Tag Archives: Polizistenmord

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

Merkur.de: Drei Polizisten kaltblütig erschossen: Dorfen denkt mit Schaudern zurück

„Bei einem Amoklauf in der Dorfener Polizeiwache lassen am 4. März 1988 drei Beamte ihr Leben. Die Bluttat jährt sich an diesem Sonntag zum 30. Mal – ein Blick zurück.“

Online-Artikel, 01.03.2018
https://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/mord-an-drei-polizisten-in-dorfen-jaehrt-sich-zum-30-mal-tod-kam-um-10-16-uhr-9655467.html

Allgemein

rbb24.de: Mord an Großmutter und zwei Polizisten – Dreifachmörder von Müllrose muss lebenslang in Haft

„Seine Großmutter hatte ihn in ihrem Haus aufgenommen. Doch der Enkel tötete die alte Frau, auf der Flucht fuhr er zwei Polizisten tot. Der 25-Jährige aus Müllrose ist nun wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.“

Der 25-Jährige, der vor fast einem Jahr im brandenburgischen Müllrose erst seine Großmutter ermordete und anschließend auf der Flucht zwei Polizisten tötete, wurde heute vom Landgericht Frankfurt / Oder zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Richter stellten darüber hinaus eine besondere Schwere der Schuld fest. Entsprechend wird der 25-Jährige das Gefängnis auch nicht nach 15 Jahren verlassen können.

Online-Artikel, 02.02.2018

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/02/urteil-mordprozess-muellrose-dreifachmord-grossmutter-polizisten.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. begrüßen dieses Urteil.

Allgemein Urteil

Spiegel.de: Urteil in „Reichsbürger“-Prozess – Ein „wahrhaftiger Mensch“, ein Mörder

„Elfmal drückte Wolfgang P. ab, ein Polizist starb im Kugelhagel: Vor einem Jahr eskalierte ein SEK-Einsatz gegen den „Reichsbürger von Georgensgmünd“. Nun fiel das Urteil – es hat Symbolkraft.“

Online-Artikel, 23.10.2017
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/reichsbuerger-prozess-ein-wahrhafter-mensch-ein-moerder-a-1174273.html

Allgemein Urteil

Reichsbürger aus Georgensgmünd wegen Polizistenmordes zu lebenslanger Haft verurteilt

Reichsbürger aus Georgensgmünd wegen Polizistenmordes zu lebenslanger Haft verurteilt – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt hartes Urteil: Gerecht und angemessen – Weiter konsequentes Durchgreifen der Behörden bei den rund 3.250 als Reichsbürger identifizierten Personen in Bayern

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Verurteilung des ‚Reichsbürgers‘ aus Georgensgmünd wegen Polizistenmordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe begrüßt: „Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat ein hartes Urteil gefällt, das der Schwere des brutalen Verbrechens gerecht wird. Ich bin immer noch zutiefst erschüttert über den schrecklichen Mord an Polizeihauptmeister Daniel Ernst.“ Laut Herrmann hat die Ermordung des 32-jährigen Polizeibeamten die Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Polizei hart getroffen. Herrmanns Gedanken sind heute auch bei den Eltern, Angehörigen und Freunden von Daniel Ernst: „Denn der schreckliche Verlust eines geliebten Menschen kann durch kein Urteil wieder wettgemacht werden.“ Der Innenminister betonte: „Wir werden unseren Kollegen Daniel Ernst nie vergessen. Unsere Gedenktafel im Innenministerium in München wird ihm ein treues, ehrendes und dauerhaftes Andenken bewahren.“ Gleichzeitig nahm Herrmann das Urteil zum Anlass, sich mit deutlichen Worten an die ‚Reichsbürgerszene‘ zu wenden: „Es gibt kein ‚Wenn‘ und ‚Aber‘: Unser Rechtsstaat setzt sich durch!“

Der bayerische Innenminister unterstrich, dass die bayerischen Sicherheitsbehörden in der ‚Reichsbürgerszene‘ hart durchgreifen. Mittlerweile seien rund 3.250 Personen eindeutig als ‚Reichsbürger‘ identifiziert. „Die verstärkte Beobachtung der Szene durch das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz sowie die Bündelung aller bei den Behörden und Kommunen vorliegenden Erkenntnisse bei der Bayerischen Polizei tragen dazu bei, ein genaueres Bild über Größe, Vernetzung und ideologischer Ausrichtung der ‚Reichsbürgerszene‘ zu erhalten“, erklärte der Minister.

Ganz besonders wichtig ist Herrmann, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, bestehende Waffenerlaubnisse von ‚Reichsbürgern‘ zu entziehen und Neuanträge konsequent abzulehnen. „Unsere Waffenbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, bekannte ‚Reichsbürger‘ schnell und gezielt zu entwaffnen“, so Herrmann. „Bis zum 30. September 2017 haben unsere Waffenbehörden bayernweit bereits 547 Waffen bei ‚Reichsbürgern‘ eingesammelt.“ Laut Herrmann zeigt gerade auch die heutige Verurteilung, dass es sich bei ‚Reichsbürgern‘ nicht nur um ‚harmlose Spinner‘ handelt: „Da können richtig gefährliche Menschen dahinterstecken, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken, um ihre kruden Ideen durchzusetzen.“ Vor allem die Nähe zu Waffen sei bei einigen ‚Reichsbürgern‘ alarmierend.

PM des Staatsministerium des Innern des Freistaats Bayern vom 23.10.2017

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

Urteil wegen Polizistenmordes in Haiger rechtskräftig

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Beschluss vom 15. August 2017 – 2 StR 222/17

Das Landgericht Limburg an der Lahn hat den Angeklagten u.a. wegen Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord sowie gefährlicher Körperverletzung zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts fuhr der Angeklagte am 24. Dezember 2015 in einem Regionalzug ohne Fahrschein. Nachdem der Zugbegleiter eine Polizeistreife hinzugerufen hatte, tötete der Angeklagte einen Polizeibeamten mit mehreren Messerstichen und verletzte dessen Kollegen schwer; er handelte dabei aus Hass auf Polizeibeamte.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die gegen dieses Urteil gerichtete Revision des Angeklagten durch Beschluss vom 15. August 2017 als unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz:

LG Limburg (Lahn) 2 Js 59526/15 – 2 Ks

PM des BGH vom 28.08.2017

Allgemein

merkur.de: „Reichsbürger“ muss wegen Mordes an Polizist vor Gericht

„Bei eine Polizei-Einsatz hat er auf SEK-Beamte geschossen – eine 32-Jähriger ist dabei gestorben. Der Jäger muss jetzt vor Gericht.“

Online-Artikel, 26.06.2017
https://www.merkur.de/bayern/reichsbuerger-muss-wegen-mordes-an-polizist-vor-gericht-8432235.html

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Focus.de: NSU-Anschlag von 2007 – Überlebender Polizist von Heilbronn: „Keinen Hass auf Beate Zschäpe“

Heute vor 10 Jahren – der Polizistenmord von Heilbronn.

Eine traurige, für Betroffene furchtbare Erinnerung.

Freudig stimmt mich nach Lektüre des Artikels, dass es dem schwer verletzten Polizisten Martin A. wieder gut geht. Zitat: „Er ist fast wieder voll auf der Höhe und nicht mehr in dauerhafter psychologischer Behandlung. Er hat seine alte Lebensfreude wiedergefunden.“

Online-Artikel, 24.04.2017
http://www.focus.de/politik/deutschland/nsu-anschlag-von-2007-ueberlebender-polizist-von-heilbronn-keinen-hass-auf-beate-zschaepe_id_7017435.html

Ihm alles Gute! Danke!

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n-tv.de: Polizist in Franken erschossen – „Reichsbürger“ wegen Mordes angeklagt

Bei einer Razzia gegen einen sogenannten Reichsbürger wird ein Polizist erschossen. Der Verdächtige wird nun wegen Mordes angeklagt. Der „Reichsbürger“ habe Polizisten töten oder verletzen wollen, sagt die Staatsanwaltschaft. Auch ein Beamter ist angeklagt.“

Online-Artikel, 04.04.2017
http://www.n-tv.de/politik/Reichsbuerger-wegen-Mordes-angeklagt-article19780303.html

Allgemein Trauriges

Märkische Allgemeine: Zweiter getöteter Polizist ist beigesetzt

„Unter großer Anteilnahme ist am Freitag der zweite Polizist beigesetzt worden, der Ende Februar an einer Straßensperre von einem mutmaßlichen Mörder überfahren wurde. Der 49-Jährige hinterlässt eine Frau und drei Kinder.“

Online-Artikel, 17.03.2017
http://t.maz-online.de/Brandenburg/Zweiter-getoeteter-Polizist-ist-beigesetzt

Allgemein Tragisch Trauriges

Mitteldeutsche Zeitung: Drama auf der Europachaussee Gedenk-Fußballspiel für getöteten Polizisten

„Am Todestag des bei einer Kontrolle getöteten Polizisten gedenken seine Kollegen mit einem Benefiz-Fußballspiel an Alexander S.. Der 27-Jährige war vor knapp zwei Jahren auf der Europachausse von einem Motorradfahrer überfahren worden. Beide Männer wurden bei dem Zusammenstoß getötet.“

Online-Artikel, 13.03.2017
http://www.mz-web.de/halle-saale/drama-auf-der-europachaussee-gedenk-fussballspiel-fuer-getoeteten-polizisten-26187556

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

rbb-online.de: Nach mutmaßlichem Dreifachmord in Brandenburg – Getöteter Polizist in Pfaffendorf beerdigt

„Unter großer Anteilnahme wurde am Samstag einer der beiden Polizisten beigesetzt, die ein mutmaßlicher Mörder Ende Februar totgefahren hatte. An der Trauerfeier in  Pfaffendorf nahmen Ministerpräsident Woidke und Innenminister Schröter teil.“

Online-Artikel, 11.03.2017
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/polizist-torsten-k-pfaffendorf-beerdigung-mord-.html

Allgemein

rbb.de: Nach gewaltsamem Tod zweier Polizisten in Beeskow – Die Familien werden nicht allein gelassen

„Nach dem gewaltsamen Tod zweier Polizisten im Landkreis Oder-Spree haben viele Menschen für die Hinterbliebenen gespendet. In Pfaffendorf, wo einer der beiden Getöteten lebte, kümmert man sich derweil persönlich um die Angehörigen.“

Online-Artikel, 09.03.2017
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/getoetete-polizisten-beerdigung-beeskow-brandenburg.html

Allgemein Tragisch

Kranzniederlegung am Herborner Bahnhof / Polizisten gedenken ihres getöteten Kollegen

Tot ist nur, wer vergessen wird.(Bildquelle: PD Lahn Dill)

Mit einer Kranzniederlegung und einer Gedenkminute erinnerten Polizistinnen und Polizisten an ihren vor einem Jahr getöteten Kollegen Christoph Rehm.

Am Morgen des letztjährigen Heiligabends riss eine unfassbare Tat unseren Kollegen Christoph Rehm aus dem Leben. Gemeinsam mit seinem Kollegen sollte er die Personalien eines Schwarzfahrers am Herborner Bahnhof feststellen. Dort angekommen, griff der 28-Jährige sofort die Polizisten mit einem Messer an. Von mehreren Messerstichen getroffen, schoss Christoph zweimal auf den Angreifer und konnte so weitere Übergriffe auf seinen Kollegen verhindern. Christoph Rehm erlag noch auf dem Bahnsteig seinen schweren Verletzungen. Sein Kollege wurde schwer verletzt und ist bis heute nicht in den Dienst zurückgekehrt.

Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Lahn-Dill und aus anderen Polizeidienststellen, nahmen der Hessische Innenminister, Peter Beuth, der Präsident des Polizeipräsidiums Mittelhessen, Bernd Paul, sein Vertreter Polizeivizepräsident Peter Kreuter, die Leiter aller Dienststellen der Polizeidirektion Lahn-Dill, der Bürgermeister der Stadt Herborn, Hans Benner, der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, der Leiter der Staatsanwaltschaft Limburg, Michael Sagebiel, der Vorstand des Vereins Pro Polizei Herborn, Polizeipfarrer Horst Daniel, Pfarrer André Best, Caroline Dietrich von der Notfallseelsorge sowie eine Abordnung der Bundespolizei mit der Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte, an der Gedenkveranstaltung teil.

Polizeidirektor Rolf Krämer machte in seiner Begrüßung deutlich: „Tot ist nur, wer vergessen ist! – Wir werden Christoph Rehm ein ehrendes Andenken erhalten.“

Der hessische Innenminister Peter Beuth verdeutlichte in seiner Ansprache, dass diese unfassbare Tat den Angehörigen den Sohn, den Vater und den Partner und der Polizei einen beliebten Kollegen genommen habe. Auch der durch diesen Einsatz verletzte Kollege und dessen Angehörige leiden noch heute unter den Folgen dieses sinnlosen Angriffs.

Das tragische Ereignis an Heiligabend 2015 hatte über die Grenzen Hessens hinaus eine beispiellose Welle der Betroffenheit und Anteilnahme ausgelöst. Dies macht deutlich, welchen Rückhalt die Polizei in großen Teilen der Bevölkerung hat.

Nach der Kranzniederlegung durch den Minister und von Pro Polizei Herborn sowie einer Gedenkminute, gingen die Teilnehmer in aller Stille auseinander.

Der Täter wurde im Dezember vor dem Landgericht Limburg wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht erkannte zudem auf die besondere Schwere der Schuld. Der Richter sprach von einem „brutalen und erbarmungslosen Vorgehen des kampferprobten Angeklagten“. Die Tat sei „zutiefst verachtenswert“.

PM des PP Mittelhessen, PD Lahn-Dill, von Heiligabend 2016

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

hessenschau.de: Lebenslange Haft für Polizistenmord von Herborn

Das Landgericht Limburg verurteilte den Mann, der letztes Jahr Heiligabend aus nichtigem Anlass in Herborn einen Polizisten tötete und einen weiteren Polizisten schwer verletzte, wegen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft. Das Gericht erkannte auf besondere Schwere der Schuld, was eine Entlassung nach 15 Jahren ausschließt.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage waren davon überzeugt, dass der Angeklagte die Tat aus „abgrundtiefem Hass auf Polizisten“ beging.

