletzung bei Blockupy-Demo 2013 verurteilt

„Weil er bei der Blockupy-Kundgebung im Juni 2013 in Frankfurt einen Demonstranten verletzt hatte, ist ein 32 Jahre alter Polizist aus Sachsen-Anhalt zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Frankfurter Amtsgericht ging am Donnerstag von Körperverletzung im Amt aus. Es verhängte zudem eine Geldauflage von 1000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung.“

Online-Artikel, 23.07.2015
http://www.fnp.de/rhein-main/Polizist-wegen-Koerperverletzung-bei-Blockupy-Demo-2013-verurteilt;art1491,1508126

Allgemein KS

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Polizeibeamter erschießt freilaufenden Kampfhund

Symbolfoto
Symbolfoto

Ein Polizeibeamter des Polizeireviers Magdeburg hat am heutigen Montagmittag einen im Stadtgebiet freilaufenden American Staffordshire-Terriermischling erschießen müssen.

Der Kampfhund hatte zuvor in einer Wohnung  in Magdeburg – Neue Neustadt den  zweiten Hund einer 32-jährigen Hundehalterin angegriffen und diesen dabei so schwer verletzt, dass der Hund später seinen Verletzungen erlag. Als die 32-Jährige mit dem verletzten Hund die Wohnung verlassen hatte, war der Staffordshire-Terriermischling aus der Wohnung geflüchtet.  Passanten machten Polizeibeamte gegen 11.50 Uhr auf den im Bereich Lüneburger Straße freilaufenden Kampfhund aufmerksam. Versuche der Beamten, den aggressiv wirkenden Hund anzuleinen, misslangen. Da sich das Tier nicht einfangen ließ und die informierte Tierrettung noch nicht vor Ort war, entschloss sich der Beamte in Kenntnis der vorherigen Geschehnisse das Tier mit einem gezielten Schuß zu töten, um Gefahren für unbeteiligte dritte Personen auszuschließen.  Nachdem der Hund im Bereich  W.-Rathenau-Straße gegenüber Beethovenstraße festgestellt werden konnte, wurde er dort gegen 12.30 Uhr mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe erschossen. Der Kadaver des Hundes wurde später von der Tierrettung ins Tierheim verbracht.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Magdeburg, vom 20.07.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

MDR: Mit 200 Stundenkilometern Ermittlungen: Polizist in Halle absichtlich von Biker überfahren

Wir alle erinnern uns an den jungen Polizisten, der am 23. April in Halle verstarb, nachdem ein Motorradfahrer mit ihm kollidiert war.
Nach Informationen des MDR ist der polizeiliche Ermittlungsbericht, der der Staatsanwaltschaft übergeben wurde, zu dem Schluss gekommen, dass der Motorradfahrer den Polizeibeamten bewusst überrollte.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Angehörigen und Kollegen weiterhin viel Kraft.

Online-Artikel, MDR, 22.05.2015
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/ermittlungsbericht-polizist-halle-ueberfahren100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

Allgemein Trauriges

Mitteldeutsche Zeitung: Beisetzung von Alexander S. in Halle – 400 Trauergäste erweisen getötetem Polizisten die letzte Ehre

Gestern wurde in Halle der 27-jährige Polizist Alexander S. beigesetzt, der am 23.04. bei einer Geschwindigkeitskontrolle ums Leben kam (wir berichteten). Der Polizeibeamte wurde von einem Motorradfahrer, der mit 140 km/h unterwegs war, erfasst. Beide starben.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Angehörigen und Kollegen des verstorbenen Polizisten weiterhin viel Kraft bei der Verarbeitung dieses Todesfalls.

Ich persönlich finde es sehr schön, dass so viele Trauergäste auf der Beerdigung waren.

Online-Artikel, Mitteldeutsche Zeitung, 11.05.2015
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/beisetzung-von-alexander-s–in-halle-400-trauergaeste-erweisen-getoetetem-polizisten-die-letzte-ehre,20640778,30672516.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mitteldeutsche Zeitung: Wittenberg – Verletzter Polizist wieder im Dienst

„Der in der Nacht zum 28 März verletzte Polizist ist wieder im Dienst. Das teilte die Polizei in Wittenberg mit. Der Beamte wurde von einem Mann mit offenkundig rechter Gesinnung tätlich angegriffen und verletzt.“

Online-Artikel, mz-web.de, 30.04.2015
http://www.mz-web.de/wittenberg-graefenhainichen/wittenberg-verletzter-polizist-wieder-im-dienst,20641128,30564228.html

Allgemein Ausrüstung

Wochenspiegel: Minister übergab die ersten drei interaktiven Funkstreifenwagen

Aufgaben werden zwar mit weniger Personal, aber mit besserer Technik gelöst.“

Online-Artikel, Wochenspiegel, 30.04.2015
http://www.wochenspiegel-web.de/wisl_s-cms/_wochenspiegel/7389/Koethen/44922/Minister_uebergab_die_ersten_drei_interaktiven_Funkstreifenwagen.html

Wir vom Verein Keine Gewalt gegen Polizisten finden es natürlich gut, wenn unsere Polizei auf dem neuesten Stand der Technik ist. Man darf sich aber die Frage stellen, ob der Abbau von Polizeibeamten da nicht der falsche Weg ist. Neue Technik und genügend Polizeibeamte wären wohl der richtige Weg.