Online-Artikel, 12.12.2016
http://hessenschau.de/panorama/lebenslange-haft-fuer-polizistenmord-von-herborn,herborn-urteil-102.html

 

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. empfinden dieses Urteil als angemessen. Ein „gerechtes“ Urteil dürfte es angesichts dessen, dass eine Familie ihren Vater, eine Frau ihren Mann, Eltern ihren Sohn und viele Menschen einen lieben Angehörigen, guten Freund und Kollegen brutal verloren haben, sowieso nicht geben. Auch der schwer verletzte Kollege des Ermordeten wird sein Leben lang mit den Folgen dieser Tat umgehen müssen.

Wir wünschen den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Ermordeten viel Kraft bei der weiteren Trauerarbeit und Verarbeitung ihres Verlustes. Ebenso wünschen wir dem schwer verletzten Polizisten und seinen Nächsten viel Kraft und alles Gute!

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hessenschau.de: Prozess um getöteten Polizisten – Anwalt plädiert auf Freispruch

Verteidigung oder Angriff, Notwehr oder Mord? Nach fünf Monaten Verhandlung steht der Prozess um die tödliche Messerattacke auf einen Polizisten in Herborn vor seinem Ende. Doch das Urteil verzögert sich.“

Online-Artikel, 14.11.2016
http://hessenschau.de/panorama/verteidiger-fordert-freispruch-fuer-mutmasslichen-polizistenmoerder,prozess-polizistenmord-herborn-104.html

Allgemein Was fürs Herz

Die Trauerfeier für Daniel E. – Ein Abschied in Ehren (Michaela)

Wie viele andere, die mit der Polizei solidarisch sind, habe auch ich in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober ein Wechselbad der Gefühle durchlaufen. Um 20.30 Uhr erreichte mich die Todesmeldung des SEK-Beamten Daniel E., eine knappe Stunde später ihr Widerruf. Doch das Hoffen und Beten war leider vergebens, am nächsten Morgen stand fest: „Polizist erliegt Schussverletzungen“.  Obwohl ich Daniel nicht kannte, hat mich sein Tod schwer erschüttert. Da ich in Nürnberg wohne, war es daher für mich selbstverständlich, an der öffentlichen Trauerfeier am 29. Oktober in der St. Lorenzkirche teilzunehmen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, möchte ich hier darüber berichten.

Unzählige Trauergäste

Ich entschied  mich mit der U-Bahn in die Stadt zu fahren, was wohl eine gute Entscheidung war, denn andere Mitfahrer berichteten, dass wegen der Trauerfeier die ganze Innenstadt abgeriegelt sei. Die U-Bahn war voller schwarz gekleideter Menschen, die klar ersichtlich ebenfalls zur Trauerfeier wollten. Als ich um 14 Uhr den Lorenzer Platz erreichte, war dieser bereits übervoll. Es müssen wohl an die 2.000 Menschen gewesen sein, denn der Presse war später zu entnehmen, dass in der Kirche 1.500 Trauergäste waren und mehrere Hundert Menschen der Außenübertragung folgten.

Eindrucksvoller Rahmen

Die evangelisch-lutherische Lorenzkirche ist mit 90 Metern Länge, 30 Metern Breite und 80 Metern Höhe eines der eindrucksvollsten Bauwerke Nürnbergs.

Bildquelle: police_pics_germany
Bildquelle: police_pics_germany

Um 14.15 Uhr wurden die Pforten geöffnet. Jeder Trauergast erhielt ein Programm und ein Trauerbild des Verstorbenen. Der vordere Bereich der Kirche war für die Angehörigen und engsten Kollegen von Daniel reserviert, dort war auch der Sarg von Daniel aufgebahrt. Der vordere Teil wurde durch ein rotes Seil vom Rest des Kirchenschiffs abgeteilt. Die ersten Bankreihen hinter dem Seil waren für die Polizei reserviert. Dort befand sich auch ein großes Porträtfoto von Daniel, umgeben von Trauerkränzen.

Bildquelle: police_pics_germany
Bildquelle: police_pics_germany

Innerhalb kürzester Zeit war die Kirche bis auf den letzten Sitz- und Steh-Platz besetzt. Unter den Trauergästen waren natürlich viele Polizeibeamte in Zivil und in Uniform, nicht nur aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland und sogar aus dem europäischen Ausland. Auch zahlreiche hochrangige Polizeibeamte waren darunter, wie man an den Abzeichen  erkennen konnte. Es waren aber auch viele „normale Bürger“ anwesend.

Ergreifende Trauerfeier

Die Trauerfeier dauerte etwa 90 Minuten. Während der gesamten Zeit standen die engsten Kollegen von Daniel an dessen Sarg Spalier – ein eindrucksvoller Anblick. Zu Wort kamen insgesamt 12 Redner, darunter Regionalbischöfin Elisbeth Hann von Weyhern, Staatsminister Joachim Herrmann, Polizeidirektor Holger Stein, und Polizeipräsident Johannes Rast.  Zwischen den einzelnen Redebeiträgen erklang Musik – an der Orgel sowie vom Polizeichor Nürnberg und des Bayerischen Polizeiorchesters. Die Atmosphäre war gedrückt, und im Laufe der Trauerfeier wurde im gesamten Kirchenschiff auch viel geweint. Es war ergreifend zu sehen, dass sogar Polizeipräsident Johannes Rast während seines Redebeitrags mehrmals innehalten musste, da er den Tränen nah war. Ebenso ergreifend war der Abschluss der Trauerfeier, als Daniels Kollegen seinen Sarg aus der Kirche trugen …

Ein Tod mit Folgen

Im Anschluss an die Trauerfeier hielt ich mich zusammen mit vielen anderen Trauergästen noch auf dem Lorenzer Platz auf. Vor den Kondolenzbüchern, die links und rechts der Kirche auslagen, bildeten sich lange Schlangen. Noch eine Stunde nach Ende der Trauerfeier war der Platz voller Trauergäste, die miteinander ins Gespräch vertieft waren.

Bildquelle: police_pics_germany
Bildquelle: police_pics_germany

Für mich war die Trauerfeier ein eindrucksvolles Erlebnis. Es tat gut zu sehen, dass der Tod von Daniel E. viele Menschen so bewegt hat, dass sie sich an diesem Tag in die St. Lorenz-Kirche begeben haben, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Ich hoffe, dass der unnötige Tod von Daniel dazu geführt hat, dass mehr Menschen als bisher sich darüber bewusst werden, welche hohen Risiken Polizisten eingehen, um zu gewährleisten, dass wir alle in Sicherheit leben können.

(Michaela)

Allgemein

Merkur: Bewegender Abschied von getötetem Polizisten

„Er war beliebt und geschätzt. Seine Vorgesetzten verhießen ihm eine große Zukunft im Polizeidienst. In der vorletzten Woche rissen die Schüsse eines „Reichsbürgers“ den 32 Jahre alten SEK-Polizeibeamten aus dem Leben.“

Online-Artikel, 29.10.2016
http://www.merkur.de/politik/bewegender-abschied-von-getoetetem-polizisten-zr-6919026.html

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Trauergottesdienst für getöteten Polizisten

Trauergottesdienst in Nürnberg für getöteten Polizisten: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hält Traueransprache – Polizeidelegationen aus ganz Deutschland und dem Ausland – Schweigeminute der Polizei

Nach dem kaltblütigen Mord an dem 32-jährigen Polizeibeamten Daniel Ernst durch einen 49-jährigen ‚Reichsbürger‘ am 19. Oktober 2016 in Georgensgmünd hat heute in der Lorenzkirche in Nürnberg ein ökumenischer Trauergottesdienst stattgefunden. „Noch immer stehen wir alle diesem schrecklichen Ereignis fassungslos gegenüber“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in seiner Traueransprache. „Dieser Angriff war ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte, auf unsere Demokratie, auf uns alle!“ Es falle immer noch schwer, diese grausame Tat zu begreifen. Der Tod von Daniel Ernst sei ein schmerzlicher Verlust. „Unser ganzes Mitgefühl, unsere große Anteilnahme, unsere volle Solidarität gelten in diesen schweren Stunden den Eltern, den Angehörigen, den Freunden und den Kollegen, allen, die Daniel Ernst in seinem viel zu kurzen Leben gekannt, geliebt und geschätzt haben“, so der Minister weiter. „Wir werden ihn nicht vergessen. Wir werden Daniel Ernst ein treues, ehrendes und dauerhaftes Andenken bewahren.“

Wie Herrmann deutlich machte, war Daniel Ernst Polizeibeamter mit Leib und Seele. Mit großem Engagement begann er im März 2004 seine Karriere bei der Bayerischen Polizei. Nach seiner Ausbildung und einer Zeit in einer geschlossenen Einheit wechselte er 2008 zum Unterstützungskommando der Bereitschaftspolizei nach Nürnberg. Aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen empfahl er sich für seine spätere Verwendung bei der Polizeiinspektion ‚Spezialeinheiten Nordbayern‘. Auch dort überzeugte Daniel Ernst laut Herrmann durch sein fachliches Wissen, seine menschlichen Qualitäten und seinen Charakter. „Ob körperliche Leistungsfähigkeit, taktisches Geschick oder überragendes Engagement – immer ist er an seine persönliche Leistungsgrenze gegangen“, ergänzte der Minister.  „Daniel Ernst war ein hoch angesehener und pflichtbewusster Polizeibeamter. Es erfüllt mich mit großer Trauer, jetzt vor dem Sarg dieses jungen Menschen zu stehen.“ Herrmann sei es deshalb ein Herzensanliegen, die Risiken für das Leben und die Gesundheit der Polizistinnen und Polizisten soweit möglich zu minimieren. „Deshalb werde ich mich auch künftig für die besten Voraussetzungen bei Ausbildung und Ausstattung unserer Bayerischen Polizei einsetzen“, sicherte der Innenminister zu.

Der Trauergottesdienst wurde von der Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, Oberkirchenrat Detlev Bierbaum sowie Weih- und Polizeibischof Dr. Bernhard Haßlberger zelebriert. Neben dem Landespolizeipräsidenten Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer und dem mittelfränkischen Polizeipräsidenten Johann Rast nahmen auch Abordnungen aller Verbände der Bayerischen Polizei teil. Außerdem waren Delegationen von Polizeibehörden aus ganz Deutschland sowie aus dem Ausland vor Ort.

Als besonderer Ausdruck der Trauer und Verbundenheit fand zu Beginn des Trauergottesdienstes um 15:00 Uhr eine Schweigeminute statt. Alle Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei konnten zu diesem Zeitpunkt innehalten und ihres getöteten Kollegen gedenken. Auch Kolleginnen und Kollegen anderer Bundesländer haben sich als Zeichen der Solidarität und Anteilnahme an der Schweigeminute beteiligt. Außerdem wird die Bayerische Polizei bis zum 2. November 2016 an allen Fahrzeugen Trauerflor tragen.

PM des Staatsministerium des Innern vom 29.10.2016

Allgemein

Schusswaffengebrauch gegen Polizeibeamte in Georgensgmünd, Landkreis Roth – Zeugenaufruf

zeugenaufruf bayernIm Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen auf einen 32-jährigen Polizeibeamten in Georgensgmünd bittet die Polizei nach dem Auffinden von Munition und Waffen um Mithilfe.

 

Am 24.10.2016 kurz vor 08:00 Uhr fand ein Zeuge mehrere Kisten mit Munition sowie mehrere auf dem Deckel abgelegte Langwaffen. Bei dem Fundort handelt es sich um die Kreisstraße RH 1 Richtung Kanal auf Höhe Oberfichtenmühle/Holzgut nahe der Abzweigung zur Ortsverbindungsstraße Hagershof am rechten Waldrand.

Nach den Überprüfungen der bei der Kripo Schwabach eingerichteten Soko „Reichsbürger“ konnten diese Waffen zweifelsfrei dem festgenommenen 49-jährigen Tatverdächtigen aus Georgensgmünd zugerechnet werden.

In diesem Zusammenhang hat die Polizei folgende Frage:

Wer hat am 24.10.2016 in den frühen Morgenstunden an dem genannten Fundort verdächtige Beobachtungen gemacht bzw. Personen oder Fahrzeuge gesehen, die sich in diesem Bereich aufgehalten oder etwas abgelegt haben?

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333.