Ich ganz persönlich möchte auch im Ernstfall mit echten Menschen sprechen. Nur mal so nebenbei…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Widerliches

Mitteldeutsche Zeitung: Nach Motorradunfall auf der halleschen Europachaussee – Gedenkkreuz für Polizisten gestohlen

„Ein Gedenkkreuz, dass Familie und Freunde des verstorbenen Polizisten im Rahmen einer Trauerfeier am Unfallort auf der halleschen Europachaussee aufgestellt hatten, wurde abgebrochen und gestohlen.“

Online-Artikel, mz-web.de, 30.04.2015
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/nach-motorradunfall-auf-der-halleschen-europachaussee-gedenkkreuz-fuer-polizisten-gestohlen,20640778,30567830.html

U N F A S S B A R !!!!

Allgemein KS Tragisch

Halle/Saale (Sachsen-Anhalt): Polizist und Motorradfahrer sterben bei Unfall

Am Donnerstag, 23.04.2015, gegen 18.20 Uhr starben ein 27 Jahre alter Polizist sowie ein 31-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall auf der Europachaussee in Halle.

Der Motorradfahrer war mit einem weiteren Fahrer mit mindestens 140 km/h unterwegs (teilweise wird von 180 km/h gesprochen), erlaubt sind 70 km/h. Gleichzeitig führte die Polizei dort eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Zuerst fielen die Motorradfahrer dem Polizeibeamten mit dem Radarmessgerät auf. Der 27-jährige Polizist wollte dann den 31-Jährigen stoppen, dieser erfasste ihn mit dem Motorrad und prallte anschließend vor einen Lichtmast. Beide verstarben.

Quellen:

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/toedlicher-crash-auf–europachaussee-in-halle-polizist-und-motorradfahrer-sterben-bei-unfall,20640778,30509772.html

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/nach-toedlichem-unfall-auf-der-europachaussee-in-halle-toter-polizist-war-schiedsrichter-beim-hfc,20640778,30517024.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sprechen hiermit den Angehörigen beider Verstorbenen unser herzliches Beileid aus.

Wir distanzieren uns allerdings von jeglichen Kommentaren, die dem Polizisten eine Mitschuld am Geschehen unterjubeln wollen. Nicht er war deutlich zu schnell unterwegs. Entsprechende Kommentare stellen Gewalt gegen Polizisten sowie gegen die Angehörigen des verstorbenen Polizisten dar.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mitteldeutsche Zeitung: Zunehmende Gewalt gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt – Gewerkschaft fordert besseren Schutz

„Die Angriffe auf Polizeibeamte häufen sich. Allein 2014 waren 1266 Polizisten in Sachsen-Anhalt Opfer von Gewalt. Das waren fast 100 Fälle mehr als im Vorjahr. Aber wie kann man Polizeibeamte besser schützen?“

Online-Artikel, Mitteldeutsche Zeitung, 04.04.2015

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/zunehmende-gewalt-gegen-polizisten-in-sachsen-anhalt-gewerkschaft-fordert-besseren-schutz,20641266,30293060.html

Allgemein

Jerichower Land (Sachsen-Anhalt): Entflohener Häftling befindet sich wieder in der JVA

Polizeibeamte beabsichtigten am gestrigen Abend, gegen 19:30 Uhr in der Ortslage Brettin einen PKW Hyundai anzuhalten und den Fahrzeugführer zu kontrollieren. Dem Haltesignal kam der zunächst unbekannte PKW Fahrer nicht nach und fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Roßdorf, dann weiter nach Schlagenthin, Premnitz (Bundesland Brandenburg) und Mögelin. Die rasante Flucht nahm in weiterer Folge auf einem Feldweg ein Ende. Der Fahrzeugführer rammte mit seinem Hyundai zunächst noch einen Funkstreifenwagen der Polizei, konnte jedoch dennoch gestoppt und festgenommen werden. Bei dem PKW Fahrer handelte es sich um einen seit Anfang Januar 2015 flüchtigen 41- jährigen Häftling. Der Insasse einer Justizvollzugsanstalt flüchtete damals während eines Familienbesuchs aus dem offenen Vollzug in Magdeburg.

Personen wurden während der spektakulären Flucht nicht verletzt. Am Funkstreifenwagen und am PKW Hyundai entstanden Sachschäden. In der weiteren Folge stellten die Beamten fest, dass die am PKW Hyundai angebrachten amtlichen Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehören. Der Hyundai war zudem nicht versichert. Bei dem 41- Jährigen wurde deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Eine gültige Fahrerlaubnis besaß der Beschuldigte ohnehin nicht. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 41- Jährige wieder in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Gegen den Beschuldigten wurden zudem mehrere Ermittlungsverfahren wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

PM der POL Jerichower Land vom 01.04.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar zur Polizeigewalt in Sachsen-Anhalt Beruf: Opfer

„Kai Gauselmann hält es für nicht hinnehmbar, dass Polizisten in Sachsen-Anhalt immer öfter verletzt werden.!“

Quelle und mehr:
Kommentar in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.02.2015
http://www.mz-web.de/meinungen/kommentar-zur-polizeigewalt-in-sachsen-anhalt-beruf–opfer,20641344,29918678.html

 

Ich persönlich verstehe zwar den Zusammenhang zur Polizeigewalt nicht, aber ansonsten ist der Kommentar gar nicht so schlecht….

Allgemein

volksstimme.de: Hilfe, ein Polizist!

„Ilsenburger Regionalbereichsbeamter wird in Darlingerode auf sich selbst angesetzt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 30.01.2015
http://www.volksstimme.de/mobile_website/sachsen_anhalt_mobil/1415908_Hilfe-ein-Polizist.html

Allgemein verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Zwei Polizisten erleiden Rauchvergiftung

Bei einem Brand in Halberstadt sind zwei Polizisten leicht verletzt worden. Die beiden waren am Dienstagabend zu einem Feuer in einer Tiefgarage gerufen worden, wie ein Polizeisprecher in Magdeburg am Mittwochmorgen mitteilte. Als die Polizisten Menschen aus dem bereits stark verrauchten Haus über der Garage retten wollten, atmeten sie den giftigen Qualm ein. Die Bewohner blieben unverletzt. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. In der Tiefgarage wurden ein Auto komplett zerstört und drei weitere leicht beschädigt. Außerdem entstanden durch den Rauch Schäden an der Fassade des Wohnhauses und der Garage.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Volksstimme.de: Gewalt gegen Polizisten – Bespuckt, geschlagen und getreten

„Immer häufiger sehen sich Polizisten nicht nur bei Demonstrationen und Fußballeinsätzen zunehmender Gewalt gegenüber. Die Beamten sprechen von „Respektlosigkeit und Aggression“ auch im Alltag.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 17.12.2014
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1392900_Bespuckt-geschlagen-und-getreten.html

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schönebeck (Sachsen-Anhalt): Unfall mit Personenschaden

Am Mittwoch, gegen 10:30 Uhr, wurde durch einen bisher namentlich noch nicht bekannten Fahrzeugführer ein Unfall im Bereich der Friedrichstraße verursacht, bei welchem eine Polizeibeamtin leicht verletzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die beiden Polizeibeamtinnen in einer Maßnahme und überquerten die Fahrbahn. Ein weißer Pkw, Kennzeichen sind bekannt, befuhr die Friedrichstraße aus Richtung Unterführung kommend. Ohne seine Geschwindigkeit zu mindern fuhr er auf die Beamtin zu. Diese konnte sich durch einen schnellen Schritt nach vorn vor einem frontalen Zusammenstoß retten. Der Pkw erwischte die Beamtin am Arm, der Seitenspiegel klappte mit einem lauten Knall heran. Der Fahrer setzte seine Fahrt unvermindert fort und verließ pflichtwidrig den Unfallort. Die Beamtin klagte wenig später über starke Schmerzen im Ellenbogen und begab sich in ärztliche Behandlung.

Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Bisher konnte der Fahrzeughalter noch nicht angetroffen und befragt werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zeugen des Unfalls sollten sich bitte bei der Polizei in Schönebeck melden, gern aber auch telefonisch unter 03471-3790.

PM der PI Schönebeck vom 27.11.2014

Allgemein Ausrüstung

Mitteldeutsche Zeitung: Polizei Elektroschocker statt Einsatz von Pistole

Das Spezialeinsatzkommando (SEK) in Sachsen-Anhalt soll künftig auch mit Elektroschock-Pistolen ausgerüstet werden. Ein entsprechender Antrag auf Beschaffung dieser „nichttödlichen Distanzwaffen“ ist nach Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe) bereits vom Landeskriminalamt gestellt worden. Ein Sprecher des Innenministerium wollte sich dazu nicht im Detail äußern, erklärte aber: „Wir schließen nicht aus, dass Spezialeinheiten der Landespolizei künftig mit diesen Waffen ausgerüstet werden.“ Zuvor hatte der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft die Ausrüstung aller Streifenbeamten mit den Elektroschockern – auch Taser genannt – gefordert, um der nach Auffassung der Gewerkschaft immer höheren Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten zu begegnen. Es sei allemal besser, einen Angreifer mit starken Schmerzen außer Gefecht zu setzen, als ihn möglicherweise mit der Dienstwaffe zu töten, begründete Gewerkschaftsboss Wolfgang Ladebeck die Forderung. Bei Politikern von SPD, Grünen und Linken stieß die Forderung auf Kritik.

Quelle: Newsroom der Mitteldeutschen Zeitung vom 14.10.2014
http://www.presseportal.de/pm/47409/2853817/mitteldeutsche-zeitung-polizei-elektroschocker-statt-einsatz-von-pistole

Allgemein

dnn-online.de: Studie: Polizisten gehen oft zu unsensibel mit Ausländern um

„Sachsen-Anhalts Polizisten gehen einer Studie zufolge mit Migranten oft zu unsensibel um. Konkret geht es in der am Montag veröffentlichten Untersuchung der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt in Aschersleben um Polizeieinsätze im Zusammenhang mit politisch motivierter Kriminalität.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf dnn-online.de vom 06.10.2014
http://www.dnn-online.de/web/dnn/specials/polizeiticker/detail/-/specific/Studie-Polizisten-gehen-oft-zu-unsensibel-mit-Auslaendern-um-2064475751

Ich denke, diese Studie werde ich mir mal im Original besorgen. Ich möchte gerne mal wissen, ob das da wirklich so drinsteht.