PM des PP Mittelfranken vom 28.10.2016

Allgemein

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Getöteter Polizist in Herborn – Tödlicher Kampf im Einstiegsraum

„An Heiligabend wollen zwei Polizisten Patrick S. im Zug kontrollieren. Der junge Mann sticht sofort auf die Beamten ein, einer stirbt. Vor Gericht behauptet er, sich von den Beamten bedroht gefühlt zu haben.“

Online-Artikel. 01.07.2016
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mutmasslicher-polizistenmoerder-fuehlte-sich-bedroht-14319192.html

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FAZ: Getöteter Polizist in Herborn – Angeklagter soll Tat angekündigt haben

„An Heiligabend hat ein Mann einen Polizisten in Herborn getötet. Laut einer Zeugin habe der mutmaßliche Polizistenmörder auf einer Party die Tat angekündigt.“

Online-Artikel, 29.06.2016
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/getoeteter-polizist-in-herborn-war-die-tat-angekuendigt-14315217.html

 

Allgemein

telebasel.ch: Neue Festnahmen nach Doppelmord an Polizist und Frau in Frankreich

„Nach dem Doppelmord an einem Polizisten und dessen Frau nahe Paris haben Ermittler drei weitere Männer aus dem Umfeld des islamistischen Täters festgenommen. Die Verdächtigen seien der Polizei aus früheren Verfahren im Zusammenhang mit Terrorismus bekannt, hiess es.“

Online-Artikel, 21.06.2016
https://telebasel.ch/2016/06/21/neue-festnahmen-nach-doppelmord-polizist-und-frau-frankreich/

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Dill Zeitung: Video zeigt Stiche mit dem Messer

„Betroffenes Schweigen: Während im Prozess wegen der Tötung eines Polizisten aus Herborn an Heiligabend immer wieder Beschimpfungen vonseiten der Zuhörer zu hören sind, bleibt es nach der Präsentation des Überwachungsvideos lange still.“

Online-Artikel, 17.06.2016
http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Video-zeigt-Stiche-mit-dem-Messer-_arid,705043.html

Allgemein

FNP: Prozess in Limburg Angeklagter: Getöteter Polizist schuld

„Seit Heiligabend gilt Patrick S. als Polizistenmörder, doch für den Angeklagten war es Notwehr. „Ich dachte, ich kämpfe um mein Leben“, erklärte der 27-Jährige gestern im Mordprozess. Der zweite beteiligte Beamte gab erschütternde Einblicke in sein Seelenleben.“

Online-Artikel, 10.06.2016
http://www.fnp.de/rhein-main/Angeklagter-Getoeteter-Polizist-schuld;art801,2053489

Allgemein

Herborner Tagblatt: Region Dillenburg – Polizist getötet: Prozess beginnt

„JUSTIZ Landgericht verhandelt ab Mittwoch über Tat an Heiligabend am Bahnhof Herborn“

Online-Artikel, 05.06.2016
http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Polizist-getoetet-Prozess-beginnt-_arid,698510.html

Allgemein

hessenschau.de: Prozess um Mord an Heiligabend – Angeklagter will sich von Polizist bedroht gefühlt haben

Reue klingt anders: Im Prozess um den Mord an einem Polizisten im Bahnhof Herborn an Heiligabend hat der Angeklagte das Verhalten des Beamten als Mitauslöser für die Tat dargestellt. Sein Anwalt verlas vor Gericht eine vorformulierte Erklärung.“

Online-Artikel, 09.06.2016
http://hessenschau.de/panorama/angeklagter-will-sich-von-polizist-bedroht-gefuehlt-haben,prozess-polizistenmord-100.html

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Haftbefehl gegen Safia S. wegen des Angriffs auf einen Beamten der Bundespolizei erwirkt

Symbolfoto
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Die Bundesanwaltschaft hat gestern (14. April 2016) beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen Haftbefehl gegen

die 15-jährige deutsche und marokkanische Staatsangehörige Safia S.

wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung erwirkt (§ 211 Abs. 1 und Abs. 2, § 223 Abs. 1, § 224 Abs. 1 Nr. 2 und 5, § 129a Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 5 Satz 1, § 129 b Abs. 1, §§ 22, 23 Abs. 1, 52 StGB, §§ 1, 3 JGG). Die Beschuldigte ist dringend verdächtig, am 26. Februar 2016 bei einer Personenkontrolle im Hauptbahnhof Hannover versucht zu haben, einen Beamten der Bundespolizei als Repräsentanten der von ihr verhassten Bundesrepublik zu töten.

Nach den bislang geführten Ermittlungen hatte sich die Beschuldigte spätestens im November 2015 das radikal-jihadistische Gedankengut der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat Irak und Großsyrien“ (ISIG) zu eigen gemacht und stand über einen Internetnachrichtendienst in Kontakt zu einem Kämpfer des ISIG in Syrien. Fortan soll sie sich mit dem Gedanken getragen haben, selbst nach Syrien auszureisen und sich dem ISIG anzuschließen. Im Januar 2016 setzte sie so die bisherigen Erkenntnisse ihre Ausreisepläne in die Tat um. Den bisherigen Ermittlungen zufolge flog Safia S. Ende Januar 2016 nach Istanbul. Dort soll sie Kontakt zu zwei Mittelsmännern des ISIG aufgenommen haben, die ihr beim Grenzübertritt in das vom ISIG kontrollierte Gebiet behilflich sein sollten. Bevor Safia S. die Weiterreise nach Syrien gelang, wurde sie von ihrer Mutter zurück nach Deutschland gebracht. Noch in Istanbul hatte sich Safia S. so die Erkenntnislage von Mitgliedern des ISIG überzeugen lassen, in Deutschland eine „Märtyreroperation“ für den ISIG durchzuführen. Vor diesem Hintergrund bewaffnete sich die Beschuldigte nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis am 26. Februar 2016 mit einem Gemüse- und einem Steakmesser und begab sich zum Hauptbahnhof. Bei einer Personenkontrolle zog Safia S. für den Polizeibeamten völlig unerwartet das Gemüsemesser und stach ihm in den hinteren Halsbereich. Der Polizist erlitt eine lebensbedrohliche Stichwunde, die operativ behandelt werden musste.

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen gegen die Beschuldigte wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt. In diesem Verfahren befand sich die Beschuldigte seit ihrer Festnahme am 26. Februar 2016 in Untersuchungshaft. Am 15. März 2016 hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen und nunmehr beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen neuen Haftbefehl gegen die Beschuldigte erwirkt.

PM Nr. 22/2016 der GBA vom 15.04.2016

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Herborn / Gießen (Hessen): Nach gewaltsamem Tod eines Polizisten – Große Anteilnahme und Unterstützung

Polizeistern-HessenNach einem brutalen und völlig unvermittelten Messerangriff am 24. Dezember 2015 am Herborner Bahnhof verstarb Polizeioberkommissar (POK) Christoph Rehm von der Polizeistation Herborn – sein Streifenpartner erlitt schwere Verletzungen. In den darauffolgenden Tagen und Wochen erreichte uns eine beispiellose Welle von Beileidsbekundungen und eine unbeschreibliche Solidarität von Bürgern, Vereinen, Verbänden und Polizisten aus Hessen, dem Bundesgebiet und darüber hinaus.

Über die vom Polizeipräsidium Mittelhessen und von der Markus-Paul-Stiftung eingerichteten Spendenkonten ging ein namhafter Geldbetrag ein. Die genannte Stiftung wurde nach einer tödlichen Messerattacke im Dezember 1998 auf Polizeiobermeister Markus Paul in Baden-Württemberg gegründet.

Aus dem Spendenaufkommen konnte zunächst eine finanzielle Soforthilfe für die Angehörigen von POK Rehm ermöglicht werden. Darüber hinaus wird mit tatkräftiger Initiative des hiesigen Personalrats eine Ausbildungsversicherung für die vier Söhne des Getöteten abgeschlossen. Sie trägt wesentlich zur finanziellen Absicherung der Kinder bei.

Die Vielzahl der Zuwendungen und die häufig nicht ausreichenden Angaben lassen es leider nicht zu, jeder Spenderin und jedem Spender persönlich zu danken.

Deshalb übermitteln Polizeipräsident Manfred Schweizer und der Vorsitzende des Personalrats Holger Schmidt im Namen der Hinterbliebenen und der Angehörigen des Polizeipräsidiums Mittelhessen den herzlichen Dank an alle, die in dieser schweren Zeit ihr tiefes Mitgefühl gezeigt und diese großartige und nachhaltige Hilfe ermöglicht haben.

PM des PP Mittelhessen vom 15.04.2016

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Tödlicher Angriff auf Polizeibeamte in Herborn an Heiligabend – Anklageschrift zugestellt

Polizeistern-HessenNach dem Messerangriff eines 27-Jährigen auf zwei Polizisten am Herborner Bahnhof verstarb an Heiligabend vergangenen Jahres ein 46-jähriger Polizeibeamter – sein 47-jähriger Kollege erlitt schwere Verletzungen. Zwei Monate nach der Tat liegt dem Landgericht in Limburg die 72-seitige Anklageschrift der Staatsanwaltschaft in Wetzlar vor. Sie wirft dem Täter unter anderem Mord und versuchten Mord vor.

Am 24.12.2015, gegen 07.00 Uhr wurden die beiden Polizisten der Polizeistation Herborn zu einem Routineeinsatz am Bahnhof gerufen. Der Zugbegleiter eines Regionalexpresses hatte die Polizei um Unterstützung gebeten, da ein Fahrgast kein Ticket vorweisen konnte und sich weigerte seine Personalien zu nennen. Welche unfassbare Tat sich kurz darauf im Zug abspielte, führt die Anklageschrift der Wetzlarer Staatsanwaltschaft aus.

Nachdem der 46-jährige Polizist den Zug betrat, stößt der 27-jährige Dillenburger ihn sofort weg, zieht ein Messer und sticht mehrfach in Schulter und Hals seines Opfers. Auf den zu Hilfe eilenden Kollegen sticht der Täter ebenfalls sofort ein und trifft ihn an Oberkörper und Oberarm. Die beiden Polizisten kämpfen um ihr Leben. Letztlich schafft es der 46-Jährige, zwei Schüsse aus seiner Dienstpistole auf den Angreifer abzugeben und stoppt so weitere – vermutlich tödliche – Messerangriffe des Dillenburgers in Richtung seines 47-jährigen Kollegen. Von zwei Kugeln getroffen bricht der Messerstecher zusammen. Der 46-jährige Polizist stirbt auf dem Bahnsteig. Sein Kollege kommt schwer verletzt in ein Krankenhaus.

Unter der Leitung von Staatsanwalt Dominik Mies übernahm das Hessische Landeskriminalamt die Ermittlungen in diesem Fall. Die Ergebnisse umfangreicher Vernehmungen und Spurenauswertungen sowie die Auswertung der Aufnahmen der Überwachungskameras im Zug liefen letztlich in der 72-seitigen Anklageschrift der Staatsanwaltschaft zusammen, die dem Landgericht in Limburg seit dem 23.02.2016 vorliegt. Darin wirft die Anklage dem Dillenburger Mord, versuchten Mord sowie unter anderem gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor. Zudem betont Staatsanwalt Dominik Mies, dass die Anordnung der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung in Betracht kommt.

Die Anklageschrift wurde dem Täter heute (26.02.2016) zugestellt. Ein Termin zur Hauptverhandlung vor der großen Strafkammer als Schwurgericht am Landgericht in Limburg steht noch nicht fest.

Gemeinsame PM der StA Limburg – Zweigstelle Wetzlar, des Hessischen LKA und der PD Lahn-Dill vom 26.02.2016

Allgemein

Augsburger Allgemeine: Augsburger Polizistenmörder sind am Ende

Schlusspunkt beim Augsburger Polizistenmord: Der Bundesgerichtshof beendet den Fall des getöteten Beamten Mathias Vieth. Der Sohn des Opfers trifft eine überraschende Berufswahl.“

Online-Artikel, 13.02.2016
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Augsburger-Polizistenmoerder-sind-am-Ende-id36941017.html

Und was ist an der Berufswahl jetzt überraschend?

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Frankfurter Allgemeine: Nach Messerattacke in Herborn – Kollege von getötetem Polizisten aus Klinik entlassen

„Fünf Tage nach den im Herborner Bahnhof erlittenen Stichverletzungen ist ein Polizist wieder zu Hause. Sein Kollege war an Heiligabend erstochen worden.“

Online-Artikel, 29.12.2015
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/nach-messerattacke-in-herborn-kollege-von-getoetetem-polizisten-aus-klinik-entlassen-13988809.html

Allgemein

General-Anzeiger: Nach tödlicher Attacke: Debatte um Gewalt gegen Polizisten

„Der gewaltsame Tod eines Polizisten bei einem Einsatz im mittelhessischen Herborn hat die Debatte um Gewalt gegen Polizeibeamte neu entfacht. Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPol), Rainer Wendt, forderte mehr Einsatztrainings sowie die bestmögliche Schutzausrüstung.“

Online-Artikel, 27.12.2015
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/brennpunkte/Nach-toedlicher-Attacke-Debatte-um-Gewalt-gegen-Polizisten-article1791803.html?f=111#plx1650357380

Wäre schön, wenn den Debatten mal Taten folgen würden.

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Spendenaufruf zu Gunsten der Angehörigen des in Herborn getöteten und des dort schwer verletzten Polizeibeamten

Polizeistern-HessenLiebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Euch frohe Weihnachten.

An Heiligabend wurde im hessischen Herborn ein Polizist bei einem Messerangriff getötet, ein anderer schwer verletzt (siehe hier). Für die Angehörigen des einen und den anderen wurde nun von der Markus-Paul-Stiftung in Baden-Württemberg ein Spendenkonto eingerichtet.

Die Markus-Paul-Stiftung ist eine Stiftung, die nach dem gewaltsamen Tod des Diensthundeführers Markus Paul eingerichtet wurde. Es ist also gesichert, dass das Geld da ankommt, wo es hinsoll.

Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wird in jedem Fall spenden, aber vielleicht möchte ja der eine oder andere von Euch auch privat spenden. Ich möchte das beispielsweise.

Hier die Daten des Spendenkontos sowie ein Link zur entsprechenden Seite der Stiftung:

Bankverbindung für Spenden:

Volksbank Kurpfalz H+G

Kto-Nr. 0079867004, BLZ: 67290100

IBAN: DE61 6729 0100 0079 8670 04

BIC: GENODE61HD3

Verwendungszweck: „Spende Herborn“

Alle Spenden, die unter diesem Verwendungszweck eingehen, werden wir unverzüglich den Familien der Kollegen übergeben.

http://www.markus-paul-stiftung.de/aktuelles.html

An dieser Stelle wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016.

Mit den besten Grüßen aus dem Vorstand des Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.,

Gerke Minrath

Allgemein

hessenschau.de: Obduktionsergebnis nach tödlicher Messerattacke – Sieben Mal auf Polizisten eingestochen

Die Staatsanwaltschaft hat Teile des Obduktionsergebnisses bekannt gegeben: Der 46-jährige Polizist erlitt insgesamt sieben Messerstiche, von denen einer in den Hals-Schulter-Bereich tödlich war.
 