Allgemein Kritik

meinestadt.de: Verdacht: Polizist soll Killer für Ex-Freundin angeheuert haben

„Ein Polizist aus dem Süden Sachsen-Anhalts soll einen Auftragsmörder angeheuert haben, um seine ehemalige Lebensgefährtin töten zu lassen. Ein Ermittlungsrichter erließ gegen den Beamten Haftbefehl wegen Anstiftung zu einer Straftat, wie die Polizei in Halle am Freitag mitteilte. Zur Ausführung der Tat kam es nicht.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf meinestadt.de vom 20.06.2014
http://aktuell.meinestadt.de/tangermuende/2014/06/20/verdachtpolizist-soll-killer-fuer-ex-freundin-angeheuert-haben/

Allgemein Angriff verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt): Betrunkener schlägt Polizisten mit Eisenstange nieder

Im Landkreis Wittenberg wurde am späten Donnerstag-Nachmittag (19.06.2014) ein Polizist von einem betrunkenen 28-Jährigen mit einer Eisenstange auf seinem eigenen Wohngrundstück niedergeschlagen. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der Hintergrund der Tat ist unklar, es ist nicht einmal bekannt, woher sich die beiden Männer kannten. Der Täter ist derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 21.06.2014
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/betrunkener-schlaegt-polizisten-mit-eisenstange-nieder,20641266,27564018.html

Da in diesem Fall das Motiv unklar ist, ist auch unklar, ob es sich um Gewalt gegen Polizisten i.e.S. handelt. Bis eine Klärung erfolgt, lagern wir die Meldung also hier zwischen.

 

Allgemein KS Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Schkopau (Sachsen-Anhalt): Zwei Polizisten bei Verkehrsunfall verletzt

Zwei Polizisten (44, w.; 56, m.) haben am Mittwoch (18.06.2014) abends gegen 21.10 Uhr  bei einem Verkehrsunfall auf der Berliner Straße in Schkopau, OT Döllnitz, schwere Verletzungen erlitten. An einer Kreuzung hatte ein 22-jähriger Autofahrer die Vorfahrt des Streifenwagens nicht beachtet. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Streifenwagen  gegen ein Verkehrsschild und einen Metallzaun. Beide Polizeibeamten wurden  schwer verletzt in ein Krankenhaus in Halle eingeliefert. Am Polizeifahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Unfallverursacher erlitt keine Verletzungen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.06.2014
http://www.mz-web.de/merseburg-querfurt/schkopau-zwei-polizisten-bei-verkehrsunfall-verletzt,20641044,27539444.html

Allgemein

meinestadt.de: BGH verhandelt erneut über Feuertod von Oury Jalloh

„Der Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Zelle des Polizeireviers Dessau beschäftigt erneut den Bundesgerichtshof (BGH)“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf meinestadt.de vom 05.06.2014
http://aktuell.meinestadt.de/dessau-rosslau/2014/06/05/bgh-verhandelt-erneut-ueber-feuertod-von-oury-jalloh/

Allgemein Personalsituation

Mitteldeutsche Zeitung: Neueinstellungen in Sachsen-Anhalt – Mehr Lehrer, mehr Polizisten

„Die Große Koalition Sachsen-Anhalts verständigt sich überraschend auf zusätzliche Neueinstellungen. Ministerpräsident Haseloff will damit die Unterrichtsversorgung und die Strukturreform der Polizei sichern.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 27.03.2014
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/neueinstellungen-in-sachsen-anhalt–mehr-lehrer–mehr-polizisten,20641266,26668400.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Tatverdächtiger nach Angriff auf Polizeibeamten ermittelt

polizeistern_sachsen-anhaltFünf Wochen nach dem brutalen Angriff auf einen Polizeibeamten konnte die Kripo Magdeburg jetzt nach umfangreichen Ermittlungen und intensiver Öffentlichkeitsarbeit einen 34-jährigen als Tatverdächtigen ermitteln. Der bereits polizeibekannte Magdeburger steht in dringendem Verdacht, am 9. Februar im Rahmen einer Verkehrskontrolle, einen 46-jährigen Polizeibeamten mit einem Fahrradschloss schwer am Bein verletzt zu haben.

Der Polizist befindet sich weiterhin im Krankenstand. Der 34-jährige Tatverdächtige hat sich in seiner gestrigen Beschuldigtenvernehmung bislang nicht auf die Täterschaft eingelassen. Das bei der Tat mitgeführte Fahrrad wurde durch die Polizei sichergestellt und wird gegenwärtig kriminaltechnisch untersucht.

Der Abteilungsleiter Polizei, leitender Polizeidirektor Tom-Oliver Langhans, der auf einer Pressekonferenz den Ermittlungserfolg bekannt gab, freute sich insbesondere über die große Resonanz aus der Bevölkerung: „Mein Dank gilt neben den Ermittlern auch allen Hinweisgebern, die damit entscheidend zur Aufklärung der Straftat beigetragen haben“.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Magdeburg, vom 14.03.2014

Hier noch mal der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung.

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt): Polizistin am Rande von Demonstrationsgeschehen durch Unfall schwer verletzt

Im Rahmen des Versammlungsgeschehens in Dessau-Roßlau am 08.03.2014 wurde eine Polizeibeamtin durch einen Unfall schwer verletzt.

Eine Meldung dazu hatten wir Samstag, 0803.2014 auf Facebook gepostet. Ich hatte vergessen, das hier in den Blog zu stellen und suchte deswegen gerade eben nach den Links dazu.

In der Meldung dazu kommt die schwer verletzte Polizeibeamtin nicht mehr vor.

Das ist aus meiner Sicht ein SKANDAL. Da rückt die Polizei aus, um die freie Meinungsäußerung, nicht zuletzt von Journalisten, zu schützen und dann ist die verletzte Polizeibeamtin im Nachgang keine Zeile mehr wert?

Bei näherem Hinsehen stellte ich dann fest, dass diese Nachricht ausgelagert wurde.  Dann geht es ja noch.

Aber mal ehrlich – was soll das? Ohne den Einsatz der Polizei wären solche Versammlungen undenkbar und dann wir dieser Vorfall komplett aus der Berichterstattung ausgelagert? Erschließt sich mir nicht…

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 09.03.2014
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/unfall-polizeibeamtin-wird-schwer-verletzt,20640938,26509002.html

Allgemein Unfall Urteil

Mitteldeutsche Zeitung: Polizistin muss nicht für Schaden an Dienstwagen zahlen

„Eine Polizistin aus Dessau muss einen Motorschaden, der bei einer Verfolgungsjagd an ihrem Dienstwagen entstanden war, nicht selbst bezahlen. Das Verwaltungsgericht in Halle hat am Donnerstag entschieden, dass die Beamtin nicht grob fahrlässig gehandelt habe.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 05.03.2014
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/prozess-am-verwaltungsgericht-halle-polizistin-muss-nicht-fuer-schaden-an-dienstwagen-zahlen,20641266,26480272.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Polizei intensiviert Fahndungsmaßnahmen nach gewalttätigem Radfahrer – Polizeipräsident lobt Belohnung in Höhe von 2.000,- Euro aus

polizeistern_sachsen-anhaltNach dem brutalen Übergriff eines bislang unbekannten Radfahrers auf einen Polizeibeamten im Rahmen einer Verkehrskontrolle am 09. Februar (wir berichteten hier) intensiviert die Polizei ihre Fahndungsmaßnahmen. Das Polizeirevier Magdeburg hat hierzu eine 5–köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Durch den Polizeipräsidenten der PD Sachsen-Anhalt Nord, Andreas Schomaker, wurde für Hinweise, die zur Ermittlung des Tatverdächtigen führen, eine Belohnung in Höhe von 2.000,- Euro ausgelobt.

Um die bereits zahlreich eingegangenen Hinweise zu verdichten, werden am heutigen Tag Polizeibeamte im Stadtgebiet von Magdeburg Fahndungsplakate mit dem Phantombild des mutmaßlichen Tatverdächtigen verteilen.

Fahndung_Radfahrer

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 21.02.2014

Allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: Todesfall „Oury Jalloh“ – Generalbundesanwalt leitet kein Verfahren ein

„Der Generalbundesanwalt wird sich nicht mit dem Fall „Oury Jalloh“ beschäftigen. Laut einem Behördensprecher ergäben sich nicht die nötigen Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.02.2014
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/todesfall–oury-jalloh–generalbundesanwalt-leitet-kein-verfahren-ein,20640938,26228198.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Öffentlichkeitsfahndung nach Angriff auf Polizisten in Magdeburg

http://www.radiosaw.de/oeffentlichkeitsfahndung-nach-angriff-auf-polizisten-magdeburg

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Volksstimme.de: Immer mehr Polizisten bei Angriffen verletzt

„Geschlagen, angefahren oder mit Pyrotechnik beworfen: Die Zahl der bei Angriffen verletzten Polizisten ist im vergangenen Jahr auf 205 angestiegen. Im Jahr 2012 waren es noch 136. Die Straftaten gegen Polizisten insgesamt sind aber leicht rückläufig.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 07.02.2014
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1221515_Immer-mehr-Polizisten-bei-Angriffen-verletzt.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Volksstimme.de: Knapp am Tod vorbeigeschrammt

Das Landgericht Magdeburg hat einen 24-Jährigen zu drei Jahren Haft verurteilt, der im August 2013 in Schönebeck einen Polizisten mit dem Motorrad angefahren und schwer verletzt hat. Der Polizist war bis Januar dienstunfähig und arbeitet derzeit an seiner Wiedereingliederung in den Dienst.
Dem Polizisten wünsche ich weiterhin herzlichst gute Besserung und viel, viel Kraft.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 07.02.2014
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1221575_Knapp-am-Tod-vorbeigeschrammt.html

Allgemein

Volksstimme.de: Michael Bock zur steigenden Gewalt gegen Polizisten: Mehr Respekt, bitte!

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 07.02.2014
http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/meinung_und_debatte/kommentar/1221683_Michael-Bock-zur-steigenden-Gewalt-gegen-Polizisten-Mehr-Respekt-bitte.html

Danke! Sehe ich auch so.