Zudem wurden mittlerweile die Überwachungskameras des Zuges ausgewertet – die Schusswunden des Täters stammen nicht von dem überlebenden Polizisten.
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Frankfurter Neue Presse: Messerattacke von Herborn – Hessen trauert um getöteten Polizisten

„Die Trauer in Hessen ist groß: Ein 46 Jahre alter Polizist starb heute Morgen nach einem Messerangriff am Herborner Bahnhof. Kollegen des Opfers und Politiker zeigten sich bestürzt über die „sinnlose“ Attacke eines alkoholisierten Manns.“

Online-Artikel, 24.12.2015
http://www.fnp.de/rhein-main/blaulicht/Hessen-trauert-um-getoeteten-Polizisten;art25945,1770943

Allgemein

WELT.de: Polizist erstochen – Die Todesnachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer

Im Falle des gestern in Herborn getöteten Polizisten gibt es seit unserem letzten Post neue Informationen.
Laut SWR (und dem hier verlinkten Artikel der Welt) soll es sich um eine Fahrkartenkontrolle gehandelt haben.
Laut FNP (siehe URL weiter unten) hatte der Täter 1,5 Promille.
Die Leiche des getöteten Polizisten soll heute Nachmittag obduziert werden (FNP).

Was mir persönlich am Wichtigsten ist: der schwer verletzte Polizist ist außer Lebensgefahr. Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen ihm viel, viel Kraft zur körperlichen Gesundung und jede nur erdenkliche Unterstützung durch Familie, Freunde und Kollegen, um mit dem Erlebten fertig zu werden.

Der die Ermittlungen leitenden Staatsanwalt möchte noch keine Details über den Familienstand des Getöteten herausgeben (WELT). Allerdings habe ich an anderer Stelle im Netz dazu Informationen gesehen. Ich möchte „Wissende“ bitten, dies auf dieser Seite für sich zu behalten. Wir werden es früh genug erfahren und derzeit ist das Wichtigste, dass die Angehörigen des Getöteten in ihrem eigenen Tempo mit dem Schrecklichen fertig werden. Zeigen wir ihnen hier also den notwendigen Respekt – mehr können wir eh nicht tun, außer ihnen jede Menge Kraft für die Zeit der Trauer zu wünschen – die, wie gestern ein sehr kluger Mensch zu mir sagte, jedes Jahr wieder aufbrechen wird, sobald die erste Kerze angeht…

URL des FNP-Artikels:
http://www.fnp.de/…/Hessen-trauert-um-getoeteten-Polizisten…

Zur Erinnerung noch einmal der Link zu unserem Blogbeitrag, in den wir die Pressemitteilung des LKA Hessen und der StA Limburg gesetzt haben.
http://kggp.de/…/herborn-hessen-polizeibeamter-durch-messe…/

Online-Artikel vom 23.12.2015
http://www.welt.de/vermischtes/article150316919/Die-Todesnachricht-verbreitete-sich-wie-ein-Lauffeuer.html

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Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizisten gedenken ihrer getöteten Kollegen – Dreifacher Mord am 14.06.2000

Bildquelle: PP Dortmund
Bildquelle: PP Dortmund

Es passierte am 14.06.2000, gegen 09.45 Uhr. Gestern vor 15 Jahren tötete der rechtsextremistische Gewalttäter Michael Berger zwei Polizeibeamte und eine Polizeibeamtin in Dortmund und Waltrop. Eine weitere Polizeibeamtin aus Dortmund wurde schwer verletzt.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange lud heute die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Dortmund um 09.45 Uhr zu einer Gedenkminute zu Ehren der getöteten Kollegen ein.

Gregor Lange erklärte, die Tat habe damals schmerzlich deutlich gemacht, welche Gefahren der Beruf des Polizeibeamten/ der -beamtin mit sich bringt und mahnte zur Vorsicht und Eigensicherung.

Der Dreifachmord habe aber auch gezeigt, dass die Gefahren durch gewaltbereite Rechtsextremisten nicht verharmlost werden dürfen.

Viele der anwesenden trauernden Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Dortmund waren am 14.06.2000 aktiv im Dienst und Zeitzeugen dieser schrecklichen Tat.

PM des PP Dortmund vom 15.06.2015

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten KS

Thüringer Allgemeine: Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft für versuchten Mord an einem Polizisten

Gestern wurden in einem Prozess um einen versuchten Mord an einem Polizeibeamten die Plädoyers gehalten. Ein Urteil ist offenbar noch nicht gefallen, zumindest konnte ich nichts dazu finden.
Die Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft für einen 26-Jährigen, der am 17. August 2014 ungebremst rückwärts mit seinem PKW auf einen Polizeibeamten zufuhr, um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Dabei befand sich der Polizist in einer Lage, in der er kaum noch ausweichen konnte – er rettete sich mit einem Sprung nach oben und rollte sich über das Fahrzeug des Angreifers ab.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. sind gespannt, wie das Urteil letztlich lauten wird.

Dem betroffenen Polizeibeamten wünschen wir alles Gute und hoffe, dass er diesen Tag gut verarbeitet hat.

Online-Artikel, Thüringer Allgemeine, 22.05.2015
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Staatsanwaltschaft-fordert-neun-Jahre-Haft-fuer-versuchten-Mord-an-einem-Polizis-1915060460

Hier noch ein Link zum Text der damaligen Pressemitteilung der LPI Erfurt.

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MDR: Mit 200 Stundenkilometern Ermittlungen: Polizist in Halle absichtlich von Biker überfahren

Wir alle erinnern uns an den jungen Polizisten, der am 23. April in Halle verstarb, nachdem ein Motorradfahrer mit ihm kollidiert war.
Nach Informationen des MDR ist der polizeiliche Ermittlungsbericht, der der Staatsanwaltschaft übergeben wurde, zu dem Schluss gekommen, dass der Motorradfahrer den Polizeibeamten bewusst überrollte.

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen den Angehörigen und Kollegen weiterhin viel Kraft.

Online-Artikel, MDR, 22.05.2015
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/ermittlungsbericht-polizist-halle-ueberfahren100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

Mittelbayerische: Lebenslang für 45-Jährigen wegen Schießerei im Zug

Das Landgericht Kempten verurteilte den 45-Jährigen, der im Sommer letzten Jahres in einem vollbesetzten Regionalexpress auf Bundespolizisten schoss, wegen versuchten Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft.

Online-Artikel, Mittelbayerische, 11.03.2015
http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/lebenslang_fuer_45_jaehrigen_w/1203329/lebenslang_fuer_45_jaehrigen_w.html

Allgemein Urteil

Urteilsverkündung im Augsburger Polizistenmord

Lebenslange Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung, so lautete das mittlerweile rechtskräftige Urteil gegen den Angeklagten Rudi R. im ersten Strafprozess des Augsburger Polizistenmordes. Heute erging das Urteil gegen seinen Bruder Raimund M., der vom Landgericht Augsburg als Mittäter zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Außerdem wurde bei ihm die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

 

Nach der Urteilsverkündung äußerte sich der Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Nord, Michael Schwald:

„Ich bin sehr erleichtert, dass das Gericht die feigen und skrupellosen Mörder unseres Kollegen zur einzig angemessenen Strafe verurteilt hat. Von diesen Verbrechern wird in Zukunft hoffentlich nie wieder eine Gefahr ausgehen. Fast dreieinhalb Jahre nach dem abscheulichen und hinterhältigen Verbrechen können die Angehörigen und die Streifenpartnerin von Mathias Vieth nun endlich mit der Aufarbeitung des schrecklichen Geschehens beginnen. Meine Gedanken sind bei der Familie, die seit dem Oktober 2011 mit diesem schweren Schicksal leben muss.“

Mit dem Urteil gegen Raimund M. findet ein aufsehenerregendes und von überregionaler Bedeutung geprägtes Verfahren ein vorläufiges Ende.

 

Mit dem Urteil gegen Raimund M. findet ein aufsehenerregendes und von überregionaler Bedeutung geprägtes Verfahren ein vorläufiges Ende.

Der Polizeipräsident Michael Schwald:

„Es ist gut zu wissen, dass die ergangenen Urteile ohne die professionelle und äußerst gründliche Arbeit der Augsburger Polizei nicht möglich gewesen wäre. Dafür gebührt allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen mein Dank und die größte Anerkennung.“

PM des PP Schwaben Nord vom 05.03.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Berner Zeitung: Und wieder wird der Polizistenmord verherrlicht

„Im Internet ist zum wiederholten Mal ein Video aufgetaucht, in dem der Polizistenmord von Schafhausen als «göttliche Gerechtigkeit» gepriesen wird.“

Artikel in der Online-Ausgabe der Berner Zeitung vom 04.02.2015
http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Und-wieder-wird-der-Polizistenmord-verherrlicht/story/29479085

Unfassbar!

Allgemein Angriff Gewalt_gg_Polizisten KS

Paris: Anschlag auf „Charlie Hebdo“ ist eine Anschlag auf unsere Demokratie

Am heutigen Vormittag stürmten nach bisherigen Erkenntnissen drei mit Kalaschnikows und einem Raketenwerfer bewaffnete Attentäter die Redaktionsräume des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris, töteten 12 Menschen und verletzten mehrere schwer.

Unter den Toten sind auch zwei Polizisten. Derzeit sind die Täter auf der Flucht.

„In Gedenken sind wir bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen. Was Frankreich heute erlebt hat, ist ein menschenverachtender und verabscheuungswürdiger Angriff auf unsere Demokratie, auf unsere Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit und damit auf unsere demokratischen Werte in ganz Europa. Unsere Rechte und Freiheiten dürfen wir uns nicht von verblendeten Fanatikern nehmen lassen“, so der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz heute in Berlin.

Die französische Polizei setzt derzeit alles daran, die Täter zu ermitteln und festzunehmen und die Hintergründe zu ihnen und zur Tat aufzuhellen. Die Sicherheitsbehörden in Deutschland sind jetzt nochmals sensibilisiert.

„Es besteht derzeit in Deutschland keine konkrete Anschlagsgefahr. Die Tat heute hat aber wieder gezeigt, dass es keinen 100%igen Schutz vor Anschlägen gibt“, so Schulz weiter.

Sicherheit kann staatlicherseits immer nur bis zu einem gewissen Grad garantiert werden. Daran würden auch noch schärfere bzw. grundrechtseinschneidendere Gesetze nichts ändern. Wir dürfen nicht unsere Freiheit für eine vermeintliche Sicherheit opfern. Bei aller berechtigten Sorge darf man nicht in Panik verfallen.

„Die Täter müssen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden, aber wir haben es mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem zu tun, welches man nicht mit dem Strafgesetzbuch lösen kann. Aufklärung, Prävention und ein rechtzeitiges Erkennen von Radikalisierungstendenzen sind die Schlüssel zum Erfolg“, so BDK-Chef Schulz.

„Die Sicherheitsbehörden müssen hinsichtlich der personellen und materiellen Ressourcen aber auch in die Lage versetzt werden, das Menschenmögliche für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland tun zu können. Gerade hier gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf. Nicht immer nur reden, endlich auch mal handeln!“, lautet der abschließende Appell des BDK-Bundesvorsitzenden an die politisch Verantwortlichen.

PM des Bund Deutscher Kriminalbeamter vom 07.01.2015

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil Widerliches

Augsburger Allgemeine: Autofahrer lobt Polizistenmörder

Bei einer Verkehrskontrolle sagt ein 35-Jähriger, es sei richtig gewesen, dass der Augsburger Beamte Mathias Vieth erschossen wurde. Das hat für ihn Folgen.

Fast keine Worte findet man für das was ein 35-jähriger Augsburger während einer Fahrzeugkontrolle den Polizeibeamten gegenüber äußerte. Nun bekam er die Quittung dafür vor einem Augsburger Gericht (Bewährungsstrafe von drei Monaten und eine Geldauflage von 800 Euro).

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 14.11.2014
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Autofahrer-lobt-Polizistenmoerder-id32000357.html

Ich kann der Richterin Rita Greser nur beipflichten, die am Ende der Verhandlung folgendes sagte: „Diese Äußerung war keine 08/15-Beleidigung. Sie war übel und hat auch die Familie des Ermordeten verhöhnt“. Als ich den Artikel zum ersten Mal las, musste ich drei oder vier Mal lesen, bis ich da glauben konnte. Immer, wenn ich denke, der Mensch kann nicht mehr tiefer sinken, dann kommt doch noch mal eine Steigerung…

 

Allgemein Österreich Trauriges

Gedenken an Opfer des Wilderers von Annaberg

Gestern vor einem Jahr fand der Mord an drei Polizeibeamten und einem Sanitäter bei Annaberg in Niederösterreich statt. Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Tag. Ich war mit einer Bekannten auf der Autobahn nach Frankfurt / Main unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch davon aus, dass einer der Polizeibeamten als Geisel genommen worden sein könnte.
Es gefällt mir gut, dass für diese vier Menschen ein Gedenkstein errichtet wurde.

Quelle und mehr:
Artikel in der Onlie-Ausgabe der Kronenzeitung vom 17.09.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Wilderer-Massaker_von_Annaberg_Ein_Jahr_danach-Gedenken_an_Opfer-Story-419630?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Tragisch

Bischofsheim (Hessen): Tödliche Schüsse auf Polizeibeamten / Schneller Ermittlungserfolg von Staatsanwaltschaft und Polizei

Polizeistern-HessenInnerhalb weniger Tage gelang es der Staatsanwaltschaft Darmstadt und den Ermittlern des Polizeipräsidiums Südhessen einen 57-jährigen Mann aus Bischofsheim festzunehmen. Ihm wird vorgeworfen, am 23.07.2014, gegen 19:30 Uhr, im Ulmenweg in Bischofsheim, tödliche Schüsse auf einen 50 Jahre alten Polizeibeamten abgegeben zu haben. Der 50-Jährige befand sich zum Zeitpunkt der Tat auf einem Spaziergang mit seiner Ehefrau und dem Hund. Im Verlauf des Spaziergangs gesellte sich später noch eine weitere Bekannte hinzu. Ihnen war aufgefallen, dass ihnen seit einiger Zeit ein Mann folgte. Nachdem der Mann mehrfach immer dann angehalten hatte, als auch das Ehepaar den Spaziergang unterbrach, wollte der Polizeibeamte den Unbekannten zur Rede stellen. Hierbei kam es zu dem verhängnisvollen Ereignis. Der Polizeibeamte ging auf den Mann zu und verlangte nach dem Ausweis. Unvermittelt soll dieser eine Schusswaffe gezogen und mehrere Schüsse auf den 50-Jährigen abgegeben haben. Anschließend soll er zunächst ohne besondere Eile an den beiden Frauen vorbeigegangen und dann in Richtung Innenstadt weggerannt sein. Der schwerverletzte Beamte konnte noch einige Meter gehen, brach dann zusammen und verstarb noch am Tatort an den Folgen seiner Schussverletzungen. Reanimationsversuche eines Anwohners, der auf das Geschehen aufmerksam geworden war, blieben erfolglos.