Allgemein

Volksstimme: Polizei-Ausbilder berichten über ihre Einsätze im Ausland / Innenminister dankt Rückkehrern – „Das ist eine echte Grenzerfahrung“

„Ob in Afghanistan, im Sudan oder Kosovo – immer wieder helfen Polizisten aus Sachsen-Anhalt, in Krisenländern staatliche Strukturen neu aufzubauen. Sie gehen dabei freiwillig Risiken ein.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 25.01.2014
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/7_tage_news/1214322_Das-ist-eine-echte-Grenzerfahrung.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Mitteldeutsche Zeitung: Widerstand gegen Polizeibeamten – Sachsen-Anhalter muss Schadensersatz von fast 7.000 Euro zahlen

„Ein Mann muss an das Land Sachsen-Anhalt knapp 7.000 Euro Schadensersatz zahlen. Er hatte einen Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in Halberstadt angegriffen und verletzt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 18.12.2013
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/widerstand-gegen-polizeibeamten-sachsen-anhalter-muss-schadensersatz-von-fast-7-000-euro-zahlen-,20641266,25658118.html#commentsRoot

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Trauriges

Mitteldeutsche Zeitung: Polizei-Reform in Sachsen-Anhalt – Alle Polizeistationen sollen schließen

„Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) will Teile seiner Polizeistrukturreform offenbar im Alleingang umsetzen. Nach MZ-Recherchen sollen alle 69 Polizeistationen im Land zum 1. Juli 2014 schließen, die Zahl der 17 Kommissariate wird halbiert. Um eilige Einsätze sollen sich Funkstreifen kümmern.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 09.12.2013
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/polizei-reform-in-sachsen-anhalt-alle-polizeistationen-sollen-schliessen,20641266,25575104.html

Allgemein Demo Gewalt_gg_Polizisten Kritik

Mitteldeutsche Zeitung: Juristisches Nachspiel nach Jalloh-Demo

„Gegen Mouctar Bah wird nach der Jalloh-Demo im Januar 2012 verhandelt. Der Vorwurf gegen Bah, der einer der Organisatoren war: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 03.12.2013
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/amtsgericht-dessau-juristisches-nachspiel-nach-jalloh-demo,20640938,25512244.html

Allgemein Fußball Gewalt_gg_Polizisten Kritik

Volksstimme.de: Aus Angst vor Fußballfans aus Leipzig: Polizei schließt 300 Kinder im Theater ein

„Die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Fußballspiel Magdeburg gegen Leipzig sind auch zu Lasten von friedvollen Theaterbesuchern gegangen. Die Polizei hielt nach Vorstellungsende 300 Kinder und ihre Eltern vorübergehend im Alten Theater fest, weil draußen Lok-Leipzig-Fans vorbeizogen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 25.11.2013
http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/deutschland/1182493_Aus-Angst-vor-Fussballfans-aus-Leipzig-Polizei-schliesst-300-Kinder-im-Theater-ein.html

Jetzt fehlt ja nur noch Gemecker aus Leipzig und Reutlingen, dann hat die Polizei mal wieder bundesweit die Arschkarte als Dank für die Verletzten.

Also ich komme auch langsam zu dem Punkt, an dem ich nicht mehr einsehe, warum ich für solch einen Mist Steuern zahlen soll.

Allgemein Kritik

spiegel.de: Neues Gutachten im Fall Ouri Jallow: „Ein Dritter muss ihn angezündet haben“

Ein neues Gutachten könnte Bewegung in den Fall des Asylbewerbers Ouri Jallow bringen, der auf einer Polizeiwache verbrannte. Die Untersuchung legt offenbar nahe, dass ein unbekannter Dritter das Feuer in Jallows Zelle gelegt haben könnte. Freunde und Unterstützer wollen Anzeige wegen Mordes stellen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 12.11.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ouri-jallow-neues-brandgutachten-koennte-bewegung-in-fall-bringen-a-932964.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Volksstimme.de: Bereitschaftspolizei in Prester: Wohnen wie zu DDR-Zeiten, nur mit viel Rost darüber

„Der Standort der Landesbereitschaftspolizei in Prester muss dringend saniert werden. Was alles, das ließ sich gestern Finanzstaatssekretär Jörg Felgner zeigen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 07.11.2013
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1171906_Bereitschaftspolizei-in-Prester-Wohnen-wie-zu-DDR-Zeiten-nur-mit-viel-Rost-darueber.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt – Gewalt gegen Polizisten nimmt deutlich zu

„Schläge, Tritte, fliegende Flaschen – für Polizisten in Sachsen-Anhalt gehören gewaltsame Angriffe zum Alltag. Und sie nehmen zu – binnen eines Jahres um zuletzt knapp neun Prozent. Die Gewerkschaft fordert härtere Strafen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 01.11.2013
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt-gewalt-gegen-polizisten-nimmt-deutlich-zu,20641266,24873646.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Volksstimme.de: Polizeifamilie: Banges Warten nach jedem Einsatz

„Beamte im Streifendienst berichten von zunehmenden Angriffen und fordern höhere Strafen“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 15.10.2013
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1158990_Polizeifamilie-Banges-Warten-nach-jedem-Einsatz.html

Allgemein Unfall verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

MDR.de: Schwerer Unfall nach Einsatzfahrt

Videobeitrag

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video154912.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

PD Sachsen-Anhalt Nord versendet Kostenbescheid nach „Facebook-Party“

Nach Beendigung der Anhörungsverfahren von drei Unterstützern einer öffentlichen „Facebook-Party“ am 05.10.2012 wurde nun einem 21jährigen aus Mahlwinkel ein so genannter Heranziehungsbescheid über 9.565,00€ bekannt gegeben.

Auslöser war eine Geburtstagsfeier am 05.10.2012, zu der eine junge Frau aus Stadtfeld fälschlicherweise und aus Versehen öffentlich eingeladen hatte. Wenige Tage später verkündeten bereits 47.000 Menschen auf Facebook ihre Teilnahme. Allein diese Tatsache hätte zu nicht absehbaren Folgen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt geführt.

Angesichts dieser Folgen wurde die Einladung zurückgezogen und von Seiten der Landeshauptstadt die große Feier verboten. Da war es aber bereits zu spät.

Andere Nutzer hatten die öffentliche Einladung aufgegriffen und sie weiter im Netz verbreitet. Nun aber mit deutlich schärferen Tönen bis hin zu Aufrufen wie „Abrissparty“ und „Zerstörer-Party“. Gezielt wurde darüber hinaus zu Störaktionen gegen die Polizei aufgerufen.

Einem dieser Nutzer konnte konkret die intensive Verbreitung mindestens eines Aufrufs im Internet nachgewiesen werden.

Sein Aufruf hatte zur Folge, dass zeitweise bis zu 57 Polizisten eine Gruppe von etwa 160 Personen am Willy-Brand-Platz von Übergriffen auf die Polizei abhalten mussten. Dafür muss er sich nun nach den §§ 1 und 3 des Verwaltungskostengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (VwKostG LSA) und der allgemeinen Gebührenordnung des Landes Sachsen-Anhalt (AllGO LSA) an den Gesamtkosten des Polizeieinsatzes beteiligen und die Rechnung in Höhe von 9.565,00 € bezahlen.

Gegen die 21 Jahre alte Einladende werden keine weiteren Ansprüche gestellt, da die junge Frau ihre Einladung zeitnah zurückgezogen hatte. Auch konnte sie glaubhaft machen, dass die öffentliche Verbreitung ein Versehen war. Ihr wurde weiterhin zugute gehalten, dass sie für die Aufrufe zu Zerstörung und Randale nicht verantwortlich war. Die Zurechnung des Verhaltens einer dritten, 19 jährigen Person in Bezug auf den Polizeieinsatz konnte ihr nicht nachgewiesen werden.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 01.10.2013

Allgemein

Anscheinswaffe eines 16-Jährigen sorgt für einen Einsatz der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg

Am 19.09.2013 um 18:10 Uhr erhielt die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg den Hinweis, dass auf einem Bahnsteig ein Jugendlicher mit einer großen Waffe hantiere. Sofort wurden mehrere Streifen der Bundespolizei eingesetzt. Der junge Mann saß in der Sitzgruppe auf dem Bahnsteig 8 und hatte eine, dem Anschein nach, halbautomatische Waffe bei sich, in der er gerade ein offensichtlich mit Munition gefülltes Magazin einführte. Mehrere Reisende liefen angesichts der Situation in den Tunnel des Hauptbahnhofes. Als die eintreffenden Bundespolizisten den Jugendlichen mit vorgehaltener Dienstwaffe auforderten, die Waffe abzulegen warfen sich einige Reisende auf den Boden. Der offensichtlich verwirrrte 16-Jährige legte daraufhin seine Waffe zögerlich neben sich auf die Sitzbank.

Weiter eingesetzte Bundespolizisten konnten den Jugendlichen daraufhin festlegen. Die Waffe wurde sichergestellt. Bis zu dem Zeitpunkt der Sicherstellung der Waffe war es den Beamten, unter denen sich qualifizierte Schießtrainer befanden, nicht möglich zweifelsfrei festzustellen, dass es sich lediglich um ein Imitat des Sturmgewehrs G 36 von Heckler und Koch handelte.

Der 16-Jährige hatte die Waffe kurz zuvor in einem Ladengeschäft im City-Carree rechtmäßig erworben. Er wurde in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass er die Waffe nur verdeckt und im Verkaufskarton in der Öffentlichkeit führen dürfe.

Durch sein unüberlegtes Handeln begab sich der Jugendliche unbewusst in Lebensgefahr. Für die eingesetzten Polizeibeamten war es nicht ersichtlich, dass es sich um ein Imitat handelte. Sie mussten daher von einer erheblichen Gefahr für Leib und Leben ausgehen und hätten somit auch die Dienstwaffe einsetzen können, wenn der Jugendliche die Waffe auf sie gerichtet hätte.

Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg
Bildquelle: Bundespolizei Magdeburg

Die eingetroffene Mutter des 16-Jährigen wurde von dem Sachverhalt unterrichtet. Beide wurden eindringlich über die Folgen so einer Handlung belehrt. Den Jungen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Führens einer Anscheinswaffe. Es bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefährdung für die übrigen Reisenden.

Quelle: PM der BPOLI Magdeburg vom 20.09.2013

Mich würde mal interessieren, warum so ein Mist überhaupt verkauft werden muss…

Allgemein Ausrüstung

volksstimme.de: Jahrestag in Magdeburg – Zwei Jahre schlechtestes Dienstgebäude der Polizei

„Impressionen der Gewerkschaft aus dem Gebäudekomplex“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Volksstimme vom 07.09.2013
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1137835_Zwei-Jahre-schlechtestes-Dienstgebaeude-der-Polizei.html

Besonders die Fotostrecke sollte man sich nicht entgehen lassen…

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Burg (Sachsen-Anhalt): Angriff auf verletzten Polizeibeamten aufgeklärt

Am 05.07.2013 wurde in Folge eines Angriffs aus einer Personengruppe heraus ein 55-jähriger Polizeibeamte schwer verletzt. Unmittelbar nach der Tat nahm eine extra eingerichtete Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Nach umfangreichen Ermittlungen, wie Spurensuche und Auswertung, Zeugenbefragungen und weitere kriminalpolizeilichen Maßnahmen, gelang es der Kriminalpolizei, den feigen Angriff am 05.07.2013 auf den Polizeibeamten auf dem Gummersbacher Platz aufzuklären.