Wenige Minuten nach Bekanntwerden der Tat waren Polizeibeamte der örtlich zuständigen Polizeistation Bischofsheim am Tatort und lösten eine Fahndung nach dem Täter aus. Die Ermittlungen wurden von dem Kommissariat K 10 der Regionalen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg und der Staatsanwaltschaft Darmstadt übernommen.

Am Donnerstagabend (24.07.2014), gegen 22:00 Uhr, kam es nach umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen durch Spezialkräfte der Polizei zur Festnahme. Der 57-Jährige ließ sich widerstandslos in seiner Wohnung am Hans-Böckler-Platz festnehmen und war sofort geständig. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass das Tatmotiv nichts mit dem Beruf des Opfers zu tun hat, sondern in der Persönlichkeit des 57-Jährigen zu suchen ist.

Einer umfangreichen Pressearbeit, der Auslobung von 5.000 EUR und der Einbeziehung der Öffentlichkeit durch die Veröffentlichung eines Phantombildes ist es letztlich zu verdanken, dass der 57-Jährige aufgrund zahlreicher Hinweise festgenommen werden konnte. Gegen den Festgenommenen wurde zwischenzeitlich Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Nicht nur bei den Kolleginnen und Kollegen löste der Tod des 50-Jährigen starke Betroffenheit aus. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen Anteil an dem Schicksal des Polizeibeamten.

Polizeipräsident Gosbert Dölger lobte die hervorragende, erfolgreiche Ermittlungsarbeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur schnellen Ergreifung des Tatverdächtigen geführt haben. Auch bedanke er sich vor allem bei den Bürgerinnen und Bürgern für die zahlreichen, sachdienlichen Hinweise.

„Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind weiterhin bei den Angehörigen unseres Kollegen“, sagte der Polizeipräsident abschließend.

Gemeinsame Presseerklärung der StA Darmstadt und des PP Südhessen vom 25.07.2014

Hier der Link zu den bisherigen Pressemitteilungen dazu.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Trauriges

Bischofsheim (Hessen): Festnahme eines 57-jährigen Tatverdächtigen nach tödlichen Schüssen auf Polizeibeamten

Polizeistern-HessenDurch verschiedene Presseveröffentlichungen kam es zu zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung, die die Polizei letztendlich auf die Spur eines 57-jährigen Mannes aus Bischofsheim führten.

Der Mann konnte am Donnerstagabend (24.07.2014) gegen 22 Uhr durch Spezialkräfte der Polizei widerstandslos festgenommen werden. Der Festgenommene hat die Tat eingeräumt. Dem Mann wird vorgeworfen, am Mittwochabend(23.07.2014), gegen 19:30 Uhr, einen Polizeibeamten mit einer Schusswaffe getötet zu haben.

Weitere Auskünfte werden am Freitag(25.07.2014)im Rahmen einer geplanten,gemeinsamen Pressekonferenz mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt und der Polizei erteilt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Gemeinsame PM der StA Darmstadt und des PP Südhessen vom 24.07.2014

Hier die ersten Meldungen zum Mord an dem 50-jährigen Polizisten.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Augsburger Allgemeine: Polizistenmord: Raimund M. ist verhandlungsfähig

„Der Prozess gegen den mutmaßlichen Augsburger Polizistenmörder Raimund M., 61, kann vermutlich ab Herbst neu aufgerollt werden. Raimund M. soll doch verhandlungsfähig sein.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 13.06.2014
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Polizistenmord-Raimund-M-ist-verhandlungsfaehig-id30201112.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Wir gedenken – Polizistenmord von Dortmund vom 14.06.2014

Am 14. Juni 2000 erschoss in Dortmund ein 31-jähriger die drei Polizisten Thomas Goretzky (35), Yvonne Hachtkemper (34) und Matthias Larisch von Woitowitz (34). Thomas Goretzky starb, als der Täter im Zuge einer Verfolgungsjagd auf die Polizeibeamten schoss.
Im Rahmen seiner Flucht für der Täter an einem weiteren Polizeifahrzeug vorbei, hielt an und erschoss Yvonne Hachtkamper und Mathias Larisch, obwohl sie nicht einmal den Versuch gemacht hatten, ihn anzuhalten.
Danke für Euren täglichen Einsatz für uns alle.

Quellen und mehr:

Corsipo:
http://corsipo.de/Dortmund.htm

http://www.odmp.info/mod/polizei/index.php?site=details&id=217

Allgemein Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten Österreich

krone.at: Alois H. „war darauf aus, unsere Beamten zu töten“

Drei Polizisten und ein Sanitäter sind tot, sie hatten keine Chance in dieser verregneten Nacht im September. Alois Huber nahm ihnen das Leben. Viel wurde in den letzten Monaten über das Wilderer- Drama diskutiert – nach Schuldigen gesucht. Minutiös wurde der Einsatz in den letzten Monaten rekonstruiert, immer wieder. Ergebnis: Die Tragödie war nicht zu verhindern. „Er war darauf aus, unsere Beamten und den Sanitäter zu töten“, sagt Sondereinsatz- Chef Marius Gausterer.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 22.05.2014
http://www.krone.at/Nachrichten/Alois_H._war_darauf_aus._unsere_Beamten_zu_toeten-Wilderer-Drama-Story-405353?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein

Spiegel.de: NSU-Untersuchungsausschuss: Zeugin berichtet von Bedrohung im Mordfall Kiesewetter

Die Polizistin Michèle Kiesewetter gilt als das letzte Opfer des NSU. Das Motiv für die Tat ist bis heute unklar. Im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss hat jetzt eine Zeugin von Bedrohungen im Zuge der Ermittlungen berichtet.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf Spiegel.de vom 10.03.2014
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-berichtet-von-bedrohung-a-957921.html

Allgemein Angriff Gewalt gegen sonstige Blaulichter Gewalt_gg_Polizisten Urteil

WAZ: Acht Monate Haft für Angriff gegen Polizei und Feuerwehr

Und ein Urteil aus Duisburg:

„Mit Händen und Füßen hatte sich ein 35-jähriger Duisserner am 26. Februar 2013 dagegen gewehrt, aus einem brennenden Haus an der Mülheimer Straße gerettet zu werden. Genau ein Jahr später verurteilte ihn das Amtsgericht Stadtmitte gestern zu acht Monaten Gefängnis.“

Quelle und mehr:
Artikel aus der Online-Ausgabe der WAZ vom 27.02.2014
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/acht-monate-haft-fuer-angriff-gegen-polizei-und-feuerwehr-aimp-id9045731.html#plx536865695

Hier der Text der damaligen Original-Pressemitteilung des PP Duisburg.

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Urteil

merkur-online.de: Lebenslang: Polizisten-Mörder rastet aus

„Augsburg – Urteil im Polizisten-Mord von Augsburg: Der 58-jährige Täter muss  wohl für den Rest seines Lebens ins Gefängnis. Die Höchststrafe. Bei der Verkündung ist es zum Eklat gekommen.“

Quelle und mehr:.
Artikel in der Onli.ne-Ausgabe des Merkur vom 27.02.2014
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/urteil-polizistenmord-augsburg-lebenslange-haft-3387830.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist Widerliches

General-Anzeiger: Zeuge im NSU-Prozess: Polizistin war kurz nach Anschlag tot

„Die mutmaßlich vom NSU ermordete Polizistin Michèle Kiesewetter war beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bereits tot. „Ich bin auf die Fahrerseite, wo die Kollegin Kiesewetter teilweise heraushing“, berichtete ein Hauptkommissar, der als einer der ersten am Tatort eingetroffen war, vor Gericht.“

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Welt.de: Das größte Rätsel des NSU-Terrors

„Warum wurde die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet? Wieso endete die NSU-Mordserie danach abrupt? Im NSU-Prozess soll der damals schwer verletzte Beamte Martin A. aussagen. Doch der hat Angst.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Asugabe der Welt vom 04.01.2013
http://www.welt.de/politik/deutschland/article123521793/Das-groesste-Raetsel-des-NSU-Terrors.html

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Augsburger Allgemeine: Polizistenmord – Raimund M.: Fit bis zur Verhaftung

Im Polizistenmord hat ein Arzt den Angeklagten Raimund M. entlastet. Doch die Ermittler haben ganz andere Erkenntnisse.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Ausgburger Allgemeinen vom ??? (Angeblich heute, aber ich habe den Artikel schon vor Tagen bekommen).
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Raimund-M-Fit-bis-zur-Verhaftung-id28185877.html

Allgemein Österreich

Nachtrag zum Wildererfall Annaberg

In Ergänzung zur Berichterstattung des Landeskriminalamtes Niederösterreich zum Wildererfall von Annaberg darf mitgeteilt werden, dass im Wohnhaus und im Bunker des Alois HUBER in Großpriel insgesamt 305 Schusswaffen,  zahlreiche  Schalldämpfer, optische Geräte und etwa 20 000 Schuss Munition sichergestellt werden konnten.

In mehreren Räumen im Obergeschoss und im Keller, die den bisherigen Ermittlungen zufolge von Besuchern nicht betreten werden durften, wurden 90 Hirschtrophäen,  etwa 500 Reh- und 100 Gamstrophäen und eine Vielzahl von Tierpräparaten sichergestellt.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden über 200 Schusswaffen und eine Vielzahl von Bildern, Antiquitäten, Trophäen, Präparaten, 4 Motorräder, 21 Kennzeichen und 3 PKW-Anhängern zugeordnet.

Demnach verübte Alois HUBER bereits seit 1994 bis Herbst 2013 insgesamt 91 Straftaten, vorwiegend in Niederösterreich und der Steiermark; es konnten aber auch Einbrüche in Wien, Kärnten und Salzburg nachgewiesen werden. Der bis dato festgestellte Gesamtschaden beträgt ca 10 Millionen Euro.

Davon konnten insgesamt 49 Einbrüche in Jagdhäuser, Jagdschlösser, Schießstätten und ein Wildtiermuseum nachgewiesen werden, wobei der Beschuldigte nach Verübung der Einbruchsdiebstähle 11 Objekte in Brand setzte.

In diesem Zeitraum verübte HUBER auch 14 PKW- und LKW-Einbruchsdiebstähle,  21 Kennzeichendiebstähle und 4 Motorraddiebstähle.  Die gestohlenen Kennzeichen verwendete HUBER bei der Durchführung von nachfolgenden Straftaten.

Bei den Opfern der Straftaten handelt es sich zum größten Teil um Jäger, wobei HUBER  befreundete Jäger und Jagdkollegen nicht verschont hat und bei zahlreichen Einbrüchen auch undefinierbare Zerstörungshandlungen an den Tag gelegt hat.

Seit Mitte 2000 wilderte der Beschuldigte im niederösterreichischen – steirischen Grenzgebiet etwa 25 Hirsche, wobei  bis dato 14 sichergestellte Hirschgeweihe diesen Wilderer-Tatorten eindeutig zugeordnet werden konnten. HUBER erschoss vorwiegend auf Brunft- und Fütterungsplätzen, die in unmittelbarer Nähe zu einer Durchzugsstraße lagen,  kapitale Hirsche und trennte diesen in weiterer Folge das Haupt samt Geweih ab.

Bildquelle: LPD Niederösterreich
Bildquelle: LPD Niederösterreich

Die Hälfte der  600 sichergestellten Reh- und Gamstrophäen weist keine Markierung, die auf eine Vorlage bei einer Trophäenschau schließen lässt, auf. Demnach ist davon auszugehen, dass ein Großteil davon ebenfalls gewildert wurde. In diesem Zusammenhang wird angeführt, dass in einer Kühltruhe im Keller des Objektes 29 tiefgefrorene Rehbockhäupter vorgefunden wurden.

Bildquelle: LPD Niederösterreich
Bildquelle: LPD Niederösterreich

Die restlichen Trophäen stammen offensichtlich von Einbruchsdiebstählen. HUBER montierte sämtliche gestohlene Trophäen von den Schildern ab und entfernte auf diesen die Beschriftungen. Zahlreiche – markante – Trophäen konnten trotzdem zugeordnet und den Geschädigten ausgefolgt werden.

Bildquelle: LPD Niederösterreich
Bildquelle: LPD Niederösterreich

 

Bildquelle: LPD Niederösterreich
Bildquelle: LPD Niederösterreich

Quelle: Presseaussendung der LPD Niederösterreich vom 19.12.2013

Hier der Link zu einer Meldung über das damalige Geschehen.