Insgesamt konnte die Kripo bislang fünf Tatverdächtige ermitteln. Dem Haupttäter, einem 18-jährigen Burger, wird vorgeworfen, für einen Schlag mit einer Bierflasche auf den Kopf eines Polizeibeamten verantwortlich zu sein. Der dringend Tatverdächtige wurde gestern vorläufig festgenommen. Im Weiteren folgte das zuständige Amtsgericht am gestrigen Tag dem Antrag der Staatsanwaltschaft Stendal und erließ gegen ihn Haftbefehl. Der 18-Jährige wurde zwischenzeitlich in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Der Leiter der Kriminalpolizei des Polizeireviers Jerichower Land, Kriminalrat Roland Michalik: „Ich bin froh, dass dieser feige Angriff auf einen Polizeibeamten dank der professionellen Arbeit unserer Ermittlungsgruppe so schnell aufgeklärt werden konnte.“

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stendal und des PRev Jerichower Land vom 02.08.2013

Hier der Link zum Text der damaligen Pressemitteilung.

Allgemein Schmunzeln Was fürs Herz

Genthin (Sachsen-Anhalt): Nächtliche Ruhestörung entpuppte sich als Heiratsantrag

Am gestrigen späten Abend, gegen 22:30 Uhr wurde die Polizei über eine Ruhestörung in Form eines Feuerwerks in der Parkstraße informiert. Vor Ort stellten dann Polizeibeamte fest, dass im Volkspark (Radrennbahn) ein Feuerwerk abgebrannt wurde. Für dieses Feuerwerk lag jedoch eine Ausnahmegenehmigung der Stadt Genthin vor. Hintergrund des Feuerwerks war ein Heiratsantrag. Somit bestand für die Polizeibeamten kein weiterer Handlungsbedarf. Das Ergebnis des Antrages ist der Polizei nicht bekannt.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Jerichower Land vom 02.07.2013

Allgemein Möchte_man_nicht_erleben Trauriges

GdP, BdK, DPolG (Sachsen-Anhalt): Gemeinsamer Spendenaufruf – Hochwasserschäden – Wir helfen Kollegen

Das diesjährige Hochwasser hat auch bei den Beschäftigten der Polizei tiefe Spuren hinterlassen. Nicht nur der Kräfte zehrende Einsatz über viele Tage sondern auch eine Vielzahl persönlicher Schicksale veranlassen uns zu diesem gemeinsamen Spendenaufruf.

Zum Spendenaufruf geht es hier.
Allgemein Ausrüstung Gewalt_gg_Polizisten

Mitteldeutsche Zeitung: Sparkurs – Bullerjahn will Polizisten das Geld kürzen

„Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) sorgt mit einem Vorstoß für Aufsehen: Er will den Polizisten im Land Erschwerniszulagen streichen und zudem auch Ruhestands-Übergangsgelder kürzen. Das Innenministerium lehnte den Vorschlag vehement ab.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 28.05.2013
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/sparkurs-bullerjahn-will-polizisten-das-geld-kuerzen,20641266,22891720.html?fb_source=ticker&fb_action_ids=546482888723929&fb_action_types=og.recommends

*Sarkasmus ein* Ah, ein Motivationskünstler… so kann man natürlich jenen, die Tag für Tag den Kopf für uns alle hinhalten, auch Danke sagen. *Sarkasmus Ende*

Tut mir leid, dazu konnte ich leider nicht sarkasmusfrei bleiben.

Allgemein Bravo

Möckern (Sachsen-Anhalt): Polizeibeamte retteten Suizidenten unter Einsatz ihres eigenen Lebens

Am heutigen Morgen, gegen 07:15 Uhr wurde die Polizei von einem Zeugen über einen vermutlichen Suizidversuch eines 53-jährigen Mannes in einem PKW in der Nähe des Bahnhofes informiert. Der Betroffene hatte sich bereits mit Benzin übergossen und ca. 10 Liter Kraftstoff im Innenraum des Fahrzeugs verteilt. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine geöffnete Propangasflasche, aus der bereits ein großer Teil des Inhaltes ausgetreten war. Der Betroffene versuchte beim Eintreffen der Polizeibeamten mit Streichhölzern das Gemisch im Fahrzeug zu entzünden. Des Weiteren startete der Suizident den Motor des PKW. Trotz der gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben begaben sich die 49- und 56- jährigen Polizeibeamten der Revierstation Möckern zum betroffenen Fahrzeug und zogen den 53-Jährigen heraus. Die mit vor Ort anwesenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sicherten im weiteren Verlauf die Gefahrenstoffe. Der Betroffene selbst wurde umgehend medizinisch versorgt. Die Polizeibeamten blieben bei dem Rettungseinsatz unverletzt.

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord, PRev Jerichower Land vom 23.05.2013