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Augsburger Allgemeine: Augsburger Polizisten-Mord: Zweifel an Täterschaft

„Ein neues neurologisches Gutachten könnte einen der beiden Angeklagten im Prozess um den Mord an Polizist Mathias Vieth entlasten. Am Donnerstag wurde der Experte vor Gericht angehört.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 19.12.2013
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/augsburger-polizisten-mord-zweifel-taeterschaft-3280219.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Augsburger Allgemeine: Polizistenmord – Witwe Sandra Vieth ist enttäuscht vom Staat

Mehr als zwei Jahre lang hat Sandra Vieth geschwiegen. Zum ersten Mal hat die Witwe des ermordeten Augsburger Polizisten Mathias Vieth nun mit einem Journalisten gesprochen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Ausgburger Allgemeinen vom 04.12.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Witwe-Sandra-Vieth-ist-enttaeuscht-vom-Staat-id27979882.html

Allgemein Trauriges

spiegel.de: Prozess zum Augsburger Polizistenmord: „Das ist ein Justizskandal“

Raimund M. soll mit seinem Bruder einen Polizisten erschossen haben. Die Beweislast ist erdrückend. Nun wurde der Angeklagte für verhandlungsunfähig erklärt, seine baldige Freilassung scheint sicher. Die Witwe des Beamten und ihr Anwalt sind entsetzt über das Verhalten des Gerichts.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 14.11.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/augsburger-polizistenmord-die-nahende-freiheit-des-raimund-m-a-933613.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

Augsburger Allgemeine: Polizistenmord-Prozess – Der Ausgang ist offen: Für die Witwe eine enorme Belastung

„Raimund M.s Gesundheitszustand verschlechtert sich. Es heißt, er sei nicht verhandlungsfähig. Es ist denkbar, dass ein möglicher Schwerverbrecher freikommt. Ein Horrorszenario.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 26.10.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Ausgang-ist-offen-Fuer-die-Witwe-eine-enorme-Belastung-id27513532.html

Allgemein

spiegel.de: Augsburger Polizistenmord: Wie Isolationshaft einen Menschen verändern kann

Dauerfesselung, angebliche Schikane, permanente Einsamkeit: 15 Monate Isolationshaft haben den mutmaßlichen Polizistenmörder Raimund M. laut Gutachter verhandlungsunfähig gemacht. Der Prozess steht auf der Kippe, der 60-Jährige könnte einer Strafe entgehen.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 17.10.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/augsburger-polizistenmord-haftlockerungen-fuer-raimund-m-a-928215.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Trauriges

krone.at: Wilderer- Drama: Jetzt spricht Familie eines Opfers

„Nach dem Amoklauf von Annaberg, bei dem der Wilderer Alois Huber aus dem Hinterhalt einen Sanitäter und drei Polizisten eiskalt erschossen hat, bricht erstmals die Familie eines Opfers ihr Schweigen: Seit sich der Tod in der dramatischen Nacht in das Leben der Angehörigen von Johann E. schlich, ist kein Stein auf dem anderen geblieben. „Wir stehen alle unter Schock“, so die trauernde Familie.

Ob sie Groll gegen den Mörder hegen? Nach dem Warum fragen? „Wir sind noch nicht so weit, daran zu denken.““

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 28.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Wilderer-Drama_Jetzt_spricht_Familie_eines_Opfers-Muss_weitergehen-Story-377388?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Der letzte Satz lässt ermessen, was die Angehörigen der Opfer durchmachen. Unsere Gedanken sind bei ihnen. Viel Kraft!

Allgemein EU Trauriges

krone.at: 27.500 Euro – Kopfgeld auf Mörder von EULEX- Beamten ausgesetzt

„Mehr als eine Woche nach dem tödlichen Anschlag auf einen litauischen EU- Polizisten im Nordkosovo geht die Suche nach dem Täter nur sehr schleppend voran. Neben dem Appell an die örtliche Bevölkerung, Hinweise zur Tat zu melden, hat die EU- Rechtsstaatsmission EULEX ein Kopfgeld in der Höhe von 27.500 Euro für Hinweise auf den Mörder ihres Beamten ausgesetzt.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 27.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Kopfgeld_auf_Moerder_von_EULEX-Beamten_ausgesetzt-27.500_Euro-Story-377293?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Österreich Trauriges

krone.at: Viertes Opfer des Wilderer- Dramas beigesetzt

„In seiner Heimatgemeinde Gaming (Bezirk Scheibbs) ist am Freitagnachmittag mit Gruppeninspektor Manfred D. auch das vierte Opfer des Wilderers Alois Huber beigesetzt worden.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 27.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Viertes_Opfer_des_Wilderer-Dramas_beigesetzt-Grosse_Anteilnahme-Story-377315?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Allgemein Österreich Trauriges

krone.at: Nach Wilderer-Drama – Drittes Opfer in Heimatgemeinde beigesetzt

„In der Heimatgemeinde Oed- Öhling in Niederösterreich ist am Mittwochnachmittag das dritte der vier Opfer des Wilderers Alois Huber beerdigt worden.“ Es handelte sich hierbei um den Cobra-Beamten Roman B.

Quelle und mehr:

Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 25.09.2013
http://www.krone.at/Oesterreich/Drittes_Opfer_in_Heimatgemeinde_beigesetzt-Nach_Wilderer-Drama-Story-377041

Allgemein Österreich Trauriges

krone.at: Zwei Opfer nach Wilderer- Drama in NÖ beigesetzt

In ihren Heimatgemeinden Randegg bzw. Annaberg in Niederösterreich sind am Dienstag zwei der Opfer des Wilderers Alois Huber beigesetzt worden. Bei den Begräbnisfeierlichkeiten für den Polizeibeamten Johann E.(51) und den Rettungssanitäter Johann D. (70) war die Anteilnahme auch seitens der Bevölkerung sehr groß. Die beiden weiteren durch Schüsse getöteten Beamten werden ebenfalls noch in dieser Woche ihre letzten Ruhestätten finden.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 24.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Zwei_Opfer_nach_Wilderer-Drama_in_NOe_beigesetzt-Grosse_Anteilnahme-Story-376891?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Den Hinterbliebenen aller Ermordeten viel Kraft für die Zeit der Trauer.

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Krone.at: Heldenhafter Polizist verwundete Wilderer schwer

Offenbar war es dem Polizisten Manfred Daurer gelungen, dem Wilderer einen Bauchschuss beizubringen, nachdem dieser seinen Kollegen Johann Ecker erschossen hatte. Allerdings hatte er keine Chance gegen das Dauerfeuer des Täters und wurde ebenfalls sofort erschossen.

Quelle und mehr:
Artikel der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 20.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Heldenhafter_Polizist_verwundete_Wilderer_schwer-In_Bauch_geschossen-Story-376501?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Zu wissen, dass Manfred Daurer nicht auch noch über Stunden in der Gewalt dieses Mannes war, ist für mich persönlich sehr erleichternd. Danke für dieses Ermittlungsergebnis. Das ist auch so alles schlimm genug für die vier Familien.

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Weitere Artikel über das Drama vom 17.09.2013 in Österreich

„Jäger hatte nur sechs Waffen angemeldet

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wies am Mittwoch geäußerte Kritik am Verhalten der Polizei bei dem Einsatz zurück. „Angesichts der kaltblütigen Ermordung von vier Einsatzkräften halte ich diese Besserwisserei für unerträglich“…

Die erschossenen Polizisten im Alter von 38, 44 und 51 Jahren hinterlassen insgesamt sechs Kinder.“

Artikel in der Online-Ausgabe des Standard vom 19.09.2013
http://derstandard.at/1379291353721/Jaeger-hatte-nur-sechs-Waffen-angemeldet

 

„Altar und Waffenarsenal im Geheimbunker

Ein Polizist, der beim Feuergefecht verletzt worden war, konnte inzwischen das Spital verlassen.

Einen Polizisten erschoss er vor Ort, ob er den zweiten als Geisel nahm oder sofort tötete, wissen die Ermittler noch nicht.“

Artikel in der Online-Ausgabe des Standard vom 18.06.2013
http://derstandard.at/1379291301210/Waffenarsenal-im-geheimen-Bunker

 

„Scharfe interne Kritik am Vorgehen der Cobra

Mikl- Leitner besuchte am Mittwoch die Familien der getöteten Polizisten, um ihnen ihr Mitgefühl auszudrücken und seelischen Beistand zu leisten. „Nach diesen Besuchen kann ich Ihnen ausrichten: Die Familien sehen es als respektlos und pietätlos an, wie versucht wird, die Schuld bei den Polizisten zu suchen“, sagte die Innenministerin bei der Zeremonie…

Da in den Storypostings keine sinnvolle Diskussion mehr stattgefunden hat und gegen die Netiquette verstoßende Postings überhandgenommen haben, sehen wir uns gezwungen, das Forum bis auf Weiteres zu deaktivieren.“

Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 19.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Scharfe_interne_Kritik_am_Vorgehen_der_Cobra-Wilderer-Drama_in_NOe-Story-376339?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

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Das österreichische Innenministerium trauert – Online-Kondolenzbuch

Das österreichische Bundesministerium des Innern hat ein Online-Kondolenzbuch eingerichtet. Falls sich also jemand dort eintragen möchte, hier der Link. Mir persönlich war das eben ein Bedürfnis.

http://www.bmi.gv.at/kondolenz/

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Österreich: Diverse Zeitungsartikel zum Drama von Niederösterreich

Mit Cobra, Panzern und Verhandlern
Artikel in der Online-Ausgabe des Standard vom 18.09.2013
http://derstandard.at/1379291276081/Mit-Cobra-Panzern-und-Verhandlern

 

Polizisten ohne Chance gegen „Jagdfanatiker“
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 18.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Polizisten_ohne_Chance_gegen_Jagdfanatiker-Amoklauf_in_NOe-Story-376238?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

Verbrannter Wilderer durch Angehörige identifiziert
Artikel in der Online-Ausgabe des General-Azeigers vom 18.09.2013
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/ticker/Verbrannter-Wilderer-durch-Angehoerige-identifiziert-article1150569.html

 

Wilderer: „Kein Amoklauf“ – Psychiater Haller sieht „Kampf gegen Obrigkeit“ – Leichnam identifiziert
Online-Artikel auf news.at vom 18.09.2013
http://mobil.news.at/a/geiseldrama+gro%C3%9Fpierl-wilderer-laut-psychiater-kein-amoklaeufer

€ 109.000 für ein Polizistenleben
Online-Artikel auf news.at vom 18.09.2013
http://www.news.at/a/amoklauf-grosspriel-annaberg-polizisten-tot-entschaedigung

Wilderer war gewalttägig – Cobra wusste Bescheid
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronenzeitung vom 18.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Wilderer_war_gewalttaegig_-_Cobra_wusste_Bescheid-Mordversuch_an_Jaeger-Story-376176?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

 

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Niederösterreich: Zusammenfassende Presseaussendung: 3 Polizeibeamte und 1 Rettungssanitäter getötet

Im Zuge von Fahndungstätigkeiten im Bezirk Lilienfeld wegen zurückliegender Wildererangriffe und dem in Zusammenhang zu bringenden tätlichen Angriff auf einen Jäger am 26.10.2011 in 3393 Matzleinsdorf, Güterweg Friedberg, Bezirk Melk wurde am 16.09.2013, gegen Mitternacht auf der LH 101 ein tatverdächtiges Fahrzeug der Marke Toyota Hilux mit gestohlenen Kennzeichen wahrgenommen.

 

Bei der planmäßig, mit zwei Dienstfahrzeugen erzeugten Sperre auf der LH101 durchbrach das Täterfahrzeug diese und flüchtete in Richtung B20. Bei der Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug wurde dieses im Ortsgebiet von Schmelz wahrgenommen. Der Täter eröffnete plötzlich das Feuer mit mehreren Schüssen auf die Polizeibeamten. Bei dem Schusswechsel wurde ein Beamter des EKO Cobra getroffen. Die drei Polizeibeamten verbrachten sich und ihren schwerstverletzten Kollegen in eine halbwegs sichere Position.

 

Zu den alarmierten Rettungskräften stiegen zwei Polizeibeamte zur Sicherung der Sanitäter in den Rettungswagen.

Bei der Zufahrt feuerte der Täter aus einer zwischenzeitlich veränderten Position auf das Rettungsfahrzeug. Dabei traf er den Fahrer, ein 70-jähriger Sanitäter und verletzte einen Polizeibeamten an der Hand.

 

Die Bergung der verletzten Personen wurde mit angeforderten gepanzerten Fahrzeugen der EKO Cobra durchgeführt. Kurz nach 03:00 Uhr zeigte ein Bewohner der Lassinghofsiedlung telefonisch an, dass er mehrere Pistolenschüsse gehört habe. Bei der Nachschau durch Beamte des EKO Cobra wurde ein  getöteter Polizeibeamter auf dem Zufahrtsweg zum Lassinghof, neben der B28, aufgefunden.

 

Es bestand der dringende Verdacht, dass der Täter mit einem Dienstkraftfahrzeug der Polizei flüchtete und sich ein weiterer Polizeibeamter in seiner Gewalt befand.

Die Erstermittlungen zum aufgefundenen Täterfahrzeug ergaben, dass es sich um den mutmaßlichen Täter um den 55-jährigen Alois H. handelt und dieser sich an seiner Wohnadresse im Gemeindegebiet von 3390 Melk verschanzt hat. Das Objekt wurde mit Kräften des EKO Cobra umstellt. Am 17.09.2013, gegen 13:00 Uhr wurde das Dienstkraftfahrzeug auf dem Anwesen des Alois H., in einer Garage abgestellt aufgefunden. Aus dem Fahrzeug wurde durch Beamte des EKO Cobra die Leiche des Polizisten geborgen.

Am 18.09.2013, gegen 00:10 Uhr wurde die Leiche des vermutlichen Täters im Zuge einer aufwendig durchzuführenden Durchsuchung durch Beamte des EKO Cobra in einem Bunker im Keller des Wohnhauses aufgefunden. Dieser Raum wurde von Alois H. als Lager für ca 100 Langwaffen, zahlreiche Faustfeuerwaffen samt Munition und sämtliches Jagdzubehör verwendet.

Alois H. steht im Verdacht, zurückliegende Einbrüche in Zusammenhang mit Diebstählen von Jagdwaffen und –zubehör, eine Vielzahl von Wildererangriffen  sowie den tätlichen Angriff auf einen Jäger in Matzleinsdorf begangen zu haben. Die Zuordnung der Vielzahl an vorgefundenen Waffen, gestohlener Gegenstände und Trophäen zu einzelnen bislang ungeklärten Straftaten ist im Gange.

Quelle: PA der LPD Niederösterreich vom 18.09.2013

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krone.at: Mordversuch an Jäger – Wilderer war gewalttätig

Nach und nach werden Details der Vorgeschichte des Wilderers und auch der Ablauf des Einsatzes, bei dem die ersten Schüsse fielen bekannt. Offenbar ein extrem gewaltbereiter Mensch.

Ein Silberstreif am Horizont: dem verletzten Polizeibeamten geht es besser. Er wird psychologisch betreut.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Kronen-Zeitung vom 18.09.2013
http://www.krone.at/Nachrichten/Wilderer_war_gewalttaegig_-_Cobra_wusste_Bescheid-Mordversuch_an_Jaeger-Story-376176?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

Allgemein Österreich Tragisch Trauriges

Landespolizei Niederösterreich trauert

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich trauert um Gruppeninspektor Johann ECKER, 51 Jahre,
PI Gresten,

Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich
Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich

Gruppeninspektor Manfred DAURER, 44 Jahre, PI Scheibbs

Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich
Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich

und Revierinspektor Roman BAUMGARTNER, 38 Jahre, EKO Cobra.

 

Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich
Bildquelle: Landespolizei Niederösterreich

Die drei Polizisten sind bei der Ausübung ihres Dienstes am 17.9.2013 gewaltsam ums Leben gekommen.

Die Geschäftsführung der Landespolizeidirektion Niederösterreich spricht den trauernden Angehörigen ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Durch den schweren Verlust unserer Kollegen, die ihren Dienst stets vorbildlich, gewissenhaft und erfolgreich ausübten, verliert die Polizei in Niederösterreich engagierte und liebenswürdige Kameraden, was uns sehr betroffen macht.

Unser Mitgefühl gilt auch den Angehörigen, des ebenfalls ums Leben gekommenen Rettungssanitäter Johann DORFWIRTH.

Quelle: PA der LPD Niederösterreich vom 17.09.2013

Im Namen von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. schließe ich mit der aufrichtigen Anteilnahme an.

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Spiegel-Online: Polizistenmord in Augsburg: „Er hat Täterwissen offenbart“

Wer erschoss den Polizisten Mathias V.? Zwei vor dem Landgericht Augsburg angeklagte Brüder bestreiten die Tat. Nun wurde die Kollegin des getöteten Beamten ein zweites Mal befragt. Es könnte sein, dass sich einer der Beschuldigten verplappert und unabsichtlich Täterwissen offenbart hat.

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel vom 14.05.2013
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizistenmord-in-augsburg-angeklagter-offenbart-taeterwissen-a-899726.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

merkur-online.de: Polizisten-Mord glich Hinrichtung

„Im Prozess um den Polizisten-Mord hat jetzt der zuständige Rechtsmediziner beschrieben, wie Mathias Vieth starb. Die Anwälte der Nebenklägerinnen verurteilten die kaltblütige Tat mit drastischen Worten.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des  Merkur vom 07.03.2013
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/rechtmediziner-vergleicht-augsburger-polizisten-mord-einer-hinrichtung-2787916.html

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Merkur-online.de: Schüsse auf Polizisten – Angst allgegenwärtig

„Vor anderthalb Jahren erschütterte der Mord an dem Augsburger Polizisten Matthias Vieth die Öffentlichkeit. Seither wenden sich vermehrt Beamte mit ihren Ängsten an Seelsorger.“

Nächste Woche beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder von Mathias Vieth. Anlass für einen, wie ich finde, sehr informativen Artikel im Merkur:
„Gewalt gegen Beamte habe in den vergangenen Jahren allgemein erheblich zugenommen, sagt Peter Schall, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei….2011 gab es allein in Bayern nach Angaben des Innenministeriums 6.909 Übergriffe auf Polizisten. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr.“
Danke an K. für den Link.

Artikel bei Merkur-Online.de vom 15.02.2013
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/augsburger-polizistenmord-beamte-wenden-sich-seelsorger-lby-2752731.html

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten verletzte Polizeibeamten / verletzter Polizist

tagesspiegel.de: Knast im Kopf

Seit 16 Jahren sitzt er im Gefängnis, weil er mordete im Kampf gegen die Demokratie. Lange ließ er sich dafür von Rechten feiern, doch jetzt will Kay Diesner kein Nazi mehr sein.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe des Tagesspiegel vom 13.01.2013
http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus-knast-im-kopf/7621866.html

Was immer er sein möchte – er ist und bleibt der Polizistenmörder, der Stefan Grage getöten hat und Stefan K. berufsunfähig geschossen hat.

http://kggp.m-gernhardt.de/#post93

http://corsipo.de/Grage.htm

 

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Urteil

20min.ch: 20 Jahre Knast für den Polizisten-Mörder

Der Polizistenmörder von Schafhausen hat 20 Jahre bekommen.
„Der 37-jährige habe nicht töten, sondern nur verletzen wollen, sagte der Verteidiger. Der Mann habe aber bei den Schüssen auf den schliesslich tödlich verletzten Polizisten dessen Tod in Kauf genommen.

Das Gericht hielt Mord und Mordversuch für gegeben, weil der Mann die Tat kaltblütig geplant habe. Er habe auch gefühlskalt gehandelt und kein Bedauern für den toten Polizisten gezeigt. «Mir hilft auch niemand», sagte er bei der Befragung laut dem Gerichtspräsidenten Jürg Bähler.“
Quelle und mehr:
Online-Artikel in 20min.ch vom 12.12.2012
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/11190093

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

20min.ch: «Er wollte die Beamten eliminieren»

Im Prozess gegen den Mann, der in Schafhausen im Kanton Bern einen Polizisten erschossen hat, kommen weitere Details über den Täter und den Tathergang ans Licht.
„«Er hasste die Polizei», sagte die Mutter vor Gericht.

Dass die Pist

ole, die mit zehn Patronen geladen war, nach dem vierten Schuss blockierte, hob der Staatsanwalt besonders hervor. «Man will sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn er das ganze Magazin hätte abfeuern können.»“
Quelle und mehr:
Online-Artikel bei 20min.ch vom 10.12.2012
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Er-hasste-die-Polizei–21715167
Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Schweiz Tragisch

20min.ch: Schafhausen: Der Schock sitzt noch immer tief

“ Am Montag startet der Prozess gegen Polizisten-Mörder Roger F.*

24. Mai 2011….Roger F. erschoss damals den Polizisten und Familienvater Hansruedi K. (39), der mit einem Kollegen und einem Betreibungsbeamten… auftauchte, um die Zwangsräumung zu vollstrecken. Der damals 35-jährige Täter verletzte zudem den zweiten Polizisten schwer.

Auch die Berner Polizei blickt mit Spannung auf die Verhandlung: «Wir hoffen, mit dem Prozess einen weiteren Schritt zur Bewältigung des Ereignisses machen zu können», so Polizeisprecher Michael Fichter. Der überlebende Polizist sei wieder im Dienst.

…“

Quelle und mehr:
Artikel in 20-Minuten-Online vom 06.12.2012
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Schafhausen–Der-Schock-sitzt-noch-immer-tief-24723863

 

Alles Gute dem überlebenden Polizisten und überhaupt allen Berner Polizisten. Ich hoffe, das Urteil wird in ihrem Sinne ausfallen….

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t-online: Drei Jahre nach Polizistenmord von Lauchhammer gibt es keine Spur

Quelle und mehr:
http://regionales.t-online.de/drei-jahre-nach-polizistenmord-von-lauchhammer-gibt-es-keine-spur/id_61032930/index

Allgemein Angriff Demo Gewalt_gg_Polizisten Tragisch Trauriges

Polizistenmord an der Startbahn West vor 25 Jahren

Leider mit ein paar Tagen Verspätung hier ein Artikel zu den Protesten gegen die Startbahn West in Frankfurt / Main, bei denen vor 25 Jahren zwei Polizeibeamte erschossen wurden.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/polizistenmord-an-der-startbahn-west-blutiges-ende-eines-verlorenen-kampfs-11946906.html
Ein weiterer Artikel dazu aus der Frankfurter Rundschau. Diesem lässt sich entnehmen, dass weitere sieben Polizisten Schussverletzungen erlitten, zwei davon wurden schwer verletzt.

http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/flughafen-frankfurt-startbahn-west-todesschuesse-an-der-startbahn,2641734,20768630.html

Die Kommentare darunter sollte sich allerdings nur geben, wer über einen stabilen Magen verfügt…
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Welt.de: Motiv für Polizistenmord von Heilbronn weiter unklar

Quelle und mehr:
Artikel der Online-Ausgabe der Welt vom 13.09.2012
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article109196265/Motiv-fuer-Polizistenmord-von-Heilbronn-weiter-unklar.html

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FAZ: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Polizistenmords

„Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat zwei Brüder wegen des Mordes an einem Polizisten angeklagt. Sie sollen den Beamten vor zehn Monaten nach einer Verfolgungsjagd erschossen haben. Der Hauptbeschuldigte war schon einmal wegen eines Polizistenmords verurteilt worden.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der FAZ vom 20.08.2012
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/augsburg-staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-wegen-polizistenmords-11861910.html

 

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten

Welt.de: Anklage gegen mutmaßliche Augsburger Polizistenmörder erhoben

„Der 57-jährige Hauptbeschuldigte hatte 1975 schon einmal einen Augsburger Polizisten ermordet und dafür 19 Jahre und sieben Monate im Gefängnis gesessen.“

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 20.08.2012
http://www.welt.de/newsticker/news3/article108696573/Anklage-gegen-mutmassliche-Augsburger-Polizistenmoerder-erhoben.html

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Jahrestage

Leider ist Gewalt gegen Polizisten kein neues Phänomen. Hier zwei sehr traurige Fälle, die sich gestern und heute jähren:
23.04.2003: Berlin: Bei der Stürmung einer Wohnung in Berlin-Neukölln durch ein Spezialeinsatzkommando wurden von einem Libanesen mehrere Schüsse auf die einschreitenden Beamten abgegeben. Dabei wurde der 37jährige Roland Krüger im Gesicht getroffen. Er erlag seinen schweren Verletzungen am 27. April.
Ein 33jähriger Kollege wurde durch Schüsse verletzt.
Der Täter, sowie drei weitere Personen konnten festgenommen werden.

Quelle und mehr:
http://www.corsipo.de/Krueger.htm

 

24.04.1999 Solingen: Ein 49jähriger Drogenhändler erschoss bei seiner Festnahme den 45 jährigen Horst Fiedler. Ein Kollege wurde verletzt.
Der Täter selbst wurde durch einen Schuss verletzt. Trotzdem gelang ihm vorerst die Flucht.
Nach einer Geiselnahme konnte er am nächsten Tag von einem Spezialeinsatzkommando in Tatortnähe überwältigt werden.

Quelle und mehr:
http://www.corsipo.de/Fiedler.htm

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tz: Augsburger Polizistenmord: Vierte Festnahme

Beim Augsburger Polizistenmord fügen sich immer mehr Puzzleteile zusammen. Neben dem tatverdächtigen Brüderpaar und der Tochter eines der Männer ist jetzt eine weitere Frau verhaftet worden.

Quelle und mehr:

http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern-lby/augsburger-polizistenmord-frau-verhaftet-1603878.html

Angriff

Haftbefehl im Mordfall Vieth erweitert

In der vergangenen Woche hat das Amtsgericht Augsburg – Ermittlungsrichter – auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen die 31-jährige arbeitslose Beschuldigte einen erweiterten Haftbefehl erlassen.

Dieser Haftbefehl wird auf den dringenden Verdacht der Hehlerei gestützt.
Die Beschuldigte hat in einer Vernehmung eingeräumt, über 30.000 EUR aus einer der Kisten in ihrem Keller, in denen auch die Waffen gefunden wurden, entnommen und in ihrer Wohnung versteckt zu haben.

Das Geld konnte bei einer erneuten Wohnungsdurchsuchung aufgefunden und sichergestellt werden. Einzelheiten zur Herkunft des Geldes können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt werden.

Quelle: Gemeinsame PM des PP Schwaben/Nord und der StA Augsburg vom 06.02.2012

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Mordfall Vieth – aktueller Sachstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft Augsburg übermittelt im Mordfall Vieth nachfolgenden Sachstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen:

1. Am 16.01.2012 wurde eine weibliche Person aufgrund eines Haftbefehls, den die Staatsanwaltschaft Augsburg wegen des dringenden Tatverdachts eines Vergehens gegen das Waffengesetz bzw. eines Verbrechens nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz erwirkt hat, festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt.

Die sichergestellten Waffen, darunter drei funktionsfähige Schnellfeuergewehre vom Typ „Kalashnikov“ samt diversen Magazinen und umfangreicher Munition, acht Handgranaten, eine Maschinenpistole und fünf scharfe Kurzwaffen, wurden bei einer Durchsuchung im Mordfall Vieth Anfang Januar (siehe hierzu auch Pressemitteilung Nr. 11 vom 04. Januar 2012) in den Räumlichkeiten der Festgenommen aufgefunden.

Zu den Tatvorwürfen schweigt die Festgenommene.

 


2. Die bisherigen Durchsuchungsmaßnahmen im Mordfall Vieth führten, wie bereits mehrfach berichtet, zu umfangreichen Sicherstellungen von Waffen und anderweitigen Beweismitteln.

Eine dieser sichergestellten Waffen, ein Revolver, konnte jetzt zweifelsfrei einer Straftat zugeordnet werden. Die Waffe stammt aus einem Überfall auf ein Werttransport-Unternehmen in Augsburg, das im Jahr 2004 von mehreren Tätern überfallen worden war. Dabei erbeuteten die Täter einen größeren Geldbetrag und eben jenen sichergestellten Revolver.

Die Ermittlungen hierzu dauern an, ebenso wie die Auswertung der weiteren sichergestellten Gegenstände.

Quelle: PM des PP Schwaben/Nord vom 18.01.2012

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tz: Dritte Festnahme nach Augsburger Polizistenmord

Wie die “Augsburger Allgemeine“ (Mittwochausgabe) berichtet, wird der Tochter des mutmaßlichen Mörders Raimund M. ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen.

Quelle und mehr:
http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern-lby/bericht-dritte-festnahme-nach-augsburger-polizistenmord-meta-1566546.html

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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen wegen des Mordanschlags auf zwei Polizisten in Heilbronn sowie der bundesweiten Mordserie zum Nachteil von acht türkischstämmigen und einem griechischen Opfer

Die Bundesanwaltschaft hat heute (11. November 2011) die Ermittlungen wegen des Mordanschlags auf zwei Polizisten in Heilbronn im April 2007, der Mordserie im Zeitraum von September 2000 bis April 2006 zum Nachteil von acht türkischstämmigen und einem griechischen Opfer in mehreren deutschen Städten sowie der schweren Brandstiftung in Zwickau vom 4. November 2011 übernommen.

Es liegen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass die Mordtaten einer rechtsextremistischen Gruppierung zuzurechnen sind.

Im Wohnmobil der am 4. November 2011 nahe Eisenach tot aufgefundenen Uwe B. und Uwe M. wurden die Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten sichergestellt. In der Wohnung der Männer in Zwickau wurde zudem die Pistole aufgefunden, mit der in den Jahren 2000 bis 2006 die sogenannten Döner-Morde verübt wurden. Nach den bisherigen Erkenntnissen verfügten die verstorbenen Männer wie auch ihre mittlerweile verhaftete Gefährtin Beate Z. bereits Ende der 1990er Jahre über Verbindungen zu rechtsextremistischen Kreisen. Bei der Durchsuchung der Zwickauer Wohnung wurde außerdem Beweismaterial sichergestellt, das auf eine rechtsextremistische Motivation der Mordtaten hindeutet.

Es besteht deshalb gegen die Beschuldigte Beate Z. der Anfangsverdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in Tateinheit mit Mord und versuchtem Mord sowie der schweren Brandstiftung (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, § 211, § 306a, § 22, § 23 StGB). Gegenstand des Ermittlungsverfahrens ist auch die Verstrickung möglicher weiterer Personen aus rechtsextremistischen Kreisen in die Taten.

Mit den polizeilichen Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen beauftragt.

Weitergehende Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden.

Quelle: PM der GBA vom 11.11.2011

 

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Stiftungen unterstützen Angehörige des ermordeten Polizeibeamten Mathias Vieth

AUGSBURG – Der 28. Oktober 2011 ist ein Schicksalsdatum für die Augsburger Polizei. Dieser Tag steht für die Ermordung des Polizeibeamten Mathias Vieth, der mit seiner Kollegin im Rahmen einer nächtlichen Streifenfahrt auf einen Motorradfahrer mit Sozius traf. Beide Personen flüchteten angesichts der bevorstehenden Kontrolle. Der weitere Verlauf ist hinlänglich bekannt und zwischenzeitlich arbeitet eine Sonderkommission mit 50 Beamten und Beamtinnen mit Hochdruck an der Klärung dieses Falles.

Bildquelle: PP Schwaben Nord

Doch schon kurz nach bekannt werden des schrecklichen Geschehens wurde bereits an die Hinterbliebenen des verstorbenen Kollegen und auch an die verletzte Polizeibeamtin gedacht. Zwei Stiftungen sind hier besonders aktiv: Zum einen ist dies die Bayerische Polizeistiftung, die 1977 durch einen Geschäftsmann aus Nürnberg gegründet wurde, der ein Jahr vorher selbst Opfer einer Geiselnahme geworden war und aus Dankbarkeit für seine polizeiliche Befreiung die Stiftung gegründet hatte. Diese Stiftung lässt Witwen und Waisen von im Dienst ums Leben gekommenen Polizeivollzugsbeamten/-innen, oder an Beamte/ -innen, die infolge ihrer Dienstausübung dienstunfähig geworden sind bzw. erhebliche gesundheitlichen Nachteile erlitten haben, finanzielle Hilfen zukommen. Bayernweit waren dies seit Bestehen der Polizeistiftung ca. 650 Fälle, bei denen ca. 1,6 Millionen Euro ausgeschüttet wurden. Auch im aktuellen Fall Mathias Vieth hat die Polizeistiftung als Ersthilfe bereits 15.000 Euro an die Angehörigen aus Stiftungsmitteln überwiesen. Unabhängig davon hat die Bayerische Polizeistiftung unmittelbar nach der Tat ein Spendenkonto für die Familie Vieth eingerichtet, auf welches von privater und öffentlicher Seite bereits eine erhebliche Anzahl von Spenden eingegangen ist. Zum anderen hat sich auf Initiative des Personalrates des Polizeipräsidiums Augsburg die baden-württembergische „Markus-Paul-Stiftung“ sehr teilnahmsvoll eingebracht. Die Stiftung geht auf die Ermordung eines Polizeihundeführers in Mannheim zurück, dessen Vater, der damals ebenfalls Polizeibeamter war, die Stiftung ins Leben rief um Opfern von Straftätern sofort und unbürokratisch in jeglicher Form zu helfen. Die Stiftung ist beim Regierungspräsidium Karlsruhe als eine gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts eingetragen. Nach dem Gedenkgottesdienst zu Ehren des verstorbenen Mathias Vieth am Montag, 07. November 2011 im Mariendom zu Augsburg, übergab Volker Paul dem Augsburger Polizeipräsidenten Gerhard Schlögl zwei symbolische Schecks in Höhe von 8.000 Euro als Soforthilfe für die Hinterbliebenen des ermordeten Polizeibeamten und einen zweiten Scheck in Höhe von 2.000 Euro zur Unterstützung der verletzten Streifenpartnerin. „Für die Hinterbliebenen, so Polizeipräsident Gerhard Schlögl in seiner Trauerrede im Augsburger Dom, möge es ein Trost sein, dass so viele Menschen in diesen Tagen die Trauer der Hinterbliebenen teilen. Die sehr große Anteilnahme durch das Niederlegen von Kerzen und Blumen an der Eingangstüre unseres Präsidiums und am Tatort ist für uns Polizisten sehr beeindruckend und bezeugt die Verbundenheit der Augsburger Bevölkerung mit der Polizei und die Fassungslosigkeit über das Geschehene“. Dazu kommt nun die schnelle und unbürokratische Hilfe der Stiftungen, die zwar ebenfalls das Leid nicht lindern können aber wenigsten dazu beitragen, dass nicht zusätzlich noch finanzielle Sorgen hinzukommen. Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 10.11.2011

Allgemein

Polizistinnenmord von Heilbronn: Mittlerweile gesicherte Erkenntnisse legen Täterschaft nahe

Während am vergangenen Freitag nur die in einem Wohnmobil in Eisenach sichergestellten Dienstwaffen eindeutig Michéle Kiesewetter und ihrem damaligen Kollegen zugeordnet werden konnten, sind nunmehr weitere, beim Heilbronner Polizistenmord in 2007 verschwundene Gegenstände bei der tatverdächtigen Tätergruppierung aufgetaucht.

Zum einen wurde die Handschließe der erschossenen Polizistin aufgefunden und identifiziert, zum anderen konnte auch ein Multifunktionsmesser sichergestellt werden. Ein ebensolches hatte ihr Kollege damals bei sich. Darüber hinaus befand sich in dem abgebrannten Gebäude in Zwickau eine baugleiche Waffe, mit der Michelle Kiesewetter erschossen wurde. Ob es sich bei der aufgefundenen Waffe auch um die Tatwaffe handelt, wird derzeit überprüft. Inzwischen wurde eine weitere Schusswaffe gefunden, die als zweite Tatwaffe in Betracht kommen könnte. Der bisherige Abgleich mit DNA-Spuren hat zu keiner Übereinstimmung mit den beiden tot aufgefundenen Männern geführt.
„Nach den bisherigen Erkenntnissen ist es naheliegend, dass beim Polizistenmord mit Handschuhen gearbeitet wurde, so dass DNA-Spuren grundsätzlich auch nicht ohne weiteres zu erwarten sind“, so der Leiter der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Leitender Oberstaatsanwalt Frank Rebmann.
Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heilbronn und des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg konzentrieren sich derzeit vorallem auch auf die Frage, welche Verbindungen die Tätergruppierung nach Heilbronn hatte, aber auch auf die gestern in Zwickau festgenommene Frau. „Von ihr erhoffen wir uns weitere Angaben, die den konkreten Tathergang des Heilbronner Polizistenmords und die Motivlage der Tatbeteiligten, insbesondere ob die Tat zur Beschaffung der Waffen begangen wurde, erhellen“, so Rebmann weiter.
Die Soko Parkplatz des LKA arbeitet in Thüringen und Sachsen weiterhin eng zusammen mit den Ermittlern vor Ort. Die Suche nach weiteren Beweismitteln im Brandschutt der Wohnung in Zwickau wird von Kriminaltechnikern des LKA BW zusammen mit der sächsischen Polizei intensiv fortgesetzt.
LKA-Präsident Dieter Schneider: „Wir erwarten aus dieser filigranen Spurensuche weitere wichtige Erkenntnisse über die konkrete Tatbeteiligung des Trios.“ Ein weiterer Ermittlungsschwerpunkt ist die Feststellung von Bezügen der drei Personen in den Raum Heilbronn. Dazu werden alle bislang bekannten Daten und Fakten aus dem Heilbronner Polizistenmord mit den neuesten Erkenntnissen abgeglichen, zum Beispiel Personen, Ausweise, Kraftfahrzeuge oder bislang ungeklärte Straftaten. Dieter Schneider: „Unser Ziel ist es, dadurch den konkreten Bezug nach Heilbronn zur Tatzeit im April 2007 zu finden.“ Von einem dringenden Tatverdacht gegen die Frau bezüglich des Heilbronner Polizistenmords geht die Staatsanwaltschaft derzeit nicht aus. „Die Gesamtschau der Indizien lässt es als sehr wahrscheinlich erscheinen, dass der Mord an Michelle Kiesewetter aus dieser Tätergruppierung heraus verübt wurde. Jetzt gilt es die erforderlichen Beweise zu ermitteln“, sagt der Leiter der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Leitender Oberstaatsanwalt Frank Rebmann.
Es ist jedenfalls nicht der StA und dem LKA anzulasten, dass die Mär vom „aufgeklärten Mord“ die Runde macht.
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Augsburger Allgemeine: Die Familie des Opfers wird von der Polizei abgeschirmt

Augsburg trauert um den getöteten Mathias Vieth. Die Soko prüft mehr als 180 Hinweise. Die Täter sind noch nicht gefasst, sie konnten vermutlich schnell fliehen.

Quelle:
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Die-Familie-des-Opfers-wird-von-der-Polizei-abgeschirmt-id17338866.html

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Nachtrag zum Polizistenmord von Augsburg

Neben den Bildern vom Motorrad gibt es mittlerweile auch ein Foto von einer Tasche, die die Täter vom Tatort mitgenommen haben sollen. Bitte folgen Sie dem Link, um sich die Bilder anzusehen:

Link

Wie die Ermittlungen weiterhin ergeben haben wurden sowohl von dem getöteten Polizeibeamten, als auch von seiner Kollegin mehrere Schüsse auf die Täter abgegeben. Es ist somit nicht auszuschließen, dass mindestens einer der beiden Täter verletzt wurde. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei dringend um Hinweise mit der Frage:

 

Ist eine Person aufgefallen die frische Verletzungen hat, die zum einen auf eine Schussverletzung hindeuten, oder aber von Fluchtverletzungen (Kratzer im Gesicht, bzw. an den Händen) herrühren könnten?

 

Hinsichtlich der Beschreibung der Täter ist nur bekannt, dass sie beide Motorradhelme trugen, die aber nicht näher beschreibbar sind, dass sie vermutlich jüngeren Alters sind und, dass sie zudem dunkle Tücher im Gesicht trugen. Außerdem trugen sie keine professionelle Motorradschutzkleidung.

Während zum Fahrer keine nähere Beschreibung vorliegt, trug der Beifahrer (Sozius) eine Art Cargohose mit 2 aufgesetzten Taschen, die hell aber nicht auffallend hell war. Außerdem eine über das Gesäß reichende dunkel glänzende nicht gesteppte Jacke und schwarze Turnschuhe (sog. Sneakers). Auch hier fragt die Polizei:

 

Wer kennt Personen, auf die die Beschreibung zutreffen könnte?

 

Die bei den am Freitag durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen im Umfeld des Tatortes aufgefundenen Gegenstände bzw. auch der Schusswaffe werden spurentechnisch auch hinsichtlich von DNA-Spuren untersucht. Aus ermittlungstaktischen Gründen können hierzu keine weiteren Angaben gemacht werden.

Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, oder Hinweise bezüglich der gestellten Fragen abgeben können, werden gebeten, sich an jede Polizeidienststelle zu wenden oder sich mit Hilfe der Info-Hotline 0821/323-3030 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 30.10.2011

Allgemein Gewalt_gg_Polizisten Trauriges

Augsburger Allgemeine: Erschossener Polizist: Mathias Vieth hinterlässt eine Familie

Das Opfer des Augsburger Polizisten-Mords, Mathias Vieth, war verheiratet und hat zwei Söhne. Freunde und Kollegen weinten.

Quelle und mehr:
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Erschossener-Polizist-Mathias-Vieth-hinterlaesst-eine-Familie-id17312971.html

Diesen Artikel sollten sich besonders jene zu Gemüte führen, die nicht einmal im Angesicht des Todes eines Menschen von ihrer dämlichen und Menschen verachtenden Propaganda ablassen können. Vielleicht kriegt ja doch noch der eine oder andere die Kurve zu menschlichen Empfindungen wie Mitgefühl…

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Trauerfeier für erschossenen Polizisten

Die Trauerfeier für den in Schafhausen in der Schweiz erschossenen Polizisten findet morgen statt.

http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Angehoerige-und-Kollegen-verabschieden-sich-vom-getoeteten-Polizisten/story/18812077